Latest / Gin And Talk / Ingo C. Peters über Hotellerie, Exzellenz und Haltung
Transcript
- 0:00Speaker 0: In einem Hotel, so empfinde ich das.
- 0:01Speaker 0: Zumindest sind die Zimmer nicht sexy.
- 0:05Speaker 0: Zimmer müssen komfortabel sein, muss große begehbare Duschen haben... Es muss also alles schön sein.
- 0:12Speaker 0: aber was den Appeal des Hotels ausmacht ist dass die Restaurants, die Bars und Spa etc.
- 0:20Speaker 0: wo du sagst okay das ist so das Herz und die Seele wo sich dann auch die Schultern reiben von hoffentlich ein paar Leute aus der Stadt trifft und nicht nur Hotelgäste.
- 0:28Speaker 0: heute geht es eigentlich um emotionale Intelligenz.
- 0:31Speaker 0: Ich muss den Gast abholen, der Gast muss das Gefühl haben er wird wirklich also auch als Gast und ernst genommen und man freut sich dass er kommt und man muss eine Brücke bauen dass man irgendwie wo bekomme ich ihn?
- 0:44Speaker 0: Wo kommen sie her?
- 0:46Speaker 0: Warum sind Sie in Hamburg?
- 0:47Speaker 0: ist das jemand der gerne Kunstdiebhaber ist oder der Kultur der gerne Musik hat, der in die Elbphilharmonie gehen möchte oder es ist jemand der sich vielleicht architektonisch für die Stadt interessiert, dass man den Anklüpfungspunkt bekommt?
- 1:00Speaker 1: Herzlich willkommen!
- 1:01Speaker 1: Mein Name ist Daniel Fürg und ich freue mich sehr, euch heute zu einer neuen Episode Gen & Talk begrüßen zu dürfen.
- 1:08Speaker 1: Mein heutiger Gast ist Ingo Peters.
- 1:11Speaker 1: Seit über fünfundzwanzig Jahren ist er Direktor des Hotels vier Jahreszeiten in Hamburg – eines der renommiertesten Grandhotels Europas.
- 1:21Speaker 1: Was er dort geschaffen hat, ist weit mehr als ein Ort zum Übernachten.
- 1:25Speaker 1: Es ist ein Mikrokosmos-hansiatischer Gastfreundschaft geprägt von Haltung, Exzellenz und einem kompromisslosen Anspruch an sich selbst und sein Team.
- 1:35Speaker 1: Ich wollte von ihm wissen was wahre Gastlichkeit heute ausmacht, warum Service nie stehen bleiben darf und wie man ein traditionsreiches Haus in die Zukunft führt ohne seine Seele zu
- 1:46Speaker 1: verlieren.".
- 1:47Speaker 1: Wenn dir diese Episode von Genertalk gefällt, folge uns bei Spotify, Apple Podcast oder wo auch immer du gerne Podcasts hörst und hinterlasse uns eine gute Bewertung.
- 1:57Speaker 1: Diese und viele weitere Episoden findest du als Video-Podcast auf unserem YouTube Kanal.
- 2:03Speaker 1: Jetzt aber viel Spaß beim Zuhören – schön dass ihr alle wieder mit dabei seid!
- 2:17Speaker 0: Herzlich willkommen an unseren Bartresen.
- 2:20Speaker 0: Herzlich Willkommen
- 2:22Speaker 1: zu einer neuen Folge Gin
- 2:24Speaker 0: and Talk!
- 2:26Speaker 0: Mach es dir gemütlich, lehne dich zurück und tauche ein in die verrucht düstere Atmosphäre unserer
- 2:34Speaker 1: Studio-Bar.
- 2:43Speaker 1: Lieber Ingo Peters ich freue mich sehr dass wir uns heute in Hamburg treffen können Service über Leidenschaft, über Hotellerie, über Perfektion und Anspruch sprechen können.
- 2:58Speaker 1: Herzlich willkommen!
- 2:59Speaker 0: Ja vielen Dank dass ich hier sein darf.
- 3:01Speaker 1: Sie sind seit über fünfundzwanzig Jahren Direktor dieses Hauses Und sie haben ja sogar noch eine längere Verbindung zu diesem Haus.
- 3:09Speaker 1: Wir haben ja hier mal angefangen als Praktikant im Impaschen-Uniform in den Achtzigern war das.
- 3:19Speaker 1: verbindet sie eigentlich mit diesem Haus tatsächlich.
- 3:22Speaker 1: Also natürlich diese lange Beziehung, aber was hat Sie damals vielleicht schon so sehr fasziniert?
- 3:28Speaker 1: Dass Sie vielleicht auch emotional so früh eine Verbindung zu diesem Haus aufgebaut haben.
- 3:33Speaker 0: Ja ich komme ja aus gar keiner Hoteliers oder Gastronomie-Familie sondern so eine richtig typischen Akademikerfamilier.
- 3:41Speaker 0: in was weiß ich wie vielen Generationen richt der Anwälte Ärzte mein Vater Architekt meine Mutter Apothekerin und Ich hätte natürlich auch studieren können nach dem Abitur, aber irgendwie lag mir das nicht und ich wollte was Praktisches machen.
- 3:59Speaker 0: Hörte so ein bisschen abgedroschen an, aber ich wollte also auch interessante Leute treffen.
- 4:03Speaker 0: Ich wollte die Welt bereisen – nicht Urlaubs-Missionen wirklich arbeiten!
- 4:07Speaker 0: Und bin dann in einer Zeitschrift, die hieß Abi da wurden so verschiedene Berufsbilder vorgestellt auf den Beruf des Hoteliers gestoßt Und dann habe ich mir das zu dürfen, glaube ich vier Seiten.
- 4:19Speaker 0: Und so jeder sagt ja, genau, genau!
- 4:22Speaker 0: Das ist was ich gerne machen möchte und hab auch schon vorher so Bücher gelesen Arthur Hayley Hotel, das wurde nachher in den USA verfilmt und das Adlon Buch habe ich gelesen
- 4:33Speaker 0: usw.,
- 4:34Speaker 0: diese Hotellwelt, dass es eigentlich genau das was du machen möchtest und hat mich zum Ärger meiner Eltern tatsächlich hier im Hotel Viasen beworben Weil ich gedacht habe, wenn dann willst du auch in die Spitzenhotellerie und willst auch im besten Haus am Platz deine Ausbildung machen.
- 4:53Speaker 0: Und so bin ich denn hier in Pferias halt gelandet?
- 4:56Speaker 0: Das war nicht so ganz einfach weil ich mir das jetzt auch nicht um wie fünf Jahre vorüberlegt hatte.
- 5:00Speaker 0: und als ich bei der Personalschefin Frau Jakobs das sagte sie also Herr Peters wir haben so drei vier Jahre Vorlauf und eigentlich sind Sie viel zu spät!
- 5:10Speaker 0: Aber ich habe mich nicht abbringen lassen.
- 5:11Speaker 0: Vor Jakobs, also dessen noch alles meine Vorzüge und meine Qualität.
- 5:14Speaker 0: Ich hab auch Abitur gemacht usw.
- 5:16Speaker 0: Und es kann doch sein vielleicht sagt jemand ab oder so dann können sie mich doch anrufen.
- 5:22Speaker 0: So!
- 5:22Speaker 0: Und ich hab zu das Gefühl gehabt die Chemie stimmte zwischen ihr und mir.
- 5:26Speaker 0: und tatsächlich genau eine Woche später klingelt das Telefon und sie sagte wir haben Platz frei.
- 5:31Speaker 0: Ich habe nie nachgefahren ob tatsächlich einer abgesagt hat oder nicht.
- 5:34Speaker 0: Ich war nur froh dass ich den Posten bekommen habe Und seitdem ist das meine Leidenschaft.
- 5:40Speaker 0: Da ist kein Beruf für mich, also auch keinen Job.
- 5:43Speaker 0: Der Beruf kommt von Berufung.
- 5:45Speaker 0: Für mich ist es eine Lebensaufgabe hier an der Spitze dieses Hotels, seit über twenty-fünf Jahren stehen zu
- 5:51Speaker 0: dürfen.".
- 5:52Speaker 1: Sie sind ja danach dann auch ins Ausland und haben sich viel angeschaut, haben an verschiedensten Orden gearbeitet.
- 5:58Speaker 1: Es gibt sehr viele da draußen in dieser globalen Hotelerie.
- 6:02Speaker 1: Es gab ganz tolle Häuser, es gibt auch andere... Nationen, andere Länder in denen die Luxus-Rotellerie vielleicht sogar noch mehr Möglichkeiten hat.
- 6:11Speaker 1: Weil vielleicht auch das Preisgefüge ein anderes ist weil man vielleicht auch mehr machen kann wie auch mal.
- 6:16Speaker 1: Sie haben aber trotzdem irgendwann gesagt ich komme wieder zurück nach Hamburg und ich komm wieder zurück in dieses Haus.
- 6:21Speaker 1: Ja
- 6:21Speaker 0: das wird oft so geschrieben ja auf das natürlich für jeden Journalisten.
- 6:26Speaker 0: also die super Story.
- 6:28Speaker 0: Aber es ist tatsächlich nicht zu gewesen.
- 6:31Speaker 0: Ich bin Wie gesagt, direkt nach der Ausbildung ins Ausland gegangen.
- 6:35Speaker 0: Ich war fünfzehn Jahre insgesamt im Austern und vielleicht sogar ein bisschen länger.
- 6:39Speaker 0: Erst in London dann war ich in New York, dann bei Boston, dann vieler Delphia, dann in Kalifornien also acht Jahre Summersummer um USA Und dann war sich sechs Jahre in Asien drei Jahre Thailand, drei Jahre Indonesien.
- 6:51Speaker 0: wie in Jakarta gearbeitet Für Mandarin Oriental vorher in den USA auch für Ritzkarten und die Idee war eigentlich nach Asien wieder zurück zu gehen In die USA.
- 7:02Speaker 0: Mein damaliger Lehrherr Gerd Brandner, zu dem ich immer noch sehr gute Beziehungen pflege, der hat es gerade vor zwei Wochen fünfundundachzig geworden und hat auch bei uns im Hotel groß gefeiert.
- 7:13Speaker 0: Der sagt dann meine Junknachter Lehre du bist Europäer hast hier deine Wurzeln deiner Ausbildung Du musst was Neues sehen!
- 7:22Speaker 0: Du musst in die USA rüber gehen Und da machst du so ca fünf Jahre und dann sag denn danach musst du nach Asien gehen, dann machst du nochmal fünf Jahre Und dann kannst du dir eigentlich aussuchen, was du machen möchtest.
- 7:33Speaker 0: Dann weißt du obst du wieder nach Europa willst?
- 7:36Speaker 0: Obst du in Asien bleiben willst oder die USA zurückgehen willst.
- 7:39Speaker 0: Dann klappt ja immer nicht ganz so.
- 7:40Speaker 0: Ich war keine fünf Jahre in den US, sondern waren dann acht Jahre geworden.
- 7:45Speaker 0: und wie gesagt war ich hier in Asiens auch sechs Jahre geworden.
- 7:48Speaker 0: Und dann war die Idee in die USA zu gehen mit manneren Orienteln, weil wir dort ein neues Hotel im Vertrag unterschrieben hatten in Chicago Da die Gruppe gesagt, pass auf Peters.
- 8:01Speaker 0: Du machst noch ein bisschen länger in Jakarta.
- 8:04Speaker 0: da waren damals diese ganzen Studenten unwohn.
- 8:07Speaker 0: und dann gehst du und gehst nach Chicago.
- 8:09Speaker 0: Ich hatte eine grüne Karte das passte alles hatte acht Jahre drüben Erfahrung gesammelt.
- 8:14Speaker 0: also es war eigentlich geritzt.
- 8:16Speaker 0: Und dann kam auf einmal überraschenderweise Das Angebot dass das vier jahreszeiten verkauft wurde und das hat ruffles gekauft in singapur.
- 8:26Speaker 0: Und das Interessante war, dass ich der Gruppe von Ruffels... Da war der Richard Helfer.
- 8:30Speaker 0: Der war Präsident und Chairman plus eine Autorage vom Business Development Vice-President
- 8:35Speaker 0: usw.,
- 8:35Speaker 0: da waren in Jakarta weil die dort einen Hotel bauen wollten.
- 8:40Speaker 0: und dann guckt man sich immer an was gibt es für Hotels?
- 8:42Speaker 0: Wo?
- 8:42Speaker 0: wie ist der Markt?
- 8:43Speaker 0: Wo ist die Nische?
- 8:44Speaker 0: Wenn so etwas kommt, dann habe ich immer eine Regel im Hotel wenn solche Leute ins Hotel rankommen, dann mache ich das persönlich und lass das nicht jemandem empfangen machen.
- 8:52Speaker 0: Und so ist das auch passiert.
- 8:53Speaker 0: und wenn man ein guter Gastgeber ist, dann lässt man ihn einfach gehen.
- 8:55Speaker 0: So sagt er noch Getränk anbieten, Kaffee.
- 8:58Speaker 0: Dann klatscht man noch ein bisschen und dann war es auch so dass wir uns unterhalten haben, wo ich denn herkomme.
- 9:03Speaker 0: Ich sage ja von Hamburg und Toll und Wurm für Ja.
- 9:06Speaker 0: sein Mensch vier Jahre seit dem Hotel und was hatte wurde damals von Westen gekauft als es hier verkauft wurde?
- 9:14Speaker 0: Er hat für Westen gearbeitet!
- 9:16Speaker 0: Und daher kannte er das und war sowieso weltweit bekannt.
- 9:18Speaker 0: Und ich sage, Mensch, ich habe auch für Westin wo?
- 9:21Speaker 0: Ach bei meinem Freund Bo, du hast sich gesagt ja!
- 9:23Speaker 0: Und da war dann... Er war vorbei und so.
- 9:26Speaker 0: So kam das dass wir uns verstanden haben.
- 9:29Speaker 0: Ja und dann irgendwie ein zwei Jahre später hat er dann dieses Hotel zum Kauf angebohnt wird.
- 9:34Speaker 0: Der hab doch den Peters getroffen der hat doch da gelernt.
- 9:37Speaker 0: Der ist hier in Hamburg aufgewachsen.
- 9:39Speaker 0: Das wäre doch genau der richtige Mensch.
- 9:40Speaker 0: Und so kam das dann, damit im Prinzip wie die Jungfortz und Kinder, dass dieser Anruf kam ob ich wieder nach Hamburg zurückgehen wollte.
- 9:48Speaker 0: Hatte aber schon nöntlich zugesagt, dass wir da nach Chicago hin wollten... ...aber wie es dann so war bin ich in Hamburg gelandet habe ich auch nie bereut weil dieses Hotel hat zwar eröffnet aber nicht als Mannlerin Oriental.
- 10:01Speaker 0: Irgendwie hat dann der Entwickler die Finanzierung nicht hinbekommen.
- 10:05Speaker 0: Und das ist jetzt das Peninsula on Michigan Avenue, eines der feinsten Hotels in Nordamerika aber wie gesagt kein Mandarin Oriental Zoo.
- 10:12Speaker 0: also so bin ich dann zufälligerweise nicht ganz zufähig Aber zurück nach Hamburg gekommen.
- 10:18Speaker 0: aber es war nicht der Plan hier wieder herzukommen und darauf habe Ich nicht hingearbeitet hat sich einfach so ergeben
- 10:24Speaker 1: als sie da zurück kam.
- 10:25Speaker 1: ich glaube es war War das Haus ja nicht in seiner besten Form?
- 10:31Speaker 0: Ne, war eine katastrophalen Zustand um das mal deutlich auszusprechen.
- 10:35Speaker 0: Das wusste ich auch.
- 10:37Speaker 0: Ich bin da also nicht blau-urgig reingegangen weil ich aus Hamburg komme.
- 10:41Speaker 0: und jetzt wenn man fünfzehn Jahre im Ausland tätig ist kommt man ja mal wieder zurück und besucht die Familie Und damals war es ja noch so dabei die ITB Die Reisemesse Also das Maß aller Dinge.
- 10:54Speaker 0: Jeder auf der Welt ist zur ITB gereist Immer im März und das habe ich dann natürlich auch getan.
- 11:00Speaker 0: Und wenn man denn schon mal so nah an der Heimat dran ist, dann macht man immer einen Abstecher nach Hamburg zurück.
- 11:05Speaker 0: Von daher war ich auch mit allen ehemaligen Mitarbeitern im Hotel noch in guten Kontakt und wusste genau was passiert war und bin immer vorbeigekommen.
- 11:13Speaker 0: Wir sagen immer einmal ein Haar-Voyotler.
- 11:16Speaker 0: Es wird sich jetzt ein bisschen DDR-wessig an... Haferwirt für Hotel, für Jahreszeiten.
- 11:20Speaker 0: Also wenn einer mal hier gearbeitet hat oder gelernt hat der kann jederzeit zurückkommen.
- 11:25Speaker 0: Er kann bei uns im Café Royal unser Mitarbeiter Restaurant und Kaffee annehmen was essen kriegt.
- 11:30Speaker 0: eine Hausführung einem Dumm-und-Dremel ist also Teil des Teams Und so wusste ich auch mal genau Was hier lief hatte immer den Kontakt auch behalten.
- 11:38Speaker 0: und als denn das Angebot kam wusste Ich und deswegen war es natürlich auch ein interessanter Kauf für Ruffles damals Dass hier viele Motel gemacht werden sollte und musste.
- 11:47Speaker 0: Das wurde mir auch zugesagt Und ich denke immer, es ist einfacher wenn ich etwas übernehme was fast am Boden ist das hochzubringen als wenn man ganz oben einsteigt und wirklich alles geben muss damit man da held wo's ist.
- 12:00Speaker 0: Von daher kam mir das eigentlich ganz gut zu pass' und das war mir ganz klar und ganz bewusst dass das so war.
- 12:08Speaker 1: Wenn man so einen Haus dann vorfindet sag ich jetzt mal Wo fängt man denn da an?
- 12:13Speaker 1: Also man hat ja vermutlich gefühlt eine Million Baustellen, die man am liebsten alle gleichzeitig und am liebsen sofort beheben wollen würde.
- 12:21Speaker 1: Aber das geht ja in der Regel nicht.
- 12:22Speaker 0: Das funktioniert nicht!
- 12:23Speaker 0: Und das war auch in der Tat wirklich, wo man sagt Mensch... ...das ist wie der Elefante vor einem steht und kann man nicht in einem Bissen schurken sondern da muss man wirklich also viele kleine Schritte unternehmen.
- 12:35Speaker 0: Wenn ich mir jetzt so zurückdenke was wir da alles gemacht haben, glaube wenn ich das wirklich gewusst hätte... Ich glaube ich hätte mir das zweimal überlegt.
- 12:44Speaker 0: aber nur ist man da drinne.
- 12:46Speaker 0: Und meine Strategie war damals die, dass ich gesagt habe wir müssen das Hotel über die Gastronomie positionieren.
- 12:55Speaker 0: Weil in einem Hotel so empfinde ich das zumindest sind die Zimmer nicht sexy.
- 13:01Speaker 0: Zimmer müssen komfortabel sein muss große begehbare Duschen haben es muss klimatisch muss also alles schön sein.
- 13:08Speaker 0: aber Was den Appeal des Hotels ausmacht, ist das die Restaurants.
- 13:13Speaker 0: Die Bars und Spa
- 13:16Speaker 0: etc.,
- 13:16Speaker 0: wo du sagst okay das ist so das Herz und die Seele wo sich dann auch die Schultern reiben von hoffentlich auch ein paar Leute aus der Stadt trifft und nicht nur Hotelgäste.
- 13:24Speaker 0: Deswegen habe ich gesagt wir müssen mit den Restaurants anfangen und die Überlegung war damals zuerst... also Gastronomie war nicht profitabel.
- 13:33Speaker 0: da war ein Minus von vier Prozent zu verzeichnen Und man wollte alles runter dampfen und sagen, wir brauchen noch ein Restaurant.
- 13:39Speaker 0: Das ist der Grill!
- 13:40Speaker 0: Da kommen wir super Frühstück Mittag und haben so richtig einen All-Purpose-All-Day-Dining-Konzept... ...und den Rest werden wir anders machen als im Hairline.
- 13:48Speaker 0: da machen wir ja ein Bankettraum draus.
- 13:51Speaker 0: Dann wollten sie aus unserer schönen kleinen Bar sollte eine Giftshop gemacht werden wo man Zeitungen kauke um ihren Zigaretten und T-Shirts kaufen kann.
- 13:59Speaker 0: Aus der Kondi, der soll der Retail rein, er sollte am besten irgendwie eine Bekleidungsladen freien, den man dann vermieten kann.
- 14:05Speaker 0: Dann haben wir nur noch den Grillen.
- 14:06Speaker 0: und unten wo jetzt das Nicky rein drin ist da war der Jahreszeit in Keller.
- 14:10Speaker 0: Das war zu meiner Zeit ein Spätrestaurant mit Bar und Entertainment, wo man also bis Mitternacht essen konnte Und das war auch geschlossen.
- 14:19Speaker 0: Das war nach komplett brach So.
- 14:21Speaker 0: und dann habe ich gesagt ne also Ich würde da ganz anders rangehen und das war aber auch schon während der Gespräche dieses Hotel zu übernehmen.
- 14:29Speaker 0: Ich habe gesagt, wenn ihr das jetzt alles runterdampft, dann macht die das Hotel kaputt.
- 14:33Speaker 0: Denn es ist kein Grau-Hotel mehr, denn es ist ein ganz normales Hotel mit einem All Purpose Restaurant wo man einfach nur seinen Hunger stillt.
- 14:41Speaker 0: aber da ist nichts Aufregendes dran sondern wir müssen weiter an der Gastronomie arbeiten und wir machen ein zusätzliches Restaurant auf.
- 14:48Speaker 0: Die haben gedacht, der Peters ist verrückt!
- 14:49Speaker 0: Ich hab gesagt wie wir als Erster was wir machen aktivieren wird diesen Keller und haben ja dann ein asiatisches Konzept reingetan.
- 14:56Speaker 0: ich habe geguckt was haben wir in Hamburg nicht?
- 14:58Speaker 0: Und es gab Thai Restaurants und es gab Chinesen.
- 15:01Speaker 0: Es gab also alles Mögliche, aber es gab kein euroasiatisches Restaurant.
- 15:05Speaker 0: Das war damals so.
- 15:06Speaker 0: gerade das kam.
- 15:08Speaker 0: Und da bin ich mir auch gedacht okay du musst jetzt vorsichtig sein dich nicht an Asien orientieren.
- 15:12Speaker 0: Ich kam nun grade aus Asien und sage ok ich mache jetzt was in Hongkong cool ist oder in Singapur oder in Bangkok oder wo auch immer weil das ist zu weit weg!
- 15:21Speaker 0: Ich muss mich asiatisch orientieren.
- 15:23Speaker 0: was die Europäer gut finden haben wir dann geguckt in London und Paris was es dafür Konzepte gab.
- 15:28Speaker 0: Und da bin ich dann in Paris auf die Buddha-Bar gestoßen.
- 15:31Speaker 0: Die hatte gerade vor ein paar Wochen eröffnet und ich bin da reich, denke, das ist genau dieses Look!
- 15:39Speaker 0: Das passt bei uns unten in den Keller rein... ...und dann habe ich die Hostess gefragt.
- 15:44Speaker 0: Ich sag Mensch weißt du eventuell wer hier der Innenarchitekt war?
- 15:50Speaker 0: Die Grinste nur sagte ja oh ich weiß genau Miguel Der war hier der Innenarchitekt, ich sag Mensch, da hab' ich vielleicht noch von dem Handy-Nummer gegeben.
- 16:01Speaker 0: Und ich habe dann nachher festgestellt Miguel war ein Ladysman also von daher hatte sie auch seine Handynummer.
- 16:07Speaker 0: die hat sie mir dann breit mit sich gegeben und mich den angerufen.
- 16:09Speaker 0: und er hatte bis dato wirklich tolle Konzepte gemacht in Paris einen Portugieser herkunft Sohn eines Diplomaten der also ich weiß nicht sechs oder sieben Sprachen Fließensprach unter anderem Deutsch, Portugiesisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Englisch.
- 16:25Speaker 0: Aber perfekt Deutsche auch.
- 16:27Speaker 0: und dann bin ich mit dem hierhin.
- 16:28Speaker 0: und vorher hatte ich schon andere Architekten aus Deutschland und jeder hat mir gesagt oh nein das geht die Decke ist zu niedrig kein Tag ist nicht dieses jenes weg sei.
- 16:37Speaker 0: es sagt mich immer tausend Gründe warum es nicht funktioniert aber nur ein Grund warum das vielleicht funktionieren könnte der kam dann hierher habe ich nach anbucht gebracht ja bis jetzt auch nur Freistehende Restaurantsdesign für Unternehmer-Restaurantbesitzer, die auch kein Riesenbudget hat.
- 16:56Speaker 0: Der kam dann hier rein und war natürlich erst mal ganz begeistert, dass er für so ein altes ehrwürdiges Grand Hotel angefragt wurde.
- 17:02Speaker 0: Und der Beding im Kopf ging und sagte, ah wir machen das so!
- 17:05Speaker 0: Da kommt die Barin und da ist mal eine Küche und das und das... Also während er durchging rattete das bei ihm schon, habe ich gedacht Mensch toll.
- 17:12Speaker 0: Dann bin ich nach Singapur geflogen zu den Rapids Leuten und hab gesagt, wir wollen noch ein neues Restaurant draufmachen.
- 17:18Speaker 0: Was neues Restaurant, das war dann schon mehr.
- 17:20Speaker 0: Nicht so einfach und da musste ich sozusagen mit meinem eigenen Blut unterschreiben dass dieses Restaurant erfolgreich werden würde weil wir doch die anderen, die wären ja nun alle nicht erfolgt.
- 17:29Speaker 0: warum machen wir jetzt noch eins dazu?
- 17:31Speaker 0: Und... Ich habe mir nur eines gedacht was kann ich verlieren wenn ich jetzt nichts mache?
- 17:36Speaker 0: Dann bin ich sowieso weg bei meinen Vertrachtauslauf in drei Jahren.
- 17:39Speaker 0: Also muss man jetzt dieses Risiko eingehen und ich hab auch wirklich dran geglaubt dass es funktioniert.
- 17:43Speaker 0: Ja und so haben wir dann ganz schnell, ich hab am ersten Oktober Sieben und neunzig angefangen.
- 17:48Speaker 0: Am ersten September Achtundneunzig hat das damalige Doc Chenx gestanden, so was ein Riesen Erfolg wurde.
- 17:54Speaker 0: Und was dann passiert ist, was ich mir auch ausgerechnet hatte Das war der Motor, der dann auch den Grill angetrieben hat.
- 18:00Speaker 0: Da habe ich jetzt zum Obert kennengelerst gesagt du, wo läufst?
- 18:02Speaker 0: Du gehst jetzt runter und für jeden dem wir keinen Platz haben den zeigst du oben dein Grill und vielleicht wollen die ja da essen.
- 18:09Speaker 0: So und da wir jetzt zwei Eingänge haben und das Hotel hatte eine riesenschwellen angst damals Da kamen die natürlich dann durch diesen Nebeneingang bei der Condi runter ins Dock-Chanks.
- 18:19Speaker 0: Und das war für die nicht schlimm, als jetzt hier die Treppe hochzugeben.
- 18:23Speaker 0: Dann kommen da drei, da kann ich ihnen behilflich sein.
- 18:25Speaker 0: und wo möchten sie hin?
- 18:26Speaker 0: Das war für viele nicht so ganz angenehm und die waren schon mal im Hotel und die kannten es natürlich nicht.
- 18:32Speaker 0: Oh!
- 18:33Speaker 0: Der Grill sieht ja auch toll aus.
- 18:34Speaker 0: Gehen wir mal in den Grill.
- 18:35Speaker 0: Und so hat der denn angefangen Fahrt aufzunehmen und dann haben wir nachher den ersten Stern im Herdling bekommen.
- 18:40Speaker 0: Dann hat die Restauration, also ganze Gastronomie richtig an Fahrt auftunommen, sodass wir heute mehr Umsatz machen in der Gastronomie als in der Logi.
- 18:50Speaker 0: Das ist eigentlich sehr ungewöhnlich weil das normale Ratio ist in Europa und auch in Deutschland – es sind noch rund dreißig siebzig Prozent Logi und dreißiger Prozent Gastronomy.
- 19:00Speaker 0: Und das ist wirklich so aufgegangen wie ich mir das vorgestellt habe!
- 19:04Speaker 1: Aber das Erfolgsgeheimnis dahinter war also zum einen natürlich die Konzepte, die gastronomischen.
- 19:08Speaker 1: Zum anderen aber eben auch genau dieser Abbau der Schwellenangst oder?
- 19:12Speaker 1: Genau!
- 19:13Speaker 0: Das war ganz wichtig und ich habe mir auch gesagt... Ich muss hier erstmal anfangen, die Reputation des Hotels wieder nach oben zu bringen.
- 19:20Speaker 0: Die Reputation wird immer im Markt passieren in Hamburg selbst weil man muss sich ja überlegen wenn jemand reißt wie funktioniert das?
- 19:27Speaker 0: Wenn jemand das erste Mal in eine Stadt kommt Ist er entweder geschäftlich da oder privat?
- 19:32Speaker 0: Da gibt nur die beiden Kunde.
- 19:34Speaker 0: Ist er geschäftlicher, wird er fragen wo... Was ist denn eine Empfehlung und wo soll ich den wohnen?
- 19:40Speaker 0: Das heißt also wenn der Hamburger sagt manche Sphereseiten ist top dann will er sagen geh ins Sphere-Seiten weil da gehe ich auch hin.
- 19:47Speaker 0: warum gehe ich dahin?
- 19:48Speaker 0: nicht weich der wohne sondern möchte die Gastronomie Frequentiere.
- 19:51Speaker 0: So, wenn ich dann da bin und die mich auch noch mit Namen kennen, bin natürlich ganz weit vorne welches mein Geschäftskunden in vier Jahrzeiten bringe.
- 19:59Speaker 0: Und das ist wunderbar hier ihr regulärer Platz etc.
- 20:03Speaker 0: Das ist extrem wichtig gewesen!
- 20:07Speaker 0: Wenn ich Hamburg schaffe, das lokale Klientel ins Hotel reinzuholen... Der zweite Punkt ist wenn ich jetzt privat reise, dann frage ich ja meine Freunde oder Bekannte oder Verwandte.
- 20:19Speaker 0: Mensch, wo soll ich wohnen?
- 20:20Speaker 0: Und wenn die dann sagen, Mensch da und da in vier Jahreszeiten... Dann habe ich die Reputation gebildet.
- 20:26Speaker 0: Die bilde ich nicht über die Zimmer!
- 20:28Speaker 0: Deswegen hab' ich gesagt wir müssen erstmal anfangen Gastronomie zu entwickeln.
- 20:33Speaker 0: Danach kommt dann die Zimmer.
- 20:34Speaker 0: Und dann haben wir die Zimmerkosten ja auch richtig Geld, sie zu machen, die Bäder zu machen
- 20:38Speaker 0: etc.,
- 20:38Speaker 0: Pp.
- 20:40Speaker 0: Das war ein langsamer Prozess.
- 20:41Speaker 0: Da haben wir immer im Schnitt sechs Zimmer oder acht Zimmer im Jahr gemacht Wenn man ein Hundertsechsen-Fünfzig-Zimmer hat, dann weiß man wie lange das Theoretisch dauert bis man einmal durch ist.
- 20:51Speaker 0: Aber trotzdem das Konzept ist aufgegangen da.
- 20:53Speaker 0: wir haben erst mal unten auch Ballsäle klimatisiert und das ganze Geld ist erstmal unten in die öffentlichen Bereiche gegangen, die jeder Hamburger gesehen hat also Restaurants, Bars und Veranstaltungsrolle.
- 21:05Speaker 1: Wenn wir über Luxuzhotellerie sprechen wenn wir über einen Grand Hotel aussprechen ist ja die Frage auch immer, die nach der Perfektion und ich als Laie, der in diesem Geschäft nicht tätig ist.
- 21:18Speaker 1: Aber sehr viel Reise und sehr viele Hotels gesehen hat.
- 21:21Speaker 1: Denken wir mal allein in meiner noch vergleichsweise vielleicht kurzen Lebenszeit hat sich gerade in dieser Luxushotellerie das Verständnis von Perfektionen so ein bisschen gewandelt.
- 21:33Speaker 1: also während man früher in Perfktion auf ganz viele kleine Details dass jetzt keine Ahnung, Dinge perfekt organisiert sind und da auch stehen.
- 21:43Speaker 1: Und man sehr distanziert auch im Service ist aber trotzdem sehr unterwürfig auch im service sozusagen es.
- 21:49Speaker 1: das hat sich sehr aus meiner Sicht gewandelt hin zu einer Situation wo man auch viel mehr Herzlichkeit in die persönliche Beziehung auch nahebarer geworden ist.
- 21:59Speaker 1: wie sehen Sie das dann also wenn sie auf ihre allein schon die fünfundzwanzig Jahre hier im Haus zurückblicken?
- 22:04Speaker 1: Wie hat sich denn der Die Definition von Perfektion in diesem Geschäft verändert.
- 22:10Speaker 0: Also das ist, als ich Ausbildung gemacht habe, beginnst wirklich darum wie deckt man ein?
- 22:16Speaker 0: Man serviert von rechts und links.
- 22:17Speaker 0: Wo hiebt man den Teller aus?
- 22:19Speaker 0: Wie steht das Glas?
- 22:20Speaker 0: Wir haben mit einer Maurerschnur genau die Linie gezogen, wie die Weingläsern aufgebaut wurden.
- 22:26Speaker 0: Das war die Perfktion!
- 22:28Speaker 0: Das ist heute natürlich anderses auch richtig so.
- 22:31Speaker 0: Heute geht es eigentlich um Emotionale Intelligenz.
- 22:34Speaker 0: Ich muss den Gast abholen, der Gast muss das Gefühl haben... wird wirklich also auch als Gast und ernst genommen.
- 22:42Speaker 0: Und man freut sich, dass er kommt.
- 22:45Speaker 0: Man muss eine Brücke bauen, wo bekomme ich den?
- 22:48Speaker 0: Wo kommen sie her?
- 22:50Speaker 0: Warum sind Sie in Hamburg?
- 22:51Speaker 0: Ist das jemand der gerne Kunstdiebhaber ist oder der Kultur, der gerne Musik hat, der in die Elbphilharmonie gehen möchte?
- 22:57Speaker 0: Oder ist es jemanden, der sich vielleicht architektonisch für die Stadt interessiert, dass man den Anklüpfungspunkt bekommt und dann mit dem Gast sozusagen in eine Connection
- 23:07Speaker 0: kommt?"?
- 23:07Speaker 0: Das war früher nicht der Fall.
- 23:08Speaker 0: Früher war das so, okay da sind die Gäste wir sind die Bediensteten Wir machen den Service.
- 23:15Speaker 0: Man kommt dann nicht zu nah ran und hätte man nie auf die Idee gekommen also im normalen fall mit dem Gast ins Gespräch zu kommen warum er hier etwas macht ein paar Tipps geben.
- 23:25Speaker 0: Ob ich dazu sagen muss ist dass in vier Jahren es hat immer schon anders gewesen.
- 23:29Speaker 0: wir haben schon damals Auf Augenhöhe gearbeitet Und Es War Kein Tabu Mit Den Gästen Zu Reden weil Hier haben die Uhren immer irgendwie anders getickt als draußen in der anderen Hotelwelt.
- 23:41Speaker 0: Wenn die anderen Hotels gesagt haben, okay jetzt haben wir hier irgendwie ein VIP und das wurde dann gleich an die Bildzeitung oder wen geleckt, dass dann das in der Zeitungsstand war bei uns immer so.
- 23:51Speaker 0: Bei uns wird niemand darüber gesprochen, wer im Hotel wohnt?
- 23:53Speaker 0: Wir brauchen diese Art von PR.
- 23:55Speaker 0: nicht weil der Gast, der wirklich der Prominent ist, der genießt es mal wenn er nicht von Paparazzi andauernd fotografiert wird sondern wenn er einfach so sein kann Wie er ist, genau wie du und ich.
- 24:08Speaker 0: Und der liebt das dann auch wenn wir mit dem ganz normalen Spielen abgerüht.
- 24:11Speaker 0: Da ist ja so... Das ist immer schon bei uns hier im Hotel so gewesen.
- 24:16Speaker 0: Und es ist eigentlich auch das was heute zählt die emotionale Intelligenz des Services auch natürlich den Gast wieder zu erkennen mit Namen anzusprechen.
- 24:25Speaker 0: Heute ist es so dass die Hardware, wenn neue Hotels gebaut werden, da gehen hunderte von Millionen rein.
- 24:33Speaker 0: Das ist heutzutage einfach Voraussetzung um erfolgreich zu sein, aber das ist nicht das was es ausmacht.
- 24:40Speaker 0: Es sind die Mitarbeiter die Software und die kann man halt nicht kaufen.
- 24:44Speaker 0: Ich kann jetzt den besten teusten Architekten engagieren der die tollsten Teils gebaut hat Die Besten Materialien auswahlen also italienischen Marmor und Kristall Und dann Mast auf die Tische und die Tischdecken legen.
- 24:56Speaker 0: Aber letztendlich ist es Die Ansprache der Service, der Mitarbeiter wo der Gast sagt Mensch wenn ich hierherkomme.
- 25:03Speaker 0: Ich fühle mich richtig abgeholt und wie zu Hause Leute kennen mich wir sind an mir interessiert die wissen was ich möchte Und das ist halt die Schwierigkeit in der heutigen Zeit!
- 25:13Speaker 1: Ich saß gestern Abend noch recht lang hier unten in der Jahreszeitenbar und habe eben auch über dieses ganze Thema nachgedacht.
- 25:21Speaker 1: Die die Menschen angeschaut, die auch an dieser Basis und gut einem Sonntagabend ist vielleicht ohnehin nochmal ein anderes Publikum.
- 25:28Speaker 1: Und vielleicht ein bisschen weniger los als sonst aber die hätten alle nicht unterschiedlicher sein können, die da saßen.
- 25:35Speaker 1: Ich habe dann eben auch über die Frage von vorhin gerade nachgedacht und dachte mir vielleicht liegt es aber auch ein Stück weit.
- 25:42Speaker 1: also diese Veränderung das Perfektionsbegriffe so sagt oder die Definition davon liegt vielleicht doch auch daran, dass die Klientel, die heute in so ein Haus kommt sehr viel unterschiedlicher geworden ist.
- 25:55Speaker 1: Also wo man früher irgendwie sehr klar sagen konnte okay mein Gast sieht in der Regel so aus.
- 26:00Speaker 1: Eine
- 26:00Speaker 0: gewisse Gesellschaftsschicht gehört da rein.
- 26:02Speaker 0: das war so ein Klischee und es war auch tatsächlich so früher.
- 26:05Speaker 0: Mein Anspruch war immer der, dass ich gesagt habe Ich möchte das wirklich mixen und mischen.
- 26:10Speaker 0: Ich möchte einmal natürlich die alte Struktur mischen von Es ist auch jüngere Leute ins Hotel reinkommen, aber dann auch was machen diese Leute?
- 26:19Speaker 0: Und heutzutage kann sich hier jeder wohlfühlen.
- 26:23Speaker 0: Ob ich jetzt Werber bin oder ob ich Vorstand bin von einem großen DAX-Unternehmen oder Banker – was auch immer!
- 26:29Speaker 0: Ob ich einen Nadelschreifenanzug an habe oder einfach eine coole Chino und T-Shirt….
- 26:34Speaker 0: Das ist akzeptiert und man fühlt sie nicht unwohl.
- 26:37Speaker 0: Und früher war das so wenn ich in ein Laden war der das eine Klientel beherbergt hat von der anderen, man fühlt sich nicht wohl.
- 26:46Speaker 0: Also wenn ich jetzt dann vielleicht mal relativ legär komme und da laufen nur Leute rum mit Krawatte und Anzug, irgendwie man fühlte sich nicht gut genauso umgedreht.
- 26:53Speaker 0: Ich komm mich mit dem Anzug und da sitzen halt nur Leute, sag ich mal in T-Shirts und Jeans und Tunschon Dann sage ich irgendwie bin ich hier nicht platziert richtig platzieren Und ich glaube wir haben es geschafft diese Durchmischung zu bekommen.
- 27:06Speaker 0: Hier sitzt einer mit einem Anzug Da ist einer der vielleicht nur eine Jeans Hand hat.
- 27:10Speaker 0: Der eine macht dies, der andere macht das also aus allen Gesellschaftsschichten wenn man sich da wohl fühlt und sozusagen die Schultern reibt, was ja auch interessant ist.
- 27:17Speaker 0: Wenn man nur mit seines Gleichen sitzt, ist das ja auch langweilig irgendwie so.
- 27:21Speaker 0: Und ich glaube, diese Mischung macht es aus.
- 27:24Speaker 0: Deswegen haben wir über achtzig Prozent in der Gastronomie Hamburger Clean Tail, die von außerhalb kommen und nicht nur aus dem Hotel.
- 27:32Speaker 0: Das macht auf jeden Fall die Hotelgäste wieder interessant zu sagen.
- 27:34Speaker 0: Und wenn mich hier sitzen, habe ich nicht den Stereotypen-Vertreter konsultant oder Geschäftsmannsitzen, den ich da erwarte in so einer Hotelbar.
- 27:43Speaker 0: Sondern das sind wirklich Leute aus der Stadt und die ich dann eventuell mit denen ich ins Gespräch komme.
- 27:48Speaker 0: Da muss sich jetzt keine Freundschaft draus entwickeln aber zumindest für den Arm vielleicht kurzfallig dass mich jemand aus der Stadtreffe dem was über die Stadt erzählen kann oder über sein Business- oder Geschäftsgebiet.
- 27:59Speaker 0: Und ich glaube das ist das was wir... Was uns auch ausmacht!
- 28:03Speaker 0: Mein Anspruch ist immer gewesen wenn wir im Hotel was gestalten oder umgestalten Restaurationsmäßig, sage ich mir immer das ist nur erfolgreich wenn ich mir die Augen zu machen kann und sage okay dieses Konzept könnte dass aus Motel losgelöst in einem anderen Gebäude jetzt gucken wir hier gerade raus aber hapa Gleut oder so gegenüber funktionieren als freistehende Bar oder frei stehende Lounge der Freistaates Restaurant.
- 28:28Speaker 0: Und ich sage ja das ist so dann haben wir es richtig gemacht.
- 28:31Speaker 0: In dem Augenblick, wo wir was entwickeln.
- 28:34Speaker 0: Was wie ein Hotelrestaurant, ein Hotelbar, eine Hotelhalle oder ein Hotellaunch aussieht, dann sind wir falsch.
- 28:40Speaker 0: Das wollen wir nicht!
- 28:41Speaker 0: Wir wollen einen Konzept haben, in dem man sagt okay, man hat das Gefühl, man könnte in einem freistehenden Konzept sein.
- 28:48Speaker 0: Das war immer der Anspruch.
- 28:50Speaker 1: Man könnte ja sagen Sie haben über diese twenty-fünf Jahre hier dieses Haus zudem gemacht, was es heute ist mit all den Mitarbeitenden die hier tätig sind und Man hat in allen Bereichen irgendwie so ein Level erreicht, was sehr gut funktioniert.
- 29:03Speaker 1: Was auch erfolgreich ist und wo man sich jetzt so einen Stück zurücklehnen könnte und sagen könnte Ist doch alles wunderbar.
- 29:09Speaker 1: haben wir jetzt irgendwie dieses Haus wieder dahingebracht, wo es sein soll?
- 29:14Speaker 1: Sie haben aber ja auch immer wieder ganz deutlich gesagt Wir müssen uns immer wieder auch ein Stück weit neu erfinden.
- 29:18Speaker 1: Wir müssen mal wieder etwas Neues machen.
- 29:20Speaker 1: Wie oder in welchen Zyklen muss man denn da denken wenn man sagt okay?
- 29:25Speaker 1: Wir müssen jetzt mal wieder irgendwie ein großes Thema angehen Ob das jetzt eine Veränderung in der Gastronomie ist oder ob man sagt, man muss irgendwie gewisse Zimmer neu machen.
- 29:34Speaker 1: Ja
- 29:34Speaker 0: ich glaube, dass es gar nicht unbedingt ein große Themen sein müssen.
- 29:39Speaker 0: Veränderungen passieren jeden Tag!
- 29:40Speaker 0: Ich komme gerade von einem Meeting, da arbeiten wir schon sechs Monate dran, wenn nicht sogar länger... Dass wir die gesamten Gast-Eminitiven im Zimmer, Sie können sich vorstellen wie viele Sachen das sind komplett neu gestalten und aufgleisen mit Design, mit Funktionalität und wir haben eben zwei Stunden oben in einer Suite verbracht.
- 30:00Speaker 0: Wir müssen also kurz davor noch ein paar kleine Sachen verändern.
- 30:05Speaker 0: aber auch das gehört dazu wo ich sage okay ob das jetzt wie in welcher Form kommt das Haarschampoo?
- 30:13Speaker 0: Haben wir was für Ohrenstiebchen?
- 30:15Speaker 0: Haben eine Bürste oder keine Bürste?
- 30:16Speaker 0: Mit Cam Rasira hat der Zwei Klinge, hat er drei Klingen.
- 30:20Speaker 0: Was kommt dazu?
- 30:21Speaker 0: diese Veränderung?
- 30:23Speaker 0: Das sind auch teilweise ganz kleine subtile Sachen, wie machen wir die Blumen?
- 30:27Speaker 0: Wie dekorieren wird dies eine und das andere.
- 30:29Speaker 0: Und natürlich auch wenn ich sage Ich mache ein ganz neues großes Konzept für den Grill ist das letzte was wir gemacht haben oder diese Präsidents wie die wir vor drei Jahren neu designt haben.
- 30:38Speaker 0: Das sind die kleinen kleinen Dingen natürlich auch die großen Die man dann einfach subtil verändert und sagt okay Ist das was wir heute machen?
- 30:46Speaker 0: ist es noch zeitgemäß?
- 30:48Speaker 0: Hier sehen sie jetzt diese Blumendekoration So, hätte man früher nie so gemacht.
- 30:52Speaker 0: Das sind kleine Zylinderwesen in verschiedenen Höhlen und Sie sehen die Blumen sind Sorten rein.
- 30:58Speaker 0: Früher hätte man hier einen Frühlingsstrauß hingesetzt in einer großen Vase mit ganz vielen verschiedenen Farben.
- 31:04Speaker 0: das ist heute sicherlich auch teilweise noch schön aber das ist nicht mehr zeitgemäß.
- 31:10Speaker 0: Und das sind alles diese kleinen Dinge die man sich jeden Tag wieder vornehmen.
- 31:13Speaker 0: wir haben so viele Details im Hotel und ich habe immer schon Angst dass wir es gar nicht schaffen alles immer wieder zum richtigen Zeitpunkt zu begutachten und zu gucken, ob es noch wirklich das ist was wir heute machen wollen.
- 31:24Speaker 0: von daher ist dieser Prozess gehört nie auf.
- 31:28Speaker 0: Ich sage immer in the race for service der is nur finish line.
- 31:31Speaker 0: Wir werden nie ans Ziel kommen.
- 31:33Speaker 0: so das muss man mal wissen.
- 31:34Speaker 0: früher habe ich mal gedacht dass du schon ein paar Jahre her irgendwann schaffst du hundert prozent die schaffste aber nicht.
- 31:41Speaker 0: Das ist moving target So.
- 31:43Speaker 0: das heißt also ich sag immer wenn wir über neunzig sind Dann ist man ganz weit vorne und wenn man ninety-fünf Prozent schafft, dann ist man wirklich Weltklasse.
- 31:52Speaker 0: Aber die letzten fünf Prozent sind einfach nicht erreichbar.
- 31:56Speaker 0: Und wir sind auch die Geschmerke zu verschieben.
- 31:57Speaker 0: Der eine nimmt das so wahr der andere nennt das so war.
- 32:00Speaker 0: aber um noch mal darauf zurückzukommen Wenn man aufhört besser zu werden, dann hört man auf gut zu sein In dem Augenblick wo man sich zurücklegt und sagt So jetzt haben es geschafft Ist es vorbei und ich vergleicht das immer mit Fußball Das ist ja so viele vor allem in der Bundesliga Sind schon mal deutscher Meister geworden.
- 32:17Speaker 0: Aber es gibt ganz wenige, die das regelmäßig machen und nicht nur das sondern auch in Europa mitspielen.
- 32:23Speaker 0: Das heißt ich muss nicht immer die Schermintings gewinnen aber ich muss top da oben mitspieeln.
- 32:29Speaker 0: so und wie viele Vereine haben wir gesehen?
- 32:30Speaker 0: Die sind in der Saison deutscher Meister geworden nächste Saison vielleicht im Mittelfeld oder einige sind sogar im nächsten Jahr abgestiegen.
- 32:38Speaker 0: Und unser Anspruch ist dass wir einfach immer vorne mitspielen wollen.
- 32:41Speaker 0: Und das geht nur, wenn man sich immer wieder jeden Tag erneut und sich immer fragt.
- 32:46Speaker 0: Ist das was wir machen zeitgemäß?
- 32:47Speaker 0: Also zum Beispiel... Wir haben, glaube ich mit den besten Afternoon Tea nicht nur in Hamburg, glaube auch in Deutschland.
- 32:56Speaker 0: Der läuft auch wirklich gut!
- 32:57Speaker 0: Da machen wir im Dezember eine Viertelmillion Euro nur mit Afternoon tea.
- 33:04Speaker 0: Trotzdem haben wir gesagt jetzt im letzten Jahr Wir haben den so lange nicht angeguckt, der zwei ist sehr populär.
- 33:10Speaker 0: Aber lass uns doch mal gucken was passiert eigentlich in der Metropole für Afternoon Tea.
- 33:14Speaker 0: das ist London So British Tea Time und haben dort alle Palace Hotels abgeklappert Und geguckt.
- 33:20Speaker 0: was machen die?
- 33:21Speaker 0: Was ist neu und wie ist das?
- 33:24Speaker 0: Jeder hat einen tollen Tee gemacht aber keiner hat alle Punkte abgehakt.
- 33:28Speaker 0: Der eine war da besser, der andere war da Und wir haben uns dann viele Ideen mitgenommen und haben dann den gesamten Afternoon Tea also einmal neu aufgebaut, mit neuen Portionale.
- 33:36Speaker 0: Mit einem Dumm und dran hätte man nicht machen müssen.
- 33:39Speaker 0: aber wir haben gesagt okay wenn wir wirklich up to date sein und sein möchten mit der Zeit dann gucken wir uns das an.
- 33:46Speaker 0: Nikkie Nein wird nächstes Jahr zehn Jahre alt.
- 33:50Speaker 0: schon haben wir auch gesagt Nikkie nein läuft super Laden ist immer voll.
- 33:55Speaker 0: Trotzdem, auch wieder sind wir nach London gefahren.
- 33:57Speaker 0: Mit dem Griefenchef Pudlenberg ist direkt der Schwervertreter war eine Truppe von sechs Leuten.
- 34:02Speaker 0: Was machen die eigentlich da in den Einstiegen Asien?
- 34:04Speaker 0: Was macht Nobu was macht Hackersahn was macht Suma?
- 34:07Speaker 0: und haben geguckt und in vielen Sachen sind wir noch zeitgemäß.
- 34:10Speaker 0: aber wir haben einige Sachen.
- 34:11Speaker 0: haben wir denn auch gesagt Mensch wir müssen mal wieder ein paar Sachen umstellen bisschen paar neue neue Impulse reinbringen Speisekarte verändern muss man nicht machen kann ja sagen okay es läuft Aber das ist wie mit einem Haarsteller.
- 34:24Speaker 0: Wenn er sagt, man muss langsam mal zum Friseur gehen, dann ist es eigentlich zu spät.
- 34:27Speaker 0: Das Beste ist... Man geht zum Frisör und keiner merkt also bevor die Gäste sagen Mensch irgendwie die müsste jetzt schonmal die Speise, kann der mal ändern oder das machen oder jenes Mal machen Dann ist es schon zu späht eigentlich.
- 34:38Speaker 0: Also man muss vorher schon agieren Und dass die Leute nicht sagen okay Jetzt sind sie wieder zeitgemäß und ich sage Mensch guck mal was die wieder Neues haben.
- 34:47Speaker 0: Das heißt also Ich möchte immer Mein Anspruch ist immer Dass ich der Trendsetter bin und nicht derjenige, der hinterherläuft.
- 34:54Speaker 0: Und weil mich das so geärgert hat in der ersten Zeit als ich je war die ersten Jahre bin ich nur dem Trend hinterhergelaufen um zu gucken wie kann ich aufholen was die anderen schon gemacht haben?
- 35:04Speaker 0: Ich habe mir gesagt ich will aber kein Follower sein!
- 35:06Speaker 0: Ich möchte einer sein dem die anderen folgen und nicht umgedreht Irgendwann geschafft, wo ist er so?
- 35:12Speaker 0: Endlich jetzt sind wir überall Ajo und jetzt sind WIR diejenigen, die die Trendsetzen.
- 35:17Speaker 0: Und wir mit den neuen Sachen kommen!
- 35:19Speaker 0: Und wir nicht andauend hinterherlaufen und Catch-up spielen,
- 35:21Speaker 0: ne?!
- 35:22Speaker 1: Ganz viele Anschlussfragen aber eine Zwischenfrage weil das mit den Afternooties in London habe ich letztes Jahr nämlich auch gemacht.
- 35:29Speaker 1: Ja?!
- 35:30Speaker 1: Dann hätte ich mal alle relativ viel Zeit in London letztes Jahr verbracht... ...und mir die Mal alle angeschaut.
- 35:35Speaker 1: was war ihr Favorit?
- 35:37Speaker 0: Jeder Aftemtee hatte also tolle, wir waren ja im Dorchester.
- 35:42Speaker 0: Wir waren in Claryches.
- 35:44Speaker 0: Im Clarychis zum Beispiel hat uns das Geschirr wahnsinnig gut gefallen.
- 35:48Speaker 0: Es hat ja dieses türkische Sinne was zu uns überhaupt nicht passt.
- 35:52Speaker 0: aber das wird dort auch verkauft für ein Wahnsinnsgeld und das ist das Markenzeichen.
- 35:57Speaker 0: Im Ritz haben die die besten Scones gemacht und da haben sie auch das meiste Volumen gemacht und wir hatten dann die Chance dass wir Aus der Branche kommen wir uns vorher angemeldet.
- 36:07Speaker 0: Wir haben jetzt sitzen und man hat uns die Küchen gezeigt, man hat auch Tricks verraten.
- 36:14Speaker 0: Wo kriegt man die beste Clotted Cream?
- 36:16Speaker 0: Wie stammt man die Sandwich am besten?
- 36:18Speaker 0: Welchen Toast nimmt man dafür?
- 36:19Speaker 0: Also wir haben wirklich alles durch geheiert dort!
- 36:22Speaker 0: Die beiden neuen Hotels des Ruffles um das Peninsular hatten wir uns mehr von erwartet.
- 36:29Speaker 0: Ich fand im Peninsula haben wir den Haben die den afternoon irgendwie toll wie so asiatisch neu bewährte wo ich sage also das ist für mich kein achten und hie hat uns nicht so gut gefallen raffles hätten wir uns auch mehr versprochen obwohl das ja eigentlich unsere eigene marke ist.
- 36:44Speaker 0: also gehört zu unseren marken dazu.
- 36:47Speaker 0: Und Ritz Dorchester und Claryches da haben wir am meisten mitgenommen von jedem etwas.
- 36:54Speaker 0: zum beispiel auch dann diese stehenden etagieren die wer Jetzt auch für uns besorgt haben, weil manchmal hat man nicht genug Platz auf dem Tisch.
- 37:02Speaker 0: So und dann kann man natürlich das natürlich sehr clever du hast so einen kleinen Tisch passt nicht drauf also kannst auch eine stehende Etagerer haben.
- 37:07Speaker 0: Also wir haben überall unsere ja unser Highlights mitgenommen und es hat echt Spaß gebracht.
- 37:13Speaker 0: Dann wir also Wir haben da natürlich in den drei Tagen durchgezogen.
- 37:16Speaker 0: also wir haben teilweise Drei Afternoon Tees am Tag gegessen.
- 37:19Speaker 0: Das war dann aber wir haben es so gemacht dass wir natürlich Also für alle sechs Vollbilder haben dann immer gesagt, wir machen drei oder zwei und das reicht ja wenn du da nur nachher eine halbe Skone nimmst.
- 37:30Speaker 0: Aber du musst es mal probieren!
- 37:32Speaker 0: Und dann haben wir hier Tasting gemacht ohne Ende auch mit den kleinen Torten... Mit dem kleinen Fruchtörtchen.
- 37:38Speaker 0: Wir wandelten natürlich ab, dass wir im Winter zu Weihnachten ein anderes Sodeiment haben als jetzt im Frühling und im Sommer.
- 37:43Speaker 0: Hat die Spaß gebracht?
- 37:45Speaker 0: Dann fühlt man sich gut, dass man sagt okay ich kann es wirklich sagen, wenn ihr jemals zum Afternoon Tea geht, wir sind current.
- 37:49Speaker 0: Wir sind up to date und wir laufen nicht den Leuten in London hinterher.
- 37:53Speaker 1: Mein Favorit ist nach wie vor das der Afternoon-Team Browns Hotel.
- 37:57Speaker 0: Da sind wir nicht genießen, da haben wir ausgelassen was ein tolles Hotel ist.
- 38:02Speaker 0: Albu Maw Street ist es.
- 38:04Speaker 0: In Dover Street hat jetzt zwei Eingänge von beiden Seiten.
- 38:07Speaker 0: Ein sehr schönes und wirklich also tolles gemütliches verwinkeltes Hotel was mir auch sehr am Herzen liegt.
- 38:14Speaker 0: Das haben wir nicht geschafft.
- 38:15Speaker 0: Wir haben die großen abgeklappert sozusagen
- 38:17Speaker 1: Genau.
- 38:18Speaker 1: Die schaffen es wirklich diese Gemütlichkeit auch in den Affeln und Tieren.
- 38:20Speaker 1: Ja, die
- 38:21Speaker 0: haben auch übern Kamin.
- 38:22Speaker 0: In jeder Ecke gibt's ja da einen Kamin, so ein Kohlekamin wenns den heute noch gibt.
- 38:25Speaker 0: Zumindest war das früher so.
- 38:27Speaker 0: Das ist ein tolles Hotel.
- 38:28Speaker 0: Ganz tolles hotel.
- 38:29Speaker 0: Jetzt
- 38:29Speaker 1: haben Sie gerade über hundert Prozent im Service schafft man eigentlich nicht gesprochen.
- 38:34Speaker 1: aber... ...ist es nicht so dass am Ende das Geheimnis von diesen neunzig bis hundert prozent irgendwie darin liegt?
- 38:40Speaker 1: Dass man nicht nur das macht was man irgendwie so per Lehrbuch irgendwie umsetzen kann sondern dass diese letzten zehn Prozent, oder sagen wir mal die fünf und dann die letzten fünf schafft man vielleicht nicht in der Überraschung des Gastes liegen.
- 38:55Speaker 1: Also das man da wirklich diese individuellen Komponenten hineinbaut wo man... Absolut!
- 39:00Speaker 0: Aber ich messe das so wie.
- 39:03Speaker 0: es gibt ja diese ganzen Werkzeuge oder Tools wenn man sie heute in Neudeutschen nennt mit der die Gäste zufriedenheit gemessen wird.
- 39:10Speaker 0: also alle großen Hotelgruppen machen das so.
- 39:14Speaker 0: Man hat eine eigene Befragung aller Gäste, die in einem wohnen also jeder der bei uns eine E-Mail Adresse hinterlegt und die meisten kriegen ja auch elektronisch dann ihre präserviertes Bestehlewungen.
- 39:24Speaker 0: Der kriegt von uns nur umfrage zugeschickt ihr elektronische ausfüllt.
- 39:28Speaker 0: Und dann gibt es dir die ganzen bewertungs portale von tippadvisor an wie sie alle heißen und da gibts ne firma Die diese mit dem Algorithmus auch geschrieben hat für die hotels die dann alle diese sachen auswertet.
- 39:42Speaker 0: so gehen da in diese Portal rein und dann gibt es einen Score.
- 39:46Speaker 0: Und den gibt's von eins bis zehn.
- 39:49Speaker 0: Das heißt jetzt, wenn ich fünfundneunzig schaffe... Wir liegen heute für das gesamte Jahr bei fünfund neunzig acht.
- 39:58Speaker 0: Das besprechen wir jeden Morgen in unserer Morning Meeting.
- 40:01Speaker 0: Dann heißt erst dass ich fünfundneunzeigkommarach Gäste geben mir hundert von hundert für den Service Und du hast halt dann vier Komma zwei Prozent, die dir nicht die volle Punzer gehen.
- 40:13Speaker 0: So und damit meine ich, weil jeder hat ja noch einen anderen Geschmack wenn ich jetzt jemanden da anspreche oder ja Ich möchte eigentlich gar nicht angesprochen werden gut Dann habe ich das vielleicht in diesem Fall.
- 40:22Speaker 0: aber wenn ich über ninety fünf Habe die sagen ich gebe volle Punktzahl Das ist Weltklasse.
- 40:29Speaker 0: Und die letzten fünf Prozent, die kriegst du nie, da kannst du Christen nehmertens ne Hundert über einen Zeitraub auch nicht von einem Monat schon über ein Jahrchen überhaupt nicht gesehen.
- 40:37Speaker 0: und wenn Du über ninety-fünfundneinzig schaffst dann bist Du wirklich Weltklappe.
- 40:41Speaker 0: das meine ich damit!
- 40:42Speaker 0: Und dass natürlich dieses individuelle um sich auf jeden Gast einzustellen zu gucken was verspricht der sich von diesem Besuch?
- 40:49Speaker 0: Und warum ist er eigentlich hier?
- 40:50Speaker 0: Ich glaube und was wir auch ganz gut machen dass wir niemanden irgendwie in eine Schubblade stecken, je nachdem wie er auftritt oder wie er aussieht.
- 41:01Speaker 0: Da gibt es zum Beispiel Menschen die sagen okay eigentlich ist das überhaupt nicht meine Liga aber einmal im Leben und wollen mal ganz oben anfangen zu sagen ok ich möchte hier heiraten oder ich möchte mein Honeymoon verbringen Aber einmal im leben möchte ich in der Wohnhalle vielleicht nur eine Tasse Tee drehen Und gar nicht mal den Arztin und Tweeten.
- 41:19Speaker 0: Ich möchte einmal mit meiner Tante oder mit wem auch immer, mit meiner Freundin oder ich möchte da einen Antrag machen... ...und das ist für jemanden was ganz besonderes!
- 41:27Speaker 0: Wenn man dann sagt ja, was sind das denn dafür?
- 41:29Speaker 0: Da gibt es irgendwie ein anderen Service als dem anderen.
- 41:33Speaker 0: Das wäre fatal weil gerade, und das habe ich gelernt in ganz frühen Zeiten, man darf nie jemanden unterschätzen So.
- 41:41Speaker 0: Und jemand, der vielleicht überhaupt gar nicht hier frequentiert, dieses Hotel frequentieren, der dann einmal kommt und vielleicht nur seine eine Tasse Tee getrunken hat?
- 41:49Speaker 0: Der wird mit hunderten Leuten sprechen sein wie toll das war!
- 41:52Speaker 0: Ich bin da gewesen ich bin ja so zuvorkommend bedient worden und der Service war so toll.
- 41:57Speaker 0: und das ist glaube ich extrem wichtig wenn wir diese ganz verschiedenen Marktsegmente hier im Hotel auch bedienen dass jeder wirklich so individuell behandelt wird wie möglich.
- 42:09Speaker 1: Jetzt haben sie ja gerade quasi gesagt, eigentlich also Individualität ist wichtig.
- 42:14Speaker 1: Gleichzeitig ist es aber auch wichtig jeden Gast erst mal gleich zu behandeln im Sinne von nicht zu bevorzugen oder irgendwie zu benachteiligen.
- 42:21Speaker 1: Es gibt dabei ja auch Gäste in so einer Klientel in so einem Haus die erwarten eigentlich eine gewisse Sonderbehandlung Die wollen vielleicht irgendwo noch einmal stärker hervorgeroben werden.
- 42:34Speaker 0: Das wurden die meisten.
- 42:35Speaker 0: und der Trick dabei ist jenen das Gefühl zu geben dass er ganz besonders behandelt wird, noch besser als der ganze Rest.
- 42:42Speaker 0: Und das ist halt... Das ist die Kunst jedem dieses Gefühles mit was er ganz besonder ist und das ist ja auch tatsächlich so.
- 42:49Speaker 0: diese Leute her, die oft in solchen Hotels oder gastronomischen Betrieben sich bewegen.
- 42:56Speaker 0: Die haben eine sehr hohe berufliche Stellung.
- 43:00Speaker 0: entweder sind sie irgendwie ein Topmanuscher oder ihnen gehört.
- 43:04Speaker 0: Ein eigenes Vermögenunternehmen.
- 43:06Speaker 0: Und die sind gewohnt Wenn sie eine Ansage machen, das dann wird gesprungen.
- 43:11Speaker 0: So und das muss man auch verstehen.
- 43:14Speaker 0: Und jetzt sitzt so jemand mit seiner Familie dran ist jetzt zum Beispiel bei uns und sagt ja er will jetzt keine Ahnung etwas von der Speisekarte haben was wir überhaupt nicht drauf steht.
- 43:24Speaker 0: Er möchte das aber jetzt natürlich auch zeigen dass er das hier durchsetzen kann.
- 43:28Speaker 0: und das Schlimmste was man machen kann, dass man Gästen sagt nein das geht nicht.
- 43:33Speaker 0: Was wir denn machen?
- 43:35Speaker 0: Gucken, sprechen mit dem Küchenchef.
- 43:37Speaker 0: Ist es möglich das zu machen?
- 43:39Speaker 0: Wenn ja hundert Punkte von hundert Punkten dann ist es super.
- 43:43Speaker 0: aber wenn wir's nicht machen können Dann gehen wir uns an.
- 43:46Speaker 0: Herr Meier Wir würden das so gerne machen.
- 43:49Speaker 0: die wollen jetzt die Kalbsleber Berliner Art haben.
- 43:51Speaker 0: Ja sagen wir mal jetzt keine Ahnung im Grillen haben wenn ich auf der Karte stehen.
- 43:55Speaker 0: Nächste Mal wenn sie kommen geben Sie uns ein zwei Tage vorher Zeit Hufen sie an Machen wir mit großer Freude für sich.
- 44:01Speaker 0: Das ist ganz anders als wenn ich sage Nein, können wir nicht.
- 44:05Speaker 0: Es ist nicht auf der Karte drauf
- 44:06Speaker 0: so.".
- 44:06Speaker 0: Jetzt sitzt er da vor seinen Businessleuten oder seiner Familie und sagt, guck mal also die hätten es ja für mich gemacht wenn sie das jetzt gehabt haben?
- 44:14Speaker 0: Das ist ein Riesenunterschied!
- 44:16Speaker 0: Und so fühlt sich dieser Gast ganz besonders okay.
- 44:18Speaker 0: Das haben die für mich gebracht weil ich hier Herr Meier so erfolgreich bin und diese Gäste bringen.
- 44:24Speaker 0: Und das ist glaube ich wichtig dass man die Gästen so abholt als jeder Special fühlt sich erfühlt oder auch wie gesagt, vielleicht ein junges Paar was hier noch nie reingekommen ist dass sie sich trotzdem abgeholt fühlen und nicht das man sagt okay da stehen jetzt so viele Leute in der Reihe die wollen es nach warten auf den Tisch Die sehen ja nichts so aus.
- 44:40Speaker 0: Die können wir ein bisschen länger warten bis wir mit denen dann sprechen Und die schicken wir erst mal wieder weg und die anderen ziehen wir vor.
- 44:46Speaker 0: Das geht überhaupt nicht!
- 44:48Speaker 0: Da fühlt man sich dann glaube ich auch speziell oder special Dass man abgehult ist und einen besonderen Service bekommen hat.
- 44:56Speaker 0: Sie haben
- 44:57Speaker 1: in einem Interview erzählt, dass gerade in dem Segment, indem sie hier unterwegs sind das Preisgefühl in Deutschland manchmal eher noch zu niedrig ist und es in anderen Ländern weitaus mehr für das bezahlt wird was hier auch erwartet wird.
- 45:11Speaker 1: Woher kommt denn diese Diskrepanz zwischen Anspruch- und Zahlungsbereitschaft bei uns?
- 45:17Speaker 0: Ja das liegt natürlich auch so ein bisschen an unserer Struktur und Deutschlandstruktur.
- 45:22Speaker 0: wir sind föderalistisch aufgestellt.
- 45:24Speaker 0: wenn ich jetzt mir angucke UK Das spielt sich alles in London ab.
- 45:31Speaker 0: In London gibt es zehn Perless-Hotels, da sind die Menüe und die Banken.
- 45:36Speaker 0: Da spielte sie die Wirtschaft.
- 45:37Speaker 0: Da ist ein ganz anderer Druck auf dem Kessel.
- 45:42Speaker 0: Da kann ich ganz andere Preise.
- 45:43Speaker 0: Das Gleiche gilt für Paris oder für Rom.
- 45:46Speaker 0: Und in Deutschland verteilt sie aus Berlin, Hamburg, Düsseldorf, München... Der Deutsche ist sowieso nicht unbedingt derjenige, der der große Spender ist!
- 45:57Speaker 0: Vor allem nicht in Deutschland, gerne vor allem die Hamburger und ich glaube auch in anderen Städten auch.
- 46:02Speaker 0: Wenn das dann nicht so gesehen wird, dann habe ich mein Haus in Südfrankreich und da hab' ich auch einen größeren Sportwagen stehen.
- 46:09Speaker 0: hier fahre ich lieber mit dem C-Klasse Mercedes und sage immer oh ja wie war es?
- 46:14Speaker 0: Geschäft läuft nicht so gut.
- 46:15Speaker 0: um das an der Statement zu haben Passiert mir das sehr häufig, dass seine Gäste zu mir kommen und sagen, ja, ich möchte gerne meine Frau nach London.
- 46:23Speaker 0: Und eine schöne Suite im Dorchester Overlooking Heidpark.
- 46:27Speaker 0: Das ist aber sehr toll!
- 46:29Speaker 0: Ja, das London ist sehr toll.
- 46:30Speaker 0: Das weiß er, weil es ja London... Aber wie jetzt Hochzeitstag haben wir ihn, ich denke, ja.
- 46:34Speaker 0: Ihr sagt immer, London ist teuer?
- 46:35Speaker 0: Paris ist treuere oder New York ist teurer?
- 46:37Speaker 0: Und Dubai ist teurere?
- 46:38Speaker 0: Und was weiß ich in Hongkong?
- 46:40Speaker 0: Warum sind wir denn immer diejenigen, die dann hinten die Laterne haben?
- 46:44Speaker 0: und ich probiere einfach?
- 46:46Speaker 0: Das ist nicht so ganz einfach dass wir auch diesen Service Level und das was man in diesen Städten nicht gerade genannt habe erwarten kann, dass wir den hier auch bieten step by step.
- 46:56Speaker 0: Wir haben jetzt ein Rollservice eingerichtet, wir haben jetzt einen Butler und all solche Sachen die wir eigentlich so in Deutschland gar nicht unbedingt haben.
- 47:04Speaker 0: Und dann muss man natürlich aussehen, dass man dann die Rate nachzieht.
- 47:07Speaker 0: nur, was die meisten nicht verstehen, was kommt zuerst des Huhn oder des Ei?
- 47:12Speaker 0: Ich muss immer erst in Vorleistung gehen.
- 47:15Speaker 0: Wenn ich dann die Rate habe, kann ich mir die extra Mitarbeiter leisten.
- 47:19Speaker 0: Ich muss jetzt den Service bieten.
- 47:24Speaker 0: Wir haben den Grill neu konzipiert und gesagt, wir werden dort signifikant mehr Umsatz machen.
- 47:30Speaker 0: Und vorher hatten wir keine Hostessen gehabt.
- 47:33Speaker 0: Ist ja auch in Deutschland nicht unbedingt so üblich.
- 47:35Speaker 0: Da hat der Restaurantleiter die Gäste platziert oder wer gerade da war ... Und da habe ich gesagt, okay wir brauchen nicht eine Hostess.
- 47:42Speaker 0: Wir müssen drei engagieren.
- 47:44Speaker 0: Ja warum brauchen wir drei Leute?
- 47:47Speaker 0: Hast du dann die Gespräche mit der Managementfirma?
- 47:49Speaker 0: Mit Firmen.
- 47:50Speaker 0: Wir können erst mal gucken wie es läuft und wenn's gut läuft, dann können wir hier einmal einer einstellen oder einen zweiten.
- 47:54Speaker 0: Ich sag nee das funktioniert nicht so.
- 47:57Speaker 0: Wenn wir jetzt aufmachen werden wir den Ansturm bekommen und muss sich die vom ersten Tag an haben.
- 48:03Speaker 0: ja Ja, bar haben wir da drinnen.
- 48:05Speaker 0: Ein Bartender gucken wir doch erst mal ob der auf anderen sitzt und ich sag ne, ich brauch drei Bartender.
- 48:09Speaker 0: Wir haben letztendlich elf Leute mehr eingestellt mit dem neuen Konzept gegenüber dem alten Konzept.
- 48:15Speaker 0: Was heißt das?
- 48:16Speaker 0: Ich muss ins Risiko reingehen und sagen okay ich glaube an meinen Konzept Und I have to put my money where my mouth is Und nicht sagen ok ich will das machen und dann später Da finde ich ja gar keinen.
- 48:27Speaker 0: Also, bis sich dann jemanden hat, der Hustess ist – da ist das der Erzug schon abgewandert und jeder in Hamburg war – sondern man muss in Vorleistung gehen.
- 48:34Speaker 0: Das ist natürlich ein Risiko!
- 48:36Speaker 0: Und dann muss man auch das Gefühl haben, dass man das richtig gemacht, dass es nachher auch ein Service ist, den der Gast willens ist zu bezahlen, auch in Deutschland zu gezahlen.
- 48:47Speaker 0: Ich sage mir immer, der Gast kennt das ja und er bezahlt diese Preise gerne außerhalb.
- 48:52Speaker 0: also wenn ich das hier anbiete Dann wird er es dann auch hier bezahlen.
- 48:56Speaker 0: Und so ist das bis jetzt auch gewesen, also wir haben glaube ich schon relativ ausgereizt die Preisstrategie weil ich muss natürlich diese Preise nehmen um den Service zu bieten und das ist sozusagen immer unser Anspruch unsere Messlatte zu sehen dass wir da immer ein Stück weiter nach vorne kommen auch mit diesen hochpreisigen Destinationen die andere Zimmerraten fahren mithalten können.
- 49:18Speaker 0: Das ist einige schwieriger.
- 49:20Speaker 1: Wenn wir zum Abschluss nochmal in die Zukunft schauen Sind Sie seit über twenty-fünf Jahren hier, sind Anfang sechzig.
- 49:29Speaker 1: Aber denken glaube ich erst mal noch nicht ans Aufhören wenn ich das mal so...
- 49:32Speaker 0: Ich habe noch einige gute Jahre vor mir und ich sage immer solange mir der Job noch Spaß bringt und ich noch relevant bin.
- 49:40Speaker 0: Weil wenn man nicht mehr relevant ist und es passieren ja wahnsinnig viele Neuerungen jeden Tag täglich dann muss man aufhören!
- 49:46Speaker 0: Ich bin kein Sesselkleber aber noch bringst du mir Spaß und ich denke noch bin ich relevant.
- 49:51Speaker 0: also gibts da noch kein festes Datum.
- 49:55Speaker 0: und ich glaube auch, wenn man sich das ankommt vor zwanzig dreißig Jahren da war man mit sechzig schon alt.
- 50:01Speaker 0: Wenn man sich heute die Lebenserwartung anschaut ist sie um einiges gestiegen und deswegen haben wir diese Diskussion um wann der Renteneintritt?
- 50:09Speaker 0: Das muss ja dann sicherlich auch mit verschieben weil es kann denn nicht so funktionieren dass man dann früher hat man vielleicht fünfzehn oder sechszehn Jahre noch im Ruhestellen.
- 50:17Speaker 0: auf einmal lebt man dreizig Jahre und das verschiebt sich nicht.
- 50:19Speaker 0: also von daher fühle ich mich noch fit und habe noch keine Ambitionen morgen aufzuhören.
- 50:25Speaker 1: Haben Sie nach über twenty-fünf Jahren noch konkrete Dinge, wo Sie sagen, die würde ich gerne irgendwie noch umgesetzt sehen?
- 50:34Speaker 1: Also irgendwelche Ziele, die Sie sich vielleicht auch schon vor Jahren gesetzt haben, wo sie quasi darauf hinarbeiten?
- 50:41Speaker 0: Ich hab immer Sachen, da können Sie bei den Mitarbeiter fragen... Auch das Menschen-Team, ich habe schon gesagt zu nächstes Jahr haben wir keine Projekte.
- 50:48Speaker 0: Da lachen die immer da, Peterser kommt schon mit irgendwas um die Ecke rum.
- 50:51Speaker 0: Ja natürlich haben wir noch Ideen.
- 50:53Speaker 0: Wir wohnen auch ein bisschen an der Zimmerkonfiguration schrauben dass wir noch paar mehr Suite machen Noch Zimmer zusammenlegen und einen anderen Mix machen Der jetzt mehr Elevanter ist als wie er vor zehn Jahren gewesen ist.
- 51:05Speaker 0: Wir werden hier noch eine neue Terrasse aufmachen.
- 51:08Speaker 0: Gibt es noch Das eine oder andere was auch noch nicht ganz spruchhaft ist weil sie sagen kann was wir noch im Köcher haben, aber wenn man sich das anguckt was ich mir mal vorgenommen habe und es sind jetzt... Es werden jetzt im Oktober achtundzwanzig Jahre also in zwei Jahren bin ich dann dreißig Jahre hier.
- 51:27Speaker 0: Das ist jetzt eigentlich auch mit dem Grill umgesetzt worden.
- 51:32Speaker 0: Also wenn man durch das Hotel jetzt nach über hundert und zwanzig Jahren anguckt, bin ich der einzige Hoteldirektor gewesen und wir haben nur drei gehabt, wir haben vorhin die Familie Ehrlinge gehabt.
- 51:44Speaker 0: Dann war Herr Brandner da und dann bin ich gekommen der wirklich jeden Quadratmeter in diesem Hotel umgekämpelt hat und neu gestaltet hat.
- 51:53Speaker 0: Und das letzte Grill haben wir zweimal neu gemacht.
- 51:56Speaker 0: Das Nicky-Nein was war vor Doc Schenze haben wir auch schon zweimal gemacht.
- 52:00Speaker 0: also wenn mir einer gesagt hätte als wir damals es Doc Scheng zu öffnen haben du bist so lange hier dass du das nochmal neu sagst absolut garantiert hätte ich drauf gewettet.
- 52:11Speaker 0: und das Doc Chenx, das Konzept ist achtzehn Jahre lang gelaufen.
- 52:14Speaker 0: Und das Nicky Nine jetzt ist schon im neunten Jahr wird also nächstes Jahr zehn Jahre... Das ist wahnsinnig wie die Zeit vorbeigeht!
- 52:21Speaker 0: Wir haben die Empfangshalle umgeschoben, wir haben den Neu-Präsidenten-Zitgema.
- 52:24Speaker 0: Damit ist das grobe erreicht.
- 52:27Speaker 0: Jetzt macht man Feintuning.
- 52:29Speaker 0: Jetzt wird man nochmal das eine oder andere noch mal ab.
- 52:31Speaker 0: Es wird ja immer so sein.
- 52:32Speaker 0: Wir werden uns immer wieder neu erfinden.
- 52:35Speaker 0: aber das Große was jetzt auch konzeptionell ist, dass es geschafft
- 52:40Speaker 1: Dann bin ich gespannt, was hier die nächsten Jahre trotzdem noch so alles passiert.
- 52:44Speaker 0: Halten Sie uns im Blick und im Gedächtnis, kommen sie vorbei!
- 52:49Speaker 0: Es wird sich jedes Jahr irgendetwas verändern oder irgendwas, das wir neu machen, neu machen werden – und das ist auch der spannende am Job.
- 52:57Speaker 1: Vielen Dank!
- 53:00Speaker 0: Das war es leider schon... Die letzte Runde ist ausgetrunken, das Gespräch zu Ende.
- 53:06Speaker 0: Vielen dank fürs Zuhören.
- 53:09Speaker 0: Bitten im Rücksicht auf die Nachbarn und sei leise, wenn du die Bar verlässt.
- 53:14Speaker 0: Aber vergiss auf keinen Fall den abonnieren Button zu klicken!