Latest / emoose Fulfillment Podcast / Weniger Bürokratie, mehr Kontrolle: Dein Monatsrückblick Juni
Transcript
- 0:00Speaker 0: Okay, lass uns das mal auspacken.
- 0:02Speaker 0: Stell dir vor du hast diesen florierenden Online-Shop und über Nacht wird der komplett lahmgelegt.
- 0:09Speaker 1: Oh ja!
- 0:10Speaker 1: Der absolute Albtraum
- 0:12Speaker 0: Absolut.
- 0:13Speaker 0: Und zwar nicht weil dein Produkt plötzlich irgendwie unbeliebt ist oder weil deine Website gehackt wurde Auch nicht weil dir das Marketing-Bidget ausgegangen ist.
- 0:21Speaker 1: Das sind so die klassischen Ängste ne?
- 0:23Speaker 0: Genau.
- 0:24Speaker 0: Aber nein Dein Shop geht offline, weil du einer Behörde nicht rechtzeitig und in der exakt vorgeschriebenen Form beweisen konntest.
- 0:32Speaker 0: Wie viel Gramm Pappe und wieviel Gramm Plastikfolie du im letzten Quartal verschickt hast?
- 0:37Speaker 1: Ja und das ist leider keine theoretische Dystopie!
- 0:40Speaker 0: Richtig – Das ist für tausende Händler im e-Commerce gerade eine sehr reale Konstante Bedrohung.
- 0:46Speaker 0: Wir stellen uns e-commerce ja gerne wie so ein hochmodernes Restaurant vor weißt Du?
- 0:50Speaker 0: Mhm
- 0:50Speaker 1: schöner Vergleich….
- 0:51Speaker 0: Das Frontend also der Shop Das ist der schicke Gastraum.
- 0:55Speaker 0: Gedimmtes Licht, eine schöne Menükarte, ein Klick und das Gericht ist bestellt!
- 1:01Speaker 0: E-Commerce ist da wirklich wie ein Eisberg.
- 1:04Speaker 0: Du und ich – wir sehen als Konsumenten nur diese Spitze also diesen Klick aufkaufen.
- 1:10Speaker 1: Ja aber unter der Wasseroberfläche?
- 1:12Speaker 1: Da sieht es ganz anders aus.
- 1:13Speaker 0: Genau, da lauert ein massiver Block Ein Block aus Verpackungsgesetzen, Extremfiberokratie und kaputten Rücksendungen, das ist die Küche.
- 1:25Speaker 0: Und nicht nur die Küchen in der gekocht wird sondern der Moment wo der Gesundheitsinspektor unangemeldet durch die Hintertür stürmt und gleichzeitig die Spülmaschine kaputt geht.
- 1:35Speaker 1: Besser kann man es nicht beschreiben!
- 1:37Speaker 1: Die Diskrepanz zwischen diesem perfekten Einkaufserlebnis vorne und der operativen Realität hinten war wahrscheinlich noch nie so groß wie heute, so Mitte-Zweißenzechstenzwanzig.
- 1:48Speaker 0: Wahnsinn eigentlich oder?
- 1:50Speaker 1: Es ist im Grunde ein hochkomplexes Risikomanagement geworden.
- 1:54Speaker 0: Und genau deshalb tauchen wir heute in unsere Analyse damals ganz tief ein!
- 1:59Speaker 0: Unser heutiger Deep Dive stützt sich auf den Blockbeitrag zum Monatsrückblick Juni, der jetzt im Juli-Zweißen-Sächsen-Zwanzig von IMUS veröffentlicht wurde.
- 2:07Speaker 1: Genau dieser Fulfillmentdienstleiste außer Brotten!
- 2:10Speaker 0: Richtig – unser Ziel für dich als Hörer heute ist das wir mal verstehen wie genau diese versteckten Kopfschmerzen des Onlinehandels gelöst werden?
- 2:19Speaker 0: Wenn man diese Updates von Imus liest merkt man nämlich sofort was?
- 2:22Speaker 1: Nämlich dass Logistik nicht mehr nur Kisten schieben ist.
- 2:26Speaker 0: Die Kernaufgabe ist nicht mehr nur, Dinge von A nach B zu bewegen.
- 2:30Speaker 0: Es geht eher darum so eine massive juristische und bürokratische Brandmauer zwischen dem Händler und dem totalen Chaos
- 2:37Speaker 0: hochzuziehen.".
- 2:39Speaker 1: Ja – Und diese Mechanismen sind extrem spannend!
- 2:41Speaker 0: Also fangen wir doch direkt mal bei dieser Brandmau an… den Verpackungsgesetzen.
- 2:45Speaker 0: Was brennt den Händlern da laut unserem Text am meisten unter die Nägeln?
- 2:49Speaker 1: Also ganz klar die Bürokratie und die Dokumentationspflichten.
- 2:52Speaker 1: Da fällt immer wieder das Stichwort zentrale Stelle Verpackungsregister, also kurz ZSVR.
- 2:57Speaker 0: Genau!
- 2:58Speaker 0: Und das Lucid-System.
- 2:59Speaker 1: Richtig Wer heute physische Güter verschickt der kommt an diesen Begriffen gar nicht mehr vorbei.
- 3:04Speaker 1: Die Logik ist Du bringst Verpackung in den Wirtschaftskreislauf also bist du auch für das Recycling verantwortlich.
- 3:10Speaker 0: Das heißt du musst es im Vorfeld lizenzieren lassen.
- 3:13Speaker 1: Ganz genau.
- 3:14Speaker 1: Und der Mechanismus dahinter Total simpel gedacht, aber in der Ausführung echt brutal für die Händler.
- 3:22Speaker 1: Warum
- 3:22Speaker 0: genau?
- 3:22Speaker 1: Weil die Behörden eine absolut lückenlose Nachvollziehbarkeit verlangen!
- 3:28Speaker 1: Du musst exakt deklarieren welche Fraktionen also Papier, Pappe, Karton, Kunststoffe du da in welchen Mengen im Verkehr gebracht hast.
- 3:37Speaker 0: Und ich schätze mal über den Daumenpeilen reicht er nicht.
- 3:39Speaker 1: Nee, absolut nicht.
- 3:41Speaker 1: Das geht nicht nur als Schätzung, sondern das muss auf Basis von harten Versanddaten passieren.
- 3:46Speaker 1: Wenn du bei Lucid deine Mengen meldest und es kommt zu einer Prüfung wollen die Prüfer Beweise sehen.
- 3:56Speaker 1: Genau die!
- 3:56Speaker 0: Und genau hier lag offensichtlich bis vor Kurzem ein gigantisches Problem.
- 4:00Speaker 0: Das erste große Feature in diesem Uni-Update von EMOS geht genau das an...
- 4:05Speaker 1: Ja der offizielle PDF Verpackungsnachweis auf Knopfdruck.
- 4:09Speaker 0: Ich habe das gelesen und dachte echt, ich sehe nicht richtig.
- 4:12Speaker 0: Bisher haben sich die Händler in ihr Dashboard eingelockt und unter Verpackungsgewicht nach Land einfach einen CSV-Export gezogen.
- 4:20Speaker 1: Ja genau!
- 4:21Speaker 1: Eine simple CSV Datei?
- 4:22Speaker 0: Warte mal...das heißt, Händlern mussten vorher echt mit so rohen Datenzeilen handieren und sich das selbst zusammen basteln.
- 4:29Speaker 0: Das klingt ja als müsste man seine Steuererklärung mit einem Schuhkarton vollerloser Quittungen beim Finanzamt abgeben.
- 4:36Speaker 1: Der Vergleich passt eigentlich perfekt.
- 4:38Speaker 0: Ich meine einfache CSV-Datei.
- 4:40Speaker 0: Das ist im Grunde eine unformatierte Textdatei, wo Werte nur durch Kommas getrennt sind.
- 4:45Speaker 0: Die kann ich mir in Excel aufmachen, zwei Nullen wegstreichen, speichern und niemand könnte jemals beweisen ob die Datei aus meinem System kam oder ob ich sie auf dem Laptop im Zug selbst getippt habe.
- 4:55Speaker 1: Absolut!
- 4:57Speaker 1: Das als offiziellen Nachweis bei einer Bundesbehörde einzureichen, das ist halt ein extremes rechtliches Risiko.
- 5:04Speaker 1: Ein Prüfer der ZSVR schaut sich so eine rohe CSV-Datei an und sieht darin schlichtweg keinen validen Nachweis.
- 5:13Speaker 0: Weil die Manipulationssicherheit bei Null
- 5:15Speaker 1: liegt.
- 5:15Speaker 1: Exakt null!
- 5:17Speaker 1: Ich meine für die interne Auswertung eines Händlers, um vielleicht zu sehen wie sich die Versandgewichte nach Frankreich im Vergleich zur Österreich entwickeln.
- 5:25Speaker 1: Da ist so eine CSV wunderbar!
- 5:28Speaker 1: Aber für das Compliance Management ist es wertlos – Die Behörde fordert ein Dokument, dass eine gewisse Unveränderlichkeit und vor allem eine eindeutige Urheberschaft suggeriert.
- 5:39Speaker 1: Und laut Quelle bezeichnet ihr Muß das auch treffend als notwendiges Übel für Händler.
- 5:44Speaker 0: Und das haben Sie jetzt gelöst, anstatt nur dieser CSV-Datei gibt es auf Knopfdruck ein offizielles generiertes PDF.
- 5:52Speaker 0: Auf Imobusbriefpapier mit allen Mengenangaben einer digitalen Unterschrift und – das fand ich wirklich bemerkenswert – einem Firmenstempel!
- 6:01Speaker 1: Ja der Stempel ist ein wichtiges Detail
- 6:03Speaker 0: Aber ganz ehrlich, ein Firmenstempel.
- 6:05Speaker 0: Wir haben Mitte Jahrzehnte, wenn wir über hochmoderne digitale Logistik der Sports reden, warum ist die Lösung für einen Datenübertragungsproblem ein digitalisierter Gummistempel auf einem PDF?
- 6:17Speaker 0: Sollte es da nicht längst eine direkte AP-Schnittstelle tief in die Server der Regulierungsbehörden geben?
- 6:23Speaker 1: Ja technologisch betrachtet hast du völlig recht!
- 6:26Speaker 1: Eine AP wäre der absolute effizienteste Weg um reine Datenpunkte von System A nach System B zu schaufeln.
- 6:33Speaker 1: Aber wir bewegen uns hier halt im europäischen und speziell auch im deutschen Verwaltungsrecht.
- 6:38Speaker 1: Eine API überträgt Daten, ja?
- 6:41Speaker 1: Aber ein offiziell gezeichnetes Dokument das übertlägt Haftungssicherheit.
- 6:46Speaker 1: Ah!
- 6:47Speaker 0: Okay, verstehe.
- 6:48Speaker 1: Wenn Imus einen PDF generiert sein Logo eine Unterschrift und diesen Stempel darauf platziert dann sagen die juristisch betrachtet etwas ganz Bestimmtes.
- 6:58Speaker 0: Nämlich dass sie dafür gerade stehen.
- 7:00Speaker 1: Genau Sie sagen quasi, wir als Logistik-Dienstleister verbürgen uns für die Richtigkeit dieser aggregierten Zahlen.
- 7:08Speaker 1: Diese Daten stammen nachweislich und unverfälscht aus unseren Systemen.
- 7:13Speaker 1: Dieser gestempelten Nachweis ist ein psychologisches und rechtliches Signal an den
- 7:17Speaker 1: Prüfer.".
- 7:18Speaker 0: Okay das leuchtet ein!
- 7:20Speaker 0: Es wandelt also eine lose Behauptung des Händlers in eine testierte Tatsache eines Dritten um?
- 7:27Speaker 1: Richtig es geht gar nicht um die Daten an sich Es geht um die Verschiebungen der Beweislast.
- 7:32Speaker 0: Das heißt, der Händler nimmt das PDF, reicht es direkt bei Behörden wie der ZSVR oder für die Lucid-Registrierung ein – egal ob national oder international.
- 7:43Speaker 0: und wenn der Prüfer Fragen hat ist das Dokument in sich geschlossen.
- 7:46Speaker 1: Genau!
- 7:46Speaker 1: Der Händlern muss dann nicht mehr argumentieren, wie er diese Exzeltabelle geabens am Küchentisch zusammengebastelt hat….
- 7:52Speaker 0: Das ist also die Lösung für das Beweisproblem.
- 7:55Speaker 0: Aber dieses Schild bringt dir ja nur etwas, wenn du überhaupt weißt wofür du dich rechtfertigen musst oder?
- 8:00Speaker 1: Absolut und da wird es echt unübersichtlich!
- 8:03Speaker 0: Weil wenn ich mir die aktuelle Gesetzgebung ansehe speziell die EU-Verpackungsverordnung, also die PPWR dann ist das für einen normalen Händler doch überhaupt nicht mehr durchschaubar.
- 8:12Speaker 1: Das ist momentan der größte Unsicherheitsfaktor im gesamten europäischen E-Commerce.
- 8:17Speaker 0: Darüber müssen wir reden.
- 8:19Speaker 0: Das is nämlich das zweite große Feature im Update
- 8:21Speaker 1: Ja, die neue Infoseite zur Verpackungsverordnung.
- 8:25Speaker 1: Die PPWR also die Packaging and Packaging Waste Regulation und eben auch diese Lucid-Registrierung sorgen bei vielen Händlern für extreme Verunsicherung.
- 8:36Speaker 0: Klar!
- 8:37Speaker 0: Was gilt wann?
- 8:38Speaker 0: Was muss überhaupt gemeldet werden?
- 8:39Speaker 0: Genau.
- 8:40Speaker 1: Wir sprechen hier ja nicht mehr nur von einer simplen Registrierung in Deutschland, die EU versucht da wirklich den gesamten Lebenszyklus von Verpackungen zu regulieren.
- 8:49Speaker 0: Was heißt das konkret?
- 8:51Speaker 1: Da geht es um Rezyklatanteile, um Lehrraumquoten in den Paketen und um Kennzeichnungspflichten – das sind Dinge, die sich zum Teil drastisch auf die Produktion und den Versand auswirken!
- 9:01Speaker 0: Ich stelle mir da immer so kleine Händler vor.
- 9:03Speaker 0: Ich kenne Händlern, die verkaufen nachhaltig produzierte T-Shirts oder so Spezialitätencafé.
- 9:08Speaker 0: Mhm!
- 9:08Speaker 0: Die haben kleine sehr agile Teams... ...die sind absolute Meister im Sourcing und vielleicht im Social Media Marketing.
- 9:15Speaker 0: Aber die haben doch keine hauseigene Rechtsabteilung für europäisches Lieferkettenrecht im Keller sitzen.
- 9:20Speaker 1: Natürlich nicht!
- 9:21Speaker 0: Wenn die jetzt versuchen, da so einen zweihundertseitigen EU-Verordnungsentwurf zu lesen nur um herauszufinden ob ihr Klebeband nächstes Jahr noch legal ist Dann steht doch das Kerngeschäft still.
- 9:33Speaker 1: Ja, und genau an diesem Punkt versagen leider auch die meisten klassischen Fulfillment-Netzwerke.
- 9:39Speaker 0: Weil die sagen nicht unser Problem.
- 9:41Speaker 1: Exakt!
- 9:42Speaker 1: Traditionell haben Logistiker gesagt Gesetze sind dein Problem.
- 9:46Speaker 1: Wir lagern nur ein und kleben einen Label auf den Karton
- 9:49Speaker 0: Und Imovus macht es jetzt anders?
- 9:51Speaker 1: Ja sie steuern mit ihrem Uni Update extrem stark dagegen.
- 9:54Speaker 1: Sie haben im Dashboard unter Support eine dedizierte Infoseite zur Verpackungsverordnung aufgebaut.
- 10:00Speaker 0: Hier wird es wirklich interessant.
- 10:02Speaker 1: Da wird nicht einfach nur auf Gesetzestexte verlinkt!
- 10:05Speaker 1: Es ist eine echte Kuratierung, die nehmen dieses extrem dichte Behördenddeutsch und brechen es auf die operative Ebene herunter.
- 10:14Speaker 0: Also Schritt für Schritt Erklärungen?
- 10:15Speaker 0: Genau
- 10:16Speaker 1: was musst du heute tun?
- 10:17Speaker 1: wie funktioniert die Lucid Registrierung?
- 10:19Speaker 1: welche Fristen gelten?
- 10:21Speaker 1: das erspart den Händlern stundenlange Internetrecherche.
- 10:25Speaker 0: Es ist, als hätte man einen simultanen Übersetzer für Bürokratie-Sprech direkt im eigenen System integriert.
- 10:32Speaker 1: Ein toller Vergleich!
- 10:34Speaker 0: Du musst nicht mehr das gesamte Gesetzbuch lesen – du bekommst quasi das TLDR also the too long didn't read extra für Händler aufbereitet.
- 10:41Speaker 1: Und dass es eine enorme Entwicklung in einer Welt wo dieser Informationsflut herrscht.
- 10:47Speaker 1: da ist so eine Kuratierung extrem wertvoll.
- 10:50Speaker 1: Emus überningt hier eigentlich die Rolle eines Wissensmanagers.
- 10:54Speaker 0: Sie wandeln Unsicherheit in rechtskonforme Prozesse um.
- 10:57Speaker 1: Ganz genau!
- 10:58Speaker 1: Sie haben verstanden, wenn der Händler eine juristische Falle tappt, abgemahnt wird oder den Verkauf in bestimmte Länder sogar stoppen muss – der dann sinkt logischerweise auch das Versandvolumen des Logistikers.
- 11:10Speaker 0: Es ist also so ne symbiotische Risikoabwehr.
- 11:13Speaker 0: Finde ich extrem smart.
- 11:14Speaker 0: Ein strategischer Compliance-Partner.
- 11:17Speaker 0: Das ninkt dem Händlern eine riesige kognitive Last ab und gibt ihm hunderte Arbeitsstunden zurück.
- 11:22Speaker 1: Richtig….
- 11:23Speaker 0: Wir haben jetzt also gesehen, Imus hat diese digitalen Kopfschmerzen gelöst.
- 11:27Speaker 0: Die Daten sind sicher gestempelt – das Wissen ist aufbereitet!
- 11:31Speaker 0: Aber E-Commerce ist am Ende des Tages physisch….
- 11:34Speaker 0: Was passiert denn wenn Dinge kaputt zurückkommen?
- 11:36Speaker 1: Oh ja ….
- 11:37Speaker 1: Das ist die logische Brücke zum schmutzigsten Geheimnis des E-commerce
- 11:41Speaker 0: Der Riturenlogistik Speziell dann, wenn es defekte Retouren sind.
- 11:45Speaker 0: Das ist das dritte und letzte große Feature im Update der selbstbestimmten Abruf von Sammelakture.
- 11:50Speaker 1: Rituren sind für Händler ja ohnehin lästig.
- 11:53Speaker 1: Aber defekte Retouren, das ist ein operativer Albtraum!
- 11:57Speaker 1: Eine normale Lagerhalle ist im Kern eine Maschine die auf Durchfluss optimiert ist
- 12:02Speaker 0: – auf Flow.
- 12:03Speaker 0: Da muss alles schnell gehen.
- 12:04Speaker 0: Genau
- 12:05Speaker 1: Die Standard Operating Procedures, diese SOPs, die sind auf binäre Zustände ausgelegt.
- 12:11Speaker 1: Ein Artikel wird gepickt, verpackt und verschickt
- 12:13Speaker 0: Und wenn ihr zurückkommt?
- 12:15Speaker 1: Kommt der Unversehr zurück, wird er kurz gescannt und geht direkt zurück ins Regal.
- 12:19Speaker 1: Das ist ein geschlossener, extrem schneller Loop.
- 12:21Speaker 0: Aber was wenn jetzt ein Paket reinkommt und der Karton ist völlig aufgerissen?
- 12:26Speaker 0: Sagen wir du hast ein teures Küchengerät bestellt!
- 12:28Speaker 0: Es kommt zurück... Der Originalkarton fehlt das Gehäuse hat einen dicken Kratzer Und das Kabel ist nur so lieblos reingeworfen.
- 12:35Speaker 1: Ja und da kracht das System.
- 12:37Speaker 0: Dieser Artikel passt in keine SOP mehr.
- 12:40Speaker 0: Das Lager kann ihn nicht wieder ins Regal legen weil er natürlich nicht als neu verkauft werden kann.
- 12:46Speaker 0: Aber sie können ihn auch nicht einfach in den Müll werfen, weil er vielleicht repariert werden könnte.
- 12:51Speaker 1: Oder als B-Wahre verkauft?
- 12:53Speaker 0: Genau!
- 12:54Speaker 0: Und ab diesem Moment bleibt in traditionellen Lagern das ganze System stehen.
- 12:59Speaker 0: Ein Mitarbeiter muss den Artikel zur Seite legen ein Foto machen einen Ticket im System eröffnen und dann beginnt das was im Blog als Email pingpong bezeichnet wird.
- 13:09Speaker 1: Das ist gefürchtet.
- 13:10Speaker 1: bisher landeten die Fekteartikel im Lager und mussten mühsam per E-Mail geklärt werden.
- 13:16Speaker 1: Es
- 13:16Speaker 0: klingt so banal, jetzt einfach eine Liveansicht im Dashboard zu haben und einen Knopf zu drücken.
- 13:22Speaker 0: Warum war dieses E-Mail-Pingpong eigentlich solange der Standard?
- 13:25Speaker 0: Sind diese traditionellen Logistiksysteme einfach zu star, um mit so unvorheersehbaren Einzelfällen umzugehen?
- 13:32Speaker 1: Ja definitiv!
- 13:33Speaker 1: Dieses E-mail Pingpong ist nicht nur naflich – es ist ein massiver Kostenfresser.
- 13:38Speaker 1: Stell dir vor, der Lagerarbeiter schreibt an den Händler.
- 13:40Speaker 1: Hier ist ein zerkratzter Mixer.
- 13:42Speaker 1: Was sollen wir
- 13:42Speaker 1: tun?!
- 13:43Speaker 0: Und der Händner sitzt gerade im Meeting?
- 13:44Speaker 1: Genau Er sieht die Mail erst Stunden später, dann antwortet er.
- 13:49Speaker 1: Wie tief ist der Kratzer?
- 13:50Speaker 1: Funktioniert das Gerät noch?
- 13:52Speaker 1: Das Lager muss wieder jemanden hinschicken, der sich das physisch ansieht...
- 13:56Speaker 0: Und während dieser ganzen Zeit liegt der kaputte Mixer in irgendeiner Zwischenzone rum und blockiert Platz?
- 14:01Speaker 1: Er bindet Lagerplatz, er bindet Arbeitszeit vom Logistiker und auch die Zeit des Händlers!
- 14:07Speaker 1: Du musst dir das mal vorstellen, wenn du selbst als Kunde wegen einer einzigen Retoure ewig E-Mails schreiben müsstest.
- 14:14Speaker 1: Wie nervig das ist!
- 14:16Speaker 1: Und jetzt stell dir das als Händler vor mit hunderten kaputten Artikeln im Monat.
- 14:27Speaker 1: Genau und deshalb lagert Emus diese Artikel auf einem separaten Sammlagerplatz ein.
- 14:33Speaker 0: Sie
- 14:37Speaker 1: entkoppeln quasi die physische Ankunft des Artikels von der sofortigen Entscheidungsfindung.
- 14:43Speaker 1: Wenn Händler sagen, defekte Ware soll nicht weggeworfen werden dann richtet ihr Moose diesen Sammellagerplatz ein – so eine Art Quarantänezone.
- 14:50Speaker 0: Okay und was passiert mit unserem zerkratzten Mixer?
- 14:53Speaker 1: Wenn er ankommt muss der Mitarbeiter keine E-Mail mehr schreiben, der Artikel wird als defekt gescanned und wandert sofort auf den Sammellagerplatz.
- 15:01Speaker 1: Der Flow im Lager wird nicht mehr unterbrochen, der Mitarbeiter arbeitet einfach weiter.
- 15:05Speaker 0: Das heißt, das Lager agiert da völlig autonom.
- 15:08Speaker 1: Richtig!
- 15:09Speaker 0: Aber wo plagt da der Händler?
- 15:11Speaker 0: Wenn keine Mails mehr kommen – woher weiß er denn, dass sein Kapital da gerade in dieser Quarantänezone liegt?
- 15:17Speaker 1: Genau da kommt das Dashboard ins Spiel.
- 15:20Speaker 1: Unter dem Menüpunkt Artikel und dann Sammelriture sehen die Händlern live die genaue Stückzahl.
- 15:26Speaker 1: sie haben eine Livesicht auf genau diesen physischen Platz.
- 15:29Speaker 0: Ah, okay!
- 15:30Speaker 1: Der Händler sieht in Echtzeit ok.
- 15:31Speaker 1: Da liegen jetzt einen Defekter-Mixer, dreigerissene Pullover und fünf kaputte Tassen
- 15:36Speaker 0: Und er kann den Rückversand dieser Sammelretour dann mit wenigen Klicks selbst auslösen Wann es ihm passt?
- 15:42Speaker 1: Exakt.
- 15:43Speaker 1: Das Prinzip Selbstbestimmt abrufen verlagert die Macht und das Timing komplett zurück zum Händner.
- 15:48Speaker 1: Das analysieren wir ja auch als diese Evolution vom reaktiven Warten auf Emails hin zu einer proaktiven Transparenz.
- 15:56Speaker 0: Das alte System war also ein Pushsystem.
- 15:59Speaker 0: Das Lager hat den Händler mit Problemen gepusht.
- 16:01Speaker 1: Und das Neue ist ein PULL-System, der Händler schaut ins Dashboard und sagt naja für fünf Artikel lohnt sich ein Paket noch nicht.
- 16:09Speaker 1: ich warte!
- 16:10Speaker 0: Und zwei Wochen später wenn zwanzig beschädigte Artikel da liegen drückt er den Knopf
- 16:14Speaker 1: Richtig.
- 16:15Speaker 1: Er löst den Versand an seine eigene Werkstatt oder nach Hause aus Ein Klick und aus dem passiven Haufen wird wieder ein aktiver Versandauftrag.
- 16:24Speaker 1: Kommunikationsschnittstellen gehen gegen Null.
- 16:27Speaker 0: Er gewinnt die absolute operative Kontrolle zurück, ohne sich vom Rhythmus des Lagerstreiben zu lassen.
- 16:33Speaker 0: Das ist wirklich smarte Logistik.
- 16:35Speaker 0: Definitiv!
- 16:36Speaker 0: Also was bedeutet das alles?
- 16:38Speaker 0: Wenn wir das Juni-Update von EMOS mal zusammenfassen dann bringt das Block Fazit es eigentlich auf den Punkt.
- 16:44Speaker 0: weniger Bürokratie mehr Kontrolle.
- 16:46Speaker 1: Ja, das trifft es perfekt.
- 16:48Speaker 0: Von diesen gestempelten offiziellen PLEFs für die ZSVR und Lucid über die Entschlüsselung dieser hochkomplexen EU-Verpackungsverordnung bis hin zur Eliminierung von diesem nervigen E-Mail-Pingpong durch diese smarten Sammelrettouren Dashboards, EMUS liefert hier wirklich echte Arbeitserleichterungen.
- 17:07Speaker 1: Das sind alles Dinge, die den Händlern den Rücken frei halten!
- 17:10Speaker 0: Bevor wir hier zum Ende kommen, hast du noch einen letzten Gedanken den Du uns mitgeben kannst.
- 17:15Speaker 0: Etwas worüber man mal nachdenken sollte wenn man das alles hört?
- 17:18Speaker 1: Ja, EINEN Gedanken habe ich noch für Dich, wenn Du uns zuhörst!
- 17:21Speaker 1: Stell Dir mal vor, Du gründest morgen ein Online-Shop.
- 17:24Speaker 1: Dieser Text zeigt uns ganz klar dass die größte Hürde heute nicht mehr das Produkt selbst ist sondern die Compliance und diese ganze Rückwärtslogistik.
- 17:34Speaker 1: Wenn Verordnungen wie die EU-PPWR immer komplexer werden, wird die Zukunft des E-Commerce dann vielleicht gar nicht mehr davon bestimmt was du verkaufst.
- 17:44Speaker 1: Sondern einzig und allein davon ob deine Logistik der Sports schlau genug sind dich vor dem bürokratischen und logistischen Kollaps zu bewahren.
- 17:52Speaker 1: Das ist ein Gedanke den Du beim nächsten Online-Kauf leicht mal im Hinterkopf behalten kannst.