Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / #116 - Tierisch guter Klang mit Hans-Peter Kirbisser von der Austrian Drumhead Company
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- Herzlich Willkommen zum Schlagabtausch, eurem Schlagzeugmagazin im Podcast-Format. Die heutige Folge ist leider nichts für Vegetarier und Veganer. Los geht's! Ihr hört Schlagabtausch, der Podcast für alle Schlagzeugbegeisterten. Wir sind Dirk Brandt und Timo Ickenroth mit Tipps und Hacks und dem Allerneuesten aus der Schlagzeug- und Percussion-Szene. Viel Spaß beim Hören. Liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, Ich begrüße euch sehr herzlich zur 116. Ausgabe des Schlagabtauschs, eurem dem First Ever und keine Ahnung Schlagzeugmagazin im Podcast-Format. Ja, jetzt kriegt man die Kurve. Die Kurve kriege ich nicht mehr. Deswegen sage ich ganz schnell, hallo Dirk. Guten Morgen. Nein, ey, mega. Das war mal neu. Das war mal jetzt sehr progressiv. Progressiv, ja. Sehr schön gesagt. Sehr geil. Schönen guten Morgen, ihr Lieben da draußen. Vor den Hörgeräten oder vor den Sehgeräten. Geil, ne? Vor den Hörgeräten. Was geht heute? Ich habe gerade überlegt, wir haben gerade ein neues, wir erfinden gerade ein neues Genre, nämlich den Brock-Wodcast. Sehr geil. Wir sind jetzt Proc-Pod. Genau, wir sind sehr progressiv. Wir sind Proc-Pod. Geil, aber das, ey, dann haben wir, ey, das ist cool. Definitiv, das gab's doch nicht. Wir haben was Neues kreiert. Sehr geil. Ach, wenn ich ehrlich. In dem Sinne, Hörgeräte an und Sehgeräte eben. Wir machen einen Rundown, was heute so passiert, bevor das noch weiter ausufert. Music. Wir werden gleich noch ein bisschen Smalltalk halten. Ich hoffe, dass unser Broadpod uns da nicht so sehr davon abhält. Dann haben wir einen Interviewgast mit einer eigenen Firma, nämlich den Hans-Peter Kirbisser von der Austrian Drumhead Company. Eine Company, die sich auf das Herstellen und Machen in Handarbeit von Naturfällen spezialisiert hat. Also das wird heute wieder im positiven Sinne sehr nerdig. Wir haben Gear Checks im Angebot. Einmal was von Meimel, was Magnetisches und dann passend dazu haben wir einen alten Geercheck nochmal aufgefrischt zu der Austin Drumhead Company. Wir haben ein sehr ausführliches Hörerfeedback von unserem lieben bis jetzt Hörer, aber es wird gleich dazu mehr, Oliver und natürlich die Chefkochempfehlungen der Woche. Music. Regelmäßig findet ja weiterhin natürlich das betreute Trommeln statt und der Drumhang. Und das ist ja für Mitglieder der Akademie, also der Schlagabtausch Akademie. Da könnt ihr euch über unsere Homepage www.schlagabtausch.net über anmelden oder dazu anmelden. ihr bekommt da viel mehr Wert. Eben das betreute Trommeln. Ganz viele Videoeinheiten, PDFs und Playbacks und Playlongs und alles mögliche. Also auch ständig erweitert. Da passiert einiges. Und im Drumhang, Da, wo wir einfach uns locker zusammenfinden und über dies und das quatschen, dürft ihr, wenn ihr Mitglied in der Akademie seid, natürlich auch mitbestimmen, was in der Akademie so drankommen soll. Das heißt, welche Einheiten. Und da haben wir jetzt gestern frisch abgestimmt, dass demnächst ein kleiner Kurs von mir dort erscheinen wird zum Thema Six-Stroke-Roll. Und zwar nicht nur ein Video, sondern da machen wir wirklich so Kurseinheiten. Und das wurde jetzt quasi gestern im Drumhang von den Akademiemitgliedern beschlossen. Das wird also demnächst dann dort kommen. Und außerdem für alle Akademikliniker sowieso Pflichttermin dienstags abends 19 Uhr. Der Dirk betreut euch beim Trommeln für alle, die ein Hörgerät und ein Sehgerät brauchen. Genau, weil viele haben, ich habe jetzt gestern Abend, ich bin gerade auf Tour, und viele haben gedacht, dass das also live vor Ort wäre, dass die Leute alle da sind. Dann wusste ich einen Kollegen, weil da, ja, ich würde ja gerne auch mitkommen, aber ich kann ja nicht jedes Mal nach Ölde kommen. Und ich so, hä? Du hast das Konzept noch nicht so ganz verstanden, mein lieber Kollege. Also ganz wichtig nochmal, ihr sollt zu Hause bleiben. Ich möchte euch gar nicht alle hier, das wäre viel zu voll. Ihr passt gar nicht alle hier rein. Ansonsten die Adresse von Dirk. Genau. Also von daher ganz, ganz wichtig, das betreute Trommeln. Ihr sollt zu Hause an euren Hör- und Sehgeräten teilnehmen, bitte. Und ich will euch einfach nur sehen, ich will euch gar nicht mal hören. Aber ihr sollt mich hören natürlich und sollt dann mit mir trommeln und glaubt mir, die Stunde vergeht wie im Fluge. Ganz, ganz wichtig. Und auch nochmal beim Timo, weil das höre ich ja auch immer wieder, Feedback von anderen und mit dem Harry stehe ich auch öfters in Kontakt. Das sind schon ganz, ganz interessante Themen, die da besprochen werden. Harry meine ich den Harald Schubauer mit. Das ist unser Mikrofon-Experte und Tontechnik-Experte, sage ich mal so. Also das ist echt spannend. Also mitmachen, sagt es allen weiter. Dienstags- und Mittwochsabends im Sinne des Podcast-Trommeln. Der Trommel, kann man auch mittlerweile sagen, ist auch schon etwas mehr als nur lockeres, Genörde, sondern einmal möchte ich den Harry nochmal da ganz deutlich hervorheben, weil der wirklich uns ja gezeigt hat, wie man Bassdrum-Sound bearbeitet und welche Plugins er benutzt. Das hat uns da wirklich Step-by-Step durch so einen Prozess durchgeführt und das ist auch ein Mehrwert, den bekommt ihr nur in der Akademie. Ganz wichtig. Und wo wir schon mal dabei sind in Eigenwerbung, unser Schlagabtausch Trump Camp steht ja schon wieder nicht ganz so kurz, aber doch relativ kurz vor der Tür. Das findet statt vom 11. bis 12. Oktober diesen Jahres und da sind noch Plätze frei. Das heißt, wenn ihr da Bock habt, fleißig auch mit zu trommeln, weil es wird ja viel getrommelt immer und Bock habt auf andere tolle Trommlerinnen und Trommler und auf ein freundschaftliches Rumgehänge. Mein Gott, heute. Dann gerne entweder direkt über unsere Homepage anmelden, also www.schlagabpausch.net da gibt es einen extra, Reitern mit dem Thema Trump Camp oder einfach eine E-Mail schreiben an schlagabpauschpodcast.gmail.com wenn ihr Fragen habt, auch gerne darüber uns schreiben dann können wir dazu auch noch alles beantworten falls da irgendwas in eure Kopfen rumschwirren sollte, was beantwortet werden sollte. Außerdem save the date, wir haben es ja schon mal hier auch angeteasert, das letzte Mal haben wir es vergessen. Wir haben ja ein, ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob es ein Abend oder ein Nachmittag wird. Ein Nachmittag. Es wird ein Nachmittag und zwar ein Schlagabtausch-Nachmittag im Musikhaus Musik Clear in Nürnberg, wo der Dürr und ich live vor Ort sein werden. Und das Konzept wird immer runder. Es wird sehr abwechslungsreich werden. Wir werden Sachen zeigen. Ihr werdet Sachen mitmachen. Ihr werdet mitbeteiligt. Und das ist kein normaler Workshop, wie ihr es kennt, da vorne steht einer und erzählt euch tolle Sachen, sondern das Ganze ist deutlich interaktiver, und eben nicht so eine, ich meine, eine One-Man-Show geht ja eh nicht, wir sind ja schon zu zweit, also keine Two-Man-Show, sondern das Ganze wollen wir wirklich als einen lockeren Nachmittag haben, der mal was anderes ist als dieses normale Workshop. Ja, soll man sagen, diese normale Workshop-Master-Klasse, sondern da wird viel, viel mehr passieren, da freuen wir uns mega drauf und jetzt muss ich das Datum natürlich noch nennen, Das ist der 13. September 2025, also ein Samstag, der 13. September in Nürnberg. Weitere Infos folgen dazu in Kürze. Music. Wer sich intensiver mit dem Klangcharakter eines Trump-Sets beschäftigt, landet früher oder später bei einem Thema, das in Zeiten von industrieller Massenfertigung fast in Vergessenheit geraten ist, nämlich das Thema Naturfälle. Unser heutiger Interviewpartner Hans-Peter Kirbisser aus Österreich hat aus genau dieser Faszinierung heraus die Austrian Drumhead Company gegründet. Ein Ein-Mann-Betrieb aus der Nähe von Graz, der sich der handgefertigten Herstellung von Naturfällen verschrieben hat. Was mit einer Leidenschaft für Sound- und Vintage-Drums begann, ist heute eine kleine, aber feine Manufaktur, deren Produkte weltweit im Einsatz sind. Von Snares mit Sondermaßen bis hin zu neuen Entwicklungen wie dem Tube-Like-Halbfällen. Hans-Peter verbindet dabei klassisches Handwerk mit dem Anspruch, ein Naturprodukt in seiner vollen klanglichen Tiefe erlebbar zu machen. Wir sprechen mit ihm über die Gründung seines Unternehmens, die Herausforderungen beim Arbeiten mit Naturmaterialien und darüber und anderes und so einiges mehr. Ab geht das Interview. Music. Ja, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, liebe Zusehende, heute Morgen haben wir wieder einen österreichischen Gast und da freue ich mich riesig drüber. Die Österreicher sind stark bei uns im Kommen im Podcast, muss man ganz ehrlich sagen, ne Timo? Definitiv, also überdurchschnittlich krass viele. Ich freue mich riesig, dass ich ihn heute zum ersten Mal persönlich zwar über Zoom kennenlerne, aber bin ein Fan seiner Fälle und freue mich ganz, ganz riesig, dass er uns heute Rede und Antwort schickt. Der Timo hat ihn ja eben schon angekündigt. Guten Morgen nach Österreich, lieber Hans-Peter. Schön, dass du bei uns im Podcast bist. Guten Morgen, Hans-Peter. Hallo, herzlich willkommen. Vielen Dank, dass ich dabei sein darf. Und schöne Grüße schon mal aus Österreich. Ja, die nehmen wir doch gerne entgegen. Wie gesagt, mit Österreich haben wir es ja im Moment ein bisschen. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass wir in Österreich eine hervorragende Trommlerinnen- und Trommlerszene haben. Das muss man auch mal vielleicht mal nebenbei erwähnen. Aber wir haben den Hans-Peter ja schon angekündigt. Der Hans-Peter ist ja, ich sage es mal so, nicht einfach nur ein Schlagzeuger mit einer auch beachtlichen Karriere. Sondern Firmengründer, CEO, wie man heute auch so schön sagt, eines riesigen Unternehmens, eines Ein-Mann-Betriebes, soweit ich das noch weiß. Es ist eine, da hat sich was geändert in den letzten drei, vier Wochen. Und das ist die Austrian Drumhead Company. Und das ist unser Thema heute, denn das ist was ganz Besonderes. Du hast eine Nische gefunden, finde ich, die auf dem europäischen Markt nicht so wirklich bedient wird. Und das ist eben der Markt für Naturfälle auf dem Schlagzeug. Und da kannst du vielleicht mal eine kurze Einführung geben, wie kommt man auf so eine Idee, sowas zu gründen? Vielen Dank für die Einführung, für die Anmoderation. Es ist tatsächlich so, dass mich dieses Thema Sound rund um Schlagzeuge, schon seit ich Schlagzeug spiele und speziell seit ich Schlagzeug zu studieren begonnen habe, immer interessiert hat. Und ich kann mich erinnern an meine Zeit an der Musikuniversität, dass wir dort schon begonnen haben, alte Paukenfälle, alte Paukennaturfälle herzunehmen und von Snarefällen das Plastikfell runterzuschneiden und dort dann irgendwie so ein Naturfell reinzuwickeln und reinzubiegen. Das hat natürlich nicht wirklich gut funktioniert, aber es war damals schon so ein Ding, das mich interessiert hat, vom Sound her und auch das selbst zu machen und war dann immer so in meinem Hinterkopf und hat mich nicht mehr losgelassen irgendwie. Und dann, einige Jahre später, habe ich mich dann mal so auf die Recherche gemacht, wo kann man Naturfälle herbekommen, wo gibt es die überhaupt, gibt es die bei uns, muss man die importieren oder kaufen. Keine Ahnung. Dann bin ich auf einen Hersteller aus den USA gestoßen, Jeff Stern, mit Stern Tanning, heißt seine Firma. Und der macht eigentlich hauptsächlich Lederbezüge für Möbel und so weiter und hat so als Seitenprodukt und auch Naturfälle. Und ich habe mir dann mal so ein Set bestellt für ein altes 60er-Jahre-Ludwig-Kit damals und habe mir die dann kommen lassen. Und damals schon, da kann ich mich auch erinnern, habe ich ihm gesagt, er soll mir ein Raw Hide, also ein Fell nicht gewickelt mitschicken. Weil ich mir gedacht habe, vielleicht probiere ich das dann mal aus, wieder selbst zu wickeln, weil ich mich eben erinnert habe an die Studienzeit. Und ja, das ist dann alles gekommen. Die Fälle haben super geklungen auf meinem Kind. Und ich habe dann mit dem Fell auch probiert, selbst zu wickeln auf so einem alten Flash-Hub. Und dann war irgendwie, ja, hat mich diese Faszination wiedergepackt, also dieses, das Naturfell auch selbst zu wickeln und selbst zu machen. Und dann war das so in der, sag ich mal, bisschen vor Covid-Zeit und dann auch in die Covid-Zeit, wo natürlich viel Zeit war für Musiker. Und in der Zeit habe ich das dann wieder forciert. Und das hat wirklich erstaunlich gut funktioniert. Also ich habe gewickelt und gewickelt und es ist natürlich viel daneben gegangen und es hat viel nicht geklappt. Aber ich war dann super happy mit dem Resultat im Endeffekt und habe dann gedacht, okay, jetzt habe ich das für mich so irgendwie perfektioniert und so gut gemacht. Warum soll ich das nicht zugänglich machen für andere Schlagzeuger und Schlagzeugerinnen? Und so ist das Ganze dann entstanden und hat seinen Lauf genommen. Ja, dürfte ich mal einmal reingritschen, weil ich glaube, vielen ist nicht klar. Du sagst Flash-Hoop, du sagst Wickeln. Was kann man sich da genau darunter vorstellen? Weil ich gehe in den Laden, kaufe ein Fell, die üblichen Verdächtigen und muss eigentlich nichts mehr machen. Du sagst jetzt, du musst es wickeln, du hast einen Flashmob, kenne ich, aber das hat damit wahrscheinlich gar nichts zu tun. Und wickeln kenne ich noch von meinem Sohn, aber ist auch schon mal her. Ja, stimmt. Dass du das mal kurz uns ein bisschen näher bringst, was genau du damit meinst. Sehr gern. Das Fell braucht ja so ein Träger, ein rundes Trägermaterial, sage ich jetzt mal. Das ist bei den, wie du sagst, üblich bekannten Herstellern so ein Aluminiumhub, wo das Plastikfell in dieses U-Profil, das ist ein U-Profil, reingeklebt ist mit Kleber. Und bei meinen Naturfellen ist das aber so, dass dieses Trägermedium, also dieser, ich nenne es Flash-Hoop, das wird auch meistens so genannt, aus Holz ist. Und ich kann natürlich jetzt in das Holz nichts reinleimen oder reinkleben oder so. Das heißt, das Fell wird um dieses Holz herumgewickelt. Das ist eine spezielle Technik. Trocknet dann auf diesem Reifen, auf diesem Fleischhub und so hält dieses Fell dann auch auf dem Reifen drauf, auf diesem Fleischhub. Ah, okay. Das ist auch der große Unterschied jetzt. Speziell bei meinen Fällen, dass ich das eben auf einem Holzreifen mache. Es gibt andere Hersteller von Naturfällen, die machen das auch auf Brasshoops, auf Aluminium. Aber ich habe mich dazu entschieden wirklich den very old way sozusagen zu gehen und das auf Holz zu machen und diese, Flash-Hubs, diese Holzreifen werden dampfgebogen aus einem Stück Holz. Und werden dann verklebt trocknen dann und dann wird eben dieses Fell auf den Hub gewickelt das ist das Wickeln Das ist total spannend schon. Und ich glaube, bevor es, so wie der Dirk das sagt, bevor man in ein Geschäft gehen konnte, um sich selbst die Fälle zu kaufen, fertig. Ich glaube, die Schlagzeuger in den 20er, 30er, 40er Jahren und noch weiter darüber hinaus, mussten das teilweise selbst machen. Das heißt, die haben sich die Naturfälle, so wie du auch, quasi als Rohling gekauft und haben dann selbst angefangen, über ihre Fläschhubs, wie du sagst, ist ja nicht der Spannreifen, sorry, über ihre Fläschhubs drüber zu ziehen. Das war also eine Fertigkeit, die mussten die Drummer damals noch, Können, sonst hätten sie keine Fälle gehabt. Kannst du das bestätigen? Ja, genau so ist es. Und es ist bis heute noch so, dass zum Beispiel die Pauker in den Orchestern ihre Fälle selbst wickeln. Das ist so wie so ein bisschen eine Tradition, dass die da keinen anderen ranlassen, sondern die wickeln ihre Naturfälle für die Pauken auch noch selbst. Spannend, das wusste ich auch nicht, dass es immer noch gang und gäbe ist bei einem klassischen Orchester oder bei den Paukisten. Aber jetzt mal, wir fangen nochmal weiter vorne an. Ich meine, wir gehen gleich nochmal in den Prozess rein. Aber jetzt mal vielleicht für alle denken, ja, Naturfälle, warum sollte ich das tun? Wie würdest du jetzt mal den klanglichen Unterschied beschreiben zwischen einem Naturfell und dem, was man bekommt in dem synthetischen Fell, wenn man jetzt in einen regulären Musikladen geht? Für mich gibt es zwei große Parameter, wenn es jetzt darum geht, Plastik oder Kunststoff versus Naturfell. Das eine ist, wie du sagst, der Sound, der sich durch einen sehr warmen, organischen Klang identifiziert. Und das zweite ist das Spielgefühl, das man mit einem Naturfell hat, das ein komplett anderes ist, wie wenn man jetzt auf einem Plastikfell spielt. Zum Sound nochmal, wie gesagt, sehr organisch, sehr warm, sehr fett und dick, kommt natürlich darauf an, welches Fell das man hat, ob man jetzt ein dünnes hat, Ob man ein bisschen Dickeres hat, ob man so ein Zweilagiges hat, das ist dann wieder was anderes. Kommen wir vielleicht später noch drauf zu sprechen. Das heißt, mit diesem Dünnesfell, Mediumfell oder Tubreiter lässt sich innerhalb von dieser Naturfellwelt schon nochmal einiges machen, einige Unterschiede kreieren. Aber grundsätzlich würde ich den Sound mal als sehr warm, sehr organisch sehr fett. Das zweite, wie gesagt, ist das Spielgefühl, das relativ schwer zu beschreiben ist, wenn man es jetzt noch nicht ausprobiert hat. Aber im Zuge dessen haben wir jetzt, sagen wir immer mehr Drummer, die jetzt auf Naturfällen spielen, wo ich ein Feedback bekomme, dass sich ihr Spiel auch verändert hat im Zuge der Erfahrung mit Naturfällen. Weil es natürlich schon so ist, dass man auf so ein Fell jetzt nicht irgendwie draufhauen kann, unkontrolliert, wie auf jetzt ein dickes Plastikfell, weil natürlich die Gefahr besteht, weil das ein Naturprodukt ist, dass man da was kaputt macht. Das heißt, man braucht einfach so eine gewisse Awareness und eine Aufmerksamkeit beim Spielen. Okay, wie gehe ich das Ganze jetzt an? Wie spiele ich die Trommel an? Wie fest spiele ich die Trommel? An welcher Position? Und so weiter. Also das ist so ein Experimentieren, auch im Spiel selbst von dem Drama. Und wie gesagt, da habe ich sehr viele Rückmeldungen bekommen, jetzt vor allem in letzter Zeit, dass sich da das Spiel und der Zugang zum Spiel sehr verändert hat auch. Und das ist, glaube ich, ein ganz wesentlicher Punkt, den man da auch nicht außer Acht lassen sollte. Und vielleicht gehen wir noch mal kurz darauf ein. Ich meine, wenn du Naturfell hast, es ist ja ein natürliches Produkt. Das heißt, die Qualität vielleicht schon, aber die Struktur ist nicht immer gleich, logischerweise. Du hast ja Unterschiede auch in der Dicke. Und selbst wenn du ein Fell hast, hast du da schon unterschiedliche in der Dicke. Und was viele Leute immer sagen, die Besen spielen, die stehen total da drauf, weil du eben mehr Nuancen aus diesem Fell halt dann rausbekommst. Weil je nachdem, wo du herwischst, bekommst du mal mehr Ton, mal weniger Ton und mal mehr Substanz, mal weniger Substanz. Das ist für die Leute auch relativ spannend, dann mit so einem Fell zu spielen und zu agieren. Das stimmt. Es gibt, wie du sagst, ein Tier ist natürlich nie gleich gewachsen. Da gibt es Unterschiede in der Struktur, wie du sagst. Ich bin da sehr darauf bedacht, eine möglichst konstante Qualität und Dicke natürlich zu liefern. Ich vermesse die Fälle über die Fläche relativ genau, dass die eine konstante Dicke haben, aber es wird natürlich nie so gleich sein wie jetzt bei einem Kunststofffell. Und je nachdem, natürlich wie, wenn du sagst, mit Brushes, die Oberflächenstruktur kann man ein bisschen regulieren natürlich, weil das Fell ja geschliffen wird und so weiter. Und ist aber schon so, dass wenn ich dann so ein fertiges Fell bekomme, ein fertiges Fell habe dass da die Struktur in der, Oberfläche einheitlich ist also man braucht da keine Angst haben, dass ich jetzt wische und plötzlich ist das Wischen vorbei, weil keine, Struktur mehr da ist vom Fell, das wird nicht passieren, aber es gibt natürlich ein bisschen dickere, ein bisschen dünnere Stellen auf so einem Naturfell, das ist einfach ganz normal Genau, das meinte ich auch. Nicht, dass es der Tongeck ist, sondern dass einfach nur die Dicke mal unterschiedlich ist und deswegen der Sound sich auch leicht ändert. Aber wenn wir jetzt von Naturfällen sprechen, von welchen Naturfällen sprechen wir denn jetzt? Das heißt, bei welchen Tieren sprechen wir hier? Welche sind geeignet? Welche sind auch vielleicht weniger geeignet? Hast du mal mit etwas Ungewöhnlichem experimentiert, was vielleicht auch gar nicht so gang und gäbe ist? Also welche Erfahrungen kannst du da weitergeben? Also das Standard-Ding unter den Naturfällen ist auf der einen Seite Kalb und auf der anderen Seite Ziege. Also das sind die beiden Arten, mit denen ich auch arbeite. Man kann, es gibt natürlich, es gibt Känguru es gibt Büffel, es gibt Reh man kann vom Reh und so weiter also es gibt viele Möglichkeiten aber es gibt, Ich habe mich dann doch entschieden, der alten Tradition standhaft zu bleiben und mich auf Kalb und Ziege zu spezialisieren. Ziege wird vor allem im Orchesterbereich verwendet, weil es nochmal so einen trockeneren Klang gibt als das Kalb. Und die Kartsfälle sind so der Standard auf Drumsets oder für Snare-Drums. Weißt du, woran das liegt? Ist es einfach wegen der Verfügbarkeit zum Beispiel oder haben die wirklich auch vielleicht eine andere Sound-Eigenschaft? Ich sage jetzt mal, Känguru wird es nicht so oft bei uns geben, aber vielleicht Reh. Ich meine, wer hat schon mal ein Rehfell gehört? Aber ich glaube, wahrscheinlich, ich würde sagen, es liegt an der Verfügbarkeit, denke ich mal, oder? Ja, klar. Wenn man zurückgeht auf die Tradition in den USA, wo das ja mit den Naturfällen den ganzen Slingerland, Lady Ludwig, den alten Drum Companies entstanden ist, dort gab es natürlich viel Rinder. Und da war es naheliegend, dass die jetzt das Fell natürlich von diesen Tieren nehmen, das verfügbar ist. Und es hat aber so ein interessanter Side-Fact vielleicht. Damals schon unter den großen Herstellern, die ja alle ihre eigenen Naturfell-Departments gehabt haben. Also Slingerland hat zum Beispiel einen eigenen Bereich gehabt in der Fabrik, die die Naturfelle gemacht hat. Das gleiche mit Lidi. Und da hat es irrsinnigen Konkurrenzkampf gegeben, damals schon, wer bekommt das bessere Material, wer hat die bessere Qualität, wer bekommt vor allem die dünneren Fälle für Snaredrum-Rezo-Heads, weil da braucht man ja sehr dünnes Material. Also da hat es damals schon irrsinnige Konkurrenzkämpfe und da gibt es Geschichten von Spionen, die in die Zuchtbetriebe geschickt wurden, um zu schauen, okay, jetzt gibt es da eine Herde an Kälbern, die möglicherweise gutes Material liefern können. Das heißt, wir müssen jetzt die Ersten sein, die da sind. Also, total spannend. Industrie-Spionage, sozusagen. Sehr geil. Weißt du, wie das Europa dann ist? Also haben wir in Europa auch hauptsächlich dann bei den Marching-Trommeln und sowas Kalbsfälle benutzt oder doch was anderes? Also soweit ich weiß auch hauptsächlich Kalb und das mit der Ziege ist dann einfach soundmäßig, weil es für den Orchesterbereich besser geeignet war, so entstanden. So, jetzt haben wir uns ein bisschen über die Klang-Eigenschaften, über die Materialien unterhalten. Aber du hast ja jetzt irgendwann angefangen, das zu machen, aus purem Interesse für den Sound. Kommst du denn überhaupt aus so einem handwerklichen Background? Oder hast du wirklich bei Null angefangen und die Sache mit YouTube-Tutorials? Wie mache ich einen Buchholzreifen gestartet? Also, welchen Background hast du handwerklich? Und was musstest du dir alles selbst beibringen? Wahrscheinlich alles. Und welche Maschinen brauchst du und so weiter und so fort. Weil du hast ja bei null gestartet. Ja, richtig. Ich habe bei komplett null gestartet. Aber ich muss sagen, ich komme, obwohl jetzt mein Vater ist Musiker und ich komme jetzt aus keiner Handwerksfamilie oder so. Aber meine Großeltern, also meine Großväter, waren beide sehr handwerklich begeistert und geschickt. Einer meiner Großvater war Schmied, anderer meiner Großvater war Wagner, Meister. Die haben früher so die Wagenräder für die Kutschen und so gemacht. Und das heißt, ich kann mich schon erinnern, als ich klein war, dass ich da immer wieder in den Werkstätten dabei war bei meinen Großeltern. Und das hat mich schon immer sehr interessiert und sehr fasziniert. Aber ich habe jetzt keinen handwerklichen Beruf oder so gelernt. Und dann, als die Zeit einfach da war, dass ich gemerkt habe, okay, jetzt wird es so weit, jetzt muss ich mal schauen, wie kriege ich so ein Stück Holz rund. Bin ich tatsächlich mal so auf die Internetrecherche gegangen natürlich. Ich habe aber auch viele Freunde und Kollegen von mir befragt, wo ich weiß, die sind handwerklich interessiert und geschickt. Ja, wie könnte man das angehen? Wie könnte das funktionieren? Und dann habe ich mal meine ersten Dampfboxen gebaut, um so ein Stück Holz rum zu bekommen, weil wenn man das jetzt nimmt und biegt, dann wünsche ich jedem viel Glück, aber das wird vermutlich brechen. Wie bauen wir denn jetzt eine Dampfbox um Himmels Willen? So, jetzt kommst du mit eine Dampfbox, super, keine Ahnung, ist das eine Sauna? Was ist eine Dampfbox? Eine Dampfbox muss man sich, Eine Dampfbox ist ein längliches Rohr oder eine viereckige Box, wo man das Holz reinschiebt, dann macht man hinten den Deckel zu und dann gibt es einen Dampfgenerator und der versorgt das Ganze mit Dampf. Das muss natürlich dicht sein und auf der anderen Seite tropft dann das Wasser raus und so wird das Holz dann bedampft. Bei 100 Grad. Ja. Das heißt, das hast du dir selbst bauen müssen, weil sowas nicht zur Verfügung steht oder weil es dann vielleicht nicht teuer ist oder weil du besondere Bedürfnisse hattest an diese Dampfbox? Gibt es natürlich für Industrie, große Industriefirmen, gibt sowas natürlich. Aber ich habe natürlich jetzt, als ich mein erstes Naturfell gemacht habe, habe ich ja noch keine Pläne gehabt, da jetzt überhaupt eine Firma zu machen oder das zu verkaufen. Das war ja wirklich für mich. Und da wollte ich dann nicht eine Dampfbox für 20.000 oder 30.000 Euro kaufen, die dann vielleicht ein paar Mal verwendet wird. Und dann merke ich, okay, eigentlich funktioniert das gar nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Und dann steht da eine Dampfbox herum. Also ich habe mir das dann wirklich selbst gebaut. Mit den Mitteln, die mir zur Verfügung standen. Und die funktioniert bis heute. Ich habe zwar jetzt schon eine zweite und eine dritte gebaut, damit ich ein bisschen in Serie arbeiten kann und schneller bin. Aber das ist alles von mir selbst DIY. Geil. Das wäre schon meine allererste Mega-Hürde gewesen. So einen Dampfbox selbst zu bauen. Auf die Idee zu kommen, die Werkzeuge, die du benötigst, quasi selbst herzustellen, auch im ersten Schritt, bevor du überhaupt an das eigentliche Handwerken gehst, diesen zügig. Krass. Hast du noch andere Sachen dir selbst dann bauen müssen, um das zu machen, was du jetzt tust? Ja, es braucht natürlich verschiedene Formen, wo man das Holz dann biegen kann, wo das Holz trocknen kann, wo man das verkleben kann und so weiter. Die habe ich natürlich selbst gebaut, weil das natürlich spezielle Größen sein müssen jetzt. Da kann man, das muss ja irgendwie zwischen, sind so Zwischendinger, die du jetzt in keinem Laden bekommst. Das heißt, da muss man selbst basteln und einfach ausprobieren. Alles, was du machst, hören wir jetzt auch schon raus, ist Handarbeit. Es ist ja im Prinzip, du hast eine Dampfbox, aber das kann man ja schlecht irgendwie anders bewerkstelligen. Du hast Maschinen natürlich, aber es ist alles in Handarbeit hergestellt. So müssen wir es mal feststellen. Wie lange brauchst du dann wirklich, um ein Naturfell herzustellen? Nehmen wir mal so ein Standard 14 Zoll einlagiges Naturfell aus Kalb, inklusive der Herstellung natürlich auch des Flash-Hoobs, weil der gehört ja dazu. Mhm, mhm. Es ist ein bisschen schwer zu sagen, wie lange jetzt wirklich Einfällen dauert, weil ich natürlich sehr selten Einfällen mache. Aber ich kann mal so den Prozess in den Steps beschreiben. Man braucht natürlich zuerst mal ein geeignetes Holz. Da habe ich das Glück, dass wir eine große Sägewerkfirma in der Nachbarschaft haben, von denen ich das Holz aus der Region kriege auch, das ist Buchenholz. Aber dann muss ich natürlich mal das Holz auf die richtige Dicke bekommen, damit ich mir dann meine kleinen Stäbchen runterschneiden kann, um das Ganze dann eben zu einem Kreis zu machen. Also ich brauche mal die Holzfortbereitung, das muss gehobelt werden, das muss geschliffen werden. Dann kommt das Ganze in ein Wasserbad, da braucht es mal eine Zeit, dass sich das Ganze aufweicht. Dann kommt das Ganze in die Dampfbox. Dort wird es bedampft für eine gewisse Zeit. Dann kommt das raus aus der Dampfbox. Dann muss das mal trocknen. Trocknen dauert circa... Je nach Temperatur und Luftfältigkeit im Winter dauert es länger, im Sommer geht es schneller, aber so zwischen eineinhalb und zwei Tagen, bis das mal wieder trocken ist, das Holz, weil das wird ja durchs Dampfen nass und warm. Dann wird das Ganze geklebt, dass es in einem Kreis bleibt. Dann muss das Ganze wieder trocknen, weil der Kleber muss ja trocknen. Dann wird das Ganze geschliffen und dann ist sozusagen der Fleischhub mal fertig. Dann habe ich so meinen runden Kreis und dann geht es los. Dann muss das Fell natürlich drauf. Das Fell wird zuerst in Wasser eingeweicht, damit es geschmeidig wird und damit man das überhaupt wickeln kann. Das dauert natürlich ein paar Stunden bis so ein Fell in dem Wasser sich aufgeweicht hat, dann wird das Ganze gewickelt und dann kommst du für den Trockenprozess von Fell nochmal auf eine Form und braucht dann nochmal so, ein bis zwei Tage je nach Temperatur also es sind relativ viele. Trockenprozesse in dem ganzen Prozess, in dem großen Prozess und so Stehzeiten, wo man jetzt einfach warten muss und Geduld braucht. Und wenn man aber natürlich jetzt gut timen kann und weiß, okay, ich habe jetzt eine Charge, die ist jetzt an dem Schritt, dann bereite ich schon die nächste vor, dass sich so die Stehzeiten auch ein bisschen ausgleichen und so. Genau. Aber der ganze Prozess dauert schon einige Tage, bis das vom Holz bis zum fertigen Fell. Ja, es ist wie ein guter Wissi, der braucht seine Zeit halt, so nach dem Motto. Wie bist du denn auf die Idee gekommen, du bietest ja verschiedene Modelle an. Warum 2ply, warum Medium, warum Thin? Was sind die Unterschiede und auch klanglich, dass du das vielleicht mal so ein bisschen versinnbildlichst? Ja, gern. Es gibt das Thin und das Medium, das sind die einlagigen Fälle. Das Fin ist jetzt so im Bereich von 0,2 bis 0,3 Millimeter. Das Medium ist ein bisschen dicker, das ist so 0,3 bis 0,4 Millimeter. Und der Unterschied ist natürlich, dass das dünne Fell, weil weniger Material ist, mehr Obertöne hat. Das löst ein bisschen feiner auf, also wenn man jetzt gern und viel Brushers spielt zum Beispiel, dann ist das ein super Ding, oder für Jazz-Drummer, die gerne so diesen offenen und obertonreichen Sound haben, funktioniert das Thin super gut. Das Medium ist ein bisschen trockener, also hat jetzt nicht so viele Obertöne, und wenn man jetzt ein bisschen fester spielt auch gern mal und ein bisschen mehr Sicherheit haben möchte, Auch eben nicht so diese vielen Obertöne, dann ist das ein Superfell, also das Medium. Und für, genau das habe ich noch vergessen, für Snare-Resor-Felle gibt es noch ein ganz dünnes, das ist nochmal dünner als das Thin. Also das sind ja so ein Bereich von 0,1 Millimeter, also das ist total dünnes Fell. Und seit letztem Jahr gibt es auch das Two-Ply, also ein zweilagiges Naturfell. Das ist entstanden aus Herumprobieren und Testen und Experimentieren, weil ich mir gedacht habe, okay, was passiert jetzt? Oder man kennt natürlich Two-Ply-Fälle aus den Plastikfällen, Emperor und Ambassador Vintage und wie sie alle heißen. Und da habe ich mir gedacht, okay, was passiert jetzt eigentlich? Abgesehen davon geht es überhaupt zwei Fälle, zwei Naturfälle übereinander zu wickeln. Aber was passiert und was macht das mit dem Sound? Und da habe ich dann natürlich mal verschiedene Kombinationen probiert, weil einfach jetzt zwei gleiche Fälle zu nehmen, ist natürlich was anderes, zwei gleich dicke Fälle zu nehmen, also jetzt ein dickeres und ein bisschen dünneres oder zwei dicke. Oder was geht sich überhaupt auszuwickeln und so weiter. Also da habe ich viel probiert und experimentiert. Und die Kombination, die ich jetzt verwende, sind zwei unterschiedlich dicke Fälle und im Endeffekt sind die aber nicht wirklich dicker als zum Beispiel ein Medium-Fell, aber dadurch, dass es zwei Fälle übereinander sind, also zwei Naturfälle, dämpfen sie sich die natürlich vor und man kriegt so einen ein bisschen vorgedämpften, trockenen pre-muffled sound. Warst du denn sozusagen vielleicht der Erste, der das wirklich mal angeboten hat oder gab es schon früher doppellagige Naturfälle? Also ganz früher ist es mir jetzt nicht bekannt, dass es sowas gegeben hat. Und ich wüsste jetzt nicht, es gibt ein Kollege von mir in Kanada, der auch Naturfälle macht. Der hatte damit auch schon mal experimentiert, das weiß ich. Aber bei uns, also in Europa, wüsste ich jetzt nicht, dass das wer macht. Und auch aus der Historie, also so die 20er, 30er, 40er Jahre in Naturfälle, da ist mir jetzt noch keines untergekommen, das zweitagig war. Ich will einfach mal kurz auf den Flashen zurück. Ja, weil es natürlich ein zweilagiges Feld zu wickeln, das ist richtig heftig. Also es macht Spaß. Es macht super Spaß. Mittlerweile. Aber das war wirklich und ist immer noch eine Herausforderung, zwei so Fälle, weil man muss sich vorstellen, die sind ja nicht verklebt. Die halten ja dadurch, dass sie sich beim Trocknen zusammenziehen und mit dem Holz quasi verbinden. Und jetzt sind da aber zwei Fälle, wo das funktionieren muss und wenn da eines rausrutscht, dann hast du schon verloren, dann ist das Ganze schon... Irgendwie im Eimer. Also es gehört auch ein bisschen Glück dazu. Glück und Erfahrung. Ja, das natürlich. Und Handwerkskunst selbstverständlich. Ich könnte mir auch vorstellen, dass wenn du zwei Lagen hast, dass sie sich auch gegeneinander verschieben, dass du manchmal auch Probleme hast, dass das vielleicht wieder rausrutscht. Das kann ich mir vorstellen. Genau, die müssen ja planen, aufliegen. Genau, richtig. Ja, das klingt tatsächlich aufwendig. Eine Frage noch zu den Flash-Hubs, weil du hast ja gesagt, du machst sie aus Buche und das kriegst du ja regional bei dir vor Ort. Dann wäre die Frage, machst du das aus Buche aus dem Grund, weil es regional verfügbar ist oder könntest du es dir quasi auch auf einem anderen Holz vorstellen, einen Flash-Hub zu machen? Das wird grundsätzlich auch auf anderen Hölzern, die man Dampf biegen kann, funktionieren. Das gehen jetzt nicht alle Hölzer, aber zum Beispiel Ahorn oder Walnuss wird natürlich auch funktionieren. War aber tatsächlich so, dass ich gesagt habe, okay, ich kenne den Besitzer von dem Sägewerk und bin dort hingefahren und habe gesagt, hey, schauen wir mal, probieren wir mal, was hast du, was funktioniert und deshalb buche ich. Na Noah, lass uns mal darauf eingehen, also du hast jetzt einlagige Fälle und doppellagige Fälle und natürlich Resonanzfälle, wollen wir mich außen vor lassen. Wem würdest du denn jetzt welches Fälle empfehlen? fehlen. Das heißt, wenn jetzt einer einen Sound sucht, was würdest du ihn abfragen, um zu sagen, okay, du brauchst eigentlich ein einlagiges, du brauchst eigentlich ein zweilagiges Film? Wie vorhin schon kurz erwähnt, also das dünne Einlagige funktioniert super, wenn man diesen obertonreichen Sound haben möchte, wenn man viel Brushes spielt. Also ich würde mal sagen, so für Jazz-Drummer ist das einlagige Film auf jeden Fall ein, würde ich mal sagen, ein tolles Fell. Das Medium ist für alle, sage ich mal, die jetzt so in einem Pop-Bereich unterwegs sind, die einfach mal ein Naturfell ausprobieren möchten, weil so das 14 Zoll Medium, würde ich mal sagen, ist so das. Wenn man jetzt sagt, man hat noch nicht so viel Erfahrung mit Naturfeln, man möchte es aber mal probieren, dann würde ich jedem so ein 14 Zoll Medium empfehlen. Und das Zweilagige ist dann natürlich, wenn man sagt, man hat gerne so einen vorgedämpften Sound, man möchte so diesen fetten Snare-Sound haben, wo man auch mal fester reinlangen kann, dann funktioniert das Zweilagige, weil es auch noch mehr Sicherheit gibt beim Spiel und beim Spielgefühl. Wenn natürlich zwei Lagen mehr aushalten, als jetzt nur eine Lagefälle. Das wäre jetzt auch meine Frage. Das Doppelagefälle ist schon für etwas, sagen wir mal, härteres Spielen auch geeignet. Da darf natürlich jetzt kein Heavy-Hitter sein, so im Sinne, aber es hält schon ein bisschen mehr, kann ein bisschen mehr ab. Ja, auf alle Fälle. Ich würde, und da bin ich auch ganz ehrlich und transparent, ich würde keinem Metal-Drummer jetzt empfehlen, meine Naturfälle zu kaufen. Und da habe ich auch schon, mich haben auch Leute angerufen und angeschrieben, hey, ich habe gesehen, deine Fälle schauen so super aus und ich hätte gern für meinen Schlagzeug Fälle. Und da habe ich gefragt, ja, was spielst du denn für Musik? Da habe ich gesagt, ja, so heftiges Metal-Zeug. Und da habe ich gesagt, okay, danke für die Anfrage, aber ich glaube, du wirst keine Freude mit den Fällen haben, weil der wird wahrscheinlich nach dem ersten Gig oder der ersten Probe mal sicher ein Fell kaputt gemacht haben. Das bringt einfach nichts, ja. Du hast auch gerade gesagt, die sehen schön aus. Du hast ja ein Fell da auf einer Snare-Trop aufgezogen. Jetzt halt mal einfach in die Kamera, die Leute mal sehen können, wie sowas aussieht. Das ist jetzt sogar ein zweilagiges Two-Ply-Trop. Man sieht jetzt von oben natürlich keinen Unterschied, aber es sind zwei. Das hat ja auch einen Vibe, diese Optik, muss man wirklich sagen. Ja, absolut. Für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer ganz wichtig, schaut mal bitte in den YouTube-Podcast, in den Podcast herein, weil ich werde ganz kurz kleine Ausschnitte vom Hans-Peter einfügen, wo er diese Fälle ganz kurz anspielt. Dann habt ihr nochmal vielleicht auch eine Sound-Vorstellung mehr davon, einmal als Two-Ply, als Medium, als Thin. Ganz wichtig, dass ihr, ihr hört es jetzt als Hörbeispiele immer mal wieder, aber schaut vielleicht auch nochmal rein, weil die Optik und so, das ist schon was ganz Besonderes, was der Hans-Peter da macht. Und wo wir schon mal dabei sind, hier ein bisschen Werbung zu machen, es gab ja schon mal ein Geercheck-Video dazu von unserem Podcast. Das ist schon ein bisschen her, aber den werde ich noch mal neu hochladen auf unserer Schlagabtausch-YouTube-Seite. Da kann ich auch noch mal angucken und ein bisschen ausführlicher auch erkläre ich da zum Beispiel ein paar Sachen noch zu dem, das war da damals das Einlagengefälle, das ich auf eine Snare-Town aufgezogen hatte. Also auch da die Empfehlung, da noch mal reinzuschauen, wenn man schon mal dabei ist. Jetzt habe ich meine Frage vergessen, die ich im Anschluss stellen wollte, zeig doch mal deine schöne Snare Drum deswegen muss ich mal kurz in mich gehen. Ähm Hans Peter ich bin jetzt wieder eingefallen wir reden jetzt immer von Snare Drums aber du machst die Naturfälle für alle Größen das war meine Frage, die jetzt gekommen wäre ey, man könnte meinen wir arbeiten schon ein bisschen länger zusammen ja Ja. Also du machst auch für Toms und für Bassdrums, wenn es sein muss und in allen möglichen Größen und da kannst du dich auch noch gerne korrigieren, aber ich habe das ja schon mal selbst auch mit dir gemacht, du machst ja auch Sondergrößen, weil einige, vor allem ältere Trommeln eben nicht die üblichen Größen haben, also man kann alles von dir haben, wenn man es möchte. Man kann fast alles von mir haben, wenn man es möchte. Aber richtig, ja, also ich mache von den Toms bis zur 40 Zoll Orchester-Trommel alle Größen grundsätzlich und auch alles, was dazwischen liegt. Also Custom-Sizes für metrische Trommeln zum Beispiel mache ich relativ oft für alte Premiere, alte Sonora oder jetzt habe ich gerade so ein altes S-Bar-Kit, wo ich Fälle drauf mache. Also genau, da ist alles möglich. Ich denke mal, die Fälle sind ähnlich wie bei der Snare-Drum. Was mich aber jetzt interessieren würde, ich bin ja ein Bekennender, wir reden jetzt von der Bassdrum, ich lasse den Schlegel im Fell. Böse, böse, böse. Das heißt, da muss ich sogar mal husten. Wie ist das denn? Also klar, ich kann auch mit dem Fell rausspielen, aber für die meisten Sachen, wie ich sie spiele, mag ich ganz lieber auch tatsächlich den Schlegel im Fell lassen. Ist das auch okay? Oder sagst du, wow, das ist dann doch viel zu, sind die Fälle doch zu anfällig für, weil Bassdrum-Technik ist ja nochmal, Snare-Rum und Bassdrum ist ja doch nochmal ein Unterschied, auch in der Spielart und Weise. Was würdest du dazu sagen? Ich würde jetzt nicht ausschließen, dass man die Bassdrum so spielt, dass man den Beater am Fell lässt. Ich glaube, es kommt immer darauf an, welchen Sound, das man rausholen möchte. Wenn man jetzt von vornherein so einen attackigen, poppigen Sound haben möchte von der Bassdrum, wo man das Fell relativ locker spannt. Ist wahrscheinlich mal grundsätzlich die Frage, brauche ich da jetzt überhaupt ein Naturfell oder funktioniert das eh mit einem Kunststofffell auch gut? Würde ich jetzt mal sagen, wenn man natürlich sagt, man hat gerne so einen, Bassdrum, die klingt, viel Sound viel Wärme, viel, Wumms, sage ich jetzt mal dann lässt man ja wahrscheinlich den Schlägel von vornherein mal nicht am Fell und dann, dann macht ein Naturfell auch mehr Sinn. Also es ist, glaube ich, immer eine Frage, was möchte ich finden? Welchen Sound möchte ich. Erzeugen oder möchte ich haben? Ich gehe mehr darauf, worauf ich hinaus will, ist mehr die Haltbarkeit. Okay. Das ist so, ich glaube, Snare-Dram kann ich gut kontrollieren und Snare-Dram will ich aber schon manchmal boom. Hält das was aus? Ich habe noch nie ein Naturfell in der Bassdrum gespielt. Ich habe keine Erfahrungswerte. Ich weiß halt, wie ich so und mache auch sonst keine Bassdrum-Fälle kaputt. Aber ein Naturfell ist schon nochmal eine sensiblere Angelegenheit. Machen wir das mal so. Was hält so ein Bassdrum an? Deshalb meinte ich das. Also klar, wenn ich eh sehr federe mit der Bassdrum und den Schlägel wieder zurückkommen lasse, spiele ich ja viel weicher. Von vornherein spiele ich ja viel weicher, wenn ich einen offenen Ton haben will. Aber ich bin jemand, der das tatsächlich auch, je nachdem, also gerade im Orgentrio, wo ich wirklich mit beiden Spielarten und Weisen auch rumspiele beim Spielen. Das heißt, wenn es so Oldschool-mäßig ist, dann lasse ich ihn gerne auch raus oder sehr jazzig ist, aber wenn ich denke, boah, das geht jetzt in den Popper, dann will ich auch den Attack haben, dann will ich auch den Schlägel reinpressen. Was hält die Bassdrum aus? Also das ist das, was mich jetzt so interessiert. Also ich kann nur jetzt aus meiner Erfahrung sprechen und der Erfahrung, die ich von Kunden zurückbekomme, es hat noch keiner ein Bassdrum-Fell kaputt gemacht bis jetzt. Echt? Krass, da hätte ich jetzt... Aber man muss natürlich auch sagen, bei einem Bassdrum, ein Bassdrum-Bieter hat jetzt auch eine andere Auflage, mehr Auflagefläche als jetzt der Tipp von dem Stick. Das heißt, wenn man jetzt von der Seite nachdenkt, ist ein Bassdrum-Fell jetzt auch nicht so anfällig kaputt zu werden. Kennst du mich nicht? Nein, ich mache wirklich wenig bessere Fälle kaputt. Aber das finde ich schon sehr spannend, weil ich finde gerade, was ich mir vorstellen könnte, ist gerade dieses Spiel mit reinpressen und rausnehmen, dass du da natürlich mit dem Naturfell ein viel größeres Tonspektrum hast. Das könnte ich mir tatsächlich vorstellen, dass ich das interessant finde. Also das Tonspektrum grundsätzlich, ob jetzt auf einem Snare, auf einem Tom oder auf einem Bassdrum, finde ich, ist bei Naturfällen wesentlich größer als bei einem Kunststofffell. Weil du eine ganz andere Dynamik hast, eine ganz andere Ansprache, eine Sensibilität. Und das ist ja das, was es für mich auch so spannend macht. Zu probieren, wie reagiert das Fell jetzt, wenn ich das und das mache. Und das ist ein Erlebnis. Ja, das glaube ich. Würdest du denn empfehlen, wenn ich jetzt als Schlagfälle, Naturfälle habe, sollte ich als Reso dann auch Naturfälle nehmen? Oder sagst du, das ist eigentlich egal? Oder sagst du, nee, dann sollte man eigentlich schon bei dem Vibe auch bleiben? Aber das finde ich auch ganz weit. Ich habe zum Beispiel mal, meine Erfahrung nach, von verschiedenen Herstellern Fälle mal gemischt. Und das war echt, wo ich ganz ehrlich sage, die Hersteller untereinander passen am besten zusammen. Darauf will ich jetzt gerade so ein bisschen hinaus. Kannst du das bei dir bestätigen oder sagst du, nö, das ist eigentlich egal? Danke für die Frage, die bekomme ich nämlich tatsächlich sehr oft gestellt. Ich würde grundsätzlich mal empfehlen, mit den Schlagfällen zu beginnen. Weil es ja so ist, dass sich die Naturfälle stärker und mehr verstimmen, aufgrund von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und so weiter. Und man bei den Schlagfällen schneller dran ist, mal schnell was nachzudrehen, als wenn man jetzt unten bei den Resorfällen immer ran muss. Wenn du sagst, du hast einen super temperierten Raum mit gleichmäßiger Luftfeuchtigkeit, mit gleichmäßiger Temperatur, Studio, Umgebung und so weiter, dann macht es auf jeden Fall Sinn, auch die Resofälle, Naturfälle zu machen, weil es dann natürlich nochmal einen Tick mehr wärmer und mehr Vintage wird. Aber allein mal die Schlagfälle mit Naturfällen zu machen, ist schon mal ein Riesenunterschied und ich würde mal jedem empfehlen, so zu starten und dann kann man sich ja herantasten, dann mal zu probieren, okay, wie ist das jetzt der nächste Schritt, Resofälle auch mit Naturfällen zu machen, okay, kann man mal probieren. Aber jetzt zum Beginn und zum Einstieg, Schlagfälle, das ist auf jeden Fall mal ausreichend. Da sind wir vielleicht auch beim Thema, was wir auch noch ansprechen sollten, weil Naturfälle musst du anders behandeln als deine synthetischen Fälle. Du hast es eben schon angesprochen, das hängt natürlich davon ab. Und deswegen kamen ja auch damals synthetische Fälle erst auf den Markt. Deswegen steht ja auf jedem Remofell Weather King drauf, weil sie anfällig sind, gegenüber Temperatur, Luftfeuchtigkeit, was du eben schon erwähnt hast. Das heißt, was würdest du, so empfehlen, wie man seine Naturfälle, wenn man sie mal aufgezogen hat, handelt. Also was muss ich beachten? Gibt es einen besonderen Pflegehinweis? Muss ich die regelmäßig eincremen oder drüber streicheln? Was hättest du da für Tipps am Start? Es gibt so ein paar Punkte, die man beachten sollte. Wenn man bei mir ein Naturfell kauft, kriegt man auch so ein Sheet mit, wo diese Punkte drauf sind. Ich habe auch auf der Website ein ganz lustiges Video dazu gemacht, wie man mit Naturfällen umgeht. Aber die Hauptpunkte, wenn ich das jetzt mal zusammenfasse, sind, ich empfehle jedem nach dem Spielen das Fell ein bisschen zu lockern, vor allem wenn man es länger lagert oder wenn man es wo mithinnimmt, zum Beispiel zu einem Gig, ein bisschen runterdrehen, dass nichts passiert im Auto. Nicht irgendwo in die Sonne stellen oder in den Heizkörper, weil sich da natürlich die Temperatur sehr rasch ändert und einfach so lagern, wie man denkt, dass es für eine Trommel auch gut wäre, sage ich jetzt mal. So eine gute Trommel stelle ich auch nicht am Dachboden zu 50 Grad oder in den Keller, wo vielleicht beim nächsten Unwetter das Wasser reinmarschiert. Also es ist schon ein bisschen aufwendiger. Man muss wirklich ein paar Dinge immer im Kopf haben, weil, und das ist mir auch schon passiert, ich habe nicht runtergestimmt und mir ist das Fell gerissen. Also nicht beim Spiel, sondern ich habe da die Trommel in die Hand genommen und habe gesehen, da ist ein Riss im Fell drin und das lag einfach daran weil ich es nicht runtergestimmt hatte und es wahrscheinlich in dem Raum, wo es dann stand zu heiß wurde, Also, da muss man echt aufpassen. Es ist ein bisschen aufwendiger, als mit synthetischen Fällen zu arbeiten. Aber wenn man diesen Sound haben will, führt halt kein Legtrum vorbei. So ist das einfach. Du hast ja auch ein Faible, das haben wir jetzt auch schon rausgehört, für Vintage-Trumps. Und ich glaube, in der Vintage-Trump-Szene ist das auch ein Riesenthema, diese Naturfälle. Ich glaube, damit hast du auch, würde ich sagen, wirklich auch so ein bisschen, einen Zeitgeist, wenn man das bei Vintage-Rump sagen kann, getroffen. Und du bist auch in Amerika mittlerweile schon mehrmals gewesen auf der Chicago Drum Show, die ja für Vintage Drums ja sehr bekannt ist. Wie ist denn da die Resonanz allgemein auf die Naturfälle? Also sind das jetzt alles Leute, die ja die Bude einrennen, weil sie sagen, ja endlich bist du jemand, der ja richtig pusht oder sagen, ja ist ein nettes Gimmick, aber meine Vintage Drums könnte ich auch mit synthetischen Fällen bestücken. Also die richtigen Vintage Drum Puristen, die möchten natürlich schon Naturfälle auf ihren Winted Strumps. Und ich merke das auch, gerade in Amerika, immer wieder wenn wir in Chicago sind, dass da eine sehr große Wertschätzung gibt, dass es Leute gibt, die das machen. Die sich dafür interessieren, sowohl junge Leute, die sich für Winted Strums interessieren und auch jetzt Fälle machen, weil es auch in den USA nicht viele gibt, die das machen. Also das ist keine Handvoll Firmen, die es dort irgendwie gibt und das wird schon sehr geschätzt, muss ich sagen. Ist es denn dann so, dass wenn du Windschlagzeug hast, du bestimmst mit Naturfell, musst du noch was Besonderes beachten bei der Stimmung dann zum Beispiel. Stimmt man da auch so etwas vielleicht anders als ein normales Fell oder ist quasi die Vorgehensweise identisch? Die Vorgehensweise beim Stimmen ist eigentlich identisch wie mit einem Kunststofffell. Das Einzige, wo man vielleicht ein bisschen aufpassen sollte, ist, dass man es jetzt nicht gleich sofort volle Kanne raufdreht, sondern noch ein bisschen mehr so Step-by-Step, stimmt wie bei einem Kunststofffell, damit eben nicht, plötzlich so viel Spannung draufkommt, dass irgendwas mit dem Fell passiert. Und du hast ja eben auch beschrieben, du kriegst ja jetzt auch Sets geschickt teilweise zu dir, damit du auch schon mal die Größe nehmen kannst. Aber ich weiß ja auch, dass du mittlerweile ein bisschen unter die Restauratoren gegangen bist, was alte Schlagzeuge anbelangt. Und da jetzt die Frage erstmal, du hast ja ein wunderbares Drumset restauriert, was eine absolute Seltenheit ist und die meisten kennen das wahrscheinlich gar nicht mehr, es ist ein Slingerland-Schlagzeug aus den Kriegszeiten, also aus dem Zweiten Weltkrieg, nennt sich Rolling Bomber das hast du komplett restauriert, wir wollen jetzt vielleicht mal gar nicht so sehr ins Detail gehen aber vielleicht kannst du kurz darüber was erzählen und dann auch nochmal allgemein würdest du jetzt auch für andere Leute die Drums restaurieren oder war das so ein persönliches Herzensprojekt von dir? Also die Sache mit den Rolling Bombers. Ich habe jetzt das nächste Rolling Bomber Projekt schon wieder in der Warteschleife quasi. Aber diese Schlagzeuge, also gerade was so diese World War II Area Drums angeht, da habe ich wirklich ein sehr besonderes Fable dafür entwickelt, Weil das, was ist, für mich ist das immer so schwer vorstellbar. Man muss sich vorstellen, in der Kriegszeit, im Zweiten Weltkrieg, wurden natürlich sehr viel Metalle für die Waffenindustrie benötigt. Und deshalb gab es in den USA ein Gesetz, dass zwischen 1942 und 1945 nur 10% einer Trommel aus Metall sein durften. Da wurde von heute auf morgen ein Gesetz erlassen und plötzlich standen die Schlagzeugfirmen wie Slingerland, Lidi, Ludwig da und WFL da und haben nicht gewusst, okay, was sollen wir jetzt tun, weil wir dürfen keine Spannreifen mehr aus Metalle machen oder können sie nicht verbauen. Sie hatten sie ja, aber sie konnten sie nicht verbauen. Keine Spannböckchen. Das heißt, die sind von heute auf morgen, mussten die ein Konzept entwickeln, wie kann ich jetzt eine Trommel bauen mit möglichst viel Holz. Und wenn man sich diese Konstruktionen anschaut, Dann ist das für mich einfach unglaubliche Meisterleistung und Handarbeit, was da im Endeffekt rausgekommen ist. Also ich empfehle jedem mal, sich ein Foto oder ein Video von so einem Slingerland Rolling Bomber oder einem Liddy Dreadnoth oder einem Ludwig Victory Kid anzusehen, wie genial diese Schlagzeuge gemacht wurden. Und ich habe dann. Eben wie du gesagt hast, letztes Jahr oder vor zwei Jahren einige Trommeln von so einem Rolling Bomber Kit bekommen können, die nicht mehr in so einem guten Zustand waren und habe mir die dann mitgenommen und habe sie restauriert und wieder schick gemacht. Auch neue Tagged Bottom Heads, also die genagelten Resonanzfälle raufgemacht, gemacht, neue Schlagfälle, die ganzen Holzteile, alle restauriert und schön gemacht. Und das kann man auch auf meiner Website sehen. Timo, du hast das ja sogar schon live gesehen. Ich habe es live gesehen, das ist wirklich beeindruckend, weil sowas sieht man gerade in Europa sowieso nicht alle Tage. Und das Besondere, man muss echt einfach hervorheben, die Böckchen sind das, allermeiste, ganz wenige Ausnahmen sind eben, es ist alles aus Holz. Spannböckchen aus Holz, die Schrauben sind noch aus Metall, okay? Aber ich glaube, es ist auch das Einzige und das ist so beeindruckend und du hast es, vielleicht es gibt ja auch Videos davon auf deiner Homepage. Ich würde das ein bisschen verlinken, vielleicht auch einen kleinen Ausschnitt mit rein. Hier gleich einen kleinen Ausschnitt, damit man sieht, wie das. Aussieht und grandios. Und ich muss auch mal sagen, wie gesagt, du bist ja kein gelernter Schreiner oder hast mit Holz zu tun gehabt. Du hast es ja auch dann Learning by Doing gemacht und restauriert. Also großen Respekt da dran. Und genau zum Restaurieren muss ich sagen, ich bin da jetzt die letzten Jahre dann immer mehr reingekippt in das Restaurieren, natürlich weil ich viel gesehen habe, weil wir Leute Trommeln schicken, wo ich Fälle drauf machen soll oder so. Und ich habe viele Trommeln gesehen, ich habe auch in meiner Sammlung viele alte Trommeln und habe die restauriert, teilweise noch nicht, aber, schon viel gemacht und muss schon sagen, dass mich das sehr... Sehr begeistert auch Trommeln zu restaurieren und das wahrscheinlich gerade jetzt, sage ich mal, in der Zukunft auch mehr forciert oder ich das mehr forcieren möchte, auch gerade alte Trommeln, speziell die Trommeln aus den USA, Slingerland, Ludwig, Lidi, solche Trommeln zu restaurieren, weil ich einfach schon viel gemacht habe und viel gesehen habe und, denke ich mal, recht fit bin, was diese Trommeln angeht. Gibt es denn jetzt noch ein Set? Ich meine, du hast jetzt ein World War II-Set restauriert. Ich meine, viel mehr kann da nicht gehen, sage ich mal. Oder hast du noch einen Traumset, wo du sagst, das will ich unbedingt mal unter meine Hände bekommen zum Restaurieren? Gibt es da irgendein Set, vielleicht irgendwo da draußen in der ganzen Welt, wo du sagst, das wäre auch noch so ein geiles Ding? Also ich, was ich gern noch machen möchte, die quasi die World War II Drums Kollektion, sage ich mal, vervollständigen, also ich bekomme jetzt den nächsten Lidi Dreadnought, also das ist so quasi das Lidi Pandor zum Rolling Bomber für meine Sammlung und dann fehlen mir noch so die Stücke quasi von Ludwig und von WFL und von Kretsch, wobei die relativ schwer zu bekommen sind. Also die würde ich auf jeden Fall gerne noch alle mal zusammen trommeln, diese Kids. Und was ich absolut gerne mal in den ich habe es schon in den Händen gehabt, aber auch bei mir hier haben möchte, wäre eine Billy Gladstone Snare. Das wäre so ein Ding, äh. Können wir, glaube ich, nachvollziehen, Dirk. Der Dirk hat schon eine große Snare-Drum-Salon, aber ich habe doch eine Billy Cladstor. Die lassen leider auch nicht im Regal stehen. Auch Schmerzen bekommen. Ja, die sind ja jetzt auch nicht so leicht zu bekommen. Und wir haben dieses Jahr in Chicago im Store bei Steve Maxwell, der den Vertrieb macht in den USA, für meine Fälle. Steve hat eines der drei Billy Gladstone Drum Sets oh okay er hat das von einem Sammler gekauft und hat es dann jetzt weiterverkauft an die an die PASIC an diese, Messe ja genau die auch jedes Jahr diese Messe veranstalten und die haben das Billy Gladstone Kit also eines von drei, das zweite das zweite ist im Lager von Charlie Watts. Oder eben seiner Frau und das dritte weiß man nicht genau wo sie ist hoffentlich gibt es das noch, es kann auch sein dass du sowas auf den Müll gelandet ist, man weiß es ja nicht, bitte nicht, aber so Sachen, die sind so selten, die gehören ja wirklich in ein Museum muss man sagen, das ist schon der Hammer, wo siehst du denn jetzt deine Firma wenn du jetzt mal so als Ausblick fünf Jahre weiter denkst oder vielleicht zehn was ist die Zukunft der Austrian Drumhead Company. Die Zukunft ist auf jeden Fall noch ein bisschen mehr in die Restauration zu gehen, Restauration von alten Trommeln, speziell American Vintage Drums, das möchte ich auf jeden Fall forcieren und was die Fälle angeht noch weiter experimentieren, was ist möglich? Welche Kombinationen sind möglich? Was ist machbar? Wo komme ich dann an meine Grenzen? Auch handwerklich oder wo muss ich dann sagen, okay, sorry, mehr als sieben Lagenfell geht nicht auf der Formel, also Scherz. Aber da noch weiter zu experimentieren und zu schauen, das wird es für die nächste Zeit, ja. Ja, mega. Also, ganz wichtig, alle Links zum Hans-Peter und zur Awesome-Dramat-Computer sind natürlich auch hier in den Shownotes verlinkt. Besucht mal die Webseite von der Awesome-Dramat-Computer, aber auch die eigene Homepage von Hans-Peter, weil er ist auch als Musiker weiterhin als Schlagzeuger unterwegs. Ein eigenes Glatt-Label gibt es, glaube ich, auch noch. Das heißt, da gäbe es noch so viel mehr zu erzählen. Natürlich den YouTube-Kanal mal auschecken. Da seht ihr auch viele tolle Beispiele, wie er spielt auch und wie diese Fälle klingen und so weiter und so fort. Einiges seht ihr jetzt auch hier schon im Wodcast und einiges hört ihr eben auch schon. Also mega, vielen lieben Dank. Also ich fand es wieder toll. Sehr erhellend. Das war natürlich wieder sehr nerdig. Aber ja, Leute, da müssen wir durch. Wir sind ja schließlich in der Schlagzeug-Podcast. Da muss man das einfach mitmachen. Drummer sind ja alle Nerds. Ja, eigentlich. Und auch die Empfehlung, Es ist schon ein Invest, muss man auch ehrlicherweise sagen. Es ist ein Invest, ein Naturfell. Wir haben eben gehört, wie viel Arbeit auch da drinsteckt und wie viel Zeit. Aber es lohnt sich mal, einmal in seinem Leben, in seiner Schleuzerker-Karriere so ein Naturfell aufgezogen zu haben, um es endlich mal erlebt zu haben und erfüllt zu haben. Genau, weil es wirklich auch eine ganz andere Klangeigenschaft ist, als man es von den synthetischen Fällen erkennt. Es ist wirklich was anderes. Unbedingt, genau. Lieber Peter, danke, dass du dir Zeit genommen hast, heute an einem frühen Morgen wieder. Dirk hat sich schon beschwert, nämlich, weil der... Wie lange hast du gestern, gespielt? Bis drei Uhr nachts? Nein, ich war in drei im Bett dann. Also nicht gespielt. Gespielt habe ich nur ein ganz normales Zwei-Stunden-Konzert. Aber dann mit Abbauen, Fahrerei... Ja, da war ich doch ein bisschen erschrocken, als der Wecker dann geht. Ich habe dann viel mehr Angst, dass ich verpenne, dass dann der Hans-Peter boah, hier die deutsche Pünktlichkeit, vergiss es. Ja, ich rufe dich schon vorher an und weck dich. Sehr geil. Hey Hans-Peter, mega interessant. Vielen Dank für deine Ausführung. Ich habe wieder einiges mitgenommen halt und ich habe dich ja vorher ein bisschen gestalkt. Ja, ganz interessant und ja, ich werde mich bestimmt auch nochmal melden. Du wirst von uns hören. Also lieben Dank, dass du da warst und erstmal alles Gute nach Österreich. Vielen Dank. Alles Gute euch. Tschüss. Nachdem wir jetzt so ausführlich mit dem Hans-Peter Kiel bisher über seine Naturfälle gesprochen haben, es gab schon mal einen Gear-Check in der Vergangenheit dazu. Den lade ich jetzt nochmal oder nicht jetzt, den habe ich dann schon neu hochgeladen auf unserer YouTube-Schlagabtauschseite. schaut da mal gerne vorbei. Da könnten wir noch ein bisschen mehr Traffic auch gebrauchen, ehrlicherweise. Also lasst uns etwas Liebe da, indem ihr den Kanal abonniert und natürlich jedes Video mit einem deutlichen Like kennzeichnet. Und das Video haben wir nochmal dann, wie gesagt, neu hochgeladen. Aber es gibt auch einen neuen Gear Check. Denn der Dirk ist magnetisch unterwegs. Ja. Was gab's? Ich habe euch mitgebracht und zwar, die habe ich schon länger, das ist eigentlich kein neuer Gear-Check, aber die Idee dahinter ist ziemlich klasse und zwar habe ich dieses kleine Metalldöschen hier und das möchte ich doch euch im nächsten Gear-Check mal näher bringen. Die MCT Symbletuner gibt es schon seit einigen Jahren auf den Markt, aber ich fand sie so klasse und auch wirklich innovativ und interessant und auch besonders erschwinglich, dass ich sie heute im GearCheck euch noch einmal vorstellen möchte. Sie befinden sich in diesem kleinen Metalldöschen und das sind sogenannte Kabel. Tuning Magnets. Also im Grunde genommen sind es vier verschiedene Magnete und zwar jeweils zwei von einer Größe. Die sind ziemlich stark, das merkt ihr schon. Die haben richtig schön, die pappen richtig gut aneinander. Und der Name ist Programm Symbol Tuner. Das heißt, ihr habt damit wirklich die Möglichkeit, das Ausschwingverhalten und die Tonalität eurer Symbols zu beeinflussen. Wie das Ganze funktioniert, das möchte ich euch jetzt zeigen. Aber das Coole ist erstmal, in diesem kleinen Döschen befindet sich ein Karabinerhaken. Das heißt, ich kann das kleine Metalldöschen ganz problemlos an meine Stocktasche dran machen, könnte sie theoretisch am Hosenbund mitführen, sodass ich sie immer parat habe. Aber wie klingt das Ganze? Okay, jetzt passt mal auf. Jetzt hört ihr hier zunächst mein Reitbecken in der ganz normalen Ausführung, so wie es halt klingt. Das Prinzip ist jetzt, dass ich jeweils die Magnete, ich kann die natürlich auch mischen, aber ich nehme jetzt jeweils die gleichen und zwar auf der Unterweite des Beckens und auf der Oberseite eines befestige. Ich habe jetzt hier die kleinen Magnete erst und die befestige ich jetzt mal eines auf der Unterseite der Beckenkuppe und das andere oben. Achtet mal jetzt auf den Klang. Noch einmal ohne. Mit. Wesentlich trockener der Klang. Das Sustain des Beckens wird reduziert, es klingt nicht mehr, es schwingt nicht mehr ganz aus, es wird kürzer im Sound und der Ton wird auch etwas tiefer, weil die Höhen natürlich abgedämpft werden. Music. Jetzt kann ich aber die Magneten natürlich auch nicht nur in der Kuppe platzieren, sondern ich gehe einfach zum Beispiel hier zum Rand. Der Klang wird noch trockener, noch kürzer. Untertitelung. BR 2018, Noch weiter zum Rand. Hier habe ich schon fast so ein Practice Ride, weil der Sound so kurz ist. Music. Das war an den, was das ausmacht, oder? Wie sehr das Klangverhalten des Beckens beeinflusst dadurch wird. Ihr könnt das Ganze natürlich auch nicht nur auf dem Reitbecken festigen, sondern auch zum Beispiel hier auf dem Crashbecken. Auch wieder vorher, nachher. Ich finde wirklich unfassbar, was das ausmacht. Die sind in Zusammenarbeit mit Benny Grip entwickelt worden, ein sehr innovativer Trommler. Wie gesagt, ich habe die schon seit einigen Jahren, ich fand es aber wirklich gut. Die liegen preislich um die 25 Euro und auf jeden Fall echt mal, ja, checkt die mal aus. Die sind wirklich interessant und sie machen was. Also man hört wirklich, ich glaube, das war sehr eindeutig, wie sie denn den Sound beeinflussen. Wenn ihr zum Beispiel ein Becken habt, wo ihr denkt, das klingt viel zu lange. Nochmal ganz wichtig, wenn ihr ein bisschen nur den Sound verändern wollt, immer in der Kuppe anfangen. Nicht am Rand, weil da eliminiert ihr natürlich alle Obertöne. Wirklich von der Kuppe euch langsam runtertasten zum Rand, wenn euch das Becken zu lange klingt. In den meisten Fällen verwende ich sie wirklich nur in der Kuppe, damit ein bisschen von den Obertönen oder wenn mir das System zu lang ist, nur ein bisschen gekillt wird. Also, absolut, Eine Empfehlung von mir für diesen Geercheck im Podcast Schlagabtausch. Heute haben wir wieder eine vollgepackte Podcast-Prock-Pod-Folge. Denn wir haben, wie schon angekündigt, ein sehr, sehr ausführliches Schriftgut bekommen von unserem bis jetzt noch Hörer. Und warum ich das so sage, werdet ihr gleich erfahren. Oliver, und das muss ich natürlich vorlesen, das habe ich leider nicht auswendig gelernt. Da bin ich jetzt mal gespannt. Da lege ich mich doch mal hin, wollte ich sagen, da lehne ich mich doch mal zurück. Lehne ich zurück. Aber der Oliver schreibt immer super sympathisch und unterhaltsam, ich finde es einfach mega. Also, das Feedback lautet folgendermaßen vom Oliver. Er schreibt, Schlagabtausch, Pottwort Eintrag Nummer 353 Am 3.06.2025 Nach jahrelangem Podcast-Hören habe ich es mir angetan. Schweißgebadet und mit zitterten Händen. Vor Aufregung. Voller Ehrfurcht vor dem, was ich da wohl sehen werde, habe ich es gewagt. Ich habe die Motivationsfolge in bewegten, farbigen Bildern oder Neudeutsch als Wodcast angeschaut. Ein Highlight. Sehr cool und das meine ich ernst. Sonst habe ich nie Zeit bzw. Nutze, die mir zur Verfügung stehende so gut wie möglich aus und höre euch immer nur als Audio während meiner Autofahrten durch die Republik. Habe im Moment ein wenig Zeit und wollte wieder ein bisschen Feedback zu den letzten Folgen und zu allgemeinen Themen hier lassen. Auch ein wenig erzählen, was bei mir so anliegt. Interessiert es überhaupt jemanden? Anmerkung der Redaktion. Yes. Ja. Der Oliver schreibt weiter. Timo, du hattest das Vintage Drum Meeting angesprochen. Ich kenne das selbst ja auch. Wir sind uns da auch schon mal über den Weg gelaufen und kann es jedem empfehlen. Flohmarkt trifft es schon ziemlich gut, aber vor allem kommt man mit den Besuchern und Ausstellern super ins Gespräch. Sei es über die alten Trommeln oder auch über Spieltechniken. Beim Essen oder an den Ständen, beim Rumprobieren, immer mal findet man auch das eine oder andere Schätzchen und Schnäppchen. Vor allem, wenn man Ersatzteile für alte Drums sucht. Coole Sache und großer Dank an die Veranstalter. Dem schließe ich mich sehr gerne an. Eure Folge mit Dani Löble war super Was ein sympathischer Typ Süddeutsch halt, Grins Und nicht nur das, ich komme ja auch von dort Haben wir gemeint, morgens um 6 Erstmal ins Gym, an der Fastnet Für euch Karneval, nimmt man keine Gigs an Und wenig Klick nutzen Das trifft auch auf mich zu Dazu auch noch ein Zitat von Kenny Aronoff Der zu meinen Idolen zählt Was will man mehr? Geniale Folge und Geschichten Mit der Modulation habe ich übrigens Wie Dirk, oft muss man mir eine Deadline geben, dass ich mein Zeug übe. Bestes Beispiel mit meinem Subjob die letzten Wochen bei der Big Band. Hatte ich das letzte Mal erwähnt. Handy über Gesicht Emoji. In der Nacht vor dem ersten Gig habe ich mir noch die letzten Songs notiert. Paar Hänger, Aussetzer und Fehler gab es, aber die habe ich mit gekonnter lässiger Erfahrung weggegrooved. Improvisieren und mit einem verschwitzenden Lächeln den Mietmusiker anschauen, kann ich zur Not. Ist sehr gut. Zudem stimme ich euch zu, dass umso mehr Konzerte ich spiele, umso weniger Musik höre ich zu Hause bzw. im Auto. Verrückt ist auch, dass ich manchmal keine Lust auf den einen oder anderen Gig habe. Nervt mich dann Tage zuvor, dass ich den Job angenommen habe. Baut da mein Set auf und kotzt ab, dass ich mich damals für Schlagzeug und gegen Mundharmonika entschieden habe. Aber dann beginnt der erste Song und ich bin drin und habe Bock, das Ding zu rocken, zu grooven. Und das ist der Moment, wo ich innerlich lächle. Und ich weiß, genau hier gehöre ich hin, auf diesen Hocker. hinter diese Kessel und gebe den Mädels und Jungs vor mir, was sie brauchen. Eine Grundlage, einen Rhythmus, wo sie sich drauflegen und performen können. Ich finde, ihr habt in der Rotationsfolge super viele wichtige Dinge angesprochen. Tipptopp. Auch habt ihr ein wenig über das Thema Mikrofonierung geredet. Sehr spannend, bin selbst gelernter Tontechniker und hab da auch immer Freude daran zuhören, wie es andere machen. Den perfekten Weg gibt's eh nicht und man lernt auch hier mit jedem Job dazu. Selbst spiele ich live bei vielen Gigs nur noch mit einem Bassdrum-Mic und eine oder vielleicht zwei Overheads. Sehr sparsam und oldschool, aber funktioniert für die meisten Konzerte sehr gut und ich mag es einfach, wenn das gesamte Set abgebildet wird. Recordings sind wieder ein ganz anderer Schnack. Da habe ich an den einzelnen Trommeln-Mics, die ich dann bei Bedarf zusätzlich bei den Overheads reindrehen kann. So, mal wieder viel geschrieben. Ich hoffe, ich nerve euch nicht mit meinen Mails. Auf keinen Fall. Bitte weitermachen. Zum Thema Ticker. Ich finde es super. Behaltet das bitte bei. Für mich sind die Infos über zukünftige Veranstaltungen Immer wichtig. Zudem auch welcher Drummer in welche Band eingestiegen, ausgestiegen ist oder auch leider wer von uns gegangen ist. Weiter so. Oliver, Ende. PS. Fun Fact zum Thema Üben. Ich hab's mit der Hyatt wie Ringo Starr oder alte Jazzer. Spiele sie dauerhaft auf zwei und vier mit. Hab vor ein paar Wochen mal angefangen zu üben, diese immer vier on the floor durchlaufen zu lassen. Für manche Songs find ich's cool oder auch als Time für die Band. So richtig sauber hat es aber nicht gekroovt. Letztes Wochenende spiele ich ein Konzert und da fällt mir während eines Songs auf, dass mein linkes Bein die Hyatt 4 durchspielt, ohne dass ich darüber nachgedacht habe. Hat auch super gekroovt. Hat mich natürlich super gefreut und mich kurzzeitig darauf konzentrieren und was passiert. Mich hat es kurz aus dem Rhythmus gekegelt. Dirk hat es, glaube ich, angesprochen. Manchmal einfach das Hirn ausschalten und nicht drüber nachdenken ist besser. In diesem Sinne, passt auf euch auf. Es sind immer noch stürmische Zeiten. Mit freundlichen Grüßen, kein Regards, Oliver. Mega. Geil, Oliver. Ey, vielen Dank. Ja, freuen wir uns echt bitte da draußen, wenn ihr Feedback habt. Es hilft uns, es bestätigt uns auch in dem, was wir hier machen. Und ja, Oliver, mega. Also ich kenne das auch und ich denke mal, Timo auch, es gibt so einige Gigs, wo ich vorher überhaupt keinen Bock habe, Aber wenn ich dann hinterm Schlagzeug sitze und spiele. Dann bin ich in meiner Welt und fühle mich wohl. Oder auch, wenn ich scheiße drauf bin erst, aber dann spiele ich und merke, das ist der Grund, warum ich Trommel. Ja, das kann ich echt so unterschreiben. Also vor allem die Vorbereitung nervt mich ganz oft. Jedertem, man spielt ja oft Musik, die vielleicht nicht unbedingt auch die eigene Lieblingsmusik ist. Und wenn man dann Songs vorbereiten muss, kann das schon mal auf die Nerven gehen. Aber sobald man die Songs dann spielt, man spielt Schlagzeug. Genau. Man macht einfach Bock. Ihr müsst auch keine Angst haben. Ihr müsst nicht alle fünf Seiten schreiben wie der Oliver, wenn ihr auch einfach nur einen Einsseiler schreibt. Freut uns das genauso. Also nicht, dass ihr euch unter Druck gesetzt fühlt jetzt von Oliver, aber ich glaube, von Olivers Mail können wir irgendwann ein komplettes Buch rausbringen. Hammer. Nein, ich fand, hör mal, den Einstieg, weißt du, der hat mich an Star Trek erinnert. Logo 3.12, Sternenflotte. Ich dachte jeweils, ich dachte mega, mega geil, also Oliver, an dir ist auch ein Outdoor verloren gegangen, glaube ich also wenn du noch eine Drittkarriere anstreben möchtest, neben Schlagzeuger und Tontechniker überleg mal, ob du nicht auch was in der Richtung machen willst, also ich glaube du hast wirklich Talent, und die richtigen Worte auch und auch das Humorvolle ist es echt toll, es macht immer wieder große Freude, was von dir zu bekommen und vorlesen zu dürfen also bitte mehr davon weil du schreibst auch mittendrin, ob das nervt Nein, es freut uns tierisch. Und es würde uns auch freuen, wenn noch mehr Leute uns schreiben würden, auch gerne mal was Negatives, was euch vielleicht nicht gefällt, weil auch daran können wir wachsen. Ja, unbedingt. Bam. Heute vergesse ich es nicht. In unserem Brockpot darf natürlich auch, wie üblich nicht, die Empfehlung der Woche fehlen von Dirk und von mir. Der Dirk hat mir vorher gebeichtet, dass er noch spontan auf der Suche ist, sozusagen. Nee, ich habe schon relativ schnell, war mir dann klar, was ich machen will. Sehr gut. Aber ich starte mal wieder, weil wir haben es jetzt schon traditionmäßig so eingeführt. Genau. Und ich empfehle euch heute wieder einen ganzen YouTube-Kanal, auf den ich vor kurzem gestoßen wurde. Ich weiß gar nicht mehr von wen. Ich glaube, es war auch im Drumhang. Da wurde der Kanal erwähnt, Drums the Word, in einem Wort, Drums the Word, von einer Homepage, der nennt sich www.drumstheword.com. Und das ist ein Schlagzeuger, ich glaube, er ist Engländer, bin mir nicht ganz sicher. Der hat mittlerweile auf YouTube 120.000 Abonnenten. So wie wir. Ja, genau. Also wir sind noch ein bisschen geiler am Start, aber er macht sich nicht schlecht. Er hat da mittlerweile über 1270 Videos hochgeladen. Und es geht darum, dass er teilweise Songs erklärt, wie sie gespielt werden. Also er nimmt Songs aus der Pop-Rockmusik und erklärt, wie sie gespielt werden sollen. Wir ploppen jetzt hier gerade mal auf Give Me One Reason von Tracy Chapman, So Lonely von The Police, Pinball Wizard von The Who. Also wirklich in ausführlichen Videos, die dann um die 20 Minuten dauern. Es gibt aber auch so kurze Sachen, wo er einfach nur bestimmte Grooves zeigt, wie die gespielt werden. Also kommen nicht gar nicht den kompletten Songs, sondern die wichtigsten Parts daraus, die man spielt. Es gibt aber auch Drum Lessons natürlich. Aber ich finde eben, das Coole ist, wenn man auf der Suche ist nach einem Song und man hat mal nicht die spontane Idee, was passiert da eigentlich? Bei 1200 Videos wird man wahrscheinlich relativ sicher fündig bei Drums in the World. Und die sind sympathisch gemacht. Kann ich empfehlen, wie soll ich sagen, eine kleine Bibliothek vielleicht sehr zu empfehlen. Drumstheword.com und auf seiner Homepage kann man dann übrigens auch gegen ein kleines Entgelt die kompletten Transkriptionen sich anschaffen. Cool. Gute Transkription? Ja, sind schon ordentlich. Oder mehr als Fahrplan? Ne, sind schon ordentlich. Ich sage ja trotzdem auch immer, traue keine Transkription, die du selbst gefälscht hast. Denn es gibt ja immer wieder, da nehme ich mich auch nicht raus oder niemanden. Hundertprozentig ist immer fast unmöglich. Es ist fast unmöglich. Also erstmal, ich bin kein Freund von kompletten Sachen nachspielen. Im Jazzbereich, zum Beispiel gerade bei Jazz-Solos, oder sowas, finde ich sehr interessant, um Einblick zu bekommen. Aber ich bin, wenn ich so Cover-Sachen spiele und ich soll die relativ genau spielen, tue ich mich sehr schwer. Weil ich will immer mein eigenes Ding da reinbringen. Also da muss ich... Finde ich auch okay. Warum ich sowas ja mache. Ich finde, wenn man in einer Tribute-Band spielt, sollte man... Das ist der Unterschied. Genau. In einer Tribute-Band, so nah am Original, wie es nur geht. Aber jetzt kommt's. Was ist denn das Original? So, reden wir jetzt immer von der Studio-Version. Oder reden wir von der Live-Version? Oder reden wir von der Live-Version, die vielleicht dann 20 Jahre später auch entstanden ist? Die Songs entwickeln sich auch bei den Künstlerinnen und Künstlern, auch bei den Bands weiter. Ja, stimmt. Es gibt nicht die einzig wahre Version, es sei denn, es ist Viva Rock You, da gibt es die einzig wahre Version. Aber auch nehmen wir ein Beispiel, Phil Collins. Jeder kennt natürlich das Fill-In, In the Air Tonight. Das muss so kommen, keine Frage. Das spielt auch Phil Collins jedes Mal so, oder hat es leider so gespielt, muss man ja sagen. Er kann es nicht mehr. Wie ihr alle wisst, denke ich mal. Aber was dann danach passiert, das heißt, wo er dann singt und die Tom-Parts macht, ich glaube, die sind auch nicht immer exakt dann 100%. Die sind ja auch variiert, improvisiert. Also in den seltensten Fällen wiederholt sich eine Studioversion genauso eins zu eins live. Auch vom Tempo her gibt es da Unterschiede. Oft werden dann live die Sachen schneller gespielt. Und deswegen finde ich es eigentlich immer nur wichtig, man hat eine... Man gibt den Charakter ordentlich wieder. Das finde ich eigentlich das Wichtigste. Und alles andere ergibt sich. Mein Gott. Nee, hast du recht. Eine Transkriktion finde ich dann, eine Transkriktion mache ich, auch im Jazz-Bereich, um Anregungen zu geben. Genau. Es ist eine Anregung. Man soll sich damit weiterentwickeln. Ja, oder auch, damit man versteht, wie hat der es interpretiert. Genau. Was ist die Intention dahinter vielleicht auch? Genau. Oder warum hat er das Reitbecken gerade so phrasiert und nicht so? Ganz kurz, weil ich ja dieses Jazz-Kanzler so noch viel mache. Habe ich gestern auch im Drumhang erzählt. Es gibt diese ganz, ganz berühmte Platte von Miles Davis, Kind of Blue. Wer sie nicht kennt, sollte auf jeden Fall einmal reingehört haben. Da gibt es einen relativ bekannten Jazzstandard drauf, So What. So What ist auf der Platte gespielt in Tempo 130 irgendwas, also ich glaube um die, 136 BPM und es gibt eine Live-Aufnahme, die ist ungefähr ein halbes, dreiviertel Jahr später entstanden als die Studio-Version von So What, also der gleiche Song in Tempo 260. Also da hat Miles Davis und die Jungs um ihn herum deutlich Tempo gemacht, ganz bewusst aber natürlich auch. Und dann kann man nicht sagen, welche ist denn jetzt die Original-Version? Spiele ich die Live-Version von So What oder nehme ich es die Studio-Version? Es ist immer die Frage, was will ich damit, was ist die Intuition dahinter, welche Energie möchte ich preisgeben, welchen Vibe möchte ich auch haben. Und Ähnliches kann es ja auch, finde ich, mit Pop-Rock-Songs. Wo es ein bisschen schwieriger ist, weil da muss ja ein Text untergebracht werden in der Regel. Bei Instrumentalmusik habe ich deutlich mehr Spielraum, was Geschwindigkeit anbelangt. Aber irgendwann, wenn einer singt oder jemand singt, kann etwas zu langsam oder zu schnell sein für den Text. Da muss man ein bisschen aufpassen. Aber genau, dann sind wir ein bisschen abgewischt vom Thema, aber ich spiele auch live um Himmels Willen nichts eins zu eins nach. Das kann ich mir ja gar nicht merken. Das merke ich. Jetzt kommen wir wirklich ein bisschen off-top. Weil viele Schüler, wenn ich dann mit denen zum Beispiel im Unterricht einen Song mache, versuchen die jeden Film mit den Toms und alles immer nachzupfen. Ich sagte, das SCH-Wort scheiß doch drauf. Ich sagte, nehmen die rhythmische, also was ich mache, ich nehme die rhythmische Figur, die da steht, als Anhaltpunkt, aber ob das ein Tom 1, ein Tom 3 ist, das wird der Künstler glaube ich noch nicht mal hören. Ich sage, halte dich meinetwegen da dran, aber viele stolpern oder fliegen raus aus dem Song, weil die das versuchen dann, Reitbeckenkuppe, Crash, Tom 1, Tom 3, Bass-Tram. Das merkt keiner. Das ist meine Intention, weil ich muss ja oft die Feuerwehr ich mache sehr häufig die Feuerwehr live und da interessiert es niemanden, ob ich da einen Tom 3 treffe oder komplett weglasse, wenn ich es nicht kann. Und ich merke selber, oh, das ist eine rhythmische Figur, da sind jetzt vier Viertel drin, die lasse ich mal weg. Also von daher versteift euch bitte nicht so auf die Noten. Sollen wir das fast jetzt aufmachen oder ein anderes Mal? Ich glaube ein anderes Mal, sonst wird es echt lang. Ich hätte auch noch meinen Senf dazu zu geben, aber dann verschieben wir das mal. Lass doch nächste Folge, dass wir darüber reden. Wir müssen das jetzt im Hinterkopf verhalten. Ja, aber das passt eigentlich ganz gut, weil den nächsten Podcast sollen wir den teasern, was wir da im Interview haben. Ich weiß es gerade selbst, dass ich einen Teaser machen kann. Grand Jam. Grand Jam, natürlich. Weil da sieht es nämlich ein bisschen anders aus. Aber da passt das Thema auch ganz gut rein. Perfekt, genau. Richtig. Dann nehmen wir ja demnächst auf, um Himmels Willen, habe ich schon gar nicht mal im Schirm gehabt. Genau. Wir teasern, es ist vor kurzem ein Weltrekord gebrochen worden. Und zwar, wir berichten vom Grand Jam aus Frankfurt und haben so ein bisschen einen Mitwirkenden und so ein bisschen die Macher mit am Start. Einfach als kleinen Teaser und als Vorgeschmack, was euch im nächsten großen Interview-Podcast erwartet. Sehr gut. Aber dann sprechen wir auch da drüber nochmal, genau, weil das passt da ganz gut rein aber bleiben wir, wir sind heute voll Brockpot, bleiben wir jetzt mal bei deinem Thema, was du jetzt uns noch kredenzt nämlich, und zwar, ich beschäftige mich gerade wieder ich mach ja viel, ich schreib ja viel. Und schreiben ist zu viel gesagt. Ich versuche ja zu komponieren, dass ich so eigene Backing Tracks habe, dass ich keine Vorgefechten habe, sondern versuche mir die selber zusammenzuschrauben. Und meine Piano Skills sind sehr rudimentär, wenn es das überhaupt schon trifft. Ganz ehrlich. Und ich bin nach langer Zeit wieder auf ein Programm gestoßen, was ich mir jetzt auch geholt habe. Und zwar ist das Programm Reason. Und zwar bin ich dadurch aufmerksam geworden, ich habe auf YouTube, ja, hat YouTube verbrochen, ein Video gesehen von einem Modul, von einem Arpeggiator-Modul. Und das fand ich so geil, wo ich sagte, boah, da kannst du total geil drüber zocken. Das macht total viel Spaß und habe mir daraufhin dieses Programm zugelegt. Das hatte ich ganz vor Jahren mal auf dem Schirm gehabt. Das ist bestimmt schon 15 Jahre her, wenn nicht noch mehr. Und war dann so angefixt durch diesen Arpeggiator und dass ich mir das Programm zugelegt habe. Das Programm heißt Reason und wir sind mittlerweile in der Reason-Version 13. Das gibt es als Abo-Modell, wo du also monatlich das quasi bezahlen kannst. Oder es gibt es, du kaufst es einmal und müsstest dann später, wenn mein, glaube ich, jetzt Reason 14 rauskommt, müsstest du einen Upgrade-Preis bezahlen. Und das Programm, mal kurz erklärt, es ist eigentlich eine kleine DAW, Digital Audio Workstation. Also es ist eine kleine komplette Einheit in sich. Das heißt, du kannst einen kompletten Song, das fand ich halt auch ganz interessant für mich. Ich muss nicht, normalerweise mache ich meine Songs in Logic, Schlagzeug aufnehmen tue ich in Pro Tools und da kannst du deine eigenen kleinen Songs in Reason aufnehmen und die haben verschiedene Modelle von Arpeggiator, Chordsequencer, weil ich weiß auch nicht immer, welche Akkorde ich drücken muss. Das heißt, das hilft mir ganz gut dabei. Es sind ein paar ganz coole AI-Funktionen dabei. AI-Funktionen dabei. Und das ist, es ist nicht günstig, sage ich ganz ehrlich. Also wenn du die Vollversion nimmst, bist du bei knappe 490 Euro bist du. Also die muss man schon hinblättern in der monatlichen geleasten Version. Es gibt auch eine Trial-Version erst am Anfang, wenn euch das interessiert. Ich fand, es ist aber so viel von Drums, von Gitarren, von Synthesizer-Spuren. Und gerade, wie gesagt, meine Kompositionsfähigkeiten sind sehr begrenzt. Das sage ich mal so, da bin ich doch mehr Trommler für. Aber mir hat es echt Spaß gemacht. Und da ich ja auch, wie gesagt, für unsere Akademie oder für Workshops oder auch für meine Schüler viel Machwolle, fand ich das halt so interessant. Und auch dieses... Das Programm kann man auch als Einzelmodul, so wie ich das verstanden habe, kaufen. Das Arpeggiator Lab. Und das liegt dann, glaube ich, bei 80 Euro oder so. Also das ist dann wieder eine Hausung, wo man sich überlegen kann. Aber ich fand halt dieses ganze Paket mit allen sehr interessant. Und schaut mal in den Shownotes. Geht mal auf den Link zu der Firma Reason und lasst euch da mal ein bisschen berieseln. Boah, Pock. Ohne Ende blöd. Ey, Wahnsinn. Und checkt das mal aus. Das ist für mich echt doch so eine Empfehlung der Woche, weil ich es wirklich interessant finde. Und ich werde dazu demnächst auch nochmal einen Geercheck machen. Aber dazu muss ich das Ganze erst selber nochmal mehr ausgecheckt haben. Weil an einige Hindernisse stoße ich dann selber. Aber es sind so viele Funktionen, dass ich es hier erstmal teasern möchte, als meine Empfehlung der Woche. Und es folgt ein kompletter Geercheck dazu, wo ich das Programm mal vorstelle. Weil es ist echt interessant für uns Trommler, die rudimentäre Kompositionsfähigkeit haben. Das klingt wieder auch wirklich prädestiniert für mich. Weil ich auch immer wieder was suche, wo ich halt eben sage, okay, das ist ein Drumbeat, jetzt bräuchte ich aber eigentlich mal ein geiles Playback dazu für meine Schülerinnen und Schüler oder für die Akademie. Und dann kommt nichts von mir halt, außer Boom. Boom, Boom, Boom, Boom, Boom. Zwei-Ton-Basslinie, so nach dem Motto. Mega, intuitiv zu bedienen, was würdest du sagen? Jein. Und es ist selbstlaufend. Du brauchst nicht extra noch eine andere DAW. Du brauchst also nicht Logic, wo das drin läuft, sondern es ist selbstlaufend. Genau, das ist nämlich das Interessante, was für mich war. Und das gibt es auch für iPad. Und das war nämlich für mich das Ausstehen. Das heißt, ich kann innerhalb dieser DAW kann ich quasi komponieren und kann das theoretisch dann entweder als MIDI-File oder als einzelne Spuren oder einfach als fertiges Ding in Logic zum Beispiel weiter bearbeiten. Okay, geil. Und das fand ich für mich Empfehlung der Woche. Soba, Miga, und dann. Music. Liebe Brockpot-Fans, das war die, 116. Ausgabe des Brockpot Schlagzeug-Podcasts. Wodcasts. Schlagabtausch. Ich habe keiner mehr, wie ich den Satz angefangen habe. Vielen Dank, dass ihr dabei wart. Auf jeden Fall. Ja, ich fand es wieder eine sehr runde, nerdige Folge. Mir war es immer großen Spaß. Wenn ihr was habt und ihr fand es nicht so geil oder ihr habt was gegen Brockpots, dann schreibt uns gerne an schlagabtausch at gmail, schlagabtauschpodcast at gmail.com, schlagabtauschpodcast at gmail.com oder schreibt uns irgendwie über die Homepage, da gibt es auch eine E-Mail-Adresse, die ich allerdings gerade nicht auf dem Start habe. Schaut auf der Schlagabtausch-Net-Seite gerne mal vorbei, checkt mal die Akademie aus, wie gesagt, hat er sehr viel Mehrwert am Start. Wenn ihr noch einen Drumcam sucht im Oktober, auch da hätten wir was für euch im Angebot. Und ja, ansonsten würde ich sagen, Dirk, Gibt es noch hinzufügen? Eigentlich hast du nichts. Gesagt. Eigentlich hast du alles gesagt. Sehr geil. Oh, das ist ja brockig heute, aber echt. Sehr geil. Ich kann dem eigentlich gar nichts, hinzufügen. Oh, wie geil. Ja, hat viel Spaß gemacht heute. Das ist auch das erste Mal, dass wir alles hintereinander aufgenommen haben. Normalerweise machen wir das Interview an einem anderen Tag und dann im Podcast nochmal. aber jetzt hat es halt gerade heute gepasst. Das sagt natürlich jetzt extra, nur damit ihr denkt, wir haben nicht nur ein paar Klamotten im Schrank. Genau, genau, genau. Und ja, es ist alles das. Schaut mal wirklich beim betreuten Trommel vorbei. Im Drumhang ist immer ein großer Spaß und nochmal in der Gemeinschaft macht es einfach mehr Spaß, mit allen zusammen zu reden, zu nerden. Denkt an unser Drumcamp. Wir freuen uns jetzt schon riesig darauf. Also, passt auf euch auf. Es sind immer noch stürmische Zeiten. Oh, das Wochenende soll wirklich jetzt sehr regnerisch werden und sehr, sehr stürmisch. Ja, super. Ich spiele einmal Open Air. Das freut mich ja. Oh. Ja, ich bin auch mal gespannt. Rock am Ring ist dieses Wochenende. Dann wisst ihr auch, an welchem Wochentag wir aufnehmen. Ich hoffe, das geht auch immer alles glatt über die Bühne. Also, passt auf euch auf. Es sind stürmische Zeiten. Euer Podcast-Team. Music.