Latest / Gegen den Strom / „Die unipolare Welt existiert nicht mehr“ – Russlands Botschafter über Iran, Ukraine und Deutschland
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- 0:00Wir betraten diesen absolut unprovozierten Überfall der USA
- 0:06und Israels gegen Iran als eine nicht provozierte internationale
- 0:12bewaffnete Aggression. Vor einiger Zeit hat sich
- 0:15Präsident Putin an die deutsche Bevölkerung gewandt.
- 0:18Welche Worte würden Sie den Menschen in Deutschland
- 0:22mitgeben? Gegen den Strom zur Person
- 0:36Hallo, bei gegen den Strom. Ich zeige Ihnen Positionen und
- 0:41Perspektiven, welche die Propagandamedien verschweigen.
- 0:47Der Überfall der Vereinigten Staaten und Israels auf den Iran
- 0:51am 28. Februar 2026 hat das
- 0:55weltpolitische Gleichgewicht ins Wanken gebracht.
- 0:59Militärisch waren die Vereinigten Staaten überrascht
- 1:02von dem massiven Widerstand und den den Gegenschlägen des Iran.
- 1:08Den Vereinigten Staaten droht eine Niederlage die Schließung
- 1:12der Straße von Hormus hat die Weltökonomie an den Rand des
- 1:18Absturzes gebracht, und seit längerem wird in Washington ein
- 1:23Kulturkampf. Zwischen dem selbsternannten
- 1:27Wertewesten und dem Rest der Welt beschworen.
- 1:32Darüber diskutiere ich heute mit einem erfahrenen russischen
- 1:36Diplomaten. Er wurde ausgebildet an der
- 1:38Lomonossow Universität in Moskau als Germanist.
- 1:42Er ist seit vielen Jahren diplomatischen Dienst, war in
- 1:44der Zentrale in Moskau im russischen Außenministerium
- 1:47tätig. Und arbeitet seit 2018 in Berlin
- 1:52als Botschafter der Russischen Föderation.
- 1:55Hallo Sergej Lechajew Schönen. Guten Tag.
- 1:59Herr Lechajew, Herr Botschafter, spielt der Krieg Israels und der
- 2:04Vereinigten Staaten gegen den Iran Russland in die Hände?
- 2:10Um keinen Fall. Wir betrachten diesen Überfall
- 2:14einen absolut unprovozierten. Überfall der USA und Israels
- 2:23gegen Iran als eine nicht provozierte internationale
- 2:28bewaffnete Aggression es ist absolut eindeutige Einschätzung
- 2:35des Präsidenten der Außenministerien, des
- 2:40Außenministeriums und insgesamt unsere offizielle Stellungnahme.
- 2:47Iran hat niemanden provoziert. Alle Gespräche, dass Iran
- 2:55Nuklearwaffen besitzt beziehungsweise nutzen will, die
- 3:02haben sich nicht bestätigt. Iran wurde am meisten geprüft
- 3:07von der internationalen Atomenergieagentur und nicht
- 3:16mal. Merkmale der nuklearen Waffe hat
- 3:20diese Prüfung beziehungsweise diese die die die diese Tests
- 3:28bestätigt, was friedliche Atomenergie anbetrifft, worüber
- 3:35Iran verfügt, das ist absolut legitim und Iran darf
- 3:42Atomenergie in friedlichen Zwecken nutzen.
- 3:47Wir haben dort eine Atomenergiestation, wie bekannt
- 3:51Boucher, und das ist absolut normal.
- 3:56Deswegen gab es überhaupt keine Würde sagen, keine Ansatzpunkte,
- 4:07diese diese, diesen Überfall, diese Aggression anzufangen, die
- 4:15Idee. Das Regime zu ändern, na, das
- 4:21ist mindestens kontraproduktiv und das kann man auf keinen Fall
- 4:27rechtfertigen. Der Ayatollahami, der während
- 4:35dieser Aggression getötet wurde, ist und war ein absolut
- 4:41legitimer. Geistlicher Führer des Volkes
- 4:47seit mehr als 70 oder 45 Jahren. Dass die Bevölkerung das Volk
- 4:54Irans schätzte ihn und hatte nichts dagegen.
- 5:00Absolut legitim, deswegen wurde er, so stark wird er so stark
- 5:09beweint. Und deswegen wurde im Iran der
- 5:15sogenannte Heilige Krieg proklamiert.
- 5:21Das ist natürlich ein großer Fehler aus meiner Sicht, was die
- 5:26amerikanischen Kollegen und Israelis gemacht haben, die
- 5:32Folgen sind überall zu spüren und es geht bei weitem nicht nur
- 5:39um. Hormusstraße mit allen draus
- 5:44folgenden, mit allen Folgen, was Erdöl und Erdgas anbetrifft,
- 5:52sondern es geht um die Destabilisierung der gesamten
- 5:57Region, was wir jetzt absolut anschaulich sehen.
- 6:03Iran hat Recht auf die Selbstversteidigung, auf die
- 6:06Selbstverteidigung. Macht entsprechende Schläge auch
- 6:13gegen die Nachbarn. Die haben dort Verluste, was wir
- 6:18von uns aus sehr bedauern, denn normalerweise sind die
- 6:22Golfstaaten unsere guten Partner und wir haben mit allen sehr
- 6:28gute Beziehungen. Es geht bei weitem nicht um Öl
- 6:32und Gas, sondern einige Staaten haben einfach strategische
- 6:37Partnerschaft mit ihnen, einige. Haben gute Vermittlung oder
- 6:41Dienstleistungen gute Würde sagen Gute Hilfe geleistet im
- 6:48Zuge unserer Beziehungen, was den Konflikten der Ukraine
- 6:53anbetrifft. Eigentlich haben wir mit allen
- 6:56gute Partnerschaften und es tut mir leid, dass denn diese Leute
- 7:01jetzt Tote und Verwundete zählen müssen.
- 7:06Ist ein ganzes Schweigen von der von der Energie unsere
- 7:10Atomstation, die wir Boucher habe ich schon erwähnt, da sind
- 7:16wir natürlich besorgt, denn kann zu einer nuklearen Katastrophe
- 7:23kommen, da werden die unschuldigen Menschen getötet
- 7:31und dieser Schlag gegen diese Mädchenschule im Iran, wo?
- 7:35170 tote Kinder, das ist natürlich eine Katastrophe.
- 7:43Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die Gegenschläge
- 7:48des Iran verurteilt. Die Russische Föderation hat
- 7:52nicht dagegen gestimmt, sondern sich lediglich enthalten.
- 7:56Warum? Wir haben einige einige Punkte
- 8:00dort. Na ja, damit können wir jetzt
- 8:03schon leben. Auf alle Fälle.
- 8:05Da gab es Aufrufe an alle Parteien, das alles zu stoppen,
- 8:10das unter das unterstützen wir, denn wir gehen davon aus, man
- 8:15muss die ganze Aggression beenden.
- 8:19Man muss die den Konflikt in die politisch diplomatische Bahnen
- 8:25lenken, um die die die, die den Krieg zu beenden, das damit
- 8:31können wir leben, deswegen haben wir das nicht vetiert, aber wir
- 8:35haben vorerst unser Resolutionsentwurf
- 8:40vorgeschlagen. Wo wir auch die Handlungen der
- 8:44USA und Israels mit den klaren Worten genannt haben, was die
- 8:50Aggression anbetrifft, das wollten unsere Partner im
- 8:54Sicherheitsrat, einige Partner nicht.
- 8:58Wir haben das mit anderen Kollegen das zugestimmt, aber
- 9:05die anderen wollten das nicht haben.
- 9:07Deswegen wir haben für den für diesen, für diesen
- 9:11Resolutionsentwurf, glaube ich, von Bahrain, ja, da haben wir
- 9:15unterstützt, damit die guten Floskel nicht vergessen gehen.
- 9:21Was hat Ihrer Meinung nach den Präsidenten der Vereinigten
- 9:26Staaten in diesen Krieg, in diesen Angriff hineingetrieben?
- 9:31War es Netanjahu? Waren es die Neokonservativen in
- 9:35den Vereinigten Staaten war es eine geopolitische Überlegung,
- 9:40was meinen sie? Der ist mir ehrlich gesagt sehr
- 9:44schwer in den Kopf des US Präsidenten malten einzuschauen
- 9:51ich weiß nicht ehrlich gesagt, aber ich sehe, dass die
- 9:55Situation. Traum zugunsten des US
- 9:59Präsidenten sich entwickelt zurzeit und ich bin bei weitem
- 10:04nicht sicher, dass dieser Schritt richtig war.
- 10:09Ich. Hab neulich eine Diskussion
- 10:12einen Vortrag gehalten. Und eine Diskussion veranstaltet
- 10:16über den Krieg im Iran. Da hat sich ein Mann zu Wort
- 10:19gemeldet und gesagt, Na ja, das ist ja genau dasselbe, was die
- 10:22Amerikaner und Israelis jetzt tun, was die Russen in der
- 10:25Ukraine gemacht haben, welche Antwort würden sie diesem Mann
- 10:27geben? Ich würde folgende sagen, dass
- 10:31die, die die Wurzel des Konflikts zwischen Russland und
- 10:39der Ukraine, die heute stark diskutiert wird.
- 10:44Sind absolut anders und die haben eine lange Geschichte.
- 10:48Wir werden darüber vielleicht noch noch sprechen, denn die
- 10:52Ukraine wurde nach dem Zerfall der Sowjetunion von einigen
- 10:58unseren westlichen Kollegen als ein Bolwerk, als Antirussland
- 11:06gedacht und die Ukraine wurde in den 90er und auch in den 0
- 11:12Jahren. Als ein Würde sagen, als
- 11:16Antirussland vorbereitet in die Nato eingezogen und die
- 11:27neonazistischen Tendenzen der Gesellschaft gefördert.
- 11:32Und das waren die klaren Würde sagen Gründe.
- 11:39Warum wir diese Situation nicht dulden konnten?
- 11:48Wir haben die Ukraine 1991 anerkannt als einen
- 11:54selbständigen Staat, nachdem im Juli, wenn ich mich nicht irre
- 12:011990 die Ukraine eine Deklaration verabschiedet hat
- 12:06über die Unabhängigkeit. Wo der Staat als Nuklearfrei
- 12:16nicht gebunden und neutral proklamiert wurde.
- 12:22Außerdem waren die Rechte der russischsprachigen Bevölkerung
- 12:28und der russischen Sprache garantiert.
- 12:31Das war absolut OK. 1991 haben wir die Ukraine anerkannt in
- 12:37diesen in diesem Status, aber dann ging es richtig los und von
- 12:45Gewissen unseren westlichen Kollegen war der Weg der
- 12:51Annäherung zwischen Russland und der Ukraine nach dem Zerfall der
- 12:55Sowjetunion kaum akzeptabel. Deswegen man muss.
- 13:01Die Ukraine zu einem Gegner machen, auf welche Weise erstmal
- 13:07Nato Mitgliedschaft nicht nur als reine Mitgliedschaft,
- 13:13sondern mit der militärisch technischen Erschließung der
- 13:17ukrainischen, der Territorien in der Ukraine.
- 13:22Zweitens, man muss mehr nazistische Tendenzen fördern im
- 13:28Sinne. Nicht Akzeptanz der russischen
- 13:32Sprache nicht, nicht Akzeptanz der russischen orthodoxen
- 13:36Kirche. Und es war schon
- 13:38besorgniserregend, auch die früheren Nazi, Helfers, Helfer
- 13:46schon aus dem Zweiten Weltkrieg, die waren auf den Fahnen der
- 13:51neuen ukrainischen Revolution. Bandera und Szuchjewitsch sind
- 13:56für die früheren Sowjetunion. Die absolut klaren
- 14:01Naziverbrecher aber, das Stand auf den Fahnen der Revolution,
- 14:06der sogenannten Revolution, der würde, das war für uns auch
- 14:11nicht akzeptabel, denn die neonazistischen Ideen an
- 14:17terrussischen Ideen, an rassistischen Ideen, das ist für
- 14:21uns genetisch nicht akzeptabel. Wir haben so viel im Zweiten
- 14:25Weltkrieg verloren. Wissen Sie 27000000 Menschen von
- 14:30Naziregime? Denn das ist absolut, das können
- 14:35wir nicht dulden, und das wurde vielleicht von einigen
- 14:40westlichen Kollegen genutzt, damit wir uns damit nicht
- 14:47abfinden. Eigentlich wollten wir diesen
- 14:50Krieg nicht, und wir machen heute alles, damit dieser Krieg
- 14:55aufhört. Aber das begann, und das wurde
- 14:59nicht von uns gestiftet und nicht von uns begonnen.
- 15:05Nach dem berühmten Maidan, was wir als einen absolut klaren,
- 15:14verfassungswidrigen Staatsstreich bezeichnen, da.
- 15:22Das konnte man alles lindern beziehungsweise schwichtigen,
- 15:26wenn es unsere westlichen Kollegen, die als Sponsoren
- 15:33beziehungsweise der Revolution oder die Vermittler zwischen der
- 15:39dem Präsidenten Janukowitsch und der Opposition damals an dem am
- 15:47Tisch sitzt, saßen, falls diese. Revolution oder beziehungsweise
- 15:53die Merkmale geregelt wurden, aber die neue Maidan Regierung
- 16:03begann mit den bewaffneten Handlungen gegen die
- 16:08russischensprachigen Regionen der Ukraine, die diesen
- 16:14Staatsstreich nicht akzeptiert haben.
- 16:18Und das war natürlich in erster Linie die Krim und der Südosten,
- 16:23die Donezk, Luhansk und die die anderen.
- 16:27Und da begann die sogenannte Antiterror Operation, und wir
- 16:33versuchten das zu zu regeln, 2015, wie sie ganz bestimmt und
- 16:40ihre Zuschauer und Zuschauerinnen wissen 2015
- 16:44wurden in Minsk entsprechende Vereinbarungen.
- 16:48Unterzeichnet auf der höchsten Ebene von dem Präsident der
- 16:52Russischen Föderation, Präsident der Ukraine, Frau
- 16:57Bundeskanzlerin und dem Präsidenten der Französischen
- 17:00Republik. Da wurde ein entsprechender Plan
- 17:03ausgearbeitet, wonach die die Regionen der Südosten der
- 17:11Ukraine im Bestand der Ukraine bleiben sollten, aber dafür
- 17:16musste Kiew. Einige Voraussetzungen schaffen
- 17:21nicht mal eine Position. Dieses Planes wurde realisiert,
- 17:27mehr noch. Später haben wir erfahren, das
- 17:30war auch nicht das Ziel unserer westlichen Kollegen, das
- 17:35brauchten Zeit, damit die Ukraine ihrem Waffenpotenzial
- 17:40militärisches Potenzial aufstockt.
- 17:44Dann weiter, denn die die militärisch technische
- 17:48Erschließung der Ukraine ging voran und es war schon ein
- 17:53bisschen gefährlich für unsere Sicherheit.
- 17:57Deswegen haben wir im Dezember 2021 ein entsprechendes Papier
- 18:04vorgeschlagen, den Vereinigten Staaten der damaligen
- 18:08Administration von beiden. Den Kollegen in der Nato.
- 18:13Und ich glaube auch an die OSCT, wo wir unsere Vorschläge zur
- 18:17Regelung der Situation untergebracht haben, einen dazu,
- 18:23das ist die die Frage, der der des Nato Beitritts, aber da
- 18:29wurde uns einfach gesagt, das geht euch nicht an, das ist die
- 18:33Sache der Ukraine und damit Schluss damit.
- 18:38Dann ging es richtig los im Februar 2 und 22, aber wir
- 18:44konnten das. Zum dritten Mal konnten wir das
- 18:48schlichten im Ende März, wo wir von der ukrainischen Seite einen
- 18:57entsprechenden Plan der Friedensregelung bekommen haben
- 19:03und haben gesagt das OK auf dieser Grundlage können wir
- 19:07reden. Wir haben dann damals sogar
- 19:10unsere Truppen zurückgezogen. Aber dann kam der berühmte
- 19:14britische Politiker und hat den ukrainischen Kollegen verboten,
- 19:19dieses Papier zu unterzeichnen. Dann ging es weiter los, nicht
- 19:25zu machen, so war die Geschichte dieses Konflikts.
- 19:29Das heißt, der Westen hat aus der Position der Russischen
- 19:33Föderation diesen Krieg provoziert und hat ihn auch.
- 19:38Durch das Scheitern der Gespräche von Istanbul im
- 19:40Frühjahr 2022 vorsätzlich verlängert, kann man das sagen?
- 19:44Das kann man ruhig sagen, dass denn die Abschwächung der
- 19:48Russischen Föderation war von gewissen Kreisen der westlichen
- 19:55Politik wohl das Hauptziel dieses gesamten Konflikts.
- 20:00Die Abschwächung der Russischen Föderation möglicherweise.
- 20:07Noch weiter die der weitere Zerfall der russischen
- 20:11Information und die entsprechende Ausbeutung der
- 20:17Altersschätze der russischen Information.
- 20:19Das ist schon vielleicht zu hoch gegriffen, aber das kann ich
- 20:23auch nicht ausschließen, deswegen Abzug der gesamten
- 20:27Geschichte war natürlich der kommende Nato beitritt der
- 20:31Ukraine mit allen draus resultierenden Folgen.
- 20:35Denn die Abschussrampen der, die die Installierung der der
- 20:40verschiedenen Raketen mit der also Flugzeit 8 bis 10 Minuten
- 20:46nach Moskau und Petersburg, das ist schon zu zu, zu, zu.
- 20:52Ich habe eben Donbass bei meinen Reisen ins Kriegsgebiet Menschen
- 20:56getroffen, die gesagt haben, sehr deutlich.
- 21:00Präsident Putin hat uns hängen lassen, er hätte schon 2014
- 21:06einmarschieren müssen. Warum hat die Russische
- 21:09Föderation damals nicht militärisch reagiert?
- 21:15Wir haben immer versucht, die Kriegshandlungen zu vermeiden.
- 21:20Deswegen haben wir mit den ukrainischen Kollegen gesprochen
- 21:25und gesagt, so kann es nicht weitergehen.
- 21:29Dann kam es zu 2015. Zu diesen Minsker
- 21:33Vereinbarungen, denn die Regionen Donezk und Lugansk, die
- 21:37wollten nicht in der Ukraine bleiben.
- 21:40Nach allen diesen Toten in diesen Regionen durch Beschuss
- 21:44der ukrainischen Streitkräfte und die sogenannte
- 21:48Antiterroroperation, die wollten es nicht, aber Präsident Putin
- 21:53und die russische Seite haben gesagt.
- 21:57Bleibt in der in der Ukraine. Aber wir verhandeln jetzt mit
- 22:01mit der ukrainischen Führung, mit der Unterstützung der
- 22:05westlichen Mediator, Kollegen aus Deutschland und und
- 22:10Frankreich, die als korresponsoren auftreten, damit
- 22:15die ukrainische Führung für Donezk und Lwansk entsprechenden
- 22:21Status gibt. Damit sie erstmal nicht
- 22:26beschossen werden, damit ihre Rechte und Freiheiten weiter
- 22:31behalten. Ja, das haben wir in diesen in
- 22:34in Minsk damals damals erreicht, aber leider haben unsere
- 22:39westlichen Partner nichts dazu dafür getan, um diese
- 22:44Verpflichtungen der Ukraine erfüllt werden.
- 22:48Der Kriege der Ukraine ist nun ins fünfte Jahr gegangen.
- 22:53Was sind die Kriegsziele der russischen Regierung?
- 22:58Das hat der Präsident Putin schon mehrmals klar formuliert.
- 23:04Wir auf keinen Fall der Nato beitritt, neutral, nicht Pakt
- 23:12gebunden. Kein Nuklearstatus, denn es gibt
- 23:18verschiedene Gerüchte man munkert, dass die Ukraine wieder
- 23:22mal an der sogenannten schmutzigen Bombe interessiert
- 23:27ist. Und diese Diskussion wird ab und
- 23:30zu in die Öffentlichkeit weiter gebracht.
- 23:34Da haben wir verschiedene Sachen, verschiedene
- 23:38Ausführungen gehört, aus Britannien, aus Frankreich über
- 23:42die nuklearen Waffen. Und das sind natürlich
- 23:48besorgniserregend und schädlich. Das ist die Nato und Waffen,
- 23:54zweitens das normale Rechte und Freiheiten für die
- 23:59russischsprachige Menschen in der Ukraine, denn die russische
- 24:05Sprache ist gesetzlich verboten, die russische orthodoxe Kirche
- 24:08ist gesetzlich verboten, die russische Kultur ist wie man
- 24:14schön sagen Gekanzelt oder wie das schön deutsch sagt,
- 24:20funktioniert nicht mehr. Die gemeinsame Geschichte
- 24:24funktioniert nicht mehr, die Denkmäler der russischen
- 24:28Schriftsteller, der russischen Kulturträger werden planiert,
- 24:34das betrachten wir auch unsere gemeinsame Geschichte im Zweiten
- 24:40Weltkrieg wird nicht mehr akzeptiert.
- 24:43Das betrachten wir als eine neonazistische Erscheinungen und
- 24:48diese werden nicht gedämpft beziehungsweise nicht
- 24:54verreitert, sondern die werden gefördert und das ist ebenfalls
- 24:58sehr gefährliche Entwicklung. Außerdem möchten wir auf keinen
- 25:05Fall, dass dort eine riesige Armee stationiert wird.
- 25:09Schon ganz zu schweigen von den Truppenteilen der ausländischen
- 25:15Herkunft. Das ist für uns ebenfalls nicht
- 25:19akzeptabel. Na ja, das einige einiges davon.
- 25:25In jüngerer Zeit hat Präsident Putin, aber auch Außenminister
- 25:29Sergej Lawrow öfter mal den Begriff Neurussland.
- 25:33Ausgesprochen. Und wenn ich geschichtlich
- 25:35richtig orientiert bin, sind das die alten katharinischen Gebiete
- 25:39von Katharina der zweiten und diese Gebiete schließen auch die
- 25:44einstmals russische Stadt Odessa ein.
- 25:48Können wir mit einem Angriff mit einem Zangengriff der russischen
- 25:51Armee auf Odessa rechnen? Um Gottes willen, ich bin auf
- 25:56keinen Fall Orakel von Delphi, lieber Herr BAB.
- 25:59Und das möchte ich überhaupt darüber nicht diskutieren.
- 26:03Aber sie haben vollkommen recht, dass Neurussland da sind, die
- 26:08Gebiete, die damals von Katharina der zweiten und den
- 26:11Fürst Potjomkin erschlossen wurde.
- 26:16Und eigentlich alles, was dort heute noch steht, wurde von von,
- 26:23von, von von Russland organisiert.
- 26:26Industrie, Kohlreviere und alles Mögliche, das war ein
- 26:32Industriegebiet, Industriezentrum der Ukraine
- 26:39glaube ich, 50% des gesamten. Wirtschaftsvolumens der Ukraine
- 26:46wurde nur mit Russland abgewickelt und die die Leute
- 26:51sprechen dort russisch. Die Kultur ist und war nach
- 26:56Russisch auch die Kirche ist Russisch, die schon ganz zu
- 27:01schweigen von den Millionen Fehden.
- 27:06Familiären Fäden zwischen zwischen den Leuten, die dort
- 27:11lebten und in Russland leben, in den ganzen grenznahen Regionen.
- 27:17Na ja, das war, ich würde das vielleicht tapfer sagen, das ist
- 27:23ein Volk, das ist ein. Volk, da können Sie, die die
- 27:29Namen vom hören nicht identifizieren, als ukrainische
- 27:35Russische. Sie sind absolut gleich, wie
- 27:37auch in unserem Staat. Seit den Gesprächen von
- 27:43Präsident Trump und Präsident Putin im vergangenen Augustin,
- 27:46Anchorage, Alaska, laufen die Verhandlungen zwischen USA und
- 27:51der Russischen Föderation streng vertraulich.
- 27:54Inzwischen darf man den Eindruck haben, dass diese Gespräche
- 27:59nicht schnell vorankommen, dass sie geradezu in den hinter ins
- 28:03Hintertreffen geraten, dass sich der Irankrieg vor diese
- 28:06Gespräche schiebt und dass die amerikanische Seite das
- 28:09Interesse daran verloren hat. Können Sie mir sagen, ob
- 28:12überhaupt noch Hoffnung auf eine Verhandlungslösung für den
- 28:15Ukraine Krieg besteht? Wir sind für eine
- 28:18verhandlungslose Lösung. Wir schätzen die Versuche.
- 28:24Der neuen Äußer Administration des Präsidenten Trumps, die den
- 28:30Konflikt politisch und diplomatisch zu lösen.
- 28:34Denn die frühere US Administration hat mit einer
- 28:39friedlichen Lösung überhaupt nichts zu tun.
- 28:42Die und der Präsident Trump aus unserer Sicht ist aufrichtig in
- 28:48diesem Bestreben, den Konflikten der Ukraine zu zu zu regeln.
- 28:54Die Gespräche waren durchaus ernsthaft und positiv, auch im
- 29:01Sinne der Atmosphäre auf Aliaska der damals wurden die
- 29:06entsprechenden Vorstellungen der amerikanischen Seite von unserer
- 29:13Seite akzeptiert als ein Kompromiss.
- 29:17Ja, und auf dieser Grundlage konnten wir weiter verhandeln.
- 29:23Einige realen Ergebnisse wurden erzielt und es ging um die,
- 29:29sagen wir, humanitäre Dimension. Austausch von von den Leichen,
- 29:35Austausch von Kriegsgefangenen, mehrere Folgen, das war positiv,
- 29:42die sogenannten 28 Punkte, der Plan, den habe ich leider, den
- 29:49habe ich nicht gelesen, aber. Diese positiven Anzeichen der US
- 29:57Administration wurden bei weitem nicht von allen in in der Welt
- 30:03begrüßt, einschließlich von unseren europäischen Kollegen
- 30:08nicht begrüßt und und das ist wirklich sehr, sehr, sehr schade
- 30:15eigentlich. Die nächste Runde sollte
- 30:18stattfinden. Das war aber noch vor den
- 30:23Nahostkonflikt, denn der konnte in der in in einem Anrainer Golf
- 30:31Anrainer Stadt, da wurde das auch gedacht, nicht nur in Genf
- 30:36oder in der in Istanbul, aber auch dort.
- 30:40Aber jetzt gibt es eine Pause, die die ist eigentlich gezwungen
- 30:44aber ist bei weitem nicht weg vom Tisch.
- 30:48Eine neue Runde muss muss stattfinden.
- 30:53Ich kann nicht sagen, wann und wo, das ist wohl die Frage nicht
- 30:58an, nicht an mich, aber der Verhandlungsprozess ist bei
- 31:01weitem nicht nicht beendet. Ich verstehe, dass die US
- 31:09amerikanischen Kollegen jetzt meistens mit Hormusstraße
- 31:14befassten. Aber schade darum, denn das ist
- 31:19auch ein ein Würde sagen, eine Konsequenz aus dem Nahost
- 31:24Konflikt, dass die auch die Verhandlungen was die Ukraine
- 31:28wird, nicht voran vorankommen. Wenn ich mir die Münchner
- 31:32Sicherheitskonferenz im Februar in Erinnerung rufe, wer hat ja.
- 31:38US Außenminister Marco Rubio von einem Kulturkampf der westlichen
- 31:43Zivilisation gegen den Rest der Welt gesprochen.
- 31:46Da kann man ja nun nicht ernsthaft von Annäherung reden.
- 31:50Wie bewerten Sie die Münchner Sicherheitskonferenz?
- 31:53Na schauen Sie mal. Also wir hatten früher auch sehr
- 31:58gute Beziehungen zur Nato in den 90er Jahren haben wir sogar
- 32:02einen gemeinsamen Rat gegründet. Ja, aber dann ging die Nato
- 32:12ihren eigenen Weg, abgesehen von allen, die Versprechen, die uns
- 32:18im Zuge der Deutschen Einheit gegeben wurden, dass die Nato
- 32:23nicht mal ein Millimeter nach Osten sich bewegen wird, gab es
- 32:295 oder 6 Wellen der Erweiterung nach Osten.
- 32:34Und nicht einfach ging. Es ging nicht einfach um die
- 32:38Erweiterung, es ging um die militärisch technische
- 32:43technische Erschließung der Territorien, die jetzt zur Nato
- 32:49gehören. Baltische Staaten, Polen,
- 32:53Osteuropa ist nicht einfach so, deswegen die.
- 33:01Annäherung zwischen Russland und Nato aus der heutigen Sicht ist
- 33:09nicht leicht, würde ich sagen. Man muss dafür entsprechende
- 33:14Voraussetzungen schaffen, aber dafür ist der Ball auf der Nato
- 33:20Seite, was die europäische Sicherheitsarchitektur
- 33:25anbelangt. Da hören wir heute leider aus
- 33:29verschiedenen Hauptstädten und Westeuropa.
- 33:33Es kann in Europa nur Sicherheitsarchitektur geben,
- 33:38aber nicht mit Russland, sondern ohne Russland oder sogar gegen
- 33:42Russland, und das Macht natürlich verschiedene Gedanken,
- 33:48denn von Anfang an haben wir ein gemeinsames europäisches Haus
- 33:52gebaut, mindestens versucht. Wir haben mit der Europäischen
- 33:56Union eine tolle Roadmap erarbeitet.
- 34:01Mit 4 gemeinsamen Würde, sagen Bewegungsfreiheiten zudem, da
- 34:09gab es tolle Beziehungen zu mehreren europäisch europäischen
- 34:13Hauptstädten, einschließlich mit Berlin absolut unique deswegen.
- 34:22Heute hören wir aus einigen westeuropäischen Hauptstädten,
- 34:27dass Russland muss eine strategische Niederlage
- 34:31erleiden. Russland ist ein Gegner,
- 34:34Russland ist ein Feind und 2029 wird Russland einen Krieg gegen
- 34:40die Nato beziehungsweise gegen Europa anfangen.
- 34:45Das steht schon wie wie wie eine Doktrin in einigen
- 34:50westeuropäischen Hauptstädten, wo das herkommt, das kann ich
- 34:55nicht sagen, das muss ich vielleicht ihre Zuschauer und
- 34:59Zuschauerinnen fragen, vielleicht haben sie etwas
- 35:02gehört, aber wir haben sogar vorgeschlagen, das erstmal haben
- 35:09wir keine Absicht, dafür jemanden anzugreifen in in
- 35:13Westeuropa oder in der in der Nato.
- 35:16Da haben wir vor kurzem sogar vorgeschlagen, der Präsident hat
- 35:19vorgeschlagen, ein gemeinsames Papier vorzubereiten mit den
- 35:26gegenseitigen Garantien, keinen Angriff, gegenseitige
- 35:31Sicherheitsgarantien und das alles schriftlich fest zu surren
- 35:36oder fest zu verankern, ja deswegen alle diesen Gerüchte,
- 35:42dass Russland die Nato angreifen wird.
- 35:45Das ist alles, wie der Präsident sagt.
- 35:48Das ist alles Quatsch, aber von einer Annäherung können wir
- 35:52leider heute kaum sprechen. Ist denn eine Annäherung im
- 35:58Konflikt um die Ukraine überhaupt möglich, wenn
- 36:01Washington den Krieg europäisiert und die Europäer
- 36:06auch gerne einschlagen und diesen Krieg alleine
- 36:09weiterführen wollen? Da muss ich auch sie, vielleicht
- 36:14ihre Zuschauerinnen und Zuschauer, daran erinnern, dass
- 36:17eine der ersten Thesen von Präsident Trump war, der Nato
- 36:26beitritt der Ukraine wäre ein Fehler.
- 36:31Das war der Fehler der früheren US Administration, diese
- 36:36Annäherung zwischen der Ukraine und der Nato zu fördern.
- 36:41Und Herr Trump hat das sofort, würde ich sagen, vom Tisch
- 36:48gefegt. Ich weiß nicht, wie, wie, wie
- 36:54es, wie sich die Situation entwickeln wird, ob die Europäer
- 37:00bereit sind, diese Verhandlungen zu führen, aber.
- 37:06Die, die die europäischen Kollegen sind manchmal sehr
- 37:10streng zu uns und ich würde sagen, dass einige europäischen
- 37:15Hauptstädte nehmen eine absolut einseitige Position ein in
- 37:22diesem Konflikt als richtige Mediator beziehungsweise
- 37:27Verhandlungspartner können vielleicht wenige heute
- 37:32auftreten. Denn eine richtige
- 37:36Vermittlungsrolle und früher spielte Deutschland zum Beispiel
- 37:42eine führende Vermittlungsrolle in der Europäischen Union, was,
- 37:47was große große Ansehen auch in der EU gebracht hat.
- 37:52Jetzt kann ich kaum sprechen, wer von unseren europäischen
- 37:56Partnern diese diese Gespräche führen kann, denn alle setzen
- 38:02auf die. Auf den Sieg der Ukraine
- 38:05beziehungsweise auf die Niederlage Russlands
- 38:09strategische Niederlage Russlands, da wird viel unter
- 38:14unternommen um gegen Russland alle möglichen Sanktionen zu
- 38:18verhängen, finanziell, wirtschaftlich und militärisch,
- 38:25die das Kiewer Regime zu unterstützen und alles Mögliche
- 38:32zu tun. Damit Russland weiter
- 38:36abgeschwächt beziehungsweise eingeschränkt ein eingedämmt
- 38:41wird. Und das ist so eine schwierige
- 38:44Position der Verhandlungspartner, das
- 38:47normalerweise muss man mehr Objektivität an den Tag legen.
- 38:52Der deutsche Außenminister Johann Badepfuhl hat gesagt,
- 38:56Russland wird immer unser Feind sein.
- 38:59Ähnliche Aussagen kennen wir von Frau Kallas, der EU
- 39:03außenbeauftragten, aber auch von Kommissionspräsidentin Ursula
- 39:07von der Leyen. Und wenn ich mit meinem guten
- 39:10bekannten Michael von der Schulenburg, Abgeordneter im
- 39:13Europaparlament, spreche, dann sagt er, du kannst dir gar nicht
- 39:17vorstellen, was hier los ist. Die wollen den Krieg.
- 39:21Kann man mit solchen Leuten verhandeln oder muss man warten,
- 39:26bis ihre Zeit vorbei ist? Das ist natürlich sehr schwer
- 39:30mit den Leuten zu verhandeln, die den eventuellen
- 39:35Verhandlungspartner, wenn sie Russland meinen, als einen
- 39:39ewigen Feind bezeichnen. Mehr noch, ich höre in in der
- 39:44letzten Zeit einige Äußerungen, die uns dann an die an die
- 39:52Russophobien aus dem 19. Jahrhundert in Frankreich
- 39:56erinnern. Was das Wort Barbarei
- 39:59anbetrifft, das höre ich in der letzten Zeit.
- 40:03Zum ersten Mal habe. Ich habe früher in den 30er
- 40:10Jahre des 20. Jahrhunderts gab es oft im
- 40:14Gebrauch, das höre ich heute mit besonderer Bewunderung, na ja,
- 40:22die die Kollegen, die sie erwähnt haben.
- 40:27Bis jetzt keine Anzeichen für einen Dialog.
- 40:31Wir sehen nicht mal Symptome eines Wunsches, einen
- 40:35Friedensplan vorzuschlagen und die es gibt keine Signale für
- 40:43eine Bereitschaft zu verhandeln. Auch aus Berlin hören wir diese
- 40:50Signale bis jetzt nicht, seit Mai ist die neue Bundesregierung
- 40:56an der. Spitze in der in Berlin und bis
- 41:00jetzt haben wir kein einziges, keinen einzigen Vorschlag,
- 41:05keinen einzigen Gesprächsbereitschaft, nicht mal
- 41:11Merkmale gehört und gesehen. Na ja, von uns aus wissen Sie,
- 41:18wir, wir sind bereit, mit allen konstruktiven Dialog zu führen
- 41:25auf der Augenhöhe. Gleichberechtigt ohne Würde
- 41:31sagen, ohne Leviten, ohne Ultimaten, ohne Finger zu
- 41:36zeigen, das ist für uns nicht, würde sagen, nicht besonders
- 41:44angenehm, aber auf der Augenhöhe konstruktiv, gleichberechtigt
- 41:49mit damit auch unsere Position respektiert wird.
- 41:54Und das ist für uns wichtig. Das ist eine Voraussetzung.
- 41:58Wir haben immer gesagt, und da stehen in der in den OSZE
- 42:03Dokumenten Unterschriften von allen politischen führenden
- 42:09Persönlichkeiten, der der Europa europäische
- 42:14Sicherheitsarchitektur kann nicht auf Kosten der Sicherheit
- 42:21eines Drittstaaten. Aufgebaut worden.
- 42:26Das bedeutet, dass die die Interessen beziehungsweise die
- 42:31Vorstellungen in der Russischen Föderation in der neuen
- 42:35Architektur auch berücksichtigt werden.
- 42:39Die nationalen Interessen müssen auch berücksichtigt werden, da
- 42:43da, darüber hat auch sie haben gerade den Secretary of State
- 42:48Mister Rubio erwähnt und werden die die.
- 42:53Die Worte zugeschrieben die Vereinigten Staaten und Russland
- 42:59haben ihre nationalen Interessen.
- 43:02Diese nationalen Interessen würden kaum gleich sein,
- 43:09absolut. Aber wenn die in irgendwelchen
- 43:13Segmenten gleich sind, dann muss man diese nationalen gemeinsamen
- 43:19Punkte zum beiderseitigen Nutzen.
- 43:24Gebrauchen. Aber wenn es Diskrepanzen gibt,
- 43:29dann muss man auf keinen Fall diese Diskrepanzen in den
- 43:32nationalen Interessen in eine Konfliktphase überführen, und
- 43:38das ist auch wichtig. Was wären in ihren Augen die
- 43:41zentralen Elemente einer gesamteuropäischen
- 43:44Sicherheitsordnung? Da wird ganz bestimmt wir, wir
- 43:50möchten eine. Da wurde schon mehrmals von dem
- 43:54Präsidenten Putin erwähnt. Wir möchten mit der Ukraine eine
- 44:00dauerhafte Friedensregelung, nicht eine kurzfristige, da
- 44:06wurden wir schon mehrmals betrogen, die als eine
- 44:10Feuerpause für die Umgruppierung und für die Beschaffung der
- 44:15Waffen genutzt wird, sondern eine dauerhafte Friedenslösung.
- 44:22Vielleicht abgesegnet von einem Sicherheitsrat, von dem UN
- 44:26Sicherheitsrat, wo auch die Sicherheitsgarantien für alle
- 44:31Beteiligten festgeschrieben werden.
- 44:34Und das ist wichtig und was dazu, wann sie drin schreiben
- 44:39kann, was die Nato an betrifft, nicht gebunden, neutral, keine
- 44:45nukleare Gefahr. Das kann man alles in einem
- 44:49Papier schreiben, was zugleich als ein Ayur, sozusagen als
- 44:56Element der europäischen Sicherheitsarchitektur dienen
- 45:00könnte. Aber dazu gibt es genug kluge
- 45:03Köpfe. Sie haben gerade den
- 45:06Sicherheitsrat der Vereinten Nationen erwähnt, der eine
- 45:10europäische Sicherheitsordnung absegnen könnte.
- 45:14Nun hat ja Präsident Putin eine Mitwirkung beim P Sport von US
- 45:20Präsident Trump nicht ausgeschlossen, sondern hat
- 45:22gesagt, das Einlagevermögen könnte ja aus den eingefrorenen
- 45:25russischen Vermögen kommen. Aber gerade dieser P Sport ist
- 45:31doch ein Angriff auf die Vereinten Nationen, oder irre
- 45:34ich mich da? Ja, es gibt gewisse Parallelen,
- 45:37natürlich, aber. Falls wir, wir haben unsere
- 45:42Beteiligung an diesem Friedensrat oder Peaceboard
- 45:47nicht total ausgeschlossen, aber wir haben eine Pause genommen,
- 45:52um das alles zu erwägen. Sie haben recht, es gibt
- 45:57Parallelen zwischen einem Friedensrat von Mister Trump und
- 46:02dem Sicherheitsrat, was wir auf keinen Fall irgendwie verloren
- 46:06gehen möchten. Sicherheitsrat der Vereinten
- 46:09Nationen ist wichtig, kritisch, wichtig und dabei möchten wir
- 46:15bleiben, wenn es um eine Lösung extra Friedensrat von Trump
- 46:21extra für Gazastreifen das ist schon etwas anderes.
- 46:26Wir haben dann vorgeschlagen, dieses Geld von unseren
- 46:30eingefrorenen gefrorenen Aktiva für die für den Wiederaufbau des
- 46:38Gazastreifens zu nehmen. Bis jetzt haben wir keine
- 46:42Reaktion der US Administration bekommen, aber UN Sicherheitsrat
- 46:47ist wichtig, es würde sagen als absolute prioritär.
- 46:53Für uns und wir standen an der Wiege der Vereinten Nationen und
- 46:59dabei würden wir aus meiner Sicht bleiben, weiter bleiben.
- 47:03Die eingefrorenen russischen Vermögen der Versuch, die
- 47:08russischen Vermögen von Euroclair in Brüssel sich unter
- 47:13den Nagel zu reißen, muss man ja fast sagen, sind ja weiter.
- 47:18Das Ziel des Begehrens europäischer Politiker wie
- 47:22wollen sie dieses Problem angehen?
- 47:24Weil wir betrachten, die alle diese versuchen, als einen
- 47:28Versuch eines Diebstahls, absolut klar, ja und eindeutig,
- 47:33und Gott sei Dank gibt es genug vorsichtige Köpfe in Europa, die
- 47:41auch gegen diese Idee wehren, auf alle Fälle.
- 47:47Das wäre eine eine wird eine große Katastrophe für das
- 47:56Finanzsystem weltweit. Falls das zustande kommt, da
- 48:03würden die würde, die Glaubwürdigkeit aller
- 48:06Finanzinstitute in Europa in einer unter einer riesigen Frage
- 48:13gestellt. Nicht nur, was unsere Aktive
- 48:18anbetrifft, sondern da gibt es mehrere Summen aus verschiedenen
- 48:22Teilen der Welt. Außerdem werden wir natürlich
- 48:27nicht zulassen, so einfach unser Geld zu klauen, sondern wir
- 48:32werden alle möglichen Instrumente nutzen, um diese
- 48:38Situation irgendwie zu korrigieren.
- 48:41Und gerichtliche, aber auch finanzielle Mittel.
- 48:46Ohne Reaktion wird das ganz bestimmt nicht bleiben, deswegen
- 48:51alle Leute und alle Politiker, die gegen diese diese dieses
- 48:57Vorhaben plädieren, da wir sehen, dass dass sie sonst recht
- 49:05haben. Das wäre ein schlechter
- 49:07Präzedenzfall für für die ganze Welt.
- 49:10Das heißt, die Russische Föderation würde internationale
- 49:14Schiedsgerichte anrufen und auf ein entsprechendes Urteil haben.
- 49:17Wir finden ganz bestimmt rechtliche Mittel, aber auch
- 49:22wirtschaftliche und finanzielle Mittel.
- 49:25Das haben wir genug. Das bedeutet Beschlagnahme
- 49:28westlicher Assets, vermögen in Russisch.
- 49:31Würde kann das also konkret dazu sparen?
- 49:35Der New Start Vertrag ist im Februar ausgelaufen, inzwischen
- 49:40sollen auch ab diesem Jahr neue amerikanische Raketen exklusiv
- 49:45in Deutschland stationiert werden.
- 49:48Ich habe in Russland selbst gesehen, dass auch die Russische
- 49:52Föderation weiter ausrüstet und ihre Raketenarsenale ausbaut,
- 49:57droht ein neues Wettrüsten, wird Deutschland im Fokus.
- 50:03Eines neuen, verschärften Konflikts stehen.
- 50:08Ja, wir haben vorgeschlagen. Abgesehen davon, dass unsere
- 50:13amerikanischen Kollegen aus mehreren wichtigsten.
- 50:20Abkommen ausgetreten waren in im Zuge der EBM Treety das ist die
- 50:29offener Himmel treety die ist das iranische Abkommen, das
- 50:34hatten die amerikanischen Kollegen früher verlassen,
- 50:38einseitig und die die Start, das ist, das war wichtig, wir haben
- 50:45vorgeschlagen, dass wir ein Moratorium einlegen.
- 50:49Und dass wir, die grundsätzlich die wichtigsten Paragraphen
- 50:53dieses Abkommens, daran weiter festhalten, ohne ohne Abkommen
- 51:00selbst. Aber dieses Moratorium, da haben
- 51:05wir bis bis jetzt, haben wir daran festgehalten, unsere
- 51:09amerikanische Kollegen haben unseren Vorschlag nicht
- 51:12beantwortet, schade darum. Das sind die wichtigsten
- 51:18Abkommen der der der globalen Stabilität.
- 51:24Und das wollten wir eigentlich nicht.
- 51:27Wir haben diese Abkommen nicht verlassen, früher ja, aber
- 51:33unsere amerikanischen Kollegen wollten einen anderen weg.
- 51:38Inzwischen sind wir beim 20. Sanktionspaket der Europäischen
- 51:42Union angekommen. Russland baut die
- 51:46Energiepartnerschaften mit, insbesondere mit China, mit
- 51:50anderen asiatischen südostasiatischen Staaten aus.
- 51:54Power of Siberia ist ein Milliardenprojekt, es werden
- 51:58neue Atomgetriebene Eisbrecher gebaut, um die Nordpassage
- 52:03ganzjährig befahrbar zu machen, hat sich Russland Final von
- 52:09Europa abgewendet, wird das, was Zar Peter mit der Gründung von
- 52:13Sankt Petersburg sich. 1703 begonnen hat jetzt wieder für
- 52:18300 Jahre zurückgedreht. Das war eigentlich nicht unsere
- 52:23Initiative. Wir hatten mit Europa tolle
- 52:29Zusammenarbeit im Energiebereich, mit Deutschland
- 52:35zum Beispiel hat mehr als 50 Jahre absolut tolle
- 52:39Zusammenarbeit, Gas, Röhre noch. Von Willy Brandt und und und.
- 52:45Und das hat sehr gut funktioniert.
- 52:50Absolute Win Win Situation. Wir waren und bleiben
- 52:55gewissenhafte Partner, zuverlässig unsere
- 53:00Gaslieferungen und Öllieferungen waren absolut stabil und zum
- 53:05guten Preis. Für die deutsche Wirtschaft zum
- 53:07Beispiel. Ich nehme jetzt Deutschland, das
- 53:09ist am einfachsten in Deutschland, bekam am meisten
- 53:13unsere Energieträger, was Öl anbetrifft, was Erdgas
- 53:17anbetrifft, na ja, mit dem mit den ersten Nordstream 1, mit den
- 53:24ersten beiden Fäden, das Waren 55 Milliarden Kubikmeter pro
- 53:29Jahr. Und damit könnten, na ja,
- 53:34könnten wir die Wirtschaft und die deutschen Haushalte, na, na
- 53:37ja, zu 60, grob gesagt zu 60% befriedigen mit Nordstream 2,
- 53:44dazu mit den weiteren 2 Fäden könnte man mit weiteren 55
- 53:49Milliarden Kubikmeter rechnen, da war alles klar, ich habe
- 53:53lubmin. Besucht da war absolut toll,
- 53:59alles vorbereitet, technisches Gas drin, nur ein Wort und
- 54:07bitte, das haben wir sogar nach dem Terroranschlag September 22
- 54:13da hat der Präsident Putin sofort vorgeschlagen, na gut,
- 54:17ein Rohr war OK, wir könnten diesen Rohr nutzen. 27
- 54:24Milliarden Kubikmeter also findet man nicht im Müll.
- 54:30Ja, aber das war schon die politische Entscheidung unserer
- 54:35deutschen Kollegen, die das auf keinen Fall wollten, dann gut,
- 54:41also wer nicht will, dann müssen wir andere Partner finden, und
- 54:47wir haben diese Partner gefunden in anderen Teilen der Welt.
- 54:52Nachfrage ist groß und haben wir mit anderen Kollegen die
- 54:57entsprechenden Abkommen vereinbart und es geht weiter,
- 55:01weiter los, obwohl wir wir haben diese Brücke nicht gesprengt.
- 55:08Wir haben aus unserer Sicht kein Abkommen auch mit Deutschland,
- 55:15was Wirtschaft dann betrifft, schon ganz Schweigen von anderen
- 55:18Bereichen, auf keinen Fall gestrichen.
- 55:21Bitteschön, das ist die Frage der Vereinbarung, und falls, das
- 55:27hat vor Kurzem der Präsident wieder mal gesagt, falls unsere
- 55:30europäischen früheren Parton uns die entsprechenden Konditionen
- 55:36vorschlagen, die stabil zuverlässig sein.
- 55:40Werden auch für uns akzeptabel sind, da können wir Gedanken
- 55:46machen, einen neuen Anfang zu zu, zu, zu organisieren.
- 55:51Aber bis jetzt hören wir leider keine solchen Vorstellungen aus
- 55:58westlichen Hauptstädten, auch aus Berlin nicht.
- 56:01Wer hat denn die nordstream Pipeline eigentlich gesprengt
- 56:04aus ihrer Sicht? Sehr gut, sehr gute Frage.
- 56:07Das möchte ich auch wissen. Das möchte ich auch gerne
- 56:10wissen. Das möchten, das möchten wir
- 56:12gerne wissen, seit September 22 das war ein terrorschlag
- 56:17Terroranschlag, das ist schon von allen akzeptiert, von der
- 56:21früheren Bundesregierung, auch von der heutigen
- 56:25Bundesregierung, das ist ein Terroranschlag, klar, gegen das
- 56:30ist ein ein Verbrechen gegen die.
- 56:34Internationale kritische Energieinfrastruktur Europas
- 56:39denn da sind nicht nur die deutschen und die Russen drin,
- 56:42sondern einige Unternehmen der westeuropäischen Staaten auch
- 56:48enorme Schäden auch für für, für für die Umwelt, also ganz zu
- 56:54schweigen. Und niemand weiß, wer das alles
- 56:57organisiert hat. Da sitzt ein ukrainischer
- 57:01Kollege irgendwo. Ja, der andere ist von Polen
- 57:05frei gemacht und und niemand weiß, wer hat das organisiert
- 57:11und wer dahinter steht, denn das ist wichtig zu erfahren, sonst
- 57:18schaffen unsere westlichen Kollegen einen gefährlichen
- 57:22Präzedenzfall, denn ein Terroranschlag gegen die
- 57:26Infrastruktur Europas so einfach straflos zu lassen.
- 57:32Das ist, das ist schlecht. Wissen Sie für die, auch für
- 57:37die. Zukunft der US amerikanische
- 57:41Journalist Seymar Hersh kam hier ja zu eindeutigen Ergebnissen
- 57:46aus guten Gründen. Er belastet seine eigene
- 57:49Regierung. Was halten Sie denn davon?
- 57:51Na ja, die heutigen untersuchen die Recherchen, die meistens die
- 57:57Journalisten machen. Die zum Beispiel, was ich auch
- 58:02in der deutschen Presse gelesen habe.
- 58:05Dort spricht man von irgendwelcher Spazier Yacht ja
- 58:11Andromeda mit gewissen 5 oder 6 privaten ukrainischen Driver
- 58:18oder Diving Diving Leuten, die das alles gemacht haben, also.
- 58:27Wissen Sie, lieber Herr Barten, die deutsche schöngeistige
- 58:31Literatur hat der Welt hervorragende Schriftsteller und
- 58:37geschenkt, die Märchen geschrieben haben, die die sind,
- 58:41der kennt bei uns jeder Schulkind.
- 58:46Brüder Grimm Hoff Hoffmann, aber ihre Märchen waren überzeugend
- 58:53und Lehrerreich. Die Versuche das die privaten
- 59:00Leute abzuschreiben ist mindestens leichtsinnig.
- 59:04Wir brauchen Wahrheit, wer das gemacht hat und wer dahinter
- 59:10steht, das möchten wir auch von der Bundesregierung wissen, denn
- 59:15die Bundesregierung oder Generalstaatsanwaltschaft ist
- 59:19die einzige Station, die diese Ermittlung immer noch
- 59:23weitermacht. Die anderen skandinavischen
- 59:26Kollegen haben durch aus dem Stauben gewischt.
- 59:31Ja, und da möchten wir die Antworten bekommen.
- 59:35Wie weit sind denn die Überlegungen mit der
- 59:37amerikanischen Seite, die Pipeline wieder in Betrieb zu
- 59:40nehmen? Mit einem gemeinsamen
- 59:42amerikanisch russischen Konsortium?
- 59:45Oh. Da, da werde ich die überfragt,
- 59:49denn von diesen Gesprächen weiß ich nicht.
- 59:54Das wäre vielleicht eine interessante Option, falls alle
- 59:59dafür stimmen. Aber was ich heute aus der
- 1:00:03Europäischen Kommission höre oder auch aus den deutschen
- 1:00:08Regierungskreisen, wir haben Schluss gemacht mit der
- 1:00:15Energieabhängigkeit von der von Russland.
- 1:00:19Nord Stream wird nie mehr in Betrieb genommen.
- 1:00:24Also Schluss damit und und und und und und es ohne politischen
- 1:00:29Willen können wir leider nichts unternehmen.
- 1:00:33Ja, erstmal politische Wille muss da sein.
- 1:00:36Und wenn der politische Wille da ist, dann haben die Unternehmer
- 1:00:41das Wort und dann wird es schon viel, viel leichter gehen.
- 1:00:45Es gibt ja schon US Präsident Trump nahestehende amerikanische
- 1:00:49Unternehmer, die die Hand gehoben haben und Interesse
- 1:00:52bekundet haben. Das sind interessante,
- 1:00:55interessante Ideen. Ja, und da da, da da, darüber
- 1:01:00kann man reden. Aber wichtig ist, dass die der
- 1:01:03politische Wille der Würde, sagen der Einkäufer, auch da
- 1:01:10ist, wenn der politische Wille da ist, dann ist schon alles
- 1:01:15geht viel leichter. Wenn Bundeskanzler Friedrich
- 1:01:18Merz zum Telefonhörer greifen würde und in Moskau anrufen
- 1:01:22würde. Vielleicht um ein gemeinsames
- 1:01:24Treffen mit Präsident Putin vorzubereiten.
- 1:01:27Welche Fragen müssten dann aus Ihrer Sicht auf den Tisch?
- 1:01:34Das das ist interessant, was natürlich, was Herr
- 1:01:38Bundeskanzler vor vorschlagen würde, aber bis jetzt habe ich
- 1:01:43von solchen Vorschlägen kein Wort gehört, deswegen alles im.
- 1:01:52Konjunktiv zu erörtern, das wäre aus meiner Sicht
- 1:01:58kontraproduktiv. Ich möchte nicht, dass ihre
- 1:02:01Zuschauer und Zuschauerinnen einen falschen Eindruck haben,
- 1:02:07dass wir, dass ich irgendwo zu einem Gespräch einlade, das
- 1:02:12werde ich nicht tun, aber bis jetzt haben wir keine würde
- 1:02:18sagen. Merkmale solcher Wünsche
- 1:02:22beziehungsweise solcher Dialogbereitschaft gehört mehr.
- 1:02:26Noch hören wir, dass es zu früh mit uns zu reden, na ja, das ist
- 1:02:33die, die ich die Sache derjenigen, die diese
- 1:02:38Entscheidung gefasst haben. Anders als der deutsche
- 1:02:44Außenminister behauptet hat. Russland wird immer unser Feind
- 1:02:47sein. Gab es ja auch völlig andere
- 1:02:49Seiten der Deutsch russischen Beziehungen.
- 1:02:52Es gab ja auch die Phasen konstruktiver Zusammenarbeit,
- 1:02:56auch kultureller Zusammenarbeit, wirtschaftlicher Zusammenarbeit,
- 1:02:59auch politischer Zusammenarbeit. Was wären die Voraussetzungen,
- 1:03:02um ein besseres Verhältnis wiederherzustellen?
- 1:03:10Das historische Gepäck. Der guten Zusammenarbeit
- 1:03:15zwischen Russland und Deutschland ist enorm groß.
- 1:03:22Dieses Gepäck kann man aus der Erinnerung und aus dem
- 1:03:25Gedächtnissten gedächtnissen Gedächtnis nicht einfach
- 1:03:30streichen beziehungsweise verschwinden lassen.
- 1:03:34Wir haben nach der Wende ein gigantisches aufbauwerk Netzwerk
- 1:03:41aufgebaut mit Deutschland. Vielleicht mit keinem anderen
- 1:03:46westeuropäischen Staat gab es so was ähnliches und es geht nicht
- 1:03:51nur um die Energie, um das Energiebereich, Politik,
- 1:03:57zivilgesellschaftlicher Dialog, einmalig, was Kultur anbetrifft,
- 1:04:05wir haben tausendjährige gemeinsame Geschichte in der
- 1:04:08kulturellen Zusammenarbeit, wo die beiden Völker einander.
- 1:04:14Sehr gut bereichert hat absolute Win Win Situation wirtschaftlich
- 1:04:22wissenschaftlich Städtepartnerschaften mehr als
- 1:04:27100 Städtepartner, 400, Partnerschaften zwischen den
- 1:04:31Hochschulen und und Universitäten.
- 1:04:34Ich wiederhole ein einmaliges Aufbauwerk Netzwerk.
- 1:04:42Immer noch haben wir deutsche Unternehmen auf dem russischen
- 1:04:44Markt leicht, naja, gut, weniger als früher, aber die wollen
- 1:04:51immer noch auf dem russischen Markt bleiben.
- 1:04:54Das ist auch eine wichtige Würde, sagen Dimension der
- 1:04:59eventuellen künftigen Annäherung, es ist die das
- 1:05:04Interesse der Business Leute Kultur.
- 1:05:09Ganz bestimmt. Wir haben deutsche Kultur nicht
- 1:05:14abgeschafft in den russischen Theatern, Konzerthäusern werden
- 1:05:21die die deutschen Komponisten gespielt, Nussknacker wird im
- 1:05:27Bolschoi Theater, die die größte Schlange ist im Bolschoi Theater
- 1:05:33Um Nussknacker zu sehen. Es ist das Meisterstück von 3
- 1:05:39großen Nationen. Hoffmann, Tschikowski und Petit
- 1:05:43Bard, der französische Ballett, da hat es sehr stark gefragt.
- 1:05:49Die Bremer Musiker haben wir heute schon von Brüdern drin
- 1:05:54gesprochen wurde vor Kurzem neu in Russland verfilmt, mit einem
- 1:05:59riesigen Erfolg, die deutsche Kultur bleibt und Bestandteil.
- 1:06:05Unseres kulturellen Lebens, und das gehört auch dazu.
- 1:06:11Leider haben wir heute keine Kulturschaffenden aus Russland
- 1:06:15in Deutschland, wir die bekommen kein Visa, die bekommen keine
- 1:06:20Einreisegenehmigung und keine Gastspiele, leider nicht zu
- 1:06:25machen, nicht zu machen. Aber es gibt viele Komponente,
- 1:06:29die uns immer noch näherbringen. Und dazu gehört
- 1:06:34Erinnerungskultur, die Erinnerungskultur nach dem
- 1:06:38zweiten Weltkriege. Sie wissen, wir haben in
- 1:06:41Deutschland mehr als 4000 sowjetische Kriegsgräber, wo
- 1:06:49mehr als 700000 Sowjetmenschen liegen, verschiedene
- 1:06:53Nationalitäten, wir teilen den Sieg.
- 1:06:57In diesem Krieg gegen den Narzissmus nicht in die
- 1:06:59nationalen Wohnungen, da sind die Ukrainer, die Belarussen,
- 1:07:03die Kasachen, die Juden, alle da, die liegen nebeneinander,
- 1:07:08und diese Kriegsgräber werden vorbildlich gesorgt, am meisten
- 1:07:14gepflegt und gesorgt von den. Kriegsgräber Fürsorge, das ist
- 1:07:18der deutsche Volksbund auch für den einheimischen lokalen
- 1:07:22Organisation. Dafür herzlichen Dank, das haben
- 1:07:25wir gesehen zum 80. Jahrestag des des Sieges und das
- 1:07:30wir werden das weiterhin besuchen, das ist auch ein
- 1:07:33wichtiges Element, was weiter das weiterleben muss und diese
- 1:07:40diese Fäden zwischen Russland und Deutschen.
- 1:07:44Das ist auch ein, naja, ich würde ein Beispiel dafür.
- 1:07:48Die Deutsch ukrainische Historische Kommission macht
- 1:07:52sich alle Mühe, den Putsch auf dem Maidan umzudeuten zu einer
- 1:07:56Revolution der würde. Viele deutsche Historiker
- 1:08:00beschreiben heute den Holodomor, die Hungerkatastrophe in
- 1:08:04Südrussland, als eine Hungerwaffe gegen die Ukraine.
- 1:08:11Am Tag des Gedenkens, des Sieges über die Hitlerdiktatur darf von
- 1:08:16normalen Besuchern ausgenommen, Vertreter der Botschaft das
- 1:08:20Sankt Georgs Band nicht mehr getragen werden.
- 1:08:22Sind wir hier auf der Ebene eines Kulturkampfs?
- 1:08:26Ja, schade darum natürlich. Also erstmal was Holo de more
- 1:08:29anbetrifft. Da ist ein großer historischer
- 1:08:32Fehler und es ist ehrlich gesagt, ich bin erstaunt, dass
- 1:08:37die Historiker, die sie erwähnt haben, die Deutschen, die
- 1:08:41Ukrainischen, das als eine antirussische, Anti ukrainische
- 1:08:46Geschichte auslegen. Das ist grundsätzlich falsch, es
- 1:08:51gab Hunger in der in der früheren Sowjetunion, aber es
- 1:08:55gab Hunger, nicht nur in der Ukraine, sondern auch in den.
- 1:09:00Gebieten der Russischen Föderation ja, in in Wolga
- 1:09:05Gebieten, aber auch in den anderen Gebieten in
- 1:09:09Zentralasien, Mittelasien, das war keine Ukra, sagen wir, so
- 1:09:13ausgeprägt ukrainische Erscheinung, deswegen ist die,
- 1:09:18würde ich sagen, die, die die Idee, das war gegen die Ukraine,
- 1:09:24das ist grundsätzlich falsch, das war.
- 1:09:28Wirklich ein Hunger, aber nicht gegen die Ukraine, sondern alle
- 1:09:31Völker wurden involviert. Dann haben sie gefragt, Sankt
- 1:09:37Georgs Band, na ja, erstmal die das ist.
- 1:09:43Das stimmt, dass wir während der traurigen Feierlichkeiten
- 1:09:51anlässlich des der Beendigung des Krieges.
- 1:09:55Mit dem Verbot des Sankt Georgs Band konfrontieren die nun die
- 1:10:02Stadt, die die die russischen Würde sagen, Mitbürger dürfen
- 1:10:08keine Militäruniform tragen, die dürfen keine Lieder des aus dem
- 1:10:17Zweiten Weltkriegs singen. Es ist sehr traurig, denn das
- 1:10:21sind. Unsere historische Symbole, mehr
- 1:10:29noch Sankt Georgs Band na ja, hat überhaupt mit der Ukraine
- 1:10:35und auch mit Deutschland nichts zu tun, wenn ihre Zuschauerinnen
- 1:10:42und Zuschauer wissen, es wurde von Jekaterine der zweite
- 1:10:48gegründet. Noch im 18.
- 1:10:53Jahrhundert. Damals hat überhaupt nichts mit
- 1:10:59der Gegenwart zu tun, aber wir schätzen diese, diese
- 1:11:03historischen Symbole und nutzen das gerne.
- 1:11:09Leider ist die Kommission der Historiker, die Russisch
- 1:11:13Deutsche Kommission, der Historiker funktioniert leider
- 1:11:17nicht mehr, aber das war auch nicht.
- 1:11:19Unsere Initiative. Der Krieg in der Ukraine, der
- 1:11:24Krieg gegen den Iran interpretiert der französische
- 1:11:30Historiker Emmanuel Todd als 2 Konflikte im Kampf um den
- 1:11:35Niedergang des Westens. Darüber hat er ein Buch
- 1:11:38geschrieben, haben wir es hier zu tun mit dem Ringen der
- 1:11:42Kräfte, die eine unipolare Welt erhalten wollen, unter Führung
- 1:11:47der USA und jenen Krieg. Kräften, die eine multipolare
- 1:11:52Welt anstreben und sich um Peking und Moskau gruppieren.
- 1:11:56Wie interpretieren sie dieses geschichtliche Ring?
- 1:12:01Wir sind absolut klar. Wir leben schon in der im
- 1:12:05Zeitalter der Multipolaren Welt. Die unipolare Welt existiert
- 1:12:14praktisch nicht mehr, es gibt sehr viele Polen.
- 1:12:19In in der Welt, die als Anziehungskraft und als
- 1:12:26Wirtschaftszentren sich etabliert haben.
- 1:12:30Und das ist schon die Realität. Das ist nicht nur Russland, das
- 1:12:34ist natürlich China, das ist Südostasien, das ist Indien, ist
- 1:12:38Lateinamerika mit den sehr starken industriewachstums
- 1:12:44Tendenzen. Das ist natürlich Europa, aber
- 1:12:49die afrikanischen Länder haben eine gute Trends heute, was mit
- 1:12:56uns sehr, sehr viel verbindet. Das ist eine Realität, Realität
- 1:13:03und diese Realität irgendwie zu verschweigen oder zu verneinen,
- 1:13:08das wäre mindestens leichtsinnig.
- 1:13:11Die Geschichte hat wird alles auf ihre Stellen platzieren
- 1:13:18lassen und wir sind absolut überzeugt, dass die Zukunft auch
- 1:13:24der Multipolaren, der Multipolaren Welt gehört.
- 1:13:29Das da gibt es, glaube ich, nichts Schlimmeres.
- 1:13:36Auch für die Leute, die nur für die Unipolare Welt plädieren.
- 1:13:44Das ist aber die Realität, damit muss man sich einfach abfinden
- 1:13:49und damit leben. Vor einiger Zeit hat sich
- 1:13:52Präsident Putin an die deutsche Bevölkerung gewandt.
- 1:13:56Welche Worte würden Sie den Menschen in Deutschland
- 1:13:59mitgeben? Ich würde natürlich alle gerne
- 1:14:06begrüßen, die diese Grußworte hören möchten.
- 1:14:10Wir sprechen mit allen, die das richtig will, wir haben keine
- 1:14:17Probleme mit dem deutschen Volk, in keinem Bereich, wir sind
- 1:14:23dafür, dass wir diese Zusammenarbeit in der Zukunft
- 1:14:29wieder mal organisieren. Dafür braucht man gewisse
- 1:14:35Kräfte, dafür braucht man Vertrauen, gegenseitiges
- 1:14:40Vertrauen. Aber ich glaube, dass die die
- 1:14:45Hoffnung stirbt zuletzt, wir haben vieles, was uns mehr
- 1:14:51verbindet als uns teilt, deswegen können wir in die
- 1:14:59Zukunft vielleicht mit. Ein bisschen Optimismus schauen.
- 1:15:04Der Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik
- 1:15:08Deutschland, Sergej Netschajew, sagt, Russland hat keine
- 1:15:12Probleme mit dem deutschen Volk. Die Tür zum Dialog ist offen und
- 1:15:19so sollten wir in die Zukunft schauen.
- 1:15:21Dafür vielen Dank wir bei gegen den Strom präsentieren
- 1:15:25Positionen und Perspektiven, welche die Propagandamedien
- 1:15:30verschweigen.