Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Trauer um Hamburger Uni-Professor
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- Music. Lars Heider. Heute geht es um die Frage, warum so wenige Flüchtlinge in Hamburg arbeiten. Weitere Themen. Die Industrie verteilt Noten an die norddeutschen Bundesländer. Frauen verdienen in der Stadt deutlich weniger als Männer. Und Hamburg trauert um einen sehr angesehenen Universitätsprofessor. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3 auf ärztlichen Rat Fatma Said sagt Konzert in Hamburg ab. Auf Auf Platz 2, Streckensperrung zwischen Hamburg und Berlin, neue Infos für Pendler. Und auf Platz 1, Fegebank trauert, renommierter Hamburger Historiker gestorben. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Music. Flüchtlinge finden in Deutschland nur schwer in Arbeit. Die Beschäftigtenquote bei Menschen aus den 8 Hauptasylherkunftsländern liegt in Hamburg bei rund 50%. Bei Menschen aus der Ukraine sogar unter 30%. Das zeigt die Antwort des Senats auf eine kleine Anfrage des FDP-Bürgerschaftsabgeordneten Sami Musa. Die FDP-Spitzenkandidatin Katharina Blume fordert nun, mehr Flüchtlinge in Arbeit zu bringen. Sie sagt, ich zitiere, gemeinnützige Arbeitsangebote können ein Weg aus dieser traurigen Sackgasse sein, in der die Flüchtlinge stecken. Die Idee dahinter ist einfach, Geflüchtete packen mit an und leisten einen Beitrag für unsere Gesellschaft. Zitat Ende. Katharina Blume schlägt vor, Flüchtlinge etwa mit der Pflege von Parks, Inseniorentreffs oder Sportvereinen unterzubringen und zu Beschäftigten. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi haben mehr als 4000 Beschäftigte am heutigen Warnstreiktag in Hamburg teilgenommen. Mit Beginn der Nachtschicht hatten die Warnstreiks am Flughafen Hamburg schon am späten Mittwochabend begonnen. Sie sollen dort bis zum Ende der heutigen Spätschicht dauern, wie es in einem Aufruf der Gewerkschaft heißt. Die hat unter anderem auch Beschäftigte von Krankenhäusern, Kitas, der Stadtreinigung und von Theatern zum Warnstreik aufgefordert. Hintergrund der Arbeitsniederlegung ist die bundesweite Tarifrunde für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Und überschattet wurde die Demo in Hamburg natürlich von den Vorfällen in München. Bei der dortigen Verdi-Demonstration ist ein Mini-Cooper in eine Menschengruppe gefahren. Es gab mindestens 20 Verletzte. Alle Details dazu finden Sie natürlich auf abendblatt.de. Hamburgs zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank hat tief betroffen auf den Tod des Uni-Professors Thomas Groß-Bölting reagiert. Sie sagte, ich zitiere, die Wissenschaft verliert einen brillanten Vertreter, der sein Fachgebiet, die Forschungsstelle für Zeitgeschichte und die Akademie der Weltreligion entscheidend geprägt hat und ein großer Gewinn für die Universität Hamburg und unseren Wissenschaftsstandort insgesamt war, sagt die Politikerin Groß-Bölting, habe Interdisziplinarität geliebt und geliebt. Zitat Fegeband, da spürte man, wann immer man mit ihm zusammenkam. Zitat Ende. Seine klugen Analysen seien dabei immer auch ein großer Gewinn für aktuelle gesellschaftliche Debatten gewesen. Groß-Bölting war seit 2020 Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und Professor für neuere Geschichte, Zeitgeschichte im Arbeitsbereich Deutsche Geschichte der Universität Hamburg. Schlechte Noten aus der Wirtschaft gab es heute für die Landesregierung. Die Industrie ist laut einer Umfrage überwiegend unzufrieden. Die beste Bewertung mit 57 Prozent Zufriedenheit bei den Erhebungen in den fünf norddeutschen Bundesländern habe das schwarz-grün regierte Schleswig-Holstein erhalten, heißt es in der Umfrage der Arbeitgeberverbände Nordmetall und AGV Nord in Zusammenarbeit mit dem Industrieverband Hamburg. Das schlechteste Zeugnis mit nur 12% Zufriedenheit erhielt der rot-grün-rote Bremer Senat. Die Arbeitgeberverbände hatten im Januar 279 Industriebetriebe mit rund 125.000 Beschäftigten befragt, davon 92 Hamburg-Unternehmen mit rund 55.000 Beschäftigten. Auch in der Hansestadt zeigte sich die Industrie wenig begeistert von der Politik des rot-grünen Senats. So stieg die Zahl der unzufriedenen Unternehmen von 46% vor acht Jahren auf nun 68%. Und umgekehrt seien die Zahl der zufriedenen Firmen von 54 auf 32 Prozent. In Hamburg verdienen Frauen nach wie vor deutlich weniger Geld als Männer. Der Unterschied zwischen dem Bruttoverdienst pro Stunde lag im vergangenen Jahr bei 5,15 Euro. Das teilte das Statistikamt Nord heute mit. Und das sind 18 Prozent Unterschied am Ende zwischen Frauen und Männern. Und das liegt deutlich, na was heißt deutlich, aber ein bisschen über dem Unterschied in Deutschland. Da sind es 16 Prozent. Mehr dazu auch auf abendblatt.de. Das war es für heute mit den Hamburg News. Mehr Podcasts des Hamburger Abends finden Sie unter www.abendblatt.de. Unter anderem da, und das kann ich empfehlen, eine neue Folge unseres Scholz-Updates, in dem diesmal Henrik Wüst zu Gast ist, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Und der sagt interessante Sachen, unter anderem, dass Olaf Scholz das Zeug gehabt hätte, ein großer Kanzler zu werden und erklärt auch, warum Olaf Scholz das Dicht geworden ist. Und er sagt natürlich auch etwas über die Aussichten, über die Chancen einer schwarz-grünen Regierung nach der Bundestagswahl. Wie gesagt, alles sehr interessant zu finden unter www.abendblatt.de. Und wir, wir hören uns morgen wieder mit den Hamburg News um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de.