Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / Raum der Ruhe
Transcript
- 0:06Das hier ist kein Reiß dich zusammen.
- 0:09Podcast das hier ist dein Safe Space.
- 0:14Willkommen bei Borderline, dem Podcast für Menschen, die sich
- 0:18oft zu viel fühlen und trotzdem nie genug sind.
- 0:21Hier geht's um Borderline, ADHS, Traumata, Beziehungen, Abstürze
- 0:27und Comebacks ehrlich. Direkt, ohne Romantisierung,
- 0:32mitten in die Fresse. Wenn du dich fragst, wer du
- 0:36bist, warum du so fühlst und wie du das alles jemals schaffen
- 0:40sollst, dann bist du hier genau richtig.
- 0:43Atme durch, denn du bist nicht allein und jetzt lass uns
- 0:48anfangen. Herzlich Willkommen zur neuen
- 0:55Folge Borderline, Mein Name ist Sven aka.
- 0:58Boller allein ihr wisst, ich bin die Tage gefragt worden und das
- 1:06hat mich tatsächlich beziehungsweise was heißt
- 1:08gefragt worden. Ich habe mir das so ein
- 1:10bisschen, wie soll ich sagen, es hat mich beschäftigt, so von
- 1:15wegen, in welcher Lebensphase bin ich eigentlich, guck mal,
- 1:18ich habe jetzt quasi auch ein alter x.
- 1:24Soll ich sagen, ein alter x wo man sich das vielleicht so
- 1:28Update mäßig immer mal wieder fragt, in welcher Lebenslage
- 1:33stecke ich eigentlich gerade? Muss ich noch mit irgendwas
- 1:40mithalten? Bin ich, bin ich vielleicht zu
- 1:45sensibel und so weiter und sofort und vor allen Dingen.
- 1:52Bin ich erwachsen geworden? Wenn ja, wann bin ich es
- 1:56überhaupt? Wieviel Anteil Kind steckt noch
- 1:59in mir und was macht diese Welt mit mir?
- 2:04Die Frage, was macht diese Welt mit mir ist und Dingen, das
- 2:06beschäftigt mich momentan so irgendwie am meisten, weil die
- 2:12die Welt ist irgendwie die macht auf mich so einen Eindruck als
- 2:15als wenn sie unglaublich laut wäre, als wenn sie unglaublich.
- 2:22Chaotisch wäre, als wenn die Welt irgendwie so gefühlt vor
- 2:27keine Ahnung 1520 Jahren irgendwie besser gewesen,
- 2:31ruhiger gewesen, aber ich glaube nicht, dass die Welt lauter oder
- 2:38leiser wird, sondern ich werde klarer, klarer in meinem, in
- 2:44meinem Denken, klarer in meiner Sensibilität, klarer in meiner
- 2:49Auffassung. Was, was, was Leben angeht, was
- 2:52leben für mich bedeutet, was so Dinge angeht wie, ja was, was,
- 3:00was kann ich tragen, was will ich tragen, ist das Wachstum,
- 3:08was ich aktuell habe, ist das zu schnell und und und.
- 3:16So, und wenn man sich so die Entwicklung im außen ansieht,
- 3:19glaube ich, brauchen wir nicht darüber reden, dass die Welt
- 3:21sich ja ins Negative entwickelt. Meiner Meinung nach mein, also
- 3:25meines Gefühles nach und wenn ich mir das bisschen
- 3:30Nachrichten, was ich noch so angucke und ich meine nicht die
- 3:33Nachrichten, die jetzt hier im im Staats TV laufen, sondern
- 3:39tatsächliche Nachrichten in dieser Welt angucke und.
- 3:43Viele investigativen Nachrichten, Dokus und so weiter
- 3:48und sofort. Dann habe ich das Gefühl, dass
- 3:51diese Welt irgendwie, ja, dass sie nicht meins ist.
- 3:54Das heißt allerdings nicht, dass ich sie irgendwie, wie soll ich
- 3:59sagen, dass ich Sie abstoße, sondern ich mir einfach die
- 4:03Frage stelle, wieso ändert sich eigentlich quasi meine
- 4:09Draufsicht auf diese Welt, wieso?
- 4:12Habe ich eine andere, ein anderes Empfinden als noch vor
- 4:1910 Jahren 15 Jahren? Und war sie da auch schon so
- 4:25schlecht oder nicht? Und wie gesagt, ich glaube
- 4:28nicht, dass die Welt sich irgendwie in laut und leise
- 4:32darstellt, sondern dass meine Gedanken, mein Mindset einfach
- 4:37klarer ist. Strukturierter ist, dass ich.
- 4:42Mich entwickelt habe und dementsprechend der Welt da
- 4:46draußen abspreche, dass sie sich auch entwickelt, man die Welt
- 4:49entwickelt, sich stetig alles leben um uns herum entwickelt
- 4:53sich stetig und ich meine über über Probleme jetzt zu sprechen,
- 4:58die es in dieser Welt gibt. Ich glaube das ist quasi Perlen
- 5:02für die Säue oder Perlen vor die Säue.
- 5:08Ich bin jetzt. In der in der Phase wo ich mich
- 5:11frage, sag mal Sven, bist du, bist du eigentlich erwachsen
- 5:17geworden jemals und wenn wann ist das passiert und ich kann
- 5:22diese Antwort mit circa ja bis Nein beantworten.
- 5:25Ich habe noch ganz viele kindliche Anteile in mir, die
- 5:30ich mir auch bewahren möchte, das hat nichts damit zu tun
- 5:34jetzt so von wegen ja hier inneres Kind und so, davon
- 5:37spreche ich gar nicht. Sondern ich meine einfach damit,
- 5:41so wie ich durch die Welt gehe, dass ich immer noch albern sein
- 5:45kann, dass ich, dass ich unbeschwert sein kann in manchen
- 5:50Situationen, und ich glaube, das sind Dinge, die man sich aus der
- 5:54Kindheit irgendwie so bewahrt hat.
- 5:57So nichtsdestotrotz sehe ich natürlich auch eine gewisse
- 6:01Ernsthaftigkeit in meinem Leben, und die ist gekoppelt an
- 6:06Wachstum. Mit Wachstum meine ich nicht nur
- 6:12was jetzt, was jetzt Borderline angeht, das Projekt, nicht dass
- 6:17dass wir jetzt eine Akademie haben, Video onlinekurse und und
- 6:20eine Master Class und so weiter und sofort, sondern mit Wachstum
- 6:25meine ich persönliches Wachstum. So und jetzt ist immer, man
- 6:31stellt mir da die Frage, glaubst du nicht, das ist alles zu
- 6:33schnell gewachsen und ich sage dann immer wieder nein und.
- 6:37Wachstum bedeutet nicht schnell sein Wachstum heißt nichts
- 6:42anderes, als etwas bewusster zu tun, egal was es ist.
- 6:47Wachstum ist maximal maximal dehnbar dieser Begriff.
- 6:57Wachstum hat so viele Facetten, ist klar, so, Oh Gott, Oh Gott,
- 7:04oh Gott, der Freudsche Versprecher, das ist drin.
- 7:08Wachstum hat so viele krasse Facetten und jeder von uns
- 7:14wächst ja irgendwie nicht mehr in die Höhe.
- 7:16Ab einem gewissen Alter aber in die Breite, damit meine ich
- 7:20jetzt nicht körperfällig mäßig, sondern tatsächlich was.
- 7:25Was was Mindset angeht, was eine gewisse Ansicht drauf sich weg
- 7:30sich er sucht durch irgendwas aus angeht und wie man die
- 7:34Weltall einfach betrachtet so und damit meine ich die Welt im
- 7:38Allgemeinen das Leben um uns herum, ich gehe mit ziemlich
- 7:44offenen Augen durch diese Welt, ich verschließe mich den
- 7:47allerwenigsten Dingen sei denn wir sprechen über blanken
- 7:51Rassismus und so weiter dem verschließe ich mich total.
- 7:55Und ich glaube, das sollte jeder normale Mensch denken und auch
- 7:59genauso fühlen. Wachstum bedeutet mich aber auch
- 8:03für mich, aber auch weniger zu haben, hört sich erstmal
- 8:08komplett konträr an, aber mein persönliches Wachstum ist es,
- 8:14weniger Menschen zum Beispiel in meinem Leben zuzulassen weniger.
- 8:24Ja, weniger Schlechtes, mehr Gutes, weniger Leid, mehr Freud.
- 8:32Wenn ihr versteht, was ich meine, so das ist für mich auch
- 8:34das ist Wachstum, das ist, ich bin an mir gewachsen, ich habe
- 8:38aus meinen, aus meinen Erfahrungen, aus meinen Fehlern,
- 8:42aus aus den Fehlern anderer, habe ich quasi in Resümee
- 8:48gezogen, das für mich verarbeitet und als neuen
- 8:51Leitsatz gesetzt. Ein Fehler anderer ist es zum
- 8:57Beispiel, guck mal, ich sehe draußen die Welt und denke mir
- 8:59so, warum geht ihr so miteinander um?
- 9:02Speziell jetzt keine Ahnung, nicht nur was Länder miteinander
- 9:05machen, sondern auch was hier so im Kleinen passiert, Social
- 9:08Media zum Beispiel. Wie schnell sind die Hater, wie
- 9:12schnell sind die da, wie schnell werden Leute diffamiert, wie
- 9:18schnell sagst du in der heutigen Zeit Einsatz und.
- 9:21Und der wird dir ausgelegt, oder der wird dir so ausgelegt, dass
- 9:25er Karrieren beendet. Habe ich letztens schon mal so
- 9:28ein paar Beispiele erwähnt in der Folge davor oder davor,
- 9:32keine Ahnung wann und daran sieht man einfach mal, wie krass
- 9:44negativ diese Welt geworden ist und.
- 9:48Und aber mich desillusioniert das nicht, sondern mich.
- 9:53Guck mal, ich reagiere nicht mehr auf alles, ich entscheide,
- 10:01was mich verdient, ich entscheide, was mich verdient,
- 10:10das heißt, ich habe ein gewisses Standing mir selbst gegenüber
- 10:14und gewissen Selbstanspruch, mit Dingen umzugehen ich.
- 10:18Und gerade wenn man sich öffentlich gemacht hat, gerade
- 10:23wenn man auch über Erkrankungen in Anführungszeichen oder halt
- 10:27nicht in Anführungszeichen diagnostiken symptomatiken, wat
- 10:31weiß ich, wenn man dann sein Lebensweg erzählt, der oftmals
- 10:35halt so als Mahnmal auch dienen soll und gar nicht mal so als
- 10:39Wow cool, nee, nee, ganz im Gegenteil eher so soll
- 10:42abschreckend wirken, gerade dann.
- 10:47Hat man viele, viele Facetten, auf die man die von außen auf
- 10:55einen zukommen, sage ich mal ja oder viele, viele ja so
- 11:03Splitting scenes, wo du denkst so der will, dass der sagt, dass
- 11:08der denkt das über dich, der denkt, dass wenn ich auf alles
- 11:11reagieren würde, wenn ich mir über alles eine Platte machen
- 11:13würde. Dann hätte ich den ganzen Tag
- 11:16viel zu tun. Nee, ich reagiere nicht, nicht
- 11:20auf alles, ich entscheide, was mich verdient, worauf ich
- 11:25reagiere, das ist für mich so was wie ein Leitsatz geworden,
- 11:33weil guck mal, ich kann nicht die ganze Welt tragen, das geht
- 11:35nicht, das kann keiner, ich bin nicht Atlas, ihr seid nicht
- 11:38atlas, niemand auf dieser Welt ist Atlas, aber ich kann mich
- 11:42halten. Ich kann mich halten, ich
- 11:45brauche diese Welt nicht zu halten.
- 11:48Ich halte mich so und mit dem Kram, den ich hier in meinem
- 11:51Podcast erzähle, mit mit meinen, mit meinen Tools, die relativ
- 11:56visionär sind, die sich abgrenzen von sämtlichen
- 11:59Therapien, gehe ich neue Wege, ich versuche immer und immer
- 12:07wieder neue Wege zu gehen, mich nicht in irgendetwas.
- 12:12Gefangen zu halten ja, aber mit diesem Zeug, was ich alles so
- 12:17erzähle, scheine ich ja auch n Nerv zu treffen.
- 12:19Anders ist ja der Erfolg auch von von Border allein nicht zu
- 12:23erklären. Anders ist mein Erfolg als Coach
- 12:26nicht zu erklären. Anders ist auch jetzt der
- 12:28wachsende Erfolg innerhalb von ein paar Tagen.
- 12:31Jetzt haben wir schon eine Mitgliederzahl von fast 100 in
- 12:34der Akademie, ohne großartig online gewesen zu sein, ohne
- 12:37jetzt großartig Werbung geschaltet zu haben.
- 12:39Es waren so die ersten, ein 23 Werbedinge, die auf Insta, tik
- 12:43tok und was weiß ich nicht noch wo überall geschaltet sind, aber
- 12:47die war noch nicht mal bezahlt, sondern die habe ich einfach
- 12:48persönlich reingetan als Beitrag und wir haben 100 Mitglieder in
- 12:52der Akademie. Viele davon haben den Video
- 12:55online Kurs schon gekauft und das ist einfach eine Sache wo
- 13:02ich sage, irgendetwas mache ich ja richtig, aber ich muss mich
- 13:08dabei halten, ich entscheide, was möchte ich tun, wenn ich,
- 13:16wenn ich morgens wach werde, ich weiß nicht ob er das kennt und
- 13:18der Kopf ist schon laut, dann ist es ja oftmals so, dass.
- 13:24Dass man viele Emotionen, Erlebnisse vom Vortag einfach
- 13:30mitnimmt. Und damit meine ich durchaus
- 13:32auch, also jetzt nicht persönlich erlebte Erlebnisse,
- 13:35sondern vielleicht auch ein Bericht im Fernsehen, ein Real
- 13:40of Social Media, irgendwas, was uns beschäftigt.
- 13:43Die Welt ist voller Informationen, und wann gönnt
- 13:47ihr euch denn mal Ruhe? Also euer Kopf ist morgens laut,
- 13:51dann bau dir verdammt normalen Raum und.
- 13:54Und zwar ein Raum für dich, ein Raum der Stille und keinen Raum,
- 13:59der noch mehr Druck erzeugt. Eigentlich ganz easy oder
- 14:05eigentlich ganz einfach. Ich baue mir einen Raum und
- 14:12nicht mehr Druck hört sich einfach an, aber in dieser
- 14:18schnelllebigen Gesellschaft, in dieser schnelllebigen Welt ist
- 14:21es wahnsinnig schwer und. Einen Raum der Ruhe zu bauen,
- 14:25und das muss man auch ganz, ganz, ganz speziell.
- 14:29Muss man das auch wollen, das muss auch wirklich wollen, ja
- 14:34explizit sagen, ich baue mir einen Raum der Ruhe für mich
- 14:38selber, damit ich mit dieser schnellen Welt, mit dieser
- 14:42lauten Welt einfach besser zurecht kommen.
- 14:47Ich bin dabei, meinen Raum noch zu vergrößern, ich habe, ich
- 14:51baue quasi jetzt schon an ich. Ja, ich hatte mir schon ein ein
- 14:54Haus der Ruhe gebaut und baue jetzt an.
- 14:58Wie macht er das ist ganz einfach, ich habe mir hier in
- 15:02diesem Studio, hier, da wo ich lebe, habe ich mir einen Raum
- 15:07der Ruhe gebaut, so, jetzt kommt das Merkwürdige, dann habe ich
- 15:12einen Menschen in mein Leben gelassen, der mir noch mehr Ruhe
- 15:15gibt und eine neue Umgebung, wo das Leben.
- 15:21Gefühlt erstmal scheinbar still steht, wo ganz viel Wiese ist,
- 15:27ganz viel Wald, ganz viel Ruhe. Aber natürlich ist auch da
- 15:32Sorgen gibt Alltagssorgen, die gibt es überall auf dieser Welt
- 15:35und wir können uns nicht abkapseln von irgendwelchen
- 15:41Sorgen, Problemen, sei es durch durch hausgemachte Probleme, sei
- 15:46es durch Probleme, die von außen an uns an getragen werden und.
- 15:51An denen wir aber oftmals auch selber schuld sind.
- 15:53Ja, so, und das ist, dass das verleitet einen so ein bisschen
- 16:01im Wachstum, so ein bisschen Stabilität, und jetzt kommt so
- 16:05ein schöner One Liner, Stabilität ist kein Zustand,
- 16:10Stabilität ist Praxis, lasst euch das mal so ein bisschen auf
- 16:15der Zunge zergehen, Stabilität ist kein Zustand.
- 16:19Stabilität ist Praxis in der Praxis sorge ich dafür, wie ich
- 16:29gerade erzählt habe, mein Umfeld, mein mein, mein
- 16:32Safeplace, den ich hier habe, meinen Raum der Ruhe, bietet mir
- 16:39eine Stabilität, der bietet mir einen einen Ort, den ich aber
- 16:44auch praktizieren kann, der ist real.
- 16:47Den habe ich mir geschaffen. Dazu gehört ganz viel Trennung
- 16:51von von anderen Menschen, Umstrukturierung des Alltages,
- 16:55neue Strukturen gegen Alter austauschen, machen tun,
- 16:59ausprobieren. Das eine klappt, das andere
- 17:01klappt nicht, alles klar, das, was nicht klappt, können wir
- 17:03direkt abhaken, ja kommt keine Tonne, aber irgendwas klappt
- 17:07dann wiederum und und führt dann quasi dazu, dass mein Tag
- 17:13irgendwie besser strukturiert, es besser läuft, anders läuft.
- 17:18Aber irgendwie optimierter so. Und dann komme ich auch zu dem
- 17:23Schluss, dass ich mir sage, ich muss nirgendwo mithalten, ja,
- 17:26jetzt mal wieder, um auf die Lebensphase zurückzukommen, ich
- 17:29muss nicht mehr mithalten, nee, ich muss mich alleine führen,
- 17:34mich alleine, ich führe keinen anderen, ich muss nicht
- 17:40mithalten mit niemandem, ich muss mit mir mithalten, Punkt.
- 17:47Ja, und wie gesagt, Gefühlt war die Welt von ein paar Jahren
- 17:52noch ruhiger. Am schönsten war sie, ich weiß
- 17:56nicht wer von euch jetzt hier die 80er und 90er Jahre kennt,
- 18:00da war sie extrem unbeschwert gefühlt, vielleicht aber auch,
- 18:04weil ich da keine Ahnung 35 Jahre jünger war oder 40 mag
- 18:09sein mag sein, vielleicht war sie deswegen schöner und
- 18:13ruhiger, weil ich. Nicht so klar gesehen habe, weil
- 18:18die Welt da sich für mich leise angefühlt hat.
- 18:20Ich musste sie gar nicht betrachten aus der
- 18:23Vogelperspektive, heute muss ich das, heute bin ich in einer in
- 18:28einer verantwortungsvollen Position, und zwar
- 18:32verantwortungsvoll im Sinne von ich habe Menschen, auf die ich
- 18:35achten muss, ich habe mich, auf den ich achten muss, ich habe
- 18:39einen Hund, auf den ich achten muss, ich habe.
- 18:43Ein ein Business, auf das ich achten muss, das musste ich
- 18:47damals alles nicht. Damals war ich unbeschwert,
- 18:50damals war ich Kind und ich glaube, ich habe in irgendeinem
- 18:53Podcast gesagt, gibt mir meine Eisenbahn zurück, gibt mir meine
- 18:56Karriere, waren zurück, das war die unbeschwerte Zeit, aber da
- 19:02ging es immer nur darum, bin ich schuld an etwas oder nicht.
- 19:05So entwickeln sich übrigens Glaubenssätze.
- 19:10Das ist aber ein anderes Thema, das kann ich gerne mal in der
- 19:11eigenen Folge thematisieren. Und jetzt guck mal, ich sage
- 19:24immer wieder, du musst Grenzen setzen, du musst dies machen, du
- 19:30musst das machen, jetzt kommt was ganz Wichtiges, ja, bevor
- 19:35ich wieder zum eigentlichen zurückkommen Grenzen.
- 19:38Sind nicht gegen andere Menschen.
- 19:41Grenzen sind für mich, für dich ganz persönlich, dafür sind die
- 19:48Grenzen da. Man soll sich auch nicht
- 19:51unbedingt abgrenzen, aber wenn es sein muss, dann ja so und ich
- 19:55habe mich abgrenzen müssen und Grenzen setzen müssen für mich,
- 20:03damit mein Raum der Ruhe. Funktioniert das ist mit ganz
- 20:10vielen Entscheidungen verbunden. Emotionale Entscheidung, weniger
- 20:18emotionale Entscheidung, bei mir auch mit einem Arbeitspensum,
- 20:25mit Ruhezeiten, mit Auszeiten, mit allem, was man sich so
- 20:28vorstellen kann, ist dieser Raum der Ruhe entstanden, und ich
- 20:34glaube, das ist meine Lebensphase, das.
- 20:37Das ist meine Lebensphase, dass ich jetzt in diesem Raum der
- 20:40Ruhe bin, ihr lieben kurze Unterbrechung, es wäre toll,
- 20:45wenn ihr hier auf Spotify ein kleines Abo übernehmen würdet,
- 20:49das Abo kostet euch 2,9 9€ und hilft und Projekt Borderline
- 20:54einfach extrem weiter. Dass wir zukünftig auch
- 20:58Selbsthilfegruppen finanzieren können, Veranstaltungen etc.
- 21:02Pp. Für euch sind es nur 2,9 9€ uns
- 21:06hilft das Ganze ein ganzes Stück weiter.
- 21:09Apropos weiter, Es geht weiter, da wird es auch manchmal etwas
- 21:12lauter, aber den Knopf der Lautstärke, den Dreh ich und die
- 21:18Lautstärke von außen, die dreh ich ab, die Dreh ich einfach ab.
- 21:26So wie ich das möchte. Ja, und diese ja ihr könnt ihr
- 21:36mal in die Kommentare schreiben, wie es bei euch ist, werdet ihr
- 21:40morgens laut wach und was macht ihr dafür oder dagegen findet
- 21:45ihr euch hier in so ein paar Aussagen von mir findet ihr euch
- 21:48da wieder das. Würde ja das würde mich
- 21:55interessieren. Das würde mich interessieren und
- 21:59ich, wie soll ich sagen, ich glaube manchmal, dass wenn wir
- 22:10wach werden, ja und diese Welt laut erscheint, wir, wir, wir,
- 22:17wir denken, wir sind zu sensibel, hochsensibel,
- 22:20whatever. Aber vielleicht sind wir gar
- 22:24nicht so sensibel. Vielleicht sind wir einfach zu
- 22:28voll mit Gedanken, die wir uns machen über 1000 Dinge, da kommt
- 22:34man, der Mensch hat 60000 Gedanken am Tag und wenn ich
- 22:38versuche, jeden einzelnen irgendwie weiter zu denken, dann
- 22:42habe ich einfach viel zu tun, vielleicht bin ich gar nicht so
- 22:44sensibel, vielleicht bin ich einfach nur gedankenvoll.
- 22:52Emotionsvoll und 1 habe ich gelernt, wenn ich zu viele
- 22:58Emotionen habe, dann treffe ich keine Entscheidung mehr im Feed,
- 23:04das heißt, ich habe mir abgewöhnt, Entscheidungen zu
- 23:08treffen, die aus dem Bauch rauskommen, wenn ich, wenn ich
- 23:10überladen bin, ich gehe erst mal quasi in den Raum der Ruhe
- 23:15zurück und ich finde das eine sehr, sehr schöne Metapher, muss
- 23:19ich ganz ehrlich sagen, den Raum der Ruhe.
- 23:22Ist jetzt, das ist jetzt auch kein Bestandteil von irgendeinem
- 23:24Coaching oder so, sondern das ist mir heute morgen so.
- 23:27Beim Aufwachen habe ich gedacht, so, ich habe jetzt im
- 23:30Augenblick, habe ich, im Moment habe ich Urlaub und merke
- 23:33erstmal, wieviel Raum der Ruhe ich bin, tatsächlich geschaffen
- 23:37habe, ich muss mir aber nichts Gedanken machen, ich habe selber
- 23:40dafür gesorgt, dass ich mir keine Gedanken machen muss, ich
- 23:45habe auch selber für meinen Kaffee gesorgt.
- 23:52Ich bin extrem solitär, also extrem für mich in meinem, in
- 24:01meinem Raum der Ruhe so und ich Krieg Besuch in diesem Raum,
- 24:07wenig Besuch und das ist meinem Wachstum geschuldet.
- 24:11Früher war es wirklich Quantität vor Qualität.
- 24:14Ich kenne Gott und die Welt. Ja, ich habe heute noch
- 24:17Kontakte, die reichen, meine Kontakte reichen tatsächlich
- 24:20über die ganze Welt tatsächlich von Dubai, Amsterdam.
- 24:26Rotter ist egal bis bis hin nach nach Übersee so, aber das ist
- 24:34eine Quantität, so etwas zu haben, darauf greift man zurück,
- 24:38wenn man zum Beispiel keine Ahnung.
- 24:42Ich sag mal irgendein Problem hat und dass man sich kümmern
- 24:44muss oder wenn man irgendwas beschaffen muss wie also
- 24:49Kleinigkeiten, ja dann hat man die Quanten, dann greift man auf
- 24:54die Quantität zurück, aber in meinen Raum der Ruhe, da kriege
- 24:57ich bewusst von der Qualität Besuch und diese Qualität, die
- 25:03habe ich mir erarbeitet, ich reagiere nicht mehr auf alles.
- 25:09Ich entscheide, was mich verdient.
- 25:13Merkt euch diesen Satz mal, schreibt den euch irgendwo
- 25:17aufschreibt in die Kommentare, ob der mit euch irgendwas macht.
- 25:22Ich reagiere nicht mehr auf alles, ich entscheide, was mich
- 25:26verdient und dementsprechend öffne ich diese Türe dieses
- 25:31Raumes, der für mich der Raum der Ruhe ist und entscheide ganz
- 25:35bewusst, wen lasse ich dort hinein?
- 25:39Und wer darf noch nicht mal anschellen wer darf die Klingel
- 25:42nicht benutzen, wer muss draußen bleiben, wer hat auf meinem
- 25:46Grundstück nichts verloren und, und, und.
- 25:50Das ist ein Privileg, was ich mir erarbeitet habe über die
- 25:53letzten Jahre und glaubt es mir, bis ich zum Raum der Ruhe
- 25:56gelangt bin. Ich liebe das, ich liebe diese
- 26:00Metapher, den Raum der Ruhe, so wird die Folge definitiv heißen,
- 26:05gut okay. Das war ein Prozess, der der hat
- 26:10Schmerzen mit sich gebracht, maximale Schmerzen, emotionale
- 26:16Schmerzen, eine Gedankenabwärtsspirale, wie man
- 26:19sie sich besser ey. Das kannst du dir nicht
- 26:20ausdenken, das kannst du dir nicht ausdenken, das kannst du
- 26:30dir nicht ausdenken und. Da wo ich, wo ich dachte, ich
- 26:39bin am tiefsten Punkt, den man sich nur ausmalen kann, da wo
- 26:45ich das dachte, weiß ich heute, dass das mein Aufbruch war, ein
- 26:53Aufbruch in ein, in ein, in ein in bessere, in ein besseres Ich,
- 26:58in eine, in eine bessere Tage, in eine bessere.
- 27:04Ja, eine bessere Situation, Lebenssituation in Richtung, wie
- 27:08ich heute weiß, der Raum der Ruhe, der Drucklos funktioniert,
- 27:17der wirklich drucklos funktioniert und noch mal die
- 27:22Realität ist natürlich, dass es immer irgendwo einen Druck gibt.
- 27:27Ja, auch ich habe Druck, indem ich sage, so okay.
- 27:34Ich muss meinen Kühlschrank füllen, dies, dass jenes, ich
- 27:36muss auf keine Ahnung irgendwelche Post reagieren, die
- 27:40die auch hier und da mal vielleicht irgendwie unangenehm
- 27:42ist, weil das Finanzamt mal wieder sagt, so ja hier so wegen
- 27:47Vorauszahlung, dies dass jenes ja alles cool.
- 27:52Früher hatte ich davor Angst, jetzt habe ich damit noch Druck,
- 27:57das muss ich zugeben. Und das sind so Sachen, die
- 28:00flattern so durch den Briefkasten in den Raum der
- 28:02Ruhe. Aber rein theoretisch habe auch
- 28:04da ich die Möglichkeit zu sagen, ich öffne es dann, wenn ich es
- 28:09kann, ich entscheide, was mich verdient, selbst das Finanzamt
- 28:17naja nicht ganz, naja nicht ganz, nicht ganz so und das war
- 28:23wie gesagt ein ein ein Prozess der der der weh getan hat.
- 28:29Aber der heute umso. Umso wertiger sich an der, der
- 28:35fühlt sich wertig an, dieser Prozess.
- 28:40Natürlich hat man in diesem, in dieser Phase, in dieser, in
- 28:44dieser Prozessierung, hat man natürlich hier und da schlechtes
- 28:50Gewissen. Man hat keine Ahnung,
- 28:54Liebeskummer, man hat und Verlust von von von Freunden
- 28:59Von-Langen-Weg, Begleitern von Familienmitgliedern.
- 29:02Aber Wachstum hat nicht immer was mit Verlust zu tun.
- 29:05Ich muss das und das Abstoßen, sondern Wachstum hat einfach was
- 29:09mit Veränderung zu tun. Ich kann auch dadurch, dass ich,
- 29:12dass ich Neues schaffe, glücklicher werden, seid ihr
- 29:18glücklich mit dem Zustand den ihr habt, ist doch alles geil.
- 29:22Dann habt ihr diesen Raum der Ruhe schon, den ich mir erbauen
- 29:25musste, den ich errichten musste, der für mich ein
- 29:28architektonisches Meisterwerk ist.
- 29:31Diesen Raum der Ruhe habt ihr super, ich hatte ihn nicht, ich
- 29:36hatte ihn, ich sag jetzt mal 45 Jahre meines Lebens, Erziehung
- 29:40wir Kindheit, Abkommen, komm wir machen mal so 35 Jahre meines
- 29:43Lebens hatte ich diesen Raum nicht, ich habe irgendwann
- 29:48angefangen, dass. Im Baumarkt quasi nicht den
- 29:51ersten Stein zu holen, sondern den ersten Kieselstein, so einen
- 29:54kleinen weißen süßen Kieselstein, und habe irgendwann
- 29:58gemerkt, damit Kieselstein ein Haus zu bauen, wird schwierig,
- 30:01brauchst du viel leben, dies, dass jenes geht, alles aber mit
- 30:08dem Ziegelstein oder einem Backstein oder was weiß ich mit
- 30:12Beton funktioniert die Sache besser, geht schneller und hat
- 30:15schneller aus. Aber erstmal habe ich mit
- 30:22Kieselsteinen angefangen, bis ich dann irgendwann genug traute
- 30:27hatte, mir den ersten Backstein zu holen.
- 30:30Ja, und dann habe ich mir diesen Raum aufgezogen, heute bin ich
- 30:37sehr froh drum, heute sehe ich auch in viele Gesichter, die
- 30:44ich. Kenne wo ich denke, du wirst
- 30:48diesen Raum niemals bekommen, niemals, weil dein Leben immer
- 30:53struggle bedeutet und das Leben bedeutet Struggle, da brauchen
- 30:57wir mal überhaupt nicht drüber sprechen zu leben bedeutet
- 31:01Struggle mit irgendwelchen Dingen zu haben, aber ich sag
- 31:07mal einfach 70% 80% dieses Druggles kann man ad acta legen.
- 31:157080% dieses Druggels kann man entfernen und dann gibt's
- 31:21Druggel, den kannst du nicht entfernen, gehört zum Leben dazu
- 31:25und damit, das ist ein ganz, ganz breites, breit gefächertes
- 31:28Gebiet, das kann Verlust sein durch Tod, das kann eine
- 31:32Trennung sein, die du nicht beeinflussen kannst.
- 31:35Das kann irgendetwas sein, was von außen an dich herangetragen
- 31:40wird, wo du erstmal überhaupt gar keinen Einfluss drauf hast
- 31:43und und das ist struggle ja, aber ich kann Struggeln mit so
- 31:51kleinen Dingen wie zum Beispiel keine Ahnung, hey, das Internet
- 31:56funktioniert nicht, damit kann ich struggeln, aber der größere
- 32:04Struggle ist doch, wo mein Leben läuft gerade nicht rund.
- 32:10Als Beispiel also welches Druggle gebe ich ab und.
- 32:14Mein Internet, scheißegal. Mein Leben, das ist wichtig.
- 32:20Wie komme ich an diesen Raum der Ruhe, brauche ich in diesem Raum
- 32:24der Ruhe jetzt gerade Internet, entscheidet selber, entscheidet
- 32:32selber oder euch kommt jemand dumm?
- 32:36Ich kann dir mal auf die Fresse hauen, da wird mein Struggle
- 32:40noch größer aus einer kleinen Situation.
- 32:44Entsteht eine große Konsequenz? Was habe ich in diesem Moment
- 32:51bewirkt, was habe ich in diesem Moment für mein Wachstum getan,
- 32:59wenn ich demjenigen ein paar Klingel, wenn ich dann eine
- 33:02Schelle verteile und sagt, so, jetzt habe ich mein Ego beruhigt
- 33:05und befriedigt, ich kann ihn aber auch sagen lassen, was er
- 33:09will und sagen. Ich reagiere nicht mehr auf
- 33:14alles. Ich entscheide, was mich
- 33:18verdient. Ich sage ganz bewusst, was mich
- 33:20verdient, das könnt ihr ersetzen durch wer mich verdient, ja oder
- 33:28eben halt die sächliche Dinge von Situationen und die
- 33:33sächlichen Dingen von Situationen, aber ich entscheide
- 33:38grundsätzlich was oder wer mich verdient und wie.
- 33:43Derjenige diejenige mich verdient, aber ich reagiere
- 33:48nicht mehr auf alles, wenn ich auf jeden dummen Spruch jetzt
- 33:51reagieren würde, den ich die letzten Jahre gekriegt habe, auf
- 33:55auf jedes Verhaltensmuster von von ehemaligen Weggefährten oder
- 34:00Weggefährten, die es vielleicht werden wollten.
- 34:03Wie auch immer, wenn ich darauf jedes Mal jetzt reagieren würde
- 34:05mit meiner ursprünglichen, mir eingepflanzten Art und Weise,
- 34:10ja. Ich darauf reagieren würde, dann
- 34:14wäre ich in meinem Raum der Ruhe selber fremd.
- 34:21Dann wäre ich quasi punktueller Gast.
- 34:26Aber ich habe diesen Raum gebaut, also habe ich auch dafür
- 34:31zu sorgen, dass dieser Raum to Date bleibt.
- 34:34Ich muss ihn hier und da mal renovieren, mal neuen Anstrich,
- 34:37mal neuen Boden. Keine Ahnung, die Leitung muss
- 34:41mal getauscht werden, da ist was kaputt, muss ich reparieren.
- 34:44Ich bin quasi mein eigener Vermieter für meinen Raum der
- 34:47Ruhe, mein eigener, mein eigener Käufer, mein eigener Inhaber,
- 34:52mein eigener Chef und das sind so Sachen, ich muss nicht mehr
- 35:00mithalten, ich muss mich führen, Stabilität ist kein Zustand
- 35:06sondern Praxis. Merkt ihr, wieviel Verknüpfungen
- 35:11zwischen diesen Sätzen liegen? Stabilität ist kein Zustand,
- 35:16Stabilität ist Praxis, ich muss nicht mithalten, ich muss mich
- 35:19führen, ich reagiere nicht mehr auf alles, ich entscheide, was
- 35:24mich verdient, mein Kopf ist zu laut, dann gehe ich in den Raum
- 35:30der Ruhe und entziehe mich diesem Druck.
- 35:32Das alles ist eine Prozessierung.
- 35:34Das ist ein Prozess, ein in sich funktionierender Kreislauf, und
- 35:41dann kommt die Essenz aus der ganzen Nummer, ey, ich kann die
- 35:43ganze Welt gar nicht tragen auf meinem Rücken, ich bin nicht
- 35:47atlas, aber ich kann mich halten, Punkt.
- 35:54Die Welt da draußen, die muss ich selber halten, die muss ich
- 35:57selber tragen. Ich habe da keinen Einfluss
- 35:59drauf, ich habe einen gewissen Einfluss darauf, in dem ich
- 36:02vielleicht jemanden erreiche mit dem, was ich sage, jemandem
- 36:07helfen kann, so in in meinen Möglichkeiten oder mit meinen
- 36:12Möglichkeiten, aber ich kann diese Welt nicht tragen, das
- 36:16kann keiner von uns, das können vielleicht die.
- 36:20Die oberen keine Ahnung 10 Milliardäre auf dieser Welt und
- 36:24die tragen die Welt nicht, sie zerstören die und dann kommt
- 36:28immer wieder mein Spruch von früher, diejenigen, die die Welt
- 36:33kaputt machen, tragen keine Tattoos, sondern Anzüge, das
- 36:38aber nur ganz nebenbei. Jetzt fragt sich natürlich
- 36:42jeder, wie baut man denn den Raum der Ruhe, der Gebet, keine
- 36:47Anleitung. Kennt ihr das, wenn ihr
- 36:50irgendwie keine Ahnung, ihr müsst euch irgendwie
- 36:53provisorisch irgendwas zu Hause zusammenbauen, weil ihr gerade
- 36:56ich habe das früher ganz oft, gab es das Beispiel mit Mikrofon
- 36:59Ständern, so wie positioniere ich mein Mikro vernünftig, bevor
- 37:03ich mir dann Systeme gekauft habe, ja wo das alles perfekt
- 37:07ist und so weiter aber ich habe keine Ahnung von von Holzlatten
- 37:12die ich als Galgen gebaut habe und dann Mikrofon an gebastelt
- 37:15habe. Zu Tonboxen wo ich rein
- 37:17gesprochen habe. Am Anfang hat sich das alles
- 37:21weiterentwickelt, was ich damit sagen will ist, ich kann aus aus
- 37:25einem Provisorium schon einen Raum der Ruhe bauen, indem ich
- 37:29einfach erstmal dafür sorge, dass viele Dinge sich abschotten
- 37:34von mir, das System dafür muss jeder für sich selber
- 37:38kennenlernen, entwickeln, man kann sehr viel.
- 37:44Aus dem außen lernen wenn man sich mit Dingen beschäftigt, die
- 37:49Ruhe geben. Ihr müsst nicht zwangsläufig
- 37:52meditieren, ihr müsst nicht zwangsläufig dem Buddhismus
- 37:58beitreten, aber aber wenn doch da Ruhe drin liegt, kann ich mir
- 38:03doch da was draus ziehen, dann kann ich mir doch was daraus
- 38:07ziehen, wenn ich Ruhe finde. In einem Techno Tempel und ich
- 38:14finde meine Ruhe da drin. Hey, dann mach dann geh in den
- 38:19Techno Tempel mach wenn das dein Raum der Ruhe ist.
- 38:23Bitte wenn du dir da was daraus ziehen kannst.
- 38:25Jeder definierte definiert das doch für sich, es gibt nicht
- 38:30diesen einen Raum, sondern es gibt ganz viele verschiedene
- 38:35Bauarten, sonst wäre jedes Haus draußen gleich.
- 38:40Aber vom Prinzip her ist es gleich.
- 38:42Es hat ein Fundament, es hat Wände und es hat ein Dach, sieht
- 38:44aber immer anders aus. Das Prinzip ist aber immer das
- 38:48gleiche Fundament, Außenwände tragende Wände, dach, Ende und
- 38:54eine Decke rein, am besten so, aber das aussehen ist immer
- 38:59unterschiedlich, ja und das ist das Schöne daran.
- 39:06Das ist einfach das Schöne daran, dass es jeder für sich
- 39:09selbst gestalten kann. Dazu gehört ein bisschen Spucke,
- 39:14ein bisschen Mut, ein bisschen Glück, auch ein bisschen Glück,
- 39:17auch mit den Menschen, die man kennenlernt, aber dieses Glück
- 39:21ist meiner Meinung nach auch wieder beeinflussbar, weil wenn
- 39:24ich keine Ahnung mit einem Kriminellen abgeschlossen habe.
- 39:29Aber der nächste Bekannte, den ich mir suche, auch ein
- 39:32Krimineller ist, dann brauche ich euch nicht zu erzählen, dass
- 39:36eure Laufbahn sich nicht ändern wird, sondern nur die Gesichter
- 39:39ändern sich und genauso verhält sich das zum Beispiel mit Job,
- 39:44mit Menschen nur als Beispiel, ja mit Wohnsituation, damit
- 39:52verhält sich das, es ist alles nicht von heute auf morgen
- 39:55gemacht. So aber was ich damit sagen will
- 39:59ist, wenn ich wenn ich immer, immer, immer wieder so, dass das
- 40:04wiederkehrende Muster zum Beispiel eines Menschen
- 40:08kennenlerne oder kennenlernen möchte, dann werde ich aus
- 40:12gewissen Routinen nicht ausbrechen können.
- 40:15Nein, man muss sich öffnen, aber das fängt bei einem selber an.
- 40:20Dieser Prozess des sich öffnen Wollens, andere Wege zu gehen,
- 40:25weil die anderen bis jetzt einfach nicht geklappt haben,
- 40:28und das ist das simpelste, womit ihr es euch erklären könnt.
- 40:32Die Wege bis hierhin haben nicht funktioniert, irgendwas ist ja,
- 40:37also muss ich neue Wege gehen und dann muss man die
- 40:41Vergangenheit dazu nutzen um sie abzuklopfen, um die Gegenwart
- 40:46respektive die Zukunft besser zu gestalten.
- 40:51Ich sage ganz bewusst, nicht richtig zu gestalten, weil es
- 40:54gibt in meiner Welt kein richtig und falsch.
- 40:58Alle Dinge, die ich falsch gemacht haben, haben mich dazu
- 41:00geführt, dass etwas besser wurde, aber das läuft bei weitem
- 41:06nicht alles richtig und die Sachen, die jetzt noch falsch
- 41:08laufen, wenn man die irgendwann auch noch umgekehrt kriegt, dann
- 41:12ist alles schön, aber es werden neue Dinge dazu kommen, die man
- 41:15dann wieder falsch angeht. Ja, also das ist ein
- 41:18fortlaufender Prozess. Wichtig ist nur der Umgang damit
- 41:22und Achtung ist den Kopf zu laut, dann bau dir einen Raum
- 41:25der Ruhe und nicht noch mehr Druck auf, ich muss nicht
- 41:32mithalten, ich muss mich führen und dann kommt Stabilität ist
- 41:39kein Zustand, sondern Stabilität ist Praxis, Leute das.
- 41:48Die Folge? Die ist für mich so wegweisend
- 41:54mal wieder wie fast jede Folge. Ich sag das glaube ich in jeder
- 41:58Folge. Boah, mit dieser Folge habe ich
- 41:59gehadert und habe erst drüber nachgedacht, die ist sogar
- 42:02relativ frisch vom Denken her und ich reflektiere gerade
- 42:05selber ganz viel, ganz viel. Mir wird dann auch beim Reden
- 42:10einiges bewusst, was so richtig geil läuft und.
- 42:14Und was vielleicht irgendwie noch so ein bisschen hakt, sagen
- 42:16wir es mal so, was so ein bisschen da ruckelt der Karren
- 42:19noch ein wenig, da müssen wir mal schauen, was hat was hat
- 42:24irgendwie für eine Ursache hat und wo wir da ja wo wir da
- 42:28ansetzen müssen, sage ich mal. Aber grundlegend grundlegend
- 42:35habe ich einen Raum gebaut, in dem ich Menschen reinlasse, die.
- 42:42Mir und ich hoffe, denen ich ein besseres Leben, eine bessere
- 42:47Lebensqualität geben, so ein besseres Leben kann man nicht
- 42:49geben. So, und jetzt kommt noch eines
- 42:52zum Schluss, was ist der Sinn des Lebens, na denkt mal nach
- 43:03was ist der Sinn des Lebens und jetzt kommt meine Antwort.
- 43:10Der Sinn des Lebens ist es, dem Leben einen Sinn zu geben.
- 43:15Das Leben hat keinen Sinn, es gibt euch kein, ihr müsst eurem
- 43:21Leben einen Sinn geben, denkt mal darüber nach und schreibt
- 43:25Mal in die Kommentare, ob du es genauso siehst.
- 43:31Ich weiß, hier steckt ganz viel Information in dieser Folge und.
- 43:34Und die wirst du sicherlich mindestens 2 oder dreimal hören
- 43:38müssen, um alle Botschaften, die ich jetzt so für mich in meinem
- 43:42Kopf hatte, ja vielleicht zu verstehen, vielleicht
- 43:46nachvollziehen zu können oder zu sagen, nee, das ist aber
- 43:50Bullshit, was der Typ da quatscht.
- 43:52Dann ist es aber auch okay, dann scheint es, dass bei dir alles
- 43:55in Ordnung ist. Dann freut es mich, dann freut
- 43:57es mich wirklich, wirklich, aber ansonsten überdenkt mal.
- 44:04Welchen Sinn könnt ihr eurem Leben geben?
- 44:07In diesem Sinn wünsche ich euch alles Gute, Ich bin raus, mein
- 44:13Name ist Sven aka Borderline und Tschüss, danke, dass du heute
- 44:20bei Borderline dabei warst. Wenn dir die Folge gefallen hat,
- 44:24lass gerne eine Bewertung da und teile Sie mit Menschen, die
- 44:28vielleicht gerade auch kämpfen. Und wenn du mehr willst,
- 44:31Coaching, Master Class oder Community, findest du alles in
- 44:36den Shownotes bis zur nächsten Folge und denk dran, du bist
- 44:43nicht allein.