Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / Depressionen bei Kindern & Jugendlichen
Transcript
- 0:09Triggerwarnung dieser Podcast enthält sensible Inhalte.
- 0:12Bei manchen Betroffenen kann das negative Reaktionen auslösen.
- 0:15Bitte sei achtsam sollte dies der Fall sein.
- 0:20Die Gedanken kreisen freien jedem gottverdammten Tag, die
- 0:24Emotionen kochen hoch jedem Wort, was ich nicht mag ich will
- 0:27niemanden verletzen mit den Worten die ich sag und macht der
- 0:30Kobold in meinem Kopf so weiter seht ihr mich schon bald im Sarg
- 0:33der Mensch in meinem Spiegel Ich hasse ihn so abgrundtief.
- 0:37Ich werde ihn auch nicht los. Mein bester Freund, dem höchsten
- 0:40tief den Absprung schaffe ich leider nie, denn ich bin so
- 0:42krass naiv auf meine Krankheit passt hier auch kein Adjektiv
- 0:47border allein der Podcast. Eines Depressiven, von und mit
- 0:52Sven Ich will und kann nicht mehr hol mich hier raus dieser
- 0:56Teufelskreis in meinem Kopf ich halte es nicht mehr aus, ich bin
- 0:59ein Fehler im System, so fühle ich mich hier jeden Tag, bricht
- 1:03zusammen und sage lass dich auf meine Schultern tragen viel Spaß
- 1:07mit Border allein. Herzlich Willkommen bei
- 1:12Borderline. So herzlich Willkommen zu
- 1:18Borderline. Folge 90 oder so ich hab keine
- 1:23Ahnung, ich habe keine Ahnung herzlich willkommen ach nee, gar
- 1:27nicht wahr. Herzlich Willkommen zur
- 1:28Themenwoche. So ich habe es vorher nicht
- 1:33angekündigt. Die Themenwoche wird diesmal
- 1:36sein. Dass ich w gerade was was?
- 1:44Depressionen bei Kindern, Depressionen bei bei
- 1:48Jugendlichen und Borderlinern bei also Borderline bei
- 1:52Jugendlichen und so weiter und sofort auf diese Themen will ich
- 1:55diese Woche eingehen. Kann sein, dass es nur 2 oder 3
- 1:58folgen diese Woche werden, je nachdem wie ich durchkomme.
- 2:00Ich hab also meinen recherchieren und und mich um um
- 2:05die Dinge kümmern, tue ich ja sowieso sehr viel.
- 2:07Das ist klar und. Dabei bin ich natürlich immer
- 2:12wieder darauf gestoßen, alleine mit der.
- 2:15Ja, mit der Selbstauseinandersetzung wann
- 2:17hat das bei mir angefangen und so weiter?
- 2:18Da hat man natürlich so einige Berührungspunkte so ich teile
- 2:25das immer auf, also heute wollte ich wollte ich eigentlich
- 2:28Depressionen bei Kids und Jugendlichen ansprechen?
- 2:31Das teile ich Ihnen 3 Kategorien auf in der Folge also einmal wie
- 2:37entsteht das überhaupt beziehungsweise die grobe
- 2:41Erklärung, dann die Ursachen? Und wie man damit umgeht.
- 2:49In diese 3 Aspekte würde ich die Folge gerne aufteilen.
- 2:54Ich schicke direkt noch mal voraus, dass das hier sicherlich
- 2:57alles ist. Aber kein.
- 3:00Kein therapeutischer Ersatz OK, kein kein wissenschaftlich
- 3:05fundierter Beitrag zu dem Thema. Es ist nur das, was ich für
- 3:10mich. In der ganzen Zeit, wo ich mich
- 3:12jetzt damit auseinandersetze. Ja, rausgefunden habe, was sich
- 3:18dann in in Schriftform in Schriftform niedergebracht habe.
- 3:22Ich habe mir heute auch mal ausnahmsweise Stichpunkte
- 3:25gemacht. Damit ich ihr all die Punkte,
- 3:28die ich so am Schirm habe, da einfach erstens nicht vergesse
- 3:33und zweitens auch, dass ich die Punkte aufgeschrieben habe, über
- 3:36die ich mich auch äußern kann. Ich werde mich nicht zu
- 3:39irgendwelchen Thematiken äußern, zu denen ich keine von denen ich
- 3:43keine Ahnung habe. Oder wo ich nicht zumindest
- 3:47einen Berührungspunkt mit habe, deswegen habe ich es auch vorher
- 3:49nicht bekannt gemacht, was diese Themenwoche.
- 3:52Überhaupt beinhaltet damit keiner auf die Idee kommt hört
- 3:56sich blöd an, ist aber so mich zu irgendeinem Thema zu äußern,
- 4:00zu dem ich vielleicht gar nicht sagen kann und ich dann
- 4:02vielleicht sogar irgendjemand enttäuschen muss ihr versteht,
- 4:04wie ich meine. Ja, und es ist tatsächlich.
- 4:11Ein Thema, was gar nicht so auf dem Schirm der Menschen ist,
- 4:15dass auch Kinder wirklich kleine Kinder schon Depressionen haben
- 4:19können, weil es unheimlich schwer.
- 4:24Nachzuvollziehen ist also Depressionen können bei Kindern
- 4:28sowie Jugendlichen auf auf verschiedene Weise oder auf
- 4:32verschiedene Art und Weise auftreten.
- 4:36Und da unterscheiden sich die Symptome bei Kindern und
- 4:39Jugendlichen definitiv von denen bei Erwachsenen.
- 4:43So und damit kommen wir auch schon zum ersten Punkt, den ich
- 4:47besprechen will und zwar was sind das überhaupt für für
- 4:51Symptome? Sag ich mal ne, ich hab mir da
- 4:54welche rausgesucht, also das erste Stichwort, was ich mir
- 4:58dazu aufgeschrieben habe sind wie merkt man es, dass ein Kind
- 5:03eventuell depressiv ist? Ein ein Zusatz muss ich noch
- 5:07bringen das hier sind alles kann Optionen sollte auf irgendwen
- 5:13oder sollte jetzt irgendwie denken oh Scheiße, mein Kind hat
- 5:16das jetzt, weil der Sven das gesagt hat nee, nee nur weil
- 5:19irgendwelche Punkte jetzt hier aufgezählt werden, heißt das
- 5:22noch lange nicht, dass euer Kind oder euren Kind in eurem
- 5:27direkten Umfeld oder wie auch immer auch wirklich Depressionen
- 5:30hat, aber da komm ich dann später nochmal zu?
- 5:33Ja, den ersten Punkt, den ich mir hier aufgeschrieben habe,
- 5:36sind die Stimmungsveränderungen und zwar.
- 5:40Stimmungsveränderungen beinhaltet, dass sich Kinder
- 5:43sehr traurig, hoffnungslos oder Lehrer fühlen ja, dass die sich
- 5:48einfach wie soll ich sagen, vielleicht sogar von euch
- 5:51zurückziehen? Ja, dass die dass die dann auch
- 5:55im schlimmsten Falle völlig in sich gekehrt sind, versteht ihr
- 6:00wie ich meine. So das ist so die erste Punkt,
- 6:03wo ich sage A. Da könnte man, könnte man ich,
- 6:09ich bin ganz bewusst vorsichtig in dem, was ich sage, da könnte
- 6:13man Anzeichen dafür erkennen. Dann ist ein nächster großer
- 6:17Punkt, wenn Kinder eine Veränderung im Essverhalten an
- 6:22den Tag legen. Das heißt, wenn sie entweder
- 6:24zunehmen. Abnehmen und sich ihre
- 6:28Essgewohnheiten krass verändern? Jetzt ist es natürlich so, dass
- 6:33sich die s das s verhalten per.se, wenn wir über über
- 6:37Pubertierende sprechen, das ändert sich sowieso ja, also ist
- 6:41in dem Fall. Auch ja, so ein bisschen.
- 6:45So n bißchen zweischneidig zu sehen also es muss nicht heißen,
- 6:51dass ein Kind in der Pubertät, was ein anderes Verhalten an den
- 6:54Tag legt oder sich von euch zurückzieht, dann gerade in der
- 6:57Phase des Lebens. Das ist dann depressiv ist ja.
- 7:03Sondern ich spreche wirklich von den.
- 7:05Von den jugendlichen Kindern und Jugendlichen vor der Pubertät
- 7:09bis dahin will ich eigentlich nur gehen.
- 7:12Weil die Pubertät ist ja nochmal nochmal ein ganz anderer
- 7:16sensibler Bereich ja. So die nächsten Punkt, den ich
- 7:21mir aufgeschrieben habe. Sind Schlafstörungen.
- 7:24Also wenn ihr merkt, dass euer Kind entweder Schwierigkeit.
- 7:29Und eine Schwierigkeit hat einzuschlafen.
- 7:32Oder oder Durchzuschlafen. Also wenn es oft die Nacht wach
- 7:35wird, wenn es dann vielleicht sogar schlecht träumt, wenn es
- 7:40einfach unruhig schläft, oder? Der andere krasse Gegensatz
- 7:46dazu, wenn es viel mehr schläft, als es das normalerweise getan
- 7:51hat. Dann ist das ein weiterer.
- 7:54Anhaltspunkt dafür, dass es eventuell eventuell.
- 8:03Ja, in die Richtung laufen könnte, das sind jetzt erstmal
- 8:06alles so ich sag mal Punkte. Wo ich sagen würde ah ja, kann
- 8:15schon mal sein, man muss das natürlich alles auch auf einen
- 8:19gewissen Zeitraum beobachten. Sag ich mal also wenn das
- 8:22mehrere Monate geht, dann denk ich mal sollten die Alarmglocken
- 8:27da schellen? Jetzt kommen aber andere Punkte
- 8:30also noch 2 genau die ich mir jetzt aufgeschrieben habe und
- 8:34zwar sind das einmal die körperlichen Beschwerden ja also
- 8:37wenn die ständig über Kopfschmerzen oder
- 8:40Bauchschmerzen klagen, die jetzt keine offensichtlichen Ursachen
- 8:43haben. Diese Symptome, wie wie gesagt,
- 8:46Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen, wenn sie ständig
- 8:48darüber klagen. Dann kann das wirklich ein
- 8:53Zeichen dafür sein, dass euer Kind ja an eine Art Depression
- 9:00leidet? Und dann kommt noch ein großer
- 9:03Punkt dazu, und zwar die Reizbarkeit.
- 9:04Wenn die schnell schnell gereizt bar sind, wenn die schnell auf
- 9:09irgendwelche Verbote zum Beispiel anspringen, wenn sie
- 9:13ruckzuck auf 180 sind, wenn man ihnen was sagt, wenn man ihn nur
- 9:16irgendwie den Hinweis gibt, so keine Ahnung, Rheuma, dein
- 9:19Zimmer auf und das Kind dreht komplett frei, dann ja, dann ist
- 9:25das einer der letzten Punkte, die definitiv darauf hinweisen
- 9:28könnten ich fasse ihn mal eben ganz kurz zusammen ja.
- 9:31Also Stimmungsschwankungen, stimmungsveränderungen
- 9:35Veränderungen im Essverhalten, Schlafstörungen.
- 9:39Reizbarkeit und körperlichen Beschwerden.
- 9:43Um dem Ganzen noch einen aufzusetzen der letzte Punkt.
- 9:47Wenn die zum Beispiel 00 Interesse an irgendwelchen
- 9:51Aktivitäten haben. Ja, also angenommen, die haben
- 9:56irgendwelche Sachen gerne gemacht.
- 9:58Und plötzlich. Ist da 0 Interesse da und 0
- 10:02Interesse meine ich nicht, dass sie sich in einem anderen Hobby
- 10:04zu widmen oder ein anderes Interessenfeld sich auftut,
- 10:07sondern dass sie einfach gar kein Interesse mehr haben, weder
- 10:11an Sport an Malen an Musik, hören, an kreativen Dingen, egal
- 10:18was es vorher gerne gemacht haben, wird plötzlich stagniert.
- 10:21Alarmglocken ja, also haben wir jetzt die Punkte?
- 10:27Aufgezeigt, die auf jeden Fall darauf hindeuten, wenn alle
- 10:31Punkte jetzt zutreffen. Dann.
- 10:35Gibt es jede Menge, jede Menge Ansprechstationen, die ich aber
- 10:40dann ganz zum Schluss dann noch mal erörtern möchte, OK.
- 10:46Kommen wir zum zweiten Teil dieser Folge, und zwar die
- 10:50Ursachen was was kann es für Ursachen haben?
- 10:56Die zur Entwicklung einer Depression bei Kindern und
- 10:58Jugendlichen beitragen kann a und da sind es tatsächlich
- 11:03Dinge, die ich mir aufgeschrieben habe, wo ich
- 11:07sage, wenn da 2 Drittel davon zutreffen, dann ist allerhöchste
- 11:10Eisenbahn. Den ersten Aspekt kann man nicht
- 11:15beeinflussen, das ist die Genetik.
- 11:18Die Genetik, die kann, die kann das Kind einfach vererbt
- 11:21bekommen haben. Ja, wenn wenn es irgendwo schon
- 11:27entweder bei euch als Elternteil oder in der Generation davor
- 11:31also spricht bei euren Eltern. Die Veranlagung gegeben hat.
- 11:37Oder dass, dass man weiß OK, da war mein keine Ahnung, mein mein
- 11:43Vater war depressiv oder wie auch immer oder ich bin es.
- 11:45Dann besteht eine 50 prozentige Chance, dass diese Genetik
- 11:49einfach weitergegeben wurde. Kommen wir zu einem Punkt, der
- 11:55meiner Meinung nach einer. Ja, der schlimmsten und.
- 12:02Ja, wie soll ich sagen? Wahrscheinlichsten Punkte sind
- 12:07ist das sind die traumatischen Erlebnisse oder traumatische
- 12:10Ereignisse? So, und da müssen wir einfach
- 12:14mal davon weggehen, dass es immer die schlimmen Dinge sind,
- 12:18wie Missbrauch und Gewalt das sind natürlich die beiden
- 12:21schlimmsten Dinge, die ein Kind erfahren kann, woraus sich eine
- 12:24Depression dann in der letzten Endes dann entwickeln kann.
- 12:28Aber es kann auch einfach sein, dass ein Kind sich
- 12:31vernachlässigt fühlt oder es einen Elternteil verloren hat,
- 12:35sei es durch eine Scheidung oder durch einen Todesfall.
- 12:37Ja, das sind so die häufigsten traumatischen Ereignisse, die
- 12:41ein Kind ereilen kann. Einfach es wird missachtet, es
- 12:45wird geschlagen, es wird missbraucht, es verliert ein
- 12:48Elternteil, verliert eine Bezugsperson in welcher Form
- 12:52auch immer. Für ein Kind ist es natürlich
- 12:54das schlimmste, eines seiner Elternteile zu verlieren.
- 12:57Ja, oder von dem Elternteil ja missbraucht oder geschlagen
- 13:04werden wird dem eigentlich am meisten vertraut.
- 13:08Das ist für mich einer der. Er prägnantesten Punkte, die es
- 13:12da gibt. So familienkonflikte.
- 13:17Die gehen natürlich einher, das sind Sachen.
- 13:23Die eigentlich zu den traumatischen Ereignissen mit
- 13:25mit eingeschlossen werden können, also häusliche Gewalt,
- 13:28Scheidung wie gerade gesagt generell Konflikte ständig
- 13:33wiederkehrende Konflikte in einer Familie, so eine
- 13:36Disharmonie. Die beeinflussen so ein Kind
- 13:40gerade in den jungen Lebensjahren ja auch wenn die
- 13:43Eltern ständig Konflikte haben. Ständige Streits haben
- 13:46Auseinandersetzungen Mißgunst. Ich hab keine Ahnung, schreierei
- 13:52also einfach der Disharmonie, das kann durchaus dazu
- 13:58beitragen, dass ich mein das sind alles Punkte, die auch
- 14:00irgendwo auf der Hand liegen, ja.
- 14:03Und ja, dann gibt es die, dann gibt es die medizinische Seite,
- 14:08die Neurochemie. Das sind Sachen, auch die auch.
- 14:14So ohne weiteres nicht beeinflussbar sind wie ein
- 14:19Ungleichgewicht in in in bestimmten Gehirnchemikalien sag
- 14:24ich jetzt mal durch Serotonin und Noradrenalin Noradrenalin
- 14:30verursacht werden können ja. Die.
- 14:36Das sind chemische Abläufe, die dann im Kopf fehlgeleitet sind
- 14:39oder werden. Die dann wirklich von einem
- 14:42Spezialisten von einem Fachmann, also sprich von einem
- 14:45Psychiater, dann aufgearbeitet werden müssen und dann muss
- 14:48entschieden werden. Wie wird dagegen vorgegangen?
- 14:52Also das sind Sachen. Ja, das passiert, was passiert
- 14:57sogar sehr häufig, dass es irgendwelche Fehlfunktionen und
- 14:59Fehlleitungen im Gehirn gibt es irgendwelche Synapsen nicht
- 15:02verknotet werden, dass Kapseln gebildet werden?
- 15:06Erlebnis Kapseln nenne ich sie immer.
- 15:09In die sich dann ein Kind zurückzieht und wo es alleine
- 15:11nicht rauskommt, das heißt, diese Gehirnchemikalien, die
- 15:15funktionieren halt anders als bei einem in Anführungszeichen
- 15:17gesunden Menschen okay, und das muss definitiv dann auch an.
- 15:24Ja, an an höherer Stelle dann. Erstens diagnostiziert werden
- 15:29und auch dann behandelt werden. Was?
- 15:35In relativ wie soll ich sagen weit verbreiteter Grund ist für
- 15:39eine Depression bei einem Kind oder Jugendlichen sind die
- 15:43äußeren Umstände wie soziale Isolation zum Beispiel.
- 15:47Ja, wenn sie, wenn Sie in der Schule zum Beispiel gemobbt
- 15:51werden, wenn Sie Probleme haben, Freunde zu finden.
- 15:54Wenn wir halt ne Einsamkeit entsteht.
- 15:59Weil das Kind vielleicht nicht so sozial kontaktfreudig ist wie
- 16:03andere Kinder, weil es sich aus irgendwelchen Gründen vielleicht
- 16:06sogar aus irgendeinem der vorausgegangenen Punkte dazu
- 16:09entschlossen hat, lieber in der Isolation zu leben, weil es da
- 16:12irgendwie unverletzbar ist, dann findet natürlich ein sozialer,
- 16:16sozialer Ausschluss statt und eine eigene gewählte Isolation
- 16:20und dass die zu einer Depression führen kann.
- 16:24Ich meine auch. Das liegt auf der Hand und.
- 16:28Er spricht eigentlich für sich selbst, ne?
- 16:33Und? Zu meinem Fazit komme ich
- 16:36gleich. Der nächste Punkt ist und das
- 16:41ist der letzte Punkt, den ich mir jetzt als Ursache notiert
- 16:44habe. Sind chronische Erkrankungen,
- 16:46chronische Erkrankungen wie Diabetes oder Asthma zum
- 16:49Beispiel nur zum Beispiel. Ja.
- 16:53Die dann auch einhergehen, gerade mit Diabetes angenommen,
- 16:56sie müssen sie müssen Spritzen oder Medikamente nehmen oder wie
- 16:58auch immer und sie sind gesundheitlich beeinträchtigt,
- 17:02egal in welcher Form Diabetes und Asthma habe ich jetzt
- 17:05einfach mal so rausgenommen? Das können auch andere
- 17:07chronische Erkrankungen sein. Ja, sei es Morbus Crohn oder was
- 17:11auch immer irgendwelche Nervenkrankheiten ihr wisst, wie
- 17:14ich meine und dass die durch den ganzen Aufwand natürlich
- 17:18natürlich auch zu einer Depression führen können, ist
- 17:22klar. So, und wenn im schlimmsten Fall
- 17:26auch noch diese Krankheit diese chronische Krankheit dafür
- 17:28sorgt, dass das direkte Umfeld Umfeld des Kindes vielleicht
- 17:32sogar genervt darauf reagiert, dann macht es die Sache
- 17:36natürlich nicht besser. Ne, dann macht es das nicht
- 17:40besser so. Das habe ich zum Thema Ursachen
- 17:44zu sagen also. Genetik, traumatische
- 17:47Ereignisse, familienkonflikte. Neurochemie.
- 17:52Soziale Isolation und chronische Erkrankung das sind mögliche
- 17:57Ursachen einer Kindesdepression. Jetzt können wir natürlich zum
- 18:02Thema. Ja, Thema Umgang wie gehe ich
- 18:08damit um? Wenn mein Kind?
- 18:12Respektive das Kind in meiner Familie.
- 18:16Neffe, Nichte, Cousin Cousine ihr wisst, wie ich meine oder im
- 18:20ganz nahen Umfeld, wo man das einfach bewusst mitbekommt ja,
- 18:25wie ist da der adäquate Umgang? Und es ist.
- 18:31Schwer damit umzugehen. Es ist schwer, es ist ja sowieso
- 18:35schon. Also ich bin Elternteil ja und
- 18:38es ist sowieso schon schwer. Ein Kind zu erziehen, immer auf
- 18:43die Bedürfnisse eines Kindes einzugehen.
- 18:47Das ist nicht immer einfach, sondern macht es die Sache
- 18:51natürlich nicht einfacher, wenn irgendwelche symptomatiken
- 18:55Diagnostiken vorliegen und das Kind halt ne anerkannte
- 18:58Krankheit hat man dann auch noch obendrauf nicht sehen kann.
- 19:04Das heißt also wenn das Kind sowieso schon immer nicht
- 19:06konform reagiert, ist es natürlich und da brauchen wir
- 19:10uns nichts vormachen, um so schwerer damit umzugehen.
- 19:14Rein von der Intension rein vom täglichen, also vom Ablauf.
- 19:19Im Alltag ist es wahnsinnig schwer, damit umzugehen.
- 19:23Man hat Ängste, man hat sorgen, man hat auch Verpflichtungen.
- 19:27Mhm. Und dann habe ich hier ein paar
- 19:30Punkte aufgeschrieben, das wirklich die sind jetzt auch nur
- 19:33so als Tipp gemeint das sind die Punkte, die mir so am Schirm
- 19:36gekommen sind. Ich hoffe, das ist im Sinne von
- 19:40euch, die ihr euch das jetzt anhört.
- 19:42Dass das Tipps sein können, die auch für euch ja anerkennen
- 19:47könnt. Man wir brauchen nicht darüber
- 19:53zu reden, dass man. Als als als als Unterstützung
- 19:58des kranken Kindes. Dass man Verständnis für
- 20:02aufbringen muss, dass man dem Kind.
- 20:05Aufmerksam zuhören sollte ja und die Gefühle des Kindes, wenn es
- 20:09dann vielleicht sogar in der depressiven Phase ist, dass man
- 20:13es ernst nimmt, ohne es zu verurteilen oder zu kritisieren.
- 20:17Ja, man muss dem Kind einfach das Gefühl geben, es ist in
- 20:21Ordnung, traurig zu sein, besorgt zu sein, ängstlich zu
- 20:25sein und das nicht in wie soll ich sagen ja in den Zwang
- 20:31verpackt, so von wegen jetzt stell dich nicht so an.
- 20:35Du hast doch gar keinen Grund es ist doch alles in Ordnung?
- 20:38Ja, guck mal, du hast dein eigenes Zimmer guck mal, du hast
- 20:40zu essen, guck mal geh doch mal raus mit den Kindern und spielen
- 20:44mit denen. Nehmt das bitte ernst, wenn euer
- 20:48Kind das nicht kann. OK so und das kommt direkt zu
- 20:52meinem zu meinem nächsten Punkt, dass man eine sichere Umgebung
- 20:55schafft, ja, wo das Kind sich wirklich sicher und geborgen
- 20:59fühlt, wo es wo es eine Rückzugsmöglichkeit hat, wo es
- 21:03aber auch immer wieder die Möglichkeit hat, euch
- 21:07anzusprechen, sie zu kommunizieren, sich zu äußern
- 21:11ist einfach keine Angst haben muss, dass es nicht wahrgenommen
- 21:15wird. Oder nicht?
- 21:17Wichtig genug genommen wird ja so und ja und ihr müsst
- 21:23natürlich auch im Umgang darauf achten, mit der Umgebung.
- 21:28Dass es immer auf dem Schirm habt, so scheiße, wie sich das
- 21:32anhört, dass das Kind nicht die Möglichkeit hat, ja.
- 21:37Sich selbst zu verletzen. Weil auch das kommt bei Kindern
- 21:41schon vor das ist nicht, wie wir das jetzt wahrscheinlich im Kopf
- 21:46habt mit der Rasierklinge oder was das meine ich gar nicht
- 21:49nein. Hab das einfach im Auge, dass es
- 21:53sich nicht mit Spielzeug verletzt, sich nicht den Kopf
- 21:57irgendwo ein Haut oder? Ja, auch nicht aggressiv im
- 22:02Umgang mit anderen Kindern ist. Ja.
- 22:05So. Ihr müsst auch dem Kind
- 22:11klarmachen, dass es in Ordnung ist, wenn man sich Hilfe sucht.
- 22:18Jetzt komme ich zu dem Punkt, den ich am Anfang gesagt habe,
- 22:20da kommen wir später zu Hilfe heißt in dem Fall.
- 22:25Psychologe oder Therapeut? Klar aber.
- 22:29Wenn es im im in der Schule ist, da gibt es schulberater und es
- 22:35gibt vertrauenswürdige Bezugspersonen.
- 22:37Nennt sich das in der Schule, die dürft ihr kontaktieren.
- 22:41Die sind dafür da und meistens auch.
- 22:44Ich hoffe, dass es in den meisten Schulen so ist.
- 22:46Ich kenne es selber aus dem Alltag.
- 22:47Als ich noch andere gearbeitet habe, war es häufig nicht so.
- 22:50Ich kenne die Problematik, dass die Lehrer hoffnungslos
- 22:53überfordert sind. Ich weiß das aber es gibt auch
- 22:57Schulpsychologen. Also es gibt jede Menge
- 22:59Anlaufstellen und Ansprechpartner, an die man sich
- 23:02wenden kann, wo man dieses Problem.
- 23:05Publik machen kann, wo man drüber reden muss, ja, ich würde
- 23:09allerdings tatsächlich also wenn ich jetzt vor der Entscheidung
- 23:12stehen würde ich würde erst den Weg zum Psychologen oder
- 23:16Therapeuten suchen, um da ein Fundament zu haben weil seien
- 23:21wir ehrlich das ist das, was ich gerade gesagt habe in der Schule
- 23:25ist es häufig so, dass die Lehrkräfte und zwar die können
- 23:30nix für, aber die sind überfordert.
- 23:32Ja. Ich kenne den Schulalltag, ich
- 23:35weiß, wie problematisch der ist. An sämtlichen Schulformen und
- 23:38wir sprechen hier. Es ist egal, ob ob überhaupt
- 23:42real oder also Realschule, Hauptschule oder Gymnasium oder
- 23:45Gesamtschule. Es herrscht ein Lehrer Mangel.
- 23:51Und so, da schaltet sich meine Kaffeemaschine ab, sollen wir
- 23:54abwarten. Passiert.
- 23:59Doch falls jemand auf Toilette muss, dann ist das Geräusch
- 24:01nicht förderlich. Ich weiß so es herrscht NN,
- 24:04Lehrer, Mangel im Kollegium. Und die sind schon froh, wenn
- 24:08sie ihren Alltag bewältigt bekommen, wirklich?
- 24:12Und manche, die haben auch resigniert ich weiß um die
- 24:15Problematik, ich weiß das. Ich kenne beide Seiten, ich
- 24:20kenne die Seiten der schwierigen Schüler und die Seiten der der
- 24:23Lehrer, die einfach resigniert haben und ich kenne aber auch
- 24:26die Lehrer, die immer noch so ambitioniert sind und sagen
- 24:28Boah, ich schaff das die wirklich noch eine Mission haben
- 24:31ja, das müsst ihr euch selber eruieren ob an eurer Schule, wo
- 24:35das Kind eingeschult ist oder zur Schule geht, ob ihr da den
- 24:40den Bezugslehrer, ob ihr den für befähigt haltet?
- 24:45Trotzdem wäre mein meine Intention, wäre erst mal.
- 24:49Sich Hilfe an offizieller Stelle zu wenden zu suchen, ja so.
- 24:57Der nächste Punkt ist. Bietet eurem Kind.
- 25:04Ausweichmöglichkeiten, also Aktivitäten an die dem Kind
- 25:09Freude bereiten. Das ist vielleicht regelmäßig
- 25:14Sport, macht vielleicht keine Ahnung, irgendwie mal oder sich
- 25:19mit Kunst beschäftigt Musik oder auch zusammen einfach mal
- 25:22kochen. Gemeinsame Familienaktivitäten
- 25:24wie zusammen kochen einen Ausflug machen, abends
- 25:28vielleicht mit Fernseher auszumachen und sich zusammen
- 25:32hinsetzen. Ein ganz wichtiger Punkt ist und
- 25:36da spreche ich aus leidvoller Erfahrung ich habe auch lange
- 25:38schleifen lassen, muss ich ehrlicherweise zugestehen
- 25:40zusammen essen, weil die Kommunikation am Esstisch ist
- 25:45extrem wichtig. Ja, die ist extrem wichtig.
- 25:51Und die fördert einfach dieses Zugehörigkeitsgefühl bei allen
- 25:55Beteiligten. Einfach guck mal, wir sitzen als
- 25:58Familie hier, ja und wenn ihr alleine erziehen mit eurem Kind
- 26:03seid, dann seid ihr auch eine Familie.
- 26:05Eine zweiköpfige dreiköpfige Familie ich hab keine Ahnung, ja
- 26:10bietet eurem Kind das Gefühl von Sicherheit, ja so.
- 26:15Es stärkt nicht nur stärkt nicht nur ihr Kind, sondern auch
- 26:19selber und auch den Umgang untereinander, ja und wenn es
- 26:22Konflikte am Tag gab, in welcher Form, egal in welcher Form auch
- 26:26immer, erklärt die ja, klärt die am besten, bevor irgendeiner ins
- 26:31Bett geht. Den Rat kann ich euch nur geben.
- 26:34So und dann in so einem Zuge dann auch bei so einem Gespräch
- 26:38am Esstisch oder oder ihr macht sowas wie ein tägliches
- 26:42tägliches Ritual, wie abends mal eben kurz über den Tag
- 26:45quatschen, dann geht ruhig mal her und stärkt das
- 26:49Selbstwertgefühl eures Kindes. Ja, ermutigt das Kind einfach
- 26:53mal sich selbst zu schätzen und mal die positiven Eigenschaften
- 26:57und Fähigkeiten zu benennen, sollte man darüber nachdenken
- 27:00was kann ich eigentlich so? Und wenn es, wenn ihr seht, es
- 27:03hat irgendwas gut gemacht? Verdammt, lobt euer Kind.
- 27:08Wenn ihr einem Kind immer nur die negativen Dinge vorhalten.
- 27:13Dann gibt es nicht Spirale, die brauche ich nicht zu erklären,
- 27:16wohin die führt ja, die brauche ich euch nicht zu erklären.
- 27:22Und dann kommen wir zum letzten Punkt Wir sitzen am Esstisch und
- 27:26quatschen miteinander. Dann guckt.
- 27:30Dass auf diesem Esstisch ja auch eine gute Ernährung steht.
- 27:36Mit guter Ernährung meine ich wirklich darauf achten, dass ihr
- 27:40euch gesund ernährt. Es ist wissenschaftlich
- 27:42erwiesen, dass Ernährung. Großteil dazu beiträgt, dass die
- 27:49Depression eingedämmt wird. Es heißt nicht wenn ich jetzt
- 27:53den ganzen Tag mit Gemüse und Salat esse, werde ich geheilt
- 27:56werde das nicht. Aber es nimmt einen Faktor X der
- 28:01Depression weg ist, egal ist, egal egalisiert sich quasi ja.
- 28:08Und dann sorgt dafür, dass das Kind ausreichend schläft.
- 28:11So. Das sind all die Sachen, die man
- 28:16tun kann. Also wir fassen auch den letzten
- 28:22Punkt zusammen, also Unterstützung und Verständnis
- 28:27bieten, ist eine sichere Umgebung schaffen.
- 28:30Ruhig dem Kind sagen, es ist okay, sich Hilfe zu suchen,
- 28:33gemeinsam. Und mit hilfesuchend zum
- 28:36Therapeuten heißt auch nicht unbedingt da hin und warte
- 28:39draußen es gibt genug Therapeuten, die das auch
- 28:42zusammen mit einem Elternteil machen oder mit beiden
- 28:44Elternteilen machen ja also da würde ich tatsächlich mich
- 28:49wirklich genau informieren, was da die beste Variante ist
- 28:55Aktivitäten anbieten ja, die dem Kind auch Freude bereiten das
- 28:58Selbstwertgefühl des Kindes steigern und für ausgewogene
- 29:03Ernährung und ausreichend Schlaf sorgen.
- 29:06So. Und was ich jetzt noch mal
- 29:08hinten hinten anfügen möchte das, was ich hier alles benannt
- 29:13habe, das ist individuell zu sehen.
- 29:16Das trifft hier nicht auf jedes Kind zu, um Gottes Willen, aber
- 29:21wenn es das tut, bitte ich euch von Herzen sucht euch
- 29:26professionelle Hilfe, ihr seid dem ganzen schutzlos
- 29:31ausgeliefert, ihr seid keine Therapeuten, auch ihr seid nur
- 29:34Eltern nur in Anführungszeichen. Ihr könnt Kinder vielleicht
- 29:37erziehen? Ihr könnt sie aber nicht heilen.
- 29:41Wenn ein Kind. Ne Grippe hat ja, dann könnt ihr
- 29:45auch nicht hingehen und ihm die Grippe wegnehmen.
- 29:47Ihr könnt nur dafür sorgen, dass es vielleicht vom Zeitraum her
- 29:52ein bisschen reduziert wird, aber ihr könnt es nicht
- 29:55verhindern, wenn die Gruppe da ist, müsst ihr es pflegen und
- 29:58genauso verhält sich das mit dieser Depression.
- 30:00Auch ihr müsst die Depression pflegen, die ist da.
- 30:06Die ist einfach da. So und dann müsst ihr hergehen
- 30:10und sagen alles klar ist so. Also guck mal, was wir dagegen
- 30:15tun können. Und dafür braucht ihr
- 30:18professionelle Hilfe. Nochmal mein Rat, ein Therapeut
- 30:22oder Psychologe. Psychiater.
- 30:25Und vielleicht danach erst mitten im Befund an die Schule
- 30:29rantreten? Ich glaube, das ist der
- 30:30sinnvollste Weg. Das ist alles nur alles das, was
- 30:34ich euch jetzt hier gesagt hab in 30 Minuten.
- 30:37Ist meine Meinung. Ist mein mein Mindset?
- 30:42Ja, das steht nicht geschrieben im Internet steht nicht
- 30:46geschrieben auf irgendeiner Rechtsklar, das ist meine
- 30:49persönliche Meinung, wie man damit umzugehen hat, ja.
- 30:52Aufgrund von Erfahrungen, Recherchen in Umgang damit und
- 30:56auch im Erlebten weil ich habe in den Zeiten in Zeiten, wo ich
- 30:59an den Schulen gearbeitet hab, mit depressiven Kindern zu tun
- 31:02gehabt. Die auch wirklich
- 31:03verhaltensauffällig waren und wo ich dann wirklich viel, viel
- 31:07Arbeit rein investieren musste, bis da eine Vertrauensbasis
- 31:11geschaffen wurde und so weiter. Ich will jetzt gar nicht drauf
- 31:13eingehen. Jedenfalls weiß ich, wovon ich
- 31:16rede deswegen auch vorhin meine etwas weitergehende Ausführung,
- 31:20was die Lehrkräfte angeht ich weiß um die Überforderung et
- 31:23cetera PPOK. Ich hoffe.
- 31:29Ich hoffe, dass ich mit der Folge und auch mit den kommenden
- 31:32Folgen. Weil morgen wird es
- 31:35wahrscheinlich um das Thema Borderline bei Kindern und
- 31:38Jugendlichen gehen, wobei ich da wahrscheinlich die Jugendlichen
- 31:41in Focus nehme. Und ich hoffe einfach, dass ich
- 31:46mit dieser Themenwoche so ein bisschen.
- 31:49Ja, so ein bisschen an einer ein aha Effekt auch irgendwo auslöse
- 31:52so oh Scheiße, das könnte ja sein, dass mein Kind vielleicht
- 31:56gar kein ADHS sagt oder kein, das ist verhaltensauffällig ist
- 32:01oder wie auch immer weil. Das möglich ist, dass das hat
- 32:05und dass es das hat zum Thema ADAS werde ich auch noch was
- 32:08sagen, ja, aber nicht mehr heute.
- 32:12In diesem Sinne ihr Lieben habt einen schönen Restsonntag und
- 32:16ich danke euch fürs Zuhören. Ja, bis zum nächsten Mal euer
- 32:20Sven.