Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Olympia-Endspurt und neue Details im Block-Prozess
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 29. Mai. Olympia-Referendum. Viel Rückhalt für die Olympischen Spiele in Hamburg. Blockprozess. Zeugin berichtet über Kriterien der Rückholaktion. Sorgen um Udo Lindenberg, Ehrenbürger im Krankenhaus. Am Sonntag wird es spannend. Dann können alle Hamburgerinnen und Hamburger, die bislang nicht über die Bewerbung um olympische Spiele abgestimmt haben, im Wahllokal ihr Kreuz setzen. Auf den letzten Metern gibt es noch viel Rückhalt für die Idee olympischer und paralympischer Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Erzbischof Stefan Heße wirbt für ein Jahr. Vor dem Referendum hob er die Bedeutung des Sports für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und gelebte Vielfalt hervor. Die Spiele bringen nach Hesses Ansicht Menschen zusammen, schaffen Begegnung über Grenzen hinweg und stärken ein faires Miteinander. Besonders die Paralympics erinnerten daran, wie wichtig Teilhabe, Respekt und Inklusion für die Gesellschaft seien. Gerade in einer Zeit, in der vieles auseinander zu driften scheine, könnten die Spiele richtig was bewegen. Auch der ASB Hamburg macht sich für die Spiele stark. Olympia kann Investitionen in Mobilität, Quartiersentwicklung und öffentliche Infrastruktur beschleunigen, von denen Hamburgerinnen und Hamburger dauerhaft profitieren, heißt es dort. Von Tennisstar Alexander Zverev über Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig bis hin zu Schauspielerin Lilli Holunder, Sänger Udo Lindenberg oder Fischmarkt-Legende Ahle Dieter reicht die Promi-Palette, die sich für Olympia in Hamburg stark macht. Politisch wird die Bewerbung vom Senat sowie von den Bürgerschaftsfraktionen von SPD, Grünen und der CDU getragen. Eine mutmaßliche Entführerin der Blockkinder hat vor dem Landgericht berichtet, nach welchen Kriterien das Team für die Rückholaktion ausgewählt wurde. Das höre sich komisch an, sagte die 51 Jahre alte Zeugin aus Israel, dass es keine Verbrecher sind. Es hätten gute Leute sein sollen. Es sei immer gesagt worden, dass es keine Gewalt geben dürfe. Die Unternehmerin Christina Block ist angeklagt, eine israelische Sicherheitsfirma nach einem langen Sorgerechtsstreit damit beauftragt zu haben, ihre beiden jüngsten Kinder vom Wohnort des Ex-Mannes in Dänemark nach Deutschland zu entführen. Die Tochter des Gründers der Steakhouse-Kette Blockhouse bestreitet die Vorwürfe. Die Aussage der wichtigen Zeugin, die laut Anklage die rechte Hand des Chefs der Sicherheitsfirma war, nahm vier Verhandlungstage in Anspruch. Mehrere Beschuldigte aus Israel bekamen für ihre Zeugenaussagen sicheres Geleit. Sie werden sich aber einem eigenen Verfahren stellen müssen, sagte eine Gerichtssprecherin. Sorgen um einen Ehrenbürger. Udo Lindenberg hat aus gesundheitlichen Gründen einen Termin am kommenden Mittwoch in seiner Geburtsstadt Gronau abgesagt. Er hat nach Informationen des Hamburger Abendblatts einen Schwächeanfall erlitten und befindet sich nun im Krankenhaus St. Georg. Auf Anraten seiner Ärzte wird er in den kommenden Wochen eine Auszeit benötigen, teilte die Brost-Stiftung als Veranstalterin in Essen mit. Die geplante Veranstaltung Udo Lindenberg & Friends in der westfälischen Stadt müsse leider ausfallen. Die Deutschrock-Ikone war am 17. Mai 80 Jahre alt geworden. Rund um den runden Geburtstag des Panikrockers hatte es mehrere Events gegeben, sind zudem mehrere Ausstellungen zu seinem Leben und Werk angelaufen. Vor einigen Wochen hatte er rund 100 Kilometer von Gronau entfernt gut gelaunt in Werl eine Ausstellung eröffnet. Gezeigt werden dort seine Bilder und Zeichnungen in Anlehnung an seine Songs mit Titeln wie »Sie spielte Cello«, »Hinterm Horizont« oder »Ich mach mein Ding«. Die Zahl der Arbeitslosen in Hamburg ist im Mai im Vergleich zum April um 1.300 auf 94.531 gesunken. Die Arbeitslosenquote sei um 0,2 Punkte auf 8,3 Prozent zurückgegangen, teilte die Agentur für Arbeit Hamburg mit. Vor einem Jahr lag die Quote ebenfalls bei 8,3 Prozent. Die Agentur griff auf Daten zurück, die bis zum 12. Mai vorlagen. Der Leiter der Arbeitsagentur, Sönke Fock, kommentierte den monatlichen Rückgang nicht näher. Zur mittelfristigen Entwicklung sagte er, die wirtschaftliche Lage sei anhaltend angespannt, was in Hamburg über Jahre zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit geführt habe. Trotz der wirtschaftlichen Schwäche komme es in Hamburg aber weiter zu Stellenbesetzungen, berichtete Fock weiter. 29.300 arbeitslose Hamburger haben ihm zufolge von Januar bis Mai eine Beschäftigung aufgenommen. Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einem Kleintransporter auf der Hohe Luftchaussee sind sieben Menschen verletzt worden, darunter eine Frau Schwer. Sie wurden vor Ort notärztlich versorgt und dann ins Krankenhaus gebracht, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Fahrer wurden nach ersten Erkenntnissen der Polizei leicht verletzt. Die hohe Luftchaussee blieb in Richtung stadteinwärts vorübergehend gesperrt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 40 Einsatzkräften vor Ort. Laut Polizei könnte ein Abbiegeunfall die Ursache gewesen sein. Demnach waren der Kleintransporter und der Bus nebeneinander in Richtung Innenstadt unterwegs. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Kastenwagen gegen 10.15 Uhr versucht haben, abzubiegen. Dabei kam es wohl zum Zusammenstoß. Die Messer sitzen locker in der Stadt. Bei einem Streit in einem Dönerladen in Neualler-Möhe ist ein 26 Jahre alter Gast durch ein Messer verletzt worden. Ein 25 Jahre alter Angestellter des Imbissladens habe ihm eine Schnittwunde am Rücken zugefügt. Der Verletzte kam demnach in ein Krankenhaus, Lebensgefahr bestand nicht. Dem Vorfall am Donnerstagabend sei ein verbaler Streit vorausgegangen. Den Angaben nach war der Gast der Aufforderung nicht nachgekommen, den Laden zu verlassen. In der Folge hätten sich sowohl der Gast als auch der Angestellte gegenseitig mit Messern bedroht. Der 25-Jährige sei noch im Imbiss vorläufig festgenommen und nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen worden. Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in Wilhelmsburg ist ein 46-Jähriger schwer verletzt worden. Er erlitt nach Angaben der Polizei zwei Messerstiche in den Oberkörper. Zeugen der Tat in einem Park am Fähringkanal leisteten erste Hilfe und hielten den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Beamten führten den 46-jährigen Bulgaren nach dem Vorfall am Donnerstagabend ab. Die Stadt Hamburg ruft ihre Bürger erneut zum Melden von trockenen Gewässern auf. Das Online-Portal Trockener Bach sei ab sofort wieder freigeschaltet, teilte die Umweltbehörde mit. Mit dem Angebot sollen Bürger anonym trockene Bäche, Flussabschnitte oder niedrige Wasserstände melden können. Hintergrund sei die anhaltende Trockenheit nach einem vergleichsweise regenreichen Februar. Laut deutschem Wetterdienst fiel im April rund 60 Prozent weniger Regen als üblich. Trocknen Gewässer zunehmend aus, sei der Lebensraum zahlreicher Pflanzen und Tiere gefährdet. Das Meldeportal gibt es seit 2023. Im vergangenen Jahr gingen dort 77 Mitteilungen ein. Anhand der Meldungen würden Maßnahmen geprüft, Wasser länger in den betroffenen Bereichen halten zu können. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.