Latest / Hörlock Holmes - Ein Baker Street Podcast / Von Bienen belästigt - Der Griechische Dolmetscher (Teil 1)
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- 0:29Was? Ich glaube ehrlich gesagt 10
- 0:55Jahre in die Zukunft schauen würde mir Angst machen.
- 0:58Ich weiß gar nicht, ob ich mich das trauen würde.
- 1:00Also bei mir käme es jetzt wieder drauf an.
- 1:04Kann ich etwas verändern an dem was ich sehe oder ist das so
- 1:09eine selbsterfüllende Prophezeiung dann wenn ich also
- 1:12ne wenn ich dann in 10 Jahren etwas sehe was mir nicht gefällt
- 1:14und dann versuche ich das zu ändern, dass ich das dann erst
- 1:18recht herbeiführe oder kann ich tatsächlich aktiv dann die
- 1:21Zukunft beeinflussen? Ja, genau, und genau solche
- 1:25Fragen sind der Grund dafür, dass ich sage, da hätte ich, da
- 1:29hätte ich, glaube ich, gar keine große Lust drauf.
- 1:32Das würde mir schon wieder den Kopf zerschießen.
- 1:35Ja. Also natürlich ist es irgendwie
- 1:38verlockend zu sehen, wo wäre man in 10 Jahren, aber genau die
- 1:43Gedanken die du sagst, aha, nee nee nee ich, ich glaub das ist
- 1:47dann schon ganz gut, dass man nicht so weit in Zukunft schauen
- 1:50kann, also 10 Minuten. Das ist ein überschaubarer
- 1:53Zeitraum. Dann ist auch schnell vorbei.
- 1:56Das ist in Ordnung. Ich bin mir jetzt gar nicht
- 1:59sicher, ob das so oft von so großem Nutzen wäre.
- 2:02Na ja, ich hab mir das halt so vorgestellt bei so 10 Minuten in
- 2:05die Zukunft schauen, das ist dann sowas.
- 2:07Keine Ahnung, wenn du zu einem Termin musst und du weißt nicht
- 2:11so recht was dich da erwartet. Ja.
- 2:14Dann kannst du halt ne so 10 Minuten in die Zukunft schauen
- 2:16oder du weißt nicht wie die Person.
- 2:18Auf die du dann treffen wirst. Wie die so drauf ist.
- 2:21Und dann kannst du 10 Minuten in die Zukunft schauen und siehst
- 2:23so OK, die Person hat super gute Laune und alles ist fein und
- 2:27dann bist du da besser vorbereitet, kannst da ganz
- 2:29anders rangehen als wenn du siehst, oh OK, die ist jetzt
- 2:32super wütend und ne. Ja, nur wenn du siehst, oh, sie
- 2:35ist super wütend, dann hast du n Problem, aber.
- 2:38Ja, aber dann kannst du trotzdem vom Mindset her anders rangehen.
- 2:42Du kannst dich daran ändern, dass sie jetzt super wütend ist.
- 2:44Aber du kannst vom Mindset. Anders reingehen in das
- 2:47Gespräch. Ja OK, da ist da ist was dran.
- 2:50Da denk ich, machen 10 Minuten vorher das zu sehen schon Sinn.
- 2:56OK, also gut, ich nehme die 10 Minuten, die 10 Jahre sind mir
- 3:00zu beängstigend, das da muss ich ja 10 Jahre dann irgendwie leb
- 3:05ich dann trotzdem in Ungewissheit, halt in
- 3:06Ungewissheit wie genau es zu dem Ergebnis kommt, dass ich quasi
- 3:11gesehen hab für in 10 Jahren. Und mit solchen Fragen, wie du
- 3:14sie gestellt hast, kann ich da was dran ändern oder sorge ich
- 3:17dann erst recht dafür, dass es so kommt, indem ich versuche was
- 3:19zu ändern? Das ist mir alles zu
- 3:21kompliziert. 10 Minuten sind OK. Ja, stimmt, ich kam halt.
- 3:25Also ich hab auch deswegen die Frage halt ausgewählt, weil ich
- 3:28ich bin mal wieder in einem Rabbitorial gelandet.
- 3:31Ich erzähl auch jetzt nicht lang davon, aber ich hab auf youtube
- 3:34angefangen eine Serie zu gucken, das ist irgend so ne chinesische
- 3:38Serie, so ne Dramaserie und da geht es irgend das geht damit
- 3:42los das eine. Stirbt und dann aber irgendwie
- 3:4510 Jahre zurückgeworfen wird in ihre Vergangenheit.
- 3:48O. K.
- 3:49Und dann fängt sie halt an. Also weil dann halt im Laufe
- 3:54ihres Lebens ganz viele Familienmitglieder sehr viel
- 3:57leid erfahren haben und auch teilweise gestorben sind,
- 3:59versucht sie halt jetzt das zu verhindern, dass die Sterben und
- 4:03versucht denen zu helfen und bisher also ich hab noch nicht
- 4:06viel gesehen. Ich glaub n Viertel hab ich
- 4:09jetzt ungefähr gesehen. Bisher sieht es so aus, als
- 4:12würde das alles funktionieren. Ich warte noch auf den Point der
- 4:15dann kommt, dass es halt nicht funktioniert und doch wieder
- 4:18alles den Bach runter geht, nur dann halt anders.
- 4:21Mhm. Aber ja, mal gucken, ich bin
- 4:24noch gespannt, ob sich das noch so auflöst.
- 4:26Aber da ist natürlich die Sache, was du jetzt gesagt hast.
- 4:29Sie weiß ja wie es dazu kam, dass ihre Familienmitglieder
- 4:32gestorben sind, sie hat ja nicht gesehen, aber meine Familie ist
- 4:34gestorben, sondern sie hat das ja alles schon erlebt.
- 4:37Und ist jetzt wieder in der Vergangenheit und könnte es
- 4:39ändern. Also ja ist n bisschen n anderes
- 4:41Konzept. Oh, mir ist da grad ne Serie
- 4:44eingefallen. Ich weiß nicht mehr wie die
- 4:47heißt, hab ich vor n paar Jahren mal auf, ich glaube es war ne
- 4:53Netflix Serie hab ich die gesehen?
- 4:56Oh meine Güte ich komm nicht mehr drauf es war irgendwie war
- 4:59glaub ich so n denn der Name die Serie war auch einfach nur n so
- 5:05ne. So n.
- 5:06Russischer verkürzter Kosename, Vorname wie die Hauptperson
- 5:10hieß. Aber ich komm nicht mehr drauf,
- 5:13die hat die hat quasi auch das Phänomen gehabt, die ist
- 5:16irgendwie, die ist gestorben und dann ist sie wieder sozusagen.
- 5:22Ich würde jetzt salopp sagen, an den letzten Autospeicherpunkt
- 5:25zurückgesetzt worden und. Und musste dann irgendwie
- 5:28versuchen, das zu lösen. Und es war halt quasi immer
- 5:31wieder dasselbe und es ist immer wieder in irgendeiner
- 5:33Katastrophe geendet. Also es war auch irgendwas
- 5:35irgend ne völlig absurde und zugleich irgendwie sehr
- 5:40mysteriöse Art, wie sie gestorben ist.
- 5:42Und das hat sie dann ständig in der Zeitschleife wiederholt und
- 5:45zeitgleich aber versucht herauszufinden, warum sie in
- 5:48dieser Zeitschleife gefangen ist.
- 5:50Ah, ich komm nicht mehr drauf, hieß nicht matrjoschka, aber
- 5:53irgendwie klang es so ähnlich. OK, sagt mir nicht.
- 5:57Und ich kann es natürlich auch nicht suchen.
- 5:58Was soll ich suchen Serie, die so ähnlich klingt wie
- 6:01Matrjoschka, aber nicht so heißt.
- 6:04Ich versuche das mal herauszufinden, wie die Serie
- 6:07heißt und wir lösen das dann einfach nächste Folge auf.
- 6:10Ich bin ja relativ gut darin, solche Sachen herauszufinden,
- 6:14ich weiß noch auf einer Tanzlehrertagung vor ein paar
- 6:18Jahren. Da hat auch einer irgendwie.
- 6:20Wir saßen abends in der Bar zusammen und da hat einer so in
- 6:22der Runde erzählt von irgend so einer Kinderserie, die er früher
- 6:25geguckt hat, ne italienische und er wusste den Namen nicht mehr
- 6:29und er konnt sich nur noch so ganz grob an n paar Sachen
- 6:31erinnern und ich pack mein Handy aus, Fang an zu suchen, so 2
- 6:35Minuten später heißt die Serie so und so so, ja woher weißt du
- 6:39das, wie hast du das jetzt herausgefunden?
- 6:41Ich so ich hab gegoogelt. Ich kann meine Suchmaschine
- 6:45benutzen, anscheinend. OK, also ich kann es anscheinend
- 6:49nicht oder ich trau mich einfach nicht sowas dämliches da
- 6:52einzugeben. Keine Ahnung.
- 6:56Also wie gesagt, ich versuche das bis zum nächsten Mal
- 6:59herauszufinden. Bin mal gespannt ob ich es
- 7:01schaffe, OK uns aber über ein ganz anderes Rätsel sprechen,
- 7:07nämlich über den griechischen Dolmetscher.
- 7:09Ja. Wir sind zurück in einer
- 7:11Kurzgeschichte. Genau, Hallo oder Chairete
- 7:16zurück in der Kurzgeschichtenwelt endlich.
- 7:19Ich glaube, ich warne jetzt schon mal unsere Zuhörer vor.
- 7:22Es könnte sein, dass Timo heute sehr viel griechisch redet, weil
- 7:25mir kann er. Das Nein, also das ist, das ist
- 7:28beides zu viel gesagt. Ich werde nicht sehr viel
- 7:32griechisch reden, weil ich mich das allein schon nicht trauen
- 7:34würde, das bisschen, was ich noch kann, und das ist nur noch
- 7:38ein bisschen, was ich kann. Und also ich habe, um das
- 7:43aufzuklären, an der Uni altgriechisch gehabt für, ich
- 7:48glaube 3 Semester, so diese Art von Crashkurs und dann am Ende
- 7:52das Gräkum gemacht, weil ich das halt für mein Studium gebraucht
- 7:55hab. Es hat mir auch tatsächlich Spaß
- 7:57gemacht, obwohl es vom Umfang her schon eher so war wie ein
- 8:02weiteres, dann viertes Fach, aber davon ist dementsprechend
- 8:07auch nicht mehr so arg viel übrig also.
- 8:09So besonders viel Griechisch sprechen könnte ich jetzt gar
- 8:12nicht mehr. Und vor allem hat man das da ja
- 8:15auch nicht zum Sprechen gelernt, sondern halt zum schriftlich
- 8:18übersetzen, vor allem in eine Richtung, so ähnlich wie meine
- 8:22Dateien eben auch. Das kann ich sozusagen nur auf
- 8:27einem der 4 Wege wirklich richtig fließend, also quasi
- 8:31schriftlich von Latein auf Deutsch übersetzen, aber selbst
- 8:37wenn ich studiert hab, heißt es ja noch nicht, dass ich.
- 8:39Ohne irgendwie groß drüber nachzudenken, jetzt das fließend
- 8:43sprechen könnte, weil man das in dem Fach einfach nicht so lernt.
- 8:47Ja, und du hast ja dann auch irgendwann mal festgestellt,
- 8:49dass Altgriechisch ganz anders ist als Neugriechisch.
- 8:53Ja, also das eigentlich ja logisch ne ich mein wenn man
- 8:57sich anguckt wie wie dann zum Beispiel Latein auch so ne
- 9:01Entwicklung genommen hat und zu Spanisch oder Italienisch oder
- 9:04Französisch geworden ist und das sind.
- 9:06In Anführungszeichen nur 2000 Jahre, die da jetzt dazwischen
- 9:10liegen. Grob bei Griechisch kann es dann
- 9:14noch mal n paar 100 Jahre mehr drauf schlagen und nur weil die
- 9:18Sprache jetzt immer noch so heißt, heißt es ja nicht, dass
- 9:20es noch dieselbe Sprache ist. Ja, also da würde ich sagen, ist
- 9:24es sogar noch erstaunlich nah dran geblieben, so im Vergleich,
- 9:29aber ja, hat natürlich schon einige Unterschiede.
- 9:33Nee. Aber dann lass uns doch einfach
- 9:35mal in die Geschichte hier reinsteigen ja, wie sehr hast du
- 9:39dich gefreut, dass wir endlich mycraft kennenlernen?
- 9:43Schon. Also ich habe mich dann auch
- 9:47dunkel daran erinnert, dass ich das noch irgendwie parat hatte
- 9:53oder dass mir das noch irgendwie bekannt vorkam.
- 9:56Dieses wir treffen dann endlich auf Mycraft, aber an den Rest
- 10:00der Geschichte kann ich mich schon wieder nicht mehr wirklich
- 10:02erinnern. Also.
- 10:04Das ist, das ist jetzt wieder so ein so ein Schimmer am geistigen
- 10:08Horizont, dass ich das schon mal gelesen habe, aber ohne dass ich
- 10:11noch wüsste, was dahinter steckt.
- 10:14Aber die Geschichte ist mir immerhin jetzt nicht so, kommt
- 10:17mir nicht so völlig unbekannt vor wie manche andere
- 10:19dazwischen. Ja OK, aber das ist ja immerhin
- 10:23schon mal etwas. Genau.
- 10:24Also ich konnte mich erinnern, dass wir Minecraft kennenlernen.
- 10:26Ich konnte mich auch vage an das Setting in diesem ganz komischen
- 10:29Club erinnern, den wir hier besuchen.
- 10:32Aber die eigentliche, den eigentlichen Fall, da glaube ich
- 10:37mich nicht mehr dran zu erinnern.
- 10:38Müssen wir da mal gucken. Nächste Woche, wenn die
- 10:40Auflösung kommt, ob ich dann sage, Ah ja doch ja, wusste ich
- 10:43doch, aber. Also das Witzige ist ja dieser
- 10:46Club, den haben sie ja tatsächlich in die Serie
- 10:48übernommen, in die Sherlock Serie bei der BBC, da gibt es
- 10:52auch ein paar richtig witzige Szenen dann dazu.
- 10:59Ich glaube, gerade so eine Szene ist, wo dann John auch ziemlich
- 11:02unbedarft da reinmarschiert und nicht weiß, dass da nicht
- 11:07gesprochen werden soll. Und dann fängt er da an einfach
- 11:10so zu zu reden und alle sind so, oh mein Gott, der redet, oh
- 11:14nein, das darf nicht sein und ja, das ist dann ganz witzig,
- 11:19wie er dann da abgeführt wird, quasi weil er da gesprochen hat,
- 11:24wobei da ist es n bisschen anders also hier.
- 11:26Wir springen jetzt n bisschen vorweg, aber egal, hier erklärt
- 11:30ja Sherlock Holmes n bisschen, dass Minecraft den Club ja
- 11:32mitbegründet hat. Ich sag mal für Leute, die
- 11:34einfach nicht so gesellig sind, die einfach ihre Ruhe haben
- 11:38wollen. Und in der Serie ist es
- 11:42tatsächlich so, dass der Club eher von Leuten ist, die eben
- 11:46sehr hochrangig sind in der Politik.
- 11:48Und deswegen sollten die da halt nicht so reden, weil da könnten
- 11:51dann halt irgendwelche Absprachen getroffen werden und
- 11:53das könnte halt dann zu politischem Desaster führen.
- 11:57Wenn da irgendein Streit ausbricht oder so.
- 11:59Deswegen ist deswegen da Schweigen angesagt in der Serie
- 12:03und hier eben einfach nur, weil das so ein Spleen von den Leuten
- 12:06ist, dass sie halt ihre Ruhe haben wollen.
- 12:08Aber finde ich irgendwie sympathisch.
- 12:10Ja OK, wollen wir mal von vorne loslegen.
- 12:15Ja, also wir erfahren ja eigentlich, dass John sehr lange
- 12:20dachte, Holmes wäre ein Waisenjunge und hätte gar keine
- 12:24Familie mehr. Bis er dann halt sehr
- 12:28überraschend erfährt. Doch es gibt eben diesen einen
- 12:31Bruder. Dachte er wirklich ist ein
- 12:32Waisenjunge? Also bei mir steht Moment i had
- 12:38come to believe that he wasen offerent with no relatives
- 12:41living, but one day to my very great surprise he begin to talk
- 12:44to me about this brother. Ah OK.
- 12:48Hat dich mal wieder nicht zu interessieren.
- 12:49Nee, das geht mich nichts an. Wo steht denn das bei dir?
- 12:54Also es geht ja los. Mit so n bisschen wie Home so
- 12:58drauf ist und dass er halt sehr zurückgezogen ist.
- 13:02His aversion to woman and his dissimclation to form new
- 13:06friendships. Wer boved typical of his
- 13:09unemotional character, but not more, so then this complete
- 13:12supression of every reference to his own people und dann kommt i
- 13:16have come to believe that you was an Owen.
- 13:18Das bei mir einfach gestrichen. Also nur diese.
- 13:21Ja, dieser eine Satz einfach bei mir steht dann, wie du
- 13:23vorgelesen hast. Nicht minder bezeichnet.
- 13:25Dafür war aber diese geflissentliche Unterlassung der
- 13:28Bezugnahme auf Verwandte, schön ausgedrückt dann, da überraschte
- 13:32er mich eines Tages umso mehr, als er anfing, mir ausführlicher
- 13:34von seinem Bruder zu erzählen. OK, also eigentlich fehlt nur
- 13:37der halbe Satz. Ja, hatte hatte wieder jemand
- 13:41keine Lust irgendwas zu übersetzen?
- 13:46Ja. Aber ganz ehrlich, lieber so,
- 13:49als dass es eine KI Übersetzung ist.
- 13:51Ja. Ist dann ja anderes Thema.
- 13:55Das muss ich dir gleich erzählen.
- 13:56Privat ja, aber wie gesagt, hier fängt Holmes dann eben an von
- 14:03seinem Bruder zu erzählen und das nehme ich jetzt ein bisschen
- 14:07vorweg, aber das ist ja schon so ein Unterschied, auch zu der
- 14:10Serie, wo wir ja schon Ausschnitte gesehen haben oder
- 14:13eine einzelne Folgen gesehen haben.
- 14:15Holmes sagt hier hier Minecraft ist der bessere Bruder, was ja
- 14:19Deduktion und so angeht und in der Serie betteln sie sich ja
- 14:22immer so ein bisschen, wer der bessere ist.
- 14:24Ja, also generell zu dem Thema, wie Minecraft hier vorgestellt
- 14:30wird und wie er dann in verschiedenen Film und
- 14:34Serienumsetzungen, wo wir ihn bisher schon mal gesehen haben,
- 14:38rüberkommt. Das ist ja, da ist ein gewisser
- 14:40Unterschied, sagen wir es mal so.
- 14:42Ja, in den meisten Film und Serienumsetzung ist er ja
- 14:45irgendwie fast so n Gegner von Holmes, also von Sherlock.
- 14:53Die zoffen sich halt die ganze Zeit, aber halt nicht so auf
- 14:57geschwisterliche Art, sondern schon so n bisschen so.
- 14:59Ich mag dich nicht Art Mhm und hier ja finde ich haben Sie
- 15:04schon ne gewisse Anerkennung füreinander.
- 15:07Ja, zum einen das, zum anderen auch.
- 15:11Das rein äußerliche da hat sich wohl niemand.
- 15:15Irgendwie soll ich sagen, hat sich niemand getraut oder war es
- 15:19Leuten lästig ihn so darzustellen wer hier
- 15:21beschrieben wird ist halt sagen wir mal der der könnte vom
- 15:26Geistigen her genauso n guter Detektiv sein, aber er ist halt
- 15:28einfach zu faul um irgendwie die sich da die die Hacken
- 15:32abzulaufen und irgendwelche Ermittlungen anzustellen NÖ der
- 15:36bleibt lieber in seinem Sessel sitzen und Durchdenkt das alles
- 15:39aber. Hat dann auch nicht den Ehrgeiz,
- 15:42das irgendwie wirklich zu lösen, wenn er dafür jetzt noch 1000
- 15:47extraschritte gehen müsste. Ja, und er wird ja hier dann
- 15:50auch so n bisschen beschrieben als wie soll ich sagen, bisschen
- 15:53korpulenter. Ja, genau zum also das einmal
- 15:58und dann auch ist mir aufgefallen.
- 16:00Sein Beruf wird häufig etwas aufgepeppt, sagen wir es mal so,
- 16:05also hier ist er, wenn ich es richtig begriffen hab, so ne Art
- 16:09Rechnungsprüfer. Ja, keine Ahnung, so ganz hab
- 16:12ich das auch nicht verstanden. Prüfungsprüfer wahrscheinlich
- 16:16wahrscheinlich absichtlich so langweilig, wie es nur sein
- 16:19kann. Vom vom Beruf her.
- 16:23Und wenn ich drüber nachdenke, ist eigentlich in den meisten
- 16:28moderneren Erzählungen und Umsetzungen, die ich kenne.
- 16:31Ist er irgendwo zwischen Geheimagent und direkt unter dem
- 16:37Außenminister angesiedelt? Irgendwie ja, also es ist
- 16:40entweder so ein ganz mysteriöser Geheimagent oder ein ganz, ganz
- 16:45hohes Tier irgendwo in der britischen Regierung, dass man
- 16:49schon den Eindruck bekommen soll, ja, der lenkt das
- 16:51eigentlich aus dem Hintergrund, und der sagt, wo es langgeht,
- 16:54das ist hier offensichtlich, also zumindest von dem von der
- 16:58Vorstellung, wie wir jetzt hier bekommen.
- 17:00Ist das ja und das auch noch raus, dass er irgendwo im
- 17:03Hintergrund strippen zieht, aber hier ist er jetzt eigentlich
- 17:06erst mal nur Rechnungsprüfer bei irgendwelchen Bundes, bei
- 17:10irgendwelchen Behörden. Ja, das stimmt.
- 17:14Selbst in der Young Sherlock Folge war er ja irgendwie.
- 17:17Also selbst da ist er ja irgendwie n höheres Tier wieder
- 17:20was Einfluss hat. Ja, und auch in der Buchvorlage
- 17:26dazu arbeitet irgendwie im Innenministerium.
- 17:30Und es hat immer so den diesen Schimmer des geheimnisvollen.
- 17:36Oh ja, der ist da im im großen London und sitzt im Zentrum der
- 17:39Macht irgendwie und hat voll Einfluss im im Ministerium,
- 17:44nicht Innenministerium, im Außenministerium.
- 17:46Glaub ich. Aber ja ja spannend Mhm.
- 17:50Also ich glaube, die Figur wird immer ein bisschen größer
- 17:54aufgeblasen, um noch irgendeinen Truppe zu erfüllen.
- 17:59Und erzählerisch noch. Noch irgendeine andere Ebene
- 18:02reinzubringen. Es wird n bisschen
- 18:04aufgethrillert. Aber wie du schon sagst, also er
- 18:10ist eigentlich eher die faule Sorte.
- 18:15Wir fahren ja dann. Er ist auch immer zur gleichen
- 18:17Zeit eben in diesem Diogenes Club oder ich weiß nicht wie
- 18:23würdest du das aussprechen? Diogenes würde ich Ihnen.
- 18:26Diogenes OK. Aber eigentlich.
- 18:28Wobei ich hier gerade mal gucke. Also die altgriechische Betonung
- 18:32ist Diogenes tatsächlich. Ja, da haben wir die ganze Zeit
- 18:34überlegt, ob man das irgendwie Englisch aussprechen müsste.
- 18:37Aber. Ja.
- 18:39Komm, die Geschichte heißt der griechische Dolmetscher.
- 18:42Wir sagen jetzt die griechische Variante Diogenes so also er ist
- 18:48die ganze Zeit im Diogenes Club, den er wie gesagt mitbegründet
- 18:51hat und dahin machen wir uns jetzt auf den Weg, damit John
- 18:54eben Minecraft kennenlernen kann.
- 18:57Richtig. Und wir kriegen ja vorher schon
- 18:59so n paar einleitende Worte, also wie sie auf Minecraft
- 19:02kommen ist, dass sie sich darüber unterhalten, was so an
- 19:07Eigenschaften vererbt wird und was man als Mensch eigentlich
- 19:14durch seine eigene, ja Bildung und durch sein eigenes Leben so
- 19:18erlernt. Ne also ererbte versus erlernte
- 19:21Eigenschaften und Watson sagt eben zu Sherlock, ja.
- 19:27Also so wie ich das mitbekommen habe, sind ihre herausragenden
- 19:31Eigenschaften ja alle erlernt und Sherlock sagt, Na ja,
- 19:34großteils wahrscheinlich aber eine gewisse Veranlagung sieht
- 19:38er da schon und belegt das eben oder gründet das eben damit,
- 19:43dass sein Bruder ja genauso veranlagt sei.
- 19:47Genauso herausragend sei in seiner Art und Fähigkeit der
- 19:52Deduktion. Und das führt er
- 19:54interessanterweise zurück auf seine Großmutter, die eine
- 19:57Schwester des französischen Malers Vernet war.
- 20:01Hast du das nachgeguckt? Nein.
- 20:03Ich habe es nachgeguckt. OK, dann bitte.
- 20:08Und die Schwierigkeit ist eigentlich also, es gibt diesen
- 20:10Maler Vernet wirklich, da war ich schon ein wenig erstaunt.
- 20:14Ich hätte jetzt eigentlich eher damit gerechnet, dass von dieser
- 20:17fiktiven Figur dann auch die Vorfahren fiktiv sind, aber
- 20:22nein. Den Maler Verné gibt es
- 20:24wirklich. Es war eigentlich nur die
- 20:26Schwierigkeit herauszufinden, welcher jetzt genau gemeint ist.
- 20:29Denn es gibt gleich 3 Generationen von Vernés, die
- 20:33Maler waren. Nee.
- 20:36Aber der, der gemeint ist, muss der der Dritte sein in der
- 20:41Reihe, also auch dessen Vater und Großvater waren schon
- 20:46relativ bekannte berühmte Maler zu ihrer Zeit, aber hier muss
- 20:49gemeint sein, auras Emile Jean Verné.
- 20:52Mhm, geboren 1789 in Paris und gestorben 1863 ebenfalls in
- 20:59Paris und der war ein französischer Historien und
- 21:03Militärmaler, also der hat irgendwie so sich darauf
- 21:08verlegt, ganz oft quasi Szenen aus zu seiner Zeit gerade
- 21:15aktuellen Kriegen zu malen. Also auch aus früheren Sachen.
- 21:19Aber es war irgendwie so n bisschen seine Spezialität,
- 21:23immer recht aktuell liefern ein ein Kritiker, den man vielleicht
- 21:31auch kennt, ne dem Namen nach Charles Baudelaire, eine einer
- 21:36der berühmten französischen Schriftsteller, der hat
- 21:41kritisiert, dass Wernet seine Bilder zu Pferde im Galopp
- 21:47erstelle. Also ich weiß nicht, ob das nur
- 21:50auf die Kunstfertigkeit abzielen soll, aber ich glaube, es könnte
- 21:55auch doppelt gemeint sein. Ne, also der der Krakelt das
- 21:59immer so hin so ganz eilig und er hat ihm aber auch
- 22:02vorgeworfen, seine Popularität dauere nur immer so lange an,
- 22:05wie die Kriege dauerten, die er darstellte, also ja das der der
- 22:10Kritikpunkt war, quasi der ist viel zu tagesaktuell für so ein
- 22:13Künstler. Da muss es wohl auch
- 22:18entsprechende weitere Kritiken in diese Richtung gegeben haben.
- 22:24Also gibt wohl auch Karikaturen, die darauf irgendwie Bezug
- 22:27nehmen. Also er war zu seiner Zeit recht
- 22:30berühmt und populär und ja, was man ihm vorgeworfen hat ist
- 22:34halt, dass er sozusagen immer die neuesten Ereignisse abreitet
- 22:40und die mitnimmt und deswegen nur populär ist, weil er
- 22:42sozusagen immer auf dem Zeitgeist reitet.
- 22:45Aber was ist daran schlecht? Ja, ich weiß nicht.
- 22:48Das war halt damals anscheinend in gebildeteren Kreisen, wurde
- 22:54offensichtlich so ein bisschen die Nase drüber gerümpft, dass
- 22:58der ja keine wirklich bedeutenden Stoffe bearbeitet,
- 23:01sondern halt weiß nicht immer nur aktuelles Zeug,
- 23:04wahrscheinlich ja, ich weiß nicht, ob man das heute noch
- 23:08richtig vergleichen kann, weil wir da heute nicht mehr so ein
- 23:11nicht mehr so ein Ding draus machen, aber wenn jetzt heute
- 23:14jemand irgendwie. Zu Ölgemälde malen würde aber
- 23:18immer nur quasi das, was er an dem Tag in den Nachrichten
- 23:21liest. Keine Ahnung, ob das in ähnliche
- 23:24Reaktionen noch hervorrufen würde.
- 23:28Ja, ich weiß es nicht, ich glaube, ich glaube, dass zu der
- 23:32Zeit schon noch eher n bisschen der Maßstab angelegt wurde, dass
- 23:35du, dass du auch quasi inhaltlich bei Kunst gewisse
- 23:41Regeln zu befolgen hast, nicht nur vom Stil her, sondern.
- 23:45Auch, dass du irgendein Thema Verarbeitest des des Erzählens
- 23:48oder des Darstellens würdig ist. Mhm.
- 23:51Dann wurde halt vielleicht eher erwartet, dass du weiß, nicht
- 23:54berühmte Schlachten aus der Vergangenheit oder irgendwelche
- 23:59Geschichten aus aus dem Mythos oder irgendeinem irgendwelche
- 24:04biblischen Geschichten oder so was malst.
- 24:07Und ja, wenn dann halt einer hingeht und.
- 24:11Zum Beispiel Bilder über ne Schlacht malt, in der er 5 Jahre
- 24:15vorher selbst gestanden hat. Dann wurde es anscheinend
- 24:18teilweise ein bisschen bisschen veralbert oder Naserümpfend
- 24:21aufgenommen, also das hat er tatsächlich gemacht, er hat 1820
- 24:25ein Bild gemalt über ne Schlacht 1814, in der er selbst gekämpft
- 24:28hat. Ja OK, das ist halt dann schon
- 24:31wieder fast Selbstdarstellung. Vielleicht ja, aber war
- 24:35jedenfalls zu seiner Zeit sehr bekannt, sehr berühmt.
- 24:38Auch durchaus in hohen Kreisen unterwegs.
- 24:41Also hat den französischen König als Mäzen gehabt, zweimal nach
- 24:45Sankt Petersburg gereist und die Zarenfamilie porträtiert, war in
- 24:50ganz vielen von diesen hohen nationalen Kunstakademien und
- 24:55so, ja also schon eine eine Größe seiner Zeit, und dessen
- 25:03Schwester, sagt Sherlock, war eben seine Großmutter.
- 25:07Schon spannend. Schon ne.
- 25:09Ja, also. Es ist auch, finde ich, ein
- 25:12interessanter und irgendwie gewagter, aber auch cooler Move,
- 25:16seine fiktive Figur an so eine reale historische Person
- 25:20anzubinden. Ja.
- 25:21Irgendwie hat das was. Ja, definitiv, genau so kommen
- 25:26Sie eben auf Mycraft, dass der eben genauso gut deduzieren
- 25:30kann. Er ist 7 Jahre älter als Holmes,
- 25:34Mhm und wie gesagt. Ja, Mitbegründer von diesem
- 25:39Diogenes Club. Mhm.
- 25:42Den er jeden Tag besucht. Ich war kurz irritiert, weil bei
- 25:45mir steht Minecraft Lodges in Paul Moll and he walks around.
- 25:49He works round to corner into whitehold every morning and back
- 25:52every evening. Mich hat das Paul Mall kurz
- 25:55rausgebracht, weil das ist ja auch ein Spiel und ich dachte
- 25:57kurz er ist irgendwie sehr versiert in diesem Spiel bis ich
- 26:00gecheckt hab, nein das ist auch ein Ort.
- 26:02Stimmt, das ist ja auch ein Spiel.
- 26:04Ja. Mir ist jetzt eher in den Kopf
- 26:06gekommen, das ist ja auch eine Zigarettenmarke.
- 26:08Ich weiß nicht, ob es die noch gibt, aber gab es zumindest mal.
- 26:11OK, das wusste ich jetzt nicht. Wie gesagt, aber das ist dieses
- 26:15Spiel, wo du eben. Durch die Tore schlagen musst,
- 26:19was gerne vom englischen Landadel gespielt wurde.
- 26:23Ist das nicht crocket? Ja, im Prinzip Moment, jetzt
- 26:29guck ich es doch noch mal nach. Im Prinzip ja toll, jetzt geb
- 26:35ich Paul Maul ein, was krieg ich als Erstes angezeigt
- 26:37zigarettenmark also ja, die gibt es anscheinend.
- 26:39Noch OK und das Erschreckenderweise für die
- 26:43Suchmaschinen deiner Wahl relevanter als das Spiel oder
- 26:46die. Stadtmasse in London, ne.
- 26:49Ja, was mich sehr irritiert, weil ich habe dieses Spiel
- 26:52natürlich schon mal gegoogelt, weil das wird auch bei
- 26:54Bridgerton gespielt. Eine wunderbare Szene, eine der
- 26:57besten Szenen aus Buch 2. Ich glaube du.
- 26:59Hast mir davon mal erzählt, ja. Genau also Karl May in England
- 27:06als Paul Moll bekannt, war ein Beispiel des 16.
- 27:09Und 17. Jahrhunderts und ein Vorläufer
- 27:11sowohl des im 19. Jahrhundert verbreiteten Crocket
- 27:14als auch heutigen Swing Golf. Swingolf sagt mir jetzt gar
- 27:18nichts, aber. Mir auch nicht, aber es zählt,
- 27:20wie das Anfang des 20. Jahrhunderts populäre Rogue zu
- 27:24den auf einem Hartplatz gespielten
- 27:25Präzensionssportarten, während Crocket auf Rasen gespielt wird.
- 27:29Ah OK, das ist der Unterschied. Ja, aber im Prinzip ist es das
- 27:34gleiche wie Crocket. Also du schlägst eben so n Ball
- 27:37mit einem Schläger durch die verschiedenen Tore in einer
- 27:40bestimmten Reihenfolge. Mhm, OK.
- 27:44Ja. Ja, da residiert also Mycraft
- 27:48und besucht wie gesagt jeden Tag diesen Diogenus Club, den jetzt
- 27:52auch Holmes und Watson besuchen. Und Holmes erklärt ja auch auf
- 27:58dem Weg dorthin noch mal eben diese seltsamen Regeln in dem
- 28:04ganzen Club, also dass man eben dort nicht miteinander reden
- 28:08darf, außer in speziellen Räumen, die dafür angelegt sind.
- 28:12Mhm. Ich find es auch richtig cool,
- 28:15dass das der Diogenes Club ist. Hast du dir bei dem Namen
- 28:19irgendwelche Gedanken gemacht? Außer, dass es auch n Verlag
- 28:23gibt, der so heißt. Nein.
- 28:27Das bezieht sich ja offensichtlich auf den antiken
- 28:31Philosophen Diogenes von Sinope aha, den kennt man vielleicht.
- 28:38Also um den Ranken sich unfassbar viele Anekdoten.
- 28:41Aber das bekannteste ist wahrscheinlich, das ist der
- 28:43Philosoph, von dem man sagt, dass er in einem Fass oder in
- 28:46einer Tonne gelebt haben soll. Klar hab ich von dem schon
- 28:49gehört. Ja, Mhm.
- 28:50Ja. Nein.
- 28:52Nicht OKOK das war eine ernst gemeinte Frage also.
- 28:55Nein, ich hab noch nie von dem gehört.
- 28:57OK, also der gehört zu der Schule oder war einer der
- 29:02wichtigsten Vertreter der Schule des Kynismus ne kennt man heute
- 29:06noch als zynisch. Es ist K zum Z geworden, wobei
- 29:11man das ja heute meistens nur noch in dieser eingeschränkten
- 29:14Variante nimmt, mit zynisch irgendwie so, so schon fast
- 29:19bösartig über irgendwas drüber rollend.
- 29:22Ja. Und also es bezieht sich
- 29:26eigentlich, bezieht sich eigentlich eher auf die auf die
- 29:31Philosophie und ist n bisschen komplizierter als das aber.
- 29:37Oha, kann man das so ganz kurz in 23 Sätzen zusammenfassen?
- 29:42Mhm, also es ist eigentlich eine Philosophie, die fast schon
- 29:48rücksichtslose Einfachheit predigt und halt quasi so n
- 29:54lösen von allen Konventionen und so weiter.
- 29:57OK. Also das sagt man Halt von
- 29:59Diogenes, dass er freiwillig so n ganz armes Bedürfnisloses
- 30:04leben. Geführt habe angeblich ohne
- 30:08festen Wohnsitz und Halt irgendwie in gelegentlich in so
- 30:13einer Tonne oder so einem Fass übernachtet habe.
- 30:17Das dafür ist er halt irgendwie so ganz berühmt geworden.
- 30:22Ja und also der hat halt quasi auf alle Konventionen
- 30:27geschissen, auf gut Deutsch und sich nicht darum gekümmert, was
- 30:32zu seiner Zeit irgendwie als anständig oder unanständig.
- 30:36Gegolten hat. Zum Beispiel war es zu der Zeit
- 30:39unanständig, in der Öffentlichkeit zu essen.
- 30:41Das darum hat er sich nicht drum gekümmert, aber sagen wir mal,
- 30:45auch andere Bedürfnisse. Ja, durftest in der
- 30:50Öffentlichkeit nicht essen. Das heißt, ich durfte nicht die
- 30:52Straße Runterlaufen und n Apfel dabei essen.
- 30:54Ja, galt als unanständig. Warum?
- 30:58Weiß ich nicht, war halt so die Konvention damals.
- 31:03Sagen Wir, nehmen wir OK, nehmen wir n anderes Beispiel, das
- 31:06vielleicht heute noch eher einleuchtet.
- 31:09Er soll sich auch in aller Öffentlichkeit ohne weiteres
- 31:13Aufhebens irgendwie selbst befriedigt haben, um halt den
- 31:15Sexualtrieb irgendwie zu stillen.
- 31:18Ja, kann man. Vielleicht heute.
- 31:20Siehste, guck mal, da kann man jetzt vielleicht heute eher noch
- 31:22sagen, das ist ne und auch da ist ja, das ist halt ne soziale
- 31:26Konvention, das ist halt so, wenn du jetzt versuchst das
- 31:29irgendwie rational zu erklären, warum das?
- 31:32Komplett verpönt ist in unserer Zeit kannst du genauso schwer
- 31:37irgendwie sagen. Ja, das muss logischerweise so
- 31:41sein, weil XY das ist halt einfach eine soziale Konvention.
- 31:45Ohne Essen sterbe ich. Ja.
- 31:48Ohne Sexualtrieb stirbt zwar die Menschheit, aber in dem Moment
- 31:53bin ich nicht in Lebensgefahr. Ja also ne, das hat er, da hat
- 32:00er halt. Quasi die Philosophie vertreten,
- 32:06dass man nur dann glücklich sein kann, wenn man sich von zwängen
- 32:12so weit wie möglich befreit. Und das beinhaltet zum einen die
- 32:17Zwänge von gesellschaftlichen Konventionen, also äußere
- 32:21Zwänge, aber auch innere Zwänge, also überflüssige Bedürfnisse,
- 32:25die man. Selbst irgendwie sich macht und
- 32:27die man gar nicht braucht. So beispielsweise nach viel
- 32:30Besitz reich werden irgendwas ne und hat eben gesagt, glücklich
- 32:36kann man nur sein, wenn man sich davon so weit wie möglich
- 32:38befreit und daher dieses radikale Leben irgendwie mit so
- 32:42wenig Bedürfnissen und so wenig zwängen wie möglich und das ist
- 32:48dann halt ja ist angeeckt, sagen wir mal so.
- 32:53Also hat ausschließlich die Elementarbedürfnisse nach Essen,
- 32:56trinken, Kleidung, Behausung und Geschlechtsverkehr anerkannt und
- 32:59alles andere soll man sich irgendwie abtrainieren.
- 33:02Hey, das ist n bisschen weit gegriffen, finde ich persönlich.
- 33:07Aber OK, wer? Möchte bitte, das ist recht
- 33:11radikal, ja. Ja, aber dann versteh ich was du
- 33:14meinst, dass es schön ist, dass der Club so heißt, weil die sich
- 33:17ja auch n bisschen von diesem. Konventionen lösen ja, es ist
- 33:22ein Männerclub, und da muss man irgendwie Zigarre rauchen, was
- 33:25trinken und miteinander reden und dann, Nö, man kann sich da
- 33:29reinsetzen und einfach ja in Ruhe lesen und die Stille
- 33:33genießen. Genau ne deswegen das das fand
- 33:35ich schön und auch dieser Aspekt, dass Diogenes auch
- 33:39seinen Zeitgenossen schon etwas suspekt war, was komisch vorkam.
- 33:45Und das ist ja hier eigentlich genauso ne, das sind auch.
- 33:48Irgendwo steht es doch hier so schön.
- 33:50Wie hat Charlotte das beschrieben?
- 33:52Also bei mir steht warte. Ah, hier genau Ihren wünschen
- 34:01gerecht zu werden, wurde der Diogenes Club gegründet, der nun
- 34:04die Ungeselligsten und am wenigsten in einen Club
- 34:06passenden Einwohner London umfasst.
- 34:09Also es ist quasi der der Club der Clubunfähigen.
- 34:12Ja. Und das ja, das passt dann
- 34:15super, dass der Halt nach Diogenes benannt, das gefällt
- 34:18mir sehr. Ja, also es ist vielleicht ein
- 34:21gelehrter Witz, aber ich habe da drüber geschmunzelt und ich
- 34:24mochte ihn sehr. Ja, und über Diogenes gibt es
- 34:29unfassbar viele Anekdoten, von dem man heute jetzt nicht
- 34:33wirklich noch feststellen kann, was davon stimmt, weil schon zu
- 34:37seiner Lebzeit und auch in der ganzen Zeit danach
- 34:40wahrscheinlich auch unglaublich viel dazu erfunden wurde.
- 34:44Aber da könnte man, da könnte man in eigener Folgenlänge
- 34:49drüber erzählen, was es zu dem alles für Unterhaltungen oder
- 34:53Erzählungen gibt. Ja, das das würde jetzt ein
- 34:57bisschen den den Platz. Sprengen?
- 35:00Ja, ja, wollen wir denn mal zu der Begegnung zwischen John und
- 35:04Minecraft kommen? Ja, gerne.
- 35:06Ja. Weil ich find das total schön
- 35:10wie Minecraft ihn begrüßt. Er sagt direkt ha Ich bin sehr
- 35:14froh sie endlich kennenzulernen, denn seit John eben sherlocks
- 35:18Geschichten aufschreibt, kriegt Minecraft ja viel mehr mit von
- 35:20Sherlock, das find ich sehr schön.
- 35:25Ja, das ist auch schön. Und dann?
- 35:28Ich mag auch einfach die Interaktion zwischen Minecraft
- 35:31und Sherlock hier so dieses Ja und Sherlock.
- 35:33Ich hab eigentlich erwartet dich letzte Woche schon zu sehen,
- 35:36weil du mich dann vielleicht zu diesem Fall befragen willst und
- 35:40dann sagst Sherlock, nee, ich hab es gelöst.
- 35:42Na ja, ja, es war Adams auf natürlich ne und ja es war
- 35:45Adams, also Minecraft hat das. Mhm, Mhm.
- 35:48Erzähl mir noch mehr aus der Geschichte, die du.
- 35:50Lernst also by the way, Sherlock, i expected to see you
- 35:53around last week to consult me over that mainour house case.
- 35:57I thought you might be a little out of your deft no, i solved it
- 36:00said my friend smiley it was adams of course yes it was
- 36:04adams, i was sure of it from the first.
- 36:07Also ja, Minecraft hat den ganzen Fall quasi von seinem
- 36:11Club ausgelöst. Und hat die ganze Zeit damit
- 36:13gerechnet, dass Sherlock vorbeikommt und ihn dazu
- 36:16befragt, weil er dachte, Sherlock käme nicht auf die
- 36:18Lösung. Jetzt versteh ich auch warum du
- 36:21meintest es ist so ein langer Abschnitt den wir da zu lesen
- 36:24haben und ich das gar nicht so empfunden hab.
- 36:26Es ist für mich kein langer Abschnitt, die Hälfte ist
- 36:28einfach wieder rausgekürzt. Also bei mir sind es irgendwie 7
- 36:33von 11 Seiten oder so, die wir heute besprechen.
- 36:36Ja, bei mir sind es auch glaub ich 11 von 18 wenn ich es.
- 36:40Jetzt richtig im Kopf. Hab was ich vorhin gezählt hab,
- 36:42aber das ja ist offensichtlich wieder massakriert worden vom
- 36:49Übersetzer oder der Übersetzerin.
- 36:52Mhm, aber das also wie gesagt, ich mag diese Interaktion
- 36:56zwischen den beiden, weil das ist so das, was man ja auch ganz
- 36:58oft dann in den Serien sieht, dass sie dann anfangen so random
- 37:01über irgendwelche Fälle zu sprechen.
- 37:04Und da über Lösungen zu diskutieren, wo dann der
- 37:06Zuschauer oder auch John noch nicht mal wissen, worum es geht.
- 37:10Ja, da kann ich ja froh sein, dass Sie sich bei mir überhaupt
- 37:12noch unterhalten. Ist ja sehr gnädig, dass mir
- 37:16dieses noch gelassen wurde. Ja.
- 37:19Also diese ganze Unterhaltung über einen bisherigen Fall, die
- 37:23fehlt bei mir komplett. Hast du die Unterhaltung über
- 37:27die beiden Männer, die jetzt da in den Club reinkommen?
- 37:28OK? Genau das, das meinen, also nee,
- 37:30die kommen nicht in den Club rein, die laufen vorm Fenster
- 37:32vorbei, aber. Ja.
- 37:34Ja, die hab ich, deswegen mein ich, da kann ich ja froh sein,
- 37:37dass mir überhaupt noch was übrig gelassen wurde, weil es
- 37:38ist ja auch eigentlich völlig irrelevant, könnte man auch
- 37:40alles streichen, alles weg damit kommen wir gleich zur Sache.
- 37:45Na ja, sind wir mal ehrlich, theoretisch ist.
- 37:48Es. Ja, aber das ist doch das, was
- 37:50diese Geschichten so schön und so lesenswert macht.
- 37:53Ja, man kritisiert auch die beiden noch mal.
- 37:56Genau. Und ich fand jetzt diese
- 37:57Unterhaltung über die Leute, die da draußen vorm Fenster
- 37:59vorbeilaufen, fand ich fast schon die schönste Stelle in
- 38:02dieser Geschichte bisher. Also meine Lieblingsstelle ist
- 38:05bisher auch einfach die Interaktion zwischen Sherlock
- 38:08und Minecraft. Ja, und deswegen finde ich das
- 38:10so schade, wenn man da dran. Irgendwie rumkürzt.
- 38:12Ach ja, hier so 10 Finger ne da, eigentlich brauchen wir nur 3,
- 38:16dann schneiden wir die restlichen 7 mal ab, die sind ja
- 38:18nur unnötiger Ballast. Weg damit.
- 38:22Ja, also es, wir reden doch trotzdem ganz kurz über diese
- 38:25beiden Männer, die jetzt am Fenster.
- 38:27Vorbeilaufen? Ja, bitte.
- 38:30Der eine ja, ja, Entschuldigung, mach du ruhig, wenn es bei dir
- 38:34drin steht, mach du doch. Der eine wird nur ganz kurz,
- 38:38quasi mit einem Wort beschrieben.
- 38:40Das ist ein Billardmarkeur. Mhm.
- 38:43Fand ich ein schönes Wort, auch wenn ich zugeben muss, dass ich
- 38:46nicht so eine ganz genaue Vorstellung habe davon, was das
- 38:49sein soll. Also ich, ich weiß, wie Billard
- 38:53geht, aber ich wüsste jetzt nicht, was ein Markeur für eine
- 38:58spezielle Rolle dabei hat. Weißt du da was?
- 39:01Nein, aber erzähl mal weiter. Ich Google jetzt einfach.
- 39:04OK, machst du das sehr gut. Also die hatten zwar Personal
- 39:10und Dienstboten für alles mögliche, aber ich kann mir
- 39:12nicht recht vorstellen, dass da einer dabei steht, dessen
- 39:14einziger Jobs quasi ist. Die Billardqueues im Moment
- 39:18Kreide Einzureiben, aber fast so wirkt es, um den geht es aber
- 39:23eigentlich nur am Rande und das eigentliche Beobachtungsobjekt
- 39:28von Sherlock und Minecraft ist der andere Mann.
- 39:31Ja. Ich würde jetzt trotzdem ganz
- 39:35kurz einwerfen, was ein Billard marceur ist beziehungsweise im
- 39:38Englischen ein Billard marker. Das ist tatsächlich ne n alter
- 39:42Beruf, der halt heute nicht mehr existiert.
- 39:45Historical occupation in the past a Billard marker Wasen
- 39:48attendant of score keeper who set on a stuhl besited table to
- 39:51record the purcess of the game for the players.
- 39:54OK. War vor allem in Irland
- 39:58vorhanden, aber ja, gibt es nicht mehr.
- 40:00Ist jetzt auch hauptsächlich vergessen.
- 40:03Weil es eben jetzt modernes Equipment gibt, um eben das
- 40:08Spiel zu verfolgen. OK, also der war quasi die
- 40:11menschliche Anzeigetafel. Ja, im Prinzip ja OK.
- 40:17Ja, ja, sieht man mal, wie viele Jobs diese moderne Krempel
- 40:22gekostet hat, diese Digitalisierung und diese
- 40:25Computer und diese Maschinen überall.
- 40:28Also der hat also hier steht halt jetzt noch drunter, Modern
- 40:31Equipment. Today dit herm often refurse to
- 40:35tools and devices houston, the games score keeping devices Bolt
- 40:39position markeres Pocket markeres also wahrscheinlich hat
- 40:42der halt wirklich dann so n bisschen drauf geachtet, ja,
- 40:46dass eben die Punkte korrekt notiert sind, der hat dann
- 40:49geguckt, wenn n Ball oder so aufgehoben wurde um ihn zu
- 40:52reinigen, dass er dann wieder an die richtige Stelle gelegt
- 40:54wurde. Mhm, das war so sein Job.
- 40:57OK, aber da hab ich ne ungefähre Vorstellung davon, denn.
- 41:02Ich weiß nicht. Hast du schon mal snooker
- 41:04snooker geguckt? Nein.
- 41:06OK, ich, ich habe das ne Zeit lang sehr gerne getan.
- 41:09Mittlerweile kommt man ja an Eurosport nicht mehr so leicht
- 41:12ran, wenn man keinen normalen linear im Fernseher hat, aber
- 41:15das hab ich, da hab ich früher echt relativ oft und gerne
- 41:20snooker geguckt, wenn ich jetzt dran komme tu ich das auch immer
- 41:23noch, es ist irgendwie es ist super tiefenentspannend es ist
- 41:28trotzdem auch. Spannend, so n Match, das kann
- 41:31dann schon auch mal echt. Also da kannst du schon auch
- 41:34schon gefesselt werden, ich zumindest.
- 41:37Aber es hat irgendwie, das hat noch sowas, ich weiß nicht sowas
- 41:41Gentlemen likes. Ja.
- 41:44Sowas nobles irgendwie. Und da ist nämlich auch immer
- 41:46noch einer dabei. Aber ich weiß gerade nicht
- 41:48genau, wie der wie der Fachbegriff ist, aber der Macht
- 41:53glaube ich im wesentlichen noch diesen Job.
- 41:56Also ich glaube der hat auch ne Schiedsrichter, der hat auch ne
- 41:58Schiedsrichterfunktion aber brauche eigentlich ganz ganz
- 42:02selten weil wie gesagt ne. Es ist tatsächlich noch so n
- 42:05bisschen Gentleman mäßig in dem Sport, da wird auch irgendwie
- 42:08nicht nicht rumgemeckert oder so und man gibt auch einfach zu
- 42:12wenn man irgendeinen Regelverstoß gemacht hat, den
- 42:15vielleicht sonst keiner gesehen hat.
- 42:17Das gehört so zum guten Ton, also der muss nicht wirklich oft
- 42:19als Schiedsrichter eingreifen, aber der hat sonst auch diese.
- 42:23Diese arbeiten ne also der läuft ja auch dann wirklich so
- 42:25traditionell rum im Anzug mit weißen Handschuhen und
- 42:28positioniert die Kugel neu oder macht sie sauber, wenn irgendwo
- 42:31was was dran ist. Und ja, wahrscheinlich ist das
- 42:36so ungefähr noch dieser Job. Ja, deswegen eben auch die
- 42:39Kreidemarkierung an seiner Jacke.
- 42:42Mhm. Genau ja.
- 42:44Worum es aber eigentlich in erster Linie hier geht in der
- 42:48Unterhaltung ist dann der zweite.
- 42:50Der anscheinend ein lohnenderes Untersuchungsobjekt ist.
- 42:54Und das finde ich so schön wie Sherlock und Minecraft sich da
- 42:57die Bälle hin und her spielen. Ich kann mir Watson richtig
- 43:00vorstellen, wie er dann nur daneben sitzt, wie bei so einem
- 43:02Tennismatch ne und von einer Seite zur anderen guckst Boah
- 43:05plopp, plopp, plopp, also mehr drittes Rad am Wagen, nee wie
- 43:13heißt das fünsches Rad am Wagen kann man eigentlich gar nicht
- 43:15sein, aber ist hier der. Gut unterhaltene Zuschauer bis
- 43:20er dann irgendwann mal sagt, Moment, Moment, Moment, das ist
- 43:23ja jetzt, ist mir jetzt alles zu viel.
- 43:24Jetzt erklärt doch mal irgendwas, weil die es nur hin
- 43:27und her werfen. Ja gut, der war beim Militär, ah
- 43:28ja, er war Unteroffizier ah ja und bei der Artillerie sehe ich
- 43:31ah ja und der ist offensichtlich verwitwet, hat aber ein Kind,
- 43:36ein Kind der also es geht so hin und her, ja.
- 43:39Ja, Entschuldigung, ich war gerade abgelenkt, weil kennst du
- 43:43dieses Video von den Tennisspielern, die Mikros
- 43:45tragen? Ich glaube ja.
- 43:48Also falls ihr das nicht kennt, sucht.
- 43:50Mit dem lauten, mit dem lauten Stöhnen.
- 43:52Ja, ja sucht. Falls ihr das Video noch nicht
- 43:57gesehen habt, sucht mal Tennisspiel mit Mikros, da haben
- 44:00die den Tennisspielern halt Mikros angesteckt an den t
- 44:03Shirts und halt bei jedem Aufschlag und so.
- 44:07Ja, atmen Sie sehr laut. Sagen wir es so, ja.
- 44:11Wird halt im ganzen Stadion übertragen und das klingt sehr
- 44:16falsch, sodass dann irgendwann die Tennisspieler selbst nicht
- 44:18mehr spielen können, weil sie so lachen müssen, weil das geht
- 44:22anscheinend selbst nicht bewusst war die ganze Zeit, was sie da
- 44:25tun. Das stimmt, und das ist ein
- 44:27Video. Bei dem der Effekt tatsächlich
- 44:30noch mal stärker ist, wenn man es im Hintergrund laufen lässt
- 44:33und irgend also das Bild gar nicht sieht und nur den Ton
- 44:36hört. Ja.
- 44:38Wirkt es noch mal anders? Ja, ja, deswegen war ich kurz
- 44:43abgelenkt, weil ich gerade denken musste, ich weiß nicht
- 44:46warum ja, aber genau, also sie wechseln sich da wunderbar ab,
- 44:51dass es eben ein Veteran ist aus Indien, der jetzt verwitwet ist
- 44:56und mindestens 2 Kinder hat. Mhm, genau, und das hat man an
- 45:02der militärischen Haltung gesehen und an der
- 45:07Sonnenbräunung ließ sich quasi ableiten, dass er irgendwo in
- 45:11den Tropen waren gewesen sein müsste.
- 45:13Das hatten wir auch, glaub ich, irgendwie so ähnlich schon mal.
- 45:16Ja, aber John. Ja, das stimmt.
- 45:21Aber ich meine, wir hätten es auch noch mal irgendwo gehabt.
- 45:23Ich weiß aber gerade nicht mehr wo, na ja, ist ja auch egal
- 45:27welche. Militärgattung das war, hat man
- 45:30quasi an dem blasseren Teint gesehen, da wo die Mütze sein
- 45:33Gesicht beschattet hat, irgendwie.
- 45:36Mhm. Und das mit den Kindern lässt
- 45:38sich anhand der Päckchen oder der Gegenstände erkennen, die er
- 45:43unterm Arm trägt. Also der war gerade einkaufen.
- 45:46Das spricht dafür, dass er keine Frau mehr hat, denn sonst würde
- 45:49ja die wohl die Frau einkaufen gehen, hört sich ja so, ja.
- 45:52Gut, und er trägt halt gerade komplett Trauer.
- 45:56Das auch, ja. Er trägt Trauer, und er geht
- 45:59selbst einkaufen. Also ist jemand ihm
- 46:01nahestehendes gestorben, und weil er selbst einkaufen geht,
- 46:04wahrscheinlich seine Frau, denn sonst wäre das zu der Zeit wohl
- 46:08anders gewesen und er hat eine Rassel oder Klapper irgendwie
- 46:14gekauft, aber auch n Bilderbuch und das ist ja beides für
- 46:18Kinder, aber für Kinder unterschiedlichen Alters, also
- 46:21wahrscheinlich hat er ein ganz junges vielleicht.
- 46:25Noch sogar Neugeborenes, vielleicht die Frau sogar im
- 46:27Kindbett gestorben und hat aber auch ein etwas älteres, für das
- 46:31er jetzt auch was mitbringt, nämlich das Bilderbuch.
- 46:33Genau. Eigentlich hat es soweit gut
- 46:36nachvollziehbar, wenn man es erklärt bekommt, ne.
- 46:38Ja, ist halt dieses klassische UC, But you don't observe.
- 46:44Ja, aber wie gesagt, das spielt eigentlich gar nicht so ne große
- 46:47Rolle. Für die eigentliche Geschichte,
- 46:50außer dass es eben noch mal zeigt, wie schön Minecraft und
- 46:52Homes, Minecraft und Homes, Minecraft und das Ding ist.
- 46:56In meiner Ausgabe steht halt überall Minecraft und Sherlock
- 47:00wird halt hier immer als Homes bezeichnet.
- 47:02OK. Dass das natürlich auf beides
- 47:04zutrifft, ist halt ein bisschen dumm.
- 47:06Das ist so ein bisschen unglücklich hier.
- 47:08Ja, also Minecraft und Sherlock sollen halt hier ein bisschen
- 47:13charakterisiert werden. Aber dann kommen wir zu dem
- 47:16eigentlichen Punkt, den Minecraft erzählt.
- 47:18Er hatte jetzt ja einen interessanten Bericht erhalten
- 47:22von seinem Nachbarn. Mhm.
- 47:25Und fragt dann so ja hier, Sherlock, hast du nicht
- 47:28Interesse dir das auch mal anzuhören?
- 47:29Das vielleicht kannst du ja da was machen.
- 47:32Ja, und da kriegen wir jetzt gleich ein Beispiel für die
- 47:36Lebensart, die Minecraft legt. Denn obwohl er quasi nur auf der
- 47:40anderen Straßenseite ist. Schreibt er einen Zettel und
- 47:43lässt den Kellner rübergehen und lässt den Nachbarn holen.
- 47:46Ja. Statt zu sagen, kommt mal mit,
- 47:50wir gehen zu dem rüber oder ich hol den gerade mal.
- 47:53Nö der der Kellner soll den mal Lakai bitte ja, also er will da
- 47:58selbst nicht aufstehen müssen. Richtig.
- 48:01So, und der Nachbar kommt dann auch.
- 48:02Das ist ein gewisser Mister Melas, Mhm, ein Grieche, und der
- 48:07arbeitet eben als Dolmetscher. Ja, ist da auch wohl ziemlich
- 48:12gut drin, also auch relativ bekannt.
- 48:15Ja, ich musste kurz lachen, als der sich vorstellt und dann
- 48:19sagt, ich übersetze alle Sprachen oder fast alle, ja OK,
- 48:25Angeber, was sind denn alle Sprachen?
- 48:27Also ich geb ja nur so 8 oder so, die kannst du alle.
- 48:32Nee, aber er zählt ja schon einige auf.
- 48:34Nö, bei mir gar nichts. Es hat mich wieder nicht zu hat,
- 48:37mich nicht zu interessieren. Moment.
- 48:39Bei mir steht nur, ich übersetze alle Sprachen oder fast alle,
- 48:42aber da ich von Geburt Grieche bin und einen griechischen Namen
- 48:46trage, gibt mir diese Sprache auch die Hauptarbeit.
- 48:49Da hab ich mir halt gedacht, na ja, also Dolmetscher ist so ein
- 48:52anspruchsvoller Beruf und du musst die Sprache so gut
- 48:54beherrschen aus der oder in die du dolmetschen willst.
- 48:57Das ist ja noch mal schwerer als übersetzen.
- 48:59Ja, nee, bei mir steht da auch ja i Interpret all language on
- 49:04nearly all but SI am a creek by burve and with a creation name
- 49:07it is with that particular tongue that i am intipalley
- 49:10associated k. Ja.
- 49:13Aber er war eben jahrelang der Hauptübersetzer für Griechisch
- 49:18in London. Ja, richtig.
- 49:21Und im Prinzip ist sein Job, dass er zu Hause rumsitzt und
- 49:25wartet, bis eben in einem Hotel oder so jemand ankommt, der eben
- 49:29eine Sprache spricht, die er übersetzen kann.
- 49:32Und dann wird er eben in das Hotel gerufen, um ja da
- 49:36auszuhelfen. Ja, das ist n schöner Job.
- 49:39Ja, würde auch gerne dafür bezahlt werden.
- 49:44Ja, also war es beiseite, das ist ja wirklich, das ist ja
- 49:47wirklich n Berufsbild das mich schon.
- 49:50Interessieren würde oder interessiert hätte oder
- 49:53grundsätzlich interessiert, mit dem ich mich auch n bisschen
- 49:56beschäftigt hab. Sowohl Übersetzer als auch
- 49:59Dolmetscher tatsächlich, aber es ist wirklich, es ist eine
- 50:04Schande, wie sehr dieses Berufsbild unter Druckgerät
- 50:08durch genauso NKI Quatsch oder sowas, was du jetzt schon vorhin
- 50:14kurz angeschnitten hast, dass das also.
- 50:19Ich find es ehrlich gesagt schon schlimm genug, wie einfach es da
- 50:25geworden ist, sich mittlerweile dann einfach bei sowas auf
- 50:28Google Übersetzer oder sonst irgendwas zu verlassen.
- 50:31Für viele Leute ist das glaub ich ne große Erleichterung, ja,
- 50:34aber als jemand der Sprache liebt tut mir das einfach weh.
- 50:39Moment, hast du nicht grad selbst vor der Aufnahme Google
- 50:41Übersetzer benutzt? Ja, hab ich.
- 50:43Aber auch aus dem einfachen Grund, dass ich.
- 50:46Dir nicht noch mehr Zeit wegnehmen wollte, OK, und ich
- 50:49bin nach wie vor unzufrieden mit dem Ergebnis.
- 50:51Ich weiß auch nicht, ob ich das überhaupt verwenden möchte.
- 50:55OK, eigentlich also wirklich, wenn wenn ich sowas übersetzen
- 50:58will mein mein erster Impuls wäre jetzt gewesen nicht
- 51:02irgendwas in den Google Übersetzer zu hacken, der dann
- 51:05noch nicht mal altgriechisch kann loser nein Spaß aber.
- 51:12Ich, ich wär da jetzt eigentlich viel lieber an mein Wörterbuch
- 51:15gegangen, hätte selbst mir das die Vokabeln zusammengebastelt
- 51:20oder was heißt zusammengebastelt, die Vokabeln
- 51:22rausgesucht, mir überlegt, wie muss das im Genitiv heißen so
- 51:25und dann hätt ich das halt selbst gemacht irgendwie ich ich
- 51:29ich weiß nicht ich wie gesagt es ist manche Leute sind bestimmt
- 51:33super dankbar dafür, ich persönlich finde es eigentlich
- 51:36eine ziemlich grausame Entwicklung.
- 51:41Und ja, irgendwie einfach einfach nicht sonderlich schön.
- 51:46Und dass das dann jetzt mit mit KI alles noch mal schlimmer
- 51:50wird, ich weiß nicht. Also man verlässt sich dann halt
- 51:54drauf, dass irgend so ne Maschine oder irgendwas
- 51:56richtiges schon ausspucken wird, glaubt das meistens blind, wenn
- 51:59man auch keine andere Möglichkeit hat und irgendwie
- 52:02der der Ganze. Zauber von Sprache und in ne
- 52:07Sprache eintauchen und sie wirklich lernen und verstehen
- 52:10lernen, der geht komplett verloren.
- 52:12Vielleicht bin ich da jetzt auch nur gerade so überschwänglich,
- 52:15weil ich gerade Babel lese, aber ich.
- 52:17Wollt gerade sagen, du bist halt gerade im Moment auch voll in
- 52:19dem Thema drin. Ja gut, ich mein, Ich bin
- 52:22sowieso immer in dem Thema drin, aber jetzt gerade auch noch mal
- 52:24n bisschen bisschen intensiver und noch mehr als sonst eh
- 52:28schon. Aber ja.
- 52:30Ich find ja immer, also. Ja, also natürlich gerade für
- 52:36Menschen, die das gelernt haben und gelernte Übersetzer sind
- 52:40oder Lektoren sind. Gehen wir mal einen Schritt
- 52:42weiter. Ja, für die ist das natürlich
- 52:45ganz schlimm, diese Entwicklung mit KI, ich finde, KI kann
- 52:49natürlich unterstützend benutzt werden, aber es sollte halt
- 52:53immer noch mit menschlicher Kontrolle verknüpft werden, Mhm.
- 52:58Und das wird es halt teilweise nicht, oder dann, wenn was
- 53:02kontrolliert wird eher schlampig.
- 53:03Also ich hatte ja tatsächlich hier mal ein Buch und ich bin
- 53:06beim Lesen mehrfach drüber gestolpert, dass da satzbauten
- 53:10keinen Sinn ergeben haben und ich hab dann auch im Nachhinein
- 53:14herausgefunden, dass der Verlag wohl KI.
- 53:16Benutzt. Ah, das ist also sorry, da hab
- 53:19ich dann wirklich kein Verständnis mehr dafür ich ich
- 53:22habe Verständnis dafür, wenn man das als normaler Mensch im
- 53:26Alltag mal verwendet. Alles OK.
- 53:28Wie gesagt, ich glaube es ist ne große Erleichterung für viele
- 53:31Leute, aber n Verlag arbeitet professionell mit Sprache der
- 53:36das war ja jetzt wahrscheinlich dann auch Belletristik und kein
- 53:39Sachbuch, oder? Korrekt.
- 53:42Ja, und dann? Also dann ist es ja eigentlich
- 53:44ne doppelte Sünde, weil dann arbeitest du nicht nur mit
- 53:47Sprache, um Informationen korrekt zu übertragen, sondern
- 53:50du arbeitest mit Sprache, die Sprache ist um der schönen
- 53:54Sprache willen. Ja.
- 53:56Und das dann irgendeine Maschine reinzuwerfen und einfach stumpf
- 54:01das abzudrucken, was sie dir da auskotzt.
- 54:03Sorry, aber das ist ne Verachtung deines eigenen
- 54:05Berufsstandes, also wie ein Verlag das Macht hab ich
- 54:08wirklich kein Verständnis dafür, das ist nee, der Verlag wäre bei
- 54:14mir unten durch dafür. Ja, also OK, dann reden wir
- 54:19jetzt doch darüber, was ich dir später privat erzählen sollte.
- 54:23Ja, also ich hab mich dann, nachdem ich das herausgefunden
- 54:25hab, auch von diesem Verlag verabschiedet.
- 54:27Also man muss dazu sagen, es ist ein kleiner Verlag, ist kein
- 54:30großer Publikumsverlag, es ist ein sehr kleiner Verlag, der
- 54:35auch noch nicht so lange existiert, ich glaub, der hat
- 54:36sich 2018 gegründet, ich hab tatsächlich zufällig gestern
- 54:44dann ein Video gesehen über diesen Verlag, da hat eine die
- 54:47auf youtube Videos macht. Mal n halbes Jahr investiert, da
- 54:51n bisschen investigativ Recherche betrieben, mit
- 54:55ehemaligen Autoren gesprochen und so die für den Verlag
- 54:58gearbeitet haben und sagen wir es mal so, also dieses KI Ding
- 55:02ist nicht das größte Problem bei diesem Verlag, da ist einiges
- 55:07geht da schief und ja, die wurde jetzt tatsächlich verklagt vom
- 55:11Verlag, weil sie das Halt dargestellt hat in ihrem Video.
- 55:15Also ich glaube die. Die Videos wurden mir dann auch
- 55:18schon vorgeschlagen. Ich hab aber noch nicht
- 55:19reingeguckt, ja. Die wurden dir auch schon
- 55:21vorgeschlagen. Spannend also das Witzige ist,
- 55:25ich hab wie gesagt gestern Abend das Video gesehen, die hat wohl
- 55:29auch bevor Sie das Video online gestellt hat dem Verlag einen
- 55:32Fragebogen zukommen lassen um Stellung zu nehmen, das wurde
- 55:36ignoriert. Kaum ging dieses Video online,
- 55:39hat sie aber innerhalb von wenigen Stunden ne Mail
- 55:41erhalten, wo dann doch Stellung genommen wurde, ohne wirklich
- 55:44Stellung zu beziehen vom Verlag und war auch keine öffentliche
- 55:47Stellungnahme, sondern wie gesagt eine Mail an sie privat
- 55:50und 2 Wochen später hat sie ne Klage am Hals, so viel dazu.
- 55:55Ja, OK. Ja, hier haben wir es aber noch
- 56:01mit einem richtigen Übersetzer zu tun, der auch so arbeitet,
- 56:03wie er soll. Ja.
- 56:06Und. Mister Malers erzählt eben
- 56:09jetzt, dass er eines Abends aufgesucht wird von einem Mister
- 56:15Latima Latima keine Ahnung, der eben seine Dienste benötigt, Mhm
- 56:22und ohne groß zu fragen geht er dann auch mit diesem Mister
- 56:25Latima in die Kutsche. Ich find es übrigens sehr schön,
- 56:28weil. Aus heutiger Sicht liest sich
- 56:31das ein bisschen witzig. Dieser Satz i say into the cap,
- 56:34but i soon became dopeful us together at was not a carage.
- 56:38Ja. Und also aus heutiger Sicht Cap,
- 56:41Taxi und ja, ich weiß nicht, ob ich in einem Taxi saß oder in
- 56:44einer Kutsche. Ach so, OK, ja, wenn.
- 56:47Du es halt 1 zu 1 übersetzt ist es ein bisschen komisch.
- 56:50Ja, das stimmt ja genau. Bei mir ist halt die
- 56:54Unterscheidung zwischen Droschke und Kutsche.
- 56:56Und aber ich glaube, das hatten wir irgendwann ganz früh schon
- 56:59mal kurz erklärt, ne, ja, also dass die Droschen halt glaub ich
- 57:04wirklich nur so, wann das diese kleinen zweirädrigen Dinger
- 57:08wirklich nur Mhm auch ein oder Zweisitzer ne, also so wirklich
- 57:13ganz klein und ne Kutsche halt schon ne Nummer geräumiger und
- 57:17größer. Genau.
- 57:19Ich find aber übrigens den Ausdruck, wie es bei mir gemacht
- 57:22wurde auch sehr schön, aber das hätte in der KI auch nicht so
- 57:25gekonnt. Die hat nämlich hier die
- 57:27Übersetzung, hat mein Wort der Woche produziert.
- 57:31Jedenfalls war der Raum größer als in dem gewöhnlichen
- 57:33vierrädrigen Londoner Straßenschänder, ist wundervoll
- 57:39herzlich gelacht, und das ist mein Wort der Woche
- 57:42straßenschänder. Sehr schön.
- 57:45So könnten wir heute die ganzen Raser nennen, die auf den
- 57:47Autobahnen unterwegs sind. Das sind dann nicht
- 57:49straßenschänder von heute. Ja, was allerdings jetzt bei
- 57:55dieser Kutschfahrt ein bisschen ungewöhnlich ist.
- 57:58Mister Melas kann nicht rausschauen, die Fenster sind
- 58:01abgedeckt. Oder werden abgedeckt im.
- 58:04Laufe oder genau werden abgedeckt, denn der Mister
- 58:08Latima möchte nicht, dass der Mister Melas weiß, wo sie
- 58:11hinfahren. Ja, also diese Ganze, dass es
- 58:16diesen Kutschausflug gibt. Das findet der Mister Melas noch
- 58:19nicht so bemerkenswert. Ne dann wie gesagt, er ist es
- 58:22gewohnt, dass er auch mal abends geholt wird, wenn dann jemand
- 58:24irgendwie in irgendeiner Lage ist und braucht.
- 58:28Jetzt hat sich verfranzt und braucht irgendwie n Dolmetscher
- 58:30oder es kommt jemand spät im Hotel an und muss sich
- 58:33zurechtfinden, dann ist er es schon gewohnt, dass er auch mal
- 58:35abends noch geholt wird. Es ist ja jetzt hier irgendwie
- 58:37Viertel nach 7 oder so, es ist jetzt auch nicht mitten in der
- 58:39Nacht soweit erstmal alles normal, aber während dieser
- 58:44Kutschfahrt. Kommt ihm dann irgendwie das ein
- 58:46oder andere komisch vor, dass die Route passt?
- 58:50Irgendwann nicht mehr zum angegebenen Ziel Kensington und
- 58:54als er das anmerkt, dann werden eben die Fenster hochgemacht.
- 58:56Es wird ihm gesagt, er soll gar nicht wissen, wo er hingefahren
- 58:59wird und das alles. Nachdem also die erste Reaktion
- 59:04auf seine Anmerkung ist eigentlich, dass der Typ ihm
- 59:07gegenüber einen ganz schrecklichen Knüttel mit einer
- 59:10großen Bleikugel aus seiner Tasche holt.
- 59:12Und ihn vor und zurückschwingt Zurückschwingt, als wolle er
- 59:16seine Wucht probieren, also ihm offensichtlich erstmal mit einer
- 59:19Waffe droht. Ja.
- 59:20Und die dann so ganz casual neben sich auf den Sitz legt und
- 59:24dann halt eben Fenster zu und ihm sagt, nee, du sollst nicht
- 59:27wissen, wo wir hinfahren und ihm dann auch ganz unverhohlen
- 59:30droht, ne, also mach besser, was wir dir sagen, du sollst dir
- 59:37Bewusstsein, dass du in meiner Gewalt bist hier.
- 59:40Niemand weiß wo du bist. Ne, also es wird dann auch sehr
- 59:43schnell sehr offen, bedrohlich und ja, dementsprechend bekommt
- 59:49das dann auch n bisschen mit der Angst zu tun.
- 59:52Mhm ja, aber Mister Millers ist auch klar, er kann nicht
- 59:56wirklich viel ausrichten in seiner Situation, außer eben
- 1:00:01abzuwarten und sie fahren jetzt 2 Stunden durch die Gegend.
- 1:00:05Ja, also eigentlich sind es anderthalb bisschen mehr, aber
- 1:00:07er redet von fast 2 Stunden. Ja, bis auf dass sich hin und
- 1:00:13wieder das Straßenpflaster verändert, kann er jetzt auch
- 1:00:16nicht viel dazu sagen. Moment fahren fand ich auch sehr
- 1:00:20schön. Ja, eine Sache hat mich n
- 1:00:23bisschen irritiert. Ja.
- 1:00:26Wir sind doch an einem Sommerabend oder Stand bei mir
- 1:00:29zumindest ganz am Anfang so. Es war an einem Sommerabend nach
- 1:00:32dem Tee. Moment.
- 1:00:35In meiner deutschen Version steht das auch, ja.
- 1:00:43OK, also wir sind im Sommer und auch diese Erzählung von dem
- 1:00:47Mister Melas, das ist ja erst 2 Tage her, also ne auch
- 1:00:51Jahreszeit ändert sich nicht. Ja.
- 1:00:54Und der sagt, dass sie um 10 vor 9 dort ankommen.
- 1:00:58Ja und? Das ist aber offensichtlich
- 1:01:00stockdunkel. Ja.
- 1:01:03Im Sommer um 10 vor 9. Im Moment.
- 1:01:09Also keine Ahnung ob wir da jetzt irgendwie ne Sommerzeit
- 1:01:12ist mir schon klar, muss man wahrscheinlich noch mal
- 1:01:14irgendwie ne Stunde im Kopf abziehen, aber jetzt auch nach
- 1:01:20Sommerzeit bei uns um 10 vor 10 ist es im Sommer halt noch nicht
- 1:01:24stockdunkel. Also selbst wenn es vielleicht
- 1:01:26nicht ganz Hochsommer ist es da würde ich sagen noch noch
- 1:01:29dämmerig oder außer die definieren Sommer wieder anders,
- 1:01:32aber wer weiß. Also ich hab jetzt gerade noch
- 1:01:34mal ins Sherlock Holmes Wiki geschaut, also da steht nur,
- 1:01:38dass es vermutlich im Sommer 1886 spielt, aber na.
- 1:01:42Ja, wieder nur so ne Kleinigkeit, die mir irgendwie.
- 1:01:46Na ja, komisch, du hast schon recht.
- 1:01:48Ja, aber es ist jedenfalls dunkel.
- 1:01:50Er kriegt auch nicht wirklich irgendwie mit, wo er da ist.
- 1:01:54Ne, hat nur so n ganz flüchtigen Blick oder den den flüchtigen
- 1:01:56Eindruck, dass da irgendwie. N paar Bäume und Rasen vor dem
- 1:02:01Haus sind in das er so schnell reingeschubst wird.
- 1:02:04Im Haus selbst ist aber offensichtlich auch alles
- 1:02:06stockdunkel. Gut, das könnte man halt
- 1:02:07abdunkeln ne, aber da gibt es auch überall nur schummriges
- 1:02:10Licht, das heißt, dass alles was wir jetzt was er jetzt da erlebt
- 1:02:15ist so im Halbdunkel. Ja, also bei mir steht jetzt
- 1:02:18nirgendswo, dass es stockdunkel ist.
- 1:02:20Aber ja, es wird halt überall gesagt es er sieht nicht viel.
- 1:02:23Ja. Ist egal.
- 1:02:25Muss man sich jetzt auch nicht so dran aufhängen, wird nur
- 1:02:28drüber gestolpert. Genau, also er wird jetzt eben
- 1:02:31in dieses Haus gebracht und dort von einem weiteren Mann in
- 1:02:36Empfang genommen. Mhm.
- 1:02:38Der ist irgendwie noch gruseliger als der andere Typ in
- 1:02:41der Kutsche. Ne?
- 1:02:42Mhm, ein kleiner, etwa vierzigjähriger Mann mit
- 1:02:45gemeinen Zügen und runden Schultern.
- 1:02:47Ja, und er wird später noch n bisschen näher beschrieben.
- 1:02:52Mit spitzigen Gesichtszügen, irgendwie n ungepflegter
- 1:02:56Spitzbart und ganz weiß nicht so schon nervösen Zuckungen.
- 1:03:01Das Gesicht ist die ganze Zeit in Bewegung, der hat irgendwie
- 1:03:05eine eine krampfhafte, Nervöse, von unangenehmen Kichern
- 1:03:10unterbrochene Redeweise, und das dieser ganze Gesamteindruck der
- 1:03:14macht ihn für den Mister Melas irgendwie noch viel unheimlicher
- 1:03:18als den. Typ, der ihm da in der Kutsche
- 1:03:21so offen gedroht hat. Ja, aber gut, da zieht der der
- 1:03:25neue Typ jetzt wenigstens gleich, der droht ihm auch
- 1:03:27direkt. Ja, und dann erfahren wir
- 1:03:31endlich, was der Mister Melaster soll.
- 1:03:34Ja, dolmetschen überraschend. Ja, aber also wen er da
- 1:03:39dolmetschen soll, das ist ja schon ein bisschen seltsam.
- 1:03:42Was wieso? Ich finde aus ganz normales
- 1:03:43Setting, also ist doch. Ja, genau.
- 1:03:45Das heißt nichts, nichts komisches dran, ich weiß nicht
- 1:03:47was du meinst. Also nur weil das gegenüber
- 1:03:50offensichtlich gefoltert wurde und den Mund mit einem
- 1:03:54Heftpflaster zugeklebt bekommt und seine Antworten schriftlich
- 1:03:58auf ne Tafel kratzt. Also also weiß weiß jetzt nicht
- 1:04:02was dein Problem ist. Also im Prinzip das Ganze
- 1:04:06verläuft jetzt so der Mister Melas übersetzt auf Griechisch,
- 1:04:10die Fragen von diesem älteren Herrn und der Gefangene, nennen
- 1:04:17wir es, wie es ist. Schreibt eben dann auf eine
- 1:04:21Tafel die Antworten, aber auch auf Griechisch und das übersetzt
- 1:04:25dann der Mister Melas wieder zurück ins Englische.
- 1:04:27Ja, und der Grund, dass man ihn holen musste ist, dass es wohl
- 1:04:33eigentlich ein dritten Kumpanen in Grunde dieser ja
- 1:04:39offensichtlich irgendwie Schurken gab und der kann
- 1:04:42Griechisch und der hat das vorher quasi mit dem.
- 1:04:47Mit dem armen Opfer verhandelt aber der musste jetzt irgendwie,
- 1:04:50der musste schnell los, muss los, Brudi und ist jetzt
- 1:04:54irgendwie wieder in in den Osten zurückgegangen und deswegen hat
- 1:04:58man jetzt n Ersatz gebraucht und dann kam man halt irgendwie auf
- 1:05:02den Mister Melas weiß nicht, wahrscheinlich haben die einfach
- 1:05:04in den gelben Seiten nachgeguckt.
- 1:05:05Wahrscheinlich. Und deswegen dieses komische
- 1:05:08Arrangement, dass man ihn da jetzt irgendwie aus London
- 1:05:12herbeiholen muss, um in dieser seltsamen.
- 1:05:16Offensichtlich irgendwie kriminellen Unternehmungen
- 1:05:20weiterzukommen, ja. Und ich muss sagen, ich finde,
- 1:05:25Mister Melas ist ja richtig mutig.
- 1:05:27Ja. Und auch sehr klug.
- 1:05:30Also er fängt ja an, diese Fragen zu stellen.
- 1:05:34Moment, ich werd gerade von einer Biene belästigt.
- 1:05:38Schön ich. Ja, Entschuldigung, ich nehm
- 1:05:44halt ausnahmsweise mit offenem Fenster auf und hier ist Grad
- 1:05:46wirklich ne Biene reingeflogen und schwirrt jetzt um mich
- 1:05:49herum. Ich bin keine Blume, die Blumen
- 1:05:51sind draußen, gibt es in meiner Wohnung keine Blumen, die
- 1:05:55einzige Pflanze die ich besitze, will nicht blühen.
- 1:06:02Herrlich. Ich bin eine Biene.
- 1:06:06Ach, dann flieg doch da hinten an deinen Bücherregal rum.
- 1:06:08Ist mir doch egal, so, Entschuldigung.
- 1:06:14OK, jetzt hat sie sich auf mein Fensterbrett gesetzt.
- 1:06:16Ja, das Fenster ist zu und nimmt das Nebendran, das ist offen,
- 1:06:20ach egal, ja, ein. Highlight.
- 1:06:24Entschuldigung für diese kleine Unterbrechung.
- 1:06:28Ich hoffe wir lassen das genauso.
- 1:06:29Trennen davon bin ich auch gegangen.
- 1:06:31OK, ich überleg gerade ob ich das Fenster aufmachen soll.
- 1:06:36Ja mal gucken, es wird jetzt n Social Experiment wie lange sie
- 1:06:39braucht um zu merken, dass neben ihr ein offenes Fenster ist.
- 1:06:42So. Also den Mister Medas stellt
- 1:06:46eben jetzt diese Fragen und irgendwann checkt er, Moment,
- 1:06:49die kriegen ja gar nicht mit, was ich den alles frage und
- 1:06:53stellt dann zwar auch die Fragen, die er stellen soll,
- 1:06:55aber er stellt dann auch eigene Fragen um halt so
- 1:06:57herauszufinden, worum es da eigentlich geht.
- 1:07:00Ja, und erst mal irgendwie ganz harmlose, falls die doch
- 1:07:03irgendwie ein paar Brocken griechisch verstehen würden und
- 1:07:06ihm auf die Schliche kämen. Aber mehr wie du sagst, die
- 1:07:10haben keinen blassen Schimmer. Und er wird dann richtig mutig.
- 1:07:13Ne, also er stellt dann er übersetzt dann halt quasi immer
- 1:07:17das was ihm der dieser komische Gangster aufgibt zu übersetzen
- 1:07:22und hängt noch ne eigene kurze Frage hinten dran, sodass dann
- 1:07:25irgendwie das Zwiegespräch verlief.
- 1:07:30Nun, folgendermaßen wollen wir das kurz vorlesen.
- 1:07:32Ja, wen? Willst du lesen?
- 1:07:35Das ist mir egal. Ach so, warte mal.
- 1:07:36Ich sollte dann vielleicht mal ne deutsche Version nehmen.
- 1:07:38Ah ja, das wär wahrscheinlich besser.
- 1:07:40Ja. Sonst wirkt das ja so, als
- 1:07:42würden die sich hier auf verschiedenen Sprachen
- 1:07:44unterhalten und das wäre. Ja, ist mir egal dann.
- 1:07:50Lese ich den Mister Melas? Ja.
- 1:07:53Das wird die Folge dieser Hartnäckigkeit sein.
- 1:07:55Wer sind Sie also? OK, ich sollte vielleicht nicht
- 1:07:58variieren, im Tonfall ist ja genau der Punkt.
- 1:08:01Genau, also antworten mir gleich, ich bin fremd in dieser
- 1:08:04Stadt. Sie haben sich selbst ihr
- 1:08:06Schicksal zuzuschreiben. Wie lange sind Sie hier?
- 1:08:09Meinetwegen 3 Wochen. Also ihr müsst euch das so
- 1:08:12vorstellen. Der erste Part ist immer den,
- 1:08:14den der Mister Bellas vorgegeben bekommt und der zweite Part ist
- 1:08:17dann immer die eigene Frage. Genau das Geld kann niemals ihr
- 1:08:21Eigentum sein. Was fehlt Ihnen?
- 1:08:23Es soll niemals an Verbrecher gehen.
- 1:08:25Sie lassen mich verhungern. Sie können gehen, wohin Sie
- 1:08:28wollen, wenn Sie unterzeichnen. Was ist das für ein Haus?
- 1:08:30Niemals werde ich unterzeichnen. Ich weiß nicht.
- 1:08:34Ja und ach so, hier geht es ja noch weiter.
- 1:08:36Ne, sie erweisen ihr gar keinen Dienst.
- 1:08:38Wie heißen Sie? Das muss ich von ihr selbst
- 1:08:40hören. Gralides.
- 1:08:43Wie? Gralides gratides.
- 1:08:45Bei mir ist gratides. Ja, ja, gratides komische
- 1:08:48Schrift meine ja ja, das ist in meiner deutschen Ausgabe wieder
- 1:08:51ab, also ist einer Druckschrift und einmal so ein bisschen
- 1:08:54schreibschriftmäßig das Geschriebene.
- 1:08:56Ach so, OK, sie werden Sie sehen, wenn sie unterzeichnen.
- 1:09:00Wo kommen Sie her? Dann werde ich sie nie sehen.
- 1:09:03Athen. Ja, und also?
- 1:09:05Der ist richtig mutig und an der Stelle finde ich es fast schon
- 1:09:09übermütig. Ne, also man könnte denken an
- 1:09:12den Stellen wo er wo der der Grieche dann seinen Namen sagt
- 1:09:16und Athen sagt, Das ist schon hart an der Grenze, also.
- 1:09:21Na ja, er sagt es ja nicht, er schreibt es ja.
- 1:09:24Ach so, OK, ja du hast Recht. Er schreibt es ja auf
- 1:09:27Griechisch, also deswegen die können, die hören das ja nicht.
- 1:09:31Okay da, ja da hast du recht, okay das habe ich nicht bedacht,
- 1:09:33gebe ich zu. Ich hätte gedacht, wenn der
- 1:09:35jetzt irgendwie atinai sagt, da könnte man oder seinen Namen
- 1:09:39noch eher kreatitis, die werden ja wissen, wie ihr Opfer heißt.
- 1:09:42Also ich bin davon ausgegangen, dass er halt wirklich kyrillisch
- 1:09:45schreibt oder was auch. Immer kyrillisch, aber
- 1:09:47griechisch. Ja, aber halt nicht das.
- 1:09:50Ja. Nicht die normalen Buchstaben,
- 1:09:52die wir verwenden. Nicht da sind ja unnormale
- 1:09:55Buchstaben. Nein.
- 1:09:57Ausländische ja Scheiße, das griechische Alphabet halt.
- 1:10:00Ja genau, dass er halt das griechische Alphabet verwendet
- 1:10:03und dadurch können sie das halt auch nicht lesen, was er
- 1:10:06schreibt. Genau also das wirkliche
- 1:10:07Alphabet. Ja, ja, auf jeden Fall.
- 1:10:14Der Mister Melas sagt dann erzählt dann auch, also er hätte
- 1:10:17noch 5 Minuten gebraucht, dann hätte er wahrscheinlich die
- 1:10:19ganze Geschichte ja rausbekommen, aber.
- 1:10:24In dem Moment öffnet sich die Tür und eine Frau kommt herein
- 1:10:29und die erkennt den Gefangenen. Ja, es handelt sich
- 1:10:33offensichtlich um Arwin oder was ich weiß nicht irgendwie von der
- 1:10:38Beschreibung die die da rein geschrieben haben ist in meinem
- 1:10:43in meinem vor meinem inneren Auge ist irgendwie arwin in
- 1:10:46diesen Raum getreten. So viel bemerkte ich, dass sie
- 1:10:49groß und schlank war, schwarze Haare hatte und eine Art weiten
- 1:10:51weißen Schlepprock trug. Und ich weiß nicht irgendwie.
- 1:10:54Ja, OK. Sie ist dann Arbeit in meinem
- 1:10:55Kopf da eingetreten. Ja, OK, aber sie heißt.
- 1:10:59Ja, ich hab mich gefragt, eine Art weite Weiße, weiter, weißer
- 1:11:04schlepprock zweite Assoziation war irgendwie Brautkleid und es
- 1:11:09scheint ja bei dieser Unterhaltung offensichtlich
- 1:11:12darum zu gehen, dass der. Kathides irgendwas
- 1:11:16unterschreiben soll. Ich habe das so gedeutet, dass
- 1:11:20es eine Art Einverständniserklärung ist,
- 1:11:23dass irgendeine Frau, die ihm was bedeutet, wahrscheinlich
- 1:11:28die, die gerade reingekommen ist, mit irgendwem verheiratet
- 1:11:32werden soll, ne, also das war glaube ich gleich, das haben wir
- 1:11:35jetzt eben nicht vorgelesen, es war gleich eine irgendwie die
- 1:11:37erste Frage ne ob er unterschreiben will und.
- 1:11:41Dann wurde nachgefragt, unter keinen Bedingungen, als er
- 1:11:43niemals geantwortet hat. Und dann schreibt er nämlich
- 1:11:46nur, wenn ihre Vermählung in meiner Gegenwart durch einen mir
- 1:11:49bekannten griechischen Priester erfolgt.
- 1:11:52Ja, und das hab ich dann dementsprechend gedeutet, dass
- 1:11:54das ist, worum es hier irgendwie geht, dann hab ich mich halt
- 1:11:58gefragt, ob der weite weiße Schlepprock ein Brautkleid sein
- 1:12:00soll. Ja.
- 1:12:02Klang so. Könnte sein.
- 1:12:05Also im englischen steht halt Blood and some Sword of Loose
- 1:12:08White Gone. Das klingt für mich eher wieso n
- 1:12:12überwurf, sag ich mal. Ja, das stimmt, das ist was
- 1:12:15anderes. Ja.
- 1:12:17Ist mehr so n Elbengewand. So in etwa auf jeden Fall.
- 1:12:23Ja, ihr Erscheinen sorgt dann dafür, dass der Catitis
- 1:12:27aufspringt und sich von seinem Knebel befreit und eben ihren
- 1:12:34Namen ausruft. Mhm.
- 1:12:37Aber dann werden die beiden direkt voneinander getrennt.
- 1:12:40Genau, also sie erkennt ihn ja offensichtlich auch ne, sie
- 1:12:43fängt an zu reden und sagt dann irgendwie, bricht dann ab und
- 1:12:47ruft so auf Griechisch aus. Oh Gott, es ist Paul.
- 1:12:50Mhm. Also Kratides anscheinend sein
- 1:12:52Nachname Paul Kratides. Ja.
- 1:12:55Ja, also irgendwas ist da fishi. Ja, ist es.
- 1:12:58Und es tut mir leid. Ich muss jetzt doch noch mal das
- 1:13:00Fenster aufmachen, die arme Biene ey, die.
- 1:13:02Mach das. Die, die gibt gerade, die ist
- 1:13:04gerade schon völlig erschöpft, zwischendurch einmal kurz sitzen
- 1:13:07geblieben, weil sie nicht mehr rauskommt.
- 1:13:09Oh nein, ja, ja, ach so, warte mal, macht, davor hängt ein
- 1:13:14Fliegennetz. Ja, ich wollt gerade sagen.
- 1:13:19Moment, ich muss ganz kurz versuchen, diese Biene zu
- 1:13:21retten. Ich, ich halte mich einmal kurz
- 1:13:23stumm, ich kann kurz überlegen, ob du stumm bleibst oder
- 1:13:26überbrückst. Würde ja überbrücken, wenn mir
- 1:13:29irgendwas kluges einfallen würde.
- 1:13:31Wird sie es schaffen? Wird sie das Leben der Biene
- 1:13:33retten? Alles gut?
- 1:13:37Ja, ja, ja, ja, die Biene ist befreit.
- 1:13:41Sehr gut. Sie hat sich ein bisschen
- 1:13:43gewehrt, aber ja, sie ist jetzt frei.
- 1:13:47Ja. OK, wo waren wir?
- 1:13:50Ach so genau, Paul und Sophie. Mhm.
- 1:13:54Ja, also die beiden werden aber direkt voneinander getrennt.
- 1:13:57Der junge Mann, der mit dem Mister Melas ankam, bringt
- 1:14:02Sophie raus und der Ältere, ja, bringt den Paul aus dem Raum,
- 1:14:08und das ist wieder so n Moment melas, überlegt er jetzt ganz
- 1:14:11kurz, ob er sich jetzt so in dem Raum mal umschauen soll, ob er
- 1:14:13noch irgendwas herausfinden kann.
- 1:14:16Gott sei Dank macht er das nicht.
- 1:14:18Mhm. Denn der ältere Herr ist schon
- 1:14:22wieder zurück. Und ja, beobachtet ihn.
- 1:14:25Ja. Und wirft ihn dann quasi raus.
- 1:14:28Genau, ihm wird noch mal gedroht.
- 1:14:30Ne, wenn er das irgendeiner Menschenseele erzählt, dann wird
- 1:14:33es ihm schlecht ergehen und dann kommen sie und weiß nicht
- 1:14:39schleigen ihn kaputt, also sie sagen ihm da gar nicht so genau
- 1:14:41was aber ne wenn er wenn er das irgendwem erzählt nun so sei
- 1:14:45Gott ihrer Seele gnädig. Ja.
- 1:14:48Und sie werden es erfahren, wenn er das irgendwem erzählt und
- 1:14:51Pipapo, dann wird er halt wieder in die Kutsche verfrachtet.
- 1:14:54Moment, er wird noch bezahlt. Ach so, ja richtig, sogar
- 1:14:57großzügig ne 5 Pfund. Ja.
- 1:14:59Also das für die Arbeit, die er gemacht hat kommt mir das eine
- 1:15:04sehr großzügige Summe vor. Nachdem was wir bisher so
- 1:15:08gelesen haben an Geldsummen. Ja, vor allem ist es immer noch
- 1:15:13ne illegale Handlung, also sind immer noch Verbrecher.
- 1:15:16Man könnte ihn jetzt auch einfach rauswerfen und sagen
- 1:15:18wir, sie erzählen jemandem was davon.
- 1:15:20Ja, das stimmt natürlich. Ich überleg gerade wurde Victor
- 1:15:23Hatherly bezahlt. Nee, oder wurde er im Voraus
- 1:15:27bezahlt? Wer war nun mal Victor
- 1:15:28Heatherly? Der Ingenieur, dem ein Daumen
- 1:15:32abhanden gekommen ist. Ich glaube nicht, weil den
- 1:15:35hatten sie doch. Hatten sie da nicht von Anfang
- 1:15:37an vor zu töten, dachte ich. Ich dachte nicht.
- 1:15:41Ich dachte die. Nee, ich glaub, der hat
- 1:15:42tatsächlich, ich glaub der hat n Teil vorher bekommen und n Teil
- 1:15:45sollte er hinterher bekommen und dann hat er ja aber.
- 1:15:48Verdacht geschöpft, dass da irgendwas nicht mit rechten
- 1:15:50Dingen zugeht. Und dann wollten Sie ihn töten.
- 1:15:53Ja, gell, so hatte ich sie auch in Erinnerung.
- 1:15:54Weil, also das war die Assoziation, die ich hatte,
- 1:15:57woran ich denken musste hier bei diesem Fall, das kam mir sehr
- 1:16:01ähnlich vor, dass jemand eigentlich in einem ganz
- 1:16:05normalen Job plötzlich unter sehr dubiosen Umständen in
- 1:16:10seiner beruflichen Tätigkeit für irgendwas angeheuert wird, was
- 1:16:15sich dann als sehr, sehr. Pishy und seltsam entpuppt und
- 1:16:18dass er dann irgendwie sagt, Na ja, irgendwas stimmt hier nicht
- 1:16:21und damit dann Zuschauer, komm, es kommt ja, daran habe ich mich
- 1:16:24erinnert gefühlt, so, jetzt wird er also bezahlt, dann aber
- 1:16:28rausgeworfen und halt noch mit der Kutsche irgendwie.
- 1:16:31Na ja, ich würde ja sagen zurückgefahren, aber basically
- 1:16:35not. Nee, also er wird rausgeworfen
- 1:16:38und dann wird er weggefahren und dann heißt plötzlich, hier
- 1:16:41steigen sie jetzt auf und er ist aber irgendwo also.
- 1:16:46Der weiß noch nicht mal, wo er ist.
- 1:16:48Der weiß auch diesmal nicht, wie lang er gefahren ist.
- 1:16:50Ja, ja. Um Mitternacht wird er
- 1:16:52rausgeworfen, irgendwo, mitten in der Pampa, also einfach
- 1:16:56irgendwo auf einer Landstraße oder so offensichtlich auf
- 1:17:00freier Heide. Mhm, immerhin noch in Sichtweite
- 1:17:05der nächsten Ortschaft, ne, also in ziemlicher Ferne gibt es
- 1:17:09Lichter von Häusern und auf der anderen Seite irgendwie auch.
- 1:17:14Die Signallichter einer Eisenbahnlinie.
- 1:17:17Genau. Ja, aber er hat Glück.
- 1:17:21Ja, denn ein Mitarbeiter der Eisenbahn merkt ihn, kommt zu
- 1:17:26ihm. Und dann fragt er halt ja, wo
- 1:17:29bin ich denn hier? Ah, stimmt ja, wahrscheinlich
- 1:17:32ist der Eisenbahnmitarbeiter. Also hier wird er.
- 1:17:34Nur Ray Ray Porter. OK, genau hier wird er nur als
- 1:17:37Gepäckträger bezeichnet, aber was, der wird schon.
- 1:17:41Zur Eisenbahn gehören wahrscheinlich.
- 1:17:43Ja, also. Ja, bei dir steht es ja im
- 1:17:46Original dann sogar richtig so. Mhm, genau und ja.
- 1:17:49Also wir sind in Wentworth Common und ja, wenn er einen Zug
- 1:17:55in die Stadt will, muss er muss er ne Meile nach Claphom
- 1:18:00Junction laufen und dann ist er vielleicht gerade rechtzeitig da
- 1:18:05um eben den letzten Zug nach Victoria zu bekommen.
- 1:18:08Hast du mal nachgeguckt wo das so ist?
- 1:18:10Nein. Also ich hab es gerade
- 1:18:12nachgeguckt und bin jetzt n bisschen überrascht, dass es
- 1:18:17eigentlich doch sehr nah an der Stadt ist.
- 1:18:21Gut, ich mein, klar ist London heute noch mal viel größer, aber
- 1:18:25der also der ist jetzt nicht unfassbar weit weg.
- 1:18:29Na? Ja gut, der ist ja jetzt auch
- 1:18:31nicht ewig gefahren. Ja, Wendsworth ist also heute,
- 1:18:35das müsste auch noch, das ist auf jeden Fall noch Teil von.
- 1:18:39London glaub ich wo auch immer hier genau die Stadtgrenze ist.
- 1:18:43Aber wenn jemand weiß wo Wimbledon ist, Wantsworth ist
- 1:18:47quasi direkt nördlich davon. Ich seh es auch genau auch
- 1:18:51direkt eigentlich noch an der Themse.
- 1:18:54Flapham Junction ist auch gleich daneben und das ist sagen wir
- 1:19:00mal grob geschätzt vielleicht so 56 Kilometer südwestlich der
- 1:19:07City. Ich weiß halt jetzt nicht, wie
- 1:19:09weit sich London zu der Zeit schon ausgedehnt hatte, aber das
- 1:19:13ist also es ist jetzt wahrscheinlich so, Außenbezirk
- 1:19:16irgendwie. Ja.
- 1:19:17Ja, aber anscheinend ja zu der Zeit noch nicht ganz
- 1:19:19zusammengewachsen. Er hatte aber vollkommen recht
- 1:19:23mit seinem Einwand auf der Hinfahrt, dass Kensington nicht
- 1:19:27so wirklich stimmen kann. Das ist ne andere Richtung.
- 1:19:30Moment, ich guck jetzt mal ganz kurz, Clap and junction.
- 1:19:34Also das ist heute mit dem Auto ne halbe Stunde von Westminster
- 1:19:38Abbey entfernt. Ja.
- 1:19:40Clap and Junction also es ist wirklich relativ ne nah, aber ja
- 1:19:46gut, also damals Kutsche hat halt n bisschen länger gedauert.
- 1:19:49Ja, und man kann ja jetzt nur spekulieren, wo dann das Haus
- 1:19:54vielleicht gestanden hat, ne, also ob er da jetzt irgendwie
- 1:19:59guck mal, weiß nicht in welche Richtung der jetzt auf der
- 1:20:01Rückfahrt gefahren ist. Ne könnten ihn auch noch weiter
- 1:20:05weggefahren haben um ihn zu täuschen oder im Kreis gefahren
- 1:20:08sein wie bei Victor Haberley nächste Parallele aber ja, wenn
- 1:20:13es auf auf dem Rückweg war, dann war er ja schon n bisschen
- 1:20:16außerhalb, könnte sein. Ja.
- 1:20:19Gut jedenfalls hat er demnach gerade so noch Glück kann, wenn
- 1:20:24er jetzt das halbe Stündchen bis nach Cleapham Junction läuft,
- 1:20:28dann kann er noch den letzten Zug erwischen.
- 1:20:31Und anscheinend hat er es auch getan, denn hier bricht er seine
- 1:20:34Erzählung dann ab mit zu endete mein Abenteuer, also ich nehme
- 1:20:36an, er hat den Zug bekommen und ich.
- 1:20:38Find es super, er kriegt den ganzen Abend über immer wieder
- 1:20:41gesagt, Wehe du erzählst irgendjemandem was hier passiert
- 1:20:43ist und dann erzählt er so I Told to Hold Story to Mister
- 1:20:47Minecraft Holmes Next Morning. Ja, also und dann auch der
- 1:20:51Polizei. Ja, genau.
- 1:20:53Also der ist mutig, der Kerl, der lässt ihn nicht
- 1:20:56einschüchtern. Find ich gut, der gefällt mir.
- 1:20:58Mhm, mir auch. Guter Mann, dieser Melas.
- 1:21:02Ja, aber damit sind wir auch am Ende unseres heutigen Abschnitts
- 1:21:05angekommen. Mhm.
- 1:21:07Hast du denn schon irgendeine Idee?
- 1:21:11Nicht mehr eigentlich als das, was ich eben schon gesagt hab.
- 1:21:15Also hier stand jetzt glaub ich nichts über das Alter dieser
- 1:21:19dieses Paul schon wieder vergessen.
- 1:21:23Nee. Kerat ist denn nochmal?
- 1:21:26Keratrus. Katrus nee.
- 1:21:31Patides natürlich ja über das n Alter stand hier jetzt nichts
- 1:21:38glaub ich ne. Nee.
- 1:21:40Ja, also dann kann ich halt jetzt nicht sagen, ob es der
- 1:21:44Vater oder der Freund oder Verlobte dieser Sophie ist.
- 1:21:52Aber die scheint ihm irgendwie am Herzen zu liegen und offenbar
- 1:21:56möchte man ihn dazu. Bringen, dass er irgendwas
- 1:21:59unterschreibt, weiß nicht irgendeine Art Einverständnis
- 1:22:02unterschreibt, dass die mit irgendwem anders verheiratet
- 1:22:05wird. So hab ich das jetzt gelesen,
- 1:22:09Mhm, nach bewährtem Muster würde ich vermuten, dass es da um
- 1:22:12irgendein testamentarisches Vermögen geht.
- 1:22:16Mhm, das hatten wir jetzt nun schon häufig genug.
- 1:22:20Mhm. Also.
- 1:22:22Reine Induktion aus den bisherigen Geschichten würde ich
- 1:22:26sagen. Das ist, das ist ihr Vater und
- 1:22:29man möchte ihn dazu bringen, dass er irgendwas unterschreibt
- 1:22:32und dann wird die soll die Tochter mit irgendwie
- 1:22:35verheiratet werden und das sie nennt es doch toll ja ja OK,
- 1:22:41stimmt ja, vielleicht ist es auch nicht ihr Vater, aber
- 1:22:43irgendwie ist wohl seine Unterschrift erforderlich, damit
- 1:22:46die verheiratet werden kann und dann irgendwelches Vermögen.
- 1:22:51Wie das schon so häufig war von ihr auf ihren neuen Ehemann
- 1:22:56übergeht, das wäre jetzt mein Guess.
- 1:22:58Das wäre jetzt wirklich nicht das erste Mal.
- 1:23:00OK Oh, kannst ja mal deinen Guess abgeben, haha.
- 1:23:04Nee, ganz bestimmt nicht. Nee, Mutter nicht ja, ergibt
- 1:23:12wenig Sinn, da ich. Weiß ich weiß.
- 1:23:17Ja, also. Nächste Woche geht es da weiter
- 1:23:22mit der Auflösung. Ich sag jetzt wie gesagt nichts
- 1:23:26weiter, dazu kommen wir zu noch zur Musik.
- 1:23:29Ja, richtig. Soll ich anfangen?
- 1:23:32Möchtest du anfangen? Ah, ich kann anfangen.
- 1:23:34Es ist eigentlich diesmal schnell abgehandelt.
- 1:23:38OK. Mir ist mir ist nichts rechtes
- 1:23:41eingefallen, in welche Richtung ich gehen könnte.
- 1:23:46Das einzig beherrschende. Thema hier ist, das ist
- 1:23:50irgendwie dieses Griechenland Thema, also habe ich as plain as
- 1:23:55it can be. Nein.
- 1:23:58Doch allein schon für den allein schon für den Trollmove ich
- 1:24:03nehme Sirtaki. Ah OK.
- 1:24:06Was hast du gedacht? Ich dachte, du hast jetzt
- 1:24:09griechischer Wein oder so genommen.
- 1:24:10Oh nein, oh OK, das ist ja noch besserer Trollmove gewesen.
- 1:24:14Hm hm nein. Nein, du hast was anderes
- 1:24:18gewählt. Ja, dabei bleib ich ja auch.
- 1:24:22Also ich nehme Sirtaki nur mit dem Hinweis, das ist also ist
- 1:24:31natürlich schon ironisch gemeint, ne, also mir ist
- 1:24:33bewusst, dass es kein keine echte richtige original
- 1:24:37griechische Tradition ist und. OK.
- 1:24:42Falls ich das noch erklären soll, der Sirtaki den man so
- 1:24:45kennt und irgendwie als den griechischen Tanz irgendwie
- 1:24:51recht wahrgenommen hat, der ist 1964 erfunden und choreografiert
- 1:24:56worden für einen Hollywood Film namens Sober the Greek,
- 1:25:01wahlweise weil man dem Hauptdarsteller war, Anthony
- 1:25:07Quinn. Wahlweise, weil man es ihm nicht
- 1:25:09zugetraut hat, n richtigen griechischen Volkstanz
- 1:25:12hinzulegen, nachdem man quasi versucht hat ihm was
- 1:25:15beizubringen oder seine Version, weil er einen kurz relativ kurz
- 1:25:23vorher einen gebrochenen Fuß hatte und sich noch nicht wieder
- 1:25:26so gut bewegen konnte. Das ist seine spannend, das ist
- 1:25:29seine etwas Ehren rettende Version.
- 1:25:33OK. Warum es diesen vereinfachten
- 1:25:35Tanz gebraucht hat? Gut komme ich zu meiner Musik.
- 1:25:41Ich hab tatsächlich mich mal wieder so n bisschen auf
- 1:25:44Recherche begeben und hab hin und her überlegt und ich fand
- 1:25:47halt so dieses Thema bisschen Art Überflieger in der in diesem
- 1:25:53Part sehr schön also Minecraft der so n Überflieger in der
- 1:25:57Detektion ist der Mister. Melas, der so n Überflieger in
- 1:26:03seinem Fachgebiet ist. N bisschen Überflieger ist,
- 1:26:05indem er halt versucht da den Fall zu lösen.
- 1:26:10Mhm und da kam er dann wieder an diesen Punkt.
- 1:26:13Ich hab dann überlegt, was heißt denn Überflieger auf Englisch,
- 1:26:17wie würdest du es übersetzen? Mhm over chiever.
- 1:26:23Genau. Es gibt nämlich beide Varianten.
- 1:26:24Es gibt einfach wirklich High Flyer und over Achiva und das
- 1:26:29High Flyer ist eher so Persönlichkeit, die dann halt so
- 1:26:32Überflieger ist und in dem Fall hab ich dann gesagt, OK das over
- 1:26:37Achiva passt dann aber besser Mhm und deswegen heißt der Song
- 1:26:42auch einfach over Achiva von Walking on rivers.
- 1:26:45Mhm OK, also es ist ja auch n passender Bandname gleich dazu
- 1:26:48ne. Ja.
- 1:26:50Walking on rivers. Ja, ja, deswegen ist aber
- 1:26:53irgendwie n cooler Song. Ja.
- 1:26:55Deswegen gut dann das. Dazu kommen wir noch.
- 1:27:01Ach nein, das wolltest du ankündigen.
- 1:27:04Ah ja, richtig wollt ich tun. Ja.
- 1:27:08Hier folgt jetzt noch topuzzle Teas Ef domadas.
- 1:27:12Also hast du es doch so übersetzt wie?
- 1:27:15Ja, ich hatte ja jetzt keine Zeit und vermutlich auch keine
- 1:27:19Erlaubnis mehr, an mein altgriechisch Wörterbuch zu
- 1:27:21gehen und das noch irgendwie. Keine Erlaubnis mehr.
- 1:27:27Ja, ich habe nach keiner gefragt, OK, aber ich habe jetzt
- 1:27:30sowieso schon länger gebraucht als geplant, bis wir mit der
- 1:27:35Aufnahme anfangen konnten. Deswegen hab ich mir das gar
- 1:27:38nicht mehr rausnehmen wollen. OK, also ja, das Rätsel der
- 1:27:44Woche. Mhm.
- 1:27:45Auch wieder eingesendet vom Rigund, die übrigens Rigund.
- 1:27:49Ich find das total toll, dass du mich immer mit den entweder
- 1:27:51oderfragen und den Rätsel der Woche versorgst.
- 1:27:55Aufruf an alle anderen schickt mir mal wieder n paar entweder
- 1:27:57oderfragen, dass das nicht immer nur n rigund hängt so das Rätsel
- 1:28:04der Woche. Ich hab ein Ding im Sinn wo
- 1:28:07Lieben ist die Mädchentraut es liegt um ihre zarte Haut, doch
- 1:28:10stecken Nägel drin. Ist so falsch.
- 1:28:14Ja. Entschuldigung, ich kann.
- 1:28:19Hast du die die letzte die letzte Verse ist dann wirklich
- 1:28:22beunruhigend, ich. Weiß nicht an was du jetzt
- 1:28:28gerade erst gedacht hast. Ich kann nicht, ich kann nicht.
- 1:28:30Es tut mir leid, das ist leider lese.
- 1:28:34Uns noch mal vor, für alle, die jetzt vom Tier abgelenkt.
- 1:28:38Wurden. Das ist halt nicht mal stumm.
- 1:28:40Also jetzt, wo wir unter uns sind.
- 1:28:43Ich hab ein Ding im Sinn, wo Lieben ist.
- 1:28:45Die Mädchen traut es liegt um ihre zarte Haut, doch stecken
- 1:28:48Nägel drin so und die Frage ist natürlich, was ist gesucht, ich
- 1:28:52weiß nicht ob Timo jetzt raten möchte oder ob er out of Order
- 1:28:55ist. Erscheint out of Order zu sein,
- 1:28:57zumindest antwortet er nicht mehr Timo Melde dich.
- 1:29:01Ja, ja, sorry, es kam gerade ein Anruf, aber glücklicherweise
- 1:29:05genau in dem Moment, in dem ich mich gerade eh stumm geschaltet
- 1:29:07hab. Ach so.
- 1:29:10Was ist das für eine verwirrte Folge, ey?
- 1:29:12Ich weiß auch nicht. Du wirst angerufen.
- 1:29:15Ich werde von Bienen belästigt. Ich möchte übrigens, dass die
- 1:29:20Folge so heißt, von Bienen belästigt.
- 1:29:22Von Bienen belästigt? Ja, das ist OK, das ist gut.
- 1:29:26OK, möchtest du jetzt raten, oder?
- 1:29:30Nein, ich kann leider dann nicht.
- 1:29:33Ich kann leider dann nicht mehr ernsthaft drüber nachdenken, es
- 1:29:36tut mir sehr leid. Du wirst es auflösen müssen.
- 1:29:39OK, dann verkünde ich die Antwort.
- 1:29:41Die Antwort ist natürlich ein Handschuh o.
- 1:29:43K Ah, es stecken Nägel darin. OK, so, ja ja, ja, OK, es sind.
- 1:29:47Doch stecken Nägel drin? Ja, ja.
- 1:29:48Ja, ja, ja, ja ergibt mehr Sinn. OK, wir beenden hier jetzt ganz
- 1:29:55schnell die Folge. Besser ist das.
- 1:29:58Ich möchte nur ganz kurz betonen, also normalerweise,
- 1:30:00wenn wir in so einer Stimmung sind, ist es irgendwie so. 2
- 1:30:0203:00 Uhr nachts und dann sind wir einfach durch.
- 1:30:04Ja, heute nicht. Es ist 10 vor 6.
- 1:30:07Also 17:09 Uhr und. 40 was heute?
- 1:30:12Es ist. 17:49 Uhr, Wir sind mitten am Tag.
- 1:30:17Ja, ich weiß auch nicht, was heute los ist.
- 1:30:21Keine Ahnung, ich bin unschuldig so, ich schick jetzt noch das
- 1:30:25Rätsel der Woche in. Den entsprechenden haben schon
- 1:30:30wieder ne Zeit lang kein Rätsel der Woche reingeschickt.
- 1:30:33Ich weiß nicht welche Folge wir haben, weißt du das zufällig?
- 1:30:37Nein, das weiß ich leider nicht. Mhm.
- 1:30:40Paar und 80. Ja, soweit bin ich auch. 82 war
- 1:30:45eine große Blackbox. Dann kam Doktor Watsons Rätsel
- 1:30:50der Woche, dann kam, also müsste das jetzt 85 sein, kann das
- 1:30:54sein? Kann sein, ja.
- 1:30:56Möglich. Ich gucke noch mal, ob das jetzt
- 1:30:58auch hinkommt, was ich erzähle. Ja, ja, folge 85 so, du kannst
- 1:31:04schon mal verabschieden, ich schicke jetzt das Rätsel.
- 1:31:08Ah ja, ich muss da noch immer viel Spaß bei irgendwas
- 1:31:11wünschen. Korrekt.
- 1:31:14Was wünsch ich denn? Viel Spaß, viel Spaß beim Gassi
- 1:31:21gehen mit dem Hund oder einem sonstigen Haustier, falls ihr 1
- 1:31:24habt. Hab ich bestimmt auch schon mal
- 1:31:26gemacht, aber nach paar und 80 Folgen ist es schwer was zu
- 1:31:30finden, was man noch nicht. Ja OK, das stimmt ja dann.
- 1:31:34Viel Spaß dabei und bis nächste Woche.
- 1:31:38Ja, bis nächste Woche. Ciao ciao.