Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Du brauchst keine Motivation. Du brauchst Identität.
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- 0:00Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Momentum. Deinem Podcast, der inspirierende Gäste inspirierende Geschichten erzählt. Mein heutiger Gast ist Podcaster, Coach und Speaker. Aber vor allem ist er ein Mensch, der wirklich berührt. Mit seinem Podcast, seiner Arbeit als Coach und mit seinen Auftritten erreicht er Tausende von Menschen. Er glaubt an wahre Entwicklung und dass wir bewusst unsere Entscheidungen treffen können.
- 0:26Er begleitet ganz viele Menschen, ein gesundes, fitteres und vor allem bewussteres Leben zu führen. Und in diesem Podcast werdet ihr nicht nur theoretische Anwendmöglichkeiten an die Hand bekommen, sondern effektive Tools, wie ihr sie jeden Tag anwenden könnt, um Entscheidungen zu treffen und endlich in die Umsetzung zu kommen. Das war uns bei dieser Folge extrem wichtig.
- 0:50Ich möchte euch nicht mehr zu lange auf Folter behalten und deshalb mit einem grossen Applaus und schön, dass du da bist, Michael Weber. Ich bin genau dort, wo ich sein muss. Mit all dem, was ich schon richtig gemacht habe in den letzten Jahren, mit all dem, was ich aber auch falsch gemacht habe, mit all dem, was noch vor mir liegt, was ich richtig machen werde, mit all dem, was ich aber auch falsch machen werde, mit all diesen Niederlagen.
- 1:11Wenn ich aufs Goal schiesse, geht auch keiner rein. Und wenn du aufs Goal schiesst, nimmt der Ball. Du gehst so nah wie möglich vor das Goal her. Das ist eigentlich gar nicht das Versagen. Wir leben vorwärts und verstehen erst rückwärts. Wissen ist nicht das Problem. Umsetzung ist das Problem. Wenn du mit irgendeinem Mann in dieser Welt kurz nachwessen könntest, und ihn oder sie alles fragen, wer wäre es? Worst Advice, den du je bekommen hast? Mach einfach das, was du gerne machst. Was ist das Schlimmste?
- 1:39Ich habe vorhin in der Intro, in der Einleitung, erzählt, was du machst, wer du bist, über was das Gespräch jetzt auch gegangen ist. Aber für die, die dich jetzt nicht kennen, was machst du eigentlich genau alles?
- 1:55Ja, es war vieles in der Vergangenheit. Jetzt wird es um einiges konkreter. Ich schaue zurück auf 15 Jahre im Leistungssport. Ich durfte dort viele Erfahrungen sammeln. Gleichzeitig durfte ich bei Nike in den letzten 2,5 Jahren das Firmengeschäft sammeln.
- 2:12auf- und ausbauen. Gleichzeitig einen eigenen Podcast lanciert für das Thema Persönlichkeitsentwicklung. Im Laufe dessen dann auch Leute begleiten dürfen, wenn es um gesunde Gewohnheiten und Routinen geht. Auch bei Firmen war das dabei. Und jetzt hat sich das in der letzten Zeit herauskristallisiert, dass ihr jetzt all-in gehen könnt.
- 2:35Du kommst aus dem Leistungssport, 15 Jahre Leistungssport betrieben. Woher kennt man dich genau? Ich habe in der Provinz beim SC Zoffingen gestartet. Dann geht es weiter zum nächsten Verein im Kanton FC Aarau. Dann ging ich weiter zum FC Basel, das schweizweit eine grosse Nummer war. Ich durfte dort die ganze Fussballausbildung machen. Bist du derjenige, der zum FC Basel kam?
- 3:04Als ich zum FC Basel kam, war ich mit 13 oder 14 Jahren. Schon sehr früh. Die Karriere beginnt im Fussball so früh an. Es geht immer früher los. Ich war dann auch 8. oder 9. Klasse an einer Sportschule des Schweizerischen Fussballverbandes. Dann bist du 12 oder 13, als du dein Zuhause ausziehst.
- 3:27Dann ging es weiter beim FC Basel. Bis zur zweiten Mannschaft. Der Sprung in das Joggen nicht ganz geschafft. Es gab andere, die das schon gemacht haben. Hast du immer die zweite Mannschaft gespielt bei Basel? Ja, nach zwei Jahren gibt es da Zeit. In der zweiten Mannschaft. Die kannst du zeigen. Oder maximal zwei Jahre. Bei mir waren es zwei Jahre. Dann ging der Schritt nicht ganz auf. Dann landete ich in der zweithöchsten Liga der Schweiz.
- 3:57Verdienen wir dort schon Geld? Ja, es ist wunderbar, wenn du mit 14 oder 15 Jahren das erste Verträglich unterschreiben darfst. Ein paar hundert Franken im Monat ist dann gleich noch ein grösseres Sackgeld als sonst in diesem Alter. Und nachher verdienst du auch die Challenge League sicher genug, damit du davon leben kannst. Aber ich sage jetzt, der Durchschnitt dieser Spieler in der Challenge League verdient sich nicht eine goldige Nase und kauft sich drei Häuser während dieser Zeit.
- 4:27War das so eine Challenge-League-Karriere für 10, 12, 15 Jahre? Kommst du nicht wirklich auf einen grünen Zweig? Und da fand ich dann, nein, du machst nochmals etwas ganz anderes. Ich möchte mal ein bisschen zurückgehen in dieser Zeit, weil wir sind schon wieder in der zweiten Challenge-League, heisst das?
- 4:46Genau, die zweithöchste Liga, die Challenge League. Das ist dann... Ich komme bei Fussball, muss ich ganz ehrlich sagen, ich... Ist ja völlig okay. Ich komme gar nicht raus. Ich habe immer gerne Fussball gespielt, ich habe immer gerne geschooten. Ja. Ich habe immer sehr viel Mühe gehabt, um mir die Namen zu merken. Ich konnte die von der Nationalmannschaft nicht kennen. Die habe ich von Italien vor allem gewusst. Aber sonst bin ich ganz schlecht mit diesen Namen. Und deswegen konnte ich nie auf dem Fussballplatz mitteilen. Nur mitspielen. Du weisst, das ist ein verrücktes Spiel eigentlich.
- 5:1122 Typen, die an einem Ball hinterher sagen. Oder natürlich auch Frauen, die das sagen. Und dort eben, natürlich, ich lebe, ich liebe Fussball, aber ich kann es auch völlig verstehen, wenn da nicht eine riesen Faszination vorauskommt. Ich meine, das ist ja der Traum von wahrscheinlich jedem kleinen Jungen, um ein Fussballprofi zu werden. Und du hast eigentlich diesen Weg ja gemacht. Man kann sagen, du warst ein Profi, du hattest einen Profivertrag.
- 5:35Ja, das ist immer die Definition eines Profis. Wenn du nichts nebenzu machst, kannst du dich auch in der siebten höchsten Liga der Schweiz Profi nennen. Aber nein, das war schon auf einem professionellen Niveau. In der zweiten höchsten Liga in der Schweiz machst du nichts anderes. Aus dieser Perspektive kann ich sagen, dass ich den Bubentraum erlebt und auch geschafft habe. Was so viele nicht schaffen.
- 6:00Und trotzdem ist es ein riesiger Schritt von dieser Challenge League zu einer internationalen Weltkarriere. Prelembolo ist das perfekte Beispiel. Wir waren dort in Basel zusammen unterwegs. Und dann siehst du auch, wie viel das sonst zusätzlich noch möglich ist.
- 6:17Auf der anderen Seite gibt es ganz viele, die nie auf diesem Level spielen konnten. Wann hast du dein Talent für Fussball entdeckt? Oder hast du gemerkt, dass du trotzdem besser bist als alle anderen auf dem Fussballfeld? Ja, es ist lustig. Es war eigentlich eine Überraschung. Meine Mutter war Volleyballerin und mein Vater Handballer. Von dem aus konnte man nicht sagen.
- 6:41Das kann ein mega strenger Sport sein. Das ist schon. Natürlich das physische und der Körperkontakt in diesem Sport ist crazy. Da bist du als Fussballer gut weg. Wir sind aufgewachsen, mein Bruder und ich, 300 Meter Luftlinie vom Fussballplatz in Zoffingen.
- 6:58Und dann war klar, jede freie Minute, die ich hatte, habe ich mich dahinter geschlichen natürlich und habe gehofft, dass ich irgendwo ein bisschen mitmachen kann. Dann irgendwann ist die Abstand, meine Eltern haben gesagt, erst in der ersten Klasse melden wir dich an für den Fussballklub. Dann fährst du mal dort an, F-Junioren, E-Junioren sind so die ersten.
- 7:18Dann geht es relativ schnell, weil die kantonalen Auswahlen sehr früh beginnen. Mit 11 oder 12 kommst du schon in eine kantonale Auswahl. Dann merkst du, dass du besser gegen den Ball shooten kannst als andere.
- 7:34Es klingt dann immer so arrogant, wenn du sagst, du kannst besser shooten als die meisten. Aber es gibt noch sehr viele, die noch so viel besser wie ich shooten können. Aber ich war so in den besten 5% auf eine ganze Bevölkerung. Ist ja trotzdem crazy mit diesen Zahlen. Wir haben so viele Leute, die eben Fussball spielen in der Schweiz.
- 7:56Und da merkst du es dann, wenn der FC Aarau sagt, mach mal den Schritt zu uns. Und dann kommt der FC Basel, der sagt, mach mal den Schritt Junioren-Nationalmannschaften, die eben auch mit 14, 15 Jahren das erste Mal so einen Zusammenzug haben. Und da merkst du dann, okay...
- 8:13Du kommst in dieses Redli, wo es darum geht, Leistungssport vom Feinsten. Und dann irgendwann wird der Traum, den du gesagt hast, zum konkreten Ziel. Weil dann wird es langsam greifbar. In Basel, du läufst jeden Tag an diesem Joggen vorbei, wo jeden zweiten Sonntag 20-30'000 Leute drinnen sitzen, um bei diesem verrückten Spiel in diesen Typen zuzuschauen beim Shooten.
- 8:42Aber dann merkst du, dass du unbedingt herkommen willst. Du unterordnest alles. Und irgendwann kommt der Punkt. Zurückblickend, du hast in der zweithöchsten Liga gespielt. Ist der Sprung in die Super League rein Talent?
- 9:04Oder hättest du mehr machen können, um in die Zubliege zu kommen? Ich sage dir, das ist beides. Natürlich brauchst du das Talent, du brauchst irgendetwas, das ausserordentlich gut ist. Ich nehme nochmals das Beispiel von Brelo und seine Physis. Die kannst du nicht trainieren in diesem Sinne. Ich bin überall relativ ausgeglichen, ich war gut. Aber ich hatte nichts, was speziell gewesen wäre. Auf einem speziellen Level.
- 9:34sehr viel Geld und Millionen wert ist, du hättest dann andere Spieler gegeben. Das heisst, das, sage ich dort, hat es dann vielleicht ein bisschen an dem gefehlt. Auf der anderen Seite kann ich auch rückblickend sagen, okay, vielleicht habe ich selber schon auch ein, zwei, drei Prozent weniger gemacht als andere Spieler.
- 9:50Ich wusste ja immer, ob bewusst oder unbewusst, ich kann auch in anderen Lebensbereichen wunderbar performen und habe dort noch ein riesiges Potential, das ich kann und darf ausschöpfen, sei es akademisch oder business-technisch. Da wusste ich dann, wenn es nicht länger dauert, ist auch kein Weltuntergang.
- 10:11Ist dir das schon bewusst in dieser Zeit? Bewusst oder unbewusst? Ja, glaube ich schon, dass ich das gemerkt habe. Ich glaube nicht, dass mir dort mit 18, 19 so bewusst war, dass ich vielleicht 1-2% weniger mache oder eben das Verbissenen noch mehr gebraucht hat. Bei anderen Spielern hängt natürlich ihr ganzes Leben davon ab. Vielleicht noch die ganze Familie, die dahintersteht, die es darum geht. Wirst du der Profi und verdienst mit dem Fussball Geld oder
- 10:41Und du landest auf der Baustelle und hast dann viel Glück daraus herauszukommen. Nicht um jetzt Baustellenarbeiten abzuwerten, aber die Situation, in der sich die Spieler befinden, war natürlich eine andere als bei mir.
- 11:02und eben auch ein anderes Leben, das sie vor sich gehabt hätten, wenn sie es nicht geschafft hätten. Und dann machst du eben vielleicht bewusst oder unbewusst, machst ein bisschen weniger und dann reicht es nachher nicht. Aber weisst du, wenn ich zurück schaue, dann kann ich in den Spiegel schauen und bin so glücklich, dass ich das haben durfte. Ich finde das wichtig.
- 11:23erleben und eben so viel mitnehmen können aus dieser Zeit. Und wann hast du mit dem professionellen Fussball aufgehört? Ich war nicht mit 98, später. Nein, das war nachher so mit 22, 23. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mein Leben vorwärts gesehen und habe gesagt, okay, 10, 12, 15 Jahre Challenge League ist es das. Ich glaube eher weniger. Und dann habe ich einen Wechsel in die USA gemacht.
- 11:51Wo ich dann ein Sportstipendium bekommen habe, wo ich dann mein Wirtschaftsstudium machen konnte, Sportmanagement studieren konnte. Wo bist du dann gegangen? Zuerst war ich eineinhalb Jahre in der Nähe von Atlanta in Georgia, dann noch eineinhalb Jahre in San Francisco, im Süden von San Francisco, California. Time of my life. Schon, oder? Natürlich. Oh mein Gott. War Weltklasse, aber mit diesem Schritt... Was nimmst du am meisten mit von dieser Zeit?
- 12:16Ja, eben schon so ein bisschen der American Lifestyle. Think big und ja, einfach immer ein bisschen gross denken und vorwärts pushen. Aber passt ja eines dem, was wir vorhin gesprochen haben. Unbedingt. Oder gross denken. Das Vorgespräch mussten wir kürzen, nicht dass wir alles in das Vorgespräch machen.
- 12:32Ich glaube, in der Schweiz sind wir manchmal schon ein bisschen zu verhalten, so wie wir aufgewachsen sind. Lieber nicht zu grosse Träume aussprechen, weil dann kommen wieder sieben, die dir sagen, du bist aber schon nicht ganz realistisch. Das war etwas aus den USA, das ich geschätzt habe. Man kann von den USA halten, was man will, aber so ein bisschen der American Dream, da habe ich schon zwei, drei Sachen daraus mitgenommen. In der Schweiz ist das ein bisschen anders.
- 13:01Glaubst du, das liegt an der Schweiz oder ist es eigentlich überall so? Aber du hattest vielleicht das Glück, dass in den Staaten in diesen Umkreis gekommen bist von Menschen, die gross denken. Ja, es ist immer beides. Umfeld und danach wie die Leute dort aufwachsen. Ich war im Süden von San Francisco, Silicon Valley. Und bei diesen Unternehmerinnen und Unternehmern
- 13:26ist halt nicht so, wenn die erste Firma fehlt, dass du dann ein riesen Versager bist. Sondern dann ist so, ah, dort sind fünf Firmen angesetzt und jetzt die sechste oder siebte ist crazy gegangen und alle haben total Freude. Und eben, dann ist dann hier in der Schweiz schon ein anderes Mindset in dem Sinne von eben,
- 13:44Lieber auf safe spielen. Wie man es natürlich auch im Sport kommt. Du kommst immer an diesen Punkt, wenn du noch auf die akademische Ausbildung setzt, wenn du voll auf den Fussball setzt, wo wir das natürlich sehr behutsam angehen und niemand sagt einem 14-Jährigen, setz nur auf Fussball. Geh all in.
- 14:06Dann sagen alle zuerst noch du eine 9. Klasse abschliessen und vielleicht noch einen A-Lehrer oder eine Lehrerin machen. Oder vielleicht noch eine Wirtschaftsmittelschule, wäre trotzdem noch gut. Und das ist auch wieder die Frage, oder? Nimmt ihr das dann nicht zu viel von deiner Kapazität, damit du all in gehen kannst? Oder ist es eben clever, weil es ist ja auch ein guter Ausgleich natürlich, und dort eben... Verstehe total. ...spannende Diskussion dort, Uro. Verstehe total, ja. Wie lange warst du in den Staaten?
- 14:33Ich bin das erste Mal übergeflogen im August 2017. Und dann war ich eigentlich dort, bis Corona kam. Vor Covid kamst du zurück? Genau, mit Covid kam ich zurück. Das war dann im März 2020. Innerhalb einer Woche hat die ganze Welt gestoppt. So auch in den USA.
- 14:58auf Hawaii irgendwo gewesen. Spring Break war dann gerade. Ich dachte schon, dass ich jetzt hier auf Hawaii sitze in einem Haus. Drei, vier Wochen dort auf Hawaii wäre zwar etwas teuer geworden, aber... Und dann kommst du zurück auf einen Campus, alles ausgestorben. Weil die Amerikaner gehen im Spring Break nach Hause zu ihren Familien, die studieren meistens nicht an ihrem Heimatort. Dann hast du dort nur noch so Internationals gehabt. Mein Heim ist in der Schweiz und da komme ich nicht gerade in einer Woche oder zwei wieder.
- 15:25Und dann hat sich das weiter verstärkt und von heute auf morgen mussten wir sagen, buchen wir noch den letzten Flug, der möglich ist. Weil sonst kommt dann das Bundesamt, das schon langsam die Fühler ausgestreckt hat. Wo sind noch Schweizer auf dieser Welt? Wie können wir die zurückholen?
- 15:42zurück in die Schweiz gekommen. Dann habe ich das Studium in der Schweiz noch fertig gemacht. Dann habe ich das Ganze online noch durchgezogen. Und habe das Studium dann nochmal um ein Semester verlängert, weil ich gehofft habe, ich will nochmal zurück nach Kalifornien und nochmal den Lifestyle leben. Aber Corona hat sich halt in die Länge gezogen. Irgendwann hat es nicht mehr so Sinn gemacht, nochmal zurück zu kommen. Eigentlich von heute auf morgen dann in die Schweiz gekommen. Und seither auch nicht mehr da gewesen.
- 16:09Bis herr, bist du immer da gewesen? Nein, bis herr. Also ich habe so die Idee, jetzt kommt dann die WM 26 im Fussball, die in den USA stattfindet. Das wäre so eine gute Gelegenheit, um wieder zurück zu gehen. Aber ich habe dort noch ein Auto stehen lassen. Und das war noch voll mit Kleidern. Und da mussten wir noch ein bisschen schauen, wie wir das noch sauber lösen. Hast du Leute da drin gehabt, die auseinander gehen konnten?
- 16:35Ja, das. Und als es dann langsam wieder locker wurde, kamen auch neue Studenten an die Uni. Und dort hatten es zwei Schweizer darunter. Und mit diesen Schweizer kam ich natürlich in Kontakt und sagte ihnen, «Hey, schau, für 1000 Dollar oder so nehmen wir das Auto ab und die Kleider, die drin sind, oder die Türen, verteilen sie an den Obdachlosen, die dort in der Umgebung sind.» Und von denen hat es ein paar.
- 17:00San Francisco ist dort schon eine sehr teure Gegend. Gerade nach Silicon Valley. Darum konnten wir dort noch etwas Gutes tun. Sie hatten ein Auto von Tag 1 an. Von dort her konnten wir das smooth lösen.
- 17:18Vor Corona warst du schon wieder in der Schweiz. Du hast dein Studium in der Schweiz fertig gemacht. Und nach dem Studium? Nach dem Studium habe ich mich in der Arbeitswelt gefasst. Ich blieb zuerst im Fussball. Ich machte dort stellvertretende Geschäftsführung von einer Trainingshalle, Fussballhalle. Ich war auch noch in der Fussballschule integriert. Wo war das? Das war in Bülach.
- 17:47Vielleicht auch in Zürich? Ja, Kasa Football hat es geheissert. Zwei Kunstrasenplätze, die dort drin sind. Und dort hast du das TV vom... Ja, genau, für das ganze Operative hat es dort... ...hin und her gepasst. Es hat perfekt gepasst, weil ich eben den Wirtschafts-Background hatte.
- 18:07Ich wollte etwas vom Fussball verstehen, damit ich das zusammenbringen konnte. Es war auch ein bisschen ein Start-up-Vibe. Von Anfang an war klar, dass wir die Strukturen schaffen wollten. Dann ist es auch wieder gut. Wir haben es wunderbar so hinbekommen. Das war der erste Schritt, wieder in der Schweiz Fuss zu fassen.
- 18:31regulären Alltag hineinzukommen. Wie war das als Fussballer? Dann gehst du zum ersten Mal in die Staaten, hast dort mit dem Studium wahrscheinlich nicht die allergeregeltsten Zeiten, die du studierst. Und dann kommst du in die Arbeitswelt, wahrscheinlich das erste Mal in die Arbeitswelt. Wie war das für dich?
- 18:52Bevor ich in die USA war, hatte ich schon mal noch ein Jahr, oder knapp ein Jahr, ich war noch bei der PostFinance im Firmenkundenbereich. Dort hatte ich schon einen geregelten Alltag. Du hast auch sehr viel gemacht, oder? Ja, immer mal wieder etwas dazukommen. Und sicher in meine ersten 30 Jahre einiges reingetroffen. Wie viele Jahre ging das? 1994. 1994? Genau. Und dann...
- 19:19Ja, klar war die Zeit in den USA etwas lockerer, aber auch dort, an der ersten Uni, wo ich war, war der Streik mit dem Krafttraining, das war immer um halb sieben am Morgen. Also von dort her war es zuerst eine Stunde Kraftraum bis um halb acht, um halb neun warst du auf dem Platz, bis um zehn, halb elf und ab elf gingst du ins Studio.
- 19:43In Kalifornien war es etwas entspannter, aber auch dort hast du deine Trainingsstrukturen am Anfang des Tages. Dann ist das Training erledigt, dann kannst du dich aufs Studium fokussieren. Von dort her war es nicht ein riesiger Schritt. Ich war nicht nur am chillen in Kalifornien, es gab schon Strukturen. Aber klar, nachher wieder 8,5, 9 oder 12 Stunden am Tag arbeiten ist etwas anderes als ein wenig shooten und studieren.
- 20:11Vorher hast du angesprochen, du hast bei Nikin den Start mit Nikin gemacht. Wie lief das genau? Ich habe nicht zu viele Fragen, ich muss mich aussparen für den Podcast. Es war so, dass Nikin, ein B2C-Brand, der in den letzten Jahren extrem gewachsen ist, vor allem primär über einen Online-Shop,
- 20:34Das Branding hat wunderbar funktioniert. Und daraus hat sich ein organisches Firmengeschäft entwickelt. Und in dieser Phase gab es im B2B Bereich von Nikin zwei, drei Umstrukturierungen. Kannst du das mal anders erklären? Zuerst B2C, klar, reiner Online-Store. Und dann B2B, was waren dann die Geschäftskunden von Nikin?
- 21:00Wiederverkäufer oder was? Zum einen waren es genau die Wiederverkäufer, aber zum anderen sind es auch Firmen, wie Credi Suisse oder sonst jemand, der sagt, wir wollen ein Kundengeschenk oder wir wollen ein Mitarbeitergeschenk,
- 21:15wo wir vielleicht immer Co-Branding oder so machen können. Das heisst, du hast jeweils ganz kleine Projekte, die du mit diesen Firmen umsetzen kannst und darfst. Ist aber natürlich ein ganz anderes Game wieder als B2C. Und darum haben sie dort eine kleine Umstrukturierung gemacht, weil eben das Potential dort auch riesig war.
- 21:35Im Zuge dessen kam ich auch dazu, wo schon sehr viele wunderbare Vorarbeiten geleistet wurden. Dann kam ich dazu und durfte das weiter mit der Pusche. Ich finde, Benikin ist eine dieser Marken, die ich am meisten im Kopf habe.
- 21:52In dieser ganzen Covid und nach Covid Zeit, da ist ja der Nico. Nicolas, ja. Der Nicolas. Und ich habe ihn einfach überall gesehen. Er war so präsent auf meiner For You, überall. Ich habe ihn überall gesehen und die Marke war mir extrem präsent.
- 22:10Und jetzt habe ich immer noch das Gefühl, dass Nikon ein sehr geiler Brand ist, wie sie das aufgebaut haben. Und ich glaube, so ein Brand mit mega viel Seele. Also es ist richtig viel tief gegangen und das finde ich richtig. Das ist schon etwas, was für mich auch wichtig war. Wenn ich meine Zeit, meine Kapazität, meine Skills irgendwo für eine Firma investieren möchte, dann soll es eine Firma sein, die die Welt zu einem kleinen
- 22:38ein bisschen besser macht. Und darum war es für mich eine grosse Freude, dort dabei zu sein. Es war eine sehr coole Zeit. Je nachdem, wenn das Gespräch ausgestrahlt wird, ist mein letzter Tag, bin ich dann durch. Oder kurz vor dem letzten Tag, wo ich dort stehe. Auch dort ist dann wieder viel passiert. Aber auch dort eine mega coole Zeit, die ich haben durften.
- 23:04beruflich auch länger das erste Mal an einem Ort gewesen bin. Und da bist du hauptsächlich für den B2B-Bereich zuständig gewesen? Ja, und noch spezifischer wirklich für das Firmengeschäft. Also nicht für die Wiederverkäufer, sondern effektiv eben Firma XY, die kommt oder
- 23:21Auch ich konnte einen kleinen Teil der Acquise machen, wo man sah, das wären Firmen, die mega cool passen würden. Das heisst, ich war dort die Person, die das Firmengeschäft aufgebaut und umgesetzt hat. Und mehr oder weniger vom ersten bis zum letzten Kontakt begleitet hat. Spannend. Und dann hast du noch einen eigenen Podcast. Genau. Erzähl mal über den Podcast, wie und warum ist er entstanden?
- 23:51Es ist aus diesem Grund entstanden, dass die Persönlichkeitsentwicklung für mich schon seit 12, 13 Jahren ein sehr präsentes Thema in meinem Leben ist. An der ersten Sportschule, die ich dir vorhin erzählt habe, hatte ich schon dort einen Persönlichkeitsentwicklungscoach, mit dem wir schon die kleinen Spiele oder Prinzipien kennen gelernt haben. Das ist immer etwas in persönlicher Entwicklung. Das ist ein Thema, das mich fasziniert und das ich dafür brenne.
- 24:19Ich hatte in meinem Leben schon so viele Gespräche hinter den Kulissen, wo ich dachte, das wäre jetzt eigentlich noch cool gewesen, wenn es da jemand zugesagt hätte. Wenn nur ein, zwei Leute etwas Positives daraus gewinnen hätten. Unbedingt. Das wird bei dir auch nicht anders sein.
- 24:34Und wie ich im Vorgespräch gesagt habe, habe ich die Idee 2019-2020 auf Papier gebracht, dann nicht wirklich ins Machen reingekommen und dann im Winter 2023 mich dann zu dem Motto «Hey, mach das!» Weil ich zu diesem Zeitpunkt auch eine normalen, fußballerische Veränderung hatte.
- 24:54Ich war bei dem FC Baden eineinhalb Jahre, als wir zweimal aufgestiegen sind. Ich landete wieder in der Challenge League. Gleichzeitig arbeitete ich aber 100 Prozent, als ich wusste, dass es gar nicht nebeneinander vorbei geht. Das heisst, ich habe im Fussball wieder zwei Schritte zurück gemacht.
- 25:16Ich habe dann die vierte höchste Liga angefangen, die Schutte Anfang 2024. Und ich dachte mir, jetzt habe ich wieder etwas mehr Zeit. Wobei die Zeit dort sehr begrenzt ist. Aber dieser Podcast war etwas, wo ich mich verabschiedet habe. Und ich tue dort auch, ähnlich wie du, inspirierende Leute aus Business, Entertainment,
- 25:36Sport natürlich auch, Interviews zu ihren mentalen Prinzipien, wie sie ihr Leben gelebt haben, Höhen, Tiefen, was wir daraus lernen und mitnehmen dürfen. Am Ende des Tages geht es mir immer darum, und es ist mir auch in diesem Gespräch wichtig, dass wir in diese Richtung kommen können, was kann da jetzt jemand
- 25:55daraus mitnehmen für das alltägliche Leben, weil es ist schön und recht, wenn wir 200 wunderbare Podcasts machen und die Leute sind inspiriert, aber wenn sie im Alltag nicht etwas davon anwenden können, können wir noch 100 Bücher lesen und noch x Events besuchen, wo wir so motiviert wieder zurückkommen und dann verpufft wieder alles. Da geht es mir jetzt darum, in der nächsten Phase noch zu sagen, was können wir aus all diesen Sachen lernen und wirklich alltäglich ein bisschen
- 26:24umzusetzen, was uns das Leben ein bisschen besser macht. Wie machst du das genau? Du hast gesagt, 1928 hast du den ersten Impuls von diesem Podcast gehabt. Ich glaube, hätten wir damals, 18, 19, 20, einen Podcast angefangen,
- 26:47In der Schweiz wären wir an einem ganz anderen Ort von der Reichweite, von der Grösse, vom Bekanntheitsgrad. Darum ist es immer so, ich finde auch, wenn ich einen Impuls im Kopf habe, dann so schnell wie möglich umsetzen. Gar nicht so lange überlegen. Ich mache sofort.
- 27:06Und dann, in diesem Prozess merke ich Fehler, merke ich Dinge, die ich adaptieren kann. Und das finde ich gut. Weil an diese Fehler oder an diese Dinge, die nicht so ideal sind, wäre ich vorher in meine Überlegungen gar nicht gekommen. Weil es ist nicht das reale Leben, es ist in deinem Kopf. Es sind Vorstellungen in deinem Kopf. Darum finde ich, setz dich um, geh gleich etwas machen. Egal wie amateurhaft es dann ist.
- 27:35Mit dem Weg entwickelt sich Professionalität. Das sehe ich genau gleich. An dem Punkt, wo ich nicht in die Umsetzung gekommen bin, hat die Klarheit in dem Sinn gefehlt, um zu sagen, das soll eine Top-Priorität für mich sein.
- 27:52mit dem Studium in den USA und immer wieder hin und her. Wenn du in der Schweiz warst, habe ich hier noch etwas gearbeitet, wo ich die Strukturen auch nicht so hatte, dass ich auch sagen konnte, ich kann hier her sitzen und mal 10 bis 20 Folgen produzieren. Und genau das ist es, diese Klarheit zu haben.
- 28:12Der grösste Perfektionist ist der, der in die Umsetzung kommt und dann schweigt und macht und tut. Wir können hier etwas zu Ende denken bis zum Gehtnichtmehr. Wenn wir mit kleinen Schritten in die Umsetzung gekommen wären, hätten wir so viel mehr gelernt in dieser Zeit, als wenn wir hier Hirn und Machen und Tönen.
- 28:33ist das dann wirklich... Natürlich ist es leichter gesagt als gemacht. Komm einfach in die Umsetzung. Wenn es so einfach wäre, wären wir alle ständig in der Umsetzung. Und bei mir ist es ja auch nicht so, dass alles einfach immer perfekt läuft und ich sofort in die Umsetzung komme. Aber die Klarheit zu haben über die Prioritäten, die wir haben in unserem Leben, wo tun wir uns in die begrenzte Zeit, die wir zur Verfügung haben, nicht nur in einer Woche,
- 28:59sondern auch über das ganze Leben. Also du und ich, wenn es nach Statistik läuft, 80, 82 oder 83 Jahre hier, wäre es schon noch geil, wenn wir aus dieser Zeit das Bestmögliche herausholen. Es ist ja ein riesiges Privileg und ein Glück, auch zahlentechnisch ein Glück, dass wir heute hier sitzen.
- 29:19Wer sind wir, dass wir das Privileg nicht nutzen und wirklich etwas daraus machen? Für mich beginnt es bei der Klarheit in verschiedenen Lebensbereichen. Wo möchte ich in drei Jahren stehen, in fünf oder in zehn Jahren? Wie kann ich das zurückbuchstabieren aufs Heute?
- 29:39Was ist heute der ganz winzige Schritt, den ich machen kann, um mich dieser Vision oder diesem Ziel, wie du es immer definieren willst, ganz, ganz ein wenig näher zu bringen? Was würdest du jemandem mitgeben, der jetzt diese Lust und unsere Weisheit hier sich hineinzieht? Wir als junge Schnufer, die das Gefühl haben, wir haben das Leben verstanden. Wir haben das Gefühl, wir haben das Leben verstanden, genau.
- 30:06Aber du bist in die Umsetzung gegangen, ich bin in die Umsetzung gegangen. Jetzt einer, der das vielleicht noch nicht gerade geschafft hat oder schafft, was würdest du ihm an die Hand geben? Was würdest du ihm für einen Tipp geben? Also ich würde vor allem das machen, zuerst einmal schauen, was ist das Projekt X, das jetzt hier, wahrscheinlich lässt er dir schon oder sie lässt dir schon seit Monaten oder Jahren zu oder auch Leute, die bei mir dabei sind. Was ist jetzt das Projekt, das dir jetzt gerade in den Sinn kommt, wenn wir davon sprechen?
- 30:36Und dann gehst du hin und dann können irgendwelche Ausreden von «Ich habe keine Zeit für das» oder «Was könnten die anderen denken?» oder «Ja, vielleicht scheitert er ja dabei.» Die einfach mal auf die Seite legen, weil diese Ausreden, da können wir uns noch den ganzen Tag lang Bullshit hier reden. Und dann gehst du mal in eine Woche hin und überlegst dir «Hey, jetzt sage ich mir, ich habe keine Zeit.» Aber werde dir mal bewusst, wie du deine Wochen
- 30:58wirklich verbringst mit all diesen Lebensbereichen? Wann kümmerst du dich um deine Gesundheit? Wann kümmerst du dich um Ernährung? Wann ist der Job natürlich, der einen grossen Teil in unserem Leben einnimmt? Aber wo habe ich irgendwo durch vielleicht eine halbe Stunde pro Tag oder 15 Minuten pro Tag, wo ich mit Sachen verbringe, die mich eigentlich gar nicht so wirklich erfüllen? Und das Paradebeispiel natürlich ist zu oben. Was machst du zwischen 9 und 11 Uhr zu oben? Und bei vielen...
- 31:27Und das gibt es bei mir auch. Ich sage, nichts ist gut oder schlecht, aber du musst alles einfach bewusst machen. Zuerst mal von dem Unbewussten ins Bewusste reinkommen. Dann schaust du in deine Woche rein und siehst, 10 Stunden mit Netflix in der Woche und ich habe keine Zeit für mein Herzensprojekt.
- 31:45Dann schaust du vielleicht nur noch 7 Stunden Netflix und hast 3 Stunden pro Woche, wo du dann investieren kannst, um zu sagen, was der kleinste mögliche Schritt ist. Und da bringe ich auch gerne das Beispiel des Shooten. Wenn du nicht auf das Goal schliessst, geht auch keiner rein. Und wenn du auf das Goal schliessst, nimm den Ball und geh so nahe wie möglich vor das Goal. Damit du es eigentlich gar nicht versauen kannst. Auch du, der keine Ahnung von Fussball hat. Aber wir können zusammen 1 Meter oder 2 Meter vor einem Goal stehen.
- 32:12Und dann kriegst du den Ball dort rein. Also so kleine Miniziele, die du eigentlich gar nicht kannst. Und dann kommen wir zu diesem Thema hier, Momentum dann, wo du kleine Erfolgserlebnisse hast, du gönnst positive Emotionen. Eben, bei einem Podcast war es bei mir, mal einen Fragenkatalog zusammenzustellen. Mal eine mögliche Gästeliste zusammenzustellen. Mal eben vielleicht noch einmal anfragen, was würde das bedeuten, wenn ich hier bei dir aufnehmen würde.
- 32:38So ganz kleine Minischritte. Und das verbunden mit einem klaren Plan. Wir müssen unsere Zeit beschützen, sonst wird sie weggenommen von uns. Durch x-tausende Einflüsse investieren sie bewusst in die Sachen, die ein bisschen gesünder, zufrieden sind, mit mehr Energie unterwegs sind.
- 33:03Du hast jetzt ganz viele Sachen gesagt und ich glaube, über die verschiedenen Themen könnten wir locker eine halbe Stunde reden. Ich glaube auch, wir sind der Mensch an sich.
- 33:16wenn es um die Zeit geht, sehr verschwender ist. Wir gehen mit unserer Zeit sehr verschwender um. Und ich glaube, einer der grössten Traugschlüsse ist, dass wir morgen leben. Weil wir haben keine Ahnung, was passiert. Und darum sollten wir möglichst im Heute leben, aber nicht verschwenden, was jetzt heute gerade ist. Und darum, wenn man dann irgendwie rückblickend unsere Wochen anschaut und sieht, wir haben 10 Stunden vor Netflix verbracht, ob das so produktiv gewesen ist, ist die eine Frage. Ich habe ein Jahr lang kein Fernsehen gehabt zu Hause.
- 33:45Ich habe auch mal ein Jahr in einem Hotel gelebt, da hatte ich sowieso kein Fernsehen, weil ich mich wirklich auf den Aufbau, auf das Geschäft konzentriert habe. Es war eine sehr spannende und coole Zeit, sehr minimalistisch unterwegs. Und dann habe ich gemerkt, desto weniger ich mich mit sozialen Medien, Fernsehen beschäftige, desto weniger muss ich immer etwas machen.
- 34:12desto mehr komme ich in das Machen. Desto mehr komme ich in... Ich sitze jetzt mal an und mache jetzt schnell ein Konzept. Egal, wenn ich noch nie ein Konzept geschrieben habe, ich mache jetzt mal einfach eines. Mal schauen, es gibt ja so viele Tools, die man nutzen kann. Und nicht sich sofort ablenken lassen wollen, mit eben, ich muss jetzt unbedingt jemanden sehen. Ich glaube, eine Sache, die wir komplett verlernt haben, ist denken. Denken in der Stille.
- 34:40Was ich jetzt in ein paar Wochen wieder angefangen habe zu machen, ist, ich gehe baden am Abend. Wenn ich nach Hause komme, nehme ich mir ein Schaumbad und ziehe alles auf die Seite. Ich zünde eine Kerze an, stelle das Licht ab und überlege einfach nur.
- 35:03Einfach nur denken. Und am Anfang ist es mega schwierig. Weil du denkst, ich könnte die Musik anschalten. Und denkst, ich könnte jetzt auf TikTok sein und lustige Videos anschauen. Einfach alles weg und nur überlegen. Und das ist am Anfang mega schwierig.
- 35:19Es ist unangenehm, wenn du mit deinen Gedanken alleine bist und dich einfach abgeschirmt hast von allen anderen. Dich irgendwo auf eine Bank zu setzen und einfach ins Grüne rauszuschauen. Einfach mal hineinspüren, was passiert jetzt in meinem Kopf. Oder eben auf einen Spaziergang gehen ohne Handy, ohne Medien, nichts. Wo geht dein Kopf hin? Am Anfang ein riesen Chaos. Aber mit der Zeit kommt eine gewisse Ruhe rein. Das Chaos ist jetzt immer noch?
- 35:49Aber es geht schneller weg. Wie du sagst, in diese Ruhe kommst du viel schneller. Und das braucht Übung. So wie ein Fussballer Übung braucht und Sachen muss immer wieder trainieren, den Freistoß immer wieder machen und den Penalty immer wieder schiessen.
- 36:04Auch mit den sozialen Medien, wie wir es kennen, die ganze Dopamin-Diskussion, das haben wir schon verlernt, durch diesen Struggle durchzugehen. Es ist so einfach, einen Dopamin-Hit zu bekommen. Ich zeige dir ein lustiges Video auf Insta und dann hast du dein Dopamin. Aber du hast nichts dafür schaffen müssen.
- 36:28müssen wir wirklich irgendwann noch ein bisschen hart zu uns sein, weil sonst sind das Entwicklungen, die dich dann auch wirklich antriebslos machen und irgendwie das Gefühl hast, ja, mir geht es scheisse und ich komme nicht vorwärts im Leben. Aber wenn du einfach immer das Dopamin zu einfach verfügbar machst,
- 36:47dann kümmerst du dich nicht mehr um die Sachen, die etwas mehr Reibung verursachen, wo du ein bisschen am strugglen bist. Aber wenn du durch diesen Struggle mal durch bist und dann das Dopamin bekommst, dann ist es Weltklasse und wirkt 10 Mal mehr und 10 Mal länger. Und da müssen wir gegen die Entwicklungen der heutigen Zeit ein bisschen gegenarbeiten. Und da müssen wir auch Challenger sein und nicht zu lieb mit uns sein.
- 37:14Und uns die Strukturen geben. Also eigentlich müsste man mehr dopaminsensitiver werden. Jetzt die Frage ist, wie machen wir das? Ja, wie machen wir das? Es ist schon so, und es ist nicht ich, der hier jetzt irgendwie ein Dopaminexpert wäre oder ein Neuroexpert, aber ich hatte auch das Glück, Barbara Studer, eine Neurowissenschaftlerin, schon bei mir zu haben, jetzt zweimal. Und dort geht es halt schon zuerst einmal darum, einfach mal Zeit...
- 37:41die wir mit diesen Medien verbringen. Das ist primär das, was am schnellsten wieder diese Dopamin-Sensitivität, aber du kannst auch wieder aufbauen im Sinne von wirklich restriktieren, wie viel Zeit du auf diesen Medien verbringst. Ich mache das mega gerne auch mit den Leuten, die ich zusammen arbeite, Handy-freie Zeit reinzunehmen, weil dann ist wirklich in dieser Zeit
- 38:05suchst nach anderen Sachen zu machen und merkst dann plötzlich, es macht mir ja viel mehr Freude, eine halbe Stunde in einem Buch zu lesen oder am Klavier zu spielen oder von mir aus paar Fuss in den Wald zu gehen. Wenn das das ist, woran du Freude hast, wird da nichts wert.
- 38:21Dann schaffst du dir die Zeit, die du nicht ständig mit Dopamin gefüttert wirst, also zeitlich begrenzen, und dann natürlich auch den Inhalt, den du konsumierst. Du kannst uns da immer wieder sagen, das war ein Video, das mich nicht wirklich vorwärts gebracht hat. Je nachdem, wie du den Content präsentiert hast, kannst du da aktiv Einfluss darauf nehmen. Social Media ist auch wieder nicht gut oder schlecht. Das ist, was wir daraus machen.
- 38:50Absolut. So viel Learning, so viel cooler Content, den du kannst nutzen, um dich selber weiterzuentwickeln. Ich glaube, es ist einfach so der Überschuss an, vielleicht sage ich jetzt etwas völlig Kontraproduktives für mich, aber hey, jemand hört deinen Podcast und hat jetzt so geilen Content daraus ziehen können und hat vielleicht genau die Aussage gebraucht, die er oder sie gebraucht hat.
- 39:20dann hör meinen Podcast jetzt nicht. Hör Momentum jetzt einfach nicht. Hör deinen, aber setz ihn dann auch um. Nimm das und mach es. Dieses Buch... Und umgekehrt eben auch. Auch jetzt so, wenn es hier eine Aussage bei dir drin gibt. Für mich ist irrelevant, von wem das kommt. In dem Sinne, es geht mir nur darum, dass die Menschen, die mit dem in Berührung sind,
- 39:47daraus heraus noch wirklich etwas machen, weil sonst ist es irrelevant, was wir... Also im grossen Ganzen ist fast alles irrelevant, was wir auf dieser Welt machen. Aber ich sage nur, um das geht es auch mehr. Es geht nicht um mich, es geht nicht um dich. Es geht darum, dass wenn Leute Medien konsumieren, dass sie zumindest Sachen konsumieren, die sie nur ein bisschen weiterbringen.
- 40:10Das Weiterbringen zeigt sich immer in dieser kleinsten Form der Umsetzung. Das sind die ganz kleinen Schritte, die wir durch das Implementieren in unserem Leben. Bevor ich mich selbstständig gemacht habe, musste ich die Entscheidung sein.
- 40:25Und im letzten Jahr, das war im 19. Jahr, bin ich relativ viel unterwegs mit dem Auto. Und für mich war es immer eine Challenge, möglichst viele Bücher zu hören. Ich höre gerne Bücher zu hören. Und in dem Jahr, im 19., habe ich, glaube ich, 49 Bücher gehört. Und am Ende war ich mega stolz, so krass, 49 Bücher habe ich mir jetzt hineingezogen.
- 40:50Hättest du mich aber nach drei Wochen nach meinem Buch gefragt, hätte ich nicht mal gewusst, wie der Titel heisst. Ich hätte nicht mal gewusst, worum es wirklich ging. Weil es auch viel zu viel war. Also, ich glaube, wir geben immer so schwierige Challenges.
- 41:06die nachher eigentlich gar nichts bringen. Also du kannst auch 100 Bücher lesen. Wenn du nicht das umsetzt, was in diesem einen Buch steht, bringen dir die anderen 48 Bücher auch nichts mehr. Also nimm lieber eine Sache, mach das richtig, zieh es durch, versuch es. Für dich klappt es nicht. Wie in den Staaten. Du hast eine Firma, gehst sie am Bach runter, cool, mach die zweite, gehst sie am Bach runter. Das ist ein Alan Frey, der das 50 Mal gemacht hat und 50 Firmen an die Wand gefahren hat.
- 41:3651. geht durch die Decke. Und ich glaube, man darf einfach an dem nicht scheitern. Also erstmal zu viel Konsum und dann den Konsum, den wir überhaupt haben, nicht umsetzen. Das ist ein Statement, das ich liebe. Wissen ist nicht das Problem. Umsetzung ist das Problem. Ja, ja.
- 41:56Wir wissen alles schon. Wenn ich dich frage, was eine gesunde Bewegungsroutine ist, wenn ich dich frage, was eine gesunde Ernährung ist, selbst wenn du es nicht weisst, fragst du den Chat-GPT und er sagt dir, was eine gesunde Ernährung ist. Das Wissen ist nicht das Problem, die Umsetzung ist das Problem. Und Umsetzung kann es in dem Sinne nicht nochmal eine weitere Technologie abnehmen.
- 42:16Oder noch ein weiteres Buch, oder noch ein weiteres Podcastgespräch. Das sind dann mehr, die die Selbstführung übernehmen müssen und die Selbstverantwortung auch übernehmen, um dann dort zu sagen, okay, heute ist Donnerstag, morgen ist Freitag, morgen habe ich 15 Minuten einen Blocker irgendwo drin, wo ich jetzt eben mal ein Konzept schreiben kann für das und das. Oder mal an den Kollegen XY anrufen, weil das wäre vielleicht noch cool, wenn das auch noch ein Teil dieses Projekts wäre. 15 Minuten.
- 42:46Wir haben sieben mal 24 Stunden in einer Woche drin. Und wenn du dann sagst, diese 15 Minuten finde ich nicht, dann ist dir auch zu wenig wichtig. Aber dann bist du dich selbst wieder am Bullshiten. Und dann bringt es auch nichts. Hast du in deinem Leben jemals mit dem wirklich zu kämpfen gehabt? Die Umsetzung? Du hast gesagt, im 19. bist du nicht direkt in die Umsetzung mit dem Podcast, eher später. Aber es gibt ja immer mal, dass man eine Idee hat, und dann macht man es aber erst ein, zwei, drei Jahre später.
- 43:16Aber im Allgemeinen? Der Podcast ist für mich schon das Paradebeispiel, wo ich mir dachte, das wäre interessant gewesen, wenn ich es früher zu Boden gebracht hätte. Sonst schaue ich jetzt nicht zurück und denke, oh mein Gott, das habe ich noch nicht umgesetzt. Auf dem Weg in die Selbständigkeit
- 43:35hat es im Hintergrund x Sachen gehabt, die ganz viele Leute nicht wissen und nie erfahren werden, weil sie nie eine Grösse angenommen haben, die relevant gewesen wäre, die ich dort probiert habe, die ich dort gemacht habe, wo nichts daraus geworden ist.
- 43:50genug lange dranbleiben bin oder sich wieder ändernde Umstände, wo man sagt, dass man irgendwann eine Plattform aufgebaut hat, aber jetzt geht man in die USA studieren, ist es ein bisschen schwierig, das wieder zu verbinden. Und so gab es immer wieder Momente, wo das nicht bis zum Ende ging. Mittlerweile bin ich wirklich so, dass ich sage, wenn ich etwas habe,
- 44:14und die Klarheit habe, dass ich es machen will, dann schaffe ich mir die Klarheit, um die Kapazität zu schaffen. Im Sinne von, gibt es irgendetwas, wo ich aufhören kann, damit ich etwas Neues kaufen kann. Auch so ein Statement, das ich liebe, wenn etwas Neues anfangen will, musst du mit etwas Altem aufhören. Und wenn das Alten ist, eben sieben Stunden Netflix pro Woche, dann ist es noch easy. Irgendwann hast du deine Woche so voll mit so vielen coolen Sachen, dass du dann irgendwann gleich
- 44:44Hat das jetzt noch Platz oder nicht? Oder kommt es zu einem späteren Zeitpunkt? Oder ist es ein Projekt, in dem ich langsam nicht mehr so mit voller Energie dabei bin? Darum sage ich, dass das Bewusstsein, wie wir unsere Zeit investieren, das ist das, was die Grundlage und das Fundament ist für alles, was nachher erfolgt. Absolut. Mega schön, ja. Was ist, wenn ich jetzt so auf dein Leben allgemein zurück schaue, auf was bist du richtig stolz?
- 45:13Ich bin stolz auf den Weg im Leistungssport. So wie er zustande kam, indem er funktioniert hat. Nicht im Sinne einer grossen internationalen Karriere, aber weitergebracht als ganz vieler. Dort war sehr viel harte Arbeit dahinter. Ich bin stolz, dass ich mutig war, den Schritt in die USA zu machen.
- 45:35Viele machen, natürlich hat es auch zehn Ausreden gegeben, warum ich es nicht hätte machen sollen. Dann auch jetzt mit dieser Selbstständigkeit die Schritte machen, dranbleiben, die Konstanz herzubekommen, das sind schon alles Sachen, die mich stolz machen. Je nachdem, wann der Podcast jetzt rauskommt, bist du nicht mehr bei Niki nachgestellt, sondern hast dich jetzt komplett selbstständig gemacht.
- 46:05In welchem Bereich und was machst du alles? Was kann man von dir bekommen, abgesehen von richtig geilen Podcast-Folgen? Ja, eben den Podcast, den werde ich natürlich als Herzensprojekt weiter führen. Wenn du mich fragst, was kannst du von mir bekommen, dann ist es das, was wir jetzt besprochen haben. Du hast von mir Umsetzung bekommen. Umsetzung in Form von gesunden Gewohnheiten, Routinen, in diesen Lebensbereichen eben Bewegung, Ernährung, Regeneration, Erholung, was auch immer wichtig ist.
- 46:35Vielleicht auch irgendwelche Mindset-Themen, die du besser umsetzen willst. Und in dieser Hinsicht arbeite ich mit Privatpersonen, damit wir dort, wie ich es vorhin gesagt habe, Klarheit bekommen, dass wir einen klaren und cleveren Implementierungsplan haben, einen Aktionsplan. Dass wir auch ein Commitment schaffen, das ist ein sehr interessantes Tool, so ein Commitment.
- 46:57Verträge, die darum gehen, wie identifizieren du dich als Mensch, damit die Handlungen, die daraus folgen, ganz natürlich und normal sind. Damit es nichts mehr mit Disziplin und Motivation zu tun hat. Disziplin und Motivation, das sind gleich zwei gute Werte. Was ist der grosse Unterschied zwischen Disziplin und Motivation?
- 47:19Für mich sind beides in diesem Sinne Mythen. Das sind Emotionen, die kommen und gehen. Motivation, die kommt und geht. Und auch Disziplin. Disziplin ist für mich mehr eine Entscheidung. Und Motivation ist mehr ein Gefühl.
- 47:37Aber beide dürfen wir nicht überbewerten. Dass wir das Gefühl haben müssen, dass wir so diszipliniert sein müssen. Und dass wir das so hart durchziehen müssen. Disziplin ist für mich immer so ein Kampf. Dass du etwas durchziehen musst, das du gar nicht so richtig fühlst. Und dort finde ich, dass wir ein Level höher gehen. Zu unserer Identität. Wie identifizieren wir uns als Mensch? Damit die Handlungen nicht viel mit
- 48:04Motivation und diese... Wenn ich mich als Fussballer identifiziere, das mache ich auch immer noch, dann ist es für mich normal, dass ich dreimal in der Woche mit der Mannschaft trainiere, gehe noch einmal ins Gym und am Samstag habe ich mein Match. Ob es draussen regnet oder Schnee hat oder ob die Sonne scheint, ist völlig irrelevant, weil ich habe meine Identität als Fussballer, meine Identität als Eispader. Als Beispiel, wenn ich sage, das Eispaden, das
- 48:30es gibt mir etwas in meinem Leben, ich identifiziere mich als Eispader, dann ist es für mich nur normal, dass ich jeden Tag gehe Eispaden. Dann hat das nichts damit zu tun, wie ich mich am Morgen gerade fühle. Es ist Teil von meinem Sein, von meinem Wesen, es ist in meiner Tagesroutine implementiert und dort herzukommen, ist...
- 48:52Selber ist das auch möglich, wenn man sich in einem ruhigen Moment ein Schaumbad rauslässt oder in einem ruhigen Moment auf einer Parkbank sitzt. Aber vielfach kann es auch helfen, wenn man einen Sparringpartner in dieser Hinsicht hat. 100%ig, ja. Z.B. mit dir, mit mir, mit dem besten Kollegen oder der besten Kollegin, um dort noch etwas mehr Verbindlichkeit zu kreieren. Ich bin mir nicht sicher, wer es gesagt hat, aber ich kann es im Kopf, es wäre Anthony Robbins gewesen, der gesagt hat,
- 49:18Die grösste oder stärkste treibende Kraft im menschlichen Wesen ist, wie wir uns identifizieren. Das Beispiel hat er mit einem Raucher gemacht. Einer, der sagt, er rauche seit zwei Tagen nicht mehr. Das ist immer noch ein Raucher. Er identifiziert sich als Raucher, der seit zwei Tagen nicht mehr raucht. Seine Tage sind gezählt. Er wird oder sie wird wieder anfangen zu rauchen.
- 49:46Solange du dich nicht identifizierst als «Ich bin kein Raucher, ich bin eine gesunde Person», wirst du automatisch wieder zurückkehren. Darum das, was du gesagt hast, Motivation, Disziplin gegenüber Identität, finde ich mega. Und ich glaube, es darf sich jeder richtig dick hinter die Ohren schreiben.
- 50:02Es ist ja auch nicht etwas, das neu ist in diesem Sinne. Auch dort besteht das Wissen, die Bücher bestehenden Atomic Habits und wie sie alle heissen. Auch wenn man Anthony Robbins zuhört, kommst du immer wieder auf diese Ebene. Aber auch dort geht es nicht darum, dass wir das Wissen nicht haben. Es geht darum, dass du heute Abend das Schaumbad rauslässt oder dass du morgen Morgen eine halbe Stunde auf der Parkbank einplanen kannst. Sonst machst du es dann wieder nicht. Würdest du die Sache
- 50:32Ist es gut, dass du sagst, einplanen. Würdest du diese Sachen wirklich in einen Kalender ... Ich habe für mich selber und auch mit den Leuten, die ich finde, macht es Sinn in der Zusammenarbeit, haben wir diesen Wochenplan, sieben mal 24 Stunden in ein Halbstundensegment unterteilt. Von fünf Uhr am Morgen bis nachts, Mitternacht, halb eins, whatever. Auch dort wieder, um das Verständnis zu bekommen, das Bewusstsein zu bekommen, wie mache ich meine Zeit?
- 51:01in dieser Woche anwenden und dort dann auch genau hergehen und sagen, okay, wenn ich das wirklich mal machen möchte, wenn ich mal auf einen längeren Spaziergang gehen möchte, oder wenn ich mal mich mit einem Blatt Papier in einem Zimmer einsperren möchte, ja, dann planst du es dir ein, weil das ist mal der erste Schritt.
- 51:18Das heißt, Sonntag von 2 bis 3 bin ich in diesem Zimmer. Mein Handy ist noch immer anders. Und ich schreibe mir dort auf, was auch immer rauskommt, um mehr Klarheit zu bekommen. Aber das Planen ist der erste Schritt. Und dann geht es natürlich auch wieder um die Umsetzung. Und ich sage nicht,
- 51:35einen vorgefertigten Wochenplan. Das ist ein guter Anhaltspunkt zum Starten, aber wenn dann das Leben spielt und das Chaos wird spielen und das Chaos wird kommen, dann nochmal sagen, jetzt habe ich vielleicht mal an einem Montag oben einen Blocker für Bewegung und jetzt geht das wirklich unter keinen Umständen. Vielleicht weil dir noch etwas Tragisches passiert ist, dann verschiebst du den auch mal, aber du löscht ihn nicht. Wenn du in deiner Woche, sieben Tage, sagst, drei, vier Mal möchte ich vielleicht bewegen,
- 52:05Wenn ich am Montag nicht arbeite, habe ich immer noch sechs Tage, um mich dreimal zu bewegen. Dann schaue ich, dass ich meine anderen Zeitblocker so arrangieren kann, dass ich es dann auch umsetzen kann. Wir sind es uns schuldig, dass wir uns so gut um uns kümmern. Sonst wird es sehr schwierig, die Sachen umzusetzen, unser Leben so zu leben, wie wir uns das vorstellen.
- 52:31Die Story hast du vielleicht auch schon gehört, oder? Oder ein Ernährungsberater hat mir die mal erzählt, wo er sagt, die Körper und dein Geist sind das einzige Auto, das du je fährst in deinem Leben. Wie gut du an diesem Auto schaust, wie du es pützt, wie du siehst, dass die Reifen die richtigen sind, wie du am Auto ab und zu mal eine Pause gibst, aber wie du es auch ölen darfst, damit du es dann auch mal im sechsten, siebten Gang drücken kannst, weil für das ist es gemacht. Unser Körper und unser Geist sind ja zum Belasten da.
- 52:59Es muss auch durch eine gewisse Balance sein. Ja, 100%ig. Unser Körper und Geist ist gemacht für Belastung. Und das, was uns immer mehr kippt, ist nicht zu belasten. Immer das «Dahersäuchen», das «Vegetieren». Das macht uns viel mehr kaputt, anstatt die Belastung.
- 53:22Absolut. Das sind wir eben beim Punkt von vorher, wie wir in den passiven Modus reinkommen, eben wenn wir uns ständig lassen berisseln und ein wenig dort wieder Gankodopamin abholen. Und es geht uns ja eigentlich ein wenig gut und wir sind schön in unserer Komfortzone drin,
- 53:38Die Komfortzone ist schön und recht. Ich sage nicht, dass du von deinen 24 Stunden, 22 Stunden ausserhalb dieser Komfortzone sein musst. Klar. Dort musst du auch immer wieder mal zusammen zurückgehen, damit du dich erholen kannst. Aber wir müssen uns immer mal wieder etwas zwingen,
- 53:54zu lieb mit uns sein. Die Selbstliebe finde ich mega wichtig und ist ein zentraler Punkt auch in meinem Leben, so wie ich mich um mich selber kümmere, wie ich eben meine Routinen in meinem Leben implementiere, weil ich muss mich um mich selbst kümmern, das will ich auch.
- 54:09Aber ich darf die Selbstliebe niemals missbrauchen, um passiv zu werden und auf der Couch zu liegen und fett zu werden. Weil ich schaue jetzt zehn Jahre zurück und denke mir so, «Fuck, wie hat das passieren können?» Und dann schaust du zehn Jahre zurück und merkst, «Ah, okay, jetzt weiss ich, wie das passiert ist, weil ich dort nicht die Dringlichkeit bekommen habe, um mit der Aktion hineinzulaufen.» Und dir käme es dann weh?
- 54:34Und dann ist es halt nochmal, also auch in 10 Jahren ist noch nichts zu spät, aber es ist einfach sehr, sehr schade, dass du die 10 Jahre so verschenkt oder vergeudet hast und dann tut es umso mehr weh. Darum, warum nicht heute mal ein bisschen ruhiger und genauer heranschauen, um zu sagen, da gibt es schon noch das eine oder andere, was ich glaube, noch möchte ich machen, ohne dass wir dem Selbstoptimierungswahn verfallen, wo es nur noch schwarz oder weiss gibt. Für mich sind 85%
- 55:04auf dem richtigen Weg zu sein, ist wunderbar. Sei das bei Bewegung, Ernährung. Weil den grossen Benefit hast du über die nächsten 10, 20, 30, 40 Jahre. Vor allem in dem Alter, in dem wir sind. Auch wenn wir schon ein wenig Falten haben, wir beide auf den Stirn, so weh wie es tut. Aber wir haben den grossen Benefit. Wir haben viele Lachfalten. Ja, das sage ich auch. Das sage ich auch, 100 Prozent.
- 55:26Ich schäme mich nicht. Ich habe lange Probleme damit. Ja, mega. Ja, ich habe diese Faltdose seit ich 14 oder 15 bin.
- 55:35Was hast du für einen Jahrgang? 90er. Okay. Das habe ich schon sehr früh bekommen. Ich habe sogar mal eine Zeit, als ich meine Haare runter gestreckt habe. Wirklich? Um sie zu verdecken? Aber nein, das gehört dazu. Ich sage auch, ich überlege immer so viel in meinem Leben. Ich bin so ein drastischer Denker. Darum sind wir hierher gekommen. Und ich lache zum Glück auch viel. Darum ist es völlig okay. Das ist viel besser so. Du startest jetzt in eine Selbstständigkeit. Wie fühlt sich das an? Mit welchem Gefühl gehst du in das Ganze?
- 56:04Es ist ein Statement, das mich schon seit Monaten, wenn nicht Jahren begleitet. Egal ob ich selbstständig bin oder im Angestelltenverhältnis. Ich werte das auch überhaupt nicht. Ich habe auch die Unternehmer nicht mehr hören, die sagen, Selbstständigkeit sei der einzige Weg zum Glück und damit ein gutes Leben.
- 56:25Aber das Statement, das mir immer hilft und mir auch jetzt hilft, ich bin genau dort, wo ich sein muss. Ich bin genau dort, wo ich sein muss. Mit all dem, was ich schon richtig gemacht habe in den letzten Jahren, mit all dem, was ich aber auch falsch gemacht habe, mit all dem, was vor mir liegt, was ich richtig machen werde, mit all dem, was ich aber auch falsch machen werde, mit all den Niederlagen, mit all den Momenten, in denen ich zweifle, ob es jetzt wirklich der richtige Moment war. Aber der richtige Moment kommt sowieso nie. Darum, wie fühlt es sich an,
- 56:54Oder der richtige Moment ist genau jetzt. Oder der richtige Moment. Aber dann weisst du, dass du auch immer im Nachhinein bist. Das ist auch wieder so eine Ausrede. Ich muss noch das und das zuerst abschliessen. Und das muss sich noch etwas anders verändern, bevor ich dann X mache. Darum, ich bin genau dort, wo ich sein muss. Und du bist genau dort, wo du sein musst. 100% richtig. Da zu connecten kannst du immer nur im Nachhinein.
- 57:21Was passiert ist und wieso Sachen passieren, das kannst du immer nur im Nachhinein machen. Manchmal passieren Sachen im Leben, die du dir nicht erklären kannst, wieso sie passieren. Und dann bist du vielleicht wütend, hässlich, enttäuscht.
- 57:36Und dann in einem Jahr, zwei, drei, vielleicht auch nur in fünf Monaten weisst du, das musste aus diesem und diesem Grund passieren. Und dann ist es genau richtig gewesen. Ich habe auch einmal über diesen Erfolg gesprochen. Wir leben vorwärts und verstehen erst rückwärts.
- 57:53Aber so ein gutes Statement, wo du sagst, das gibt mir wieder Ruhe. Ich muss nicht die nächsten 10 Schritte vor mir sehen. Aber das Bild vom Wald, das vernebelt ist. Du siehst einfach den nächsten Schritt, den du machen kannst. Das ist super, weil an diesem Punkt siehst du dann auch wieder den nächsten Schritt. Aber du musst den Schritt machen.
- 58:15Du musst es machen, du musst dir getrauen. Natürlich macht es mehr Sinn, wenn du vielleicht auch schon drei, vier Schritte voraus geplant hast. Also ich sage nicht dumm irgendetwas, dumm und naiv etwas hinein zu geben. Das ist nicht die Message hier. Aber mutig sein, um irgendwo dieses Urvertrauen zu haben. Es kommt schon gut, weil ich bin genau dort, wo ich sein muss. Auch wenn ich vielleicht heute das Gefühl habe, dass ich noch nicht ganz dort bin, wo ich sein müsste. Aber auch das hat seinen Grund.
- 58:44Im Moment ist es mehr in die Richtung, dass ich genau dort bin, wo ich sein muss. Aber das Gefühl hatte ich sicher auch in der Vergangenheit. Wenn du den Drang spürst, wieder etwas Neues zu kreieren, etwas Neues zu machen, bist du aber trotzdem in einer Struktur drin, die du in diesem Raum nicht hast. Dann denkst du, es fühlt sich nicht ganz so super an.
- 59:05Das Leben ist auch nicht dafür gemacht, um sich immer so super fühlen. Punkt. Und auch wenn wir dort ein bisschen bequem geworden sind und uns wünschen, dass es immer nur einfach und easy ist, es ist genau dafür gemacht, um durch diese Phase durchzugehen. Und dann irgendwann kommt schon ein Punkt, wo du nachher sagst, okay, ich habe niemals gedacht...
- 59:25Dass ich in einem Jahr hier sitze oder an diesen Punkt komme. Gleichzeitig kommt aber auch wieder das Gefühl, okay, jetzt geht es gleich wieder weiter. Wir sind auch Meister drin, ein Ziel erreicht. Und jetzt das nächste Grösse setzen. Und dann auch nie richtig im Moment drin leben.
- 59:42Und dort ist eine spannende Herausforderung, die uns das Leben bietet. Dann das nächste, wie kann man dich am besten unterstützen? Jetzt hast du ganz viele Inputs gegeben, wo andere Menschen sich unterstützen können. Mit deinem Knowledge, mit dem, was du jetzt gesagt hast. Wo vielleicht noch der eine die Funken gebraucht hat oder das eine der Werkzeuge in ihrem Rucksack. Aber wie kann man dich jetzt unterstützen?
- 1:00:08Für mich passt das so, ehrlich gesagt. Klar, du kannst auf meiner Webseite vorbeischauen und wenn es etwas dabei ist, wo du sagst, es wäre cool, das mal etwas näher zu erkunden, dann können wir mal persönlich unter vier Augen... Wie heisst deine Homepage? Michaelweber.swiss heisst die.
- 1:00:26Michael Weber, ah, hast du den Punkt Swiss genommen? Punkt Swiss, genau. Dort hast du alle Informationen, dort ist der direkte Weg, um mich zu erreichen. Wenn du mal in meinen Podcast willst, Michael Weber Podcast, es ist alles relativ easy verlinkt. Wie viele Folgen hast du jetzt schon gemacht? 54?
- 1:00:45Ja, ich habe meine Folgen dann teilt. Als Fussballer kann ich eine erste und eine zweite Halbzeit machen. Das heisst, mittlerweile bin ich weit über 50 Gespräche. Aber durch die Teilung in eine erste und eine zweite, habe ich schon über 100 Folgen oder Episoden. Wenn du bei mir aufs Profil gehst, kannst du eine Runde scrollen. Vielleicht findest du jemanden, den du interessant findest. Vielleicht hörst du auch weiterhin diesen Podcast, der ja wirklich mega Mehrwert bietet. Das ist auch für mich ein...
- 1:01:13Freude und Ehre bedient sein dürfen. Von dort her, eben, ich probiere, so viel wie möglich zu geben und ich bin davon überzeugt, irgendein in der anderen Form kommt dann auch irgendetwas zurück. Ja, unbedingt. Und ich glaube einfach an eine Sache, ich glaube, es hat für alle gepflegt.
- 1:01:31100%. Ich glaube, es hat für alle genug. Und das vielleicht als Tipp für Leute, die das Gefühl haben, sich selbstständig zu machen, oder das Gefühl haben, sie brauchen einen wichtigen Input. Es hat für alle genug. Und mit dem Gedanken,
- 1:01:51Wenn ich jetzt etwas mache oder zu diesem Erfolg, zu Geld, zu diesem Auto komme, dass ich es jemand anderem wegnehme, ist falsch. Das ist ein Traugschluss. Weil, wie gesagt, es hat für alle genug. Und darum haben wir in der Schweiz ein paar richtig coole Podcasts. Unter anderem deine. Und darum, geh reinhören. Es hat richtig coole Gäste drin gehabt. Es hat gerade von einer Neurowissenschaftlerin erzählt. Also, abartig interessant. Also geh unbedingt reinhören.
- 1:02:21Danke vielmals. Und ich sehe das auch so. Wir nehmen einander nichts weg. Das ist eine ganz andere Energie und Frequenz, auch wenn wir nicht in das Spirituelle hineingehen. Aber ich bin auch davon überzeugt, einfach so viel wie möglich zu geben.
- 1:02:44Loris Benito, einer der Nazis, ist Fussballer, der bei mir im Podcast war. Ich habe am Schluss immer so einen Satz oder was schreibst du auf dein Schild, wo Millionen von Leuten sehen, hast du vielleicht auch schon in einem anderen Podcast gehört, und der schreibt darauf, du bist einfach ein guter Mensch. Mhm.
- 1:03:00so einfach und so schwierig wie es ist, bist du einfach ein guter Mensch und gibst und lachst viel, auch wenn es Falten gibt. Und dann lebt sich das Leben einfach ein bisschen gesünder. Wenn wir Falten-Sammler werden, dann wären wir ganz weit vorne. Dann wären wir ganz weit vorne.
- 1:03:18Wenn das das Ziel ist, können wir definitiv die Zeit paraten. Kannst du nachher noch so ein Bild machen, wenn wir beide voll am Lachen sind? Nebeneinander so. Dann weisst du, das passt. Definitiv. Ich habe das Gefühl, ich schaue in mein eigenes Gesicht.
- 1:03:36Ich finde es herrlich. Ich darf es jetzt vornehmen, weil ich noch ein paar Fragen für dich habe, die du vielleicht relativ schnell beantworten kannst. Eigentlich wäre es eine sehr schnelle Vorrunde, aber teilweise geht es einfach etwas länger, um zu beantworten. Bei Yannick habe ich das mitbekommen, als ich die Episode gehört habe. Aber die Frage weiss ich nicht mehr, deshalb bin ich selber gespannt. Es ist immer etwas anders. Es sind immer etwas andere Fragen.
- 1:04:03So, bist du ready? Ich bin ready. You are ready, sehr gut. Was steht als nächstes auf deiner Bucketliste? Drei Wochen in die Ferien in Frankreich ans Meer. Oh, schön. Weisst du schon wo? Ja, Côte d'Azur. Drei Wochen mit der Frau. Ein kleines Apartment. Nochmals eine Auszeit, bevor es dann richtig geht. Wann kommt ihr? Gerade Anfang Juli. Anfang Juli, wunderschön.
- 1:04:32Ich glaube, wir haben noch etwas angeschaut. Wo in deinem Leben zögerst du noch ein bisschen? Der erste Impuls ist, im Moment zögere ich nicht. Im Moment bin ich wirklich in der Umsetzung. So unbescheiden, wie das klingt jetzt. Perfekt, sehr gut. Das letzte Buch, das dich wirklich gepackt hat.
- 1:04:55«4'000 Wochen», hat es geheiss. Oliver Berkman, glaube ich. Ja, es geht um die 4'000 Wochen, die wir auf dieser Welt haben. «The Five Regrets of the Dying» ist dort. Genau, weil es werden ja 28'000 Tage, oder?
- 1:05:11Ich bin Fussballer, nicht Mathematiker, darum 80 Jahre plus minus. In der Schweiz sind wir etwas weiter. Stimmt, ja. Okay, 4'000 Wochen muss ich mal... 4'000 Wochen auf dieser Welt, ja. Sehr spannend. Dann, deine persönliche Superkraft? Fokus. Mhm, Fokus. Gut. Worst Advice, den du je bekommen hast?
- 1:05:41mach einfach das, was du gerne machst. Wieso ist das das Schlimmste? Ja, eben, weil du hörst manchmal auf Sachen, wo du das Gefühl hast, ah, jetzt ist das wieder interessant und kommst von einem Bereich ins nächste wieder, bist nie konstant und findest es auch nie wirklich richtig raus. Dann hörst du wieder einfach vom nächsten...
- 1:06:01shiny Objects ablenken lassen. Dann ist die Superkraft-Focus nicht wirklich da, obwohl sie so sein sollte. Darum, mach einfach immer nur das, woran du Freude hast. Wir müssen manchmal auch ein wenig strugglen, weil dort liegt noch einiges Potential begraben.
- 1:06:20Ja, definitiv. Sehr schön gesagt. Kaffee oder kalte Dusche? Kalte Dusche. Am Morgen? Ich habe mir jetzt sogar ein Luxus-Eisbad zu, wo ich wunderbar gerade ein Erd machen nach dem Aufstehen.
- 1:06:35Wie kalt ist das? 6 Grad. Ich könnte es auch noch etwas weiter runter kühlen, aber auch dort wieder ein Statement. Konstanz ist wichtiger als Intensität. Wie lange bleibst du drin? 3, 4, 5 Minuten.
- 1:06:53Mal 30, mal 45, mal richtig tief durchschnuppern und dann ist die Zeit wieder gut. Aber ich mache es einfach jeden Tag. Und dort ist dann der grosse Mehrwert begraben. Und der grosse Mehrwert eines Eispads, wo siehst du das? Oder was hat es mit dir gemacht?
- 1:07:09Für mich ist die Aktivierung am Morgen gerade, mentale Klarheit, aber auch sonst im Körper. Die Hormonausschüttung, Regeneration. Natürlich habe ich auch das aus dem Leistungssport als erstes kennengelernt. Die Warm-Kalt-Spielereien, die uns helfen können. Und darum bin ich sowohl körperlich wie auch geistig davon überzeugt, dass es etwas gibt. Okay, schön. Was heisst für dich Erfolg?
- 1:07:38Erfolg heisst am Morgen aufstehen und sich auf den Tag freuen können. Weil du einen grossen Teil mit Sachen verbringst, die einigermassen deinem Naturell entsprechen, wo deine Stärken zur Geltung kommen. Bei all dem Struggle, das dazugehört, dass du gleich am Ende des Tages sagen kannst, «Ich habe jetzt einen Tag von den 4000 Wochen, die ich hier habe, kann ich auf grün stellen, weil es geil war.» Das ist Erfolg.
- 1:08:09Wenn du mit irgendeinem Mann aus dieser Welt kurz Nachtessen gehen könntest und ihn oder sie alles fragen, wer wäre es?
- 1:08:19Roger Federer ist der erste, der mir in den Sinn kommt. Entweder bei dir oder bei mir sitzt er hoffentlich bald im Podcast. Dann kann ich ihn die Sachen fragen, die ich ihm sonst nachts gefragt hätte. Oder du, ich schicke dir dann Fragen, wenn er bei dir sitzt. Das kommt gut. Das finde ich sehr geil. Was ist deine Inspirationsquelle?
- 1:08:46Das Leben. Wenn du mit offenen Augen und Ohren durchs Leben gehst, dann siehst du so viele Leute wie dich und andere hier draussen, die ganz viele Sachen kreieren, die positive Energie in die Welt bringen. Und von dem kannst du dich nur inspirieren lassen und selber dann hoffentlich auch in einem oder anderen Moment in diese Richtung wirken. Und das Leben ist interessant und geil.
- 1:09:14Ich glaube, es ist pure Inspiration. So ist es. Definitiv. Und die letzte Frage frage ich jeden Gast, und zwar, was bedeutet für dich Momentum?
- 1:09:24Momentum bedeutet, in die Umsetzung zu kommen. So wie wir es heute zum einen oder anderen Mal besprochen haben. Momentum bedeutet, aus diesen kleinen Schritten, diesen kleinen Schneeball in eine Rolle zu bringen, wo dann irgendwann eine Lawine wird. Eine Lawine im positiven Sinn natürlich, für die Sachen in deinem Leben, die du umsetzen willst. Und auch dort ist es ein richtig gutes Gefühl, wo man natürlich so viel wie möglich will erleben. Und das bedeutet für mich das Wort.
- 1:09:52Megaschön. Danke vielmals. Danke vielmals für die Schnellführungen, die du mitgemacht hast. Schöne Antworten geliefert. Ich glaube, es ist immer sehr wichtig, dass es echt und authentisch ist. Merkt man bei dir aber extrem. Also, ich
- 1:10:09Ich hatte das Gefühl, dass wir mit vielen tollen Menschen sitzen dürfen, ihre Geschichten erfahren, ihre Weisheiten in der Welt oder in der Online-Welt umspreaden dürfen. Und da hatte ich das Gefühl, dass wir viele authentische Menschen kennenlernen dürfen. Du bist definitiv einer davon und mich hat es extrem gefreut, dass du heute hier warst.
- 1:10:33und ja, ich glaube, da werden noch ein paar coole Sachen passieren. Definitiv und gleichfalls. Danke nochmal für die Einladung, es war schon eine riesen Freude. Wir haben uns vorher noch nie gesehen im Leben und das sind dann schon auch so Sachen, wo du sagst, okay, das hätte irgendwie sein müssen, dass wir heute das Gespräch hatten und eben auch dort, ich freue mich auf alles, was die nächsten Monate und Jahre noch für dich bringen, für mich bringen und wenn es irgendwo etwas Gemeinsames ist,
- 1:11:03mal noch gibt, umso schöner. Und ja, danke vielmals. Da bin ich mir fast sicher. Und an dieser Stelle auch von meiner Seite nochmal danke vielmals, dass du dir diese Zeit genommen hast. Und von...
- 1:11:15Zofigen bist du, oder? Genau, Zofigen. Du bist hierher gekommen und mich hat es sehr gefreut, dich kennenzulernen. Du bist ein ganz cooler Typ, ein ganz cooler Mensch. Es ist sehr viel tiefer gegangen und man merkt, was du alles schon gemacht hast. Das Gespräch hat sehr inspirierend sein, deshalb danke vielmals für deine Zeit.
- 1:11:35Und natürlich auch danke euch. Aber bevor wir das machen, hast du noch etwas zu sagen für deine Kamera, für deine Leute, für deine Community? Sorry, ich habe schon wieder zu... Alles gut. Ja eben, danke dir und danke euch, dass ihr hier eingeschaltet habt. Wenn es euch heute gelungen ist, euch hier ein, zwei Punkte mit auf den Weg zu geben, dann ist das unsere Freude. Am Ende des Tages wissen ist nicht das Problem, sondern Umsetzung. Darum wünsche ich uns allen Umsetzung.
- 1:12:02Das war ein perfekter Schlusswort. Wir wünschen allen eine Umsetzung. Danke auch dir, dass du heute wieder zugesagt hast bei Momentum. Dein Podcast, der inspirierende Menschen, die wir heute definitiv wieder abdecken konnten, inspirierende Geschichten erzählt. Geht unbedingt auf www.michelweber.swiss
- 1:12:23Richtig gesagt. Herrle. Und checkt ihn im Podcast ab. Sehr, sehr viele Mehrwerte, die ihr dort abholen könnt. Und nochmal, geht in die Umsetzung. Ihr kennt das Game. Hier unten gibt es ein paar Knöpfchen. Einer ist zum Abonnieren, der andere ist zum Glocken anschalten. Ganz wichtig, dass ihr das macht. Für mich ist es ganz wichtig. Mir geben da ganz viel Herzblut in unser Projekt, in das Podcast-Projekt. Und mit jeder Glocke, die du drückst.
- 1:12:52Verpasst du keine Folge von dem Herrn, danke vielmals. Lass doch einen Kommentar noch da oder schreib an, wer diese Folge unbedingt hören sollte. Danke und alles Gute. Tschüss.