Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: ÖPNV-Streik dauert an
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 2. Februar. Minus 6 Grad am Morgen, Busse und U-Bahnen fahren nicht. Die Tragödie vom U-Bahnhof Wandsbeck-Markt. Psychisch kranke Frau rast mit Auto auf Gruppe zu. Kritik an Betreuung von Long-Covid-Patienten. Minus 6 Grad am Morgen, Busse und U-Bahnen fahren nicht. Die Woche begann heute frostig. Am Wetter wird sich langsam erst im Verlauf der Woche etwas ändern. Der Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr ist glücklicherweise auf 24 Stunden begrenzt, also morgen wieder vorbei. Verdi fordert für die Hochbahnbeschäftigten unter anderem eine Lohnsteigerung von 7,5 Prozent in Verbindung mit einer sozialen Komponente für die unteren Entgeltgruppen, die Erhöhung der Auszubildendenvergütung um 7,5 Prozent und die Einführung eines Mietkostenzuschusses in Höhe von 200 Euro pro Monat für Auszubildende. Bei der ersten Verhandlungsrunde am Freitag legten die Hochbahnarbeitgeber laut Verdi kein Angebot vor. Die Tragödie vom U-Bahnhof Wandsbeck-Markt, bei der am Donnerstagabend eine 18-Jährige von einem 25 Jahre alten Mann unvermittelt vor eine einfahrende U-Bahn gezerrt und mit in den Tod gerissen wurde, sorgt bundesweit für Entsetzen. Während Familie und Freunde um die junge Iranerin trauern, werden immer mehr Details über den Täter bekannt. Der junge Mann kam vor weniger als zwei Jahren nach Hamburg und stammt ursprünglich aus dem Südsudan. Er war offenbar bereits zuvor aufgefallen. Nach Informationen des Abendblatts hatte der 25-Jährige zwei Tage vor der Tat auf St. Pauli randaliert. Er war im Etablissement Paradise Point of Sex. Als das Laufhaus am Dienstagmorgen schließen sollte, wollte der Mann, der unter dem Einfluss von Drogen und möglicherweise Alkohol stand, nicht gehen. Er begann zu randalieren und mit dem Mobiliar zu werfen. Als die Polizei erschien, leistete er Widerstand und verletzte einen der Beamten leicht. Die Polizisten konnten ihn schließlich mitnehmen. Der 25-Jährige wurde später jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt, da keine Haftgründe vorlagen. Dramatische Szenen in Sichtweite der Anschlussstelle Hittfeld an der Autobahn A1 bei Hamburg. Auf dem Gelände der Aral-Tankstelle an der Jesteburger Straße soll eine Autofahrerin auf drei Personen zugefahren sein, die am Nachtschalter warteten. Das berichten Zeugen. Die drei Jugendlichen hätten ausweichen und sich anschließend im Shop der Tankstelle in Sicherheit bringen können. Der Tankwart setzte einen Notruf an die Polizei Seevetal ab. Die alarmierten Beamten trafen die mutmaßliche Verursacherin, eine 62 Jahre alte Frau, noch vor Ort in ihrem Pkw an. Sie befand sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Harburg am Sonntag. Wer mit der S-Bahn durch Hamburg unterwegs ist, was heute ging, weil die Deutsche Bahn nicht bestreikt wurde, für den sind Baustellen an den Bahnstationen zum alltäglichen Bild geworden. Ob in Langenfelde, an der Holstenstraße, am Berliner Tor oder in Heimfeld, es wird überall gebuddelt. Was zudem auffällt, an vielen Stellen geht es äußerst langsam voran. Gleichzeitig sind bereits wie in Sylldorf und Blankenese neue Bauarbeiten geplant. Für den Verein Prellbock ist das ein Unding. Die Initiative hat eine Dokumentation von Problembaustellen zum Thema S-Bahn in Hamburg vorgelegt, die bitter ausfällt. Verlassene Baustellen, abgezogene Mitarbeiter, herunterhängende Kabel, fehlende Fahrstühle, keine nennenswerten Tätigkeiten über Monate und Stolperfallen zählt der Verein auf. Prellbock fordert deshalb einen runden Tisch, um einen Aktionsplan zu erstellen, damit die Baustellen endlich ein Ende nehmen. Die Deutsche Bahn hält das nicht für nötig. Hamburg ist bei der Betreuung von Patienten mit Long-Covid nicht gut aufgestellt. Das jedenfalls findet die grünen Bundestagsabgeordnete und Gesundheitsexpertin Linda Heitmann, die sich zuletzt intensiv mit dem Thema befasst hat. In Hamburg werde der Handlungsbedarf bei dem Thema besonders deutlich, sagte Heitmann dem Abendblatt. Am UKE findet Forschung zu postviralen Erkrankungen statt. Einen Schwerpunkt hat die Uniklinik darauf aber nicht, so Heidmann. Und zur Versorgung gibt es derzeit keine entsprechende spezialisierte Anlaufstelle für Long-Covid- oder ME-CFS-Betroffene. Auch die medizinischen Versorgungszentren, MVZs, können meist nur eine hausärztliche oder symptomorientierte Grundversorgung leisten, ohne gezielte Diagnostik- oder Therapieangebote für diese komplexen Erkrankungen. Das führe dazu, dass Patientinnen und Patienten häufig auf private Netzwerke, Selbsthilfegruppen oder bundesweite Initiativen ausweichen müssen, um sich überhaupt über Behandlungsmöglichkeiten und aktuelle Studien zu informieren. Zwölf Jahre ist es her, dass der HSV dem FC Bayern München zuletzt einen Punkt abbringen konnte. Am 20. September 2014 trennten sich beide Teams torlos im Volksparkstadion. Danach gab es in regelmäßigen Abständen deftige Klatschen für die Hamburger, bis zum 2 zu 2 am Sonnabendabend. Aus Sicht der Münchner Spieler und Verantwortlichen hatte ein Mann daran einen großen Anteil. Schiedsrichter Harm Osmers. Der gebürtige Bremer sei mit dem Spiel etwas überfordert gewesen, urteilte unter anderem Bayerns Sportvorstand Max Eberl. Osmas habe viele Situationen nicht gut eingeschätzt. Außerdem sei der unparteiische auf viele Zeitspielfallen des HSV hereingefallen. Bayern-Trainer Vincent Kompany schlug ähnliche Töne an. Ich hatte das Gefühl, dass deutliche Situationen kompliziert gemacht worden sind, sagte der ehemalige HSV-Spieler. Es gab heute 16 Minuten Nachspielzeit, es hätten aber auch 20 oder 25 Minuten extra sein können. Das sagt viel über dieses Spiel aus, es war intensiv. Streitpunkt waren vor allem zwei aus bayerischer Sicht nicht gegebene Elfmeter in der Nachspielzeit und der Strafstoß für den HSV, den Fabio Vieira in der ersten Halbzeit zum 1 zu 0 verwandelte. Der DFB wollte sich auf Abendblatt-Anfrage nicht öffentlich zur Kritik des Tabellenführers äußern. Der Verband teilte aber mit, sich in Gesprächen mit den Münchnern zu befinden. Die Gemüter sollen offenbar durch eine vertrauliche Kommunikation wieder beruhigt werden. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.