Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg in Flammen und Aufbruch: Hafenbrand, Neuwerk und die Drogen-Hotspots der Stadt
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- Music. Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 27. August. Explosionen bei Großbrand im Hamburger Hafen erschüttern die Nachlöscharbeiten. Hamburg investiert massiv in die Zukunft der Nordseeinsel Neuwerk. Hamburgs Polizei gedenkt mit einer Schweigeminute eines getöteten Kollegen aus dem Saarland. Kein St. Pauli-Fan am tödlichen Vorfall nach Spiel gegen Dortmund beteiligt. Markus Söder singt Seemanns Lied auf Helgoland und begeistert mit seinem Shanti-Auftritt. Music. Während der Nachlöscharbeiten bei einem Großbrand im Hafen ist es erneut zu Explosionen gekommen. Zwei Container gingen in Flammen auf und mussten aus sicherer Entfernung mit Wasserwerfern gelöscht werden, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. Um ein Übergreifen des Feuers zu verhindern, bauten Einsatzkräfte Wasserschleier zwischen den Containern auf. Die Explosionen ereigneten sich gegen 4 Uhr am Morgen. Es sei niemand verletzt worden, so der Sprecher. In einigen Containern herrsche noch eine enorme Hitze, bei der vermutlich Gasflaschen explodierten. Rund 30 Feuerwehrleute seien weiter im Einsatz. Sie decken Glutnester auf und öffnen Container, um sie abzulöschen. Erst danach können Ermittlungen zur Brandursache beginnen. Das Großfeuer war am Dienstagmorgen zunächst unter Kontrolle gebracht worden. Ein Ende des Einsatzes sei nicht absehbar, sagte der Sprecher. Er bezeichnete die Lage am Vormittag als statisch. Die Nachlöscharbeiten würden den ganzen Mittwoch in Anspruch nehmen. Durch das Feuer, das am Montagnachmittag im Stadtteil Veddel im Südosten Hamburgs ausgebrochen war, wurden sechs Menschen verletzt. Eine Frau ist inzwischen außer Lebensgefahr. Auf Neuwerk tut sich was. Finanzsenator Andreas Dressel, SPD, und Umweltsenatorin Katharina Fegebank, Grüne, haben am Montag mit einer kleinen Delegation Hamburger Nordseeinsel Neuwerk besucht und sich ein Bild von den Maßnahmen für Tourismus, den Nationalpark Wattenmeer gemacht. Unsere Nordseeinsel hat eine Zukunft. Dafür investiert der Hamburger Senat massiv, sagte der Sozialdemokrat. Und appelliert, jede Hamburgerin und jeder Hamburger sollte unsere Nordseeinsel besuchen. Da gibt's noch viel Potenzial. Worum es auf Neuwerk nun geht, lesen Sie morgen groß im Hamburger Abendblatt oder später auf abendblatt.de. Heroinsüchtige und Alkoholabhängige, Obdachlose und Dealer, auf nicht einmal zwei Quadratkilometern konzentriert sich in St. Georg das Drogenelend Hamburgs. Zunehmend beklagen Anwohner Belästigungen und Übergriffe. Hamburg sei eine soziale Stadt, sagt Christoph de Vries dem Abendblatt. Aber die Okkupierung öffentlicher Räume durch Junkies, Trinker und Dealer ist nicht hinnehmbar. Der CDU-Staatssekretär im Bundesinnenministerium fordert vom Senat mehr Polizeipräsenz, mehr Kameraüberwachung im öffentlichen Raum, mehr Sozialarbeiter und weniger Konzentration sozial belasteter Gruppen, um die Probleme in St. Georg in den Griff zu bekommen. De Vries Wahlkreis als Bundestagsabgeordneter ist Hamburg-Mitte und damit auch St. Pauli und St. Georg, der Hauptbahnhof und der Steindamm, die Umgebung des Drop-In und der Hansaplatz. Hamburger Polizistinnen und Polizisten haben mit einer Schweigeminute an den getöteten Kollegen aus dem Saarland erinnert. Dutzende von ihnen versammelten sich auf der Treppe vor dem Polizeipräsidium. Sie beteiligen sich damit an einer bundesweit geplanten Gedenkaktion. Während der Gedenkminute leuchtete das Blaulicht eines Einsatzfahrzeuges und Polizeipräsident Falk Schnabel hielt ein Bild des getöteten Polizisten in den Händen. Er war am Donnerstag im saarländischen Völklingen getötet worden. Der 34-Jährige versuchte mit seinem Kollegen, den mutmaßlichen Täter nach einem Raubüberfall zu stellen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft entriss der 18 Jahre alte Täter dem Polizisten die Dienstwaffe und schoss sechsmal auf ihn. Nun wird unter anderem wegen Mordes ermittelt. Fußballbundesligist FC St. Pauli hat mit Verweis auf die Staatsanwaltschaft klargestellt, dass in dem tödlichen Vorfall nach dem Punktspiel am Samstagabend gegen Borussia Dortmund kein Fan des Hamburger Vereins verwickelt war. Der mutmaßliche Täter solle Besucher des Hamburger Doms gewesen sein. Nach Erkenntnissen der Kriminalpolizei soll der mutmaßlich alkoholisierte 39 Jahre alte Anhänger von Borussia Dortmund mehrfach auf eine Personengruppe zugegangen sein und sie belästigt haben. Daraufhin soll der später identifizierte 22-Jährige ihn weggestoßen haben. Dadurch stürzte der BVB-Fan, schlug mit dem Kopf auf den Boden auf und verlor das Bewusstsein. Unbeteiligte, darunter laut FC St. Pauli auch Fans des Kiez-Klubs, übernahmen die Erstversorgung des Mannes und alarmierten die Rettungskräfte. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er am Sonntag starb. Die beteiligte Personengruppe hatte sich bereits vor dem Eintreffen der Polizei entfernt. Einsatzkräfte nahmen den mutmaßlichen Täter später vorläufig fest. Er wurde in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Die Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat bei seinem Besuch auf Helgoland ein Seemannslied geschmettert. Auf einem festlichen Helgoländer-Abend in der Nordseehalle der Insel gab Söder am Dienstagabend gemeinsam mit einem Schantichor das Seemannslied, sie hieß Mary Ann, von Freddie Quinn zum Besten. Schöner Abschluss des Tages. Der Schantichor wollte, dass ich mitsinge, schrieb der CSU-Politiker auf Facebook. Söder hatte auch einen kurzen Solo-Part. Den Text las der Süddeutsche dabei vom Papier ab. Für den Gesangsauftritt des Gastes gab es auch Applaus. Bereits im Juni 2024 hatte Söder in der ARD-Sendung »Inas Nacht« einen Auftritt mit diesem Lied. Damals erklärte er, dass seine Eltern das Lied auf endlosen Fahrten nach Italien immer gesungen hätten und weil es von der Stimmlage her für ihn passe, »Ich bin jetzt nicht so der oberste Sopran«. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast. Music.