Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Schießerei in einem Wohnhaus
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 17. November. Polizisten finden schwer verletzten Mann in Eidelstedt. Hamburger Familie in Istanbul. Vergiftungsdrama weitet sich aus. Hamburgerin kämpft mit Kotbeuteln gegen Rechtsradikalismus. Hamburger Goldkehlchen planen ein Megakonzert. Polizisten haben am Sonntagabend in Eidelstedt einen schwer verletzten Mann in einem Wohnhaus gefunden. Heute sprach die Feuerwehr von einem Patienten mit Schussverletzungen, der unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht worden war. Hier wurde er später notoperiert. Der Vorfall ereignete sich gegen 21 Uhr am Hörgensweg auf Höhe der Oliver-Lissi-Straße. Ein Mitarbeiter des polizeilichen Lagedienstes bestätigte, dass Zeugen einen Mann gesehen hätte, der eine Schusswaffe bei sich gehabt haben soll. Anschließend wählten sie den Notruf. Die Polizei leitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Der Kriminaldauerdienst ermittelt jetzt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Nach dem Tod einer Hamburger Mutter und ihrer zwei Kinder, drei und sechs Jahre alt, in Istanbul, sind Medienberichten zufolge zwei weitere Touristen mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus gekommen. Sie hätten in demselben Hotel im Stadtteil Fatih übernachtet wie die Familie aus Hamburg, berichtete die Nachrichtenagentur DHA. Der Tageszeitung Kumhuriyet zufolge handelt es sich um Touristen aus Italien und Marokko. Einer der Besitzer des Hotels sagte dem Sender CNN Türk, auf eine mögliche Lebensmittelvergiftung angesprochen, das Hotel habe kein Restaurant, es gebe lediglich Wasser. Ermittler nahmen vor Ort Trinkwasserproben und werteten die Überwachungskameras aus. Es sei zudem festgestellt worden, dass ein Zimmer im Erdgeschoss mit Chemikalien desinfiziert worden sei. Mutmaßlich handelt es sich dabei um Pestizide, die in der Regel zur Bekämpfung von Ungeziefer verwendet werden. Die Familie war aus Hamburg nach Istanbul gereist. Sie soll in ihrem Urlaub im Uferviertel Ortaköy am Fuße einer Brücke über den Bosporus diverse Lebensmittel verzehrt haben, unter anderem Süßigkeiten, gefüllte Muscheln und ein Gericht aus Kalbsdärmen, Kokorex. Kurz darauf zeigten alle vier heftige Vergiftungssymptome. Der Bund der Steuerzahler hat veröffentlicht, dass Hamburg in puncto Nebenkosten für Immobilien beim Wohnen, egal ob in Mietwohnung oder Eigenheim, zu den teuersten Städten in Deutschland gehört. Diese Kosten beinhalten Wasser, Abwasser, Niederschlagswasser und Abfallgebühren sowie den Rundfunkbeitrag. Die Zusatzkosten stiegen 2025 auf 1.322 Euro jährlich, was eine Steigerung von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Es entspricht einer Erhöhung um 56,62 Euro. Sabrina Altenberendt aus Ottensen sorgt mit einer originellen Idee derzeit für viel Aufmerksamkeit. Wer beim Gassigehen den Kot seines Hundes aufsammelt, kann dies mit Kotbeuteln tun, die den Aufdruck »weg mit der braunen Scheiße« tragen, ein klares Statement gegen rechtsradikale Ideologien. Im Jenischpark, im Volkspark in Altona, in Planten und Blomen und in Hundefreilaufzonen überall in Hamburg hängen braune Kotbeutel mit der Botschaft, die politisch engagierte Menschen dort angebracht haben. Um den steigenden Bedarf zu decken, hat Altenberend gerade wieder 1,5 Millionen Beutel mit dem Aufdruck bestellt, die Interessenten bei ihr ab heute im 50er-Gebinde unter www.wegmitderbraunenscheiße.de für 3,30 Euro plus Versand kaufen können, um sich beim Kotaufsammeln gegen rechtsradikale Politik zu positionieren und das öffentlich auf Instagram zu posten. Die Motivation hinter dieser Aktion ist Altenberenz Sorge um die Demokratie. Ich möchte mir später nicht von meinen Enkeln vorwerfen lassen, warum ich nichts gegen die Rechten getan habe, sagt die Mutter eines 19-Jährigen. Wenn ein Getränkehersteller Cola und Limos in neuer Verpackung auf den Markt bringt, ist das in der Regel eine Randnotiz. Bei Fritz Cola aus Hamburg ist das gerade etwas anders. Auf die Nachricht der Cola-Rebellen, Erfrischungsgetränke erstmals auch in Alu-Einwegdosen zu verkaufen, gibt es zahlreiche Reaktionen, von »schönes Ding, Digger« bis »Nein, das gefällt mir gar nicht«. Bei der Hamburger Verbraucherzentrale wird der neue Weg des Unternehmens äußerst kritisch gesehen. Wer bisher so vehement Glasmeerweg vertreten und das Prinzip zum Markenkern gemacht hat, verliert aus unserer Sicht an Glaubwürdigkeit, sagt Verbraucherschützer Armin Wallett. Die Getränkedose ist und bleibe umweltschädlich, daran änderten auch hohe Recyclingquoten nichts. Fritz Kohler argumentiert, dass die Recyclingquote bei Dosen nahezu bei 100% liege. Dagegen verschlechtere sich die Rückgabefrequenz von Pfandflaschen aus Glas, auch wegen der niedrigen Pfandgebühr von 8 Cent pro Flasche. Die Einführung der Einwegdose, erklärtermaßen als Ergänzung zum bestehenden Flaschenangebot und mit hohem Recyclinganteil, wollen die Hamburger deshalb auch als Weckruf für eine Modernisierung des Pfandsystems mit höheren Pfandsätzen verstanden wissen. Dazu kommt, Glasflaschen sind inzwischen an städtischen Brennpunkten, wie in Hamburg etwa abends auf der Reeperbahn, ähnlich wie bereits auf Festivals verboten. Der Countdown läuft. Am 20. November startet der Vorverkauf für das Konzert der Hamburger Goldkehlchen am 26. September 2026 im Volksparkstadion und nie war die Chance, ein Ticket für einen Auftritt des gefeierten Männerchors zu erhalten, größer. 45.000 Karten werden in den Verkauf gehen, sodass nicht damit zu rechnen ist, dass das Volksparkstadion ähnlich schnell ausverkauft ist wie zuletzt die Barclays Arena, 76 Minuten. Wer sich darauf nicht verlassen will, auf der Homepage der Goldkehlchen kann man sich für einen Vor-Vorverkauf registrieren lassen, der schon um 9 Uhr beginnt. Eine Stunde später geht es dann für alle los. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.