Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: 20 Verletzte bei Bus-Unfall
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- Music. Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 29. September. Ein unvergessliches Konzert der Hamburger Goldkehlchen in der Barclays Arena. Schwerer Busunfall in Hamburg mit 20 Verletzten. E-Scooter als gefährliches Wurfgeschoss auf S-Bahn-Gleisen. Diskussion um rote Karte im HSV-Spiel gegen Union Berlin. Aktenweitergabe im Blockprozess sorgt für Fragen. Music. Das größte Kompliment kam von Steve Schwenklenks. Das war eines der besten Konzerte, die ich in den vergangenen 15 Jahren gesehen habe. So viel Emotionalität von den Künstlern und aus dem Publikum habe ich lange nicht erlebt, sagte der Chef der Barclays Arena. Vorher hatten die 15.000 Fans schon »Oh, wie ist das schön« gesungen. Und hinterher sagte Fleming Pink, der Mann, mit dem der ganze Wahnsinn begonnen hat, das war der schönste Abend unseres Lebens. Sie ahnen, es geht um das Konzert der Hamburger Goldkehlchen, das keiner der Beteiligten je vergessen wird. Den restlos begeisterten Fans in der Barclays Arena wurde am Ende noch ein Rätsel von Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni »Ist das irre hier Gänsehaut« mitgegeben. Zamperoni ist jetzt nicht nur Ehrenmitglied der Goldkehlchen, sondern auch deren Mann für die wichtigen Nachrichten. In dieser Funktion verkündete er, dass der Chor im nächsten Jahr ein letztes, noch größeres Konzert plane. Man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist, zitierte Zamperoni Flemming Pink, ließ aber offen, wo dieses Konzert sein wird und ob die Goldkehlchen sich dann wirklich auflösen. Wer die Männer ihre Liebe zum HSV und ihren Hang zu unvorstellbaren Projekten kennt, ahnt jedoch, wo es im kommenden Jahr hingehen könnte. Auf jeden Fall gab es nicht wenige Fans, die beim Verlassen der Barclays Arena auf das benachbarte Volksparkstadion zeigten und sagten, da sehen wir uns dann also wieder. Zwei Busse der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein, VHH, sind heute Morgen auf der Ostdorfer Landstraße Ecke Bockhorst kollidiert. Zunächst war nur von vier leicht und einer schwer verletzten Person die Rede. Eine halbe Stunde später erhöhte die Feuerwehr auf einen Massenanfall mit mindestens zehn Verletzten. In einem der Busse war eine Grundschulklasse der vierten Jahrgangsstufe mit an Bord. Die Schüler waren auf dem Weg zum deutsches Elektronen-Synchrotron an der Notke-Straße in Barenfeld. Am Ende stellte sich heraus, dass bei dem Unfall 20 Menschen verletzt waren, vier schwer, darunter eine schwangere Frau, 16 leicht. Zuerst war es nur ein Gedanke, dann Gewissheit, ich muss etwas machen. Diese vier Worte haben den Hamburger Regisseur Kilian Riethof, sein letztes Rennen, Gladbeck, bewogen, innerhalb kürzester Zeit ein Video mit Hamburger Persönlichkeiten zu produzieren, die sich klar für den Hamburger Zukunftsentscheid am 12. Oktober aussprechen. In dem etwa einminütigen Spot werben Bjarne Medel, Reinhold Beckmann, Lu Richter, Jonas Ney, Lina Beckmann, Feline Roggan und Michael Enert dafür, dass Hamburg bis 2024 klimaneutral wird. Wir haben die große Chance, mit unserer Stimme Hamburg zukunftsfähig und für die kommenden Generationen weiterhin lebenswert zu machen, sagt Kilian Riethof. Am 12. Oktober oder vorab per Briefwahl können alle wahlberechtigten Hamburgerinnen und Hamburger per Volksentscheid über die Klimazukunft der Stadt abstimmen. Soll Hamburg schon fünf Jahre früher bis 2040 klimaneutral werden? Das ist die Kernforderung des Klimaschutzverbesserungsgesetzes, das die Initiative Hamburger Zukunftsentscheid fordert. Unbekannte Täter haben am späten Sonntagabend versucht, einen E-Scooter auf eine fahrende S-Bahn zu werfen. Zwar konnten sie den Zug nicht treffen, das als Wurfgeschoss umfunktionierte Fortbewegungsmittel blieb jedoch auf den Gleisen in Höhe des Paul-Stritter-Weges liegen. Bei der genauso gefährlichen wie dummen Aktion, die gegen 21.50 Uhr geschehen sein soll, wurde zum Glück kein Mensch verletzt. Dafür musste die S-Bahn aber erst einmal auf der Strecke halten, bis Ermittler der Polizei sich ein Bild der Lage und mögliche Beweismittel sichern konnten. Während der Zug gegen 23 Uhr zum nächstgelegenen Bahnhof weiterfahren konnte, blieb die Strecke selbst wegen der Bergung des E-Scooters bis in die Nacht gesperrt. Es wirkt friedlich, sehr grün und als wenn die neue Hamburger Flüchtlingsunterkunft schon immer hier gewesen wäre. Wer dieser Tage den Parkplatz am Botanischen Garten gegenüber vom S-Bahnhof Klein-Vottbeck betritt, der kann kaum glauben, welcher Kampf noch vor rund einem Jahr um diese Einrichtung tobte. Es gab eine Anwohnerinitiative, die sich gegen den Standort wehrte und etwas später eine von Befürwortern, die sich wiederum gegen die Gegner wehrte und für eine Willkommenskultur einsetzte. Jetzt ist es Zeit für das Willkommen. Denn Flottbecks umstrittene Unterkunft ist fertig. Insgesamt bietet der Standort Platz für 144 Geflüchtete. Wer hier einzieht? Vorwiegend Familien, aber auch alleinstehende Personen, erklärt Susanne Schwendtke. Sie ist Sprecherin des städtischen Unternehmens Fördern und Wohnen, das die Unterkunft gebaut hat und in den kommenden Jahren betreiben wird. Deniz Aytekin wirkte, als tue es ihm sogar leid, HSV-Profi Fabio Vieira beim Spiel gegen Union Berlin vom Platz gestellt zu haben. Der Schiedsrichter wiederholte seine erklärenden Worte im TV-Interview bei DATS N immer und immer wieder. Natürlich habe der Unparteiische schon auf dem Spielfeld gesehen, dass der Portugiese sein Bein im Zweikampf gegen Union Berlins Leopold Querfeld zurückgezogen habe. Trotzdem sei die rote Karte in der Nachspielzeit 0 zu 0 die richtige Entscheidung gewesen, wegen der hohen Dynamik und der Gesundheit der Spieler, sagte Eitekin. Deutlich anders sieht das HSV-Trainer Merlin Polzin, für den es eine harte rote Karte war. Das habe der Coach dem 47-Jährigen auch nach dem Remis an der alten Försterei mitgeteilt. Polzin appelliert schon jetzt an das DFB-Sportgericht, das über die Länge der Sperre entscheidet, sich die Szene noch einmal genau anzusehen. Wichtig ist für mich, dass im Nachgang klargestellt wird, wie das Duell wirklich aussah, sagt der HSV-Trainer. Ich habe vollstes Vertrauen in alle handelnden Personen und gehe fest davon aus, dass die Dynamik der Szene ausgewertet wird. Im Prozess gegen die Hamburger Unternehmerin Christina Block wegen Kindesentführung geht es auch immer wieder um die Frage, ob Akten an andere, nicht Verfahrensbeteiligte, durchgestochen worden seien. Nebenkläger Hänsel berief sich dazu auf sein Auskunftsverweigerungsrecht. Gegen ihn laufe ein Ermittlungsverfahren wegen Weitergabe der Akteninhalte an die Presse und andere, sagt die vorsitzende Richterin Isabel Hildebrandt. Hintergrund, Erkenntnisse aus den Akten waren in den vergangenen Wochen immer wieder in verschiedenen Medien aufgetaucht. Hänsel räumte ein, die Akten an seine Frau Astrid Hafe weitergereicht zu haben. Er habe gedacht, dass sie auch als Nebenklägerin im Verfahren auftreten werde. Die Inhalte habe er nicht an die Kinder weitergereicht. So etwas hat Elmshorn noch nicht erlebt. Es war spannend. Am Sonntag waren rund 38.000 Wahlberechtigte aufgerufen, den neuen Oberbürgermeister der Stadt zu bestimmen. Gewählt wurde in 20 Stimmbezirken. Und nach der Auszählung fehlt dem Wahlsieger Erik Sachse vorläufig exakt eine Stimme zur direkten Wahl zum Oberbürgermeister. 6.800 hätte er benötigt, 6.799 hat er erhalten. Selbstverständlich wird nochmal nachgezählt, bevor es zu einer Stichwahl kommen sollte. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Music.