Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Viel Lob - was der Innensenator zum Koalitionsvertrag sagt
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- Music. Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Stefan Steinlein. In unserer heutigen Nachrichtensendung geht es darum, wie CDU, CSU und SPD Deutschland sicherer machen wollen. Es geht um den sich anbahnenden Zollkrieg und die Auswirkungen auf Unternehmenspleiten. Um die Pläne im ehemaligen US-Generalkonsulat ein Luxushotel zu errichten und die Proteste der Anwohner dagegen. Es geht um zwei Unfälle mit Fahrradfahrerinnen und einen möglichen Widerspruch gegen Pläne des Meta-Konzerns. Doch zunächst blicken wir wie jeden Tag auf die meistgelesenen Artikel elfabendblatt.de. Auf Platz 3 bis zu 4,75 Prozent für Festgeld, sogar Sparkassen machen mit. Auf Platz 2 Strompreis, Wattenfall senkt Preis, das sollte man beachten. Und auf Platz 1, also der meistgelesene Artikel, DSDS-Star startet auf Söld seine zweite Karriere. Und damit sind wir bei den Nachrichten des Tages. Einschränkungen beim Waffenrecht, längere Speicherung von Internetdaten, härteres Vorgehen gegen Volksverhetzung und ein genauer Blick auf möglicherweise gefährliche Menschen mit psychischen Erkrankungen. Der Koalitionsvertrag von SPD und Union auf Bundesebene sieht einiges an Verschärfungen bei der inneren Sicherheit vor. Hamburgs Innensenator Andi Krote zeigt sich erfreut über viele der Pläne. So soll künftig jeder, der eine Waffenerlaubnis beantragt, verpflichtet werden, ein psychologisches Gutachten vorzulegen. Zur Verhinderung weiterer Gewalttaten soll die frühzeitige Erkennung von Risikopotenzialen bei Personen mit psychischen Auffälligkeiten sichergestellt werden. So steht es im Koalitionsvertrag. Auch wenn es noch keinen konkreten Pläne gibt, hält Grote diesen Ansatz für richtig. Er sagt, wir hatten es deutschlandweit in den vergangenen Monaten häufig mit Menschen zu tun, die psychische Krankheiten oder Auffälligkeiten haben, auf die man nicht rechtzeitig aufmerksam geworden ist. Hier müssen wir noch genauer hinsehen, so Krote. Die eskalierende Zollspirale und das damit verbundene Risiko einer Rezession in den USA führt zu steigenden Insolvenzen und einem Rückgang des Welthandels. Zu diesem Schluss kommt der aktuelle ökonomische Ausblick des weltweit führenden Warenkreditversicherers Allianz Trade, Der hieß bis 2022 Euler Hermes und die Deutschlandzentrale des Unternehmens ist hier in Hamburg. Demnach ist der weltweite Warenhandel um 0,5 Prozent ins Minus gerutscht. Im Jahr 2024 waren es noch satte 2,1 Prozent Wachstum bei den gehandelten Waren. Weltweit dürften die Insolvenzen im Jahr 2025 um rund 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen. Am stärksten betroffen die USA selbst mit einer nun erwarteten Zunahme der Insolvenzen um 16 Prozent. Bei einem Handelsglied gibt es keine Gewinner, sagt Milo Bogarts, Chef von Allianz Trade in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Von der geplanten Umwandlung des ehemaligen US-Generalkonsulats an der Alster in ein Luxushotel mit 85 Zimmern und 170 Betten halten viele Anwohner und Nachbarn rund um die Warburgstraße in Roderbaum gar nichts. Sie befürchten Lärm, Dreck und zu viel Verkehr. Das wurde am Dienstagabend bei einer öffentlichen Diskussion im Bezirksamt Eimsbüttel deutlich. Zitat Ein weiteres Hotel ist falsch an dieser Stelle. Es gibt genug Luxushotels rund um die Alster. Das kritisierte in etwa der ehemalige Hamburger Finanzsenator Wolfgang Peiner von der CDU. Die Immobilie an der Alster, in der bis vor drei Jahren das ehemalige US-Generalkonsulat untergebracht war, wurde 2024 von der deutschen Realbesitzunternehmensgruppe erworben. Und es soll zum Hotel The Jefferson umgewandelt werden, in unmittelbarer Nähe zum Luxushotel The Fontenay. Anfangs war die Rede von einem Boutique-Hotel mit 30 bis 40 Zimmern. 85 Zimmer springen aber den Rahmen, sagt Wolfgang Peiner. Er bedauert, dass die Stadt Hamburg die Immobilien nicht erworben hat. Eine Fahrradfahrerin ist am Mittwochmorgen in Eimsbüttel von einem LKW angefahren worden. Laut Polizei ereignete sich der Unfall um 9.30 Uhr auf der Kreuz- und Dormannsweg-Ecke Fruchtallee. Die Frau wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei geht jetzt der Frage nach, ob der LQW-Fahrer die Fahrradfahrerin beim Abbiegen übersehen hat. Erst vor wenigen Tagen war in Langenhorn eine 90-jährige Fahrradfahrerin mit einem Auto zusammengestoßen, als sie bei Roter Ampel die Straße überqueren wollte. Bei dem Unfall wurde die Frau lebensgefährlich verletzt. Wie die Polizei heute Morgen mitteilte, ist die Seniorin jetzt gestorben. Angesichts der geplanten Nutzung geteilter Daten von Instagram- und Facebook-Nutzern zu KI-Trainingszwecken im Metakonzern hat Hamburgs Datenschutzbeauftragte auf Möglichkeiten zum Widerspruch hingewiesen. Er könne die Sorgen von Nutzerinnen und Nutzerinnen verstehen, wenn alle ihre in sozialen Netzwerken geteilten Bilder und Texte nun in KI-Modelle einfließen. Das sagte Thomas Fuchs. Hier schützt nur ein rechtzeitiger Widerspruch. Wenn, dann jetzt, fordert Fuchs. Ende Mai diesen Jahres will Meta damit starten, die Daten aller volljährigen europäischen Facebook- und Instagram-Nutzer für das Training der eigenen KI-Anwendungen einzusetzen. Soll der Widerspruch seine volle Wirkung entfalten, muss ja vor Ende Mai 2025 eingelegt werden, informiert Hamburgs Datenschützer. Was sonst noch so los ist in der Stadt? Zwischen dem 28. April und dem 8. Mai fahren auf der U3-Strecke zwischen Schlumpf und Kellinghusenstraße keine Züge. Grund sind Bauarbeiten. Die Hochbahn erneuert Gleise, Stromschienen und Schwellen und richtet einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Dadurch kann sich die Fahrzeit um bis zu 20 Minuten verlängern. Weil ein Mensch heute Morgen über die Gleise im Hauptbahnhof gelaufen ist, musste die Bahn die Strecke sperren. Erst nachdem sichergestellt war, dass sich keine Person mehr in dem Gleisbereich auffiel, wurde die Sperrung wieder aufgehoben. Und ein Streifenwagen ist in Hamburg gegen einen Ampel- und Laternenmast gefahren. Drei Polizisten wurden dabei leicht verletzt, teilte die Polizei mit. Wie genau es zu dem Unfall heute Morgen kam, ist noch unklar. Der Streifenwagen sei auf einer Kreuzung einem anderen Fahrzeug ausgewichen und dabei gegen einen Ampel- und Laternenmast gekracht, heißt es. Damit sind wir am Ende unserer kleinen Nachrichtensendung. Ich bedanke mich für Ihr Interesse und wünsche Ihnen einen schönen Abend. Tschüss. Ein Podcast von Funke. 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