Latest / Erstklassisch mit Mischke - Klassik hautnah / Jakub Hrůša: „Schreien ist nicht mein Stil
Transcript
- Woran würde ich sofort erkennen, dass Sie Dirigent sind? Einen Knutschschleck am Hals wie die Geige haben Sie ja nicht, nehme ich an. Ah, das ist interessant. Also vielleicht ein Dynamismus der Gestik, das muss es sein, glaube ich. Ich hätte gedacht, Sie sagen, ich will immer Recht haben. Ach so, so weit weg, so tief habe ich nicht gedacht. Aber eigentlich bin ich sehr undirigentisch, wenn ich zu Hause bin, also in der Familie und so. Also es reicht mir wirklich auf der Bühne, ständig zu entscheiden. Zu Hause brauche ich es nicht. Erstklassisch mit Mischke, der musikalische Podcast des Hamburger Abendplatz. Music. Schönen guten Tag zu einer neuen Folge. Ich habe einen Gast, der ist sehr weit weg. Momentan mitten in Oberfranken ist er auf jeden Fall weltbekannt, im Rest der Musikwelt inzwischen aber auch und das schon seit vielen Jahren. Er ist seit 2016 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker, war ansonsten schon so ziemlich überall beruflich. Er ist Tscheche und war im vergangenen Jahr viermal in der Elbphilharmonie mit vier verschiedenen Orchestern. Jetzt demnächst kommt er bald wieder. An Tschechisch versuche ich mich gar nicht erst, lieber also Ahoi, Jakob Ruzsa. Ahoi ist, glaube ich, bei Ihnen so eine Art Ersatz für Guten Tag. Das stimmt, also Guten Tag, Ahoi. Und das freut mich. Ich glaube, Ahoi kommt ursprünglich aus Hamburg, weil das ist, wo die tschechischen Leute diese Begrüßung irgendwie auch sehr oft benutzt haben. Und als sie auf dem Boot und auf dem Schiff nach Hamburg auf der Elbe gefahren sind, also ursprünglich mit den Leuten des Flusses sozusagen. Schön, dann haben wir das auch geklärt. Ach so, übrigens, falls Sie jetzt schon neugierig geworden sind, wer in diesem Podcast schon zu Gast war und alles Mögliche von sich erzählt hat, Sie finden Erstklassisch mit Mischke auf abendblatt.de und auf allen anderen guten Podcast-Adressen. Bewertungen ab fünf Sternen aufwärts sind uns am liebsten. Dann machen wir weiter und freuen uns. Aber jetzt erstmal zu meinem Gast. Ich habe vor einiger Zeit mit Ihrem Vorgänger in London, wo Sie demnächst in Covent Garden anfangen, mit Antonio Papano gesprochen. Der hat mir gesagt, ich schreie niemals jemanden an, ich schreie höchstens wegen etwas. Wie ist das bei Ihnen so in der Probe? Ähnlich, da sind wir, glaube ich, ähnliche Menschen. Ich finde, ich habe auch versucht, in den jüngeren Zeiten ein paar Mal mich zu ärgern und es hat nie etwas Schönes und Gutes gebracht. Aber das heißt nicht, dass man tolerant sein sollte, wenn etwas wirklich schlecht geht oder Gleichgültigkeit herrscht oder sowas. Da muss man etwas machen, aber Schreien ist nichts. Nicht mein Stil, das kann ich sagen. Okay, wenn ich richtig informiert bin, war Ihr Vater Architekt, hat der sich dann zeitlebens beschwert, dass Sie nicht auch Architekt werden wollten oder ist er da relativ schnell drüber weggekommen? Nein, nein, nie. Ich glaube, er hat gemerkt, dass mein Talent irgendwo anders liegt und umgekehrt, er war sehr glücklich darüber, weil, glaube ich, er hat einen starken visuellen, also visuell-künstlichen Talent und ich habe einen musikalischen Talent und von dem anderen haben wir relativ weniger, also jeder von uns. Das heißt, er fand ganz beglückend, dass ich mich ganz nah der Kunst gewidmet habe, auch mit Interesse und mit der authentischen Liebe, nicht nur als Aufgabe von den Eltern oder von der Schule. Und das hat er auch wie meine Mutter immer sehr toll unterstützt. Aber einen Architekt wollte er von mir aus mir nicht haben. Das wird jetzt interessant. Ich habe einen jüngeren Bruder, der 12, 13 Jahre alt ist und da wird es spannender, weil da vielleicht ist die Inklination Richtung Architektur ein bisschen größer. Wo wir schon bei Talenten sind, warum ist aus Ihnen kein Posaunist geworden? Das war doch, glaube ich mal, neben Klavier Ihr Erst- oder Zweitinstrument. Naja, ich glaube, ich würde mich nicht völlig so realisiert finden und fühlen, wenn es sozusagen nur Posaune wäre. Posaune war für mich wichtig und zwar durch Posaune habe ich viel im Orchester erlebt und in verschiedenen Gruppen von Bläserinstrumenten und verschiedenen Arten von Ensembles. Das bekommt man viel mehr durch ein solches Instrument als durch ein Klavier sozusagen. Aber trotzdem war meine Inklination immer ein bisschen größer, als nur so ein Teil der Musikspiele auf der Posaune. Und so gut, so fantastisch als Posaunis war ich auch nicht, dass ich jetzt ein Virtuos würde. Das ist sowieso schwer. Ein Solist auf Bosaune sozusagen sein. Und ich hatte immer gerne den Klang des Orchesters und auch vielleicht ein bisschen von Ambition, das zu leiten und führen und irgendwie in meiner eigenen Hand zu haben. Sie haben, wenn das stimmt, schon auf dem Gymnasium dirigiert, also als Gymnasiast schon, als Schüler. Andere haben in dem Alter ja eher Fußball gespielt oder sich verprügelt oder sind ins Kino gegangen. Haben Sie sich das alles verkniffen? Kino hatte ich gerne. Das war sicher meine Leidenschaft. Und viel anderes Sport, nicht so sehr, muss ich sagen. Ich habe bisher nur ein paar Arten von Sport lieb, zum Beispiel Skifahren oder Kanu im Sommer, ein bisschen Fahrrad und so weiter. Aber ich bin einfach kein Sportler und war nie auch, außer auf dem Podium, was mein Leben ein bisschen balanciert in diese Richtung. Gerade gestern habe ich Schostakovic 11 dirigiert und ich fühle mich wirklich wie ein Mensch nach dem Wettbewerb oder einfach ein Spiel vom Fußball oder sowas. Trotzdem war ich nie so total unpraktisch, nie der Junge, der nie einen Sport macht. Es war nur keine Leidenschaft von mir. Umgekehrt mit Musik und auch Literatur zum Beispiel. Ich war ein leidenschaftlicher Leser, damals besonders als Teenager. Und ja, ich dachte, ich glaube... Ich hatte diese Zeit ein bisschen anders verbracht als die Mehrheit von jungen Leuten, weil vielleicht ein bisschen weniger Spaß, muss ich schon sagen, und viel mehr Interesse, Neugierigkeit und Studium und ja, diese Ambition, etwas einfach, etwas Tolles zu schaffen. Ja, man müsste meine Mitschüler fragen, wie es war, aber glaube ich, war ich auch kein komischer Vogel, nur ein bisschen anders. In die Gaststätte ging ich eigentlich nicht so oft, nur später. Als ich Musik angefangen habe zu studieren, da habe ich viel auch in den Partys und so weiter verbracht. Also in diesem Sinne fehlt mir im Leben nichts. Okay, aber aus Ihnen ist ja trotzdem was geworden. Und ich habe mir mal Ihren Lebenslauf angeschaut und wahnsinnig viele Orchester entdeckt, mit denen Sie gearbeitet haben auf so ziemlich jedem Erdteil. Sie könnten inzwischen, Sie tun es ja auch, überall arbeiten. Aber Sie sind jetzt, glaube ich, seit fast neun Jahren in Bamberg hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen und bleiben da auch noch weiter. Warum? Hat man Ihnen da nicht schon mal öfter diese Frage gestellt, Warum bist du eigentlich noch hier? Du könntest Gott weiß wo sein. Also sie sind fest, meine ich. Also die Antwort ist zum Teil sehr schwer, weil es ist immer komplex in dem Leben von einem Menschen, nicht wahr? Aber auf der anderen Seite ist es ganz einfach. Es ist ein tolles Ensemble, ein tolles Orchester mit der höchsten Qualität. Nicht nur vom Spielen, sondern auch von der Einstellung. Einfach ein harmonisches Kollektiv, das ich echt liebe, als Menschen mit tollem Management, mit einer fantastischen Unterstützung von München als finanzielle Substanz. Und wir haben so viele Projekte, die einfach so spannend sind und noch nicht realisiert für die Zukunft. Und man kann da mit einem tollen und echten Fokus, also mit Konzentration arbeiten. Das finde ich, wenn man sich entwickelt und ich hoffe, wir alle sollten uns irgendwie entwickeln, immer weiter als Künstler wenigstens. Ist das eine großartige Hilfe und eine tolle Bedingung, dass man diese Leute als Partner hat, mit denen man reifen kann, also selbst und sie inspirieren darf. Ich finde es immer toll, wieder nach Bamberg zurückzufahren oder zu fliegen von Orten wie Berlin letzte Woche oder Chicago diese Woche oder New York in ein paar Wochen. Und obwohl natürlich, Fehlt vielleicht der Stadt ein bisschen von dem Glanz und Ruhm und so eine Kreuzung jetzt von vielen Leuten, die dahin von verschiedenen Ecken der Welt kommen, ist die Stadt nicht. Aber auf der anderen Seite kann man sich wirklich fokussieren auf das, was wesentlich ist und umgegeben von Leuten, auch das Publikum meine ich. Die vollkommen und 100% unterstützend sind. Also es ist eine stressfreie Stelle sozusagen und das schätze ich und ich stimme zu, ich könnte vielleicht nach der zweiten Verlängerung theoretisch mich weiterbewegen und nicht mehr verlängern, aber ich wollte es machen, also das Orchester wollte ich und mit gutem Herz habe ich wirklich Ja gesagt und ich fühle mich sehr gut darüber. Ich habe mir gedacht, das hat vielleicht auch damit zu tun, dass wenn Sie mal ein Konzert leicht versäbeln, dann ist es in Bamberg angenehmer, als wenn Ihnen das in New York in der Carnegie Hall passiert. Da kommt ein Kollege von der New York Times und sagt, Herr Huzsa, das war jetzt leider gar nichts. Das ist dann schon eine andere Art. Das ist mir nie passiert, wissen Sie. Dann ist es natürlich gut, aber rein theoretisch kann es ja mal passieren, dass ein Konzert so eine 3-Plus-Veranstaltung wird. Und dann ist es in Bamberg, versendet es sich auch schneller und tut nicht so weh, als wenn Sie in Wien oder in New York oder in Berlin oder sonst wo sich sagen, das war ja nicht so doll. Ich verstehe Sie trotzdem, würde ich zurück sagen, ich habe das so nie gesehen, weil ich glaube. Also die Verantwortlichkeit wegen dem Bamberger Publikum ist wieder etwas anderes und die sind irgendwie für uns besonders wichtig. Und wie wir uns entwickelt haben, haben fast alle Projekte, die wir zusammen in Bamberg spielen, fast alle, nicht alle, irgendwie auch weiter auf dem Plan. Oft wird eine Aufnahme davon, oft wird es auf eine Tournee genommen und es beginnt mit der Region natürlich, wo das Orchester viel reißt und. Der lokalen Kultur dient sozusagen, aber ganz regelmäßig reisen wir fast mit jedem zweiten Programm in Deutschland, selbst München, natürlich Hamburg, Köln und Dresden und Frankfurt und so weiter, Stuttgart und dann sehr regelmäßig auch in der Welt. Also ich glaube, das, was wir in Bamberg selbst machen mit toller Vorbereitung und ohne Mangel an Zeit, also es ist auch nicht wahnsinnig großzügig, im Vergleich mit den anderen Orkestern etwa ähnlich, aber man fühlt immer die Möglichkeit, die Zeit zu finden, die Stücke echt zu entdecken und zusammen und mit einer gemeinsamen Meinung. Und das ist nur der Anfang und dann haben wir immer in der Vorstellung, das was wir jetzt vorbereiten wird eigentlich in die Welt geschickt und dann enden wir damit in Carnegie Hall in New York oder in Sanctuary Hall in Tokio und da ist es echt auch für die Leute zu kritisieren. Angeblich haben 10% der 80.000 Bamberger ein Abo bei Ihnen beim Orchester auf Hamburg hochgerechnet, wenn das stimmt, wären da so knapp 200.000 Menschen. Wie sehr verändert denn so eine große Verbundenheit von der Stadt mit dem Orchester, das man hat, auch die Stadt? Spüren Sie das? Kriegen Sie ständig, wenn Sie über den Markt gehen, Gemüse zugesteckt, weil Sie der Chefdirigent sind? Oder wie äußert sich das? Es ist ganz lieb, aber ab und zu wird es auch schwierig oder abenteuerlich. Ich erzähle immer gerne diese Geschichte, die echt wahr ist. Es ist kein Schauspiel von mir, als ich damals die erste von Brahms dirigiert habe im Konzert. Und am nächsten Morgen war ich hungrig und durstig und hatte nichts zu Hause. Also wollte ich was kaufen und fast in so Pyjamas, in Nachtanzug war ich raus und plötzlich vor dem Geschäft, da treffe ich einen Mann und der sagt, aber Herr Ruscha, ich war gestern im Konzert und das, wie Sie das Horn-Solo in den letzten Satz gespielt und dirigiert haben, das geht überhaupt nicht. So haben sie nicht gelesen, worüber es geht und ich muss ihnen jetzt erzählen oder was. Und er beginnt wirklich auf der Straße mit mir zu diskutieren, wie das Hornzoll eigentlich echt klingen sollte. Und es war alles nett und freundlich, aber eigentlich die Substanz war nicht so angenehm, weil ich habe mich als ein Schüler gefühlt. Und trotzdem dachte ich nachher, was für ein toller Mann. Also er konnte das für sich selbst halten und nichts sagen. Und jetzt teilt er es mit mir. Also am nächsten Tag habe ich das Orchester getroffen in einer Handspielungsprobe oder sowas. Und ich habe ihnen erzählt und habe gesagt, der Mann auf der Straße hat gesagt, probieren wir das Solo ein bisschen anders. Und er hatte recht. Es war alles eine tolle Inspiration. Also man muss also vorsichtig sein, was man macht, weil am nächsten Tag im Geschäft oder auf dem Markt, wie Sie gesagt haben, kann man die Abonnenten echt treffen. Und sie können auch kritisch sein, und das mag ich. Einige Abonnenten eigentlich planen, Umgekehrt ihre Reisen und Ferien, je nachdem wohin wir als Orchester reisen. Also wir haben auch einen Funclub, die uns begleitet und einige Leute, weiß ich, eigentlich sind nach Bamberg umgezogen, damit sie die Abonnenten werden könnten. Also für die Pension und natürlich ist auch das Leben in Bamberg qualitativ wunderbar und es ist eine tolle Stadt, wo man zum Beispiel die Zeit von dem höheren Alter verbringen kann. Also es hat verschiedene Aspekte. Im Kurzschnitt, glaube ich, ist sehr selten sowas zu finden, dass man eine solche Kultur hat, nicht nur Musik, sondern auch Universitäten und visuelle Kunst. Aber es sind wirklich 10 Prozent der Bewohner? Aber fast. Ich glaube, ja, wir haben zwischen 9 und 10 Prozent. Es ist etwa 7000 oder sowas. Okay. Jetzt sind Sie Tscheche, das hört man ja auch. Wie sehr nervt es denn Sie als Tschechen, dass alle immer zu Ihnen sagen, kommen Sie gerne mal vorbei, aber die regieren Sie ganz unbedingt Dvořák. und dann auch nur die siebte, achte und neunte und Moldau natürlich. Aber sie würden wahrscheinlich viel lieber auch Janáček und, keine Ahnung, Martinou und Zuck und all die anderen Tschechen dirigieren. Sie werden aber immer wahrscheinlich oder sehr oft reduziert auf jetzt bitte neue Welt oder Moldau. Es ist nicht so für mich. Nicht? Ich gehe immer weiter und überall die anderen Stücke. Und eigentlich vermeide ich zu oft diese Warhorses, sagt man auf Deutsch, nein, nein, Kampfhäuser. Ja, okay. Das mache ich eigentlich relativ wenig. Die einzige Ausnahme ist, wenn man eine echt wichtige Tournee hat, wo die Veranstalter wirklich daran hängen, wie viel Geld sie im Verkauf bekommen und so. Also da muss man sich ein bisschen adaptieren, wenn man zum Beispiel nach Japan oder Korea oder Taiwan fliegt und es ist wirklich ein Risiko für die Veranstaltungen, das alles gut zu machen. Da bin ich ganz offen, das wieder einmal zu probieren. Aber sonst in meiner anderen Aktivität, also nehmen Sie zum Beispiel, Das Konzert letzte Woche mit den Berliner Philharmonikern. Da hatte ich ein unbekanntes Stück von Janáček, O Sud Suite, die nie vorher in Berlin gespielt wurde. Und wie viel Mal habe ich schon Martinou gemacht mit BR, mit Bayerischem Rundfunk zum letzten Mal seine Symphonie Nummer 1 und die, Parabeln mit Santa Cecilia in Rom mache ich immer weiter Stücke von diesen tollen Komponisten, die nicht so bekannt sind, wie Dvořák zum Beispiel Mein Vaterland von Smetana als Ganze haben wir sehr erfolgreich in der ganzen Welt gespielt und mehrmals aufgenommen. Also es ist nicht so schlecht. Natürlich kommt immer diese Frage und man muss auch checken und schätzen, wie ernsthaft es ist, dieser Gebrauch, dass es wirklich 7, 8, 9 von Vortrag sein musste. Damit es funktioniert. Und ich probiere anzubieten, vielleicht, wenn Sie wirklich diesen Namen wollen und haben müssen, vielleicht was anderes. Und ich stehe dafür und in einer absoluten Mehrheit der Fälle funktioniert es toll. Einmal die Leute im Saal sitzen, ist alles gerettet. Das ist kein Problem. Eigentlich je interessanter und auch einzigartiger das Programm ist, desto besser. Aber es geht um diese, was wir jetzt PR nennen, Marketing. Bei uns beiden hat es jetzt buchstäblich Monate gedauert, bis wir einen Termin gefunden haben und eine Lücke in Ihrem Kalender. Also Sie sind jetzt gerade in Chicago. Wie organisiert man gegen all diese Zwänge eigentlich noch sowas wie ein Privatleben? Kriegen Sie das hin oder denken Sie sich schon seit Monaten, ein Buch lesen wir jetzt auch mal schön? Ich würde bevorzugen, dass ich entscheiden kann, natürlich, was ich nächste Woche mache. Und das ist zum Teil unmöglich. Aber auf der anderen Seite habe ich den Vorteil, den viele Leute nicht haben, dass ich wirklich einen Überblick habe, was ich in den nächsten drei Jahren fast Tag nach Tag mache. Und deswegen ist es ein bisschen komisch für Leute, die das so nicht machen oder machen müssen. Aber man muss sehr vorsichtig planen, wie viele Wochen frei bleiben und wann und wo die Kinder in der Schule da Ferien haben und wie es sich trifft mit der Familie und so. Also ich bin ein Familienmensch, also wir leben in London. Ein Teil von meiner Entscheidung, der neue Chefdirektor, Musikdirektor. Royal Opera House zu sein, war, dass ich wusste, dass ich damit zu Hause arbeite, was relativ schwierig für mich in meinem Leben ist. Und ja, ich plane immer im Sommer ein paar Wochen in der Nähe von Weihnachten, Osten und Skifahren, wenigstens einmal pro jeden Winter. Das schaffen wir schon. Und natürlich sonst bin ich nicht so ein typischer Vater, der jeden Abend zu Hause verbringt. Das ist einfach in diesem Beruf unmöglich. Aber ich glaube, nach ein paar Jahren, die vielleicht zu weit weg gegangen sind in dieser Buntheit der Reisen, jetzt beginnt es wieder ein bisschen mehr Sinn zu machen. Ich bin ein wenig mehr stabilisiert mit diesen Institutionen, die da in meinem Leben wichtig sind, die Bamberger Symphoniker, Royal Opera House, die tschechische Philharmonie meistens und da widme ich mich echt regelmäßig und dicht und die anderen Sachen sind sozusagen ein Bonus. Ich probiere mit einigen von diesen Institutionen wie Berliner Philharmoniker, Wiener Philharmoniker und BR und Boston und Chicago hier in New York und so weiter, also den Kontakt immer weiter zu entwickeln. Das ist mir auch wichtig. Geben Ihre Kinder Ihnen dann Bestelllisten mit als Strafe dafür, dass sie nie da sind, dass es dann immer heißt, wenn du da und da bist, dann bring uns das mit, wenn du schon nicht zu Hause bist oder lassen sie da in der Hinsicht in Ruhe? Eigentlich, ich muss sagen, wir kennen uns so immer. Alles beginnt mit der Frau, glaube ich. Das sollte ich öffentlich sagen. Also meine Frau ist so unglaublich toll unterstützend und verstehend. Und wenn da keine Klage kommt oder keine Erklärung, warum ist der Papa nicht wieder da oder sowas. Die Kinder nehmen das alles mit. Ich glaube, mit der Substanz der Liebe und gegenseitiger Unterstützung und besonders, wenn man schon zusammen isst, dass man das echt genießt und es nicht so absentmindet irgendwo anders in dem Kopf, da funktioniert es ganz schön. Und es ist nur, die Regelmäßigkeit ist wichtig. Also mehr und mehr sehe ich, es ist nicht besonders wichtig zum Beispiel, also jeden Tag zu Hause zu sein oder dann auch nicht gut, wenn man drei Monate weg wäre und dann für drei Wochen kommen würde. Es ist eher besser, also regelmäßig wenigstens alle zwei Wochen da ein paar Tage zu Hause verbringen und dann sich zu freuen, wenn wir wirklich eine echte Woche zum Beispiel mit Skifahren oder mit einer Ferienzeit im Sommer verbringen. Das ist ganz, ganz toll. Sie erleben sich ja öfter als ich auf dem Podium und können es am besten beurteilen. Was glauben Sie, worin sind Sie eigentlich besonders gut als Dirigent und worin sind Sie nicht so besonders gut als Dirigent? Ich glaube, am Ende ist mein Ziel immer wichtig. Die Glaubwürdigkeit der Vorstellung in allen Kontexten, es klingt jetzt ein bisschen wie eine Phrase, aber was ich damit meine ist, dass das Publikum irgendwie besonders die Leute, die sich noch nicht vielleicht so gut auskennen, kommen zum ersten Mal sogar oder einfach sind sie nicht so orientiert auf dem Gebiet von der klassischen Musik, Sie müssen sie einfach mit allen Sinnen spüren, dass das, was da auf der Bühne vorgestellt wird, ist einfach authentisch, toll, tief, durchgelebt, toll vorbereitet mit toller Energie, Sensitivität und so weiter. Und ich glaube, der Dirigent ist sozusagen ein Symbol davon, auch für die Musiker. Also, dass die Energien im Saal und für das Stick auch, was heißt. Wie es aufgebaut wird, wie die Spannung sich entwickelt und wie die Kontraste funktionieren und so weiter, das muss der Dirigent oder die Dirigentin einfach garantieren. Und das geht schon intuitiv den Leuten ganz klar zu sehen, wenn da alles gut passt. Und ich glaube, neben allen Expertisen der Welt und allen Vorbereitungen und Psychologien und empathischen Benehmen und so weiter, am Ende ist das wichtig, dass es wirklich im tiefsten Sinn glaubwürdig ist. Und ich habe das Gefühl, wie ich das beobachte, was Leute sagen, im Orchester, außerdem im Orchester, im Publikum, die Kritiker, das gelingt mir irgendwie. Also dieser glaubwürdige und inspirierende Garant des Sinnes von überhaupt diesem Beruf und dieser Aktivität in der Kunst. Was ich... Was ich nicht so gut mache, es ist schwer. Also natürlich, ich habe eine große Reihe von Selbstkritiken. Also eigentlich beobachte ich mich selbst nicht so gerne, wenn ich dirigiere. Wenn ich zum Beispiel einen Film sehe oder einfach eine Aufnahme, Videoaufnahme. Wenn ich mich selbst sehe, würde ich mir manchmal wünschen, dass ich eigentlich ein bisschen weniger menschlich wäre. Also ich bin relativ zu sensitiv zu was die Orchester brauchen und die Orchester mögen es. Manchmal möchte ich also entfernt von mich selbst ein bisschen mehr eine entscheidende Kraft zu sein. Ein harter Knochen. Einer, der dann sagt, da, die dritte Oboe, die peitschen wir heute im Innenhof aus, wenn das nicht geklappt. So was möchten Sie? So nicht, so nicht. Und ich glaube, was ich besonders schwierig finde auch, und das ist im Kontext, worüber wir vor kurzer Zeit gesprochen haben, ist Nein zu sagen. Also es ist mir so lieb, mit so vielen Leuten tollen Musikern zu arbeiten, dass ich nie einmal fähig bin, so trocken zu sagen, nein, zum nächsten Mal komme ich einfach nicht. Vergiss das, ich möchte frei sein und sowas. Ich habe immer diese Inkarnation, wenn jemand höflich oder einfach freundlich und schön fragt, ob ich was machen könnte, das auch machen wollen. Das klingt so, als ob man Sie schon öfter in Dinge reingequatscht hat, wo Sie im Nachhinein gesagt haben, das war jetzt nicht besonders gut, dass ich das zugesagt habe. Ich weiß nicht, aber es ist ein Teil meiner Arbeit, den ich nicht so... Gerne mag, dass man absagen muss. Was ich auch nicht angenehm finde und vielleicht bin ich in diesem Bereich nicht so gut wie einige Kollegen ist, was ich für die Leier Casting nennen würde. Ja, also wenn ich so in einem Probespiel sitze, natürlich habe ich Meinung und sage ich das auch und teile ich das und entscheide ich Dinge, die für die Institutionen wichtig sind. Aber es ist nicht etwas, was ich mag. Einfach entscheiden, welchen Leuten die Chance zu geben und welchen nicht. Also diese Sortierung von talentierten Leuten, wer besser ist, wer schlechter, in einer idealen Welt finde ich besser, wenn das jemand anders macht. Und ich arbeite einfach mit den Leuten, die da am Ende schon sind und motiviert sind oder die ich motivieren kann, noch besser zu sein. Und das finde ich toll. Da wir eben über dieses Thema mit dem Dirigieren und den Stärken und den Schwächen gesprochen haben, Esa Pekka-Salonen hat mir mal im Podcast gesagt, das Dirigentenleben ist fantastisch. Man geht zur Arbeit und alle Leute applaudieren. Ja, es ist ein guter Beaumont. Aber eigentlich, wenn ich das ein bisschen reicher benutzen würde, diese Aussage, ja, was sicher richtig ist, man liebt etwas leidenschaftlich und wahnsinnig sehr, nämlich Musik. Und man macht eigentlich das ganze Leben damit, dass man diese Faszination und Liebe mit anderen Leuten teilt. Und das finde ich sehr beglückend. Und ja, einen Applaus bekommt man sogar auch. Der Applaus für mich ist eher eine sehr willkommene Konvention sozusagen, die einen Rahmen dem ganzen Konzert gibt und uns auch ganz klar macht, dass wir das, was wir da produzieren, für die Leute machen. Also mit dem Applaus machen sich die Leute irgendwie uns ganz klar bewusst präsent und wir merken sie als den wichtigsten Teil unserer Aktivität sozusagen. Hält es Ihnen denn leicht, diesem Applaus zu glauben oder denken Sie sich, ja, ja, alles schön und gut, aber so gut war ich nun auch nicht? Also es ist unabhängig. Ich weiß, was ich verbessern muss und trotzdem, wenn Leute enthusiastisch applaudieren, auch einem Konzert, das ich vielleicht nicht so wahnsinnig toll fand, finde ich auch schön. Ich habe auch viel Erfahrung in dem Orchester selbst, also unter den Orchestermusiken oder Opern, Sängern und so weiter, dass wenn wir eine Reihe von denselben Programmen haben, von demselben Stück. Dass jeder von uns immer ein bisschen anders schätzt, wie es gelaufen ist. Wir waren alle dabei, wir kennen die Stücke alle durch und quer und trotzdem hat jeder an verschiedenen Tagen eine andere Perzeption, wie es war. Also ich habe gelernt sozusagen nicht zu harsch zu kritisieren, wie ich das empfunden habe, weil vielleicht bin ich der Einzige, der das nicht so vollkommen gemocht hat. Es hat auch mit Entspannung zu tun. Manchmal erlebt man etwas wirklich mit viel positiver Spannung und man denkt, was war ein Erlebnis jetzt. Und für andere Leute ist es ja, warum entspannst du dich ein bisschen mehr nicht? Und dann hat man ein Gefühl, manchmal, also diesem Konzert habe ich nicht die ganze Kraft und Konzentration gegeben. Vielleicht war es ein bisschen so beiläufig von mir schade. Und dann kommen dieselben Leute und sagen, ah, heute haben wir es so genossen. Also es ist wirklich... Auf dem Niveau, wo wir schätzen, was wir gemacht haben, ist es eigentlich, man sollte großzügig sein und sich selbst auch nicht so sehr kritisieren. Was ich wirklich nicht mag, das ist mir jetzt gerade vor ein paar Wochen passiert, auf einem Ort, ich sage jetzt bitte nicht wo, wo wir alle das Beste gegeben haben. Und trotzdem hat man ein Gefühl, dass die Zuhörer da wie im Wohnzimmer gesessen haben vor dem Fernsehen. Also einfach, einige haben überhaupt nicht applaudiert und es hat absolut nichts zu tun mit unserer Tätigkeit gehabt. Es war einfach so diese Art von Service, also wir sind hier und wir wollen den Produkt hören und dann bekommen wir ihn und dann gehen wir weiter in unserem Leben. Also dieser Mangel an Verbindung und ja, das habe ich nicht gern. Das provoziert mich ein bisschen, besonders wenn ich sehe, dass das Orchester wirklich viel gibt und trotzdem nicht anerkannt wird. Da bin ich als Dirigent irgendwie intern ärgerlich mit der Situation. Aber auch irgendwie, man muss das akzeptieren, es ist, was es ist. Wie viele Tage brauchen Sie, um über diese Innendifferenz wieder hinwegzukommen? Also es ist schwer zum Beispiel, wenn man da auf einem Ort mehrere Konzerte verbringt und weiß, das Publikum vielleicht wird wieder so morgen oder übermorgen. Und wenn die Leistung echt groß ist und alle bemühen sich 100 Prozent, ist es ein bisschen schwer. Gleichzeitig muss ich sagen die Hoffnung stirbt am Ende, ja, als letzte und ich hatte auch vielmals ein Gefühl. Man hat weniger erwartet für das nächste Konzert und plötzlich passiert ein Zauber und es ist alles besser. Und das, was ich erzählt habe, ist eine Ausnahme. Ich bin glücklich, persönlich höchst glücklich, dass eigentlich die absolute Mehrheit davon, was ich auf der Bühne mache, wird immer enthusiastisch, fast immer, sollte man sagen, enthusiastisch respondiert und anerkannt. Und das ist natürlich fantastisch. Das ist, glaube ich, wo die Haut des Diligenten irgendwie einfach zu verletzen ist, wenn man schon das Orchester die ganze Woche motiviert für die Leistung und dann das Konzert kommen würde und nichts passiert und alle denken, okay, wofür diese Bemühung? Wenn es anders ist, also umgekehrt, und das ist normalerweise der Fall, ist es eigentlich absolut toll, weil das, was man in die Musik investiert, körperlich, geistlich, also kollektiv und individuell, wenn das alles da anerkannt und geschätzt wird von dem Publikum, Und dann ist auch, dass es vielleicht ein bisschen schmerzhaft war, total vergessen und es bleibt nur die Freude und Genuss. Ich habe mal einen kleinen Frageblock. Da können Sie mit dem einen oder mit dem anderen antworten und es ist eigentlich eine Entweder-Oder-Situation. Das ist ganz schnell und gut zu handeln, glaube ich. Fünf Fragen, fünf Antworten. Kurz und knapp und gar nicht einfach. Was ist Ihnen lieber, Piano oder Pforte? Piano. Was ist Ihr Lieblingsinstrument und das eigene, das Klavier oder die Posaune zählt jetzt mal nicht? Wollen Sie eine ernste Antwort und eine witzige? Ich nehme beide. Also ernste Antwort ist Geige, witzige und aber auch nicht unwahre ist Kontrafagott. Kontrafagott? Was ist da schiefgelaufen in Ihrem Leben, dass Sie das so toll finden? Also ich finde die Farbe dieses Instrument, ich finde es einfach toll. Man muss sich einhören. Ich lade alle ein, ein bisschen zu beobachten, was für ein tolles Instrument Kontrafagotte ist. Na gut, okay. Ich glaube, da sind Sie Einzelschicksal. Wissen Sie noch, was Sie mit Ihrer ersten professionellen Gage gemacht haben? Wiederholen Sie das bitte? Wissen Sie noch, was Sie mit Ihrer ersten professionellen Gage gemacht haben? Also das richtige Honorar? Ich musste sicher eine große Reihe von CDs kaufen, weil das war, was ich immer vor der Zeit des Internets gemacht habe. Also CDs und Schallplatten und einfach Musik kaufen, Partituren und so weiter. Bier oder Champagner, das ist bei einem Tschechen relativ eindeutig wahrscheinlich. Ja, weiter. Was ist das Dirigententypischste an Ihnen? Woran würde ich sofort erkennen, dass Sie Dirigent sind? Knutschleck am Hals wie die Geige haben Sie ja nicht, nehme ich an. Das ist interessant. Vielleicht ein Dynamismus der Gestik, das muss es sein, glaube ich. Ich hätte gedacht, Sie sagen, ich will immer Recht haben. Ach so. So weit weg, so tief habe ich nicht gedacht. Aber eigentlich bin ich sehr undirigentisch, wenn ich zu Hause bin, also in der Familie und so. Es reicht mir wirklich auf der Bühne ständig zu entscheiden. Zu Hause brauche ich es nicht. Welche Superkraft hätten Sie gern? Eine unlimitierte. Gedächtnis für Sachen, die ich lernen will. Welchen Rat würden Sie Ihrem 20-Jährigen selbst geben, dem jungen Jakob? Aus, jetzt habe ich gerade vergessen, wo sie geboren wurden, in Brünnen, glaube ich, ne? Ja. Ja, also was würden Sie dem jungen Jakob sagen, so fürs Leben, der wichtigste Rat? Ja, entspann dich und begegne dich so viel wie möglich mit den anderen Leuten. Und zum Abschluss nochmal, welcher Komponist bringt Sie zum Weinen und welcher bringt Sie zum Gähnen? Was ist das Weinen gehen? Zum Gähnen, also müde sein. Wo schlafen Sie im Stehen ein, bei welchem Komponisten und welcher Komponist bringt Sie im positiven Sinne zum Weinen? Im positiven Sinne zu weinen ist sicher Janáček. Und das andere war, wo ich mich so langweile, so könnte man sagen. Das ist schwer, weil ich finde immer etwas Gutes an so vielen Sachen. Ich habe Schwierigkeiten jetzt, echt ich würde mal Orff sagen ich sage ihm mal was vor, Karl Orff ah ja, ich mag einige Sachen daran auch na gut, ja schwer, ganz schwer Sie sind doch zu gutmütig für einen Dirigenten. Ich überlege so hart jetzt, was es wäre. Ich weiß nicht. Echt, es ist schwer. Na gut, dann... Ich kenne Langeweile nicht. Für mich ist es schwer, dieses Konzept zu verstehen, weil ich finde immer ich finde immer was zu finden. Ich glaube, wenn Minimalismus zu lang ist, anzuhören ist, also wirklich vielleicht ein paar Stunden, da finde ich mich ein bisschen so wie im Kasten und ich möchte dann wegfliegen und kann nicht. Also, aber auch das kann also. Auf gewisse Art irgendwie faszinierend sein. Also man kann die magische Zone, antreten und dann funktioniert das auch. Schön, dann haben wir auch das geklärt. Also dann hoffe ich, dass Sie sich jetzt demnächst nicht langweilen. Ich habe viel gelernt über Ihren Beruf, auch über das Tschechischsein und überhaupt, aber Sie sind ja demnächst hier mit einem Konzert in Hamburg. Das wird dann wahrscheinlich und hoffentlich nicht langweilig sein, auch für Sie nicht. Es gibt am 5.4. Gibt es Bruckner Vierte und Malers Lieder eines fahrenden Gesellen mit Konstantin Krimmel, der war auch schon zu Gast hier. Von daher, da haben Sie dann was worauf Sie sich hoffentlich freuen können. Ich freue mich jedenfalls drauf. Und noch mal zur Erinnerung, Sie finden uns und alle Folgen, es sind inzwischen über 100, auf abendblatt.de und die Bewertungen ab 5 Stern wären toll und ich glaube, es gibt noch die eine oder andere Karte für Ihr Konzert, also wer ein bisschen Glück hat, kommt da noch rein, dann sehen wir uns dann da. Erstmal vielen Dank und schöne Grüße nach Chicago und ich hoffe, es geht alles weiter so, wie Sie sich das wünschen und keiner langweilt Sie und es ist immer genügend Bier da und jede Menge Kontrafagotte. Vielen Dank, es war ganz angenehm mit Ihnen zu sprechen. Alles klar.