Latest / SISOSIG Podcast / Warum du für die nächste Mitarbeiterbefragung erstmal Kopfhörer brauchst
Transcript
- Lisa: Hallo Andreas! Andreas: Hallo Lisa, na? Lisa: Na? Andreas: Du, ich musste gerade an dich denken, weil ich hier im Lisa: Ja! Andreas: SeesoSick Studio bin. Das kennst du ja und das hat viel mit dir zu tun. Lisa: Ist ja nicht. Andreas: SeesoSick ist unser Podcast. SeesoSick steht für Should I Stay or Should I Go? Und es ist der entscheidende Podcast für alle, die zu lange vor dem Keksregal stehen. Denn wir behandeln und besprechen und denken nach über alle möglichen Entscheidungen. Und eine Entscheidung, die mir heute relativ leicht gefallen ist Weil ich dieses T-Shirt an hab, was man nicht sehen kann, da steht Foo Fighters drauf, ist der Song der Woche. Und damit würde ich gerne anfangen. Soll ich mal sagen, was mein Song der Woche ist? Lisa: Wie damit willst du schon anfangen? wir nicht noch ganz kurz sagen, worum es geht? Andreas: Nee, nee, ich will ja erst den Zwang der Woche machen und dann ist so witzig, Lisa: Na gut. Andreas: wie das denn zusammenpasst. Lisa: Ach so, ok, ja cool. Dann erzähl doch bitte bitte deinen Song der Woche. Andreas: Okay, wenn es jetzt natürlich nicht witzig ist, ist es natürlich schlecht. Aber gut, also mein Song der Woche ist The Pretender von den Foo Fighters. Lisa: Und warum ist das witzig? Andreas: Das wird erst witzig, wenn wir wissen, worüber wir heute reden. Ja, okay, vielleicht hast du recht. Lisa: Ja vielleicht habe ich recht, aber dann sag ich schnell mein Song der Woche. Das ist nämlich Andreas: Ja. Lisa: von Massive Töne mein Job, weil es geht heute nämlich auch Jobs und Arbeit und Unternehmen und Mitarbeiter und zweitens ist das ein Song, den unser lieber Ex-Kollege bei unserem ersten gemeinsamen Arbeitgeber immer fröhlich im Büro gesungen hat. Hier Grüße raus an alle ehemaligen Kollegen aus unserer damaligen Agenturzeit. Und der Song geht im Refrain so, ich liebe meinen Job, mein Gehalt und meine Kollegen sind top. Und dazu passt wahnsinnig ein dritter Song der Woche, der von Salah, komm Salah, was ist dein Song der Woche? Salla: Mein Song der Woche, das passt jetzt einfach, ich sage es jetzt mal total bescheiden, perfekt dazu, weil ich muss allerdings sagen, vor fünf Wochen hätte ich vielleicht noch einen anderen Song gesagt, aber es ist nämlich von Dolly Parton, 9 to Andreas: Aha. Salla: 5 Lisa: Einfach. Salla: und den Song höre ich ja seit den gewissen Ereignissen, irgendwie wird er in meinen Feeds ständig gespielt, deswegen Lisa: top top top. Andreas: Eine sehr gute Wahl. Lisa: Und jetzt erzähle ich euch kurz wer Sala ist. Sala ist nämlich auch eine ehemalige Kollegin aus besagter Agentur, die mittlerweile etwas anderes macht. Sie beschäftigt sich immer noch mit Marktforschung und Fragebögen. Das heißt, sie kann uns ganz viel dazu erzählen, wie man sich überhaupt für die richtige Befragung entscheidet und wie man sich auch für die richtigen Antworten entscheidet. Salla ist eine Frau, die mich schon immer wahnsinnig fasziniert hat. Erstens, weil sie aus Finnland kommt, was sie jetzt, also das ist jetzt noch keine Leistung, aber ich bin ja so ein großer Finnland-Fan. Außerdem war ich lange, total gerne lange mit ihr feiern. Dann hat sie irgendwie noch geschafft, Familie zu gründen, ihre Doktorarbeit zu schreiben, gleichzeitig ungefähr die beste Köchin und Bäckerin, die ich kenne, zu sein und hat auch noch so einen 1A Geschmack was Einrichtung und Moda angeht. im Prinzip, ich weiß gar nicht wie wir das irgendwann nochmal toppen wollen, aber hier ist Salas Sovisto Santoro von Rambol und ja. Achso Andreas muss ja noch erzählen warum das witzig ist. Andreas: Ja, voll Bremsung jetzt hier. Also erstmal, ich freue mich auch total, dass Salah hier ist und das will ich eigentlich gar nicht toppen. Ich halte es nur ganz kurz. Wir haben uns überlegt, wir reden heute über Mitarbeiter und Mitarbeiterbefragung und wie man dann Mitarbeiter Salla: Mhm. Andreas: einbezieht und so weiter. Und da muss ich natürlich an The Pretender denken, denn die Frage ist schon mal auf Halde gelegt. Das mit den Befragungen ist ja immer so eine Sache. sagt man da die Wahrheit und sagt man da, was man wirklich denkt oder nicht. Und vielleicht behandeln wir die eine oder andere Unterfrage. Und da muss ich sofort an The Pretender denken. Wenn ich im Job bin, dann kann es ja sein, dass ich manchmal das tue und sage, was ich glaube, was von mir erwartet wird. Salla: und Andreas: So bin ich auf The Pretender geguckt. Lisa: passt wirklich eins ab, weil Salla: Ja. Lisa: Sala ist nämlich zuständig für Stakeholder Intelligence bei Rambol Management Consulting. Vielleicht magst du ja kurz ein bisschen selber erzählen, was du da so machst und dann werden wir dich mit Fragen überschütten. Salla: Ja, Fragen ist ja so mein Thema tatsächlich. Das begleitet, hat uns ja gemeinsam begleitet, aber begleitet mich jetzt auch noch. Ramble ist ein dänisches Unternehmen, was ja dann super zu einer Finnen passt eigentlich. Man kann sich direkt duzen, finde ich sehr charmant. Wie in unserem Bereich, also Rambe, wenn man das jetzt googelt, da kriegt man ganz viele Großprojekte angezeigt, die jetzt nicht unbedingt was mit Befragungen zu tun haben, aber in meinem Bereich, wo wir mit unseren Kolleginnen arbeiten, sind Befragungen wirklich das Hauptthema und vor allem Mitarbeiterbefragungen. Da gibt es einen natürlich das beste Tool auf dem Markt, aber auch die Kollegen, die dann die Inhalte für diese Befragungen kreieren oder dann auch ganz wichtig für uns. Und das ist mir erst tatsächlich jetzt bei diesem Job klar geworden, dass es eigentlich darum geht, was man nach der Befragung macht. dass man da Andreas: Mhm. Salla: wirklich ja was bewirken möchte, dass nicht das reicht, dass man einfach mal eine Befreiung raushaut, bekommt Antworten als Unternehmen, sondern es geht darum, was passiert danach. Lisa: Das ist schon mal, finde ich, sehr spannende Erkenntnis. Und vielleicht ist das auch gleich meine erste Frage. Warum muss denn Unternehmen überhaupt die Mitarbeiter befragen? Also am Ende siehst du ja irgendwie deine Teams und deine Mitarbeiter und bekommt man nicht eigentlich so im Joballtag genug mit, wieso die Stimmung ist und was vielleicht Probleme sind. Und wir sind doch alle irgendwie erwachsen und können ja unserem Chef oder unseren Kollegen auch einfach sagen, was vielleicht besser laufen könnte. Warum entscheiden sich Unternehmen eine Mitarbeiter? Befragung zu machen. Salla: Ja, man könnte meinen, dass man alle sieht, aber es gibt tatsächlich so viele unterschiedliche Organisationen mit unterschiedlichen Tätigkeitsgruppen. Es gibt ja auch Leute im Schichtdienst, die nachts irgendwo arbeiten oder an unterschiedlichen Standorten. Vielleicht hat ein Standort dann nur ein paar Mitarbeiter, der andere hat 500 und dann nagt man vielleicht dazu, die an den kleineren Standorten fast zu vergessen irgendwie. Da reicht es dann nicht, irgendein Bauchgefühl zu haben, was natürlich, sage ich mal, vielleicht mit bis zehn Mitarbeitende, da passt es noch, dass man sich sieht und vielleicht auch alle unter vier Augen sprechen kann. Aber meistens braucht man einfach Daten, also klare Erkenntnisse, damit man ja auch Vergleiche erstellen kann. Also über Jahre natürlich auch nicht, aber unterschiedliche Teams, unterschiedliche Standorte. Und vor allem, dass jeder die Möglichkeit hat, unabhängig ob als Schichtdienst arbeitet oder irgendwo auf einer Baustelle oder auf irgendeiner Bohrinsel, dass jeder wirklich die Stimme bekommt, seine Meinung auszudrücken. Oder auch die leisesten. Es reicht ja auch, auch wenn alle an einem Standort arbeiten. sind ja einfach viele Personen zurückhaltend und stellen sich nicht so in den Mittelpunkt. Lisa: Ja. Salla: dass jeder die Stimme bekommt. Lisa: Ich bin ja so ein Bürokind und denke dann natürlich immer eher an Büros, weil ich auch so selten auf einer Bohrinsel arbeite, wobei das auch absolut eine spannende Idee wäre. Ich bin ja auch aus der Markt- und Meinungsforschung und mir ist natürlich das Thema Mitarbeiterbefragung auch immer mal wieder untergekommen und ganz oft geht es da ja auch Mitarbeiterzufriedenheitsbefragung. Salla: Und Lisa: Also das ist immer auch das erste, was mir einfällt. Ist das denn wirklich das Allerwichtigste, dass Mitarbeiter zufrieden sind oder fragt man irgendwie auch andere Sachen oder worum geht es da eigentlich im Kern? Salla: Ja, guter Punkt, weil das ist so ein vielleicht so eine old school Denke nach der Zufriedenheit zu fragen. Lisa: Moment, ich bin oldschool, danke, ja, okay. Nein, wir sind ja, du bist ja als Expertin hier, ich nehm das, ich nehm das. Andreas: Ja. Salla: Weil eigentlich ist Zufriedenheit fast gleichzustellen mit so einer gewissen, ja so einer Trägheit, also so einem passiven Zustand. so ich bin zufrieden an meinem Arbeitsplatz, wenn ich jetzt Ich kriege mein Gehalt, ich habe einen coolen PC oder coole Gummistiefel, falls ich auf der Bräuensel arbeite. Da geht es eher darum, was bekomme ich. Bin ich zufrieden, weil ich was bekommen habe? Eigentlich geht es darum, auch unternehmerischer Sicht, wie motiviert und engagiert und tat. kräftig sind denn die Mitarbeiter? Also was gebe ich dem Unternehmen? Wie trage ich zum Unternehmenserfolg bei? Und das ist ja wiederum was Aktives. Und da ist das tolle Wort Engagement, was man da einsetzt. Also es geht eigentlich eher eine Engagement-Befragung oder Mitarbeiterbefragung, wo nicht die Zufriedenheit im Mittelpunkt ist. Klar kann man die auch abfragen. Aber es ist eigentlich viel interessanter zu wissen, Wie engagiert, wie motiviert sind die Mitarbeitende? Haben sie die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen? Andreas: Ist die Befragung ein Teil davon? Ist die Durchführung einer Befragung schon ein hintenrum ein Mittel, den Leuten das Gefühl zu geben, dass sie sich engagieren können? Salla: Ja, also es ist ja gerade vielleicht beim ersten Punkt, war also jeder hat ja dann eine Stimme, also jeder kann sich ja beteiligen. Das ist übrigens auch gleichzeitig auch ein Hinweis, also nimmt immer an der Fragung einen Teil, falls ihr einen Link zugeschickt bekommt, weil niemand kann ja was verändern, wenn jetzt eine Teilnahmequote total niedrig ist. Also dazu gibt es unterschiedliche Gründe dann, aber erstens ist das der erste Schritt. Man sollte sich schon beteiligen und das auch ernst nehmen und nicht nur durchklicken. Und wenn man da jetzt wirklich sich passiv zurückstellt, dann ist das ja auch schon ein Zeichen natürlich. Warum nimmt niemand Thai? Warum möchte niemand seine Stimme da mit Thai sozusagen? das Problem an der Sache ist ja so bisschen, man kann ja das Engagement gar nicht einfordern. Also man kann nicht jemandem befehlen, du bist jetzt motiviert, du hast es zu sein. Aber als Unternehmen kann man so einiges tun. dass man zumindest aufhört, das zu verhindern. Das schaffen Unternehmen auch ganz gut, motivierte Mitarbeitende zu vergraulen. Also Fluktuation ist ja dann ein weiteres Thema. Aber einige schaffen es ziemlich gut, gute Mitarbeiter gehen. Zu einem gewissen Eindruck. Lisa: Ja, kann ich mir... kann ich mir gut vorstellen und nachdem ich ja jetzt gerade schon mit meinem Oldschool-Wissen zu Mitarbeiterbefragungen aufgefallen bin, was sind denn so andere typische Fehler oder Dinge, die in Mitarbeiterbefragungen vielleicht nicht so richtig gemacht werden? Also ich habe jetzt verstanden, wenn man sich nur auf die Zufriedenheit konzentriert, Salla: Okay. Lisa: kommt man nicht so richtig zum Kern, wie man denn seine Mitarbeiter auch motiviert und eben Engagement erreicht. Was sind denn noch vielleicht Sachen, die du kennst, die so schief gehen können? Salla: Ja, also grundsätzlich fängt es eigentlich schon wirklich mit den Basics an. Also so eine Begleitkommunikation ist ja schon ganz nett, dass man rechtzeitig ankündigt, liebe Leute, auf allen Kanälen, die man dann auch hat. Das ist nicht nur die Büromitarbeitende im Intranet irgendwie sehen und nicht die, ach die Boarinsermer Mitarbeiter. Also, man das vorher ankündigt, dann während der Befragung, dass man auch Reminder dann natürlich schickt, nehmt doch jetzt doch teil und dann auch dann kommt dieser Danach-Zeitpunkt, dass man dann ja auch was macht. Also, wenn man das dann als Mitarbeitende schon ein paar Mal erlebt hat, danach ist nichts passiert, dann ist ja die dritte Befragung schon für die Tonne irgendwie so. Also, das ist so ein grundsätzliches Ding, begleiten, kommunizieren und dann dann... das dann auch umsetzen, was man angekündigt hat. Aber vor allem sollte ich natürlich schon Neugierde erwecken. Also falls es jetzt gar nicht meine Tätigkeitsgruppe anspricht, falls das Themen sind, wo es nur höhenverstellbare Tische geht und ich aber am Fließband arbeite, dann habe ich ja das Gefühl, das betrifft mich gar nicht. Niemand hat an mich gedacht, ach, dann lasse ich es, dann breche ich es ab, dann fülle ich es nicht aus. Dann sollten die Themen entweder so allgemein sein, dass es wirklich vielleicht mentale Gesundheit, das kann ja in unterschiedlichen Tätigkeitsgruppen ein Thema sein, also dass man die Themen aufgreift oder dann ja solche eigene freigebogenen Stränge hat für unterschiedliche Tätigkeitsgruppen. Vielleicht auch Azubis. Andreas: Ist das eigentlich so ein linearer Fall? Ich frage mich gerade, das ... Also ist es ein, wir haben so paar Fragen an unsere Belegschaft und dann machen wir einen Fragebogen und dann füllen die den alle aus und dann hinterher haben wir die Ergebnisse und dann gucken wir, was wir machen. Oder ist es eigentlich so, dass das Unternehmen sagt, wir haben schon, wir haben schon Salla: Wut? Andreas: eine Idee, wir wissen eigentlich schon, wir müssen, vielleicht muss man einen Bereich ändern. Und dann gibt es vielleicht schon Thesen, wo man sagt, die drei Sachen, das sind die, die uns so einfallen. Jetzt wollen wir mal gucken, ob eine davon ... besser passt als die anderen. Vielleicht gibt es eine Überraschung, aber eigentlich wissen wir schon, was dann vielleicht auch die Geschwindigkeit Salla: Ja. Andreas: steigern würde, hinterher auch ins Umsetzen zu Salla: Man sollte sich schon im Vorraus Gedanken machen, so einen kleinen Test für jede Frage. Was machen wir denn, wenn diese Frage jetzt schlecht ausfällt? Warum sollte ich fragen, wie sollte eine tolle Kantine aussehen, wenn wir jetzt gar nicht vorhaben, Kantine zu bauen? Also muss das schon... Das war jetzt vielleicht sehr krass... Beispiel, so in diese Richtung, also dass man sich schon überlegt bei jeder Frage, ist, was machen wir, wenn die gut ausfällt, was machen wir, wenn die schlecht ausfällt, also dass man sich schon Gedanken macht bei den Fragen, dass man, haben wir überhaupt die Möglichkeit, also das ist dann vielleicht auch klassisch, warum man jetzt nicht fragt, wie viel Gehaltserhöhung hätte man denn so gerne, Andreas: Ja. Salla: Prozent, so. Andreas: Nee, aber ich muss nämlich sofort an so eine... Entschuldigung, Lisa, ich grätsche hier gerade mal rein. Ich erinnere mich an eine Befragung, da ging es ans Eingemachte. So Kultur und wie wohl fühlen wir uns und fühlen wir uns gehört und können wir uns einbringen und so weiter. Und wenn ich ehrlich bin, ich habe das alles mitgemacht und dann gab es hinterher auch Arbeitsgruppen und so weiter. Aber wenn ich jetzt zu dir zuhöre, habe ich das Gefühl zumindest und vielleicht tue ich den Leuten unrecht. Das mag sein. Aber mein Gefühl als Mitarbeiter war zumindest... Es gibt so diese, wir müssen einfangen, die Stimmung ist und woran das liegen könnte. Und wenn wir die Ergebnisse haben, müssen wir die erst mal auseinanderklamüsern oder müssen wir erst mal rausfinden, woran es dann liegt. Und dann gibt es einen Arbeitsplan. Und dann dauerte das natürlich, also bis man wirklich gemerkt hat, hier ändert sich jetzt was. Das hat dann echt lange gedauert. Und ich frage mich halt, ob das vielleicht daran lag, dass man sich gar nicht so richtig klar war, dass man natürlich auch ins Duing kommen muss danach. Salla: Also dieser Punkt, wo du sagtest, das hat dann echt lange gedauert, das ist schon sehr kritisch, wenn es mit der Auswertung, und das kenne ich noch so aus den Oldschool-Zeiten, also Auswertungen haben dann früher einfach mal länger gedauert, weil es irgendwie technisch nicht möglich war, schneller umzusetzen. Und wenn es ganz viele Sonderauswertungen und Kreuztabellen Schieß mich tot gab, dann hatte es einfach Ewigkeiten gedauert, dann hatte man am Ende irgendwie 150 Seiten Powerpoint und dann so und dann waren es drei Monate später, dann haben ja alle schon die Befragung vergessen. Heutzutage hat man eigentlich dieses Problem nicht mehr, wenn man das richtige Tool nutzt und dann die Auswertung dann natürlich vielleicht schon auf Abteilungsebene sofort automatisch dann bekommt. hat man also zumindest auch nicht die Ausrede, dass das ja so lange gedauert hat. Dann kann man direkt in diese andere Phase gehen und zwar in die Umsetzung. Also das schon mal finde ich ist wichtig. Und dann Okay, das klingt jetzt so dienstleistend, aber trotzdem, jetzt, wenn man jetzt schon 20 Jahre Befragung gemacht hat, dann hat man ja so eine gewisse Erfahrung, welche Fragen stellt man, die man gut am Ende verarbeiten kann und die Andreas: Mhm. Salla: sich dann nicht, vielleicht merkt man manchmal, wenn man selber aus Unerfahren hat, Fragen gestellt hat, die man gar nicht dann auswerten kann, weil irgendwie, die passt ja gar nicht. Und dann hat man vielleicht fünf Fragen umsonst gestellt. Das ist dann auch ein bisschen schade. Deswegen ein ordentliches Konzept, eigentlich bei jedem Projekt. Gute Planung im Voraus, Kommunizieren, so wirklich Basics aus, egal welches Projekt. Dann klappt das. Lisa: No. Ich erinnere mich an eine Befragung, wo ich mal teilgenommen habe bei einem Arbeitgeber und die haben vorher und ich vermute auch, damit sie eben keine Themen vergessen nachher bei der großen Online Umfrage, haben sie halt noch persönlich mit manchen Mitarbeitern gesprochen und da konnte man sich, da wurde man irgendwie zufällig ausgewählt und dann hatte man halt irgendwie auch außerhalb des Büros irgendwie so ein Gespräch mit einem Forschungsinstitut und das wurde einem ganz oft zugesichert, dass das total anonym ist. Salla: Hm? Lisa: Mich hat das aber irgendwie, habe ich die ganze Zeit gedacht, so, ey, am Ende kennen doch unsere Projektleute in der Firma, wissen doch, wer da die Befragung macht. Und dann, wenn ich da hinlaufe in dieses Hotel, wo dann irgendwie diese Besprechung war in so einem Konferenzraum, das kriegt doch mein Chef mit, wenn ich dann sage, das und das. Und das war jetzt vielleicht, weil ich persönlich da war, besonders krasses Gefühl. Salla: Mh. Lisa: Aber auch wenn ich solche Befragung mal online ausgefüllt habe, ich immer gedacht, wenn ich jetzt total konkret werde oder Wenn ich am Anfang irgendwie sagen muss, in welcher Abteilung bin ich und wie alt bin ich und ich bin weiblich, dann bin ich vielleicht die Einzige im Team, die das geantwortet Salla: Mh. Lisa: haben könnte. Dann wissen die ja sofort, wenn ich da reinschreibe, ja, ich habe große Probleme in der Abstimmung mit meinem Vorgesetzten, dann, ja, das ist Lisa, alles klar. Irgendwie die meckert mal wieder, so ungefähr. Also wie, Salla: Mh. Lisa: wie kriegt man das denn hin, dass die wirklich auch ehrlich antworten und keine Angst haben müssen, dass sie irgendwie schlechte Folgen durch diese Befragung erfahren. Salla: Ja, also diese Angst oder Befürchtung, die haben eigentlich alle Mitarbeiter gefühlt, die an Befragungen teilnehmen. Und man kann sich ja schon an, also ich nehme auch an diversen Befragungen immer teil, weil ich das so schön finde, die Fragebugend anzuschauen. Wenn man dann natürlich am Ende, es gibt ein Gewinnspiel, also ist vielleicht nicht, bei Mitarbeiterfragen möchtest du eine E-Mail-Adresse angeben, dann kann man natürlich schon dann überlegen möchte, ist das Gewinnspiel so wichtig, dass man da jetzt seine persönlichen Daten nochmal angibt. Aber das jetzt nur so am Rande. Also grundsätzlich wäre es natürlich schön, also die Vision, dass man so eine Unternehmenskultur hat, dass man nicht diese Angst haben muss. gab es in der Vergangenheit vielleicht Fälle, dass es dazu kam, dass diese gefühlte Anonymität dann doch nicht existiert. Weil technisch ist es ja umsetzbar. Mit einem professionellen Tool kann man das wirklich verhindern, wenn man dann selber mit Excel natürlich und Papierfragebögen, dann erkennt man es, ja, hat man früher dann vielleicht, wenn man da auf eine Frage hatte, hat man es an der Handschrift dann erkannt. Aber eigentlich ist digital schon mal eine gute Lösung, dass man das nicht an solchen Sachen erkennt. Und dann gibt es ja sowas wie Mindestgruppengrößen. Also wenn es eine Abteilung gibt, dann... wird nichts dargestellt, wenn nicht mindestens fünf z.B. teilgenommen haben. Lisa: Mh. Salla: Da kann man nicht mehr rausschließen, so endliche Berichte nebeneinander halten. Ja, die war jetzt krank und die war in Urlaub und das kann man dann so, also das ist so rein rechnerisch dann eigentlich nicht mehr möglich, wenn es immer über fünf sind, teilnehmen. auch da die richtigen Fragen, also keine so solche demografischen Fragen, die zu detailliert sind. Also meistens machen auch solche männlich, weiblich bestimmte Altersgruppen auch nicht so viel Sinn letztendlich. Da muss man die in der Auswertung gar nicht jetzt darstellen. Bei manchen T-Bereichen schon, aber eigentlich eher selten. die kann man eigentlich meistens verzichten auf die Demografiefragen. Und eigentlich eine Instanz im Unternehmen, die immer draufschaut, ist ja der Betriebsrat oder Personalrat. Also dass die... haben ja die Interessen von den Mitarbeitenden vor ihren Augen sozusagen oder vertreten die, dass die dann drauf achten meistens, also so kommt es uns auf jeden Fall vor, dass man mit denen dann immer noch mal so eine extra Runde dann dreht. Also dann ist man schon eigentlich sehr gut auf der sicheren Seite. Andreas: Und hast du ein Erfahrung darin, was ich mal gehört habe damals, ist so, wenn du Sachen fragst, eher unangenehm sind, wenn du die Wahrheit haben möchtest, dass du dann quasi, also mein Beispiel ist bist du schon mal schwarz gefahren? Also wenn mich das jemand Salla: Und dann... Andreas: in einem Fragebogen fragt, dann tendiere ich dazu nein zu sagen, weil auf keinen Fall will ich natürlich, dass das irgendwie auf mich zurückfällt und Salla: Ja. Andreas: ich bin ja auch nicht so eine Person. Aber wenn ich gefragt werde, glaubst du, mehr so allgemein, glaubst du, wie viel Prozent der Deutschen fahren schwarz oder so, dann würde ich wahrscheinlich sagen, naja gut, das sind dann doch schon irgendwie so 70, glaube ich. Und dann kann Salla: Mh. Andreas: man vielleicht daraus schließen, und so wäre es vielleicht bei einer Mitarbeiterbefragung auch, glaubst du, dass wir ein kollegiales Umfeld haben, wenn man das so durch die Blume fragt, anstatt zu sagen, hast du persönlich Salla: Ja. Andreas: das Gefühl, dass deine Vorschläge gehört werden oder so? Also ich meine, beides wären natürlich wichtige Informationen, Salla: Mh. Andreas: aber vielleicht macht die Fragestellung da einen Unterschied, was man dann tatsächlich auch rausbekommt. Salla: wir umgehen das ganz gerne dadurch, dass man die Frage gar nicht mal unbedingt als Frage formuliert, sondern als einen Aussagesatz. da also, dass man da ja quasi schon den Idealzustand eigentlich darstellt und dann stimmt man zu oder man stimmt gar nicht zu. Also da kann man diese Problematik bisschen schon eliminieren, indem man jetzt sowas fragt wie Ich weiß, was von mir bei der Arbeit erwartet wird. Stimme voll zu oder stimme gar nicht so? Dann hat man ja die Antwort auf diese Frage, die an und sich ja auch nicht mit einem Fragezeichen endet, sondern weil es ein Aussagesatz ist. Dann hat man das Problem gelöst im Voraus, indem man die Frage so formuliert hat, dass es eigentlich keine Frage mehr ist, dass man da stimmt Lisa: Mmh. Salla: oder nicht. Lisa: Das macht total Sinn. Ich erinnere mich auch an so manche Mitarbeiterbefragungen, an der ich also quasi teilgenommen habe und wo man dann auch ganz lange nichts gehört hat und die Kollegen, wenn sie sich irgendwie gut verstanden haben, auch mal so ehrlich erzählt haben, irgendwie was sie eigentlich so geantwortet haben und ich dann das Gefühl hatte, vielleicht hat die Auswertung gar nicht so lange gedauert, sondern vielleicht ist die Geschäftsführung oder HR oder wer auch immer das initiiert hat, völlig geschockt, weil sie dachten, sie Super happy Mitarbeiter, die Salla: Ja. Lisa: nichts lieber tun, als morgens zur Arbeit zu gehen und dann sehen sie plötzlich Puh. Hier ist die Stimmung ja anscheinend ganz schön schlecht oder ein anderer Fall, was du ja auch sagtest, mit mehreren Standorten irgendwie. Es wurde jetzt nach fünf Standorten ausgewertet und mein Standort, für den ich zuständig bin, da Salla: Und dann Lisa: sind ausgerechnet die Werte wirklich signifikant schlechter als überall anders. Also anscheinend ist hier bei uns irgendwie läuft es gar nicht. Und das sind ja natürlich irgendwie Sachen, also unangenehme Wahrheiten. Was Salla: Ja. Lisa: passiert? Dann Salla: Ja, das ist so im Leben. Lisa: Hahaha Salla: Manchmal muss man damit halt konfrontiert werden, dass sich ja halt was verändert. Weil dann ist ja schon klar, okay, es läuft nicht. Dann muss ja was passieren und da muss eine Veränderung her. Also wenn es wirklich jetzt was sehr Negatives irgendwie ist. Also eigentlich ist das ja dann kein Fehler, sondern das, was man damit erreichen wollte. Also Es wäre ja auch ein bisschen langweilig, wenn alles nur super wäre. Also eigentlich ist das wirklich der eigentliche Wert der Befragung, wenn so etwas dabei rauskommt. Und dann kann man ja immer noch froh sein. 75 Prozent bei denen läuft alles und jetzt sind es nur diese 25 Prozent. Dann hat man ja zumindest was, worauf man sich fokussieren kann. Und da kommt dann auch der Wert dieser Auswertung auf Standortebene oder auf Teamsebene, dass nicht alles Diese Erkenntnis würde ja verschwinden, wenn man nur die Gesamtergebnisse betrachten würde. Dann würde das ja komplett untergehen, dann wäre das vielleicht nur eine Ampelsäule irgendwo. Dass das einfach das ist, worauf es ankommt, dass man dann weiß, aha, da packen wir jetzt an. Dann kann man ziemlich gezielt, ja schon auch kostengünstiger praktisch an die Sache rangehen. Dann ist es vielleicht nur der eine Stand. So. Lisa: wenn ich jetzt irgendwie gucken will, ob sich wirklich dann auch was verändert hat. Also ich kenne das auch, dass solche Befragungen halt öfter durchgeführt werden und nicht so einmalig. Salla: und Lisa: Also wie oft kann man das machen? meine man wird ja irgendwie Salla: Ja. Lisa: nicht nur von seinem Arbeitgeber vielleicht befragt, sondern auch von seinem Telefonanbieter, wie man seine letzte Stromablesung fand und ob man nicht vielleicht noch bei seinem, weiß ich nicht wo, bitte Feedback geben kann. Also wie oft sollte Salla: Das ist gut. Lisa: man das machen? Ich erinnere mich zum Beispiel auch bei einer Firma, da gab es das jede Woche. Freitag konnte man Salla: mein Gott! Lisa: Ja, aber das war dann Andreas: Ja. Lisa: wirklich nur eine Frage. Wie ist die Stimmung Salla: Okay. Lisa: gerade? Und dann von irgendwie mit Schulnoten und dann wurde das immer im Intranet gepostet. Da hatte ich aber auch das Gefühl, da haben sich alle so dran gewöhnt, dass sie dann überhaupt keinen Bock mehr hatten oder dass das auch Salla: Ja. Lisa: niemand so richtig angeguckt hat. Hast du da irgendwie so eine Faustregel oder eine Empfehlung? Salla: Also 52 mal im Jahr jetzt dieselbe Frage stellen, finde ich jetzt bisschen. Also interessante Lösung. Wenn es jetzt wirklich Mitarbeiterbefragungen geht, da, üblicherweise, entscheiden sich Unternehmen, hängt auch ein bisschen von der Größe ab. Natürlich, wenn du 10.000 Mitarbeiter hast, ist es ein bisschen unter was anderes als jetzt mit 300. alle ein bis zwei Jahre so eine umfangreichere Mitarbeiterbefragung. Viele merken dann aber, okay, da haben jetzt zwischendurch dann doch kleinere Themen, die jetzt irgendwie brennen. Vielleicht in einem Quartal oder innerhalb von sechs Monaten kommen jetzt paar Themen auf und da möchte man nicht vielleicht noch zwei Jahre warten, dass man das platzieren kann. Dann würde man dann so was wie deine Freitagsfrage dann vielleicht mit drei, vier, fünf, sechs Fragen, vielleicht auch nur einen Bereich, vielleicht gibt es bei den Azubis jetzt irgendwas, was für besonders interessant ist, da muss man ja die anderen nicht bemühen. Dann könnte man so zielgerichtet an einen bestimmten Stand oder bestimmte Zielgruppe, auch diese Pulsbefragung nennt man die ja gerne, so eine kurze Befragung dann zielgerichtet an die dann stellen. dann ist ja auch die Auswertung schnell und dann kann man auch, da geht es ja auch darum, dann kann man auch schneller was verändern, weil einige Themen haben ja dann einfach nicht Zeit. Und dieses Verändern heißt ja auch nicht immer. Man braucht einen riesen Haufen Geld und ein Budget, was zu verändern. Es kann ja auch Meetingkultur optimieren oder alle nervt es, wenn jetzt freitags von 16 bis 17 Uhr immer der Shofix stattfindet. Komisch. Lisa: möglich Salla: Also, dass man also solche Sachen einfach hat, die man verändert, die alle nerven. die nichts kosten, das zu verändern. heißt nicht immer Veränderung, es heißt auch enorme Kosten für das Unternehmen. Andreas: Wie kommt man denn von der Frage zur Entscheidung? Also idealerweise habe ich gesehen, es gibt ein paar Bereiche, die möchte ich gerne beleuchten. Also vielleicht ist es Zufriedenheit oder vielleicht ist es die ganz bestimmte Ausbildungsmöglichkeiten oder so. Oder fühle ich mich sicher oder solche Geschichten. Aber wie komme ich? Hoffentlich habe ich das von vornherein mitgedacht und sage, hier sind ein paar Bereiche, auf die möchte ich mich fokussieren und da möchte ich dann auch was ändern oder anpassen. Wie schaffe ich das? Muss die Studie oder die Ergebnisse in einer gewissen Weise formatiert werden oder muss das Team irgendwie aufgestellt werden? Brauche ich Working Groups? wie komme ich von so einem, jetzt haben wir die Ergebnisse, was machen wir jetzt damit? Wie komme ich dann auch wirklich zu Entscheidungen, was zu verändern und zur Veränderung? S: Ich würde da immer die Führungskraft in die Pflicht nehmen, weil meistens sind Mitarbeitende Teil eines Teams und das Team wird von jemandem geleitet. Und die Führungskraft ist ja Führungskraft auf gutem Grund, weil sie fachlich gut im Thema mit drin ist, weil sie auch hoffentlich Menschen auch führen kann und dafür sorgen kann. dass alle in dem Team gut zusammenarbeiten können oder zumindest relativ gut zusammenarbeiten können, dass die Rollen klar verteilt sind, dass die Führungskraft auch den Mitarbeitenden Feedback gibt. War das jetzt gut oder war das schlecht? Also das führt ja dazu automatisch, wenn man das gut umsetzt, dazu, dass bestimmte Aufgaben also dass die Aufgaben besser erledigt werden können, vielleicht schneller oder falls da ein Fehler passiert, dass man es beim nächsten Mal, wenn man Feedback bekommen hat, dann von alleine schon vermeidet und dass sie nicht Fehler wiederholen zum Beispiel. Andreas: Also da eher ein Klassiker, so eine klare Rollenverteilung ist wichtig, dass man auch wenn man ein Team hat, bestimmte Sachen anstoßen möchte, das schon klar ist, wer nachher das Ding weiter nimmt und weiter antreibt. S: Ja. Das auch und das kann man ja auch verteilen wirklich. Also das heißt ja nicht nur, dass eine Person dann das Projekt von A bis komplett alleine betreuen möchte, sondern natürlich oder soll, dass man bestimmte Abschnitte, der eine macht den Abschnitt, der andere den und dann verlassen sich ja die auf die Kolleginnen aufeinander ja ich habe jetzt den Bereich gemacht dann kommt der andere dass das auch ein bisschen auf mehreren Schuttern verteilt. Lisa: Also dass die Ergebnisse dann quasi auch pro Team oder pro Bereich S: Genau. Lisa: noch mal ausgewertet werden und ganz klar ist, dass jetzt bei den Azubis gerade viel Unzufriedenheit ist. Das muss sich jetzt irgendwie die Finanzabteilung nicht angucken, weil da sind S: Genau. Lisa: sowieso ganz selten nur welche, obwohl ja, oder irgendwie overseas auf der Plattform. Da gibt es gar keine Marketing-Spezialisten. Das heißt, da brauchen wir auch die Ergebnisse nicht im Deep Drive und so weiter. S: Genau, dass sich jeder darauf fokussieren kann, was wirklich für die eigene Arbeitsumgebung, für das eigene Arbeitsleben wichtig ist. Da ist ja jeder, glaube ich, mit zufrieden, dass, man so viel Information von überall bekommt, dass man so bisschen gefiltert, wie die für einen selbst relevant dann, dass man sich mit denen beschäftigt. Lisa: Okay, Eine Frage habe ich noch, wenn du jetzt einen einzigen Tipp geben dürftest für die nächste Mitarbeiterbefragung, die ansteht. Das kann ein Tipp für das Unternehmen sein, aber es kann auch ein Tipp für den Mitarbeiter sein, der teilnehmen soll oder beides. Was wäre so der eine große Ratschlag von Salah? S: Ratschlag ist einfach den Dolly Parton Song zu hören und zwar sorgfältig den 9to5 Lisa: Hahahaha S: weil das ist wirklich also ich habe mich vorher, muss ich jetzt zugeben, nicht die ganzen Jahre zuvor mit diesem Song beschäftigt, aber wenn man das liest, das ist praktisch schon Eine Mitarbeiterbefragung, aber als Song. Also das ist eine Befragung mit Melodie, weil ganz ehrlich, sind, also ihr kennt den natürlich auswendig, also so. Aber Andreas: Ja. S: es geht da ja Wertschätzung, Feedbackkultur, Führungsverhalten. Fühlt man sich wohl auf dem Weg zur Arbeit, während der Arbeit, nach der Arbeit? man Vertrauen in die Unternehmensleitung. das sind ganz, ganz viele Themen. Und wenn man das wirklich ernst nimmt, diesen Song, die Lyrics, dann hat man schon ganz viele Themen abgehandelt. Okay, kommt auch Vergütung kommt davor, da kann man ja noch reden, wie sinnvoll es ist, nach Geheimnis zu fragen. Aber so diese anderen Themen, also damit, es dauert ja auch nur, keine Ahnung, lang der Song ist, vielleicht vier Minuten, 20 oder so was. Also diese vier Minuten investieren. Und dann ist man auf einem guten Weg zu einer Mitarbeiter-Befragung. man den Song gehört hat. Damit habt ihr jetzt nicht gerechnet. Lisa: Das ist der schönste Tipp, Andreas: Ne. Lisa: den ich glaube ich jemals gehört habe. Wahnsinn, finde ich toll. S: Ja. Andreas: Also ich wusste, dass Dolly Parton sehr einflussreich war und viele Leute beeindruckt hat, aber dass sie quasi den Grundstein gelegt hat für eine erfolgreiche Mitarbeiterbefragung. S: Ja. Andreas: Das war mir neu. Also das finde ich grandios. S: so was von. Es gibt ja auch einen Film dazu. Also wir sollten vielleicht einen gemeinsamen Film abend machen oder sowas. Also ich habe den Gefühl noch nie gesehen. Andreas: Ja, unbedingt. S: Aber also ich finde. Ja, das ist jetzt einfach so. Ich habe es für mich. Okay, ich bin ehrlich. Letzte Nacht kam ich auf diese Idee. bin aufgewacht und das war mir so klar. Ja, ja, eben, Lisa: Man macht einfach alles Sinn. Ist das nicht schön? S: eben. So ist das. Lisa: Ganz, ganz, ganz vielen Dank, liebe Sala. Das war super spannend, super witzig und das mit Dolly Parton. Mein Gehirn explodiert gerade. Es ist der Hit. Vielen Dank! S: Ich muss mich bedanken. Ich war am Anfang total von deiner Einleitung. Also das war ja eine Hymne. Vielleicht wird daraus jetzt auch ein Song, den ich alleine dann in der Dusche singe Lisa: Ja! S: oder sowas. Aber ja, also vielen, Dank und ich bin gespannt auf den Filmabend jetzt, weil hier, den müssen wir dann machen. Andreas: Ja. Lisa: In Fall. Andreas: Das machen wir. Salah, vielen Dank und bis bald. Mach's gut. Tschüss. S: Danke. Bis bald. Bis dann. Tschüss. Lisa: Herrlich! Das war der schönste Tipp, ich glaube ich in meinem ganzen Leben bekommen habe, dass ich einfach das Lied nochmal Andreas: Ja. Lisa: ganz genau hören soll und dann auch noch so ein gutes. Andreas: Guck mal, wir wussten gar nicht, warum wir diese Playlist machen. oder wir hatten eine andere Idee. Jetzt wissen wir es. In Lisa: Ja. Andreas: jedem Song, und in besonders diesem, steckt eine Weisheit, manchmal mehr oder weniger mit der Folge zu tun hat. Find ich auch. Also Dolly Parton 9 to 5 jetzt mal richtig hören. Also nicht nur, weil es groovt so, sondern nee, hör mal zu. Lisa: Ja... Ja... Ja... Cool. Was bei dir hängen... Ach so! Andreas: Du, Lisa, habe, ja, genau, hängen geblieben sind zwei Sachen. Bei dem einen habe ich eine Frage. Also das eine, hängen geblieben nimmt an diesen Befragungen teil. Und ich weiß, das kostet Zeit und man denkt dann immer, vielleicht ändert sich auch nichts. Aber das ist wie Demokratie auch. Da bin ich fest von überzeugt, wenn man wählen darf, ist das ein Privileg. Und wenn man an so einer Befragung mitwirken darf, ist das auch ein Privileg. Die Zeit sollte man sich schon nehmen, seine Meinung da auch kund zu tun. Weil nichts ist schlimmer, nachher zu sagen, hier ändert sich ja nie was. Und dann hast du dann an der Befragung teilgenommen und versucht, was zu ändern. Ja, das bringt ja nichts. Das finde ich ist eine faule Ausrede. Insofern, mitmachen, ich den Tipp, finde ich auch, klingt so bisschen abgedroschen, aber bin ich total dabei. Und bei dem zweiten ist, also man sollte sich vorher überlegen, was man infrage stellt oder was man befragt. Aber man sollte auch wissen, dass man danach irgendwas tun muss, oder? Also ich finde, und das wäre eine Frage vielleicht an dich. Du hast ja viele von diesen Umfragen gemacht, nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Produkttests und so weiter. Gibt es so einen Daumen von dir, wo du sagst, okay, die Hälfte der Leute, denen ist sich das bewusst und die wissen, dann machen sie auch hinterher was damit? ist es oft so, dass wir fragen erst mal und dann gucken wir mal, was wir mit den Ergebnissen so machen. Lisa: Also tatsächlich Leute, die regelmäßig viel Befragung machen in ihren Jobs, die wissen das eigentlich nicht. Trotzdem ist es etwas, was ich glaube ich wirklich bei jedem Befragungsprojekt in meiner Karriere immer wieder mehrfach sage. Wir brauchen nichts fragen, wenn dahinter keine Entscheidung steht. wenn es einfach nur nice to know ist, zu wissen, ob wir vielleicht ins nächste Dusch gehen, ein bisschen Kamillenextrakt packen sollten oder nice to know irgendwie aus welchem aus welchem Kanal die Leute auf unserer Webseite landen oder was auch immer das hilft uns nicht wir brauchen nur das kostet nur Geld und nerven das zu fragen wenn wir aber wissen Wenn so und so viele Leute dazu stimmen, dann nehmen wir das Kamilleextrakt oder wenn wir wissen, wenn nur so und so viel Prozent über äh äh Google Search bei uns landen, dann müssen wir da was unternehmen und das verbessern oder dann müssen wir den anderen Kanal noch ausbauen oder was auch immer, dann kann man die Frage stellen. es gibt tatsächlich auch Mitarbeiterbefragungen, die werden nur gemacht, damit die Mitarbeiter sich mal auskotzen können und niemand hat jemals ernsthaft vor, irgendwas zu ändern und das ist, ich, eine der schlimmsten Sachen, weil es Erwartungen weckt natürlich. Ich darf hier mitreden. Andreas: Mhm. Lisa: Man nutzt die Chance, man möchte mitreden, man möchte, dass sich was verändert. Und in Wirklichkeit ist es eigentlich ein besserer Kummerkasten. Wenn du nichts entscheiden und nichts verändern willst, dann brauchst du auch keine Fragen stellen. Und das gilt, glaube ich, in Unternehmen für Mitarbeiter ganz besonders, weil das natürlich eher dann noch zu einem schlechteren Engagement und Zufriedenheit führt, wenn die Leute sich verarscht fühlen. Andreas: Ja, ich muss sofort an, ich habe sofort ein Bild. Und das ist vielleicht trivial und trifft es natürlich nicht, aber es ist mehr eine Karikatur. Du kennst diese Formulare, die du online ausfüllst, wo dann steht so Firmenname und E-Mail-Adresse, wenn du irgendwas downloaden willst oder wie auch immer. Und dann kriegst du irgendwann diese Liste an Country, also die Länderliste. Weißt was ich meine? Und dann haben sie Lisa: Mhm. Ja. Andreas: da wirklich 700 Listen und es fängt an mit Azerbaijan und Bahrain und weiß ich nicht. Und ich denke immer ... Lisa: Mmh. Andreas: Was ist das für eine Information, die dann jemand am anderen Ende macht? Also erstens, meine Kunden sind von mir aus in EMEA. Man sagt, Europe in Middle East in Africa, fine. Aber ganz ehrlich, kann ich nicht irgendwie die fünf Kernmärkte nehmen und den Rest einfach other nennen oder andere Länder? Und ich glaube, daran muss ich sofort denken, dass du sagst, okay, ich frage etwas ab, was ich niemals, ich werde niemals ein Sales Team in Aserbaidschan, nichts gegen Aserbaidschan, aber ich werde dann von mir aus als Beispiel niemals ein Sales Team. Da muss ich auch nicht wissen, ob die Leute von da jetzt mir eine Nachricht geschickt haben. Triviales Beispiel vielleicht, aber finde ich einen sehr guten Tipp. Lisa: Ja, richtig. das ist so dieses, vielleicht braucht man es ja irgendwann mal. Andreas: Ja. Lisa: Das ist so die Denke und irgendwie, ach, es wäre ja auch irgendwie interessant, das mal zu wissen. das ist aber, sind beides keine guten Kriterien, dazu Fragen zu stellen. Total recht, Ja, wie schön das wieder war. Andreas: Nee. Super. Dann würde ich sagen, Kopfhörer auf. Wir hören jetzt Dolly Parton. Und alle, die das hier hören, machen bitte mit. Und damit sind wir durch für heute. Lisa: Und alle die, die keine Nachbarn oder Mitbewohner haben, die sich gestört würden, dürfen auch ohne Kopfhörer einfach voll aufdrehen und jetzt ganz laut Dolly hören. In dem Sinne. Bis bald, ciao! Andreas: Sehr gut. Mach ich auch. Lisa, vielen Dank. Bis bald. Alles gut. Tschüss.