Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / "Crash-Kurs" der Polizei, Besuch in Menzels Lokschuppen und Solo-Dates im Restaurant
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- Während ich hier ja letzte Woche erzählt habe, dass manchmal einfach nicht so viel passiert, waren meine lieben Kolleginnen und Kollegen von der RP-Podcast-Abteilung gewohnt fleißig und haben ein neues Format an den Start gebracht. Ja, richtig gehört, es gibt einen neuen Podcast. Die Stimme des Westens heißt er und in diesem neuen Format bekommt ihr ein kurzes, aber sehr ausführliches News-Update direkt in die Ohren. Die Inhalte basieren auf den Artikeln, die die Autorinnen und Autoren der verschiedenen Ressorts über den Tag geschrieben und veröffentlicht haben. In Zusammenarbeit mit der dpa und angereichert mit O-Tönen und KorrespondentInnenberichten entstehen dann die Folgen, die jeden Tag erscheinen. Besonders daran ist, dass das Ganze von einer KI-Stimme quasi moderiert wird. Die O-Töne und Berichte sind von den jeweiligen ReporterInnen eingesprochen. Das Ganze ist noch in der Testphase. Auf rp-online-slash-umfragen könnt ihr, wenn ihr dann reingehört habt, angeben, wie ihr den Podcast findet. Also give it a try. Hören könntet ihr die Stimme des Westens, zum Beispiel beim Essen. Also wenn ihr mal alleine unterwegs seid. Ein Date mit sich selber zum Frühstück, Lunch oder Abendessen. Für die einen völlig okay, für andere schon ein kleiner Angang. Mit Helene Pawlitzki habe ich darüber gesprochen, in welchen Gastronomien in der Stadt man sich auch beim Solo-Essens-Date wohlfühlen kann. Verena Kehensbock war in der Aula des Wim Wenders Gymnasiums bei einer Veranstaltung, die die Düsseldorfer Polizei regelmäßig für junge Erwachsene abhält, dem Crashkurs. Dort berichten beteiligte Helferinnen und Helfer von schweren Verkehrsunfällen, um das Bewusstsein für Diesel gerade bei Fahranfängerinnen und Anfängern zu schärfen. Was sie erlebt hat und wie die Reaktionen waren, das erzählt sie. Einen kleinen Ausflug habe ich in dieser Woche auch gemacht in Menzels Lockschuppen auf der Friedrichstraße. Mit Inhaber Jörg Menzel habe ich über das Hobby Modelleisenbar gesprochen, darüber, wer sich da was zusammenbaut und warum das eigentlich alles gar nicht so nischig ist. und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 418 und der Rhein steht bei 1,01m. Zum Rhein-Pegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns was mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, über die wir sprechen können, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach mal was loswerden wollt, unter rheinpegel-post.de oder 0160 80 80 888844 erreicht ihr uns. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Schwere Verkehrsunfälle passieren leider nach wie vor häufig. Fahranfängerinnen und Fahranfänger sind dabei überproportional darin verwickelt. Die Düsseldorfer Polizei bietet deswegen sogenannte Crashkurse an. In Schulen berichten Beamtinnen und Beamte, ErsthelferInnen und SeelsorgerInnen von ihren Erlebnissen und das mit zum Teil drastischen Bildern unterlegt. Eine Art Schocktherapie, die oft Wirkung zeigt. Verena Kienzbock war im Wim-Wenders-Gymnasium mit dabei und berichtet von den Reaktionen der Schülerinnen und Schüler davon, ob die Wirkung der Veranstaltungen auch in den Statistiken nachzuvollziehen ist und was weitere Präventionsmaßnahmen sein können. Liebe Verena. Liebe Tosia. Wir sprechen heute über ein Thema, wo wir vielleicht voranstellen sollten, dass die Sachen, die du gleich erzählst und beschreibst, teilweise recht bildlich daherkommen. Es geht um den Crashkurs, den die Polizei anbietet für SchülerInnen der Oberstufe und im weitesten Sinne geht es darum, aufzuzeigen, unter anderem mit Bildmaterial und Erzählungen, wie ein Autounfall ablaufen kann oder was die Folgen sind, was die ErsthelferInnen, die PolizistInnen, die NotfallärztInnen sehen und erleben. Und du wirst jetzt gleich davon erzählen, du warst bei einem solchen Crashkurs dabei. Und genau deswegen wollte ich nur einmal zu Anfang sagen, es könnte etwas bildlich werden in der Beschreibung der gezeigten Unfälle. Absolut. Also ich habe auch geschrieben in meinem Text, dass das wie eine Schocktherapie ist. Das ist vielleicht ein etwas zugespitzter Begriff, aber das hatte man durchaus das Gefühl in der Aula des Wim-Wenders-Gymnasiums war das. Beinahe alle Plätze waren besetzt und die waren schon grob darauf vorbereitet, was da passieren würde. Oder sie wussten, dass sie am Crashkurs der Polizei teilnehmen. Aber ich glaube, auf das, was dann da passiert, ist niemand so richtig vorbereitet. Selbst wenn man denkt, ich erfahre jetzt was hier über tödliche Verkehrsunfälle, dann ist das noch mal was ganz anderes, das zu sehen und zu hören von den Leuten, die da vor Ort waren. Es wurden Fotos von den Tatorten, Unfallorten gezeigt. Es wurde auch ein Video gezeigt, dazu kann ich gleich noch mal ein bisschen was erzählen. Die Schülerinnen und Schüler hatten vorher ihre Wünsche und Ziele auf so Kärtchen geschrieben. Das war die Vorbereitung und die hingen in so großen Luftballons dann unten in der Bühne, um zu verdeutlichen, wie schnell diese Ziele und Wünsche auch zerplatzen können. Ich verstehe. Man sich riskant im Straßenverkehr verhält und es war wirklich, es ist wirklich sehr eindrücklich gemacht. Egal welches Alter man ist, glaube ich, nimmt einen dieser Präsentation extrem mit. Also, dass die das jetzt in einer Schule veranstalten, Kommt ja auch nicht von ungefähr, also weil wahrscheinlich die Unfalldichte bei FahranfängerInnen einfach nochmal eine andere ist. Genau das ist der Grund, warum vor allem Schülerinnen und Schüler sich diesem Programm aussetzen, also nicht müssen, das ist freiwillig, aber ganz viele machen nun mal mit, Und um ihnen einfach zu zeigen, welche Folgen ihr Fahrverhalten haben kann, weil junge Erwachsene wirklich überproportional häufig in schwere Unfälle verwickelt sind. Und in NRW ist an jedem fünften schweren Unfall ein 18- bis 24-Jähriger beteiligt. Und die häufigsten Ursachen sind laut Polizei Raserei, zu geringer Abstand, Ablenkung durchs Handy, Alkohol, andere Drogen und auch so Aspekte wie Selbstüberschätzung und Imponiergehabe. Und das sind nun mal auch einfach Dinge, das wurde da auch ganz, die Polizistin Katrin Rote, die das leitet, auch ganz klar gesagt, das sind auch. Eigenschaften, die ganz oft junge Männer mitspringen und sich irgendwie im Auto austesten wollen oder auf dem Motorrad und dass diese Unfälle, die dabei entstehen, eigentlich immer vermeidbar wären. Und genau deshalb gibt es dieses Präventionsprogramm. Wie lange gibt es das schon? Ist das ein gewachsenes Format? Gibt es einen Grund, warum das gerade jetzt quasi aufkommt? Das gibt es schon seit einigen Jahren auf jeden Fall. Ich will jetzt keinen Quatsch erzählen. nie von gehört und als ich noch in der Schule war, also es ist ja jetzt auch schon ein paar Jahre her, aber oder um meine Führerscheinzeit rum oder so, ne, da, also ich habe das nicht erleben können dürfen. Ich tatsächlich auch nicht, aber es ist wohl, also es kommt glaube ich immer ein bisschen auf die Polizeibehörde an, wie aktiv die da sind, aber das Ziel ist schon, möglichst viele Oberstufenschülerinnen und Schüler zu erreichen und das macht Die haben die, glaube ich, seit ungefähr zehn Jahren. Ah, okay, doch schon. Ja, wenn du möchtest, berichte ein wenig von diesem Tag. Es standen Polizisten auf der Bühne, Feuerwehrleute, Seelsorger, Notfallseelsorger, die auch mit oft an der Unfallstelle sind und haben von echten Unfällen in Düsseldorf erzählt, an die sie sich noch gut erinnern. Und einer hat, glaube ich, auch die Jugendlichen besonders bewegt. Und zwar war das ein Unfall aus dem Jahr 2015, der 22. Juni. Das hat der Polizist Dennis Wolf erzählt. Für ihn war das damals so seine erste... Nacht, sein erster Nachtdienst als fertiger Polizist, also der hatte gerade alle Prüfungen gestanden und die Bachelorarbeit abgegeben und hat, sagt dann auch so, er hat sich richtig auf diesen Nachtdienst gefreut und war dann mit seiner Kollegin im Düsseldorfer Süden unterwegs und dann wurden sie zu einem Verkehrsunfall an der Furterstraße gerufen. Erst klang das per Funk wohl, also noch nicht, war das Ausmaß des Ganzen noch nicht Absehbar. Und er sagt dann aber, als sie um die Unfallstelle bogen, breitete sich wirklich vor ihnen das Chaos aus. Und zwar war ein ganz junger Fahrer, ein 18-Jähriger, mit seinem Wagen in eine Haltestelle gefahren. Und an dieser Haltestelle hatte unglücklicherweise ein junger Mann gewartet, ein 21-jähriger Student, der gerade auf dem Rückweg von seinem Nebenjob war, der hatte da irgendwie einen Spätdienst getan und wollte mit dem Bus wieder nach Hause fahren. Und er hatte wohl noch versucht wegzurennen und hat das aber nicht mehr geschafft und wurde von diesem Auto erwischt. Und der Dennis Wolf, der Polizist, erzählte dann, dass sie sich natürlich erst mal um ihn gekümmert haben und auch erste Hilfe geleistet haben, weil in dem ersten Moment, die waren als erste an der Unfallstelle, der Rettungswagen war noch nicht da. Und dass wohl auch das Gesicht kaum noch erkennbar war, weil das so aufgedunsen war. Und er war in dem Moment noch bei Bewusstsein und noch da, aber er ist tatsächlich noch an dem Unfallort verstorben. Ist ihm noch bis heute so im Gedächtnis geblieben, dass er wirklich jedes Mal, also der Polizist, dass er noch jedes Mal, wenn er daran vorbeifährt, daran denken muss. Und da auch vor allem an diesen 18-jährigen Autofahrer, den hatte er dann nämlich irgendwie, als die Rettungskräfte eintrafen und die sich quasi wieder ihrer polizeilichen Arbeit widmen konnten, hat er den gesehen. Der war ganz aufgeregt und hat den angesprochen. Und der sagte dann, ja, da sei einfach jemand auf die Straße gelaufen. Und dann hat er aber gemerkt, der riecht ganz schön nach Alkohol. Und wusste dann halt auch schon, dass das der Fahrer des Unfallwagens war und hat dann irgendwie eine Art Alkoholtest erstmal gemacht. Und der schlug auch schon positiv an und später wurde ihm dann auch nochmal Blut abgenommen. Also der hatte, ich glaube, so einen Promille, hatte auch gerade erst den Führerschein und hatte sich nach einer Partynacht noch ins Auto gesetzt, um wenige Kilometer nach Hause zu fahren. Also genau diese Selbstüberschätzung, so ich schaffe das schon noch, es sind ja nur ein paar Kilometer und dann auch noch viel zu schnell gefahren, offenbar um... Noch schnell über eine Ampel zu kommen und hat dann die Kontrolle über den Wagen verloren. Und das war ein Unfall, der ganz viele Düsseldorfer beschäftigt hat. Wir haben damals auch ganz häufig darüber berichtet, ganz viel darüber berichtet. Der junge Mann wurde auch verurteilt zu einer Jugendstrafe. Aber nichtsdestotrotz ist der 21-jährige Student aus dem Leben gerissen worden. Ja, während du das erzählst, anders als unsere Hörerinnen und Hörer, sehe ich dich ja dabei und ich sehe dir an, dass dich schon das Erzählen mitnimmt und du warst ja jetzt da auch vor Ort und hast diese Geschichte ja quasi in der Situation auch gehört. Wie ist dann, also ich kann es mir natürlich vorstellen, aber wie ist die Stimmung im Raum? Also hast du das Gefühl, das dient da dem Zweck, tatsächlich ein Bewusstsein dafür zu erschaffen? Oder ist das ein Termin, den die halt wahrnehmen und dann denken die, ja, aber ich... Kann halt fahren. Also erst mal muss ich sagen, dass der komplette Raum hoch konzentriert war. Also da gab es keine Leute, die gelacht haben oder irgendwie. Also ich glaube, es waren wirklich alle sehr ergriffen von dem, was sie da gesehen haben. Also es hat auch sehr offensichtlich sehr viele Schülerinnen und Schüler ergriffen. Also es gab mehrere, die den Raum verlassen haben. Draußen hat auch eine Schulsozialarbeiterin auf die gewartet. Also die wurden da dann auch betreut. Ich hatte ja gerade schon ein Video erwähnt. Das fand ich wirklich auch selber extrem erschreckend. Da hatte irgendwie ein junger Mann, ein Motorradfahrer eine Kamera auf seinem Tankdeckel montiert, um sich selber zu filmen, wie schnell er fährt. Und man sieht ihn auf so einer schnurgeraden Strecke auf 240 kmh beschleunigen und außerdem nichts fliegt er einfach raus und bleibt am Straßenrand liegen. Und das war wirklich ein Moment, wo, glaube ich, es alle irgendwie einmal geschüttelt hat und ein Junge ist wirklich auch bei dieser Szene schluchzend zusammengebrochen. Also es hat ganz viele, ich glaube bei ganz vielen wirklich Emotionen, ganz starke Emotionen ausgelöst und ich hatte auch die Gelegenheit danach nochmal mit einigen Schülerinnen und Schülern zu sprechen und die haben mir das auch so geschildert, dass sie es zum einen wirklich einfach sehr heftig fanden und dass sie das mitgenommen hat und ich glaube schon, dass das auch Botschaften waren, die angekommen sind und. Also die eine Schülerin sagte zum Beispiel, dass sie diese Wünsche und Ziele, die sie vorher aufgeschrieben hatten, einfach nicht aufs Spiel setzen will. Und ein anderer Schüler sagte, das zeigte irgendwie so, wie verletzlich die ja auch sind, weil das ist ja wahrscheinlich auch was, was gerade in dem Alter, als junge Jugendliche denkt man irgendwie, mir kann überhaupt nichts irgendwas anhaben. Und dieser Hang zur Leichtsinnigkeit, der wurde da, glaube ich, schon zumindest ein bisschen erschütternd. Ich glaube, das hat wirklich alle sehr mitgenommen, was da passiert ist. Und ich hatte schon das Gefühl, dass das Wirkung gezeigt hat. Merkt man das tatsächlich an den Zahlen in den Gegenden, wo die waren? An der Statistik am Ende? Also ja, jetzt ganz platt gefragt, bringt das was? Ja, bringt das was? Es ist aktuell, ich habe mir auch nochmal die Düsseldorfer Statistik angeguckt, es ist schwer, das an den Zahlen abzulesen. Weil es gibt einfach extrem viele Unfälle, an denen junge Erwachsene beteiligt sind. Und zwar auch als Verursacher. Und zumindest jetzt vom 2024 auf 2025 ist die Zahl nicht gesunken, sondern eher gestiegen. ähm... Ich hatte aber das Gefühl, dass zumindest bei den Referenten, die da auf der Bühne standen, es gar nicht unbedingt um die Masse geht, sondern die haben halt gesagt, wenn es nur einen Fall gibt, den wir verhindern können, dann lohnt sich das schon. Wenn ich das richtig verstehe, zieht das durch die Schulen. Also man kann sich auch, wenn man interessiert ist, melden. Wahrscheinlich ist es tatsächlich ein bisschen zugeschnitten auf eher Ältere. Also ich meine, man kann wahrscheinlich nie früh genug anfangen, Leute aufs Leben vorzubereiten und auch auf die Gefahren, die da manchmal lauern. Aber es ist schon, die Zielgruppe sind schon die, die jetzt auch aktuell Führerschein machen. Genau, sind ab 10. Und 11. Klasse an Weiterführungen und Schulen und Berufskollegs. Es waren jetzt noch weitere Termine auf jeden Fall geplant in Düsseldorf und Schulen, die Interesse haben, das auch mal bei sich durchzuführen, die können sich direkt an die Polizei wenden. Ja, ich danke dir, dass du uns durch dieses Thema erzählt hast, dass du beschrieben hast, was da passiert ist, was du erlebt hast, wie du dich ausgetauscht hast mit den Schülerinnen und Schülern und bis zum nächsten Mal. Fast alle haben ein Hobby. Manche sind gängiger wie Sport oder ein Musikinstrument. Manche sind zumindest auf den ersten Blick etwas nischiger. Modelleisenbahn zum Beispiel. Menzels Lockschuppen in Friedrichstadt ist ein fester Treffpunkt für die Szene, die so klein gar nicht ist. Das berichtet Inhaber Jörg Menzel. Aus seinem 500 Quadratmeter großen Ladenlokal verkauft er Locks, Zubehör und alles, was man braucht, um sich seine eigene Welt zu erschaffen. Ich habe ihn besucht. Ich bin mal wieder unterwegs und anders als sonst ist die Geräuschkulisse ein bisschen heftiger. Ich weiß nicht, ob man erkennt, wo ich mich befinde. Wir machen mal ein kleines auditives Rätsel, wenn ich mal meinen heutigen Gesprächspartner bitten dürfte, die Knöpfe zu betätigen. Na klar. Aha. Wer erkennt es? Wer hat jetzt schon eine Idee? Spätestens jetzt sollte es klar sein. Ich bin mit dem Fahrrad angereist, um mir jetzt alles über Modelleisenbahn erzählen zu lassen. Ich bin in Friedrichstadt bei Menzels Lockschuppen. Mir gegenüber steht am Kontrollzentrum, möchte ich fast sagen, Jörg Menzel. Hallo, wie schön, dass ich da sein darf. Hallo, guten Morgen. Schön, dass ich dabei sein darf. Ja, sehr, sehr gerne. Wir haben uns ja schon getroffen, weil wir ein Interview gemacht haben für die geschriebene Zeitung. Und da habe ich gedacht, ich möchte auf jeden Fall nochmal wiederkommen und mir ein bisschen auch für unsere Hörerinnen und Hörer erzählen lassen, was diese Modelleisenbahn-Welt so alles bereithält, was sie besonders macht. Wir sind hier in einem, also wir sind umgeben von Zügen, von Gleisen, von allerlei anderen Sachen. Vielleicht können Sie mal, ich meine, Sie gehen hier täglich seit ein paar Jahrzehnten ein und aus, vielleicht können Sie mal ein bisschen erzählen, wo wir hier sind, was die Geschichte ist und dann, genau, nimmt das Ganze, Achtung, wortwitziger Fahrt auf. Ja, ich denke, wir sind der Modelleisenbahnladen in Düsseldorf. Und, Mein Vater hat das Unternehmen gegründet vor 48 Jahren, also wir haben bald großes Jubiläum. 50, 50 ist das mal 50. Also früher, ich sag mal 70er, 80er Jahre oder auch schon in den 60er Jahren war das Hobby natürlich noch viel, viel verbreiteter. Ist heute leider nicht mehr ganz so. Ich habe mal gezählt, wir hatten mal ein Anzeigenblatt aus den 80er Jahren. Da gab es in Düsseldorf 13 Geschäfte, also jetzt Kaufhof, Karstadt, Spielwarenabteilung, mal mitgezählt, die Modelleisenbahn führten. Wir sind so ziemlich das Letzte jetzt hier in Düsseldorf, das letzte Geschäft, das Modelleisenbahn führt. Das zeigt schon so ein bisschen, dass das sehr, sehr zurückgegangen ist. Können Sie abmachen oder irgendwie festmachen, warum? Weil ich glaube, gerade dieses Hobby, das haben Sie ja auch in unserem anderen Gespräch schon erzählt, Aber für mich ist das auch sinnig. Das ist ja was, das wirklich weitergegeben wird. Also ich kann mir vorstellen, wenn man eine Modelleisenbahnfamilie ist, dann bleibt man auch irgendwie eine. Ja, viele sprechen von einem Virus, der irgendwann mal festsitzt. Bei den meisten entsteht das natürlich in der Kindheit. Dann kommt irgendwann die Zeit, Mädels, Mopeds und so weiter, da setzt das dann in der Regel aus. Aber wenn die Jugendlichen dann älter werden, vielleicht selber Kinder bekommen und so, dann ist es ganz, ganz oft, dass es dann wieder einsetzt. Dann wird das mit den Kindern gemacht oder der Opa. Das ist eigentlich ein ganz, ganz großes Thema, weil die ältere Generation das noch kennt. Und das ist eigentlich auch eine wunderbare Sache, wo dann die älteren Oma und Opa dann was Gemeinsames mit den Kindern machen können. Das ist ganz toll. Und das Technische... Ist natürlich auch nicht ohne, also dass die Kinder verstehen, wie irgendwas funktioniert, heute alles am Computer, da weiß man ja gar nicht, man drückt einen Knopf und man weiß ja gar nicht, warum passiert das. Ja, das stimmt. Wir haben ja jetzt ja schon ein bisschen beschrieben, dass bis unter die Decke hier Material zu finden ist, sehr viel Neues, aber auch viel Gebrauchtes und das habe ich mir auch gemerkt als eine Besonderheit in dieser, ich nenne es ab jetzt einfach mal Szene, in dieser ModelleisenbahnbauerInnen-Szene. Ja, ich kann mir vorstellen, so einen Waggon schmeißt man nicht leichtfertig einfach weg, sondern guckt, dass der noch einen guten Platz findet oder irgendwie anders eingebaut wird. Genau, eigentlich wird da so gut wie gar nichts weggeschmissen. Also selbst wenn eine Lok kaputt ist, ist ein Wagen, ist nicht mehr schön, dann wird das irgendwo an der Anlage so eingesetzt, dass das eben auf dem Abstellgleis steht oder ein Schrottplatz oder sowas. Und man kann eigentlich immer alles gebrauchen. Dass irgendwas in der Mülltonne landet, das passiert eigentlich so gut wie nie. Von daher auch sehr nachhaltig. Ja, sehr nachhaltig, das stimmt. Und Sie sind quasi auch ein Ort, wo das auch passieren kann. Also ich könnte jetzt, wenn ich eine alte Lok ausrangiere, könnte ich die hier hinbringen und vielleicht findet die eine neue Besitzerin, einen neuen Besitzer. Genau, und wie Sie ja auch schon erzählt haben, oder beziehungsweise ich natürlich schon weiß, das ist ein bisschen der Ursprung dieses Geschäfts. Genau. Kann ich ja mal ganz kurz ausführen. Mein Vater war früher Drogist. Der hatte in Düsseldorf, ich glaube sieben Drogerien waren es nachher. Aber das war so in den 70er Jahren, wie dann die Supermärkte aufkamen, liefen die Drogerien nicht mehr so gut, weil die Supermärkte das Programm auch aufnahmen. Er hat da überlegt, was kann ich machen. Meine Schwester und ich, wir waren so Gratinis. Wir durften auch das erste Mal mit in den Skiurlaub fahren. Bei uns in der Nähe ist eine Skihalle in Reuschenberg. Das waren immer alles Sachen, die waren teuer. Skischuhe, Skier, Skiklamotten, Schlittschuhe. Jedes Jahr passten die schon wieder nicht mehr und mussten wieder neu angeschafft werden. Das war für meine Eltern, Das war sehr teuer und da hat mein Vater gedacht, das muss man doch irgendwie anders machen können. Es gibt doch auch andere Leute mit Kindern. Ich gucke mal, ob ich da einen An- und Verkauf mitmachen kann. Sachen, die immer wieder neu angeschafft werden müssen, die immer schnell wieder ausrangiert werden. Und da hat er Anzeigen geschaltet, hat das hier auf der Friedrichstraße, da gab es noch das große Foto-Brell-Geschäft. Mit denen war er befreundet, in der Ecke mal ausprobiert, hat An- und Verkauf gemacht und hat dadurch auch viele Spielsachen eingekauft. Und da waren auch Modelleisenbahn, Modellautos dabei. Und es kristallisierte sich sehr schnell raus. Es kamen viele erwachsene Männer und haben dem immer die Modelleisenbahn abgekauft für ein Apfel und Ei. Also mein Vater kam gar nicht aus dem Hobby und da hat er dann irgendwann gemerkt, da gibt es Sammlerkreise und hat sich da drauf spezialisiert und schon nach einem Jahr hat er gesagt, komm, damit mache ich einen Laden. Hat die ganzen Drogerien zugemacht oder verkauft und. 78 hat er dann hier in der, damals hieß es noch Landesversicherungsanstalt LVH, jetzt ist Rentenversicherung Deutsche Rentenversicherung Rheinland, da Erstbezug, wie das Hochhaus hier fertig wurde auf der Friedrichstraße, da ist er hier eingezogen, hat ganz klein angefangen auf 60 Quadratmeter. Ja, und dann ist das gewachsen. Aber wie? Nach ein, zwei Jahren hat er dann Neuware mit reingekriegt, immer mehr. Und dann ist es stetig gewachsen. Wie ich eben schon gesagt habe, wir sind hier auf knapp 500 Quadratmetern. Und auch interessant ist ja, das ist alles so ein bisschen verwinkelt, weil es sind ja verschiedene Ladenlokale, die quasi immer so ein bisschen zusammen... Das sind sechs oder sieben kleine Läden gewesen. Und das ist leider, oder für viele eigentlich auch spannend, sehr verwinkelt. Aber es lässt sich auch nicht ändern, weil hier stehen halt die Versorgungsschächte und die Stützen, wo das Haus draufsteht. Das ist halt so. Aber das ist auch spannend für die Leute. Ja, also man geht um irgendeine Ecke im wahrsten Sinne des Wortes und es begegnet einem was Neues. Also wir stehen hier an den, ich denke, Vorführgleisen. Ich sehe auch verschiedene Gleistypen in verschiedener Größe, wo man wahrscheinlich dann die Loks ausprobieren kann. Und vor uns ist eine Vitrine, ich versuche das zu beschreiben, obwohl es kaum geht. Da sind unzählige kleine Kästchen mit Modellfiguren. Es gibt nichts, was es nicht gibt, so ungefähr, ja. Also von sitzenden und stehenden Reisenden und irgendwie Gruppen, die zum Zug rennen, das ist fast noch, da möchte ich jetzt nicht respektlos sein, aber fast noch das Uninteressanteste. Also es gibt hier auch irgendwie, ja, alles mögliche Hochzeitsgesellschaften, es gibt eine Gruppe angeheiterter Menschen, die man dann wahrscheinlich in irgendeine Art Altstadt-Szenario stellt, es gibt Paare mit und ohne Hund, es gibt Kinder auf dem Fahrrad und ohne Fahrrad, es gibt FKK-Badende, es gibt Sexy Seals, habe ich auch schon gesehen, mit Autowaschen und so, also wirklich, glaubt mir Leute, es gibt hier nichts, was es nicht gibt, auch durch die Epochen, hier ist auch so postkutschenmäßig was los. Hochzeitskutsche katholische Hochzeit, evangelische Hochzeit Festnahme, Banküberfall 75-jähriges Jubiläum. Genau, also wie sehen Sie das? Also genau, was ist gerade quasi der Trend in großen Anführungszeichen? Das ist natürlich eine lange Entwicklung. Also ganz früher, wie es noch in jedem zweiten Haushalt war, da war das natürlich schöne heile Welt bauen, Hauptsache die Lok fährt durch eine schöne Landschaft und so weiter. Und heute geht es schon so, dass jeder sich ein bisschen spezialisiert auf seine Szenen, lustige Szenen einbaut oder auch ernstere Szenen wie ein Banküberfall, aber auf einer Anlage ist das jetzt auch schon wieder lustig. Aber das Wesentliche dabei ist glaube ich, wenn man das baut alleine oder mit dem Opa oder mit Freunden das entschleunigt wieder ein bisschen und das ist gerade in der heutigen Zeit denke ich ist das wieder der Reiz ich verstehe, also es geht gar nicht so sehr darum, was für eine Welt ich mir baue sondern erstmal, dass ich mir überhaupt keine baue jeder hat so seine eigenen Ideen und wie gesagt fast alles möglich und was es nicht gibt, das machen die Leute teilweise selber, es gibt ja heute auch ganz viele Möglichkeiten mit 3D-Druck oder, man holt sich bei YouTube gibt es ohne Ende Anregungen. Das ist heute auch wieder ein ganz großer Vorteil. Das mit dem Entschleunigen wollte ich noch eben kurz anbringen. Das hat ja mit der Szene sehr, sehr nachgelassen über die Jahre. Wir hatten auch wirklich jahrelang die Befürchtung, die Kundschaft stirbt uns weg. Aber die Kinder sind da auch weggeblieben. Die Zeit wurde immer schneller und es musste immer was Neues her und es muss sofort funktionieren, was ich mache. Dann wieder weg und wieder was Neues. Und so langsam kommen aber die Jungen nach, die merken, es ist doch viel schöner, wenn man so entschleunigt irgendwas macht. Wenn man was aufbaut. Das darf Monate dauern, teilweise Jahre. Und das ist jetzt, glaube ich, der Reiz, wo doch auch viele Jüngere wieder und andere. Ja, das wäre nämlich auch jetzt meine Frage, wenn ich quasi mich jetzt entscheide, ich möchte dieses Hobby angehen. Jetzt bei uns zu Hause steht jetzt keine Modelleisenbahn unten, also ich baue auf nichts auf. Ist es dann, also gibt es wie so Starter-Sets? Weil jetzt, wir haben ja bis letztlich immer davon gesprochen, es wird weitergegeben. Ich habe wahrscheinlich dann schon sowas und ich kann dann natürlich einen neuen Wind reinbringen und sagen, hier, guck mal, lass doch mal ein bisschen irgendwie, ich hab ja auch eine Demo fürs Frauenwahlrecht gesehen, lass das doch mal da reinbauen. Was natürlich jetzt auch schon ein bisschen überholt ist, aber wie fange ich an? Oder ist das, gibt es dann so Starter-Sets oder ist das ein bisschen verpönt, wenn man sozusagen, wenn das nicht wächst, sondern man kauft sich direkt wie so? Ja, ja, gut, es gibt Starter-Sets, aber das ist ja so das Minimum, was man braucht. Das ist eigentlich immer, um den Anfang bloß zu setzen, ich mache einen Kreis, ich habe eine Lok oder einen Zug, kann im Kreis fahren und, Oft ist das ja ein Geschenk oder man wünscht es sich, der Erwachsene oder auch die Kinder. Und das ist der Grundstein. Und dann fängt man halt so peu à peu an, man sieht, was es alles gibt, man fängt an, das auszuschmücken. Dann kommt eigentlich erst mit der Zeit so, ich will es nicht Sucht nennen, aber der richtige Spaß daran, das größer zu machen. Und dann kommen auch erst die Ideen normalerweise. Also es ist ganz selten, dass einer mit einer Idee kommt und sagt, ich mache jetzt hier zwei, drei, vier Quadratmeter. möchte das und das aufbauen, sondern das ist eine Entwicklung. Und ja, das ist eigentlich gerade auch das Schöne. Die Ideen kommen in der Zeit und es gibt da keine Grenzen. Ja, es gibt wahrscheinlich für den einen oder die andere schon Grenzen und zwar. Finanzieller Art zum Beispiel. Also ich stelle mir auch vor, dass man da gut investieren kann. Ich meine, in alle Hobbys kann man irgendwie investieren, aber... Aber darf ich kurz dazu sagen, wir haben in der Kundschaft alle Schichten. Wir haben den Vorstandsvorsitzenden von einem großen Konzern. Wir haben aber mehr als einen Kunden, der sich das Hobby finanziert durch Flaschenpfand sammeln zum Beispiel. Ich verstehe. Dann wird das eben ein bisschen langsamer wachsen, aber stetig. Oder man gibt geradeaus, was man gerade übrig hat für das Hobby, für die wichtigen Sachen. Die gehen natürlich vor. Also das ist zwar kein billiges Hobby, aber es gibt eigentlich kaum ein billiges Hobby. Es sei denn, man macht aus abgebrannten Streichholzern irgendwas. Aber das Schöne ist, man kann ja nach seinem Budget einfach vorgehen. Und man kann hingehen, man kauft sich entweder die neuesten, tollsten Sachen, wie gerade hier so die Dampflok, die Geräusche kann und so weiter. Da sind da schon ein paar hundert Euro fällig. Oder man geht her und stöbert bei Gebrauch bei uns, da gibt es dann auch Loks für 20, 30 Euro und Waggons für 5 Euro, also es geht eigentlich alles und da kann man auch tolle Sachen mitmachen. Ja, also es ist auch nicht nur, wenn ich das richtig verstehe, eine nachhaltige, sondern auch eine inklusive Szene. Ja, auf jeden Fall. Sehen Sie auch da, also ich meine, das ist ja fast in allen Bereichen, das Internet, die KI, diese ganzen Sachen. Machen Sie sich über sowas Gedanken? Ist das irgendwie, ich meine, das ist natürlich, also Instagrammable, wie man so schön sagt, ist das ganze Ding natürlich komplett. Also da kann man ja, also Content können Sie ja wahrscheinlich produzieren. Also dass das irgendwie mitgegangen wird, ist ja klar. Wie ist das in diesen anderen Bereichen? Ja, also es hat wirklich jahrelang oder heute zum Teil noch die Kinder wirklich davon abgehalten, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Es gibt, habe ich die Tage gelernt, tatsächlich Jugendliche, die noch nie den Namen Märklin gehört haben. Das habe ich nicht für möglich gehalten. Aber das gibt es. Klar, die gucken alle auf ihr Handy oder machen was am Computer. Aber wie gesagt, selbst die Jugendlichen, die merken so langsam, das kann es ja nicht alles sein. Und von daher ist das ein super Ausgleich. Nicht nur KI, Computer, Daddeln. Es muss ja noch mehr geben im Leben. Und dann, wer drauf stößt, der merkt, das könnte was sein. Das ist natürlich nicht für jeden was. Ich meine, auf der anderen Seite ist das Internet natürlich, es ist ja irgendwie Fluch und Segen zugleich. Es ist natürlich auch ein Ort, wo man sich treffen kann. Da gibt es auch ganz, ganz viele Möglichkeiten. Facebook ist eher für die Älteren, aber da gibt es auch ganz viele, die da in Kontakt stehen mit der Modellessenbahn oder Instagram oder sonst was. Man muss nur auf YouTube mal was eingeben oder bei Instagram. Da kann man tagelang sich Sachen anschauen. Ja, das glaube ich. Und jetzt haben wir eben davon geredet, dass diese Welten so ein bisschen entstehen und man sich sowas zusammenbastelt. Ist es da so, dass sie merken, okay, es gibt jetzt mittlerweile auch, weiß ich nicht, Anbieter, die einfach 3D, so eine Welt hindrücken. Also das ist dieses, ich stelle mir das halt alles im wahrsten Sinne des Wortes sehr kleinteilig vor. Und den ganzen Tag kann ich da sitzen und irgendwie Gras aufstreuen und dann da Leute draufsetzen und so. Und sehen Sie eine Entwicklung, das ist jetzt... Auch so wird, dass man sagt, okay, hier ist schon eine fertige Welt oder passt das einfach nicht zusammen mit den Menschen, die dieses Hobby machen. Die Leute machen ja das Hobby, weil sie ihre Fantasie ausleben können, weil sie kreativ sein können. Und wenn ich jetzt was Fertiges liefern würde, das ist ja genau das Gegenteil. Also was es gibt, sind so Landschaften, das ist dann ein Holzrahmen, da ist in Kunststoff eine Landschaft drauf mit Bergen und Und Flächen, wo Straßen und Eisenmannschienen drauf können, das gibt es, wird auch hier und da gekauft. Aber ich sag mal, zu 95 Prozent machen die Leute sich ein Holzgestell, eine dünne Holzplatte drauf und machen da drauf, was sie brauchen. Aber selbst diese vorgeprägten Platten, das ist ja bloß ein Anfang. Dann geht es ja erst los und dann wird man ja doch kreativ. Also das ist was Fertiges. Nein, das würde auch gar nicht ankommen. Ja, verstehe. Kreativität ist noch ein gutes Stichwort. Was war das Abgefahrenste, was Sie jemals gesehen haben? Also ich kann mir vorstellen, Sie sehen ja alles und werden bestimmt auch viele Bilder gezeigt. Guck mal, was ich bastelt habe zu Hause und so. Aber also sind Sie auch noch manchmal sprachlos nach 30, 40 Jahren im Job? Also ich meine auch schon mal fast alles gesehen zu haben, aber ich komme in viele Haushalte rein, weil ich auch an- und verkaufen mache. Und wenn es viel ist, dann komme ich auch zu den Leuten schon mal nach Hause. Und da war ein älterer Herr, der hat gesagt ich will das jetzt so langsam alles verkaufen ich habe hier meine anlage im keller ich möchte dass es in gute hände kommt die anlage selber war so groß dass das kann man nicht verkaufen aber da war ich sprachlos ich kam in keller rein der hatte die alpen so ungefähr also mal zwei berge ging bis unter die decke aber sowas in der detailgenauigkeit in einem sehr kleinen maßstab. Das hatte ich noch nicht gesehen. Das war Wahnsinn. Also das ist nur ein Beispiel. Aber manche Leute, was die da gebaut haben über 10, 20 Jahre, also da war ich wirklich sprachlos. Also jeder kennt wenigstens vom Hörensagen das Miniatur Wunderland in Hamburg. Das ist auch gigantisch und Wahnsinn. Aber was manche Leute zu Hause privat hinstellen, da staune ich dann doch schon mal. Ja, jetzt haben Sie ja eingangs schon gesagt, dass Sie mittlerweile eigentlich der einzige Anlaufpunkt sind für Menschen, die dieses Hobby pflegen oder dies noch jetzt gerne mal angehen würden. Ist es denn, also ist das eine, ist diese Szene eh deutschlandübergreifend, stelle ich mir vor, es gibt bestimmt so Schwerpunkte, jetzt haben Sie ja Hamburg schon angesprochen mit dem Miniatur Wunderland, also hat auch, dass Sie hier mittlerweile die einzigen sind damit zu tun, dass das hier einfach nicht so verbreitet ist und ist es international? Also gibt es überall auf der Welt Modelleisenbahn oder ist das auch irgendwie so ein bisschen was Deutsches oder was Mitteleuropäisches, weiß ich nicht. Ich sag mal, der deutschsprachige Raum, also Österreich, die Schweiz gehört auf jeden Fall noch dazu, da ist doch der Schwerpunkt Modelleisenbahn. In Deutschland gibt es eigentlich keine weißen Flecken. Man sagt, in Süddeutschland ist es ein bisschen mehr, in Richtung Norden ein bisschen weniger, aber Deutschland und Schweiz und Österreich, das sind so schon die Schwerpunkte, wobei alle umliegenden Länder haben wir auch sehr, sehr viele Kunden. Weltweit kann man fast sagen, aber je mehr die Leute die Sonne haben, desto weniger ist es vielleicht Modelleisenbahn, ich sag mal am Mittelmeer, wo es dann schön warm ist, lange Zeit. Kommt natürlich schon ein bisschen da her. Da ist natürlich auch ein Hobby, was man drinnen macht. Was man drinnen macht bei schlechtem Wetter am ehesten. Aber trotzdem, wir haben ja Versenden weltweit, also wir haben in Namibia, in Südafrika Kunden, wir haben in Chile, in Argentinien Kunden, im asiatischen Raum haben wir viele. Also eigentlich gibt es das überall. Schwerpunktmäßig ist aber schon der deutschsprachige Raum und dann kommt so Europa. Und hier ist einfach, genau, das hat mit den wirtschaftlichen und überhauptentwicklungen zu tun, dass immer mehr Spielwarenläden, klar, wahrscheinlich auch wegen des Internets. Ja, das hat sich sehr ausgedünnt dann, deswegen ja. Und sie halten die Stellung. Es gibt ja auch, also wir stehen ja hier jetzt in diesem einen Bereich, wenn wir uns umdrehen würden, also was ich jetzt mal tue, es gibt ja auch noch, sie haben ja nicht nur Eisenbahnen, sie haben ja auch Flugzeuge, sie haben Autos, Schiffe auch? Ja, so ein paar Schiffe, also als Plastikmodellbau. Wir haben eine große Plastikmodellbau-Abteilung. Da gibt es alles, als Plastikmodellbau leider auch sehr viel Militär, das finde ich ein bisschen doof, aber ohne könnte ich die Abteilung tatsächlich nicht aufrechterhalten. Unterscheidet sich die Kundschaft sehr? Also überschneidet sich das, weil die Leute, die hier vielleicht dann nichts mehr zu bauen haben, gerade an ihrer Landschaft, die basteln dann im Auto? Ja, Überschneidung nicht so groß, aber der Antrieb ist ja ähnlich. Dass man zu Hause sich entschleunigt, nicht vor der Glotze hängt oder Computer, schön für sich was bastelt oder auch mit anderen. Es gibt da ja auch Clubs. Das Hobby ist sehr ähnlich. Überschneidungen sind da eher geringer. Manche Modellbahner fahren auch mit der Carrera-Bahn, was wir ja auch haben. Oder ferngesteuerte Autos haben wir auch. Aber das ist doch meistens immer eher so ein Hobby für sich. Ja, verstehe. Zum Abschluss, darf ich auch mal fahren? Na klar. Okay, dann vielen Dank für das Gespräch. Ich mache das jetzt, während wir aufnehmen noch. Okay. Vielen Dank. Ich bin hier irgendwo vorgefahren. Und wir fahren wieder zurück. Wo kommt das Horn? Kann ich tupen? Ich hab's gut. Ah, Glocke. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Essen ist was Tolles, vor allem in Gesellschaft, oder? Auch alleine kann man sich aber eine richtig schöne Zeit machen. Für manche ist das ganz selbstverständlich, für andere doch eher ein Angang. Alleine ins Café, Restaurant oder eine Bar. Meine Kolleginnen und Kollegen haben Orte in Düsseldorf gesammelt, an denen man sich auch solo am Tisch wohlfühlen kann oder vielleicht schnell mit anderen ins Gespräch kommen. Helene Pawlitzki stellt sie vor. Helene. Ja. Du warst gerade Mittagessen. Korrekt. Alleine? Ja. Wie war das? Schön. Ich gehe gerne alleine essen. Aber ich glaube, das liegt auch daran, dass ich selten alleine bin. Ich habe neulich Kollegen erzählt, dass ich Urlaub hatte. Und das Einzige, was ich wollte, war einfach jeden Tag drei Stunden alleine in meiner Wohnung sein. Das ist nie passiert, weil die Kinder krank waren und nicht in die Kita konnten. Aber das ist natürlich der Unterschied. Wenn man nie alleine ist, wünscht man sich nicht sehnlicher, als mal alleine zu sein. Dann geht man vielleicht auch gerne alleine essen. Wenn man immer alleine isst und allein sein muss, dann ist alleine Essen natürlich noch, also doppelt deprimiert wahrscheinlich. Ich habe mir über dieses Thema auch Gedanken gemacht, weil es gibt ja einen großen Artikel in der Zeitung darüber, genau wie es ist alleine zu essen und wo man in Düsseldorf vielleicht das gut machen kann. Und mir ist aufgefallen, ich finde es gibt so, für mich es gibt so Abstufungen. Also alleine frühstücken finde ich irgendwie völlig in Ordnung, sich irgendwie in einen Kaffee zu setzen. Ich hab das früher sehr viel mehr gemacht und hab dann irgendwie dabei auch noch gearbeitet oder so. Und Mittagessen finde ich irgendwie auch, je nachdem, was man will, wenn man jetzt nur schnell was isst oder wie du auch natürlich beruflich eingebunden ist und so, Abendessen finde ich eine andere Nummer. Ist bei mir genau umgekehrt. Ich würde viel lieber mit jemandem zusammen frühstücken als alleine, muss ich sagen. Ich möchte betonen, ich mache auch alles lieber in der Gesellschaft. Ja, naja, gut, aber wenn ich es mir aussuchen müsste, würde ich immer sagen, Frühstück, da bin ich, da komme ich rein in den Tag und das mache ich, oder anders gesagt, mal eben Frühstück, natürlich, das mache ich auch alleine, aber wenn ich wirklich frühstücken gehe, weil ich es auch schön, also schön frühstücken will, dann will ich das meistens nicht alleine, das finde ich irgendwie doof. Das finde ich eigentlich echt geiler mit mehreren Leuten und sich echt was zu gönnen. Ich merke gerade, wenn du das sagst, ich habe auch nur in diese Richtung gedacht, also in Richtung Nahrungsaufnahme. Da finde ich, da hat sich das für mich so ein bisschen so dargestellt. Aber das ist zum Beispiel so, wenn ich merke morgens, ich will jetzt was, ich muss jetzt irgendwo auswärts frühstücken, ich muss jetzt auswärts frühstücken, weil ich nicht zu Hause bin, dann ist die Frage, gehe ich irgendwo hin, wo es ein richtig nettes Frühstück gibt und dann entscheide ich mich meistens dagegen, wenn ich sowieso alleine bin, dann hole ich mir irgendwo ein Brötchen und das so rein. Und wenn ich aber weiß, ich bin mit jemandem, dann würde ich eher sagen, ja, dann machen wir was richtig Schönes und dann gehen wir richtig schön frühstücken. Und mittags genau, ist so mittel, kommt drauf an und abends ist es aber bei mir so. Klar, es ist nett, mit anderen Leuten essen zu gehen, aber da finde ich es tendenziell noch am ehesten interessant, alleine zu gehen, Weil dann man ja wirklich, wenn man essen geht quasi und nicht nur, weiß ich nicht, sich irgendwo Takeout holt oder so, dass man da sich auch wirklich auf eine Kulinarik vielleicht einlässt. Das kann man gut alleine machen. Und das Essen sozusagen die Unterhaltung ist. Ja, ja, genau so. Ja. Also, ja. Wir werden da jetzt uns ein bisschen drüber austauschen. Wie gesagt, es gibt diesen Artikel und ihr habt Orte gesammelt, wo das in Düsseldorf vielleicht ganz gut geht. oder ihr habt auch Leute gefragt, ihr habt ja auch mich gefragt, wo ich zum Beispiel alleine hingehen würde. Und da ist mir das aufgefallen, wie gesagt. Also vor allem, wenn es ums Abendessen geht, ist mein Ding ja schon auch eher dann vielleicht irgendwo hinzugehen, wo man sich was teilt. Also so alleine Tapas essen würde ich nicht gehen. Oder in ein griechisches Restaurant oder auch fast japanisch. Also alles, wo man so ein bisschen, ich teile ja sowieso sehr gerne. Aber ich bin gespannt, welche Orte ihr noch gefunden habt. Ich hake kurz da ein. Bitte. Tischgrill ist ja zum Beispiel so ein Thema. Völliger Quatsch, das alleine zu machen. Ich habe das neulich mal alleine gemacht für einen Test und fand es mega langweilig und sad und so, weil, naja, kann man machen, aber so. Aber zweitische weiter saß ein Typ, der sich eine gigantische, es war mittags auch noch, so eine gigantische Fleischauswahl bestellt hat und das schön in Ruhe alleine gebraten und verzerrt hat. Also jeder Jeck ist anders. Es ist wahrscheinlich tatsächlich eine Typfrage. Ich weiß nur, dass ich, als ich noch studiert habe. Bin ich auch manchmal, also alleine ins Kino gegangen zum Beispiel oder dann ins Theater oder so und dann hat auch dieses alleine Essen, also wie gesagt, ich meine jetzt nicht auch, ich hole mir morgens irgendwie ein Brötchen, das ist ja nochmal was anderes. Aber ich finde, das hatte für mich so gar keine Hemmschwelle. Ja, ich meine, ganz generell ist es ja irgendwie so, man hat so, finde ich, bei dem Thema eine Tendenz, Und man muss, finde ich, mal darüber reden, warum wir überhaupt darüber reden. Und allein sein hat ja manchmal ein Stigma. Es wird immer unterstellt, man ist alleine, weil man keinen hat. Aber das ist ja nicht so, sondern unter Umständen ist man ja gerne alleine und hat sich das auch so ausgesucht. Das muss man halt, glaube ich, einfach einmal sagen an der Stelle und ich finde, dann ist die Frage, wenn man tatsächlich weggeht, ich unterstelle mal, dass selbst dann, wenn man alleine of choice ist, also wirklich sich ausgesucht hat, alleine zu sein in dem Moment, dass man trotzdem dankbar ist für Unterhaltung im Sinne von etwas angucken können, also irgendwie so ein bisschen Input kriegen, was zu gucken zu haben zum Beispiel beim Essen. Das, finde ich, ist so die Grundvoraussetzung bei der Auswahl von Lokalitäten, wenn man alleine weggeht. Also einfach nur auf eine weiße Wand gucken, dann ist es vielleicht besser, wenn man jemanden dabei hat, mit dem man sich über die weiße Wand unterhalten kann. Und dann ist noch die Frage, will man denn alleine bleiben tatsächlich? Also freut man sich, wenn man einfach mal verdammt nochmal in Ruhe seine Nudeln essen kann? Will das, aber will sozusagen in Gesellschaft alleine sein? Also will unterwegs sein? Ja. Oder... Ist man da, weil man vielleicht Leute treffen will. Das ist dann, finde ich, die andere Seite der Medaille quasi. Ich wollte nur sagen, mit diesem, auch alleine ins Kino, ins Theater, also das war schon auch so ein bisschen eine Übungssache, aber da habe ich halt dann irgendwann gedacht, naja, also da will ich mich jetzt zum Beispiel auch nicht unterhalten jetzt. Es ist schön, das mit jemandem zu teilen, aber wenn ich einfach nur, ich hatte auch sehr viel Zeit, ich habe ja Musik studiert. Wobei ich mir gerade vorgestellt habe, wenn ich jetzt sagen, ich gehe in die Oper und in der Pause gibt es ja dann was zu trinken und Snack. Wenn ich mir vorstelle, dieses Getränk und den Snack alleine in der Menschenmenge, die sich gerade miteinander über das Stück unterhält, zu mir zu nehmen. Da hätte ich nicht so viel Bock drauf. Weil dann denke ich mir, das ist ja eigentlich der Moment, wo man sich darüber austauschen will, was man gerade gesehen hat. Und man hat so eine längere Phase gehabt, wo man so sehr mit sich ist eigentlich, weil man eben guckt, was da auf der Bühne passiert und seine eigenen Gedanken hat. Und dann kommt ja der Moment, wo man in der Pause sagen kann, boah, wie fandst du das? Wie findest du die Inszenierung? Krass. Oder nö, war voll langweilig, ich bin fast eingeschlafen. Und da denke ich mir so, da hätte ich eigentlich schon lieber jemanden bei mir. Auch da möchte ich betonen, dass ich das natürlich lieber in Gesellschaft mache. Aber das war für mich irgendwie, das musste ich so ein bisschen üben und habe das dann aber auch, wie gesagt, als Mittel zum Zweck. Wenn ich eben hier was angucken wollte, fand ich das gar nicht so schlimm. Das ist ja vielleicht mal ein Thema für einen anderen Tag, welche Veranstaltungen man alleine besuchen kann. Jetzt hangeln wir uns erstmal am Gastronomischen lang. Ihr habt das ein bisschen aufgeteilt in diesem Artikel. Genau, nicht nur nach den Tageszeiten, sondern auch nach der Art und Weise der Gastronomie. Und ihr habt Cafés gefunden, wo man alle... Und ich finde, das ist wirklich das Niederschwelligste. Ja, also das finde ich auch, ich überlege gerade, ob man es überhaupt erwähnen muss, weil irgendwie ins Café gehen, einen Kaffee trinken, sich da hinsetzen. Das kann man natürlich immer machen. Und man kommt, finde ich, in Cafés ja auch verhältnismäßig schnell mit Leuten irgendwie in Kontakt. Das ist vielleicht so der Einsteigermove. Ja, weil Cafés ja auch ein bisschen auf Unterhaltung aus sind. Also in Cafés liegen ja auch auf Zeitungen aus oder Bücher. Und man kann sich natürlich, was weiß ich, ein Strickzeug mitnehmen, keine Ahnung. Also ich glaube, ja, viele Leute arbeiten ja auch im Café und so. Also es gibt ein paar Sachen, wo wir gedacht haben, ach, das ist ganz nett. Zum Beispiel in der Thalia-Buchhandlung in der Innenstadt gibt es eben diesen Coffeeshop auf, ich glaube, der dritten Etage, wo man echt nett sitzen kann und wo man viel sieht. Café Goldsheim in Kaiserswerterstraße, da kann man halt rausgucken, ganz toll. Da kann man richtig gut Leute gucken. Und ich meine, ich will nochmal zurück auf das Buchhandlungsding. Da ist man ja auch umgeben von, also nicht nur von Menschen, sondern auch einfach von Büchern und von Worten und von Bildern. Ja, man kann sich Buchfiffen nicht was zu lesen nehmen. Kaffee Hüftgold ist natürlich ein Klassiker in Flingern, wo man einfach richtig schön sitzen kann. Und es gibt da auch Zeitungen und so. Also das schlägt natürlich unser Herz. Oder auch in der Zentralbibliothek, das Staphe, ist auch so ein Ort, wo man echt richtig gut allein in Gesellschaft sein kann. Da sind relativ viele größere Tische, sodass man sich häufig dann auch den Tisch mit jemandem teilt, weil es da relativ voll ist. Es gibt super viel Lesestoff, den man auch aus der Bibliothek holen kann. Und ich finde auch, man kommt da relativ schnell in Kontakt, weil da eben auch eine sehr gute Mischung von Leuten ist einfach. Ja, ich mag das da auch, Ben. Und wenn einem sonst gar nichts mehr einfällt, kann man da auch echt aus diesen Riesenfenstern gut rausgucken und sich anschauen, was da so im Bahnhof passiert. Und die Ameisen auf der Straße angucken, genau. Dann ist ja quasi, also wenn wir jetzt denken, man startet mit einem Kaffee vielleicht rein, dann muss ja irgendwann mal zu essen her, das jetzt hier schon öfter erwähnte Frühstück, wo wir ja verschiedene Ansätze haben. Genau, ihr schreibt ja auch, es ist Next Level. Und ich finde da auch nochmal Frühstück oder Brunch, also das würde ich nicht alleine, ich würde nicht alleine in eine Lokalität gehen und sagen, okay, ich mache jetzt hier so ein Brunch-Ding. Ich finde irgendwo ein Porridge holen oder irgendein Bowl oder ein Toast holen. Finde ich einfach nochmal was anderes. Sich ganz stieg nochmal in so ein schönes Backkaffee reinzusetzen. Zum Beispiel an der Nordstraße gibt es einen richtig schönen großen. Da gehe ich immer mal gerne hin. Das ist riesengroß. Das ist ja echt niedrigschwellig. Und so, wenn man sich halt was kleinet. Und dann kann man das ausprobieren. Ansonsten, ja, es gibt ja also tausend Millionen Frühstückscafés. Ich persönlich, was ich schon gemacht habe. Ich habe vorhin gesagt, ich gehe nicht so gerne alleine frühstücken. Aber was ich zum Beispiel schon gemacht habe, ist ins Café Heinemann zu gehen. Und mir da so ein Frühstück zu gönnen. weil da halt finde ich schon, also düsseldorferischer wird es irgendwie nicht mehr von den Leuten her und da kann man einfach auch gut die Leute angucken. Man sitzt nicht so weit weg voneinander, man hört ja auch quatschen. Die Menschen, die da arbeiten, sind ja auch so, also da ist man ja auch kaum mal alleine, weil ja immer mal wieder jemand kommt und so, also das finde ich auch. Habe ich jetzt noch nicht ausprobiert, könnte ich mal alleine. Weiß ich nicht, aber ja, okay. Dann habt ihr in Flingern. Ja, ach, es gibt ganz viele, ne? Also. Das Neuboy, ich weiß gar nicht, ob man das so ausspricht, aber ich glaube, das ist so ein Tipp, den wir hatten. Birdie-Cafés sind auch immer eine gute Anlaufstelle. Aber ich finde das da auch schwierig, ehrlich gesagt, so einen Zirkel zu ziehen, um die, die sich da eignen und die sich weniger eignen. Also ich sehe es auch so wie du. Ich finde halt irgendwas, wo man so Wow-Effekt-Sachen bestellt, muss man das alleine machen. Klar kann man, aber offengestanden, je Instagrammabler es ist, desto weniger soll ich mal sagen, genussvoll ist es da. Also es kommt ja vor, dass ein Avocadotost mit sehr viel Blüten bestreut, sehr schön aussieht, aber dann am Ende nicht so geil schmeckt. Auch das haben wir schon gemeinsam erlebt, weil wir gehen natürlich am allerliebsten zusammen essen, Helene. Ich habe das Café Hüftgold übrigens auch, um es nochmal rauszuhören, als extrem gute Frühstückslocation entdeckt, weil man da auch sehr granular und modular bestellen kann und das fand ich richtig gut. Also ich glaube, auch da braucht man... Granular und modular. Granular ist glaube ich kein Wort. Also, ob man da so Tipps für braucht, Aber also, wenn wir dann weitergehen zum Lunch und so, würde ich schon eher sagen, da wird es dann interessant, weil da muss man sich echt überlegen. Dann hau raus. Also ich war ja gerade bei eins oder acht, das ist eigentlich eine japanische Isakaya-Bar, also eine Bar, wo man im Stehen trinkt und dabei kleine Sachen isst und mittags machen die aber auch Mittagstisch. Und diese ganzen japanischen Restaurants eignen sich eigentlich wirklich auch ganz gut für Lunch, weil man da eben ganz gut an so Tresen sitzt und das sowieso, also am Tresen sitzen ist ja sowieso, mit mehr als zwei Leuten macht das irgendwann keinen Sinn mehr. Und ja, das ist halt auch, man fühlt sich da überhaupt nicht allein, finde ich, weil man halt auch relativ nah beieinander sitzt und so, aber auch ganz entspannt einfach den Kram essen kann. Das geht meistens relativ schnell, sodass man da jetzt auch nicht diese 20-Minuten-Zeiten hat, um drauf zu warten, wann das Essen endlich kommt. Was alleine dann ja auch schon irgendwie ein bisschen eintönig sein kann. Ja, das kann, also dann zückt man halt das Handy und scrollt sich durch und das ist dann ja vielleicht auch nicht so sinnvoll verbrachte Zeit. Und man ist dann ja auch gar nicht mehr alleine, man hat ja so einen ganzen Online-Trends. So ist das. Die Kollegen haben halt Little Tokyo, also das Immermann-Viertel, das Japan-Viertel, so als eigene Kategorie so richtig tatsächlich geführt. Da kann man natürlich mittags oder abends hingehen. Aber das hat auch wirklich seine Berechtigung, finde ich, weil diese ganzen. Nudelsuppen-Restaurants und so, aber auch die anderen chinesischen oder asiatischen Restaurants viel Sinn machen für alleine Dinner-Menschen. Zum Beispiel auch deswegen, weil man ja häufig in einer Warteschlange steht und das als Einzelperson ein bisschen bessere Chancen drauf hat, diese Warteschlange schnell zu verlassen. Ich würde da auch gar nicht einzelne nennen, weil ich glaube, da muss man eh durchgehen und sich dann die Schlange suchen, in die man gerne geht. Ansonsten, wenn man jetzt nicht asiatisch essen will, würde ich sagen, immer eine gute Adresse ist der Karlsplatz, weil da natürlich von, ich setze mich hin und esst vernünftig, bis ich hole mir schnell was auf die Hand und bummel da so rum, einfach sehr viel möglich ist und wenn man an sowas denkt wie Dowser, wo man so eine klassische Suppe kriegt, aber eben auch ans Stehtischen steht und irgendwie ins Gespräch kommen kann mit dem Nachbarn oder halt auch nicht. Oder halt einfach, weiß ich auch nicht, irgendwie eine Kleinigkeit, so ein Baubahn oder sowas, auch sehr lecker. Und dann hinterher sich vielleicht noch ein schönes Glas Wein, weil Konzert Riesling zwitschert. Also so oder so hat man da unglaublich viel zu gucken. Und das ist, glaube ich, sehr, sehr attraktiv. Ansonsten gibt es nicht weit entfernt in der Hohestraße das Münstermann-Kontor, was sehr, sehr beliebt ist und sehr belebt auch ist. Und man muss auch dort ein wenig Schlange stehen in der Regel. Aber ich hab da schon ich bin da mal alleine gewesen, und hab dann mir mit dem, der vor mir in der Schlange stand, einen Tisch geteilt damit wir beide schneller rankommen und das war halt interessant, weil wir haben uns schon eher tendenziell in Ruhe gelassen, ich glaub wir hatten beide keinen Bock auf Smalltalk, aber es war trotzdem irgendwie so für die Experience ganz gut zusammen alleine wir haben uns dann so kurz drüber unterhalten, wie oft er da hingeht und was besonders gut ist und er hat mir ein paar Sachen empfohlen und das fand ich dann schon irgendwie ganz nett, das war ganz gut und das Essen ist da auch sehr gut Ja, wir kommen zum Dinner. Und da, also wie gesagt, da darf ich raus. Warum, ne? Ich weiß nicht. Also ich glaube, es hat noch nicht mal was mit diesem, ich bin alleine, sondern dass ich das irgendwie komisch finde, weil ich kann mich durchaus, ich rede ja auch gerne mit mir selber, so ist es nicht, aber irgendwie. Das ist die beste Antwort. Ja, irgendwie ist es so, ich mache auch die besten Witz. Ja, das war einfach lustig. Aber ja, irgendwie, weil ich da dann schon, das ist schon eher dann eine Aktivität. Also genau, ich will mir vielleicht was teilen, Ich will vielleicht an einen Ort gehen, den ich mit jemand anders auch erleben möchte. Also ihr zum Beispiel habt ja auch das 2023 drin, Lukas Jakobi, Sterneküche. Also ich glaube, da sind wir wirklich unter. Ja, das kann gut sein. Also ich meine, ich glaube, also erstens finde ich, es gibt gute Argumente dafür, wenn man alleine isst, also ein Leben führt ohne Partner und Kinder und was auch immer, dass man dann doch abends denkt, könnte ich mir vorstellen, jetzt allein hier in der Wohnung hocken, um mir eine bestellte Pizza reinzuziehen. Sad, sad, sad. dann gehe ich lieber doch nochmal vor die Tür und bin irgendwie unter Menschen. Und dann ist halt die Frage, reicht mir das quasi? Ist es okay, unter Menschen zu sein und was Geiles zu essen und mir das zu gönnen? Oder will ich eigentlich dann am Ende mit Menschen irgendwie sein und will mit denen reden und will vielleicht noch irgendwo weiterhin ziehen und noch ein Bier zusammen trinken? Und ich glaube, beides ist möglich, insbesondere in einer Stadt wie Düsseldorf, wo natürlich die Gespräche schnell stattfinden und die Leute sehr gesprächig sind. Und wenn man sagt, ich möchte eigentlich einfach alleine unter Menschen sein und gut essen, da gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Mein Kollege Paul hat das Frango Portugues empfohlen. Wo einfach eine schöne Terrasse draußen ist, man gut sitzen kann und gleichzeitig viel zu gucken gibt, weil es einfach witzig eingerichtet ist. Also ist auch lecker und so, das kann man echt gut machen, ist auch ein Flingern. Man kann natürlich auch sagen, dann gönne ich mir mal richtig und dann gehe ich zum Beispiel zu sowas wie 2023 von Lukas Jakobi oder kann man auch ehrlich gesagt in ganz vielen anderen, im Jet zum Beispiel kann man das glaube ich auch gut erleben, das ist, ein anderes Einstern-Restaurant. In Friedrichstadt ist das glaube ich, genau und, an der Oberbücher Allee meine ich und da ist es dann halt so, du sitzt ja dann in der Regel in vielen dieser Lokale nicht mehr jetzt in einem Gastraum und die Küche ist woanders, sondern das findet dann sozusagen alles an einem Tresen statt, wo man den Köchen beim Arbeiten zugucken kann und ganz ehrlich, das unterhält einen über Stunden, das ist wunderbar und wenn man so ein Lokal findet und auch sagt, okay, ich investiere jetzt auch mal 300 Euro, denn das, was kostet es normalerweise, dann kann man sich richtig schön abmachen. Das sind ja auch Sachen, die macht man ja jetzt vielleicht wirklich dann auch nicht jede Woche. Und ich muss dir auch ganz ehrlich sagen, das würde ich jederzeit lieber alleine machen, als mit jemandem. Da würde ich es mir wirklich aussuchen, das alleine zu machen, weil ich finde, sich wirklich darauf zu konzentrieren, im Idealfall ist Sterneküche ja wirklich die Kommunikation des Kochs mit dem Gast über das Medium Essen und damit ich höre, was der sagt, muss ich alleine sein. Ist meine Erfahrung. Also damit ich da wirklich darauf achten kann, was will der mir denn jetzt damit sagen, was der hier kreiert hat. Ich verstehe, da muss ich mir für dich ein anderes Geburtstagsgeschenk machen. Hüte dich bitte, wenn mir so ein tolles Geburtstagsgeschenk zu machen. Aber, Nee, ich finde schon, dass, also natürlich würde ich auch mit jemandem dahin gehen und gerade wenn man sich mit jemandem darüber unterhalten kann, was da passiert, ist das ja auch schön, aber wenn ich mich wirklich darauf konzentrieren will, will ich das alleine machen. Ein anderes Lokal, was wir empfohlen haben, ist das Shizen. Das ist ein Lokal auf so einem Hinterhof in Flingern, was keinen Stern hat, aber finde ich, in die Richtung geht. Einen zu kriegen vielleicht mal eines schönen Tages. Und da ist es wirklich so, geh da alleine hin. Du wirst vom Koch mit Handschlag begrüßt. Der hat einen großen Raum auf dem Hinterhof umgebaut, sodass die eine Hälfte aus so einem großen Küchentresen besteht, an dem die Gäste alle sitzen. Und auf der anderen Seite wirklich so eine Art Wohnzimmer ist, mit einer Sitzecke und mit einem Plattenspieler und das ist halt wirklich so, als würdest du zu jemandem nach Hause gehen auf eine richtig, richtig geile Dinnerparty. Und da würde ich sagen, da fühlst du dich auch nicht allein. Also das kann ich für solche Leute dann sehr empfehlen. Ansonsten, wenn man jetzt nicht gerade 300 Euro ausgeben will oder 200 oder 150, sondern vielleicht einfach 50, dann würde ich empfehlen zum Beispiel das Robert Punkt am Rheinufer. Das ist wirklich so, da kommst du an und wirst mit Chatsiken begrüßt und sitzt relativ eng mit den anderen Gästen. Ich bin sofort ins Gespräch mit meinen Nachbarinnen gekommen, damals weiß ich noch. Und wir haben dann, als ich Dessert bestellt habe, haben sie direkt geguckt, was ich nehme. Und dann haben sie gesagt, das wollen sie auch. Und dann haben sie auch mal probiert. Also das geht relativ schnell. Und das Essen ist wirklich richtig lecker einfach. Ich liebe die Spare Ribs da, fand ich total gut. Es ist ein schönes Restaurant. Da kommen auch super viele Stammgäste hin. Da ist einfach die Atmosphäre. Jeder Quatsch mit jedem. Ja, und das hat ja dann schon fast, also ich weiß, das ist was ganz anderes, aber das auch durch die. Vielleicht direkte Nähe zur Altstadt und so. Ich finde, das hat ja fast so was Brauhausiges vom Flair. Also ich kann mir vorstellen, in so ein Brauhaus alleine gehen. Ich habe ja lange auf der anderen Seite gestanden und da gearbeitet. Also das ist ja Gang und Gäbe. Und man weiß, man trifft da auch immer dieselben Leute. Aber ich finde, das ist auch noch mal was anderes. Wenn es dann so in Richtung Stammgäste und so geht, dann ist halt die Frage, gehe ich dann überhaupt noch alleine essen oder gehe ich einfach alleine los und weiß ja, ich treffe da Leute. Ist die Frage, was man will, genau. Aber auch Ürige oder hier Schumacher-Oststraße oder so, klar, stell dich da hin, trink ein Altbier, es dauert ungefähr fünf Minuten. Sicherlich wirst du den Abend nicht alleine beschließen. Da ist natürlich vielleicht auch das eine oder andere alkoholische Kaltgetränk kann ein Vehikel sein, um schneller ins Gespräch zu kommen. Ihr habt euch auch Bars angeguckt und das finde ich ja jetzt nochmal eine ganz andere Nummer. Also alleine in einem Bar, I don't know. Nur ich selber. Ich glaube, das ist für mich noch was anderes als Abendessen gehen. Ich finde schon, ich hätte da Bock drauf, muss ich sagen. Einfach um zu gucken, was der Abend bringt, wenn man so kennenlernt, was passiert irgendwie. Vielleicht auch ein Stück weit, um sich befreit zu fühlen von der Identität, die man immer bei Freunden, Familie, die Leute, die einen kennen, hat. Nicht, dass ich das jetzt jeden Tag will und um Gottes Willen, ich will nicht meiner Identität entfliehen, aber irgendwie finde ich so dieses Gefühl von, du setzt dich da hin und du bist allein und guckst dir an, was da passiert, finde ich total gut. In Bars, finde ich, gibt es auch verhältnismäßig viel zu sehen einfach. Zugegebenermaßen muss es eine richtig gute Bar sein. Also was ich aber, und das andere ist, auch da gilt für mich ein bisschen das, was für Sterneküche gilt, richtig, richtig gute Weine oder Cocktails sind für mich eine Kommunikation und ich muss zuhören können, das kann ich nicht, wenn mich jemand vollquatscht. Also ist jetzt gemein gesagt. Looking at you. Nein, nein, gar nicht. Aber weißt du, was ich meine? Zum Beispiel Bootswies Bar in der Hüttenstraße. Die machen richtig, richtig, richtig guten Gimlet. Und ich will diesen Gimlet einfach verdammt nochmal in Frieden trinken und mich darauf konzentrieren, wie der schmeckt. Weil irgendwie Wein trinken und mir dabei irgendwas anhören kann ich überall. Aber in ganz bestimmten Läden kann ich das nur. Oder einfach, wenn du in eine gute Weinbar gehst, Wine nur zum Beispiel fällt mir da ein, die ist ja klein und du bist sehr nah dran am Barkeeper und du guckst ihm zu, was der alles macht und die machen ja immer was. Die sind ja nur dabei, irgendwas, entweder was sauber zu machen oder was einzuschenken oder was abzufüllen oder was auch immer. Es ist immer irgendwie interessant, jemanden mal anders beim Arbeiten zuzugucken. Die sind auch im Endeffekt dafür da, dass du sie voll quatschst oder dass du sie Sachen fragst. Gerade in Weinbars kannst du dich natürlich stundenlang über Wein unterhalten, hervorragend. Irgendwie alles mögliche erklären lassen, total gut. Gleichzeitig kannst du eben auch Sachen probieren, die du noch nicht kanntest. Auch das kann ja ein Entertainment Also nö, das oder auch Bars mit Livemusik sind ja sowas, wo ich sagen würde, klar, da kann man super alleine hingehen. Aber auch da finde ich so ein bisschen wie bei Frühstückslokalen schwierig, sozusagen die oder die oder die muss es sein, sondern finde die nächste Bar, die gut ist, die richtig gut ist, wo du sagst, okay, fein, die wissen wirklich, was sie tun, die haben geilen Wein oder die haben richtig gute Cocktails und nehmen das auch ernst. Wo dir die Innereinrichtung gefällt, wo du dich wohlfühlst und dann geh da einfach hin und guck, was passiert. Ich würde da gar nicht irgendwie groß mit Empfehlungen arbeiten, auch wenn wir jetzt welche genannt haben. Die Hideaway Bar haben wir noch in unserem Artikel stehen. Also klar, kann man machen. Ja, eine sehr spannende Sache. Vielleicht haben ja unsere Hörerinnen und Hörer da auch Erfahrungen. Ihr könnt uns das gerne erzählen oder vielleicht gibt es Orte, an denen ihr ganz besonders gerne alleine seid oder vielleicht Orte, wo ihr sagt, boah, alleine auf gar keinen Fall, weil man wird die ganze Zeit angequatscht oder vielleicht meldet sich irgendein Barkeeper und sagt, bitte kommt zu zweit, ich werde dir die ganze Zeit zugelabert. Also genau, egal in welche Richtung, ihr könnt uns da gerne erzählen, was eure Erfahrungen sind. Helene, ich hoffe, wir gehen trotzdem bald wieder zusammen essen. Bestimmt. Ich freue mich drauf. Hervorragend. Bis zum nächsten Mal. Bis dann. Tschüss. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. In unser wunderschönes Frühlingswetter kommt jetzt mehr und mehr Feuchtigkeit mit rein. Und die macht sich vor allem in den frühen Morgenstunden bemerkbar. Ja, aber ansonsten bleibt der allgemeine Trend eigentlich relativ freundlich. Grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Wir fliegen einmal ganz schnell nur übers Wochenendwetter, werden das mal so ganz salopp in die nächste Woche ausweiten. Und dann seid ihr eigentlich im Grunde schon informiert, weil so viel gibt es tatsächlich nicht zu berichten. Der Freitag und der Samstag, die nehme ich mal beide zusammen, die werden in den Morgenstunden erstmal ein bisschen Nebel bringen. Der wird hier und dort etwas dichter sein, da reden wir gerade so in die Richtung zwischen Neuss und Grevenbräuch und Mönchengladbach, so in diesem Dreieck, da wird es relativ dicht Nebel geben. Und überall dort, wo es so ein bisschen absinkt vom Gelände her und das ist gerade so entlang des Rheins dann auch der Fall, dort kann es dann auch schon mal für längere Zeit auch neblig trüb bleiben. Wir reden also wirklich nur von maximal 9, 10, vielleicht sogar 11 Uhr, wobei 11 Uhr schon wirklich sehr, sehr spät wäre. Also wirklich in den frühen Morgenstunden, dort kann sich dann noch dichter Nebel bilden, ansonsten bleibt es super sonnig und sehr freundlich und die Temperaturen, die bewegen sich im Groben bei maximal 17 bis 19 Grad und je nachdem, wenn es neblig wird, dann liegen wir so bei 5, 6 Grad, ist es nicht neblig, dann werden die frühen Werte bei 7 bis 8 Grad liegen. Der Sonntag, der ist noch ein bisschen unsicher, das liegt ganz einfach daran, wir haben über Norddeutschland leichten Tiefdruckeinfluss und dieser schickt tiefhängende Wolken nach Deutschland rein. In diesen Tagen ist es im Moment noch so, dass das alles immer weiter wieder Richtung Norden hochgeschoben wird und wir davon nichts mitbekommen hier in NRW. Es kann aber sein, dass diese Zone am Sonntag mal ein bisschen weiter nach Süden vorankommt und dementsprechend würden wir dann unter so einer Wolkendecke liegen. Kommt diese Wolkendecke weit genug voran, haben wir dichte Wolken und die Sonne kommt gar nicht durch. Natürlich wird diese Wolkendecke allerdings wieder ein Stück weit nach Norden geschoben werden. Dann wird es auch bei uns dann wieder ein bisschen freundlicher werden. Temperaturen liegen im Groben bei 7 bis maximal 14 Grad. Kommt die Sonne raus, sind wir schnell wieder bei 18 bis 19 Grad. Der Trend für die neue Woche, der bleibt erstmal so. Wir werden jetzt so zunehmend mal ein weiteres Thema bekommen beim Wetter. Und das wird vor allem die Trockenheit sein. Bis Ende April, Anfang Mai wird erstmal kein nennenswerter Regen dazukommen. Es kann mal sein, dass man so ein, zwei Schauer, so eine kleine Front mal durchzieht, die dann halt mal so einen Liter oder vielleicht mal zwei Liter Regen pro Quadratmeter bringen. Aber es bleibt allgemein doch recht trocken. Das Einzige, was sich jetzt in der kommenden Woche verändern wird, ist der Wolkenanteil. Der wird jetzt sehr deutlich nach oben gehen, sodass wir dann gerade so in den Nachmittagsstunden immer wieder dichtere Quellwolken bekommen werden. Und auch in den Morgenstunden ist es dann zwischendurch auch mal etwas dichter bewölkt. So werden die Tage dann in der kommenden Woche tendenziell eher so rund um die Mittagszeit am freundlichsten sein. Morgens noch dichtere Wolken, nachmittags dann wieder dichtere Wolken. Das ist so der grobe Trend und die Temperaturen ändern sich im Prinzip wenig. Also die werden so zwischen 15 und 18 Grad in den Tageswöchstwerten liegen. Und morgens starten wir so bei 5 bis 8 Grad. Auch das im Prinzip etwas, was wir aus den derzeitigen Tagen bereits kennen. In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende und wir hören uns nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann. Ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. Jens-Strucks.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert doch diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch auch gleich und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der oder die Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der oder die das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tosja Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen.