Latest / Coding Buddies | Tech & Dev-Mindset / DevOps #1 - Die Bewegung
Transcript
- 0:00So, und dann Gnade einem Gott, wenn dann noch irgendwie
- 0:03Änderung reinkommt, was irgendwie geändert werden muss,
- 0:06weil dann bricht das halt irgendwann komplett auseinander.
- 0:09Coding Body rund um Softwareentwicklung und
- 0:12aktueller Technews. Herzlich Willkommen.
- 0:26Ein herzliches Hallo und Willkommen zur neuen Folge vom
- 0:29Coding Buddies Podcast. Es ist wieder soweit, eine neue
- 0:33Folge startet und damit begrüße ich dich.
- 0:37Tino, schön, dass du auch wieder dabei bist.
- 0:39Ja, herzliche Willkommen auch von meiner Seite.
- 0:42Liebe, zuhören, liebe Zuhörer und Hallo Fabi.
- 0:47Was geht ab? Wie geht's dir, bist du fit,
- 0:48bist du bereit für die Folge? Ich habe richtig Bock, sehr gut,
- 0:52ja. Mir geht es auch gut.
- 0:53Ich habe auch Lust auf die neue Folge, und zwar weil wir ja auch
- 0:57mal wieder uns überlegt haben, dass wir eine neue Reihe starten
- 1:02wollen. Auch etwas, sagen wir mal,
- 1:06technischer Reihe. Genau.
- 1:13Und es geht in dieser Reihe um das Thema Dev Ops.
- 1:19Also wir wollen jetzt quasi einmal mit in dieser Folge mal
- 1:23so ein bisschen. Das Thema einleiten.
- 1:26Gucken. Was ist dev ops?
- 1:28Wie kam es zu DEV OPS und. Was für Vorteile bringt denn
- 1:35vielleicht dieses Def Ops, was wahrscheinlich auch schon die
- 1:38ein oder andere Person gehört hat?
- 1:42Genau wie sieht's aus, Tino? Ja, ist auf jeden Fall ein sehr
- 1:46spannendes Thema und ich finde es auch cool, dass wir da eine
- 1:49direkt eine Reihe draus machen wollen, weil es einfach auch
- 1:52sehr umfangreich ist und wir da bestimmt so einige Folgen
- 1:56zusammen bekommen mit. Themen, über die es sich lohnt
- 2:00zu sprechen. Denn ja, also ich glaube, wenn
- 2:03man in der Softwareentwicklung oder allgemein so in der IT
- 2:06unterwegs ist, dann gibt es eigentlich kaum noch einen Weg
- 2:09daran vorbei, seit einigen Jahren an dem Wort Dev Ops und
- 2:12alles was dahinter steckt. Und deswegen, glaube ich, ist
- 2:16das auch für den einen oder anderen sehr interessant, da mal
- 2:19so einen Einblick zu bekommen. Was auf jeden Fall ein guter
- 2:22Punkt, dass du sagst, dass das eine Menge umfasst.
- 2:26Ich glaube, das könnte man. In einer Folge überhaupt nicht
- 2:29alles umfassen die Ganzen, sagen wir mal Punkte, die da eine
- 2:34Rolle spielen in diesem Bereich. Na ja, also es geht schon, dann
- 2:38hole ich mir jetzt noch eine Kanne Kaffee und liebe
- 2:41Zuhörerin, liebe Zuhörer, du nimmst dir jetzt 24 Stunden Zeit
- 2:44und. Würdest ein kleiner Podcast
- 2:47Marathon? Nee, also hast du absolut recht,
- 2:49das ist einfach viel zu umfangreich, deswegen macht das
- 2:51Splitten natürlich Sinn. Genau.
- 2:55Aber lasst uns doch mal gucken, dass wir uns so ein bisschen
- 2:59vorhangeln und mal ein bisschen beleuchten, wie es denn
- 3:03überhaupt dazu gekommen ist. Zu diesem Begriff Dev Ops oder
- 3:06wieso sich es das überhaupt so etabliert hat.
- 3:08Du hast ja gesagt, man kommt heutzutage eigentlich gar nicht
- 3:10mehr so richtig daran vorbei. Und die Frage ist natürlich auch
- 3:16warum. Also es muss sich natürlich
- 3:18etabliert haben, wenn man nicht mehr daran vorbeikommt.
- 3:22Und da können wir erstmal vielleicht anfangen und gucken
- 3:25okay, wo kommen wir eigentlich in der Softwareentwicklung her?
- 3:28So Stichwort. Traditionelle
- 3:29Softwareentwicklung von früher, vielleicht sogar vor dem Jahr
- 3:332000 ungefähr roundabout, sagen wir mal so.
- 3:37Und. Wieso gibt es jetzt dev Ops?
- 3:42Ne, dass man so genau diese diese Brücke schlägt, weil ich
- 3:45Spoiler mal n bisschen wahrscheinlich gab es irgendwie
- 3:48etwas was sich ändern musste. Ja, meistens entsteht ja sowas
- 3:53da aus dem Need heraus, dass Probleme auftreten und Änderung
- 3:58her muss. Ja, da hast du natürlich voll
- 4:00recht. Ja, also ordnen wir das ganze
- 4:05Mal ein. Also ich fand den Begriff
- 4:06traditionelle Softwareentwicklung ganz cool,
- 4:08den du da gerade gebracht hast. Also quasi so die Zeit bevor
- 4:13dieser Change da war und dev Ops in aller Munde war.
- 4:18Wo man noch mit Dreinen entwickelt hat, so ganz.
- 4:20Genau also mit dem Rechenschieber.
- 4:25Über die Zeit? Nein, ganz so schlimm nicht.
- 4:28Aber geht man zum Beispiel mal so in das Projektgeschehen oder
- 4:31allgemein in die Softwareentwicklung zurück, in
- 4:33die, ja, sagen wir mal roundabout vor 20 Jahren.
- 4:38War das ja oftmals so. Es ist auch nicht ganz weg, aber
- 4:42damals war es halt viel, diese klassische Wasserfall
- 4:46Entwicklung, man kann sich das halt auch so vorstellen wie bei
- 4:49einem Wasserfall, dass quasi es mehrere Phasen gab innerhalb
- 4:54eines Projekts und die Sequenziell abgelaufen wurden,
- 4:57das heißt das Wasser quasi von oben nach unten sozusagen
- 5:01feldblöcke. Gesagt, du hast halt erst eine
- 5:04Stufe, wenn die abgeschlossen ist, kommt die nächste und so
- 5:07weiter das heißt du hattest nen festen Ablauf an Phasen und der
- 5:12hat dann im Prinzip zu deinem Produkt am Ende geführt.
- 5:14Das heißt das war ne relativ starre Prozesse.
- 5:18Fangen wir beispielsweise an, dass man erstmal ne
- 5:21anforderungsanalyse macht. Man definiert halt die
- 5:24Anforderungen an das Produkt oder an die Software.
- 5:28Man macht n Design. Wie soll das ganze Aussehen
- 5:30später, wie könnte man das implementieren, dann geht es in
- 5:34die Implementierung, das heißt, die Coder fangen an, anhand der
- 5:37Anforderungen das zu implementieren und dann
- 5:40irgendwann testest du das hoffentlich.
- 5:44Und schaust quasi dann. Was am Ende dabei rumgekommen
- 5:49ist, das heißt, du stellst es dann dem Kunden beispielsweise
- 5:52bereit. So, und das ist halt wirklich n
- 5:54sequentieller Prozess gewesen. Was halt einige Probleme mit
- 5:59sich bringen kann und auf die würde ich gerne mal eingehen um
- 6:02so n bisschen zu motivieren. Warum Deff Ops entstanden ist.
- 6:06Also warum dann die ich sage mal die Community in der
- 6:10Softwareentwicklung sich gedacht hat, nee so geht das nicht
- 6:13weiter, aber wenn du jetzt. Zum Beispiel sagst, dass du.
- 6:19Diese Schritte durchläufst und dann die Software oder das
- 6:22Produkt an den Kunden bringst. Dann suggeriert mir das ja
- 6:27schon, dass so damals, ich sag mal so ein bisschen das Mindset
- 6:33geherrscht hat. Okay ich bastel jetzt ein
- 6:35Produkt und das ist fertig und das gebe ich jetzt an den
- 6:38Kunden. Genau.
- 6:41Genau, und da haben wir nämlich auch schon ein erstes großes
- 6:45Problem dabei. Und zwar angenommen, du hast
- 6:48jetzt Mitarbeiter, die sich um die Anforderungen kümmern, die
- 6:51überlegen sich einfach über einen gewissen Zeitraum, was für
- 6:55Anforderungen haben wir denn an die Software, was muss die
- 6:58Software können und sind dann provokativ gesagt der Meinung
- 7:04wir sind fertig, wir haben es komplett spezifiziert und jetzt
- 7:08geben wir das ans nächste Team. Gehen wir mal davon aus, jede
- 7:12Phase ist ein eigenes Team. Das heißt, es geht jetzt an in
- 7:15den, was hatte ich gesagt, sagen wir mal, Design so, jetzt wird
- 7:20halt designt, wie diese Software aussehen könnte anhand der
- 7:23Anforderungen. Also nicht.
- 7:24Optisch nein, nein, Software Design genau also auch so
- 7:28Architekturiell etc. Und das basiert ja auf den
- 7:32Anforderungen. Das heißt du überlegst dir
- 7:34jetzt, wie könnte ich diese Software bauen anhand meiner
- 7:37Anforderungen, die ich bekommen habe, weil Phase 1 ist ja
- 7:40abgeschlossen. Und jetzt hab ich halt quasi n
- 7:44Set an Anforderung und das ist mein Input für meine Arbeit.
- 7:47Mhm, dann bin ich fertig oder das Team und sag OK wir haben
- 7:52jetzt designt wie die Software aussehen soll, das ist jetzt der
- 7:56Input für die Coder und die entwickeln nach diesen
- 7:58Anforderungen und dieser Architektur jetzt die Software
- 8:02so das klingt ja in der Theorie erstmal sinnvoll so okay ja hier
- 8:07wir machen alles schön ordentlich Schritt für Schritt,
- 8:10wir haben unsere Prozesse und wir wissen genau am Ende kommt
- 8:12denn die Software raus die wir haben wollen.
- 8:15In der Praxis läuft das so aber nicht.
- 8:17Hat sich dann ja auch herausgestellt, weil welche
- 8:20Probleme haben wir denn jetzt an der Stelle Fabi, wenn wir quasi
- 8:24sagen, wir haben feste, starre Sequenzen, was könnte denn
- 8:28beispielsweise einfach passieren währenddessen, und das ist ja
- 8:31der große Knackpunkt. Dabei ja.
- 8:33Also wenn du jetzt natürlich, man kennt es, ich glaube, wenn
- 8:37man in der Softwareentwicklung auch selber tätig ist
- 8:39heutzutage, dann kennt man es. Zwar ist es ja durchaus möglich,
- 8:43dass man eventuell. Bestimmte.
- 8:47Also du hast jeder hat so seinen eigenen Scope, also seinen
- 8:51eigenen Blick auf auf den Sachverhalt und.
- 8:56Vielleicht übersieht das eine Team, vielleicht irgendwas oder
- 8:59rechnet mit etwas nicht, was vielleicht zu Problemen führen
- 9:02kann. Das heißt, wenn du jetzt zum
- 9:03Beispiel aber durch diese Software Design durch bist und
- 9:07dann am Ende in der Entwicklung merkst, das funktioniert so
- 9:11vielleicht gar nicht so richtig, dann hast du natürlich laut
- 9:14diesem Wasserfall Modell. Nach diesem Prinzip läuft das
- 9:18Wasser ja nicht mehr nach oben, das heißt du kommst ja rein
- 9:21theoretisch nicht mehr in den Schritt vorher.
- 9:25Das ist übrigens eine sehr coole Analogie, dass du dieses
- 9:27Wasserfall Modell quasi nutzt, um die Schwäche direkt
- 9:31aufzuzeigen, finde ich gut. Ja genau, das Wasser kann nicht
- 9:35wieder nach oben laufen, korrekt?
- 9:37Und das ist ja so das Grundproblem an der Stelle und.
- 9:42Wenn man sich noch mal so n bisschen anguckt, was wie wieso
- 9:46die Softwareentwicklung aussah und dann merkt, dass ja mit der
- 9:52Zeit, das ist ja heute ist das ja ne ganz andere Art der
- 9:56Softwareentwicklung als damals. Hat sich ja quasi.
- 10:01Sind ja auch Sachen reingekommen, wie zum Beispiel,
- 10:04dass das Marktumfeld sich schneller verändert, ne, also
- 10:07die Anforderungen verändern sich und die verändern sich gefühlt
- 10:11mit der Zeit haben die sich immer schneller verändert, das
- 10:13heißt, am Ende musst du ja immer schneller auf Veränderungen
- 10:18eingehen können und wenn man jetzt gerade davon ausgeht, dass
- 10:22man zum Beispiel oben am Wasserfall ein kleiner Tropfen
- 10:26ist, der einmal runter fließt und wie gesagt, der kann ja
- 10:30nicht wieder hoch. Aber vielleicht hast du auf der
- 10:33Hälfte des Wasserfalls einen Impact und das heißt, Wir haben
- 10:37Änderungen. Wir müssen uns anders
- 10:38aufstellen, es muss irgendwas passieren.
- 10:41Dann hast du halt ein Problem, dann bist du sehr unflexibel und
- 10:44kannst halt nicht mehr hoch und musst erst mal wieder runter.
- 10:48Bist du vielleicht wieder oben einmal wieder hochkommst und
- 10:51wieder runter fließen kannst. Und das ist natürlich genau das
- 10:55Problem und dazu kommt ja noch, dass rein theoretisch man ja
- 10:59auch, dass dieser Wasserfall jetzt, wir reden hier nicht von
- 11:03der Woche. Dass sozusagen dieser
- 11:05Wasserfallende Woche geflossen ist, sondern das waren ja das,
- 11:09das war ja ne ganze Zeit, ne, also das waren ja, ich sag mal
- 11:12so, früher waren das Monate, da hattest du genau, also gehen wir
- 11:15mal davon aus, du läufst einmal des Wasserfallmodell durch und
- 11:18es kommt ne neue Version der Software raus.
- 11:20Also du hast n neues Release, dann hattest du ja locker
- 11:23release Zyklen von mindestens 6 Monaten, wenn nicht sogar ein
- 11:28Jahr also das war ja nicht unüblich und dann hast du halt
- 11:32erst dein Kundenfeedback nach 6 Monaten.
- 11:35Und das ist witzig, weil. Erstmal, glaube ich, gibt es
- 11:41immer noch heute. Zumindest habe ich auch schon
- 11:44davon gehört, dass auch Released wird in solchen großen Zyklen.
- 11:47Das heißt? Das ist nicht vom Tisch.
- 11:50Genau, es ist nicht vom Tisch. Also sowas gibt es ja immer
- 11:52noch, aber die State of the Art Entwicklung sage ich jetzt mal,
- 11:56ist ja vielleicht eine andere, aber.
- 12:00Dass du das mit den Releases angesprochen hast, das ist auf
- 12:02jeden Fall ein guter Punkt und auch, dass du dein Feedback dann
- 12:05erst natürlich. Wenn du nach einem halben Jahr
- 12:07Release doch erst ein halbes Jahr später bekommst.
- 12:11Da hab ich nämlich beziehungsweise ich weiß, dass
- 12:14du es auch gelesen hast. Da haben wir ja das The Dev Ops
- 12:17Handbook gelesen. Das können wir auf jeden Fall
- 12:19mal verlinken, weil das. Ist ja, das ist ein sehr gutes.
- 12:21Genau also zum Thema Dev Ops. Sehr zu empfehlen, wenn das
- 12:26jemanden interessiert. Und da wird von der sogenannten
- 12:30Down Ward spiral geredet, also eine Abwärtsspirale, und die
- 12:35quasi genau dadurch entsteht, dass vielleicht hat damals, also
- 12:39wirklich vor über 20 Jahren diese Entwicklung so
- 12:42funktioniert. Wahrscheinlich hat sie
- 12:43funktioniert, weil sonst hätten wir ja gar nicht die Produkte
- 12:46damals gehabt. Also sie hat ja funktioniert,
- 12:51aber auf jeden Fall hatte sie massive Schwächen und irgendwann
- 12:56konntest du das nicht mehr ignorieren, sozusagen genau.
- 12:59Durch eben diese, durch die eben diese Impacts, die kamen, durch
- 13:02diese Veränderungen, die dann also auch auf die Anforderungen,
- 13:06also eingebracht sind, sage ich jetzt mal.
- 13:08Da hattest du einen guten Punkt vorhin gebracht.
- 13:10Soll den muss ich mal kurz noch mal in Erinnerung rufen, weil du
- 13:13es vorhin schon angesprochen hast, weil die Entwicklung ja
- 13:16immer schnelllebiger wurde oder die Zeit immer schnelllebig.
- 13:19Oder aus technischer Sicht. Und demnach musstest du dich ja
- 13:23auch schneller adaptieren können oder neue Sachen in deine
- 13:25Software einbauen und dann ist sonnenträger Prozess halt n
- 13:29absoluter ja no go gewesen, im Prinzip ne.
- 13:33Ja richtig, also stell dir vor, du hast n Release Zyklus von
- 13:35einem Jahr und innerhalb dieses Jahres kommen 2 neue Frameworks
- 13:39raus, die sich viel besser nutzen lassen um irgendwas zum
- 13:42Beispiel. Rauszubringen, zu Releasen.
- 13:46Wie lange will man darauf warten, also noch ein halbes
- 13:48Jahr, noch ein dreiviertel Jahr, oder will man es am besten
- 13:51sofort machen im Optimum und je schneller man dann sozusagen auf
- 13:55Änderungen reagieren kann, desto besser.
- 13:57Aber kommen wir mal nochmal auf. Downloadspiral zurück.
- 14:02Was eigentlich genau dieses Grundproblem eigentlich ganz gut
- 14:05darstellt, gerade weil du ja auch zum Beispiel von so langen
- 14:09Releasezyklen gesprochen hast. Die ja auch einfach, sag ich
- 14:14jetzt mal, existiert haben. Die.
- 14:18Halt eben. Da waren auch nicht ohne Grund
- 14:20ne. Also im Endeffekt war es ja so,
- 14:21dass man damals manuell. Auch manuell Software Released
- 14:27hat. Und das war eben dann noch
- 14:30aufwendig. Ne, also alles was du manuell
- 14:32machst ist natürlich n bisschen aufwendiger und natürlich auch
- 14:35fehleranfälliger und da beißt sich dann schon die Katze n
- 14:39bisschen in den Schwanz, weil du ja dir sagst, OK, ich möchte
- 14:41vielleicht nicht häufig releasen, weil es halt Zeit
- 14:44frisst, weil ich es manuell machen muss, was aber bedingt,
- 14:49dass wenn du zum Beispiel alle halbe Jahre oder wenn du jedes
- 14:52Jahr einmal released, dann ist das ja niemals eine Routine, die
- 14:56Eintritt. Also du kannst nicht routiniert
- 14:59darin werden, was ja auch dazu führt, dass du das Ganze noch
- 15:02fehleranfälliger wirst. Dass Leute, das habe ich sogar.
- 15:06Selber Punkt, dass ich auch. Sehr.
- 15:08Ich habe auch selber schon erlebt, dass dass es so eine
- 15:10gewisse Angst vor Release Tagen gibt, weißt du?
- 15:15Release Day da. Das löst bei einigen ordentlich
- 15:19Panik aus, auf jeden Fall auch heute noch.
- 15:21Und ist ja eigentlich Spoiler. Eigentlich eine doofe Sache,
- 15:25aber können wir, gehen wir vielleicht später noch mal
- 15:27darauf ein? Aber dann durch diese
- 15:30Fehleranfälligkeit, durch diese Unroutiniertheit treten halt
- 15:33eben Fehler auf und diese Fehler müssen logischerweise behoben
- 15:37werden und dann ist auch wieder die Frage OK, wie gut kann ich
- 15:40zum Beispiel Fehler der Infrastruktur fixen, wenn ich
- 15:43eben zum Beispiel. Unroutiniert darin bin, wenn ich
- 15:46zum Beispiel Fehler am Code habe, ist die Frage OK, wo kommt
- 15:49denn dieser Fehler her, wo ist der Ursprung dieses Fehlers, der
- 15:51kann bei einem Release Zyklus von einem Jahr vor einem
- 15:55dreiviertel Jahr gewesen sein. Finde mal diesen Fehler ne, also
- 15:58kannst du dich noch dran erinnern was du letzte Woche
- 16:01Montag gegessen hast zu Mittag. Sag jetzt nicht, ja.
- 16:08Nee, tatsächlich nicht. Ich habe gerade wirklich mal
- 16:09überlegt, aber nein. Aber weißt du, da fangen die
- 16:12Sachen ja schon an und das heißt, du brauchst natürlich
- 16:15Zeit, um diese Fehler zu fixen, aber diese Zeit geht natürlich
- 16:19von der Weiterentwicklung ab und das Problem ist, dass gerade
- 16:22wenn du so ein Wasserfall Modell zum Beispiel hast, dann hast du
- 16:25auch oft quasi einen zeitlichen Plan, den du festgezurrt hast.
- 16:30Und dann fängt natürlich der Druck an so, das heißt, es wird
- 16:34dann Druck aufgebaut auf die Entwickler und Entwicklerinnen,
- 16:37weil du musst ja quasi neue Features liefern bis zurzeit x
- 16:41bist aber noch damit beschäftigt deine alten Fehler überhaupt
- 16:44auszubügeln. Was natürlich dann wiederum dazu
- 16:47führt, dass du vielleicht. Release Releases.
- 16:50Verschieben musst. Und was natürlich auch dazu
- 16:52führt, dass die Moral irgendwo im Team sinkt, was natürlich
- 16:55auch dazu führt, dass die Produktivität sinkt, weil wenn
- 16:58du dir irgendwann denkst, boah, das ist irgendwie blöd und das
- 17:00funktioniert alles nicht und ich kämpfe die ganze Zeit nur noch
- 17:03damit, Brände zu löschen, anstatt eigentlich irgendwie
- 17:07neue tolle Sachen zu bauen, dann ist das natürlich irgendwann
- 17:10auch ein Problem und dann, und das ist dann sozusagen schon
- 17:14fast der letzte Punkt. Mangels irgendwann auch an der
- 17:17Kommunikation. Also du hast zum Beispiel, ich
- 17:19habe ja von Entwicklung gesprochen und ich habe von der
- 17:22Infrastruktur gesprochen und das spielt ja Hand in Hand.
- 17:27Und die Kommunikation wird aber dadurch, dass auch irgendwann
- 17:29Frust sich breit macht zwischen diesen Parteien, halt auch
- 17:32geringer. Und irgendwann kommt es dann
- 17:35wahrscheinlich auch so zu, so, sage ich mal, Schuldzuweisung,
- 17:38so nach Motto. Ja, das ist ja nicht mein
- 17:39Problem, das ist ja deren Problem, ich habe damit nichts
- 17:42zu tun. Und damit hast du dann im
- 17:47Endeffekt einfach ne Kluft, die sich auftut.
- 17:50Auch ne geringere Kooperation. Die Teams arbeiten immer
- 17:54isolierter voneinander und dann hast du halt im Endeffekt quasi
- 17:57genau das Problem, dass alle anderen Aspekte, die ich gerade
- 18:00vorher genannt hab, sich eigentlich nur noch
- 18:02verschlimmern, also das eine bedingt das andere und im
- 18:05Endeffekt wird alles dadurch immer schlimmer und das ist halt
- 18:09genau sag ich jetzt mal diese downward spiral, die dann im
- 18:12Endeffekt eintritt, so und dann Gnade einem Gott.
- 18:16Wenn dann noch irgendwie Änderung reinkommen, was
- 18:18irgendwie geändert werden muss, weil dann bricht das halt
- 18:20irgendwann komplett auseinander und ich finde das.
- 18:23Ist dann zum Beispiel erst am Ende vom Testen zum Beispiel
- 18:25Auftritt, weil wir ja vorhin hatten, diese einzelnen
- 18:28Prozessschritte, und auf einmal merkst du okay, was wir hier
- 18:31releasen wollen, das funktioniert einfach gar nicht
- 18:34genau, und dann geht es richtig. Zur Sache und dann geht's
- 18:38richtig. Ja, also auf jeden Fall finde
- 18:43ich diese downward spiral. Extrem aussagekräftig und du
- 18:47hast es auch ganz sehr cool zusammengefasst.
- 18:50Danke dafür. Weil daraus eigentlich genau
- 18:54klar wird, welche Probleme wir in dieser traditionellen
- 18:57Entwicklung haben. Ich würd das gern noch mal kurz
- 18:59zusammenfassen und das sozusagen als Aufhänger nehmen für diese
- 19:02ganze Reihe, da kann man sich einfach super dran langhangeln,
- 19:06weil Spoiler Warnung. Natürlich wurde Death Ops ins
- 19:09Leben gerufen um diese Probleme zu lösen.
- 19:13Und ja, also wie gesagt, diese altmodischen Prozesse nach dem
- 19:18Wasserfall Modell oder so sind halt super unflexibel.
- 19:21Das hattest du ja auch gut beschrieben.
- 19:22Das Wasser kann ich wieder nach oben fließen, ganz einfache
- 19:26Analogie dahinter macht also ich denke das sollte jedem klar
- 19:30sein, da will ich jetzt nicht weiter darauf eingehen, diese
- 19:33Silostrukturen, die hattest du gerade auch super aufgeführt,
- 19:38weil das finde ich jetzt auch ein extrem großer Punkt dabei,
- 19:41wenn ich meine. Prozessschritte habe.
- 19:44Dann habe ich natürlich auch die Teams, beispielsweise die für
- 19:48diese Abschnitte der Entwicklung verantwortlich sind und dadurch,
- 19:53dass ich dann so eine getrennte. Arbeitsweise sozusagen.
- 19:57Hab oder Themen hab ist Kommunikation extrem
- 20:00entscheidend zwischen diesen Silos Teams wie man es auch
- 20:02immer nennen möchte und da hapert es halt ganz oft dran,
- 20:06gerade wenn Unmut reinkommt, wenn Druck reinkommt und
- 20:10Schuldzuweisung als höchste Stufe der Eskalation, weil dann
- 20:14ist eigentlich schon echt viel verloren wenn du anfängst dich
- 20:17gegenseitig fertig zu machen sozusagen, da ist halt ein
- 20:20Riesenpunkt den ich da auch sehe, weshalb es Änderungen
- 20:24geben musste. Und.
- 20:29Auch natürlich die langen Entwicklungszeiten, weil die
- 20:33führen ja dazu, dass du auf jeden Fall eine hohe Komplexität
- 20:36in deinen Änderungen hast, weil in einem Jahr entwickelt man
- 20:39nicht wenig und da jetzt ein neues Release von zu machen,
- 20:43bedeutet einfach auch eine hohe Komplexität, sei es in die
- 20:46Integration der bestehenden Software, was auch immer du hast
- 20:50auf jeden Fall einen großen Batzen angesammelt, um es mal
- 20:53ganz sinnbildlich zu machen und der muss.
- 20:56Jetzt irgendwie in die Software oder muss irgendwie an den
- 20:59Kunden gelangen und da hast du halt ein so hohes Fehler
- 21:04Potenzial wie du schon meintest, dass es halt auch n riesen Punkt
- 21:08dabei der geändert werden müsste.
- 21:10Na fein, muss man sich überlegen.
- 21:11Wenn du jetzt zum Beispiel dieses typische Nadel im
- 21:14Heuhaufen. Suchst so.
- 21:16Je kleiner der Heuhaufen ist, desto schneller kannst du die
- 21:19Nadel einfach finden und der Heuhaufen ist sozusagen.
- 21:22Der Analogie. Und wenn du jetzt quasi die
- 21:25ganze Scheune voll hast und da ist irgendwo eine Nadel, die
- 21:28irgendwie direkt in der ersten Woche des letzten Jahres da
- 21:31irgendwo hingelegt wurde. Blöd gesagt.
- 21:36Ja, wie? Das ist sehr aufwendig.
- 21:38Dann brauchst du gefühlt die dreifache, vierfache Zeit, um
- 21:41die überhaupt wieder zu finden und dann ist noch nichts gefixt.
- 21:43Wenn das jetzt ein Bug ist. Die Nadel sind wirklich.
- 21:48Ja, und natürlich, was damals auch der Fall ist, dass es viele
- 21:51manuelle Prozesse gab, weißt du auch, meintest mit, es kann
- 21:53keine Routine reinkommen, wenn manuell relevant wird einmal im
- 21:57Jahr und man sagt so, jetzt ist es soweit, das ist jetzt, jetzt
- 22:01ziehen wir eine Version fest, da ist hoffentlich alles drin, was
- 22:04wir uns vorgenommen haben laut der Antwort und ab zum Kunden
- 22:09damit. Und einmal im Jahr etwas
- 22:11durchführen, wie du schon meintest, kann keine Routine
- 22:13bedeuten und diese ganzen Punkte jetzt noch mal zusammengefasst.
- 22:18Das ist ne große Katastrophe. Führt zu dieser Downword Spiral
- 22:21und deswegen musste eine Bewegung geschaffen werden.
- 22:25Ins Leben gerufen werden die auch bis heute anhält.
- 22:27Und diese Bewegung nennt sich Death Orbs und deswegen würde
- 22:31ich sagen, lass uns doch mal kurz erklären, ganz.
- 22:36Als obergeordnetes topic sag ich mal was ist dev orps und wie
- 22:41kann es dabei helfen aus dieser Downword Spiral auszubrechen.
- 22:44Wie würdest du das mal so in paar Sätzen zusammenfassen?
- 22:48Ja, also erstmal so grob von dem was ist eigentlich genau das ist
- 22:54im Endeffekt also def. Steht halt für Development und
- 22:57OPS steht für Operations, also eine Entwicklung und Betrieb der
- 23:00Software und in der traditionellen
- 23:03Softwareentwicklung waren das Halt auch immer 2 verschiedene
- 23:07Teams. Die komplett sage ich jetzt mal
- 23:09oder verhältnismäßig autark gearbeitet haben und.
- 23:14Das Hauptproblem war halt sag ich jetzt mal, der
- 23:17Kommunikationsweg zwischen diesen beiden ne.
- 23:19Also die Kommunikation war sehr gering, sagen wir mal so.
- 23:24Und. Dev Ops soll genau diese beiden
- 23:27Bereiche zusammenführen, also Development und Operations, und
- 23:31halt eben für ne höhere Zusammenarbeit und ne viel viel
- 23:34bessere Kommunikation sorgen. Zwischen diesen beiden Teams.
- 23:37Ne, man kann theoretisch sogar soweit gehen, dass man sagt es
- 23:40könnte ein Team sein am Ende. Genau, aber.
- 23:47Sei mal dahingestellt. Und ja, genau, und im Endeffekt
- 23:52sind mal blöd gesagt, was sind was die Ziele am Ende sind, ist
- 23:55natürlich genau die Probleme die du so n bisschen angeschnitten
- 23:58hast. Ne.
- 23:58Also es soll natürlich darauf, also es soll möglichst versucht
- 24:01werden, dass. Ne ne.
- 24:04Software in einer hohen Qualität schnell und zuverlässig
- 24:08bereitgestellt werden kann. Ne, also wenn die Entwicklung
- 24:10stattgefunden hat, dann muss. Sag ich jetzt mal grob auf den
- 24:15Punkt gebracht, die Software in kürzester Zeit zur Verfügung
- 24:19stehen für die, die damit arbeiten.
- 24:21Sagen wir mal den Usern. Ja.
- 24:23Und das natürlich zuverlässig, also dass man halt nicht sagt.
- 24:27Ich weiß nicht, ob das jetzt funktioniert, sind da irgendwie
- 24:30Probleme drin, ne? Also im Prinzip also im Prinzip,
- 24:34um genau diese Release Zyklen, diese elendig großen, die wir ja
- 24:39angesprochen haben, muss natürlich um dieses Problem zu
- 24:42lösen, ist ja der logische Schritt zu sagen, wir müssen
- 24:45öfter. Releasen genau, kleinere
- 24:47Release. Zyklen also, damit du nicht
- 24:50diesen diese Riesenkomplexität da drin hast, macht es ja Sinn
- 24:53zu sagen, dann releasen wir öfter.
- 24:57Mit kleinerer Komplexität, weil wir einfach eine höhere
- 25:00Zuversicht haben und weniger fehleranfällig sind.
- 25:03So, das ist ja so die Theorie, quasi was man versucht mit DEV
- 25:07ops zu lösen, absolut richtig. Wie findest du also die
- 25:14Kommunikation, die du, sage ich mal herausgestellt hast?
- 25:18Ist ja auch. Also es muss ja ein Wandel
- 25:22stattfinden innerhalb, also bei den Mitarbeitern, wie du schon
- 25:25meinst. Wir haben jetzt nicht Operation
- 25:28und Development, sondern default.
- 25:31Du beides zusammen, das heißt, man versucht ja, wie du vorhin
- 25:34so schön gesagt hast, diese Kluft zu überbrücken, diese
- 25:37Mitarbeiter wieder aneinander zu führen und miteinander arbeiten
- 25:41zu lassen. Das heißt, da muss ja auch so n
- 25:43Wandel im im Mindset stattfinden.
- 25:46Und ich finde, das ist halt auch ein großer Teil von Dev ops.
- 25:50Dass da also Kommunikation ist, n Riesenpunkt dabei.
- 25:54Ich meine, am Ende ist es ja auch wieder ne mal blöd gesagt
- 25:57ne Art. Ne Art und Weise zu arbeiten,
- 26:02irgendwo ganz gewisse gewisses Framework.
- 26:05Also dir dir wird ja keiner sagen, bei dev ops macht genau
- 26:08dies und das und das, sondern das ist ja kein.
- 26:10Tool was du installierst und dadurch kannst du jetzt besser
- 26:13Software release. Ist ja wie du meinst ein
- 26:15Framework, aber im Sinne von. Richtlinienprozessen und Mindset
- 26:21halt, wie die Leute damit umgehen mit diesem Problem.
- 26:25Ne und wenn wenn du halt dieses Mindset nicht hast, dann dann
- 26:28wird es halt auch nicht richtig gut funktionieren.
- 26:30Also ich sag mal so, wenn du sagst Release die Software
- 26:33schnell, dann gibt es vielleicht die einen die sagen ja gut, wir
- 26:38haben vorher in einem Jahr Release und jetzt releasen wir
- 26:41in einem halben Jahr das ist doch schnell so und andere sagen
- 26:45ein halbes Jahr ist nicht schnell jeden Monat ist schnell
- 26:47und andere sagen. Release jeden Tag, keine Ahnung.
- 26:51Ja, genau das ist ja dann wieder projektabhängig.
- 26:54Also klar, es macht nicht Sinn. Bei manchen Projekten macht es
- 26:58keinen Sinn wöchentlich zu releasen und bei anderen macht
- 27:01es wiederum keinen Sinn ein halbes Jahr zu warten, weil du
- 27:04einfach schnell deine Änderungen, also schnell
- 27:06wirklich im Sinne von schnell wöchentlich raushauen möchtest
- 27:10und dem Kunden bereitstellen möchtest.
- 27:13Beispielsweise. Du hast jetzt ne Website und
- 27:16dein Frontend, da willst du schnell Änderungen raushauen.
- 27:20Das haust du einfach direkt raus sag ich mal ne oder sagen wir
- 27:23mal wöchentlich wie auch immer kurze Zyklen, das ganze würde ja
- 27:27jetzt bei ner Entwicklung von irgendeiner großen Software.
- 27:30Nicht unbedingt Sinn machen, dass du sagst, wir hauen jetzt
- 27:33jedes jede Kleinigkeit direkt an den Endkunden raus.
- 27:37Keine Ahnung nimmst du weiß ich nicht irgendein Office Produkt
- 27:41Skype weiß ich nicht, irgendwelche kaufsoftware ne.
- 27:45Weil da würden sich die Leute auch denken, ja, was ist denn
- 27:47jetzt passiert, also was ist denn jetzt die, die die neuen
- 27:50Features an der Software, das ne also das ist ja projektabhängig
- 27:54einfach absolut klar. Wichtig dabei ist ja aber auch,
- 27:58dass du halt irgendwie schaffen musst, so Feedback einzubauen,
- 28:01damit du halt von diesem traditionellen Wasserfallmodell
- 28:04wegkommst und schnell n Feedback bekommst, ob du quasi überhaupt
- 28:08auf dem richtigen Weg bist. Und das betrifft ja wiederum
- 28:10alle Projekte. Ne und was ich halt spannend
- 28:16finde ist wenn man sagt gehen wir mal davon aus oder
- 28:19bezeichnen wir es wirklich als Mindset, weil wir beide
- 28:22betrachten das ja auch so. Dann kann man ja auch sagen, wie
- 28:27ist denn, wie ist denn DEV OPS entstanden und gerade in einer
- 28:32Zeit, wo eh sage ich mal so agile Methoden aufkam.
- 28:37Agile Arbeitsweisen, was ja auch wiederum ein Mindset ist zu
- 28:39sagen okay, wir gehen jetzt von diesen starren Prozessen weg und
- 28:43versuchen eine agile um also ein agiles Umfeld zu schaffen in in
- 28:48unserem Projekt geschehen, um einfach Feedback zu haben, um
- 28:51reagieren zu können, nicht so stark zu sein und genau in
- 28:53dieser Zeit ist ja auch diese Dev ops Bewegung entstanden,
- 28:57weil du halt verwandte Probleme hast.
- 29:00Oder wie siehst du das? Auf jeden Fall.
- 29:02Also es kommt ja sogar auch noch dazu, dass sich Technologien
- 29:05verändert haben, also gerade in Bezug zum Beispiel auf Cloud
- 29:08Computing hattest du ja irgendwann auch einfach die die
- 29:11Möglichkeit durch. Sag ich jetzt mal infrastructure
- 29:16as code. Auch im Endeffekt über dein,
- 29:21also über eine Art von von Code Beschreibung deine Infrastruktur
- 29:24aufzubauen. Was ja auch zusätzlich zu der
- 29:29agilen Arbeitsweise auch noch dazu geführt hat, dass zum
- 29:32Beispiel. Den Entwicklern oder den
- 29:36Entwicklerinnen? Immer mehr sage ich jetzt mal
- 29:40Zugriff zu der Infrastruktur gewährt wurde und demzufolge
- 29:44hast du ja teilweise sogar auch, dass es, dass es Sinn macht,
- 29:47dass du sagst, du führst Development und Operations
- 29:50vielleicht zusammen oder sage ich.
- 29:54Mal. Die Kommunikation dazwischen ist
- 29:56sehr eng oder es ist sogar das gleiche Team, wie gesagt.
- 30:01Also dass das bedingt sich dann im Endeffekt auch ein bisschen.
- 30:04Also du hast würde ich sagen, so ein bisschen diese Erkenntnis.
- 30:07Also erstmal hast du die die grobe sage ich jetzt mal
- 30:11gesamtsituation, dass du halt immer schnellere auf immer
- 30:15schnellere Veränderungen eingehen musst.
- 30:18Du musst quasi darauf agieren können und sagen können okay es
- 30:22kommt eine neue Anforderung rein, wir müssen darauf
- 30:24irgendwie reagieren, wir müssen damit umgehen können.
- 30:26Das hat natürlich dazu geführt, dass es neue Methoden und
- 30:29Arbeitsmodelle gab, wie du meintest.
- 30:31Diese agilen Methoden und zusätzlich kam ja zumindest dann
- 30:35auch noch wahrscheinlich auch einfach aus.
- 30:39Der Möglichkeit, dass es, dass sich die Technologie entwickelt
- 30:41hat und natürlich auch, weil es einfach Sinn macht, sowas zu
- 30:45tun. Aber das ist eine andere Folge,
- 30:47dass man halt eben auch so Infrastructure AS Code hat und
- 30:50im Endeffekt auch die Möglichkeit hat, als Entwickler
- 30:52oder Entwicklerin Zugriff auf die Infrastruktur zu erhalten,
- 30:56auf einer ganz anderen Art und Weise, wie es vorher möglich
- 30:59war. Ja, da kann man ja sagen,
- 31:03dadurch, dass quasi diese Möglichkeit geschaffen wurden,
- 31:07hat sich ja damals dann auch so eine Art Community, was heißt so
- 31:10eine Art, definitiv eine Community gebildet mit Koma.
- 31:14Wir haben jetzt neue Möglichkeiten beziehungsweise
- 31:16wir müssen neue Möglichkeiten schaffen, wie machen das denn
- 31:20andere, und das ist ja auch das geile dabei.
- 31:24Das Communities sich gebildet haben, das ist erste Konferenzen
- 31:27gab, das hat mich mal interessiert, habe ich mal so
- 31:30ein bisschen recherchiert, also scheinbar gab es 2009, das ist
- 31:34halt wirklich schon eine Weile her, also mit 20 Jahren zurück
- 31:37waren wir gar nicht so schlecht, wo es denn so langsam los ging.
- 31:42Dass sich 2009 das erste Mal die Konferenz Dev OPS Days gab und
- 31:46das so als Meilenstein gilt zu sagen, OK, jetzt tun sich die
- 31:51Leute zusammen und tauschen Best Practices aus.
- 31:54Wie löst ihr Probleme, was habt ihr für?
- 31:56Reicht OK, hier gibt es ein neues Tool.
- 31:58Wie sieht es aus? Ah ja cool, das löst ja das und
- 32:01das Problem im Bereich Automatisierung ist ja so
- 32:04unfassbar viel entstanden in den letzten Jahren, weil man einfach
- 32:08sagt, OK, in diesem traditionellen.
- 32:11Dieses manuelle integrieren und ausliefern, das war so
- 32:17fehleranfällig, da ist so viel schief gegangen und das hat so
- 32:19unfassbar viel Geld gekostet am Ende, weil Zeit ist Geld für ne
- 32:23Firma, das heißt es kostet Unmengen an Geld, da
- 32:26irgendwelche Sachen. Fixen oder überhaupt dann
- 32:29erstmal ne ne vernünftige Version quasi an den Kunden zu
- 32:32bringen und deswegen sind da halt so unfassbar viele Themen
- 32:36und Tools entstanden und das find ich halt extrem extrem
- 32:39spannend muss ich sagen und da würd ich halt auch gerne dann im
- 32:43Laufe dieser. Dev Ops Reihe auch mal so auf
- 32:46verschiedene Sachen eingehen, weil es halt ja in meinen Augen
- 32:49wirklich ein spannendes Thema ist.
- 32:52Natürlich sind wir auch in der Zeit.
- 32:55Absolute Klassiker nenn ich's mal an Büchern entstanden, die
- 32:59sich mit diesen Themen auseinandergesetzt haben und
- 33:01dieses Wissen, was gesammelt wurde, zusammenfassen,
- 33:04beispielsweise Steff Ops Handbook ist so ein wirklich
- 33:07wirklicher Klassiker, den man sich ruhig mal anschauen sollte,
- 33:11wenn man sich für den Bereich der Forbes interessiert.
- 33:14Ich glaube dieses wie heißt es, Fenix Project ist so ein
- 33:19richtiger Klassiker, der immer genannt wird, wenn es um Death
- 33:22Ops geht. Witzigerweise kennst du das
- 33:25Unicorn Project, das ist nämlich quasi glaube ich das gleiche.
- 33:27Gegensatz. Na ja, ja, können wir auf jeden
- 33:31Fall auch mal verlinken. Das sind wirklich gute Bücher,
- 33:33die wir empfehlen können. Ja, genau, und dann ist halt
- 33:37diese Bewegung entstanden. Es wurden Best Practices
- 33:39ausgetauscht, Communities haben sich gebildet und es gab halt ne
- 33:42Riesen. Ja, ich, ich übertreibe mal.
- 33:45Revolution in dieser Softwareentwicklung aus Sicht.
- 33:50Der der Operations sag ich mal und natürlich auch Development.
- 33:54Das hat ja genauso Einfluss gehabt.
- 33:58Aber ich möchte auch nicht zu viel vorweggreifen.
- 34:01Wir haben es mal so n bisschen abgesteckt, was es zu beheben
- 34:05gibt und wie dev ops das quasi, also wie das entstanden ist.
- 34:10Die Frage ist ja, und das ist so jetzt so n bisschen der Ausblick
- 34:13auf die Reihe, was für Punkte beinhaltet denn DEV Ops für
- 34:18dich, also welche Punkte haben sich denn so über die Jahre
- 34:21herauskristallisiert, die dazu führen, dass man aus dieser, wie
- 34:26du gesagt hast, Down Words spiral?
- 34:29Ausbrechen. Kann.
- 34:30Ja, also was, was fallen dir denn so für Punkte ein, damit
- 34:33man schon mal gleich so eine Übersicht hat für die kommenden
- 34:36Folgen? Ja, genau so ein Ausblick ist
- 34:38wahrscheinlich nicht schlecht. Ist jetzt vielleicht auch nicht
- 34:41absolut vollständig und sehr detailliert, aber im groben und
- 34:45ganzen, was wirklich ein wichtiger Punkt ist, ist halt
- 34:49eben. Automatisierung, da geht es ja
- 34:53genau darum, um halt eben manuelle Prozesse möglichst.
- 34:57Zu automatisieren dann sowas wie Continuous Integration oder
- 35:02kontinuierliche Integration des Codes in die Codebasis und
- 35:07natürlich auch eine kontinuierliche Bereitstellung,
- 35:09also Continuous Deployment. Das ist sozusagen dann wirklich.
- 35:11Dass die Code Änderung auch sag ich jetzt mal beim User
- 35:15ankommen. Ne grob.
- 35:17Zusammengefasst einmal sehr wichtige.
- 35:19Punkte auf jeden Fall. Genau dann natürlich auch die
- 35:22Zusammenarbeit und Kommunikation.
- 35:25Wie gesagt, wie das so n bisschen verbessert wurde oder
- 35:29was da genau mit gemeint ist. Zum Beispiel welche
- 35:32Möglichkeiten es da gibt, was ich schon angesprochen hatte war
- 35:35Infrastruktur als Code. Und auch ein sehr wichtiger
- 35:41Punkt, um halt eben dieses Nadel im Heuhaufen finden.
- 35:45Möglichst zu vereinfachen, ist zum Beispiel sowas wie die
- 35:49Anwendung Monitoren und auch loggen, was in der Anwendung
- 35:52passiert, also Monitoring und Login und was auch wichtig ist,
- 35:57ist die Kultur, die dann sich sozusagen daraus daraus
- 36:00aufgebaut hat, und zwar sage ich jetzt mal eine Kultur der
- 36:04ständigen Verbesserung, also du möchtest am Ende sagen okay.
- 36:09Wenn es etwas zu verbessern gibt, dann wollen wir es
- 36:11verbessern, weil wenn. Man so n bisschen das Gefühl
- 36:15gehabt hat wahrscheinlich, dass die traditionelle
- 36:18Softwareentwicklung zu lange, wie wir sie besprochen haben, zu
- 36:22lange so geblieben ist, wie sie geblieben ist und wenig die
- 36:25Probleme, die die Issues adressiert.
- 36:27Hat oder vielleicht weggehört? Hat.
- 36:29Und wenn du aber jetzt eine Kultur aufbaust, die sich sagt,
- 36:32wir müssen uns ständig verbessern, wir müssen gucken,
- 36:35wo die Pain Points sind. Und müssen da auch reingehen in
- 36:40diese Paintpoints. Dann ja, das ist also die
- 36:43letzten 2 Punkte, die du genannt hattest.
- 36:45Ich hoffe es waren die letzten 2 halbwegs sicher.
- 36:50Sind sehr wichtige Punkte in meinen Augen und habe.
- 36:53Ich habe auch das Gefühl, dass sie oft so ein bisschen hinter
- 36:56hinten runterfallen, was dem nicht gerecht wird, weil diese
- 37:01ganze Feedbackkultur und auch diese Kultur sich ständig
- 37:05verbessern zu wollen und halt hinzuschauen, wo schmerzt das
- 37:09denn in der Entwicklung und was können wir besser machen, sind
- 37:12halt ein wirklich essentieller Bestandteil dabei.
- 37:14Und da freu ich mich auch drauf, wenn wir diese Themen bisschen
- 37:17genauer beleuchten. Dann, was heißt n bisschen
- 37:19ausführlich beleuchten. Ja, ansonsten würd ich sagen,
- 37:24haben wir es doch eigentlich ganz geil eingeleitet.
- 37:26Also ich hab jetzt richtig Bock auf die Reihe mit dir, weitere
- 37:29Folgen dazu aufzunehmen. Ich hoffe du auch fabi und
- 37:33natürlich hoffe ich liebe zuhören liebe Zuhörer, dass dir
- 37:35diese Folge diese Einleitungsfolge auch gefallen
- 37:38hat und du jetzt Feuer und Flamme bist mehr über Deathrops
- 37:41zu erfahren. Deswegen würde ich sagen, falls
- 37:45du Feedback zu der Folge hast oder auch Anmerkungen,
- 37:48vielleicht auch noch ein paar coole Punkte hast, wie Death Ops
- 37:50entstanden ist, wie das früher aussah, schreibt uns gerne über
- 37:55die Podcast Mail, die links auch zu allen anderen Plattformen
- 37:58findest du wie immer in den Shownotes, wenn du allgemeine
- 38:01Anmerkungen zu unserem Podcast hast, auch gerne uns schreiben,
- 38:03wenn du Verbesserungsvorschläge hast, weil wir leben auch diese
- 38:07verbesserungs Feedback Kultur und freuen uns über jedes
- 38:09Feedback was wir bekommen. Ansonsten würde ich sagen.
- 38:14Eine letzte Sache noch, falls. Du unseren Podcast
- 38:19weiterempfehlen empfehlen möchtest, ans Vielleicht 23
- 38:22freuen würde uns das auch sehr sehr dolle helfen und gefallen.
- 38:26Das wäre super. Vielen Dank, denn schon mal
- 38:28dafür. Und ansonsten würde ich sagen,
- 38:30hören wir uns beim nächsten Mal wieder.
- 38:32Macht ihr noch einen schönen Tag bis dahin deine Coding Boys.
- 38:37Gemeinsam besser. Was?