Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Otto muss noch mehr sparen
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- Music. Moin, ich bin Lars Haider. Heute geht es um den Sparkurs bei Otto, der noch schärfer wird als bisher angekündigt. Weitere Themen, Weltstar Rita Ora kommt in die Stadt, bei der Hala gibt es Meinungsverschiedenheiten zwischen Eigentümern und Vorstand und die nächste Autobahn wird gesperrt. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die Top 3, die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3, so soll die große Baulücke am Gänsemarkt geschlossen werden. Auf Platz 2, Flughafen Hamburg, Eurowings streicht ein Ziel für den Sommer. Und auf Platz 1 Kopf von 764 in Hamburg gefasst. Dafür stehen die drei Ziffern der Kriminellen Vereinigung. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Es ist nicht mal ein Monat her, dass die neue Vorstandschefin der Hamburger Otto-Gruppe, Petra Scharner-Wolf, die Rückkehr des Handelsriesen in die Gewinnzone verkünden konnte. Ein wichtiger Faktor, die Geschäftsentwicklung des Online-Händlers Otto. Die Keimzelle des Hamburger Unternehmens hatte 2024 die Umsätze klar gesteigert. Shana Wolf hatte trotzdem deutlich gemacht, dass sie die Gruppe finanziell robuster aufstellen, sprich die Kosten senken wolle. Seit Monaten laufen hinter den Kulissen die Vorbereitungen für das Sparprogramm, das unter dem Namen Elevate firmiert. Konkrete Details, auch zum geplanten Personenabbau, sind für den Sommer angekündigt. Allerdings geht es dabei jetzt nicht mehr um ein Einsparpotenzial von 80 Millionen Euro, sondern um 110 Millionen Euro bis zum Geschäftsjahr 2027, 2028. Das geht aus einem internen Informationsschreiben der Unternehmensleitung an die 5.300 Beschäftigten hervor, das dem Abendblatt vorliegt. Erklärt werden die neuen Zahlen, die einem Plus von fast 40 Prozent entsprechen, mit angenommenen Kostensteigerungen bis 2028, etwa für Gehaltserhöhung und für Sach- und Dienstleistungen, die bei der Berechnung zuvor nicht berücksichtigt worden seien. Na sowas. Bisher wollten die Großaktionäre nicht direkt in das Geschäft der Hamburger Hafen- und Logistik AG eingreifen, doch damit ist es nun vorbei. Erstmals haben sich die Mehrheitseigentümer des größten Hamburger Hafenkonzerns, die Stadt Hamburg und die Schweizer Reederei MSC, öffentlich gegen den Vorstand unter Führung von Angela Titzrath und den Aufsichtsrat der HALA gestellt. In einer knappen Mitteilung informierte die HALA darüber, dass die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft, in der die Stadt und MSC ihre Anteile verwalten, zur Hauptversammlung der Haaler am 3. Juli einen Gegenantrag zum Dividendenvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat gestellt haben. Anstelle der von der HALA-Führung vorgeschlagene Ausschüttung von 16 Cent pro Aktie, sollen nun nur 10 Cent pro Aktie ausgeschüttet werden. Die Stadt und MSC, die zusammen fast 91 Prozent der Unternehmensanteile halten, wollen also auf einen Teil der für sie vorgesehenen Dividende verzichten. Den übrigen Aktionären des Unternehmens wird angesichts der Übermacht der beiden Partner nichts anderes übrig bleiben, als sich damit abzufinden. Als Begründung für diesen bemerkenswerten Gegenantrag sprechen statt und MSC davon, dass damit das Eigenkapital der Gesellschaft gestärkt und die Liquidität der Haller erhöht werden soll. Mitten im Berufsverkehr ist es heute Morgen auf der Hoheluftchaussee zu einem Vorfall gekommen, bei dem fünf Menschen verletzt wurden. Laut Polizei wollte ein Linienbus der Hamburger Hochbahn gegen 8.10 Uhr von der Straße Grindelberg auf die Hoheluftchaussee einbiegen, als ein anderes Fahrzeug plötzlich ein eigentlich an dieser Stelle nicht erlaubtes Wendemanöver vornahm. Bevor es zu einem Zusammenstoß kommen konnte, reagierte der Busfahrer geistesgegenwärtig und führte eine Notbremsung durch. Dadurch stürzten in dem zu dieser Uhrzeit vollbesetzten Linienbus jedoch mehrere Fahrgäste und das Glas der Fahrerkabine zersprang. Unter anderem durch die Glassplitter wurden insgesamt fünf Personen bei der Notbremsung leicht verletzt und mussten mit Rettungswagen in naheliegende Kliniken gebracht werden. Der Fahrer des Buses blieb trotz der zersprungenen Scheibe unverletzt. Schon die offizielle Eröffnung des Westfield-Einkaufszentrums am 8. April in der Hamburger Hafencity glich einem Popkonzert. Tausende strömten in Norddeutschlands größte Supermall, so wie sie genannt wird. Jetzt folgt am Sonnabend ein echtes Popkonzert, denn der britische Weltstar Rita Ora singt am 21. Juni im Übersee-Quartier. Und sie sagt dazu, ich zitiere, es ist mir eine große Ehre und Freude, endlich beim Opening des Westfield Hamburg Übersee-Quartier aufzutreten. Glaubt mir, diesen Frühsommerabend werdet ihr nicht vergessen. Zitat Ende. Rita Ora sagte, sie verbindet mit Hamburg viele schöne Erinnerungen. Und da sie die Stadt offensichtlich mag, überrascht es nicht, dass sie nicht sofort nach dem Konzert wieder nach Hause will. Nach armer Information checkt die Sängerin für eine Nacht im Hotel für Jahreszeiten an der Binnenalster ein. Die A1 wird in Sturmhahn am kommenden Wochenende erneut für 46 Stunden gesperrt. Betroffen ist diesmal von Freitag um 22 Uhr bis Sonntag um voraussichtlich 20 Uhr der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Bargteheide und Ahrensburg in Richtung Süden. Autofahrer müssen deshalb auf dem Rückweg von der Ostsee bis nach Hamburg mit Umwegen, Staus und erheblich längeren Wartezeiten rechnen. Und das Aussehen an diesem Wochenende, wo das Wetter doch so toll werden soll. Also wenn Sie da unterwegs sind, schauen Sie vorher hin. Letztes Mal hat es auch auf den Umleihungsstrecken große Staus gegeben. Und es war so heiß, dass die Menschen sich im Wald in den Schatten gestellt haben. Das war es für heute mit den Hamburg News. Mehr Podcast des Hamburger Abendblatt finden Sie unter www.abendblatt.de. Und wir hören uns morgen wieder mit den Hamburg News um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Music.