Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Scholz kämpft für Olympia und Kampfjets im Anflug
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 28. Mai. Luftwaffe plant Übung am Hamburger Flughafen. Otto blickt auf positives Geschäftsjahr zurück. Scholz lobt Hamburgs Olympia-Bewerbung. In elf Tagen wird es laut in der Stadt, die Luftwaffe plant eine Militärübung am Flughafen Hamburg. Sechs Tornado-Kampfflugzeuge sollen zwischen dem 8. und 12. Juni Starts und Landungen in Fuhlsbüttel trainieren, wie eine Sprecherin des Airports mitteilte. Das Manöver Dispersed Operations 2026 Panther Shield habe das Ziel, die Zusammenarbeit mit zivilen Einrichtungen zu stärken und die Verteidigungsfähigkeit im Bündnisfall realitätsnah zu üben. Der zivile Flugverkehr soll nicht beeinträchtigt werden. Die Starts und Landungen von voraussichtlich zwei Militärjets pro Tag seien in den Flugplan eingetaktet, erläuterte die Sprecherin. Die Passagiere werden davon nichts merken. Der Flughafen rechne aber damit, dass einige Neugierige die Starts und Landungen der Jets beobachten werden. Die Tornados kommen vom taktischen Luftwaffengeschwader 51 Immelmann in Jagel bei Schleswig. Zivile Flughäfen seien im Ernstfall wichtige Start- und Landeoptionen, hieß es in der Mitteilung. Im Mittelpunkt der Übung stehe die enge Zusammenarbeit zwischen militärischen Kräften und zivilen Partnern vor Ort. Ähnliche Übungen haben nach Angaben der Sprecherin bereits in Bremen, Münster, NRW und Lübeck stattgefunden. Otto blickt auf ein gutes Geschäftsjahr 2025-2026 bis Ende Februar zurück. Der Umsatz ging zwar um rund 7,4 Prozent auf 13,8 Milliarden Euro zurück. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern stieg aber von 276 auf 641 Millionen Euro. Nach Steuern verblieben 312 Millionen Euro. Das aktuelle Jahr werde von herausfordernden Rahmenbedingungen geprägt sein, heißt es vom Konzern. Man wolle angesichts der handels- und geopolitischen Risiken sowie des nach wie vor anspruchsvollen Markt- und Wettbewerbsmilieus Umsatz und Gewinn lediglich halten. Zudem werde der schon eingeleitete Jobabbau in mehreren Gesellschaften fortgesetzt. Bereits im vergangenen Geschäftsjahr war die Zahl der Beschäftigten weltweit von rund 36.300 auf 34.830 gesunken. In Deutschland ging die Zahl von rund 21.300 auf 20.000 zurück. Finanzvorständin Katie Rover sprach in ihrem Vortrag während der Bilanzvorlage in Hamburg von notwendigen Restrukturierungen bei verschiedenen Tochtergesellschaften, ohne konkret den Begriff Jobabbau in den Mund zu nehmen. Scholz lobt Hamburgs Bewerbung. Olaf Scholz, SPD, hat sich als großer Unterstützer des Hamburger Bewerbungskonzeptes für die Olympischen Spiele zu erkennen gegeben. Man muss mit allem Respekt sagen, dem Hamburger Senat und all denjenigen, die das Projekt vorantreiben, ist wirklich noch mal etwas Gutes gelungen, sagte Hamburgs früherer Bürgermeister bei einer Veranstaltung der patriotischen Gesellschaft auf eine Frage aus dem Publikum, wie er denn zu der Olympia-Bewerbung seiner alten Heimatstadt stehe. Zuvor hatte Scholz zu dem Thema Demokratien unter Druck rund eineinhalb Stunden über den Ukraine-Krieg, die Zukunft der Europäischen Union, das Verhältnis zu Donald Trump und den Umgang mit der AfD gesprochen. Während sich der Altkanzler am Weltgeschehen und den großen Zukunftsfragen in der für ihn typischen hanseatisch-nüchternen Art abarbeitete, blitzte beim Thema Olympia Leidenschaft hervor. Von der Olympia-Austragung kann die Stadt Jahrzehnte profitieren, so der SPD-Politiker. Deshalb sollten wir diese Chance nutzen. Im Blockprozess hat die mutmaßliche Entführerin Olga aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023-2024 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe. Wir dachten, sie würden ein bisschen ängstlich sein, sagte die 51-Jährige vor dem Landgericht. Man habe extra einen Mann mitgenommen, der gut Deutsch spreche. Er habe dem Jungen und dem Mädchen erklären sollen, dass sie keine schlechten Menschen seien und die Kinder zu ihrer Mutter bringen würden. Wir dachten, dass es dann für sie in Ordnung sein würde. Die damals 13-jährige Tochter habe aber gesagt, schilderte die Zeugin, ich will nicht mehr Deutsch sprechen, ich hasse Deutschland, ich hasse meine Mutter. Die Zeugin ging nach eigenen Worten davon aus, dass das schnell vorübergehe. Dass die Kinder bei der Rückholung schließlich gefesselt wurden, habe sie erst später in Israel erfahren. Die Zeugin Olga soll an der Entführung des Jungen und des Mädchens beteiligt gewesen sein. Für ihre Aussagen in Hamburg wurde der Frau sicheres Geleit zugesagt. Christina Block ist angeklagt, eine israelische Sicherheitsfirma nach einem langen Sorgerechtsstreit damit beauftragt zu haben, ihre Kinder vom Wohnort des Ex-Mannes in Dänemark nach Deutschland zu entführen. Sie bestreitet die Vorwürfe. Autofahrer verletzt Mädchen schwer und begeht Fahrerflucht. Ein unbekannter Täter hat in der Nacht auf St. Pauli mehrere Schüsse auf ein Taxi abgegeben. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilte. Der Taxifahrer brachte sich nach dem Vorfall auf der Davidwache in Sicherheit. Die Schüsse waren nach ersten Erkenntnissen kurz nach zwei Uhr an der Budapester Straße nahe der U-Bahn-Station St. Pauli gefallen. Vorausgegangen war laut Polizei offenbar ein Streit zwischen dem Taxifahrer und fünf Fahrgästen am Zielort der Fahrt. Nachdem die Gruppe ausgestiegen war und bezahlt hatte, soll einer der Männer plötzlich eine Schusswaffe gezogen und mehrere Schüsse auf das wegfahrende Taxi abgegeben haben. Das Fahrzeug wurde am Außenspiegel getroffen. Die fünf Verdächtigen flüchteten anschließend. Zahlreiche Streifenwagenbesatzungen suchten in der Umgebung vergeblich nach ihnen. Zwischenzeitlich sperrte die Polizei die Budapester Straße zwischen der Clemens-Schulz-Straße und der Simon-von-Utrecht-Straße. Die Geschichte klingt unglaublich und ist leider doch wahr. Auf dem Weg zur Schule ist ein neunjähriges Mädchen am Mittwochmorgen, wie erst jetzt bekannt wurde, schwer verletzt worden. Mit ihrem Tretroller hatte sie gegen 8 Uhr an der Ecke Barmbecker Straße Semper Straße bei Grün in Richtung Osterbeckkanal die Straße überquert, als ein VW-Polo sie beim Abbiegen erfasste und schwer verletzte. Dann fuhr die unbekannte Person einfach weiter. Der Fahrer oder die Fahrerin fuhr in Richtung Mühlenkamp davon, ohne sich um das schwer verletzte Kind zu kümmern. Passanten alarmierten sofort den Rettungsdienst und übernahmen die Erstversorgung der Neunjährigen. Mit Verdacht auf eine Sprunggelenksfraktur kam das Mädchen in ein Krankenhaus. Sie musste operiert und stationär aufgenommen werden. Die Polizei bittet um Hinweise. In Hamburg ist die Zahl der Tabaksüchtigen nach Angaben der Krankenkasse KKH weiter gestiegen. Wie die KKH am Donnerstag anlässlich des Weltnichtrauchertages, 31. Mai, mitteilte, wurden im Jahr 2024 rund 126.500 Menschen in der Hansestadt wegen Tabakabhängigkeit, Entzugserscheinungen, akuten Tabakrausch oder weiterer psychischer Probleme aufgrund von Tabak medizinisch behandelt. Das entspreche 68 von 1.000 Einwohnern und bedeute im Vergleich zu 2014, 55 von 1.000 Einwohnern, eine Zunahme von gut 23 Prozent, hieß es. Im Bundesländervergleich bedeutet das die geringste Zunahme. Der Bundesdurchschnitt liege bei 74 Fällen pro 1.000 Einwohner und einer Zunahme von 43 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, an einem Lungentumor zu erkranken, sei bei Rauchern um ein Vielfaches größer als bei Nichtrauchern, hieß es. Auch wer den Rauch nur passiv einatmet, laufe Gefahr, an Krebs zu erkranken. Zudem warnte Justin Oniechi, Experte für Suchtfragen im Präventionsteam der KKH, laut Mitteilung, die Tatsache, dass der Dampf von E-Zigaretten weniger Schadstoffe enthält als Tabakrauch, bedeutet nicht, dass das Wapen unbedenklich ist. Aufgrund fehlender Langzeitstudien lasse sich das Krebsrisiko durch einen langjährigen Konsum von E-Zigaretten zwar noch nicht zuverlässig einschätzen, die KKH rate dennoch davon ab. Angriffe auf Passanten in Parks. Hamburg genießt den zweifelhaften Ruf einer Freien- und Abrissstadt. In unschöner Regelmäßigkeit fallen Denkmäler oder Häuser, die Denkmal hätten werden können. Der Denkmalverein kritisiert das Vorgehen regelmäßig. Andere Hamburger sind froh, sich von ungeliebten Bausünden verabschieden zu können. Während viele dem markanten Bau von Lederschüler hinterherweinen, vermissen andere die Kremonbrücke. Das Hamburger Abendblatt erinnert hier an zehn markante Bauwerke, die in den vergangenen Jahren abgerissen wurden. Und hat vor Ort nachgeschaut, was jetzt auf den Flächen passiert. Eine Überschrift hat mich heute Morgen gleich an den lieben Lars denken lassen. Da war die Rede von Passanten und Hundehaltern, die in Hamburger Parks attackiert und beschimpft werden. Sie stürzen aus dem Flug herab und fliegen knapp über einen hinweg. Dahinter steckt also nicht mein lieber Kollege, sondern wütende Rabenkrähen. Sie tun das, um ihre Küken zu schützen. Dieses Szenario kommt laut der Deutschen Wildtierstiftung in der Hafencity derzeit in baumreichen Gegenden häufig vor. Was wie ein irritierender Überfall von oben wirkt, ist die kluge Verteidigungsstrategie einer Rabenkrähe, die sich sehr um ihre Küken sorgt, erklärt Jennifer Calvi von der Deutschen Wildtierstiftung. Die Rabeneltern überwachen die ersten Flugversuche ihres Nachwuchses. Diese sind noch unerfahren und brauchen Unterstützung. Mögliche Feinde können die Kleinen dabei nicht gebrauchen und Menschen und Tiere stören dabei.