Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Temperaturen steigen auf 37 Grad
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- Music. Moin, ich bin Lars Heider. Heute geht es natürlich um die hohen Temperaturen, die es in Hamburg in den kommenden Tagen geben soll. Weitere Themen, der Polizist gelingt einen Schlag gegen Autodiebe, Hamburg wächst weiter und Nigel Kennedy gibt ein ungewöhnliches Konzert. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz drei, Hitze in Hamburg für Kinder besonders gefährlich. Auf Platz zwei, Schlagermove. Dieses Codewort sollten Sie kennen. und auf Platz 1 heiß, heißer Hamburg bis zu 37 Grad erwartet. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Mit mehr als einem Dutzend Festnahmen hat die Hamburger Polizei drei auf dem Diebstahl von Luxusautos spezialisierten Banden einen schweren Schlag versetzt. Durch die vor einem Jahr eingesetzte Ermittlungsgruppe Pantera sei der organisierte Autodiebstahl im hochpreisigen Segment nachhaltig geschwächt worden, sagt der Chef des Landeskriminalamtes Jan Hieber. Zwei litauische Banden seien vor allem auf Macan-Modelle von Porsche und Land Rover SUVs von Jaguar spezialisiert gewesen. Eine polnisch dominierte Gruppe ebenfalls auf den Diebstahl von Porsche-Modellen, das sagte Hieber. Daher rühre auch der Name der Ermittlungsgruppe Pantera ist der Sammelbegriff für Großkatzen. Macan ist das indonesische Wort für Tiger. Insgesamt habe es im Rahmen der Ermittlungen 16 Festnahmen gegeben. Darunter 13 Kurierfahrer. Im März seien mit der Verhaftung von einem polnischen und zwei litauischen Staatsangehörigen drei mutmaßliche Haupttäter gefasst worden, teilte die Polizei jetzt mit. Und diese Festnahmen seien sofort in der Statistik erkennbar gewesen. Die Zahlen BAMKZ-Diebstahl in Hamburg seien um 40 Prozent runtergegangen. Heute war es schon warm, aber es wird noch viel, viel wärmer. Am Mittwoch werden auch bei uns im Norden Temperaturen von deutlich mehr als 30 Grad erwartet. In Hamburg soll es laut dem deutschen Wetterdienst sogar bis zu 37 Grad warm werden. Das lässt die Waldbrandgefahr steigen. Im gesamten Norden wird mindestens Stufe 3 auf der fünfstufigen Skala des Waldbrandgefahrenindex erreicht. In einigen Teilen sogar Stufe 5. Stufe 3 steht für mittlere Gefahr, Stufe 5 für sehr hohe Gefahr. In Schleswig-Holstein und Hamburg streikt am Mittwoch die Gefahr von Waldbränden in einigen Regionen sogar auf Stufe 4. Und während der Deutsche Wetterdienst den Hamburgern und Hamburgern rät, sich in gekühlten Räumen aufzuhalten, ausreichend zu trinken und körperliche Anstrengungen zu meiden, bleibt Obdachlosen diese Möglichkeit zumeist verwehrt. Darauf hat jetzt die Diakonie hingewiesen. Sie prangert an, es fehlt an Hitzeschutzmaßnahmen und das mitten in Hamburg, in einer der reichsten Städte Deutschlands. Petra Carstensen, die sich ehrenamtlich in der ärztlichen Sprechstunde des Diakoniezentrums für Wohnungslose engagiert, schlägt Alarm. Sie sagt, ich zitiere, obdachlose Menschen sind bei Hitze einem besonders hohen Risiko ausgesetzt. Ihnen fehlt der Zugang zu Schatten, Wasser oder medizinischer Hilfe. Laut Stephanie Koch, wohnungslosen Expertin der Diakonie, zeigt sich Hamburgs öffentliche Wasserversorgung im Bundesbreitenvergleich nur unzureichend vorbereitet. Nur 50 Trinkwasserspender gibt es in der gesamten Stadt, sechs davon im frei zugänglichen Raum. Stefanie Koch warnt, ich zitiere, Menschen auf der Straße werden politisch im Stich gelassen. Freiwilliges Engagement für Unternehmen und Geschäften ist ein Anfang, ersetzt aber keine langfristigen strukturellen Maßnahmen seitens der Stadt. Hamburg wächst weiter. Ende 2024 lebten 1.862.565 Menschen in unserer Stadt. Wie das Statistikamt Nord mitteilte, sind das unglaublich. Knapp 11.000 Personen mehr als im Jahr 2023. Hauptursache für den Zuwachs seien die vielen Zuzüge. Insgesamt 95.603 Menschen zogen im Jahr 2024 nach Hamburg. Gleichzeitig verließen 83.138 Frauen und Männer die Stadt. Neben den Zu- und Vorzügen beeinflussten auch die Geburten- und Sterbefälle die Bevölkerungsentwicklung. So wurden im vergangenen Jahr rund 17.500 Neugeborene in der Hansestadt registriert. Demnüben überstatten 18.591 Sterbefälle. Es war das wohl bisher ungewöhnlichste Konzert des Jahres. Nigel Kennedy im Jazzclub Nika. An seinem Outfit hatte sich nichts geändert. Die Haare standen unordentlich zu Berge. Über seinem T-Shirt trug er ein Blouson mit einem Aufdruck von Jimi Hendrix. In der einen Hand hielt er seine teure Geige, in der anderen eine Flasche Bier. Äußerlichkeiten hat Nigel Kennedy nie großen Wert gelegt. Er fühlt sich seit Jahrzehnten wohl in der Rolle des Enfant Terrible des Klassik-Betriebs. In Sneaker, Hamburg und neuen Jazzclub, passten sein Aufzug und seine Lässigkeit ziemlich gut. In Hamburg machte Nigel Candy für ein Doppelkonzertstation, um zusammen mit der polnischen Chilistin Beata Urbanik-Kalinovskaia sein Programm Hard & Soul zu präsentieren. Und das hatte nur bedingt mit Klassik zu tun. Mehr zu diesem ungewöhnlichen Konzert lesen Sie auf www.abendblatt.de. Und wir hören uns morgen wieder mit den Hamburg News um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.