Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Busse ohne Fahrer komme
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- Music. Moin, ich bin Lars Heider. Heute geht es um den öffentlichen Nahverkehr in Hamburg, in dem bald Busse ohne Fahrer eingesetzt werden sollen. Weitere Themen, neue Flüchtlingszahlen für die Stadt, ein Flugzeugabsturz vor den Toren der Stadt und die Königin der Hörspiele wert 80. Dazu gleich mehr. Zunächst, wie immer, die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3 Kinder in Angst, Eltern schlagen wegen gefährlicher Kreuzung Alarm. Auf Platz 2, UCI-Kino steht seit fast einem Jahr leer, Rätselraten in Ottmarschen. Und auf Platz 1, Israel, Hamburger Bürgerschaftspräsidentin hat nur eine Option für den Rückweg. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Seit sechs Wochen weist die Bundesrepublik Deutschland die meisten Asylsuchenden an den deutschen Grenzen zurück. Dieser radikale Politikwechsel, der am 7. Mai mit der Großen Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz begann, wirkt sich allerdings bislang kaum auf die Situation in Hamburg aus. Hier ist die Zahl der Flüchtlinge im Mai im Vergleich zum April, Achtung, sogar gestiegen. Kamen im vorvergangenen Monat 737 Menschen nach Hamburg, waren es im Mai 830, eine Steigerung um 12,6 Prozent. Die Zahl der Asylsuchenden stieg von 498 auf 522 Menschen. Ein anderes Bild ergibt sich, wenn man die Zahl mit den Vorjahren vergleicht. Kamen im Mai 2023 noch 1.564 Schutzsuchende in die Stadt, waren es 2024 immerhin 1.330. Bei den Asylsuchenden fiel die Zahl von 978 im Jahr 2023 auf 807 im vergangenen Jahr und nun auf 522. Vermutlich schon im Jahr 2027 sollen autonome Busse mit 10 bis 15 Fahrgästen ohne Sicherheitsfahrer im Linienverkehr durch Hamburg rollen. Hochbahnvorstandschef Robert Henrich sagte heute bei der Jahrestagung des Verbandes der Verkehrsunternehmen, man wolle jetzt Tempo aufnehmen beim fahrerlosen Fahren. Die Hochbahn will bis 2035 insgesamt 30 Prozent mehr an Fahrgästen befördern. Das, so Henrich, gehe eben nur mit autonomem Fahren, denn die zur Expansion benötigten tausenden zusätzlichen Fahrer habe man nicht. Außerdem sei es so, dass fahrerlose Fahrzeuge im Jahr 2035 pro Kilometer deutlich günstiger sein würden als E-Busse mit Fahrern. Jeden Tag kommen im Schnitt mehr als 60.000 Besucher in die Europapassage, sonnabends sind es sogar 100.000 Besucher. Das Einkaufszentrum zwischen Mönckebergstraße und Jungfernstiel zählt auch nach der Eröffnung des Westfield-Übersiequartiers in der Hafencity zu den am meisten besuchten Adressen in der Hamburger Innenstadt. Und das hat auch mit Zentermanager Jörg Harengerd zu tun. Seit 2017 leitet der bestens vernetzte Einzelhandels-Experte die Geschäfte des Einkaufszentrums mit 125 Läden und Restaurants. Aber jetzt verlässt Harengerd überraschend die Europapassage. Er sagt, ich wechsle in den Sophienhof nach Kiel. Schon Ende Juli wird der 54-Jährige seinen Arbeitsplatz in Hamburg räumen. Und im Prinzip ist es eine Art Ringtausch, denn der bisherige Center-Manager des Sophienhofs, Carsten Berschneider, übernimmt Harrenkerts Job in der Europapassage. Ein Großaufgebot der Feuerwehr hat am Montagabend im Kreis Segeberg im Segeberger Staatsforst nach einem vermissten Flugzeug gesucht. Die einmotorige Maschine hatte laut Feuerwehren während des Fluges plötzlich keine Signale mehr gesendet. Gegen Mitternacht bestätigte sich dann die Sorge um einen Absturz, als Einsatzkräfte in einem Waldstück bei Heidmühlen das Wrack des Flugzeuges fanden und in dem Wrack die Leiche eines Mannes. Das gab die Polizeidirektion Kiel bekannt. Der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer, die Anfang Mai im Alter von 103 Jahren verstorben ist, soll in Hamburgs Osten ein besonderes Denkmal gesetzt werden. Aus einem Prüfantrag der Bezirksversammlung Wandsbeck geht davor, dass eine Straße in Wandsbeck zu Ehren von Margot Friedländer benannt werden soll. Dazu heißt es in dem Antrag von SPD, Grünen und FDP, ich zitiere, mit dem Tod der Holocaust-Überlebenden und Zeitzeugen Margot Friedländer hat Deutschland eine der eindrucksvollsten Stimmen der Erinnerungskultur verloren. Zur Würdigung ihres außergewöhnlichen Engagements schlagen wir vor, eine Straße im Bezirk Wandsbeck künftig nach Margot Friedländer zu benennen. Zitat Ende. Man setze damit ein starkes Zeichen gelebter Erinnerungskultur im öffentlichen Raum. Zum Podcast-Tipp des Tages. Sie ist die Frau hinter den drei Fragezeichen und TKKG und wahrscheinlich die erfolgreichste Hörspielproduzentin der Welt. Heike Diene-Körtig nimmt all das, was Millionen Menschen hören wollen, in einer Villa an der Roten Baumchaussee auf. Am Mittwoch, also morgen, wird die Hamburgerin 80 Jahre alt. Über ihr außergewöhnliches Leben ist ein Buch erschienen, das heißt Die Königin der Hörspiele. In unserer Reihe Entscheider-Treffen Heider erzählt sie, wie alles angefangen hat, warum sie nach wie vor nebenbei als Rechtsanwältin arbeitet und wie sie den Sprecher von Justus Jonas gefunden hat. Zu hören ist das Ganze unter www.abendblatt.de. Und wir hören uns morgen wieder mit den Hamburg News um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast. Music.