Latest / ZWETSCHKE + 1 / Josef Müller – 40 Millionen Dollar haben seine Sehnsucht nicht gestillt | (#0052)
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- 0:00Speaker 0: Er lieb mir vor ein paar Wochen eine E-Mail bekommen und das klingt nach der wildesten Geschichte, die ich glaube jeweils in meinem E-mail Postfach bekommen habe.
- 0:07Speaker 0: Und zwar hat mich immer geschrieben dass er ehemaliger Steuerberater ist, hatte vier Büros im Deutschland.
- 0:11Speaker 0: und dann haben wir erst gedacht naja also das haben vielleicht andere auch.
- 0:14Speaker 0: Sitz seit dem siebzehnten Lebensjahr im Rollstuhl aufgrund von einem Autounfall und dann nimmt diese Geschichte richtig Fahrt auf.
- 0:20Speaker 0: Er brachte vierzig Millionen US Dollar Bargeld vom Mai irgendwie nach München durch zehn Flüge mit der Lufthansa Alles aus Drogen- und Waffengeschäfte.
- 0:27Speaker 0: Und dann haben wir schon gedacht, das kann da alles nicht wahr sein!
- 0:29Speaker 0: Ich wurde vom FBI im Rollstuhl gejagt und nicht gefunden lebte in einem Penthouse in Miami.
- 0:33Speaker 0: Ich habe mich dann selbst gestellt in der Haft fünf Jahre vier Monate in Stadthalheim und danach Theologie studiert und bin heute der glücklichste Mann der Welt und in unserem Gespräch.
- 0:42Speaker 0: Das wird jetzt schon hatten von unten nach oben und hier im Studio spürt man das schon richtig.
- 0:46Speaker 0: ich glaube heute tatsächlich können wir richtig was lernen alle von einem Leben im Überschuss.
- 0:50Speaker 0: Wir haben es gerade schon öfters gehabt mit Frauen, mit Kokain und Alkohol, mit sehr schnellen Autos aus Italien und allem dran.
- 0:58Speaker 0: Und jetzt sitzt er hier und sagt früher war ich gierig und heute bin ich der glücklichste Mensch der Welt.
- 1:02Speaker 0: Hannes Zwetsch gehört ihr auf dem Mikrofon mit?
- 1:04Speaker 1: Josef Müller!
- 1:06Speaker 0: Was für eine Geschichte kommt mit einem Mercedes heute hier angefahren wo ganz groß auf der Seite steht Jesus saved my life.
- 1:13Speaker 1: Er hat mein Leben gerettet, muss ich dazusagen.
- 1:16Speaker 1: Wahnsinn!
- 1:16Speaker 1: Aber vorher war noch ein anderes Leben... Ja,
- 1:19Speaker 0: Josef wie ging es los?
- 1:20Speaker 0: Bist du auf Schule gegangen?
- 1:21Speaker 0: Ja,
- 1:21Speaker 1: nee, das auch ja.
- 1:25Speaker 1: Ich komme hier in der Nähe von München her und mein was das Lustige ist das Ich landete ja später mal tatsächlich
- 1:32Speaker 2: im Gefängnis
- 1:33Speaker 1: und das Humorvolle, irgendwie ... Das Schicksals hat immer irgendwie auch ein
- 1:37Speaker 3: Humor.
- 1:39Speaker 1: Ist es dass mein Vater Kriminalkommissar war?
- 1:41Speaker 1: Ja!
- 1:42Speaker 0: Aus gutem Hause?
- 1:43Speaker 1: Ja aus gutem Haus.
- 1:44Speaker 1: Mama war OP-Schwester im örtlichen Krankenhaus Und ich bin ganz normal aufgewachsen bis zum fünftigsten Lebensjahr meines Vaters.
- 1:53Speaker 1: Dann hatte der einen Herzinfarkt
- 1:55Speaker 0: Und
- 1:56Speaker 1: da war ich, das muss ich jetzt mal nachdenken.
- 2:00Speaker 1: Fünfzigste ... Warte mal schnell!
- 2:05Speaker 1: Da war ich fünfzehn ungefähr und Teenager könnte man sagen.
- 2:13Speaker 1: Jetzt ist es lustig, also ich sage das immer humorvoll.
- 2:17Speaker 1: Ich denke heute noch darüber nach wie man als Beamter ein Herzinfarkt bekommen kann.
- 2:23Speaker 1: Also vielleicht waren es andere Zeiten aber ich denke mal so...
- 2:27Speaker 3: Und
- 2:28Speaker 0: verstorben oder?
- 2:29Speaker 1: Ne ne!
- 2:31Speaker 1: Das Interessante ist das.
- 2:32Speaker 1: da war er fünftiger den Herzinfakt und er hat gelebt bis zum siehmal neunzigsten Lebensjahr.
- 2:37Speaker 1: Also fast doppelt so viel.
- 2:41Speaker 1: Ich persönlich hatte vor vier Jahren, fünf Jahren eine Herz-Operation mit drei Beipasseln.
- 2:47Speaker 1: Aber kein Herzinfarkt muss ich dazu sagen.
- 2:49Speaker 1: Ich hätte ihn aber wahrscheinlich bekommen wenn er nichts getan hätte und das ist so eine Geschichte.
- 2:54Speaker 1: da danke ich.
- 2:55Speaker 1: heute würde ich sagen auch Gott dass wir mich das erkennen nicht lassen okay?
- 2:59Speaker 1: Aber zurück zur Geschichte.
- 3:01Speaker 1: also ich will auf etwas hinaus und zwar Mein Vater ist dann pensioniert worden als Beamter und hat sich aber dann wieder selbstständig gemacht, und zwar als Handelsvertreter.
- 3:14Speaker 1: Und da hat er Ware ausgefahren und da ist ihm plötzlich auch wieder ein gesundheitliches Problem,
- 3:21Speaker 2: hat ihn da ein
- 3:21Speaker 1: bisschen gehindert.
- 3:24Speaker 1: Einzige Sohn her, okay?
- 3:25Speaker 1: Und ich war damals erst sechzehn und konnte ihm nicht helfen weil die keinen Führerschein hatte natürlich.
- 3:31Speaker 1: Aber mit einer Sondergenehmigung bei
- 3:33Speaker 2: Münchener TÜV,
- 3:34Speaker 1: das weiß ich heute nur da musste ein paar Tests bestehen auch so eine MPU was man macht wenn man etwas zu viel trinkt oder so einen Führerschön weg hat.
- 3:42Speaker 3: also
- 3:43Speaker 1: ich musste einige Tests bestehen und konnte dann mit sechzieh nach halb glaube ich einen Führeschein
- 3:48Speaker 2: machen.
- 3:49Speaker 1: Ich bin oft unterwegs unter jungen Leuten in Universitäten und Schulen.
- 3:53Speaker 1: Und die jungen Leute würden das Wort benutzen, das war eine geile Sache!
- 3:59Speaker 1: Nach der Schule habe ich den Papa geholfen...
- 4:01Speaker 3: ...und am
- 4:01Speaker 2: Abend bin ich in die ersten
- 4:03Speaker 1: Diskotheken, okay?
- 4:04Speaker 0: Wahnsinn, der erste denn Führerschein hatte.
- 4:05Speaker 0: Eineinhalb Jahre früher.
- 4:07Speaker 1: Mein Auto war immer voll an Mädels, weil die Jungs haben ihn
- 4:10Speaker 2: mit dem
- 4:10Speaker 1: Zug fahren lassen zur Disco.. ..und die Mädel, wie gesagt springt es
- 4:13Speaker 2: rein,
- 4:13Speaker 1: okay?!
- 4:15Speaker 1: Das waren meine ersten Erlebnisse.
- 4:17Speaker 2: Und jetzt Krams.
- 4:19Speaker 3: Kurz vor dem
- 4:20Speaker 1: achtzehnten Lebensjahr ist mir am einund dreißigsten Juli, zwote Haus neunzehnhundert, dreiundsiebzig ewig her.
- 4:29Speaker 1: Bin ich von der Diskothek in Landsberg zurück zu meinem Elternhaus in den Nähe vom München gefahren und bin in der Nacht Sonntagmorgen um zwei Uhr eingeschlafen.
- 4:40Speaker 1: Es war so einen Sekundenschlaf einfach!
- 4:42Speaker 1: Und es war Regennass?
- 4:43Speaker 1: Ich hatte nichts getrunken Ich hatte erst am fünfenfünfundzwanzigmal überhaupt ein Bier angefasst.
- 4:49Speaker 1: Das war meist so bitter und wie auch immer, das waren andere Zeiten.
- 4:52Speaker 1: Auf jeden Fall wollte ich sagen, dass das Automangels-Fahrpraxis.
- 4:57Speaker 1: vielleicht ist mal ein bisschen entglitten
- 4:59Speaker 3: und
- 5:00Speaker 1: hat sich dann gedreht auf der Fahrbahn und ist dann so einen kleinen Abgrund drunter.
- 5:05Speaker 3: und
- 5:07Speaker 1: ja und hat die Polizei jetzt berechnet sechs Mal überschlagen und blieb dort an einem Baum
- 5:12Speaker 2: hängen.
- 5:13Speaker 3: Und
- 5:14Speaker 1: ich war bewusstlos
- 5:15Speaker 3: und ich
- 5:17Speaker 1: glaube, das war das erste Wunder in meinem Leben.
- 5:19Speaker 1: Das ungefähr vier Stunden später.
- 5:21Speaker 1: am frühen Morgen des Sonntags
- 5:24Speaker 3: ist ein
- 5:25Speaker 1: Fahrer an dieser Umfeldstelle einen Autofahrer vorbeigekommen und hat nicht auf die Fahrbahn sondern In Wald, bei uns sagt man ins Holz in Bayern
- 5:34Speaker 3: reingeschaut
- 5:36Speaker 1: oder gesehen und hat dort mein Auto gesehen.
- 5:38Speaker 1: Und vielleicht ist dann ein bisschen, ich sag mal, theatralischer Dampf aufgestiegen oder keine Ahnung?
- 5:44Speaker 1: Auf jeden Fall da die Rettungen gerufen, die kamen mir das im Auto rausgebracht und dann ins örtliche Krankenhaus verbracht und dort haben sie um mein Leben gekämpft weil ich doch viele innere Verletzungen hatte.
- 5:57Speaker 1: Der Grund daran lag eigentlich mehr.
- 5:59Speaker 1: Damals gab es noch keine Gurte, die waren also noch eine Pflicht erst zum ersten Ersten.
- 6:05Speaker 1: Deswegen hat sie mir in dem ganzen Auto ein bisschen umeinander geschleudert und daher war wahrscheinlich meine Rückenmarksverletzung.
- 6:12Speaker 1: Das haben die erst im Krankenhaus gekannt und damals, dreiundsiebzig konnte man Edequat diese Rückenmarksverletzungen
- 6:22Speaker 3: nicht
- 6:22Speaker 1: teilen oder überhaupt nicht angehen.
- 6:24Speaker 1: Die Leute sind wirklich gestorben nach einigen Wochen auch wegen anderen Problemen, Nierenproblemen und wie auch immer.
- 6:30Speaker 1: Und deshalb kam ich
- 6:32Speaker 2: mit einem
- 6:34Speaker 1: Helikopter der Bundeswehr, ich sage immer lustigerweise damals haben es noch einen gehabt
- 6:38Speaker 2: den man nicht zusammenbauen musste.
- 6:39Speaker 1: Der war noch fit.
- 6:41Speaker 1: aus Landsberg, Peiting oder wo das Kaserne kam mich dann mit dem Helikoptor von Kreiskrankenhaus in Fürstenverbruck nach Heidelberg, dreihundert Kilometer nördlich und ich wachte damals,
- 6:54Speaker 2: jetzt weiß
- 6:55Speaker 1: ich noch die haben mir ins Koma gesetzt wegen des schweren Verletzungen in der Intensivstation auf in dieser orthopädischen Klinik Heidelberg-Schlierbach am Neckar und ich sah als Allererstes, wie ich so aufwachte aus meiner künstlichen Komma, ein weißen Kittel mir gegenüber.
- 7:16Speaker 1: Und im weißen Kindl da war ein Professor drin!
- 7:19Speaker 1: Der Professor hat gesagt Herr Müller Sie hatten einen Autounfall, wenn sie schon mitbekommen haben.
- 7:24Speaker 1: Sie haben eine Rückenmarktsverletzung, eine sogenannte Querschnittlämmer und werden den Rest ihres Lebens im Rollstuhl verbringen.
- 7:30Speaker 1: Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!
- 7:31Speaker 1: Auf Wiedersehen!
- 7:35Speaker 0: Als junger Mann.
- 7:36Speaker 0: Ja,
- 7:36Speaker 1: mit siebzehn!
- 7:38Speaker 1: Da denkst du dir ja du machst eine Weltreise.
- 7:40Speaker 1: also damals waren wir bescheiden.
- 7:42Speaker 1: mein Ziel war mal nach London zu kommen oder so
- 7:46Speaker 3: und
- 7:47Speaker 1: Frauen vielleicht denken die Familie gründen aber nicht.
- 7:50Speaker 1: ich erlaub mir den vielleicht abfälligen Ausdruck aber nicht in die Krippelabteilung Aber es war nun mal so.
- 7:57Speaker 0: Wie war das für dich?
- 7:58Speaker 0: Ja,
- 8:00Speaker 1: am
- 8:00Speaker 3: Anfang
- 8:01Speaker 1: ist es für jeden schockierend, weil ich bin da auch pragmatisch gedacht.
- 8:07Speaker 1: Ich war ja, ich wusste nicht was erleben im Holzstuhl überhaupt bedeutet.
- 8:11Speaker 1: Auf das man da achten muss und damals in den Seventien da gab es noch nicht einmal abgesenkte Bordsteine oder so.
- 8:18Speaker 1: Heute ist alles auf Barrierefreiheit auf wie auch immer weil die Gesellschaft wird älter.
- 8:24Speaker 1: Die Leute fahren mit ihrem Roulator dann muss halt alles dementsprechend
- 8:28Speaker 2: passend sein.
- 8:29Speaker 3: Und
- 8:31Speaker 1: um das zu Ende dazu bringen ich auf jeden Fall bin ich natürlich in ein schwarzes Loch gefallen
- 8:37Speaker 3: Und es
- 8:38Speaker 1: war für mich schon als Jugendlicher sehr schwer.
- 8:42Speaker 1: Die erste Erfahrung, die ich gemacht habe,
- 8:44Speaker 2: dass mich Menschen
- 8:45Speaker 1: immer in dreihundert Kilometer entfernt von
- 8:48Speaker 2: München,
- 8:49Speaker 1: dass sie mich Menschen besucht haben dort im Krankenhaus
- 8:52Speaker 2: im Hochsommer
- 8:53Speaker 1: was wirklich heiß war.
- 8:56Speaker 1: Da bin ich zum Baden gegangen und habe nicht einen Krankenbesuch, die ich nicht gekannt
- 9:01Speaker 2: habe.
- 9:04Speaker 1: Meine Freunde waren beim Baden, die haben dann nach allem möglich ausreden gehabt.
- 9:08Speaker 1: Ja genau!
- 9:09Speaker 1: Und da habe ich schon mal gelernt ein bisschen zu sehen, wenn es eng wird... dann bist du froh, wenn du einen Freund hast.
- 9:21Speaker 0: Wie viele sagst du sind Freunde?
- 9:22Speaker 0: Wir müssen an eine Hand passen maximal.
- 9:25Speaker 2: Ich will vorschatten
- 9:26Speaker 1: auf mein Leben so lange du in Champagner-Laune lebst und alles ausgegibst.
- 9:30Speaker 1: Du hältst dann aus der Menge Freunde!
- 9:33Speaker 2: Aber was ist das
- 9:33Speaker 1: für
- 9:33Speaker 1: Freunde?!
- 9:34Speaker 2: Ich wusste schon
- 9:35Speaker 1: dass die Freunde natürlich da waren weil sie
- 9:39Speaker 3: in einem Umfeld
- 9:40Speaker 1: waren, dass sie nicht selber kreieren konnten sondern sie waren eingeladen, sie haben Leute kennengelernt Schauspieler oder Popstars und das war wie gesagt dann alles später.
- 9:52Speaker 1: Aber ich will es nur sagen, da denke ich mir schon heute selektiere ich das ganz klar wieder anders, aber eben der Geschichte weiter.
- 10:03Speaker 0: Ich lasse nochmal kurz zur Schule, also kein Abi und so weiter weil das Ding ja früh los ist mit dem Vater.
- 10:08Speaker 0: Ja, das
- 10:09Speaker 1: ist dann nachgekommen okay?
- 10:10Speaker 1: Ich habe es dann zahlweise zu Hause machen können und teilweise auch in den Gymnasium und so hab ich dann weiter gemacht und hab dann studiert, okay?
- 10:23Speaker 1: Und hab dann Bedürzerschaften und Rechtswissenschaften und hab weit überall reingeschnuppert eigentlich mehr in die Betriebswirtschaft gehen.
- 10:32Speaker 1: Aber es hat sich da ergeben, dass ich dann einfach zum Steuerberater
- 10:38Speaker 3: meine
- 10:38Speaker 1: Ausbildung gemacht habe und war dann in der Wirtschaftsprüfung im Steuerberatungsgesellschaft
- 10:42Speaker 2: in München.
- 10:43Speaker 1: Das hat mir gut gefallen und hab mir dann die Prüfung beim Staatsministerium für Finanzen
- 10:49Speaker 2: in Münchengemacht.
- 10:50Speaker 3: Und wurde
- 10:51Speaker 1: damals noch Steuerbevollmächtigter, Steuerberater und hatte im Haus meiner Eltern meine erste Steuerkanzlei.
- 11:00Speaker 1: Das war relativ easy damals und habe mit einem Mandanten angefangen!
- 11:08Speaker 1: Das war ein Jeans-Geschäft, das weiß ich heute noch.
- 11:12Speaker 1: Wie
- 11:12Speaker 0: bist du in den Kommen?
- 11:12Speaker 0: Werst Du die Klagen machte?
- 11:14Speaker 1: Ich frage mich, dass weiß ich nicht mehr.
- 11:16Speaker 1: Aber wenn Du Leute kennst und so in einer kleinen Stadt von München, dann kennt halt jeder jeden.
- 11:23Speaker 1: Und ich weiss gar nicht wie zu dem kamen.
- 11:26Speaker 1: aber auf jeden Fall ... Und da hat man seine Belege, ich nehm das die keinen Namen aber.
- 11:31Speaker 1: Da hat man eine Belege in einer Fernseh-Schachtel gebraucht.
- 11:34Speaker 1: Da waren seine Visitenkarten und seine Steuerbelege und seine Liebesbriefe an seiner Frau oder Freundin drin.
- 11:40Speaker 1: Ich hab mir gedacht dazu musstest du Steuerberater werden damit du das selektierst okay?
- 11:45Speaker 1: Ich war eigentlich ein bisschen...
- 11:47Speaker 3: naja irgendwas
- 11:47Speaker 1: anderes erwartet.
- 11:48Speaker 1: Aber ich habe dann weitergemacht.
- 11:50Speaker 1: Du kannst da
- 11:53Speaker 2: in München gehabt,
- 11:54Speaker 1: direkt am Marienplatz im Tal zwischen Marienplatz
- 11:58Speaker 3: und Isertorplatz.
- 12:01Speaker 1: Und dann in Schamberg, so ein Nobelvorort von München... ...und ich war dann der erste Steuerberater nach der Wende, in Wittenberg.
- 12:08Speaker 1: Lutterstadt-Wittenberg trinken Leipzig und Berlin.
- 12:11Speaker 1: Hatte so ungefähr fünfzig Mitarbeiter mit nichts Besonderes.
- 12:14Speaker 1: Ich war halt fleißig, aber die arbeitete.
- 12:18Speaker 1: Hatte mich sehr eingesetzt für die Mandanten und ich spreche sehr darum.
- 12:21Speaker 1: Das ist halt, wie sich der Freiberufler eben empfohlen wird von einem zum anderen.
- 12:26Speaker 1: damals gab es auch Werbeverbot gibt's teilweise heute ja noch.
- 12:31Speaker 1: Und das Kotzumang
- 12:32Speaker 3: war
- 12:33Speaker 1: halt erfolgreich.
- 12:34Speaker 1: Konnte mir schönes Auto leisten hatte eine schicke Freundin, die Christl Christine und ...
- 12:40Speaker 0: Frauen spielen schon immer eine Rolle, gell?
- 12:42Speaker 1: Ja, mei.
- 12:43Speaker 0: Josef mag gern schöne Frauen!
- 12:45Speaker 0: Es
- 12:45Speaker 1: ist halt bei uns Männern halt auch immer so... Also in der Regel so.
- 12:50Speaker 0: Aber Josef, weil witzigerweise, mir fehlt da gerade nochmal ein Kontakt, der auch im Rollstuhl sitzt, dem sei Tochter sagt immer mein Papa ist der größte Chigolo den ich kennen auf der Welt.
- 12:58Speaker 0: war das nie ein Problem beim Rollstufranken?
- 13:00Speaker 0: Nein,
- 13:01Speaker 1: nein!
- 13:01Speaker 1: Weißt du ganz einfach wenn
- 13:03Speaker 2: es für dich kein Problem
- 13:04Speaker 1: ist dann ist es für andere ein Problem.
- 13:06Speaker 1: Ich war nie unter dem Behinderten.
- 13:08Speaker 1: Ich habe
- 13:09Speaker 2: nie behinderten
- 13:09Speaker 1: Sport gemacht und ich war nie jetzt einer der sagt oh mir gehts ja schon schlecht und so.
- 13:14Speaker 1: Ganz im Gegenteil, das ist übrigens eine sehr gute Frage.
- 13:17Speaker 1: Im Gegenteil, wenn ich Leute ... Heute noch.
- 13:20Speaker 1: Und ich sitze heute dreiundfünfzig Jahre im Rollstuhl.
- 13:22Speaker 1: Jetzt weißt du ja halt, wie ich bin?
- 13:25Speaker 1: Wenn ich Leute im Rollestuhl sehe, irgendwie greift mich das Mitleid.
- 13:29Speaker 1: Ich denke mir der arme Kerl kann nicht gehen und dann schaue er mich selber runter und dann sage ich, Du bist auch in so einem Gefährt!
- 13:35Speaker 1: Man nimmt es nicht so wahr.
- 13:36Speaker 1: Ich habe dort gelebt als wär's ohne Rollstühlen.
- 13:40Speaker 1: Ich hab mal die Kristall gefragt.
- 13:42Speaker 1: Das ist interessant.
- 13:42Speaker 1: Wie
- 13:42Speaker 0: hast du kennengelernt?
- 13:43Speaker 0: Wie haste klagen machts?
- 13:45Speaker 1: Ja.
- 13:46Speaker 1: Und zwar, ich hatte in Fürstenfabrik nebenbei einen Schallblattenshop, weil ich war früher ... Ich war mit drei Zins schon das erste Mal mit der Gitarre auf der Bühne gestanden und ich hab so ein bisschen.
- 13:58Speaker 3: also
- 13:59Speaker 1: wie immer habe ich die Gitarren gelernt, so klassische spanische Gitarrede und Flöte und so und irgendwann habe ich mir einen Verstärker gekauft für Fuchts-Markt und hab losgeht, später war es mal tatsächlich
- 14:11Speaker 2: eine Chipsen
- 14:12Speaker 1: oder ein Estratocaster oder was anderes, okay so eine Fender.
- 14:16Speaker 1: Aber das war auch damals noch bezahlbar und hatte einen Schallplattenladen.
- 14:22Speaker 1: Und
- 14:23Speaker 3: da
- 14:23Speaker 1: haben wir immer ein Discount der Schallplattenladen.
- 14:27Speaker 1: Früher war das so, dass die Schallplatten ja ... Ich weiß nicht über die Firma nennen darf, eine große Musikfirma in München.
- 14:34Speaker 1: Da hatten sie so Plattenträger gehabt, also so Schallblattenspieler und dann hat es aufgelegt bis du in der Kabine da ankörst und dann konntest du es kaufen danach oder nicht?
- 14:44Speaker 1: Und bei uns, wir waren der erste Discounter François Records.
- 14:48Speaker 1: Wir haben damals Udo Lindenberg oder andere Dinge die die Industrie hat das verkauft für siebzehntneunzig die CBS und
- 14:57Speaker 2: wir haben es für neunneunzig
- 14:58Speaker 1: verkauft aus dem Karton raus.
- 15:00Speaker 1: wie war Aldi?
- 15:01Speaker 1: Da gab's Aldi glaube ich noch gar nicht!
- 15:04Speaker 3: Und
- 15:04Speaker 1: junge Leute fanden es total geil weil es gab junge Leute die ihr ganzes Lehrlingsgehalt
- 15:12Speaker 3: in Schaltplatten
- 15:12Speaker 1: umgesetzt haben Und da spielt es eine Rolle.
- 15:14Speaker 1: Wenn du damals als Lehrling ein Zwone-Bmarkt verdient hast, konntest du dir heute auch nur eine begrenzte Anzahl an Tonträgern leisten und wenn die halt billiger waren fast um die Hälfte!
- 15:25Speaker 1: Hey, dann war man ladenvoller junger Leute von.
- 15:28Speaker 1: Und dann sind wir vor die Schulen – ich weiß nicht ob wir das durften oder nicht – und haben Zettel verteilt, François-Records günstige Platten
- 15:37Speaker 1: usw.,
- 15:38Speaker 1: und wir waren fast an der Hauptstraße
- 15:41Speaker 3: in dieser
- 15:41Speaker 1: Kleinstadt.
- 15:42Speaker 3: Und
- 15:43Speaker 1: da kam die Christl irgendwann einmal reingeschneit ….
- 15:46Speaker 1: Ich weiß es nicht mehr, aber es war so dass ich sie angesprungen habe.
- 15:49Speaker 1: Egal.
- 15:49Speaker 1: Und hab gesagt, nimm doch deine Freundinnen!
- 15:52Speaker 1: Und wir brauchen so ein Team, das die von den Schulen,
- 15:56Speaker 3: die
- 15:56Speaker 1: eben verteilen.
- 15:58Speaker 1: Sie war damals im Gymnasium in Fürsten-Herrbrück und so.
- 16:03Speaker 1: Und dann habe ich die Mädels abends mal zum Essen eingeladen, in eine Pizzeria und so sind wir uns irgendwie so näher gekommen.
- 16:10Speaker 1: Und sie war lustig, sie war gut drauf und ich auch.
- 16:12Speaker 1: Meiner gibt ein eines das andere.
- 16:14Speaker 1: Sie war fünf Jahre jünger wie ich.
- 16:16Speaker 2: Also es ist
- 16:17Speaker 1: heute nur übrigens... Wenn ich es heute aber gut verheirate, bin zehn Jahren mit ihr zusammen gewesen.
- 16:25Speaker 1: Ich sage immer, ihr seid zehn Jahr mit mir ausgehalten!
- 16:29Speaker 1: Und wie gesagt, dann wollte sie Familie.
- 16:33Speaker 2: Was ich verstehen kann,
- 16:34Speaker 1: okay?
- 16:35Speaker 3: Weil...
- 16:35Speaker 1: Ich hab's die kennengelernt.
- 16:36Speaker 1: Da war sie sechzehn und dann war sie zehn Jahre später sechsundzwanzig.
- 16:40Speaker 1: Und da will man schon ein bisschen sein Leben ordnen Kinder und so.
- 16:44Speaker 1: und ich wollte es gegenteilen!
- 16:45Speaker 1: Ich wollte Party, ich wollte einfach auf der Überholspur leben und einfach Nachtleben.
- 16:53Speaker 1: und so wie es heute früher war
- 16:55Speaker 2: in München
- 16:56Speaker 1: Maximilian Nachcafé P-Eins und die ganzen Etablissements heiß heißes anders aber im Prinzip derselbe.
- 17:05Speaker 1: Und da haben wir uns also getrennt, das heißt sie hat mich verlassen
- 17:10Speaker 3: ist
- 17:10Speaker 1: besser, da war ich dann der Arme und mir
- 17:12Speaker 3: auch immer
- 17:13Speaker 1: und hab als Mitleid der Blondinen genossen und dann ging es gleich weiter okay?
- 17:19Speaker 1: Ich muss dazu sagen, wir hatten Hunde!
- 17:21Speaker 1: Das muss ich noch kurz erzählen.
- 17:22Speaker 1: Also wir hatten einen Setter
- 17:24Speaker 2: ein irischen
- 17:25Speaker 1: Setter Und der ehrische Setter war natürlich fixiert auf die Blondine, auf die Crystal.
- 17:31Speaker 1: Wie wir uns getrennt
- 17:32Speaker 2: haben
- 17:32Speaker 1: danach habe ich den Setter behalten, sie hat noch zwei andere Hunde
- 17:36Speaker 3: von uns behalten
- 17:37Speaker 1: und der Setter, der hat natürlich die Crystal vermisst wie ich eigentlich.
- 17:43Speaker 1: Immer wenn wir im Biergarten gegangen sind ist er ja auf jede Blondin hin!
- 17:47Speaker 1: Und dann war ich mit der schon im Gespräch.
- 17:49Speaker 1: Der Hund war
- 17:50Speaker 0: praktisch mein Einstieg,
- 17:51Speaker 1: mein Mittler und dann habe ich dem Geschichte erzählt dass ich verlassen worden bin oder sehr schlimm und so.
- 17:57Speaker 1: und wie immer und so kommt man ins Gespräch.
- 18:00Speaker 1: Ich bin grundsätzlich ein Kontakter mit allen Menschen und das glaube ich.
- 18:03Speaker 1: das hat mir auch sehr geholfen.
- 18:05Speaker 1: Auch diese Situation jetzt sagen wir mal zu nivellieren Braucht vielleicht der Hilfe, wenn man mir ins Auto oder so wie du mir jetzt gerade den Rollstuhl aus dem Auto gehoben hat.
- 18:18Speaker 1: Aber ansonsten ich lebe heute alleine in einem großen Haus ohne Pflege, ohne alles.
- 18:23Speaker 1: Ich dusche mich, ich wasch mich, mache alles, ziehe mich an.
- 18:27Speaker 1: also manchmal stellt man sich so vor, wenn einer im Rollste sitzt dann ist er ja total pflegebedürftig nix!
- 18:33Speaker 1: Also ich mach alle selber Und ich fahre nach München
- 18:37Speaker 2: zum Flughafen,
- 18:38Speaker 1: stelle dort mein Auto ab, springe aus dem Auto raus in meinen Rollstuhl und weiß genau welche Coats sich der Lufthansa geben muss beispielsweise oder anderen hier allein.
- 18:50Speaker 1: Damit die ja wissen was sie machen wo der Rollstühl.
- 18:52Speaker 1: dann kommt ins Crew Gepäck aufs Belly One heißt das Ding unten rein und ich kenne mich da also mittlerweile gut aus und lebe alleine, brauche ich keine Hilfe Rollstuhl ins Auto reinzuheben.
- 19:06Speaker 1: Ich könnte nach vorne reinziehen, aber blöd wegen den Sitzen und dann machst du im Winter was kaputt.
- 19:12Speaker 1: Hier haben wir einen schönen Kofferraum so wie auch immer.
- 19:16Speaker 1: Aber jetzt zurück zu der Geschichte!
- 19:17Speaker 1: Sonst kommen wir vom Fahrdner.
- 19:19Speaker 1: Also ich habe übrigens ein Stopp.
- 19:21Speaker 1: nur auf deine Frage eine Antwort.
- 19:24Speaker 1: Ich hab meine Christian gefragt.
- 19:26Speaker 1: Ach zu hat dir das eigentlich nie etwas ausgemacht dass ich im Rollstühl sitze?
- 19:32Speaker 1: Weil es Graben natürlich, das muss ich schon zugeben.
- 19:34Speaker 1: Es gibt natürlich auch Menschen, das können Männern weitbleiben also Junge oder Buscher oder Mädels sein
- 19:41Speaker 3: die heute
- 19:42Speaker 1: Abneigungen haben weil...
- 19:44Speaker 2: Sie wollen irgendwie
- 19:47Speaker 1: mit einer Behinderung nichts zu tun haben, gerade allgemein.
- 19:49Speaker 1: Weil sie vielleicht noch nie etwas zu tun hatten mit jemandem und denken sich das erschrecklich okay?
- 19:55Speaker 1: Der tut mir leid und so und lauter solche Dinge.
- 19:58Speaker 2: Nö die Grüßglock
- 19:58Speaker 1: sagt nö ich seh das ganz locker.
- 20:01Speaker 1: Manche haben das Problem oder manche haben dieses Problem und du bist halt im Rollstuhl.
- 20:07Speaker 0: also
- 20:07Speaker 1: ja ganz locker
- 20:09Speaker 0: und
- 20:09Speaker 2: es hat
- 20:10Speaker 1: mehr Und das hat mich irgendwie, boah!
- 20:13Speaker 1: Das hat mich schon irgendwie.
- 20:14Speaker 1: wie soll ich sagen...
- 20:16Speaker 0: Imponierter
- 20:17Speaker 1: oder?
- 20:18Speaker 1: ...eine interessante Sichtweise.
- 20:21Speaker 1: Und ich mach's allerdings leicht genauso mit mir jetzt hier am Tisch sitzen.
- 20:26Speaker 1: du siehst ja nicht dass ihr jetzt in der Rollstuhl sitzt und ich rede ganz normal.
- 20:31Speaker 1: also ich gehe auf die Menschen auch zu.
- 20:33Speaker 1: Ich bin wie gesagt ein Kontakter, ich rede mit den Menschen und wenn die ihn
- 20:36Speaker 2: nicht
- 20:36Speaker 1: scheu haben weil ich weiß ich vielleicht eine Rollstühle sehen mit dem Rollstiefahren zu tun gehabt haben.
- 20:42Speaker 1: Dann nehm ich mir die Scheu ziemlich schnell.
- 20:44Speaker 0: Ja, das hab' ich jetzt auch gemerkt.
- 20:45Speaker 0: Ich habe ja aus Elten mit Reuschelfahrer zu tun.
- 20:47Speaker 0: aber du hast gesagt Du, das wird dir immer helfen wenn Du mir einen Reustil aus dem Kofferraum holst und dann wollte ich dich schon schieben, dann sag' na na nimm die Taschen lass mich fahren!
- 20:54Speaker 1: Das machen wir mal in zehn oder zwanzig Jahren.
- 20:57Speaker 1: Wenn ich mal älter bin, dann kannst du mich mal schieben.
- 21:00Speaker 1: Aber solange ich... Da vergibt's auch Menschen, die sagen warum hast du den Elektrorollstuhl?
- 21:05Speaker 1: Dann sag' ja bitte, ich mach jeden Morgen Sport okay?
- 21:08Speaker 1: Der kostenlose
- 21:08Speaker 0: Fitnessstudio.
- 21:09Speaker 1: Das ist mein Fitness.. Oberkörper auftrainieren und wenn ich da einen Knopf sitze, es gibt Menschen die brauchen so was weil sie eben
- 21:20Speaker 3: auch in den
- 21:20Speaker 1: Händen beeinträchtigt sind.
- 21:22Speaker 3: Und
- 21:23Speaker 1: Hut ab.
- 21:24Speaker 1: also wirklich Respekt davor.
- 21:27Speaker 1: aber ich brauche das nicht.
- 21:29Speaker 1: Ich mache das mit meiner Armesskraft und ich stelle mir rüber aber dadurch musst du auch eben dein Oberkörper wie auch immer fit halten.
- 21:40Speaker 1: Nach meiner Dusche
- 21:42Speaker 3: mache ich meine
- 21:43Speaker 1: bis mindestens eine halbe Stunde, drei vierte Stunden mache ich meinen Workout oder wie auch immer mit Gewichten.
- 21:50Speaker 1: Dann sause ich in die Strecke zehn mal hin und her, dass mir die Puste fast rausfällt
- 21:55Speaker 3: bei
- 21:55Speaker 1: Wind und Wetter.
- 21:56Speaker 1: Und ja also verstehst du man muss sich fit halten auch und jetzt gerade wenn mein Alter kommt ihr habt früher überhaupt nichts gemacht okay?
- 22:07Speaker 1: Beidisch fetter und fetter geworden.
- 22:09Speaker 1: Und irgendwann habe ich hundertzehn Kilo gewogen, und das im Rollstuhl.
- 22:13Speaker 3: Da
- 22:13Speaker 1: haben wir die Bilder in meinem Buch drin, und des im Rollestuhl!
- 22:17Speaker 1: Und da wirst du natürlich unbeweglicher.
- 22:19Speaker 1: und dann habe ich irgendwann wieder Leidensdruck zu groß war.
- 22:22Speaker 1: Habe ich wirklich ... Ich hab kein Diät gemacht, weil bei Diät habe ich sofort Hunger gekriegt, okay?
- 22:27Speaker 1: Bei dem Wortscho auszusprechen!
- 22:29Speaker 1: Ich habe einfach eine Ehrungsumstellung gemacht.
- 22:31Speaker 1: Ich habe die
- 22:32Speaker 2: fetten Dinge
- 22:33Speaker 1: weggelassen
- 22:34Speaker 2: und die Kohlenhydrate...
- 22:35Speaker 1: Das ist am Anfang, hört sich das fürchterlich an, keine Reis, keine Nudeln, keine Kartoffeln und kein Brot ein bisschen was halt.
- 22:43Speaker 1: aber und das haben wir halb Jahr durchzogen ohne Stress ohne alles, und dann habe ich siebener dreißig Kilo abgenommen auf dreiundsiebzeiger halber.
- 22:52Speaker 1: Und jetzt bin ich so um die achtersebzig und ich halte es okay?
- 22:58Speaker 1: Und das ist ok!
- 22:59Speaker 1: Aber wenn man zu dick verstehst du... Nein,
- 23:03Speaker 0: mit Beträgen.
- 23:04Speaker 1: ...aber
- 23:05Speaker 3: geht
- 23:05Speaker 1: der Reihe nach.
- 23:06Speaker 0: Jetzt haben wir sechsundzwanzig.
- 23:07Speaker 0: Gab's da schon die Steuerkanzlei?
- 23:09Speaker 0: Äh,
- 23:11Speaker 1: was?
- 23:11Speaker 1: Sechsundzwanzig
- 23:12Speaker 0: Jahre alt.
- 23:13Speaker 0: Also... Ah ne die Christel war sechsundzwzig, du warst... Die Christl
- 23:16Speaker 1: war, die Christl waren sechsund zwanzig, ich hab dann ja, ähm, neun und achtzig neunzig glaube ich war das, habe ich damals meinen Steuerberater gemacht.
- 23:27Speaker 1: Das war auch so.
- 23:27Speaker 1: Ich war fünf Jahre älter, also um die dreißig rum oder war schon ein bisschen davor und hat den Steuerbenater dann und habe mein erstes Büro eröffnet.
- 23:37Speaker 1: Als
- 23:38Speaker 0: zu Ende war mit der Christel?
- 23:40Speaker 1: Ja, schon davor!
- 23:42Speaker 0: Sie kennt die neue Steuerberater.
- 23:43Speaker 0: Ja
- 23:46Speaker 1: und so habe ich
- 23:48Speaker 3: meine
- 23:48Speaker 1: Energie nicht nur ins Nachtleben verlebt, also verlegt sondern auch in mein Büro.
- 23:53Speaker 1: Und die Christel sagt irgendwann er war immer der Erste im Büro und der Letzte der gegangen ist.
- 23:59Speaker 1: das ist einfach die Eigendisziplin.
- 24:01Speaker 1: Ich hab damals da gab es einen Spruch also
- 24:04Speaker 3: wer
- 24:04Speaker 1: Party machen kann der kann auch arbeiten und ich war immer den erste.
- 24:08Speaker 1: und wenn es noch halb acht kam eine Mahlbach dann war ich fünf vor acht da.
- 24:13Speaker 1: Ich habe gesagt, ich konnte nicht in der Nacht so viel feiern und
- 24:16Speaker 3: trinken.
- 24:16Speaker 1: Dass ich nicht am nächsten Tag fit bin unter der Woche oder im Wochenende was wieder anders.
- 24:21Speaker 1: Aber ich war mir schon bewusst, dass ich wenn ich etwas schaffen will aber auch Disziplin hatte.
- 24:27Speaker 1: Und das war vielleicht noch anders wie es vielleicht heute ist.
- 24:30Speaker 1: Ich bin halt neu in so einem Ding aufgewachsen, weil man einfach wirklich ...
- 24:36Speaker 3: noch
- 24:36Speaker 1: ein paar Werte hatte, die muss ich selber unterworfen haben.
- 24:40Speaker 1: Und dann habe ich dann wie gesagt, wir waren dort stehen geblieben.
- 24:44Speaker 1: Fünfzig Mitarbeiter für Büros erfolgreich.
- 24:48Speaker 1: Jetzt hatte ich aber Mandanten, die sehr reich waren und zwar ich hatte Erbengemeinschaften.
- 24:55Speaker 1: das kann man ja gar nicht erarbeiten.
- 24:56Speaker 1: Das muss man ja erben.
- 24:57Speaker 2: jenseits der
- 24:58Speaker 1: hundert Millionen Mark oder Euro ist es selbe.
- 25:03Speaker 1: und da ist wirklich so Die haben sich in der Nähe von Starnberg Schlösser gekauft.
- 25:09Speaker 1: Und die hatten dort und dort, ein Lebensstil und ein Boah!
- 25:14Speaker 1: Und Autos und da hat der kleine Storeperate Müller natürlich schon die Augen aufgemacht... ...und dann habe ich gesagt hey ich möchte es auch!
- 25:21Speaker 1: Ich möchte reich werden und zwar richtig reich nicht?
- 25:24Speaker 1: Ein Million oder
- 25:25Speaker 1: zwei?!
- 25:26Speaker 1: Und dann kam und Mama ist sie.... Es gibt ja so einen Spruch..die Geister die ich rief wenn ich das heute aus heutiger Sicht sage, ist da was in Erfüllung gegangen.
- 25:37Speaker 1: Was ich mir gewünscht habe, nämlich wirklich reich zu werden.
- 25:39Speaker 0: Manifestiert wird man heute modern sein?
- 25:41Speaker 1: Ja könnte man sagen und zwar ich hab mein Freund kennengern über ein Freund in Heidelberg.
- 25:48Speaker 1: der war
- 25:48Speaker 3: in
- 25:48Speaker 1: der lebte in Miami in Florida in USA und er hieß Bruce.
- 25:54Speaker 2: Und dieser Bruce war
- 25:55Speaker 1: ein sonreicher Eltern Der brus war
- 25:59Speaker 3: Ich sage mal,
- 26:00Speaker 1: mit zwei Sätzen zu beschreiben.
- 26:02Speaker 1: Der war so siebenundzwanzig-achtenswanzig.
- 26:04Speaker 3: Ein junger
- 26:05Speaker 1: schmalen, tratiger Typ hat ausgesehen im Gesicht wie... Damals der Andre Eggersie, der Tennisspieler, der dann die Steffi Graf oder beide geheiratet haben.
- 26:15Speaker 1: Da hat er noch
- 26:15Speaker 2: so ein Politeil,
- 26:16Speaker 1: so einen Pferdeschwanz gehabt im Blond und genauso da ausgesehen.
- 26:20Speaker 1: Wenn Eggerssee in
- 26:21Speaker 2: München
- 26:22Speaker 1: auf der Tennisanlage Iphitos gespielt hat und der Brust war in Münchern, dann haben sie den um ein Autogramm gebeten im Brust weil er ihm so ähnlich sah.
- 26:30Speaker 1: Und der hatte reiche Eltern
- 26:33Speaker 3: und
- 26:33Speaker 1: wir kamen so ins Gespräch aber mal hier in Münche und kannte meinen Eltern vorgestellt.
- 26:40Speaker 1: Es war schon, wie gesagt nach der Christelzeit.
- 26:44Speaker 1: Und dann hatte er ein Problem und ich sagte kann ich dir helfen?
- 26:49Speaker 1: Dann hat er gesagt ja eigentlich schon!
- 26:51Speaker 1: Und zwar die Eltern wollten ihm... Die hatten eine Werft in Miami North
- 26:59Speaker 3: und
- 27:00Speaker 1: die hatten so genannte Marine haben wir es im Englischen gesagt am Intra-Coastal, am Binnenfluss
- 27:05Speaker 3: Und er bekommt
- 27:07Speaker 1: von seinen Eltern jetzt eine Schenkung geschenkt vorgezogene Erbschaft.
- 27:13Speaker 1: Aus steuerlichen Gründen ist es bei uns auch so, dass ein zehn Jahres Zeitraum der Schenkungen zusammengeht und wenn nach zehn Jahren wieder was schenkt dann ist das wieder neuer Steuerfall.
- 27:21Speaker 1: Lange Rede kurzer Sinn?
- 27:23Speaker 1: Er hat von seinen Eltern viel Geld geschenk bekommen!
- 27:27Speaker 1: Man hat mir die Vermögen nicht gesagt wie groß, aber er möchte das gerne aus Risikostreuung in Deutschland oder Europa anlegen.
- 27:36Speaker 1: Dann habe ich gesagt okay?
- 27:38Speaker 2: Warum nicht?
- 27:39Speaker 1: Also ich sollte ihm dabei helfen.
- 27:42Speaker 1: und mein Gut, ich bin Steuerbenater gewesen damals
- 27:46Speaker 3: und
- 27:47Speaker 1: Anlage war vielleicht Randgebiet, aber so nicht direkt!
- 27:51Speaker 1: Aber ich muss ganz ehrlich sagen, ich hab dann gefragt welchen Betrag geht's Hat der gesagt, ja um Millionen?
- 27:58Speaker 1: Boah!
- 27:59Speaker 1: Und ich verrate es jetzt nur dir und die Öffentlichkeit und die Zuhören.
- 28:05Speaker 1: Und meine Provision war nicht schlecht okay?
- 28:07Speaker 1: Also neume Nacht warum
- 28:08Speaker 1: nicht?!
- 28:08Speaker 0: Da kommt die Gier!
- 28:09Speaker 0: Bitte?
- 28:10Speaker 0: Ja aber
- 28:10Speaker 1: wie?
- 28:12Speaker 1: Ich habe dann gesehen... Heute wird man sagen ich hab Dollarzeichen gesehen das ging ja im Dollar.
- 28:18Speaker 1: Und ich bin dann rüber geschlagen Und zwar aus folgenden Gründen.
- 28:22Speaker 1: Ich habe mir das ganze mal angesehen, die Eltern wollte ich kennenlernen und ob die Geschichte authentisch ist wird man halt sagen.
- 28:29Speaker 0: Weil als Steuerberater hat man auch einen gewissen E-Posten?
- 28:31Speaker 1: Ja, hallo genau richtig!
- 28:34Speaker 1: Damals gab es in Fernsehen und das war der Hauptgrund eine Sendung.
- 28:38Speaker 1: Man hat immer gesagt Straßenfäger, das waren noch vor den Waren Tellers, dies mei mi weiß okay.
- 28:44Speaker 1: Und da ging es um zwei Polizisten.
- 28:46Speaker 0: Du hast ja den Anzug heute sogar an.
- 28:47Speaker 0: Bitte?
- 28:48Speaker 0: Ich
- 28:51Speaker 1: war nur weißes Sacco, okay!
- 28:54Speaker 1: Und dann ging's um einen weißen und dunklen Polizist.
- 28:59Speaker 1: Da gingen sie auch um Drogen- und Miamiern so...
- 29:03Speaker 3: Darauf
- 29:04Speaker 1: ein bisschen Achtung und Bargeld.
- 29:06Speaker 1: Das gab ja ... Nee, Bargeld wusste ich damals noch nicht.
- 29:10Speaker 1: Aber dann bin ich rübergeflogen.
- 29:12Speaker 1: Hab mir die Eltern angesehen am Freitag, bin ich drüber geflogen
- 29:15Speaker 3: und dann
- 29:16Speaker 1: wieder zurück.
- 29:18Speaker 1: Und hab mir die Eltern angesehen und die Werft, die Marina, die haben so achtzehundert Leute gehabt zum mittelständischen Betrieb.
- 29:27Speaker 2: Beim Abendessen
- 29:27Speaker 1: haben die Eltern das erzählt, es ist toll dass ich dem Sohn Bruce helfe.
- 29:32Speaker 1: Das Geld davon was sie im Schenken in Deutschland anlege, das Risiko streue ich nicht alles in Amerika.
- 29:38Speaker 1: und dann haben Sie mir so nebenbei gesagt des Geldes möchte man Ihnen sagen er ist nicht aus der Werft sondern wir sind beteiligt an einem Spielkassino und daher kommt das Geld und da geht's natürlich um Bargeld und haben mir gesagt dass wir das Geld in Bar
- 29:55Speaker 2: ihm schenken.
- 29:56Speaker 3: Und
- 29:57Speaker 1: da habe ich mal sofort gedacht, wie kommt
- 29:59Speaker 2: es nach
- 30:00Speaker 1: München?
- 30:00Speaker 1: Es gibt ja so Sicherheitstransporte die beim Supermarkt und bei der Bank so Geld abholen.
- 30:07Speaker 1: Die sind ja international vernetzt
- 30:09Speaker 3: und da
- 30:10Speaker 1: werden sie schon irgendwie rüberbringen.
- 30:12Speaker 1: Bloß!
- 30:13Speaker 1: Bei meiner Frage, wie denn das Geld nach
- 30:16Speaker 2: Münchern kommt, definitiv.
- 30:17Speaker 2: Da haben alle mich angeschaut.
- 30:20Speaker 1: Ich muss ganz ehrlich sagen... Ich habe keine Ausbildung, wie ich Bargeld von einem Fleck zum anderen auf der Welt transportiere.
- 30:31Speaker 1: Ich hab vielleicht Tatort angeschaut damals am Sonntagabend immer, aber
- 30:36Speaker 2: da kam
- 30:37Speaker 1: das nie vor, okay?
- 30:38Speaker 3: Aber
- 30:39Speaker 1: hatte da keine Ausbildung!
- 30:41Speaker 1: Und ich habe dann einen Koffer gedacht, also das war für mich das nächste.
- 30:45Speaker 1: Ich wusste allerdings nicht welche Volumen ein Koffern für gewisse Summen brauchte.
- 30:50Speaker 1: Wusste nicht!
- 30:51Speaker 1: Da bin ich erst damit zurückgeflogen nach München, hab mich erkundigt.
- 30:55Speaker 1: Erstens einmal beim amerikanischen Konsulat in der Königinstraße und zweitens beim Hauptzollamt
- 31:01Speaker 2: München
- 31:01Speaker 1: West
- 31:02Speaker 3: in der
- 31:03Speaker 1: Landsberger Straße im Passing-Münchenpassing.
- 31:05Speaker 1: Und ab denen die selbe Frage gestellt darf ich aus USA Bargeld ausführen und einführen in Deutschland.
- 31:14Speaker 1: ohne es zu deklarieren, also anzumelden.
- 31:16Speaker 1: Weil so Zöllner könnten ja blöde Fragen haben, ist das versteuert?
- 31:20Speaker 1: und was für ein Spielkassin, um umtransportieren sie das?
- 31:23Speaker 1: Und ich kannte diese damals von wo die Grenzen noch mit, weil ich nach Italien nicht zu meinem Haus gefahren bin, bin jetzt mehr aufgehalten worden, haben sich etwas zu verzollen und so... ...und das war immer so am spießlsten Laufen!
- 31:37Speaker 1: Weil man natürlich von Italien mal mehr Alkohol, Zigaretten oder was mitgenommen hat.
- 31:41Speaker 1: Aber das wollte ich vermeiden.
- 31:42Speaker 1: okay Da warst
- 31:43Speaker 0: du noch auf einem ganz rechten Weg unterwegs.
- 31:46Speaker 0: Ja,
- 31:47Speaker 1: klar!
- 31:47Speaker 1: Das war ich meistens, das bin ich heute auch.
- 31:49Speaker 1: Aber da muss ich dazusagen.
- 31:51Speaker 1: Aber dazwischen war es nicht so ganz recht.
- 31:53Speaker 1: Aber dann kommen wir jetzt gleich drauf und es wird spannend.
- 31:55Speaker 1: Also zurückgeflogen, gefragt...
- 31:59Speaker 3: Und bei
- 31:59Speaker 1: beiden, das war neunzehnneinachtzig muss ich dazu sagen.
- 32:02Speaker 1: Weil heute wird es nicht mehr gehen.
- 32:04Speaker 1: Haben mir grünes Licht gegeben, der Amerikaner hat gesagt wenn sie das Geld ausführen und ist es egal plus beim Einführen ab Zehntausend Dollar müssen Sie's beim US Custom bei der Zollbehörde anmelden.
- 32:17Speaker 1: Der Deutsche sagt wenn Sie Geld ins Land bringen.
- 32:26Speaker 1: Also da war grünes Licht.
- 32:27Speaker 1: Und dann bin ich nach München in die Fußgängerzone, in ein Koffergeschäft und habe mir so fünf große ... Hartschalenkoffer, so Samsonite.
- 32:37Speaker 1: Könnte auch eine andere Marke wissen nicht.
- 32:39Speaker 1: Samsonit gekauft
- 32:41Speaker 3: und hab
- 32:42Speaker 1: mir folgendes gedacht.
- 32:43Speaker 1: Ein Koffer war für meine Kleidung und für mein Kulturbeutel und vier Koffern waren für die Ware okay?
- 32:51Speaker 1: Und so bin ich dann am Freitag rübergeflogen nach Miami.
- 32:56Speaker 1: Was da jetzt passiert ist, zwischen Sonntag bin ich dann zurück.
- 32:59Speaker 1: Aber was da passiert ist würde es den Rahmen sprengen.
- 33:03Speaker 1: Es war interessant spannend
- 33:04Speaker 3: und aber
- 33:05Speaker 1: wie gesagt am Sonntageabend stand
- 33:07Speaker 2: ich mit fünf
- 33:08Speaker 1: Koffern wieder in Miami International am Abflugterminal.
- 33:12Speaker 0: Wie viel hat reinpasst denn die vier Koffer?
- 33:14Speaker 1: Das wollte grad sagen Ich wusste das natürlich nicht.
- 33:17Speaker 1: In einem Koffe passte an Fünfziger hundener
- 33:22Speaker 3: und
- 33:22Speaker 1: an zwanziger.
- 33:24Speaker 2: eine Million
- 33:25Speaker 1: Euro eine Million Dollar, Entschuldigung.
- 33:27Speaker 1: Eine Million Dollar!
- 33:28Speaker 1: Das heißt ich hatte vier Koffer ganz einfach... Ich hatte vier Millionen
- 33:33Speaker 3: Bargeld bei
- 33:34Speaker 1: mir
- 33:35Speaker 2: und mein
- 33:35Speaker 1: wertvollen Kulturbeutel-Kleidungskoffer Und ich sag dir ganz ehrlich, ich bin für solche Transporte vollkommen ungeeignet.
- 33:46Speaker 1: Ich hatte Angst,
- 33:49Speaker 3: Bayern
- 33:49Speaker 1: wird man
- 33:49Speaker 2: sagen, ich hab Schiss
- 33:50Speaker 1: und ich hatte total Angst weil mein Kopf Man wusste ja nicht gesehen was in den Koffern ist, aber ich wusste
- 34:00Speaker 0: es.
- 34:00Speaker 2: Und
- 34:01Speaker 1: ich habe mir gedacht wenn das einer kommt und stößt meinen Rollstuhl um dann nimmt die Koffer dann ist er vier Millionen reicher und in Amerika werden wegen wesentlich weniger Geld schon
- 34:10Speaker 2: Menschen umgebracht
- 34:11Speaker 1: okay?
- 34:11Speaker 1: Und vier Millionen so durch die Landschaft zu transportieren?
- 34:15Speaker 1: immerhin also man der Bruse hat mich natürlich zum Flughafen begleitet wie auch immer aber trotzdem Markus Lanz hat mal gesagt in seiner Sendung, also Müller Trank oben in der ersten Klasse und im Flieger Champagner und unten flog die Kohle mit.
- 34:35Speaker 1: Also ich wurde da nie belangt weil ich durfte das ja auch nie im Leben wurde nie zu verantwortlich habe keine Grenzen überschütten auch nicht strafrechtlich gar nichts weil ich dürfte es.
- 34:47Speaker 2: Und ich bin
- 34:47Speaker 1: dann nach München, jetzt kommt's an.
- 34:49Speaker 1: Ich bin da nach Münche zurück und mit dem Geld und wartet er dann am Fließband,
- 34:55Speaker 2: an den Package-Claim
- 34:56Speaker 1: wo die Koffer kommen.
- 34:58Speaker 1: Wartete ich auf meine Koffe.
- 35:00Speaker 0: Da ist schon ein bisschen spannend dafür, weil man auf vier Millionen wartet?
- 35:03Speaker 1: Ja genau!
- 35:04Speaker 2: Es
- 35:04Speaker 1: kamen nur vier Koffern und mein Kleidungskoffer war schon da.
- 35:09Speaker 1: Ein Koffa mit einer Million fehlte.
- 35:12Speaker 1: Boah... Ich hab noch nie einen Koffer verloren.
- 35:15Speaker 1: Aber irgendwie vielleicht, man fängt ja da zu denken an und überlegt sich was passiert ... Und dann habe ich mir gedacht, ich rufe den Bruce an.
- 35:26Speaker 1: Erzähl ich dem Bruce?
- 35:28Speaker 1: Ich muss sagen, ich hab eine Million zwischen meinem hier in München verloren!
- 35:31Speaker 1: Das glaubt mir der doch
- 35:33Speaker 0: nie!
- 35:34Speaker 1: Der Müller hat halt natürlich gesagt, logisch, der Josef braucht das.
- 35:38Speaker 1: Die kannst du dir nicht nachweisen... Und dann, ich muss es ja melden bei Lost and Found beim Pfundbüro am Flughafen wenn der wieder auftaucht und die werden mich auch fragen.
- 35:48Speaker 1: Was waren da drin?
- 35:49Speaker 1: Eine Million in großen und mittleren Scheinen oder wie?
- 35:53Speaker 1: Also ich habe eine Horror-Vision gehabt.
- 35:55Speaker 1: Ich hab geschwitzt an dem Fließband wie ein... Ich komme mal vor wie einen Elend.
- 36:01Speaker 3: also
- 36:01Speaker 1: das war eine schlimme Situation.
- 36:03Speaker 1: Ich kann mich doch noch rein denken.
- 36:05Speaker 1: Und plötzlich wie so da sitzt wie so neufchen Elenden sind die Gepäckbänder wieder angelaufen und ich habe noch ein paar Koffer rausgeschmissen.
- 36:14Speaker 1: Und da war mein Million dabei.
- 36:16Speaker 1: Boah, das wäre ich nie vergessen!
- 36:18Speaker 1: Ich gab den Stein der mir da vom Herzen gefallen ist... Ich glaube, den habt man hier noch gehört okay?
- 36:24Speaker 1: So ungefähr, das war ich damals.
- 36:27Speaker 1: also gut
- 36:30Speaker 3: Ich
- 36:30Speaker 1: bin dann durch den... ich durfte ja, hab das dann eingezahlt bei einer Münchner Großbank.
- 36:36Speaker 1: Das war auch ein Zirkus weil ... ich durftet es zwar
- 36:39Speaker 3: aber wenn du mit
- 36:40Speaker 1: Bargeld in der Größenordnung kommst dann habe ich gesagt ihr habt einen Grundstück verkauft und wir auch immer im USA und er hat mir halt Bargeld gegeben man.
- 36:50Speaker 1: Aber sie legen das.
- 36:51Speaker 1: die Frage der Bank war nur aber Sie legen das schon bei uns an und sagst da mal Ja!
- 36:57Speaker 1: Und dann?
- 36:58Speaker 1: war soweit alles gut.
- 37:00Speaker 1: Ich hatte einen Contaszug, vier Millionen Dollar auf dem Chirokonto und wow!
- 37:05Speaker 1: Es hat mich schon beeindruckt.
- 37:06Speaker 1: Und dann rief der Bruse an und sagt du es ist noch nicht alle, es kommt nochmal rüber.
- 37:11Speaker 1: Und ich will sagen ich bin immer wieder rüber
- 37:14Speaker 3: und rüber
- 37:15Speaker 1: geflogen, ist nie in den Koffer verschwunden
- 37:18Speaker 2: und insgesamt
- 37:19Speaker 1: bin ich zehnmal rüber oder rüber immer so ein Abständen von zwei drei Wochen.
- 37:26Speaker 1: Und die Leute natürlich in meiner Steuerkante haben sich immer gedacht, was macht denn der im Amerikan-Wochenende?
- 37:33Speaker 1: Ich konnte es ja niemandem sagen.
- 37:36Speaker 1: Das hat nur gewusst damals mein persönlicher Begleiter oder Schafeur den ich damals hatte.
- 37:44Speaker 3: Der
- 37:45Speaker 1: Mitarbeiter, der hat das gewusst und musste das ja sagen wenn er da ein Koffer trägt.
- 37:50Speaker 2: Kein Mensch nimmt fünf
- 37:51Speaker 1: Koffern mit, wenn das Wochenende wegfliegt.
- 37:54Speaker 1: Und die waren ja schwer!
- 37:56Speaker 1: Und übrigens, die Koffer habe ich heute noch.
- 37:59Speaker 1: Die riechen heute noch... Nach Geld, also nach diesem Weit-Dollar-Noten.
- 38:04Speaker 1: Da ist normalerweise sagt man, es ist ein fürchterlicher Geruch penetrant.
- 38:10Speaker 1: da ist teilweise Drogen sind da dran an diesen Ding und auch Urin und alle mögliche Gerüche kommen da.
- 38:18Speaker 1: Es hat einen ganz besonderen Geruch und die bringen heute noch nicht aus den Koffer raus.
- 38:22Speaker 1: Obwohl ich's gelüftet habe.
- 38:23Speaker 1: Heute stehen sie bei mir
- 38:25Speaker 3: am
- 38:25Speaker 1: Speicher, das ist egal.
- 38:27Speaker 1: Einmal musste ich mal für den Öster, für den Schweizer Fernsehsender
- 38:35Speaker 3: SR-II
- 38:36Speaker 1: oder so die Koffer mal... Das ist Casino in Baden.
- 38:40Speaker 1: Das ist bei Zürich also nicht hier bei uns sondern gibt es auch im Baden.
- 38:44Speaker 1: mit Zürch haben wir Casino gemietet fürs Interview und da musste die Originalkoffer mitdenken.
- 38:51Speaker 1: Aber weiter zu der Geschichte bin insgesamt zehn Mal hin und her
- 38:55Speaker 0: geflogen.
- 38:56Speaker 0: Ich meine, was hat die Bank gesagt?
- 38:58Speaker 0: Alle zwei Wochen kommt er mit noch mal vier Millionen.
- 39:00Speaker 1: Ja ja, ich habe halt immer Parzellen verkauft.
- 39:04Speaker 1: Also bitte nichts gegen Banken und Bankern!
- 39:07Speaker 1: Aber wenn den Geschäft wird dann, dann musst du das Geschichte nur plausibel machen.
- 39:11Speaker 1: Da sind wir froh, was es gibt.
- 39:13Speaker 1: Das war ja bei mir genauso.
- 39:15Speaker 1: Ich hab schon gedacht... also ich weiß nicht ob das jetzt alles aus der Schenkung herauskommt aber man blendet
- 39:22Speaker 2: dann
- 39:23Speaker 1: automatisch aus, es könnte immer nicht korrekt sein.
- 39:29Speaker 0: Die Gier blende jetzt aus?
- 39:30Speaker 0: Ja
- 39:31Speaker 1: ja genau!
- 39:32Speaker 1: Man
- 39:32Speaker 0: will sie
- 39:33Speaker 1: ja nicht wissen und es könnte dann doch vielleicht irgendwie.
- 39:37Speaker 1: aber wie auch immer... Auch diese Geschichte abzuschließen.
- 39:43Speaker 1: Ich hatte dann wirklich einen Kontostruck mit vierzig Millionen Dollar Josef Müller auf dem Chirokonto.
- 39:51Speaker 1: Und ich musste eins sagen, ich habe mich selber getestet!
- 39:56Speaker 1: Ich meine, Josef Mühler hat sich nicht geändert, blutzer Kontostand hat sie geändert.
- 40:01Speaker 1: Vielleicht passiert es ja auch mal oder lieber zuhörer oder Zuschauer vielleicht passiert es auch mehr dass man mal wie gut ein Topfit aufsteht und machen wir jetzt einem nicht so gut.
- 40:11Speaker 1: Vielleicht fühlt man sich innerlich nicht gerade so ganz erbaut,
- 40:15Speaker 3: immer
- 40:16Speaker 1: wenn es mir nicht gut ging habe ich damals etwas gemacht.
- 40:19Speaker 1: Ich habe einfach meinen
- 40:20Speaker 2: Contest zugenommen
- 40:22Speaker 1: und hab den angeschaut.
- 40:24Speaker 1: Und interessanterweise nachdem ich mein Vermögen mit... Jetzt hat mich mir ja nicht gehört aber Josef Müller stand da drauf.
- 40:31Speaker 1: Diesen Kontorszug, muss ich ganz ehrlich sagen.
- 40:35Speaker 1: Ich hab den heut noch... Der hat mich
- 40:39Speaker 2: plötzlich mein Gemüt
- 40:40Speaker 1: so weit nach vorgängig geschoben, dass ich topfit war als hätte ich drei Tassen Kaffee getrunken.
- 40:46Speaker 0: Aber da verrückt er!
- 40:47Speaker 0: Ja
- 40:47Speaker 1: und das hat mir zu denken gegeben weil es eine Kopfsache ist
- 40:53Speaker 3: Und
- 40:54Speaker 1: ich habe damals noch gemerkt, wie ich in die Bank ... Es war eine Großbank am Prominärdeplatz im Münchenmutter Bayerische Hof ist.
- 40:59Speaker 1: Da waren alle Großbanken.
- 41:00Speaker 1: Ich möchte die Bank heute nennen.
- 41:01Speaker 1: Das könnte jeder sein!
- 41:02Speaker 2: Heute heißt es ja nicht
- 41:03Speaker 1: mehr so.
- 41:04Speaker 3: Und
- 41:06Speaker 1: da ist es so gewesen, dass ich da durch die Schalterhalle gekommen bin.
- 41:12Speaker 1: Ich habe das allererstes mal festgestellt.
- 41:14Speaker 1: in der Bank hat man mir dreimal einen Kaffee angeboten mit dem Kontostand.
- 41:19Speaker 1: Ich muss dazu sagen als normaler Steuerberater hat mir bei der Bank kein
- 41:22Speaker 2: Münchner
- 41:23Speaker 1: Kaffeesangeboten.
- 41:24Speaker 1: Bei dir hab ich einen Koffe bekommen und habe kein Geld mehr.
- 41:27Speaker 1: Also großen Dank!
- 41:28Speaker 1: Und
- 41:29Speaker 0: war's für den Guten?
- 41:31Speaker 1: Ja genau... Aber weißt du, und das ist das Thema.
- 41:35Speaker 3: Menschen
- 41:35Speaker 2: behandeln Menschen
- 41:36Speaker 1: anders wenn sie wissen, der habt Kohle, der hat Geld.
- 41:43Speaker 1: Ich habe natürlich das auch ausgenutzt und hab gesagt, wenn du anders behandelt wirst wie du Geld hast
- 41:49Speaker 2: dann mach ich Mama
- 41:50Speaker 1: kein Hehl draus.
- 41:51Speaker 1: Und dann tragen nicht wirklich die Leute, obwohl ich ja kein anderer Mensch waren bin.
- 41:55Speaker 1: Mama auf Wattebäuschen bringen die alles um Magen und alles.
- 42:00Speaker 1: Ich weiß nicht warum, vielleicht hoffen sie dir auch.
- 42:02Speaker 1: Das ist der Hintergrund ein bisschen was von dem Siegen, vom Geldersegen ab.
- 42:07Speaker 3: Aber das
- 42:07Speaker 1: nur so... psychologischen Seite.
- 42:09Speaker 1: Gut, was haben wir weitergemacht?
- 42:11Speaker 1: Also ich sag' wir die Bank und nicht!
- 42:13Speaker 1: Wir haben dann investiert in sogenannte Forex-Handel, foreign exchange-Divisenhandel.
- 42:20Speaker 1: Das sind Crosswährungen.
- 42:21Speaker 1: damals gab's ja noch ein bisschen mehr Währungen Schillingen und Leere und so... Und also wir haben gemacht Pfund, also britische Pfund gegen Jännern und Deutschmarkt gegen Dollar und so und haben da so einen Appetragehandel und so einen Handelbetrieb.
- 42:35Speaker 1: Und das war richtig, das war auch richtig.
- 42:37Speaker 1: Geld ab.
- 42:38Speaker 1: So ein Tageshandel rein in den Markt
- 42:41Speaker 3: gestiegen
- 42:41Speaker 1: raus ist er gesunken, angreif wieder
- 42:43Speaker 3: raus.
- 42:44Speaker 3: und
- 42:45Speaker 1: dort habe ich ... Ich kann das gar nicht erzählen.
- 42:47Speaker 1: Teilweise sechstellige Summen im Monat verdienen steuerfrei okay?
- 42:53Speaker 1: Und es war verdient könnte man ja gar nicht sagen.
- 42:55Speaker 1: Es war ja eigentlich spekuliert Das ist ja ... Verstehst du was?
- 42:58Speaker 1: Verdienen oder arbeiten ist eine ganz andere Sache.
- 43:01Speaker 1: Geld verdienen.
- 43:03Speaker 1: Heute wird man sagen, du hast das Geld arbeiten lassen.
- 43:06Speaker 1: Das Geld war aber auch nicht ... Das Geld konnte ich arbeiten vier oder zwanzig Stunden ohne dass es schlapp gemacht hat.
- 43:14Speaker 1: Also wie gesagt viel verdient.
- 43:15Speaker 0: Und das ging aber zurück an den Blues?
- 43:17Speaker 1: Ja, nein, nein!
- 43:18Speaker 1: Wir haben schon ausgemacht und wir haben eine gewisse Verzinsung ausgemagt.
- 43:22Speaker 1: Das hat der Blues bekommen.
- 43:24Speaker 1: Ich glaube, es waren so dreißig Prozent
- 43:25Speaker 2: und siebzig
- 43:26Speaker 1: Prozent prieben schon bei mir okay.
- 43:28Speaker 3: Und
- 43:29Speaker 1: dann habe ich natürlich mir das leisten können Was ich wollte!
- 43:34Speaker 1: Ich habe mir einen Fehler gemacht, das war ein großer Fehler.
- 43:37Speaker 1: Das sollte ich mir später auf die Füße fallen.
- 43:40Speaker 1: Ich hab meine Steuerkanzlei vernachlässigt.
- 43:42Speaker 1: Weil da war der Gewinn und alles war gar nicht in meinem Verhältnis dazu gestanden klar.
- 43:49Speaker 1: Was
- 43:49Speaker 0: soll ihm jeden Tag in das Büro setzen?
- 43:51Speaker 0: Da
- 43:51Speaker 1: konnte ich nie hunderttausende Wirtschaften im Monat des Steuern benötigen.
- 43:54Speaker 1: Das ist ein
- 43:54Speaker 2: Dienstleistungsberuf.
- 43:57Speaker 1: Da kannst du ein bisschen was verdienen, dass es sehr gut geht aber nicht in dieser Größe.
- 44:00Speaker 0: Aber was haben sie dann in der Kanzlei gesagt?
- 44:03Speaker 1: Ich habe das schon erklärt, da hab ich ein bisschen Trading und so.
- 44:07Speaker 1: Man hat mich natürlich auch noch sehen lassen.
- 44:11Speaker 1: aber waren immer so aktiv in Bilanz und Beratung die dann Steuerberater eingestellt in jedem Büro.
- 44:16Speaker 1: Da musstest du damals immer einen verantwortlichen Berufs-Träger haben okay?
- 44:23Speaker 3: Und dann,
- 44:24Speaker 1: was war dann?
- 44:25Speaker 1: Ja und dann hab ich mir hauptsächlich auf das Geld konzentriert.
- 44:28Speaker 1: Hab dann gelebt, aber richtig gelebt!
- 44:30Speaker 1: Ich habe mir Autos gekauft, ich hab mir wie gesagt den Tag
- 44:35Speaker 2: mit Freunden
- 44:36Speaker 1: am Stammbärgesee verbracht.
- 44:39Speaker 1: War in der Welt
- 44:40Speaker 3: rum und
- 44:41Speaker 1: gechattet da Immobilien und da mal was und so...
- 44:45Speaker 3: Aber nix eigentlich
- 44:46Speaker 1: Produktives weil das Geld hat er für mich das Geld verdient.
- 44:50Speaker 1: Was soll
- 44:50Speaker 0: ich sagen, war so das verrückteste, was dir das Geld Bitte?
- 44:53Speaker 0: Was war so das Verrückteste, was dir das Geld ermöglicht hat.
- 44:56Speaker 3: Ja
- 44:57Speaker 1: es war eigentlich alles, muss ich dazu sagen, verrückt.
- 45:00Speaker 1: Verrückt war's eigentlich des, was sich nicht geplant hatte nämlich wenn du Geld hast dann wirst du bei
- 45:06Speaker 2: manchen Menschen
- 45:07Speaker 1: anders angesehen
- 45:08Speaker 2: aber nicht nur bei
- 45:09Speaker 1: den... sag mal so bei den
- 45:13Speaker 2: Menschen unter denen
- 45:14Speaker 1: ich aufgewachsen bin also unter normalen
- 45:16Speaker 2: Menschen
- 45:17Speaker 1: sondern bei den Menschen, die schon ein bisschen besser situiert waren.
- 45:21Speaker 1: Das heißt meine Visitenkarte und ich, Party zu Party oder Veranstaltung zur Veranstaltung, immer höher empfohlen muss ich dazu sagen.
- 45:32Speaker 1: Das hat mir auch Spaß gemacht!
- 45:34Speaker 1: Die Leute fanden mich vielleicht wegen meinem Konterstand oder weil natürlich Demensprings Auto vor der Tür hatte und sie das auch rumgesprungen hat.
- 45:43Speaker 1: in dem kleinen Dorf München
- 45:45Speaker 3: wäre er
- 45:45Speaker 1: etwas
- 45:46Speaker 3: an
- 45:47Speaker 1: Geld verdient.
- 45:48Speaker 1: Und ich kam dann, wie gesagt mit Schauspielern.
- 45:51Speaker 1: Die würdest du alle kennen und ich mag mir das keinen Namen nennen.
- 45:54Speaker 1: Einfach um die Menschen da ist nicht.
- 45:57Speaker 1: Mit Rockstars, mit Geschäftsleuten, großen Geschäftsläuten auch.
- 46:02Speaker 1: unter anderem.
- 46:03Speaker 1: zum Beispiel habe ich über einen Banker in London, der auch Stadtrat war, mit dem ich wiederum Geschäfte gemacht hab.
- 46:10Speaker 3: Habe ich Prinz
- 46:11Speaker 2: Charles
- 46:11Speaker 1: kennengelernt?
- 46:12Speaker 0: Da liegt die Einladung?
- 46:13Speaker 1: Ja genau.
- 46:13Speaker 1: Sensational!
- 46:18Speaker 1: Das ist vom Buckingham Palace,
- 46:20Speaker 2: wo Mr.
- 46:21Speaker 2: Müller
- 46:22Speaker 1: damals war und verheiratete.
- 46:24Speaker 1: die Hochzeit will ich nicht unterschlagen, da muss ich noch etwas erzählen dazu.
- 46:27Speaker 1: Er wurde immer auf sein Landgut High Grove eingeladen.
- 46:32Speaker 1: Das liegt zwischen
- 46:33Speaker 3: London
- 46:34Speaker 1: und Bristol.
- 46:37Speaker 1: Und einmal im Jahr gab es da eine Veranstaltung, so eine Gartenpartie.
- 46:42Speaker 1: Wo er mich eingeladen hat.
- 46:43Speaker 1: die Bilder dazu sind auch in meinem Buch muss ich dazu sagen ziemlich beste Schirke.
- 46:48Speaker 1: das sind die Bilder drinnen mit Prinz Charles
- 46:52Speaker 3: und
- 46:54Speaker 1: jedes Jahr eigentlich immer andere Bilder.
- 46:56Speaker 1: also auf jeden Fall die sind da drin
- 47:00Speaker 3: Und
- 47:00Speaker 1: dann kann man das auch sehen, damit die Geschichte auch wahr ist.
- 47:04Speaker 1: Weil es hört sich an wie eine Hollywood-Movie Story!
- 47:08Speaker 1: Aber ich hab Gott sei Dank für alle Sachen Bilder und Beweise und Schriftstücke, die ich im Buch drin habe.
- 47:19Speaker 1: Dann kam's immer höher.
- 47:21Speaker 1: Ich war unter anderem befreundet ein halbes Jahr mit der Schwester von Michael Jackson
- 47:27Speaker 3: Und
- 47:28Speaker 1: die kam nach, wie kommt man zu Michael Jackson Schwester?
- 47:32Speaker 1: Also sie war in München.
- 47:33Speaker 1: damals gab es noch gibt's wahrscheinlich heute noch.
- 47:36Speaker 1: Die Bravo im München Perlach und da ist
- 47:38Speaker 2: die immer hingefahren
- 47:39Speaker 1: weil die da Fotos und so hatte.
- 47:40Speaker 0: Der Bravo-Chefredaktor war hier im Podcast.
- 47:43Speaker 0: Alex Gernand, dreiseitig Jahre Chefredakteur.
- 47:45Speaker 1: Wahnsinn!
- 47:45Speaker 1: Da kenne ich nur den alten, also die kenn' ich gar nicht mehr.
- 47:49Speaker 1: Also da gabs noch eins und welche... Dann sind wir danach zum Essen gegangen.
- 47:54Speaker 1: Ich wurde da mit eingeladen, weil ich da auch Kontakte hatte und ich habe sie mit meinem damaligen Auto, ich sag mal ungern aber,
- 48:03Speaker 3: einen
- 48:03Speaker 1: britischen Rolls-Rolls zum Flughafen gefahren und zurück und so.
- 48:08Speaker 1: Und dann lernt man sich halt ein bisschen
- 48:10Speaker 2: kennen und
- 48:11Speaker 1: wie immer.
- 48:11Speaker 1: Aber da möchte ich aus Diskussion nicht viel erzählen.
- 48:14Speaker 1: über Michael Jackson oder wie gesagt auch seine Schwester Latoya könnte ich viel erzählen, aber das ist... Lass mal alles so
- 48:23Speaker 3: wie
- 48:23Speaker 1: es ist unter dem Mantel der Verschwiegenheit, wenn man sagt.
- 48:27Speaker 1: Aber wie gesagt, ich lernte dort Menschen
- 48:30Speaker 2: kennen,
- 48:30Speaker 1: interessante
- 48:31Speaker 2: Menschen
- 48:35Speaker 1: und habe dann eigentlich durch dieses Umfeld, bin ich also, wie gesagt konnte ich mir
- 48:45Speaker 3: auch ... auf
- 48:47Speaker 1: der ganzen Welt oder so, auch mit vielen interessanten
- 48:49Speaker 2: Menschen
- 48:50Speaker 1: unterwegs wurde eingeladen und alles.
- 48:52Speaker 1: Also war es so in der High Society.
- 48:55Speaker 1: Warum ich das so ein bisschen erzähle?
- 48:58Speaker 1: Ich möchte davon Punkt raus!
- 48:59Speaker 1: Wenn du ganz
- 49:00Speaker 2: oben bist
- 49:01Speaker 1: wo du eigentlich kaum mehr wünschen hast weil sie kannst du hier alle erfüllen.
- 49:07Speaker 1: Ich habe festgestellt zwei Dinge.
- 49:09Speaker 1: erstens einmal Da ganz oben im Leben oder wo du dir vieles oder alles leisten kannst, da wird es ziemlich kalt.
- 49:18Speaker 1: Da wird's nicht your everybody is darling sondern jeder will der Beste sein, jeder will die längste Jagd haben, jeder ist ein Kampf.
- 49:29Speaker 1: Der war mir bekannt, auch ganz unten.
- 49:32Speaker 1: Da komme ich hin und drauf, weil ich bin tatsächlich ganz runtergefallen und war sogar später mal
- 49:38Speaker 2: an der Tafel, weil
- 49:39Speaker 1: ihm nichts leisten konnte.
- 49:40Speaker 1: Weil ich von Hartz IV gelebt habe.
- 49:42Speaker 1: Aber jetzt erst war ich ganz oben einige Jahre.
- 49:45Speaker 1: Und da geht es nur mit Ellenbogen um mit Thor und Thor.
- 49:49Speaker 2: Und du hast dann auch
- 49:50Speaker 1: ganz wenig wahre Freunde!
- 49:52Speaker 1: Ich hab kein einzigen gehabt wie gesagt die anderen allerdings auch nicht.
- 49:57Speaker 1: Und jetzt kommt noch das dazu,
- 49:59Speaker 2: was ich eingehe
- 50:00Speaker 1: worauf.
- 50:00Speaker 1: Wirklich raus.
- 50:01Speaker 1: Mein Herz...
- 50:03Speaker 3: Das
- 50:03Speaker 1: kam nicht mit!
- 50:05Speaker 1: Ich war im Luxus gelebt
- 50:07Speaker 2: und wunderbar
- 50:08Speaker 1: und alles und ich will auch nichts schlechtreden.
- 50:10Speaker 1: Es war eine tolle Zeit
- 50:12Speaker 2: Aber mein Herz kam nicht
- 50:14Speaker 1: mit.
- 50:14Speaker 2: Du musst dir vorstellen,
- 50:15Speaker 1: ich
- 50:15Speaker 2: bin in einfachen
- 50:16Speaker 1: Verhältnissen aufgewachsen.
- 50:18Speaker 2: Bei uns gab
- 50:18Speaker 1: es nicht Champagner, Kaviar, Lobster, was weiß ich?
- 50:22Speaker 1: Sondern
- 50:23Speaker 3: es
- 50:23Speaker 1: gab
- 50:24Speaker 3: am Abend Kartoffeln
- 50:26Speaker 1: oder Quark oder wie auch immer und Butterbrot oder Schnittlauch Brot oder so.
- 50:31Speaker 1: Also
- 50:32Speaker 2: irgendwie
- 50:32Speaker 1: habe mich nach dem einfachen Lebens, wo ich aufgewachsen bin zurückgesehen.
- 50:39Speaker 1: Ich stelle mich da selber, ich habe mich immer selbst hinterfragt und war eigentlich unglücklich.
- 50:45Speaker 1: Im Glück, wenn man ist äußerniges Glück, innerlich unglücklich.
- 50:49Speaker 1: Ich habe andere gefragt also welche die wiesentlich höher und wieslich reicher waren es?
- 50:54Speaker 1: Ich hab sofort die dann Freunde wurden von mir in Anführungszeichen.
- 51:00Speaker 1: Ich hab gefragt
- 51:01Speaker 2: sag mal gehts
- 51:02Speaker 1: dir
- 51:02Speaker 2: auch so
- 51:04Speaker 3: Irgendwie,
- 51:04Speaker 1: oder ist das nur mein Symptom von mir persönlich?
- 51:07Speaker 1: Oder vielleicht der Krankheit, die ich weiß nicht.
- 51:10Speaker 1: Und alle, die Ich gefragt habe... Manche haben gar nichts gesagt dazu.
- 51:14Speaker 1: Die haben gesagt, dass es meine Sache.
- 51:16Speaker 1: Aber manche, die Reste, die sie befragt haben, haben
- 51:19Speaker 2: alle
- 51:19Speaker 1: gesagt,
- 51:21Speaker 2: Mir geht's
- 51:21Speaker 1: auch so!
- 51:22Speaker 1: Nach außen eine riesige Show und für die Presse und für alles.
- 51:27Speaker 1: Aber innerlich ...
- 51:29Speaker 2: Ich hab Sehnsucht
- 51:30Speaker 1: nach was und weiss nicht was.
- 51:32Speaker 1: Und diese Sehnsucht, die fühlte ich auch.
- 51:34Speaker 1: Ich habe dann gedacht ist es noch mehr Drogen?
- 51:36Speaker 1: Mehr Frauen?
- 51:37Speaker 1: Mehr Geld?
- 51:38Speaker 1: Mehr Status-Symbole?
- 51:40Speaker 1: Mehr!
- 51:41Speaker 1: Es war's nicht.
- 51:42Speaker 1: Ich hab nichts gefunden was meine Sehensucht stillte.
- 51:46Speaker 1: und jetzt kommt der Hammer, ich will das vorwegnehmen für jemanden der da überhaupt keinen Bezug hat.
- 51:52Speaker 1: Genauso war ich auch, ich wusste das gar nicht aber heute habe mich in eine Beziehung zu Jesus, zu Gott.
- 52:00Speaker 1: In dem Moment, wo ich diese Beziehung ... Er hat nichts mit Kiri oder Zeugen.
- 52:04Speaker 1: Oh was soll er mit irgendwas zu tun?
- 52:05Speaker 1: Reiner persönliche Beziehungen zum Höchsten!
- 52:08Speaker 1: Ich wusste nicht, ob mir das so etwas gibt.
- 52:10Speaker 3: Und
- 52:13Speaker 1: da ist dieses Sehnsucht so gut weg gewesen.
- 52:16Speaker 1: und
- 52:17Speaker 2: Ich
- 52:18Speaker 1: bin jetzt kein Psychologe, ich bin jetzt auch keine große Theologie.
- 52:23Speaker 1: Aber ich würde sagen
- 52:24Speaker 3: dass uns
- 52:25Speaker 1: oder irgendwas mehr oder vielen anderen etwas ins Herz geplant ist was nach dem höheren trachtet oder schreit und erst wenn das
- 52:34Speaker 2: in irgendeiner
- 52:35Speaker 1: Weise Befriedigung erfährt dann dreht sich was im Leben
- 52:40Speaker 3: und
- 52:41Speaker 1: wenn du dann
- 52:42Speaker 2: siehst
- 52:42Speaker 1: du auch manche Dinge anders.
- 52:45Speaker 1: Das ist mir passiert.
- 52:46Speaker 1: Ich könnte sagen, wie die Jungfrau zum Kind so ungefähr ist und das nur zur Bibel.
- 52:51Speaker 0: Aber wie ist es passiert?
- 52:52Speaker 1: Ja, da kommen wir gleich dazu.
- 52:55Speaker 1: Also jetzt kommt aber das Interessante.
- 52:57Speaker 1: Wir müssen diese Brustgeschichte zu Ende machen.
- 53:01Speaker 1: Plötzlich passierte der Mega-Gau
- 53:04Speaker 2: und zwar mein
- 53:07Speaker 1: Black Friday.
- 53:09Speaker 1: Nicht es war nicht Friday sondern es waren
- 53:11Speaker 2: zehn Tage in zehn Tagen Indem der
- 53:16Speaker 1: Finanzmarkt total gesponnen hat, die Bank konnte auch nichts machen.
- 53:21Speaker 1: Die wurde ja auch davon überrascht.
- 53:23Speaker 1: Ich habe immer falsch reagiert und die Bank auch.
- 53:25Speaker 1: mit
- 53:27Speaker 2: verlor ich mein ganzes
- 53:28Speaker 1: Geld weil wir es waren ziemlich mit hohem Risiko und mit
- 53:33Speaker 3: Hebelwirkung
- 53:34Speaker 1: nennt man das in der Börse.
- 53:36Speaker 1: Und hohes Risiko gibt hohes Geld aber hohe Gefahr.
- 53:39Speaker 2: Und ich verloh in zehn Tagen
- 53:41Speaker 1: die ganze vierzig Millionen von dem Bruss Und meine Gewinne, und ich habe alles verloren.
- 53:49Speaker 1: Das kannst du dir jetzt mal vorstellen!
- 53:52Speaker 1: Ich musste sie in den Brunser beibringen.
- 53:54Speaker 1: Ich selber hab noch aus eigenem Geld, also aus meiner wirtschaftenden Geld, aus meiner Steuerkanzlei als langen Jahren arbeiten, habe ich nur drei Millionen Schulden gehabt bei der Bank.
- 54:06Speaker 1: Konnte das nur teilweise rückführen weil so viel ist mir natürlich auch nicht geblieben.
- 54:10Speaker 1: Meine ganzen Gewinnen waren alle weg.
- 54:15Speaker 1: Allerdings, wie gesagt, es ist tatsächlich so.
- 54:17Speaker 1: Wenn du großes Geld der Bank schuldest, dann hat die Bank das größere Problem.
- 54:21Speaker 1: Aber das will ich gar nicht ausführen!
- 54:23Speaker 3: Und
- 54:24Speaker 1: dann war's tatsächlich so... Ich wollte den Brust oder wollte ihn anrufen und ich habe ihn angerufen und hab gesagt, ich kann ihm das gar nicht auf einmal sagen, er fällt ja um okay?
- 54:35Speaker 1: Und habe ich gesagt, du Bruce.
- 54:36Speaker 2: Das könnte sein das Teile
- 54:37Speaker 1: des Geldes.
- 54:38Speaker 1: und wie auch immer dann prült
- 54:40Speaker 3: der
- 54:41Speaker 1: ins Telefon.
- 54:42Speaker 1: Das ist übrigens die erste Seite meines Buchs.
- 54:44Speaker 1: Prült dir in das Telefon und schreit mich an und sagt Josef wenn Du Gelder von mir verspekuliert verloren geklaut, wie auch Immer hast,
- 54:54Speaker 2: dann
- 54:54Speaker 1: bist Du jetzt schon ein toter Mann.
- 54:56Speaker 1: Dann haben wir gedacht was spricht er da?
- 54:58Speaker 1: Toter Mann!
- 54:59Speaker 1: Der droht mir.
- 55:00Speaker 2: Ein Tod an mein Freund
- 55:01Speaker 1: Bruce.
- 55:02Speaker 1: Boah
- 55:03Speaker 3: Und
- 55:04Speaker 1: da wurde dann wirklich ernst raus und ich konnte mir gar nicht sagen, dass alles weg war.
- 55:10Speaker 2: Und dann hatte
- 55:11Speaker 1: ich Angst ist ganz
- 55:12Speaker 2: klar
- 55:13Speaker 1: wie erzähle ich dem das?
- 55:14Speaker 1: Wie während?
- 55:15Speaker 1: er sagte noch zu mir Ich habe Freunde in Puerto Rico Da kommt ein Freund drüber und wenn die bis sie merken in Deutschland, dass du tot bist, ist der schon längst wieder zurück okay?
- 55:25Speaker 1: Also da hat sich richtig konkrete Todesdrohungen daraus gedingt total absettig, ich konnte nicht
- 55:33Speaker 2: mehr schlafen.
- 55:34Speaker 1: Ich hatte Angst und dann passierte das nächste Wunder nämlich Bruce wurde in Fort Lauderdale auch in Florida vor der Diskothek Joseph verhaftet okay?
- 55:48Speaker 1: Und ich war selber in dieser Diskotheik Josef.
- 55:51Speaker 1: also das Schicksal hat Mama ja auch am Morgen und wurde verhaftelt.
- 55:59Speaker 1: Da war es so, dass der natürlich noch mehr am Kerbholz hat.
- 56:01Speaker 1: Das hat sie rausgestellt und zugleich ... Zugleich!
- 56:05Speaker 1: Nee das war der Vorstab.
- 56:07Speaker 1: Davor waren es ein paar Tage davor.
- 56:09Speaker 1: Waren plötzlich zwei Beamte des amerikanischen FBI's bei mir in meiner Steuerkanzlei
- 56:13Speaker 2: in München
- 56:16Speaker 1: an dem Marienplatz gestanden und haben sich ausgewiesen?
- 56:20Speaker 1: Ich habe das gar nicht lesen können also vermutet, dass es stimmt.
- 56:25Speaker 1: Und die haben mich nur gefragt kennen Sie Bruce?
- 56:28Speaker 2: Und ich hab sicher
- 56:29Speaker 1: jetzt halber mal gesagt, nö.
- 56:31Speaker 1: Die haben mir meine Geschichte erzählt, die wussten das ganz genau und dann erzählen wir ihnen mal die wahne Geschichte.
- 56:42Speaker 1: Da habe ich natürlich ganz meine
- 56:44Speaker 3: Ohren
- 56:45Speaker 1: aufgemacht.
- 56:46Speaker 1: Erstens waren gar nicht seine Eltern, es waren bezahlte Schauspieler.
- 56:51Speaker 1: Zweitens einmal die Werft war nur für mein Besuch
- 56:53Speaker 2: angemetet, die gehört nieder
- 56:54Speaker 1: gar nicht.
- 56:55Speaker 1: Und drittens einmal der Brust war nicht so.
- 56:57Speaker 1: der nette Freund hatte eine wilde Vorgeschichte und hat einen falschen Pass sogar eine Gesichtsoperation
- 57:06Speaker 2: damit man ihn nicht
- 57:07Speaker 1: mehr erkennt.
- 57:08Speaker 2: und wenn ich jetzt
- 57:09Speaker 1: nicht schon sitzen würde glaube dann jetzt mich umkauen.
- 57:12Speaker 2: Und der war, sagten
- 57:13Speaker 1: die Beamten auf der Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher Amerikas.
- 57:18Speaker 1: Der zehn meist gesuchtesten Verbrechermäher, das ist ein Kalibber da kann ich gar nichts ... Also Boah!
- 57:25Speaker 1: Mein
- 57:25Speaker 2: Freund
- 57:26Speaker 1: Bruce und dann natürlich diese Drohung war schon ernst zu nehmen dass es nicht nur so netter Werftbesitzer Sohn ist.
- 57:35Speaker 2: noch dazu
- 57:35Speaker 1: sie sagten das Geld, das Sie mitgenommen haben nach Deutschland,
- 57:40Speaker 2: es wollten
- 57:40Speaker 1: die beschlagnahmen Nur blöd das nichts mehr da war, dass es verspekuliert hatte.
- 57:45Speaker 3: Und dann
- 57:46Speaker 1: haben die auch dumm geschaut.
- 57:47Speaker 1: aber ich habe die Konterszüge, ich konnte sie nachweisen Das Geld
- 57:52Speaker 2: der Brust mir gegeben
- 57:53Speaker 1: hat, das war nicht aus der Werft sondern Sie hatten eine Schnellboteflotte wie Sie Drogen und Waffen durch die Karibik befördert hatten.
- 58:02Speaker 2: Boah!
- 58:03Speaker 2: Und so
- 58:04Speaker 1: war ich netter, nette Steuerbenater der geholfen hat bei einer Investition, sondern immer einfach zum Drogen.
- 58:12Speaker 1: So will sich das nicht.
- 58:14Speaker 1: Drogen- und Waffenkeltwirsche benutzt worden oder habe ich mich benutzen lassen, so wundschuldig
- 58:20Speaker 2: war
- 58:21Speaker 1: da nicht.
- 58:21Speaker 1: aber ich habe nie wie gesagt da wurde nie belangt weil es einfach nicht... Ich
- 58:25Speaker 2: wusste das
- 58:26Speaker 1: ja gar nicht!
- 58:27Speaker 1: Und die Beamten mussten dann natürlich leider traurig wieder abziehen weil sie wollten das Geld konfiszieren Und die Brustgeschichte ging so aus, der hatte einiges noch mehr am Kerbholz und der Staatsanwalt hat dreimal lebenslänglich gefordert.
- 58:44Speaker 1: Das sind schon andere Strafen wie bei uns, okay?
- 58:47Speaker 1: Dreimal lebendslängig!
- 58:49Speaker 1: Dann hat er einen Deal gemacht
- 58:50Speaker 2: – ein Geschäft
- 58:52Speaker 1: mit der Staatsanswaltschaft und dem Richter.
- 58:54Speaker 1: Er hat alle seine Kumpane und Kollegen aus dem Drogen- und Waffengeschäft Kunden und Lieferanten verraten.
- 59:03Speaker 1: Zeugenschutzprogramm gekommen, weil die anderen ... Das war in Amerika, da bist du halt schnell mal vom Fenster weg.
- 59:09Speaker 1: Du bist mir schnell umgebracht, okay?
- 59:11Speaker 1: Und hier geht's nicht so, irgendwie da geht es um größere Dinge und wenn einer vierzig Millionen aus Drogengeschäften der Wirtschaft hat, ist das nicht nur
- 59:21Speaker 2: Shaking Hands!
- 59:24Speaker 1: Es war mir klar, ich hab auch immer ein Krimi oder öfter mal Krimis angesehen.
- 59:28Speaker 1: Also,
- 59:29Speaker 3: also ... Zeuggeschutzprogrammen
- 59:31Speaker 1: Und statt dreimal lebenslänglich hat er nur eine Zeit, die mir fest zwölf Jahre bekommen.
- 59:37Speaker 1: Also das ist nix im Vergleich zu dem und wie auch immer andere Namen und so ich habe nie wieder etwas.
- 59:45Speaker 1: das ganze wie gesagt war in den neunziger Jahren.
- 59:49Speaker 1: Ich hab nie
- 59:49Speaker 3: wieder
- 59:50Speaker 1: was von Bruce gehört.
- 59:51Speaker 1: okay also
- 59:54Speaker 3: Wenn
- 59:55Speaker 1: nicht die anderen schon irgendwo umgebracht haben, das habe ich hier vorhanden über einen anderen Freund, der ihn mal besucht hat.
- 1:00:01Speaker 1: Der hatte auch einen separaten Hofgang gehabt ganz alleine weil die anderen natürlich auch so große Waffenwendler waren.
- 1:00:10Speaker 1: da haben die Beziehungen bis in die Gefängnisse gereicht
- 1:00:16Speaker 2: Und die wollten
- 1:00:17Speaker 1: dem natürlich einen Zeugen, der den Mund aufmacht.
- 1:00:21Speaker 1: Die wollten den natürlich ja dementsprechend vielleicht, ich sage mal höflich behandeln oder vielleicht sogar wegbringen.
- 1:00:28Speaker 1: Vielleicht lebt er gar nicht mehr?
- 1:00:29Speaker 1: Ich weiß es nicht!
- 1:00:30Speaker 1: Ich will auch nicht nach ihm suchen.
- 1:00:31Speaker 1: Die Leute fragen auch zu mir, Josef hast du nicht Angst?
- 1:00:35Speaker 1: Weil ich bin sehr viel in der Öffentlichkeit, erzähle sehr viele Menschen von meiner Geschichte.
- 1:00:40Speaker 1: Hast du nicht angst dass ihr mal irgendwo im Publikum sitzt?
- 1:00:43Speaker 1: Da muss ich dazu sagen... Erstens sage ich zu den Leuten keine Angst, also heute ist er nicht da.
- 1:00:52Speaker 1: Und zum zweiten beschäftige ich mich mit der Sache erst dann wenn er vor mir steht.
- 1:00:56Speaker 1: okay und es gibt immer eine Lösung wie auch immer.
- 1:00:59Speaker 1: Also heute fühle ich mich kann ich dazu sagen vielleicht auch wenn das mir damals unklar war heute fühl ich mich durch Gotteschutz beschützt.
- 1:01:08Speaker 2: Da gibts um Salm
- 1:01:09Speaker 1: einundneinzig unter Gottes Schutz.
- 1:01:13Speaker 1: Da habe ich halt keine Angst damit, weil mit so einer latenten
- 1:01:19Speaker 2: Angst da kann man
- 1:01:19Speaker 1: nicht leben.
- 1:01:21Speaker 1: Also das soweit Brustgeschichte
- 1:01:26Speaker 3: und
- 1:01:29Speaker 1: ich will erzählen was dann passiert ist.
- 1:01:31Speaker 1: Ich hatte ja nichts mehr meine Steuerkanzlei jetzt kommt es die Waffen jetzt keinen großen Gewinn für mich ab.
- 1:01:40Speaker 1: Du musst dir vorstellen, ich hatte ein privates Imperium.
- 1:01:44Speaker 1: Ich hatte meine Boote, also meine Schiffe und da war Personal vom
- 1:01:50Speaker 2: Koch
- 1:01:51Speaker 1: bis zu den Ruderleuten oder was weiß ich.
- 1:01:55Speaker 3: Und ich
- 1:01:56Speaker 1: hatte meinen
- 1:01:56Speaker 2: Wagenmeister,
- 1:01:58Speaker 1: der meine ziehenen Autos dekadent
- 1:02:00Speaker 2: ohne Ende
- 1:02:01Speaker 1: hat.
- 1:02:01Speaker 1: Chemie mit teilweise dafür bewachte oder nicht bewachte sondern die Service gemacht hat und alles.
- 1:02:08Speaker 1: Ich hatte Hauspersonal, Bodyguards und einen Koch und ein Gärtner.
- 1:02:15Speaker 1: Der war zwar netter Mörder aber ich hatte also Personal.
- 1:02:18Speaker 1: Die musste ich bezahlen.
- 1:02:19Speaker 1: da habe ich Verträge!
- 1:02:21Speaker 1: Und ich brauchte dringend Geld, aber auch viel Geld.
- 1:02:25Speaker 1: Wenn du hunderttausend verdienst im Monat oder einnimmst, dann kannst du mal zehn oder zwanzig tausend oder dreißigtausende für drei Personal ausgeben.
- 1:02:35Speaker 1: Aber wenn du nix hast, ist jeder Markt damals wörtlich, ist er vermögen.
- 1:02:41Speaker 1: Also ich brauche die Geld und dann habe ich den
- 1:02:43Speaker 2: Fehler meines Lebens
- 1:02:44Speaker 1: gemacht.
- 1:02:45Speaker 2: Das bereue ich
- 1:02:45Speaker 1: heute
- 1:02:46Speaker 2: tief?
- 1:02:46Speaker 1: Da sitzt mir irgendwo noch drin ... Weil ich habe da natürlich Menschen geschädigt und als normaler
- 1:02:54Speaker 2: Mensch, der
- 1:02:55Speaker 1: gut und böse auch ein bisschen unterscheiden kann, hab' ich da einfach etwas gemacht was ich nicht machen hätte können.
- 1:03:02Speaker 1: Ein gut ertrinkende greift jeden Strohhalm aber das ist keine Entschuldigung!
- 1:03:06Speaker 1: Ich hab dafür auch bezahlt.
- 1:03:08Speaker 1: Nämlich ich habe
- 1:03:10Speaker 2: meine
- 1:03:11Speaker 1: guten Mandanten meistens Ärzte also es hat keinen Armen getroffen sie spielt aber keine Rolle um Darlehen gebeten.
- 1:03:20Speaker 2: Und die
- 1:03:20Speaker 3: haben ihr
- 1:03:22Speaker 1: Steuerbenater, den Sie alle lang kannten
- 1:03:23Speaker 2: mit dem sie befreundet waren
- 1:03:25Speaker 1: gegen
- 1:03:25Speaker 2: guten Zinssatz
- 1:03:26Speaker 1: natürlich schon auch ein Darlehin gegeben.
- 1:03:29Speaker 1: es ging da immer am hundertzwundert teilweise bis zu fünfhunderttausend
- 1:03:33Speaker 2: pro Darlehn.
- 1:03:34Speaker 2: unter
- 1:03:34Speaker 0: welchem Vorwand?
- 1:03:36Speaker 1: Ja, ich habe gesagt, ich brauche das Geld.
- 1:03:38Speaker 1: Ich baue jetzt das und das.
- 1:03:39Speaker 3: Und
- 1:03:41Speaker 1: da sind wir das für ein, zwei Jahre allein.
- 1:03:43Speaker 1: Und ich wollte es auch wieder zurückzahlen.
- 1:03:45Speaker 1: Das war gar nicht einmal ... Man macht sich das auch so selber vor, okay?
- 1:03:49Speaker 1: Ich wollte erst mal aus der Krise raus!
- 1:03:51Speaker 1: Es gibt genügend Leute die ein paar Geld
- 1:03:53Speaker 2: haben
- 1:03:53Speaker 1: und die bei der Bank weniger Zinsen bekommen.
- 1:03:56Speaker 1: Das waren allerdings noch zum Hochhoch-Zinsding.
- 1:03:59Speaker 1: Ich hab halt auch mehr Bezinsen bezahlt oder vereinbart... Eine Summe nach dem anderen geliehen und es lief sehr einfach, muss ich dazusagen.
- 1:04:09Speaker 1: Aber das war nicht richtig!
- 1:04:11Speaker 1: Weil ich konnte es nicht mehr zurückzahlen.
- 1:04:13Speaker 2: Ich hatte dann
- 1:04:14Speaker 1: an siebzehn Leute – von sich weiß ich noch mal, weil's auch im Urteil stand.
- 1:04:19Speaker 1: Siebzehnte Leute habe ich Geld gelieht
- 1:04:24Speaker 3: und
- 1:04:24Speaker 1: ohne darauf zu achten dass ich das
- 1:04:27Speaker 2: nie wieder
- 1:04:27Speaker 1: zurück zahlen kann.
- 1:04:29Speaker 1: Und da hatte ich so eine Summe und es ging schon in den Millionenbereich und plötzlich klopfte in mir das schlechte Gewissen an.
- 1:04:39Speaker 2: Und es kommt ein der Gedanke
- 1:04:43Speaker 1: und das schlechte Gewissen hat so mir den Eindruck gegeben, ich sage immer darauf vorsichtig, den Eindruck, Josef das kannst du nie wieder zurückzahlen!
- 1:04:52Speaker 2: Dann bekam
- 1:04:53Speaker 1: ich schlaflose Nächte und dann irgendwann
- 1:04:57Speaker 2: habe ich geschwitzt
- 1:04:58Speaker 1: in der Nacht und ich hab nicht gewusst wie da rauskommt.
- 1:05:03Speaker 2: Und dann habe ich die einzige
- 1:05:04Speaker 1: richtige Entscheidung getroffen, man muss mal eine Reißleine ziehen.
- 1:05:07Speaker 1: Egal was rauskommt dabei... Ich bin zu meinem Anwalt gegangen, den hab' ich mitgenommen und dann zur Staatsanwaltschaft
- 1:05:16Speaker 2: München zwei
- 1:05:17Speaker 1: Anrufstraße am Hauptbahnhof und hab mich selbst angezeigt.
- 1:05:20Speaker 2: Mandantengeldunterschlagung,
- 1:05:22Speaker 1: Betrug und wie auch immer alles Mögliche.
- 1:05:26Speaker 1: Dann war ich mal diese Strecken los, weil ich hab's mir offen gelegt.
- 1:05:30Speaker 1: Das kann ich jedem empfehlen, egal was er getan oder vermutet hat, erst einmal
- 1:05:35Speaker 3: nach
- 1:05:35Speaker 1: reiflicher Überlegung den Schritt nach vorne zu wagen und zu sagen das kann nicht gut rausgehen aber du hast immer noch den Vorteil dass du mäßigte Strafe bekommst wenn du selber das in die Wege leidest.
- 1:05:51Speaker 3: Und
- 1:05:52Speaker 1: ja...und dann waren die Münchner Gazetten voll.
- 1:05:58Speaker 1: Ich habe gar nicht gedacht, dass sie so bekannt war!
- 1:06:00Speaker 1: Aber wenn du natürlich mit dem Rollstuhl, mit dem Bentley oder mit einem Sportwagen vor das B-I fährst... Das geht rum wie ein Lauffeuer und dann im Rollstühl okay?
- 1:06:11Speaker 1: Also ich hatte Bildzeitung erste Seite
- 1:06:14Speaker 2: da stand
- 1:06:15Speaker 1: drinnen Schlagzeile steuerbenater betrug
- 1:06:19Speaker 2: seine Mandanten
- 1:06:25Speaker 1: Luxusleben mit Betrug finanziert.
- 1:06:28Speaker 1: Das ist ja ein Steuerbeinahe, der gearbeitet hat früher und das interessierte
- 1:06:31Speaker 2: kein Menschen.
- 1:06:31Speaker 1: aber nur wenn du in die Grauzone oder da wirst du voll hin.
- 1:06:35Speaker 1: also ich hatte einen sogenannten Shitstorm voll erlebt okay?
- 1:06:41Speaker 1: wurde dann von manchen Freunden, ich hatte ja da wirklich fast gar nichts mehr.
- 1:06:45Speaker 1: Von manchen freuten das war kein Wofensack jetzt einfach mal so.
- 1:06:48Speaker 1: Da wurde ich auf die Schulter geklopft und haben gesagt willkommen im Club.
- 1:06:52Speaker 1: Dann wollte ich gar nicht hin okay?
- 1:06:53Speaker 1: Also es ist auch interessant wäre sich da positiv oder negativ.
- 1:06:57Speaker 1: Ich habe all meine Freunde verloren alles war weg.
- 1:07:01Speaker 0: Steuerkanzlein zu?
- 1:07:04Speaker 1: Ja da hatte ich das hab ich dann noch über schrieben jemanden Und ich habe sie aber dann später verkauft, meint man es einfach bevor sie mir genommen worden wären.
- 1:07:18Speaker 1: Auch um Schulden war auch zu tilgen.
- 1:07:20Speaker 1: und dann passierte Folgendes Ich war ja vollkommen fertig, monetär als auch psychisch
- 1:07:33Speaker 3: Und
- 1:07:34Speaker 1: dann wurde ich noch verhaftet, also nicht verhaftelt.
- 1:07:37Speaker 1: Es hat ein Prozess gegeben...
- 1:07:39Speaker 0: Also du hast ja nicht bleiben müssen, bis wir nicht in den Urhaft kommen?
- 1:07:41Speaker 0: Nee
- 1:07:42Speaker 1: gar nichts!
- 1:07:43Speaker 1: Ja da kommt man gleich dazu weil ich eben mit dem Rollstuhl, da komme aber gleich dazu, einen gewissen
- 1:07:50Speaker 2: Bonus hatte.
- 1:07:52Speaker 1: Lange die kurze Sinn, ich habe vier und ein halb Jahre Haft bekommen ohne Bewährung.
- 1:07:56Speaker 1: Da gibt es nur bis zwei Jahre.
- 1:07:59Speaker 1: Und man hat mich eben verurteilt, okay?
- 1:08:01Speaker 1: Und zurecht.
- 1:08:02Speaker 1: Da brauchen wir nicht reden drüber!
- 1:08:03Speaker 1: Das war sogar ein mildes Urteil bei der Schadensumme.
- 1:08:08Speaker 3: Aber
- 1:08:09Speaker 2: kein Gefängnis
- 1:08:10Speaker 1: in ganz Bayern wollte mich aufnehmen... Und zwar lag das nicht daran an irgendetwas an, sondern es lag genau an dem Punkt.
- 1:08:18Speaker 1: Sie waren alle nicht behindertengerecht.
- 1:08:20Speaker 1: Stufe über Stufe übertreppen übertretten
- 1:08:22Speaker 3: also
- 1:08:23Speaker 1: alles.
- 1:08:23Speaker 1: das war die alten Gebäude schaute ich mir die an.
- 1:08:25Speaker 1: Ich meine es gibt da neue Vollzugsanstalten mittlerweile Die auch behindertengerecht und so Damals gab Es eine
- 1:08:33Speaker 2: Behindertengerechte
- 1:08:34Speaker 1: Anstalt in NRW Nordrhein-Westfalen Höfelshof bei Paderborn Bloß!
- 1:08:41Speaker 1: Die wollten für den Josef Müller Im Monat vom bayerischen Staat achttausend
- 1:08:46Speaker 3: Euro.
- 1:08:47Speaker 1: Und da war der bayerische Staat Zug nicht kriegt, also zu geizig für den Müller noch achttauseinhalb Monate und die wollten die Liebe im eigenen aus.
- 1:08:55Speaker 1: Deshalb war ich haftunfähig!
- 1:08:58Speaker 1: Dann kam dann alle Jahre einer von der Verstreckungsstaatsanwaltschaft aus gesundheitlichen Gründen, hat mich durchgecheckt und hat dann wieder auf drei Jahre oder am Schluss sogar BAW bis auf weiteres Michhaft-und-Faek geschrieben.
- 1:09:14Speaker 1: Ich wäre heute wahrscheinlich noch nicht ins
- 1:09:15Speaker 2: Gefängnis gekommen
- 1:09:16Speaker 1: wenn ich die Zeiten immer wieder sich wiederholt hätten.
- 1:09:22Speaker 1: Das war in den zwei und neunzig, dreieinzeig war das Und ich habe mich über Wasser gehalten.
- 1:09:28Speaker 1: Ich hatte natürlich gute Kontakte immer noch
- 1:09:30Speaker 2: ins Königshaus
- 1:09:31Speaker 1: nach Nach London oder nach England.
- 1:09:35Speaker 1: Und hat dort viele Leute kennengelernt, hab da
- 1:09:38Speaker 2: die Mobiliengeschäfte
- 1:09:40Speaker 1: gemacht mit den Kontakten und hab mich so über Wasser gehalten.
- 1:09:44Speaker 1: Mir
- 1:09:45Speaker 2: ging's dann wieder
- 1:09:45Speaker 1: gut!
- 1:09:46Speaker 1: Dann ging ich an die Börse... Also nicht ich ging an die Börse, sondern mit dem Geld, kleines Geld von mir wieder in die Böse.
- 1:09:53Speaker 1: Und es lief
- 1:09:54Speaker 2: so gut
- 1:09:54Speaker 1: und das hat sich dann wie auch immer tessoriert und ich hab's nicht rausgenommen.
- 1:09:59Speaker 1: Ich war immer besser als andere Leute gekommen und
- 1:10:01Speaker 2: haben gesagt, willst du
- 1:10:02Speaker 1: nicht für mich?
- 1:10:03Speaker 1: Auch mit und so... Du wirst es nicht glauben!
- 1:10:07Speaker 1: Meine Verteilung spielte keine Rolle.
- 1:10:09Speaker 1: Ich hatte dann im Jahr ... ... zwei Tausend drei, zwei tausend vier, vierhundert Anleger die bei mir angelegt
- 1:10:17Speaker 2: haben insgesamt
- 1:10:18Speaker 1: zwanzig
- 1:10:18Speaker 2: Millionen
- 1:10:20Speaker 1: und es lief gut.
- 1:10:21Speaker 1: ich habe das korrekt gemacht und passt.
- 1:10:23Speaker 1: alles hab gut verdient
- 1:10:25Speaker 2: dabei
- 1:10:26Speaker 1: und alle waren glücklich hätte ich gesagt und plötzlich passierte etwas dass Freunde von mir und es war mein Allesanwälte in einem Münchner
- 1:10:35Speaker 2: Notar
- 1:10:37Speaker 1: sind in einer Spekulation, ich würde mal
- 1:10:39Speaker 3: sagen in ein
- 1:10:40Speaker 1: Vermögensverfall gekommen.
- 1:10:42Speaker 2: Haben nix
- 1:10:43Speaker 1: gehabt und waren plötzlich
- 1:10:45Speaker 3: in
- 1:10:45Speaker 1: einer irren Lage wie ich damals auch war.
- 1:10:49Speaker 2: Und die wussten
- 1:10:49Speaker 1: das der Müller
- 1:10:50Speaker 2: Gelder
- 1:10:50Speaker 1: auf seinem Konto hatte weil ich dem einen Freund sehr zählt habe und er zu den anderen erzählt und die Verwalterin.
- 1:10:58Speaker 1: Ich hätte damals, wenn ich einen
- 1:10:59Speaker 2: anderen Konto wie beim Notar eröffnet
- 1:11:01Speaker 1: hätte dann wäre das nicht passiert aber ich habe es unter meinem Namen festgelegt.
- 1:11:05Speaker 1: Also ich hatte eine Vermögensverwaltungsfirma, die ist Askania, Vermögenverwaltung GmbH und dort haben sie investiert und da war's drinnen
- 1:11:14Speaker 2: ums Könzen machen.
- 1:11:15Speaker 2: plötzlich
- 1:11:16Speaker 1: kam ich nicht mehr auf mein eigenes Konto als Geschäftsführer der Askania.
- 1:11:22Speaker 1: Ich bin dann zur Bank und habe gesagt, was ist da los?
- 1:11:24Speaker 1: Und dann haben die gesagt es bekommen sie alles schriftlich.
- 1:11:27Speaker 1: Und ich war total in Panik!
- 1:11:28Speaker 1: Bin zu meinem Anwalt am selben Tag und der Anwalter hat gesagt Josef du musst herausfinden was da passiert ist warum du dann immer hinkommst
- 1:11:36Speaker 2: und wie auch immer.
- 1:11:38Speaker 1: Die haben doch eine perfide Methode mich als Geschäftsführer abgesetzt und haben die Geschäftsanteile dann selber gekauft und haben einen eigenen Geschäftsführer.
- 1:11:47Speaker 1: und das sind sie zur bank und haben sich die Konten abgeräumt.
- 1:11:50Speaker 1: Und das wurde ja zwei Hörner von der Justiz wieder rufen, aber das Geld war weg.
- 1:11:59Speaker 1: Die Leute wussten es ja noch nicht!
- 1:12:01Speaker 1: Aber die hätten mich dann also haftbar gemacht und ich habe natürlich das Problem und da wäre ich auch in Untersuchungshaft gekommen bei so den Summen.
- 1:12:10Speaker 1: Mein Anwalt hat gesagt bevor sie dich jetzt verhaften
- 1:12:13Speaker 2: musste du das
- 1:12:13Speaker 1: rausfinden, aber du kannst nicht
- 1:12:15Speaker 2: hier
- 1:12:15Speaker 1: bleiben.
- 1:12:17Speaker 1: Dann hab ich gesagt okay zum Beispiel nach Augsburg und da kenne ich mich aus.
- 1:12:22Speaker 1: Und dann sagt er, nein außer Lande ist es auf jeden Fall sicherer!
- 1:12:26Speaker 1: Wo ich mich noch gut auskenne, bin ich in Österreich in der
- 1:12:30Speaker 2: Hauptstadt.
- 1:12:31Speaker 1: Dann bin ich nach Wien und habe mir dort einen Zimmer gemietet im Grand Hotel
- 1:12:36Speaker 3: im ersten
- 1:12:36Speaker 1: Bezirk und bin an
- 1:12:38Speaker 2: jeden Tag
- 1:12:39Speaker 1: dreieinhalb Stunden mit dem schnellen Fahrzeug nach München.
- 1:12:42Speaker 1: Nach dem Frühstück habe ich in München meine Geschäfte gemacht Jeden Tag.
- 1:12:50Speaker 1: Bei so einem großen Auto da ist es fahren nur nebenbei, aber die Börsenkurse gehört klassische Musik und wie immer.
- 1:12:57Speaker 1: Also nicht besser als verhaftet werden!
- 1:13:00Speaker 1: Und dann passierte Folgendes an einen Tag
- 1:13:04Speaker 3: und das
- 1:13:05Speaker 1: war dann vier Wochen später Ist tatsächlich, während ich auf der Fahrt nach
- 1:13:10Speaker 2: München war,
- 1:13:11Speaker 1: wollten sie mich lustigerweise an meinem Privatwohnort.
- 1:13:16Speaker 1: Ich war mittlerweile verheiratet, wo meine Frau geschlafen hat.
- 1:13:20Speaker 1: Ebenverhaftend!
- 1:13:21Speaker 1: Und ich trete dann um und bin dann nach Wien zurück,
- 1:13:24Speaker 2: hab meine
- 1:13:25Speaker 1: Koffer all gepackt... ...und bin dann über Wien schwächert, Wien Schwächert dann nach London Und dort hatte ich auch schon ein Hotel, weil ich gedacht habe wie beim Schachspiel du musst immer einen Zug vorausdenken.
- 1:13:39Speaker 2: Just in case
- 1:13:40Speaker 1: wenn so was passiert und dann bin ich tatsächlich an dem Tag noch am Abend nach London geflogen mit meinen paar Köfferchen leider nicht die vollen Hübskoffer sondern meine Kleidungskoffer und bin dann mein nächsten Tag nach USA geflogend
- 1:13:59Speaker 2: In Miami,
- 1:14:01Speaker 1: wieder mal in Miami, mir
- 1:14:02Speaker 2: vor
- 1:14:03Speaker 1: einem Jahr im Penthouse gekauft.
- 1:14:05Speaker 2: Und in diesem Penthouse
- 1:14:06Speaker 1: bin ich dann gelandet.
- 1:14:10Speaker 1: und jetzt ist natürlich wenn du fließt das Schuld anerkennend ist.
- 1:14:14Speaker 1: Ich wollte die Unschuld beweisen von mir weil ich habe das Geld nicht genommen aber die Polizei sagt natürlich ja klar die Fahndung.
- 1:14:22Speaker 1: Jetzt fahren wir den Müller weiter.
- 1:14:23Speaker 1: es unterwegs gewesen.
- 1:14:25Speaker 2: sie haben mich
- 1:14:26Speaker 1: nicht gefunden.
- 1:14:27Speaker 1: ich war ein halbes Jahr lang
- 1:14:30Speaker 3: Miami North,
- 1:14:31Speaker 1: die Ortschaft hieß Aventura früher Miami North.
- 1:14:35Speaker 1: Das war so eine Halbinsel Williams Island mit vielen Kontrollen vorne also so Security ist aber gut gefallen auch unten
- 1:14:43Speaker 2: in diesem
- 1:14:44Speaker 1: Penthouse.
- 1:14:44Speaker 1: ich habe oben das letzte Stockwerkabblick aufs Wasser Und dort habe ich mich vergraben und
- 1:14:50Speaker 2: hab jeden Tag
- 1:14:51Speaker 1: meine Artikel in der Abenteuerung Süddeutschen Merkur gelesen, wo sie mich vermuten auf der Welt.
- 1:14:58Speaker 1: Was
- 1:14:58Speaker 0: war mit der Frau?
- 1:15:00Speaker 1: Die Frau war zu Hause!
- 1:15:01Speaker 1: Die wusste auch nicht, wo ich war weil das war mir einfach so gefährlich.
- 1:15:04Speaker 1: Ich habe mir gesagt, ich muss ein bisschen auf die Seite gehen
- 1:15:08Speaker 2: und habe ihr Geld
- 1:15:08Speaker 1: angelassen damit es ja auch versorgt ist und bin dann mal raus.
- 1:15:13Speaker 1: Habt mit ihr und da komme ich nach dazu noch, aber später auch nur telefoniert und sie war unter Telefonüberwachung.
- 1:15:21Speaker 1: das wusste ich nicht.
- 1:15:22Speaker 1: Aber jetzt ganz kurz die Geschichte weil in Miami ist es
- 1:15:25Speaker 2: interessante
- 1:15:26Speaker 1: in dem Penthouse was da passiert ist.
- 1:15:28Speaker 2: eines abends
- 1:15:29Speaker 1: also ich bin auf lucht gegangen am vierten oktober Im Dezember habe ich herausgefunden, dass das die anderen waren.
- 1:15:45Speaker 1: Also Anwälte und der Notar.
- 1:15:48Speaker 1: Dann habe ich in acht Zeiten lang im Brief geschrieben an meine Frau geschickt per Fax.
- 1:15:53Speaker 3: Und
- 1:15:55Speaker 1: hab gesagt, schneid den Absender ab damit man nicht sieht woher.
- 1:15:59Speaker 1: So wie bei Tatort gelernt.
- 1:16:00Speaker 1: Und dann schickte es
- 1:16:01Speaker 3: zu der Justiz
- 1:16:02Speaker 1: nach
- 1:16:02Speaker 2: München.
- 1:16:03Speaker 1: Und genau diese, und da habe ich gesehen.
- 1:16:06Speaker 1: Da habe ich erzählt, dass die anderen, also Vermögensverfall, dass sie kein Geld mehr hatten und dass die dann das waren.
- 1:16:11Speaker 1: Ich hab Beweise sogar beilegen können.
- 1:16:13Speaker 1: Das hat sich aber tatsächlich dann rausgestellt.
- 1:16:15Speaker 1: später, dass es so war und dass ich recht hatte.
- 1:16:19Speaker 1: Jetzt kann man das so sagen... An einem Freitagabend lassen wir die Situation beschreiben.
- 1:16:25Speaker 1: An einem freitag Abend im Februar, zwei tausendundfünf ungefähr am zwanzig Uhr war ich in meinem Penthouse und hab da so, bin am Balkon raus.
- 1:16:37Speaker 1: Hab das so aufs Wasser geschaut oder draußen?
- 1:16:39Speaker 3: Und habe irgendwie im
- 1:16:41Speaker 1: Herzen ...
- 1:16:42Speaker 2: So, ja,
- 1:16:43Speaker 1: so ein ... Habe ich ja gesagt, einen melancholischen Eindruck gehabt, die war schlecht drauf!
- 1:16:50Speaker 1: Jetzt bist du da auf Flucht und der Frau und deine Eltern alles hinzuhause, also meine Hunde, last not least...
- 1:16:59Speaker 2: Irgendwie
- 1:17:00Speaker 1: weiß es nicht.
- 1:17:01Speaker 1: Steht auf dem Balkon und schau da raus.
- 1:17:05Speaker 2: Und plötzlich
- 1:17:06Speaker 1: passierte Folgendes!
- 1:17:09Speaker 1: Ich hatte, das habe ich nie davor gehabt und nie danach, ich hatte plötzlich so ein Suizidgedanken.
- 1:17:15Speaker 1: Ich springe darunter, zwanzigste Stockwerk ist wahrscheinlich gut geklappt
- 1:17:20Speaker 3: und es die
- 1:17:20Speaker 1: Einfahrt dazwischen aber Palmen auf Leer hätten, die mir nicht gebremst haben wir gedacht.
- 1:17:25Speaker 3: Aber
- 1:17:26Speaker 1: ich bring jetzt da um völlig unklar
- 1:17:29Speaker 3: und
- 1:17:30Speaker 1: ja bei meinen Unschuld bewiesen und wie auch immer...
- 1:17:33Speaker 3: Aber
- 1:17:34Speaker 1: ich hatte eigentlich schon im Dezember, wo ich mein Unschuld bewiesen habe, mich selber.
- 1:17:39Speaker 1: Hätte ich eigentlich zurückfliegen können?
- 1:17:41Speaker 1: aber ich hab echt
- 1:17:42Speaker 2: Angst gehabt
- 1:17:43Speaker 1: verhaftet zu werden und ich hab mir gedacht die ermitteln jetzt
- 1:17:46Speaker 3: erst einmal
- 1:17:46Speaker 1: ob das wahr ist.
- 1:17:47Speaker 1: und dann fliege ich im Sommer Mai Juni, flieg ich dann zurück wenn der Augustiner Birgarten wieder aufmacht in München und ich fliehe dann zurück.
- 1:17:55Speaker 1: und während die das
- 1:17:57Speaker 2: schon ermittelt
- 1:17:58Speaker 1: haben das stimmt und
- 1:17:59Speaker 2: ich bin da
- 1:17:59Speaker 1: eine freie Person.
- 1:18:02Speaker 1: Stehe ich wie gesagt in meinem Balkon und ich weiß nicht warum.
- 1:18:05Speaker 2: Ich habe es nie
- 1:18:06Speaker 1: davor, nie danach gehabt.
- 1:18:07Speaker 1: Und will
- 1:18:07Speaker 2: mir das Leben nehmen!
- 1:18:08Speaker 1: Und in dem Moment wo ich darüber denke wie komme ich da über die Brüste um.
- 1:18:12Speaker 1: mit den Beinen kann ich mich nicht abstoßen?
- 1:18:14Speaker 1: Da muss ich mit einem Gewicht darüber überlegen wie ich das mache.
- 1:18:17Speaker 1: Passierte mir das krasseste
- 1:18:19Speaker 2: was mir je
- 1:18:20Speaker 3: in meinem
- 1:18:21Speaker 1: Leben passiert ist.
- 1:18:24Speaker 1: Plötzlich
- 1:18:26Speaker 2: bevor ich
- 1:18:26Speaker 1: mir das darunterspringen wollte... ...zwanzig Schlagwerk.
- 1:18:31Speaker 2: Hör ich hinter mir,
- 1:18:32Speaker 1: hinter meiner Schulter eine Männerstimme.
- 1:18:36Speaker 1: Und hallo!
- 1:18:36Speaker 1: Ich war alleine.
- 1:18:38Speaker 1: und wenn du alleine zuhause bist und hörst der Männerstimmel hinter dir dann hast du ein Problem.
- 1:18:43Speaker 1: Und erst einmal die Männerstüme hat geatmet.
- 1:18:46Speaker 1: Es waren nicht erinnere Stimmen sondern äußerlich... Die war da, ich habe den Hauch gespürt.
- 1:18:53Speaker 1: Die war
- 1:18:54Speaker 3: nah an meine
- 1:18:55Speaker 1: Schulter und ihr habt folgendes gesagt
- 1:18:59Speaker 2: Josef Du hast schon vieles
- 1:19:01Speaker 1: gemacht in deinem Leben, aber du warst doch nie
- 1:19:03Speaker 2: feig.
- 1:19:05Speaker 2: Jetzt stell dich dem
- 1:19:06Speaker 1: Behörden, du hast das Geld nicht genommen, flieg zurück und mach' dieser Flucht ein Ende!
- 1:19:11Speaker 2: Nicht mehr oder
- 1:19:12Speaker 1: nicht
- 1:19:12Speaker 2: weniger?
- 1:19:14Speaker 1: Und wenn
- 1:19:16Speaker 2: dir sowas
- 1:19:16Speaker 1: passieren würde, ist ja automatische Reaktion... ...du denkst gar nicht mal nach, du drehst dich um, wer ist da
- 1:19:21Speaker 1: hinten?!
- 1:19:22Speaker 1: Und es war niemand da.
- 1:19:24Speaker 1: Und dann bekam ich's mit Angst.
- 1:19:26Speaker 2: Wieder
- 1:19:28Speaker 0: mal!
- 1:19:29Speaker 1: Genau.
- 1:19:29Speaker 1: Das habe ich auch, aber dann bekam ich es mit der Angst.
- 1:19:33Speaker 0: Du hast gedacht du bist verrückt?
- 1:19:34Speaker 1: Ja entweder nicht.
- 1:19:36Speaker 1: Es ist eine normale Reaktion.
- 1:19:38Speaker 1: Ich bin irgendwo in einem Traum oder verrückt.
- 1:19:42Speaker 3: Ich hab
- 1:19:42Speaker 1: das ja gehört und ich hab den gespürt.
- 1:19:45Speaker 1: Man spürt wenn einer hinter dir steht.
- 1:19:48Speaker 2: Nur im Rollstuhl kann ich mich
- 1:19:49Speaker 1: nicht so schnell umdrehen.
- 1:19:50Speaker 1: Dann muss ich ein bisschen mit dem Rollstrumme umdrennen.
- 1:19:54Speaker 3: Meine erste Reaktion
- 1:19:55Speaker 1: war, ich bin durch die ganze Wohnung gesaust und alle Türen aufgemacht.
- 1:19:58Speaker 1: Ich habe mir gedacht wo ist der Mann?
- 1:20:00Speaker 2: Er war nirgendwo
- 1:20:01Speaker 1: da!
- 1:20:02Speaker 2: Und wie ich so nach Siniri
- 1:20:03Speaker 1: und wieder im Wohnzimmer bin,
- 1:20:05Speaker 3: dann, äh...
- 1:20:05Speaker 1: ...ich war ja in die Wohnzimmertür, weil er ja noch offen zu meinem Balkon hat angefangen draußen ein bisschen zu erwettert zu haben.
- 1:20:11Speaker 1: Also er hat gestürmt.
- 1:20:12Speaker 1: Die
- 1:20:12Speaker 2: ersten Papierstücke sind am Boden schon runter.
- 1:20:18Speaker 1: Die
- 1:20:18Speaker 2: wohnzümer Tür zugeschoben, die Balkontür
- 1:20:21Speaker 1: war schwere.
- 1:20:22Speaker 2: Glasscheiben-Tür.
- 1:20:23Speaker 1: und durch diesen Zug habe ich da so zwei Meter entfernt ein kleines Regal gehabt und da waren ein paar Bücher drin von mir.
- 1:20:30Speaker 2: Und die Bücher
- 1:20:31Speaker 1: wirbeln es ein bisschen um.
- 1:20:33Speaker 1: also ja zu runter aber nicht am Boden.
- 1:20:35Speaker 1: und dort ist
- 1:20:37Speaker 2: eine...
- 1:20:38Speaker 1: Es ist dort
- 1:20:39Speaker 3: etwas
- 1:20:40Speaker 1: an dem Boden gefallen
- 1:20:42Speaker 2: nämlich eine Postkarte.
- 1:20:44Speaker 2: Und diese Postkarte,
- 1:20:45Speaker 1: die dort an dem Boden gefallen ist, die habe ich aufgenommen.
- 1:20:50Speaker 1: Also die hab' ich zu mir genommen und jetzt machen wir einen ganz kurzen Stopp weil die hab ich nicht mit dabei.
- 1:20:57Speaker 1: Gib mir mal die rote, gib mir mal das rote Schnee her, genau?
- 1:21:07Speaker 1: Ja!
- 1:21:07Speaker 1: Jetzt gehen wir wach.
- 1:21:11Speaker 1: Und da fiel mir diese Post-Karte
- 1:21:13Speaker 2: eben zu Boden
- 1:21:15Speaker 1: aus meinem Regal und
- 1:21:16Speaker 2: ich ging
- 1:21:16Speaker 1: hin
- 1:21:17Speaker 2: und hob sie auf.
- 1:21:18Speaker 1: Ich habe die heute dabei ein bisschen vergrößert, und dann las sich sei unerschrocken und unverzagt den dein Gott ist mit dir wohin du auch gehst.
- 1:21:29Speaker 1: Sei unerschrocken und unversagt denn dein Gott isst mit dir, wohin Du auch
- 1:21:34Speaker 1: gehest.".
- 1:21:35Speaker 3: Also...
- 1:21:36Speaker 1: ...ich musste nicht dass es im Bibelfersis!
- 1:21:39Speaker 1: Und ich war so erschrocken?
- 1:21:42Speaker 1: Ich war ja allein auf Flucht Und ich fand es gut.
- 1:21:45Speaker 1: Ich kannte jetzt Gott nicht, ich bin katholische Kante dem Pfarrer und ich kannte das Gebäude also die Kirche.
- 1:21:51Speaker 1: aber Gott kannte ich eher weniger
- 1:21:52Speaker 3: außer
- 1:21:53Speaker 1: dass ich viel gehört hab von ihm.
- 1:21:55Speaker 1: Aber wenn der bei mir ist habe ich mir gedacht wohin du auch gehst?
- 1:21:57Speaker 1: Das passt ja auf mein Flucht.
- 1:22:00Speaker 2: Wow!
- 1:22:00Speaker 1: Das finde ich toll.
- 1:22:02Speaker 1: und unten steht noch Joshua oder Joshua eins Komma neun.
- 1:22:06Speaker 1: Ich habe mal gedacht
- 1:22:08Speaker 3: Also
- 1:22:09Speaker 1: der, das geschrieben hat dieser Joshua oder Josua.
- 1:22:12Speaker 1: Das ist so ein tough guy, so ein richtiger toller Typ.
- 1:22:15Speaker 1: und wenn ich wieder in München bin, haben wir gedacht dann lädt Zurena für Bier ein ohne zu wissen
- 1:22:21Speaker 3: dass
- 1:22:22Speaker 1: es aus dem alten Testament ist aus der Bibel und er ist schon dreitausend Jahre tot okay?
- 1:22:28Speaker 1: Und vielleicht gibt's mal eine himmlische Zapfanlage sag' ich aber Ich wusste es nicht!
- 1:22:32Speaker 1: Ich fand es nur gut und das Interessante ist das Das hat mich gekräftigt.
- 1:22:37Speaker 1: Ich habe das am Tag ein paar Mal gelesen, immer wieder Gottes mit dir sei unerschrocken und unverzagt ist eine Ermutigung!
- 1:22:46Speaker 1: Und ich hab mich total gut gefüllt
- 1:22:49Speaker 2: Obwohl diese
- 1:22:50Speaker 1: ganze Stress und Fahndung und Zeug... Ich meine, ich bin noch nie gefahndet worden.
- 1:22:54Speaker 1: Ich hoffe, ich werde ja nie wieder gefahnt.
- 1:22:56Speaker 1: Aber
- 1:22:57Speaker 3: ich habe
- 1:22:57Speaker 1: halt normal weitergeräbt und hab mir überlegt, dass ich nicht den dann ins Netz kamen.
- 1:23:02Speaker 1: Es kam natürlich viele Veränder, Zivilveränder vom Bayerischen Kriminalamt, vom Landeskriminalamt von BKA.
- 1:23:12Speaker 3: Und vom
- 1:23:13Speaker 1: LKA
- 1:23:14Speaker 3: und auch vom
- 1:23:15Speaker 1: FBI haben natürlich gesucht, erfahren Miami und so wahrscheinlich.
- 1:23:19Speaker 1: Und haben mich natürlich Miami downtown das ist da wollte ich nie hin.
- 1:23:23Speaker 1: okay da unten also war doch schon.
- 1:23:26Speaker 1: aber die finden mich ja hier nicht weil die Wohnung lief nicht auf meinen Namen sondern auf den Firmennamen hatte Kreditkarten eine Konpo dabei.
- 1:23:35Speaker 1: es war alles wie vorbereitet.
- 1:23:40Speaker 1: Und dann habe ich mir überlegt, um es kurz
- 1:23:42Speaker 2: zu machen.
- 1:23:42Speaker 1: Diese Geschichte Gott ist mit dir da kann nicht viel passieren.
- 1:23:47Speaker 1: und dann dieser
- 1:23:50Speaker 2: Mann das hat sie
- 1:23:50Speaker 1: nie aufgeklärt!
- 1:23:52Speaker 1: Ich denke es war irgendwie ein himmlische Engel oder?
- 1:23:55Speaker 1: Ich weiß das nicht keine Ahnung.
- 1:23:57Speaker 1: da sind die Spekulationen offen aber das spielt ja gar keine Rolle.
- 1:24:00Speaker 1: Ich hab dann entschlossen zurückzufliegen Einfach, ich war ja nicht schuldig.
- 1:24:06Speaker 1: Aber ich wollte aus dieser Situation raus und dann habe ich Folgendes gemacht
- 1:24:11Speaker 2: Ich bin jetzt nach München
- 1:24:12Speaker 1: geflogen weil die hatten bereits einen internationalen Haftbefehl Und ich war überall
- 1:24:17Speaker 2: bekannt
- 1:24:18Speaker 1: meine Bilder waren überall gehangen
- 1:24:20Speaker 3: und
- 1:24:21Speaker 1: das habe ich dann später erfahren Weil ich den Fahnder der mich gefahnte da vom Landeskriminalamt heute ist er pensioniert Wilhelm Mussauer
- 1:24:29Speaker 3: Der
- 1:24:30Speaker 1: hat mir alles erzählt
- 1:24:32Speaker 3: Und dann
- 1:24:35Speaker 1: bin ich zum Ausgangspunkt eigentlich meine Reise nach Wien geflogen.
- 1:24:42Speaker 1: Zuerst bin ich nach Jamaica, muss ich dazu sagen vierzehn Tage Urlaub machen weil man dacht hat Flucht streng an du musst es braucht das Urlaub und bin dann nach den vierzehnten Tagen nach reiflicher nochmalige Überlegung mit der Erdschirmaika nach London und von London dann nach Wnen hatte zwischenzeitlich Einen falschen, also einen echten Pass aber der nicht auf mich läuft.
- 1:25:07Speaker 1: Ist ganz kurz erklärt Ich habe ein Freund in Deutschland gehabt
- 1:25:12Speaker 3: und
- 1:25:12Speaker 1: dem habe ich mein Problem geschildert Der wusste dass sie gefahren wird und er war schon ein bisschen von Milieu Und der hat gesagt Mein Wirt Also mein Gastronom, mein Kneipenwirt Der schaut aus wie du!
- 1:25:26Speaker 1: Und er ist Engländer
- 1:25:27Speaker 2: Und die brauchen immer
- 1:25:28Speaker 1: Geld.
- 1:25:29Speaker 1: Also nicht die
- 1:25:29Speaker 3: Englieder brauchen
- 1:25:30Speaker 1: Geld, das ist auch aber ... Der hat immer knapp bei Kasse.
- 1:25:34Speaker 1: Ich rede mit dem und wir haben's gut zu machen.
- 1:25:37Speaker 1: Ich glaub ich geh für Zehntausend Dollar oder irgendwie hab ich ihm den Pass abgekauft.
- 1:25:44Speaker 1: Und
- 1:25:45Speaker 3: er
- 1:25:45Speaker 1: gesagt, wenn du gefangen wirst oder wie immer dann gib mir sofort Bescheid, dann melde ich ihn als verlustig.
- 1:25:51Speaker 1: Und der pass war fünf Jahre gültig!
- 1:25:53Speaker 1: Das war ja prima!
- 1:25:54Speaker 1: Und er hieß Also der sah mir nicht ganz ähnlich.
- 1:25:59Speaker 1: Der war zehn Jahre älter, wie ich bin ein Eitel, aber zehn Jahre Älter und hatte keine Haare.
- 1:26:04Speaker 1: Entschuldigung!
- 1:26:05Speaker 3: Und ich hab' ein bisschen
- 1:26:07Speaker 1: längere Haar gehabt... ...und dann musste ich mich eigentlich dem anpassen.
- 1:26:11Speaker 1: Ich bin jeden Tag zum Versorgung immer ein bisschen weniger schneiden.
- 1:26:14Speaker 1: Dann habe ich mir einen Hut, also mit jedes Kappe gehabt okay?
- 1:26:18Speaker 1: Und das hat dann auch gepasst.
- 1:26:20Speaker 1: und Brille hat die nicht, aber ich hab mir so eine Brille mit Fensterklässern machen
- 1:26:24Speaker 3: lassen.
- 1:26:25Speaker 1: Hab mich dem ähnlich gemacht okay?
- 1:26:28Speaker 1: Und der hatte einen tollen Namen!
- 1:26:29Speaker 1: Nämlich Lyontin.
- 1:26:32Speaker 1: Wie James Dean habe ich immer gesagt.
- 1:26:34Speaker 1: Weißt du, wenn du von Josef Müller
- 1:26:36Speaker 2: auf James Dean oder
- 1:26:37Speaker 1: Leon Dean in dem Fall mutierst?
- 1:26:40Speaker 1: Das ist ein Quantensprung.
- 1:26:43Speaker 1: Weil Joseph Müller und Leon Dean sind auch in meinem Buch ... Ich hab den Pass nicht mehr, der ist mir leider abgenommen worden.
- 1:26:51Speaker 1: Aber da sind Hoteldrechnungen auf Leon Dean und überall drin.
- 1:26:55Speaker 1: Und so habe ich meine Identität gewechselt.
- 1:26:58Speaker 2: Ich habe einen Führerschein
- 1:26:59Speaker 1: gemacht, in Amerika geht es simpel auf Lyondin.
- 1:27:02Speaker 1: Ich habe Kreditkarten und alles war auf Lyon die Josef Müller wie versenkt.
- 1:27:07Speaker 1: Und so konnte ich auch ohne dass sie gefasst wurde von Miami nach Montego Bay nach London und London nach Wien.
- 1:27:15Speaker 1: Dann war ich in Wien, das war mittlerweile April und mein Plan war wie folgt... Ich stelle mich dem Behörden,
- 1:27:23Speaker 3: weil
- 1:27:24Speaker 1: ich war ja eigentlich unschuldig, ich hab's ja bewiesen.
- 1:27:27Speaker 1: Vorher hatte meine Frau Sandra Geburtstag.
- 1:27:32Speaker 1: Ich wollte auf der Strecke von Wien nach
- 1:27:35Speaker 2: München in der Mitte Salzburg
- 1:27:38Speaker 1: mit ihr Geburtstag feiern und dann wollte ich mich in Münchner Justiz stellen, so klassisch.
- 1:27:45Speaker 1: Aber wenn er mich schon nicht findet, muss sie kommen und hätte es immer schöner diatralisch gemacht.
- 1:27:51Speaker 3: Weil
- 1:27:51Speaker 1: ich habe gedacht okay viel kann da ja nicht passieren, der Kopf kommt nicht ab!
- 1:27:56Speaker 1: Zehn Tage vorher, am Samstag den sechzehnten vierten
- 1:28:00Speaker 2: zwei Tausend und Vier.
- 1:28:03Speaker 1: Komme ich vom Frühstück auf?
- 1:28:05Speaker 1: Ich war damals in dem Designer Hotel Le Meridian am Schottenring.
- 1:28:10Speaker 1: Da war ich danach auch noch mehr um das nochmal zu besichtigen.
- 1:28:14Speaker 1: Aber wie auch immer da war ein paar Tage
- 1:28:21Speaker 2: Und wie ich
- 1:28:21Speaker 1: so nach dem Frühstuck im Hotelzimmer war klopft es an der Tür.
- 1:28:26Speaker 1: Ich denke mal, das ist jetzt Housekeeping.
- 1:28:27Speaker 1: Die machen jetzt das Hotelzimmer sauber und es passt schon aber ich mache auf
- 1:28:34Speaker 2: stehen zehn
- 1:28:35Speaker 1: Polizistinnen und Polizisten vielleicht acht bis zehn sagen wir vor der Tür ich hab's nicht gezählt.
- 1:28:41Speaker 1: Und eine Blondine die größte die schreit Herr Müller.
- 1:28:44Speaker 1: jetzt haben wir sie
- 1:28:48Speaker 2: Und jetzt kommt das ganz
- 1:28:49Speaker 1: Interessante.
- 1:28:50Speaker 1: Ich weiß nicht, was jemand anderer denkt wenn er vor der Verhaftung steht und ist auf Flucht gewesen.
- 1:28:56Speaker 1: und jetzt ist die Realität da!
- 1:28:59Speaker 1: Weißt du was ich gedacht habe oder mein Hirn gedacht hab?
- 1:29:02Speaker 1: Das ist unglaublich weil ich das habe ja festgestellt.
- 1:29:05Speaker 2: Ich habe mir es
- 1:29:05Speaker 1: nicht gedacht wo schreckt oder jetzt ist vorbei sondern ich habe meine erste
- 1:29:09Speaker 2: Gedanke
- 1:29:10Speaker 1: gemacht Polizei-Uniform, der Österreicher.
- 1:29:14Speaker 1: Die steht ihnen wesentlich besser als die in Deutschland.
- 1:29:18Speaker 1: Ich kann es nicht einmal...
- 1:29:19Speaker 3: Weißt du?
- 1:29:20Speaker 1: Deine Gedanken sind frei!
- 1:29:23Speaker 1: Aber interessant ist das schon
- 1:29:24Speaker 1: okay?!
- 1:29:25Speaker 1: In so einer Krisensituation.
- 1:29:26Speaker 1: Jetzt hieß ich ja Leon Dean und habe meinen Pass, mein Führerschein, meine Kreditkarten.
- 1:29:31Speaker 1: Ich hab mir sogar Visitenkarten machen lassen.
- 1:29:34Speaker 1: War alles ... Dann habe ich gesagt, das habe ich allerdings gelernt.
- 1:29:37Speaker 1: Ich habe so einen Appastaf Englisch gelernt weil ich konnte nicht mit meinen bayerischen
- 1:29:41Speaker 2: Englischen
- 1:29:41Speaker 1: da kommen, dann hören die ja
- 1:29:43Speaker 3: also
- 1:29:43Speaker 1: für's Testung.
- 1:29:44Speaker 1: Also habe ich sowas gelernt dass ich mich dann im Falle des Falles als Englender ausgeben konnte und hatte schon die Sätze gelernt Und hab mir dann beschwert, hier geht es zu meiner Botschaft in Wien.
- 1:29:57Speaker 1: Das ist Freiheitsberaubung was sie machen wollen wie immer.
- 1:30:00Speaker 1: und die ließen sich klar beeindrucken.
- 1:30:02Speaker 1: Hatten mein Pass, hatten
- 1:30:05Speaker 2: meine ganzen Kreditkarten...
- 1:30:07Speaker 1: Alles war auf Leon Dien.
- 1:30:08Speaker 1: und dann waren die schon ein bisschen... Die hatten eine Foto von mir dabei!
- 1:30:12Speaker 1: Und die waren schon ein bissel irritiert.
- 1:30:14Speaker 1: Da wären sie beinahe und da sind auch den Abzug getreten sind also nach draußen.
- 1:30:20Speaker 1: Ich habe dann gehört, ich meine ich hab's ja gehört wie ich mich verstanden muss, dass ich gesagt habe naja da müssen wir nochmal schauen vielleicht sind wir doch im falschen Zimmer vielleicht?
- 1:30:27Speaker 1: Na jetzt wollen wir mal keine Ärger haben und sind raus.
- 1:30:30Speaker 1: und dann habe ich mir gedacht
- 1:30:31Speaker 2: Wien ist eigentlich wie München.
- 1:30:33Speaker 2: Und die
- 1:30:34Speaker 1: Kunst ist jetzt auf deiner Seite, und dann schrei ich den
- 1:30:37Speaker 2: nach...
- 1:30:39Speaker 1: Ich weiß nicht mehr, ob ich auf die Idee gekommen bin.
- 1:30:41Speaker 1: Hey Pum!
- 1:30:42Speaker 1: Also Jungs in Deutsch, also hey Pum?
- 1:30:45Speaker 1: Ich bin schon denen, denen ihr sucht, okay?
- 1:30:47Speaker 2: Dann sind
- 1:30:48Speaker 1: die stehen geblieben wie von der
- 1:30:51Speaker 3: Eis...
- 1:30:53Speaker 1: Wie eingefroren Fris.
- 1:30:55Speaker 1: Die konnten kein Zentimeter mehr gehen vor oder hinter.
- 1:30:57Speaker 1: Die sind einfach nur stehengeblieben.
- 1:30:59Speaker 1: Und dann habe ich das Ding ergriffen und hab gesagt, jetzt packe ich meine Koffer und dann gehen wir zu euch auf die Station.
- 1:31:04Speaker 1: Dann geht es weiter!
- 1:31:06Speaker 1: Und dann waren die ganz erleichtert dass sie jetzt doch ein Fang hatten okay?
- 1:31:10Speaker 2: Dann kam mich
- 1:31:11Speaker 1: dann auf die Polizeistation.
- 1:31:12Speaker 1: am
- 1:31:12Speaker 2: Abend
- 1:31:13Speaker 1: war ich im Gefängnis Wien Josefstadt mal wieder Josef Das ist direkt im Hinterm Rathaus, im ersten Bezirk.
- 1:31:25Speaker 1: Dort oben war ich dann für ein paar Tage zur Auslieferung nach Deutschland.
- 1:31:29Speaker 1: Ich hatte in Österreich nichts getan und die waren sehr freundlich zu mir.
- 1:31:32Speaker 1: eigentlich weil ... weil nur in Auslieferung, ich bekam sogar sogenannte Sternsämmeln oder Kaiser-Sämmel heißt es in Wien.
- 1:31:41Speaker 1: In Österreich die eigenen Staatsangehörigen in Österreich bekommen Schwarzbrot.
- 1:31:46Speaker 1: Ich hab das natürlich geteilt meine Semmeln Also ganz interessant Das erste Mal im Gefängnis.
- 1:31:51Speaker 2: Und dann gab's
- 1:31:51Speaker 1: eine Bibliothek
- 1:31:53Speaker 2: Eine kleine
- 1:31:54Speaker 1: Bibliothek, jetzt kommen wir gleich langsam in den Schlussbereich.
- 1:31:57Speaker 1: Es gab eine Bibliothek in der Krankenabteilung und da waren ein paar Bücher drin.
- 1:32:02Speaker 2: Ich wusste ja nicht
- 1:32:03Speaker 1: wie lange ich hier bin aber... ...ich habe dann einen Buch rausgefischt das Rot war.
- 1:32:10Speaker 1: Da stand drauf
- 1:32:11Speaker 3: Das Neue!
- 1:32:13Speaker 1: Und das ist übrigens das Original was ich jetzt in Händen halte.
- 1:32:17Speaker 1: Podcast sieht man das nicht an meinem Film.
- 1:32:20Speaker 1: Das Neu Und ich habe keine Ahnung gehabt, was das Neue heißt.
- 1:32:24Speaker 1: Ich schlage heute auf innen drinnen
- 1:32:26Speaker 3: des
- 1:32:26Speaker 1: Inhaltsverzeihens
- 1:32:27Speaker 2: und da steht
- 1:32:28Speaker 1: die gute Nachricht nach Matthäus, die gute Nacht nach Markus, nach Lukas, die guten Nachrichten nach
- 1:32:33Speaker 2: Johannes.
- 1:32:34Speaker 1: Und ich hab mir gedacht
- 1:32:35Speaker 2: Naja
- 1:32:36Speaker 1: also ein Buch mit gutem Nachrichten, das kannst du schon brauchen im Gefängnis!
- 1:32:42Speaker 1: Ich habe es nicht gewusst, aber ich schlag dann auch.
- 1:32:44Speaker 1: Das ist das neue Testament in moderner Sprache mit Bildern
- 1:32:49Speaker 3: und
- 1:32:50Speaker 1: wie gesagt da schlage ich erst einmal einfach in der Mitte auf und lese
- 1:32:57Speaker 3: im Lukas
- 1:32:57Speaker 1: Evangelium Lese ich den verlorenen Sohn.
- 1:33:04Speaker 1: Das war meine Kopie.
- 1:33:06Speaker 1: Ich habe zwar nichts von meinem Vater, das Erbe verlangt aber ich habe das Geld rausgeschmissen verlebt mit
- 1:33:13Speaker 3: Damen und Alkohol
- 1:33:15Speaker 1: und Drogen wie auch immer
- 1:33:18Speaker 3: in dem
- 1:33:19Speaker 1: Bericht oder vom verlorenen Sohn der Lande die am Schluss hatte auch nix mehr
- 1:33:24Speaker 3: im
- 1:33:24Speaker 1: Schweinestall Er im Schweinestahl am Ende und ich
- 1:33:28Speaker 3: im
- 1:33:28Speaker 1: Gefängnis.
- 1:33:30Speaker 1: Nicht, dass das Gefängnissen so schlecht wie ein Schweinesteil ausgesehen hat, aber wir waren beide am Ende.
- 1:33:36Speaker 1: Und dann habe ich gesehen was er gemacht?
- 1:33:39Speaker 1: Er hat gesagt, er ging
- 1:33:41Speaker 2: in sich!
- 1:33:42Speaker 3: Er hat nachgedacht
- 1:33:43Speaker 1: über sein Leben.
- 1:33:44Speaker 1: Und mein Leben war so schnelllebig, so rauf und dies und jenes und
- 1:33:50Speaker 2: Autos und
- 1:33:50Speaker 1: Frauen und Alkohol und Drogen und Anerkennung und
- 1:33:55Speaker 2: Menschen
- 1:33:55Speaker 1: und Promis...
- 1:33:57Speaker 2: Ich habe nie eigentlich
- 1:33:57Speaker 1: nachgedachten.
- 1:33:58Speaker 1: Ich bin immer nur auf der Überholzspur gewesen ohne mal die Gänge runterzuschalten oder mal nachzudenken.
- 1:34:05Speaker 2: Er ging in sich!
- 1:34:06Speaker 1: Und der hat da ein Folgenes gemacht, er ist zurück zu seinem Vater.
- 1:34:09Speaker 1: Der Vater hat ihn angenommen und wollte sagen ich habe gesündet gegen den Himmel
- 1:34:13Speaker 2: und gegen dich.
- 1:34:15Speaker 1: Und dein Vater hat ihm gesagt du bist noch mein Sohn, schön dass du wieder da bist am
- 1:34:20Speaker 2: Abend.
- 1:34:20Speaker 2: Hat ihm den Siegel wegen
- 1:34:21Speaker 1: des Hauses gegeben die Schuhe, die Klamotten wieder angezogen und hat ihn so seinem Sohn gemacht und hat ihm meine zweite Chance gegeben.
- 1:34:31Speaker 1: Ich wollte auch diese zweite Chance... Vater sollte eigentlich Gott sein, aber das habe ich damals überhaupt nicht gewusst.
- 1:34:39Speaker 1: Aber ich wollte nur auch eine zweite Chance haben Und deshalb hat mir das sehr gut gefallen, ich habe das gelesen und war so fasziniert.
- 1:34:47Speaker 1: Das ist das neue Testament!
- 1:34:49Speaker 1: Also wie gesagt, es hat mich sehr beeindruckt.
- 1:34:52Speaker 1: Am zehn Tage später lustige Weise genau an dem Tag wo ich nach München
- 1:34:56Speaker 2: fahren wollte
- 1:34:57Speaker 1: und mich meiner Frau am sechserzwanzigsten in Salzburg Geburtstag fallen wollte, am sechszen zwanzigste vierten bin ich nach München überstellt
- 1:35:05Speaker 2: worden
- 1:35:07Speaker 1: Also fast für die Justiz zu luxuriös, also nicht in so einem bayerischen, sagt man Zeissalwagen.
- 1:35:12Speaker 1: Also im Gefangenehntransport sondern ganz privat und da allerdings mit Beamten und gesichert und vorne und hinten.
- 1:35:20Speaker 1: Man weiß nie wenn einer so auf Flucht ist, wenn er dann alles holt wie immer.
- 1:35:25Speaker 1: Ich bin ja schon mit hochkarierten
- 1:35:30Speaker 3: Dingen
- 1:35:30Speaker 1: gefahren und
- 1:35:32Speaker 2: gesichtert
- 1:35:32Speaker 1: worden kam dann an und mein Vater, der ...
- 1:35:40Speaker 2: Und konnte ihn.
- 1:35:41Speaker 1: Das ist
- 1:35:41Speaker 3: das Interessante
- 1:35:42Speaker 1: übrigens.
- 1:35:42Speaker 1: Dieses Buch, du kannst kein Buch von einem Gefängnis ins andere mitnehmen weil die haben natürlich Angst, dass da was versteckt ist, Drogeninformationen.
- 1:35:51Speaker 1: aber dieses Buch war wie unsichtbar!
- 1:35:54Speaker 2: Die haben das gar nicht gesehen!
- 1:35:55Speaker 3: Also
- 1:35:56Speaker 1: das war
- 1:35:57Speaker 3: etwas, was mir
- 1:35:58Speaker 1: habe ich gedacht.
- 1:35:59Speaker 1: Erstmal hab' ich natürlich gefragt in Wien kann ich das mitnehmen im Buch?
- 1:36:03Speaker 1: Das ist ja so original
- 1:36:05Speaker 3: Und
- 1:36:07Speaker 1: der hat einfach Ja gesagt.
- 1:36:08Speaker 2: Das habe ich mir ergründet
- 1:36:09Speaker 1: und in München-Staddleheim haben sie es gar nicht gesehen, das Buch.
- 1:36:12Speaker 1: Es war wie Invisible, wie unsichtbar!
- 1:36:14Speaker 1: Das wollte ich nur dazu sagen... Dann besuchte mich mein Vater mit, mit, ähm, ehem, ehh, ehhh, eeh, oder damals, na stopp, mit
- 1:36:22Speaker 3: neunundachtzig
- 1:36:23Speaker 1: Jahren hatte er mich besucht im Gefängnis in München-Stadelheim und hat mir dieses Büchlein geschenkt mit dem Titel Gott heilt auch Dich.
- 1:36:32Speaker 1: Der Untertitel war noch viel interessanter, seelische und körperliche Heilung durch einen lebendigen Glauben.
- 1:36:39Speaker 1: Und das Wort Lebendig, das kann die gar nicht!
- 1:36:41Speaker 1: Ich bin halt in eine katholische Kirche gegangen, da hat es alles anderes lebendig ausgeschaut, die Leute haben alle traurig aus geschaut.
- 1:36:48Speaker 1: Lebendige ist was Anderes –
- 1:36:51Speaker 3: wie auch immer.
- 1:36:52Speaker 1: Das schreibt dieser Palutiner-Pater Dr.
- 1:36:55Speaker 1: Jörg Müller, den ich München frei singe, den persönlich kenne Aber da haben wir so eine Kante und der schreibt da drinnen,
- 1:37:03Speaker 3: dass es etwas anderes gibt als nur
- 1:37:05Speaker 1: jetzt in den traurigen Gottesdienst zu gehen.
- 1:37:08Speaker 1: Sondern es gibt
- 1:37:09Speaker 2: Lebensübergabe
- 1:37:10Speaker 1: zu Jesus.
- 1:37:11Speaker 1: Jesus hat dich gerettet!
- 1:37:14Speaker 1: Und es gibt Lobpreis Musik und
- 1:37:17Speaker 3: das ist das was
- 1:37:17Speaker 1: wir heute im Gebetshaus Augsburg eben auch machen – Lobpreismusik und Ehre für Gott.
- 1:37:23Speaker 1: Es gibt moderne Lobpreismausik
- 1:37:27Speaker 2: Also
- 1:37:28Speaker 1: so wie es heißt, das sind halt zur Ehre Gottes im englischen Worship.
- 1:37:35Speaker 1: Und da habe ich das gelesen über Lebensübergabe und eine lebendige Beziehung mit Jesus.
- 1:37:40Speaker 1: Das kannte ich gar nicht!
- 1:37:41Speaker 3: Und
- 1:37:42Speaker 1: das wollte ich irgendwie auch haben.
- 1:37:44Speaker 1: Und ich darf dir
- 1:37:45Speaker 3: noch am Schluss
- 1:37:46Speaker 2: und am Ende
- 1:37:47Speaker 1: etwas zeigen... Ich habe
- 1:37:49Speaker 3: dann
- 1:37:50Speaker 1: dieses Buch geschrieben ziemlich bester Schurke, wie ich immer reicher wurde Und da übrigens mit den
- 1:37:58Speaker 2: ganzen Bildern
- 1:38:00Speaker 1: von meinem Leben,
- 1:38:01Speaker 3: auch
- 1:38:03Speaker 1: hier zum Beispiel.
- 1:38:04Speaker 1: Ich war befreundet mit dem Bürgermeister von Moskau.
- 1:38:07Speaker 1: Wir hatten dort auch Geschäfte gemacht, Jury Luskov – das ist damals auch wie Entschuldigung, wenn ich so sagen darf, wie fettig war damals!
- 1:38:15Speaker 1: Ja, das bin ich
- 1:38:17Speaker 3: und das ist das, wie
- 1:38:18Speaker 1: ich den Diplomaten passen, den ich hier dabei
- 1:38:22Speaker 3: bekommen
- 1:38:22Speaker 1: habe von
- 1:38:24Speaker 3: einem Präsidenten.
- 1:38:26Speaker 3: Ich war
- 1:38:28Speaker 1: ja befreundet, Jörg von Stuttnitz.
- 1:38:30Speaker 1: Das ist der Botschafter von Deutschland in Moskau und so sind meine Leben seit dort im Prinzip
- 1:38:38Speaker 3: niedergehalten
- 1:38:39Speaker 1: natürlich auch mit den Mädels und mit allem Bürgermeister von Udi von München
- 1:38:45Speaker 3: und
- 1:38:46Speaker 1: wie auch immer mit vielen Sachen.
- 1:38:48Speaker 1: das war übrigens nach meinem Unfall mit siebzehn Jahren.
- 1:38:51Speaker 1: okay also Wie auch immer.
- 1:38:53Speaker 1: Und in diesem Buch handelt es sich, das ist wirklich wie ein Krimi weil ich fange dieses Buch nicht an.
- 1:38:58Speaker 1: Halleluja Das würde kein Mensch lesen Ich auch nicht.
- 1:39:02Speaker 1: Übrigens so habe ich ausgesehen einmal wieder Moshammer
- 1:39:05Speaker 0: Aber gerade sagen?
- 1:39:05Speaker 1: Ja aber ja das war so ungefähr mit dem war ja befreundet Mit der Mutter und mit dem Hund.
- 1:39:12Speaker 1: Also
- 1:39:14Speaker 3: das
- 1:39:14Speaker 1: waren dreiundzwanzig Kapitel Wilde Josef
- 1:39:18Speaker 3: Müller Story.
- 1:39:19Speaker 1: Ich habe Dinge noch erlebt in Istanbul, das sind wirklich die Kugeln um mich rumgepfiffen.
- 1:39:25Speaker 1: Da hab ich für ... Das muss man lesen!
- 1:39:30Speaker 1: Al-Kadhafi gearbeitet wie ich da dazukam.
- 1:39:33Speaker 1: Das ist eine andere Geschichte okay?
- 1:39:35Speaker 1: Also Ich bin wie gesagt von einem Abenteuer, ich habe auch dort die Beläge drin
- 1:39:40Speaker 3: ins
- 1:39:40Speaker 1: andere geschützt.
- 1:39:41Speaker 1: Aber jetzt kommt das Wichtigste!
- 1:39:43Speaker 1: Dreiundzwanzig Kapitel Josef Müller Story und dann Kapitel vierundzwanzig.
- 1:39:47Speaker 1: Die
- 1:39:48Speaker 2: Change Manager kommen
- 1:39:49Speaker 1: an Bord
- 1:39:50Speaker 2: Und da schreibe ich
- 1:39:50Speaker 1: ihm Gefängnis stürzte mein Imperium Mein System, meinen Denken, meine Leben Meine Werteordnung Erstürzte einfach alles Wie ein Kartenaus in sich zusammen.
- 1:40:01Speaker 1: Alles
- 1:40:02Speaker 3: ist zerbrochen.
- 1:40:04Speaker 1: Ich bin in der dunkelsten Stunde meines Lebens angekommen.
- 1:40:07Speaker 3: Und
- 1:40:09Speaker 1: ich habe alles verloren, auf dem ich meine Josef Müller Erfolgs-Story gestrickt hab.
- 1:40:15Speaker 1: Nämlich Gesundheit Kraft Geld Erfolg Selbst
- 1:40:20Speaker 2: Sicherheit Ehre
- 1:40:21Speaker 1: Luxus Freiheit
- 1:40:24Speaker 2: Liebe Freundschaft
- 1:40:26Speaker 1: Sex und Drogen.
- 1:40:27Speaker 1: Das war mein Leben Und plötzlich war alles weg, ich war hinter Gittern gesessen.
- 1:40:32Speaker 1: Keiner mehr war da.
- 1:40:33Speaker 2: die Freunde
- 1:40:34Speaker 1: waren weg.
- 1:40:36Speaker 2: meine Frau
- 1:40:36Speaker 1: hat mich dann auch verlassen mit meinem Fahrer mit meinem Schafför nicht
- 1:40:40Speaker 3: mit dem Pfarrer.
- 1:40:42Speaker 1: Ich fahre zwar selber Auto aber ich war als Diplomat damals.
- 1:40:45Speaker 1: ich war ja Botschafter und
- 1:40:46Speaker 2: Konsol
- 1:40:48Speaker 3: war
- 1:40:48Speaker 1: ich dann brauchst einfach ein Fahrer.
- 1:40:51Speaker 1: das ist einfach optisches Ding dazu.
- 1:40:54Speaker 2: Und
- 1:40:54Speaker 1: wie auch immer, scheinbar haben sie sich gegenseitig verliebt und sie hat mich dann verlassen.
- 1:41:00Speaker 1: Es ist alles in Ordnung!
- 1:41:01Speaker 1: Ich bin heute mit einem guten Beziehung zu meiner Frau.
- 1:41:04Speaker 1: Wir haben uns nie gestritten.
- 1:41:05Speaker 1: Sie sind verheiratet, leben in der Schweiz.
- 1:41:07Speaker 1: Halleluja!
- 1:41:08Speaker 1: Sollen sie gut leben?
- 1:41:09Speaker 1: Okay, wie auch nicht mehr.
- 1:41:11Speaker 1: Ab und zu komme ich gerade wenn ich in der Schweiz bin und vortrage ich halt bei Ihnen vorbei und wir treffen uns auf ein Kaffee.
- 1:41:18Speaker 1: Aber was ich dir noch sagen will... Ich war vollkommen am Ende
- 1:41:21Speaker 2: Meine Vergangenheit
- 1:41:22Speaker 1: verwirkt und meine Zukunft sah so mehr nach Gefängnis aus.
- 1:41:26Speaker 1: Weil jetzt haben sie natürlich das alte Volk streckt, weil Sie mich ja damals nicht vollstrecken konnten und jetzt mussten sie mich halten okay?
- 1:41:33Speaker 3: Und
- 1:41:34Speaker 1: wirklich da haben sie dann extra ein Zimmer gebaut
- 1:41:37Speaker 2: für mich.
- 1:41:38Speaker 1: Also es war ein Arztzimmer in München-Stadlein mit niedrigen Fenstern, also nicht mit oben Schlitzen, sondern mit niedrigem Konternett im Rollstuhl.
- 1:41:46Speaker 1: jetzt da rauspringen am Fenster.
- 1:41:49Speaker 1: Mit niedrigeren
- 1:41:50Speaker 2: Fensteren ganz
- 1:41:51Speaker 1: normal und eine komplett neue Wohnung quasi könnte man sagen.
- 1:41:56Speaker 2: Neuer
- 1:41:57Speaker 1: Boden, Riesen, schönes Bad, behindertengerecht drei schreibtische Fletschkrieg, Kaffeemaschine her sich hat alles.
- 1:42:05Speaker 1: Mir ging's fast zu gut
- 1:42:06Speaker 3: muss ich
- 1:42:06Speaker 1: dazu sagen weil Das Justizministerium sagt, den Müller müsst ihr halten.
- 1:42:11Speaker 1: Weil die haben Angst gehabt, dass ich sterb.
- 1:42:13Speaker 1: Ich weiß nicht warum er da Angst hat.
- 1:42:15Speaker 1: Wir haben sie wahrscheinlich nie erkundigt über einen
- 1:42:17Speaker 2: Menschen im
- 1:42:18Speaker 1: Rollstuhl und die wollten jetzt alles gut machen damit sie zeigen das die dem Müller halten können wie so ein Löwen irgendwie so, verstehst du?
- 1:42:25Speaker 1: Und da ging es mir eigentlich sehr gut.
- 1:42:29Speaker 1: Und ich hab damals ... Ich war aber zu der Zeitpunkt wo du da reinkommst.
- 1:42:33Speaker 1: natürlich war's vollkommen am Ende Und ich habe damals etwas gemacht.
- 1:42:39Speaker 1: Ich hab mir gedacht, auch mit diesem Spruch Gott ist bei dir, da hat jemand gesagt zu mir, sprich doch mal zu Jesus.
- 1:42:48Speaker 1: und dann habe ich gesagt ja der ist doch schon tot.
- 1:42:50Speaker 1: also das habe ich so ein bisschen gehört in der Kirche.
- 1:42:53Speaker 1: Nee er lebt!
- 1:42:54Speaker 1: Und ich hab gesagt was der lebt?
- 1:42:56Speaker 1: Wieso kann der leben?
- 1:42:58Speaker 1: Ja aber der Trinkt nicht greift.
- 1:43:00Speaker 1: jeden Strohhalm
- 1:43:01Speaker 2: sage
- 1:43:01Speaker 1: ich jetzt mal und so habe ich folgendes gemacht Auf das kommt jetzt auch immer dran.
- 1:43:07Speaker 1: Ich habe in der kalten Einzelzelle mich nicht hingekniet, weil es wohl schon schwierig ist, sondern
- 1:43:15Speaker 3: habe ich einfach
- 1:43:16Speaker 1: ein Gebet gesprochen.
- 1:43:17Speaker 1: Das erste
- 1:43:17Speaker 2: Mal
- 1:43:18Speaker 1: ein richtig persönliches Gebet aus dem Meer heraus
- 1:43:21Speaker 2: und habe gesagt
- 1:43:24Speaker 3: Herr Jesus
- 1:43:26Speaker 1: Gottvater, Gott Jesus Gottheiliger Geist, ich muss dringend mit euch reden!
- 1:43:31Speaker 1: Ist ja Geist, man sieht den ja nicht.
- 1:43:34Speaker 1: Aber ich hab mir gedacht die sitzen jetzt da auf
- 1:43:36Speaker 2: meinem
- 1:43:37Speaker 1: Bett und ich rede jetzt mit ihnen.
- 1:43:39Speaker 1: Und dann habe ich Folgendes gesagt weil das hat mein
- 1:43:41Speaker 2: Leben
- 1:43:41Speaker 1: komplett verändert und auf dem Kopf gestellt
- 1:43:45Speaker 2: Ich habe gesagt
- 1:43:46Speaker 1: Mein Herr und mein Gott!
- 1:43:47Speaker 1: Ich lese dir das mal kurz vor.
- 1:43:49Speaker 1: Bisher hatte ich keinen Kontakt zu Dir Ich kannte Gott nicht Und vielen wird's auch so gehen, die das zuhören.
- 1:43:57Speaker 1: Ich bin zwar sehr oft am Sonntag in den Gottesdienst
- 1:44:00Speaker 2: gegangen
- 1:44:01Speaker 1: In der katholischen Kirche.
- 1:44:03Speaker 1: Aber ich sah das nur als Erinnerung an, an
- 1:44:05Speaker 2: dich und deinen Sohn Jesus!
- 1:44:09Speaker 1: Ich machte das in den Gottesdienst gehen weil es bei uns im Bayern Tradition ist.
- 1:44:14Speaker 1: Weil es mir so beigebracht wurden.
- 1:44:16Speaker 1: Bei uns aus dem Sonntag
- 1:44:17Speaker 2: geht mein Gottesdienste.
- 1:44:18Speaker 1: Da wird nicht gefragt, man geht den Gottesdinsten.
- 1:44:23Speaker 1: Heute ist das ganz anders.
- 1:44:24Speaker 1: eine lebendige Beziehung in den Büchern dauer.
- 1:44:28Speaker 1: Die kenn' ich gar nicht.
- 1:44:29Speaker 1: Ich würde sie aber gern haben.
- 1:44:32Speaker 1: Ich bin ganz alleine.
- 1:44:34Speaker 1: Alle haben sie mich verlassen!
- 1:44:36Speaker 2: Nur meine neunundachtzigjährige
- 1:44:39Speaker 1: alter Vater, der schon Dement ist... Der besucht mich noch
- 1:44:43Speaker 2: und da ist zwar jede
- 1:44:45Speaker 1: Unterhaltung schwierig aber der kommt noch.
- 1:44:48Speaker 1: sonst bin ich mit meinem Leben komplett am Ende.
- 1:44:51Speaker 2: Ich besitze nichts
- 1:44:52Speaker 1: mehr.
- 1:44:53Speaker 1: Ich habe kein Geld keine Frau keine Freunde.
- 1:44:57Speaker 1: das war die Realität.
- 1:44:58Speaker 1: für mich ist es unmöglich hab' ich gesagt.
- 1:45:02Speaker 1: Ich habe viel Mess gebaut in meinem Leben, was ich jetzt aufrichtig bereue.
- 1:45:07Speaker 1: Ich kann es nicht umgeschehen machen!
- 1:45:10Speaker 1: Ich habe gegen fast alle zehn Gebote die ich meinem Religionsunterricht gelernt hab verstoßen und habe mich an deine Gebote nicht gehalten und deine Ordnungen mit Füßen getreten.
- 1:45:23Speaker 1: Und am Schluss... Es tut mir von Herzen leid und ich bitte dich aufrichtige Umvergebung Wenn du jetzt fake bist, so wie ich das gelesen habe in dem Büchlein.
- 1:45:38Speaker 2: Mein
- 1:45:38Speaker 1: Leben zu übernehmen Jesus!
- 1:45:39Speaker 1: So will ich dir hier mit meinem Leben übergeben.
- 1:45:44Speaker 1: Ich hab nix mehr zu verlieren.
- 1:45:46Speaker 1: Ich hab nur noch dich.
- 1:45:48Speaker 1: Jetzt bist Du an der Reihe.
- 1:45:49Speaker 1: Mal sehen ob es Dich wirklich gibt.
- 1:45:53Speaker 1: Das war
- 1:45:53Speaker 3: mein erstes
- 1:45:55Speaker 1: richtiges Gebet In der kalten Einsterzelle von München-Stadlheim Und äh... Ich hab mir gedacht Ein bisschen überheblich war ich ja noch.
- 1:46:04Speaker 2: Ich hab mir gedacht,
- 1:46:06Speaker 1: lieber Gott jetzt wenn es dir gefallen hat so
- 1:46:10Speaker 2: meine Seele
- 1:46:11Speaker 1: auszuschütten
- 1:46:11Speaker 2: und um
- 1:46:12Speaker 1: Verzeihung zu bitten
- 1:46:14Speaker 2: Wenn es dir gefallen
- 1:46:15Speaker 1: hat... ...ich war ja wirklich von Herzen her demötig.
- 1:46:20Speaker 1: Und ob das bereut.
- 1:46:21Speaker 1: Dann gibt man doch ein Zeichen okay?
- 1:46:23Speaker 1: Dass ich das sehe Und weißt du wir sind ja hier alleine habe ich gesagt Gott nicht In der kalten Eins-Sozielle Lass es doch mal ganz kurz Hier nur kurz, Blitzen und Donnern in der Zelle.
- 1:46:36Speaker 1: Dass ich das sehe!
- 1:46:37Speaker 1: Also es kann ja Gott, wenn Gott allmächtig ist, was ich gehört habe... Und hab' ich das Gott vorgeschlagen?
- 1:46:43Speaker 1: Was meinst du, was passiert ist?
- 1:46:46Speaker 1: Der Berliner wird sagen
- 1:46:47Speaker 2: nicht nientes, sehr
- 1:46:48Speaker 1: organisches passiert, die war enttäuscht.
- 1:46:50Speaker 1: Da hat man gedacht, ja Gott kann doch irgendwas
- 1:46:53Speaker 2: machen,
- 1:46:53Speaker 1: mal nur mal blinken oder blitzen oder irgendwas.
- 1:46:58Speaker 1: Und
- 1:46:59Speaker 2: nichts ist
- 1:46:59Speaker 1: passiert.
- 1:47:01Speaker 1: Und jetzt kommt's.
- 1:47:02Speaker 1: Drei Tage später wach ich auf in meiner Einzelzelle, in meiner kalten
- 1:47:07Speaker 2: um fünf
- 1:47:07Speaker 1: Uhr in der Früh und hatte plötzlich im Herzen hier
- 1:47:11Speaker 2: eine
- 1:47:12Speaker 1: Freude!
- 1:47:13Speaker 1: Die kann man nicht sagen.
- 1:47:14Speaker 1: Man freut sich mal über Handy oder ein neues Auto... Entschuldigung, über eine neue Frau oder Freundin hätte ich mir dann gesagt
- 1:47:20Speaker 3: aber...
- 1:47:22Speaker 1: Diese Freude war weih aus größer.
- 1:47:24Speaker 1: Mein ganzer Körper war voller Freude und ich war im Gefängnis,
- 1:47:28Speaker 2: also in Gefängnissen freut
- 1:47:29Speaker 1: man sich doch nicht, das ist ja total schräg!
- 1:47:31Speaker 1: Und ich war da total geflasht, plötzlich habe ich Freiheit gefühlt am unfreiesten Ort der Welt mit Gittern und ich sah die Gitterneber beim Fenster raus sondern sah nur die Bäume.
- 1:47:45Speaker 1: Ich war völlig frei Obwohl ich eigentlich unfrei war, nach außen.
- 1:47:50Speaker 1: Aber ich fühlte mich innerlich völlig frei!
- 1:47:52Speaker 1: Ich hatte einen Powershoot
- 1:47:53Speaker 2: bekommen.
- 1:47:54Speaker 1: Unglaublich, da hab' ich jetzt noch was, klar wieder voll.
- 1:47:57Speaker 1: und dieser Powershoot, der fühlt sich an
- 1:47:59Speaker 3: ihre...
- 1:48:00Speaker 1: Und ich musste das vorstellen die Situation.
- 1:48:02Speaker 1: um
- 1:48:03Speaker 2: sieben
- 1:48:03Speaker 1: Uhr gingen dann die Zellen auf.
- 1:48:05Speaker 1: Da konnten dann die
- 1:48:06Speaker 2: Gefangenen
- 1:48:07Speaker 1: und ich auch für halbe Stunde oder Stunde auf den...
- 1:48:11Speaker 3: Wir
- 1:48:11Speaker 1: waren in der Krankenabteilung auf den Gang raus Und ich bin dann auf den Gang raus und war natürlich voll geladen wie eine volle Batterie, voller Freude, volle Freiheit, volla Power.
- 1:48:24Speaker 1: Und da
- 1:48:25Speaker 3: hab'
- 1:48:25Speaker 1: ich gedacht jetzt muss was passieren!
- 1:48:27Speaker 3: Dann kamen mir
- 1:48:28Speaker 1: drei so Riesengestalten gegenüber tätowiert
- 1:48:32Speaker 2: und solche Muskeln
- 1:48:33Speaker 1: und Boah, der hat mich normalerweise gleich davon gemacht... ...und ich bin zum ersten hin verlauter Mut und Freude.
- 1:48:41Speaker 1: Und habe den umarmt so gut ging, hab ihn angeschaut und gesagt Gott liebt dich und ich liebe Dich auch!
- 1:48:50Speaker 1: Der hat mich angeschaubt das kannst du dir gar nicht vorstellen.
- 1:48:54Speaker 1: und da denke ich mir ziemlich unglaublich.
- 1:48:56Speaker 1: und weil es ebenso... Weil ich ja nicht wusste was ich machen soll habe ich seinen Kopf gedrückt runter geholt und hab ihn geküsst.
- 1:49:04Speaker 1: dann war der Vorkommen fertig Der war dargestanden wie eingefroren und das hat mir gefallen.
- 1:49:11Speaker 2: Und dann
- 1:49:11Speaker 1: bin ich zu den beiden anderen, hab die auch geküsst und habe gesagt dass sie Gott und ich sie liebe und haben dieselbe Reaktion.
- 1:49:17Speaker 1: Jetzt musst du dir das vorstellen.
- 1:49:18Speaker 1: drei so Bullen Männer stehen vor dir wie eingifroren?
- 1:49:22Speaker 1: Und schauen dich nur an mit solchen Augen!
- 1:49:25Speaker 2: In dem Moment kam als Nächster
- 1:49:27Speaker 1: an den Gang in der Justizvollzugsanstalt München-Stadle im in der Krankenabteilung eine Frau Und ich wusste nicht, das war die Psychologin von dem Gefängnis.
- 1:49:41Speaker 1: Ich bin zu dir hin und habe gesagt, wissen Sie denn wie schön es im Gefängnissen ist?
- 1:49:46Speaker 1: Die hat mich angeschaut!
- 1:49:48Speaker 1: Jetzt sagst du nichts mehr.
- 1:49:51Speaker 3: Gott
- 1:49:51Speaker 1: sei Dank hätte sie dann wahrscheinlich für psychisch so was sagt man
- 1:49:55Speaker 3: halt nicht.
- 1:49:56Speaker 1: Wie schön es in den Gefängnen ist.
- 1:49:58Speaker 1: Die ist auch stehen geblieben und wusste kaum was.
- 1:50:01Speaker 1: Das nächste und das letzte Kamm des Ganges ist der Arzt eigentlich in der Krankenabteilung.
- 1:50:05Speaker 1: Der sieht die drei Jungs da stehen, die Kollegen da auch ein bissel irgendwie
- 1:50:11Speaker 2: so
- 1:50:12Speaker 1: nur dastehen, dann hat er ein bisschen den Kopf geschüttelt ich weiß nicht wie.
- 1:50:15Speaker 1: und ist da weiter.
- 1:50:16Speaker 1: zwei Türen weiter sind sein Arztpraxis, seine Arzzimmer rein.
- 1:50:20Speaker 1: In dem Moment wo der in dem Arztzimmer war, sind die drei jungs aufgewacht, sind an mir vorbeigestürzt, Arztzimmer rein und haben den Arzt angeschrien.
- 1:50:30Speaker 2: Und es hört mir über den
- 1:50:31Speaker 1: ganzen Gang!
- 1:50:32Speaker 1: Die haben geschrien, die Pillen, die der Müller hat, die möchte ich auch haben... Und ich habe gewusst, das kann nicht vom Menschen kommen.
- 1:50:42Speaker 1: Es kann nur von Gott kommen.
- 1:50:44Speaker 1: und so begann meine Reise mit Gott.
- 1:50:46Speaker 1: eigentlich wollte ich näher kennenlernen
- 1:50:48Speaker 3: weil weißt du
- 1:50:50Speaker 1: es hat sich was getan.
- 1:50:51Speaker 1: Ich hab immer weiß die Männer hier ist keine Verurteilung aber die Männer im Gefängnis haben nur ein Thema entweder ist das Thema Frauen oder ihre Verurteilungen und bei den Frauen nicht gerade immer positiv okay Und das hat mir nicht mehr gefallen.
- 1:51:07Speaker 1: Das habe ich gemerkt.
- 1:51:08Speaker 1: Plötzlich hatte ich auch ... Ich war früher auf Kokain, auf Drogen und
- 1:51:11Speaker 2: auf Alkohol.
- 1:51:13Speaker 1: Das ist vollkommen weg gewesen!
- 1:51:16Speaker 1: Und ich habe auch das Nächste, was ich ihm gemerkt hab.
- 1:51:18Speaker 1: Ich war ja früher vollkommen auf Geld fixiert.
- 1:51:22Speaker 1: Geld ist alles, es war die Macht.
- 1:51:24Speaker 1: Das war mein Gott okay?
- 1:51:25Speaker 1: Und plötzlich ist dieses Ding weggefallen.
- 1:51:28Speaker 1: Geld hat mich gar nicht mehr interessiert.
- 1:51:29Speaker 1: Also auch im Gefängnis kannst du Drogen haben, Alkohol, Kokain.
- 1:51:34Speaker 1: Alles das kannst du überall haben vielleicht sogar leichter als draußen
- 1:51:38Speaker 3: und auch
- 1:51:39Speaker 1: ums Geld geht's okay?
- 1:51:42Speaker 1: Das hat sich mein innerstes verändert ohne dass ich jetzt wissentlich was gemacht habe.
- 1:51:46Speaker 1: und dann merkte ich plötzlich
- 1:51:48Speaker 2: irgendwie war
- 1:51:49Speaker 1: alles komisch.
- 1:51:50Speaker 1: Und ich habe dann dem Pfarrer konsultiert und ich will nichts gegen ihn sagen.
- 1:51:55Speaker 1: Ich
- 1:51:56Speaker 3: hab
- 1:51:56Speaker 1: ihm gesagt, ob das jetzt irgendwie mit Gott zusammenhängt.
- 1:51:59Speaker 1: Dann hat der mir etwas gesagt, er hat gesagt, bis sie entlassen werden vergeht es schon wieder!
- 1:52:05Speaker 1: Und dann habe ich immer gedacht du hast es nicht erlebt.
- 1:52:08Speaker 1: was ich erlebt habe Das war eine komplette Paradigmenwechsel.
- 1:52:13Speaker 1: Es waren nicht brainwashed, aber meine Interessen haben sich mit einem Schlag verändert und ich habe mir gedacht was kann Gott mit einer machen?
- 1:52:24Speaker 1: Das ist ja unglaublich!
- 1:52:25Speaker 1: Also positiv war es ja.
- 1:52:27Speaker 1: Und dann habe ich die katholische Warn heute eigentlich und bin lustigerweise.
- 1:52:34Speaker 1: dann
- 1:52:35Speaker 3: habe
- 1:52:35Speaker 1: ich die katholischen im Würzburg so eine Domkapitel, da kann man da Fernstudium machen und so.
- 1:52:43Speaker 1: Weiß ich, im Quengnis kannst du nicht einfach was googeln oder Bücher.
- 1:52:46Speaker 1: Da ist
- 1:52:46Speaker 2: ziemlich
- 1:52:47Speaker 1: eng!
- 1:52:49Speaker 1: Und dann hab' ich die angeschrieben, ob ich nicht ein Studium machen kann, die haben sie gar nicht gemeldet.
- 1:52:54Speaker 1: Weil Adresse Stadelheim, die wollten doch eher nichts zu tun haben.
- 1:52:58Speaker 1: Ich will ja nicht vorteilen... Aber dann kam der evangelische Allianz Theologische
- 1:53:05Speaker 2: Studium
- 1:53:06Speaker 1: gesponsert, also sie haben mir ein Ding gegeben.
- 1:53:15Speaker 3: Ein Stipendium
- 1:53:16Speaker 1: und so konnte ich dort drinnen... Ich war tatsächlich fünf Jahre vier Monate im
- 1:53:21Speaker 2: Gefängnis
- 1:53:23Speaker 1: Bis sich die anderen haben sie natürlich gewährt.
- 1:53:26Speaker 1: Die sind bislang BGH gegangen und dann gibt es noch
- 1:53:29Speaker 2: eine Instanz
- 1:53:30Speaker 3: über irgendwelche
- 1:53:31Speaker 1: Sachen, und das hat wirklich fünf Jahre gedauert!
- 1:53:35Speaker 1: Und ich bin eigentlich froh, dass ich fünf Jahre im Quengis war.
- 1:53:37Speaker 1: Ich konnte dann fünf Jahre Theologie studieren.
- 1:53:40Speaker 1: Das hat mir so viel Spaß gemacht.
- 1:53:42Speaker 1: Bibelstudium mit Jesus... Also ich und Jesus waren zu zweit, der war High-Wound.
- 1:53:52Speaker 1: vollkommen als neuer Mensch entlassen worden.
- 1:53:56Speaker 1: Und ich bin dann jetzt Elternhaus nach Fürstenwerbrock zu meinem Vater
- 1:54:00Speaker 3: und
- 1:54:01Speaker 1: habe dort meine frühere Steuerkanzler aus Büro eingerichtet, und dort lebe ich heute noch.
- 1:54:06Speaker 1: Mein Vater ist mit siebenundneinzig gestorben, wir hatten noch drei Jahre miteinander
- 1:54:10Speaker 2: die wir verbracht
- 1:54:10Speaker 1: haben und das ganze ist es zwotehundertzehn.
- 1:54:14Speaker 1: gestorbt hat also schon einige Zeit wieder her aber ich habe wirklich in der Zeit gelernt.
- 1:54:22Speaker 1: und dann kam das Gebetshaus Augsburg.
- 1:54:25Speaker 1: Und dann kam mein Buch, ich habe noch fünf andere geschrieben Bücher zu Ermutigungen für junge Leute auch aber das ist nicht wichtig.
- 1:54:33Speaker 1: Wichtig ist es dass sich dann vollkommen umgewandelt war und bin jetzt
- 1:54:37Speaker 2: weil ich nicht
- 1:54:37Speaker 1: mehr vom Geld abhängig bin und das muss ich dazu sagen alle meine Einkünfte also Vorträge und Bücher und alles.
- 1:54:45Speaker 1: Ich hab eine Stiftung gegründet damit wir ein Gefängnis sind keine Entlohnung oder irgendwas gibt, Universitäten.
- 1:54:55Speaker 1: Wir gehen zu Abtachlose, wir gehen in Kliniken und wir gehen zur Süchtigen.
- 1:55:01Speaker 3: Und
- 1:55:02Speaker 1: da muss das Geld selber mitbringen!
- 1:55:04Speaker 2: Und wir haben nur
- 1:55:05Speaker 1: Ehrenamtliche.
- 1:55:06Speaker 1: Und worauf ich hinauswählen?
- 1:55:08Speaker 1: Die Leute fragen mich vor was lebst
- 1:55:09Speaker 2: du dann
- 1:55:10Speaker 2: überhaupt?!
- 1:55:11Speaker 1: Und das ist jetzt das Interessante am Schluss noch.
- 1:55:14Speaker 1: Mein Vater war ja Beamter, okay?
- 1:55:16Speaker 1: Bayerischer Beamter und es gibt ein bayerisches Beamtenversorgungsgesetz wenn der Sohn
- 1:55:22Speaker 2: behindert ist
- 1:55:22Speaker 1: in dem v.a.
- 1:55:23Speaker 1: ums Kotz zu machen und
- 1:55:25Speaker 3: Stichpunkt
- 1:55:25Speaker 1: mit achtundzwanzig da war er schon zehn Jahre im Rollstuhl
- 1:55:29Speaker 3: und
- 1:55:30Speaker 1: dann wenn er dann weiße wird also weiße mit AI
- 1:55:36Speaker 3: also
- 1:55:36Speaker 1: vollweise wenn Mama gestorben ist oder Papa dann bekommt er Beamtensohn eine Weißenrente.
- 1:55:43Speaker 1: Und mein Vater hat ja gut verdient bei der Polizei oder bei der Kripo
- 1:55:47Speaker 3: und
- 1:55:48Speaker 1: ich kann davon wunderbar leben, habe das Haus dann meiner Eltern geerbt und kann wunderbar davon leben, eigentlich von dem was ich bekomme.
- 1:55:59Speaker 1: Obwohl für mich nichts getan habe okay?
- 1:56:02Speaker 1: Und ab und zu gibt es Menschen
- 1:56:04Speaker 2: die
- 1:56:04Speaker 1: kommen wirklich und geben mir Spenden oder so.
- 1:56:08Speaker 1: darauf bin ich nicht aus.
- 1:56:09Speaker 1: aber Gott versorgt einem.
- 1:56:11Speaker 1: also ich sage so wenn ihr Geld geschenkt bekommen in einem Umschlag vielleicht dann frage ich den Herrn erst einmal Was geht denn das Nächstes kaputt, okay?
- 1:56:20Speaker 1: Ist die Waschmaschine oder ist
- 1:56:22Speaker 3: irgendwas
- 1:56:22Speaker 1: an.
- 1:56:22Speaker 1: Und meistens ist es irgendwas mit dem Auto und dann bekomme ich das Geld schon vorher damit ich mir keine Sorgen mache.
- 1:56:28Speaker 1: Also das ist eine Beziehung, die hatte ich mir nie gedacht dass es so etwas gibt.
- 1:56:33Speaker 1: und damit will ich auch schließen und zwar ich will schliessen damit
- 1:56:39Speaker 3: in der
- 1:56:40Speaker 1: Art sich für jeden
- 1:56:42Speaker 2: lohnt
- 1:56:43Speaker 1: wenn er mal von
- 1:56:46Speaker 2: normalen
- 1:56:47Speaker 1: bahn abgekommen ist oder auch so wenn er sehnsucht hat noch etwas dass es dann ich will jetzt nicht sagen nur zu gott kommt aber das ist dann vielleicht wirklich versucht mal mit dem höchsten Kontakt aufzunehmen.
- 1:57:05Speaker 1: Einfach mal zu sagen,
- 1:57:06Speaker 3: weil die
- 1:57:07Speaker 1: meisten machen hier sowas nicht ich ja nicht!
- 1:57:09Speaker 1: Im Matthäus Evangelium in der sogenannten Bergpredigt, Matthäus V steht drinnen das Jesus sagt schließt sich in dein Zimmer ein, schaltet den Netflix, sorgt jetzt ich und der Handy und alles ab ok?
- 1:57:23Speaker 1: Und ein Fernseher und red mit mir ok?
- 1:57:27Speaker 1: Gott wird es dir vergelten und ist es eine persönliche Beziehung
- 1:57:31Speaker 2: zwischen
- 1:57:32Speaker 1: dir und zwischen
- 1:57:33Speaker 2: Gott.
- 1:57:34Speaker 1: Und ich habe das alles nicht geglaubt, aber weißt du wenn du es erlebst
- 1:57:38Speaker 2: dann brauchst
- 1:57:38Speaker 1: du keine Bücher, da brauchst Du gar nichtses!
- 1:57:41Speaker 1: Das ist eine Beziehung.
- 1:57:42Speaker 1: genauso wie wir hier am Tisch setzen und haben eine kurzfristige Beziehungen und jemand sagt zum Beispiel dich gibt's gar nicht?
- 1:57:49Speaker 1: Dann sage ich mir einen Moment um einmal mit dem habe ich ja krach gesprochen Und ab und zu passiert mir das tatsächlich.
- 1:57:55Speaker 1: Ich bin auch in der Fußgängerzone.
- 1:57:57Speaker 1: manchmal, wenn ich eingeladen werde mit Bands und Musik dort mein Zeugnis zu geben.
- 1:58:02Speaker 2: Und da kamen
- 1:58:03Speaker 1: letztes Mal ein Essen,
- 1:58:04Speaker 3: war das in
- 1:58:04Speaker 1: der Fussgängerzone im Hauptbahnhof.
- 1:58:07Speaker 2: Da kam
- 1:58:07Speaker 3: ein älterer
- 1:58:07Speaker 1: Herr und sagt Gott ist schon tot.
- 1:58:09Speaker 1: was willst du denn?
- 1:58:10Speaker 1: wie immer?
- 1:58:11Speaker 1: Dann habe ich gesagt, ehrlich ohne jetzt da Ding.
- 1:58:14Speaker 1: Ich habe gesagt, da müsste schon was passiert sein die letzten fünfzehn Minuten.
- 1:58:17Speaker 1: weil vorher habe ich glaube mit ihm gesprochen und genau so ist es.
- 1:58:22Speaker 1: Er war dann total perplexen.
- 1:58:23Speaker 1: Da waren wir schon im Thema.
- 1:58:24Speaker 1: Wieso sprichst du mit Gott?
- 1:58:25Speaker 1: Und sprichte er mit dir und so.
- 1:58:28Speaker 1: Ich will das nicht weiter ausführen weil das ein persönlicher Sache ist aber ich erzähle heute unermutige Menschen Tatsächlich, ich habe nichts mit Kirchen.
- 1:58:36Speaker 1: Ich sage immer wieder oder mit Sekten oder Zeugen Jehovas zu tun einfach eine persönliche Beziehung zwischen dir Jesus und Gott.
- 1:58:43Speaker 1: Und wer es versucht der wird sich wundern was passiert.
- 1:58:47Speaker 1: Das
- 1:58:47Speaker 0: kann ja nix passieren oder?
- 1:58:48Speaker 0: Also man kann nur gewinnen Man kann nur Gewinnern.
- 1:58:51Speaker 3: also
- 1:58:51Speaker 1: ich hab's so erlebt man
- 1:58:52Speaker 2: kann noch
- 1:58:53Speaker 1: gewinnen und ich spreche oft mit Menschen die sagen So die typische Frage
- 1:58:59Speaker 3: Warum
- 1:59:00Speaker 1: lässt Gottes Leid zu?
- 1:59:02Speaker 1: Warum passiert das Kriege und überall Kinder
- 1:59:05Speaker 2: sterben?
- 1:59:06Speaker 1: Da muss ich ihm erst einmal sagen, ich kann es dir auch nicht beantworten.
- 1:59:10Speaker 1: Aber ich sehe... Was passiert?
- 1:59:13Speaker 1: Ich sehe die positiven Dinge, ich sehe die Wunder.
- 1:59:17Speaker 1: Ich habe Menschen mit Krebsheilung gesehen.
- 1:59:20Speaker 1: innerhalb von kurzer Zeit, von ein paar Stunden ist er zum Arzt und hatte nichts mehr!
- 1:59:28Speaker 1: Also so viele gesundheitliche Heilungen auch psychische Heilungen und alles Drogen, Alkohol und von Rauchen frei werden – ich habe alles erlebt.
- 1:59:38Speaker 1: Aber ich habe aber auch erlebt dass wir gebeten haben ist gestorben.
- 1:59:42Speaker 1: Ich habe auch erlebt, dass nichts
- 1:59:43Speaker 1: passiert.".
- 1:59:44Speaker 1: Also
- 1:59:45Speaker 3: jetzt ist
- 1:59:46Speaker 1: die Frage halbes Glas voll oder halbes glas leer?
- 1:59:49Speaker 0: Immer im Leben!
- 1:59:50Speaker 1: Und ja vorkommen richtig und ich will schließen...ich kann es auch nicht erklären sonst wäre wahrscheinlich Gott okay.
- 1:59:55Speaker 1: und aber alleine das ich sehe,
- 1:59:58Speaker 2: dass Dinge passieren,
- 2:00:00Speaker 1: dass mir, weißt du auch aus allein lebender Rollstuhlfahrer, dass wir Dinge manchmal die Türen öffnen wo ich mehr denke wenn die Tür jetzt nicht offen wär dann wäre ich dann.
- 2:00:10Speaker 1: dann gibt's Dann gibt es eine Katastrophe, dann wird das im Rollstuhl fliegen oder irgendwas.
- 2:00:14Speaker 1: Gott hilft!
- 2:00:16Speaker 2: Man muss nur zwei Dinge
- 2:00:17Speaker 1: haben in dem Leben.
- 2:00:20Speaker 1: Man muss vertrauen dass er hilft Und man muss sich selber rausnehmen, weil Vertrauen heißt ich gebe sie ab.
- 2:00:27Speaker 1: Im ersten Petrus-Brief steht drinnen werft alle Sorgen auf mich
- 2:00:31Speaker 2: aber die Menschen gehen zu
- 2:00:32Speaker 1: Gott Sie werfen alles Sorgen auch auf Gott und dann nehmen wir es wieder mit ja hallo entweder du oder er.
- 2:00:39Speaker 1: und das zweite ist das Thema dass keiner kann und ich einmal ein wenigstens nämlich Geduld haben okay?
- 2:00:45Speaker 1: Vertrauen und Geduld das sind die Punkte die ich gelernt habe und das macht mich heute zu einem
- 2:00:52Speaker 3: normalen
- 2:00:52Speaker 2: Menschen
- 2:00:53Speaker 1: aber auf Gott vertraut und das macht so viel Spaß.
- 2:00:56Speaker 1: Und ich weiß auch, wenn ich hier abtrete, wir haben alle begrenzte Lebenszeit irgendwann ob hundert oder früher dann weiß ich dass ich dann bei Gott bin und zwar nicht wie der Bayerische ... wie sagt
- 2:01:09Speaker 3: man gleich?
- 2:01:11Speaker 1: Der bayerische Kofferträger Aloysius und dann Frau Locke muss sondern wir sehen Gott wie er wirklich ist.
- 2:01:20Speaker 1: Da brauchst du die Ewigkeit, um die Menschen kennenzulernen.
- 2:01:24Speaker 1: Ich sag mal oben ist er ja nur relativ.
- 2:01:26Speaker 1: Die reich Gottes sind und es macht ziemlich Freude.
- 2:01:29Speaker 1: Darauf freue ich mich heute.
- 2:01:31Speaker 0: Besser das Schlusswort kriegen wir nach Tänne Josef?
- 2:01:33Speaker 2: Wunderbar!
- 2:01:34Speaker 0: Vielen Dank für dein Besuch.
- 2:01:35Speaker 0: eine unglaubliche Geschichte.
- 2:01:37Speaker 0: Aber wir haben alles darliegen.
- 2:01:39Speaker 0: Ihr wünscht dir alles Gute... ...und bringt deine Energie weiter ins Land.
- 2:01:47Speaker 0: Fahrt jetzt igler weiter.
- 2:01:48Speaker 1: Ja, ich danke auch für die Einladung.
- 2:01:52Speaker 1: Das hat mir Spaß gemacht!
- 2:01:53Speaker 1: Danke für den Kaffee und alles.
- 2:01:55Speaker 1: Und dann geht es zu mich ausreden und lassen.
- 2:01:57Speaker 1: Es war so ein langes Gespräch aber wie gesagt... Beis
- 2:02:00Speaker 0: Stunden vier.
- 2:02:02Speaker 1: Wie gesagt man kann sich einen zwei teilen vielleicht oder wir?
- 2:02:07Speaker 1: Nee,
- 2:02:07Speaker 0: wir machen das auf einmal.
- 2:02:08Speaker 0: Aber
- 2:02:08Speaker 1: wow!
- 2:02:09Speaker 1: Aber es ist einfach halt ein Leben
- 2:02:12Speaker 3: vom normalen
- 2:02:12Speaker 2: Menschen
- 2:02:14Speaker 1: hoch und wieder runter
- 2:02:16Speaker 3: Und
- 2:02:17Speaker 1: das kann jeden passieren.
- 2:02:18Speaker 1: Es gibt viele Geschichten so vorher und nachher,
- 2:02:22Speaker 3: aber
- 2:02:23Speaker 1: wie gesagt in meinem Fall... Nur mit Dankbarkeit zu dem, der mich errettet hat.
- 2:02:28Speaker 1: Weil heute wäre ich schon längst tot an den Drogen und
- 2:02:32Speaker 2: am Alkohol
- 2:02:32Speaker 1: was ja vielleicht auch nicht droge ist sicherlich sogar.
- 2:02:35Speaker 1: Und heute lebe ich und lebt glücklich und bin mir zebzig Jahren noch so energievoll und jumpy von Veranstaltung zur Veranstaltung.
- 2:02:44Speaker 1: Ende der Woche bin in Hessen dann geht es weiter und hier und dort Und dann geht es nach Österreich.
- 2:02:50Speaker 1: und wo Gott mich gebrauchen kann, da gehe ich gerne hin.
- 2:02:55Speaker 1: Wenn es einen von den Hörern gibt der meine Geschichte auch hören will oder
- 2:02:59Speaker 3: wie
- 2:02:59Speaker 1: immer ganz kurz noch etwas Werbung www.josefbindesstrichmüller.de oder eben das Buch Ziemlich Bester Schurke Das sind alle Informationen drinnen wenn du dich näher mit dem Thema befassen willst.
- 2:03:15Speaker 1: Ich sage Dank und in meiner Sprache Gottes Segen für Dich und Deine Arbeit.
- 2:03:20Speaker 0: Und ich sage Amen!