Latest / «Call the Boss» / Urs Wohlgemuth, Ihm gefällts, wenn es schwierig wird
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- 0:00Und dann bin ich damals nach Hause gegangen und habe gesagt,
- 0:02uh, so glaube ich gerade unsere Schulden hochgefahren und meinen
- 0:07Lohn geviertelt. Call the Boss, Ein Format vom
- 0:12Wirtschaftsnewsletter Zahltag, unterstützt von GF Radio Munot
- 0:16und vom SIG Areal am Rheinfall. Call The Boss kann man
- 0:21abonnieren auf Spotify und auf Apple Podcast sowie allen
- 0:24weiteren Podcast Plattformen auf die Glocke drücken und immer
- 0:27informiert sein. Das ist Urs Wohlgemut Hallo Urs.
- 0:32Da ist der Robin dank vom Wirtschafts Newsletter Zahltag.
- 0:35Hallo. Hallo Robin.
- 0:37So Urs, Du bist ja jetzt schon eine Zeit lang dabei in der
- 0:41Druckbranche. Wir haben ja, kann man ein
- 0:43bisschen zurückschauen in deinem CV da.
- 0:45Führt ja schon relativ lange das Thema Dich irgendwie durch dein
- 0:48Berufsleben und jetzt bist du beim Druckwerk seit 2015 sag
- 0:52mal, wie geht es der Druckbranche, die ist ja immer
- 0:55wieder auch ein bisschen unter Druck, wenn man lustigerweise
- 0:58das Wortspiel sagen kann, oder wie siehst du das?
- 1:02Ja, da. Bin ich voll bei dir?
- 1:03Bei der Druckbranche? Der geht es nicht sehr rosig,
- 1:06wir haben nur schon zum Beispiel ein Drittel.
- 1:09Weniger Marktvolumen gehabt von 2019 bis 2024.
- 1:15Ein Drittel. Ein Drittel also hast irgendwo
- 1:17im Akzidenzdruckmarkt von 3,4 Milliarden auf 2,28 Milliarden.
- 1:24Runter und wie geht man mit dem um?
- 1:27Ja, vorwärts schauen. Und schauen, wie man sich halten
- 1:31kann und wie man anders sein kann wie andere Mhm.
- 1:34Und wie machst du da mit deiner Firma mit dem Druckwerk?
- 1:38Ja, wir schauen immer wieder, dass wir ein bisschen in die
- 1:40Nische stossen können. Wir müssen auch auf dem grossen
- 1:42Markt leben, aber wir gehen immer gerne ein bisschen in die
- 1:44Nische und wir haben ein stabiles Standbein, das ist die
- 1:48Pharmaindustrie, wo wir sehr dankbar sind, dass wir die
- 1:51beliefern dürfen. Diese Pharmaindustrie, was
- 1:53machen wir da für die Pharma? Wir machen Beipackzettel.
- 1:57Zum einen also das klassische, ich sage mal, meine sadistische
- 2:01Ader, ist es, abends zu überlegen, wie man einen
- 2:02Beipackzettel so macht, dass ihn die Leute nicht mehr aufmachen
- 2:05können, nachdem sie es noch einmal offen gehabt haben, was
- 2:07ich nicht so mache. Klappt bis jetzt gut.
- 2:08Danke vielmals für das. Das ist auch so dumm gewesen.
- 2:12Ja. Zwischendurch nochmals, wir sind
- 2:14nicht sehr offen. Und und was wir auch noch machen
- 2:17sind Ziegeldeckel, wenn man sich vorstellt, dass man ein
- 2:20Instrumentationsinstrument, also operationsinstrument.
- 2:24Verpackt tun wir, wenn es in die Versiegelungsanlagen geht, tun
- 2:28wir obendrauf, die Siegeldeckel produzieren oder nachher in den
- 2:31Reinraum gehen oder eben die Verpackung, je nach Anwendung.
- 2:35Ihr macht aber auch so die traditionellen Sachen, Bücher,
- 2:37Flyer, Publikationen. Wenn du sagen müsstest, was ist
- 2:41jetzt das Wichtigste, ist es Pharma, sind es Bücher, sind es
- 2:44andere Sachen. Wir brauchen alles, also die
- 2:47Pharma lässt uns sehr stark prozessual denken im Betrieb.
- 2:52Und das hilft dann, die Märkte schlechter werden.
- 2:55Aber wir wissen immer, wie die Prozesse steuern müssen, wir
- 2:57brauchen aber aus anderen Bücher, Flyer, alles auch, um
- 3:01nach wie vor irgendwo kreativ zu bleiben und ein bisschen im
- 3:03schnelllebigen Markt drin zu sein, oder wir müssen uns immer
- 3:05vorstellen, wir haben in der Pharma doch lange langfristige
- 3:10Verträge und es sind immer die gleichen Produkte, wo wir machen
- 3:12und das würde einem Abstumpfen, darum brauchen wir so ein
- 3:15bisschen die anderen Geschichten brauchen wir unbedingt, damit
- 3:17unsere. Kopf und unsere Kreativität
- 3:19offen bleibt und auch unser Treiben, um vorwärts zu kommen.
- 3:22Und was machst du am liebsten? Also ich.
- 3:25Bin das klassische paretto Prinzip.
- 3:27Ich gehe am liebsten mit 20% vom Aufwand in in die Projekte ein,
- 3:31das heisst alles was kreativ ist und schnell lebt.
- 3:34Das gefällt dir. Das gefällt mir, das gefällt
- 3:38mir, das muss etwas laufen. Bei mir muss etwas laufen.
- 3:41Und da kann man, glaube ich, sagen, das ist etwas, was bei
- 3:43dir, glaube ich, schon der Fall ist.
- 3:45Es läuft ja sehr viel. Vor allem, wenn man auch mal ein
- 3:47bisschen Zurückschaut ins Berufsleben.
- 3:49In CV gelernt, Buch und Offsetdrucker.
- 3:53Und hast dann eigentlich auch viel in dieser Branche
- 3:55gearbeitet, haben wir schon gesagt, aber dann, zwischendurch
- 3:57gibt es auch mal etwas ganz anderes, dann bist du
- 3:59Verkaufsleiter von Espresso und dann kommst du wieder zurück wie
- 4:03wie bist du denn zum zum Kaffee gekommen vom vom Drucken.
- 4:07Ja, das ist eine ganz spannende Geschichte.
- 4:10Ich bin an einem Ort gewesen, wo ich eigentlich wahrscheinlich,
- 4:13wenn dir alles gut gelaufen wäre, heute noch wäre.
- 4:16Und ich wollte Weiterbildung machen, die mich nicht bewilligt
- 4:18hat. Und ich hatte einen Ex Chef im
- 4:21Papiergrosshandel, der mir gerade in dieser Zeit angerufen
- 4:24hat und gesagt hat, schau, wir brauchen einen Verkaufsleiter
- 4:27für Nespresso Business Solution und das hat gerade so gestimmt
- 4:32und dann bin ich diese 2 Jahre weg aus der Branche Richtung
- 4:36Nespresso. Und dann kam ich einfach wieder
- 4:38zurück in die Druckereibranche. Ja, ja, man kann jetzt dem
- 4:45Leichtsinn sagen, Nein. Weg im Haus.
- 4:50Genau, eben auch. Nein, es war so, dass ich habe
- 4:52das Rückwerk schon 25 Jahre gekannt, weil ich immer wieder
- 4:56auch zulieferant war und zwanzigtausendvierzehn ist.
- 4:59Der Januar ist der designierte Nachfolger vom Marcel Müller,
- 5:03überraschend verstorben, und irgendwann hat der Marcel Müller
- 5:07und ich haben uns getroffen in der Stadt drin, das war Oktober
- 5:1014. Und dann hat er gesagt, du
- 5:13willst du es nicht kaufen und dann fand ich ja, soll ich jetzt
- 5:16meine Karriere bei Nespresso aufgeben, weil ich wäre auch
- 5:19schon in der Karrierenplanung drin gewesen für die
- 5:22Verkaufsdirektion, für ganz Europa, und wir haben dann
- 5:25miteinander Abend gegessen und und vielleicht auch ein bisschen
- 5:28eines über den Durst getrunken und so praktisch.
- 5:31Praktisch noch einen Tisch einen kleinen Abend habe ich, haben
- 5:34wir einen Handschlag gemacht. Ist wahr.
- 5:36Ja, ja. Bei der Matrose, bei der
- 5:38Matrose, sagt man dann im Shanghai in der, wenn sie zu
- 5:42trinken geben, bis bis sie unterwegs sind und dann
- 5:45unterschrieben. Genau, genau so etwas ist uns
- 5:47gelaufen. Dann bin ich dann damals nach
- 5:48Hause gegangen und habe gesagt, du.
- 5:50Da glaube ich gerade unsere Schulden hochgefahren und meinen
- 5:55Lohn geviertelt. Aber.
- 5:57Aber schlafe weiter. Es ist alles gut.
- 6:00Genau etwa in dem Rahmen aber. Ich würde es, ich würde es heute
- 6:05wieder. Machen ist wahr, das hast du nie
- 6:06bereut. Nicht kein Tag, kein einziger.
- 6:09Echt? Und wieso ist das jetzt bei
- 6:11Denispresso? Das ist ein todsicheres
- 6:12Geschäft, das geht weiter, das funktioniert ist bekannt und so,
- 6:15aber du wolltest selber, wieso bist du selber?
- 6:19Ja, vielleicht muss man es auch so anschauen.
- 6:21Es ist wahrscheinlich die Herausforderung, Neues zu
- 6:23entwickeln oder oder auch in schwierigen Momenten in einer
- 6:28Firma sein können. Liegt es mir mehr als der gute
- 6:31Wettersoldat also ich habe es gerne, wenn die
- 6:35Herausforderungen wachsen. OK, ja, das.
- 6:38Ist so eine klassische Herausforderung gewesen mit
- 6:40einem Bubentraum aus meiner Lehrzeit raus.
- 6:42Es ist auch da drin, ich habe meine Diplomarbeit am an der
- 6:46Technikerschule ist gewesen, offensives werden und verkauft
- 6:49für grafische Klein und Mittelbetriebe, OK, ich habe in
- 6:51den Neunzigerjahren der Branche gesagt, sie seien alles,
- 6:54Entschuldigung, so ein bisschen, sie könnten ja nicht verkaufen
- 6:56und darum wäre eigentlich. Der Branche noch schlecht.
- 6:59OK, würden Sie heute auch noch sagen.
- 7:01Ja, das sage ich in 8 von 10 fällen sage ich, dass die
- 7:05durchschnittliche Druckerei in der Schweiz nicht wirklich
- 7:08marktorientiert ist oder nicht wirklich in ihrem Geschäft
- 7:12schaut. Also schaut im Sinne von, oder
- 7:14wir haben wieder angefangen, Print Mailings zu machen, wir,
- 7:19wir sind die, die für alle Kunden Print Mailings machen und
- 7:22und ich sehe von keiner Druckerei mehr gedruckte Sachen
- 7:25irgendwo unterwegs. Das kommt auch schon wieder, das
- 7:27wollen die Leute noch. Es hat bei uns funktioniert,
- 7:29jetzt die letzten 2 Jahre und es hat jetzt zweimal den Weg in die
- 7:32Fachpresse geschafft, wie wir den Weg gehen und das gibt mir
- 7:36schon noch irgendwo einfach auch eine Zuversicht, ob es dann
- 7:39kleine Auflagen sind oder grosse, also in der Regel sind
- 7:41die Kleinen eher spannender für uns, aber ich glaube ich glaube
- 7:44ja, wir müssen halt auch wieder ein bisschen mehr zu unserem
- 7:46Business stehen. OK.
- 7:48Und und Mitverändern. Und weisst du die nächste?
- 7:51Wo weisst du, du hast gesagt, wir müssen immer etwas laufen,
- 7:53weisst du dann die nächste wo ein Druckwerk da anreisst oder
- 7:56wo du auf den Läden bringst? Wir haben 2 Projekte, kann ich
- 8:00auch noch nicht ganz so viel sagen, also in einem schon.
- 8:02Wir haben zum Beispiel jetzt noch mal 2 Druckmaschinen aus
- 8:05den Fünfzigerjahren gekauft und die restaurieren lassen, und ich
- 8:08habe ja ja, ja, und ich habe die ersten Visitenkarten für mich
- 8:11selber drauf gedruckt und wir werden da definitiv noch mal
- 8:15Back to the roots gehen und so gutenbergsche Drucktechnologie
- 8:19anbieten. Bei uns Maschinen sind da und
- 8:22drucken tun es. Ja, da hast du fast einen Unfall
- 8:25wie du sagst. Du hast ein Geschäft.
- 8:28Vielleicht wird das ein Geschäft.
- 8:29Es ist auf jeden Fall etwas, das in der Agentur Welt sehr gut
- 8:32ankommt. Und wieso?
- 8:34Und vielleicht ist es ein Türöffner, und das ist
- 8:36eigentlich immer unsere Politik gewesen.
- 8:37Mit so Nischengeschichten haben wir Türöffner generiert für uns.
- 8:42Und ist, das ist das quasi schon wieder, weil es so Analogisch
- 8:45ist das sowieso irgendetwas etwas trendy, so und so.
- 8:51Ich habe Ende letzten Jahres die Idee gehabt und habe 2
- 8:54Werbeagenturen von Zürich im Haus gehabt und habe gesagt, ich
- 8:56spiele mit dem. Und dann hat eine Agentur
- 8:58gesagt, ja, das machst du, ich bin dir nicht zu viel, aber ich
- 9:03bin dir jeden Monat ein Auftrag für eine exklusive Einladung und
- 9:06so. Und ja, jetzt haben wir
- 9:09gestartet mit den ersten Aufträgen, gut.
- 9:12Urs wenn ich mich gefragt habe, wie sind eigentlich
- 9:15Eigentumsverhältnisse beim beim Druckwerk, bist du der Besitzer,
- 9:18bist du Mehrheitsaktionär, wie sind die eigentlich aufgestellt?
- 9:22Aufgestellt in der in der sogenannten Vorbeholding, und
- 9:24die gehört mir und meiner Frau zu 100% und sonst hat es
- 9:27eigentlich niemand mehr drin. Also dein Laden, deine
- 9:30Verantwortung. Genau.
- 9:32Genau. Gut, ja, ich habe vorhin gesagt,
- 9:36ich hätte ein paar Mal in deinen Vivien geschaut heute und als
- 9:39ich das gemacht habe, ist mir nochmal etwas aufgefallen, was
- 9:42du immer gemacht hast, ist immer Weiterbildung das.
- 9:45Das sind Sachen wie Verkauf, Ausbildung für den VR, einmal
- 9:49Gesichter lesen. Weisst du eigentlich?
- 9:51Nein, meine Fragen, was hast du eigentlich dort gelernt?
- 9:53Gesichter lesen. Ja, du hast auch gesehen, ich
- 9:57bin ausgebildet im Bereich, wo du auch juristisch programmieren
- 9:59NLP. Ja, und dort ist das
- 10:02Gesichterlesen ist ein Teil davon.
- 10:04Wenn du vor allem auch in Gespräche gehst und die
- 10:06richtigen Fragen stellst, dann diese, diese, diese Tells, die
- 10:10man, wie man sagt oder auch diese Augenzugangsmuster.
- 10:14OK, dann. Kannst du eigentlich, wenn du
- 10:16ein bisschen intensiv ins Gespräch gehst.
- 10:17Auch kannst du feststellen, konstruiert jemand etwas oder
- 10:20zieht er es aus der Erinnerung? Also du kannst auch ganz gezielt
- 10:24solche Geschichten machen, dann kannst du fragen, wie waren
- 10:26deine letzten Ferien, wenn einer visuell orientiert ist, dann
- 10:29schaut er wahrscheinlich oben rechts, wenn er normal
- 10:32funktioniert und dann holt er sich die Erinnerung und dann
- 10:34kannst du die Frage stellen. Also es sind Sekundenbruchteile,
- 10:37kannst du die Frage stellen, wie werden denn deine nächsten
- 10:38Ferien aussehen, dann wird er wahrscheinlich kurz oben links
- 10:40schauen, wie er sich etwas konstruieren muss und so kannst
- 10:43du immer eigentlich auch. Herausfinden, was ist wichtig
- 10:46und was ist nicht wichtig. Und in der ganzen
- 10:48Gesprächsführung oder auch in der Führung selber hat mir das
- 10:51ganz ganz viel gebracht, was ich gelernt habe.
- 10:54Körpersprache und und Gesichter. Lesen spannend, jetzt wo du mit
- 10:58mir telefonierst, geht das natürlich nicht.
- 11:00Du hast jetzt nur meine meine Stimme und so, da musst du jetzt
- 11:03halt, musst du jetzt halt hören, wenn ich sage, das geht jetzt
- 11:05kannst du mich jetzt nicht lesen, das geht jetzt nicht.
- 11:08Es ist auch, es ist auch anstrengend, den ganzen Tag,
- 11:10oder ich will sagen, also muss es einfach wirklich punktuell
- 11:12einsetzen. Gut, das glaube ich.
- 11:13Aber das Thema Führung ist damit lanciert, dann tust du deine
- 11:17Angestellten, du schaust denen tief in die Augen und sagst,
- 11:20oha, da muss ich ein bisschen etwas anderes machen, oder da
- 11:22geht es gut, oder wie muss man sich deine Führung vorstellen?
- 11:25Urs Ja, ich bin äusserst manipulativ.
- 11:27Ich habe nie unterstellen wollen.
- 11:30Nein, ich glaube, ich bin sehr stark im kooperativen
- 11:34Führungssystem zu Hause. Ich setze viel auf
- 11:36Eigenverantwortung und und schaue, dass ich immer mit den
- 11:40Teams zusammen, die wir haben, ob es jetzt aber bei uns im Büro
- 11:43ist, ob es in der Grafik ist, ob es ein Druck ist oder in der
- 11:46Weiterverarbeitung, dass wir mit den Teams zusammen Lösungen
- 11:49erarbeiten, und das geht in 9 vor 10 Fällen geht das gut und.
- 11:54Das war ich eigentlich immer. Wobei es hat sich schon ein
- 11:56bisschen verändert. In der Konzernstruktur war ich
- 11:59viel der härtere Mensch, als ich es heute bin.
- 12:02Warum? Ja, du kommst als junger Wilder
- 12:05in die Konzerne rein und da sind es leider manchmal so ein
- 12:08bisschen halt einfach zahlen die die sprechen.
- 12:11Und wenn du so einen Betrieb übernimmst wie jetzt ein
- 12:13Druckwerk, das damals 15 Leute hatte.
- 12:16Dann werden das Menschen, die Familie werden.
- 12:19Du verbringst viel mehr Zeit mit ihnen am Arbeitsplatz wie zu
- 12:22Hause, mit der Familie und dann wird der Wert also und dann habe
- 12:25ich die Verantwortung voll und ganz über diese Menschen, oder,
- 12:28und das hatte ich früher nicht, und das gibt einen ganz anderen
- 12:33Bezug zu zum Thema Führung und zum Thema Menschen und vor allem
- 12:36zum Nah dran zu sein. Also wenn die Leute sind mehr
- 12:39als eine Zahl oder ein gelieferter Umsatz sind dann
- 12:42wirklich Menschen? Ja, also früher war es der
- 12:45Umsatz und ein und ein Verkäufer zum Beispiel.
- 12:47Und wenn das nicht gestimmt hat, hat es da Massnahmen gegeben in
- 12:49anderen Varianten. Heute schaue ich das Ganze gar
- 12:52nicht mehr so an, sondern mir geht es mehr so in den Bereich
- 12:55der Ralf Knügerrennt Anfang der 90er Jahre mit Team Life
- 12:58Management, das Team muss funktionieren, das Fachliche
- 13:01bringen wir hin. OK, das passt ja auch zu meiner
- 13:04nächsten Frage. Du hast im Jahr 2025, hast auch
- 13:07eine Weiterbildung gemacht, Change Manager.
- 13:10Da bin ich ja dran. Ja, da bist du noch dran.
- 13:12Und wieso machst du das jetzt? Was hätte ich jetzt zu dieser
- 13:15Weiterbildung bewogen? Ja, es ist alles im Fluss und es
- 13:19verändert sich alles und wir stellen uns natürlich auch die
- 13:22Nachfolgefrage bereits im Betrieb und die
- 13:25Veränderungsprozesse, die da sind, begleiten zu können, ist
- 13:29ist etwas ganz, ganz spannendes und.
- 13:32Und vor allem, wo sind die Notwendigkeiten, wo man muss und
- 13:35wo nicht? Und und vielleicht dann dann
- 13:37irgendwann nachfolgt, da ist, kann ich mir auch mal
- 13:39vorstellen, dass wir etwas im im Beratungsbereich selber machen,
- 13:42wenn mich die Leute dann nicht mehr dabei haben wollen,
- 13:45freiberuflich. Du machst dir also da schon so
- 13:47ein bisschen Gedanken, was für einen Zeithorizont hast du denn
- 13:50da? Ja gut, wenn ich offiziell
- 13:53pensioniert werde in 9 Jahren und und wenn wir haben jetzt
- 13:56davon mal gesprochen, dass wir in in 4 Jahren die ersten Anteil
- 14:00Beteiligungen wieder abgeben, ins Nachfolgeteam rein und und
- 14:06dann schauen wir 1 zu 1, wie es weitergeht, und ich habe jetzt
- 14:08auch 2 Leute in Betrieb, die sind bereit gemeinsam führen ins
- 14:11operative Geschäft. Und ich Cache wirklich hier
- 14:14durch und mache den Verkauf und Strategie und eben noch so ein
- 14:19bisschen diese diese Nischenpolitik.
- 14:21Jetzt, wir haben sehr viel über das Arbeiten gesprochen, da
- 14:23merkt man, das liegt dir, das ist dir wichtig.
- 14:25Und trotzdem, es gibt da auch noch ein paar Hobbys,
- 14:28Weitwandern, Reisen, Video machen, fotografieren, lesen,
- 14:33was lesst du Zeitungen, Beipackzettel, Management,
- 14:39sachliteratur? Ja, es ist ganz spannend.
- 14:43Es ist ganz, ganz wild, oder ich habe.
- 14:45Ich habe zum Beispiel im Moment lese ich gerade wieder vom
- 14:47Milton H. Eriksson, seine Geschichten,
- 14:51seine lehrgeschichten, er ist ja einer von den Psychologen
- 14:53gewesen, der mit hypnotischen Sprachmustern und der paradoxen
- 14:57Intervention gekommen ist, und das lese ich alle 34 Jahre mal.
- 15:02Ich werde aber sicher, wenn ich jetzt übernächste Woche in die
- 15:05Ferien gehe, werde ich mir auch wieder das eine oder andere Buch
- 15:08aus dem Thema ich habe, das ist ein Schriftsteller, ein Manolo
- 15:11Link im Selbstverlag, der immer wieder schöne Bücher schreibt
- 15:15über über das Leben, über über den Sinn des Lebens, über die
- 15:18Philosophie, das ich sehr gerne höre, oder was ich im Moment im
- 15:22Auto drin habe. Auf dem Hörbuchbereich ist, ist
- 15:26der Doktor Gerhard Hüttner wissen für so was eigentlich um
- 15:29Psychologie geht? Ja, und dann halt jeden Tag
- 15:32Zeitung, das gehört dazu, oder das ist.
- 15:35Höre ich gerne, höre ich gerne. Ich habe ein bisschen, ich habe
- 15:37ein bisschen gewartet, aber jetzt ist es gut.
- 15:42Ja, also gut, ich sehe es schon, aber OK.
- 15:45Es bleibt offensichtlich in deinem Leben nicht langweilig
- 15:48oder stehenbleiben tut glaube ich auch nichts.
- 15:50Ich finde das sehr spannend, ich wünsche dir weiterhin gutes
- 15:53gelingen auf dem Weg, wo du ja immer wacker voranschreitest.
- 15:56Bei all den Sachen, wo du da noch vor dir hast.
- 15:58Und wenn es die Ferien sind, das habe ich jetzt auch
- 16:00mitgeschnitten, dann wünsche ich ihr denen viel Erfolg und gute
- 16:04Erholung. Urs, Mach es.
- 16:05Gut super, danke vielmals. Danke vielmals, Robin.
- 16:08Tschüss. Bis dann ciao.
- 16:10Ciao, Tschüss. All The Boss, ein Format vom
- 16:15Wirtschaftsnewsletter Zahltag, unterstützt von GF Radio Munut
- 16:20und vom SIG Areal am Rheinfall.