Latest / Brichta & Bell - der Wirtschafts-Podcast / Job in Gefahr? Warum jetzt eine neue Arbeitswelt beginnt
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- 0:00Tja, wie geht es weiter mit meinem Job? Diese Frage stellen sich viele gerade
- 0:03in Deutschland. Es sind unsichere Zeiten, wenig Planungssicherheit,
- 0:06viele Unternehmen bauen Stellen ab und manche sagen, das sind ja schon fast
- 0:10amerikanische Verhältnisse, Raimund.
- 0:12Ja genau, Etienne. Hire and Fire, bekannt aus den USA seit Jahrzehnten und das
- 0:17soll jetzt auch zunehmend in Deutschland, in Europa Einzug halten.
- 0:23Das zumindest meint unser heutiger Gast, der Headhunter Khan Bludau.
- 0:29Herzlich willkommen, Herr Bludau.
- 0:30Grüß Sie, hallo. Ja, Sie haben ganz viele Jahre schon eine Berufserfahrung und
- 0:34haben natürlich die Entwicklung auch mitbekommen.
- 0:36Verändert sich gerade was bei uns in Deutschland? Sind das amerikanische Verhältnisse?
- 0:40Also es sind noch nicht ganz amerikanische Verhältnisse, schon allein deswegen,
- 0:45weil es ja politisch gar nicht möglich ist. Ja, also wir haben ja noch viel zu...
- 0:53Ja, großen Schutzprivilegien, Reglementarien für Arbeitnehmer,
- 1:00die Arbeitnehmer ja davor schützen, quasi.
- 1:06Von Unternehmen schnell gekündigt zu werden. Okay, diese Regelung kennen wir
- 1:11ja alle. Das ist ganz klar. Also können wir sagen, Podcast-Folge zu Ende.
- 1:16Es ist nicht so wie in Amerika oder hat sich doch was getan?
- 1:18Also wir beobachten tatsächlich eine zunehmende, ja, ich will jetzt nicht sagen
- 1:25Higher-and-Fire-Mentalität, aber schon eine höhere Flexibilität.
- 1:28Ich glaube, das ist die richtige Beschreibung dafür, dass Unternehmen sich schneller
- 1:34auch von Leuten, die nicht performen, einfach auch trennen.
- 1:37Ja, so. Und da werden halt natürlich die Möglichkeiten genutzt,
- 1:40Probezeit, dass man da sechs Monate gegenseitige Beobachtungszeit hat.
- 1:46Und wenn es nicht funktioniert, dann wird da auch nicht mehr Chance gegeben.
- 1:50War das nicht schon immer so?
- 1:51Probezeiten gibt es ja auch schon immer. Und dann hat man eben gesagt,
- 1:55okay, wir trennen uns. Fast nicht.
- 1:56Durch den erhöhten Fach- und Führungskräftemangel der letzten Jahre aufgrund
- 2:00der Demografie, also wir haben ja wirklich einen enormen Miet gehabt an Fachkräften,
- 2:05hat man natürlich schon mehr probiert einfach.
- 2:09Und man muss ja mit Menschen intensiv zusammenarbeiten, um zu gucken,
- 2:13welche Potenziale haben die.
- 2:15Und da habe ich jetzt in den letzten Jahren, ich meine, ich mache das jetzt
- 2:18auch schon seit 30 Jahren, Personalberatung, habe ich schon eine höhere Bereitschaft,
- 2:23das auch über einen längeren Zeitraum zu probieren, schon auch festgestellt.
- 2:27Und jetzt ist die Zündschnur einfach auch wesentlich geringer,
- 2:30auch durch Unternehmer und Unternehmenslinkern, auch aus meinen Gesprächen heraus mit Unternehmern.
- 2:37Dass man halt da auch einfach keine Lust mehr hat, gerade in der momentan schlechten Wirtschaftslage.
- 2:43Ja, also da ist halt die Frustration gestiegen von seitens der Unternehmenslenker,
- 2:49weil viele ohnehin frustriert sind, dass in den letzten Jahren auch den Arbeitnehmern
- 2:54viel zu hohe Privilegien einfach auferlegt wurden oder ermöglicht wurden.
- 2:59Also, weil das war ja ein Schlaraffenland für Arbeitnehmer die letzten Jahre,
- 3:04vor allen Dingen ja auch mit der Entwicklung Homeoffice, Workation aus dem Ausland zu arbeiten.
- 3:12Die Gehälter haben sich hochgepeitscht, weil es ja auch ein War of Talents gab am Markt.
- 3:19Dass sich Unternehmen auch überboten haben, obwohl die Kompetenzen auch gar
- 3:24nicht den Einkommenswünschen entsprochen haben.
- 3:28Also so war ja die Entwicklung der letzten Jahre aufgrund des Fach- und Führungskräftemangels.
- 3:33Und jetzt darüber, dass die Wirtschaft natürlich jetzt nicht gut läuft und man
- 3:38auch in andere Fahrwasser wiederkommen möchte gerne,
- 3:42haben Unternehmenslenker da einfach keine Lust mehr drauf, den Arbeitnehmern
- 3:47dauernd entgegenzukommen.
- 3:49Zieht sich das durch alle Branchen oder gibt es Unterschiede?
- 3:53Naja, es gibt natürlich Branchen, wo mehr Möglichkeiten bestehen,
- 4:00dadurch, dass ein Arbeitgebermarkt vorherrscht.
- 4:05Aber es gibt auch Märkte, wo immer noch nach wie vor ein Arbeitnehmermarkt zu
- 4:10sehen ist. Welche denn zum Beispiel? Ja, gerade im Bereich den Technologie-Bereichen, also KI.
- 4:19Wir haben hier enorm wenig gute und mit Wissen bestückten KI-Specialists.
- 4:28Also wir müssen, wir sind ja auch unter anderem auf Technology und KI spezialisiert,
- 4:32aber wir müssen die Leute aus dem Ausland holen.
- 4:35Ja, so und da sind andere Rahmenbedingungen gegeben, ja, aber hier in Deutschland,
- 4:42können halt natürlich dann die wenigen, die wir hier haben, halt schon viel
- 4:47wünschen, ja, und rufen auch hohe Gehälter,
- 4:51auf, ja, das im Security-Umfeld auch so, ja, alles was Schutz ist,
- 4:55gerade in Bezug auf Banken, Finanzdienstleistungen mit Geldwäscheprävention,
- 5:01und Phishing und alles, was ja uns hier auch wieder fährt.
- 5:05Tag für Tag, ja, also weil wir werden ja hier auch schon enorm gerade banken.
- 5:10Es gibt ja sehr viele, wenn Sie das in den Medien ja sehen, sehr viele Phishing-Fälle,
- 5:14ja, also wo Gelder abgezogen werden von Kunden und so.
- 5:18Da werden Spezialisten einfach auch gesucht, ja, so und da, die sind heiß begehrt.
- 5:24Generell aber bezieht sich das auch auf gute Führungskräfte in Deutschland.
- 5:28Also wir haben auch, das ist für Sie vielleicht auch nochmal wichtig,
- 5:32wir haben gerade einen sehr hohen Antrag von Aufsichtsräten,
- 5:35die jetzt auch neue CEOs einfach auch besetzen wollen oder C-Levels insgesamt,
- 5:41weil die sehr unzufrieden sind.
- 5:45Mit der Entwicklung und der Leistung der letzten Jahre, was CEOs geleistet haben,
- 5:51diese Unternehmen aufgestellt haben und wünschen sich Sanierer,
- 5:55ja, also neue Kandidaten, die auch ein bisschen straffer führen,
- 6:01ja, man sieht es ja auch im weltwirtschaftlichen Vergleich, ja, es gibt ja auch eine neue,
- 6:06Anforderung, beziehungsweise einen neuen Durst nach Führungskräften,
- 6:10die ein bisschen konsequenter, die,
- 6:12ein bisschen, ja, auch härter mal durchgreifen, ja, dass wir so ein bisschen
- 6:16wieder diese älteren Werte auch hier Rechnung tragen und nicht dieses Ganze
- 6:21aus der Komfortzone der letzten Jahre, weil es uns in Deutschland sehr gut ging, dieses Weichgespülte.
- 6:27Ja, also weil es wurde ja viel auch der Politik überlassen.
- 6:32Topmanager in Deutschland haben das ja auch sehr stark hingenommen und auch
- 6:35auf Führungsetagen ist es auch gerade sehr stark zu beobachten,
- 6:39dass da auch über vertrauliche Suchen auch C-Level-Positionen ausgetauscht werden.
- 6:47Und ein gutes Beispiel, wo das mit dem Jobabbau und der Umstrukturierung geklappt
- 6:51hat, war Bayer und das lag unter anderem an der Art, wie Bill Anderson das gemanagt hat.
- 6:57Ja, das ist ja ein sehr gutes Beispiel mit Bayer, Herr Bludau.
- 7:01Es gibt ja aber auch viele andere auch negative Beispiele, die betreffen zum
- 7:07Beispiel die Autoindustrie, die ja auch von einem massiven Stellenabbau betroffen
- 7:12ist, Volkswagen, aber auch Mercedes.
- 7:16Warum läuft das dort nicht so geräuschlos wie bei Bayer? Also das hat maßgeblich
- 7:21ja mit dem Leadership-Stil zu tun. Also bedeutet, Bill Anderson hat,
- 7:31viel stärkere Kommunikationsskills und auch eine.
- 7:41Viel stärkere Stakeholder-Management-Kompetenz, um Leute abzuholen, mitzunehmen.
- 7:46Und was elementar nötig ist, gerade in größeren Unternehmen,
- 7:51wo es über verschiedene Hierarchiestufen hinweg auch geht, wo auch Menschen
- 7:56verstehen wollen, warum Veränderung jetzt vollzogen wird.
- 8:01Und das ist jetzt gerade auch bei vielen Unternehmen in Deutschland,
- 8:06weil ja viele Unternehmen auch abbauen, in eine falsche Richtung gelaufen,
- 8:11einfach weil da nicht gut genug in den Unternehmen kommuniziert wurde.
- 8:16Es war nicht nachvollziehbar für
- 8:19die Belegschaft, warum jetzt Bereiche gegebenenfalls geschlossen werden,
- 8:26warum sich von Mitarbeitern oder Bereichen getrennt werden muss und welche Leistungsbereiche
- 8:34jetzt neu aufgebaut werden.
- 8:36Ja, weil jetzt ist es ja auch aktuell so, dass gerade die Automobilindustrie in Teilen sich ja auch,
- 8:46innerhalb des Leistungsportfolios auch nochmal neu orientiert.
- 8:49Es werden zusätzliche Branchenschwerpunkte aufgenommen, wie jetzt die Fans,
- 8:55weil ja in Deutschland auch viel.
- 8:59Die Fansproduktion notwendig wird. und da begibt sich ja die Automobilindustrie rein.
- 9:06Also brauchen die ja auch neue Kräfte, neue Kandidaten.
- 9:11Und ein neues Know-how, um auch auf den Feldern sich in eine positive Richtung
- 9:17oder eine positive Ausrichtung dann zukünftig zu entwickeln,
- 9:20was ja nochmal hilft, die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen zu stärken.
- 9:24Die Frage ist aber tatsächlich, ob Volkswagen, ob Mercedes, ob BMW,
- 9:30Obwohl Sie auch in Rüstung, in Drohnen und sowas, in Produktion umrüsten,
- 9:37ob Sie tatsächlich noch so viele Beschäftigte brauchen wie zurzeit.
- 9:42Und das ist ja die spannende Frage. Sie brauchen vielleicht andere,
- 9:45ja, da müssen Sie anheuern.
- 9:48Aber Sie müssen einen Großteil feuern und die sind dann endgültig auf der Straße.
- 9:53Ja, also generell haben wir ja auch ein Problem in Deutschland die letzten Jahre
- 10:02auch mit der Arbeitsmoral so ein Stück weit gehabt.
- 10:05Und Unternehmen, deswegen stehen wir ja auch da unter anderem,
- 10:10wo wir auch aktuell wirtschaftlich sind. Und Unternehmen nutzen natürlich Situationen,
- 10:15wir sind jetzt in einer Rezession, um ihre Unternehmen auch zu sanieren.
- 10:19Also Unternehmen lean zu machen, schlanker aufzustellen, agiler so ein Stück weit aufzustellen.
- 10:28Und dann muss man sich natürlich auch von Leuten trennen, vor allen Dingen auch
- 10:31Leute, die sich nicht gut bewährt haben. Und dadurch, dass wir,
- 10:34wie gesagt, ein Problem mit der Arbeitsmoral hatten, weil.
- 10:40Arbeitnehmer sehr viele Privilegien vorausgesetzt haben, wie Homeoffice,
- 10:46Workation, aus dem Ausland zu arbeiten.
- 10:51Ja aber auch oftmals mehr verdient haben als die Kompetenzen,
- 10:56die sie mitgebracht haben.
- 10:59Nehmen Unternehmenslenker natürlich das jetzt auch als Anlass,
- 11:02sich da auch von Bereichen zu trennen, die einfach nicht profitabel in den letzten
- 11:07Jahren waren und deswegen,
- 11:10entwickelt sich, wenn man das nicht gut kommuniziert, so eine Hire and Fire-Krise.
- 11:15So ein High-and-Fire-Eindruck quasi, was ja auch so ein bisschen Angst oder
- 11:20Unsicherheit schürt, was dann ja auch in den Medien ja auch stark positioniert wird.
- 11:28Aber generell braucht man im Prinzip, damit es weitergeht, andere Arbeitskräfte,
- 11:34andere Kompetenzen in Unternehmen, weil es muss ja auch weitergehen und es müssen
- 11:40Unternehmen ja auch wieder in eine Wirtschaftlichkeit kommen.
- 11:42Und es geht halt über neue Kandidaten, über neue Mitarbeiter,
- 11:46weil ein Unternehmen ist so stark, wie deren Mitarbeiter sind.
- 11:49Jetzt haben Sie tatsächlich die Arbeitsmoral mehrmals angeführt.
- 11:53Das erweckt jetzt den Eindruck, naja, diejenigen, die gefeuert werden, die sind selbst schuld.
- 11:57Denen hat es an der Arbeitsmoral gemangelt. Aber gleichzeitig ist es ja wohl
- 12:01auch offenbar ein fachliches Problem, dass die einfach nicht mehr benötigt werden,
- 12:06ihre Fachkenntnisse nicht mehr benötigt werden.
- 12:09Das sollte man vielleicht nochmal auseinanderhalten. Ja, genau,
- 12:12Sie sagen es. Also da gibt es zwei Ausrichtungen. Also einerseits gibt es Bereiche.
- 12:22Die einfach schlicht und ergreifend, worin nicht mehr investiert wird,
- 12:27wo die nicht mehr gebraucht werden in Unternehmen, man sagt,
- 12:30die sind einfach nicht profitabel, da ziehen wir uns zurück operativ.
- 12:34Da werden Mitarbeiter natürlich rausgesetzt und da ist unerheblich,
- 12:38ob die einen guten Job in der Vergangenheit gemacht haben oder nicht, diese Menschen.
- 12:44Aber es wird natürlich auch so Situationen als Anlass genommen,
- 12:48sich von Personen zu trennen, die halt auch keinen guten Job gemacht haben.
- 12:52Und das sind die beiden Ausrichtungen, die man differenzieren muss einfach.
- 12:57Weil wir, wie gesagt, generell hier in Deutschland ein starkes.
- 13:04Arbeitsmoralproblem einfach auch haben. Also das ist ersichtlich.
- 13:10Und wie gesagt, auch die, die in der Vergangenheit nicht oder stark in der Komfortzone
- 13:16waren und da jetzt natürlich auch rausgerissen werden,
- 13:19die schreien natürlich auch sehr laut, weil sie das sehr gerne so aufrechterhalten wollen.
- 13:26Gut, ist es also tatsächlich nur das Problem der Umschichtung,
- 13:32also dass einfach Leute etwas anderes, auch bereit sein müssen,
- 13:37etwas anderes zu machen?
- 13:39Oder steckt hier mehr dahinter, dass generell weniger Arbeitskräfte vielleicht
- 13:45gebraucht werden, auch mit Blick auf die KI? Darüber hatten wir ja auch schon mal gesprochen.
- 13:50Naja, wenige Arbeitskräfte werden nicht gebraucht, vor allen Dingen,
- 13:55weil wir ja immer noch hier nach wie vor einen Fach- und Führungskräftemangel haben in Deutschland.
- 14:02Es werden halt nur andere Kompetenzen auch noch mal gebraucht.
- 14:05Es werden wesentlich mehr, gerade in der Automobilindustrie,
- 14:08wesentlich mehr Technology-Kompetenzen gebraucht, KI-Kompetenzen,
- 14:13Security-Kompetenzen, Elektrotechnik-Kompetenzen.
- 14:17Gerade wenn wir wieder auf die Automobilindustrie gehen, brauchen sie ja in den Vehikeln,
- 14:23in denen ja produziert wird, ob es jetzt im Elektrobereich ist,
- 14:28ob im Benzinerbereich oder in dem Defensebereich sind, wo Panzer und Drohnen
- 14:33auch produziert werden, braucht man ja neueste Innovationen.
- 14:37Also da braucht man Displays, da braucht man Elektro, da braucht man, wie gesagt, KI.
- 14:45Und da brauchen sie ja nach wie vor Kompetenzen, die aber hier in Deutschland
- 14:51jetzt per se erstmal nicht so gut ausgeprägt sind, wie gesagt,
- 14:55aufgrund des Fach- und Führungskräftemangels generell.
- 14:58Dann kommt aber auch die Arbeitsmoral sehr stark der Deutschen ja auch mit,
- 15:03fällt ja mit ins Gewicht.
- 15:06Aber wir als... Ist die wirklich so schlecht? Ist die wirklich so schlecht?
- 15:09Im Vergleich zum Ausland, das ist ja ein ganz entscheidender Punkt,
- 15:12weil Sie häufiger jetzt schon dieses Argument gebracht haben, der Arbeitsmoral.
- 15:17Ist die in Deutschland so schlecht? Ja, es hat sich so entwickelt in den letzten
- 15:22Jahren tatsächlich, weil wir halt
- 15:24aus einer starken Komfortzone von vielen fetten Jahren einfach hatten.
- 15:30So, das ist aber nicht ein Problem des Arbeitnehmers, sondern das ist ja forciert worden aufgrund.
- 15:42Einer schlechten Führungsmentalität in Deutschland. Also es gibt einfach zu wenig,
- 15:49Führungskräfte in Deutschland, die diesen modernen Führungsstil praktizieren,
- 15:54der halt benötigt wird in solchen Zeiten wie den heutigen.
- 15:59Und dann haben wir über Bill Anderson gesprochen, der ja sowas forciert,
- 16:02indem er eine starke Kommunikationsfähigkeit hat, auf die Bühne gehen kann,
- 16:08der Charisma hat, der Leute abholen und gewinnen kann.
- 16:15Und auch in der Lage ist, Verantwortung in die Teams abzugeben,
- 16:19was ja dazu führt, dass Menschen wieder mehr Lust haben, einfach zu arbeiten,
- 16:25und zu gestalten und zu bewegen.
- 16:27Und das ist halt sträflich in den letzten Jahren abhanden gekommen.
- 16:31Okay, dann heben wir es mal auf die Ebene, weg von der Arbeitsmoral generell
- 16:36der Beschäftigten hin zu den Fähigkeiten der Führungspersönlichkeiten.
- 16:43Was machen deutsche Manager anders? Was machen sie falsch im Vergleich zu ausländischen?
- 16:51Deutsche Manager schauen sich aus meiner Sicht viel zu wenig davon ab,
- 16:59was weltwirtschaftlich dazu gegangen ist.
- 17:02Also man sieht ja im weltwirtschaftlichen Vergleich, dass ja Menschen.
- 17:07Eine im Prinzip straffere oder konsequentere Entscheidungsfähigkeit vorherrscht.
- 17:16Also das sieht man ja in anderen Regionen einfach. Ob es in Amerika ist,
- 17:20ob es in China ist, ob es in starken Wirtschaftsnationen einfach auch ist.
- 17:26Vereinigte Arabische Emirate sind ja auch technologisch sehr weit vorne,
- 17:31muss man ja sagen, auch mit Dubai.
- 17:34Aber da wird sich viel zu wenig aus meiner Sicht abgeschaut und eine Risikoaffinität
- 17:40auch, beziehungsweise, dass man auch mal bereit ist, auch so ein Trial and Error
- 17:44zu machen, dass man auch mal investiert.
- 17:46Das ist in Deutschland wirklich, und da sind wir bei den Rahmenbedingungen,
- 17:49auch viel zu stark verpönt kulturell.
- 17:52Wenn Sie einen Fehler machen als deutscher Manager, dann werden Sie sofort irgendwie,
- 17:59kritisiert, medial kritisiert.
- 18:02Sie bis hin zu, dass sie da auch ihren Hut nehmen müssen und abgesetzt werden.
- 18:08Und das ist halt in anderen Ländern, also da gibt es ja auch Wirtschaft,
- 18:13also gibt es auch Vergleiche von Leuten aus Wirtschaft und Politik,
- 18:16ob es jetzt der Musk in der Wirtschaft ist oder der Trump in der Politik.
- 18:21Aber da sieht man, dass die ja genug Fehltritte sich erlaubt haben und trotzdem,
- 18:26weitermachen und da halt nicht so auseinandergenommen werden von Gesellschaft und den Medien.
- 18:32Und da würde sich Deutschland, glaube ich, gut tun, da auch nochmal einen anderen
- 18:37kulturellen Rahmen zu schaffen.
- 18:39Aber auch müssen natürlich Manager bereit sein, stärker auch mal Risiko einzugehen.
- 18:46Viele stehen hier auch auf der Bremse, viele Top-Manager.
- 18:52Und vor allen Dingen ja auch mehr Verantwortung auch abzugeben,
- 18:56wie gesagt, ja, also auch,
- 18:58an die Teams, ja, dass auch da sich so ein Selbstmechanismus nochmal entwickelt,
- 19:03der intrinsischen Motivation, weil darüber kriegen wir da auch nochmal ein bisschen mehr,
- 19:09gesamte PS auf die Straße, um Unternehmen einfach nach vorne zu bringen.
- 19:13Ist es das, was jetzt Volkswagen zum Beispiel, was andere Autohersteller von Bayer lernen können?
- 19:18Teams bilden, mehr Eigenverantwortung. Glauben Sie nicht, dass das auch unternehmensintern
- 19:23schon gemacht wird, auch in diesen Konzernen?
- 19:26Naja, also es war ja so, dass wir haben ja immer noch so quasi auch so die Grundwerte
- 19:33auch der letzten Jahre und Jahrzehnte, die ja über deutsche Managers sehr stark
- 19:37auch praktiziert werden.
- 19:40Aber man sieht ja, wie gesagt, im weltwirtschaftlichen Vergleich in anderen
- 19:44Regionen, dass da ja anders geführt wird.
- 19:48Und da sehe ich nicht, dass sich da auch mal ein bisschen was auch abgeschaut wird oder.
- 19:55Auch mal was Risikobereiteres hier praktiziert wird einfach.
- 19:59Vor allen Dingen auch mal medial oder wie gesagt, ich beschreibe das immer mit
- 20:04auf die Bühne gehen, aber dass man halt auch mal in der Lage ist,
- 20:08auch mal Stakeholder noch mal erfrischender abzuholen.
- 20:12Anteilseigner, Investoren, auch gerade in so einer Krisensituation,
- 20:17in der jetzt Volkswagen auch steckt, dass man da auch nochmal ganz anders in
- 20:23den Medien auftritt, gegenüber der Belegschaft auftritt, weil das schürt ja
- 20:27Unsicherheit, so wie es ja auch aktuell der Fall ist.
- 20:31Sie hatten bei Bayer nicht so eine hohe Aufruhr, als der Bill Anderson auch
- 20:37ganze Bereiche runtersaniert hat und reduziert hat, wie jetzt bei Volkswagen.
- 20:43Das ist ein Management-Thema, ja.
- 20:45Jetzt ist Bayer aber auch aus meiner Sicht ein gutes Gegenbeispiel.
- 20:50Sie sagen, man muss sich auch Fehler leisten können, der Vorgänger von Bill Anderson.
- 20:56Der hat ja einen Riesenfehler gemacht, indem er sich das Glyphosat-Problem ans Bein gebunden hat.
- 21:02Freiwillig, er hätte es ja gar nicht gemusst, er hätte man seine nicht kaufen müssen.
- 21:06Dafür musste er gehen und ist das nicht richtig? Hätte er nicht sogar viel früher gehen müssen?
- 21:12Ja, generell geht es ja auch darum, wie geht man dann in so einer Situation
- 21:18damit um. Ja, das ist passiert, da sind wir wieder beim Thema Fehlerkultur,
- 21:22aber am Ende geht es doch darum, wie kriege ich denn jetzt den Karren da aus dem Dreck gezogen.
- 21:27Und das ist Ihnen ja nicht gelungen. Und das ist ja dem Bill Anderson gelungen.
- 21:31Und wie ist es denn dem Bill Anderson gelungen? Also der hat hervorragende natürlich
- 21:38Kontakte auch, weil es ein Netzwerker ist, nach Amerika rein.
- 21:43Das war ein Grund. Aber das andere ist, weil er halt auch in der Lage war,
- 21:48in verschiedene Richtungen zu kommunizieren und Stakeholder-Management zu betreiben.
- 21:54Und schauen Sie sich doch mal den Herrn Baumann, seinen Vorgänger, an.
- 21:58Von dem hat man kaum irgendwas gehört oder mitbekommen oder mal in der Öffentlichkeit
- 22:05gesehen. Es war halt immer alles so hinter verschlossenen Türen,
- 22:08was man ja vom Bill Anderson nicht behaupten kann.
- 22:12Also der hat eine ganz andere Kommunikationsfähigkeit und Stärke als sein Vorgänger.
- 22:17Und das ist der Asset, der heute in der modernen Führung einfach gebraucht wird.
- 22:22Und dann kommt ja nochmal diese Fähigkeit des Netzwerkens dazu.
- 22:26Weil in Deutschland ist es auch sehr stark so, dass Top-Manager sehr isoliert insgesamt auftreten.
- 22:32Also versuchen Sie doch mal irgendwie hier so einen Volkswagen-Vorstand mal
- 22:36anzusprechen oder dass der mal.
- 22:39Mit seiner Belegschaft in der Kantine mal zum Mittagessen verabredet.
- 22:43Also das ist ja bei deutschen Managern so nicht gang und gäbe,
- 22:48sondern die sind halt eher isoliert. Macht das Bill Anderson?
- 22:53Ist der zu Mittag in der Kantine mit normalen Beschäftigten?
- 22:57Naja, zumindest führt der Gespräche mit Belegschaft auch unterer Hierarchie-Ebenen.
- 23:05Und der läuft über den Hof und der ist ansprechbar. Okay, nun hat man den Eindruck,
- 23:09gerade Oliver Blume bei VW, der ist auch relativ kommunikativ,
- 23:14spricht hier, spricht dort bei dieser Veranstaltung und jener,
- 23:17auch unternehmensintern, extern und so weiter.
- 23:21Was macht der da aus Ihrer Sicht falsch? Also so gut kenne ich jetzt den Oliver
- 23:27Blume und seinen Track-Record nicht.
- 23:31Aber generell hat er ja über Jahre hinweg sich ja auch bewährt.
- 23:36Und da haben Sie recht, seine Kommunikationsfähigkeit war stärker.
- 23:40Aber ich glaube, das hat ja auch dazu geführt, dass er jetzt auch lange...
- 23:45Sich halten konnte. Ich glaube, beim Oliver Blumer war es ja auch ein bisschen
- 23:48was anderes, sondern die haben halt einfach in der Zusammenarbeit mit der Politik
- 23:53aufs falsche Pferd gesetzt, nämlich Elektroautos.
- 24:00Für eine falsche Zielgruppe anzubieten, nämlich für Luxuskarossen Elektromobilität
- 24:07weiter nach vorne zu bringen, für Leute, die halt Geld haben.
- 24:10Und das hat ja China genau anders gemacht. Die haben ja Elektroautos produziert
- 24:16für die Masse und haben ja damit einschlägige Erfolge weltweit erzielt.
- 24:22Und das hat halt die deutsche Automobilindustrie falsch gemacht,
- 24:25schlicht und ergreifend.
- 24:26Und ich glaube, bei Oliver Blume war es halt ein anderes Problem,
- 24:29was ihn quasi dann in die Knie gezwungen hat. Die Probleme der Autoindustrie,
- 24:34wollen wir jetzt in dieser Podcast-Folge nicht lösen.
- 24:37Lassen Sie uns zurückkommen zur Führung.
- 24:40Glauben Sie denn tatsächlich, wenn Sie so dieses angelsächsische Favorisieren,
- 24:44was der Bill Anderson macht, dass jetzt zunehmend,
- 24:49auch ausländische Manager in deutschen Führungsetagen Einzug halten?
- 24:55Das ist ja schon passiert. Glauben Sie, dass sich dieser Trend noch verstärkt?
- 24:59Und warum können das Deutsche nicht? Ja, also ich glaube, dass auf jeden Fall eine...
- 25:06Dass Management, Globalisierung, so nenne ich es mal, notwendig ist, auch perspektivisch.
- 25:12Also wir sehen es ja, dass ja auch wesentlich mehr jetzt hier mit Bill Anderson,
- 25:17Amerikaner, aber es gibt ja auch sehr, sehr viele Inder, die ja auch in den
- 25:21Führungsetagen auf höchsten Ebenen auch unterwegs sind oder Asiaten.
- 25:26Also ich glaube, dass das eine immer größere Divergenz weltweit.
- 25:32Nötig ist und sich da auch in die Richtung entwickelt, entwickeln muss,
- 25:36vor allen Dingen, weil wir ja hier auch einen Führungskräftemangel in Deutschland auch haben.
- 25:41Generell glaube ich aber, dass deutsche Manager sich wesentlich darüber nochmal
- 25:45mehr stärken können, indem sie sich halt neue Kompetenzen auch nochmal aneignen.
- 25:52Und das ist halt dieses Thema, das, was ja andere im Ausland halt einfach auch
- 25:55nochmal stärker machen,
- 25:58ist Kommunikationsfähigkeit zu schärfen, nochmal auf die Bühne zu gehen,
- 26:03Leute abzuholen, große Massen zu bewegen.
- 26:07Das sind einfach auch nochmal Eigenarten, wie gesagt, die die deutschen Manager
- 26:12in den letzten Jahren halt nicht so gezeigt haben, diese Kompetenzen.
- 26:16Das sieht man ja, wie gesagt, an dem Beispiel Herrn Baumann,
- 26:20den Vorgänger von dem Bill Anderson, genau.
- 26:23Und viele andere Manager, die auch so sind. Ja, also sie haben gesagt,
- 26:27okay, Oliver Blume ist ein netter Typ und der läuft auch über...
- 26:34Über den Hof und spricht mit den Leuten. Aber der ist eine Ausnahme.
- 26:38Der ist eine Ausnahme in der Managerlandschaft, in der deutschen.
- 26:42Gut, was wird dann passieren, wenn er eine Ausnahme ist? Aber selbst die Ausnahme
- 26:48offenbar führt ja nicht dazu, dass es VW besser geht.
- 26:52Und die Probleme des Feuerns bleiben bei VW im Moment im Vordergrund.
- 26:57Wie sollte er dann jetzt kommunikativ dieses Feuern vielleicht begleiten,
- 27:02um dann auch wieder im Anschluss daran ein Anheuern machen zu können,
- 27:07möglicherweise von anderen Arbeitskräften?
- 27:10Also im Prinzip.
- 27:13Fehlt mir immer noch, auch wenn der ja auch anfassbar ist, so will ich es mal
- 27:20sagen, ist ja trotzdem nicht optimal kommuniziert worden bei Volkswagen.
- 27:27Deswegen hat es ja jetzt auch zu Aufruhr geführt, sehr stark.
- 27:32Man muss aber in dem Zusammenhang natürlich auch noch sagen,
- 27:35dass auch Veränderungen ja seine Zeit brauchen.
- 27:38Man muss natürlich die Leute Belegschaft mitnehmen, abholen,
- 27:40mitnehmen und sensibilisieren für Veränderungen, damit die es nachvollziehen
- 27:45können. Weil Menschen müssen ja nachvollziehen können, was sich da jetzt verändert.
- 27:50Weil Veränderungen können Menschen mitgehen.
- 27:52Nur heute rechts und morgen links, da haben Menschen halt Probleme mitzugehen
- 28:00oder wenn halt nicht kommuniziert wird und die bleiben halt da in Unsicherheit.
- 28:05Das sind so die zwei Parameter.
- 28:07Aber da, ich meine, Volkswagen ist ein großer Tanker.
- 28:12Da ist es nicht so einfach, das bedarf einfach da, das jetzt ganz still und
- 28:19leise und reibungslos jetzt Veränderungen da auch umzusetzen,
- 28:23sondern es dauert seine Zeit.
- 28:25Und deswegen ist es auch ganz normal, dass da erst mal das Unternehmen jetzt
- 28:28in Verruf so ein Stück weit ist.
- 28:32Wobei man aber wie gesagt sagen muss, dem Bill Anderson bei Bayer ist es ja
- 28:36deswegen auch sehr gut gelungen, weil er halt natürlich auch sich in untere
- 28:39Hierarchie-Ebenen sehr stark begeben hat und mit,
- 28:43Führungskräften der unteren Ebene auch sehr viel gesprochen hat bis hin zu normalen
- 28:47Mitarbeitern, was ja der Oliver Blume nicht macht.
- 28:49Das wissen wir jetzt nicht, von außen zumindest. Ich hoffe mal,
- 28:53dass er auch mit normalen Mitarbeitern redet, der Oliver Blum.
- 28:57Aber vielleicht kann er da noch ein bisschen zulegen. Lassen Sie uns zum Schluss
- 29:00vielleicht nochmal wieder auf die persönliche Ebene zurückkommen eines jeden
- 29:05Hörers, einer jeden Hörerin unseres Podcastes.
- 29:09Was können wir denn selbst tun, um möglichst nicht gefeuert zu werden und im
- 29:18besten Fall auch woanders vielleicht angeheuert zu werden?
- 29:20Also generell glaube ich, es ist wichtig, wieder positiv in die Zukunft zu schauen und auch...
- 29:30Die Lust und den Spaß an der Arbeit und am eigenen Berufsbild zu entwickeln.
- 29:35Und jeder macht Themen, die einem nicht schmecken. Das ist bei Ihnen so,
- 29:39das ist bei mir so und das ist in jedem Berufsbild so.
- 29:44Aber generell sollte man schon auch es wertschätzen, dass man einen verantwortungsvollen
- 29:50Job hat. Und wenn man die Verantwortung nicht hat, dann sollte man die einfordern
- 29:54bei seiner Führungskraft.
- 29:56Das zeigt ja auch, man will sich entwickeln.
- 29:59Und wenn es gute Führungskräfte ist, wenn die sehen, dass man da sich auch bemüht
- 30:05und Einsatz erbringt und Engagement.
- 30:09Dann wird sich zweimal überlegt, ob man sich von jemandem, der sich Mühe gibt, auch trennt.
- 30:16Manchmal kann man es natürlich nicht ausschließen, weil da wird halt in Konzernen
- 30:20auch werden ganze Bereiche aufgelöst, die man halt nicht mehr benötigt,
- 30:25wo man sagt, das ist nicht profitabel so, das hat man in jedem Unternehmen auch mal,
- 30:32aber das darf man dann nicht persönlich nehmen und muss sich dann halt was Neues suchen.
- 30:36Aber generell gilt, man hat eine hohe Wahrscheinlichkeit, auch im Unternehmen
- 30:40zu bleiben, wenn man sich Mühe gibt und wenn man sich mit guten Tugenden und
- 30:47Werten halt einfach zeigt.
- 30:49Also fassen wir zusammen, Spaß bei der Arbeit, Fleiß zeigen, auch mal reinhauen.
- 30:54Das steigert die Chancen eben nicht, bei denen zu sein, die gefeuert werden.
- 30:59Und es steigert die Chancen auch woanders, eher angeheuert zu werden.
- 31:03Denn das meint unser heutiger Gast Kahn Bludau. Ganz herzlichen Dank,
- 31:08dass Sie für uns heute zur Verfügung standen. Sehr gerne, Herr Brichter.
- 31:12Danke Ihnen. Ja, und was meint ihr da draußen?
- 31:14Spaß bei der Arbeit, Fleiß reinhauen. Wie seht ihr das? Sind das wirklich aus
- 31:19eurer Sicht auch wichtige Elemente? Oder gibt es noch anderes?
- 31:22Schreibt uns doch einfach unter brichterundbell.gmail.com. Darunter könnt ihr
- 31:29auch Anregungen, Kritik oder auch Themenvorschläge schreiben.
- 31:34Und ich würde gerne nochmal eine Hörerzuschrift für unsere letzte Folge hier
- 31:43zitieren. Die kam nämlich aus Italien von Carsten.
- 31:46Da ging es ja um die Eudi-Wallet und da hat er geschrieben, der Carsten,
- 31:50ein kleiner Beitrag noch von mir aus Italien. Wir benutzen hier die Ziel-D-App.
- 31:56Ich kenne die nicht, aber die muss ganz gut sein. Er schreibt nämlich,
- 31:59die App wird einmalig eingerichtet mit dem elektronischen Personalausweis.
- 32:03Danach identifizieren wir uns dann damit auf allen möglichen öffentlichen Websites,
- 32:07nationales Gesundheitssystem, Finanzamt, Pensionskassen und so weiter und so weiter.
- 32:13Das ist in Italien alles sehr bequem, schreibt er und ergänzt noch,
- 32:17euer Podcast ist höchst informativ und unterhaltsam.
- 32:20Vielen Dank und bitte weiter so. Das werden wir gerne tun.
- 32:23Lieber Carsten, Cordiali Saluti hast du drunter geschrieben.
- 32:28Das heißt wohl so viel wie herzliche Grüße. Also schön, dass ihr uns auch in
- 32:32Italien hört. Schreibt uns auch, wenn ihr uns im Ausland hört.
- 32:35Wir wollen das alles von euch wissen. Wo ihr uns hört, ist natürlich auch immer
- 32:39ein ganz interessanter Aspekt für uns.
- 32:42Liked uns und abonniert uns.
- 32:46Ich glaube, das waren jetzt genug Aufforderungen am Ende. Macht's gut,
- 32:48bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao.