Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 007 Tarot verstehen lernen - Folge 1: Warum du Tarot nicht nur denken kannst | mit Ivana Drobek
Transcript
- Petra: Hallo zusammen und herzlich willkommen. Heute starten wir in eine neue Serie rund ⁓ das Thema Tarot. Dazu begrüße ich ganz herzlich die Tarot-Expertin Ivana Drobek an meiner Seite. Gemeinsam werden wir in viele spannende Aspekte des Tarots eintauchen. Ivana hat ein ganz besonderes Talent dafür, gerade sehr kopflastigen Menschen zu zeigen, wie sie über Struktur, Bilder und Dynamik eine Symbolik und einen Zugang zu ihrer eigenen Intuition im Tarot finden können. Statt Bedeutungen einfach auswendig zu lernen, geht es bei ihr darum, die Karten wirklich zu erleben und in ihrer Tarot-Welt Tarkania wird Tarot dann richtig lebendig. Als Juristin und mit vielen Jahren Berufserfahrung in der Personalentwicklung internationaler Konzerne kennt Ivana sich sehr gut aus in der Welt der stark verstandesorientierten Ansätze. Vielleicht hat sie gerade deshalb ihren eigenen Weg zur Intuition gefunden und verbindet heute beide Welten miteinander. Neben ihrer Begeisterung für Taro liebt Ivana das Reisen besonders nach Asien und in den Orient. Privat lebt sie seit 2017 mit ihrem Mann und zwei Katern in der Schweiz. Und noch ein kleiner Fun Fact. Ivana ist ein absoluter Star Trek Fan. ⁓ Mal sehen, ob wir in unserer Serie vielleicht sogar die ein oder andere Tarotzuordnung im Star Trek Universum entdecken. Und damit noch einmal ganz herzlich willkommen, liebe Ivana. Ich freue mich schon sehr auf unsere gemeinsame Serie und hoffe, ich bin dir mit meiner kurzen Vorstellung gerecht geworden. Ivana: Absolut, vielen Dank, Petra. Ich freue mich riesig, dass ich hier dabei sein kann und die Vorstellung war perfekt. Danke. Petra: Na dann, dann können wir einfach mal loslegen. Und ich glaube, am meisten interessiert mich und alle hier, wie bist du als Juristin, verstandesgemäßer Mensch zum Tarot gekommen? Ivana: Das war tatsächlich während dem Studium, doch wenn ich ehrlich bin, ich habe mich schon als Kind viel so für Magie und Mystik und antike Mythologie interessiert und ich fand die ägyptische Götterwelt, die römische Götterwelt, die griechischen Mythen und so weiter, fand ich sehr sehr spannend und da ist es auch nicht allzu weit hin zu diesen ganzen Themen und ich habe glaube ich irgendwie mein erstes Buch, das war irgendwie so ⁓ alles mögliche Okkulte, also auch I Ching und Tarot und Astrologie, das war irgendwie ungefähr so dick, da war alles so ein bisschen angerissen. Habe ich irgendwie mal mit 14, glaube ich, mir mal gekauft. Da war das alles noch nicht so verbreitet und auch noch nicht so mainstream, wie es heute ist. Und da gab es vielleicht drei, vier, fünf Bücher in der lokalen Buchhandlung. ganz irgendwo versteckt hinten. Ja, und das war damals irgendwie immer so ganz suspekt. Und das fand ich schon mal ganz interessant. Da habe ich schon so die ersten Berührungspunkte gehabt und ich habe dann in Würzburg Jura studiert und da war es schon einen Tacken mehr, aber immer noch kein Vergleich zu heute. Da gab es auch noch kein Internet oder kein Facebook oder kein Instagram und kein YouTube. Petra: versteckt mich an oder ja. Ivana: wo man sich hätte informieren können. Also da war man wirklich auf Bücher angewiesen. Kann man sich heute, glaube ich, gar nicht mehr vorstellen. Petra: Nein, die Welt war nur so groß wie der Brockhausband im Regal der Eltern, oder? Ivana: Ja. Und da habe ich damals mein erstes Tarot Deck, natürlich den Klassiker, das Wraith's Mist Deck, mit dem Buch Schlüsselworte zum Tarot von Hayao Bansa auf mir geholt. Das war damals so ein Bundle gewesen. Das Deck habe ich immer noch. Das ist ein bisschen kleiner als die Standardkarten. Und ich fand das Buch erst mal ganz cool, weil das war alles schön strukturiert. Ich, Juristen, Kopfwände, Struktur, alles schön. Das bedeutet die Karte in dem Zusammenhang, in dem Zusammenhang, in dem Zusammenhang super. Und das war aber auch genau die Krux gewesen für mich, weil es waren immer nur irgendwie 1, 2, 3 Schlagworte dabei und in dem Buch waren auch Legesysteme. Und mit was fängt man dann an oder mit was habe ich angefangen? Mit dem keltischen Kreuz. Und dann saß ich da vor mir 10 Karten, das Buch daneben. und völlig überfordert. Ich dachte mir, ⁓ mein Gott, weil es hat, also die paar Schlagworte haben überhaupt nicht irgendwie zu dem Kontext gepasst. Und Studium, viel zu tun, viel zu lernen. Also ich fand das spannend, aber das hat mich gnadenlos überfordert und die wanderten dann erst mal wieder in die Schublade und es war Echt ewig lang so eine On-Off-Beziehung. das Satz, ja, da war ich Anfang 20, wo ich mir eben dieses Deck gekauft habe. Und ich habe es immer mal wieder rausgeholt. Ich habe dann auch alles Mögliche ausprobiert, irgendwie an spirituellen Strömungen, so Wicca-Neuheiten, Tumpagandismus, Schamandismus. Also die ganze Palette irgendwie rauf und runter. Und da war dann halt auch immer wieder Matarom mit dabei und ganz losgelassen hat es mich nie. Aber ich bin da halt tatsächlich zu zu Kopflastig reingegangen. So nach dem Motto, okay, das sind jetzt die Bedeutungen und das, so eine Koryphäe wie der Hajo Banzhaf sagt, das ist das Maß aller Dinge und Punkt. Und ich habe mich damals auch noch nicht getraut, einfach meinen eigenen Weg zu gehen. Und irgendwann kam dann das Internet und irgendwann kamen auch Online-Kurse und Weiterbildungen, die man online machen konnte. Und da bin ich dann das erste Mal drauf gekommen, dass man auch auf eine andere Art Weise sich den Karten nähern kann, auf eine intuitivere Art und Weise, von den Bildern her einfach losgehend. Und das fand ich super spannend. Und das hat es für mich dann tatsächlich auch verändert. Und inzwischen verbinde ich wirklich beides. Also zum einen wirklich das Betrachten der Bilder plus die traditionellen Bedeutungen plus die Struktur, Tarotja hat mit den Ziffern, mit den Elementen. Also Kaballa und Astrologie und was man da alles noch drüber tun kann, das mache ich nicht. Also ich mache das dann wirklich auf den Basics, weil ich denke, das ist schon richtig viel und allein schon durch die Bilder, durch die Symbole, durch die Farben, durch die Elemente, durch die Ziffern kann man schon so tief in die Karten eintauchen und muss nicht dann auch noch irgendwie alles Mögliche an anderen Systemen da noch mit reinziehen. Und so hat sich das letztendlich entwickelt und Ja, so bin ich von Totaro gekommen. Also es hat mich immer interessiert, es hat mich immer fasziniert. Und als ich gemerkt habe, es ist nicht nur rein Struktur, rein eine Bedeutungsliste, nicht nur Kopf, sondern beides, hat es mir aber auch geholfen, selber auch mal eine Intuition zu entdecken. Denn Juristen, wer ist da kopflastiger als die, vielleicht von Steuerberatern und Finanzbeamten mal Petra: mal Ivana: abgesehen. Aber... ⁓ Da war ich auch so, ich bin nicht intuitiv und insofern war ich eigentlich ganz froh, ⁓ diese ganzen Bedeutungslisten und die Struktur, aber Taro eben, den Karten dann über die Bilder zu nähern, das hat mir dann auch geholfen, wirklich meine Intuition dann auch zu entdecken oder wieder zu entdecken. Petra: Ich finde das sehr spannend, weil ich glaube, jeder hat seinen Zugang. Also es geht ja erstmal Zugang überhaupt zu spirituellen Themen, was einen anspricht. Und du hast es ja schon gesagt, Tauro kann man als Tauro betrachten. Man kann die Numerologie dazu nehmen, die Kaballat dazu nehmen, die Astrologie dazu nehmen. Man kann unglaublich viele Themen dazu nehmen, die sich alle unterstützen und ergänzen. Und alleine da geht es ja schon mal los, wie groß mache ich den Fächer, wie spitz gehe ich an ein Thema ran. Und das andere Thema ist ja auch, wie du sagst, ... Kopfmäßige oder das Lernen versus der Intuition. Ich habe selber so entdeckt, dass beides gut tut, denn ich glaube, die Energie, die dahintersteckt von der Grundsätzlichkeit, kann gar nicht schaden, wenn man einen Aufbau hat in den einzelnen Elementen, dass man eben dann weiß, dass die Kelche kommen aus dem gefühlsmäßigen Intuitiven und die steben aus dem Mehrimpuls. aber neben dieser Guidance, was am Rande kommt, es glaube ich genau das. Jeder, der dann tiefer einsteigt, merkt, je tiefer er kommt, desto mehr kriegt er selber ja die Impulse und auf das Gegenüber, auf die Fragestellung, auf die Legung. Ich glaube, ist auch das, man am Anfang, wenn du es so schön sagst, mit dem keltischen Kreuz anfangen, herzlichen Glückwunsch, dann merkt, dass man einfach die Zeit braucht auch, oder, ⁓ einzutauchen. Das geht ja nicht automatisch, das macht nicht pling und plötzlich ist alles da. Ivana: Nee, überhaupt nicht. Das ist wie so eine Blume, wie so eine geschlossene Knospe, die sich dann so langsam öffnet und dann entdeckt man die verschiedenen Blütenblätter, die verschiedenen Ebenen und kann da halt einfach wirklich gut ein. Petra: Wie ist denn das dann bei dir? Du arbeitest jetzt schon lange damit und sehr intuitiv. Hört das auf, dass du sagst, ich habe jetzt meine Intuition, arbeite damit und fertig? Oder ist das ein ständiger Weiterentwicklungsprozess, der immer tiefer, immer feiner, immer mehr Impulse eigentlich mit einbezieht? Ivana: Also da kommt ja auch wieder beides letztendlich zusammen. Ich habe jetzt vor kurzem einen neuen Kurs gemacht, also er selber erstellt und bin dann da noch mal sehr tief in die Karten reingetaucht und habe da wirklich Sachen entdeckt, die ich vorher, ich meine, das kennst du vielleicht selber. Du guckst die Karte irgendwie, du siehst die seit 30 Jahren und dir fällt das eine oder andere überhaupt nicht auf. Erst wenn du wirklich dediziert dir die Karte nochmal quasi so anschaust, als ob du sie noch nie betrachtet hättest, dann fällt dir einfach irgendwann mal auf so nach dem Motto, ⁓ beim König der Schwärter, da ist ja eine Elfe. Hast du die jemals schon gesehen? Und was will die da? Du hast vorhin Star Trek angesprochen. Petra: Wie kommt die da hin? Was will sie da? Ivana: Die Schwerter sind für mich so die Vulkanier. Die Logik. Straight, klar, direkt, ehrlich, ohne irgendwelche Umschweife, irgendwelches Blabla. Was macht da so eine Enfe? Petra: Und was sagt sie dir jetzt? Die Elfe? Ivana: Ja, die Elfe sagt mir, ich meine beim König der Schwerte im klassischen Rider-Waite-Mith-Dex sind ja auch Schmetterlinge, sind ja auch Mondsicheln, dass der Bursche zwar Logik-First ist, aber dass er trotzdem auch eine intuitive, emotionale Seite hat und die Elfe ist für mich dann auch tatsächlich so seine Verbindung auch zur Natur. ⁓ Also der ist zwar stark im Kopf und wie gesagt, dem brauchst nicht mit irgendwelchem Blabla kommen oder mit irgendwelchen Wischiwaschi-Gedöns, aber er ist nicht so abgekoppelt von seiner Intuition, von seinen Emotionen, von der Verbindung zur Natur, wie man eigentlich meint. Petra: ist ja glaube ich auch jetzt ⁓ Tatsächlich, bis jetzt nicht gesehen, auch mit Schmetterling ist ja auch die Kommunikation, wenn jemand etwas zu verkünden hat. Die Schwerter stehen ja für die Sprache, den Intellekt, auch jemand, der gerne sich mit allem was Intellektuell, auch Weiterbildung, ein angenehmer Gesprächspartner, also das heißt auch diese ganzen Komponenten kommen ja rein. Und ich weiß genau, was du meinst, auch wenn ich die Elfe immer noch nicht gesehen habe, du musst mir nachher anschauen. Ivana: Über der einen, also in der einen Hand hält er ja das Schwert und über der anderen Schulter ist die Elfe. Petra: Ja. Sehr spannend. Ich glaube, geht jedem von uns so, je länger man damit arbeitet, umso tiefgründiger werden die Karten. gerade die Rider-Waite-Karten sind ja sehr mystisch. Man kann tatsächlich immer mehr in den Karten erkennen. Und mir geht es manchmal auch so, dass dann auch wenn ein Kunde da ist und ich erzähle ihm die Geschichte, manchmal die Karte nimmt und dann sieht der Kunde etwas, was für ihn in seiner Welt, seiner Wahrnehmung, seiner Fragestellung das herausfällt. ausragender Element ist, wo ich sage, okay, das war jetzt für mich in der Geschichte gar nicht der ausschließlich Punkt, aber das macht ja nichts, darum geht es ja nicht. Das heißt, es kommt auch wieder so zurück und ja, jeder hat seine Wahrnehmung, jeder lebt in seiner Realität und wird andere Sachen wahrnehmen und genau dieses Intuitive macht es, ich, ganz, spannend, oder? Ivana: dann Ich meine, jeder betrachtet die Karten durch seine eigene Brille. Und mit seinen eigenen Erfahrungen, seinen eigenen, ja auch Zuordnungen, Symbolen. Ich meine, klar, rotes Herz, Liebe. Also es gibt halt natürlich solche universellen Symbole. Aber jemand hat vielleicht bei den Löwen so Angst, Raubtiergroß und Menschenfresser. Andere finden das... Petra: Ja. Ivana: Einfach als tolles Symbol für Kraft, Stärke, Unabhängigkeit, wie eben einfach Katzen auch sind. Nur halt der ein bisschen größer. Und da hat jeder so seinen eigenen Zugang und jeder hat auch irgendwie so seine eigene Symbolbibliothek in sich selber drin. Und was dir auffällt oder was dir ins Auge springt bei einer Karte, ist was anderes wie bei mir, wo ich gerade stehe. Und das kann auch von Tag zu Tag unterschiedlich sein. Heute fällt mir eben zum Beispiel die Elfe auf. Morgen springen mich die Mondsicheln an oder das blaue Halszug oder was auch immer. Also was ganz anderes, je nachdem, was halt gerade auch dran ist. Petra: Was dran ist, manchmal auch welche Karten hintereinander legen, denn da erzählen sie auch nochmal eine ganz eigene Geschichte, dass unter Umständen dann Symbole, auf unterschiedlichen Karten sind, dieser Legung zwei- oder dreimal vorhanden sind, wo man dann auch wieder weiß, das möchte uns gerade etwas sagen. Und das sind ja alles Zusatzimpulse, Informationen möchte ich gar nicht sagen. Die ist immer, immer... Ivana: aufs Petra: tiefer machen mit der Geschichte, die man eigentlich erzählt und mit der Beratung, die man geben kann. Ivana: Ja. Petra: Ne, das stimmt schon, das ist sehr tiefgründig. Wir hatten es auch schon in anderen Gesprächen, gerade Tod und Teufel, immer wieder gerne genommen. Und auch da steht es ja dafür, der eine sagt, ⁓ wie geil, weil er selber sagt, ich fühle mich wie ein Teufelchen und finde das wunderbar. Und der andere sagt, ⁓ mein Gott, wenn ich hier den Teufel sehe, bin ich raus aus der Nummer. Und ich glaube, dafür sind dann die Bücher auch gut, die zunächst einmal sagen, ganz neutral, bedeutet das eigentlich? Beim Teufel ist es nun halt mal das Thema Abhängigkeiten oder Manipulation, wie man das lebt, wie man das gewichtet, ob man sich als derjenige, der manipuliert oder manipuliert wird, sieht und und und. Das sind ja ganz andere Sachen, aber es gibt was sehr Wertvolles mit sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und nicht aus der Angst, sondern aus dem, was man daraus an Sicherheit manchmal auch ziehen kann, oder? Ivana: So. Ja, die Karten halten letztendlich für meinen Empfinden einfach einen den Spiegel vor. Und wir lügen uns alle gerne mal so mehr oder weniger mal ein bisschen gern in die Tasche oder sehen nicht gerne dahin, wo es so ein bisschen pikzig wird, wo es so bisschen weh tut. Und die Karten sind letztendlich wie ein Spiegel. Die zeigen einem halt gerade was dran ist, was Sache ist und wo man einfach auch hinschauen könnte. Wenn ich morgens in den Spiegel gucke und irgendwo auf der Nase einen Pickel habe, plus weil ich mir einrede, davon geht der nicht weg. Der ist trotzdem da und ich muss lernen, damit irgendwie umzugehen, ob ich den jetzt überschminke oder ob ich den oder wie ich muss ich ja damit umgehen. Es ist ja da und so ähnlich ist es ja bei den Karten auch. Die zeigen mir das Thema, was gerade dran ist, wo ich gerade auch hinschauen sollte. Und das verschwindet ja nicht unterm Teppich, wenn ich das ignoriere. Also ist es... einfach in Spiegel und ich tue gut daran, einfach auch in diesen Spiegel einfach mal zu schauen und dann zu gucken, okay, wie gehe ich mit dem Thema ⁓ was für Möglichkeiten habe ich und ja, welche Alternativen habe ich, welche Wege tun sich da auf oder ich lasse es dann tatsächlich bleiben. Aber das ist dann immer noch meine Entscheidung, wie ich mit dem ganzen Sache umgehe. Petra: Ich glaube, ist auch sehr richtig formuliert. Dieser Blick in den Spiegel ist ja auch immer der Mut, wie weit bin ich bereit, in den Spiegel zu sehen. Ich kann den Pickel überschminken. Ich kann auch das Licht so weit dimmen, dass ich ihn vielleicht gar nicht mehr wahrnehme, obwohl ich weiß, dass er da ist. Ich kann aber auch mit hoher Beleuchtung schauen, wie ich ihn los bekomme. Ich kann aber auch einfach ihn mal erst mal zur Kenntnis nehmen und vielleicht fragen, wieso ist er gerade da? Also ist jetzt vielleicht ein sehr praktisches Beispiel, aber ich Taro lässt... oder biete dir die Möglichkeit, die du auch bereit bist, für diesen Moment anzunehmen. wenn jemand sagt, na gut, jetzt habe ich es gehört, aber meh, mache ich nicht, auch up to you, darf, glaube ich, jeder entscheiden, ja, ob er sich dann abwendet vom Spiegel oder nicht. Da kann Tagouta nichts mehr dran ändern, wie ehrlich man vielleicht zu sich selbst sein mag, oder? Ivana: Kanal. Ja, es ist halt einfach ein Hinweis, ein Ratschlag, eine Empfehlung, aber ich entscheide immer noch selber, was ich damit mache. Petra: Mhm. Und das ist, ich, der wichtigste Punkt, damit sind wir auch schon fast am Ende von der ersten Folge, es ging so schnell. Es gibt keinerlei Grund zu sagen, die Karten haben gesagt, ich muss, denn dem ist niemals so. Die Karten können etwas aufzeigen, meistens spürt man ja auch selbst automatisch, welches Detail einer Karte triggert mich denn gerade wirklich und kommt so ein, zwei Ebenen tiefer. Aber was ich damit mache? ⁓ ist mein freier Wille. Und ich glaube, ist das Wichtigste. Es ist nicht die Person hat gesagt, die Karte hat gesagt, sondern ich merke, ob es resoniert und ob ich persönlich bereit bin, etwas zu machen oder nicht bereit bin, ob ich es annehme oder nicht annehme. In letzter Konsequenz, diese Eigenverantwortung haben wir, glaube ich, immer, oder? Ivana: Absolut. Selbstverantwortung wird groß geschrieben oder ich schreibe das auch groß und die Karten nehmen das einem nicht ab. Ich letztendlich sind es 78 Pappkarten und es sind 78 Bildchen. Und denen dann die Verantwortung für mein Leben zu übertragen, so hier macht mal. Nee. Petra: Ja. Ja. Ja. Ivana: Nein, wir sind alle für unser Leben selber verantwortlich. Tarot ist, wie andere Systeme, Astrologie und so weiter, ein Tool, ⁓ sich selber besser kennenzulernen, ⁓ selber auch einen Weg zu haben, auch da reinzugucken, wo es vielleicht klemmt, wo es hakt, Möglichkeiten aufgezeigt zu bekommen. Aber was ich dann damit mache, das ist immer noch meine Verantwortung. Petra: Ja, wie bei allen anderen Sachen auch. Wir wissen oftmals sehr genau die Lösung in uns. Wir wissen oftmals, was uns gut tut oder täte. Es ist ein Weg, den wir gehen dürfen. Es sind Unterstützungen, die wir annehmen dürfen, aber ... Im Endeffekt darf ich es selber entscheiden. Liebe Iwana, es ist unglaublich. Wir wollten heute noch viel weiter kommen. Jetzt haben wir, glaube ich, erst mal den Bogen aufgemacht. Ich sage dir 1.000 Dank. Megaspannend. Und in der nächsten Folge machen wir weiter und gehen mal auf verschiedene Decks ein, ⁓ einfach mein Ivana: Absolut nicht. Ich geerdet. Petra: Die Welt ist groß, wir beschränken uns auf ein paar Klassiker, ⁓ einfach mal zu sagen, wie funktionieren Decks, wie kann ich vielleicht auch bisschen spüren, wo es mich hinzieht und wie finde ich sozusagen mein Deck und mache es auch zu meinem Deck. Das ist glaube ich ganz wichtig, wenn die Energien nicht stimmen, dann kann auch nichts passieren. Sehe ich das richtig? Kümmern wir uns darum, nächstes Mal. Machen wir dann. Vielen Dank nochmal und ich sage, bis zum nächsten Mal. Tschüss. Ivana: Soll ich? Mach mal. Sehr, gerne. Bis zum nächsten Mal.