Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Neuer Streik bei Bussen und Bahnen?
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 24. Februar. Erneuter Streik bei Bussen und Bahnen möglich. Hamburgs Traditionsrederei Hapag-Leut steht in rauem Wind. Neue Kritik an Umgang mit HVV-Chefin. Die Gewerkschaft Verdi ruft für Freitag, 27. Februar und in manchen Regionen auch für Sonnabend zu bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr, ÖPNV, auf. Die Beschäftigten sollen in fast allen Bundesländern die Arbeit niederlegen. In zahlreichen kommunalen Nahverkehrsunternehmen dürften dadurch an den beiden Tagen so gut wie keine Busse und Bahnen fahren. Wie stark Hamburg davon betroffen ist, blieb heute unklar. Auf Abendblatt-Nachfrage hielten sich die Hochbahn und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein, VHH, zunächst bedeckt. Die entsprechenden Entscheidungen sollen im weiteren Verlauf der Woche fallen. Am Mittwoch wird bereits an den VHH-Standorten in Quickborn und Schenefeld gestreikt. Hamburgs Traditionsrederei Hapak-Leut steht in rauem Wind. Nicht in der Hansestadt, sondern in Israel. Dort formiert sich von verschiedenen Seiten erheblicher Widerstand gegen den Kauf der israelischen Reederei Zim durch die Deutschen. Vielen Dank. Eigentlich wollte HAPAK-Chef Rolf Haben-Jansen den Deal bis Jahresende abschließen. Wie berichtet, haben er und der Aufsichtsratschef von ZIM, Jair Seroussi, am vergangenen Montag die Verträge über den Kauf von ZIM unterschrieben. 4,2 Milliarden Dollar, also 3,5 Milliarden Euro, soll der Deal kosten. Dabei übernimmt HAPAK-Leut mehr als 100 Schiffe, die Liniendienste und die mehr als 6.000 Mitarbeiter von ZIM. Im Wirtschaftsausschuss des israelischen Parlaments, Knesset, wurde die Übernahme sehr kritisch kommentiert, wie mehrere israelische Zeitungen übereinstimmend berichten. Abgeordnete befürchten, dass bei einem Verkauf von Zim die Abhängigkeit Israels von ausländischen Redereien im Notfall wieder steigt. Zumal sich das Land seit dem Krieg in Gaza einem stillschweigenden Waffenembargo mehrerer europäischer Staaten ausgesetzt sähe, was die Lieferung von Militärgütern in israelische Häfen erschwert. Der Wechsel wurde intensiv vorbereitet, jetzt ist es soweit. Bei der Hamburger Otto Group übernimmt die nächste Generation die Verantwortung an der Spitze. Michael Otto, 82, der das Familienunternehmen erfolgreich geführt hat und 55 Jahre in verantwortlichen Leitungsämtern tätig war, zieht sich zurück. Sein Sohn Benjamin Otto, 50, übernimmt den Vorsitz von Stiftungs- und Gesellschafterrat und damit die strategische Führung im weltweit agierenden Handels- und Dienstleistungskonzern. Leistungskonzern. Benjamin Otto versteht sich als Vertreter einer neuen Generation von Familienunternehmern und setzt auf mehreren Ebenen neue Akzente. Das spiegelt sich auch bei der Zusammensetzung der Aufsichtsgremien wieder. Die größte Überraschung und bislang bei Otto so noch nicht dagewesen. Seine Ehefrau Janina Lin. Otto wird Mitglied des 20-köpfigen Aufsichtsrats der Otto Group. Die 40-jährige Unternehmerin arbeitet seit Jahren eng mit ihrem Mann zusammen. Unter anderem haben sie den Bildungscampus Live Hamburg gegründet, der aus der gemeinsamen Stiftung Holistic Foundation initiiert wurde und im Sommer eröffnet werden soll. Die Chefin des HVV, Anna-Theresa Korbut, gilt als hochkompetent und bundes- und europaweit bestens vernetzt. Verkehrssenator Agnes Tjaks, Grüne, hebt immer wieder hervor, wie wertvoll sie für den Hamburger Verkehrsverbund sei. Und doch ebbt die Kritik an der Managerin nicht ab. Das liegt vor allem daran, dass sie auch fünf Jahre nach ihrem Amtsantritt nicht nach Hamburg gezogen ist, wie sie es 2021 angekündigt hatte. Sie lebt weiterhin mit ihrer Familie in Wien. Das wiederum führte dazu, dass es im vergangenen Jahr 33 dienstliche Flüge der HVV-Chefin zu Zielen in Deutschland oder der Schweiz mit Start- oder Zielflughafen Wien gab. Die CDU kritisierte dies, zumal frühere HVV-Geschäftsführungen kaum das Flugzeug genutzt hätten und der HVV eigentlich für klimafreundliche Mobilität stehen solle. Nun werfen die Christdemokraten zusätzlich die Frage auf, ob die Chefin möglicherweise gegen die Homeoffice-Regelungen des HVV verstoße, da sie mutmaßlich häufig von ihrem Wohnort aus arbeitet. Hintergrund? In einer HVV-Betriebsvereinbarung ist geregelt, dass Mitarbeiter bis zu vier Wochen im Jahr aus dem Ausland arbeiten dürfen. Das hat der Senat jetzt in seiner Antwort auf eine kleine Anfrage des CDU-Verkehrspolitikers Philipp Heißner mitgeteilt. Falls die Geschäftsführung wesentlich häufiger aus dem Ausland arbeitet, als es der restlichen Belegschaft erlaubt wäre, würde der Eindruck entstehen, dass beim HVV nicht die gleichen Regeln für alle gelten, sagte Heißner. Es gehört zu den Führungsaufgaben von Senator Tjarks, so etwas zu verhindern, denn damit drohen ein schlechtes Betriebsklima und eine Demotivierung der Mitarbeiter im HVV, auf deren gute Arbeit Millionen Fahrgäste angewiesen sind. Was der HVV darauf erwidert, lesen Sie auf abendblatt.de. Auch wenn er erst seit einem Jahr Schulleiter am Gymnasium Omoor ist, so kann Peter Hoffmann bereits einen Rekord vermelden. Seine Schule ist das beliebteste Gymnasium Hamburgs, betrachtet man die aktuell eingegangenen Anmeldungen von zukünftigen Fünftklässlern für das kommende Schuljahr. Wie viele von diesen dann tatsächlich einen Platz bekommen werden für Klasse 5 an ihrer Erstwunschschule im Stadtteil Niendorf, ist allerdings bisher nicht klar. 213 Schülerinnen und Schüler aus den umliegenden Grundschulen möchten gern aufs OMOR gehen, ein Zuwachs von 44 Kindern im Vergleich zum vergangenen Jahr. Eigentlich hatten wir mit sechs fünften Klassen geplant, jetzt schauen wir, ob wir auf sieben Klassen ausweiten können. Schlussendlich muss dann die Behörde entscheiden, auch mit Blick auf die anderen umliegenden Schulen, sagt Hoffmann. Zum Podcast-Tipp des Tages. Als Schauspieler kennen ihn fast alle, zum Beispiel aus dem Großstadtrevier oder Hallo Robby. Doch in unserer Reihe Entscheider treffen Haider geht es diesmal nicht um den TV-Star Till Demtröder gehen, sondern um den Abenteurer und Eventveranstalter. Der Hamburger hat nämlich inzwischen eigene Firma, die große Veranstaltungen plant, zum Beispiel das Baltic Lights, ein Schlittenhunderennen, das in diesem Jahr zum zehnten Mal mit rund 60.000 Zuschauerinnen und Zuschauern vom 6. Bis 8. März auf Usedom ausgetragen wird. Till Demtröder erzählt, wie er auf die Idee gekommen ist, warum er inzwischen eine Handvoll Berufe hat und er spricht über die Prominenten, die hinter den Hunden stehen. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.