Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Fahrradweg-Konflikt in der Stadt, das "Wohn-Dilemma" und preisgekrönte Düsseldorfer
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- So sicher wie die Jahreszeiten wechseln, spielt sich in meinem Leben ein bestimmtes Muster ab, in der Beziehung meines Fahrrades und mir. Im Frühjahr, vor ungefähr fünf Jahren, habe ich mir ein neues zugelegt und seitdem wiederholt sich die Choreo. Sobald es ein bisschen wärmer und vor allem windstiller wird, steigt auch meine Lust, nicht mehr alle Wege zu Fuß oder mit der Bahn zu bestreiten. Also ab in den Sattel. Da ich aber, naja, relativ unloyal diesem Transportmittel gegenüber bin, sobald das Wetter ein wenig, na, rauer wird, hat das Rad meist zuvor einige, ich muss ehrlich sein, Monate vom Haus an der Laterne verbracht. Das bedeutet, es muss erstmal zur Generalüberholung, zum Fahrradladen meines Vertrauens. Dort wird mir dann fast schon zuverlässig angeraten, für den Preis, der fürs Fitmachen anfallen würde, doch vielleicht einfach ein neues, gebrauchtes Rad mitzunehmen. Auf den Deal lasse ich mich dann ein. Mein, ich sag's jetzt einfach, Drahtesel und ich Ich verbringe wunderbare Frühlings, Sommer und die ersten milden Herbsttage, bis es wieder unbequemer wird und dann, ihr könnt euch denken, geht das Spiel von vorne los. Warum ich das hier alles so breit trete, weil ich vorhabe, dieses Muster in diesem Jahr zu durchbrechen. Und ihr wisst ja, einmal hier erzählt, wird's meistens wahr. Wenn ich dann jetzt bald wieder hauptsächlich auf zwei Rädern unterwegs bin, muss ich mich auch mit den Radwegen in der Stadt auseinandersetzen. Beziehungsweise mit den Konflikten, die manche davon hervorrufen. Zum Beispiel auf der Schadowstraße. Da schwelt es ja schon ein wenig länger. Jetzt gibt es die Idee, den ganzen Bereich zur Fußgängerzone zu machen. Alexander Esch weiß, was geplant ist. Ein weiteres Thema, was immer wieder für schier unauflösbar scheinende Situationen sorgt, ist das Rundumsmieten und Wohnen. In ihrer Reihe Das Wohndilemma beschäftigen sich Verena Kehnsbock und Philipp Zeitner mit den verschiedensten Facetten, die sich in diesem Zusammenhang zeigen. Mir und uns erklären sie, worum es geht. Ob einer oder eine der PreisträgerInnen der Auszeichnung Düsseldorfer Inn des Jahres mit dem Rat angereist ist, ist nicht übermittelt. Angekommen sind aber alle sieben, die in diesem Jahr eine Trophäe mit nach Hause nehmen durften. Vor Ort war Angelina Burch und von diesem besonderen Abend berichtet sie. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 363 und der Rhein steht bei 1,34 Meter. Music. Rheinpegel. Der RP-Podcast für alle, die Düsseldorf leben. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich, wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wie ich hier schon kürzlich verraten habe, höre ich gerne und oft Podcasts und natürlich läuft auch bei mir das ein oder andere True-Crime-Format. Seit vorletzter Woche noch eins mehr, hinreichend verdächtig, der jüngste Zuwachs in der RP-Podcast-Family. Lilly Stegner, Alexander Trisch und Leonie Miss erzählen immer im Zusammenspiel mit einem Vertreter oder einer Vertreterin der Duisburger Staatsanwaltschaft einen wahren Fall aus der Region, beleuchten die Hintergründe, informieren über die Arbeit der Behörden und reflektieren die öffentliche Wahrnehmung. Immer donnerstags erscheint zweiwöchentlich eine neue Folge. In der aktuellen geht es um das Thema Femizide und Gewalt an Frauen. Anhand der Geschichte von Mine O., die von ihrem Ehemann getötet wurde. Eine sehr berührende Folge, hört mal rein, wenn es euch auch interessiert. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr ein Thema habt, das euch unter den Nägeln und auf der Seele brennt, wenn ihr eine Veranstaltung wisst, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach mal ein bisschen Lob oder Kritik dalassen mögt. Ihr erreicht uns unter rheinpegel.podcast at rheinische-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Mit dem Rad mal eben schnell in die Stadt shoppen, Kaffee trinken oder sonstige Besorgungen erledigen. In der Theorie klingt das mehr als machbar. In der Praxis stellt sich das, wie so oft, als schwieriger heraus als gedacht. Vor allem, wenn man auf oder über die Shadowstraße will oder muss. Die beliebte Einkaufsmeile ist eigentlich gedacht als Pflaster für RadfahrerInnen, genauso wie für FußgängerInnen. Allerdings kommt es hier immer wieder zu, im wahrsten Sinne des Wortes, Zusammenstößen. Wie dieses Problem gelöst werden soll, welche Alternativroute es geben könnte und warum auch das Konfliktpotenzial birgt, weiß Alexander Esch. Lieber Alexander, als nicht nur regelmäßiger Gast, sondern natürlich auch regelmäßiger Hörer dieses Podcasts, weißt du ja, dass unser Claim ist, dass wir darüber berichten, was die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Stadt bewegt. Heute wollen wir darüber sprechen, wie sie sich bewegen oder wie, vielleicht auch nicht und wo sie sich bewegen. Es geht um Fahrräder, es geht um FußgängerInnen und es geht um die Shadowstraße, die, und das hat mich gewundert, eine der wichtigsten Einkaufsstraßen dieses Landes ist. Ja. Ich dachte ehrlich gesagt, Sumi, dass die Glanzzeit dieser Straße so ein bisschen vorbei ist. Ja, sie kommt aber zurück und sie war es ja auch in den Jahren, bevor dieser große Innenstadtumbau gestartet ist. Kühlbogen 1, Kühlbogen 2, Wehrhandlinie und so weiter. Da hat die Straße natürlich sehr gelitten. Davor war sie aber immer auch eine der hochfrequentiertesten Straßen. Auch in Düsseldorf ist ja auch eine höhere Frequenz zum Beispiel als auf der Kö oder so immer gewesen. Ja, bis zu 120.000 Leute planieren da am Tag so durch. Bist du einer von denen, also ist das für dich eine Route, die du läufst, auch arbeitswegstechnisch oder so? Also bist du da? Nee, nicht so richtig. Schadowstraßen-mäßig. Ist nicht so ganz meine Route und bin auch nicht so der. Shopper, der so durch die Stadt, weiß nicht, bummelt und dann so von einem Geschäft nach dem anderen geht. Ja, die Schadowstraße ist natürlich auch relativ generisch, wenn wir es jetzt mal sagen. Also das ist ja also North Front, aber es ist natürlich, da sind die großen Läden, da sind irgendwie jetzt... Konsumlich sagen die. Jetzt jetzt nicht sehr viel mit kleinen Inhaber-geführten Boutiquen und so. Was aber eigentlich ja wahrscheinlich klar ist, ist, da fahren keine Autos. Das ist auch nicht immer so gewesen. Das war mal eine Autos auf eine Straße. Genau, da fuhren mal Autos durch und dann gab es ja den großen Umbau und auch die Idee, das mehr zu beruhigen für Fußgänger. Anfangs war da ja sogar noch eine Spur für Autos vorgesehen und das ist auch heute. Straßenverkehrstechnisch nicht so ganz klar ersichtlich, was da eigentlich ist. Das ist ja eben keine Fußgängerzone, sondern da ist ja eine Fahrspur in der Mitte. Das ist auch kein Fahrradweg eigentlich, sondern eigentlich eine Fahrspur. Und jetzt aber seit gestern auch deutlicher als Fahrspur für Fahrräder oder so, gekennzeichnet mit Piktogrammen und diesen weißen Linien, die jetzt da aufgebracht worden sind, links und rechts. Ja, weil es ja immer wieder doch zu stressigen Situationen kommt, weil Fahrräder da ja durchfahren. Aber Fußgänger das nicht so richtig wahrnehmen, dass da in der Mitte irgendwie eine Spur ist, wo jetzt so jemand herkommt und da einfach von einer Geschäftsseite auf die andere rüber gehen. Ja, und das immer wieder zu Konflikten führt. Weil es natürlich, weil man das aus anderen Städten so gewohnt ist oder ich finde auch, dass der organischere Gedanke ist, dass man sich da als FußgängerInnen einfach frei bewegen kann und dass die Fahrräder da so wirklich sehr designiert durchzischen manchmal. Also da habe ich auch schon die ein oder andere brenzlige Situation erlebt tatsächlich. Es ist ja auch richtig was passiert, es gab Unfälle, ein Kind wurde verletzt, also das alles spitzt sich ein bisschen zu und das ist ja wieder so eine Sache, das haben wir ja oft, wenn wir über Themen sprechen, es ist auf der einen Seite irgendwie was sehr, ja nicht theoretisch, aber es hat viel mit Planung zu tun, mit Struktur und so, aber am Ende sind es ja... Zwei Leute, die irgendwie gegeneinander rasseln, weil der eine fährt Fahrrad und die andere geht zu Fuß. Also es hat tatsächlich direkte Auswirkungen, was da jetzt entschieden wird oder was halt auch nicht. Im Mai gibt es irgendwie die nächste Sitzung, weil, wie gesagt, ich bilde das jetzt hier natürlich alles so ein bisschen auf. Es gibt natürlich ein Problem mit dieser Fußgängerzone oder auch nicht Regelung. Kannst du da mal kurz ein bisschen umreißen, was da gerade der Konflikt ist, was die Radleitroute damit zu tun hat und warum ist das jetzt alles plötzlich auch noch rot? Ist es ja nicht. Und die Radleitutre geht da ja auch nicht lang. Ich versuche das mal ein bisschen auseinanderzunehmen. Also über eine Sache sind sich dann doch alle einig und zwar so kann es nicht bleiben. Es muss sich was ändern. Und da gibt es aber jetzt unterschiedliche Ansätze. Und da sind vor allem die Grünen unterwegs und sagen, man muss es einfach deutlicher hervorheben, dass da Fahrräder langfahren. Und am besten mit roter Einfärbung und auch weißen Seitenstreifen und am besten auch noch Blumenkübeln. Man hat das ja hinten am Brunnen auch so ein bisschen gemacht. Das ist ja so, da ist ja dieser Unfall passiert und dann hat man da auch so ein bisschen Blumen aufgestellt und so, um so klarer zu sagen oder voneinander abzugrenzen. Und hast du das Gefühl, das klappt ganz gut? Ja, ne? Da oben hat das irgendwie geholfen, ja. Und das ist ein Vorschlag der Grünen gewesen. Mit einem Antrag ist das auch durchgegangen mit Mehrheit. Und die Stadt sagt aber, das können wir aber so eigentlich gar nicht gut umsetzen, weil da sind viele Rettungswege, deswegen kann man da nicht über Blumenkübel aufstellen. Und das mit der roten Farbe ist auch problematisch, denn wenn man die wieder wegnehmen wollte, wäre das sehr aufwendig und kostenintensiv. Warum sollte man das wieder wegnehmen? Weil es eigentlich von städtischer Seite aus, und der OB hat sich dafür auch stark gemacht, eine andere Idee gibt und die sagt, am besten sollten da zu den Geschäftszeiten zumindest keine Fahrräder langfahren, deswegen machen wir die Schadowstraße an dieser Stelle vom Kühlbogen bis zur Karstadt, kann man sagen, Zur Fußgängerzone, zur reinen Fußgängerzone. Das heißt kein Fahrradverkehr mehr. Zu den Geschäftszeiten, wenn es da eben voll wird, klare Trennung. Also so 10 bis 20 Uhr mäßig so um den Dreh. Dafür soll eine Alternativroute gut für Fahrradfahrer ausgebaut werden. Also man biegt dann bei Karstadt in die Lisegangstraße ab, die möglichst komplett, aber zumindest der erste Teil auch zur Fahrradstraße wird. Fahrradstraße heißt ja Fahrräder am Vorrang, Autos müssen sich an der Geschwindigkeit der Fahrradfahrer orientieren. Das ist diese kleine Straße zwischen Karstadt und da ist an der Ecke so ein Rewe-to-go oder so, ne? Also die dann zum Eingang quasi, okay, von C und A führt oder so. Also da, da lang, okay. Genau. So immer mal eine Straße runter. Ja, richtig. Und dann geht es rechts in die Klosterstraße, die soll auch komplett zur Fahrradstraße werden. Eine Seite Parkplätze weg, damit die Breite auch für so eine Fahrradstraße erreicht wird. Da würde dann auch wirklich diese rote Farbe eine Rolle spielen, die jetzt gerade zum ersten Mal für eine Fahrradstraße auf dem Wehrhahn aufgebracht worden ist. also die Verlängerung der Shadowstraße. Sieht irgendwie sehr archaisch aus, finde ich. Warum nimmt man nicht irgendwie grün oder so? Also ich finde dieses Rot, das ist schon so. Ja gut, wenn wir jetzt auch noch eine ästhetische Debatte aufmachen, dann wird es noch komplizierter. Ja, aber das soll die Signalfarbe sein dafür und dann auf die Immermannstraße einbiegen, soll dann auch noch, weil das ist nun wirklich heute sehr unkomfortabel, eine Querung über die Berliner Allee vor dem Köbungen-Tunnel irgendwie optimiert werden. Das ist aber komplett offen, wie das geschehen soll. und da sagen die Grünen, ach ja, wie soll denn das gehen? Das funktioniert nicht, das ist einfach zu kompliziert für Radfahrer, dieser Umweg. Schon wieder müssen Radfahrer Umwege fahren und die Stadt sagt aber, ja, aber auf den 200 Metern ist doch besser, man trennt es komplett, Fußgänger und Radfahrer und diesen kleinen Umweg kann man in Kauf nehmen, man schafft ja da eine gute Voraussetzung für Radfahrer. Das ist der Grundkonflikt eigentlich, der jetzt da ist und der sich dann im Mai im Verkehrsausschuss entscheiden wird, soll zumindest, man weiß nie, ob dann doch noch mal irgendwas verschoben wird, ein anderer Kompromiss gefunden wird. Ja und da die Mehrheitsverhältnisse sehr offen sind, Das kommt ein bisschen auf die SPD an, wie die da entscheidet an der Stelle, weil es gibt ja diese in Anführungszeichen linke Mehrheit, die hat sich immer wieder gezeigt und gebildet bei einzelnen Projekten, obwohl ja grüne CDU eigentlich eine Kooperation sind, aber dann grüne SPD, linke und Parteiklimafraktion. Zusammen haben die eine Mehrheit und dann auch solche Projekte zum Teil dann so bestimmt haben, gerade wenn es um Verkehrsthemen ging, da zusammengestimmt haben. Und da würde die SPD jetzt eine große Rolle spielen. Da könnte ich mir vorstellen, aber dass sie da auch wieder mitgehen. Ja, aber das ist jetzt so ungefähr der Stand der Dinge. Was sind quasi die harten Argumente dagegen? Also ich verstehe, dass dieses Umwege, das ist ja auch schon ein Wort, das ist ja irgendwie konnotiert, Also es beinhaltet ja, dass ich nicht straight auf mein Ziel oder nicht gerade meinen Weg gehen kann, sondern ich muss irgendwie drüber rum. Ich muss Kompromisse machen, damit jemand anders irgendwie Platz hat oder so. Wenn ich mir das jetzt vorstelle, also ich bin ja auch immer mal mit dem Fahrrad unterwegs, sehr selten ehrlich gesagt in letzter Zeit, aber trotzdem. Und dieses ganze Liesegangstraße, das ist ja auch alles ein bisschen wurschtelig und so, dass da noch bessere Bedingungen geschaffen werden müssten, ist klar. Und was ich aber mich dann frage, wenn ich dann da wieder rauskomme, quasi am Ende der Shadowstraße, am Kürbogen. Dann geht ja, dann ist ja die Bahn, teilt das und dann geht ja quasi der zweite Part der Schadostraße los, wo wir ja jetzt hier auch sitzen und das wisst, also da gehen wir ja jetzt wirklich alle ständig hin und her, da ist es ja manchmal Proppe von und da ist ja an Fahrradfahren gar nicht zu denken, weil das ist ja überhaupt nicht erlaubt, also das hört ja dann auch so abrupt auf, also wo fahre ich denn dann mit dem Fahrrad überhaupt weiter? Und weißt du, dann diesen Gedanken zu haben, okay, ich komme irgendwie vom Wehrhahn, da kann ich jetzt auf dieser roten, furchteinflößenden Straße irgendwie geradeaus fahren und dann muss ich mich da so durchmanövrieren und dann darf ich ja eh nicht weiterfahren. Also ich verstehe das ganze Konstrukt ehrlich gesagt nicht so. Also du meinst, stellst jetzt in Frage, warum man überhaupt auf der Schadowstraße Fahrrad fahren sollte weiter. Ja, das ist auch ein Argument der Stadt, dass sie sagt, der Anschluss ist da nicht gut. Am Ende prallt man quasi auf die Fußgängerzone Schadowstraße, die alle kennen. Was ist denn da jetzt dann die Lösung? Und die Lösung ist da eigentlich über den Joachim-Erwin-Platz, also am Kühlbogen 1 vorbei, in diesem Shared-Space-Raum, dann so durchzufahren. Ach, vor Bräuninger, also da darf man, stimmt, da darf man fahren, ne? Aber so richtig komfortabel ist es da auch nicht, man schlängelt sich da auch so durch. Oder man müsste eben links runter, dann eben auch an dieser Stelle Kreuzung Immermannstraße mit der Berliner Allee. Also so richtig mit dem Fahrrad in die Stadt ist ja eh das eine, wie gesagt, es gibt halt Menschen, die müssen da arbeitstechnisch irgendwie lang, also das sind dann halt die alltäglichen Wege. Wie ist das denn im Rest der Stadt eigentlich? Also Bolkerstraße und so, da ist ja auch überall Fahrrad, das sind alles reine Fußgängerzonen. Genau. Da schlängelt man sich dann hinten am Kunsthalle und so, da ist dann da die Straße, Mühlenstraße kann man fahren. Verstehe. Da breit nicht lang. Ja, warum ist das bei der Schadostraße jetzt so, warum sorgt das so für Aufruhr? Weil das andere eh klar ist, weil die Bolker-Straße, Altstadt war schon immer dicht. Ja, es ist eine besondere Situation, dass da der Haupteinkaufsstraße ist, wo in der Mitte Fahrradverkehr zugelassen ist. Das war von Anfang an, als das immer geplant wurde, auch ein großes Fragezeichen, ja, wie soll das denn mal irgendwann funktionieren? Also das war so ein bisschen mit Ansage auch. Und das Argument der Grünen ist eben, ja, man hat es ja nie probiert, das mal richtig zu markieren. Also wenn da jetzt einfach das rot markiert wäre, würde jeder, das ist das Argument der Grünen, sehen, wenn er da drüber läuft, auf die andere Seite der Geschäfte, würde er schon merken, okay, Achtung, hier könnte jetzt jemand kommen und dann guckst du mal links und rechts. Ja, klar, genau. Und die meinen? Wenn man das erstmal ausprobieren würde, dann könnte man doch vielleicht sehen, ja vielleicht reicht das schon. Und dann hat man so eine Lösung, ja ist nicht ganz optimal, aber irgendwie sind diese Konflikte auch entschärft. Und da sagen die, das hat man noch nie probiert, warum probieren wir es nicht einfach mal? Ist auch eine Sorge, dass vielleicht tatsächlich diese Einkaufsstraße dann nicht mehr zu den wichtigsten Einkaufsstraßen gehört, weil einfach weniger Leute da dann lang fahren und auch dementsprechend weniger kaufen. Also es kommt gerade in meinen Kopf, wäre das so eine Idee, dass man sagt, Ja, ich glaube nicht. Wenn man eine Anreisemöglichkeit wegnimmt, dann gehe ich auch nicht mehr irgendwie bei Bad Larsen mal ein Geschirr kaufen? Nein, das glaube ich nicht. Also weder in die eine noch die andere Richtung. Ich glaube eher, wenn man als Geschäftsmensch da sagt, man möchte dann ein gutes Einkaufserlebnis haben, dann ist das natürlich nicht zielführend, wenn da permanent irgendwelche Konflikte oder mögliche Unfallsituationen stattfinden. Was es ja auch nicht gibt, sind so viele Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Das müsste doch dann vielleicht auch nochmal überdacht werden, also so richtig smooth anketten. Es gibt so ein paar von diesen Fahrradständern, aber so richtig... Das habe ich gar nicht genau im Kopf, wie es ist auf der Schadestrasse. Also ich habe letztens, wollte ich mein Fahrrad da abstellen und halt nicht einfach in die Mitte rein. Habe ich dann natürlich auch nicht gemacht, aber ja, das ist mir auch aufgefallen. Also so ganz für alle komfortabel ist es ja nicht. Also weder für die FußgängerInnen, die da irgendwie das Gefühl haben, sie sind ständig in Gefahr umgefahren zu werden. Aber als Fahrradfahrerin macht es auch keinen Spaß da irgendwie lang zu fahren. Nee, finde ich auch. Also gerade wenn es voll ist. Also ich kann mir schon vorstellen, das finde ich auch dann gut, dass man das ja nicht ganz konsequent sagt, da darf jetzt nie einer fahren. Finde ich, sollte man in der Altstadt auch mal überlegen, ob man nicht vielleicht vor 10 und nach 7 oder so. Obwohl, das ist Quatsch, was ich jetzt sage, weil in der Altstadt ist natürlich abends richtig voll. Ja, aber vor 10 darf man da auch, ich glaube bis 11 darf man ja auch mit dem Auto da langfahren und so. Also Lieferverkehr, finde ich schon. Ja, aber auf der Shuttle ist ja dann wirklich nichts los. Einfach abends nach Geschäftsschluss und einfach morgens, dass man da jetzt weiter dann auch fahren kann. Das ist ja schon mal gut. Ja. Was sagt deine Orakelseite? Wie wird es ausgehen? Wird es sich noch ewig ziehen oder wird da am 7. Mai was beschlossen und dann ist am 10. Mai da ein roter Streifen? Das ist wirklich eine spannende Frage. Ich glaube, Stand jetzt, dass der Vorschlag der Stadt da durchfallen könnte. Aufgrund dieser linken Mehrheit, die ich gerade beschrieben habe. Anführungszeichen links. Okay, wir werden darüber sprechen, das sagt meine Orakelseite. Irgendwie habe ich ein Gefühl, dass wir da dranbleiben an diesem Thema. Vielen Dank und ich möchte jetzt nochmal offiziell pitchen, dass man das Ganze vielleicht in einer anderen Farbe gestaltet. Also wer da was zu sagen hat, kann sich gerne bei mir melden. Vielen Dank, lieber Alexander. Danke, tschüss. Music. Wohnen, Mieten, Immobilien erwerben oder verwalten. Rund um diesen Themenkomplex gibt es immer wieder Redebedarf. Vor allem dann, wenn alteingesessene MieterInnen aus ihren Wohnungen ausziehen sollen, damit diese saniert und hochpreisiger weitervermietet werden können. Dass es da manchmal auch mit etwas unlauter scheinenden Methoden zugehen kann, ist Gegenstand vieler Beschwerden und Konflikte. In ihrer Reihe Das Wohndilemma beleuchten Verena Keensbock und Philipp Zeitner die Hintergründe, Sprechen mit Betroffenen beider Seiten und klären auf. Manche Dinge weiß ich schon sehr lange und manche Dinge lerne ich erst relativ spät in meiner Zeit hier auf dieser Erde. Zum Beispiel, was bestimmte Wörter bedeuten. Dilemma. Habe ich vor gar nicht allzu langer Zeit erst richtig mitbekommen. Dilemma ist per Definition eine Situation, in der alle Auswege irgendwie nicht optimal sind. So habe ich mir das erklärt, so habe ich das verstanden. Heute sprechen wir über ein Dilemma. Ich habe bei mir Verena Kinsberg und Philipp Zeitner. Ein weiteres Mal herzlich willkommen. Wie schön, dass ihr da seid. Und ihr habt eine ganze Reihe geschrieben über ein Dilemma, was viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer oder vor dem viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer stehen. Das Wohndilemma. So ist das. Ich werde jetzt nach dieser relativ langen Anmoderation das Wort sofort an eine, an einen von euch übergeben. Vielleicht beschreibt ihr mal ganz kurz, was diese Reihe beinhaltet, was die Motivation war. Und ja, dann reden wir natürlich darüber, was ihr erfahren und herausgefunden habt. Wir haben im Januar gestartet mit unserer Serie Das Wohndilemma, weil wir das Gefühl hatten, das ist ein Thema, das ist so groß und so umfassend, dass wir das in einzelnen Artikeln gar nicht darstellen konnten. Weil es ja immer wieder aufkommt in der Stadt. Weil es immer wieder aufkam und auch wirklich so... Mit Blick auf die Kommunalwahl eines der wichtigsten tatsächlich auch politischen Themen geworden ist. Und wir haben dann gesagt, wir möchten uns gerne mal dieses Phänomen von vorne bis hinten angucken und von allen Seiten beleuchten. Und so Auslöser dafür war eine Hausbesetzung in Düsseldorf, bei der Philipp höchstpersönlich dabei war. Zum Berichterstatter. Genau, ich habe nicht selber besetzt, aber ich habe es gesehen. Wir haben ja auch damals darüber gesprochen, dass das so sehr eindrücklich beschrieben, wie das da war. Genau, und das kam im Rahmen einer Demonstration, wo es auch darum ging, dass Menschen aus ihren Wohnungen verdrängt werden. Und es gab dann der Bankstraße viele Wohnungen. Stimmt, das heiße Dreieck, Pempelfort, Goldsheim, Därendorf. Genau, das Drei-Länder-Dreieck, wie das die Leute irgendwie nennen, was ich vorher auch nicht wusste. Und genau, an der Bankstraße stehen relativ viele Wohnung leer, weil die Leute da rausgezogen wurden und da setzten sich dann ein paar Aktivisten rein und besetzten das symbolisch. Und somit, das war so der nicht offizielle Auftakt dieser Serie, aber so ein bisschen der nochmal Anstoß, das wirklich jetzt nochmal anzugehen. War das ein bisschen so der Punkt, wo ihr gemerkt habt, okay, das ist wirklich, also das ist ein Thema, weil du, Verena, hast es ja gerade schon so beschrieben, es ist irgendwie was, was natürlich auf politischer Ebene behandelt und verhandelt wird, aber was wie die so oft natürlich im alltäglichen, tatsächlichen Leben Menschen betrifft, die dann einfach vor so Sachen stehen, dass die Miete erhöht wird, dass irgendwie Sachen nicht repariert werden. Also dieses Verdrängen, woraus ja dann diese Demo entstanden ist und dann diese Hausbesetzung abläuft. Und dann in der weiteren Choreo quasi der Startschuss für diese Reihe, das mal genau anzugucken. Also ich glaube, dass das Problem besteht, das wussten wir, dass es so Schwierigkeiten gibt. Wir kriegen ja auch relativ viele Zuschriften und so. Was mich da so beeindruckt oder was für mich neu war in dem Moment, war die Leute, die da auf der Straße stehen. Kein klassisches Demonstrationspublikum. Und sicherlich auch trete ich dir nicht zu nahe damit, wenn ich sage, dass das nicht so deren alltägliche Beschäftigung ist, Also irgendwelche Demonstrationen zu gehen oder irgendwelche Proteste mit zu organisieren. Und das hat mich so ein bisschen gewundert auch in Goldsheim ausgerechnet, wo sowieso die Mieten schon recht hoch sind. Und eher Menschenleben, die ein bisschen mehr Geld haben. Und ich würde auch sagen, es war irgendwie Masse an Fällen, die da über uns eingebrochen ist. Also wir bekommen seit jeher immer wieder auch Anfragen von Mietern, die sagen, ich habe irgendwie ein Problem in meiner Wohnung. Heizung funktioniert seit Ewigkeiten nicht, so der Klassiker und die Eigentümer machen nichts und es hat jetzt aber, hat dann wirklich sich so zugespitzt und es haben sich so viele Leute gemeldet und es waren so viele Fälle, dass es sich offensichtlich nicht mehr um Einzelfälle handelte, sondern um ein strukturelles Problem. Und diese Verlagerung dann auch noch, dass die Menschen wirklich auf die Straße gegangen sind und da die ein Haus besetzt haben, eine Wohnung besetzt haben, zeigt ja auch so, dass sich das jetzt aus diesem privaten Raum, dieses privater Verhältnis, Vermieter, Mieter haben einen Vertrag geschlossen, in wirklich so den öffentlichen Raum trägt. Und deshalb hatten wir uns dazu entschlossen, das müssen wir uns wirklich mal komplett angucken. Mit allen Facetten und allen Möglichkeiten, die es da auch schon gibt, um dieses Dilemma vielleicht irgendwie einen Ausweg zu finden. Ja, und ihr habt das ja quasi sehr, kleinteilig seid ihr das angegangen und auch sehr vielschichtig. Also ihr habt euch ja quasi, natürlich am Ende steht immer eine persönliche Geschichte, irgendwie eine, ne, habt ihr mit Menschen gesprochen. Aber ihr habt ja auch versucht, bestimmte Begriffen auf den Grund zu gehen, irgendwie die zu erklären. Was ist so die Vokabel, die euch am meisten untergekommen ist in Bezug auf dieses Thema? Entmietung ist mir am häufigsten untergekommen oder die Verwertungskündigung, die mir sehr neu war. Ist das nicht komisch, dann hat man plötzlich so Worte im Vokabular. Also weiß ich nicht, ob du vor einem Jahr gedacht hättest, dass du so völlig nonchalant jetzt die Entmietung, ganz klar. Also oder, dass man dann auch so, das macht doch auch neue Räume auf im wahrsten Sinne des Wortes oder halt leider zu für die Leute. Wenn man dann so Wörter plötzlich, die sind dann greifbarer. Man hat jetzt so ein paar neue Begriffe für Phänomene, die es auch natürlich vorher schon gab, aber die man jetzt dann dadurch ein bisschen prägnanter auf den Punkt bringen kann. Ich würde noch Räumungsklage in den Raum werfen. Auch das ist natürlich kein neuer Begriff, aber ich glaube, so häufig wie in den vergangenen Monaten habe ich noch die Räumungsklage genutzt. Und was steckt hinter diesen Worten? Also was ist eine Entmietung? Eine Entmietung bezeichnet am Ende, dass Mieter aus ihren Wohnungen gedrängt werden im weitesten Sinne. Also das kann verschiedensten Maßnahmen passieren. Ist das so ein bisschen Mobbing? Also so ein bisschen, ich meine, das ist ein sehr großes Wort, aber es ist so ein bisschen, man schafft Umstände, die ungemütlich sind, so eher gesagt und dann wird man halt da so, ist halt die Konsequenz, da müssen sie halt ausziehen und das ist ja dann das Dilemma. Entweder ich bleibe in einer Wohnung, in der es kalt ist oder ich ziehe aus und bin in diesem Haifischbecken Düsseldorfer Immobilienmarkt, irgendwie müssen wir was Neues suchen für 4000 Euro pro Quadratmeter. Also die Situation, die wir jetzt ganz oft beobachtet haben und auch oft berichtet haben ist, dass, Häuser von Investoren gekauft werden. Und diese Häuser sind halt bewohnt mit Bestandsmietern, die zum Teil sehr alte Mietverträge haben und dementsprechend noch relativ niedrige Quadratmeterpreise zahlen. Und dementsprechend natürlich auch ein bestimmtes Alter haben, kann ich mir vorstellen. Oft ein relativ hohes Alter haben. Wir haben auch viele Härtefälle erlebt von Menschen mit Behinderung, halt hohem Alter oder sonstigen chronischen Krankheiten, die halt wirklich sagen, wenn wir hier raus müssen, dann müssen wir wahrscheinlich die Stadt verlassen, weil wir hier sonst keine andere Wohnung mehr finden. Und die Investoren aber wollen natürlich irgendwie Geld verdienen mit diesem Haus. Ich glaube, das kann man durchaus mal so zusammenfassen. Und da sie in der Regel aber sehr hohe Preise für diese Häuser zahlen, reichen die Bestandsmieten nicht dafür aus. Und deshalb ist das halt das Bestreben. Die Zuhause im besten Fall meistens zu sanieren, manchmal ganz abzureißen und neu zu bauen und neu zu vermieten zu natürlich höheren Preisen dann, um das wieder verwertbar zu machen. In solchen Fällen werden, hat Verwertungskündigungen ausgesprochen. Das ist ein Phänomen, mit dem wir uns in einer Folge beschäftigt haben. Und das kann halt wirklich so mit einer Verwertungskündigung beginnen. Das ist meistens der Fall dann, wenn es um Entmietung geht. Und es kann aber auch noch viel weiter gehen und wirklich zu schikanen werden. Wie du gerade gesagt hast, das was teilweise an sich für die Mieter wie Mobbing anfühlt. Dass die wirklich keine ruhige Minute schon mehr haben und immer denken, was kommt jetzt als nächstes. Also da gibt es natürlich legale Wege und da gibt es wirklich auch so unlautere Wege. Das heißt, diese Vokabeln stehen in einer Reihe. Also es ist irgendwie Bestandsmieterschaft, Mieterinschaft, Dann gibt es die Idee einer Entmietung und am Ende steht dann wahrscheinlich die Räumungsklage, wenn das alles nicht geholfen hat. Genau, der Weg, wie das dann am Ende zur Räumungsklage kommt, ist dann unterschiedlich, auch wie schnell das geht. Verena hat es gerade schon gesagt, dass die eben relativ viel Geld investieren in diese Häuser und nicht selten ja auch selbst noch Geldgeber haben. Das heißt, sie haben auch einen Druck, schnell da mehr Geld rauszuholen. Und dann wird es auch, wenn das so ist, wird das eben auch immer ein bisschen schneller und dann werden die Zeiträume kürzer zwischen verschiedenen Dingen, die da passieren, die die Bewohner dann eben nicht selten als Schikanen wahrnehmen. Ja, ich verstehe. Wie viele Folgen gibt es von der Reihe eigentlich? Bislang erschienen sind neun. Eine zehnte ist jetzt aktuell noch in der Recherche. Das ist ja eine ganze Menge, also eine ganze Menge Geschichten, dementsprechend wahrscheinlich auch eine ganze Menge Gesprächspartnerinnen, Gesprächspartner, eine ganze Menge Immobilie, die ihr da irgendwie gesehen, beschrieben bekommen habt. Und gibt es trotzdem die klassische Frage irgendwie, den einen Fall, die eine Geschichte, wenn wir jetzt mal von der Hausbesetzung, was natürlich aufregend war wahrscheinlich und kam danach noch was, was dich Philipp, was dich Verena irgendwie bewegt hat, wo ihr weiter noch dran bleibt, wo ihr irgendwie sagt, das war echt irgendwie, das sticht raus in dieser ganzen Dilemma halt, es ist ein extra Dilemma. Also da gibt es ein paar Sachen auf verschiedenen Ebenen für mich, würde ich sagen. Also einfach rational interessant waren Sachen wie die Verwertungskündigung und so, weil dass es das gibt und wie das umgesetzt wird. Was emotional natürlich bleibt, sind die Gespräche mit den Leuten und da sind die Fälle mal mehr, mal weniger schlimm. Da sind schon heftige Geschichten, die einem da erzählt werden von einigen Menschen. Da gibt es eine bestimmte Person, an die ich da denke, aber das sind insgesamt, wir haben mit Dutzenden Menschen gesprochen, die da teilweise ähnliche Sachen erleben. Und hast du da das Gefühl, es gibt auch das Bedürfnis, darüber mal zu sprechen, jemandem, der zuhört und nicht das direkt, also dass man nicht irgendwie gucken muss. Weil ich stelle mir jetzt vor, ich bin dann, weiß ich nicht, im Mieterinnenschutzbund, aber dann muss ich ja auch wahrscheinlich ein bisschen gucken, was ich sage. Oder bei Versicherungen ist es ja auch dann oft so. Oder AnwältInnen oder so. Und bei euch kann man ja quasi mal, als man selber. Kann man schon. Ich weiß nicht, welche Erfahrungen du da gemacht hast. Aber das machen die dann auch. Die sind dann aber schon sehr vorsichtig, was damit dann in die Öffentlichkeit wirklich kommt. Also manche Sachen sagen die anderen auch ein bisschen unter der Hand und im Hintergrund. Weil die auch selbst Sorge einfach vor rechtlichen Konsequenzen haben. Je nachdem, was sie da sagen. Oder noch mehr Problemen mit den Vermietern. Aber die erzählen natürlich, die erzählen viel und gerne, wo sie das vor allem machen, glaube ich, und da hatten wir dann auch drüber geschrieben, ist so ein Mieterstammtisch, den die organisiert haben, wo die dann untereinander sich über ihre Probleme austauschen und gemeinsam auch Lösungen finden und vorgehen und so. Also ich glaube, das gibt neben dem Reden einen viel Kraft, da sich ein bisschen zusammenzufinden und mit anderen auch zu sehen, ich bin nicht alleine. Was bei diesen Sachen ja meistens passiert ist, dass es hinter einer verschlossenen Tür passiert, in Wohnungen. Du siehst von der Straße nicht unbedingt, dass da jemand gerade irgendwie was Schlimmes durchmacht. Ja, leidet einfach. Genau. Und ich glaube, das... Und wie ist es bei dir? Also was mir auch im Gedächtnis geblieben ist, das fand ich ganz eindrücklich. Ich muss dazu sagen, wir haben uns natürlich auch bemüht, nicht nur die Mieter zu Wort kommen zu lassen, sondern auch mit Investoren und Eigentümern zu sprechen. Und das haben wir natürlich getan. Und gerade bei der Sicht der Eigentümer, die wir dargestellt haben. Fand ich ganz eindrücklich ein Gespräch mit einer privaten Eigentümerin, die ein Haus geerbt hat, ein Mehrfamilienhaus und selbst dann da auch eingezogen ist und die selbst ganz irgendwie schockiert ist von dem, was da in der, was gerade in Düsseldorf passiert und was teilweise so auch ihre Nachbarn berichten und wie sie auch schilderte, wie sie das anders handhabt und versucht irgendwie so einen sanfteren Weg zu finden und irgendwie einen sozial verträglicheren Weg, um irgendwie einerseits Vermieterin zu sein und natürlich ihre Kosten zu decken und natürlich gewinnt sie dadurch auch eine totale Sicherheit, wenn sie ein Haus besitzt. Das ist ja logisch und das ist ja auch ihr gutes Recht und trotzdem halt nicht irgendwie die maximale Rendite daraus zu holen und das fand ich irgendwie sehr eindrücklich, wie sie dann auch noch schilderte, dass sie irgendwie wirklich Wahnsinnsangebote bekommen hat für dieses Haus und irgendwie wöchentlich eine Zeit lang Investoren anriefen, die irgendwie ihren Namen dann im Grundbuch gesehen hatten und dann mal fragen wollten, ob sie das nicht für irgendwie einen Millionenbetrag abgeben konnten. würde. Was ich mich frage, habt ihr auch die beiden Seiten quasi zusammen, also wart ihr auch so ein bisschen mediatorisch unterwegs und habt irgendwie versucht, da mal eine Brücke zu schlagen und wie ist das dann gelaufen, falls es so war? Haben wir natürlich. Haben wir, ja. Wir haben ein Gespräch geführt hier in unserer Redaktion, ganz in der von deinem Aufnahmestudio. Und da hatten wir zu Gast eine Person, die beim bündnisvollbezahlbaren Wohnraum ist, also ein bisschen die Mieter. Vertritt mehr oder weniger und einer Frau von Immobilieninteressensvertretung, die haben da miteinander ein bisschen gesprochen und gestritten zum Thema. Tatsächlich auch Konflikt. Also es ist dann auch so, wenn man sozusagen runter geht auf diese Ebene, also runter im Sinne von, wenn man an den Kern geht und das von diesen ganzen theoretischen, politischen Dingen mal runternimmt, Und dass da auch dann wirklich zwei Seiten sich gegenüber sitzen, die wirklich auch ein bisschen biefig dann unterwegs sind? Ja, also ich war jetzt nicht unfreundlich oder so, aber ein bisschen gestritten wurde. Da ging es dann auch ganz um wirklich Grundsatzfragen, wie ich Wohnraum verstehe und sehe. Und die eine Seite eben eher als Wohnraum und die andere eher als Wohnraum. Und Investitionen dazu noch? Das finde ich immer spannend, weil die Leute, die das als Investitionsfläche oder so sehen, die wohnen ja auch irgendwo. Also das Wohnraum haben ja im Idealfall, brauchen wir ja alle. Also das, ich finde das immer so, dass es um so ein Thema so viel, ja so Dilemma gibt. Das finde ich irgendwie am Ende ist doch, eigentlich sollte es doch leicht sein. Es gibt Raum und es gibt Menschen und dann hier. Also wir haben die Serie natürlich auch bewusst Wohndilemma genannt, weil wir auch das Gefühl haben, dass die Situation jetzt irgendwie sich so mittlerweile so vertrackt ist, dass eben so horrende Preise gezahlt werden, dass oft den Eigentümern, den Investoren gar nicht viel übrig bleibt, wenn ich das mal so salopp sagen kann. Als die Mieter loszuwerden, weil die Häuser wirklich ansonsten nicht mehr rentabel sind. Ja, ich verstehe. Und natürlich führt das dann alles auf diese Frage zurück. Also sollte man mit Wohnraum Rendite machen dürfen? Darf das ein Investitionsobjekt sein? Oder wie schaffen wir es, dass irgendwie Wohnraum auch bezahlbar wird? und irgendwie Menschen da auch als Mieter irgendwie eine Sicherheit haben. Also eigentlich sollte es aus diesem Dilemma ja, also sollte dieses Dilemma ja zu einer Sache werden, zu einer Situation, die sich lösen lässt und nicht, in der per Definition des Wortes, wie ich jetzt ja gelernt habe, irgendwie alle Auswege nicht ganz so optimal sind. Wie ist euer Gefühl nach dieser Reihe, nach dieser intensiven Beschäftigung mit diesem Thema? Gibt es einen Türspalt, der offen ist, um mal bei diesem Wohnungsbild zu bleiben, Oder sind da schon Sicherheitsschlösser vor und die Metallschlüssel aus Versehen verschluckt? Ich glaube, dass das total schwer wird. Sehr viel Kompromisse von allen möglichen Seiten und sehr viel Willen von allen möglichen Seiten und das ist ein bisschen ein Problem. Es gibt da nicht nur zwei Seiten bei, sondern im Prinzip 100 Akteure, die da irgendwie noch drin hängen. Also das ist von rechtlichen Voraussetzungen und so fängt es an, die teilweise auf Bundes, teilweise auf Landes, teilweise auf kommunaler Ebene beschlossen werden müssen und umgesetzt werden. Und die Kommune muss dann Dinge umsetzen, die sie aber teilweise rechtlich gar nicht darf. Und also das ist einfach höchst komplex. Dann setzen da Interessen hinter, die einfach natürlich, das kann ein Emotionales sein an meinem Wohnraum. Ich will hier partout nicht raus. Ich will selbst bei einem Ferienangebot oder selbst wenn man denken würde, es ist vielleicht vernünftig jetzt irgendwo anders hinzugehen. Ich will aber nicht raus, weil ich seit 30 Jahren hier lebe und das meine Nachbarschaft ist. Es gibt finanzielle Interessen, die dahinter stecken. Ich glaube, dass das schwierig wird. Ich glaube aber auch und vielleicht überschätze ich da uns ein bisschen. Aber ich glaube, mit dieser Serie haben wir zumindest in Düsseldorf doch für ein bisschen Handlung angestoßen. Und viele Leute nehmen das wahr als Problem. Und ich, Verena hat am Anfang gesagt, dass das so vor der Kommunalwahl auch super wichtig wird hier, das Wohnraumthema in Düsseldorf. Und das glaube ich hundertprozentig auch. Ich glaube aber auch bei allen anderen auch Landes- oder Bundestagswahlen, die künftig kommen, ist glaube ich so die Wohnraumfrage eine der sozialen unserer Zeit. und insofern sind da zumindest mal die Leute bewusst jetzt geworden, für dass das Problem da ist. Und das ist jetzt zumindest schon mal der erste Schritt, das was passieren kann. Und es passieren auch schon die ersten Schritte von der Stadt. Ich nehme das genauso wahr und es gibt natürlich keine einfache Lösung dafür. Ich glaube, da müssen wir uns nichts vormachen. Aber was mir irgendwie Hoffnung macht, ist wirklich so ein bisschen auch ein Wechsel im Diskurs. Also dass es jetzt irgendwie offensichtlich ist, dass es keine Einzelfälle sind, sondern ganz viele und dass das ein strukturelles Problem ist und dass da auch oft mit unlauteren Mitteln gearbeitet wird. Da hat auch der Oberbürgermeister Stefan Keller irgendwie klare Worte gefunden, der sich auch mal mit Mietern zusammengesetzt hat. Und ich glaube, es gibt so ein paar augenöffnende Momente an wichtigen Stellen. Und das bedeutet jetzt noch nicht, dass die Stadt alles daran ändern kann. Wie gesagt, dafür brauchst du auch noch andere Entscheidungen auf Landes- und auf Bundesebene. Aber in der nächsten Folge wollen wir uns oder in einer weiteren Folge wollen wir uns noch mit der neuen sozialen Erhaltungssatzung beschäftigen und dieses zum Beispiel ein erster Schritt, wie genau dieses Phänomen verhindert werden soll, nämlich Sanierungsprojekte, Abriss von Wohnraum muss irgendwie besser geprüft werden und das wird jetzt gerade getestet. Also ihr bleibt dran und ich bin sehr sicher, ihr haltet uns auch hier auf dem Laufenden. Und diese ganze Reihe kann man ja lesen noch auf rp-online. Also es ist ja ein bisschen anders als sonst. Sonst sprechen wir ja oft über ein bestimmtes Ereignis oder ein bestimmtes Stück. Aber genau, die ganze Reihe findet man im Internet. Da können sich die Hörerinnen und Hörer dann auch mal informieren. Und wenn es Bedarf gibt, wenn es ähnliche Situationen gibt, sich ganz sicher auch melden. Und ihr könnt euch ja jetzt gut aus und könnt da vielleicht ein paar Tipps und Hilfestellungen geben. Ich danke euch sehr für dieses wirklich sehr erhellende Gespräch und freue mich schon, wenn wir das nächste Mal sprechen. Bis dann. Danke dir. Tschüss. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Music. Einen Preis verliehen zu bekommen ist sicher immer ein schönes Gefühl. Wenn er dann auch noch mit der Stadt zu tun hat, in der man lebt, schafft und wirkt, umso toller. Jedes Jahr zeichnet die Rheinische Post den oder die Düsseldorfer, Düsseldorferin des Jahres aus. Und in dieser Woche war es wieder soweit. Angelina Burgh war vor Ort, kennt die GewinnerInnen und ihre Verdienste und nimmt uns mit auf den roten Temmich. Angelina Burgh ist in the house, möchte ich sagen. Lange nicht mehr da gewesen. Wie schön, dass du den Weg zurückgefunden hast. Ja, freut mich auch. Podcast-Mikro. Aber fair enough, du bist auch einfach, also du findest den Weg in sehr viele Räumlichkeiten und Veranstaltungsorte in dieser Stadt. Deswegen fühle ich mich immer ganz besonders geehrt, wenn ich dich mal zu packen bekomme. Weil du ja, ja, du berichtest ja einfach sehr viel vom gesellschaftlichen Stadtgeschehen. Und da ist ja gerade am Anfang des Jahres mit Karneval und irgendwie Pro-Wein und diesen ganzen Sachen ist ja... Ordentlich was los. Eigentlich ist immer was los, weil jetzt geht ja dann auch bald schon wieder die Kirmessaison losgefühlt. Aber ein Termin, der sehr fest in deinem Kalender steht, ist die Verleihung, die Preisverleihung an den Düsseldorfer, die Düsseldorferin des Jahres. Genau. Da warst du zu Beginn der Woche. Da wir ja hier darüber sprechen, was in Düsseldorf so abgeht, aber natürlich auch, wer hier so abgeht quasi. Ist das natürlich ein ganz besonderes Thema zu besprechen. Erzähl, wie war es? Kannst du erstmal uns hier die Szenerie setzen? Wo findet das Ganze statt? Wie viele Lagenbeikleid hattest du an? Wie viele Meter roter Teppich wurde abgeschritten? Ja, so wie du es gerade beschrieben hast, ist es dann doch nicht. Aber es ist eine Gala und das kann man schon sagen. Und das macht sich auf jeden Fall auch bemerkbar. Und das ist schon dann wirklich immer schön, das auch mitzuerleben. Also es ist im Ständehaus gewesen, ist jetzt auch ein recht bekannter Ort mittlerweile für mich mit den ganzen Ständehausveranstaltungen, bei denen ich auch immer dabei sein darf. Genau, aber in der Form dann nochmal was anderes, weil anders als zum Beispiel da wirklich dann auch direkt am Eingang auch so eine kleine Teppich-Area irgendwie abgegrenzt ist, wo dann wirklich mit passendem Hintergrund nur so ein bisschen Red Carpet-mäßig die Fotos gemacht werden können und so und das ist natürlich nochmal was anderes. Und da siehst du auch irgendwie direkt, was Sache ist und genau ansonsten alles sehr, sehr schick, viele irgendwie doch bekannte Gesichter und es ist irgendwie schon immer was Besonderes und definitiv ein Termin, den ich mir immer mit Vorfreude im Kalender auch dann markiere. Wie viele sind außer dir noch vor Ort? Also was ist so die Größenordnung an Gästezahl? So um die 400. Und es werden also Menschen ausgezeichnet, die sich in dem Jahr, das vergangen ist oder so, überhaupt für Düsseldorf in Düsseldorf bemerkbar machen, für die Stadt einsetzen, irgendwas bewegen, irgendwas kreieren. Also was ist da so ein bisschen die Zielgruppe an PreisträgerInnen? Auf jeden Fall, die sich generell engagieren. Also es ist, die Menschen, die jetzt auch dieses Mal wieder dabei waren, die haben jetzt nicht nur letztes Jahr was für Düsseldorf geleistet. Also sie haben alle in gewisser Form halt immer ihren Düsseldorf-Background, aber haben dann halt ganz unterschiedliche Dinge gemacht und sind dann vielleicht durch spezielle Sachen dann nochmal besonders aufgefallen in dem Jahr. Aber das sind alles Namen, die man dann auch irgendwie im Kontext mit Düsseldorf dann auch verbindet. Und wer das genau war dieses Jahr, erzählst du es natürlich gleich en Detail. Kann ich mich da bewerben? Werde ich vorgeschlagen? Wer entscheidet, ob ich Düsseldorferin des Jahres endlich mal werde? Also ich warte da ja seit zehn Jahren viel Spaß. Aber wie ist da das Prozedere? Es ist eine Fachjury aus ganz vielen verschiedenen Bereichen, die dann darüber diskutiert, wer denn da passen könnte. Ich bin ja selbst nicht dabei, sind dann vermutlich mehrere Namen, die dann da fallen, die dann diskutiert werden und dann fällt die Entscheidung in jedem Jahr dann halt in den verschiedenen Kategorien auf einen Namen. Dafür gibt es ja auch die unterschiedlichen Kategorien, um das alles so ein bisschen abzudecken. Welche Kategorien gibt es denn da so? Es gibt Kultur, Wirtschaft, Sport, Ehrenamt, Innovation und Nachhaltigkeit. Dann den Preis fürs Lebenswerk. Das ist immer ein bisschen das Highlight einer jeden Verleihung. Und dann noch den Sonderpreis. Wir haben uns gerade schon ein paar Bilder angeguckt. Da habe ich jetzt natürlich schon gesehen, wer da so drauf ist mit einem Preis in der Hand. Wer wurde ausgezeichnet dieses Jahr? Wer waren die Gewinnerinnen, die Gewinner? Hast du, willst du irgendeine Kategorie besonders zuerst wissen? Kultur. Kultur war der Felix Krämer, der Generaldirektor und künstlicher Leiter beim Kunstpalast. Und genau darum ging es auch so ein bisschen, wie er halt, also er ist auch zugezogen nach Düsseldorf und wie er das Museum noch mal so ein bisschen umgekrempelt hat, hat dann auch darüber so ein bisschen erzählt, wie das alles lief, wie es am Anfang an lief und so. Wer hält dann da so die Laudatio, also wer verleiht den Preis? Ganz unterschiedlich, in seinem Fall war es Tony Craig. Genau, es ist immer schon so ein bisschen bezogen auf die Kategorie, wie es halt irgendwie dann Sinn ergibt, wer da thematisch drin ist. Ja, stelle ich mir sehr emotional vor, wenn jemand so eine Laudatio hält auf jemanden aus demselben Bereich, vielleicht auch den man dann persönlich kennt. Genau, das wollte ich gerade sagen, das macht halt den Unterschied. Ich finde es immer schön, wenn man so ehrende Worte dann auch hört und das hat jeder auch in diesem Fall wieder gut gemacht und zwar fand ich es ein sehr stimmiger Abend. Und es macht auf jeden Fall einen Unterschied, weil man merkt, dass sich die Leute schon länger kennen und dann da irgendwie doch noch die ein oder andere bisschen persönlichere Geschichte erzählt wird oder so. Und das ist zum Beispiel dann beim Lebenswerk, auf das wir später ja auch noch kommen und auch beim Sonderpreis der Teil gewesen. Und das war schon schön auf jeden Fall. Also das heißt Felix Kremer, ja ich meine klar, die Museenlandschaft hier hat sich, die war ja schon immer sehr ausgeprägt und sehr weit gefasst, aber da hat sich ja echt was getan in den letzten Jahren. Wirtschaft, wer wurde da ausgezeichnet? Da war es Kerstin Rapschwan, die Gastronomin, die ist ja auch wirklich jetzt bekannt auch hier. Genau, das war da tatsächlich auch einfach schön zu sehen, diese Wertschätzung, weil sie sich auch wirklich deutschlandweit ja auch einsetzt für das Thema und jetzt auch mit Chefs in Town ja auch letztes Jahr hier was gestartet hat, was ja auch große Bedeutung vermutlich in den nächsten Jahren noch weiter haben wird. Sehr viel Bewegung bringt sie in diese Szene, sehr viel Öffentlichkeit und Konzepte. Genau und ich glaube genau aus diesem Grund wurde das dann auch mal geehrt und man hat auf jeden Fall gemerkt, dass sie sich da auch total drüber gefreut hat. Und da ging es dann auch in der Laudatio halt auch darum, dass es ja wirklich gerade in der Gastrobranche ein sehr familienfeindlicher Job eigentlich ist. Und ihre Tochter war auch dabei, die war super sympathisch und war auch, ich glaube für die war das auch ein total besonderer Abend. Und hat sich so für ihre Mama irgendwie gefreut und das war so schön, weil das ist sicherlich nicht leicht, gerade in dem Berufsfeld dann auch da Familie und den Jobs. Und es ist ja wahrscheinlich generell in vielen Jobs, aber da gerade, wo viel sich irgendwie so abends ja auch immer abspielt. Ja, verstehe. Also auch eine Ehrung, die dann mit einer gewissen Emotionalität kommt. Und Sport? Sport war Philipp Hebmüller. Der war letztes Jahr bei den Paralympics in Paris als Schwimmer dabei. Da, wenn ich mich jetzt richtig erinnere, den neunten Platz auch belegt. Und genau, das war auf jeden Fall auch schön, weil es auch die Laudatio war in dem Fall auch von Christian Keller, der ja selber Schwimmer ist. Und dann siehst du so verschiedene Generationen und wie das irgendwie egal, wie alt dann die Preisträger sind, weil er ist mal gerade 18 Jahre alt gewesen. Und ein Thema, was ich mir vorstellen kann, was in den letzten Jahren immer wichtiger geworden ist, Nachhaltigkeit bezeichnen. Beziehungsweise Innovationen wird ja so zusammengesetzt, weil das eine geht ja mit dem anderen im besten Falle Hand in Hand. Wer konnte da einen von diesen formschönen Preisen mit nach Hause nehmen? Das war in der Kategorie Reinhard Müller, der jetzt in den vergangenen Jahren hier den Euref Campus am Fernbahnhof mit errichtet hat. Ah ja, da haben wir auch kürzlich drüber gesprochen, über diese ganzen Pläne. Genau und das ist halt da wirklich der Fokus auch sehr auf Nachhaltigkeit Und das hat er, in Berlin war er da auch schon bei dem Projekt auch dann mit dabei und ja, statt dann in Rente zu gehen, hat er dann gedacht, Düsseldorf muss dann auch noch. Hat auch einen Bezug, der hat wohl auch hier studiert und auch eine Zeit lang auch hier gewohnt und genau. Das heißt, er wird ja dann natürlich als Person ausgezeichnet, aber da ja auch ein ganzes Projekt dahinter. Also anders als jetzt vielleicht bei jemandem, der sich sportlich hervortut oder wo dann ja natürlich nochmal ein ganzes Projekt dahinter steht. Auch sehr spannend. Und dann, wie du schon gesagt hast, die, oder habe ich noch was vergessen? Ehrenamt. Verzeihung, Ehrenamt. Natürlich, das Ehrenamt, das ist ja auch sehr wichtig und nicht zu unterschätzen, was da alles bewegt wird. Auch hier in der Stadt, auch bei diesen ganzen Großveranstaltungen, bei kleineren Veranstaltungen. Ich weiß aus anderen Quellen, dass das hier sehr gut organisiert ist. Und deswegen finde ich das ganz besonders schön, dass das mit ausgezeichnet wird und so quasi wahr und ja auch ernst genommen wird. Genau und in dem Fall ging der Preis dann an Anja Gerstdorf, die seit mehr als 30 Jahren Schiedsrichterin im Tischtennis ist und da auch immer total viel unterwegs und das ganz lange jetzt schon macht und sich dann da auch viel ehrenamtlich auch engagiert generell und genau, sie hatte dann auch auf die Frage, was sie denn so antreibt, das zu machen, hat sie einfach gesagt, ja es interessiert mich und es macht mir Spaß und so quasi nach dem Motto, das reicht schon, um das dann gerne zu machen. Im allerschönsten Fall. Ja, super. Und dann mit einem kleinen Trommelwirbel, den versuche ich jetzt mir hier, hast du ja gerade schon gesagt, natürlich ist eine Kategorie, die ein bisschen heraussticht, die des Lebenswerkes. Wir machen jetzt einen Spannungsbogen, habe ich mir gerade überlegt. Du erzählst jetzt kurz den Sonderpreis. Ich würde gerade sagen, passt ja, Thema hatte ich jetzt auch noch ganz gut zu davor. Und den fand ich in dem Fall wirklich dieses Jahr auch echt schön. Also das ging jetzt an die Volontiers von der Europameisterschaft letztes Jahr. Ja, die ja wirklich und deswegen war das halt irgendwie auch ganz nett, weil es haben zwar drei Frauen den quasi entgegengenommen, den Preis, aber eigentlich hätte es an, das wurde auch mehrmals betont, an die 1600 freiwilligen Helfer gehen müssen. Und da war es halt wirklich ganz nett, weil André Scheidt hat die Laudatio gehalten und der war ja auch Stadionsprecher in der Zeit und das heißt, der war auch irgendwie total nah an dem Thema dran. Und das hat man dann auch irgendwie gemerkt und das war auch total nett, weil ich glaube, ich weiß nicht mal, ob es eins zu eins der Wortlaut war, aber er hat sie dann auch irgendwie noch so als gute Seele der Europameisterschaft bezeichnet und das war halt wirklich, die waren ja einen Monat lang immer überall dabei, haben hier so viele tausend Menschen irgendwie willkommen geheißen und in Düsseldorf irgendwie denen eine schöne Zeit ermöglicht und das ist, ich finde, das war wirklich absolut verdient, dass das so nochmal gewürdigt wurde, weil das ja wirklich echt ein großes Highlight auch einfach im vergangenen Jahr. In Düsseldorf war und das kann man schon auch mal so würdigen. Das hast du sehr schön gesagt und jetzt, na hau raus, wer hat denn den Preis fürs Lebenswerk bekommen? Das war in diesem Jahr, also für 2024 wurden die ja geehrt, war es Drohpech, die im vergangenen Jahr auch ihr 40, also ich glaube 40 Jahre auf der Bühne quasi, ihr Jubiläum. Ja, die ist schon sehr lange aktiv, ne? Genau, die war, und da ich finde, sie hat wirklich auch sehr viel, sehr nett so Düsseldorf bezogen auch ihre Dinge gesagt, dass sie halt schon irgendwie immer noch Düsseldorfer Mädchen ist und dann auch nett einfach gesagt, dass sie ohne den Bezug hier oder hier aufgewachsen zu sein, wahrscheinlich nie so weit gekommen wäre. Also Doro Pesch ist eine der bekanntesten und wichtigsten Heavy-Metal-Musikerinnen der Welt. Ja, Green of Metal ist auch öfter mal gefallen in dem Kontext jetzt, genau. Und ist auch immer noch so viel unterwegs und dann, ja, wenn man dann da die Laudatio gehört hat von Klaus Meine, dem Sänger der Scorpions, du hast gemerkt, die sind halt, die kennen sich schon so viele Jahre, die sind befreundet und das war wirklich total nett, weil da dann auch mal mehr irgendwie auch mal ein paar Anekdoten noch mal dabei waren und da merkst du. Das ist halt der Unterschied, wenn sich die Leute dann wirklich auch gut kennen. Und das war wirklich ein sehr schöner Abschluss. Am Ende gab es natürlich dann auch noch ein kurzes Lied, was dann auch nochmal ein schöner Abschluss auch für die ganzen Gäste war, wo man auch gemerkt hat, da wurden die Handys gezückt und auf einmal waren ganz viele von den Gästen, auf die ja sonst auch häufig der Fokus irgendwie gerichtet wird und die man ja sonst auch mal eher im Mittelpunkt kennt. Die waren auf einmal dann irgendwie auch einfach nur Fans und haben genossen in dem Moment und das war irgendwie total schön, das auch mal so zu sehen. Ach, das beschreibst du so schön, dass ich fast das Gefühl habe, ich wäre dabei gewesen und dann gab es wahrscheinlich drumherum essen und ein bisschen unterhalten und anstoßen und sich treffen. Und es war ja auch ein schöner Abend, glaube ich. Das Wetter war ganz schön. Und natürlich, also vor allem für die Preisträgerinnen und Preisträger schön, dass die ja so eine Auszeichnung mit nach Hause nehmen, weil es ist ja immer schön, wenn es gewürdigt wird und wahrgenommen, was man macht und wie man sich ja auch vielleicht... Bemüht und verdient macht um ein bestimmtes Feld oder ja, am Ende um die Stadt und diese Stadt ja dann dadurch auch prägt und formt. Genau, ich glaube, das ist es halt egal, ob du jetzt hier geboren bist oder zugezogen oder wie auch immer, wie lange dann hier schon was für die Stadt macht, solange es irgendwie einen Einfluss hat auch, Kerstin Rapschwan ist auch zugezogen aus Hamburg und sagt aber auch, ich bin hier so angekommen und fühle mich hier so wohl, ich gehe hier nicht mehr weg und das ist dann so eine Verbundenheit, die dann zu so einer Stadt entstehen kann und ich glaube, dann ist es halt auch egal, ob du hier zur Welt kamst und geblieben bist oder ob du dann halt irgendwann deinen Weg nach Düsseldorf gefunden hast. Wie schön, dass du deinen Weg nach Düsseldorf gefunden hast und vor allem ein weiteres Mal zu mir hier in das, naja, heute ein wenig improvisierte Podcaststudio und natürlich Angelina, für mich bist du eine der Düsseldorferinnen der Jahre, jedes Jahr und ich freue mich schon auf unser nächstes Gespräch, wenn du mich und uns wieder auf dem Laufenden hältst, was hier so geht in der Stadt. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Der Frühling dreht dieser Tage mal so richtig auf und das zum Leidwesen der Natur. Grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Wir werden es jetzt in den kommenden Tagen mit vermehrten Themen zu tun bekommen, die vor allem das Thema Trockenheit bedienen, die aber zum anderen halt eben auch das Thema der Natur bedienen, denn wir werden gerade in den Nächten wieder relativ kühle Temperaturen bekommen, bis hin zu frostigen Nächten. Das werden wir gleich mal so anreißen, denn da sind noch ein paar letzte Details zu klären, womit es dann eher in den spekulativen Bereich gehen würde. Deswegen halten wir es jetzt mal einfach und gucken uns mal an, was jetzt so die nächsten Tage so kommen wird. Der Freitag bringt uns strahlendes sonniges Wetter. Das Ganze bei wolkenlosem Himmel und der Wind lässt nach und nach immer mehr nach, sodass die Temperaturen dann auch nochmal ein bisschen mehr nach oben gehen können. Wir werden in Spitze bis zu 23 Grad erreichen. Morgens ist es mit 9 bis 10 Grad ebenfalls schon etwas milder. Der Samstag wird den Wind so ein bisschen drehen lassen, genauso wie jetzt gerade bei meiner Aufnahme hier. Sodass wir mehr wieder nordöstliche Strömungen bekommen werden und das Ganze wird dann auch dazu führen, dass dann auch die Temperaturen wieder langsam zurückgehen werden Am Samstag werden wir dann gerade zum Nachmittag hin auch mehr kompaktere Wolken haben ansonsten bleibt es sonnig und die Temperaturen gehen leicht zurück auf 9 bis maximal 16 Grad Der Sonntag wird dann schon eine ganze Ecke kühler werden da werden wir dann die kühlere Luft aus dem Nordosten richtig abbekommen und die Temperaturen gehen dann zumindest mal auf 1 bis maximal 9 Grad zurück. Gerade so entlang des Rheins oder auch in Innenstadtnähe könnte es auch nochmal bis maximal 11 bis 12 Grad werden. Und die neue Woche, die wird nicht groß anders werden. Auch da werden wir relativ viel Sonne bekommen. Die Temperaturen steigen dann auch wieder so peu a peu etwas an. Aber die Nächte sind doch relativ frisch, sodass wir gerade abseits des Rheins durchaus nochmal frostige Nächte bis minus 3, minus 4 Grad bekommen werden. Ja, so entlang des Rheins oder gerade auch so in Innenstadtnähe von Neuss, von Düsseldorf. aber halt eben auch die umliegenden Großstädte, die werden dann in der Nacht durchaus auch schon mal frostfrei bleiben können. Wo die Reise danach hingehen wird, gibt es natürlich wie immer auf meiner Homepage auf jenstrucks.blog. Das Ganze wird dann da nochmal etwas detaillierter erklärt und euch näher gebracht. In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende, genießt das schöne Frühlingshafte Wetter. Es wird weitergehen erstmal. Mal gucken, was dann in der 2. Aprilhilfte passiert. In diesem Sinne, bis dahin, euch ein schönes Wochenende und wir hören uns nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann, tschüss. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. Jens-Strux.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr mir, wenn ihr uns eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Bewertet ihn und lasst uns Kommentare da. Wir freuen uns wirklich immer von euch zu hören und zu lesen. Und teilt diesen Podcast. Zählt jemandem davon, der Düsseldorf liebt oder viel besser, der das gefälligst noch lernen soll? Mein Name ist Horst der Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss! Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen. Music.