Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg News: Hotels im Überseequartier verzögern sich weiter
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 2. Juni. Olympia-Abstimmung. Warum Hamburg Nein sagte. Hotels im Überseequartier. Eröffnung verzögert sich weiter. Tödliche Messerstecherei im Supermarkt. Auch an Tag 2 nach der Olympia-Abstimmung lecken sich die Befürworter die Wunden. Woran hat es gelegen? In einem Essay versuche ich zu ergründen, warum in dieser Stadt 20 Prozentpunkte weniger pro Olympia gestimmt haben als in den anderen Bewerberstädten. Und Hamburg? Uns geht es vergleichsweise gut. Zu gut? Es reicht vielen, in der vermeintlich schönsten Stadt der Welt zu leben. Ein Satz, der das Ergebnis schneller erklärt als jeder Essay. Er drückt zum einen die Unkenntnis über die Welt aus und ein Maß an Desinteresse an der Welt schwingt ebenfalls mit. Wenn Bürgermeister Peter Tschentscher noch am Montag wiederholt, wir bleiben die schönste Stadt der Welt, könnte er daneben liegen. Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein. Das sagte einst der Industrielle und Sozialdemokrat Philipp Rosenthal. Wir haben aufgehört, denn wir sind uns selbst genug. Aber lesen Sie selbst, die Debatte ist eröffnet. Auch Altbürgermeister Ole von Beust äußert sich in einem Gastbeitrag. Einkaufen kann man schon im Westfield Hamburg-Überseequartier, doch mit dem Übernachten klappt es noch nicht. Es stehen immer noch keine konkreten Eröffnungstermine für die drei Hotels der französischen Accor-Kette mit rund 830 Zimmern auf dem Westfield-Areal fest. Fakt ist nur, dass es zu einer weiteren Verzögerung kommt. Auf der Accor Internetseite ist zu lesen, dass das Ibis Styles Hotel mit mehr als 400 Zimmern im vierten Quartal dieses Jahres eröffnen soll. Nach Abendblatt-Informationen besteht zumindest die Chance, dass im Ibis Styles im Dezember die ersten Gäste einchecken können. Auf das benachbarte Novo Hotel mit rund 160 Zimmern und Restaurant müssen Touristen und Geschäftsleute noch länger warten. Aktuell steht auf der Accor-Internetseite das erste Quartal 2027 als Eröffnungstermin. Montagabend ist es in dem Rewe-Markt an der Stresemannstraße in Altona zu einer Messerstecherei gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei waren zwei Männer gegen 21.30 Uhr in einen Streit geraten. Der Betroffene erlitt mehrere Schnitt- und Stichverletzungen. Laut Mordkommission kam es zunächst in der Stresemannstraße vor dem Rewe-Supermarkt zu einer Auseinandersetzung. Diese verlagerte sich kurz darauf in den Markt. Hier griff der 31-jährige indische Tatverdächtige den 29-Jährigen mit einem Messer an und verletzte ihn schwer im Bereich des Oberkörpers. Zeugen alarmierten umgehend die Polizei. Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten den mutmaßlichen Täter noch am Tatort widerstandslos vorläufig festnehmen. Rettungskräfte und ein Notarzt übernahmen die Erstversorgung des Schwerverletzten und brachten diesen unter Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus, wo er kurz darauf verstarb. Der Besuch der Evangelischen Hamburger Hauptkirche St. Michaelis bleibt kostenfrei. Es gebe keine Pläne für ein Eintrittsgeld, sagte Michelsprecherin Ines Lessing. In Hamburg müssten nur für den Besuch des Turmes und der Krypta-Tickets gekauft werden. Dagegen wurde am Dienstag bekannt, dass Touristen für den katholischen Kölner Dom ab 1. Juli 12 Euro Eintritt bezahlen müssen. Das Gebet und das Beliebte, mal eben im Dom vorbeischauen, sollen aber weiterhin kostenfrei möglich sein. Das Eintrittsgeld in Köln diene dem existenziellen Erhalt der Kathedrale, erklärte das Domkapitel. In deutschen Kirchen sind Eintrittsgebühren bisher die Ausnahme. FC St. Pauli ist bescheiden. Über Geld wird im Profifußball nur sehr ungern öffentlich gesprochen. Im Millionengeschäft könnte eine unbedachte Äußerung oder an die Öffentlichkeit gelangte Ablösesumme die eigene Verhandlungsposition schwächen und für ein paar Euro weniger auf dem Konto sorgen. Insofern ist es eine willkommene Abwechslung, wenn die Protagonisten des Geschäfts freiwillig und ohne Aufforderung Finanzkennzahlen öffentlich machen. 2018 verständigten sich die Klubs der 1. und 2. Liga darauf, im Sinne von zusätzlicher Transparenz wesentliche Finanzkennzahlen zu veröffentlichen. Hier muss man den FC St. Pauli wieder mögen. Der Kiez-Klub entlohnte die Spielerberater in der Saison mit rund 1,4 Millionen Euro und liegt damit gemeinsam mit dem 1. FC Heidenheim, 1,2 Millionen, mit großem Abstand am Tabellenende. Mitabsteiger VfL Wolfsburg gab im selben Zeitraum 9,5 Millionen Euro für Beraterhonorare aus. Für Berater. Moderator Elton, 55, TV Total, wer weiß denn sowas, spielt erstmals in einem Musical mit. Der Norddeutsche wird Ende Juli an zwei Abenden als gefürchteter Schulleiter Gerald Strickland im Musical Zurück in die Zukunft in Hamburg auf der Bühne stehen. Schon bei der Premiere habe ihn die Umsetzung des Kultfilms aus den 1980er Jahren begeistert, sagte Elton. Jetzt selbst auf der Bühne zu stehen und dann auch noch als Strickland ist schon etwas Besonderes. Das wird auf jeden Fall ein spannender und unvergesslicher Ausflug nach Hill Valley für mich. Elton wird am 29. und 30. Juli in dem Musical im Operettenhaus an der Reeperbahn auftreten.