Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 067 Human Design im Business - Folge 5: Die Bedeutung der Mondknoten l mit Steffen Günther
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- Petra Baum: Hallo zusammen, ich begrüße euch ganz herzlich zu unserer letzten Folge der Serie Human Design im Business. Wir haben ja schon so einige Themen durch über die verschiedenen Energietype, Inkarnationskreuze, Autoritäten und auch der großen Frage, warum ich eigentlich hier bin. Und heute geht es wirklich zu dem Thema Mottenknoten und... warum sie so oft unterschätzt werden. Ich freue mich wieder ganz herzlich, dich, lieben Steffen Günther, an meiner Seite zu haben und sage Hallo und frage doch einfach mal, was hat es denn mit den Mondknoten so auf sich? Steffen: Also eine ganze Menge, für mich sehr sehr spannend. Wichtig ist oder anders gesagt bei ganz vielen fallen die erstmal noch so unten durch. Das heißt die werden gar nicht, wenn man über Humanoid-Seins spricht, kommuniziert. Man spricht über Autorität, über Energietyp, vielleicht noch über die Zentren, manchmal auch über das Inkarnationskreuz, aber die Mondknoten werden in vielen Fällen gar nicht erwähnt. Also ich glaube selbst in meiner eigenen App sind sie sehr stiefmütterlich behandelt. Petra Baum: Ja. Steffen: Und dabei sind Mondknoten aber für mich sehr, wichtig, weil sie einen Entwicklungsweg zeigen, der ja gerade, wenn wir aufs Business gehen, sehr, wichtig ist. Und deswegen habe ich sie zum Beispiel auch bei meinem eigenen Produkt mit einfließen lassen, weil sie einfach wirklich ganz viel zeigen, was ist schon da und wie sollte man sich entwickeln und vor allem, wie bindet man das ins Business ein. Petra Baum: alle mal beim Gleichen abzuholen, was sind dann die Mondknoten? Also astrologisch zeigen sie ja immer ein wenig spekulturell, wo die Reise hingehen darf und was bedeuten sie im human design? Steffen: Human Design bedeuten Sie zum einen, welche Erfahrungen wichtig werden, einfach, wie sagt man, sich zu entwickeln, im Leben da zu sein, was für mich ganz, ganz wichtig ist, welche Umfelder oder welches Umfeld mich fördert und welches Umfeld mich eher negativ beeinflusst und, wie sagt man mal, sämtliches Wachstum verhindert. Dann zeigen Sie auch, welche Themen mal wieder mal auftauchen, die einem einfach was zeigen sollen. Petra Baum: Okay. Steffen: und natürlich dann, in welchem Kontext mit diesem Hohenknoten meine Wirkung sichtbar wird. Und das ist ja ganz, ganz wichtig im Business. Ohne Sichtbarkeit kommen keine Kunden, können wir uns nicht zeigen, können wir uns nicht präsentieren. Und das ist das, was bei mir gerade in diesem Bereich einfließt, weil das einfach wichtig ist, gerade auch, wie wird man sichtbar, welche Themen kommen immer wieder und in welchem Umfeld sollte ich mich idealerweise bewegen. Petra Baum: Ich schlage noch mal kurz den Bogen zur Astrologie. Es gibt ja den südlichen und den nördlichen oder den absteigenden und den aufsteigenden Mondknoten. Also jeder hat ja im Horoskop zwei. Und man sagt ja immer so schön, das eine ist, wo ich herkomme. Und das steht sozusagen für die Vergangenheit und damit auch für Themen, die ich schon mal erlebt habe. Und der nördliche ist das, wo ich hingehen kann. Das zeigt ein bisschen die Zukunft. Aber vielleicht auch den Mut, den ich aufbringen sollte, mich genau aus meiner Komfortzone zu bewegen in einen Bereich, der mir noch nicht so vertraut ist. Ist das im Yum! Design ähnlich? Steffen: Ja, es ist ähnlich. Du hast ja gerade gesagt, zum einen, wo ich herkomme, beschreibt im human design vorhandene Erfahrungen, vertraute Muster, was ja im Prinzip damit einhergeht und Perspektiven, die stark ausgeblendet sind. Also jeder von uns hat ja andere Perspektiven auf bestimmte Dinge und das kommt zum Beispiel aus dem Südknoten und im Nordknoten ist so eher dieser Entwicklungsraum. Also im Prinzip genau das, was du sagst, wo geht es hin. Ja, mit neuen Blickwinkeln und natürlich in Zusammenhang mit dieser Kontext, wie wirkt er? Wie wird die eigene Wirkung auch erweitert? Das ist ganz, ganz wichtig. Petra Baum: Ich glaube, du sagst ein wichtiges Wort erweitert. Das heißt, es geht dann scheinbar nicht darum, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, sondern etwas Neues mit zu integrieren, oder? Steffen: Ja. Genau so sieht es aus. Das zeigt zum Beispiel generell meine Erfahrung auch mit den Menschen, mit denen ich arbeite. Sie haben alle ganz, ganz viel erlebt, also zumindest in meiner Zielgruppe. Und das spielt aber eine extrem große Rolle, dann zu gucken, wie gehen wir raus ins Business, wie gehen wir nach vorne und wie entwickeln wir uns. Und ganz häufig ist das, was sie erlebt haben und auch für sich teilweise gelöst haben, Bestandteil ihres eigenen Businesses, weil sie dort einfach Profis sind. Petra Baum: Das heißt, die Mondknoten liegen sich ja gegenüber. Das heißt, sie sind ja immer genau das Gegenteil von dem, was man schon hatte. Wie ist denn das im Business? Wie kann ich denn dann etwas Neues einbinden, was im Gegensatz dem ist, was ich bisher gemacht habe? Wie kann ich das denn testen? Wie kann ich das denn greifen? Steffen: also für mich sind da immer auch drei Fragen. Warum oder was soll mir das zeigen, was ich bisher erlebt habe? Was hat es wirklich mit mir zu tun und meiner Persönlichkeit? Und wie ist die Lösung für die Zukunft? Also was, auch was mir zeigen soll. Und wenn man diese Punkte mit integriert, dann lernt man ja daraus. Ganz, ganz viel. Und ich bin überzeugt, dass einfach nichts, was in der Vergangenheit passiert ist, ohne Grund passiert ist. Das hatte ja alles seinen Grund, auch wenn ich selber auf einige Dinge verzichten könnte. spielen sie aber heute eine extrem große Rolle in der Zusammenarbeit mit meinen Kunden. Und deswegen gehören sie zu mir. Und ich habe einfach für mich irgendwann einen Punkt da, wo ich gesagt habe, und an dem Punkt stehen ja viele Menschen, so wie es jetzt ist und war, kann es nicht weitergehen. Und dann ist ja der Punkt, Methoden zu entwickeln. Wie komme ich an ein Ziel, was ich bisher noch nie erreicht habe? Das ist ja das, was ja wirklich Entwicklung ausmacht, dass man sich überlegt. Und da gibt es ja ganz viele schöne Methoden, zu sagen, Das, was ich bisher erlebt habe, ist ja auch im Unterbewusstsein verankert, hat auch seinen Grund. Aber wenn ich jetzt andere Wege einschreite, komme ich auch zu anderen Zielen. Aber die Wege sind ja oft nicht. Und das ist das, was man einfach auch wirklich berücksichtigen kann. Gerade in den Mondfloten sieht man ja auch, ob es vielleicht sogar an dem Umfeld liegt. Und am Umfeld meine ich nicht nur, wer umgibt mich als Person, sondern auch, wo wohne ich, wo arbeite ich. Und auch nicht jedes Umfeld ist im Business ja für jeden positiv. Nicht jeder ist der Unternehmer. Es gibt auch Menschen, wo wir ganz klar anhand der Ergebnisse sehen, du kannst Petra Baum: Ja. Steffen: in einem tollen, angestellten Umfeld dich viel, viel mehr entfalten und das, wofür du da bist, die Welt bringen, als wenn du dich selbstständig machst. Petra Baum: Ja, das glaube ich. Das ist im Endeffekt dann fast egal, ob man selbstständig ist oder nicht. Es geht wirklich darum, wie man sozusagen sein persönliches, ja wenn ich sage Businessmodell, geht das ja auch für einen Angestellten. In welchem Bereich möchte ich arbeiten, mit welchen Kunden möchte ich arbeiten. Das verliert ja nicht an Bedeutung, ob ich angestellt bin oder ob ich selbstständig bin. Du hast es eben gut beschrieben. Das heißt, Auch das ist ja so die Entwicklung auf Zeit, dass ich sage, meine Strategien oder meine Business-Modelle können schon gut sein. Ich habe aber die Möglichkeit, Sachen mit dazu zu nehmen, sie noch erfolgreicher zu machen oder einfach auch mal einen neuen Weg zu probieren, den ich mir davor nicht zugetraut habe. Steffen: Gerade wenn man die Mondknoten mit einbezieht, geht es ja auch nicht wirklich ein sehr direktes Ziel, wie man ja oft im Business hat, ob es ein Umsatzziel ist, ein Kundenziel oder was auch immer, sondern es geht wirklich die Bedingungen, unter denen Entwicklung stattfindet. Petra Baum: Okay. Steffen: Und da zählt ja ganz viel rein, da zählen meine eigenen Bedingungen rein, da zählt aber auch rein, über welche Wirkung ziehe ich Kunden in mein System. Und dann zählt natürlich der Gesamtkontext. Ja, und ich glaube, einfach, dass es wichtig ist, dass man nicht nur in die Zukunft guckt, aber auch nicht nur in der Vergangenheit lebt. Sondern dass man genau diesen Kontext so für sich gestaltet, dass er passt. Und gerade bei den Businessmodellen ist ja so, dass das ein oder andere Modell einfach besser zu mir passt, wie vielleicht ein anderes. wenn man auf die Mondknoten im jungen Design guckt, betrachten wir ja nicht in welchem Sternzeichen, sondern wir gucken uns ja die Tore an. Und wie sind die Tore in meinem eigenen Design geschaffen? Das hängt ja mit den Mondknoten zusammen auf. Und einige sind halt aktiviert, andere nicht. Und daraus ergibt sich schon ganz häufig, dass auch einige echt in der falschen Zielgruppe einfach unterwegs sind, weil sie in dieser Zielgruppe keine Wirkung entfalten. Petra Baum: Mhm. Steffen: Und das ist dann etwas, wenn man standardisiert Marketing macht, dann hat man seine Vorgaben, welche Nische hast du mit Zielgruppe, mit welchen Schmerzzahnen, du arbeitest, die Dinge. Aber gerade wenn man im 1 zu 1 mit wertigen, ich sag mal, Produkten oder Dienstleistungen arbeitet, dann spielt häufig die eigene Persönlichkeit viel, mehr eine Rolle als das eigentliche Angebot und dann entsteht einfach keine Wirkung, weil ich vielleicht in einer falschen Zielgruppe unterwegs bin. Und das kriegt man einfach wirklich raus, indem man sich noch mal anguckt, welche Mondknoten spielen wir mit der Rolle. Welche im bewussten Bereich, welche im unbewussten Bereich, welche gehen auf die Vergangenheit zurück, wie sieht es in der Zukunft aus und wie geschalte ich da aus dem Kontext und das Umfeld, dass ich wirklich wachsen kann. Petra Baum: Und du sagtest ja eben, beim Human Design wird geschaut, mit welchen Toren ist es verknüpft und wo sind sie aktiviert und wo sind sie nicht aktiviert. Und ich glaube, daraus kommt ja eine ganz großes Konklamarat an allem. glaube, der Mondknoten ist dann ein, ich möchte nicht sagen Rädchen im Getriebe, aber im Prinzip ein weiterer Punkt, der ist noch verfeinert, aber mit allen in Verbindung gebracht wird. mit dem Energietyp oder mit der Autorität und allem, was dazuzieht. Das wird dann unglaublich schminzend nach unten, je nachdem, was miteinander verknüpft ist, aktiviert ist und mit einbezogen wird. Steffen: glaube ich nicht anders als eine Astronomie. hast ganz viele Möglichkeiten und diese so zu übersetzen, dass jemand damit wirklich in der täglichen Handlung etwas erreichen kann, ist die Herausforderung. Und im Human Design guckt man dann wirklich noch, welche Kanäle, welches Inkarnationskreuz, in welcher individuellen Situation ist derjenige auch gerade. Und dann entsteht natürlich ein Gesamtbild. Und gerade die Mondknoten im Business sind wirklich da, zu gucken, in welchem Umfeld kann ich mich am besten entwickeln. Petra Baum: Ja. Steffen: Welche Erfahrungen möchte ich durch mein Business machen? Das ist ja wichtig. Welche Kunden passen wirklich zu meinem Weg und welche Rolle verändert sich im Laufe meines Unternehmertums? Das ist ja auch, weil wir haben Vergangenheit und wir haben die Zukunft. Und wenn man das mit einbezieht, dann merken auch die Kunden ganz häufig, dass bestimmte Dinge schon immer stimmig vorhanden in ihrem Leben, aber andere halt nicht. Und wenn man aber diese Dinge erst mal bewusst hat und dann weiß, was passt und was passt nicht, dann kann man natürlich ganz, ganz anders damit umgehen. Ja, und gerade weil du sagtest, wir gucken ja im Jugenddesign mehrere Sachen an. Im Prinzip ist so, wenn wir die Energietypen angucken, dann ist die Frage, wie arbeite ich? am besten. Wenn wir die Autorität angucken, dann ist die Frage, wie entscheide ich am besten? Beim Inkarnationskreuz sieht man, wofür stehe ich, warum bin ich hier und die Mondknoten beantworten, wie entwickelt sich diese Wirkung. Weil nur zu wissen, wofür bin ich da und wo soll ich hin, heißt es noch nicht, wie komme ich dahin. Das heißt, die Mondknoten sind ein entscheidender Weg, zu sagen, wie kriege ich das, wofür ich hier bin, auch im Business gerade, in die Sichtbarkeit und in die Umsetzung, zum einen, Kunden zu gewinnen, aber auch den Kunden zu helfen. Und das ist dieser Gesamtkontext, entsteht. Petra Baum: Und wenn ich dich richtig verstanden habe, kommt zu diesen einzelnen Sachen, die aufeinander aufbauen, auch noch. Ich sage jetzt mal, wo steht derjenige im Moment oder in welchem Altersrhythmus? Steffen: Also zum einen ist die Situation ja immer interessant. Und egal ob ich eine bestimmte Dienstleistung, ein bestimmtes Produkt verkaufe oder wirklich im ganzzeitlichen Arbeiter, es ist immer wichtig Ist-Analyse. Sehr ausführlich. dann zu gucken, wo soll es hingehen und mit welcher Möglichkeit kommt man dahin. Und dann gibt es im Human Design für bestimmte schüten wirklich Zeiträume. Wo man sagt, im ersten Drittel des Lebens passiert das und das, im zweiten Drittel das und im dritten Drittel das. Also bei mir zum Beispiel, ich bin vom Profiljahr 136er, das bedeutet, dass ab der zweiten Hälfte meines Lebens ich mit all dem, was ich gelernt habe, als Vorbild rausgehe und anderen Menschen einfach helfe. Bestimmte Fehler nicht zu tun und zu sagen, hey, gerade in Kombination noch als Projektor, zu sagen, Das ist der nächste Schritt, den musst du gehen, dass du nicht die gleichen Fehler machst wie ich. So, für mich aber auch so, hatte echt 10, 12 krasse Jahre mit ganz, ganz viel Learnings im persönlichen und daraus resultieren aber auch im geschäftlichen Umfeld und das ist normal für ein 3-6er Profil. Das heißt, wer die 6 im Profil hat, der hat einfach diese 10, 12, 15 Jahre, er intensiv lernt und auch wirklich, ich sag's jetzt ganz krass, mal richtig auf die Fresse klickt. So und der ein oder andere landet halt richtig, der andere wird vielleicht kurz vorher auch gefangen, das ist zum Beispiel was man auch im Jummedesign sehen kann, dass man, wenn man in einem bestimmten Bereich ist, auch sehen kann, bestimmte Entwicklungen können vielleicht auch noch gar nicht stattfinden, weil mein inneres Learning nicht ausgereift ist. Petra Baum: Okay. Steffen: So und jetzt kann man ja dann noch sagen, wenn man dann noch einen Ticken weitergeht und die Astronomie mit dazu nimmt, dann ist es manchmal auch einfach so, dass auch das, was von oben ja kommt, gerade so ist, dass man sagt, ich könnte mir einen Arsch aufreißen, das, was ich jetzt will, ist gerade gar nicht möglich. Petra Baum: Ja, das ist ja genau der Punkt, dass du hast manchmal astrologische Siebenjahresrhythmen, du hast Saturnrückkehr und alles und es gibt einfach so bestimmte Punkte und Transite. wo man dann auch manchmal sagt, hier kannst du mit sehr viel Aufwand bestimmt auch etwas erreichen, du kannst es dir aber auch leichter machen und kannst den Rhythmus mitnehmen, der dich trägt. Ich glaube, das ist so auch ein bisschen die Übersetzung zum Human Design zu sagen, ich kann strampeln, ja, also ich glaube, man kann seine Ziele bestimmt erreichen, aber es geht ja den Fluss und ich glaube, das ist ja auch die Tiefe zu sagen, was passt überhaupt zu meiner Entwicklung, zu welchem Zeitraum. sich selbst so kennenzulernen, dass man aus den eigenen Reserven und Anlagen schöpft und nicht einem Diktat folgt, das man meint verfolgen zu müssen. Steffen: Also gerade in dem Bereich, wenn ich mein eigenes, Design angucke, wenn ich das zum Beispiel vorher gewusst hätte, dass jetzt einfach 10, 12 wirklich intensive Jahre des Lernens kommen, dann hätte ich zum Beispiel mein Business im Vorfeld anders finanziell aufgestellt. Weil wenn man damit nicht rechnet und die Jahre davor waren bei mir krasses Wachstum und natürlich war die Planung an dieses Wachstum angeknüpft. Wenn ich gewusst hätte, dass ab dem Jahr aber ein Cut kommt und der zeigt sich bei mir zufällig auch im... Also ich hab's jetzt über Vazi erfahren, dass man wirklich sagen kann, diesem Jahr war es bei mir irgendwie eingefroren, ich hätte mir den A aufreißen können. Es wären sicherlich Erfolge da gewesen, aber mit einem Energieaufwand, die mich im Umkehrschluss krank gemacht hätte. Und wenn ich das wusste, hätte ich im Vorfeld einfach mein Business anders aufgebaut, anders stabilisiert und hätte vielleicht sogar gesagt, für eine bestimmte Zeit, ich bin beratend in meinem Unternehmen tätig, aber lass den Geschäftsführer die Geschäfte führen und dann wäre das anders gelaufen wie heute. Und das ist aber etwas, was ich als Riesengeschenk sehe, dass man das heute einfach mit der Erfahrung, die ich habe, mit dem Wissen anderen Menschen mitgehen kann und sagen kann, hey, die nächsten fünf Jahre, lass es einfach, fahr ruhig. Wie du sagst, mit dem Fluss. und sorge aber im Vorfeld für Stabilität, dass das, was du schon hast, auch bleibt. Und das ist ganz wichtiger Aspekt. Petra Baum: Ich glaube, das ist dann wirklich wichtig. Das heißt ja auch, wenn man diese Sachen gut in den Anlagen sehen kann, dann erfordert es natürlich zum einen von dem Kunden auch das Vertrauen, weil fünf Jahre ist eine lange Zeit. Da sagt mir was, ich soll mal fünf Jahre das Vertrauen haben, dass nachher alles gut wird. Das ist natürlich auch ein Schritt, den man gehen darf oder sollte. Aber umgekehrt Wie du sagst, es beruhigt ja auch, dass man vielleicht manchmal merkt, man rennt gegen die Wand und wenn dann jemand sagt, hey, nimm doch mal die Wand weg, guck doch mal woanders hin, dann ist die Wand auch wirklich nachher weg. Dann kann ich damit, glaube ich, auch sehr viel leichter meine persönlichen Ziele erreichen, mich kennenlernen und viel, mehr auch Erfolg haben dann. Steffen: Das ist genau der Punkt. Wenn man das weiß, dann sagt der Verstand erstmal, ja, aber ich habe ein Ziel und nur dann bin ich glücklich erfüllt. Aber wenn man weiß, dass ich dafür extrem viel Energie aufwenden werde und muss, und das Ziel trotzdem nicht erreichbar ist, weil alle anderen Rahmenbedingungen gar nicht gegeben sind. dann kommt ja auch dieses Erfüllte nicht. Im Gegenteil, dann kommt Frust und Ängste kommen dazu und andere Dinge. Und wenn man dann aber im Vorfeld sagt, okay, das kommt ja zu, ich stelle mich einfach drauf ein, dann habe ich diesen Frust, diese Ängste nicht, weil ich bin vorbereitet. Und wenn dann das Jahr kommt, wo man sagt, jetzt kannst du wieder, dann gehe ich aus einem ganz anderen Energieliveau mit anderen Learnings raus, als wenn ich 3, 4, 5, bei mir waren es 10 Jahre, echt gekämpft habe. Die einfach nicht notwendig waren, weil das, was ich wollte, hätte nicht funktioniert in dieser Zeit. Never. Petra Baum: Ja. Und dann zeigt es ja wieder so der Rückschluss zu den Energietypen, wo wir ja schon anfangs hatten, dass es eben Menschen gibt, die sehr kontinuierlich an Sachen dran bleiben können und dass es genauso Typen gibt, die durchaus zwischendurch mal sagen, ich tauche mal ab, ich bin mal weg, ich mache fünf Sachen gleichzeitig und die kommen genauso an ihr Ziel. Also es geht gar nicht drum, was ist jetzt diese Strategie und das Ziel, sondern wie erreiche ich persönlich meine Ziele mit der meisten Energie und mit der größten Freude und mit der größten Erfüllung umhin zu kommen. Und wenn diese Analyse gemacht wird für jemanden, die hat dann Bestand fürs Leben oder gibt es auch noch mal Punkte, wo man sagen würde, hey, wenn du jetzt mit Ende 20 da warst und hast das machen lassen, es empfiehlt sich durchaus noch mal zu einem späteren Zeitpunkt zu kommen. Einfach neugierige Fragen. Steffen: Also der Punkt ist, wie man selber tickt und wie die Energien in alles fließen und mit welcher Wirkung, das bleibt ja immer gleich. Der Punkt ist nur, was sich verändert, ist ja die Situation, in der ich mich gerade befinde. Und in aller Regel sollte da ja Wachstum stattfinden. Und das ist natürlich ein Punkt, dass man sich doch regelmäßig wieder hinsetzt und sagt, okay, wo bin ich denn jetzt an meinem Punkt? Petra Baum: Mhm. Ja. Steffen: Für mich ist das immer ein wenn ich mit Kunden arbeite, ich vergleiche das immer wie Navigation auf See. Das heißt, wir haben ja irgendwo einen Standort, wir gerade sind. Den sollte man in aller Regel schon richtig bestimmen können. Ja, ansonsten hat man einen falschen Ausgangspunkt. Dann habe ich ein Ziel und berechne den Coast dahin. Aber wir haben ja auf dem Meer immer Versatz durch Wind und Wellen. Bedeutet, mein Boot bleibt das Gleiche, also ich als Person. Aber der Punkt, an dem ich bin, der verändert sich ja. Das heißt, wir gehen zum einen weiter Richtung Ziel, aber haben ja auch manchmal rechts links. Dinge, passieren. Und das ist das, warum es wichtig ist, dass man sich immer wieder mal hinsetzt. Und die Auswertung, die ich mache, die kann ich immer wieder nehmen. Weil auch da wir heute mit KI arbeiten, die KI in der Lage ist, das, was vor drei, vier, fünf Jahren, sagen wir mal, Business kommuniziert wurde, ja heute auf einem anderen Level ist. Aber trotzdem ist ja meine komplette Funktionalität und wie ich zusammenarbeite und welche Kunden die idealsten sind, immer noch integriert. Das heißt, man braucht diese Sache nicht nochmal machen. Aber man kann die Grundlage nutzen, auch in 10 Jahren, das denkt wieder, mit einer KI hochfahren zu lassen. Petra Baum: dann abzugleichen, hier stehe ich jetzt oder vor dieser Entscheidung. Ja, okay, das heißt, die Grundanlagen bleiben, aber dieses Navigieren, wirklich zu sagen, jetzt bin ich am anderen Knotenpunkt angekommen und möchte noch mal den Recheck haben, das macht dann in jedem Fall Sinn, vor allem, wenn es dann vielleicht größere Entscheidungen sind oder Umstrukturierung im eigenen Leben, dann nochmal wirklich abzugleichen zu sagen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt oder bin ich hier noch wirklich richtig auf Kurs? Steffen: Genau. Bin ich auf Kurs oder bin ich nicht auf Kurs? Ja. Petra Baum: Sehr spannend und ich glaube, damit sind wir wirklich am Ende unserer Serie angekommen und haben eigentlich dazu wirklich schon gesagt, es geht nicht darum, dass man immer neue Strategien entwickelt, es geht eigentlich darum, dass man den Kontext für sich selbst findet, indem man seine Wirkung entfalten kann. Und über alle Ebenen, die wir besprochen haben, ist das unglaublich vielfältig und unglaublich individuell. Steffen: Definitiv. gerade man dieses neue Strategien entwickeln, strengt ja auch irgendwann an. Ja, und es gibt einfach Grundstrategien, die sind immer gleich und wir müssen einfach gucken mit den äußeren Gegebenheiten, gerade im Business mit Marketingkanälen, mit Marketingmöglichkeiten, entwickelt sich ja ganz, ganz viel mit KI. Was passt zu mir und wie setze ich das Unterstützend für mich ein, einfach weiter zu Petra Baum: Definitiv. Steffen: Das ist für mich der entscheidende Punkt einfach nicht. Also wenn wir regelmäßig jede Strategie neu machen würden, würden wir uns ja alle paar Wochen, neu erfinden. Und das Netz ist voll, Social Media ist voll, wir kriegen jeden Tag 10 neue Ideen und komplett neue Strategien. heißt, würden permanent irgendetwas umkrempeln. Bedeutet aber im Umkehrschluss... Petra Baum: Ja. Steffen: Anstatt mit unserem Boot, das wir haben, am Ziel anzukommen, fahren wir wieder zurück in Hafen, bauen ein neues Boot und fahren wieder raus. Das ist ja sinnfrei. Aber leider Gottes wird uns suggeriert, dass das die Lösung ist. Aber das ist sie nicht. Petra Baum: Und ich hoffe, Und ich glaube, das haben trotz allem ja auch viele erfolgreiche Unternehmen schon gezeigt, zu sagen, sie haben zwar einen Markenkern, aber sie passen sich den Entwicklungen an, indem sie auf neue Produkte gehen, ihre Produkte ausweiten oder anderes. Und das ist jetzt natürlich klassisches Marketing, aber im Endeffekt heißt es ja auch, man muss sich nicht neu erfinden, sondern die Werte weiter transportieren, aber an die Bedingungen. anpassen und dann glaube ich kann man am längsten Bestand haben. Lieber Steffen, ich bedanke mich von ganzem Herzen. Es hat mir richtig Spaß gemacht. Ich finde es ein richtig spannendes Thema. Ich hoffe euch allen auch und ich freue mich, wenn ihr Kommentare da lasst. Vielleicht habt ihr selber schon mal in einer Situation im Leben gestanden, wo ihr gemerkt habt, Gott, hier geht es gerade nicht weiter. Ihr werdet neugierig zu erfahren, was habt ihr dann gemacht. Vielleicht habt ihr auch schon mal Human Design selber in Anspruch genommen. Lasst uns Likes da, Kommentare, abonniert uns. Wir freuen uns. Und hier nochmal ganz herzlichen Dank. Tschüss.