Latest / Felix Tierwelt / #26 Warum deine Hundefotos nie gut aussehen und wie es besser geht!
Transcript
- Felix Tierwelt: In der Folge jetzt wird es richtig, richtig spannend, weil es geht hier ⁓ das schöne Thema mit der Kamera, nämlich ⁓ Hundefotos. Weil, vielleicht kennt man es oder auch nicht, meistens sehen Hunde auf unseren Fotos, die wir schießen als Hundebesitzer, manchmal total komisch aus, obwohl sie im echten Leben wunderschön sind. Was machen wir Hundebesitzer eigentlich falsch und was macht ihr als Profis denn anders? Ihr seid ja beide, in dem Falle du Anita und du Fiona, ihr seid ja schon länger als... Ich sage mal Profis unterwegs, was Thema Hundefotos und Co. angeht. Wie seht ihr denn das? Was machen wir sozusagen als Hundepersitzer falsch und ihr als Profis anders? Die Frage geht in dem Fall immer an dich, Anita. Anita: Der erste Punkt wäre natürlich, liegt zu deinen gar nicht bei uns, sondern auch an den Hunden. Die meisten Hunde, wenn man sie das erste Mal fotografiert, sind noch keine Profi-Models. Und wir Menschen wissen auch nicht, worauf kommt es das erste Mal an, wenn man anfängt. Jetzt hat man sich einen Hund aus dem Tierheim geholt, einen Hund vom Züchter, einen jungen Hund, einen alten Hund. Da kriegt man immer einen Charakter. die man noch nicht kennt, mit der man vielleicht noch nicht so die Bindung hat, noch nicht weiß, worauf kommt es an. Habe ich einen geduldigen Hund, habe ich einen dynamischen Hund, also das sind ganz viele Aspekte, da mit reinkommen. Und weil man natürlich auch als Fotografin lernt, als auch Brennweite, Licht, Komposition, wie setze ich meinen Hund hin, wo setze ich hin. ist der Hintergrund, ist der Wäschelstand da hinten, sind da meine Socken hinten und der Staubsauger und da platze ich meinen Hund davor. Also das ist natürlich ein Unterschied, ob ich einen weißen Hintergrund habe, wo der Hund halt dann hervorkommt oder ob ich natürlich, ob da hinten was im Hintergrund ist. Also als Fotografin hat man ein anderes Auge, aber man kann das auch, auch wenn man nicht Fotografin ist, trainieren. Also sowohl sein Auge als auch den Hund. mit dem Handy und Fotos trainieren. Das ist nämlich auch sehr lustig. Sehr viele Hunde, die wir fotografieren, da sagen die Besitzer nämlich oft, und wenn ich das Handy rausnehme, schaut der Hund halt weg. Und das ist halt ganz oft, wird das wenig trainiert. Also oft fehlt da irgendwie das Belohnsystem. Also ich nehme das Handy raus und dann gleich mal einen Keks oder klickern oder Lobworte oder gleich mal ein Spiel, sodass der Hund das Handy eigentlich gleich mal mit etwas Positiven verknüpft. Da hat man zum Beispiel mit dem Training schon sehr viel gewonnen eigentlich. Felix Tierwelt: Ich merke schon, es sind schon sehr viele Facetten, die man achten muss. Das ist jetzt nicht nur so, ich schnappe an mein Handy und dann Ciao Kakao, sondern es kommt auch viel, viel mehr an. Und da haben wir euch beide, ihr seid ja als Team unterwegs, was die wunderschönen Fotos angeht. Wir werden da natürlich auch drauf eingehen. Wir werden auch mal gucken, was kann man wirklich besser machen in Bezug auf Fotos? Was sind Fehler? Was sind natürlich auch Sachen, die wirklich hängen bleiben? in Form von Fotos, das ist ja auch nicht ganz ohne. Und da schon mal vielen Dank, dass ihr euch beide die Zeit genommen habt. Man hört es ja auch ein bisschen am Dialekt, ihr kommt aus Österreich. Aber ihr habt ja vorhin schon erwähnt, ihr gebt euch Mühe, ... Hochdeutsch zu plaudern, dass es jeder versteht. Deswegen da schon mal vielen Dank. Lasst uns jetzt da einfach mal ein bisschen starten ... mit eurer Geschichte, weil ich finde das auch ganz spannend, einfach mal da einen Einblick zu geben. Ihr nennt euch ja beide oder dementsprechend eure ... Firma oder sonstiges, wie man das nennen möchte. Ihr nennt euch ja Schnauze, Pfote, Blitz. Wie ist denn das überhaupt entstanden? Fiona: Also Schnauze-Photoblitz ist eigentlich erst durch ein Rebranding entstanden. Angefangen hat das eigentlich die Hunde-Fotografie bei der Anita. Vielleicht erzählst du denn deinen Part kurz. Anita: Ja, also ich habe mit 12 angefangen zu fotografieren und tatsächlich hat es mit Wildtieren angefangen. Also ich bin sehr gern rausgegangen, habe mich einfach hingesetzt, habe gewartet bis ich was für die Kamera kriege, ob das ein Reh ist, ob das ein Bussard ist. Das hat mich auch sehr viel in Geduld geübt. Also generell Tiere zu fotografieren übt einen sehr große Geduld. Und irgendwann hat sich das Hobby irgendwie geschiftet in Haustierfotografie. Und das ist sehr lang, jahrelanger Hobby einfach geblieben, den Hund vom Nachbarn zu fotografieren, Katze von der Cousine. so. Und irgendwann ist es dann in die professionelle Richtung gegangen und ich habe das Gewerbe angemeldet. Und wir haben uns in der Ausbildung kennengelernt und wie der Name entstanden ist. Ja, also die Fiona hatte eine sehr kreative Idee gehabt, weil sie hat gesagt, Fiona: Hehehehehe Anita: Wir haben immer Schnauzen vor uns, sind immer überall Pfoten und es hat sich irgendwie abgeleitet von dem Donnerwetterblitz. Dann ist irgendwie Schnauze, Pfote, Blitz. Also wir haben Schnauze und Pfoten und wir fotografieren mit Blitz. wir Fotos mit Blitz und irgendwie hat sich das so ergeben und das bleibt im Kopf. genau. Fiona: ... bei mir war es eben einfach, ich habe die Anita in Ausbildung kennengelernt und sie hat mich dann relativ bald eigentlich als Assistenz zu den Shootings mitgenommen und das hat sich glaube ich dann ganz als praktisch herausgestellt, weil es halt zwei Hände mehr gab vom Aufbauen beim Shooting halt dann selber, ich die Leckerlis einfach dahin halte wo halt die Kamera ist und die Anita aus den verschiedenen Winkeln das anpassen kann. Genau und das hat so Spaß gemacht, das auch zusammen zu machen, dass ich eigentlich mittlerweile jetzt bei jedem Shooting dabei bin und wir dann eben auch gesagt haben, wir machen das jetzt zu einer neuen Marke jetzt auch irgendwie und dann ist eben schnauzefuzi blitz entstanden. Felix Tierwelt: Hört sich echt genial an und man merkt, ihr habt euch beide gefunden aufgrund der Ausbildung oder wie war das jetzt genau nochmal? Fiona: Ja, Also die Anita hat schon gegründet gehabt und ich habe die an der Fotoschule Wien haben wir uns kennengelernt und ja, ich habe 2024 dann gegründet. Felix Tierwelt: Das läuft. Also seid ihr ein zwei Frauenteam oder habt ihr noch mehr Leute im Hintergrund? Fiona: zwei Frauen und ein Hund. Also der Manni, die Muse muss auch noch erwähnt werden. Felix Tierwelt: Also, sehr, sehr goldig auf jeden Fall. man merkt schon, ihr habt auf jeden Fall eine Leidenschaft entdeckt, was die Fotografie angeht. Zuerst bei dir, Andita, mit den Wildtieren. Und ich glaube dir da, da braucht man echt viel Geduld, weil die machen, was sie wollen, gefühlt. Und das ist gar nicht ohne. Ich glaube sogar ein bisschen noch schwieriger als die Vierbeiner, also unsere Hunde. Grundlegend, wenn man da mal guckt bei euch in der Geschichte, wahrscheinlich ist es da bei dir auch entstanden. Oder vielleicht auch bei euch beiden. Vielleicht kann man das auch so nennen. Was war? Euer erster gemeinsamer Hund, den ihr fotografiert habt, gab es da ein besonderes Erlebnis oder war das ganz normal gewesen? Fiona: Also zusammen mit ersten Hund war glaube ich der Manni. Einfach weil er nicht damit begonnen hat, Tricks zu zeigen und eben wie das Ganze funktioniert. ich durfte viel üben. Und mit dem Berni, also das ist Hund von meinem Bruder, der Cocker Spaniel. Mit denen haben wir zusammen dann noch ein Weihnachtsshooting gemacht und die sind auch immer wieder vor der Kamera. Mit Berni zum Beispiel haben wir auch schon was gewonnen, da kann ich ein Foto herzeigen. Wir uns sogar schon mal ausgezeichnet. Felix Tierwelt: Sehr gut, Ja, es ist schon eine krasse Sache und ich glaube, ich weiß nicht, wie ihr da so drauf seid. Solche Momente vergisst man nicht. Das bleibt irgendwo hängen. Es ist ja trotzdem ein sehr, emotionales Thema und Bilder sagen ja manchmal deutlich mehr als tausende Worte. Anita: In voll. Fiona: Das stimmt. Das ist auch genau die Grundidee von Schnauze-Potiblitz. Felix Tierwelt: Ich finde das schon echt spannend. Das Thema an sich ist schon sehr interessant. Und vor allem jetzt haben wir bisschen eure Geschichte gehört, wie das Ganze angefangen hat. Wir werden nachher natürlich noch ein bisschen mehr drauf eingehen, auch wie ihr euer Alltag so ausschaut oder wie sowas überhaupt abläuft. So ein Shooting, man kennt es ja nur eigentlich von Models. Jetzt haben wir einen vierbeinigen Models, auch spannend eine Sache. Aber lasst uns einfach mal in die Thematik einsteigen. Mehr wert als auch Tipps für all die Hundebesitzer, die gerade zuschauen oder auch zuhören. Wann ist denn der beste Zeitpunkt im Leben eines Vierbeiners für ein Shooting an sich oder wann macht es Sinn überhaupt anzufangen mit der Kamera loszuknipsen? Anita: Also da gibt es so viele verschiedene Möglichkeiten. gesagt, ich würde sagen, eigentlich sobald du einen Hund hast, machst du ja automatisch Handyfotos. Und warum wir in die Hundefotografie gegangen sind, ist, weil wir, ohne da jetzt irgendwie überheblich zu klingen, aber unsere Fotos sind ja dann, also die uns bucht man, ⁓ besondere Fotos zu bekommen. Es sind oft kriegen wir gesagt, ja die Mama hat jetzt ihren 60er und das ist ihr Herzenshund und wir wollen ihr da jetzt irgendwie besondere Fotos schenken und die werden ganz groß im Wohnzimmer aufgehängt und eingrahmt. Also uns bucht man für solche Fotos eben. Und ich finde es auch total schön, weil wir gerade vorher gesagt haben, erster gemeinsamer Hund war der Manni, ja das stimmt, aber mein allererster Hund, vor meiner Kamera war, war die Nala. Ich habe nämlich mit Hunde sitting. Ich habe mir ganz oft, also mit sechs Jahren, mir schon einen Hund gewünscht. Und es hat aber irgendwie nicht geklappt mit der Schule und mit der Zeit. natürlich sehr zeitintensiv und geldintensiv. Aber seit 2020 ist der Mann eben dann da, weil der allererste Hund, ich fotografiert habe, war eben Die Nala. Soll ich noch einmal anfangen? Der allererste Hund, den ich fotografiert habe, war eben die Nala. Die habe ich sieben Jahre lang, fast täglich Hunde gesittet und habe mit dem Hund einfach schon eine ganz enge Bindung gehabt. Und irgendwann habe ich mir gedacht, okay, jetzt setze ich sie vor die Kamera, weil dieser Hund hat eine Mutts Geduld mit mir gehabt, mit der wir probieren können, wie Felix Tierwelt: Nö, mach einfach weiter. Auch die Töne, die stören jetzt nicht, das ist in Ordnung. Anita: Wie es Licht? Wie setzt man den Hund richtig vor die Kamera? Wie kriege ich die Aufmerksamkeit von dem Hund vor der Kamera? Was für Geräusche muss ich machen, damit sich der Kopf zur Seite neigt oder damit der Hund lustig schaut? Der Hintergrund ist gut. Den Ahler ist nämlich eine rabenschwarze Hündin. Die schluckt sehr viel Licht. Das ist auch etwas, was man im Zuge von vielen Shootings lernt. Je dunkler der Hund, desto mehr Licht brauche ich und desto mehr Licht schluckt das Fell. Das ist sehr schön, weil wir mit zwei Jahren haben sie das erste Mal fotografiert. Mittlerweile geht es auf die neun, auf die zehn zu. Das sieht man einfach in den Bildern. Da verändert sich das Fell. Sie ist schon sehr weiß ⁓ die Schnauze. Vom Charakter ist sie ruhiger geworden. Bei zwei Jahren waren die Fotos noch sehr dynamisch und sie ist noch sehr viel rumgesprungen und jetzt ist sie schon bisschen ruhiger, jetzt ist sie eher eleganter, jetzt liegt sie schon oft am Hintergrund mit dem Pfoten verschränkt. ich finde, hat sowohl junge Hunde als auch ältere Hunde, jedes Alter hat seinen eigenen Charme, seine eigene Ästhetik und die eigene Aura im Bild. würde ich sagen, gibt vom Alter her eigentlich jetzt gar nicht das wichtigste Alter oder das beste Alter, das zu machen. Es ist natürlich hilfreich, wenn der Hund vielleicht schon sitzen kann oder warten kann. Wobei wir auch schon Hunde fotografiert haben, die das nicht gerne haben. Aber es wird sagen, jedes Alter ist das Wichtige. Fiona: Ja. Ich würde sagen, Zeitpunkt ist der richtige. Ob man die Fotos vom Welpen hat oder mitten im Leben oder halt dann auch von den Senioren, für uns ist es immer schön, die Hunde zu fotografieren. Felix Tierwelt: Ich denke vor allem, hat dann halt, wie du das ja auch schön beschrieben hast Anita, man hat so einen Zeitverlauf. Das Welpenalter, dann das Erwachsenenalter und später auch die Felderakete als Senior. Und das ist schon wahnsinnig schön, weil im Endeffekt ja, sowas bleibt halt hängen. Das ist eine Erinnerung, das ist wie bei uns Menschen auch, wenn wir in den Urlaub fahren und machen da tolle Fotos. Das ist auch schön, aber vom geliebten Vierbeiner, wo er auch die Emotionen mitschwingt, ist es schon eine geile Sache. Klar, denke mal auch so ein Zappelfilip, da wird es ein bisschen schwierig werden, dass der Vierbeiner schon bisschen irgendwie kontrolliert an die Sache rangehen kann, aber ich denke mal auch, das ist natürlich wieder komplett raus aus der Komfortzone für so einen Vierbeiner. Alles ist neu und total interessant und ich glaube, da gibt schon spannende Erlebnisse bei euch zwei, die ihr da so erleben durftet. Wenn wir jetzt mal so ein bisschen vor dem Shooting beginnen, was sollte... einen Hundembesitzer in dem Falle beachten, sollte er da schon den Vierbeiner ein bisschen drauf trainieren oder irgendwas mitbringen, was macht denn da am meisten Sinn als Vorbereitung vor so einem professionellen Shooting? Fiona: Also Fellpflege ist natürlich ideal, wenn der Hund geschnitten werden muss oder getränkt werden muss, dass man nochmal zum Friseur geht vorher, im gewissen Zeitraum davor eben. Weil genauso wie bei uns Menschen vielleicht nicht direkt nach dem Friseur, man weiß ja immer nicht ganz, ist man hundertprozentig zufrieden oder nicht. Aber so, wie die Anita vorhin schon gesagt hat, ideal ist natürlich, wenn man ein paar Kommandos kann. Muss nicht sein. Wir haben auch schon Hunde gehabt, vielleicht nur Sitz konnten. Aber man kann mit den Hunden durch Körpersprache auch so viel arbeiten und sie auch einfach mal selber agieren lassen. Dass das auch nicht unbedingt notwendig ist. Was noch wichtig wäre, bisschen Auslauf davor. Jetzt nicht zu viel, sondern einfach, damit der Hund sich lösen kann und den Auslauf schon hat, der aber trotzdem noch die Energie für das Shooting hat. Weil, wie du auch schon gesagt hast, Felix, es ist trotzdem eine aufregende Situation. Genau, und das letzte wäre vielleicht bisschen zurückschrauben beim Essen, dass das Frühstück vielleicht nicht so groß ist, weil wir arbeiten dann doch auch mit futtermotivierten Tieren. Da geht es dann gut mit den Leckerlis und Leckerli schmeißen ist ja auch eines unserer Lieblingsmotive. Genau, das kann man dann aber auch nachher anpassen beim Abendessen. Felix Tierwelt: Logi, Logi bedeutet jetzt auch nicht den Hund vollfüttern mit Futter davor, nicht dass das Futter dann später noch rauskommt, Fiona: Ja. Genau! Felix Tierwelt: Das wäre auch nicht so gut. Wie sieht es da von deiner Seite aus Anita? Hast du da noch ein paar Ratschläge oder war das schon mal ganz gut ausgefüllt? Anita: Das war eigentlich ganz gut abgedeckt. Das machen wir mit dem Mani auch so. Wenn wir mal so Testshootings mit dem Mani haben, da gehen wir vorher eine Runde raus und das Frühstück wird ein bisschen, oder je nachdem das Abendessen wird ein bisschen eingeschränkt, weil der Mani ist sehr futtermotiviert. Und ich meine, das sehe ich dann immer von Hund zu Hund. sage immer jeder Besitzer, also wir sind da in Rücksprache mit den Besitzern und jeder Besitzer kennt. seinen Hund oder seine Hunde ⁓ am besten und weiß auch zum Beispiel, wann wir diese Shooting ansetzen und welche Uhrzeit zum Beispiel, ob die am Vormittag eher konzentrierter sind oder am Nachmittag und genau, unterhunde raus und dann die ganze Energie dürfen sie dann im Shooting einsetzen und wir sagen euch immer dazu, nach dem Shooting, die werden heute gut schlafen. Die meisten Hunde haben dann so ein 3-4 Stunden Nickerchen. Man nimmt sich die ganze Energie da. reingesteckt habe im Shooting und super modeliert. Felix Tierwelt: ist auf jeden Fall eine krasse Nummer. Also klar, ich denke mal, man sollte da einfach mit dem gesunden Menschenverstand rangehen, auch nicht dann den Vierbeiner vollknallen mit Futter oder mit Wasser oder weiß Gott was. Es ist halt eine Ausnahmesituation, aber es ist eine schöne, wenn man das vor allem gemeistert bekommt, mit dem Vierbeiner zusammen. Ich glaube, ihr macht ja auch Bilder als auch sozusagen nur der Vierbeiner als auch glaube ich Mensch und Hund zusammen oder macht ihr nur explizit den Hund selbst? Fiona: Wir machen hauptsächlich im Studio Hunde-Paträt. Meistens sind es ein Hund oder auch mehrere Hunde. Manche Besitzerinnen und wünschen sich dann schon noch ein gemeinsames Foto. Das machen wir dann meistens auch noch dazu. Hauptsächlich sind es nur die Vierbeine vor der Kamera. Felix Tierwelt: Okay, es ist schon mal gut zu wissen. Und ganz stumpfe Frage, ich glaube das fragt sich bestimmt jeder gerade hier, der gerade zuschauen und zuhört. Wie lange dauert so Shooting? Wie läuft das überhaupt ab? Also haut mal raus. Also ich habe da gar keinen Plan. Ich bin echt gespannt, wie es so abgeht. Anita: das ganz unterschiedlich von Hund zu Hund. Wir arbeiten auch mit Angsthunden, also das sind natürlich dann immer Hunde, für die wir mehr Zeit einplanen. Auch wieder komplett charakterabhängig, also das kann man wirklich gar nicht standig sagen. Für jeden Hund brauchen wir so und so viel Zeit. Wir arbeiten auch ohne Druck auf Besitzer und Besitzerinnen und auch ohne Druck auf den Hund. Es läuft auch meistens so ab, dass wir kennenlernen. dass sich die Hunde immer die Hunde müssen sich ja immerhin auf zwei neue Personen einlassen quasi. Das machen die meisten auch sehr souverän. Und es gibt Hunde, die haben eine Aufmerksamkeitsspanne von 20 Minuten. Dann war es das und da muss man seine Fotos kriegen. Es gibt Hunde, die stehen hier eine Stunde vor dem Hintergrund und sitzen dort brav und wollen total fotografiert werden. Und wir haben auch letztens jetzt Fiona: und wollen noch nicht gehen. Anita: Genau, bitte, jetzt erzähl ich von einem Posten der ja. Fiona: Letztens haben wir drei Boston Terriers gehabt und sie haben Wandernstunden angezogen. Es war kalt und sie haben Mäntel angehabt und waren dann schon am Gehen. Also die Besitzer waren schon echt schon fertig und der Vicky ist dann zurück gerannt und hat sich auf den Hintergrund gesetzt und wollte noch weitermachen. ⁓ Felix Tierwelt: Das ist... Fiona: Also das ist uns auch einfach voll wichtig. Das kann man natürlich bei jedem Hund so, aber dass es ihnen wirklich Spaß macht und sie auch Zeit haben sich dran zu gewöhnen. ist nämlich, ich weiß nicht ob du jetzt schon gesagt hast, aber wir rechnen so ungefähr mit eineinhalb Stunden. Da ist aber auch einberechnet aufbauen, abbauen, je nachdem auch wo wir das Shooting machen. Wir haben nämlich ein mobiles Studio. Das heißt wir bieten auch an, dass wir zu den Leuten nach Hause kommen und dort aufbauen. Das nimmt einfach den Hunden. ein bisschen Stress, gerade auch Angsthunden. Aber da ist eingerechnet aufbauen, dann erstens mal eine Gewöhnphase, dass der Hund sich am Set, sage ich jetzt, also wirklich mit Hintergrund, der ist dann so ausgerollt und über den Boden gespannt, dass der Hund sich mal in dieser Umgebung auch einfach adjustieren kann, mal ein bisschen über den Hintergrund laufen oder am Stativ schnuppern. Das ist auch einfach diese Gewöhnphase. noch dazu, dass wir einfach mal den Blitz auslösen, dass das Geräusch einfach positiv konnotiert wird, sofort mit Streicheln oder Leckerli belohnt wird. Manche Hunde müssen sich auch erst an die Kamera gewöhnen, also da ist echt das Kamerahalten, da sind sie dann bisschen neugierig. Genau, und dann ist je nach Aufmerksamkeit Spannung. Wenn wir merken, dass die Hunde keinen Spaß mehr haben oder müde werden, dann wissen wir auch schon, jetzt geht es dem Ende zu. Dann gibt es vielleicht noch so die Geheimwaffe. Das ist immer so unser Trick am Schluss. Wenn die sehr ästhetischen Fotos dann alle schon im Kassen sind, holen wir das Joghurt. Anita: Vielen Fiona: Das funktioniert eigentlich wirklich bei 99 Prozent der Hunde. Das sind meine Lieblingsfotos, wenn sie sich so wie die Schnauze schlecken und man das einfachen kann. Felix Tierwelt: Das ist schon eine krasse Sache, woran man alles denken muss und wie sowas abläuft. Was für mich ultra interessant ist, was du gerade angesprochen hast, Fiona, ihr habt ein mobile Studio bedeutet ihr seid, ich sag mal europaweit unterwegs in Österreich oder wie läuft das bei euch ab oder wie geht das? Anita: Also zurzeit noch österreichweit. natürlich, sagen immer, wir fahren dorthin, wo die Leute uns haben wollen. von dem her. Aber es ist, wie gesagt, wie bereits erwähnt, wir haben einfach gemerkt, dass es gewissen Hunden vom Charakter, je nachdem kommt wieder drauf an, einfach den Stress wegnimmt. da im gewohnten Umgebung es sind keine neuen Gerüche in dem Sinne, wenn... Gerade bei uns, wenn die Hunde zu uns kommen, natürlich auch wenn man drüber saugt oder so, aber wir wissen alle wie gut die Riechzellen von einem Hund funktionieren, natürlich riechen die da, waren schon andere Hunde und so weiter, das ist halt einfach ein Stressfaktor. Und wenn wir eben hinkommen sind quasi wir nur die Einzigen, die irgendwie neu sind und der Hintergrund der irgendwie neu ist und der Rest ist quasi, kenn ich alles, also von dem her ist das dann normal gar nicht so schlimm. Felix Tierwelt: Find ich richtig gut. Entschuldigung, wenn ich dich da unterbreche, weil im Endeffekt ist es ja auch so wie beim Tierarzt. Also wenn der Vierbeiner schon weiß, ey, scheiße, heute geht's zum Tierarzt, kacke, ey, da sind die Haare schon oben, der Stress ist schon da. Und natürlich alles, was neu ist, verursacht Stress und dann sind natürlich Hunde total hüpplich. Und wenn ihr vorbeikommt, nach Hause vor allem, zu der Fellrakete oder zu dem Meeren, wie ihr es so schön beschrieben habt. dann ist es schon was außergewöhnliches und ich denke schon, dass ihr irgendwann wahrscheinlich deutlich mehr reist, weil eure Fotos, die ihr so gerade mal gezeigt habt, oder das eine zumindest, wir werden wahrscheinlich noch ein paar andere sehen, das ist ja schon außergewöhnlich. Und das ist einfach so ein Punkt, sowas kriegt man nicht. Und das funktioniert auch nicht mit KI oder weiß Gott was, sondern da muss man sich auskennen und wenn man sich nicht auskennt, dann kann man einfach vergessen. Und das ist schon ein wichtiger Punkt. Und das ist schon mal schön, dass wir jetzt ein bisschen in die Tiefe gehen konnten, was so ein Shooting angeht, weil ich glaube viele wissen gar nicht, wie läuft das ab, wie macht das überhaupt Sinn und und und und. Und da konnte man glaube ich ein bisschen guten Einblick verschaffen. Jetzt geht es aber mehr ein bisschen ⁓ dieses Endgerät hier, also es muss jetzt kein iPhone sein oder so ein Quatsch, sondern generell ⁓ Handyfotos, auch ein bisschen was Fehler angeht und sowas, weil ich bin immer ein Fan davon, ein bisschen auf Fehler hinzuweisen, weil man lernt dadurch natürlich Fehler zu vermeiden und dementsprechend in dem Falle bessere Fotos hinzukriegen. Was sind denn aus Eurer Sicht, aus Eurer Erfahrung vor allem, ihr seid ja die Profis, die häufigsten Fehler bei Handyfotos? Anita: Also ich finde, der größten, da wird jetzt gleich die Fiona mir wahrscheinlich dann später wieder sprechen, sie wird es erklären, einer der größten Fehler ist, man geht nicht auf die Augenhöhe. Also, bei einer dänischen Dogge, ja, dann ist das nicht so schwierig, weil da ist das, ist tatsächlich teilweise schon, je nachdem wie groß man ist, die ist schon direkt auf Augenhöhe, wenn man das Handy einfach raushaltet und auf Brusthöhe haltet. Wenn man jetzt aber an Dachschlott, an Chihuahua oder irgendwas sehr viel kleineres hat, finde ich persönlich gibt es dem Bild einfach viel mehr Nähe, viel mehr Emotionen, wenn man wirklich auf Augenhöhe runtergeht, auch wenn die Knie vielleicht bisschen beleidigt sind dann, aber man hat dafür ein schönes, emotionales Poto von seinem Vierbeiner. Und Hintergrund finde ich, das haben wir heute ⁓ schon angesprochen, ein ganz großer Punkt. ⁓ Die meisten fotografieren ja entweder in der Wohnung, im Haus oder draußen beim Spazieren. das ist wirklich ein Punkt, man echt easy beheben kann, indem man oft nur zwei Meter Schritt nach links oder nach rechts macht oder eben den Hintergrund schnell aufräumt. Dadurch geht der Fokus einfach mehr auf den Hund und es lenkt hinten nichts ab. Felix Tierwelt: Ok, ok, dann haben wir schon ein paar Fehler gesammelt. Wie sieht es von deiner Seite aus, Fiona? Wiedersprichst du Anita oder wie sieht es aus? Fiona: Nur ganz wenig. Ich liebe es, ein ganz gewisses Motiv, das wir immer wieder schütten, einfach so der 45 Grad von oben und man sieht nur... Das ist einfach so süß. Es klappt bei manchen Rassen gar nicht. Da sieht man dann die Füßchen einfach nicht. Aber bei den meisten sind das einfach so zuckersüße Fotos. Aber Fehler... Ich glaube, Geduld ist ein wichtiger Punkt. Es ist natürlich was anderes, wenn man jetzt einmal schnell schnell ein Foto... ⁓ liegt süß da, hol das Handy raus, mach schnell ein Foto. Oder wenn ich mir wirklich Zeit nehme und den Hund da jetzt zu mir hol, ihm Aufmerksamkeit schenk und auch mit einem Belohnsystem. Sei es... Es muss nicht immer leckerlich sein. Also viele Besitzerinnen sind dann vielleicht... eher dagegen, dass der Hund dann so viele Leckerlis frisst, man kann ja auch mit Streicheneinheiten belohnen oder mit dem Lieblingsspielzeug oder danach geht's raus oder danach wird gespielt. Das ist, ich, ganz wichtig, dass man eben dem Hund da wirklich die volle Aufmerksamkeit schenkt und Geduld hat und dem Hund auch eine Motivation gibt, ⁓ das da cool zu finden, wenn ich da mein Handy jetzt nehme und nicht einfach jedes Mal wegzuschauen. Das ist ein Hund von meinen Eltern, die ist auch ein bisschen ein Angsthund. Also war voll der Angsthund. Mittlerweile ist sie schon älter und ist schon gewöhnt an mehr Sachen, aber die hat echt, also sobald man das Handy nimmt, schaut sie so in die Luft. Meine Eltern wollten natürlich auch tolle Fotos und haben uns gebeten. Da hat es aber alleine mal ewig gedauert. Bambi war dann bei der Anita in der Wohnung und wir haben dann einfach mal probiert, wie machen wir das. Sie hat sich natürlich sofort versteckt. Dann ist es eine Zeit lang einfach gewesen, okay, komm jetzt unter dem Tisch raus. war echt 15 Minuten, da die Anita da gesessen. Jedes Mal, sie den Kopf unter dem Tisch hervorgehoben hat, hat sie eine leckere Idee. Und da haben wir auch eben das Setting dann angepasst. meine, da haben wir nicht Handyfotos gemacht, mit der Kamera. Aber da haben wir zum Beispiel dann den einen anderen Hintergrund verwendet, weil das große Set wäre total erschreckend gewesen. Aber da haben wir auch eben uns einfach Zeit genommen, der Hund einfach mal auch wirklich, sobald sie den Kopf zur Kamera gedreht hat, gestreichelt worden oder belohnt. Und so kriegt man dann halt die Fotos, man haben möchte, weil da kommt dann der Charakter raus. Felix Tierwelt: Es ist schon heftig, was ihr da so an Tipps oder an Fehler raushaut. Das ist Wahnsinn. Also es gibt schon viele, ich versuche mal das ein bisschen so zusammenzufassen. Also im Endeffekt ist halt das Wichtigste natürlich die Lichtverhältnisse, aber auch nicht, dass man jetzt völliges Chaos im Hintergrund hat, weil dann sieht das beste Foto genauso scheiße aus wie sonst, weil dann sieht man immer das Chaos im Hintergrund, denkt sich so, man kann das zwar auch so blören, also so unscharf machen, aber dann sieht es ja trotzdem und dann denkt man sich auch so... Anita: Vielen Felix Tierwelt: Scheiße, hätte ich mal aufgeräumt, gefühlt schaue ich aus wie so Messi Haushalt. Oder ich denke halt auch der Punkt ist, was sie auch angesprochen hat oder du vor allem, Fiona, die Ungeduld. Man kennt es, ich bin ja im Bereich der Hundernährung sehr aktiv und begleite da sehr viele Leute und man kennt es halt heutzutage aufgrund von der Ungeduld. Man möchte nur das Beste für den Vierbeiner, aber aufgrund dieser Thematik macht man halt schnell, schnell, schnell, schnell, schnell von heute auf morgen alles Mögliche oder von Sekunde zu Sekunde. Und das ist auch so der Punkt, wo ihr auch beschreibt oder was ich sehr, sehr gut finde. Fiona: Mhm. Felix Tierwelt: Es müssen nicht immer nur leckerlich sein, es können ja Klicker sein oder Zärtlichkeit. Hunde lieben ja sowas, auch die emotionale Nähe. Und einfach da Geduld zu haben und nicht direkt, ich will jetzt einen super Model da auf meinem Foto drauf haben in Form von vier Beinen. Und das ist schon sehr, ausschlaggebend. Dofe Frage an euch. Vielleicht hat das irgendwie mit dem zu tun, was wir gerade schon bequatscht haben. Ich habe viele Klienten, die mir immer die Foto schicken, weil ich habe von euch schon erzählt. Fiona: Genau. Felix Tierwelt: Und die sagen mir dann immer so ein bisschen, ja meine Fotos sind scheiße aus, irgendwie sieht mein Hund total komisch aus. Liegt das dann am Licht oder woran liegt das? Habt ihr da Erfahrungen gemacht, warum dann Hunde manchmal total komisch ausschauen und bei euch sehen sie total krass aus und schnappen schon nach einem Leckerli oder wie hat das miteinander zu tun? Anita: Also unter anderem Handy versus Kamera ist die Brennweite. Also ganz viele Handys haben Weitwinkel, sind Weitwinkelkameras. Und dadurch, dass es weitwinkelig ist, gehe ich oft näher hin zum Hund. Das heißt, die Hunde schnauzen und die Augen gehen optisch nach hinten. Die Schnauze ist ganz groß vorne. Also das ganze Gesamt, das Erscheinungsbild vom Hund verzerrt sich einfach optisch. Fiona: Also es gleicht einfach nicht dem menschlichen Auge. Es ist wie Willen sehen. Anita: Genau, genau. Als Tipp wäre da zum Beispiel, wenn man sagt, will jetzt die Schnauze und so ungefähr gleich abgebildet haben, wie man den Hund jetzt sieht, man ihn anschaut. Naja, man geht einfach zwei Schritte zurück oder drei Schritte und zoomt ein bisschen rein. Dann verändert sich die Brennweite wieder und der Hund schaut ein bisschen mehr in Richtung, wie er wirklich ausschaut. Man ist natürlich, ich sage immer, ist immer Geschmackssache, weil wie gesagt, machen auch sehr, wir lieben eigentlich, gerade mit der Kamera, diese lustigen Fotos, also wann die Schnauze größer wird und die Pfoten ein bisschen kleiner. das kann schon sehr cartoonähnlich wirken, es hat schon seinen eigenen Schmäh einfach. Aber wenn man sagt, man möchte das jetzt explizit zum Beispiel nicht, dann relativ eben reinzoomen. Genau. Felix Tierwelt: Das bedeutet für mich Dummi in dem Falle, schnapp mein Handy, mach die Kamera-App auf und dann geh ich halt einfach ein bisschen zurück und zoom minimal rein und dann sieht es schon ein bisschen besser aus als... Anita: Genau, beim iPhone jetzt statt 1, 2 oder 4 zum Beispiel. Fiona: Es sind ja auch andere Kameras, also mittlerweile hast du ja dann wirklich auch andere Linsen. Felix Tierwelt: Ja, es ist ⁓ Wahnsinn was abgeht. Also ich habe hier so ein neues Handy bekommen. Das ist ja wirklich krass was du damit anstellen kannst gegenüber früher. Das ist ja verrückt manchmal. Aber das ist schon total interessant was ihr sagt. Wir hatten es schon gerade gehabt. Ich glaube das hast du in dem Falle gesagt Anita, wenn ich mich nicht täusche. bisschen die Lichtverhältnisse. Dass da immer ein bisschen Fehler gemacht werden oder dass deswegen auch manche Fotos einfach katastrophal ausschauen. Welche Lichtverhältnisse sind denn überhaupt ideal ⁓ ein Foto zu schießen von der geliebten Felderakette? Anita: Genau, also wenn man jetzt davon ausgeht, dass man keinen Blitz hat, so wie wir, weil wir fotografieren ja mit Blitz, ist weiches Licht total toll. Also sprich, früher Morgenstunden oder Nachmittagstunden. Eher zu vermeiden wäre Mittagssonne, weil das ist immer präferiert. Je nachdem, jeder findet andere Fotos schön. Manche mögen harten Schatten. Aber so jetzt im Allgemeinen als Tipp. hätte ich gesagt keine Mittagssonne, weil das macht harte Schatten. Und die meisten Hunde, inklusive meinem, da bin ich auch schon selber drauf gekommen, kneifen dann sehr oft ihre Augen zusammen. Das sind zwar lustige Fotos, ich finde diese Fotos sind zum Schießen, aber wenn man natürlich jetzt ein Foto will, wo der Hund die Augen offen hat und halbwegs normal reinschaut, dann ist das eher zu vermeiden. Und indoor ist es genauso, also schauen, dass eine Tageszeit gewählt wird. wo viel Licht da ist. Da sind meistens auch, also eher in der Früh, Vormittag. natürlich ist es wieder hundeabhängig, weil bei meinem eigenen Hund, dem brauchst du vor 11 Uhr nicht sagen, er soll jetzt außer seine Federn und sich hinstellen fürs Fotografieren. Der schaut dich blöd an, sagt, du hast oft die Uhr geschaut. Aber es gibt natürlich auch Hunde, und sie ihn in Früh schon anklopfen und sagen, und was machen wir heute? Also die könnte man zum Beispiel dann perfekt in der Früh fotografieren. Und ich finde auch bei, also zum Beispiel auch gerade in Wien bei Barks oder so ist jetzt in der Früh auch weniger los. Also wenn man jetzt sagt, okay, man will seinen Hund irgendwie vielleicht im Wald oder im Park einmal probieren zu fotografieren, zum Beispiel auf einem Baumstumpf hinsetzen oder so, ist voll das süße Motiv. Dann geht es, ich, auch gut ⁓ die Zeit. nicht so viel Ablenkung ist und wir nicht so viele Leute im Park sind. Felix Tierwelt: Ist schon mal ganz kurz gut zu wissen. Wir sprechen ja die ganze Zeit über Fotos hier, Fotos da. Habt ihr denn noch ein paar andere Fotos auf Lager, die ihr gerade zeigen könnt? Vielleicht könnt ihr dazu auch was erzählen. Ich weiß es nicht. Wir hatten es ja gerade schon. Manche Bilder und Fotos erzählen ja mehr als tausende von Worten. Ihr seht schon bei dir Anita, das ist Weihnachten, oder? Anita: Das ist Weihnachten tatsächlich. Und jetzt haben wir schon so oft geredet vor Manni. Das ist mein Hund. Das ist ein border Terrier-Dackelmischling. Also wie sagen wir, Terrier mit Terror gemixt. Und der ist tatsächlich unsere Fotomuse, sagen wir so. Der ist mittlerweile auch eine Mordsgeduld und jetzt ist mittlerweile sechs Jahre alt. Fiona: Genau. Anita: spüre ich mittlerweile auch schon bisschen eine Bindung mit ihm. Es war am Anfang ein bisschen frustrierend, weil natürlich der Nala der erste Hund war, dem ich wirklich jahrelang und täglich Kontakt gehabt habe. Und dann habe ich meinen eigenen Hund gekriegt und habe mir gedacht, es gibt sie ja nicht, eigener Hund schaut mich beim Spazierengehen nicht an, warum funktioniert das nicht gleich so wie mit der Nala. Aber natürlich. Da ist wieder das Thema der Geduld. Aber mittlerweile sind wir super eingespieltes Team. er arbeitet. Er eine Arbeitsrasse, borderteil, man merkt da wirklich vom Kopf her, der will arbeiten. Der ist voll motiviert und der macht wirklich jeden Blödsinn mit. Deswegen ist er perfekt geeignet, ⁓ für uns als Muse zu spielen und zu sagen, zu schauen. Können wir das anderen Hunden überhaupt zumuten? Oft kommt die Fiona oder ich mit der verrücktesten Idee daher. Sprich, siehe Weihnachten. Was ist, wenn wir den Manni im Rentier-Gewaih aufsetzen? Genau, oder was ist, wenn wir dem Hund Christbaumkugeln über den Kopf halten? Das finden ganz viele Hunde natürlich nicht toll. Da musst du schon einen selbstbewussten Hund haben, der sagt, okay, passt cool. Fiona: Ich weiß nicht, wie das jetzt so gut sieht. Anita: für die richtige Motivation mache ich das und es kommt ein super Foto raus. Fiona: Aber das sind halt die Motive, die man weiß, ist ein Hund, macht bei allem mit, der lässt sich sowas aufsetzen. Nur weil sich die Besitzerinnen jetzt ein Weihnachtsfoto wünschen, heißt das nicht, dass jeder Hund das aufsetzen will. Und sobald er das nicht will, sieht man das auch am Foto. Felix Tierwelt: Was ich aber cool finde, oder habe ich mal gerade dran gedacht, das Foto ist ja richtig genial mit dem Rentierzeug da. Man kann ja wirklich ohne Scheiß dann sagen, ey, das Foto ist so genial, ich mache daraus in Zukunft Weihnachtskarten und verschicke die an meinen Liebsten. Fiona: far. Anita: Das ist tatsächlich so passiert. Ich muss sagen, ist zumindest mein persönliches Lieblingsweihnachtsfoto. Wir haben mit anderen Hunden einen Samoyeden vor der Kamera gehabt, der total entzückend war. Natürlich mit dem komplett weißen Fell, also der hat ausgeschaut wie ein Eisbär. Der hat sich das auch super aufsetzen lassen. Und das ist natürlich auch wieder herzig. Felix Tierwelt: Also... Fiona: Vielen für's und man Felix Tierwelt: ist schon Wahnsinn. Vor allem die Rasse ist wunderschön. Solche Hunde, also Samuilde an sich, die sieht man ja ganz ganz selten. Meistens ist es halt auch denen geschuldet, weil die halt wirklich aufgrund vielen anderen Bedingungen arschdeuers sind, muss man ja dazu geben oder dazu sagen. Aber das ist schon eine wahnsinnig interessante Geschichte und vor allem, wir hatten es ja gehabt, das ist halt einfach so, dass diese Fotos einfach in Erinnerung bleiben und man kann dann halt viel dann... Anita: Mhm. Felix Tierwelt: die verwenden für Postkarten oder Weihnachtsgrüße oder weiß Gott was. Und das ist schon was besonderes. Und vor allem, denke halt auch mal, wenn man sich das dann ausdruckt oder halt dementsprechend ausdrucken lässt professionell gesehen, dann hängt es sich dann bei sich zu Hause an. Immer wenn man vorbeiläuft, weiß man, okay, das war der und der Moment und das bleibt schon hängen. ist schon eine krasse Sache. Habt ihr dann eigentlich bei euch dann im Büro oder zu Hause dann auch ewig viele Fotos hängen oder wie seid ihr dann zu zweit so drauf? Fiona: Eigentlich sehr viel am Handy. Ich habe schon noch welche aufgestellt zu Hause, aber ich glaube, ist einfach dadurch, dass ich so viel mit Fotos zu tun habe, einfach auch jetzt nicht... Natürlich, wird immer gedruckt, alles was für Flyer und sowas gebraucht wird. Felix Tierwelt: schon interessant. Anita: Ja, bei uns im Haus sind sehr viele Fotos von Mani und von der Familie. Aber es ist oft die Entscheidung. ihr habt dann ihr das Problem gar nicht, dass ich mir das auffänge, sondern welches Foto. dann ist ja, weil dann hänge ich erste Fotoshooting zum Beispiel von Mani auf, das ja irgendwie einen sentimentalen Wert hat, oder hänge ich das beste Foto von ihm oder das charakteristischste Foto von ihm auf. und dann auch in welchem Stadium, weil natürlich frisch vom Friseur schaut er aus wie fünf Monate und kurz vor dem Friseur, wenn er getrimmt werden muss, schaut er aus wie 15 Jahre. Das natürlich auch immer, weil das hängt man auf. Aber er wechselt, seine Fotos wechseln oft meinen Handyhintergrund. Von dem her. Fiona: nicht mehr kommt, genau. Felix Tierwelt: Das glaube ich. Es geht in dem Fall natürlich am schnellsten. Man hat ja das Handy immer mit dabei und das ist schon eine sehr interessante Sache. Wir haben jetzt bisschen auch gequatscht über die größten Fehler oder grundlegenden Fehler, also auch teilweise Tipps schon, auch was Licht und Kohan geht. Wir haben es oder vielleicht habe ich es auch von ausgedrückt, diese Bilder verschaffen auch bisschen Emotionalität oder verbinden teilweise gewisse Sachen, die man da auch fühlt. Gab es denn bei euch beiden mal ein Shooting, was ihr gemacht habt, das euch emotional extrem besonders berührt hat? Gab es da irgendwas mal, worüber ihr erzählen könnt und dürft? Ich weiß nicht. Fiona: Ich glaube zu viele, ⁓ jetzt alle aufzuzählen. Also ich fand extrem schön, das war im Herbst ein Border Collie, der Sammy, der schon älter, ich glaube zwölf Jahre alt war und schon taub war. Mit dem konnten wir halt nicht über Befehle arbeiten. Also waren wir am Anfang okay, wie wird das denn jetzt? Aber der hat so gut mitgemacht. mit Handbewegungen, einfach von der Körpersprache her genau gecheckt, was wir von ihm wollten. Und das fand ich extrem schön. Felix Tierwelt: schon schöner Moment. ist es bei dir Anita? Anita: Ich finde generell, ich finde natürlich jedes Shooting total einzigartig für sich, besonders jetzt, wir, dadurch dass wir mit Angsthunden arbeiten, finde ich die ja immer besonders schön als Feedback, vor allem wenn man dann sieht, das ist eigentlich ein Hund, von dem die BesitzerInnen sagen, der hat Angst vor Menschen oder vor dem und dem Geräusch und so. Aber wir hätten so gerne ein Foto von dem Hund, dass man das oft im Laufe des Shootings dann merkt, die öffnen sich und die vertrauen gleich zwei neuen Menschen und es kommen total herzige Fotos dann raus und dann sind die Besitzer so happy drüber. Ich finde das total schönes Feedback auch einfach von dem Tier. eigentlich irgendwie oft dann schlechte Hintergründe, weil es sind ganz oft Hunde aus Tötungsstationen oder die schon ewig auf der Straße gewohnt haben und so weiter, die jetzt Gott sei Dank ein schönes Zuhause haben, natürlich, sage ich, gewissen Baustellen zu kämpfen haben natürlich, dadurch, dass sie so viel Angst haben. Und genau, zum Beispiel mit der Bambi, wo wir da gearbeitet haben, das war irgendwie total ego-streichend, muss man sagen, oder einfach schön. Die Bestätigung zu bekommen von einem Tier, dass man sagt, das vertraut dir dann wirklich. Ich bin noch sehr vorsichtig, aber ich vertraue dir soweit. Du wirkst dir dann doch nicht so böse wie der Rest der Welt. Und trotzdem schöne Fotos rauskommen. Muss man aber immer dazu sagen, was sagen wir den Besitzern eben auch immer. Es kann mit Angsthunden sein, dass drei gute Fotos rauskommen, fünf gute Fotos. Vielleicht sogar 10 Fotos. Kann aber auch sein, dass der Hund sagt, ich hab's probiert. Ich hab mich vielleicht sogar geschafft, auf den Hintergrund zu setzen, aber weiter als das geht's zum Beispiel beim ersten Shooting einfach noch nicht. Und da die Grenze zeigt, das kann natürlich auch passieren. Und da muss man natürlich dann sagen, okay, wir wollen natürlich immer, dass der Hund Spaß hat, dass man das auch in den Fotos sieht, irgendwo. Und deswegen ... wird da keine Grenze überschritten, wo der Hund sagt, da will ich nicht mitarbeiten oder ich kann einfach nicht mitarbeiten. Aber wenn sie es dann tun, das ist halt immer besonders schön. Felix Tierwelt: Denke ich auch und vor allem im Endeffekt ist es ja ein eingespieltes Team dann ihr in dem Falle mit der Fellrakete per se oder mit den mehreren Hunden und da muss man einfach manchmal Rücksicht nehmen. Nicht jeder Hund ist dafür geeignet wie wir bei uns Menschen eben es auch haben. Manche können sich vor der Kamera sehen, manche flippen schon aus wenn sie nur eine Sprachnachricht machen müssen und denken so ach du Scheiße wie höre ich mich denn an. Man kennt das ja in dem Falle jeder ist da irgendwo anders und das ist bei unseren Vierbeinern genauso. Und das ist schon mal ganz ganz wichtig zu sagen, einfach oder mitzugeben. Nicht jeder Hund ist dafür geeignet, aber probieren geht über studieren. Was ich vorhin interessant fand, oder ihr habt ja auch erklärt, ihr macht ja hauptsächlich Hunde-Proträts, also Bilder von Hunden. Also nicht explizit mit deren Besitzern, aber wenn ihr mal Bilder macht, in dem Falle Hund und Besitzer, also Zweibeiner und Vierbeiner in dem Falle, merkt man da eigentlich so eine Bindung zwischen den beiden Ich wollte schon sagen Personen, aber Lebewesen in dem Falle oder ist es meistens total kühl oder ich weiß nicht, habt ihr da Erfahrungen sammeln dürfen? Fiona: Das ist natürlich, auch wenn wir nur den Hund fotografieren. und die Besitzerinnen dabei sind, da spielt man auch diese Bindung. Natürlich in den Fotos zu zweit oder zu mehr halt, es ist oft extrem süß, wenn sich die Hunde dann halt so dran kuscheln oder sich einfach voll freuen, dass da jetzt das Herrchen oder Frauchen auch dabei sitzt. Aber tatsächlich auch bei den Einzelfotos sag ich jetzt, meistens ist es ja schon so, dass die Besitzerinnen auch dabei sind. Anita: Vielen Fiona: ist es dann oft so, wenn wir irgendwie noch ein bisschen unsicher sind, dann wandert der Blick immer hin zu Herrchen oder Frauchen. Was auch voll was Schönes ist. gibt auch manchmal, also in ganz seltenen Fällen ist es sogar ein bisschen besser, wenn wir allein im Raum im Wohnen weil er halt zufokussiert ist. so ist es eigentlich, ja, was ich eigentlich spannend finde, ist die die wie schnell Hunde Vertrauen fassen können und wie gut sie mit zwei Leuten arbeiten, die sie jetzt eigentlich noch nicht kennen. Und trotzdem, obwohl sie uns nicht kennen, jetzt trotzdem ist es gut mit uns mitarbeiten. Wo ich schon sehr stark sehe, die Bindung, weil wir kennen ja persönlich die Besitzerinnen und Tiere im Umgang nicht miteinander außerhalb von diesem Setting. Natürlich, manchmal trifft man sich im Park und kommt da durch drauf, wir möchten Fotos, aber oft ist es auch einfach ein, ich habe eure Fotos gesehen, ich hätte sowas auch gerne. Und dann trifft man sich halt. Also von da können wir vielleicht gar nicht so vergleichen, wie die Bindung in dem Setting oder dann zu Hause ist. Ich sehe es allerdings zum Beispiel bei einem Hitter. Manni extrem gut dadurch, dass wir halt bei Manni alles mögliche ausprobieren können. Und selbst wenn es jetzt ein Blumenstrauß ist, wir ihm hinhalten, war er dann am Anfang noch so, was ist denn das jetzt? Was hältst du da wieder ins Gesicht? Das Vertrauen ist da, dass er es überhaupt mal ausprobiert. es ist schon auch, man spürt die Bindung schon. ⁓ Anita: Vielen Dank. Felix Tierwelt: Das ist schon was besonderes. Dolle Frage, weil das fällt mir gerade in den Kopf ein direkt. Stimmt das eigentlich, dass Hund und Zweibeiner in dem Fall gleich ausschauen vom Gesicht her? Weil das ist mir manchmal aufgefallen. Ist das wirklich was dran oder wie seht ihr das? Fiona: Ab und zu doch. Im Winter waren wir auf einem Hundeadvent. Da war es schon ganz lustig zu beobachten, wer da reinspaziert ist. Da haben wir einfach unsere Fotos Manchmal war es der Lagotto mit dem dunklen schwarzen Hahn und das Frauchen auch mit den dunklen schwarzen Locken. Es ist schon ganz witzig ab und zu. Felix Tierwelt: Das glaube ich. Manchmal muss man sich dann auch ein Lacher verdrücken, wenn man dann schon innerlich sieht, da sieht ihr aus wie der Vierbeiler da unten. Das ist dann glaube ich schon echt sehr, sehr lustig. Das mal zum Thema ein bisschen so, was die Emotionen angeht. Wir wollen natürlich auch vor allem praktische Tipps liefern für zu Hause, dass man, wenn man jetzt sagt, ey, ich möchte jetzt unbedingt zu Hause geile Fotos machen mit dem Handy und möchte noch kein Shooting, ich möchte erst mal selber gucken. Was sind aus eurer Sicht drei einfache Tipps für bessere Hundebilder mit dem Handy? Wir hatten es ja schon gehabt in dem Falle mit, ich weiß es selbst sogar noch, bisschen zurückgehen und dann ranzoomen. Habt ihr dann vielleicht noch ein andere gute Tipps auf Lager? Fiona: Ja klar, was wir ⁓ schon immer wieder erwähnt haben, war das auf Augenhöhe Dann, ⁓ die Aufmerksamkeit zu bekommen, klappt es ganz gut, dass man zum Beispiel einfach ein Leckerli über die, also wenn man das jetzt so hält, über die Kamera hält oder halt da hin hält, wo man halt möchte, dass der Hund hinschaut. Anita: und auch Geräusche machen, der Hund nicht kennt. was wir gelernt haben als Hundephotografin, darfst du dir nicht zu blöd vorkommen. Weil du musst ganz blöde Sachen machen und das muss dir wurscht sein. Weil du willst dir diesen Moment, wollen wir einfangen, das will wahrscheinlich auch jeder Hundepesitzer, jede Hundepesitzerin einfangen, wo der Hund sich denkt, was zur Hölle war das für ein Geräusch? Wo kommt das her? Was ist das? Das ist oft dieser Blick zur Seite, das leichte Drehen vom Kopf, weil sie versuchen es zu verstehen. Und oft, je nach Intelligenz des Hundes sage ich oft, bei einem Border Collie zum Beispiel kannst du es zweimal machen, dann ist der dieses Geräusch müde und denkt sich, okay, es ist weder ein Gefahr davon ausgangen noch habe ich einen Profit von diesem Geräusch jetzt gekriegt. Ich kenn's. Fiona: Bis! Anita: Da hat man oft nur 2-3 Sekunden Zeit. Genau, also was haben gesagt? Augenhöhe, Geräusche, lustige Geräusche machen. Ganz wichtiger Punkt wieder Hintergrund. Und es gibt natürlich, ich kenne mich jetzt nicht so aus auf Samsung oder Android, aber es gibt natürlich auch verschiedene Apps, wobei ich sagen muss, auch schon die normale iPhone App. Wenn man sich da irgendwie in die Einstellungen reingeht und irgendwie schaut, dass man je nach Modell natürlich vielleicht RAW Fotos macht oder statt die 24 oder 12 Pixel, dass man da schon die 48 einstellt. sind oft auch ganz kleine Unterschiede, aber macht dann doch irgendwie einen Unterschied. Oder Portrait-Modus, finde ich, wird auch immer besser, um den Hintergrund ein bisschen unscharf zu kriegen. Ist jetzt nicht 100 % perfekt, da wird leider mal ein Aar abgeschnitten oder so, aber wie gesagt, für Handyfoto reicht es einfach auch. vollkommen und das wird immer besser. Felix Tierwelt: Und das muss ich dazu sagen, ein Portraitfoto, auch wenn der Hintergrund unscharf ist, verzeiht es nicht, wenn die Scheiße nicht aufgeräumt ist. Da sind wir wieder bei dem Punkt, man muss dann trotzdem mal aufräumen. Aber es sind schon einige Tipps, klar, ich glaube man könnte noch viel, viel mehr in die Tiefe gehen, wie wir es hatten schon, Brennweite, dann wahrscheinlich auflösen und weiß Gott was, ich kenne mich da gar nicht aus. Aber das ist glaube ich auch ein Punkt, wo man sich da so Schritt für Schritt ranwagen kann. Vielleicht kann man euch ja auch kontaktieren so ein bisschen. Wir versuchen oder ich versuche in dem Falle mal, wir quatschen nachher ⁓ nochmal, wenn wir dann die Folge hier abgeschlossen haben, dann durch mal alles sozusagen anfügen hier in dem Video, was ihr haben wollt, dass dann jeder, der gerade hier zuschaut oder zuhört, wenn ihr Fragen habt, wenn ihr vielleicht ein Shooting machen wollt oder sonstiges, dann könnt ihr dementsprechend euch dann oder andersrum bei schnauze, pfote, blitz melden so rum, so wollte ich sagen. Und in dem Falle, ich glaube, ihr könnt da definitiv weiterhelfen, weil ihr seid die Profis und dann packt man das Ganze zusammen an und kriegt richtig tolle Fotos. Das mal zum Thema praktische Tipps ein bisschen. Mal ganz stumpf ausgedrückt an euch, also als Team Schnauzer, Pfeif Blitz. Was unterscheidet euch beide zu ganz normalen Fotografen? Gibt es da irgendwas besonderes? Liegt das daran, dass ihr mobil seid und viel unterwegs seid oder gibt es da was an Unterschied überhaupt? Fiona: Ich glaube, ist einfach unsere Art, auch wie wir mit den Tieren umgehen, einfach... Also, ich glaube, wenn man nicht eine Liebe zu diesen Tieren hat, dann wird man nicht Hundefotograf oder Hundefotografin. Aber uns ist einfach so wichtig, dass die Tiere sich wohlfühlen dabei. Weil, wenn sie das nicht tun... bekommen wir nicht die Bilder, ihren Charakter zeigen. das ist eben... Auf dem bauen wir auf. Wir wollen Fotos machen, wo sich die Leute denken, viele Rassen schauen ähnlich aus. Also nicht verschiedene Rassen, sondern ein Border Collie gleicht vielleicht dem anderen in der Farbe oder im... Ja. Aber du sollst trotzdem... genau Deinen raussehen können, weil es ist das Funkel in den Augen oder das Ohr ist halt immer so und da wollen wir halt einfach genau den Charakter des jeweiligen, also von diesem Individuum in Bildern festhalten. Felix Tierwelt: Was sagst du dazu Anita? bist du einverstanden? Anita: Genau, und ich finde auch, dass die ... Ich stimme natürlich hundertprozentig zu. Ich mal dazu sagen, ich die Nala damals schon beim allerersten Shooting gezeigt, in jedem Hund irgendwie ein Clown drin steckt und dass es quasi unser Ziel ist, diesen Clown in den Fotos hervorzuholen und abzulichten. Felix Tierwelt: Was ich auch sehe, ihr habt es schön umschrieben, deswegen habe ich extra die Frage gestellt, wie ihr darauf antwortet. habe mir auch eure Videos, wollte ich schon sagen, Fotos angeguckt und ich finde die genial. Und vor allem, Ganze macht ja eure Persönlichkeit aus. Ich glaube, es gibt gar nicht so viele Hundefotografen per se, wenn man mal den Dachraum sieht. Dafür gibt es viel, mehr Fotografen für uns Menschen, das muss man einfach sagen. Und da merkt man einfach, dass da viel Leidenschaft hinten... dran steckt aber auch Geduld. Wir hatten es ja schon gehabt, manchmal braucht man einfach die Geduld, ⁓ ein paar richtig geile Fotos hinzukriegen und ich glaube, viele Leute haben das gar nicht und wollen einfach nur schnell schnell schnell Fotos machen. Ich sehe gerade Fiona ist gerade rausgehüpft aus dem Podcast, aber wir machen einfach mal weiter, nämlich das mal meine Einschätzung. Wie siehst denn du das eigentlich, Anita? Wie geht es denn bei euch überhaupt weiter als Team Schnauze, Pfote, Blitz? Gibt es geheime Projekte oder wie läuft das bei euch in Zukunft ab? Anita: Ja, ich kann glaube ich aus dem Nähkästchen plaudern. haben ein größeres Projekt mit einer ganz lieben Person und zwar die wird sich selbstständig machen. die Marke wird Larnimer heißen. Da haben wir ab März wieder Fotoshootings und die selber auch eine Samoyedin, eine Samoyedin Hündin, die quasi das Branding wird von dieser Marke und da freuen wir uns schon. Das wird sehr cool. Die Hunde, Halsketten, die sie selber macht, mit Online-Shop und so weiter wird es da wahrscheinlich auch geben. genau. Und sonst würde ich sagen immer neue Fellnasen vor die Linse bekommen. Man hat natürlich seinen eigenen persönlichen, also zumindest ist es bei mir so, keine Liste im Kopf, aber ja schon irgendwie eine Liste im Kopf. Und den Hund würde ich gerne einmal fotografieren. Zum Beispiel Dalmatina. Jedes Mal, wenn ich sie auf der Straße sehe, denke ich mir, das ist ja irgendwie vor der Kamera, vor einem roten Hintergrund oder so. Das wäre irgendwie so cool. Einer meiner Lieblingsfilme als Kind war nämlich 101. Dalmatina. Oder zum Beispiel Windspiele, Oder Windspielmixer finde ich auch so irgendwie lustig. Jedes Mal, wenn ich sie auf der Straße treffe mit einem Manni, der ist auch ganz begeistert immer von diesen Hunden. Genau, und sonst würde ich sagen, Hundebesitzerinnen, glücklich machen mit unseren Fotos und 80 Prozent, bei mir wahrscheinlich ist es immer Hunde streicheln. Die Fiona sagt immer so scherzhaft, du hast diesen Beruf doch nur gewählt, damit du Hunde streicheln kannst. Und das stimmt wahrscheinlich zu 80 Prozent. Genau. Felix Tierwelt: Das ist schon eine schöne Berufung, wenn man das machen darf, weil man hat ja, jeder Moment ist einfach anders und jede Begegnung mit den Vierbeinern als auch Zweibeinern ist anders und man sitzt ja nicht steif irgendwo im Büro die ganze Zeit, sondern ist halt auf Achse und das macht es einfach besonders. Also erstmal vielen Dank für eure, für deine Zeit, auch wenn Fiona hier mal, ich weiß nicht, vielleicht aufgrund von Internet und so was rausgehüpft ist aus dieser Folge, aber es ist kein Thema. Grundlegend Wie gesagt, nochmal vielen, vielen herzlichen Dank. Wir konnten, glaube ich, gut ein bisschen Einblick geben, was das Thema rund ⁓ Hundefotos angeht, egal ob am Handy, egal ob Shooting oder sonstiges. Wie gesagt, ich tue alles unter dem Video oder dementsprechend auf Spotify und Co. der Videobeschreibung, hinterlegen an Infos von euch, damit man, wenn man wirklich Interesse hat, Fragen hat oder sonstiges, sich bei euch melden kann. Vielleicht hast du es ja mitbekommen oder auch nicht, Anita, in meiner Podcast. Folge oder grundlegend all meinen Folgen so rum muss ich beginnen, hat immer der Gast das letzte Wort. Wenn du jetzt jedem Hundebesitzer als Profifotograf für Vierbeiner eine einzige Sache über die Fotografie von Hunden mitgeben könntest, welche wäre denn das? Anita: Das ist eine gute Frage. glaube, da würde ich eine persönliche Antwort geben, dass ich einfach unglaublich dankbar bin, dass ich die Liebe zu dir zuerst in ein Hobby und dann in eine Berufung und jetzt damit mein Geld verdiene und verschiedene Hundetreffe. Das finde ich ein unglaubliches Privileg und ich finde es unglaublich schön. Und es ist immer wieder total herzlich mit Hundebesitzern. zu quatschen, die mir dann erzählen von dem Charakter von dem Hund. Also man kommt immer wieder ins Gespräch und die Hundeshootings dauern ja dann oft eineinhalb Stunden. Also da fährt man schon einiges über die Hunde und das finde ich einfach wunderschön und würde natürlich immer sagen, kommt und lasst eure Hunde von uns fotografieren. Weil natürlich, ich habe selber 3000 Handyfotos von meinem Hund auf meinem Handy. Da brauch ich, glaub ich, bei keinem Hundebesitzer was erzählen. Das wird bei euch allen nicht anders sein. Aber es ist natürlich immer schön, wenn ich dann seh, mit was für einer Freude zum Beispiel auch geschenkt wird, Gutscheine von uns verteilt werden an Geburtstagen an, weil der Hund halt leider schon im Sterben liegt mit 17 oder so noch einmal ein Erinnerungsfoto oder man hat sich grad einen Welpen geholt und alles ist so neu und aufregend und lässt ihn fotografieren. Genau. Also das ist einmal wieder schön. Felix Tierwelt: ist auf jeden Fall ein sehr, sehr schönes Schlusswort. Vielen, vielen Dank da nochmal an der Stelle. Ansonsten an alle, gerade noch zuschauen und zuhören, wünsche ich ganz weiterhin viel Spaß mit den anderen Folgen und ja, bis demnächst mal wieder, Tschüssi! Anita: Tschüssi, ich sag danke.