Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Ansturm auf den Flughafen
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- Music. Nach dem schrecklichen Fahrradunfall in Volksdorf. Weitere Themen auf dem Hamburger Flughafen wird es voll. Bei Hamburg Wasser steht eine wichtige Entscheidung an. Und Peter Tschentscher gibt schon wieder den Udo Lindenberg. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Platz 3. Nach Bluttat in hoher Luft Verletzte aus Krankenhaus entlassen. Auf Platz 2. Einmalige Chance. S-Bahn verlost Reeperbahn-Schild. Und auf Platz 1, Kind stirbt bei Unfall, Spendensumme für Familie steigt rasant. Das waren, das sind die Top 3 auf Abendblatt.de. Natürlich wurde an den langen Tischen beim Mathie mal am Dienstag im Rathaus vor allem über die große Politik diskutiert. Kein Wunder, war doch kurz vorher die Rekordverschuldung bekannt geworden, die CDU, CSU und SPD für Deutschland planen. Aber auch ein eher kleines Thema sorgte für Gesprächsstoff. Der Gruß, mit dem Peter Tschentscher seinen Sieg bei der Bürgerschaftswahl gefeiert und den sich der Bürgermeister von Udo Lindenberg abgeguckt hat. Wir erinnern uns, mit gespreizter Hand winkte Tschentscher am Sonntag von der Bühne der Markthalle, in der die SPD ihren Erfolg beging, um in Udo-Manier zu sagen, keine Panik, alles wird gut. Und das ist nicht das Einzige, was sich Tschentscher von dem Musiker abgeguckt hat. Beim Matthiemal beendete er seine Rede, nämlich wie folgt, ich zitiere, Am heutigen Matthiemal nehmen Vertreterinnen und Vertreter aus über 60 verschiedenen Staaten teil, darunter alle Mitgliedsländer der Europäischen Union. Von guten Partnern und Freunden umgeben zu sein, gibt uns in schweren Zeiten die Zuversicht, dass wir in und mit Europa stark sind, stärker als die Zeit. Zitat Ende. Und gemerkt, stärker als die Zeit ist einer der großen Hits von Udo, den Lindenberg-Fan Schentscher natürlich kennt. Und der tatsächlich sehr gut in die heutige Zeit passt, in der Europa zusammenrücken muss. Heißt es doch im Text, ich zitiere, unsere Familie, kannst du sicher sein, das bleibt. Denn wir sind stärker als der Tod und die Zeit, ewiges Band, das nie zerreißt. Zu den anderen Themen des Tages. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub, kurz ADFC Hamburg, veranstaltet am Freitag um 16 Uhr eine Mahnwache für den sieben Jahre alten Jungen, der am Dienstagmorgen bei einem schrecklichen Verkehrsunfall in Volksdorf ums Leben gekommen ist. Er war auf seinem Fahrrad von einem Müllwagen überrollt worden. Die Mahnwache wird am Ort des Unfalls auf der Kreuzung Stregweg-Horst-Logge stattfinden und etwa 30 Minuten dauern. Neben einem Wortbeitrag eines ADFC-Vertreters ist das Aufstellen eines sogenannten Ghostbikes geplant. Dabei handelt es sich um ein weiß gestrichenes Fahrrad als Mahnmal für im Straßenverkehr tödlich verunglückte Radfahrer. Seit Monaten macht Hamburg Wasser negative Schlagzeilen. Erst musste das Unternehmen einräumen, dass beim Klärschlamm-Projekt Vera 2 die Kosten von 200 auf rund 300 Millionen Euro oder mehr steigen. Dann wurde ein Zerwürfnis zwischen den beiden Geschäftsführern Ingo Hannemann und Gesine Strohmeier bekannt. Und schließlich erhob Geschäftsführer Hannemann vergangene Woche in einer Mail an den Aufsichtsrat schwere Vorwürfe gegen seine Kollegin und den Aufsichtsratsvorsitzenden und Umweltstaatsrat Anselm Spandl und kündigte an, seinen am Jahresende auslaufenden Vertrag nicht mehr verlängern zu wollen. Nun will der Aufsichtsrat offenbar die Reißleine ziehen. Bei einer Sitzung des Kontrollgremiums am Morgen Donnerstag wird die für Hamburg Wasser verantwortliche Umweltbehörde offenbar klar machen, dass nun beide Geschäftsführer das Unternehmen verlassen sollen. Auch Strohmeiers Vertrag läuft zum Jahresende aus. Ziel ist es nach Arbeitsinformationen, sich mit Hannemann und Strohmeier zügig auf die Konditionen ihres vorzeitigen Abgangs zu einigen und zunächst eine Übergangsleitung für den städtischen Wasserversorger zu installieren. Danach soll über ein Findungsverfahren eine neue Geschäßführung installiert werden. Wenn am Freitagmittag die Heeren beginnen, wird es am Flughafen Hamburg wieder voll. Traditionell nutzen viele Familien bereits den letzten Schultag zum Start in den Urlaub. Man erwarte mehr als 40.000 an- und abreisende Passagiere sowie rund 150 Starts und ebenso viele Landungen, teilte Hamburg Airport heute mit. Für den kommenden Sonntag wird mit ähnlichen Zahlen gerechnet. Der Flughafen empfiehlt deshalb, rund zwei Stunden vor dem Abflug in den Terminal zu sein. Wer mit der S-Bahn anreisen möchte, muss aufpassen. Von diesem Sonnabend an bis zum Ende der Ferien am 23. März fahren auf der Linie S1 zwischen Hasselbrook und Barmbeck wegen Gleisbauarbeiten Busse statt S-Bahn. Von außen sieht auf den ersten Blick aus alles wie immer. Alles wie immer aus, so muss es heißen. Wenn dann nicht diese weißen DIN A4-Zettel im Schaufenster kleben würden. Wir sagen Danke, wir schließen. Es steht darauf, dazu zwei Jahreszahlen 1995 bis 2025. Das ist sehr reduziert, die Geschichte von Volker Hartmann und seinem Lebenstraum. Ziemlich genau vor 30 Jahren hat der Hamburger sein exklusives Einrichtungsgeschäft am Rand der Innenstadt eröffnet, Skala Wohnen. Jetzt schließt er den Laden in der Nähe des Marmals St. Nikolai. Und nein, das tut er nicht, weil er wirtschaftlich unter Druck steht, sondern, das sagt der 67-Jährige, der Mietvertrag ist im vergangenen Herbst ausgelaufen und ich habe die Entscheidung getroffen, dass ich für diese Miete nicht mehr arbeiten will. Das war's für heute mit den Hamburg News. Mehr Podcasts des Hamburger Abends finden Sie unter www.abendblatt.de slash podcast, was sonst. Und wir hören uns morgen wieder mit den Hamburg News um 17 Uhr. Bis dahin, tschüss. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast. Musik.