Latest / FOMtastisch - Daily Handball Podcast / Die dänische Handballformel #7 Mit Lars Mühling & Jamal Naji: Anschlussförderung
Transcript
- 0:02Vorm Tasting der Daily Handball Podcast.
- 0:10Hier ist eine neue Ausgabe von fantastisch, dem Daily Handball
- 0:13Podcast. Die dänische Handball Formel.
- 0:16Das ist heute wieder die Überschrift endlich wieder.
- 0:18Wir versuchen ja seit jeher diese dänische Handball Formel
- 0:21ihren Podcast zu entschlüsseln, so ein bisschen zumindest.
- 0:23Mit dem lieben Kollegen Lars Mühling aus Dänemark,
- 0:25Handballtrainer Jugendtrainer mit jeder Faser.
- 0:29Aktuell ist ein Videoanalyst bei GOG, aber wir schauen hier die
- 0:32ganze Zeit. Wie macht Dänemark das, dass es
- 0:34da gefühlt nie an absoluten Top Talenten abreißt?
- 0:38Was passiert eigentlich zum Beispiel nach der A Jugend, Was
- 0:41kann Deutschland davon lernen? Das wollen wir heute besprechen
- 0:43ich Grüße wieder hoch in den hohen Norden nach Dänemark hi
- 0:47Lars. Moin Fromm, schön dich mal
- 0:49wieder zu sehen nach der EM. Ja, endlich.
- 0:51Und da haben wir uns sogar mal in echt gesehen.
- 0:52Das hat mich auch sehr, sehr gefreut und haben besprochen,
- 0:55wie es weitergeht hier und ich freue mich ganz besonders, dass
- 0:58wir heute einen weiteren Gast am Start haben.
- 1:00Er ist Trainer beim ASV Hamm Westfalen, ich kann ihn.
- 1:03Nach der EM aber eigentlich gar nicht mehr ohne seine Touch
- 1:07Analyse. Wand bei deinen Vorständen, da
- 1:09war nämlich als Experte aktiv. Guten Morgen javadati.
- 1:13Moin Hi. Wir freuen uns riesig, dass du
- 1:15dabei bist. Ich höre mir das heute hier die
- 1:17ganze Zeit einfach aus Reihe 1 an freue ich mich sehr drüber,
- 1:20bin sehr gespannt auf den Input der heutigen Folge.
- 1:23Wir wollen das Ganze weiter diskutieren aus den letzten
- 1:26Folgen, Lars deswegen vielleicht mal vorneweg um alle auf den
- 1:29gleichen Stand zu bringen, der der wichtigste Punkt was ist aus
- 1:31deiner Sicht das was? Dänemark so gut hinbekommt, was
- 1:34die Anschlussförderung nach der Jugend dann anbelangt.
- 1:37Frühzeitig die Jungs, wo man sagt, dass sie ganz oben
- 1:41ankommen werden, die zu fördern. Und ich glaube, dass ganz, ganz
- 1:45viele Beispiele eben gerade in dieser dänischen Liga, wenn wir
- 1:49jetzt auf den Jahrgang beispielsweise 2007 eingehen,
- 1:52die bekommen regelmäßig Einsatzzeiten auf dem Top Top
- 1:56Niveau, davon reden wir eben nicht, Dritte Liga oder zweite
- 1:59Liga, wie es ja häufig in Deutschland ist.
- 2:02Sondern wirklich davon in der Profi in der Profimannschaft zu
- 2:06spielen. Und das eben auch in
- 2:08Situationen, wo es drauf ankommt und wo auch Ergebnisdruck noch
- 2:12herrscht und nicht eben wie in Deutschland häufig der Fall ist.
- 2:16Wirklich nur die letzten 23 Minuten, wo das Spiel komplett
- 2:20durch ist und dass dieses Vertrauen gibt diesen
- 2:24Jugendspielern eben ganz ganz viel, die natürlich die.
- 2:28Die Eigenschaften mitbringen eben auch es nach oben schaffen
- 2:31zu können. Schau mal, wir wollen heute mal
- 2:33diskutieren, was passiert eigentlich oder was muss
- 2:36passieren in einer guten Anschlussförderung.
- 2:37Was sind die Unterschiede, Deutschland, Dänemark, auch was
- 2:40die Strukturen anbelangt und natürlich ist es klar, dass die
- 2:42Bundesliga auch mit dem Druck, den Lars auch gerade schon
- 2:45angesprochen hat, natürlich noch mal ganz anders unterwegs ist
- 2:47als beispielsweise der ein oder andere dänische Club jetzt mal
- 2:49ganz runtergebrochen, trotzdem, was kann Deutschland von
- 2:53Dänemark lernen? Was aber auch möglicherweise
- 2:56umgekehrt erst mal die ganz große Frage, Du hast das jetzt
- 2:59auch gehört, was Lars gesagt hat, wie blickst du auf das
- 3:02dänische System? Ja, es ist immer schwierig, das
- 3:04so von außen tatsächlich zu betrachten.
- 3:06Ich krieg da immer ganz gute Insights, vor allen Dingen auch
- 3:10über über über Lars Vorgesetzten, über über Michel,
- 3:13mit dem ich schon lange im Austausch bin.
- 3:16Wo wir auch schon einige Diskussionen drüber hatten.
- 3:18Wirklich ne ne gute Streitkultur da haben.
- 3:20Ganz offensichtlich machen die Dänen ja irgendwas sehr sehr
- 3:22gut, das ist ja unbestritten die die die Qualität der Spieler,
- 3:27diese Facette an Werkzeugen die diese Spieler haben.
- 3:31Das ist schon außerordentlich gut.
- 3:33Ich finde zeitgleich aber, dass dieser Diskurs Deutschland
- 3:37versus Dänemark in der Ausbildung häufigst zu radikal
- 3:40gedacht wird. Also Deutschland macht auch eine
- 3:43sehr, sehr gute Ausbildung, wir, wir gehören zu den Top Nationen
- 3:46in der Welt. Wir schaffen es immer wieder top
- 3:49Spieler auszubilden. Jetzt haben wir natürlich den
- 3:52den quantitativen Vorteil gegenüber Dänemark, gerade was
- 3:55die die Menge auch an Spielern angeht und genau deswegen muss
- 3:59man dann auch unseren Output hinterfragen, was auch in
- 4:01Ordnung ist. Aber mir ist erstmal wichtig zu
- 4:03sagen, wir haben sehr viele gute Jugendtrainer, ich glaube, dass
- 4:07wir immer besser werden. Ich glaube, dass die
- 4:08Trainerausbildung des Deutschen Handballbundes in eine richtige
- 4:11Richtung geht, die wird auch immer besser, das war vor 1015
- 4:15Jahren vielleicht auch noch ein Stück weit anders.
- 4:17Da haben wir sehr viele Menschen, die, die das Steuern
- 4:20und die das leiten, aber die die Ausbildung in Dänemark, genau,
- 4:23sie ist offensichtlich ein Stück weit anders, sie hat andere
- 4:25leitprinzipien, Grundideen als unsere, und ich glaube, man kann
- 4:30sich da so gegenseitig ein Stück weit befruchten, um um dann zu
- 4:33meiner Kernthese direkt schon zu kommen, Spieler in der
- 4:36Anschlussförderung können auf top Niveau sich schon beweisen
- 4:39in der ersten dänischen Liga, Punkt ist richtig ich.
- 4:42Ich glaube aber auch, und das ist häufig dann auch vielleicht
- 4:44ein Fehler von Top Talenten bei uns.
- 4:46Wir haben mit der zweiten Liga aus meiner Sicht eine eine Oase
- 4:49an Ausbildungsqualität, an Möglichkeiten, ich glaube, dass
- 4:54wir in Deutschland über diese zweite Liga sehr, sehr gut
- 4:56entwickeln können und dann auch noch Topspieler nach oben
- 4:59entwickeln können. Es gibt natürlich auch Fälle, wo
- 5:01du direkt in der ersten Liga Fuß fast alles schön und gut, aber
- 5:04diese zweite Liga. Finde ich.
- 5:06Müssen wir vielmehr in den Mittelpunkt dieser
- 5:08Anschlussförderung Rücken und, und da muss ich Lars aus meiner
- 5:12Sicht so ein Stück weit widersprechen, das ist ein
- 5:14systemischer Vorteil, den Dänemark hat.
- 5:16Ich finde, der Ergebnisdruck in Dänemark ist eben deutlich
- 5:19geringer als in der deutschen ersten Liga, weil Dänemark
- 5:22dieses Playoff System hat. Das heißt, Mannschaften wie GOG
- 5:26oder wie Albor oder wie Monstü oder wie BSV.
- 5:30Alle Mannschaften, die da nachher um die ersten Plätze
- 5:34spielen. Skehren sind in der Lage, auch
- 5:36mal ein Spiel gegen eine Mannschaft, die im unteren
- 5:38Drittel spielt, mit sehr vielen Jungen über 4050 Minuten zu.
- 5:42Zu bestreiten, weil das Spiel für das Ziel nachher in der die
- 5:47Meisterschaft zu ergattern, nicht immer wichtig ist.
- 5:50Und das ist in dieser Dichte, in der Enge, in der Komplexität der
- 5:54ersten und zweiten Liga viel, viel schwerer möglich.
- 5:56Und das ist für mich ein Strukturdefizit, was wir in
- 5:58Deutschland haben. Ja, also ich glaube da wie du
- 6:01sprichst mir gar nicht, weil ich natürlich auch das Sage, dieses
- 6:03Vertrauen. Oder kannst du denen auch geben,
- 6:06wie du richtig sagtest, weil du gewisse Spiele verlieren kannst.
- 6:10Gerade gerade in dieser Vorsaison quasi.
- 6:12Da geht es schon ab und zu mal ein bisschen bisschen sehr
- 6:15entspannt her, allerdings um um da quasi reinzugehen.
- 6:20Ich meine, du bist das beste Beispiel, du hast, du hast Essen
- 6:23trainiert, BRC Dormagen Ewigkeiten in der Jugend, wie
- 6:27hast du denn im Vergleich eventuell zu anderen
- 6:29Mannschaften und Dormagen ist ja beispielsweise bekannt dafür,
- 6:32eben genau diesen Schritt in die zweite Liga gehen zu können als
- 6:35Jugendspieler und das machen die ja auch regelmäßig, warum
- 6:39scheitert es da? Das häufiger zu machen.
- 6:43Also erstmal glaube ich, dass wir damals in Dormagen, genauso
- 6:46wie es in Dormagen übrigens heute noch ist, diesen großen
- 6:49Vorteil hatten, dass diese komplette Ausbildung von C
- 6:53Jugend bis eintritt dann hoffentlich in die erste
- 6:55Mannschaft sehr ganzheitlich gedacht wurde.
- 6:58Also wir hatten damals zu dem Zeitpunkt mit Peer Pötz, David
- 7:01Röhrig und mir 3 hauptamtliche leitende Trainer in den
- 7:05Altersklassen, die. Die, die da sehr eng miteinander
- 7:07gearbeitet haben. Wir haben uns Ausbildungsziele
- 7:11definiert, alle haben gleich gleich in der Art und Weise, wie
- 7:14wir angreifen wollen, wie wir decken wollen, agiert, also es
- 7:18war wirklich ein roter Faden. Jeder Spieler, der seinen ersten
- 7:21Einsatz in der ersten Mannschaft hatte, wusste oder hatte schon
- 7:25die Erfahrung, was in der ersten Mannschaft gefordert ist.
- 7:28Das ist ein ein großer Vorteil und ich glaube, dass es in
- 7:31vielen Vereinen heute einfach noch an so einer
- 7:33Gesamtphilosophie scheitert. Also das sowas lässt sich
- 7:38schnell niederschreiben. Aber gelebt wird das in den
- 7:41seltensten Fällen. Da gibt es immer mal wieder
- 7:43positive Beispiele. Aber ich glaube, dass wenig
- 7:45Leistungszentren, wenig Vereine das so stringent verfolgen wie
- 7:49das der TSV Bayer Dormagen zum Beispiel macht, und das ist auch
- 7:51der große Erfolg des TSV Bayer Dormagen, und dann ist häufig
- 7:54auch die Not eine Tugend, es ist ein wirtschaftlicher Faktor, man
- 7:58kann halt keine fertigen Spieler kaufen, man ist gezwungen, das
- 8:01ist also ein methodischer Druck, junge Spieler dann auch spielen
- 8:04zu lassen und dann, da schließt sich der Kreis vielleicht auch
- 8:06ein Stück weit zu Dänemark. In Dänemark spielen die Jungs
- 8:09eben auch, da ist das eine Grundphilosophie der
- 8:12Mannschaften, dass junge Spieler integriert werden.
- 8:13In Dormagen muss das so gemacht werden, das ist der Erfolg, das
- 8:17ist vielleicht aber auch der Grund, warum dann solche Vereine
- 8:19wie Dormagen nie langfristig in der ersten Liga sich etablieren
- 8:23werden, sondern immer so eine Ausbildungsoase sind für für
- 8:25andere Mannschaften, aber da gibt es ja Magdeburg, Guck dir
- 8:28mal heute in erstliga Kader an, wie viele dieser Spieler in
- 8:32erstliga Kadern Kadern haben ihre Ausbildung in Magdeburg
- 8:35genossen, die Füchse Berlin. Schwemmen die erste und zweite
- 8:38Liga mit Talenten voll, die die dann nach ganz oben High Level
- 8:41das nicht direkt schaffen, aber die erste und zweite Liga
- 8:44Mannschaften bereichern die anderen, da gibt es schon einige
- 8:46Mannschaften, also diese Ganzheitlichkeit, dieser rote
- 8:49Faden. Der fehlt mir dann häufig in
- 8:51anderen Vereinen. Da würde ich quasi sagen,
- 8:54Dänemark hat keinen roten Faden in der Ausbildung.
- 8:56Der rote Faden heißt Spielen und ich glaube in Dormagen ist ja
- 8:59oder was du beschreibst ist ja diese deutsche Methodik von wir
- 9:04bilden von A bis z aus und Step by Step so um genau diese diese
- 9:09Jungs dahin kommen zu lassen, das ist sicherlich auch, und das
- 9:12hatten wir auch schon viel besprochen, von das ist auch
- 9:15dieser systematische Unterschied jetzt die Frage, du sagst ja,
- 9:19wir brauchen quasi. Quasi mehr Struktur um diese
- 9:22diese Spieler auch wirklich Richtung zweite Liga erste Liga
- 9:25kommen zu lassen, wäre es vielleicht andersrum der bessere
- 9:28Ansatz unter dem Motto Wir brauchen weniger Struktur.
- 9:31Die Frage ist ja, was heißt denn Struktur, wenn du sagst, ihr
- 9:33habt kein roter Faden, der roter Faden ist spielen, dann ist das
- 9:36die Struktur in meiner Sicht. Es wird in jeder Altersklasse
- 9:38viel gespielt, in Dormagen war die Struktur, dass wir sagen,
- 9:42wir haben viele 2 gegen 23, gegen 3 Situationen in großen
- 9:47offenen Räumen mit offensiven Decken, wir wollen Zweikämpfe.
- 9:50In großen Räumen führen wir wollen viel Zeit für, also wir
- 9:55wollen die Möglichkeit geben, 1 gegen 1 Duelle auf großem Raum
- 9:58zu gewinnen oder zu verteidigen. Wir wollen viel Zeit generieren,
- 10:01um in Helfersituationen zu kommen, um diese Entscheidung zu
- 10:03finden, das ist dann in dem Fall vielleicht der rote Faden, jetzt
- 10:06runtergebrochen ganz grob, ganz grob gedacht.
- 10:08Aber wann wird das in Dormagen oder wann habt ihr das in
- 10:11Dormagen gesagt? Von welchem Alter reden?
- 10:13Wir da, also wir in Dormagen beispielsweise, ist es so, dass
- 10:15wir in der C Jugend mit einer ganz offensiven 33 Deckung
- 10:18beginnen. Und dann?
- 10:20Sukzessive ein Stück weit defensiver werden mit der mit
- 10:22Eintritt in die B Jugend in die B Jugend sind wir in eine 31
- 10:26gegangen. Auch das war eine ganz spezielle
- 10:2831, die wir da in Dormagen implementiert haben, ein Stück
- 10:31weit anders, als dass andere Mannschaften definiert haben und
- 10:35dann gab es in in der A Jugend immer wieder Phasen und
- 10:38Elemente, wo wir dann auch mal in eine 60 gegangen sind, aber
- 10:40aus diesem, aus dieser Idee der offensiven Grundabwehr in C und
- 10:44B Jugend mit mit mit sehr aktiven Elementen.
- 10:48Fiel es uns dann sehr einfach, eine 60 zu implementieren, die
- 10:51ebenso aktive Elemente hatte? Also das war jetzt keine
- 10:54klassische Sektorenabwehr, wo wir zwischen 6 und 8 Meter
- 10:57gearbeitet haben, sondern es war wirklich, es ist immer, also ich
- 11:01habe immer davon geredet, dass wir keine Abwehr spielen, wir
- 11:04greifen immer an, egal ob Offensive oder Defensive, das
- 11:06war so ein bisschen das Leitbild dafür, dieses Antizipative haben
- 11:09wir einfach entwickelt durch diese offenen Räume, das war
- 11:12zumindest ist unsere Wahrheit, unsere These, das haben wir uns.
- 11:15Eingebildet, dass das deswegen geklappt hat.
- 11:17Aber der Erfolg hat uns da auch ein Stück weit recht gegeben.
- 11:21Also so Spieler wie beispielsweise Julian Köster,
- 11:24der aus diesem System kam, hatte überhaupt keine
- 11:27Anpassungsprobleme, dann von einer 3 zu 1 Abwehr, wo er
- 11:31unsere Spitze war und da vorne Mitte ganz lange aber auch auf
- 11:34der Halbverteidigerposition verteidigt hat, dann eine 60 zu
- 11:37verteidigen und welche Qualitäten er heute in der
- 11:39Abwehr hat, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.
- 11:41Dahingehend würdest du behaupten.
- 11:44Ich meine, du bist du bist auch ein Trainer, der sehr viel
- 11:46Struktur haben will, der ganz, ganz detailliert arbeitet.
- 11:51Und wenn ich jetzt Ideen beschreiben würde, gerade
- 11:54Richtung Jugend, die arbeiten tendenziell individuell sehr
- 11:57detailliert, aber eben nicht im mannschaftlichen und genau wie
- 12:00du das beschreibst und am Motto im Daumen Magen wird von Anfang
- 12:03an eine 33, dann eine 321, dann tendenziell eine 60 und das sind
- 12:08ja auch diese diese strukturellen Unterschiede, die
- 12:10ja auch der Deutsche Handballbund vorgibt, dass man
- 12:13von allen. A bis Z ausbildet und in
- 12:15Dänemark dieses Spiel so ungefähr und wir machen einfach
- 12:19mal alles. Wo würdest du da sagen, braucht
- 12:22vielleicht auch Thema von diesem System lernen, weil wie du auch
- 12:26richtig gesagt hast, es gibt es gibt kein perfektes System in
- 12:28Dänemark kann sich auch einiges von Deutschland abgucken, aber
- 12:32wenn wir jetzt sagen okay wir wollen das deutsche System
- 12:34verbessern. Brauchen wir dann noch mehr
- 12:37Struktur, noch mehr Detailliertheit, noch mehr
- 12:40grundphilosophie? Oder brauchen wir vielleicht
- 12:42mehr Grundphilosophie hin zum Spielen und ein bisschen freier?
- 12:46Agieren, was heißt, ein bisschen freier agieren also für mich ist
- 12:49die Frage, wie definiere ich Struktur, was ich was von den
- 12:53Sachen, von denen ich sage, gehen wir mal auf den Angriff,
- 12:55was man sich in Dänemark aus meiner Sicht absolut abgucken
- 12:58muss. Ich finde, wir denken schon zu
- 13:01früh in Auftakthandlungen. Die Dänen denken in
- 13:04Spielsituationen, das heißt, wir wir bauen etwas eine
- 13:08Auftakthandlung, und die operiert dann im oder die mündet
- 13:12dann im ersten Knotenpunkt in der 22 Situation.
- 13:15Dann bauen wir, organisieren wir alles bis in diese 22 Situation,
- 13:19die Dan spielen. Diese 22 situation und diese 22
- 13:21Situation hat ja immer unterschiedliche Parameter, mal
- 13:24ist der Innenblocker auf 9 Meter, mal auf 11 Meter, mal ist
- 13:27der Halbverteidiger auf 6 Meter, also diese Konstellationen sind
- 13:30immer unterschiedlicher, der Raum ist mal n Meter weiter
- 13:33links, mal n Meter weiter rechts und die Dan denken in diesen
- 13:36Situationen, in diesen offenen. Spielsituationen wir bauen und
- 13:40organisieren diese 22 Situationen vorher bis ins
- 13:43kleinste Detail. Davon kann man sich vielleicht
- 13:44gerade in der Ausbildung ein Stück weit frei machen aus
- 13:47meiner Sicht und ein weiterer Punkt, wo ich sage, da können
- 13:49wir sicherlich uns was abgucken, das ist, das sage ich, weil ich
- 13:53das mit mit Mickel diese Situation mal hatte, die ich vor
- 13:56Kopf hatte, wir saßen dann mal wieder am Tisch, haben uns mit
- 14:00irgendwelchen gitonic gläsern 6 gegen 6 Spielsituationen gebaut
- 14:04und. Und und dann fragte ich ihn
- 14:06irgendwie zu so einer Sache. Was ist für dich hier die
- 14:08richtige Lösung und er sagte ja, das ist für ihn die falsche
- 14:10Frage, sondern die richtige Frage ist, was siehst du hier
- 14:13gerade und das ist auch das was was ihr den Spielern vermittelt.
- 14:16Es gibt nicht die richtige Lösung, sondern was ist jetzt
- 14:18deine Idee, was siehst du, welchen Raum siehst du, wie
- 14:20könnte man das attackieren so n bisschen da im Konjunktiv zu
- 14:23denken. Und da sind wir vielleicht n
- 14:25bisschen starr und engstirnig da da, da pflichte ich dir bei.
- 14:29Also dass zu viel vorgeschrieben wird, sozusagen, weil auf der
- 14:32anderen Seite, Lars hat mir jetzt dieses eine Jahr hier im
- 14:34Podcast immer wieder erzählt, so Spielen, spielen, spielen, die
- 14:36Hallen sind schon immer offen, in Dänemark schon von klein auf
- 14:39kann ich, wann immer ich möchte, in die Halle rein und einfach
- 14:42spielen, spielen, spielen, um einfach ganz viel aktiv
- 14:44sozusagen zu erleben, und so kommt dann, ja, das ist ja auch
- 14:47die große Frage, kommt deswegen ein Matthias Gitzel da raus oder
- 14:50kommt da Matthias Gitzel raus, weil der eh so verrückt ist im
- 14:53positiven Sinne? Also das ist natürlich so ein
- 14:56Outliner. Blöd gesagt, mit dem mit dem
- 14:59Welttalent, da geht es gar nicht, dieses Top Talent,
- 15:03sondern was dahinter kommt und das hatten wir auch schon häufig
- 15:05besprochen. Was dahinter kommt ist
- 15:07eigentlich viel wichtiger und da muss man dann eben diese Top
- 15:11Talente von Dänemark über das Deutschland vergleichen und da
- 15:14gebe ich Jamal auch völlig recht, wir sind nicht schlecht
- 15:16in der Ausbildung, sondern wir sind immer noch top in der
- 15:19Ausbildung, das sieht man ja auch jetzt in der
- 15:21Nationalmannschaft, wie viele junge Talente dort.
- 15:24Dort angekommen sind, was für gute Jahrgänge wir auch haben
- 15:27und auch haben werden, die sich die sich jetzt als Weltmeister
- 15:31ausgezeichnet haben in U 21 genauso wie in der U 19.
- 15:35Auch u 17. Da ist aber dann die Frage,
- 15:37können die mit den Top Talenten aus Dänemark mithalten bzw was
- 15:42macht da den Unterschied? Und da bin ich eben oder
- 15:46beziehungsweise jetzt spätestens nach 2 Jahren eben auch
- 15:48überzeugt für diese Top Top Talente wie jetzt in Arnolsen
- 15:53beispielsweise. Da braucht man in der aktuellen,
- 15:56zumindest im aktuellen Handball eben diese Freiheiten um eben
- 16:00nicht sage ich mal, strukturell anzugreifen, sondern wirklich zu
- 16:04spielen und immer wieder eigene Lösungen zu finden, was dann
- 16:08eben diesen kleinen entscheidenden Unterschied
- 16:10macht, wo ich dann eben sage, die Top Talente aus Dänemark
- 16:13sind besser. Jetzt habe ich eben den Namen
- 16:15Gitzel genannt, aber wir meinen eigentlich dasselbe.
- 16:16Die also wenn du ein Püttlik noch dabei hast, dann kommt ein
- 16:19Arnolds und dann kommt ein Hoxer dazu und so weiter da kommen ja
- 16:21jedes Jahr immer immer neue Spiele dazu.
- 16:23Wir meinen exakt dasselbe. Um da um da mal noch einzuhaken.
- 16:27Also warum sind diese freien Situationen so wichtig?
- 16:32Und da gebe ich dir auch recht, also wenn wir mal, dann müssen
- 16:34wir ja nur Bundesliga Handball gucken.
- 16:36Jede Mannschaft löst aus mit einer Auftakthandlung.
- 16:39Jetzt müssen wir uns tatsächlich die Frage stellen und das ist
- 16:42was, was mir schon so seit 34 Jahren im Kopf rumschwirrt, ohne
- 16:45dass ich es dann direkter, detaillierter mal untersucht
- 16:47habe. Wir lösen ja aus mit einer
- 16:49Auftakthandlung mit dem Ziel im ersten Knotenpunkt.
- 16:53Lösung 123 zu finden im zweiten Knotenpunkt, also der wurde
- 16:56nicht bespielt im zweiten Knotenpunkt Lösungsmöglichkeit
- 16:58123 das kann skalierbar sein, nach unten, nach oben, dann
- 17:02kommt vielleicht noch ein dritter Knotenpunkt mit einer
- 17:04Anschlusskreuzung und haben wieder 3 Möglichkeiten und das
- 17:06müsste man mal untersuchen, wie oft schaffen wir es denn
- 17:10tatsächlich mit dieser Auslöserhandlung und.
- 17:14Und diesen möglichen Knotenpunkten den Abschluss zu
- 17:17generieren, den wir bekommen, das wird ja auch ein Stück weit
- 17:20immer schwieriger, weil Trainer sich darauf vorbereiten, auf die
- 17:23auftakthandlung Lösungen dafür finden.
- 17:24Und jetzt kommt der Vorteil, den die dänische Ausbildung dann
- 17:27vielleicht mit sich bringt. Alles, was danach passiert, also
- 17:31passnummer, 1911, 1213, 14, ist nicht mehr gescriptet,
- 17:35vielleicht bei Micha Kaufmann noch ein Stück weit der da, der
- 17:38das wirklich im absolut detailverliebt macht, aber das
- 17:42ist nicht mehr gescriptet, und jetzt ist die Auftakthandlung.
- 17:44Erkannung völlig egal, weil es geht ums freie Spiel.
- 17:47Die Abwehrreihe ist jetzt ein Stück weit anders positioniert
- 17:50als zu Beginn der Austerkannung es sind andere Räume besetzt,
- 17:54andere Höhen, andere breiten und jetzt kommt das freie Spiel zum
- 17:57Tragen und da drin sind die, deren absolute Weltklasse.
- 18:00Also wenn du mal schaust, was kann ein Gizel ein Lasse
- 18:03Andersen, ein Rasmus Lauge ein Püttling besser als wir, was die
- 18:07unter Handlungsdruck machen nach einem blindside Hit, welche Art
- 18:11der Pässe die da noch rausbekommen.
- 18:13Das können wir nicht so gut, das kann aber auch keine andere
- 18:15Nation der Welt so gut wie wie die, denn ich finde, dass die
- 18:18Isländer da noch eine große Qualität haben, aber das ist
- 18:22halt so ein bisschen die Kernfrage, wie wichtig sind
- 18:24eigentlich die Auftakthandlungen dann am Ende des Tages und warum
- 18:28ist das freie Spiel dann doch so wichtig und das hoffe ich, habe
- 18:30ich gerade so ein bisschen versucht zu zu skizzieren.
- 18:33Dann dann vielleicht darauf hingehend wieder zurück ins
- 18:37deutsche System. Wir also in der zumindest vor.
- 18:40Vor vor 3 Jahren auch in den Leistungszentren wird ja viel
- 18:43selbst noch in der C Jugend. Wir fokussieren uns voll auf 1
- 18:46gegen 1 so und in Dänemark wird auch wie du sagtest
- 18:49Auftakthandlung in der C Jugend, da wird auch schon manchmal in
- 18:52der D Jugend eine Auftakthandlung gespielt mit
- 18:54aber dem Ziel wir wollen gemeinsam in diesen 6 gegen 6
- 18:58eine Lösung finden und ich glaube gerade in Deutschland
- 19:00oder nicht nur glaube, sondern es ist ja so ist zu viel Fokus
- 19:03auf diesem 1 gegen 1 und danach gucken wir mal was passiert das?
- 19:08Sage ich mal, dieses systematische Ausbildung, und da
- 19:10meine ich dieses System. Dahinter kommt dann irgendwann
- 19:13Richtung C Jugend zweites Jahr, wo wir dann in die Kooperation
- 19:16gehen oder zumindest gibt das ja auch die RTK vor, die die
- 19:19Rahmentrainingskonzeption vom DAB und dann gehen wir
- 19:22irgendwann ins 3 gegen 3 und. Und dann irgendwann in 6 gegen 6
- 19:26Richtung Kollektiv und da ist eben dieser systematische
- 19:29Unterschied, was ich dann vielleicht genauer mit spielen
- 19:31meine. Dänemark fängt theoretisch schon
- 19:34in 6 gegen 6 an mit diesem Ziel gemeinsam diese Lösung zu
- 19:38finden, so und jetzt ist ja, das ist ja die Ausgangsfrage, meinst
- 19:43du, das funktioniert in Deutschland, wenn man da sagt
- 19:45Okay? 1 gegen 1 unwichtiger lass uns
- 19:48mal gemeinsam eine Lösung finden oder wie?
- 19:50Wie veränderst du das jetzt in der wirklich, in der in der in
- 19:53der Zukunft und sagst, vielleicht sollten wir unsere
- 19:56Ausbildungsphilosophie dahingehend anpassen.
- 19:59Das musst du mir jetzt noch mal neu genauer erläutern, weil ich
- 20:02fand das zu abstrakt, gerade für mich.
- 20:05Wir fangen im 6 gegen 6 an und suchen uns eine gemeinsame
- 20:09Lösung, das macht keinen Sinn, weil nicht, also aus meiner
- 20:12Sicht, es greifen nicht 6 Leute gleichzeitig an, also das heißt
- 20:16irgendwer muss anfangen n Stellungsvorteil zu erzielen.
- 20:20Sei es mit einer 1 gegen 1 Aktion mit Ball, sei es mit
- 20:22einer 1 gegen 1 Aktion ohne Ball, sei es mit einem
- 20:25Einlaufen, wie auch immer um um um irgendwie bei der Abwehr was
- 20:29zu provozieren. Also das das war mir aber zu
- 20:31abstrakt, also das musst du mir dann.
- 20:33Also in Deutschland. Wir spielen eine 1 gegen 1 und
- 20:36daraus haben wir Lösungen, torwurf oder parallel und
- 20:40Abschluss. In Dänemark fangen wir mit dem
- 20:4411 an, wollen dann aber, wie du eben auch sagtest, pass 2345
- 20:49noch drin haben, damit wir eben gemeinsam Handball spielen.
- 20:53So, und das ist eben dieser Unterschied, schon in der C
- 20:55Jugend. Ja, verstehe ich.
- 20:58Ist das klarer für mich? Ist die Frage jetzt aus der
- 21:01Perspektive eines Spielers, wenn ich mit dem 11 anfange und und
- 21:04und in der Ausbildung schon weiß okay pass 345 was passiert
- 21:09damit? Wie final ist mein 11 also wie
- 21:12authentisch ist das 11, wie viele Vorteile ziehe ich mit dem
- 21:1511? Tendenziell reicht es, wie du
- 21:17sagtest, einen Stellungsvorteil zu haben, aber da finde ich eben
- 21:20dieses Spiel. Du hast ja recht, wenn ich eine
- 21:23Torgelegenheit habe und torgefährlich bin, dann sollte
- 21:25ich die nutzen, aber wie häufig? Und da muss man das vielleicht
- 21:29dann eben auch statistisch erfassen, wie häufig
- 21:31funktioniert dieses 11 oder wie häufig finden wir die Lösung im
- 21:34Weiterspielen, im freien Spiel und das haben wir jetzt eben
- 21:38auch herausgearbeitet, das ist dann eben der Unterschied und.
- 21:40Und Thema Thema Europameisterschaft Deutschland
- 21:43hat Probleme im Angriff, weil sie dann nach Pass 456 keine
- 21:46Lösung mehr finden. So und Dänemark spielt einfach
- 21:48blöd gesagt Parallelstoß stoßen Rückstoßen stoßen Rückstoßen
- 21:52dann mit einer Sperre irgendwann um dann die Lösung zu haben.
- 21:56So und das würde ich sagen, kommt eben auch schon in der C
- 22:01Jugend zum Vorschein wo wir uns nicht so viel auf das 1 gegen 1
- 22:05an sich fokussieren in der Ausbildung natürlich.
- 22:08Wollen wir auch ausbilden, um diesen Stellungsvorteil zu
- 22:11holen? Aber dann sind wir eben schnell
- 22:13auch dabei, beispielsweise Abschlüsse über außen, weil wir
- 22:16dann eben spielen, spielen, spielen, immer wieder den Ball
- 22:19weiterbringen wollen, um mit vollem, mit vollem Tempo dann
- 22:23eben diese, diese finale Situation zu haben.
- 22:26So, und das funktioniert eben häufig nicht im 1 gegen 1,
- 22:30sondern da wird dieser Fokus eben auch von den Trainern, die
- 22:33wollen das eben auch sehen, dass eben weiter gespielt.
- 22:36Wird. Da schließt sich der Kreis.
- 22:38Das ist für mich halt der größte Unterschied.
- 22:39Diese Entscheidung, die unter maximalem Handlungsdruck unter
- 22:42Gegnerdruck getroffen werden von von den Dänen.
- 22:45Andere Nationen lassen sich nach einem Bleizeithit in den Stopp
- 22:48Vollzwingen, die Dänen schaffen es den Ball rumzuspielen um den
- 22:51Spieler und den Ball am Leben zu lassen und das ist die aller
- 22:54allergrößte Qualität und dann denkt man, dass die wieder von
- 22:58wieder von hinten. Wie kriegen es die denn dann
- 23:01einfach hin, eben diesen unter diesem Handlungsdruck, diese
- 23:04Entscheidung mit dieser Passqualität dann zu treffen?
- 23:07Genau so sieht es aus. Wie würdest du, würdest du im
- 23:10deutschen System jetzt reingehen und sagen, OK, das müssen wir
- 23:14wieder wieder detailliert ausarbeiten?
- 23:17Oder wie würdest du das jetzt als Jugendtrainer B Jugend
- 23:20beispielsweise oder C Jugend theoretisch schon?
- 23:23Wie würdest du es da angreifen? Würdest du sagen okay blöd
- 23:27gesagt, wir vergessen die RTK und fangen eben nicht im 1 gegen
- 23:321 gegen Airbuddy an oder fangen wir eben dann schon 4 mit 4446
- 23:37gegen 6. Was wir in der Tendenz im
- 23:40deutschen Handball weniger machen.
- 23:43Also einen 1 gegen 1. Gegen Airbody würde ich
- 23:44prinzipiell sowieso niemals tun, das halte ich persönlich auch
- 23:48für großen Quatsch. Auch im Technikerwerbstraining
- 23:51bin ich davon kein großer Fan, ich glaube, und das ist meine
- 23:55Wahrheit, das ist nicht die Wahrheit, ich glaube einfach,
- 23:57dass wir viel mehr mit diesen Eventualitäten spielen müssen,
- 24:02das heißt, und das ist auch das, was ich bis in den Profibereich
- 24:05immer so ein bisschen als Credo mitnehme in meinem Training,
- 24:08wenn ich einen Ball als Spieler empfange, darf ich noch nicht
- 24:11wissen, ich. In der Übungsform was kommt, ich
- 24:15darf noch nicht wissen wie verarbeite ich diesen Ball,
- 24:18verarbeite ich den in einer Kooperation mit dem außen, mit
- 24:21dem Kreis oder mit einem Torwurf, abhängig von Signalen,
- 24:24die mir die Abwehrspieler geben oder die Art und Weise, wie mir
- 24:27der Ball gespielt wird. Mit diesem Signal muss ich eine
- 24:31Entscheidung treffen und genau das beschleunigt und schult den
- 24:34Handlungsdruck, und das ist so ein bisschen mein Credo, was ich
- 24:37immer wieder versuche, in Trainingsformen reinzubringen.
- 24:40Das ja, das das gelingt, mal mehr, mal weniger.
- 24:43Und dafür brauche ich gar nicht unbedingt, wie jetzt in
- 24:46Dänemark, immer diese freien Situationen, sondern ich kann
- 24:49auch Abwehrspieler instruieren oder mit methodischen Zwängen
- 24:52sie einschränken in ihrer Höhe, in ihrer Breite, in ihrer Tiefe,
- 24:56mit dem mit dem mit der Spielfeldgröße, um den Spieler
- 25:00einfach wirklich im Vorfeld. Er darf nicht wissen, was ist
- 25:02die nächste Aktion, sondern die ist abhängig von Signalen, die
- 25:05ich wahrnehmen muss. Guck dir mal, ich habe das.
- 25:09In der Jugend oft gesagt, Wenn Kenny Mahe, früher als
- 25:14rückkommen linker irgendwie nach einer Auftakthandlung
- 25:16rausgekommen ist. Und der Ball ist auf der rechten
- 25:18Seite gewesen, dann hat Kenny Mahe wieso ein?
- 25:21Erdmännchen immer. Er hat den Ball noch nicht
- 25:24gehabt, aber hat zum Ball geguckt und zum
- 25:26Außenverteidiger, zum Ball, zum Außenverteidiger.
- 25:27Ich hab das mal rausgeschnitten und das früher in der Ausbildung
- 25:30immer mal Spiel angezeigt, er kannte also immer die Position
- 25:33dieser Spieler im Raum und hat darauf abhängig davon seine
- 25:37Position immer angepasst. Guck dir leonel Messi als
- 25:39Fußballspieler an, der macht den ganzen Tag im Mittelfeld nichts
- 25:42anderes als sich die ganze Zeit umzugucken.
- 25:44Wie die Spielkonstellation die Spielsituation ist, dass ja bei
- 25:48der Ballannahme eben sofort eine Entscheidung treffen kann, und
- 25:51das ist vielleicht das, was wir so ein bisschen zu wenig
- 25:53schulen, wo wir zu wenig Augenmerk darauf legen, dass
- 25:57dass die Entscheidung eben getroffen werden muss, wenn ich
- 26:00in der Entscheidung bin, und ich darf vom Training einfach nicht
- 26:02immer diese Wiederholungszahlen haben, ich kriege den Ball 123
- 26:05Schuss, ich kriege den Ball 123 Pass, da müssen wir, glaube ich,
- 26:08ein bisschen flexibler werden. So von Aufgabe.
- 26:13Den Clip Rauskutten und dann alle deutsche Trainer senden.
- 26:17So, das war auch mein Gedanke. Also das ist eigentlich gerade
- 26:19so der der Schlüsselmoment dieser Podcast war so ein
- 26:22richtig guter, richtig starker Punkt, mir schwebt die ganze
- 26:25Zeit noch eine Frage, hast du dich eigentlich mal was oder von
- 26:29etwas inspirieren lassen was Dänemark anbelangt, also hast du
- 26:31dir mal im Training was abgeguckt.
- 26:33Ja, absolut. Also ich glaube, jeder Gute.
- 26:37Trainer oder jeder Trainer, der sich viel mit der Materie
- 26:39beschäftigt, muss ja anfangen, Dinge zu hinterfragen.
- 26:41Und wenn du, wenn du siehst, dass jetzt ich bleibe, in dem
- 26:45Beispiel, dass die Dänen unglaublich gut da drin sind,
- 26:47unter Handlungsdruck zu passen, stellst du die Frage, warum das
- 26:50so ist und meine Ableitung dahingehend wie immer, und das
- 26:54ist auch was, was Spieler häufig gar nicht so mögen, vor allen
- 26:56Dingen, wenn sie es nicht gewohnt sind, dass du eben nicht
- 26:59deine Schultererwärmung im Training hast, indem du dich 10
- 27:03Minuten in der passe in der Gasse einpasst.
- 27:04So. Sondern dass du passkomplexe
- 27:07baust und Kreierst. Und da vielleicht auch sehr
- 27:09kreativ wirst, manchmal überkreativ und dich da drin
- 27:12verlierst. Aber dass du Passkomplexe hast,
- 27:14die unter Handlungsdruck funktionieren, dass du dich
- 27:17einpasst, weiß nicht. Mit 5 gegen 3 mit dem Ziel, den
- 27:22Ball im 6 Meter Raum abzulegen, wo du irgendwelche Tabuzonen
- 27:25baust, aber 3 Abwehrspieler dir maximalen Handlungsdruck geben
- 27:28und dich nicht berühren dürfen, dass du auch in in einem
- 27:32passkomplex Ball kommt von der rechten Seite, du aber bei der
- 27:35Ballannahme noch nicht weißt, geht der Ball jetzt zum
- 27:38Diagonalen außen, zum nahen außen oder zum Kreis.
- 27:40Das ist davon abhängig, ob der Ball über den Boden gepasst wird
- 27:44oder ob der helle oder der dunkle Ball gerade zu dir kommt,
- 27:48also dass du mit solchen Signalen arbeitest.
- 27:51Ich glaube, dass es gerade kognitiv unglaublich viel macht
- 27:53und deine Entscheidungsfähigkeit einfach verbessert und das ist
- 27:57etwas, was ich mir auf jeden Fall abgeguckt habe in meiner.
- 28:01Art und Weise, die ich Training gestalte, dass ich sehr, sehr
- 28:03viel auf Signalen aufbauen, auf auf visuellen Signalen.
- 28:07Früher habe ich auch, als ich mich ausprobiert habe, viel mit
- 28:11Akustik und Haptik gearbeitet, ist aber aus meiner Sicht
- 28:13mittlerweile so ein bisschen obsolet, weil es einfach nicht
- 28:16zielnah ist oder nicht spielnah ist.
- 28:18Die, die dieses taktile vielleicht ein Stück weit kriege
- 28:21ich gegnerdruck auf die linke Schulter, kriege ich gegnerdruck
- 28:23auf die rechte Schulter, das, das kann man natürlich mit
- 28:26einbauen, aber einfach ganz viel über visuelle Reize arbeiten und
- 28:30dann daraufhin Entscheidungen treffen.
- 28:32Lars, hast du etwas aus Deutschland mit nach Dänemark
- 28:35gebracht in deiner Trainingsarbeit, wo du
- 28:38überrascht warst, dass die, denen das nicht so angenommen
- 28:41haben, wie du es dir vielleicht vorgestellt hast?
- 28:44Da bin ich auch sehr gespannt jetzt auf die Antwort.
- 28:46Ja, ich musste ein bisschen schmunzeln, weil Jamal S.
- 28:48Antworte, weil genau das machen wir eigentlich in Dänemark
- 28:51nicht, diese diese Passform, also das ganz also in Dänemark,
- 28:56wird viel altmodisch trainiert und.
- 28:58Und da haben wir auch eben diese Reihen unter dem Motto, Wir
- 29:00machen unsere Schulter warm und wenn du das in Dänemark nicht
- 29:04machst, und das habe ich eben auch versucht, mit dieser
- 29:06deutschen Methodik da reinzugehen, und wir brauchen
- 29:09jetzt passübungen und passformen, dann scheiterst du
- 29:12da, weil die, weil die das nicht in Anführungszeichen
- 29:16nachvollziehen können, was wir da machen, die brauchen immer
- 29:19einen Torwurf, die brauchen immer eine spielnahe Situation,
- 29:23und das ist auch sicherlich der größte Unterschied zwischen
- 29:26zwischen Deutschen und den. Den generell in Deutschland
- 29:29musst du das meiner Meinung nach auch machen.
- 29:32Da brauchst du eben immer diese klaren Ziele und wenn du diese
- 29:35klaren Ziele hast, beispielsweise in diesen
- 29:37Passformen, dann kann man das gut machen und dann bringt das
- 29:41mir auch was und auch den Spielern in Dänemark brauchst du
- 29:46immer wieder diese spielnahe Situation, um das ernsthaft zu
- 29:50trainieren und das ist eben auch glaube ich dieser Unterschied.
- 29:54Ich würde behaupten Deutsch Trainer sind deutlich besser in
- 29:56der Methodik und. Und in der Steuerung vom
- 29:59Training. Allerdings sind Ideen einfach im
- 30:02Spielen besser und das ist dann dieser Unterschied, wo ich, wo
- 30:06ich eben dann auch mich als deutscher Trainer deutlich
- 30:09anpassen musste. Ich musste immer wieder diese
- 30:12spielnahe Situation haben, um Sachen zu trainieren, ansonsten
- 30:17scheitert das quasi schon an den Spielern, die dann nicht mehr
- 30:20motiviert sind und da kannst du dann eben nicht als deutscher
- 30:22Trainer Hinrennen und sagen, komm das bringt was das.
- 30:25Dann haben die da eigentlich keine Lust mehr drauf und dann
- 30:29wird das mit dem Trainingsziel erreichen.
- 30:31Tendenziell sehr schwierig. Aber wenn du jetzt sagst, die
- 30:34Spieler brauchen einen Torwurf, wenn sie ihre Schulter erwärmen,
- 30:37dass sie die Schulter erwärmen, das macht deine Dänemark.
- 30:40Auch. Ja, ja.
- 30:41Dann passen ihm der Gasse, da ist auch kein Torwurf bei.
- 30:44Ja, ja, und das meine ich mit diesem den Trainieren sehr
- 30:47klassisch in Anführungszeichen, dass sie.
- 30:50Dass sie eben auch diese Vorlaufzeit brauchen, ohne
- 30:54Druck, ohne einfach. Sie machen Ihr Ding, um dann
- 30:56voll reinzugehen, aber die aber die.
- 30:59These beißt, ist für mich so ein bisschen.
- 31:01Das beißt sich, weil 100% die ist was es ist doch viel
- 31:05Zielnaher, viel spielnaher und das ist ja genau das was du
- 31:08sagst, was das Credo ist. Einen Passkomplex zu bauen mit
- 31:12Gegnerdruck, als sich in der Gasse warm zu machen.
- 31:15Man kann das doch einfach. Substituieren hundertprozentig
- 31:18und das meine ich eben auch und das war die Frage, was würde ich
- 31:21theoretisch aus Deutschland mitnehmen, dass das unglaublich
- 31:25gut ist, wenn wir das als Trainer machen.
- 31:28Das funktioniert aber nicht in Dänemark, weil die eben einfach
- 31:31diese Zeit brauchen und das dann eben auch aus dieser, sag ich
- 31:34mal, kennen, weil. Weil es im Profitraining
- 31:36passiert, weil sie sich das dann abgucken.
- 31:39Und wenn dann ein deutscher Trainer reinkommen würde und mit
- 31:41einer Passform jedes Training quasi reingehen würde, würde
- 31:45vielleicht langfristig, wenn du wirklich, wenn du wirklich
- 31:47mehrere Jahre und da rede ich eben nicht über eine Saison,
- 31:50sondern wirklich über mehrere Jahre da bist, dann würde das
- 31:53vielleicht funktionieren, aber die brauchen immer wieder diese
- 31:57in Anführungszeichen Freiräume, wo sie, wo sie einfach am Ende
- 32:01des Tages nicht effizient trainieren, um dann.
- 32:05Richtung Richtung Training und Übungsform oder beziehungsweise
- 32:09Spielformübungsformen sind das da nicht eben voll reinzugehen.
- 32:12So und da dann eben mit 100% sind so und das 100%, das beißt
- 32:17sich und das war eben auch dieses und das ist auch dieses
- 32:20Komplexe, was ich bis heute. Nicht verstehe quasi, aber das
- 32:25ist eben dann auch vielleicht dieser deutsche Kopf, der sagt,
- 32:28Ich muss ein Training effizient gestalten und ich muss jede
- 32:31Minute nutzen und muss deswegen auch schon im Aufwärmen ein
- 32:34geiles, geiles Parteiballspiel haben, mit dem Ziel, genau diese
- 32:38Situation nachher im Spiel zu haben.
- 32:40Dann will ich ein bisschen kreiskooperation schon im
- 32:43Aufwärmen reinbringen, da denken die denen ganz anders so, und
- 32:46das ist eben dann auch dieses. Schwierige für mich als
- 32:50deutscher Trainer, dass ich da reingehe und dieser rote Faden
- 32:53und diese Struktur im Training habe.
- 32:56Da denken die ganz anders, so, und das ist würde ich behaupten,
- 33:00da kann man auch in Dänemark noch einiges tun, aber das ist
- 33:04natürlich. Das würde mich auch wahnsinnig
- 33:05machen als Trainer. Ich kann es.
- 33:07Ich kann es. Ganz schlimm diese Monotonie da
- 33:09am Anfang. Hundertprozentig.
- 33:10Ich kann es nicht verstehen, ich sitze da jedes Mal und denke
- 33:14mir, alter jetzt, also das bringt doch nichts.
- 33:18So, aber du kannst es halt keinem dänischen Spieler blöd
- 33:22gesagt verkaufen. Warum die jetzt eine Passform
- 33:24brauchen. So, und das meine ich dann eben
- 33:28auch diese, diese unterschiedlichen Systeme und
- 33:31warum es so schwierig ist dann auch diese Sachen wie du auch
- 33:34sagtest zu kopieren, weil es nicht funktioniert.
- 33:37Es funktioniert nicht, wenn du als deutscher Trainer nach
- 33:39Dänemark kommst und nur diese deutsche Art und Weise
- 33:42trainierst, funktioniert es nicht, weil die Dänen sich dann
- 33:44denken, was macht er da auf der anderen Seite.
- 33:47Wenn du dann als dänischer Trainer ins deutsche System
- 33:49kommst und du in der Theorie 30 Minuten fürs Aufwärmen Zeit
- 33:54verschwendest, dann würden die dich angucken und sagen, wann
- 33:56fangen wir eigentlich an zu trainieren und es ist, und das
- 34:00ist eben auch, vielleicht stimmt Jamal mir dazu vielleicht auch
- 34:04nicht, da kann man sich immer hinterfragen, wieviel bringt
- 34:08Training und und reicht es am Ende blöd gesagt und ich glaube
- 34:14da hast du wahrscheinlich auch schon viel viel häufig
- 34:16diskutiert. Inwieweit entwickeln sich die
- 34:19Spieler automatisch und oder in Anführungszeichen zufällig und
- 34:25wieviel kannst du in der Theorie planen und ich glaube der
- 34:27deutsche Ansatz ist es da halt viel zu planen und und mit
- 34:31Planung kommen wir zum Ziel, das ist eben der nicht, überhaupt
- 34:34nicht der Ansatz in Dänemark, sondern da sagen wir okay die
- 34:38entwickeln sich über das Freie, über diese Freiheiten so und.
- 34:43Und daraus, daraus entsteht ganz, ganz viel.
- 34:45Und das sind eben auch diese Grundsätze, die sich einfach
- 34:48unglaublich viel unterscheiden zwischen Deutschland und
- 34:51Dänemark. Ich bin also ich pflichte dir da
- 34:53total bei. Das ist eine Frage, die, da habe
- 34:56ich kürzlich noch mit David Röhrich drüber am Telefon
- 34:59gesprochen, etwas, was ich mich ganz häufig frage, wie groß ist
- 35:03unser Einfluss als Trainer eigentlich tatsächlich?
- 35:05Also auch immer, wenn man hört, du hast ja den ausgebildet, den
- 35:08ausgebildet, was heißt denn das eigentlich, den ausgebildet
- 35:11hätte, das wäre dieser Spieler nicht mit jedem anderen Trainer
- 35:14genauso gut geworden, ist es dann nicht eher das Umfeld was
- 35:18was so ein bisschen ihn dahin entwickelt hat und ich glaube
- 35:22auch, dass das häufig unterschätzt wird.
- 35:25Ich glaube, dass am Ende des Tages so die Korrekturqualität
- 35:28eines Trainers sehr, sehr ausschlaggebend ist, sehr
- 35:31wichtig ist. Die Reflektionsarbeit mit mit
- 35:34dem Spieler, aber die Übungsformen, die Spielformen,
- 35:38die wir dann wirklich entwickeln.
- 35:39Welchen Einfluss haben die ja You Never Know, keine Ahnung,
- 35:43wir werden es wahrscheinlich nie herausfinden.
- 35:46Am Ende Fazit Trainer sind egal, müssen einfach nur gut Handball,
- 35:49Handball schauen und Taktik verstehen um dann die
- 35:52Korrekturen zu geben. So weit würde ich nicht gehen,
- 35:55aber ich halte es da so ein bisschen mit Julian Nagelsmann,
- 35:57der doch gesagt hat, It's a players game murder coach game.
- 36:00Das ist durchaus was, was man, was man auch ein Stück weit
- 36:04hinterfragen kann und muss. Aufgrund eines sehr kuriosen
- 36:08Fazits. Hat dieser Podcast nun alle
- 36:13Twists bekommen, den ich so nicht erwartet habe?
- 36:15Aber ich würde gerne folgendes reinbringen aufgrund auch der
- 36:19inhaltlichen Tiefe und das erstmal noch sacken zu lassen.
- 36:21Da war jetzt schon ganz viel drin, ich hab aber auch
- 36:23dahingehend noch noch ganz viele Fragen und die wichtigste
- 36:26vorneweg können wir das noch ein zweites Mal machen können wir
- 36:28können wir diese Runde noch mal in ein paar Wochen eröffnen?
- 36:31Daran sollst du wegen mir nicht scheitern.
- 36:33Ich ich hab Bock, aber beim nächsten Mal muss ich hier auch
- 36:35mit Stift und Papier sitzen. Ich hab n bisschen Angst
- 36:38bekommen als Jamal hier sich Notizen gemacht du.
- 36:40Musst mir aufschreiben, was du da erzählst, um drauf antworten
- 36:43zu können. Denn, und das vielleicht Lars,
- 36:47das haben wir auch schon neulich diskutiert, als ich bei dir in
- 36:49Dänemark war, was wir vielleicht als Hausaufgabe uns vornehmen
- 36:53können für die nächste Ausgabe. Wir haben jetzt immer
- 36:55diskutiert, da kommen jetzt die Top, Top, Top Spieler von mir
- 36:58aus nicht dann gitze, sondern all die anderen überragenden
- 37:01Spieler, die dann danach noch kommen.
- 37:02Aber vielleicht können wir beim nächsten Mal auch vergleichen,
- 37:04was passiert denn mit der Reihe dahinter, wenn ich nicht der
- 37:07absolute Obervoll Star werde, sondern ich bin einfach n guter
- 37:12Spieler, der auf sehr gutem Profi spielen kann.
- 37:16Was passiert da in der Anschlussförderung, was läuft da
- 37:18vielleicht in Deutschland dann besser nach der A Jugend vom
- 37:20Potenzial her, vielleicht können wir das beim nächsten Mal uns
- 37:24mal auf den. Auf den Zettel schreiben und
- 37:27vielleicht gibt es ja auch aus der Community ein paar Ideen
- 37:29oder ein paar Anreize und Anmerkungen.
- 37:31Gerne reinschreiben in die Kommentare was kann Dänemark von
- 37:33Deutschland lernen, aber auch umgekehrt, denn das möchte ich
- 37:35an dieser Stelle noch mal unterstreichen, es geht ja auf
- 37:38gar keinen Fall darum zu sagen, da ist alles schlecht, da ist
- 37:40alles wunderbar, aber eben schon die Tatsache, dass das Land
- 37:44viermal in Folge Weltmeister geworden ist, zeigt uns doch,
- 37:47dass wir da mal genauer hingucken sollten und überlegen
- 37:49sollten, können wir vielleicht da was lernen und bei uns
- 37:52integrieren. Vielleicht müssen wir auch mal
- 37:54ganz detailliert über die Fahrringer sprechen.
- 37:58Hattet ihr ja auch schon, aber wie, wie wie schafft es 50000
- 38:02Seelenvolk solche Qualität an Spielern auszubilden und am Ende
- 38:08geht es ja auch immer ein bisschen um das Verhältnis,
- 38:10Einwohner oder Spielende zu zu output und das ist ja, in
- 38:14welchem Land ist das so herausragend wie dort Portugal
- 38:17das gleiche relativ wenig. Spieler relativ wenig Kinder,
- 38:23die die Handball spielen, aber der Output ist ja auch
- 38:26sensationell, also sollte man vielleicht auch so ein Stück
- 38:28weit mal über den Teil Rand schauen.
- 38:30Ich würde sagen, das machen wir. Ich bedanke mich sehr, sehr
- 38:33herzlich bei euch, Jamal, Danke, dass du uns bei uns
- 38:35vorbeigeschaut hast. Hat uns sehr gefreut.
- 38:37Gerne hat Spaß gemacht. Danke.
- 38:38Lars, wie immer dir auch Mangel Tag überragend.
- 38:42Der war Salet. Und euch vielen Dank für ihr
- 38:46Interesse bis hierhin. Das war der Deepdive für heute
- 38:49mit Jamal Naji und Lars Mühling und ihr habt es gehört, wir
- 38:52hören uns bald in dieser Form wieder, ansonsten wenn ihr mögt
- 38:54bis morgen, dann gibt es die nächste Folge Daily Handball
- 38:57Podcast bis dann alles gute, euer Form und Tschüss.
- 39:00Vorm Tast der Daily Handball Podcast.