Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / "Love is blind" Germany - warum Düsseldorf bei Netflix auftaucht
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- Ich war kürzlich am Flughafen. Das ist jetzt kein Satz, der mir ständig über die Lippen kommt, weil Fliegen ist ja nicht so mein Ding. Jetzt musste ich aber hin und ich bin aus verschiedenen Gründen mit der Bahn gefahren. Was ich als ungeübte Flughafenbesucherin nicht wusste, dass ich dann noch in den Skytrail steigen muss, um ans Terminal zu kommen. Und weil mein Respekt vor dem Fliegen auch mit der Höhe zu tun hat, war ich jetzt nicht so begeistert von der Idee. Ich weiß, es ist nicht so hoch und so, aber hey, ich suche mir die Tragweite meiner Ängste ja nicht unbedingt aus. Aber dann, muss ich sagen, war es eigentlich ganz schön. Ich habe versucht, nicht runterzugucken und dann ging es. Vielleicht bin ich dadurch meinem Ziel, meinen Unwillen in ein Flugzeug zu steigen, in diesem Jahr zu besiegen, ja etwas näher gekommen. Wer weiß. Wenn ich dann irgendwann regelmäßig in ferne Länder fliege, um die Welt zu sehen, kann ich das in Zukunft von einem, naja, fast generalüberholten Düsseldorfer Flughafen austun. Das dauert noch ein bisschen, also das mit der Überholung. Schließlich soll der Masterplan erst 2045 vollendet werden. Es gibt ihn aber schon. Was das heißt und wofür es dabei Kritik, aber auch Lob gibt, darüber habe ich mit Uwe Jens Ruhner gesprochen. Ins Flugzeug muss ich jetzt wahrlich nicht steigen, wenn ich einen Tages- oder Kurztrip in die Niederlande machen will. Thank God, da reicht der Zug oder das Auto als Transportmittel. Welche schönen, fast geheimtippigen Orte ich da besuchen kann, Paul Küchler kennt die Hotspots. Flugzeuge im Bauch habe ich im besten Falle, wenn ich mich vielleicht ja irgendwann mal wieder verliebe. Diesen Wunsch haben auch 30 KandidatInnen, die beim Format Love is Blind Germany mitmachen. Die Netflix-Produktion wurde teilweise hier in der Stadt gedreht. Angelina Burch erzählt, wo überall und was die Teilnehmerin aus Düsseldorf über die Zeit in den Pots berichtet hat. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 352 und der Rhein steht bei 4,84m. Music. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Und heute gibt es mal was Neues, eine Rubrik, wenn man so möchte. Meine liebe Kollegin Marlen Kess, die als Gerichtsreporterin für die Düsseldorfer Lokalredaktion unterwegs ist, erzählt, was in den letzten Wochen da so los war. Und das hört ihr jetzt. Liebe Marlen, du bist Gerichtsreporterin hier in Düsseldorf. Wir haben ja schon gesprochen für den Jahresrückblick. Und wir führen heute und hiermit eine kleine neue Rubrik ein in diesen Podcast, den, die wir jetzt in regelmäßigen Abständen bespielen, Arbeitstitel ist, was geht ab am Gericht. Genau. In denen du ein bisschen Überblick gibst, was genau so in den letzten Wochen, Tagen sich an den verschiedenen Düsseldorfer Gerichten getan hat. Damit fangen wir heute an. Du hast zwei Prozesse. Ja, ich freue mich auch sehr. Ich finde das spannend aus verschiedenen Gründen. Vor allem, ja, weil man ja viel immer liest und auch mitbekommt und dann ja eigentlich aus den Augen verliert, dass die Prozesse nach den Ereignissen ja sich wirklich auch oft noch ziehen und dass ja alle Beteiligten inklusive dir auch noch wirklich lange beschäftigt. Genau. Zwei hast du heute mitgebracht, die gerade passieren und RichterInnen. VerteidigerInnen und auch alle anderen in Atem halten und auf Zack sozusagen. Der erste Prozess, über den wir sprechen, den du erzählst, ist der um die Kokain-Pizza, Pizza Nummer 40. Die HörerInnen werden sich noch daran erinnern. Und das war Ende letzten Jahres irgendwie ein aufsehenerregender Fall. Genau, das hat ja nicht nur in Düsseldorf für Aufsehen gesorgt, sondern weit darüber hinaus. Ich glaube, sogar die New York Times hat darüber berichtet. Also es war wirklich ein ganz großes Ding. Und jetzt steht der erste Prozess am Landgericht an. Und zwar steht dann der, ab nächster Woche, Mittwoch geht's los, steht der Gastronom, also der Wirt dieser Pizzeria vor Gericht. Das ist zwar für die Staatsanwaltschaft nicht unbedingt der wichtigste Mann in diesem ganzen Verfahren. Da gab es ja ganz viele Ermittlungen auch im Hintergrund. Und die haben da ja auch diverse Razzien in ganz NRW am Ende durchgeführt und so. Und der ist eigentlich sozusagen der kleine Fisch. Aber natürlich für uns hier in Düsseldorf trotzdem vielleicht die spannendste Figur in diesem ganzen Drogenhandelskomplex. Genau, und da geht es eben nächste Woche los. Fünf Verhandlungstage sind angesetzt. Es geht um Drogenhandel. Ist das eine relativ durchschnittliche Zeit für so einen Prozess? Oder ist das wirklich immer? Also ich bin da ganz unbedarft. Ich finde das richtig spannend. Ich mache das ja auch erst seit drei Monaten. Deshalb, das ist so mein erstes großes Verfahren, wo es um Drogenhandel geht. Aber die meisten Sachen, die viele Zeugen sozusagen umfassen, sind dann schon ein paar Tage, werden dann schon dafür eingeplant. Also es ist zwar jetzt nur ein Angeklagter, mancher sind es ja auch mehrere bei organisierter Kriminalität. Und genau, das kann dann schon mal ein bisschen länger dauern. Ich glaube, das ist relativ durchschnittlich tatsächlich. Manchmal geht ja sowas auch früher zu Ende, je nachdem, ob sich der geständig einlässt oder wie auch immer. Bisher hat er sich aber nicht zu den Vorwürfen geäußert. Insofern mal gucken. Und bist du dann an jedem Tag vor Ort? Ich denke schon. Also ich bin grundsätzlich nicht bei allen Verfahren an jedem Tag vor Ort, weil zum Teil auch. Man einfach nicht alles unterkriegt sozusagen, aber bei diesem Verfahren denke ich schon, dass ich bei den meisten Tagen dann da sein werde. Vor allen Dingen muss man dann natürlich auch gucken, wenn der zum Beispiel aussagt im Laufe des Verfahrens. Das wäre natürlich auf jeden Fall ein Tag, wo man da sein sollte und ansonsten mal gucken, was sich da so ergibt nächste Woche zum Auftakt. Ja, um was wird da verhandelt? Also geht es um eine Gefängnisstrafe? Also ist das auch immer schon klar, was sozusagen das... Also es gibt natürlich grundsätzlich auch verschiedene Strafzettbestände, verschiedene mögliche Strafen. Ich weiß jetzt ehrlich gesagt selber gar nicht so genau, wie das bei Drogenhandel an sich ist. Der sitzt ja in Untersuchungshaft, das ist vielleicht noch wichtig zu wissen oder interessant zu wissen. Das liegt aber nicht daran an der Schwere der Vorwürfe, sondern daran, dass der ja nicht aus Deutschland stammt und sich wohl auch absetzen wollte in seine Heimat. Und deshalb eben festgenommen wurde und seitdem auch in U-Haft sitzt. Okay, also das ist der eine Prozess, der quasi jetzt bald startet und ansteht, über den du dann berichten wirst und den wir hier sicher auch nochmal besprechen werden. Denn der zweite Prozess, das zweite Thema, was du mitgebracht hast, ist ein Prozess um Falschgeld. Da steht ein 29-Jähriger vor Gericht, beziehungsweise Stand vor Gericht. Und das Stück dazu hat die Zeile, ich bitte um Gnade wirklich zum allerletzten Mal, was irgendwie ja schon beinhaltet, dass es nicht das erste Mal ist, dass dieser Mensch auftaucht. Also der hatte, in solchen Verfahren werden ja auch immer die Vorstrafen verlesen und der hatte über, ich glaube insgesamt 14 Einträge in seinem sogenannten Bundeszentralregister und das waren jetzt alles eher so, ich sag mal, kleine Sachen, aber natürlich in der Masse dann schon abgeworfen. Einiges, zumal ja auch immer eine Rolle spielt, ob jemand einschlägig vorbestraft ist, also wegen ähnlicher Delikte oder wegen was ganz anderem. Und der war auch einschlägig vorbestraft. Und dann ging es eben um die Frage. Muss der jetzt tatsächlich mal in Haft oder kriegt der wirklich diese allerletzte Chance, um die er dann eben auch gebeten hat? Und das war jetzt ganz anders als das Verfahren, über das wir eben gesprochen haben. Das hat ungefähr, ich würde mal sagen, so eine Stunde gedauert, das Ganze. Es war vor dem Amtsgericht in Düsseldorf und es ging eben darum, dass der mit seiner damaligen Freundin in Rotterdam Falschgeld gekauft hat über eine Telegram-Gruppe und das dann über den Arbeitgeber dieser Frau, nämlich ein Geschäft für Accessoires, in Umlauf gebracht hat mit dem Ziel eben von beiden, ja quasi diesem Laden Geld zu stehlen. Also es war auch dann alles, ich glaube, die haben 1030 Euro Falschgeld gekauft und davon einen Teil eingebracht, also versucht in den Umlauf zu bringen. Das ist dann relativ schnell aufgeflogen. Und deshalb stand er jetzt eben vor Gericht und hat das auch sofort gestanden, hat sofort alles eingeräumt, hat gesagt, das war so. Und hat dann eben im Prinzip mit seinem Verteidiger zusammen sehr darum geworben, dass er jetzt geläutert ist. Der arbeitet auch seit ein paar Jahren, hat eine feste Stelle, hat dann so ein bisschen aus seinem Leben auch berichtet. Ich konnte das auch gar nicht alles in dem Text unterbringen, aber das ja halt zum Teil auf der Straße belebt hat, aus schwierigen Familienverhältnissen stammt, jetzt aber eben sowohl familiär als auch im Job eben gut unterwegs ist, sich seit Jahren nichts mehr zu Schulden hat kommen lassen. Also dieser Vorfall liegt jetzt auch schon, glaube ich, vier Jahre zurück ungefähr. Das hat alles ein bisschen länger gedauert. Ist das auch gängig, dass manchmal so Verfahren wirklich erst Jahre, Jahre nach der Tat? Es passiert immer wieder tatsächlich, ist natürlich nicht unbedingt optimal, gerade wenn das, Zum Teil ja auch belastende Dinge sind, um die es geht, von denen dann sowohl die Angeklagten als auch die Opfer natürlich möchten, dass es abgeschlossen wird. Aber es kann tatsächlich einfach mal passieren. Und in dem Fall ist es dann auch so gewesen, dass erst gegen diese Frau ermittelt wurde, weil diese Ladenbesitzerin relativ schnell gesagt hat, das könnte sie sich vorstellen bei der. Dann haben die aber relativ lange da irgendwie nichts gefunden. Dann wurden die Ermittlungen eingestellt und dann irgendwann haben sie nach längerer Zeit diese Geldscheine auf Fingerabdrücke untersucht. Da wurden dann seine Fingerabdrücke gefunden und da bekannt war, dass die liiert waren und so weiter. Also es hat sich einfach alles ein bisschen gezogen, aber es kommt tatsächlich auch immer mal wieder vor. Auch, dass Sachen verschoben werden, weil irgendwer nicht kommt oder irgendwer nicht aufzufinden ist. Also das kommt vor. Aber natürlich ist eigentlich allen in der Justiz dran gelegen. Das ist nicht so lange dauert. Ja, und er hat also um Gnade gebeten und sie wurde ihm gewehrt in einem relativ kurzen Prozess, wie du jetzt gerade erzählt hast. Er hat eine Bewährungsstrafe verhangen bekommen. Genau, hat eine Bewährungsstrafe bekommen von, ich glaube, einem Jahr und sieben Monaten waren es letztlich. Genau, alles, was unter zwei Jahren ist, Freiheitsstrafe, kann ja zur Bewährung ausgesetzt werden und das wurde es eben in diesem Fall. Und der hat noch als sehr ungewöhnliche Bewährungsauflage quasi auferlegt bekommen, weil er hatte dann im Zuge seiner Lebensschilderung erzählt, dass er sich ein neues Hobby überlegt hat und zwar handelt er jetzt mit Kryptowährungen und die Richterin hat dann gesagt, er dürfe für die Zeit von drei Jahren, also die Bewährung läuft über drei Jahre, nicht nur über die Zeit der Freiheitsstrafe, eben hat sie ihm quasi diesen Handel untersagt, weil sie gesagt hat, das Risiko, dass man da dann doch wieder irgendwie schnell zu Geld kommen will und vielleicht doch wieder ein krummes Ding dreht, ist eben so groß, dass sie ihn davor bewahren will. Also soll er da vor sich selber geschützt werden? Genau, er soll vor sich selber geschützt werden und das war auch ganz nett eigentlich, weil dann seine Schwester noch im Saal war, die auch das sehr unterstützt hat, dass sie gesagt hat, ja die Familie ist jetzt wieder enger zusammengerückt und so und die hat dann eben auch gesagt, sie schaut ihm gerne dabei auf die Finger, dass er nicht wieder rückfällig wird sozusagen. Wenn du das so erzählst und jetzt auch mit der Aussicht dieses Prozesses um diese Kokain-Pizza Nummer 40, höre ich schon raus, dass so Prozesse durchaus eine... Weite Spannbreite an Stimmung, an Schwere, an Aufregung haben. Auf jeden Fall. Das erzählst du ja fast so ein bisschen. Genau, also das kann, also sowieso in den Pausen ist es eigentlich sowieso so, dass auch alle wirklich sehr nett miteinander umgehen und sich sehr nett behandeln sozusagen. Auch wenn es dann natürlich im Verfahren selber durchaus mal auch ein bisschen schärfer werden kann im Ton. Aber ja, das ist natürlich wirklich auch von den Vorwürfen abhängig, um die es da geht. Und auch von den Leuten, die da sitzen. Also manche sitzen da auch bei schwersten Vorwürfen und man denkt so, die nehmen das überhaupt nicht ernst. Das ist natürlich dann eher so die negative Seite und bei manchen Verfahren ist natürlich von Anfang an klar, das ist harter Tobak und mit der gebotenen Ernsthaftigkeit sitzen dann eben auch alle da. Ich verstehe. Ich danke dir für diesen Einblick in die Düsseldorfer Gerichtswelt und freue mich schon auf die nächste Folge dieser Rubrik. Wir hören uns in ein paar Wochen wieder und ich bin gespannt, was du dann berichtest. Ich freue mich auch. Vielen Dank. Vielen Dank. Tschüss. Und wie immer, wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Themen wisst, über die wir sprechen können, wenn ihr Veranstaltungen habt, auf die wir hinweisen dürfen, wenn ihr Lob oder Kritik dalassen wollt, dann schreibt uns sehr gerne. Das könnt ihr tun unter rheinpegel-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Der Düsseldorfer Flughafen hat noch Luft nach oben und soll in den nächsten 20 Jahren das volle Potenzial auskosten. Die Verantwortlichen haben dafür den Masterplan 2045 geschmiedet. Der stößt in Politik, Wirtschaft und bei Airport-Kritikern auf gemischtes Echo. Finden die einen, es sei an der Zeit, unter anderem das Terminal umzugestalten, um zum Beispiel mehr Fluggäste bedienen zu können, unterstellen die anderen, der Plan sei Fantasterei. Uwe Jens Runau kennt die Einzelheiten. Lieber Uwe Jens, ähm... Es ist der 15. Januar, trotzdem frohes neues Jahr, wir haben uns noch nicht gesehen. Ja, das stimmt. In diesem frischen neuen Jahr 2021. Bis Ende Januar darf man ja jedem das wünschen. Und man sagt es ab dem 10. Bis Ende Januar darf man das, ja. Ja, siehste. Ich habe ja eigentlich für mich etabliert, ich mache das so lange, bis ich alle gesehen habe, die ich mal sehen wollte. Vielleicht im Juni höre ich dann auch. Ja, das ist gut. Man nimmt sich ja traditionell irgendwie Vorsätze fürs neue Jahr und so, bist du da? Also haben wir ja schon in der Jahresabschlussfolge drüber gesprochen im Rückblick. Aber so Vorsätze. Nee, habe ich dieses Jahr jetzt also bei dem Jahreswechsel nicht so groß gemacht. Ja, ich zum Beispiel habe auch keine Vorsätze, sondern ich habe immer Mottos, unter denen mein Jahr jeweils steht. Und dieses Jahr ist es irgendwas mit Fliegen. Also meine Mottos sind immer irgendwas mit Punkt, Punkt, Punkt. Und dann kommt da ein Wort rein, was dann irgendwie das Jahr so ein bisschen thematisch abhandelt. Und ich habe ja wirklich sehr große Flugangst. Und habe mir vorgenommen, dass ich das in diesem Jahr mal angehen werde. Also das ist jetzt hier ein bisschen, ich komme gleich zum Punkt und zu dem Thema, wo uns das jetzt hinführt. Und hast du gedacht, du machst mal so einen Kurs Drachenfliegen? Zum Beispiel, genau, direkt Fallschirmspringen und so. Irgendwas mit Fliegen und ich war tatsächlich jetzt in diesem Jahr schon am Flughafen und bin Skytrain gefahren. Hast dich mal angestellt in so eine Schlange auch ohne Koffer. Genau, einfach mal gucken, wie sich das so anfühlt, duty-free, browsen und so. Und Flughafen ist heute nämlich auch unser Thema. Also ich möchte damit sagen, obwohl das Jahr noch relativ jung ist, mein Motto ist schon sehr präsent. Irgendwas mit Fliegen, würde ich ja dann wahrscheinlich auch machen vom Flughafen Düsseldorf aus. Du würdest zum Wachstum beitragen, als Neupassagierin sozusagen. Siehst du. Der Flughafen hat, oder beziehungsweise die Menschen, die dafür verantwortlich sind, haben große Pläne mit diesem Ort und mit dem, was da passiert. Und zwar der Masterplan 2045. Ich habe ausgerechnet, trotz meiner bescheidenen Note im Matheabitur, habe ich ausgerechnet, wenn dieser Masterplan vollzogen ist, bin ich 60 Jahre alt. Mein Lieber, Mann. Mein Lieber, es ist ja alt. Mein Gott, das ist ja, kann ich mir nicht vorstellen, dass ich mal so alt bin. Age is just a number. Aber darum soll es heute nicht gehen. Dieser Masterplan ist also auf eine ganz bestimmte, etwas längere Zeitspanne angelegt. Trotzdem sprechen wir heute darüber. Was beinhaltet dieser Masterplan? Was soll da passieren? Was heißt das alles? Letztlich ist man wieder optimistisch und denkt, dass der Flugverkehr sich weiterhin gut entwickeln wird und deswegen will man sich auf das erwartete Wachstum einstellen. Baulich und aber auch inhaltlich programmatisch mit Blick darauf, dass man sagt, wir sind hier ein Großstadtflughafen und wir haben eine Verantwortung und wir wollen nachhaltigen Luftverkehr auch fördern. Ich verstehe. Was bedeutet das erstmal in Zahlen, was das Fluggastaufkommen bedeutet? Also letztes Jahr wurde am 30. Dezember gemeldet, 20,5 Millionen Passagiere. Was schon echt sehr gut wieder ist. Vor der Pandemie waren es mal Höchststand 2019, waren es 25,5. Also da ist man nur noch 5 Millionen von weg. Und das heißt, Leute, die fliegen, die ankommen, die umsteigen, also jeder Traffic, der da quasi passiert, in alle Richtungen im wahrsten Sinne des Wortes. Und. Wobei natürlich es da Verschiebungen gibt, es ist nicht mehr so viel Geschäftsreiseverkehr, der ist was zurückgegangen, weil wir ja alle in Corona gemerkt haben, wie toll Videokonferenzen sind, das heißt, der innerdeutsche Verkehr ist stark geschrumpft, die Geschäftsreisen sind geschrumpft, aber es ist wieder auch stark angestiegen, eben das Privatfliegen, das ist halt dann meistens das Urlaubsfliegen. Und der Bedarf ist groß und Düsseldorf hat halt durch seine geografische Lage das beste Einzugsgebiet in Kontinentaleuropa. Also in so einem relativ engen Umkreis, dreiviertel Stunde mit dem Auto, 18 Millionen Leute, also man muss auch Holland, Belgien so mit dazu und klar NRW weiß man, wie dicht besiedelt das alles ist mit den vielen Städten. Hat also da ein sehr starkes Einzugsgebiet und deswegen kann man da noch wachsen. Vor allem sagt man, wir müssen wieder gucken, hier mehr Fernflüge hinzukriegen. Das ist ja ganz stark zurückgegangen. Und früher, als es die Air Berlin gab, da hat die hier ein Drehkreuz gemacht. Und dann gab es ganz viele Fernverbindungen. Und weil die das gemacht hat, hat die Lufthansa hier auch Direktverbindungen gemacht. Und das ist alles weggebrochen sozusagen. Und man will sich jetzt da schwer ins Zeug legen und ist auch dran. Also offizielles Zitat heißt immer, intensive Bemühungen. Also hoffentlich gibt es bald mal gute Nachrichten, hier wieder mehr Fernflüge hinzukriegen. Was deswegen auch gut gehen kann, A, eben weil dieses Einzugsgebiet da ist und weil es auch eben kleineres Fluggerät jetzt gibt, mit dem man mehr Langstrecke machen kann. Und dann sitzen dann halt nicht 350 irgendwie an Bord in so einem Riesenflieger, sondern 200 und das reicht. Und dann ist das auskömmlich. Und da ist eine große Chance für Düsseldorf. Ich verstehe. Das bedeutet, es gibt ja auch Weze, es gibt Köln-Bonn und so. Also diese etwas kleineren, die fallen da quasi in diese ganze Rechnung nicht rein. Sowieso nicht, weil sie ja nicht zu Düsseldorf gehören. aber das heißt Düsseldorf, Sieht da eine Chance, dass von WC aus Fernflüge stattfinden? Es ist sehr unwahrscheinlich. Und um das übrigens noch abzuschließen, diese 20 Millionen hatten wir im letzten Jahr. Und die Hoffnung des Flughafens ist, oder die Erwartung des Flughafens ist, in 20 Jahren mehr als 30 Millionen Passagiere zu haben, durch dieses Wachstum. Das finde ich spannend auf einer anderen Ebene. Das geht jetzt ein bisschen von dem Kernthema ab, über das wir jetzt gleich intensiver sprechen. Und zwar, was dieser Masterplan ist. Diese Idee, dass Flugreisen oder überhaupt, dass das wieder ansteigt oder überhaupt noch wächst, ich finde, das ist irgendwie spannend, weil, ja, wenn man sich anguckt, was das ja auch vielleicht ökologisch heißt und so, also gibt es da irgendwie einen Zusammenhang, dass man da dann auch einen Trend sieht, dass wir trotzdem, dass es uns noch weiter wegzieht. Weißt du, was ich meine? Also ich hätte jetzt eher gesagt, dass man denkt, okay. Ich bin da sehr pragmatisch. Also die Menschen, glaube ich, gehen schon bewusster damit um oder stellen sich die Frage, Soll ich das machen? Es gab ja auch mal diesen Begriff der Flugscham, der da so kam. Jetzt ist das so, es gibt ja EU-Vorgaben, dass man den Fuel, also den Treibstoff nachhaltiger gestalten muss und mit weniger fossilen Stoffen hat, also die dann fossile Brennstoffe sind. Und dieser Anteil, der wird erhöht und dafür wird jetzt auch ein neues Tanklager gebaut, wo dann diese nachhaltigen Treibstoffe gelagert werden sollen. Und zwar auch in einem größeren Umfang, als das heute da in dem normalen Tanklager der Fall ist, ungefähr ein Drittel mehr. Dann sind das glaube ich neun Millionen und noch was Liter. Und das heißt, hier kann die Branche auch nachhaltiger sozusagen ihr Geschäft dann betreiben, so ist die Idee des Flughafens auch, es gibt auch immer mehr Solarzellen und all sowas, das wird alles vorangetrieben und Geothermie und so weiter. Ich glaube, dass die Menschen selber, das muss sich jeder Einzelne beantworten, die lassen nicht davon, die Welt sehen zu wollen, weil das was sehr Bereicherndes ist. Und vielleicht fliegen sie mal einmal weniger oder so, aber ich glaube, wenn jetzt hier beispielsweise wieder Direktflüge nach New York, nach San Francisco stattfinden und sonst wohin, auch nach Fernost, dass das genutzt wird. Ich will das jetzt gar nicht moralisch beurteilen. Die Menschen machen das gerne. Und der Luftverkehr muss halt nachhaltiger werden. Das ist klar. Aber das sollte am besten überall werden. Ja, ich habe mich das nur gefragt. Weil, wie gesagt, diese Spanne von 20 Jahren, das ist einfach eine lange Zeit. Jetzt werden halt Sachen in die Wege geleitet. Beispielsweise kommen wir ja gleich noch zu Umbaumaßnahmen mit verbunden. Und man weiß ja, wie das ist. Das muss geplant werden. Da brauchst du Bauanträge. Baugenehmigungen, das dauert ja alles Jahre. Ja, ich habe in einem anderen Gespräch, was ich tatsächlich im Zusammenhang mit dem Flughafen geführt habe, jetzt kürzlich auch erfahren, dass es auch am Flughafen selber sowieso noch mal ein bisschen länger dauert, wegen der ganzen, es kann ja zu bestimmten Zeiten gebaut werden, weil ja sonst der jetzt schon stattfindende Flugverkehr auch irgendwie beeinflusst würde und es gibt natürlich noch mal ganz andere Sicherheitsvorkehrungen und so, also dass es da eh ein bisschen dauert, liegt ja irgendwie auf der Hand. Nicht wahr? So ist das. Jetzt gibt es für diesen Masterplan, der jetzt quasi vorgestellt wurde, sehr viel Lob. Inwiefern das? Es gibt auch Kritik, da kommen wir gleich zu. Ja, das Lob geht halt dahin, dass so nach Jahren der Defensive, wir kennen den Flughafen ja nur noch als Problembär, sag ich mal, und Problemfall. Man kommt nicht durch die Sicherheitskontrollen, war ja lange ein Thema. Dann dauert es auch immer viel zu lange, bis das Gepäck wieder da ist nach dem Flug. Und da hat man dran gearbeitet. So die Sicherheitskontrollen klappen ja besser mittlerweile. Man ist eigentlich schnell durch mit den Koffern. Das ist immer noch eine Baustelle. Und auch ansonsten gibt es noch ein bisschen, gibt es schon einige Mängel. Also die Toiletten sind zu klein, die sind nicht so gut verteilt. Also da gibt es schon noch einige Punkte. Die Aufenthaltsqualität kann erhöht werden. Und das ist jetzt mal in diese Vorwärtsstrategie, will ich so sagen, gegossen worden. Eben diesen Masterplan 2045. Und das heißt, das Reisen soll hier viel angenehmer werden. Man soll sich wohlfühlen können. Es gibt mehr Gastronomie und auch noch mehr Geschäfte. Man weiß, wenn man in den Urlaub fliegt, hat man gute Laune. Und das Geld sitzt etwas lockerer. Und wenn man endlich den Koffer abgegeben hat, dann will man sich eigentlich entspannen. Und darauf gehen die ein mit ihrem Konzept. Und das wird jetzt mal gelobt, dass gesagt wird, also A, wollen wir mehr Verbindungen haben. Das sagt natürlich die Wirtschaft. Aber es heißt auch, nutzt das Potenzial, das ihr hier habt, so wie ihr es auch früher schon genutzt habt und macht mal jetzt so einen Plan, also das war auch Wille des Aufsichtsrates und versucht diesen Flughafen auf ein neues Qualitätsniveau zu heben. Einer hat gesagt, die machen ihre Hausaufgaben. Ja, wer macht diesen Plan eigentlich? Also aus welcher Richtung kommt der oder wer plant das? Also der Flughafen hat ja selber, also zum einen ist es so, dass du deinen Betrieb ordentlich analysieren musst. So, dann siehst du ja, was klappt bei dir und was klappt nicht so gut, kriegst ja auch viel Kundenfeedback. Und das rein planerische ist natürlich so, der Flughafen hat selber auch eine große Bau- und Planungsabteilung und kann immer wieder externe Architekten auch mit dran holen. Muss er auch hier zum Teil, weil beispielsweise das zentrale Terminal ist ja mal von Düsseldorfer Architekten auch geplant worden nach dem Brand. Und das heißt, dann kommen die Anforderungen aus den Fachbereichen und die Ideen und Vorschläge. Und dann hast du eben eine Abteilung, es gibt auch eine Abteilung für den Masterplan. Und da sind Leute, die sich intensiv damit auseinandersetzen und dann auch schon so grob Entwürfe quasi machen, die dann in so eine Feinschliffstufe so überführt werden. Da kommt dann die richtige Arbeit, wenn jetzt das Go dafür da ist, Schritt für Schritt die Sachen anzugehen. Deswegen auch Masterplan. Du machst ja nicht alles auf einmal, sondern du sagst dann, was machst du zuerst, was ist besonders wichtig, wann kannst du was wie finanzieren, weil alles auf einmal, es geht um eine hohe dreistellige Millionensumme, machst du nicht. Du musst das Geld ja auch wieder reinverdienen, du musst Kredite aufnehmen. Und dieser Plan wird vom Groben ins Feinere überführt. Genau, das heißt 2045 soll alles fertig sein, aber es wird jetzt schon in Bewegung gesetzt mit kleineren Sachen. Verstehe. Jetzt gibt es wo Lob ist, ist auch Kritik wo geplant wird, wird kommentiert und Bedenken geäußert was wird da so ein bisschen laut und wer vor allem, Das sind natürlich die sehr versierten Anwohnerinitiativen, Bürger gegen Fluglärm, Carster gegen Fluglärm dann noch, also die einen Meerbusch, die anderen Carst, da sitzt also viel Expertise, was den Flughafen angeht und natürlich auch eine kritische Haltung und die geht jetzt erstmal so dahin grob, Fantasterei wurde ja da gesagt von Herrn Ginsmüller aus Carst und nicht mit dem Wort, aber inhaltlich ähnlich argumentiert der Christoph Lange aus Meerbusch, der schon sehr, sehr lange als Flughafenkritiker bekannt ist. Und die Kritik geht dahin zu sagen, ihr braucht das gar nicht. Dieses Wachstum wird so hier gar nicht stattfinden. Und kümmert ihr euch eher mal darum, dass ihr eine neue Schallschutzhalle baut, damit das nicht so laut ist, wenn da die Triebwerke angeschmissen werden oder überprüft werden. Und das mit dem Wachstum, was ihr da vorhabt, das ist eigentlich ein Märchen so ungefähr. Und das heißt, die glauben nicht an dieses Wachstum hier an diesem Ort. Das findet höchstens in Asien statt. Das Wort Fantastiererei wurde ja auch fantastisch. Und da sieht der Flughafen halt wirklich dann anders, der sagt, der Markt ist so und es gibt auch Flughafen-Experten, also Luftverkehrsexperten, mit denen wir gesprochen haben, die sagen, ja, doch, der Flughafen ergreift da seine Chance, das kann man machen. Jetzt ist das so, wir haben dieses Plus bei den Passagieren im letzten Jahr beispielsweise, aber die Zahl der Flugbewegungen liegt bei 91.000 in den sechs verkehrsreichsten Monaten des Jahres und die Genehmigung erlaubt ja bis zu 131.000 Flugbewegungen. Das heißt, die Passagierzahl hat ganz gut zugenommen, die Zahl der Flugbewegungen eigentlich nicht. Und das muss man halt sehen, also steigen die dann wirklich jetzt so an. Und wenn du aber da mehr Menschen hast…, Willst du die auch gut unterbringen sozusagen am Flughafen? Und das ist so das Herzstück des Ganzen. Und das ist vor allem dann eine Erweiterung des Terminals mit mehr Aufenthaltsqualität. Das ist so die Kernidee, das soll nach Südwesten verlängert werden, also ein Stück dran gebaut. Und an beiden Seiten des dann größeren Terminals werden auch neue, durch zwei Hallen, Möglichkeiten geschaffen, das ganze Gepäck besser zu verarbeiten. Das ist ja wirklich ein Riesenthema. Und dann wird das Terminal auch noch zur Luftverkehrsseite, also zum Vorfeld hin, auch erweitert, wird also nach vorne geschoben und da werden riesige Scheiben eingebaut dann, dass man da hohe Decken hat, die über drei Etagen gehen und du kannst dann, wenn du dann durch die Kontrollen durch bist, dich da aufhalten und das genießen eigentlich. Ja, ich verstehe. Jetzt hast du schon diese Bürgerinitiativen, BürgerInneninitiativen angesprochen. Es geht ja viel um den Fluglärm, der natürlich belastend ist, wenn man da jetzt irgendwie lebt. Und ich kann mir vorstellen, dass natürlich direkt eine Sorge, die aufploppt ist, wenn dann mehr Passagiere, bedeutet mehr Flugverkehr, bedeutet einfach am Ende wahrscheinlich mehr Starts und Landungen und noch mehr Lärm. Ist da irgendwie die Idee jetzt oder hat der Flughafen oder die Verantwortlichen da auch irgendwie dann die Idee, gehört zu diesem Masterplan auch die Bevölkerung, die da jetzt lebt, die da vielleicht auch noch in 20 Jahren leben wird, also Familien, die sich da jetzt vielleicht niederlassen wollen und so, die noch mehr mit einzubeziehen, vielleicht einfach in den Prozess. Manchmal ist das ja auch schon wie so ein Angebot, wenn man nicht vor vollendet hat. Also es gibt es ja schon, also die sitzen alle zusammen immer am Tisch. Es gibt so eine Kommission, da sitzen die Anwohnerinitiativen mit am Tisch und das ist natürlich die Kernforderung, haltet endlich die Nachtruhe ein. Das ist sie unabhängig auch von diesem Masterplan, weil im letzten Jahr…, Ja, gar nicht so viele Bewegungen waren, wie wir jetzt gerade festgestellt haben. Es gibt zwar mehr an Passagieren, aber gar nicht so ein Wahnsinns-Plus an Flugbewegungen. Und trotzdem gab es sehr viele späte Landungen nach 23 Uhr. Und das wird hart kritisiert. Und da sieht man auch den Flughafen in der Pflicht, intensiver dafür zu sorgen, dass der Betrieb so gut organisiert ist in Düsseldorf, dass die Umläufe, das ist ja immer so, dass die Flugzeuge mehrfach hin und her fliegen, dass die abends früher dann wieder drin sind. Da sind die Luftverkehrsgesellschaften in der Pflicht, aber auch der Flughafen, der sie dann mit dazu drängen soll und das besser organisieren soll. Die Abläufe auf dem Vorfeld. Ich verstehe. Das stimmt, aber mit dem Lärm ist der Knackpunkt. Weil das Wachstum ist ja jetzt schon möglich im Rahmen der Genehmigung. Aber der Kernpunkt ist, wenn ihr dann mehr das ausnutzen wollt, sorgt erst mal jetzt dafür, dass es ordentlich läuft und dass es leiser ist. Und dann eben auch, wenn ihr das Wachstum umsetzt, eure Ziele, Dass wir hier besser schlafen können. Ja, und du hast dazu jetzt quasi auch ein Meinungsstück geschrieben. Also genau, was denkst du darüber mit deiner Expertise, was das Thema angeht, mit deiner Erfahrung? Also ich habe mich erst mal gewundert, muss ich ganz ehrlich sagen, dass man gesagt hat, wir wollen gar nicht noch mehr Flugbewegungen, sondern wir verabschieden uns davon. Wir wollen smart wachsen, nur im Rahmen der heutigen Möglichkeiten, aber schafft uns dann darin mehr Flexibilität. Weil ich gedacht habe, das mag ja für die nächsten zehn Jahre gelten, aber was ist, wenn wir wirklich nachhaltigeren Flugverkehr haben und wir könnten hier mehr Verkehr abwickeln, warum beschneiden wir uns da? Das fand ich erst mal ganz komisch. Also so, hinterher geht das viel besser und es stört gar nicht mehr so. Wir kriegen andere Formen von Verkehr und wir sagen, ach ja, wir müssen kein schlechtes Gewissen mehr haben beim Luftverkehr, aber wir sagen, wir wickeln jetzt hier gar nicht so viel ab. Und das gehen wir jetzt als Versprechen schon so ins Umland. Das haben die aber gemacht. also der Flughafen, Wie gesagt, das hat mich gewundert. Aber das, was sie jetzt vorhaben, finde ich richtig. Und das ist auch gut. Nach Jahren dieser vielen schlechten Kritiken zu sagen, wir wollen jetzt hier smart wachsen und sorgen für eine höhere Aufenthaltsqualität. Wir wollen neue Verkehre und mehr Intercom-Verkehre. Das heißt ja auch für alle Menschen, die hier wohnen, die irgendwo hinfliegen, ein bisschen weiter weg, dass sie nicht erst mal zu einem anderen Drehkreuz geflogen werden. Nach Zürich, nach Amsterdam, nach Frankfurt oder so. Und dann müssen sie da noch mal warten und dann wieder umsteigen. Es ist doch viel angenehmer, wenn wir hier ins Flugzeug steigen können und fliegen direkt irgendwo hin. Das findet doch jeder besser. Auch Flughafengegner finden das besser, wenn sie mal ein Fernseher ansteuern. Und das finde ich also richtig. Und ich hoffe, sie liefern jetzt bald auch mal ein paar neue Verbindungen. Da warten wir eigentlich drauf. Und was für eine Verbindung wäre, welche würdest du dir wünschen, denke ich gerade? Nein, das sind die USA. Das sind die USA-Verkehre, die man da haben will. Ost- wie Westküste und natürlich auch nach Asien. Also wir hatten ja auch, das ist jetzt wieder Wirtschaft und so, wir hatten ja Flüge nach China, alles, das ist ja alles weggebrochen. Kann dann auch die Stadt profitieren als Stadt? Also einfach von den Leuten, die dann... Ja klar, für die Firmen ist das immer gut. Das ist ja ganz klar. Wir sind hier ein Wirtschaftszentrum, also das ist der größte Ballungsraum in Deutschland. Düsseldorf ist da genau mittendrin. Wir wissen, was wir an chinesischen, japanischen Unternehmen hier haben, aber wir haben auch viele US-Unternehmen, also die ganze angelsächsische Welt. Und das ist natürlich ein Vorzug, wenn du hier Unternehmen hast und die schnell da in ihre Wirtschaftsräume auch wieder können. Und das ist für den Geschäftsreiseverkehr wichtig. Und für die anderen ist es natürlich schön, wenn sie direkt in den Urlaub fliegen können. Ja, und ich denke gerade so, wenn ich weiß, ich komme irgendwie aus den Niederlanden und kann von Düsseldorf aus dann direkt in die USA fliegen. Dann komme ich vielleicht einen Tag früher und bin dann auch noch hier. Also das frage ich mich, dieser Masterplan. Für die Düsseldorfer ist das auch schön und für die Menschen aus unserer Region. Ja und einfach so, also ob dann auch noch so der Tourismus hier oder die ganze, also ob das, ist das auch in diesem Masterplan mit drin, dass quasi. Städtetourismus. Ja, dass die Stadt so ein bisschen davon profitiert. Das glaube ich jetzt nicht, weil die Leute, die Leute kommen ja zum Flughafen und wollen abfliegen. Ja stimmt und wenn man da sich sogar noch besser aufhalten kann, denke ich gerade dann. Das wird gemacht, also dass man, die Erfahrung ist, die Leute wollen schnell durch die Sicherheitskontrolle, also die Koffer weg, Sicherheitskontrolle, dann hast du jetzt noch zwei Stunden Zeit. Und dann da fängt der Urlaub quasi. Da genau, dann entspannst du dich und dann sagst du jetzt, gehst du noch was essen, du gehst was bummeln und dann hast du vielleicht ein bisschen bessere Geschäfte. Als das heute der Fall ist, soll auch wachsen. Der Bereich soll größer werden, 6.000 Quadratmeter mehr, Fläche für Gastronomie und Handel und so. Du schreibst auch, dass sich trotzdem auch um die aktuellen oder heutigen Baustellen gekümmert werden soll oder dass die nicht vergessen werden sollen. Was bedeutet das? Das ist das Thema mit den Koffern nach wie vor, weil der Flughafen ist ganz stolz und hat verkündet, ja, die Koffer sind jetzt relativ schnell. Nach der Landung liegt der erste Koffer auf dem Band. Aber was wir ja immer wieder feststellen ist, das sind hauptsächlich dann die Luftverkehrsgesellschaften, also die Fluggesellschaften in der Pflicht. Dann kommen irgendwie 50 Koffer, 70 Koffer und dann ist Pause. So und dann Leute, die Airtec haben, also die digital gucken können auf ihrem Handy, wo ihr Koffer gerade ist, die wissen, der steht jetzt hier auf der anderen Seite der Halle auf dem Vorfeld rum. Aber das Band läuft und läuft und kein Koffer wird aufgelegt. Irgendwo anders wird jetzt vielleicht gerade gearbeitet und ein Koffer draufgelegt. Dann nach einer gewissen Pause geht das wieder weiter. Dann kommt wieder so ein Schwung Koffer. Und das muss kompakter werden. Wenn das dann losgeht, dann willst du auch, dass die Koffer hinterher kommen. Sonst hast du einen und wartest auf den zweiten. Und das dauert dann wieder auf einmal eine halbe Stunde. Das ist sehr ärgerlich. Und ich habe jetzt auch so Mails bekommen von Leuten, die sagen, beim letzten Mal hat es wieder anderthalb Stunden gedauert, bis wir da raus waren. Das ist nicht gut. Ist das was Bauliches oder ist das was Organisatorisches mit Dienstleisterfirmen, die dann vielleicht extern noch dazu geholt werden und so? Das kostet ja was, aber das ist die Pflicht jetzt der Fluggesellschaften, aber der Airport, der kann ja auch gucken, der hatte früher selber auch Firmen Groundhandling, gibt es auch noch Groundhandling, aber hat auch diese Abfertigung gemacht und da hat das besser geklappt. Also besser wäre es fast, die würden da auch nochmal Druck machen als Wettbewerber und mit auftreten und müsste man vielleicht sogar noch eine Lizenz vergeben, dass noch eine weitere Firma das machen kann. Dann sollte es vielleicht mal endlich schneller gehen. Verstehe, also das heißt ... Also das Personal muss auch da sein. Im Augenblick versucht man mit zu wenig Personal das sozusagen dann zu wuppen, macht dazwischendurch immer Pausen, geht zu einer anderen Maschine, macht da ein bisschen was, wie so ein Handwerker. Der dann sagt, der macht eine Stunde was, dann fährt er zu einer anderen Baustelle und versucht alle so ein bisschen zu beruhigen. Das heißt, in diesen Masterplan genau gehören bauliche Sachen, aber die Sachen, die jetzt quasi schon relativ zeitnah behoben werden könnten, wäre sowas. Ja, Aufenthaltsqualität ist auch, ich komme an nach einem Fernflug und es riecht nicht nach Urin im Terminal, weil da eine viel zu kleine Toilette ist. Also ich habe letztens auch mal erlebt, kam es da rein, das Wasser stand einen Zentimeter hoch, da in der Toilette, ganze Wasser. Und dann war das eine kleine Toilette, die auch noch überfüllt war. So, und dann kannst du dich da unten nicht schön aufhalten, wenn das Gepäck nicht mitgekommen ist. Umsteigeflug auch wieder über München, Lufthansa lässt das Gepäck stehen, du musst drei Stunden warten auf deinen Koffer, du kannst nicht zurück nach oben in dem Bereich, wo man was essen und trinken kann. Das ist alles nicht schön. Du hast einen langen Flug hinter dir und erlebst dann so Sachen, das kann man besser machen. Und sind das Sachen, die du meinst, oder sind da die Aussichten auch gut, dass die relativ schnell besser werden? Ja, du fängst jetzt an, auch da umzubauen. Größere Toiletten sollen gebaut werden und so. Aber es geht alles nicht von heute auf morgen. Aber die Probleme sind natürlich bekannt. Ja, also ich möchte ein bisschen darauf hinaus, ob diese Zahl oder diese Jahreszahl 2045 tatsächlich eine realistische ist, zum ganzen Abschluss und ob jetzt auch 2025 sozusagen schon Sachen passieren. Das glaube ich jetzt nicht direkt, dass 2025 was passiert. Also der Zeitplan muss auch noch vorgelegt werden. Die größeren Umbauten des Terminals und diese Verlängerung auch des Terminals, das soll so ab 2030 erst passieren. Aber ich sag mal, man hat ja jetzt auch schon Sachen verbessert und man kann auch durch Kleinigkeiten Dinge verbessern und sowas wird passieren. Und die anderen, die großen Lösungen sind, wenn man richtig groß umbaut. Und meinst du jetzt mal so ganz einfach mal in eine Kristallkugel geschaut, meinst du, wenn das Ganze dann in Gange ist, wird dann das Lob überwiegen oder eher die Kritik? Also meinst du, da werden jetzt schon so Sachen, stehen schon in den Sternen sozusagen, wo man jetzt schon absehen kann, ach da wird es viele Diskussionen drum geben oder? Ich glaube, das hat man ja auch jetzt gemerkt, also als das so schlecht war mit den Sicherheitskontrollen und Leute standen in der Schlange und haben ihren Flieger verpasst, ihren Urlaub, das muss man sich mal vorstellen. Das war natürlich ein Aufschrei, als sowas passiert ist und die Leute waren aggressiv und nervös, was man ja verstehen kann. Aber genauso ist ja die Reaktion, boah super, das hat jetzt erst reingeklappt. Ich war nach zehn Minuten durch die Kontrolle durch. Die Menschen sind ja ehrlich in ihrer Reaktion. Wenn es gut ist, werden sie es also auch positiv konnotieren. Und wenn es schlecht ist, dann sagt man das. Und ich glaube, das wissen alle. Und die jetzige Flughafenführung ist auch nicht so hartleibig, was sowas angeht. Und schiebt das so weg, sondern eher, die sind aufgeschlossen und die wollen das verbessern. Das spürt man auch. Ja, okay. Das sind ja eigentlich schöne Aussichten. Ja, ich finde es gut. Für so ein Mammutprojekt ja eigentlich mal wieder. Ein neues in der Stadt, über das wir sicher noch das ein oder andere Mal. Wir haben ja 20 Jahre Zeit, Tosja. Wir haben ja 20 Jahre Zeit. Immer wieder darüber zu sprechen. Ja. So gut, gehen uns die Themen nicht aus. Dann gehen uns die Themen nicht aus. Und ich werde natürlich, wenn ich in diesem Jahr meine Flugangst hier in den Griff bekommen sollte und irgendwo hinfliegen, wirst du davon erfahren. Ja, bitte. Ja, tu das. Vielen Dank für dieses Gespräch über den Wolken. Guten Flug, bis dann. Dankeschön. Tschüss. Music. Nach den Feiertagen ist vor dem Kurztrip. Da bietet sich ein Ausflug in unser Nachbarland natürlich an. Mehr zauberhafte Städtchen, Kunst und Gastronomie gehören zu den Dingen, die die Niederlande zu bieten haben. Und schnell erreicht sind diese mit dem Zug oder Auto auch. Mehr als drei Stunden ist man von Düsseldorf aus meist nicht unterwegs. Wohin es sich neben Amsterdam, Den Haag oder Rotterdam lohnt, mal einen Abstecher zu machen, hat Paul Küchler herausgefunden. Lieber Paul. Guten Tag. Das Jahr ist 15 Tage alt. Richtig. Hast du auch das Gefühl, kannst du wieder in den Urlaub? Das trifft sich ja hervorragend, dass du mir jetzt diese Frage stellst. Oder? Ja, in der Tat. Es wird Zeit wieder nach zwei Wochen. Ja, irgendwie schon. Das Schöne ist ja, dass wir hier an einem Ort leben, wo wir ja wirklich sehr schnell fast überall sind. Das fällt mir immer mal wieder auf. Gerade wenn es darum geht, vielleicht tatsächlich einen kleinen Kurztrip zu planen, eine kleine Auszeit, Workation, nenn es wie du willst, Retreat, mein Gott. Brand es, wie du möchtest. Brand es, wie du willst, Hauptsache raus aus der Stadt. Heute denken wir uns mal in die Niederlande und wie wir alle wissen, wie ich es ja auch sehr oft sehr gerne betone, ich habe ja mal in Amsterdam gewohnt. Ich liebe Amsterdam, ich liebe die Niederlande, Also zumindest das, was ich davon kenne und die Zeiten, die ich da verbracht habe. Und es gibt aber natürlich neben dieser schönsten Stadt der Welt und den anderen, die einem da vielleicht noch einfallen, Den Haag, Rotterdam, Utrecht, also die ganzen großen Städte, gibt es natürlich auch noch ein paar kleinere Orte, vielleicht sogar was Geheimtippiges, wo man sich, wenn man ein wenig Zeit investieren möchte oder ein bisschen mehr aufmachen kann, um das ein oder andere Wochenende, manchmal sogar nur einen Tagestrip zu verringen. Sprichst du Niederländisch? Äh, nein. Ich bin da ehrlich, nee, ich habe immer das Gefühl, mit Englisch kommt man da sehr weit. Ich meine, die sprechen top Englisch. Ich bin nicht einer von denen, die da anfängt, Deutsch zu sprechen, weil ich finde, das ist echt immer unhöflich irgendwie. Auch wenn ich finde, dass Niederländisch ein bisschen einfach wie eine Mischung aus betrunkenem Deutsch und Englisch klingt, was die ja auch über unsere Sprache sagen. Ja, wahrscheinlich. Same, same, everyday. Nein, aber ich finde, das ist ein nettes Völkchen und sehr Willkommenswert quasi. Also sehr open-minded, würde ich sagen. Ja, aber nee, Niederländisch nicht. Ja, ich habe ja auch mal in Ensredei studiert, ein Jahr. Aus Versehen Popgesang, aber that's the story for another day. Ich wollte gerade sagen, das meine lieben Zuhörerinnen und Zuhörer hören Sie nächste Woche. In der nächsten Folge von Tosjas Diary. Genau, deswegen, also I did my fair share. Ich spreche auch Niederländisch, das muss ich jetzt hier mal sagen. Nicht fließend, aber immerhin, so dass ich weiterkomme. Aber darum soll es ja heute überhaupt gar nicht gehen, weil entgegen meiner Traumvorstellung geht es ja nicht immer nur um mich, Sondern heute geht es um die schönsten Ziele in den Niederlanden für Wochenendeausflüge. Disclaimer auch gerne unter der Woche. Immer. Wie gesagt, manchmal, je nachdem, wer es wie machen kann. Also ich bin ja zum Beispiel hauptsächlich freiberuflich unterwegs. Ich könnte jetzt gleich nach Maastricht. Mein Gott, Maastricht ist zum Beispiel auf der Liste. Erzähl doch mal, was du weißt über Maastricht. Richtig, Maastricht überraschend nah. Das hätte ich selber immer gar nicht so gedacht, weil man ja irgendwie gefühlt, Und gut, Niederlande an sich schon nah, aber größere Städte und so. Ich meine, das liegt direkt hinter Aachen quasi. Das ist ja diesem Städtedreieck oder Länderdreieck, Belgien, Niederlande, Deutschland, Aachen, Lüttich oder Liege, Maastricht eben. Und ja, Maastricht, total süße Altstadt. Das liegt direkt an der Maas. Haha, surprise. Total viele Studierende. Ich glaube, es ist auch eine der ältesten Städte der Niederlande. Und es ist einfach, es ist ein total schönes Flair, wie ich finde. Es ist, wie gesagt, sehr nah. Auch mit dem Zug ist es, glaube ich, quasi über Aachen nur einmal umsteigen. Und das ist ja, ich finde, wenn man an die Niederlande denkt, dann kommt natürlich irgendwie das Meer sofort in mind, aber es gibt ja, also Maastricht zum Beispiel hat ja gar nichts mit Meer zu tun. Überhaupt nicht. Also das finde ich auch immer lustig, weil auch, also klar, Amsterdam ist jetzt schon ein bisschen in Seenähe immerhin, aber es gibt auch viele Ausgaben, die so gar nichts mit Meer zu tun haben. Das stimmt. Ne, tatsächlich auch in der Liste, also ich hab mir jetzt mal insgesamt, lass mich nicht lügen, 1, 2, 3, 4, 5 Destinationen, Orte, wie auch immer rausgepickt, unter anderem aber auch die niederländische Nordseeküste, das ist ja irgendwie auch so ein Klassiker, also ich glaub grad hier in Düsseldorf. Man wächst ja auch irgendwie gefühlt so ein bisschen mit Nordweig und Katweig und Bergen ans See und Domburg auf. Aber ich fahre dafür sehr, sehr selten ans Meer, dafür, dass das alles so nah ist. Ja, ich glaube, weil viele auch irgendwie mit Meer diese Assoziation vielleicht haben, Mittelmeer, warm, kristallklares Wasser. Nee, auch so, ich sitze hier manchmal irgendwie auf einen Samstag und denke so, was können wir denn jetzt mal machen? Und dann kann man ja eigentlich in einer Stunde ans Meer fahren, mache ich nicht. Eine Stunde ist glaube ich schon nicht geschätzt, aber man ist wahnsinnig schnell da auf jeden Fall. Also dafür, dass es so nah ist, finde ich, also ich mache sehr wenig. Aber auch darum soll es nicht gehen. Mein Gott, Tosser, jetzt bleib doch mal beim Thema. Back to topic. Ne, Maastricht, also Maastricht auf jeden Fall einen Besuch wert. Ich finde, es lohnt sich da auch mal zu übernachten und vielleicht über Nacht zu bleiben, einfach um abends mal in diese Studi-Welt ein bisschen einzutauchen. Genau, es ist ja wirklich eine Student-Innenstadt. Total. Und auch viele deutsche Studierende, muss man ja auch einfach sagen, dadurch, dass es eben direkt hinter der Grenze liegt, da haben wir auch noch einen zweiten Ort auf der Liste, wo wir auch nochmal drauf zu sprechen kommen, wo ebenfalls ganz, ganz viele Studis leben. Aber ja, ich finde, das hat immer eine besondere Atmosphäre, eine schöne Atmosphäre. Und den Maastricht kann man das einfach, weißt du, dann gehst du schön am Wasser entlang an der Maast, spazierst durch die Altstadt, nimmst vielleicht einen Drink irgendwo. Ich finde, das hat was. Ja, es ist zauberhaft irgendwie. Richtig, das ist ein gutes Wort. Tatsächlich, ich habe ja Gesang studiert, also Musik und da macht man ja verschiedene Aufnahmeprüfungen an verschiedenen Hochschulen und in den Niederlanden sind sehr viele Hochschulen, wo man Jazz, Musik, Jazz, Gesang in dem Fall studieren kann, unter anderem in Maastricht und dann auch in den großen Städten studiert. Und genau, da war ich dann tatsächlich ein paar Mal und das ist wirklich Arnheim auch, da kann man auch, also da ist auch eine Jazz- beziehungsweise Musikhochschule und halt in Entschede dann, wo ich dann gelandet bin und das, also ich finde Maastricht und Arnheim, das sind beides so zauberhafte Städte irgendwie durch die Architektur, weil es schon so ein bisschen dieses, ja, diesen niederländischen Flow hat, den man sich auch so vorstellt, aber halt ist es nicht so grachtig. Genau, also da gibt es auch Städte auf der Liste, die sind tatsächlich recht krachtig und auch nochmal ein deutliches Stück kleiner. Aber ja, Maastricht, ich meine das ist ja dann auch, wie viel Einwohner hat Maastricht? 160.000 schätze ich jetzt einfach mal so ins Blaue hinein. Wäre lustig, wenn es jetzt wirklich 160.000 wäre. Auf den Menschen, genau. Ich finde, das ist eine gute Größe auch mal für so ein Wochenende, wo du dann auch nicht wieder wegfährst und dir so denkst, Mensch, hätte ich mal noch das gemacht, weil ehrlicherweise in Amsterdam, Rotterdam und Den Haag, die drei großen Städte in Niederlanden, da kannst du zwei Wochen verbringen. und hast wahrscheinlich trotzdem noch nicht alles gesehen. Da kannst du vier Jahre verbringen, hast du nicht alles gesehen. Und dann aber irgendwie schon, weil Amsterdam zum Beispiel hast du ja in einem Tag durchgelaufen, also es ist schon klein. Ich glaube auch fürs ungeübte Auge ist wahrscheinlich auch vieles einfach Jacke wie Hose, weil Gracht und schöne Häuser und Menschen auf Fahrrädern, aber it's more to the Netherlands than that. Oh ja, it is. Wenn man jetzt in Maastricht schon war oder denkt, so ja mein Gott, also die ganzen schönen kleinen Häuschen und so, das habe ich mich jetzt schon, habe ich mich satt gesehen, Dann gibt es zum Beispiel auch Leiden. Meine absoluten Dingstadt. In der Nähe von Den Haag. Tatsächlich, richtig. Ein paar Kilometer nördlich von Den Haag, Richtung Amsterdam dann hoch schon. Und da ist die älteste Universität der Niederlande beherbergt quasi, die Universität Leiden. Und ich finde, das ist eine ganz, ganz, ganz tolle Stadt. Ich schreibe ja auch zum Beispiel, dass es früher eher noch so ein Geheimtipp war und inzwischen leider eigentlich auch nicht mehr. Aber auch da durch die Uni einfach bedingt sehr viele Studierende, junge Atmosphäre. Coole Bars, coole Kneipen, die Stadt ist deutlich kompakter und kleiner, also ich glaube über 100.000 Einwohner leben dort nicht. Und du kannst da einfach wirklich eine schöne Zeit verbringen, hast aber nicht so diese riesigen Touristenmassen, die du vielleicht in Amsterdam oder sogar in Utrecht oder in Arnheim oder so hast. Und du kannst trotzdem irgendwie Kultur erleben, ne? Rembrandt. Richtig. Leiden ist die Rembrandtstadt und da gibt es dann auch nicht nur Museen natürlich, wo man das entdecken kann, sondern auch, ich sag mal, nicht Street-Art-Touren, aber so Walking-Touren, wo du mit dem Handy umhergehst und so ein bisschen auf Rembrandts Spuren zum Beispiel auch wandeln kannst. Also wo hat der damals gelebt? Wo hatte der vielleicht sein Atelier? So, aber auch da lohnt es sich vielleicht einfach. Also in der Mitte durch Leiden fließt ein kleiner Fluss und nebendran sind so ganz viele Wiesen. Also das ist weniger wie in Amsterdam zum Beispiel, wo du direkt an der Straße quasi auf dem Bürgersteig sitzt Richtung Fluss. Da sind dann Liegewiesen, wo im Sommer dann wirklich mit Sonnenschirmchen und irgendwie so Chill-Out-Areas wirklich nette und schöne Angebote sind. Und einfach dadurch, dass es auch relativ gut liegt, eben zwischen Amsterdam und Den Haag, würde ich sagen, ist es recht gut erreichbar. Ja, und das ist einfach echt ein Besuch wert. Wie kommt man da unter und auch in den anderen Städten? Also gerade wenn es jetzt nicht so riesengroße Städte sind, klar, ich meine Maastricht, das sind alles jetzt Städte, wie du schon sagst, das sind irgendwie Geheimtipps. Heimtipps, aber jetzt nicht völlig unentdeckte, verwuschende Gärten. Da wird es Hotel, Hostels und so geben, vor allem halt in so Studierendenstädten. Aber hast du da auch, also gibt es irgendwie da besonders schöne Airbnbs? Also ist das in allen Städten vertreten? Also hast du da irgendwas rausfinden können? Also ich glaube, das ist ja immer die Frage, was ist schön, was ist nicht schön. Da hat ja auch wieder jeder seine eigene Meinung. Aber ja, grundsätzlich, Hostels bieten sich natürlich immer an. Und ich würde auch sagen, vielleicht gerade in diesen, in Anführungszeichen, jüngeren Städten. Natürlich, wo viele Studis und vielleicht viele Backpacker und so auch sind. Nein, aber natürlich, da gibt es Ferienwohnungen zu mieten in all diesen Städtchen, die auch wirklich süß dann teilweise sind. Man muss dann halt immer gucken, wie lohnt es sich preislich, ehrlicherweise. Man kann bei manchen auch vielleicht ein bisschen außerhalb sogar, ne? Dann so ins Land noch rein und dann irgendwie hin und her fahren, je nachdem, wie lange man bleibt. Eben, ich meine, die haben ein gut ausgebautes Zugnetz und natürlich das Fahrrad am Ende des Tages ist da ja auch... Fortbewegungsmittel Nummer eins. Von daher, ja, also ich glaube, da gibt es ausreichend Möglichkeiten, die jetzt auch nicht vielleicht den Geldbeutel sprengen, sagen wir es mal so. Naja. Delft hast du auch auf deiner Liste, da kommt ja das Delfter Porzellan her, ne? Das ist dieses blau-weiß-bemalte. Eigentlich so typisch niederländisch. Eigentlich ist es auch gar nicht Porzellan, was viele gar nicht wissen, sondern das ist eigentlich Tonware, die so schön veredelt ist und veredelt wird, dass sie quasi wie Porzellan wirkt. Delft ist nämlich tatsächlich in Holland. Also Holland, ich muss ja jetzt hier ein bisschen gescheißen. Leiden auch, Südholland ist es glaube ich beides und Delft auch. Die Niederlande sind die Niederlande. Holland ist eine Provinz in den Niederlanden. Richtig. Delft in dem Falle liegt in Holland, deswegen ist es glaube ich auch holländische Tonware dann, oder? Also ist das nicht dieses typische holländische Muster dann? Ja, ist es auch. Ist es auch dieses, was eigentlich ja total berühmt und bekannt ist, wie du sagst, diese weiß-blauen Kacheln und was es da alles zu gibt. Und Delft ist quasi, wenn wir jetzt gerade an Leiden noch denken, Leiden liegt nördlich von Den Haag und Delft ein Stück südlich. Den Haag und Rotterdam grenzen ja fast aneinander, also weit ist es ja wirklich nicht. Und Delft liegt quasi in der Mitte sozusagen zwischen den beiden Großstädten, hat auch eine der besten Universitäten des Landes, die Technische Universität Delft. Die ist relativ bekannt auch in ihrem Feld, sag ich mal. Und ja, das ist eigentlich, ich sag mal, so ein bisschen analog zu leiden. Es ist auch wieder eine kleinere Stadt, die noch gar nicht so bekannt vielleicht ist bei vielen Leuten, aber auch zum Beispiel künstlerische Wurzeln hat. Also mit Jan Vermeer, dem Maler des berühmten Gemäldes, das Mädchen mit dem Perlenohrring. Das glaube ich ganz, ganz viele Leute auch kennen so. Und ich finde es halt auch immer mal schön, vielleicht in diese kleineren Städte einzutauchen, wo du dann vielleicht auch einfach mal über den Markt schlenderst. Auch das habe ich zum Beispiel als Tipp irgendwie angeführt. Weil ich das immer nett finde, einfach mal vielleicht ein paar Blumen zu kaufen oder eine Spezialität. Ja, E-Märkte, ne? Also das ist ja sowieso. Antiquitätenmärkte, Flohmärkte sind ja Belgien, Niederlande und so. Also der ganze Benelux-Raum ist dafür ja irgendwie bekannt. Aus meiner Zeit in Amsterdam. Mein Gott. Nein, aber tatsächlich weiß ich, also wir hatten tatsächlich einen Wochenmarkt vorm Haus. Und Wochenmarkt heißt immer, es gibt auch mindestens halt irgendwie Klamotten, also Flohmarkt so ein bisschen. Also es gehört immer dazu. also Blumen sowieso, ich meine, ist ja jetzt auch auf jedem Markt, aber also Markt heißt da immer auch Sachen, also nicht nur Nahrungsmittel. Richtig, mehr Produkte, was man hier so ganz klassisch kennt. Genau, genau, und das fand ich, weiß ich, dass mich das am Anfang mega geflasht hat, dass ich quasi vor der Haustür jeden Samstag und jeden Mittwoch konnte ich halt auch noch irgendwie einen Badezimmerschrank schießen oder vielleicht eine neue Tasche, aber auch ein gutes Brot. Also gutes Boot ist natürlich in den Niederlanden, naja, anderes Thema. Genau. Ne, genau, und das Schöne ist da halt auch einfach, du hast halt noch diese, sowohl die Grachten, die halt viel ruhiger und viel natürlich weniger touristisch sind als in den großen Städten und aber auch. Wie soll man das beschreiben, so kleine Gästchen quasi, wo wirklich, wo du dich einfach hinsetzen kannst und einfach mal das Menschen treiben kannst. Pittoresk, richtig. Pittoresk. Ja, totale pittoreske Straßen. Ist das das weiteste weg von hier, Delft? Also es sind ja alles immer Sachen, die sich so in zwei bis vier Stunden Radius befinden. Richtig, richtig. Also das ist zumindest mit dem Zug, glaube ich, tatsächlich die weiteste Route. Abgesehen von den Küstenorten, zu denen wir gleich noch kommen, wobei da auch die Anreise mit dem Zug eher schwierig ist. Aber nach Delft dauert es dann schon Richtung drei Stunden tatsächlich. Ich glaube, das ist dann quasi so 250 Kilometer. Trotzdem finde ich, man kann sogar morgens um sechs losfahren und abends um elf wieder zurück. Ja klar, zumal, wenn du auch bedenkst, ich meine, Frankfurt ist 250 Kilometer weg. Berlin, ciao. Berlin ist doch, also das ist ja ganz weit weg so, aber ich finde, das muss man auch mal wieder so ein bisschen in Perspektive setzen. Osnabrück? Ja, ja, Bremen oder so. Detmold? Kastrop, Rauchsel, Wanne, Eickel, was? Nein, aber das darf man, glaube ich, ja schon mal sagen, das ist alles machbar, nur weil es ein anderes Land ist. Total gut möglich. Ja, das geht mir mit Belgien aber auch immer so. Also ich bin ja immer mal in der Eifel aus familiären Gründen. Und jetzt über die Feiertage auch und dann ist man in einer 3-4 Stunde in Belgien. Ja, also hier Lüttich, eine schöne Waffel essen. Ja, wir fahren heute nach Belgien. Zumal, wenn man dann, finde ich, zumindest in Belgien in den Teil fährt, wo ja schon Französisch gesprochen wird. Ich finde, das ist dann... Mein Gott, ich fahre zum Waffelessen nach Belgien. What a life. So, ich wollte gerade sagen. Wir kommen jetzt zur Küste, wie du schon angeteasert hast. Jetzt wundert mich eine Sache, warum ist Haarlem nicht auf deiner Liste? Weil ich finde, also ich kenne Haarlem, muss ja auch super süß sein tatsächlich, Richtung Amsterdam oben. Ja, das ist so. Ich dachte wirklich, das sei ein Stadtteil von Amsterdam oder ein Part von, das stimmt natürlich nicht. Also jetzt hier allen beruhigt euch so, ich weiß, es ist nicht so. Tazja, wo hast du nochmal genau gewohnt in England? Tatsächlich ist das ja, also es ist irgendwie auch so, es ist auch kein Geheimtipp mehr, aber es ist auf nicht so vieler Leutschirm. Auch wie die Sachen, die ich da tatsächlich angeführe. Nö, ich finde, du hast eine Top-Auswahl gesehen. Ich habe mich nur gewundert. Das ist ja schon ein Mini-Amsterdam-Einwahl. Das stimmt. Das ist quasi ja ums Eck ja auch im Grunde genommen, wenn du schon sagst, es war für dich immer so ein Vorort oder so. Nee, ich habe tatsächlich irgendwie... Ich dachte aber auch sehr lange, es heißt Düsseldorf-München-Gladbach. Wirklich? Oh Gott. Das ist ja fast eine Beleidigung. Nein, aber anderes Thema wiederum. Schöne Städte in NRW oder auch nicht. Nee, ich habe halt tatsächlich mit der niederländischen Nordseeküste irgendwie die Orte genommen, die halt, ich sag mal, die beliebtesten so ein bisschen sind. Also Nordweig, Katweig, Bergen ans See, Domburg vielleicht noch. Domburg. So, auch underrated. Total schön da. Domburg ist so wunderschön. Ich war Anfang letzten Jahres für eine Woche. Schön. Bin ich, habe ich mir wie in einem Film, habe ich mir ein Klavier unter meinen Arm geklemmt, beziehungsweise in mein Auto geparkt, bin nach Ostkapelle gefahren, was nicht weit von Domburg ist, habe mich in ein zauberhaftes, wunderschönes kleines Häuschen eingemietet und habe mein neues Album geschrieben. Das ist auch, also ich sag heute sehr oft. Das übrigens nächste Woche erscheint. Nee, aber. Und da habe ich gemerkt, dass Domburg ist für mich das Kaiserswert der Niederlande. Das hast du schön formuliert. Also es war, ich mag Kaiserswerd einfach gerne, es ist überschaubar, es ist klein, es ist irgendwie so ein eigenes Ding. Hat so einen Charme, ja total. Und ich finde, was ja auch immer wichtig ist, in den Ländern sind Hunde relativ willkommen. Und das finde ich ist immer so ein Thema, weil wenn man jetzt überlegt, Mensch, jetzt machen wir mal einen Familienausflug oder, oder, oder. Oftmals ist da ein Hund dabei irgendwie und da kannst du halt die sowohl... Teilweise natürlich, jetzt nicht generalisierend gesprochen, aber da gibt es ausgiebige Strände, wo die Hunde auch mal wirklich laufen können. Und das Schöne an diesen Küstenorten finde ich halt einfach immer, jetzt kommen wir da zum Thema Gastronomien, worüber wir ja sonst immer gerne sprechen, du hast da einfach diese schönen Strandbeats. Oh, ich liebe das. Einfach so eine, nimmst du dir so eine Pommes mit und dann, also das habe ich wirklich, neben Schreiben und Sachen machen, habe ich das, einmal am Tag bin ich irgendwie zum Strand runter. Wie gesagt, also Dombok ist jetzt das Thema, ich war halt nicht direkt in Dombok, aber es ist ja alles so in einem Ding irgendwie. Ich habe dann auch das Fahrrad oft genommen und bin irgendwie rumgefahren und dann einfach oder so ein, weiß ich nicht, so ein Fischbrötchen oder so. Total. Und dann war es so zum Strand, heiße Schokolade. Ja und auch das Schöne finde ich ist immer, da ist irgendwie alles dabei an Angeboten von, sagen wir mal so ganz einfach und vielleicht bürgerlich, also irgendwie Brötchen auf die Hand, Cola oder Bierchen dazu, bis hin wirklich zu, jetzt setzen wir uns hin und trinken vielleicht ein Champagner oder irgendwie ein bisschen hochpreisiger, was ja auch in Ordnung ist, weil wirklich für jeden was dabei ist tatsächlich am Ende des Tages. ist. Und auch da, wir haben es ja vorhin schon gesagt, du bist einfach in zwei, zweieinhalb bis drei Stunden bist du da am Meer. Nächstes Mal gibt es dann die Live-Podcast-Aufnahmen mit dem leichten Windrauschen im Hintergrund. Nee, genau. Und ich finde, dass es einfach mal so rauskommen, selbst wenn es nur für einen Tagestrip ist, was ja auch total legitim ist, einfach mal rauskommen, Meeresluft schnappern, bisschen Sand zwischen den Zähnen spüren, das macht schon was. Das ist das Schönste, sich einmal so durchpusten lassen. Ich meine, das Wasser ist halt ziemlich kalt, aber Ist doch auch ein Trend, Eisplunging oder wie das heißt. So, tut ja auch mal dem Körper ganz gut. Weißt du, jetzt hast du der quasi neben den Küstenorten ist der, das hast du ja in einen Punkt gepackt, in deinem Stück dazu steht auf der Liste noch Nijmegen, Nijmegen. Richtig. Und das ist ja jetzt wirklich ein Tagesausflug, also das macht man ja auch mal. Ja, das ist halt wirklich literally hinter der Grenze, also das sind die Niederrhein, Emmerich und Kleve, die nebeneinander liegen und da... Auf der anderen Seite quasi gegenüber liegt Nimmwegen schon. Da gibt es auch eine Busverbindung aus diesen kleinen Örtchen hin. Da haben auch ganz viele Leute studiert. Das ist auch, ja klar. Ich rede von meinem privaten Kreis, aber das ist so, also das finde ich hört man sehr oft. Total, ich würde es fast ein bisschen mit Maastricht vergleichen in dem Sinne. Es liegt beides am Fluss, es hat beides eine große Uni, es ist beides bei Deutschen sehr beliebt, sowohl zum Studieren als auch zum Leben. Und Nimmwegen ist da vielleicht tatsächlich manchmal noch, abgesehen bei Leuten vom Niederrhein vielleicht, noch so ein bisschen unterm Radar, würde ich sogar behaupten. Aber es ist eine total süße kleine Stadt. Und es ist die älteste Stadt der Niederlande. Behauptet sie zumindest. Da gibt es dann verschiedene Ansichten. Aber ja, es wurde wahnsinnig früh gegründet. Knapp irgendwie um 100 nach Christus von den Römern, die da irgendwie unterwegs waren. Und ja, also hat auch ein bisschen Geschichte. Hat auch einen Teil tatsächlich ein bisschen tragische Geschichte. Und zwar ist es so, es gibt da einen total schönen Park, den Kronenburger Park, wo man noch ein bisschen was vom, ich sag mal, alten Nimmwegen sieht, also wo noch ein Teil der alten Stadtmauer und irgendwie die wirklichen ganz alten Gebäude stehen, weil nämlich Nimmwegen im Zweiten Weltkrieg, meine ich mal, zerbombt wurde, fälschlicherweise. Die Alliierten dachten irgendwie, das wäre Kleve, haben dann ihre Bomben da abgeworfen und ja, haben dann halt eine niederländische Stadt getroffen und dementsprechend hat sich da baulich halt wahnsinnig viel verändert, aber es ist ein total süßes Örtchen. Und ich finde, in Nimmwegen tatsächlich sieht man Also es gibt ja diese typisch niederländische Architektur, also einmal natürlich diese Grachtenhäuschen und so, aber ich finde auch, also ich persönlich, das ist ja alles persönlicher Geschmack, finde auch die, naja. Moderneren niederländischen Bauten, die dann vielleicht hier eher, also so diese 50er, 60er Jahre Bauten, über die wir ja auch schon gesprochen haben in anderen Thematiken, die ja hier, finde ich, einfach ein bisschen schmucklos sind und nicht sehr, also sehr funktional aussehen. Finde ich, also ich finde, das haben die NiederländerInnen irgendwie drauf, die ArchitektInnen oder StädtebauplanerInnen. Total. Trotzdem auch die, ja, modernen, neu gebauten Gebäude irgendwie. Ich finde es einfach, ich finde es irgendwie stylish, weiß auch nicht. Also mir gefällt die Architektur einfach. Und ich finde, das kann man in Nimbwegen, ob natürlich jetzt der tragischen Geschichte, dass es da zerbombt wurde, aber das kann man da irgendwie gut sehen. Wie das schön ineinander greift. Erstens, dass ich persönlich, das ist jetzt auch oder wirklich ganz persönlicher Meinung. Ich finde, die Neubaugebiete in Deutschland sind oft weiß, quadratisch, die Häuser in meinen Augen ein bisschen langweilig. Und ich bin zum Beispiel ein totaler Fan, wie du auch schon sagst, von den Städteplanern quasi in den Niederlanden, weil da auch die Neubaugebiete so sehr schön sind. Die haben dann halt diese klassische niederländische Architektur, auch mit den Backsteinen und so. Genau, Backsteine und viel Glas, dieses Calvinistische, viel Glas, viel Fenster, viel. Und das sind dann halt aber Neubauten teilweise, wo man sich dann auch so denkt, ach Mensch, da würde ich aber echt gerne wohnen wollen irgendwie. Und ich finde, wir hatten das Thema ja auch schon mal irgendwie im Ausland in den Supermarkt gehen, Albert Heijn lässt grüßen, nein, aber auch das finde ich, ist zumindest für mich immer eine schöne Sache, mal so ein bisschen die Wohnviertel in so Städtchen erkunden und dann gerne auch irgendwie abends, wenn man mal so ein bisschen reinspähen darf quasi und vielleicht ist das ja auch was, wo sich andere Leute wieder finden und die sagen, hey Mensch, vielleicht auch mal ein bisschen die neueren Teile der Stadt kennenlernen und das geht aber tatsächlich, würde ich behaupten, in all diesen Städten, jetzt abgesehen von den kleinen Küstenorten ganz gut. Die dann wachsen, da werden neue Häuser gebaut und da mal vorbeizuschauen und sich ein bisschen vielleicht inspirieren zu lassen auch, ist ganz gut tatsächlich, geht richtig. Inspirieren ist genau das richtige Schlusswort, also ich bin inspiriert, ich fai es leicht, ciao, und ich melde mich dann remote nächste Woche, nein natürlich nicht, aber ja, irgendwie ein schöner Impuls zum Anfang des Jahres vielleicht, ja, erstens direkt wieder darüber nachzudenken, wann man das nächste Mal wegfahren könnte. Ja, es trägt einen ja vielleicht so ein Stück weit, ein paar Wochen. Ich finde das Schöne, also wiederum, ich ganz persönlich finde, gerade am Meer, aber auch in. Städten, bei Städtetrips, gerade in so etwas kleineren Orten, also die jetzt nicht Millionenstädte sind, wie, weiß ich nicht, London, Barcelona, Paris oder so. Ich finde, das kann man auch gut so in so einem etwas graueren Frühjahrsflow machen, weil man einfach, man kann da auch gut einkehren, in den Niederlanden ist ja auch wirklich die Café- Bar-Kultur irgendwie. Man kann überall mit Karte zahlen, was schon mal praktisch ist. Es spielt sich halt viel auch an diesen Orten ab und deswegen kann man da einfach auch gut Zeit verbringen. Wie gesagt, ich finde, es ist das Schönste, so ein bisschen mit leichtem Regen im Gesicht und Salzluft in den Haaren irgendwie sich am Wind einmal durch, an der Küste am Meer einmal am Strand durchpusten zu lassen. Hat was. Finde ich auch super. Also das heißt, es ist noch nicht mal so ein, ach, wenn der Sommer endlich da ist, sondern ich finde, man kann sich damit die, die ja jetzt doch noch ein wenig anhaltende Frühjahres- bis zum Frühlingszeit ein wenig erhellen und versüßen. Das hast du wunderschön gesagt. Und dann beim nächsten Mal reden wir mal über Belgien, das total underrated ist. Das Thema hatten wir ja vorhin auch schon. Das war jetzt nur Niederlande, aber auch die Belgier sind unsere westlichen Nachbarn und ebenfalls ganz, ganz schnell und einfach erreichbar. Und auch da gibt es viele schöne underrated Städte. Da freue ich mich jetzt schon drauf. Und vor allem können wir da auch wieder ins kulinarische abdriften. Das ist auch nämlich Pommes. Ich sage nur Pommes. Vielen Dank für die schöne Inspiration. Schön, dass ich da sein durfte. Music. Ist Liebe blind? Diese Frage haben sich im Herbst 2023 insgesamt 30 Singles gestellt, die sich beim Netflix-Format Love is Blind Germany auf die Suche nach der großen, der einzig wahren Liebe gemacht haben. Mit Ausblick auf nichts Geringeres als eine Verlobung mit anschließendem Gang vor den Altar. Gedreht wurde teilweise hier in Düsseldorf und auch eine Teilnehmerin kommt aus der Stadt. Wo überall die Kameras aufgebaut wurden und ob Kandidatin Scheller ihr Glück gefunden hat, weiß Angelina Burch. Liebe Angelina, hallo. Hallo. Valentinstag ist ja noch ein bisschen hin, 14. Februar. Trotzdem sprechen wir heute schon über die Liebe. Und zwar ganz explizit darüber, ob sie blind macht. Love is Blind, ein sehr beliebtes Format, möchte ich fast behaupten, des Streaming-Anbieters Netflix. Gibt es jetzt auch in der deutschen Fassung, wie viele gibt es sonst eigentlich? Also es gibt amerikanisch. Ja, in die UK-Version gab es auf jeden Fall Schweden. Ich habe irgendwann das auch nicht mehr alles mit. Brasilien gab es, glaube ich, auch? Ja, also es gab einige schon. Und auch wirklich einige, die nachgezogen haben. Mittlerweile so viele Staffeln auch aus den USA. Also kann man schon sagen, ist ein beliebtes Format. Ja, ich weiß auch, als das das erste Mal gesendet wurde, das war ja so im Lockdown, so irgendwie was mit 2020, 2021 oder so. Also die erste Staffel Amerika habe ich mir auch richtig reingezogen, dann habe ich ein bisschen den Faden verloren und jetzt Love is Blind Germany bin ich wieder voll dabei. Für die wenigen, die vielleicht nicht wissen, worum es in diesem Format geht. Magst du mal ein bisschen erläutern? Ich dachte gerade, möchtest du? Soll ich? Wir sind ja beide gar nicht im Thema. Würdest du damit machen? Nein, Spaß. Was bedeutet Love is Blind? Ich kann es mir natürlich vorstellen, ich weiß es aber auch, aber in eigenen Worten. Ja, also erstmal geht es ja darum, ob man sich verlieben kann, ohne sein Gegenüber gesehen zu haben. Und das versuchen dann die Kandidaten, also ich glaube, ich weiß nicht, ob sie jedes Mal in jedem Format immer 15 Männer, 15 Frauen sind, aber es war jetzt auf jeden Fall in der Germany-Version so. Daten sich dann mit einer Glasscheibe in der Mitte, sehen sich nicht, lernen sich kennen und verlieben sich dann im besten Fall für die Sendung. Und werden dann am Anfang lernen die sich halt alle untereinander kennen. Dann wird es halt ein bisschen dünner, je nachdem so, mit wem es halt dann gut harmoniert. Das finde ich krass, dass in dieser, auch jetzt in der Staffel, ich glaube, es werden fünf Paare begleitet so, von 30 Menschen, also von 15 potenziellen Paaren. Und manche sieht man in der ersten Folge irgendwie und dann nie wieder. Also das ist ja schon, klappt nicht immer. Ja, und ich glaube, wird auch ein bisschen danach dann geschaut, und wo dann so ein bisschen Potenzial vielleicht noch für die Story ist. Weil die sich ja dann verloben. Ganz genau. Also es kommt dann ja auch immer mal vor, dass man dann irgendwie bei den Kandidaten, dass die während des intensiven Kennenlernens über diepe Gespräche und dann mit wem es halt gut harmoniert, dann auch mal ein oder zwei Leute haben, die sie halt dann vielleicht auch ganz gut finden, zwischen denen sie sich dann entscheiden müssen. Ja, und dann, wenn das dann getan wurde, wird sich halt dann verlobt, ohne sich gesehen. Haben du schon jetzt mit dem Kopf? Ich glaube, es geht einigen so. Also weil dieses Wort verlobt natürlich irgendwie was anderes impliziert. Aber ich meine, no judgment and no shame in nothing. Also wenn es so klappt, klar. Ich meine, die Idee, dass man sich irgendwie, ohne sich gegenüber zu stehen, tatsächlich in, also die sitzen sich ja jetzt gegenüber nur mit einer Glasscheibe dazwischen. Aber ich meine, das ist ja das Prinzip des Online-Datings am Ende auch. Also dass das irgendwie… Ja, wobei ich glaube, da soll es halt einfach so ein bisschen umdrehen. Weil du hast ja, das ist ja quasi genau das Gegenteil. Du lernst dich halt kennen über Gespräche und über eine Connection, die sich aufbaut. Und das ist ja, also könnte ja fast nicht anders sein als das, was du auf Dating-Plattformen halt machst. Stimmt, da sieht man sich natürlich. Da siehst du dich wesentlich nur theoretisch nach dem Aussehen aus und dann kommt irgendwie so schleppend mal eine Konversation zustande. Oh ja, oh ja. Deshalb, ich glaube, das ist eigentlich schon eher gedacht, um genau dagegen dann so anzusteuern und ja, das ist dann so das Konzept und dann geht's erstmal zusammen in den Urlaub. Eine Woche, glaube ich, circa. Da wohnen die dann zusammen, sehen sich dann, lernen auch untereinander mal die anderen Paare kennen, weil die haben die dann ja auch alle noch nicht gesehen. Ja und dann, wer das dann noch übersteht, das ist ja auch nicht immer gegeben. Dann geht es weiter in eine gemeinsame Wohnung. Dann geht es in einen quasi behaupteten Alltag, bei dem man natürlich 24-7 von Kameras begleitet wird und am Ende steht so die Liebe will eine Hochzeit. Genau. Mit allem drum und dran, mit Kleid, mit Catering, mit Familie, mit Freunden, Freundinnen. Ja, und das ist dann halt trotzdem immer noch so, dass es selbst da dann noch sein kann. Ich glaube, ich weiß gar nicht, wie genau dann die Frage da am Ende immer ist. Die letzte Folge aus der deutschen Staffel steht ja noch aus. Also die Hochzeitsfolge, es bleibt ja weiterhin spannend, wer dann wirklich heiratet. Aber selbst da ist ja immer noch die Möglichkeit, dass einer halt irgendwie, dann ist ja die große Frage, ist Liebe jetzt wirklich blind? Und dann ist halt ja oder nein. Und wenn beide sagen ja, dann sind sie halt auf einmal verheiratet. Und das, ja, ich weiß nicht. Also so die anderen Formate haben ja schon auch gezeigt, es kann auch funktionieren. Es gab ja immer mal wieder Paare, die dann da auch geheiratet haben und jetzt auch immer noch zusammen sind, immer noch verheiratet. Ich glaube, die aus der ersten US-Staffel tatsächlich, ne? Ein Paar, ich habe die Namen gerade nicht präsent, aber ich glaube, ein Paar ist tatsächlich immer noch oder zwei. Zwei, glaube ich, sogar auch. Ja, ich meine, die Frage, ob Liebe blind ist und wie dieses ganze Konzept aufgeht, das ist wahrscheinlich ein Gespräch, was man stundenlang führen könnte. Das sprengte jetzt hier den Rahmen. Zu Anfang, bevor wir jetzt ein bisschen reingehen, weil natürlich hat es auch einen städtemäßigen Bezug, warum wir beide jetzt darüber sprechen. Findest du, das ist schon Trash-TV-Bild? Nee, also lässt sich wahrscheinlich auch drüber streiten, aber ich finde, was das von vielen anderen Formaten und auch Produktionen unterscheidet, ist, dass die meiner Meinung nach die Kandidaten nicht danach auswählen, wie trashy sie sind. Und die lassen ihn nicht so auflaufen. Genau. Und ich habe das Gefühl, es ist natürlich eine Datingshow, es ist natürlich da auch teilweise auf Drama ausgelegt und keine Ahnung. Aber ich finde, allein so von der Produktion und von dem Format ist es an der Grenze. Aber ich würde jetzt nicht sagen, das ist so totales Trash-TV, aber es ist halt einfach eine Datingshow. Ja, ich finde, also ich habe mir diese Frage auch gestellt, ich finde das auch nicht genau, weil ich meine, klar, die sind da ja, also man sieht jetzt dann am Ende neun Folgen, das ist natürlich zusammengeschnitten, die sind da eine ganze Weile, also wie lange ist diese Produktion insgesamt? Wahrscheinlich schon so drei Monate oder so, also dass da viel im Schnitt wahrscheinlich auch gearbeitet wird, was so Drama angeht und so, ist ja wahrscheinlich auch klar und ist ja auch allen klar, die sich das dann angucken. Ich habe übrigens meine Hausaufgaben gemacht und mir, das möchte ich hier jetzt mal kurz zugeben und offenlegen, wir haben jetzt Mittwoch 15.26 Uhr und ich habe gestern, also dementsprechend Dienstag, ich glaube um, weiß ich nicht, 18.15 Uhr angefangen zu gucken. Also ich bin tagesaktuell im Thema, ich habe mir die ganze Staffel, soweit es geht, tatsächlich reingezogen. Und genau, weil wir heute darüber sprechen, dass Love is Blind Germany ja teilweise, fast zu großen Teilen, hier in Düsseldorf gedreht wurde. Was natürlich spannend ist, vor allem für Trash-TV-Fans wie dich und mich. Wenn man nicht nur in den Genuss eines dann doch unterhaltsamen Formates kommt, sondern das auch noch an Orten stattfindet, die man selber kennt. Und ich habe mich auch in anderem Zusammenhang, bevor ich das geguckt habe, schon darüber unterhalten, kennengelernt. Und dann werden irgendwelche Kameraschwenke gemacht und man denkt so, wann ist das, wo ist das? Also kenne ich das vielleicht, wo sind die jetzt und so. Warum wurde das hier gedreht? Also es ist ja nicht so, dass alle KandidatInnen hier aus der Stadt kommen, ganz im Gegenteil. Genau. Und ich glaube, es ist halt, also warum das genauso ist und ich weiß nicht, wonach das dann ausgewählt wurde. Das ist ja auch der große Unterschied, sage ich mal, zu den amerikanischen Versionen, dass die da ja dadurch, dass die USA ja deutlich größer sind als hier und dass die da dann immer nur in einer Stadt das drehen. Und ich glaube, hier wird es wahrscheinlich so gewesen sein, dass sie relativ zentral sich einfach einen Ort gesucht haben, der halt dann auch noch sehr schön ist und sich gut für solche Aufnahmen reichnet. Und ich hätte ja tatsächlich gedacht, dass sowas dann in Köln eher gedreht wird, allein wegen der Medienpräsenz in der Stadt. Aber vielleicht ist es auch einfach ein bisschen schöner. Ja. Das vermutlich oder nicht, nur vermutlich definitiv. Aber vielleicht halt wirklich auch einfach, weil ja deutlich mehr Kandidaten auch dann aus Köln kamen als jetzt aus Düsseldorf, dass da vielleicht die Gefahr auch einfach größer gewesen wäre, da schon mal bei den Dates dann halt Leute zu sehen und vielleicht einfach, weil Köln einfach die größere Medienpräsenz hat, wenn man sowas dann versucht, so ein bisschen eher geheim dann zu drehen, hat es sich dann hier vielleicht besser geeignet. Hast du das während des Drehs hier mitbekommen? Also ist dir zufällig mal so ein Kamerateam hier über den Weg gelaufen? Nee, leider nicht. Also dann wäre ich ja wirklich jetzt schon viel früher sehr begeistert gewesen und hätte es gar nicht mehr erwarten können. Wo hätten die einem denn über den Weg laufen können? Also wo waren hier so die Hotspots, wo gedreht wurde? Ein paar habe ich erkannt, ein paar habe ich nicht erkannt. Diese Bar, es gibt eine Szene, wo die Paare quasi sich alle nochmal treffen, hier in Düsseldorf in einer Bar, die habe ich beim besten Willen nicht erkannt. Das auch sehr aufmerksam verfolgt aus dem gleichen Interesse einfach, weil ich finde, man schaut es dann doch nochmal anders, wenn man weiß, okay, man könnte hier alles irgendwie nochmal wiedererkennen. Ja, vielleicht ist man selber, also weiß ich ja nicht, vielleicht sitze ich da im Restaurant und habe nur nicht mitbekommen, dass da ein Kamerateam... Ja, genau, aber das war sehr sicher der Mahiki-Club in der Altstadt. Also ich hätte das auch vom Setting so nicht zuordnen können, aber man hat es einmal im Hintergrund, Und statt da so Großmahiki. Und so hat man sich dann so ein bisschen, also habe ich mich dann so ein bisschen daran orientiert. Ja, dann halt zum Beispiel sowas wie dann das Riesenrad auf dem Burgplatz. Das erkennst du halt sofort. Ja, da kann man sich auch ein bisschen den Drehzeitraum dran abrechnen. Genau. Also es ist ja immer nur im Herbst. Und ich meine, da hat man das Wetter ja auch gesehen. Es war echt nicht mehr so schön dann zu der Drehzeit. und wenn man dann sieht, da fährt so ein, ja, eins der Paare dann einmal über Düsseldorf da rum mit dem Riesenrad, spricht über die schöne Aussicht und dann denke ich so, ja, genau da saß ich auch und habe mir das Gleiche gedacht. Ist der Bezug halt ein ganz anderer, als wenn man das in einer Stadt halt sieht, wo man nicht lebt oder auch noch nicht häufig war. Und es gibt auch wirklich sehr viele schöne Drohnenaufnahmen, das muss man schon sagen. Dann sind die ja noch in einem Restaurant in Pampelford. Das habe ich tatsächlich erkannt. Also ich wusste jetzt auch, dass es das ist. Aber das ist gar nicht weit von mir. Und ich laufe da manchmal vorbei und gucke durch die riesengroßen Fenster rein. Das habe ich erkannt. Roku. Das ist ein japanisches Restaurant. Dann waren die noch in Duncake. Das glaube ich, das hat man aber auch groß gesehen. Ja, das hat man gesehen. Das war, glaube ich, das müsste der Name gewesen sein. Ja, und das Anzugshopping der Männer. Ja, die Haushaltskleider auch hier, oder? Da bin ich mir nicht 100 Prozent sicher, weil man das nicht zuordnet. Also da habe ich nie mal irgendwo gesehen, okay, da stand jetzt ein Name oder irgendwie so. Spannend. Und vor allem, nicht nur sind die hier ausgegangen und haben irgendwie solche Sachen gedreht, sondern diese, na ja, gemeinsamen Wohnungen in Anführungszeichen. Also der, ja, dann eben schon erwähnte, behauptete Alltag, der fand auch hier statt und zwar auf der Graf-Adolf-Straße. Das sind wahrscheinlich so möblierte Wohnungen, die für solche Zwecke dann, also so ein bisschen so Airbnb-mäßig oder so für Expats oder so. Ja, schätzungsweise, also das sind ja so Apartments einfach. Dann haben die alle in einem Haus, also die waren alle NachbarInnen. Das habe ich dann nämlich auch irgendwie gedacht, dass das, also ich glaube, das wird immer irgendwie so gemacht, aber in dem Fall dachte ich auch, das waren dann ja auch, Spoiler, nicht mehr so viele Paare, die dann da gewohnt haben. Und ja, die werden dann wohl alle zumindest so, wie es durch den Schnitt und von den Bildern aus sah, alle da gewohnt haben. Ja, ob die sich dann gegenseitig auch mal besucht haben abends so? Auf dem Feierabend-Tee? Ja, also bei den ganzen Sachen, die da so abgingen, werde ich es für sie hoffen, dass die sich mal untereinander mal ausgetauscht haben darüber. Ausgetauscht hast du dich auch heute mit einer Kandidatin tatsächlich und das ist natürlich jetzt richtig spannend. Eine der Kandidatinnen kommt tatsächlich aus Düsseldorf, Schella. Und mit der hast du dich getroffen und die hat ein bisschen quasi aus dem Love is Blind Pottnähkästchen geplaudert. Ganz genau. Was hat sie denn so berichtet? Kannst du da ein wenig erzählen? Ja, also es war wirklich ein total nettes Gespräch und ich finde es immer sehr interessant, wenn man Leute, die man so nur aus dem Fernsehen irgendwie kennt, dann auch mal vor sich sitzen hat und sich unterhält. Und ich muss wirklich sagen, es war absolut authentisch, wie dieses Gespräch war, auch in dem, was man halt gesehen hat. Und ich finde, das ist irgendwie auch immer schön zu sehen, dass es sowas dann auch gibt. Und deswegen war es halt ein richtig schönes Gespräch und hat halt dann auch viel erzählt, wie es zur Teilnahme überhaupt kam, wie lang so diese Dating-Phase am Anfang ging und so. Also es war wirklich auch mal für so ein bisschen den Hintergrund auch nicht uninteressant. Weil das finde ich immer so spannend, wenn man dann so Reality-TV-Serien sieht. Das wirkt natürlich dann immer sehr, ich sehe das ja gestern und denke dann ja, das wird wahrscheinlich letzte Woche passiert sein. Stimmt natürlich nicht. Also es wurde schon letztes Jahr gedreht, also 2023, jetzt sind wir ja schon in 2025. Und wahrscheinlich ist ja der Prozess davor mit Casting und so schon viel, viel länger her. Also das finde ich immer so spannend. Also hat sie da was zu sagen können? Also wann war quasi ihr erster Berührungspunkt mit diesem Format? Wann genau das war? Nicht. Also wir haben auf jeden Fall drüber gesprochen, dass es halt im Herbst 23 der Part auch war, der auch hier in Düsseldorf gedreht wurde und so. Also das schon mal so als zeitliche Richtung. Aber wann genau, also wie lange der Prozess genau ging, hat sie nicht gesagt. Aber schon, dass es ein sehr zeitintensiver Prozess war. Also eine wirklich lange Bewerbungsphase mit Casting und Co. Und dann aber auch eigentlich nie vorgehabt, in so eine Sendung zu gehen. Und dann aber einfach mal mehrmals diese Werbung auf Social Media bekommen, dass die Bewerbungsphase losging und ja, Show gerne geschaut und dann war es okay, warum nicht mal selber? Also sie meinte so beim dritten Mal, als ich es angezeigt bekommen habe, war es dann ein Zeichen und dann musste ich mal. Ist ja auch spannend, dann bewirbt man sich da und vielleicht lernt man ja dann zwei Tage später jemanden kennen und dann ist man irgendwie…, Dann hat sich das auch schon wieder erledigt. Ja, es ist halt dann eher irgendwie auch blöd, wenn, glaube ich, dass wenn du an sowas teilgenommen hast und es dann halt vielleicht auch nicht funktioniert hat, wenn du dann in der Zwischenzeit dann noch jemanden kennenlernst, bevor das irgendwie ausgestrahlt wird und wie auch immer. Ich habe keine Ahnung, was da dann so Vereinbarungen sind. Aber ich glaube, da hängt ja dann doch auch viel dran, weil er ja jetzt über ein Jahr dazwischen gelegen hat. Und keine Ahnung, was die da vertragsmäßig dann dürfen und was nicht. Aber das ist, finde ich, schon eine recht lange Zeit. Ja, spannend. Und was hat sie so über diesen ganzen Dating-Prozess und so erzählt? Also das war ja, ich glaube, auf Kreta, ne? Wurden auch die Dating-Sachen gedreht? Nee, wo genau das war, dürfen wir nicht verraten. Aber es war innerhalb von Europa. Weißt du, was ich mich gefragt habe? Sind das immer dieselben Pots? Habe ich mich auch gefragt. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass, also die werden sicherlich irgendwo in Amerika ihre Pots halt haben für die ganzen Formate, aber vielleicht wird es für die UK, Schweden und Deutschland-Version jetzt alles an der gleichen Stelle. Und was ich mich auch frage, diese goldenen Gläser. Das ist ja so ein bisschen der... Das zieht sich so durch. Die haben immer so goldene Weingläser, was mir nämlich aufgefallen ist. Also jetzt wird es hier sehr detailreich. Das ist jetzt wirklich ein bisschen... Aber die haben die ja auch in den Restaurants und in den Kneipen beziehungsweise Bars. Da bist du wirklich noch sehr gerade. Man merkt, dass du es gestern erst geguckt hast. Das ist mir schon bei der US-amerikanischen Version aufgefallen. Und ich habe mich gefragt, ob das irgendwie so das... Ja, ob das sich irgendwie so... Die sind immer dabei, diese goldenen schönen Becher. Sogar im japanischen Restaurant trinken die aus dem. Echt? Boah. Ja. Da, siehst du mal, habe ich, das ist komplett, also, dass das so detailliert auch an den Orten ist, das ist mir dann wirklich nicht aufgefallen. Kannst du beim nächsten Rewatch nochmal drauf achten. Genau, das heißt, diese ganze Datingphase ging dann los an irgendeinem Ort und wie lange war dieser Zeitraum? Neun Tage in den Pots und am zehnten war dann quasi dieser Reveal, wo die sich dann doch auch mal gesehen haben. Und das passiert dann auch immer an, also das kann sein, dass die sich am zweiten Tag verloben und trotzdem vier Tage noch warten müssen? Also so wie ich das verstanden habe, war das wirklich alles dann genauso, weil das habe ich mich nämlich manchmal auch schon gefragt, weil das, ist, wenn sich, also so wie das zusammengeschnitten wird, sieht es ja immer so aus, als hätten die sich teilweise früher und teilweise später verlobt und trotzdem siehst du aber in den Szenen die Leute ja immer noch, also die Männer immer noch zusammen, also auch die, die sich schon verlobt haben, sind dann immer noch weiter mit den anderen Männern auch da. Und ich glaube, das liegt dann halt wirklich daran, dass die bis zum Ende alle, also diese zehn Tage einfach alle da sind. Ja, und dann sagen sie halt wieder Tschüss und das nächste Mal, wenn sie sich gesehen haben, war dann auf Kreta. Also da war dann, also du hast dann kurz mal so fünf Minuten wahrscheinlich die Person gesehen, die du bald heiraten wirst, möglicherweise, und dann verabschiedest du dich wieder und dann ja. Geht's halt dann in den Urlaub. Ja, das ist wirklich, also je mehr wir jetzt darüber sprechen und je mehr ich darüber nachdenke, das ist alles irgendwie schon ganz schön krass. Wie gesagt, das wäre ein ganz anderes Format, jetzt darüber zu sprechen und da reinzugehen, was das wahrscheinlich auch einfach macht, emotional, psychologisch. Weil klar, du gehst ja auch mit einer bestimmten Haltung oder Wunschvorstellung da rein. Darum kann ich mir halt auch vorstellen, dass man da dann doch, also ja, ist Liebe blind, wissen wir jetzt nicht, Aber, also weil wir quasi den Ausgang ja noch nicht final kennen jetzt von dieser Staffel, wie oft dann Liebe tatsächlich blind ist oder halt auch nicht. Aber ja, ich kann mir schon vorstellen, dass dann so eine Phase dazwischen und dann auch mit diesem Urlaub und wenn man dann hier hinkommt, je ruhiger man dann wird und je mehr Abstand und je mehr der Alltag wieder reinkommt. Und das würde mich interessieren bei Scheller, die ja jetzt nun aus Düsseldorf kommt als einzige von den KandidatInnen. Das bedeutet, es wurde ja jetzt auch in ihrer Heimatstadt gedreht. Hat sie dazu was gesagt, ob das irgendwie ein bisschen komisch ist, wenn sie dann, also ist sie eh oft auf der Graf-Anlauf-Straße und jetzt verbindet sie das immer quasi, also so Wege in der Stadt oder Orte in der Stadt. Also war das für sie irgendwie seltsam? Ja, also ohne jetzt so viel zu viel zu sagen, für die, die es noch nicht gesehen haben, aber sie ist ja gar nicht in diesen Apartments eingezogen. Das heißt, das war dann nochmal, glaube ich, einfach was anderes. Was ich sie aber gefragt habe, und das finde ich auch total spannend, ob sie seit der Ausstrahlung hier erkannt wurde, wo sie sich frei bewegt hat. Und es war halt wohl so, sie war halt wohl letztes Wochenende in der Stadt einfach mit Freundinnen. Und auf einmal war es dann nicht mehr, du gehst irgendwo halt einfach mit deinen Mädels hin, sondern es sind auf einmal Leute, die dich ansprechen und die dir Fragen stellen, irgendwie Sachen wissen wollen. Und das hat sie auch gesagt, das ist auch nochmal was anderes, ob das in so einem Fall passiert oder was wohl auch jetzt schon ein paar Mal vorkam, dass sie in der Bahn saß und gemerkt hat, sie wird irgendwie so angeschaut. Und Leute haben so überlegt, woher kommt die mir jetzt bekannt vor und ich glaube, das ist ein total großer Unterschied, wenn so was anfängt und vor allem, weil es ja jetzt auch schon echt eine Weile her ist, dass es gedreht wurde, also es ist gar nicht mehr so, im alltäglichen Bewusstsein vielleicht von ihr. Spannend. Und hat sie was dazu gesagt oder habt ihr darüber gesprochen, wie das ist, wenn man jetzt wirklich irgendwie ständig von Kameras begleitet, also wie offen. Und pur und frei kann dann so ein Kennenlernen eigentlich sein, wenn ständig, also beim Aufwachen, beim ins Bett gehen, also jetzt in ihrem Fall nicht, aber auch in den Pots. Also vergisst man das manchmal, dass Kameras drumherum sind? Also das war eine meiner zwei großen Fragen, die ich ihr gestellt habe, weil ich mir das auch überhaupt nicht vorstellen kann. Also es gibt ja total viele Leute, die im Nachhinein sagen, ja, das konnte man total ausblenden und ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass das möglich ist. Aber sie hat auch gesagt, konnte sie vorher auch nicht. Aber wenn du neun Tage lang den ganzen Tag in diesen Pots sitzt und dich teilweise stundenlang mit einer Person unterhältst, blendest du das halt irgendwann einfach aus. Und ich glaube, wirklich, je mehr man sich dann daran gewöhnt hat. Dann ist es dann auch wirklich nicht mehr so schlimm. Und teilweise, wenn die dann da auch auf den Dates in dem Kreta-Urlaub unterwegs waren, ist das dann ja nicht mehr so, dass eine Kamera dann zwangsweise so nah dran sitzen muss, wie das in diesem kleinen Pottraum dann einfach der Fall ist. Und ich glaube, das macht dann den Unterschied. Was war die andere Frage, die dir unter den Nägeln brannte? Die andere Frage ist eigentlich das, was mich an diesem Konzept wirklich immer, ja, ich weiß nicht, ob mich das gestört hat oder ob man das einfach nicht nachvollziehen kann, wenn man da dran nicht teilgenommen hat. Aber wirklich, du hast ja das amerikanische Format gesehen, wie die da nach, keine Ahnung, zehn Tagen rausgehen und sich da ihre Liebe gestehen und sonst was, wo du so denkst, weiß ich nicht. Ja, aber das ist ja, also hat sie dazu was gesagt? Ja, weil ich fand das halt, jetzt in der deutschen Version ist das halt total, also hat man davon fast nichts gesehen. Aber man hat ja auch irgendwie nur zwei Folgen, glaube ich, da. Also das kannst du mir jetzt besser sagen. In zweieinhalb ungefähr. In zweieinhalb Folgen, nur davon gesehen. Und ich meine, pack mal das alles, was man da gesehen hat in zweieinhalb Folgen. Natürlich sieht man da nicht so eine emotionale Bindung entstehen. Aber ich konnte mir halt nie vorstellen, dass das so schnell einfach dann geht. Und sie hat halt gesagt, das war auch ihre Befürchtung, also was heißt ihre Befürchtung, aber sie hatte sehr Respekt davor, ob sie sich halt wirklich in so kurzer Zeit so öffnen kann und ob man wirklich auf so eine emotionale Ebene so schnell mit jemandem dann auch kommen kann. Und dann hat sie gesagt, ja, das hat halt funktioniert. Und sie ist selber genau so denkend da rangegangen und hat gesagt, geht das, kann das funktionieren, aber wollte es halt herausfinden. Und hat dann auch gesagt, naja, in ihrem Fall hat es ja sogar mit zwei Leuten geklappt, zu denen sie diese Bindung aufgebaut hat. Und ich meine, das ist ja, was ich eben meinte. Ich kann mir auch schon vorstellen, dass das irgendwie funktioniert, zumindest für einen Zeitraum, weil man ja mit dieser Idee oder ein bisschen mit dieser Energie auch da reingeht. Also sonst muss man ja... Muss man ja gar nicht erst mitmachen. Und ich kann mir darum, also dieses, ich liebe dich, also das ist ja auch nochmal. Das meinte ich halt. Also weißt du, dass das dann so übertrieben dann einfach dann ist. Also dass man da Gefühle für jemanden aufbauen kann, glaube ich komplett, also weil sie auch meinte, dass du hast ja deine Familie nicht, du hast deine Freunde nicht, du hast dein Handy nicht, du bist komplett nur auf dich, auf dieses Experiment und auf die Personen, die dir da hinter der Wand gegenüber sitzen, fokussiert. Und ich glaube, dann konzentrierst du dich halt auch nochmal ganz anders da drauf und bist viel mehr in diesem Prozess nur auf deine Gefühle und auf die anderen Personen oder die andere Person fokussiert. Ja, das kann ich mir auch vorstellen und deswegen finde ich es aber auch eigentlich fast logisch, dass ja in allen Varianten, also wie gesagt, ich kenne jetzt nur die US-amerikanische Version tatsächlich vom Gucken, aber auch in so anderen Formaten, ich finde es völlig logisch, dass man da, sobald dann halt wieder so ein bisschen, Tageslicht mit reinkommt, sage ich jetzt mal, dass man da halt irgendwann vielleicht denkt so, also ich finde das gar nicht absurd, das wird ja dann auch manchmal im Schnitt so hingestellt, so hey, jetzt bist du dir nicht sicher und ich denke so, natürlich bist du dir nicht sicher, das sind drei Wochen, also wir reden hier über heiraten am Ende, also, wie sehr man das jetzt an eine große Glocke hängt, also man kann ja auch irgendwie sagen, heirat mal, wenn es nicht klappt, dann lösen wir das halt wieder auf, so ist ja dann auch wahrscheinlich sehr, sehr individuell, wie man damit umgeht und mit dieser Vorstellung, aber also ich finde das, ich fände das eher komisch, wenn wenn man nicht. An einem Punkt irgendwie nochmal kurz denkt, so, ich wäre jetzt doch gerne mal ein bisschen vielleicht alleine für mich und würde noch einmal sacken lassen, vor allem, wenn dann ja auch die Eltern ins Spiel kommen und die Freundinnen, ne? Also das wird ja dann so ein bisschen mit der Realität abgewichtigen. Aber wie gesagt, das... Da kann man Stunden drüber sprechen. Ich habe eine Frage, die mir unter den Nägeln brennt. Also ich hatte auch zwei, aber ganz anders gewichtet als du. Also erst mal diese goldenen Gläser sind bei mir. Und was schreiben die in diese Bücher? Also weil ich so denke, die haben doch immer alle so ein Notizbuch dabei. Und ich denke so, naja, jetzt habe ich hier, ja, aber wenn ich doch eine Verbindung mit jemandem aufbaue, dann erinnere ich mich doch, dann muss ich mich doch nicht aufschreiben. Ja, aber doch nicht am Anfang. Die haben in den ersten Tagen, haben die 15 Leute, natürlich schreibst du dann Andreas, komisches Lachen. Ja, wahrscheinlich. Nein, also vielleicht, ich weiß jetzt nicht, ob die direkt dann auch damit dann nur immer mit irgendwelchen negativen Sachen, aber du musst dir doch, um da einen Überblick zu behalten, irgendwelche Stichpunkte zumindest am Anfang machen, oder? Also ich weiß es nicht. Also diese Bücher würde ich gerne mal querlegen. Definitiv. Aber also wenn du wirklich am Anfang alle Kandidaten da kennenlernst, erst mal die Namen irgendwie mit den Stimmen sich zu merken, dann, also ich, auf jeden Fall würde ich mir da auch so Charaktereigenschaften oder so Sachen. Und es gibt ja wirklich sehr viele Namen, die sich sehr ähneln. Hanni, Hannah, Sheila, Schella. Also da kann ich mir schon vorstellen, dass man da wie sich Notizen macht. Ja, stimmt. Also das finde ich jetzt, da fand ich Ja, aber es geht immer so geschäftig. Also da machen die sich so Notizen und vielleicht ist es dann auch der Schnitt. Also du siehst dann halt ein schon sehr vorangeschrittenes Date irgendwie und dann wird sich da irgendwas aufgeschrieben. Dann denke ich, was schreibst du denn da jetzt rein? Das ist aber dann halt auch das Ding. Das hat nicht über meinen Witz gelangt. Weiß man, wann das von Weltschip-Dates das ist? Ist ja egal. Ich glaube, das hier führt alles zu Freitag. Aber ich merke auch schon, dass wir hätten da noch einige Fragen zu klären. Vielleicht gibt es ja irgendwann die Gelegenheit, die alle nochmal zu stellen. Es bleibt auf jeden Fall spannend. Stand jetzt, also am 15. Januar 2025 ist noch nicht die letzte Folge gelaufen. Also wir wissen noch nicht, wer Ja gesagt hat und wer nicht. Wie gesagt, eigentlich war ja auch der Fokus und das Thema dieses Gesprächs, dass es hier in der Stadt gedreht wurde. Meinst du, das ist jetzt der Auftakt für noch weitere Formate, die hier vielleicht gedreht werden? Also geht dir jetzt so eine Welle los mit das Düsseldorf auch, weil, was wird hier sonst noch? Es gibt nicht so viel, was hier sonst noch stattfindet. Also Shopping Queen manchmal wahrscheinlich, perfektes Dinner, also solche Sachen, ne, finden dann hier mal so statt. Ja, so, aber so ganze Produktionen, das weiß ich nicht, ich hoffe. Aber, ja, ja, schön. Also ich hab's sehr genossen, Düsseldorf in den Aufnahmen immer wieder zu sehen. Ja, tatsächlich. Also, wie gesagt, seit ich darauf gestoßen wurde und mich dann auch, ja, unabhängig jetzt von unserem Gespräch darüber unterhalten hab, hab ich gedacht, ja, stimmt, das ist eigentlich schon spannend, wenn man irgendwie die versucht so ein bisschen detektivarbeitstechnisch rauszufinden, wo die jetzt gerade sind und wann das war. Und ja, jetzt hat natürlich Scheller, hat jetzt eine gewisse Präsenz, einen gewissen Ruhm. Hat sie davon noch irgendwas erzählt? Also rechnen Sie damit, dass das jetzt noch ein bisschen mehr wird? Kann sie sich vorstellen, noch mal in ein anderes Format zu gehen? Oder ist das jetzt für Sie irgendwie abgehandelt? Also habe ich auch mich beides gefragt und die Fragen dann genauso auch gestellt. Also sie geht schon davon aus, dass das halt jetzt erstmal dieser Hype ist, weil es ist ja immer gerade jetzt zwei Wochen her, dass die Folgen ausgestrahlt wurden. Geht wahrscheinlich auch Social Media mäßig gerade ab, ne? Ja. Also kann ich mir vorstellen. Ja, und dass das halt so ist, sie meinte aber dadurch, dass sie halt auch allein so von ihrer Frisur und ihrem Auftreten ja schon auch, dass sie sich vorstellen könnte, dass das immer doch mal die eine oder andere Person schon noch gibt, dass sie auch noch weiterhin so erkannt. Und hat sie was dazu erzählt, ob es viel Backlash gab? Also wird sie auch irgendwie, gab es viel Kritik? Wird sie irgendwie angegangen? Also das kann ich mir auch vorstellen, gerade heute. Also ich meine, wir alle kennen Internet-Trolls sowieso, aber auch so. Weil es ist ja auch, wie gesagt, also das, ich kann mir auch vorstellen, dass das polarisiert. Ja, wobei das Thema wohl eher war, also erst mal total viel positives Feedback, hat es ihr gesagt. Das Einzige, was halt immer so ein bisschen negativ war, war halt so ihre Männerwahl. Kann man jetzt dann drüber sagen, was man will, aber wird es auch einen Grund gehabt haben, dass die Entscheidung so viel, aber ob das jetzt anders besser gewesen wäre, wie auch immer, werden wir nie herausfinden und wird sie so jetzt dann auch nicht mehr herausfinden. Und dafür ist es halt ja ein Experiment, was sie da machen. Spannend auf jeden Fall. Ein sehr spannendes Experiment. Ich danke dir für dieses Gespräch und ich möchte sagen, ich bin froh, dass wir keine Glasscheibe zwischen uns haben, sondern dass wir uns immer face to face gegenüber. Sitzen und ich freue mich schon aufs nächste Mal. Ich mich auch. Bis dann. Tschüss. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Eine klassische Inversionswetterlage ist ja im Prinzip dafür bestimmt, dass man relativ viel Nebel und Hochnebel bekommt. Auch das erwartet uns jetzt wieder am Wochenende und wann es so ein bisschen Hoffnung auf Sonne gibt, das erzähle ich euch jetzt gleich. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Ich habe nicht super viel Zeit, deswegen mache ich es wirklich kurz und knapp. Der Freitag startet mit Nebel und Hochnebel. Zum Vormittag reißt der Himmel dann so ein bisschen auf, dass die Sonne sich besser und besser durchsetzen kann. Zum Nachmittag ist es wahrscheinlich sogar dann meist wolkenlos. Temperaturen liegen bei minus 1 bis maximal plus 5 Grad. Der Samstag wird uns erneut Nebel und Hochnebel bringen. Diesmal wird sich das Ganze vermutlich bis zum Mittag halten. Dann löst sich der Nebel und Hochnebel auf und die Sonne setzt sich vermehrt wieder durch bei minus 2 bis maximal 4 Grad. Und der Sonntag bleibt sehr wahrscheinlich unter einer Hochnebeldecke, da wird die Sonne kaum Chancen bekommen. Die Temperaturen liegen dann bei minus 1 bis maximal 1 Grad. Und mit Blick auf die neue Woche wird uns dieses Nebel- und Hochnebelwetter erstmal erhalten bleiben. Das sehr wahrscheinlich auch bis zur Wochenmitte. Was dann passiert, müssen wir noch ein bisschen abwarten. In diesem Sinne, euch ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann, ciao, ciao. Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine riesengroße Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt und bewertet ihn mit Punkten, mit Sternen, mit Herzchen, mit allem, was geht. Und teilt ihn, erzählt jemandem davon, der Düsseldorf liebt oder viel besser, der das gefälligst noch lernen soll. Ich danke euch fürs Zuhören. Mein Name ist Tosja Kormann. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen. Music.