Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg News: Vom Sprung in die Alster bis zur Maut an der Elphi
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- Der Traum vom Bad in der Alster könnte bald wahr werden. Die Stadt Hamburg erwägt, künftig doch Eintritt für die Plaza der Elbphilharmonie zu nehmen. Lange Fahrzeiten und zusätzliche Umstiege belasten viele Fahrgäste im Ersatzverkehr zwischen Hamburg und Berlin. In einem gemeinsamen Antrag fordern die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen den Senat auf, mögliche Standorte für neue öffentliche Badestellen an Hamburgs Gewässern mittels einer Machbarkeitsstudie zu prüfen. Beispiele aus anderen europäischen Städten, etwa Kopenhagen, verdeutlichen, wie vielfältig und attraktiv das Baden im urbanen Raum gestaltet werden kann, wenn Sicherheit, Umwelt- und Naturschutz sowie bestehende Nutzungen gut zusammengedacht werden, heißt es in dem gemeinsamen Antrag. Die Debatte hatte im vergangenen Sommer an Fahrt aufgenommen. Damals hatte der Architekt Mauro Meuli von Störmer Murphy & Partners einen Entwurf einer Badeanstalt am Schwanenweg präsentiert. An der Stelle, wo es schon ab 1869 eine Alsterbadeanstalt gab. Um die Herausforderungen an Sicherheit und Naturschutz zu berücksichtigen, wollen SPD und Grüne eine systematische Machbarkeitsstudie, die Grundlage Chancen wie Herausforderungen umfassend prüfen und realistische Optionen herausarbeiten soll. Der Senat soll darin Standorte für zusätzliche Bademöglichkeiten in Hamburg identifizieren und fachlich einordnen. Dabei geht es nicht nur um die Alster, sondern auch um Standorte an Bille, Elbe, Dove Elbe, Norderelbe und den Kanälen. Im Sommer wird es aber wohl noch keine zusätzlichen Bademöglichkeiten über die bestehenden 16 Badestellen an 14 Gewässern geben. Im Antrag ist als Zieldatum für Ergebnisse der 30. Juli 2027 angegeben. Die Stadt Hamburg erwägt, künftig doch Eintritt für die Plaza der Elbphilharmonie zu nehmen. Das ist eine Diskussion, die wir gerade intensiv führen, sagte Kultursenator Carsten Broster, SPD, im Interview mit NDR 90,3. Als Grund nannte er den Kostendruck. Das gesamte Geschäftsmodell der Elbphilharmonie sei seinerzeit darauf ausgerichtet gewesen, die Plaza zu bewirtschaften. Wir haben immer gesagt, dass die Plaza nur bis auf weiteres eintrittsfrei bleibt, sagte Broster. Hamburg müsse momentan 3,6 Millionen Euro aus der Kultur- und Tourismustaxe dafür einsetzen, dass die Elbphilharmonie auf einen Eintritt für die Aussichtsplattform verzichtet. Wenn ich vor der Wahl stehe, bei Kunst und Kultur sparen zu müssen, um Eintrittsfreiheit auf der Plaza ermöglichen oder mehr Kultur ermöglichen zu können, wenn ich die Plaza mit einem Eintritt bepreise, bin ich im Lager derjenigen, die sagen, lass uns einen Plaza-Eintritt nehmen. sagte der Senator. Über einen möglichen Eintritt für die Plaza der Elbphilharmonie wurde schon öfter diskutiert. Entsprechende Überlegungen wurden jedoch immer wieder verworfen. Vor allem die Linken in der Hamburger Bürgerschaft hatten darauf bestanden, dass der Zugang zur Plaza kostenlos bleibt. Abschied von Martin Willig. Der Hamburger Medienmanager, Bürgerschaftspräsident und Verfassungsrichter ist tot. Er starb am Montag in Hamburg im Alter von 80 Jahren, wie Studio Hamburg und die Bürgerschaft am Mittwoch mitteilten. Der gebürtige Erfurter war über drei Jahrzehnte hinweg Vorsitzender der Geschäftsführung von Studio Hamburg. Das Unternehmen würdigte ihn als markante Persönlichkeit, die Menschen zusammengebracht und inspiriert hat. Das habe auf dem politischen Parkett, in der Handelskammer, bei Studio Hamburg oder in der Medienwelt, im Kreis erfolgreicher Unternehmer oder im kirchlichen Kontext gegolten, in Hamburg ebenso wie in Berlin oder weltweit. Der CDU-Politiker Willig war von 1974 bis 1995 Mitglied der Bürgerschaft und 1982 sowie 1986-87 Bürgerschaftspräsident. Von 1984 bis 2011 leitete er als Vorsitzender der Geschäftsführung die Produktions- und Dienstleistungsgesellschaft Studio Hamburg. Im April 2005 wurde er auf Vorschlag der CDU-Fraktion mit 106 von 116 Stimmen als Richter ins Hamburgische Verfassungsgericht gewählt, wo er zwölf Jahre lang wirkte. Hendrik Lünenborg, Aufsichtsratsvorsitzender von Studio Hamburg und Intendant des Norddeutschen Rundfunks, würdigte Willigs Ideenreichtum und seine Offenheit. Lange Fahrzeiten und zusätzliche Umstiege belasten viele Fahrgäste im Ersatzverkehr zwischen Hamburg und Berlin wegen der Generalsanierung der Bahnstrecke. Viele sind aufs Auto ausgewichen, sagte der Vorsitzende des Fahrgastverbands ProBahn in Mecklenburg-Vorpommern, Marcel Drues, mit Blick auf die vergangenen Monate. Das habe dazu geführt, dass Busse des Schienenersatzverkehrs oft weitgehend leer fuhren. Es läuft im Großen und Ganzen gut, sagte der Sprecher von ProBahn in Schleswig-Holstein und Hamburg, Karl-Peter Naumann, auch wenn die Ersatzrouten für Fahrgäste herausfordernd seien. Nach Angaben des ProBahn-Vorsitzenden in Berlin und Brandenburg, Martin Pogatzky, hat es anfangs noch Probleme bei der Barrierefreiheit und der Beschilderung gegeben. Mittlerweile kämen keine entsprechenden Hinweise mehr von Fahrgästen. Noch bis Ende April soll auf der wichtigen Zugstrecke gebaut werden. Nach einer Verfolgungsjagd durch Tondorf ist es zu einem Schusswaffeneinsatz durch die Polizei gekommen. Es sei niemand verletzt worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Eine Funkstreifenbesatzung habe in der Nacht einen Wagen kontrollieren wollen, der Fahrer sei jedoch mit dem Fahrzeug geflüchtet. Mehrere Polizeiwagen nahmen die Verfolgung auf. In einer Anhaltesituation sei es zu einer Bedrohungslage gekommen, sagte der Sprecher, ohne Details zu nennen. Dabei sei der Schuss abgegeben worden. Die Beamten nahmen die Fahrzeuginsassen fest. Wie viele Personen in dem Auto saßen, wurde nicht mitgeteilt. Nach der kurzfristig abgesagten Bundesliga-Partie zwischen dem Hamburger SV und Bayer 04 Leverkusen hat der HSV einen Teil des für das Spiel vorbereiten Essens an Hilfseinrichtungen gespendet. Leberkäse und Fischbrötchen sowie Backwaren seien kurzerhand für die Verteilung in Transporter verladen worden. Insgesamt seien bei Einrichtungen wie der Hamburger Wärmestube, der Bahnhofsmission und der Hamburger Tafel 750 Menschen erreicht und versorgt worden. Nach der kurzfristigen Spielabsage war für uns klar, verantwortungsbewusst zu handeln und die vorbereiteten Speisen weiterzugeben, um andere Menschen zu unterstützen, sagte HSV-Vorstand Eric Huber. Der Grund für die Spielabsage lag an dem gestauten Tauwasser auf der Dachmembran des Volksparkstadions. Dadurch hatten sich Beulen gebildet. Ein Fachstatiker bewertete die Lage als Sicherheitsrisiko, woraufhin die Partie abgesagt wurde. Am Mittwoch prüfte der Klub, ob durch das gesammelte Tauwasser infolge des starken Schneefalls im Norden möglicherweise sogar Schäden an der Membran entstanden sind. Am Samstag steht das nächste Heimspiel der Norddeutschen gegen Borussia Mönchengladbach an. Ob der Partie die nächste Absage droht, war noch nicht klar. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.