Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Open-Air-Konzerte an der Messe - was 2025 geplant ist
Transcript
- Zeitungen haben als Printprodukt einen immer schwereren Stand, spielt sich doch fast alles mittlerweile digital ab. Das ist zum einen schade, weil damit ja auch so eine bestimmte Stimmung, eine Handlung verloren geht, beim Frühstück die Zeitung lesen mit Kaffee und Obstsalat oder was auch sonst so gibt. In der Theorie ain't nobody got time for that. Aber das betrifft ja mehr so die Meta-Ebene, also das Ideelle. Aber auch ganz direkt hat das Auswirkungen, zum Beispiel bei der 50-50. Menschen ohne festen Wohnsitz können die verkaufen und dabei Geld verdienen. Das ist ja mittlerweile Stadt und Land bekannt. Aber wenn halt niemand mehr Zeitungen kauft, fällt das ja auch irgendwann weg. Die 50-50 gibt es deswegen auch demnächst digital und der Launch kommt mit Schwung daher. 5050, genau, 50-50, Lose kann man kaufen. Hinter denen verbergen sich Zum einen die Zugangsdaten zur digitalen Dezember-Ausgabe, zum anderen die Chance, signierte Karikaturen von Helge Schneider zu gewinnen oder einen Bass, der sich bislang im Instrumentenfundus der Toten Hosen befunden hat. Und auch in den folgenden Monaten lohnt sich das Kaufen der Obdachlose. Also ich habe ja was von einem Wochenende in Hamburg gehört. Sehr schöne Aktion. Also, wer demnächst Smoke on the Water auf Breitis Bass üben will, kaufe sich ein Los. Berühmte PartInnen für Dinge, die in der Stadt passieren, gibt es ja oft. In Oberbilk wurde nun eine neue Schule eröffnet, die den Namen eines berühmten Filmemachers teilt. Welcher das ist, wie die SchülerInnen ihren Lernort selber mitgestaltet haben und ob das die Schullandschaft in Düsseldorf verändern wird, erzählt Christopher Trinks. Auch Orte, an denen Konzerte stattfinden, heißen oft wie Personen oder halt Firmen, die diese sponsoren. Welchen Namen dann wohl der Parkplatz an der Messe tragen würde, wenn dort nun endlich Open-Air-Konzerte stattfinden dürfen? Also wie immer, ich würde mich ja anbieten. Uwe Jens Ruhrau berichtet, wie es dazu kam, dass nach langen Jahren der Diskussion nun doch Musik einkehrt an der Messe, welche Hürden es zu überwinden gab und gibt und wer dort aufbaut. Einen großen Namen trägt auch der neueste Zuwachs auf dem Düsseldorfer Weihnachtsmarkt. Am Rheinufer hat die Roncalli-Weihnachtspromenade die Glaspavillons aufgeschlagen. Außer Honig, Holzspielzeug und Kerzen gibt es dort vor allem eins, Foodtrucks. Angelina Burch und ich haben uns durch das wirklich vielfältige Angebot probiert und schon vorweg, typisch weihnachtsmarktig ist das nicht. Und damit herzlich willkommen beim Rheinpegel. Ihr hört Folge 345 und der Rhein steht bei 2,72 m. Music. Rheinpegel, der RP-Podcast für alle, die Düsseldorf lieben. Herzlich willkommen beim Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede, jede, jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt. Was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut umtreibt. Was geht. Mein Name ist Tosja Kollmann und für eine kleine wunderbare Weile darf ich diese wirklich sehr schöne Aufgabe übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, die euch unter den Nägeln auf der Seele brennen, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach mal irgendwas loswerden wollt, Lob, Kritik oder Lob. Dann könnt ihr das sehr gerne tun unter rheinpegel at rheinische-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer, von euch zu hören. Auch heute ist die Tagobank unser Sponsor. Kein Wunder liegt den Möglichmachern doch unsere Liebestadt am Herzen. Nicht zuletzt deswegen fördern sie ja auch Fortuna für alle unter anderem. Und je öfter ich das sage, denke ich, dass ich wirklich auch mal ins Stadion sollte, oder? Im Stadion sind auch die Kollegen vom neuesten RP-Podcast 1895 fast wie zu Hause. Berichten Sie doch schließlich wöchentlich aus der Vereinsgeschichte. In der aktuellen Folge ist Alexander Jobst zu Gast. Unter anderem erzählt er davon, wie die Toten Hosen, da haben wir sie wieder, den Verein 2001 mit einer halben Million Euro unterstützten und eins der meistverkauften Trickets generierten, dieses Rot-Weiß-Gestreifte mit dem Totenkopf. Ob es irgendwo auch eine Schule gibt, die nach einer Band oder einer Bank benannt ist, das kann ich jetzt nicht wissen. In Oberwilk hat ein neues Gymnasium die Schultüren geöffnet, benannt nach einem weltberühmten Filmemacher, der aus Düsseldorf kommt. Und noch lebt, was ungewöhnlich ist, werden doch Schulen und Gebäude oft schon Verblichenen gewidmet. Und das ist nicht das einzig Besondere an der ganzen Sache. Seit 60 Jahren wurde in der Stadt kein neues Gymnasium mehr gebaut. Und hier waren sogar die SchülerInnen an der Gestaltung beteiligt. 64,2 Millionen Euro hat die Stadt investiert. Alles im Zuge der Schulbau-Offensive. Christopher Trinks war bei der Eröffnung und erzählt, wie das Gebäude aussieht, welche neuen Unterrichtsformen angeboten werden und warum es in jedem Klassenraum ein Aquarium gibt. Christopher, bist du gern zur Schule gegangen? Eigentlich relativ. Gerne, doch, würde ich sagen. So regelmäßig zur Schule gegangen? Das auf jeden Fall. Ich war ein guter, strebsamer Schüler. Zwar nicht an den Noten, aber ich bin immer regelmäßig gegangen und hatte auch zwar so eine richtig alte Schule, so einen 50er Jahre Bau. Also ich bin in Leverkusen zur Schule gegangen, aber trotzdem, immer wenn ich dann vorbeifahre, denke ich mir immer noch, ach ja, war doch eigentlich eine ganz schöne Zeit. Und hattest du das Gefühl, wenn du jetzt so ein bisschen, ich meine, wann hast du Abbie gemacht vor? Zehn Jahren. 10 Jahren. Wenn du jetzt so zurückguckst, hattest du das Gefühl, das war eine Schule, wo viel so ging? Also hattet ihr AGs, gab es irgendwie Angebote? Wie gesagt, den Raum hast du jetzt schon ein bisschen beschrieben, oder die Örtlichkeit, aber? Absolut. Wir hatten, glaube ich, so was auch den künstlerischen, kreativen Teil anging, waren wir super erfolgreich. Wir hatten zum Beispiel auch eine Ballett-AG, die war über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und hat Aufführungen in großen Foren gefüllt. Also das auf jeden Fall. Die Schulgemeinschaft selber hat sich sehr viel Mühe gegeben. Ja, das Schulgebäude selber war, es geht so. Verstehe. Damit SchülerInnen, die quasi später auch mal auf ihre Schulzeit zurückgucken können, das hier in Düsseldorf nicht sagen müssen, wurde eine neue Schule einfach gebaut. Also die werden nicht sagen, das Gebäude ging so, sondern das Gebäude war 1A, das haben wir nämlich selber mitgeplant. Das Wim-Wenders-Gymnasium in Oberbilk hat neu eröffnet. Es wurde richtig filmreif ein großes rotes Band durchgeschnitten von verschiedenen wichtigen Personen, die involviert waren. Du warst dabei? Genau. Wie ist so die Stimmung, wenn so eine Schule neu eröffnet wird? Also es war schon sehr, sehr feierlich. Ich war jetzt schon bei einigen Schul-Bauteneröffnungen dabei, weil Düsseldorf investiert da gerade oder auch schon seit Jahren sehr, sehr viel in die Schullandschaft, baut überall neue Sporthallen, hier noch ein weiterer Trakt. Es vergrößert sich alles, die Stadt wächst enorm, die Schülerzahlen wachsen damit ja auch. Aber das hat man allen Beteiligten angemerkt, so ein neues Gymnasium. Der Stadtdirektor hat zu mir gesagt, das erste Gymnasium der Neuzeit quasi. Es ist das erste seit 60 Jahren. Was war denn das Letzte, was gebaut wurde? Das weiß ich leider nicht, das war ewig von meiner Zeit. Aber tatsächlich, wenn man daran denkt, dass ein Gymnasium neu gegründet und neu gebaut wurde, das ist schon eine Besonderheit in den letzten Jahrzehnten. Ja, vor allem, weil wir da, wir haben ja eben schon so ein bisschen uns unterhalten ohne Mikrofon, um so ein paar von meiner Seite nicht ganz klar Verständnisfragen zu klären. Das heißt, die Leute, die da 2017, 2018 wurde das gegründet, die da in die fünfte Klasse gegangen sind, waren erst mal die einzigen in dieser Schule. Aber die Schule gab es ja auch noch gar nicht. Also das ist ja wirklich alles, alles, alles neu. Und die Schülerinnen und Schüler durften mitgestalten, mitentscheiden, wie dieses zukünftige Gebäude dann mal aussieht. Nicht wahr? Also so im Rahmen, wie es Fünftklässlerinnen und Fünftklässler natürlich dürfen, aber sie durften ihre Wünsche tatsächlich einbringen. Ich war damals noch als Praktikant bei diesen Planungen dabei und da haben die halt Wünsche gestellt. Wir möchten gerne nicht nur Klassenzimmer, wir möchten auch Aufenthaltsräume, wir möchten uns dort bewegen können. Und tatsächlich muss ich sagen, so im Nachhinein sind da auch einige Wünsche von denen umgesetzt worden. Erzähl, wie sieht's aus? Also es ist ein neuer Baustil, der jetzt aber quasi, so wie ich das verstanden habe, Standard für alle neuen. Schulen, die in Düsseldorf in Zukunft gebaut werden, sollen gebaut werden. Es ist nämlich so im Cluster-Stil angelegt. Das heißt, man hat mehrere Trakte, die um eine zentrale Mitte, so heißt es tatsächlich auch im Windwenders, angeordnet sind, wie so Windmühlen. Und diese Trakte sind dann auch nochmal in Clusterform. Das heißt, das sind Klassenzimmer um ein multifunktionale Area herumgeordnet. Diese Area können verschiedene Sachen sein. Da habe ich zum Beispiel einen Wintergarten gesehen, wo dann auch neue Pflanzen für Anschauungsmaterial direkt für den Unterricht wachsen sollen. Die Schüler können sich dort aber auch einfach aufhalten, können dort lernen und man merkt, es ist alles so ein bisschen offener. Es ist nicht nur Klassenzimmer an Klassenzimmer an Klassenzimmer in einem Flur, sondern es ist alles, die kommen auch viel mehr jetzt untereinander in Kontakt, habe ich das Gefühl. Und das ist auch so, das geht dann auch noch weiter. Es gibt auch so offene Fachräume, da kann dann auf einer Seite Physik bei den Siebtklässlern unterrichtet werden und auf der anderen Seite aber Biologie oder ähnliches. Also es ist nicht nur, dass es diese rein steckten Fachbereiche gibt und das soll auch im Schulbetrieb dann übergreifende Kooperationen machen. Die haben ja das zum Beispiel erklärt, die haben einen superschönen Schulgarten. Wo das Gemüse für die Schulküche wächst, die die Schüler dann auch in der Lernküche quasi kochen sollen und dann in der Mensa verspeisen. Es werden aber auch die Bodenproben aus dem Garten im Chemieunterricht untersucht werden können. Dann gibt es eine, ich nenne es mal Muschel-AG, der Fachbegriff ist Malakologie. Das ist ein Lehrer, der dort an der Schule, der das sehr vorantreibt und das ist ein Herzensprojekt für den ist. Und da zum Beispiel, der hat eine schöne Muschelsammlung für den Kunstunterricht, das mal nachzumalen. Verstehe. Also fächerübergreifend ist es auch ein bisschen klassenübergreifend. Also ich bin ja ein altes Montessori-Kind und sofort gehen bei mir alle Britzels in den Fingerspitzen, weil ich so denke, wie schön, das war bei uns auch so. Also da sind ja alle vier Schuljahre in einer Klasse. Also da geht es ja ein bisschen um dieses, es gibt keine, alle können alles. Die Großen helfen den Kleinen, aber die Kleinen auch den Großen. Und wenn ich lieber Deutsch mache als Mathe, dann mache ich später einen Podcast mit der Reisenpost. Also ist das auch ein bisschen diese Art von Lernen, also das ist jetzt ja kein designiertes Montessori- oder Waldorf-Konzept oder so, Aber es ist, also wird damit auch so ein bisschen diese Struktur aufgebrochen im Lernalltag. Total, also aus meinen Gesprächen, die ich dann mit den Schülerinnen und Schülern dort vor Ort geführt habe, haben auch viele gesagt, dass die sich eben wünschen, eine Schulfamilie, eine Schulgemeinschaft wirklich zu haben. Und das wurde auch so dort umgesetzt. Also man merkt, dass da ein Geist des Zusammenhalts, glaube ich, geht, was bestimmt auch mit dieser Leidenszeit zu tun hatte, die die da jetzt natürlich haben. Weil bis jetzt quasi wie immer mit Schlaraffenland ähnlichen Dingen und so hört es sich ein bisschen an, muss man sich erstmal durch eine Wand fressen. Im Schlagraffenland ist es ja, glaube ich, Grießbrei, ne? Ich glaube schon, ja. Und da jetzt halt Beton und Bauschutt. Also wie war die Lernsituation vorher? Also die konnten quasi jeden Tag zusehen, wie ihre neue Schule wächst. Die waren in einer Containeranlage, in einer Modulanlage, wie es ja im Amtsdeutsch heißt, untergebracht. Die aber wirklich relativ modern war, muss ich sagen. Und die war direkt neben der Baustelle. Das heißt, die Schüler konnten wirklich immer sehen, wie teilweise die alten Gebäude der Adolf-Reichwein-Hauptschule abgetragen wurden und dann ihre neue Schule Stück für Stück entstand. Und das war auch teilweise anstrengend. Das haben ja auch vor allen Dingen diejenigen gesagt, die aus diesem Gründungsjahrgang jetzt Abitur machen, dass das natürlich nicht immer schön war, neben einer Baustelle oder in einer Baustelle dann zur Schule zu gehen. Das frage ich mich, warum die Schule dann schon gegründet wurde. Also warum sagt man nicht, man baut erst mal und dann jetzt mit Eröffnung werden die ersten SchülerInnen eingeschult? Also hatte das irgendwelche besonderen Gründe oder einfach weil Schulplatz her muss? Sowohl als auch, aber ich meine, du kannst ja auch nicht eine Schule mit, ich sag mal jetzt 900 SchülerInnen einfach zum Schuljahr in den Start bringen und gründen. Ich verstehe, die sind quasi in ihre Schule reingewachsen. Genau, die fünfte Klasse ist jetzt die Abiturklasse und dann kommen dann nach und nach mehr Stufen. Die haben auch gesagt, das ist ja total spannend, wie sich ihre Schule zusehend mit Leben gefüllt hat. Kann ich mir vorstellen. Ja, stelle ich mir auch krass vor. Wie viele SchülerInnen sind da? Es sind, glaube ich, um die 870 SchülerInnen, wenn jetzt mein letzter Stand richtig ist. Ja, cool. Genau, seit 60 Jahren ist es das Erste. Wenn du jetzt erzählst, was da alles hinter steckt, kann man sich auch vorstellen, warum. Warum? Weil es einfach sehr aufwendig ist und ja auch für die Beteiligten einfach nicht jetzt so super easy peasy lemon squeezy. Aber wird es das Letzte sein, was neu gebaut wird? Also du hast ja gerade schon angesprochen, dass relativ viel Geld in so eine Schuloffensive gesteckt wird. Also da wird bestimmt viel restauriert, renoviert, aber wird auch neu gegründet? Ganz bestimmt, konkrete Pläne kann ich dazu jetzt noch nicht sagen, aber es wird vor allen Dingen, es gibt ja mehrere Diskussionen gerade, was passiert mit dem Luisen-Gynasium, das Theodor-Flietner-Gynasium etc. Also es sind da durchaus so ein paar, es ist ein paar Entwicklungen in der Schullandschaft im Gange. Und zwar stelle ich mir vor, dass so diese Schuloffensive, du hast schon gesagt, es muss mehr Platz her, weil es immer mehr Leute gibt, die lernen wollen und lernen sollen. Aber die Art und Weise, wie unterrichtet werden kann, hat sich ja auch einfach sehr, sehr stark verändert, vor allem in den letzten zehn Jahren. Also wenn ich an meine Schulzeit denke, zum Beispiel Computer, Handys, also ich bin, ich habe jetzt nicht vor 40 Jahren Abi gemacht, aber vor 20 fast so, da war das alles noch ein bisschen schlichter und auch, klar, auch die Menschen vielleicht, die unterrichtet haben, waren eher auch noch ein bisschen oldschooliger. Heißt das, dass das jetzt sofort mit drin ist? Also wahrscheinlich ist da in jedem Klassenzimmer irgendwie eh ein Beamer und ein Internet und WLAN. Also das ist gar keine Frage. Das ist heutzutage, das musst du, glaube ich, so umsetzen. Was dazu kommt, jedes Klassenzimmer hat auch ein Aquarium. Nochmal dazu. War auch ein Wunsch der Schüler. Genau, es ist zwar digital, es ist alles auf höchstem Stand, aber die Schüler wollen glaube ich auch noch so ein bisschen praktisches Anschauungsmaterial. Ja, ich verstehe. Und neben der Digitalisierung ist ja auch die Nachhaltigkeit ein großes Thema und das ist natürlich bei so einem Neubau auch, das kann man sofort mit reinnehmen. Da muss nichts umgerüstet werden, sondern kann von Anfang an zum Beispiel das Dach begrünt werden. Genau, es ist eine extensive Dachbegrünung, es hat auch eine PV-Anlage auf dem Dach. Was heißt das? Also Photovoltaikanlage und es ist auch an das Fernwärmenetz angeschlossen. Also man hat da schon von vornherein große Nachhaltigkeitsprinzipien an den Tag gelegt. Ja, wie sieht es da aus so mit künstlerischen Sachen? Also haben die auch eine große Aula, wo man irgendwie ein Konzert veranstalten kann? Gibt es Tanzräume, gibt es ein Ballettstudio? Können die da in Leverkusen ein bisschen Konkurrenz machen? Vielleicht, wenn die Dreifach-Sporthalle fertig ist. Die ist nämlich tatsächlich das Ding, was noch nicht fertig ist. Gibt es ein Schwimmbad? Nein, das nicht. Meine persönliche Hölle an meiner alten Schule war dieses Schulschwimmen. Also das finde ich gut, dass es kein Schwimmbad gibt. Das Dieter Forte hat, glaube ich, auch noch ein Schwimmbad, wenn ich mich richtig erinnere. Schrecklich. Das gibt es jetzt alles nicht. Dafür ist der Platz auch, muss man sagen, der Mitten-Omer-Bilk auch wirklich nicht groß. Das ist ja alles absolut der Herzstück. Aber wenn du reinkommst, gehst du direkt auf so eine große Freiteppe zu. An der Schautreppe? Ja, so ein bisschen. Dann würde ich ja jeden Tag einen großen Auftritt hinlegen. Genau, da können dann die Schüler und Schüler aber auch sitzen und können einen Film gucken oder einen Vortrag anhören, glaube ich. Aber vor allen Dingen sollen die sich da begegnen. Also quasi da gehst du rein und hast erstmal diese riesige Treppe. Und dann auch in den oberen, ich nenne es mal Galerien, aber in den oberen Etagen sind tatsächlich auch Ausstellungsflächen für Kunst gedacht. Es gibt eine Calisthenics-Anlage auf dem Gelände. Also es ist schon alles sehr cool und so wie ich mir vielleicht auch hätte wünschen würden für meine Schule. Oder, ich denke auch gerade, dann wäre ich vielleicht auch immer hingegangen. Jetzt eine Frage, die ich mir auch gestellt habe, einfach so, warum denn Wim Wenders? Also klar, wenn du jetzt beschreibst, dass da viel irgendwie mit Kunst aufzutzt, aber gibt es einen Filmschwerpunkt? War der jetzt einfach mal dran? Wollte Marius Müller-Westernhagen nicht? Also warum Wim Wenders Gymnasium? Das hat die Schulgemeinschaft damals ausdrücklich als Wunsch beschlossen, eben wie du sagst, weil sie einen künstlerischen und technischen Schwerpunkt hat, sie besitzen auch Kooperationen mit dem Tanzhaus etc. Und was ja auch aber interessant an der Sache ist, Wenders lebt ja noch und normalerweise wird ja eigentlich eine Schule eher nach einem Menschenland, der verstorben ist, um sein Lebenswerk zu würdigen. Das war aber, glaube ich, auch einer der Gründe, warum man diesmal wollte, dass man eine Person mit Strahlkraft aus der Gegenwart, weil es ist ein weltbekannter Regisseur, für die Schule als Namenspatronen gewinnen kann, damit die Schüler vielleicht auch noch einen direkteren Bezug haben. Das hat der Wim Wenders nämlich auch selber gesagt. Er ist zwar im Schlossgymnasium in Benrad zuerst zur Schule gegangen, danach war er auch im Ruhrgebiet auf einem Freier vom Stein. Nein, er ist freier vom Stein. Oder kann man vielleicht noch weiterführen auf anderen Namen, Görres, Comenius, Gymnasium. Also ich glaube, da soll für die Identifikation spielt der Name dann doch vielleicht eine stärkere Rolle und sollte dann noch hier zum Treiben. Hat der auch ein bisschen mitgemischt in der Gestaltung? Also hat der gesagt, so wenn, aber dann hier mit Leinwand und so? Nein, gar nicht. Ich reite jetzt auf diesem Filmthema rum, aber hat der sich irgendwie auch eingebracht? Nein. Und wird der immer mal vorbeikommen? Ja, das hat er angekündigt. Das war jetzt auch schon einer seiner mehrfachen Besuche da. Also der war auch schon bei der Baustelle da und jetzt natürlich bei der offiziellen Einweihung. Hat auch versprochen, dass er da noch weiter vorbeischauen möchte. Ich meine, er ist ja auch gebürtiger Düsseldorfer. Die Schülerinnen und Schüler, die da ab jetzt in diesem Gebäude zur Schule gehen, haben nicht nur eine Showtreppe und verschiedene Fitnessangebote, sondern bekommen auch immer noch Besuch von ihrem prominenten Schulnamensgeber. Besser kann es ja eigentlich kaum sein. Ja, hört sich wirklich an wie eine Schule, auf die ich auch gerne gegangen wäre. Da denke ich jetzt noch ein bisschen drüber nach. Ich danke dir für dieses erhellende Gespräch und bis zum nächsten Mal. Tschüss. Sehr gerne. Tschüss. Music. Der nächste Sommer kommt bestimmt und mit ihm die Zeit der Open-Air-Konzerte. Im richtig großen Stil gab es die hier in der Stadt bislang nicht. Der Wunsch, den Messeparkplatz temporär zur Music-Venue umzugestalten, stieß bislang auf nicht allzu begeistertes Feedback. Zu viele Sachen, die dem im Wege stünden, nicht zuletzt Umweltschutz und Logistik betreffend. Jetzt aber gibt es einen neuen Fahrplan und wenn nichts mehr dazwischen kommt, halten auch hier bald Weltstars unter freiem Himmel Hof. Die Einzelheiten kennt Uwe Jens Runau. Lieber Uwe Jens, es regnet draußen, es ist kalt und nass und grau. Deswegen träumen wir uns heute in den Sommer, wenn stattfindet, worüber wir sprechen, Open-Air-Konzerte. Und das ist ja kein ganz so leichtes Thema hier in der Stadt. Es gibt gar nicht so viele Flächen, wo was passieren könnte. Ja, ganz selten. Also da kannst du vielleicht mal irgendwie bei einem kleinen Gartenfest mal Musik machen oder im Südpark mal vielleicht Sondergenehmigung. Aber da kannst du auch schon Ärger bekommen wegen Lärmbelästigung. Ja, verstehe. Es gibt eine Fläche an der Messe. Die kennen wir alle aus verschiedenen Zusammenhängen. Also ich zum Beispiel hauptsächlich vom Flohmarkt und vom Parkplatz fürs Schwimmbad. Aber natürlich auch, wenn Messe ist, kann man da parken. Und da sollten und sollen Konzerte stattfinden. Was ist so ein bisschen die Story dahinter, weil das geht ja schon eine ganze Weile. Ja, also wenn man ganz weit zurück geht, ist es ein alter Traum sozusagen in Anführungsstrichen. Ich weiß gar nicht, wann das genau war, vielleicht 15 Jahre her oder so. Da hatte man schon mal die Idee, da vielleicht ein Open-Air-Konzert machen zu können. Und zwar ACDC sollte da auftreten. Leben die noch? Die leben noch und die sind auch sehr erfolgreich. Ja, Konzert vor 80.000 Menschen. Wie viele gehen ins Stadion? Das kommt darauf an, wie es genutzt wird. Wir werden jetzt nächstes Jahr mal die Maximalauslastung erleben bei Ed Sheeran. Der spielt ja auch eine lustige Rolle in der Discos. Ja, mit Ed Sheeran ist alles dreht und wendet sich mit Ed Sheeran. Und der macht ja nächstes Jahr drei Konzerte, aber der hat Center Stage. Das heißt, in der Mitte, wo der Fußballanstoßkreis ist sozusagen, steht dann seine Bühne. Er kann von allen Seiten gesehen werden. Das heißt, dass man aber eine Nord- bzw. Südseite dazu bekommt, wo Zuschauer hier stehen. Und dadurch hat man die Maximalauslastung von 65.000 Besuchern. Also das ist, was du maximal da reinbekommst. Jetzt ist Center Stage selten. Meistens hast du ja eher so an einer Seite. Ja, oder so Laufsteg-mäßig. Das ja auch noch, aber vor allem fällt eine Seite weg. Die eine ganze Kurve im Stadion, die kannst du gar nicht verkaufen, die Plätze. So, dann hast du auf einmal direkt 10.000, 15.000 weniger, je nach Sicherheitskonzept oder so. Also sagen wir mal grob 50.000. dass du dann, So und oder knapp 50.000. Das heißt, du kannst schon, wenn du so eine Frontstage hast, dann kannst du schon trotzdem dann da 30.000 Leute mehr beglücken. Und das ist natürlich sehr, sehr attraktiv. Düsseldorf hat ja mit der Arena oft auch mal schon das Nachsehen gehabt, weil du auf Schalke 10.000 Leute mehr unterbringen kannst. So und ganz kurz mal zurück zu diesem ersten Konzert, was da stattfinden sollte, das ist geplatzt. Es wäre vermutlich auch an Protesten hier geplatzt, so wie das dann später passiert ist. Aber es ist auch daran geplatzt, weil die amerikanische Gewerkschaft Kritik daran hatte, dass der Aufbau der Bühne für ACDC von Arbeitern gemacht worden wäre, die dem Fluglärm ausgesetzt wären. Also man lacht sich ein bisschen kaputt, also da findet ein Hardcore-Konzert von ACDC statt, aber die Arbeiter halten dem Fluglärm nicht aus. Also das fand ich auch sehr, sehr lustig, als ich das gehört habe. Jedenfalls hat es dieses Konzert nie gegeben. Aber NRW mit diesen 18 Millionen Menschen, dann hast du auch noch Benelux-Raum und so. Und Düsseldorf auch noch so verkehrsgünstig super gelegen. Und vor allem der Parkplatz da, oder diese Fläche, direkt Autobahn. Du hast super Anschluss, du hast ÖPNV in der Nähe. Das ist vor allem nicht da, wo das Schwimmbad ist. Da sind zwar auch Menschen vielleicht betroffen auf der anderen Seite der Autobahn und so. Aber es ist ja nicht da, wo das Schwimmbad ist, sondern so ein bisschen weiter weg und um die Kurve Richtung Rhein, sage ich jetzt mal. Also kannst du das dahin und es gab auch immer wieder Anfragen dafür und gibt es auch immer wieder, weil das toll wäre in so einem Bundesland mit dieser hohen Verdichtung so Open-Air-Konzerte anbieten zu können und es gab keine Fläche. Und genau, also ACDC ist schon ein bisschen länger her und dann kam Ed Sheeran und hat gesagt, hey, ich packe hier meine Gitarre aus auf diesem Open Air. Das war 2018. Nur mit Gitarre geht ja auch, denkt man. Und das war ja so eine Idee. Thomas Geisel, damals Oberbürgermeister, damals auch noch SPD, wollte das gerne machen. Michael Brill, gerade angefangen hier als Chef von D-Live, international super vernetzt, sah das natürlich auch als Chance und wollte das hier entwickeln. Das ist auch sein Auftrag, mehr Events nach Düsseldorf zu holen. Und das gelingt D-Live ja auch. Die organisieren das sehr gut. Und dann hat man damals gedacht, wir machen eh noch so ein Genehmigungsverfahren. Das dauert ein bisschen, aber mit einer Ausnahmegenehmigung versuchen wir jetzt mal im Sommer 2018 Ed Sheeran das zu ermöglichen, in Düsseldorf vor 80.000 Leuten aufzutreten. Das hat einen riesen Hickhack gegeben. Und das Ende vom Lied war, dass das Konzert dann auf Schalke stattgefunden hat. Düsseldorf auch einen schönen Gruß von der Bühne bekommen hat, weil das bei uns nicht ging. Und der Beschluss war, wir müssen ein ordentliches Genehmigungsverfahren machen. Und das ist passiert jetzt in den letzten Jahren und schwupps nach sechs Jahren ist es schon soweit und es sind ganz viele Gutachten erstellt worden über Lärm, über Verkehr und was weiß ich nicht was. Und jetzt gibt es eben die rechtliche Möglichkeit, also wir wollen eine richtige Baugenehmigung dafür machen, also einen B-Plan sozusagen für dieses Gebiet, wie das eben genutzt werden kann und unter welchen Voraussetzungen, was Naturschutz angeht, was den Verkehr angeht. Also es wurden alle knapp 20 Leute beteiligt und Gruppen. Wie könnte man das da abwickeln? Das liegt jetzt alles auf dem Tisch. Und der Stadtrat soll das im neuen Jahr beschließen. Und die erste Anhörung gibt es aber jetzt Anfang Dezember nächste Woche in der Bezirksvertretung Nord sozusagen, BV5. Also ich frage mich halt, das hat jetzt sechs Jahre gedauert. Also wenn wir jetzt ab Aidschirn rechnen. Es hat sich ja aber an dem Ort nichts verändert. Also da stehen genauso viele Bäume, da fliegen genauso viele Vögel, Da leben genauso viele Menschen. Und ich finde sowieso, als ich das Stück dazu gelesen habe, ich finde das ja sowieso immer so, ja, nicht absurd ist ein falsches Wort, aber dass so ein Konzert, was ja eigentlich ist, ist Leichtigkeit und einfach, also es fließt und flowt und die Musik sprüht durch die Gegend. Und da ist ja so viel Papierkram dahinter und so viele Paragrafen und Abschnitt A, Punkt 0,4 muss halt auch erfüllt sein und so. Also was hat sich da jetzt verändert oder was kann verändert werden, dass es jetzt irgendwie durch dieses Administrative durchgeht oder durchgehen können? Also letztlich ist es ja nicht falsch, dass man das so gründlich macht, weil die Sache fällt schon anders aus als früher. Man hätte damals bei dem ersten Konzert direkt 100 Bäume gefällt, jetzt sind das noch 59, sieben werden versetzt. Wenn ich es richtig im Kopf habe, musst du mich nochmal korrigieren, aber so ungefähr. Es ist jedenfalls viel, viel weniger bei den Bäumen. Es werden auch dann 120 Bäume neu gepflanzt und dann wird woanders noch so ein Blühstreifen angelegt. Also es passiert weniger Eingriff. Du hast trotzdem diese Nutzbarkeit mit den 80.000. Es ist auch mehr abgeklopft. Wie kann man das zukünftig da durchführen? Also wenn gleichzeitig was in der Arena ist, findet es nicht statt. Wenn gleichzeitig eine Messe ist, findet es nicht statt. Auch unterhalb der Woche muss ganz genau geprüft werden, wenn wir hier viel Berufsverkehr und so weiter haben, schafft die Rheinbahn den Transport. Es gibt keine Selbstverständlichkeit sozusagen. Aber was jetzt klar ist, was muss alles immer geprüft werden? Es gibt auch ein Artenschutzmonitoring über fünf Jahre. Gibt es da also irgendwelche negativen Auswirkungen? Das muss alles überwacht und überprüft werden. Und es dürfen auch eben nur maximal sechs Konzerte sein. Das wird alles in so einem städtebaulichen Vertrag geklärt mit der Stadttochter, die live, die ja eine GmbH ist. Die wird, was das angeht, genauso behandelt wie ein anderer Investor und muss sich dann auf Vereinbarungen einlassen und das muss erfüllt werden. Ja, ich verstehe. Weil das ist nämlich, finde ich, am Ende ja auch so ein bisschen. Klar, das hört sich irgendwie alles an, aber wenn du das jetzt auch so runterbrichst, genau, es finden nur so und so viele Konzerte. Also da ist ja dann nicht jede Woche irgendwie Ja, und auch nicht an zwei Wochenenden hintereinander soll es auch nicht sein. Es gibt schon viele Einschränkungen auch. Du kannst nicht wie wild da irgendwie was hinplanen. Das geht nicht und das finde ich am Ende auch richtig. Auf der anderen Seite ist das eine Spezialisierung von Düsseldorfer. Düsseldorfer schon immer gut in Großveranstaltungen, das ist aber in den letzten Jahren immer professioneller umgesetzt worden. Eigentlich seit der Tour de France hat man ganz, ganz viel Wissen angehäuft. Auch jetzt die Euro24 war ja schon ein Meisterstück, muss man sagen. Mit den drei Fanzonen in der Stadt. Und das ist rundum positiv zu beurteilen, muss man ehrlich sein. Das war toll. Man kann immer an vielen meckern, aber das haben sie gut hingekriegt sozusagen. Und diese Expertise, die soll dann natürlich auch wieder umgesetzt sein. Also der Sicherheitschef beispielsweise, der die ganze Euro hier gut gemacht hat und so, der ist ja auch da, der Chef. Und guckt dann, ob das alles klappt und so. war ja hier früher bei der Feuerwehr, der ist ein Spezialist und davon haben wir jetzt mehrere für unterschiedliche Sparten. Die müssen das sicher machen. Also das Schlimmste wäre auch, wenn wir ein Konzert mit 80.000 hätten und es geht was schief. Oder wenn was schief geht, dass es nicht gut betreut wird. Und jetzt nur noch mal zu meinem Verständnis, das ist ja die Fläche, bleibt ja die Fläche. Das wird dann einfach immer ab- und aufgebaut, richtig? Also wo kommt das ganze Zeugs her? Also wo kommt dann so ein Pop-up-Stadion quasi für 80.000 Leute? Erst mal war das ja schon eine versiegelte Fläche, muss man sagen. Es sind diese Rasenbetonsteine da und es sind damals ja schon als Ausgleich für die Versiegelung 900 Bäume gepflanzt worden. Die sind ja da neu hingekommen, zusätzlich, also da gab es natürlich schon grünen, aber rund 900 mussten da sein. Jetzt kommen ein paar weg, dafür wieder neue mehr plus Ausgleichspflanzungen direkt angrenzend in der Nähe. Das muss sein. Und dann war klar auch, man will da entsprechende Stromversorgung, Abwasserversorgung und so weiter. Und das wird auch alles gemacht. Und der Vorteil ist natürlich, wenn du die Anlieferung meinst für so ein Großkonzert, du hast da sofort eine Autobahnabfahrt. Du kannst denen vorschreiben, wie sie das Gelände anfahren müssen. Ja, aber das frage ich nicht. Also wenn dann Ed Sheeran kommt, der baut dann da seine eigene Bühne auf? Oder gibt es dann quasi auch noch in irgendeinem überdimensionierten Riesenlager quasi diese Open Air? Nein, das bringen die mit. Das bringen die selber mit. Das bringen die alles selber mit. Da gibt es ja Fachfirmen, auch beispielsweise jetzt bei die Bühne, die auf dem Burgplatz stand, zur Euro. Das war eine Bühne, die wurde dann eingekauft bei einem Dienstleister, also gemietet für die Zeit. Und normalerweise wäre das ein Dienstleister aus Hilden gewesen und den hätte man am liebsten auch genommen, weil die Euro ja sehr nachhaltig sein sollte. Aber die haben halt nur eine große Bühne gehabt, wo oben die Bühne so ein bisschen ein rundes Dach hatte. Und die wollten aber immer nur eckige Bühnen, damit das aussieht wie ein Tor, die UEFA. Deswegen musste diese Bühne aus Hamburg rangekarrt werden, was man normalerweise natürlich nicht so gerne macht. Aber musste dann in dem Fall aus fußballästhetischen Gründen so sein. Aber das ist eigentlich immer das Geschäft von Fachfirmen, die das dann verleihen. Ja, verstehe. Ich denke gerade Ed Schül und ich haben nicht nur beide rote Haare, sondern wir haben auch noch eins gemeinsam. Wenn wir irgendwo spielen, bringen wir selber unsere Ecke. Ja, das ist auch richtig. Ja, das ist auch gut. Das ist ja schön. Also es wird alles mitgebracht. Verstehe, also das heißt, die Stadt stellt die Fläche und kümmert sich um alles. Genau, die vermietet das, genau. Und hat dann die Anforderungen der Durchführung und dann kommen auch Security-Firmen, die eingekauft werden. Natürlich kann die Live das auch immer in Partnerschaft mit denen da machen, aber die Live selber hat ja keine Security-Kräfte beispielsweise. Und jetzt frage ich mich, genau, es dürfen jetzt dann bis zu sechs Groß-Open-Air-Veranstaltungen da stattfinden. Jetzt haben wir aber, das hast du ja auch schon gesagt, es gibt auf Schalke, Gelsenkirchen, es gibt Arena Oberhausen, es gibt in Köln längstes Arena. Also wer soll denn dann jetzt noch nach Düsseldorf kommen, wenn das ja noch gar nicht so etabliert? Also es ist ja wahrscheinlich noch nicht in den Tourplänen so drin, weil es bislang immer nicht in dieser Größenordnung hier stattfinden konnte und vor allem nicht Open Air. Also es sind ja dann schon 20.000 mehr als sonst ins Stadion passen. Also gibt es genug Großveranstaltungen, die dann sagen, okay, dann komm Taylor Swift dann hier hin und nicht nochmal auf Schalke. Also der Brill hatte das auch gesagt, das war mal eine Überschrift bei uns, Taylor Swift würde da spielen. Und das ist schon so, 80.000, die zentrale Lage ist halt wirklich gut. Aber es ist nach diesem Flop, damals vor sechs Jahren auch so, dass die Branche jetzt erstmal sehen will, das Ding wird wirklich genehmigt. Und das muss ja zum Jahresanfang dann geschehen. Und dann kann es sein, dass wir im nächsten Sommer da das erste Konzert haben. Und es gibt halt in Nordrhein-Westfalen keine Fläche Open Air für 80.000 Menschen. Die gibt es halt nicht. Und das nennt man ja immer USP, also das ist so ein Alleinstellungsmerkmal. Und da wird mit Sicherheit, wenn da ein paar Konzerte stattfinden. Wen wünschst du dir hierhin? Och Gott, ich renne ja selten zu sowas hin, muss ich sagen. Aber auch ACDC hätte ich mir auch angeguckt, die finde ich lustig. Oder Coldplay jetzt live, jetzt war ich nicht bei diesen anderen Konzerten da, habe ich aber schon mal in der Arena gesehen, war ein super Konzert. Lady Gaga, fände ich auch gut. Ja, die war ja auch hier und hatte hier das erste Konzert ihrer Tour, sowas stelle ich mir schon toll vor. Ja, Open Air. Vor allem gerade hält mich über die Tage überhaupt die Idee, dass irgendwann wieder Sommer wird und wir Open Air draußen. Aber wie wäre es denn, wenn du da irgendwie so mit deinen Freunden als Vorbind aufsetzt? Ich würde mich da jetzt dann mal bei D-Live melden. Mach das doch mal. Oder bei dem Konzertveranstalter dann. Ja, dann sehen wir uns an der Messe. Vielen Dank für das schöne Gespräch und bis zum nächsten Mal. Jo, tschüss. Music. Reibekuchen, Maron, Poffertiers, eine schöne Sache am jährlichen Weihnachtsmarktbesuch ist sicher auch die Konsistenz des kulinarischen Angebotes. Da weiß man, worauf man sich freuen kann. Aber ein bisschen Abwechslung und frischer Wind sind ja auch was Schönes. Das Angebot auf der Roncalli-Weihnachtspromenade vereint irgendwie beides. Ein Stand mit Meeresfrüchten neben den klassischen Rinderrouladen, Pasta aus dem Parmesanlaib und Bratwurst im Brötchen. Gemischte Snacktüte sozusagen. sagen, Angelina Burch und ich haben uns durchgetestet. Liebe Angelina, wir haben eine Mission. Oh ja. Und das ist Essen. Für sowas bin ich ja sowieso immer zu haben, wie wir alle wissen. Wir haben uns rausgewagt aus der Redaktion. Ich habe dich quasi an die Hand genommen, an die Podcast-Leine. Und wir sind losgezogen zum Josef-Beuys-Ufer, wo wir jetzt stehen am Roncalli-Weihnachtszirkuszauber. An der Weihnachtspromenade. An der Weihnachtspromenade in der Weihnachtsbäckerei. Genau, und es ist Mittag. Wir sind hier, wir legen hier immer alles offen. Es ist Mittwochmittag, wir haben Hunger. Deswegen werden wir jetzt mal gucken, was es hier gibt, weil ich habe gehört aus verschiedenen Richtungen, von verschiedenen Quellen, dass das kulinarische Angebot hier an diesem Abschnitt, auf diesem Abschnitt des Weihnachtsmarktes tatsächlich ein etwas Spezielleres ist. Ja genau, einfach wesentlich vielfältiger als dieses klassische Weihnachtsmarktessen, und genau, man sieht es ja hier auch schon ein bisschen, wenn man sich hier umschaut. Es ist vor allem noch schön leer, das mag ich gern. Genau, die Stände sind ja schon mal ganz anders gestaltet und wir haben es ja gerade auch schon gesehen, die eine oder andere Sache, die man sonst vielleicht nicht so erwartet, gibt es ja auch. Vor allem, was du ja auch, als wir das letzte Mal darüber sprachen, schon anmoderiert hast, ist, man kann sich ja auch hier richtig hinsetzen, also es gibt Restaurants quasi. Der wilde Hirsch ist uns hier schon ganz am Anfang begegnet. Und das Bergstübli. Das werden wir aussparen, weil wir wollen natürlich uns ein bisschen durch... Naja, ich sag's jetzt, es ist durchfressen. Es gibt ein paar Einschränkungen. Ich bin ja vegan, deswegen suchen wir jetzt hier auch mal nach diesem Angebot und gucken, was es da gibt. Und du hast eben schon so ein bisschen durchblicken lassen. Du hast nicht so Bock auf süß. Also den Dubai-Crep werden wir vielleicht heute ausfallen lassen. Genau, aber den kannst du ja sonst auch mal testen. Wenn es den im Vegan gibt, kann ich den testen. Was es auf jeden Fall schon mal gibt, ist Esskastanien, Maronen sehe ich hier. Das riecht schon fantastisch und zur allergrößten Not kommt da die Sättigungsbeilage her. Wir machen uns jetzt mal auf die Suche. Legen los und ich würde sagen, wenn wir was gefunden haben, dann schlagen wir zu, oder? Das klingt gut. Okay, das erste, was uns hier begegnet, ist Roncalli Street Food. Sieht natürlich wesentlich hübscher aus als manch anderer herkömmlicher Street Food-Parmeswagen. No disrespect. Hier gibt es Pasta aus dem Parmesanleib. Also das ist ja jetzt wirklich schon fortgeschritten im Level auf dem Ballastmarkt, oder? Definitiv. Also ich finde auch erstmal, das ist natürlich jetzt schwierig. Ach guck mal, mit lustigem Spruch, der Klauen ist die wichtigste Mahlzeit am Tag. Was wolltest du gerade sagen? Ich habe sie in dem Moment auch entdeckt, wo du es gerade gesagt hast und war kurz abgelenkt. Okay, also witzige sind wir auch noch. Erstmal ist die Gestaltung hier, finde ich, auch schon sehr ansprechend. Aber genau, das ist, finde ich, schon mal nochmal ein bisschen was anderes als die Bratwurst oder die Pommes. Ich meine, es schlägt natürlich auch mit, also Pasta aus dem Parmesanleib mit Trüffel für 16 Euro ist natürlich, also ist eine Mahlzeit. Ja, das ist dann halt die Frage, wie groß die Portionen da so sind, aber es ist schon nochmal deutlich mehr als so ein 5 Euro Snack für zwischendurch. Das stimmt, dann daneben ist der Fischwagen, da gibt es Gambas und Fischsuppe und Tapas Teller und Grünkohl, Kartoffelsuppe. Die kommen aus Portugal und haben da so auch ganz andere Sachen mit im Gepäck. Ja, es ist wirklich, also das ist echt krass. Und daneben ist ein Wagen, den kenne ich schon vom Gourmet-Festival, Maison Suarec. Da gibt es Fladenbrote mit verschiedenen Füllungen und das ist tatsächlich in vegan erhältlich. Da werde ich meine ersten Fänge reinhauen. Hast du hier jetzt gerade schon was entdeckt? Ich glaube, ich würde mich erstmal noch umschauen, bevor man sich jetzt hier auf eins festlegt. Da hast du recht. Das ist ja auch schwierig. Das Ding ist, es ist nicht nur eine Kostenfrage, es ist auch eine Kapazitätenfrage. Also ich bin ja schon in beruflicher Natur gewöhnt, dass ich probiere und esse. Ich habe da meine Wege und Mittel irgendwie. Aber es ist natürlich, wenn es viel Angebot gibt, dann muss man sich auch ein bisschen entscheiden. Ja, hier auch nochmal was ganz anderes, wo wir jetzt hier gelandet sind. Die Rinderroulade-Box mit Rotkohl und Klößen. Also auch jetzt nicht so klassisch für Weihnachtsmarkt, würde ich mal sagen. Aber Classic Weihnachten. Ja, genau. Das gehört ja auch zusammen. Da steht auch ganz groß dran, neu. Also es scheint auch noch nicht so ein super lange existierendes Ding zu sein. Ja, also ich würde mal sagen, hier wahrscheinlich auch erstes Mal dabei, wie viele. Das riecht aber auch gut. Das riecht gut. Das riecht gut. Ich sehe schon, wir machen hier auch einen Querschnitt durch die verschiedenen Küchen. Also Maison Touareg, portugiesische Fischplatte und Rotkohl Klöße kann man ja hier auf 20 Metern irgendwie schon. Hier haben wir, okay, Süßkartoffel, Pommes, Classic Currywurst. Mhm. Ein Weihnachtsmann, der im Trang auf einem Schlitten sitzt oder auf einer Bankkasse. Doch, also ich muss sagen, gestalterisch ist das natürlich hier alles ganz, ganz, ganz zauberhaft. Jetzt haben wir natürlich Glühwein, ne? Also klar, Getränke, da hangelt man sich auch an den Classics irgendwie vorbei. Aber Bio-Glühwein. Hast du den schon probiert? Hast du dir schon einen reingeschäppert? Nein, tatsächlich nicht. Ich habe aber tatsächlich gestern schon hier gehört, der soll wohl richtig gut sein. Und dass die Leute das auch super fanden, dass das mal ein bisschen was anderes und so Bio-Glühwein vom Winzer scheint hier auch zu ziehen. Und da ist jetzt die zweite Frage, also nicht nur, bin ich vegan unterwegs, ich trinke ja auch wirklich keinen Alkohol. Gibt es da auch Alternative? Dass du überhaupt auf den Weihnachtsmarkt normalerweise gehst. Gibt es da auch Alternativen, alkoholfreie Alternativen? Also Kinderpunsch gibt es ja immer. Ja, aber ich meine jetzt, es gibt ja auch alkoholfreien Wein. Vielleicht gibt es auch alkoholfreien Wein. Das werden wir jetzt gleich auch mal rausfinden. Jetzt sind wir hier schon einmal rum, ne? Ja. Gut, okay. Es ist wirklich sehr leer und sehr schön. Das heißt, wir... Wir drehen jetzt wieder um. Wir sind gerade schon an einem anderen Stand noch vorbeigelaufen. Da gibt es auch was zu essen, aber natürlich nicht für uns. Außer, naja, jeder mag, was er mag. Hundekuchen gibt es auch. Finde ich irgendwie lustig, dass das hier so auch einen ganzen Stand füllt. Sind die selber gemacht? Ich glaube schon, aber auch da werde ich der Sache auch mal noch nachgehen. Ja, da bin ich gespannt, was du erzählst. Die ganzen Stände, wo man Holzspielzeug und Kerzen und Honig und so kaufen kann, lassen wir. Ah, Weihnachtsschmuck. Ich habe gestern meine, ich habe gestern dekoriert bei mir. Es hat mich gepackt. Ich bin nach Hause gekommen und ich war in festlicher Stimmung. Ich habe mich diesmal für Ensembles aus Schleifen und so Pfefferminzstangen entschieden. Und ich habe ja einen Mini-Weihnachtsbaum für meinen Balkon gekauft und den habe ich gestern gehangen. Ich habe es am Montag schon gemacht. Und darum, ich sehe gerade, hier gibt es einen Stand mit Weihnachtskugeln. Vielleicht gehe ich da gleich privat nochmal hin. Also wir sind dann wohl eher die etwas frühe Weihnachtsstimmung. Wie schon gesagt, wenn man jetzt anfängt, hat man länger was davon. Es ist ja in drei Wochen alles schon wieder vorbei, dann ich fahre auch weg an Weihnachten. Also das heißt, es sind schon mal wieder vier Tage weniger. Also, ne? Und ich habe ja dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, ich ziehe durch. Hier wird es gemütlich gemacht, bis es nicht mehr geht. So, jetzt sind wir hier einmal, wie gesagt, drüber und jetzt muss sich entschieden werden, Angelina. Also ich sehe für mich das mit Gemüse gefüllte Fladenbrot und wahrscheinlich Süßkartoffelpommes als Option. Da kannst du gerne was von abhaben, ist ja klar. Ich weiß nicht, nachdem es hier eben so gut gerochen hat und wir jetzt schon wieder hier sind, ich bin schon fast wieder bei den Rouladen, aber ich glaube danach ist auch nicht mehr so viel an Kapazitätsmetz zu testen. Ich verstehe. Aber ich bin auch noch offen für noch anderes. Naja, du könntest noch hier den Parmesanlaib dir... Auch noch. ...dann dir ein paar Spaghetti durchziehen lassen oder halt hier... Fischsuppe, Trüffelmayo, das darfst du jetzt entscheiden. Vielleicht wird es auch mal die Pasta. Komm, wir machen Pasta und Rouladen, da haben wir einen guten Durchschnitt. Pasta und Rouladen? Wenn du das beides nicht mitisst, weiß ich nicht, wie das Wunsch uniert soll. Hier, das Früchtehaus gibt es auch noch, da kann man dann den Nachtisch sich in Form von gebrannten Mandeln, klar, klar. Ne, das Früchtehaus ist glaube ich da, weißt du was ist? Ach, Marmelade? Ne, ich glaube Saladen. Achso, okay. Apfelsaladen oder was? Ah ja, stimmt. Aber das sieht auch gut aus. Ja, aber nicht vegan. Ja gut, ich meine, wir schinden hier Zeit, indem wir hier hin und her, du musst dich entscheiden, meine liebste Angelina, du musst dich entscheiden. Ich glaube, ich glaube, es werden die Rouladen. Okay, okay, dann holen wir uns das jetzt mal und dann melden wir uns gleich wieder. So, wir waren erfolgreich vor uns auf dem Tisch stehen. Ein veganer Fladenbrot-Rap von Maison Touareg. Wir haben eine Rinder-Roulade und Rotkohl und Klöße on the side, weil das ist nämlich vegan. Und dann haben wir noch Süßkartoffelpommes. Das wurde mir gerade sogar schriftlich bestätigt, dass da keine tierischen Produkte dran und drin sind. Ich würde sagen, wir legen los. Ich mache hier den Rap. Ich fange mit dem Rap an. Und du? Auch? Ja. Mmh. Gleich wieder rumgesaut hier, Kormann. Sehr schön. Also, das ist, also ich liebe das. Das ist Paprika, Tomate, Rucola in einem wunderbaren Fladenbrot eingewickelt. Also da bin ich Fan von. Sehr lecker und schmeckt sehr frisch. Tatsächlich. Und ist auch, glaube ich, mit so im Schnitt sieben Euro wirklich machbar, finde ich. Ist ein großes, also wir teilen uns das jetzt hier, das ist schon was zum Essen essen. Und das Ganze gibt es auch in süß. Das heißt, es gibt es auch mit Hähnchen und mit Hackbällchen. Jetzt hier quasi die vegane Variante in ganz Gemüse, ohne Käse. Sonst ist da auch noch Feta drauf. Also das Wetter spielt uns hier nicht in die Karten. Es ist windig und regnerisch. Und ja, trotzdem ziehen wir jetzt hier durch, weil Essen macht ja glücklich und macht auch den Regen weg. Im besten Falle zumindest im Herzen. Genau, also das gibt es in tausend verschiedenen Varianten. und wir haben uns für diese vegane entschieden und es schmeckt wirklich sehr gut. Man muss sich wie immer bei gerollten und gewickelten Sachen ein wenig anstrengen, damit man nicht die Hälfte auf dem Weg verliert. Aber sonst? Empfehlungen. Das Ganze gibt es auch in Süß. Und zwar, rate mal mit was? Ja, natürlich, aber nur damit oder gibt es noch andere? Was Klassischeres? Das habe ich jetzt natürlich nicht nachgeguckt. Oh, Kichererbschen. Sind da auch drin. Voll gut. Das ist richtig lecker. Also ich bin absolut begeistert. Ich auch. Ja. Ich habe ja, wie gesagt, wieder die Hälfte rumgeschmiert, aber zum Glück sieht man ja hier nicht, wie ich esse. Moving on to the next task. Ja, ich bin hier. Ich kann aber auch gleich später essen. Ach, kein Stress. Wir können auch zum nächsten weiter. Sollen wir hier mal die Pommes? Die, wie du eben sagtest, sehr orangisch sind, aber knusprig, frisch frittiert, frittiert. In Pflanzenfett, wie ich mir habe, schlug dich, wie gesagt, geben lassen. Ja, doch, gut. Solide Süßkartoffelpommes, muss man halt mögen. Also manchen ist ja so eine ganze Portion zu viel, weil die ja schon einen relativ eigenen Geschmack haben, aber schmeckt sehr gut. Ja, ich finde es lecker. Und das sehe ich jetzt auch nicht so oft auf dem Weihnachtsmarkt sonst, ne? Nee. Eher so diese Classic XXL-Pommes, manchmal diese breiten. Aber Süßkartoffeln? Und ich habe das Gefühl, hier ist vielleicht relativ viel was so eher für so spezieller Röppenschmecker und nicht so die breite Masse, sondern hier wirklich eher die, die dann auch mal offen sind, mal was anderes hier zu probieren. Ja, beziehungsweise eigentlich fast wie beim Gourmet, also eher so, genau, so Streetfoodmarkt. Genau, ja. Da ist halt die Frage, wie doll weihnachtlich das ist. Ich meine, wir kommen jetzt gleich natürlich zum weihnachtlichsten von allem. Klar, Crêpes, wie gesagt, Maronen, Glühwein und so, das ist das eine. Aber jetzt so ein Rap, also ich finde das auch schön, weil das so ein bisschen Vielfalt reinbringt. Ja, absolut. Und genau, also ich meine, die anderen Sachen sind ja auch unweit her auch, aber ich glaube, es gibt schon viele, die sich auch mal freuen, wie eben hier auch uns bei den Rouladen erzählt wurde, dass auch schon viele stehen geblieben sind und gesagt haben, oh, das kenne ich ja noch gar nicht, muss ich mal probieren und so. Ich glaube, das sind dann doch vielleicht einige auch mal offen mal was anderes, brauchen wir hier zu testen, beziehungsweise vieles kennt man ja, wie du eben sagtest, schon von so Streetfood-Märkten und Co. Ah, das schmeckt auch gut. Also Pommes finde ich auch gut. Das ist auch echt eine, also 5,50 kostet diese Portion. Das ist so eine gute Tüte voll. So, und jetzt, naja, zum Highlight fast. Wie gesagt, ich hatte Glück, dass der rot cool und die Klöße sind vegan, das sind Kartoffelklöße. Du hast da die Roulade. Ich mach mal hier so, ich halbiere mir mal hier so ein Kloß, ja? Und ich geh rein. Ich geh rein. Dafür sind jetzt 18 Euro angefallen. Tatsächlich Aber auch, weil wir das getrennt gemacht haben, weil wir quasi zwei Pfandbehältnisse bekommen haben. Und das ist ja eins von den großen Themen, die Nachhaltigkeit. Es gibt nur noch mehr Weg, ne? Beziehungsweise, naja. Also halt die Pommes hier in so einer Tüte, aber alles, was jetzt hier so größere Sachen sind, sind dann hier in den Extrabehältern mit Pfand. Was ja natürlich auch dann wiederum gar nicht unfaktisch ist, dass es hier diese kleinen Pabbelnjongs gibt, in denen wir ja auch gerade sind zum Essen, weil du musst es ja auch wieder zurückbringen. Also das ist natürlich, bindet dich nochmal anders. Ja. An den Ort, wo du isst. Genau. Ja, und wo du es gerade gesagt hast, hier zum Unterstellen, das ist natürlich gerade für so einen Mittag wie jetzt, mit dem Regen und jetzt ja auch doch sehr windigem Wetter, schon ein Vorteil, dass man hier jetzt auch ein Dach über dem Kopf hat. Ja, obwohl da natürlich, also jetzt mal Jammern auf sehr hohem Niveau auch nicht schlecht wäre, wenn es Seitenwände gäbe, ne? Ich sage nur. Ja. Also ich bin zufrieden mit unserer Ausbeute. Absolut. Ich würde auch mal fragen, wie ist die Roulade? Ich habe es noch gar nicht probiert. Ich war noch abgelenkt von den Klößen und dem Rotkohl. Ich teste mal. Gut. Ich finde es ein bisschen unhandlich zu essen mit einer Gabel. Ja, vor allem mit diesen Holzgabeln. Die machen einfach nicht so viel Schnitt. Aber ansonsten lecker. Also auch das, also wie du eben schon angekündigt hast, weihnachtlich geht es ja kaum. Und hier hat man auf jeden Fall, wenn man sich richtig aufs Weihnachtsessen einstimmen will, wird man hier auf jeden Fall fündig. Finde ich auch. Die Klöße sind auch gut. Der Rotquill. Sieht auch relativ selber gemacht aus sogar. Also es ist hier, es passiert hier gerade was. Das kannst du natürlich nicht wissen, liebe Angelina. Was selten passiert. Ich esse was und sage nicht, es schmeckt mir nicht. Das ist in den letzten Tests, die wir hier gemacht haben, schon mal durchaus aus anders gewesen. Aber da haben wir auch hauptsächlich süße Sachen probiert und ich bleib dabei, süße Sachen, die Instagrammable aussehen, sind meistens einfach nur süß und hier, ich mein, mit so einer Pommes, ich gebe zu, bei dem Fladenbrot war ich ja schon ein bisschen gebiased, weil ich es schon mal gegessen habe, aber trotzdem war es wieder sehr gut. Ja, was wir natürlich jetzt irgendwie im wahrsten Sinne des Wortes haben links liegen lassen, ist die Pasta im Parmesanleib. Das sind hier nämlich auch alles schon durchaus Portionen. Wir machen hier gerade ja quasi unsere Mittagspause und das ist auch die Mittagspause. Es wird vielleicht noch die ein oder andere gebrannte Mandel reinpassen. Aber ansonsten, ist das hier nicht so snacky? Nee, gar nicht. Also das fand ich nämlich jetzt auch, was hier jetzt die 12 Euro für die Portion mit den Rouladen, Klößen und Rotkohl, finde ich für Weihnachtsmarktessen oder generell so Foodtruckessen, wo man ja doch auch schon den ein oder anderen Euro mal mehr bezahlt, schon jetzt gar nicht mal so übertrieben. Nee, finde ich nämlich auch. Also das kann man, wie gesagt, wie immer, Geld ist Geld. Und Sachen, Kosten, das ist halt, na klar, ist das hier, was man sich leisten muss und möchte. Und man hat natürlich einen wirklich schönen Ausblick. Und das ist nochmal was anderes. Also jetzt gerade, ich meine, es ist hell, es regnet, aber wir gucken auf den Rhein. Weihnachtsmarktlicher ist es natürlich in der Stadt, wenn man so umgeben ist, auch von den Hütten und so. Ja klar, wobei auch gestern, als ich hier unterwegs war, ganz viele zu mir gesagt haben, dass die Stimmung und die Atmosphäre hier abends mit den Lichtern und dann scheinbar dann auch noch hier Lichtern auf der anderen Seite und auch hier, wenn alles beleuchtet und künke ist, dass es dann wirklich hier einer der Topspots für den abendlichen Weihnachtsmarkt wäre. Also könnte hier mein erstes Spin-off, sieben erste Dates auf dem Weihnachtsmarkt, könnte hier stattfinden. Auf geht's. Auf geht's, genau. Ja, wie gesagt, das ist halt ein bisschen, ich gucke mich hier gerade so um, ich frage mich, was hat das denn jetzt alles mit Roncalli zu tun, außer dem Namen? Also flaniert hier auch Bernhard Paul einmal am Tag rüber. Also viele von den historischen Foodtrucks, also die quasi als Wagen dafür dienen, kommen aus der Sammlung, also es sind alles Wagen aus der Sammlung von ihm. Und genau, anscheinend der Stil ist so ein bisschen. Also das haben tatsächlich aber gestern auch Leute zu mir gesagt, dass sie diesen Stil teilweise erkannt hatten und das deswegen auch schnell damit in Verbindung gebracht haben. Ich hätte ja gedacht, dass es sich bis zum Apollo sich durchzieht oder dass es näher ans Apollo gebaut wird, weil das ist natürlich der Anknüpfungspunkt. Ja, stimmt schon, aber so ist es halt dann doch noch mal wesentlich näher am Weihnachtsmarkt dran. Also an den restlichen, denn wir haben das Rathaus echt jetzt nicht weit weg. Das Riesenrad, genau. Ja, also ich möchte sagen, wir waren erfolgreich. Ich bin auf jeden Fall satt, angesättigt. Ich kämpfe noch mit meiner Roulade. Das gibt keine Messer, ne? Nee. Ja, das müsste man, also wer sich hier eine Roulade kaufen möchte, sollte vielleicht sein eigenes Besteck mitbringen. Ja, oder ich habe es übersehen. Ja, aber auch jetzt ganz im Ernst, so ein Holzmesser wäre da jetzt glaube ich auch nicht so. Okay, also der gut, okay, aber das muss man ja auch mal sagen. Also wenn man jetzt hier irgendwie, vielleicht tut man gut dran seinen Schweizer Tassenmesser. Nein, darf man ja nicht, es ist ja wachenverwurzel. Ich wollte auch gerade sagen. Dann halt mit den Händen. Aber du machst das sehr gut und auch durchaus elegant. Das kann ich ja jetzt hier beurteilen. Bevor uns jetzt hier auch noch die Pommes um die Ohren fliegen, würde ich sagen, we wrap it up. Im wahrsten Sinne des Wortes, wegen Rap. Wir holen uns garantiert gleich... War der Spruch jetzt besser als der Clown-Spruch? Ich weiß nicht, es färbt ab. Wir holen uns auf jeden Fall noch irgendwas Süßes, das sehe ich kommen. Vielleicht ja auf dem Weg, also für auf der Hand, vielleicht noch ein Getränk. Ansonsten freue ich mich schon auf den nächsten Ausflug mit dir, Weihnachtsmarktausflug. Ich danke dir sehr für die nette Gesellschaft und deine kulinarische Einschätzung des Weihnachtszaubers und der Rhein-Ufer-Promenade. Immer wieder gerne. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Wir kommen jetzt wieder in eine Wetterphase, in der die Diskrepanz zwischen dem, was die Modelle so als Wetter ausspucken und dem, was es dann tatsächlich geben wird, relativ groß ist. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Ja, wir werden es jetzt mal wieder mit einer Inversionswetterlage zu tun haben. Das bedeutet, die Luftmassentemperatur in 1500 Meter Höhe liegt ein bisschen höher als die, die unmittelbar darunter liegt. Dadurch findet keine Durchmischung mehr statt und es bildet sich Nebel und Hochnebel. Und gerade in den kommenden Tagen ist es dann immer wieder ein gewisses Wechselspiel zwischen ist der Wind stark genug, um halt eben tatsächlich diesen Hochnebel aufzulösen oder bleibt es beim Dauergrau. Der Freitag wird uns aller Voraussicht nach ein bisschen Nebel bringen. Dieser Nebel wird sehr wahrscheinlich bis zum Vormittag anhalten und danach bleibt es dann relativ grau bei tief hängenden Wolken, ein bisschen Hochnebel. Eventuell kann mal so kurz die Sonne durchblicken in Richtung dem späten Nachmittag. Temperaturen liegen im Groben bei 1 bis maximal 5 Grad und wenn man sich dazu noch das amerikanische Wettermodell anguckt, das berechnet halt einfach Sonne satt und bis maximal 8 Grad, die wird es aber wie gesagt sehr wahrscheinlich nicht geben. Der Samstag wird uns einen Mix aus Sonne und Wolken bringen. Hier haben wir eine ähnliche Konstellation wie auch am Freitag, aber wir werden ein bisschen mehr Wind haben. Und dieser Wind sorgt dafür, dass halt eben die Luftmassen gut durchmischt werden und sich somit kein Nebel und Hochnebel bilden kann. Deswegen gehe ich im Moment davon aus, dass wir über den Tag verteilt relativ viele Sonne bekommen werden. Gerade zum Nachmittag hin können auch mal tiefhängende Wolken unterwegs sein, das Ganze dann bei 2 bis maximal 7 Grad. Der Sonntag wird wieder ein bisschen weniger Wind haben und jetzt kommt halt eben die Geschichte, was genau oder wann genau reicht der Wind eigentlich aus, um diesen Hochnebel zu vertreiben und wann reicht er halt einfach nicht aus. Ich gehe im Moment davon aus, dass wir einen sonnigen Start in den Tag bekommen werden und so ab der Mittagszeit, wenn der Wind ein bisschen zurückgeht, wird sich dann wieder Nebel und Hochnebel bilden. Wahrscheinlich sind es eher so tief hängende Wolken, die sich phasenweise dann vor die Sonne schieben, das ist noch nicht so ganz hundertprozentig sicher. Temperaturen liegen bei 1 bis maximal 7 Grad. Und dann kommen wir noch kurz in die neue Woche, da werden wir neue Tiefs bekommen, die das Ganze wieder so ein bisschen mehr durchmischen werden. Jetzt kommt halt so dieses Paradoxe, dass es die Luftmassentemperatur in 1500 Meter Höhe zurückgeht. Das sollte eigentlich dazu führen, dass es bei uns wärmer wird, aber aufgrund dessen, dass vorher keine Durchmischung stattfindet, werden sich die Temperaturen bei uns eigentlich kaum ändern. Deswegen werden wir uns dann so zwischen 4 bis maximal 11 Grad bewegen, das Ganze in Begleitung immer wieder mit ein bisschen Regen, mal sind auch nur Schauer unterwegs. In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Also bis dann. Ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. JensStrux.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine große Freude machen wollt, dann, mein Gott, abonniert doch diesen Podcast. Überall, wo es ihn zu abonnieren gibt und bewertet ihn mit Punkten, mit Sternen, mit Daumen, mit was auch immer es da gibt. Und... Und erzählt jemanden davon. Erzählt jemanden vom Rheinpegel-Podcast, der Düsseldorf liebt oder, hey, noch viel, viel, viel, viel besser, der das gefälligst noch lernen soll. Mein Name ist Hasse Kormann. Vielen Dank fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss! Ihr wollt diesem Podcast etwas richtig Gutes tun? Dann schreibt eine kurze Bewertung bei Apple Podcasts. Music.