Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / Fundament
Transcript
- 0:06Das hier ist kein Reiß dich zusammen.
- 0:09Podcast das hier ist dein Safe Space.
- 0:14Willkommen bei Borderline, dem Podcast für Menschen, die sich
- 0:18oft zu viel fühlen und trotzdem nie genug sind.
- 0:21Hier geht's um Borderline, ADHS, Traumata, Beziehungen, Abstürze.
- 0:27Und Comebacks. Ehrlich, direkt, ohne
- 0:31Romantisierung, mitten in die Fresse, wenn du dich fragst, wer
- 0:35du bist, warum du so fühlst und wie du das alles jemals schaffen
- 0:40sollst, dann bist du hier genau richtig.
- 0:43Atme durch, denn du bist nicht allein und jetzt lass uns
- 0:48anfangen, herzlich willkommen zu einer neuen Folge border allein.
- 1:00Meine Lieben, ja, es ist Freitag, es ist 09:00 Uhr, ihr
- 1:06hört eine neue Folge border allein und ich habe, ich glaube
- 1:11ganz viele Themen irgendwie mitgebracht.
- 1:12Heute kann sein, dass ich so ein bisschen hin und her Switche
- 1:16zwischen den Themen, aber mein Gott, soll ich sagen, ihr kennt
- 1:20das ja zuallererst mal. Neues Setup mit neuem Licht und
- 1:27so weiter und sofort. Das Studio hier erweitert sich
- 1:31irgendwie. Ich weiß auch nicht rasant, sehr
- 1:35rasant, gut, also Spaß beiseite, ich habe die letzten die letzten
- 1:48123 Wochen keine Ahnung. Ja wie soll ich sagen struggle
- 1:53ich so ein bisschen mit einigen Dingen irgendwie.
- 1:58Habe ich das Gefühl, ich fange immer so an, aber es ist
- 2:03tatsächlich so, dass dieses Ganze sich öffentlich machen.
- 2:09Ich habe da, ich habe das schon, ich glaube ein paar Mal drüber
- 2:11gesprochen, ist aber egal. Natürlich auch Dinge mit sich
- 2:17bringt, wo ich sage, ja schon grenzwertig, schon grenzwertig.
- 2:24Weil die dann tatsächlich auch logischerweise ins Private
- 2:31übergehen, da auch Leute aus meinem Umfeld, sage ich, jetzt
- 2:38einfach mal ganz, ganz grob mit reingezogen werden, mit
- 2:44involviert werden, nennt es, wie ihr es wollt, wo es dann auch zu
- 2:50Spannungen kommt in Form von. Ey, da kommen Dinge von außen
- 2:56auf uns zugetragen, die können wir gar nicht abschätzen, was
- 3:03was passiert da eigentlich oder das geile ist immer so meine
- 3:06Aussage, so was kommt als Nächstes, was haben wir nicht am
- 3:11Schirm, was als nächstes kommt oder was habe ich nicht am
- 3:14Schirm und es ist immer das interessante, man weiß nicht was
- 3:17passiert, man weiß einfach nicht was passiert, aber es passieren
- 3:20die dollsten Dinge, das kann ich euch sagen und das.
- 3:24Dass, da ich ja wie gesagt, das dürfte der ein oder andere von
- 3:29euch vielleicht wissen, ja auch selbst betroffen bin, macht das
- 3:32mit mir natürlich auch etwas soll es, kann man natürlich
- 3:37sagen, ja als your Fold, deine Entscheidung, du hast gesagt, du
- 3:40machst dich öffentlich, du hast gesagt, Du betreibst Aufklärung
- 3:44und jetzt mit der Borderline Akademie ist das natürlich noch
- 3:47mal next Level, also das ist wirklich next Level und von
- 3:52daher darf ich mich. In den Augen vieler gar nicht
- 3:56beschweren tue ich aber trotzdem, weil auch ich habe
- 4:01natürlich so mein mein, ja mein Struggle mit vielen Dingen, und
- 4:07das ist es wechselt sich so ab zwischen Akzeptanz, ja, Comet
- 4:13ist so wie es ist und soll ich sagen Zustand der Zustand nicht
- 4:19zustand nicht, das wäre zu viel, aber.
- 4:23Aber auch der den Gedanken so. Von wegen warum, warum mache ich
- 4:29das überhaupt? Klar, ich lebe davon okay ich
- 4:33habe mich für einen Weg entschieden, jeder macht so
- 4:36seinen Job und irgendwie struggelt jeder mal mit
- 4:39irgendwas, alles cool, alles cool, das sind aber ob jeder
- 4:44damit struggelt oder nicht ist grundsätzlich erst mal in erster
- 4:47Linie gar nicht mein Problem, weil ich struggle gerade mit
- 4:50irgendwas und das ist tatsächlich mein Problem.
- 4:53Problem respektive mein Rucksack den ich gerade trage und ob ich
- 5:00den selbst gewählt aufgenommen habe oder nicht ist dabei völlig
- 5:03egal. Ich kann euch sagen, die
- 5:06Intension, mit der ich damals angefangen habe vor jetzt
- 5:10mittlerweile, ich glaube 5 Jahren, 6 Jahren, ich weiß es
- 5:13nicht, reine Aufklärung und helfen, die ist bis heute
- 5:17geblieben. Jetzt habe ich natürlich über
- 5:20die Jahre. Gute und schlechte Erfahrungen
- 5:22gemacht und das ist normal. Das gehört dazu, das bewerte ich
- 5:26jetzt auch gar nicht großartig. Natürlich ist man von dem ein
- 5:29oder anderen persönlich enttäuscht, aber sind die auf
- 5:33der anderen Seite auch und ich bin der letzte Mensch, der sagt,
- 5:39Ich bin fehlerlos. Wäre ich sehr gerne.
- 5:43Tatsächlich wäre ich sehr gerne, bin ich aber nicht.
- 5:47Ja, ich habe auch meinen meinen Teil zu gewissen Dingen
- 5:49beigetragen, hundertprozentig, und das macht jeder von uns,
- 5:53jeder von uns hat irgendwelche Macken, Makel reagiert auf
- 5:59gewisse Dinge, vielleicht manchmal so ein bisschen falsch
- 6:02oder konträr oder Paradox oder nennen es wie ihr es wollt und
- 6:06das ist auch gut so, eigentlich, weil das dient ja auch.
- 6:11Irgendwo der persönlichen Weiterentwicklung, weil aus
- 6:13Fehlern lernt man und so weiter und sofort.
- 6:17Manche Dinge tun halt einfach auch weh, aber nicht nur mir,
- 6:21sondern auch anderen. Einfach ist so zum Beispiel,
- 6:25wenn ich keinen Kaffee in der Hand habe und ich bin weit davon
- 6:35entfernt zu sagen, dass. Das ja, wie soll ich das sagen,
- 6:45dass mich das irgendwie aus der Bahn wirft, das nicht.
- 6:49Ich habe gelernt in meinem Leben, oh, ich habe das oftmals
- 6:52lernen müssen, mit mit Verlusten umzugehen, mit Nackenschlägen
- 6:59umzugehen, mit alle möglichen umzugehen, was mich irgendwie
- 7:06niederstrecken könnte. Und die Zeiten, wo mich
- 7:10irgendetwas niederstreckt, die sind auch lange vorbei.
- 7:12Dafür ist einfach so mein mein way of Life, mein meine
- 7:16Mentalität, die ist einfach so, so, so stabil geworden jetzt
- 7:21über die Jahre, dass ich, dass mich das nicht mehr aus der Bahn
- 7:24wirft, tatsächlich nicht mehr aus der Bahn wirft und ich aber
- 7:28trotzdem hier dann auch natürlich mit den Momenten zu
- 7:31kämpfen hat, wo ich sage, ich kann das nicht mehr, ich kann
- 7:34das alles nicht mehr, ich will das alles nicht mehr und und
- 7:37und. Dann will ich euch eigentlich
- 7:40damit sagen, ich will hier gar nicht rumjammern, ich will
- 7:42einfach nur damit sagen, dass auch ich, so wie ich hier sitze
- 7:46und auch wenn das oftmals rüberkommt, als ob bei mir immer
- 7:50alles taco wäre. Es ist natürlich nicht so und
- 7:54auch ich will mal mit einem Vorurteil ganz klar aufräumen.
- 7:59Nicht alles zum Beispiel, was ich in den Aufklärungsvideos
- 8:02sage oder was ich euch zum Beispiel im Coaching oder in der
- 8:06Akademie oder wie auch immer an die Hand gebe.
- 8:09Klappt auch alles bei mir, das ist ja Quatsch, ich habe ganz
- 8:13viele Tools an der Hand, so das eine Tool klappt, bei Person A
- 8:18klappt bei Person b nicht, meine Tools die für mich klappen
- 8:23klappen vielleicht bei Person C, aber dafür wiederum bei Person a
- 8:27nicht und so weiter und sofort. Zu glauben, dass alles, das
- 8:31gelebt werden kann, was man an Tools bei hat, das ist absoluter
- 8:36Mumpitz und wäre ja auch das wäre ja auch, wie soll man das
- 8:39bewerkstelligen, weil kein Sportlehrer der Welt kann jedes
- 8:44Einzelne, jede einzelne Disziplin.
- 8:46Zu 100% also ich glaube, die meisten Sportlehrer können was
- 8:51weiß ich, können am Barren nichts oder am Reck nichts oder
- 8:54wie auch immer oder sind schlecht im Fußball.
- 8:56Also das meine ich damit, obwohl sie Sportlehrer sind, können sie
- 9:00nicht alles so ist bei mir auch so, viele Dinge kann ich nicht,
- 9:06will ich nicht, kriege ich nicht auf die Kette komme ich nicht
- 9:10mit klar Punkt das ist bei mir genauso wie bei jedem anderen
- 9:13auch. Jetzt ist nur 1 ganz wichtig,
- 9:16egal wieviel oder wie wenig Tools ich an der Hand habe, ist
- 9:22es ein ein ein fundamentaler Gedanke oder ein fundamentaler
- 9:27Grund ist ganz wichtig, nämlich wie gehe ich damit um?
- 9:30So und wie gehe ich damit um, ist ja das, womit ich die Folge
- 9:35jetzt hier auch begonnen habe, dass ich.
- 9:38Quasi eine Situation für mich als Aufhänger.
- 9:41Nehme in dieses Thema jetzt so reinzukommen und noch ganz klar
- 9:44sage, sage, dass ja mich struggeln auch Dinge an mir
- 9:51gehen Dinge nicht spurlos vorbei, auch ich nehme zum
- 9:54Beispiel Äußerungen, sei es von meiner Partnerin, sei es von
- 9:58Freunden, sei es von was weiß ich, wem, die nehme auch ich
- 10:04sehr sensibel war, und die machen auch was mit mir und.
- 10:08Und natürlich gibt es auch bei mir Momente, wo ich den mein
- 10:13Gegenüber zum Beispiel angucke und denke, so OK, man will mich
- 10:16nicht mehr, weil einfach auch ein minimaler Satz gefallen ist,
- 10:24der mich aus der Bahn wirft, wo ich in diesem Moment kein
- 10:28direktes Tool habe. Man muss sich von dem Gedanken
- 10:32frei machen, dass man für alle Eventualitäten auf dieser Welt
- 10:36irgendein Tool hat, irgendeine Lösung hat oder, oder, oder.
- 10:41Das dem ist nicht so. Ich habe irgendwie hier Problem,
- 10:44ich habe hier alles neu aufgebaut, ist egal, dem ist
- 10:48einfach nicht so, weil ich stoße mich hier überall gegen.
- 10:52Naja sie sagt der nächste Struggle, dem ist einfach nicht
- 10:56so, aber. Was ich habe ist ich hab ne
- 11:02quasi wieso n wieso n wieso n roten Faden der immer greift
- 11:07wenn ich denn mal in irgendeiner Situation getriggert bin.
- 11:12Wenn mich irgendetwas mal aus der Bahn wirft, dass ich mich
- 11:16abfange ich hab quasi so n wieso n wieso n doppeltes Netz, ja wie
- 11:20ne fangleine ich hab n Sicherheitssystem, ich hab wieso
- 11:23ne kletterausrüstung an mir. Dass ich nicht ins bodenlose
- 11:27Fall, und das ist das, was man, was man, was man quasi als als
- 11:35Basis für alles hat. So, und natürlich habe ich meine
- 11:38Tools, wenn ich weiß, auf irgendeine vorbereitete
- 11:43Situation, alles klar, wenn das und das eintrifft, kannst du das
- 11:46und das machen, dies das jenes, Na klar, aber es gibt natürlich
- 11:50auch die ganz spontanen Situationen.
- 11:53Wo man sich, wo man über noch nicht mal eine Millisekunde Zeit
- 11:56hat, darüber nachzudenken, was passiert hier eigentlich gerade
- 11:59so. Aber die Basis, die Basis muss
- 12:06stimmen. Ich darf, in diesem Augenblick
- 12:07darf ich auch mal kurz, ich sag mal Tool los sein, mal keine
- 12:14Möglichkeit haben, mal keine Antwort auf irgendwas haben,
- 12:18wenn das Fundament stimmt, wenn das Fundament stimmt und.
- 12:23Und ich weiß alles. Klar, ich wackel gerade ein
- 12:27bisschen, aber ich falle nicht um, ich falle einfach nicht um
- 12:31so und dieses Thema sich öffentlich gemacht zu haben und
- 12:35angreifbar zu sein. Ich meine ich habe mich maximal
- 12:39angreifbar gemacht und das wird hier und da ohne jetzt da
- 12:47wirklich was meine ich ganz im Ernst jetzt einzelne Personen zu
- 12:50meinen, um Gottes Willen braucht sich auch gar keine angesprochen
- 12:52fühlen und. Weil wie gesagt, ich meine das
- 12:56ganz allgemein. Ich merke quasi, wie ich
- 13:01mittlerweile auf jede einzelne neue Bekanntschaft achte.
- 13:07Ich achte mittlerweile genau auf irgendwelche Körpersprachen, auf
- 13:12Zeichen, auf gewisse Satzstellungen oder oder
- 13:16Aussagen. Die getätigt werden, wo ich mir
- 13:18denke, so alles klar hier ist Vorsicht geboten, das bringt
- 13:20geboten, das bringt natürlich so ein bisschen jetzt auch so die
- 13:23Erfahrung mit sich ja viele, die das jetzt hören, denken sich
- 13:29auch vielleicht ey, sag mal, was hat er denn überhaupt, wo liegt
- 13:32sein Problem? Ich kann euch 1 sagen, wenn man
- 13:35sich wirklich öffentlich gemacht hat und so viel Arbeit mit
- 13:40Menschen hat, dann kommen da auch.
- 13:45Schon mal ganz schöne Brocken auf euch zu, ne also menschliche
- 13:48Brocken die die, wie soll ich sagen einem nicht wohlgesonnen
- 13:55sind, will ich gar nicht sagen, sondern auf ihre Art und Weise
- 14:00mich an meine Grenzen bringen. So und zum Beispiel in einer in
- 14:04einer, in einer Coachingsituation, die jetzt,
- 14:07ich sag jetzt mal über ein Jahr geht, anderthalb, da entwickelt
- 14:10sich ja auch ein Vertrauen, da entwickelt sich auch eine
- 14:12persönliche Ebene. Die wird oft auch ganz schnell
- 14:16missverstanden. Da wird dann oft direkt gesagt,
- 14:20Ja, hör mal der der Sven, der Borderline, das Projekt und so
- 14:23der Sven ist mein Best Buddy und das Projekt Borderline, da stehe
- 14:27ich hinter und man ist Teil davon.
- 14:29Viele Dinge, die ich vielleicht aber auch falsch falsch rüber
- 14:33gebracht, falsch kommuniziert habe, das möchte ich gar nicht
- 14:35sagen, oder wie gesagt, ich spreche mich davon keiner Schuld
- 14:39frei, aber da werden ganz viele Dinge oft.
- 14:43Überbewertet. So, und dann höre ich dann, wenn
- 14:49im Außen schon mal so von den wie soll ich sagen aus der
- 14:52normalen Bubble ja gut, du arbeitest ja auch nur mit
- 14:56Kranken, das ist dann auch eine Aussage wo ich sage, so okay du
- 15:01hast nichts von dem verstanden, was ich jemals gesagt habe, wir
- 15:05sind nicht krank, aber das ist jetzt ein anderes Thema, ja dann
- 15:10sieht man immer noch diese Spaltung.
- 15:15Gut, dann kann ich dem anderen sagen, ja gut, du arbeitest den
- 15:18ganzen Tag als Müllmann mit Müll hast du doch nicht besser
- 15:20getroffen. Also es gibt für alles ein für
- 15:22uns ein wieder und ich habe vor allen Dingen mittlerweile über
- 15:27die Jahre auch eine Resilienz angelegt, dass mich nichts mehr
- 15:33bis auf vielleicht ein 23 Kleinigkeiten persönlich trifft,
- 15:36was Geschichten angeht, was? Inhalte angeht, was
- 15:40Lebensgeschichten und Erlebnisse angeht und so weiter und sofort
- 15:44das das hat nichts damit zu tun, dass ich irgendwie abgewichst
- 15:47wäre, sondern ganz einfach man es ist mein, das ist mein Job
- 15:53und natürlich tun mir viele Dinge leid, aber ich lass sie
- 15:56nicht an mich heran und das ist auch ganz wichtig und wenn man
- 15:59das nicht kann, dann davon auch kein Coach werden, so ungefähr
- 16:03so, das aber nur dazu und. Dann ist einfach dieses dieses
- 16:09Empfinden von vielen. Ich habe eine gewisse Art von
- 16:13Beziehung zum Sven aufgebaut, das stimmt, das stimmt, das ist
- 16:17auch gut so und es ist ja auch schön, wenn da so eine
- 16:19Vertrauensebene herrscht oder auch mal so eine Kumpelebene, wo
- 16:23man, wo man auch bei ihr ein paar Witze machen kann und so
- 16:26weiter und sofort, und dazu komme ich gleich, Thema, Witze
- 16:30und und ein oder zweideutige Aussagen.
- 16:35Dann ist das ja auch alles cool, wenn es denn richtig verstanden
- 16:40wird. Und ich hab gelernt über die
- 16:41Jahre, das kann ich nicht voraussetzen, dass es immer
- 16:43richtig verstanden wird. Jeder, der mich kennt, weiß, ich
- 16:45hab ne ganz lockere Zunge und damit mein ich nicht so hurra,
- 16:49ich kann lecken wie lessy, was definitiv so ist.
- 16:52Aber aber ich mein damit meine Sprüche die fliegen tief, mein
- 16:59Humor ist schwarz und. Meine Ansichten über gewisse
- 17:02Dinge sind extrem entspannt und locker.
- 17:05Ich gehe ganz offen mit mir um, mit meiner Person, mit dem, was
- 17:08ich erlebt habe, mit dem, wie ich bin, mit dem, was ich mag,
- 17:11was ich nicht mag und und und. Und mit dieser Lockerheit kommt
- 17:17dann oder wird oft, und das weiß ich auch, das ist nicht so, dass
- 17:20ich das nicht wüsste, aber ich gehe immer wieder davon aus, zu
- 17:24verwegen, es ist schon alles cool mit dieser Art und Weise
- 17:27kommt auch bei dem bei anderen Menschen.
- 17:29Kommt das anders an, so dass man, dass man vielleicht über
- 17:34die Art und Weise, wie ich etwas sage, glauben könnte?
- 17:38Ich meine das anders und das hab ich jetzt für mich irgendwann,
- 17:44nicht nur für mich, irgendwann natürlich auch aus Gesprächen
- 17:48mit mit diversen Menschen, wo ich darüber rede, erkennen
- 17:55müssen, dass dem nicht so ist. Dass ich vielleicht mit manchen
- 18:00lockeren Aussagen haushalten muss.
- 18:03Ja, dann gibt es natürlich auch Aussagen, die sind, die sind
- 18:08absolut nicht misszuverstehen. Also wenn ich jetzt irgendwem
- 18:10sagen würde, ich will dich Affen, dann ist das eine klare
- 18:14Aussage, die ist auch nicht diskutabel, aber wenn man, wenn
- 18:18man jetzt zum Beispiel locker über irgendwas redet, ja, dann
- 18:24habe ich festgestellt. So, dann habe ich festgestellt,
- 18:30dass es oftmals einfach auch falsch verstanden wird.
- 18:33Und das meine ich gar nicht böse.
- 18:34Es liegt ja immer in der Aufnahmefähigkeit oder in der
- 18:38Aufnahme des anderen, was ich sage, das sind manchmal ganz
- 18:41schön schwierige. Zwischenspiele und ich muss
- 18:43immer gerade im Coaching auf Contenance achten und vor allen
- 18:48Dingen darauf achten, dass ich da keine falschen Signale sende.
- 18:51Und das weiß ich auch und das dem, dem, dem gehe ich auch nach
- 18:56und angenommen, ich wüsste das, würde ich das oder es würde sich
- 18:58irgendetwas anders entwickeln, als es richtig wäre, dann würde
- 19:02ich das Coaching auch beenden und es ist auch dann so so, es
- 19:06ist auch in der Vergangenheit so gewesen, wo man dann gesagt hat,
- 19:09man ist sich mittlerweile so nah.
- 19:11Dass ein Coaching so nicht mehr funktioniert, weil sich
- 19:15irgendwelche Freundschaften, vermeintliche Freundschaften,
- 19:19whatever daraus gebildet haben, so, das will ich auch alles gar
- 19:22nicht bewerten. Aber das alles trägt dazu bei,
- 19:27dass ich immer vorsichtiger werde, dass ich vorsichtiger mit
- 19:31meinen Aussagen werde, vorsichtiger mit meiner Art und
- 19:34Weise, mit Dingen und Leuten umzugehen, wo ich dann
- 19:38irgendwann so an den Punkt kommt und sag, ja, aber.
- 19:41So wie ich jetzt gerade vorsichtig sein muss und wie ich
- 19:45handle, das bin ja gar nicht ich, dann maskiere ich ja, also
- 19:50das ist das, wo ich den anderen sage, ey, du maskierst zu viel
- 19:55oder du maskierst generell oder whatever, dann mache ich das
- 19:59quasi selber aus Selbstschutz, und das ist etwas, mit dem komme
- 20:02ich nur ganz schwer klar, weil das möchte ich auch nicht.
- 20:05Ich bin ein Freund von von Authentizität, Authentizität,
- 20:11scheiß Wort, genau wie Dissoziation, von von
- 20:15Ehrlichkeit, von Transparenz und so weiter und sofort.
- 20:18Ehrlichkeit und Transparenz kommen gleich auch noch zu, und
- 20:22das ist etwas, womit ich echt struggle so und zu merken, ich
- 20:32muss. Quasi jetzt, ganz überspitzt
- 20:36gesagt, eine Rolle einnehmen, um nicht anzuecken, um mir Stress
- 20:42und gefahren und beschissene Situationen vom Hals zu halten.
- 20:45Da habe ich keinen Bock drauf, da habe ich keinen Bock drauf,
- 20:48jetzt kommen wir ganz mal eben ganz schnell zur Ehrlichkeit und
- 20:51Transparenz, so das geht an 12348 Leute da draußen, keine
- 20:56Ahnung, die meinen sie könnten sich zum Beispiel in meine
- 20:58Beziehung, in meine Partnerschaft drängen, egal wie.
- 21:03Es ist bei uns so. Ich muss gar nicht ehrlich sein
- 21:09in meiner Beziehung, weil ich transparent bin.
- 21:13Ehrlichkeit und Transparenz ist nicht das gleiche, ich erkläre
- 21:16euch ganz kurz warum, und zwar wenn mich entschuldigung, wenn
- 21:21mich meine Partnerin ständig fragen müsste, hast du dies
- 21:25gemacht, hast du das gemacht und ich würde ehrlich antworten, ist
- 21:29das ja augenscheinlich. Frische Malz augenscheinlich,
- 21:35wenn ich die ehrliche Antwort gibt, alles cool, aber wenn man
- 21:41jetzt mal so ein bisschen hinter diese Fassade blickt und sich
- 21:45das mal so ein bisschen auseinander klemmen, wie sagt,
- 21:47warum muss denn mein Partner mich überhaupt fragen?
- 21:51Er müsste mich definitiv nicht fragen, wenn ich transparent
- 21:55bin, das heißt? Ohne dass ich jetzt damit sagen
- 21:59will, dass ich mich überwachen lassen muss, um Gottes Willen
- 22:01mit Sicherheit nicht. Aber wenn ich dir meinen Partner
- 22:04von mir aus sage, du, ich bin da und da, ich mach gerade das und
- 22:06das blöd gesagt, klar, kannst du meine Nachrichten und kannst
- 22:11jederzeit in mein Telefon gehen, du hast den Code, dies das
- 22:13jenes. Mein Partner überall mit
- 22:16Hinnehme. Dann strahle ich Transparenz
- 22:19aus, dann kommt bei meinem Partner oder bei in dem Fall
- 22:22meiner Partnerin überhaupt nicht der Gedanke auf, sie müsste mich
- 22:26fragen, ob die und die Geschichte stimmt, weil ich
- 22:30transparent bin, sie würde überhaupt keinen Gedanken daran
- 22:34verschwenden, ob irgendetwas, was ich sage, nicht so ist.
- 22:39Punkt 1. Und jetzt kommt das wichtige
- 22:42und. Und ob irgendetwas, was von
- 22:45außen an uns rangetragen wird, stimmt oder nicht, stimmt, das
- 22:49gibt's dann nicht mehr, solange ich transparent transparent bin
- 22:55respektive meine Partnerin mir gegenüber transparent ist, dann
- 23:00stellen sich solche Fragen einfach gar nicht und man nimmt
- 23:02sich schon mal gute 50% von Misstrauen oder oder 80% von
- 23:07Misstrauen nimmt man sich einfach dies, das ist weg.
- 23:11Und das erleichtert dann wiederum das Leben.
- 23:14So, und das ist dann das, wo ich sage, ja gut, das, was von außen
- 23:20rangetragen wird, dann kann man drüber lachen, da kann man
- 23:23drüber lachen, ist alles cool und dann frag ich mich aber
- 23:28trotzdem und damit struggle ich dann wieder Oh digga, du setzt
- 23:32dich dahin, jahrelang schon willst.
- 23:40Hast die Intension zu helfen, aufzuklären und irgendwie was
- 23:47zurückzugeben. Ich habe euch ja schon in
- 23:49irgendeiner Folge mal von meinem Karma Konto erzählt und Saulus
- 23:55und Paulus und dies und das und Christ.
- 24:01Aber für dieses Geben oftmals auch in die Fresse und damit ich
- 24:06will es auch noch ganz explizit sagen.
- 24:09Ich habe auch schon ein 23 Leute kostenlos gecoacht, weil die
- 24:15Situation in der Bubble damals in der Community bei dem
- 24:21Einzelnen schlimm war und derjenige einfach vielleicht
- 24:25auch gar nicht in der Lage war zu bezahlen, wo ich dann von mir
- 24:30aus gekommen bin. Habe gesagt, du pass mal auf,
- 24:32scheiß mal auf Geld, komm wir machen und.
- 24:39Im Nachgang wird dir, ich bin nicht auf Dank aus, versteht mir
- 24:45nicht falsch, aber es wird einem nicht gedankt, egal wie, es wird
- 24:48einem nicht gedankt so und das sind so Momente, weil jeder der
- 24:54diesen Podcast hier schon länger verfolgt, er weiß mit welchen
- 24:57Werten ich so einher gehe, mit welchen Werten ich so d Accord
- 25:01bin und die ich auch tatsächlich lebe, dann weiß man quasi.
- 25:09Solche Aktion wird mit mir machen.
- 25:11So und wenn das dann auch noch zum Beispiel Menschen sind, die
- 25:15auch vielleicht so 23 Dinge mehr über mich wissen und die dann
- 25:19auch gegen mich verwenden, da hört es dann irgendwann auf,
- 25:23hört es einfach auf und das sind so die die Sachen, wo ich im
- 25:26Moment struggle, so und dann kommt noch so ein ganz großer
- 25:30Punkt dazu. Wo ich dann merke, dass Menschen
- 25:34aus meinem direkten Umfeld, und das sind nicht viele, das sind
- 25:38nur so ein paar Stück wie die dann plötzlich von anderen
- 25:41Leuten, die von extern kommen, instrumentalisiert werden, so
- 25:45von wegen, ah ja, ich ich, ich stelle mich gut mit dir, weil du
- 25:50bist ja von von Sven das und das, und da fällt die fängt die,
- 25:55die die Verlogenheit und die Falschheit an, so aber da fängt
- 25:59dann auch wieder ein Struggle an.
- 26:01Ich weiß jetzt nicht, ob das sinnvoll ist, das hier zu
- 26:02erzählen oder nicht, ist mir aber gerade auch ziemlich hupe,
- 26:05weil ob es jetzt meine Partner ist oder meine Partnerin ist
- 26:10oder ein ganz enger Freund oder was weiß ich wer der versucht
- 26:16natürlich in meinem Interesse dann ein vernünftiges Verhältnis
- 26:21da aufrecht zu erhalten, obwohl er vielleicht gar nicht
- 26:25überzeugt davon ist. So und dann gibt's wieder.
- 26:29Intern Stress, weil ich derjenige bin, der dann sagt, so
- 26:33von wegen Moment mal, das geht gar nicht.
- 26:37Mein gegenüber aber sagt ja doch doch, ist schon alles cool und
- 26:41das geht dann irgendwie so ein paar Tage gut und irgendwann
- 26:44wird das natürlich auch sehr viel und ich möchte nicht, dass
- 26:46weder eine Freundschaft oder eine Partnerschaft bei mir in
- 26:49meiner Welt durch irgendetwas belastet wird, was was ich.
- 26:54Was ich, was ich nicht schuld bin, wofür ich nicht, also wenn
- 26:56ich meine Partnerschaft belaste, dann weiß ich wenigstens den
- 26:59Grund, aber ich möchte nicht, dass durch mich oder meine
- 27:05Arbeit oder keine Ahnung irgendetwas belastet wird,
- 27:08irgendetwas, weil ich habe eigentlich nur noch ein ein
- 27:12wirklich einen Leitsatz in meinem Leben, ich möchte in
- 27:16Ruhe. In Frieden leben.
- 27:18Mich juckt das auch nicht, was geredet wird.
- 27:20Im Großen und ganzen da draußen, das ist mir, solange es solange
- 27:23es irgendwo vor der Haustür bleibt und nicht in mein Haus
- 27:26kommt, ist es mir scheißegal. Ich hab mich für die Leute
- 27:29entschieden, mit denen ich am Tisch sitzen will und essen
- 27:31möchte und der Rest ist mir, das ist mir alles Hupe, das ist mir
- 27:35alles Hupe und die Leute die hinter meinem Rücken reden, sag
- 27:38ich immer wieder, die sind auch genau hinter meinem Rücken sind
- 27:41sie genau richtig, dann sind sie hinter mir.
- 27:45Und ich habe Leute um mich herum, die gucken hinter meinem
- 27:48Rücken schon mal nach, ob da noch alles gut ist.
- 27:51So und von daher ist mein, mein mein, mein Kreis, mein mein
- 28:00eigener gedanklicher Kreis sehr eng geworden und ich struggle
- 28:09mit diesen Kleinigkeiten. Und jetzt sind es nur noch
- 28:11Kleinigkeiten. Aber bei allem Struggle, den ich
- 28:16so habe, irgendwie ist mein Hals entschuldigt Hüsterchen bei all
- 28:24dem Struggle, den ich so habe, weiß ich, aber ich kann mich auf
- 28:27meine, auf mein Fundament verlassen, auf meine Basis
- 28:30verlassen, sei es meine Menschen um mich herum.
- 28:33Sei es aber auch auf meine Fähigkeit, auf meine Fähigkeit,
- 28:37nicht mehr ins Bodenlose abzurutschen, weil das ist mir
- 28:41mein Tag schlecht gehen, alles cool, dann sage ich Termine
- 28:45absagt auch ganz klar du, ich kann heute nicht, mir geht es
- 28:48nicht gut, hat auch jeder Verständnis für und wenn nicht
- 28:51ganz ehrlich hat er Pech gehabt, weil auch das ist so eine Sache
- 28:54geben und nehmen, man ist immer on point, ich muss zu 1000% zum
- 28:58Beispiel in meinen Coachings muss ich auf, ich muss
- 29:01hochkonzentriert sein, muss alles mitbekommen und und es ist
- 29:04für keinen hilfreich, wenn ich nicht gut drauf bin, weder für
- 29:06mich noch für mein, für mein Gegenüber so.
- 29:09Und wenn ich dann absagen sagt, Pass mal auf, es geht heute
- 29:12einfach nicht und noch mal auch ich bin selbst betroffen, ich
- 29:16habe meine Diagnosen, aber ich habe Diagnosen, ich habe keine
- 29:20Krankheit, aber es geht halt einfach heute mal nicht, dann
- 29:24ist das so, genauso verfahre ich mit allem anderen auch, ich habe
- 29:29mir angewöhnt, ich bin gestern im Coaching gefragt worden war.
- 29:33Wie wie hast du das eigentlich alles gemacht, dass du da bist,
- 29:37wo du bist? Und das ist das wäre fast gar
- 29:41nicht nachzuvollziehen. Ja, ich bin natürlich, ich bin
- 29:47so groß geworden, das wisst ihr alle, die diesen Podcast hören,
- 29:50ich hatte immer den komischerweise, den die Pflicht
- 29:55quasi meine Meinung, meine Interessen durchzusetzen, das
- 29:58ist natürlich was das angeht, war das alles sehr, sehr
- 29:59hilfreich, was in der Vergangenheit war so.
- 30:02Aber ich habe irgendwann ist ja nachvollziehbar, auch durch den
- 30:07Podcast hier gesagt, ich bin hier, ich bin hier nicht meine
- 30:14Diagnose, wie auch immer so phrasenmäßig, sondern ich habe
- 30:18rausgefiltert, was ist von von von von dem Thema Borderline,
- 30:23das ist einfach Thema für mich von Vorteil und was nicht.
- 30:29Was ist meine Gabe und was ist mein Fluch?
- 30:31So und an dem Fluch habe ich gearbeitet, an an Aussagen wie
- 30:36damals an mein Dämon habe ich gearbeitet, mittlerweile sind
- 30:39wir beste Freunde und er ist auch alles andere als ein Dämon,
- 30:43man muss die Dinge einfach anders betrachten, die Dinge,
- 30:46die einem nicht gut tun, die man aber pauschal erstmal
- 30:50augenscheinlich nicht weg bekommt, ich kann, man kann sich
- 30:52als Borderline nicht rausschneiden oder eine PTBS
- 30:55kann man sich nicht einfach aus dem aus dem Fleisch schneiden
- 30:58und dann ist die Weg und. Aber aber der der Umgang damit,
- 31:04die Draufsicht, das ist das wichtige.
- 31:06Wie gehe ich damit um und was kann ich davon gebrauchen und
- 31:09was nicht? Ich habe das, glaube ich schon
- 31:10mal irgendwann schon lange her, in irgendeiner Folge gesagt,
- 31:13meine damalige Therapeutin habe ich einmal gefragt, sagte, wenn
- 31:18ich dir das Borderline wegnehmen würde oder könnte, würdest du es
- 31:22mir geben, und das war damals so, vor wann war die Frage.
- 31:28Keine Ahnung. 4 Jahren, 5 Jahren, ich weiß es nicht mehr
- 31:33und ich habe ich habe kurz überlegt und habe gesagt auf
- 31:36keinen Fall, ich würde es behalten, sagt sie.
- 31:39Ja, warum ist doch eigentlich eine Last.
- 31:44Nee nee, also wenn man mir das ganze wegnehmen würde.
- 31:48Dann würde ja ein Riesenteil meiner Persönlichkeit, so wie
- 31:50ich lebe würde grundsätzlich fehlen.
- 31:53Meine Kreativität wäre weg, meine Sensibilität, meine
- 31:57Empathie wäre weg, die gabe, Dinge schon viel, viel, viel
- 32:03weiter im Voraus zu spüren als vielleicht andere Menschen, wäre
- 32:06weg, ich sag auf keinen Fall auf den Deal würde ich niemals
- 32:10eingehen. Dann nehme ich, das habe ich so
- 32:13derzeit gesagt, lieber irgendwelche Zustände oder
- 32:16Anfälle oder nimm das wie das Volt in Kauf, aber behalte die
- 32:20guten Eigenschaften so, und das hat damals tatsächlich auch bei
- 32:25mir viel bewirkt. Diese Frage ist guck mal die
- 32:30Langzeittherapie 80 Stunden Blablablub und hast du nicht
- 32:33gesehen, emdr alles dabei gewesen, aber diese eine Frage
- 32:37ist mir bis heute hängen geblieben und.
- 32:40Und vor allen Dingen auch meine Reaktion darauf.
- 32:42Ganz klares Nein, ich möchte es behalten und dann halte ich
- 32:46lieber aus und das hat mich zum zum zur ich, ich will nicht
- 32:54sagen zur Umkehr bewogen, aber die Sicht war auf einmal eine
- 32:57andere, auf das ganze Thema habe ich die mich lieb, ich habe mir
- 33:01dann einfach gesagt so von wegen alles klar, dann arbeitest du
- 33:06jetzt an den Dingen wo du sagst es ist ein Fluch, da arbeitest
- 33:08du jetzt dran. Die kriegen wir in den Griff und
- 33:11die geilen Sachen lassen wir doch einfach so, wie sie sind,
- 33:13die sind ja geil, warum soll ich etwas, was, was, was mich
- 33:17ausmacht, was für mich schön ist, was für mich auch auch Sinn
- 33:20macht und für mich als Person definitiv auch von Vorteil und
- 33:23nicht von Nachteil ist. Warum soll ich den Scheiß
- 33:26ändern? Ja so wenn ich mit rechts eine
- 33:30schöne Schrift habe, warum soll ich denn lernen auf Links zu
- 33:32schreiben? So bescheuert müsste ich sein,
- 33:34also gucke ich, dass ich das. Was ich an an an an an
- 33:40Repertoire habe in mir an Reserven habe oder das, was ich
- 33:44an Voraussetzungen habe, dass ich das so cool wie möglich
- 33:48hinbekomme, und ich glaube, das ist auch, weil so verfahre ich
- 33:53in den Coachings in der Akademie, in der Master Class,
- 33:58das ist, glaube ich, das oder der einzige Weg, glaube ich
- 34:03tatsächlich. Ich habe mal auch irgendwann,
- 34:06und da stehe ich nach wie vor zugesagt, ja, du lernst in der
- 34:09DBT hier Skills, Skill Ketten. Mein Ziel war aber immer,
- 34:16zwischen Anspannung und Skill noch was dazwischen zu schalten,
- 34:20nämlich zu zwischen zu schalten, nämlich den Haupt Skill, dass
- 34:25ich die kleinen Skills gar nicht mehr brauche und damit meine ich
- 34:28ja, da kommt irgendwas, das ist Scheiße.
- 34:32Aber prallt an mir ab, dass mein erster Skill es prallt an meinem
- 34:35Fundament ab. Ich brauche kein akupressurring,
- 34:39ich brauche kein heißes Wasser, ich brauche keine Chilischoten,
- 34:42kein Ammoniak oder wie auch immer, damit meine ich nicht um
- 34:45Gottes Willen, ist das Schlimmes um Gottes willen, wem das hilft,
- 34:48bitte weitermachen, aber meine Intension ist es, zwischen
- 34:53Anspannung und Skill noch was dazwischen zu schalten.
- 34:56Ja, und daran habe ich gearbeitet, und das war.
- 35:02Extrem langer, schmerzhafter und intensiver Prozess.
- 35:10Schmerzhaft deswegen, weil sich auch viele Dinge einfach dann im
- 35:14Leben ändern. Ne, ihr wisst es alle so
- 35:17Konstellationen Ihren Freundschaften, das ändert sich
- 35:20plötzlich alles, weil man viele Dinge hinterfragt und auch
- 35:24vielleicht die ein oder andere Person, ohne dass ich ihr zu
- 35:26nahe treten will, also der Person.
- 35:29Nicht gut vereinbaren im Nachgang weiß man sowas immer
- 35:33erst, aber ich bin auch der Meinung schon währenddessen,
- 35:37aber das ist jetzt was anderes und das natürlich auch
- 35:39schmerzhaft zu erkennen, dass man vielleicht einen Zeitraum x
- 35:43mit einem Menschen verbracht hat und im ersten im ersten drauf
- 35:48gucken, die Zeit war umsonst, keine Zeit der Welt war umsonst.
- 35:52Die hat mich und den den anderen Menschen weitergebracht.
- 35:57Also ich hoffe jedenfalls, dass den anderen Menschen auch weiter
- 35:59gebracht haben. Wenn nicht, ist es auch nicht
- 36:01mein Problem, aber mich hat es weiter gebracht, definitiv in
- 36:05meiner Sichtweise mir selbst gegenüber.
- 36:08Ich behaupte es hat mich dazu gemacht, dass ich ein wenig ein
- 36:14Stück weit noch mal besser geworden bin, besser in meiner
- 36:17ganzen Performance, besser in ich, achte vielleicht auch auf
- 36:22andere Menschen. Ich achte anders auf Dinge, die
- 36:25ich, wo ich früher nicht drauf geachtet hätte.
- 36:27Ich bin bei weitem bei weitem, also ich bin ja schon fast 0,
- 36:33impulsiv mittlerweile, klar gibt es hier und da auch Sachen, da
- 36:36könnte ich, da könnte ich aus der Haut fahren, ja lass mir nur
- 36:39mal im Straßenverkehr hier noch die Vorfahrt nehmen am liebsten
- 36:43na ist egal so, aber im Großen und ganzen bin ich relativ
- 36:47relativ ruhig geworden, weil mir einfach diese ich habe mir
- 36:50selber meinen Stress genommen. Ich habe mir quasi diese, diesen
- 36:54diesen Feind aus dem Körper für mich selber, ich hab den
- 37:00Rausgemobbt rausgeekelt und jetzt hab ich nur noch in 90%
- 37:04der Fälle das Gute in mir von dem was man mir diagnostiziert
- 37:08hat, deswegen tue ich mich ja so schwer mit dem Wort Diagnose,
- 37:11Krankheit, Störung, nein ist es nicht, das bin ich und ich finde
- 37:16mittlerweile. Hab ich mich extrem gut
- 37:19hingekriegt und all die Prognosen, die mir mal gestellt
- 37:23worden sind, was passiert wenn was passiert, wenn dein Sohn
- 37:27aussieht, dann ist mir immer eingebläut worden, ja dann werde
- 37:29ich mich umbringen, also ist mir gesagt worden, dann bringst du
- 37:33dich um. Nee, ich bin mittlerweile so
- 37:35weit, dass ich sage, ich freue mich für ihn.
- 37:37Für ihn fängt ein neues Leben an und für mich geht mein Leben
- 37:40dann anders, aber mit Sicherheit nicht schlechter weiter.
- 37:43Ich habe Mitesser, weniger Kost mir rein Geld der Vogel nein,
- 37:47aber ich habe meine Arbeit was ihn angeht zum Beispiel getan
- 37:51und die hört ja nicht auf um Gottes Willen, aber der ist
- 37:54jetzt fertig fürs leben, Gott sei Dank für ihn, sein Leben
- 37:57geht erst dann richtig los, ihr kennt das alle, die erste eigene
- 38:00Wohnung und so weiter so und. Ihr merkt, ich schweife ganz
- 38:05schön ab, aber ich komme gleich noch mal.
- 38:06Ich schließe gleich den Kreis mit dem, was ich schon zum
- 38:09Anfang gesagt habe, so, und ich freue mich für ihn.
- 38:12Für mich geht dann auch ein neuer Lebensabschnitt los und
- 38:15egal wie oder wohin der einen führt, aber es ist ein neuer
- 38:18Lebensabschnitt und natürlich kann ich mich ja dann hier
- 38:21hinsetzen, mein Kind ist weg, die ist nicht weg.
- 38:25Der kackt nur in einer anderen Wohnung und so wie der kackt,
- 38:28bin ich froh, dass er in einer anderen Wohnung kackt, weil er
- 38:30stinkt wie Holle. So ja, ich könnte rein
- 38:34theoretisch sein Zimmer komplett umbauen und könnte mir da ein
- 38:37neues Studio reinbauen, es fängt was ich damit sagen will ist es
- 38:40es fängt ein neuer Abschnitt an, so wenn ich meinen Sohn sehen
- 38:43will fahre ich dahin oder der kommt hierhin Punkt aber der ist
- 38:47endlich so weit, dass er sein Leben endlich selber leben kann,
- 38:51selbstbestimmt leben kann das was ich forder.
- 38:56Für mich selber und auch von vielen Coachies dieses ihr müsst
- 39:00selbstbestimmt leben, ihr müsst stellt euch immer die Frage, was
- 39:03möchte ich und versucht es umzusetzen und er möchte sein
- 39:07Leben leben. Ey bitte bitte mach und ich
- 39:10hoffe es wird ein tolles Leben wirklich das gönne ich allen
- 39:14allen. So natürlich hat man Wehmut.
- 39:17Natürlich denkt man dann so an die schöne Zeit, das ist wie mit
- 39:20dem Ende einer Beziehung, dann fallen einem oftmals so die
- 39:23schönen Dinge ein, Es gibt zum Ziehen ja, aber in dem Fall ist
- 39:27es so, dass es ihm einfach von mir gegönnt ist.
- 39:32Mein Leben endet dann nicht, ganz im Gegenteil, es bekommt
- 39:35eine neue Qualität, eine andere Qualität, so und all diese
- 39:40Sachen, die ich euch jetzt so die letzte halbe Stunde hier
- 39:41erzählt habe. Ja, die, das sind ja viele
- 39:45Sachen, die habe ich mir hart erarbeitet über die letzten
- 39:48Jahre, über die Arbeit, die ich an mir selber betrieben habe,
- 39:51und die habe ich auch mir erarbeitet über den Raubbau, den
- 39:54ich an mir betrieben habe, sowohl als auch an guten und an
- 39:58schlechten Erfahrungen habe ich das alles gelernt, und das lasse
- 40:04ich mir im Außen nicht mehr kaputt machen und jetzt kommen
- 40:09wir wieder zum Anfang der der Folge.
- 40:14Diesen ganzen Prozess, den ich für mich durch habe, den kratzt
- 40:19mir keiner an. Ja, damit meine ich das auch gar
- 40:25nicht als Drohung gemeint, sondern tatsächlich so was das
- 40:28angeht, bin ich eigentlich sehr sehr resilient so, aber
- 40:36natürlich berühren mich Dinge. Aber glaubt mir 1, die hauen
- 40:40mich nicht mehr um, weil wenn ich merke, dass zum Beispiel
- 40:43irgendjemand, mein, mein mein, meine neue Qualität im Leben,
- 40:47das kann eine Partnerschaft sein, das kann eine Freundschaft
- 40:49sein, das können aber auch die die gewonnenen Qualitäten, die
- 40:53ich für mich entdeckt habe, sein, wenn der mir die wegnehmen
- 40:57will, das lasse ich nicht zu, das lasse ich einfach nicht zu.
- 41:01Und dann würde ich lieber hergehen und sagen, alles klar,
- 41:04zum Beispiel. Ich sag jetzt einfach mal, dich
- 41:06coache ich nicht, du kommst nicht in die Akademie oder wir
- 41:10würden intern Möglichkeiten finden, wenn sich so was häuft,
- 41:13dass wir sagen, wir schützen uns, ich und meine Partnerin,
- 41:16ich und mein Freund, also meine Freunde, wir schützen uns davor,
- 41:21indem wir das und das vermeiden, wir lassen es nicht zu.
- 41:26Dass da von außen jemand Unruhe reinbringt, da könnt ihr euch am
- 41:29Kopf stellen, da könnt ihr machen was ihr wollt, ja und ihr
- 41:33werdet auch das geile ist, ihr werdet das merken, also
- 41:37diejenigen, die da meinen ständig irgendwelche Grenzen zu
- 41:40überschreiten, ihr werdet das merken und jetzt muss ich aber
- 41:45erst mal noch rauchen, Moment, das sind alles Dinge.
- 41:53Pass auf, der Grund warum ich euch das erzähle ist folgender.
- 41:57Ich will euch damit zeigen, dass man von ich bin maximal
- 42:01angreifbar. Ich habe jeden Tag Zustände
- 42:04gehabt, ich habe jeden Tag das gehabt, ich habe jeden Tag
- 42:06gelitten, keiner wusste ob ich den nächsten Tag erlebe zu dem,
- 42:12was ich euch heute erzähle. Daran, mit diesen Beispielen,
- 42:18die ich euch nenne. Es ist ja quasi nur ein Beispiel
- 42:20von vielen, wie ich damit umgehe.
- 42:22Heute erzähle ich euch von von außen wird viel rangetragen das
- 42:25druggelt mich nächste Woche erzähle ich euch wieder was was
- 42:28anderes, was mich vielleicht struggelt, aber der Weg von, ich
- 42:35sag mal ganz unten nach schräg oben, der sitzt hier.
- 42:42Und das kann ich mit aller Arroganz oder was auch immer.
- 42:45Also so so, das wirft man mir oft, wo ich wäre arrogant, was
- 42:48ich ja kann man 0,0 bin, aber ich wirke oft so, ich weiß das
- 42:51und hier und da spielt man ja auch damit, weil es ist ja auch
- 42:54so ein bisschen Maß ging, aber das Ergebnis, was hier sitzt,
- 43:01ist der lebende Beweis dafür, dass es funktioniert.
- 43:03Ich habe immer mal gesagt, ja, es gibt auch ganz schweres
- 43:07Borderline und da kann man froh sein.
- 43:10Ja, ich. Jeder behauptet ja von sich, er
- 43:12hat es auch ganz schwer, ich weiß es nicht, es ist nicht
- 43:14skalierbar, nicht messbar, aber ich behaupte auch, dass ich in
- 43:22vielen Phasen meines Lebens schlimm dran war, so, und diese
- 43:25Phasen habe ich nicht mehr, weil ich aufgeräumt habe mit mir, mit
- 43:30meinem Umfeld, mit mit Ansichten und mit meinem angeblich inneren
- 43:36Feind, mit dem habe ich auch aufgeräumt, ich.
- 43:41Weil der ist auch mein Umfeld. Dieses Borderline ist auch mein
- 43:44Umfeld, es gehört dazu, aber es ist mittlerweile es, ich finde
- 43:48so das Wort Borderline hört sich viel zu hart an für das, was es
- 43:51ist. Mag jetzt für den einen oder
- 43:54anderen komisch klingen, aber es ist mein Freund geworden, weil
- 44:03es einfach so viel Tolles birgt und die negativen Dinge, wie
- 44:06gesagt, da habe ich dran gearbeitet so und.
- 44:09Und um die Folge jetzt abzuschließen, egal was von euch
- 44:15an euch zum Beispiel von außen rangetragen wird, wird, wenn
- 44:20euch das nicht nicht tangieren soll, dann weiß es von euch.
- 44:26Lasst es einfach nicht zu, seht die Zeichen, erkennt die
- 44:29Zeichen, man kann hier und da kann man mal nur ein Auge drauf
- 44:33werfen, weil man sich noch nicht ganz sicher ist.
- 44:36Ist es so oder ist es nicht so? Aber die Antennen, die man dafür
- 44:43entwickelt, den müsst ihr Vertrauen.
- 44:45Also sprich eurem Bauchgefühl vertraut, dem lasst Vorsicht
- 44:49walten, wo Vorsicht geboten ist, und lasst Nähe zu, wo Nähe
- 44:53geboten ist. Tauscht euch untereinander aus,
- 44:56sprecht mit Eurem Inner Circle mit eurer Bubble über Dinge, die
- 45:01euch möglicherweise ein Problem machen können und.
- 45:04Und alles ist einfach cool. Dann kommt auch in eurer Welt
- 45:07keiner rein und selbst wenn, dann wird er da wieder
- 45:10rausgeschmissen. Ne, guckt, dass ihr irgendwie ne
- 45:15Art und Weise von ich leb in in Frieden in Ruhe dieses Ganze,
- 45:25dieses ganze außen berührt mich erstmal gar nicht, sondern ich
- 45:31gucke erstmal, dass mein Innerstes stimmt.
- 45:34Und dann bin ich fürs Außen gewappnet.
- 45:36In diesem Sinne. Mein Name ist Sven aka
- 45:38Borderline und ich bin raus. Danke, dass du heute bei
- 45:45Borderline dabei warst. Wenn dir die Folge gefallen hat,
- 45:49lass gerne eine Bewertung da und teile Sie mit Menschen, die
- 45:53vielleicht gerade auch kämpfen und wenn du mehr willst,
- 45:56Coaching, Master Class oder Community findest du alles in
- 46:00den Show Notes. Bis zur nächsten Folge und denk
- 46:04daran, du bist nicht allein.