Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: U-Bahn teilweise entgleist
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 21. Januar. U-Bahn-Ausfall zwischen Bildstedt und Mümmelmannsberg. Hamburg und die Folgen von Sturmtief Alley. Hotelier des Jahres kommt aus Hamburg. Getrübte Stimmung der norddeutschen Wirtschaft. Zwischen Bildstedt und Mümmelmannsberg stehen die Räder still. Seit dem frühen Dienstagabend fahren in beide Richtungen keine U-Bahnen der Linie U2. Ursache für den Totalausfall der Teilstrecke ist nach Angaben von Hochbahnsprecher Andreas Ernst die Kollision einer leeren U-Bahn mit einem Prellbock hinter der Haltestelle Bildstedt. Durch die Wucht des Zusammenstoßes ist die U-Bahn teilweise aus den Gleisen gesprungen. Der Fahrzeugführer wurde mit Verdacht auf einen Schock in ein Krankenhaus gebracht. Fahrgäste wurden nicht verletzt. Nach Abendblatt-Informationen soll der Triebfahrzeugführer beim Rangieren der leeren Bahn auf ein Kehrgleis zu schnell gewesen und infolgedessen gegen den Prellbock gefahren sein. Unmittelbar nach dem Prellbock-Unfall touchierte ein Zug auf dem Gegengleis bei der Vorbeifahrt den Unfallzug. Eine Gefahr für Fahrgäste, Fahrer und Zug bestand dadurch nicht. So Ernst. Die Fahrt endete für die H-172-Fahrgäste dennoch anders als geplant. Über eine Treppe an der Schlemer Brücke wurden sie aus dem Gleisbereich herausgeführt und mussten ihre Fahrt mit HVV-Bussen fortsetzen. Hamburg wurde so richtig kalt erwischt. Sturmtief Elli sorgte Anfang Januar für leere Büros und geschlossene Schulen. Von den Schneemassen ist mittlerweile nichts mehr übrig geblieben, viele Straßen haben die Witterungsbedingungen jedoch nicht unbeschadet überstanden, unzählige Schlaglöcher sind hinzugekommen. Für die Sanierung stellt die Stadt den Bezirken nun zusätzlich zum üblichen Sanierungsbudget weitere 8 Millionen Euro zur Verfügung. Da wir uns mitten im Winter befinden, ist derzeit noch nicht absehbar, wie sich die Situation bis zum Ende des Winters insgesamt entwickelt, heißt es von der Hamburger Verkehrsbehörde. Aber die ersten Auswirkungen der Witterung der letzten Wochen werden aktuell insbesondere in Form von Schlaglöchern sichtbar. Diese entstehen vor allem auf noch nicht sanierten, vorgeschädigten Streckenabschnitten, meistens in Verbindung mit hoher Verkehrsbelastung und Lkw-Aufkommen. Diese Nachricht dürfte auch Klaus Michael Kühne freuen. Dem Milliardär und Mäzen, der in der Schweiz lebt, gehört das Luxushotel The Fontenay an der Außenalster und seinem geschäftsführenden Direktor Thies Sponholz wurde jetzt eine große Ehre zuteil. In der Mainzer Rheingoldhalle ist der gebürtige Husumer im Rahmen einer Gala von dem Branchenmedium AHGC, Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung, als Hotelier des Jahres ausgezeichnet worden. Die AHGZ-Chefredakteurin und Jury-Vorsitzende Svenja Alberti sagte über Sponholz, er repräsentiert das Hotel und die gesamte Branche vorbildlich. Bescheiden, leistungsorientiert, gewinnbringend und mit großem Gespür für die Bedürfnisse der Gäste. Seine Handschrift ist in der Branche weit über das Fontenay und Hamburg hinaus sichtbar. Seit 1990 wird der Branchenpreis Hotelier des Jahres verliehen. Auch Ingo C. Peters, geschäftsführender Direktor vom Vier-Jahreszeiten an der Binnenalster, durfte sich 2014 mit diesem Titel schmücken. Die Stimmung der norddeutschen Wirtschaft ist getrübt von bundesweiter Verunsicherung. Das verbreitete Gefühl ist, alle kennen die Probleme, wissen, was zu machen ist. Aber es passiert zu wenig. Unser Appell ist, machen, machen, machen, es muss endlich losgehen. Das sagt Philipp Murmann, der Präsident der Arbeitgeberverbände. Das Abendblatt hat den Chef des UV Nord zum Interview über die Erwartungen an die Bundesregierung, eine Warnung vor der AfD und ein Plädoyer für olympische Spiele im Norden getroffen. Heute Abend lädt Murmann ins Hotel Atlantic ein. Neben ihm werden Reden von Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher, frischgebackener 60-Jähriger und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther erwartet. Die größte, die aufwendigste, die aufregendste Ausstellung in der Geschichte des Buterius-Kunstforums startet im Herbst. Von Cezanne bis Kirchner, jüdische Kunstsammler innen der Moderne in Deutschland. Es ist die Ausstellung, die mir am meisten schlaflose Nächte bereitet, aber auch inspirierende und lehrreiche Momente, sagt Direktorin Katrin Baumstark. Sie arbeitet schon seit ein paar Jahren an diesem Projekt, aber bisher durfte darüber nicht gesprochen werden, weil das Ganze nur mit finanziellen Förderungen funktioniert, die noch nicht gesichert waren. Jetzt steht fest, die Kulturstiftung des Bundes ist im Boot, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist Schirmherr der Schau. Die Idee zur Ausstellung entstand bei einem Kaffeetrinken 2021 mit dem Historiker und Kulturjournalisten Stefan Koldehoff. Er fragte mich, warum es eigentlich bisher noch keine Ausstellung zur Rolle jüdischer Bürgerinnen und Bürger bei der Etablierung, Förderung und Verteidigung moderner Kunst an der Wende zum 20. Jahrhundert gegeben habe, berichtet Baumstark. Zum Podcast-Tipp des Tages. Wenige große deutsche Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren so radikal verändert wie die Hamburger Körber AG. Was einst mit einem Anruf des Gründers Kurt A. Körber aus einer Telefonzelle am Bahnhof Dammtor begann, ist heute ein Technologiekonzern, der seinen Umsatz auf 10 Milliarden Euro erhöhen und dann bis zu 40.000 Mitarbeiter beschäftigen will. In unserer Reihe Entscheider treffen Heider spricht CEO Stefan Seifert über den Umbau des Unternehmens, die Megatrends der Zukunft und die Bedeutung von Hamburg für Körper. Zu hören unter www.abendblatt.de-porsch-podcast. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Und auf abendblatt.de slash podcast.