Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Anwohnerparken wird einfacher
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 22. Dezember. Erleichterung beim Bewohnerparken in Hamburg. Jungheinrich Schäff kritisiert Dauerstreik. Verkehrswendeprojekt in Ottensen geht voran. Der Spardruck, der auf der Universität Hamburg lastet, zeigt Wirkung. In einem dramatischen Appell warnt der Asta der Hochschule, wir raten Studieninteressierten von einem Studium an der Uni Hamburg ab. Angesichts der Unterfinanzierung seien an den Fakultäten Kürzungen von 18,5 bis 24,5 Prozent zu erwarten, so die Studierendenvertretung. Obwohl die Uni Hamburg eigentlich für exzellente Lehre bekannt ist, können wir deshalb nicht davon ausgehen, dass sie angesichts der finanziellen Lage diesen Standard halten kann. Das Präsidium der Uni wies diese Einschätzung zurück. Erst vor kurzem hatten Unipräsident Hauke Hekerin und Unikanzler Martin Hecht in einem Brief an Wissenschaftssenatorin Mariam Blumenthal, Grüne, allerdings selbst angesichts knapper Kassen vor irreversiblen Strukturschäden gewarnt, wie das Abendblatt exklusiv berichtete. Mit dem aktuellen Budget kann Hamburgs größte Hochschule dem Schreiben zufolge ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden. Weder in der Forschung noch in der Lehre. Das Lehrangebot müsse teils eingeschränkt werden. Als Grund für die finanzielle Schieflage nannte die Uniführung unter anderem steigende Personal- und Energiekosten, akute Digitalisierungs- und Informationssicherheitsbedarfe sowie die Inflation. Kaum ein Thema ist in der Verkehrspolitik in Hamburg so umstritten wie das Anwohnerparken. Die einen schwören darauf, dass Autofahrer in der eigenen Nachbarschaft so leichter einen Parkplatz finden, die anderen stören sich daran, dass das Parken für Besucher, Handwerker und Firmenmitarbeiter komplizierter geworden ist. Jetzt gibt es eine gute Nachricht. Das Bewohnerparken, wie es offiziell heißt, wird an einer nicht ganz unwichtigen Stelle erleichtert. Im Laufe des Jahres 2026 müssen die Parkausweise nicht mehr ausgedruckt und hinter die Windschutzscheibe gelegt werden. Die Fahrzeuge für Videokontrolle scannen die Kennzeichen und können dann erkennen, ob eine Parkberechtigung vorliegt. Bewohner und auch Besucher sowie alle anderen Sonderparkausweise werden vollständig digital hinterlegt. Das Nicht-mehr-Ausdrucken-Müssen ist vielleicht nur eine kleine Erleichterung für Anwohner in den Bewohnerparkzonen. Sie müssen nun aber auch nicht mehr daran denken, den Parkausweis jedes Mal in die Windschutzscheibe zu legen. Wer zwar im Besitz eines Anwohner- oder Besucherausweises ist, diesen aber nicht sichtbar ausgestellt hat, riskierte bisher ein Bußgeld. Protesttransparente, ein Zelt mit Heizung, Pavillons zum Unterstellen, wenn es mal regnet, dann und wann lodern Flammen aus Feuertonnen. Es ist das ganz große Besteck für einen langen Arbeitskampf, das unweit des Elbe-Seitenkanals bereitsteht. Und seit mehr als vier Wochen ist es am Morgen jedes Arbeitstags das gleiche Bild an der Wilhelm-Fressel-Straße. Viele Beschäftigte im Werk Lüneburg des Hamburger Jungheinrich-Konzerns versammeln sich vor dem Tor des Betriebs, aber sie gehen nicht an ihren Arbeitsplatz. Sie sind im Dauerstreik, sie kämpfen um den Erhalt ihrer Jobs. Wochenlanger, unbefristeter Streik, das kennen sie nicht im Konzern. So etwas hat es bei Jungheinrich noch nie gegeben, sagt Lars Brzoska. Der Vorstandschef des 1953 gegründeten Unternehmens hat zudem zwischen dem Arbeitgeber und den Beschäftigten, dem Betriebsrat und der IG Metall ausgefochtenen Konflikt bislang öffentlich geschwiegen. Jetzt redet er erstmals und er redet Klartext. Es hat sich viel angestaut in den letzten Wochen. Brzoska greift die Gewerkschaft scharf an, zugleich geht er auf sie zu. Der Konzernchef wirft dem Betriebsrat und insbesondere der Gewerkschaft vor, mit Falschinformationen und fragwürdigen Aktionen zu arbeiten, eine verantwortungslose Polarisierung zu betreiben und auch Rechtsbrüche zu begehen. Es seien Grenzen überschritten worden. Zugleich appelliert er, alle Beteiligten sollten versuchen, zügig zu einer guten Lösung für die betroffenen Beschäftigten zu kommen. Wir sind dazu bereit. Im Frühjahr 2026 rollen in Ottensen die Bagger an. Das Herz des Stadtteils soll weitgehend autofrei und zu einem Vorzeigeprojekt der Verkehrswende werden. Nicht nur Fußgänger sollen sich freier und komfortabler bewegen können, auch Fahrradfahrern wird die Nutzung der Ottenser Hauptstraße erleichtert. Das holperige Kopfsteinpflaster wird in der Mitte der Straße zweiradfreundlich abgeschliffen. Doch schon heute quellen die Fahrradbügel im Projektgebiet Freiraum Ottensen regelmäßig mit angeketteten Rädern über. Auch am nahegelegenen Bahnhof Altona suchen Pendler häufig vergeblich nach einem sicheren Abstellplatz für ihr Fahrrad. Die Situation ist katastrophal, lautet das Urteil von Dirk Lau, Sprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs, ADFC, im Gespräch mit dem Abendblatt. Für Pendler fehlt aus Sicht des ADFC ein ausreichend großes Fahrradparkhaus. Wer sein Rad den ganzen Tag in Bahnhofsnähe zurücklässt, brauche einen Stellplatz, der überdacht, beleuchtet und bewacht ist, wie Lau betont. Als das bekannte Einrichtungshaus Skala Wohnen am Rand der Innenstadt die Türen im Mai für immer schloss, ging nach 30 Jahren eine Ära zu Ende. Möbelhändler Volker Hartmann war eine Institution für Menschen mit Hang zum exklusiven Wohnen. Neun Monate später ist klar, wie es in den Geschäftsräumen unweit des Mahnmals St. Nikolai weitergeht. Mit der Möbelmarke Möbelkompaniet zieht wieder ein Einrichtungshändler an die Ecke kleiner Bursta und Willy-Brandt-Straße. Die Eröffnung ist am 10. Januar geplant. Für das dänische Unternehmen eine Premiere. Hamburg ist unser erster Showroom außerhalb von Dänemark, sagt Geschäftsführer Johannes Gatzböll im exklusiven Gespräch mit dem Abendblatt. Dass der Start der weiteren Expansion von hier ausgehen soll, begründet er auch mit der geografischen Nähe zum Firmensitz in Aarhus. Das Krippenspiel am Heiligabend ist für die Kirchen, neudeutsch gesprochen, ein Mega-Event. Eine Art Taylor-Swift-Moment im Jahreskalender. Familien, die gewöhnlich nur selten zu sehen sind, zieht es wie von magischer Hand in die Gotteshäuser und die sind dann eben so gut gefüllt wie sonst nie im Jahr. Der Andrang ist dieses Jahr aber offenbar so groß, dass zwei Kirchen in Lockstädt den freien Zugang zum Krippenspiel einschränken mussten. In der Christkönigkirche und der Petruskirche gilt bei den Familiengottesdiensten mit Krippenspielen am Heiligabend ein Ticketzwang und drei der vier angebotenen Krippenspiele sind bereits ausverkauft. Wer ein Ticket reservieren will, bis zu fünf Plätze sind pro Buchung möglich, hat dazu seit dem 1. Advent, 30. November, Gelegenheit. Die Eintrittskarten kosten zwar keinen Cent, sind aber nach Angaben der Lokstädter Kirchen unvermeidlich. Die Gottesdienste zu Weihnachten gehören zu den absoluten Highlights in unserer Gemeinde und werden, wie schön, immer voller, heißt es im Gemeindebrief und auf der Website der Lokstädter Gemeinde. Und weiter, damit alle Besucherinnen und Besucher einen schönen Platz finden und die Feier in sicherem Rahmen genießen können, haben wir unser Besucherkonzept überarbeitet. Aufgrund der hohen Nachfrage zu den Krippenspielen erfolgt der Zugang in diesem Jahr über ein kostenfreies Ticketsystem. Das war dein tägliches News-Update. erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn.