Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / Podcast #123 - Felix Krafft: Der Mann hinter dem Trommel Talk
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- Herzlich Willkommen zum Schlagabtausch, eurem Schlagzeugmagazin im Podcast-Format. Heute mit Pleiten und Podcastern unter sich. Los geht's! Ihr hört Schlagabtausch, der Podcast für alle Schlagzeugbegeisterten. Wir sind Dirk Brandt und Timo Ickenroth. Mit Tipps und Hacks und dem Allerneuesten aus der Schlagzeug- und Percussion-Szene. Viel Spaß beim Hören. Liebe Community, ich begrüße euch sehr herzlich zum 123. Schlagabtausch-Podcast Wodcast mit meiner Person Timo Rickenroth und meinem lieben Freund und mittlerweile schon wachem Dirk Brandt. Hallo Dirk. Schönen guten Morgen ihr Lieben da draußen. Ja Mensch Timo, das war eine neue Community, das hast du glaube ich zum ersten Mal beim guten Morgen gesagt. Aber was ganz anderes ihr Lieben, was ist denn da los da draußen bei euch? Was ist denn da los? Der Timo hat es ja schon gesagt, Pleiten, Pech und ohne Trommel. Mir fiel jetzt gar nichts anderes ein. Ich habe Community gesagt, weil ich habe das so häufig geschrieben in der letzten halben Stunde. Ich kann keine anderen Wörter mehr kenne. Denn wir müssen reden. Wir müssen reden, liebe Leute. Wir müssen reden. Wir haben zu reden. Denn heute ich muss überlegen, wir reden nicht mehr immer vorher auf, logischerweise. Heute, wenn ihr das hört, ist vielleicht am Donnerstagabend der 18. September oder vielleicht der 19. Also der Freitag, der 19. September. Und normalerweise wären Dirk und ich jetzt vielleicht bei Gott ist das kompliziert in Zukunft zu denken. Wir wären vielleicht unterwegs nach Nürnberg, um dort ein Drum-Event der speziellen Extraklasse zu machen. Aber gestern mussten wir leider entscheiden, zusammen mit Musikklier, wo das ganze Event hätte stattfinden sollen, dass wir es so nicht durchführen können, weil, und jetzt seid ihr nämlich lieber gefragt, liebe Community. Es ließen sich zu wenig Leute dazu mobilisieren. Und es war musikliert dann einfach auch zu riskant, dort muss man ehrlicherweise sagen, in das finanzielle Risiko zu gehen und das Ganze so durchzuführen, wie es eigentlich geplant war. Und deswegen haben wir gesagt, okay, abgespeckt macht auch keinen Sinn. Dann müssen wir es leider komplett einfach sausen lassen. Und jetzt ist nämlich die Frage, woran hat es gelegen? Woran liegt es, dass so ein Event nicht den Anklang findet, den wir eigentlich bedachten, das ist das geilste Event ever, wo wir eigentlich damit gerechnet haben, dass wir uns vor Anmeldung überhaupt nicht retten können. Aber was ist los? Was ist los? Und da haben wir natürlich schon überlegt, woran könnte es liegen? Und ich habe dem Dirk jetzt quasi einfach mal wieder abgeschnitten. Aber ich beende jetzt einfach den Satz mal. Und Dirk, was möchtest du uns Wichtiges mitteilen? Dass wir erst den Rundown machen. Ach so, okay. Hier kommt er. Ihr habt es schon mitbekommen, wir müssen heute leider erstmal über unser abgesagtes Drum-Event bei Musik Clear sprechen. Außerdem haben wir etwas nachzuarbeiten von unserem Lückenbüßer-Podcast 122. Aber ich verspreche euch, heute haben wir wieder einen echten Interviewgast hier bei uns im Schlagabtausch. Und zwar den Felix Kraft, unser Podcast-Kollege vom Drommel Talk. Der wird hier richtig mal wieder Rede und Antwort stehen und ist zum ersten Mal selbst Gast in einem Podcast. Also auch für ihn Premiere, das Ganze mal aus der anderen Sicht heraus zu sehen. Und dann haben wir eigentlich gar nicht mehr so viel, denn wir haben jetzt am Anfang schon so viel zu tun und zu besprechen. Das heißt, dann kommt noch die Empfehlung der Woche und that's it. Ab geht die Post. Music. So, kommen wir mal zurück zum Thema Nürnberg, Musikklier und unsere Absage, das Event nicht durchzuführen. Und wir hatten einen Zoom-Talk mit den Kolleginnen und Kollegen von Musikklier und haben dann, wie gesagt, gemeinsam entschieden, das können wir so nicht machen. Die Frage ist natürlich jetzt, und da seid ihr gefragt, warum können wir es nicht machen, sondern was war los, dass wir so wenig Leute von der Couch hochbekommen haben? Und da haben wir jetzt schon mal einfach ein paar Gedanken gehabt. Lag es am Tag? Es war eigentlich geplant für einen Samstag um 16 Uhr. In Bayern sind die Ferien, glaube ich, gerade zu Ende dann. Das heißt, kam die Info erst gar nicht an in der Metropolregion Nürnberg. Ist der Tag vielleicht doof, als es an Samstag 16 Uhr ist. Das heißt, ich weiß es ja von meinem Sohn, viele Kids haben dann auch Fußballspiele. Viele Eltern sind dann auch mit natürlich darin involviert, weil die fahren müssen. Es sind selbst Bundesligaspiele. Das ist vielleicht spannender für euch. Das kann ich mir eigentlich gar nicht vorstellen. Kann man nicht vorstellen. Also der Türk vor allem kann sich das nicht vorstellen. Nein, ich kann mir das so mit dir nicht vorstellen. Lag es also am Tag oder lag es an der Uhrzeit oder lag es an der Jahreszeit oder liegt es vielleicht daran, dass die Themen für euch nicht so interessant vorgekommen sind? Oder habt ihr vielleicht gedacht, dass wir nur einen Podcast da veranstalten würden? Weil das ist natürlich auch, was wir gehört haben von einem Podcast. Ach ja, falls ich den nicht kann, dann kann ich mir den ja anhören. Und ganz wichtig, es sind immer so viele Leute da draußen am Meckern, es passieren keine Veranstaltungen oder dies oder jenes. Und jetzt fragen wir uns natürlich, wir machen etwas oder wollen euch etwas Gutes tun. Wir haben sogar geübt, ich bin sogar am Üben dran gewesen. Unfassbar, das will was heißen. Das will was heißen. Ganz mal Cut-Off-Topic dazu. Ja. Du hast ja geübt. Benutzt du verdammt viel dein mittleres Hängetrock? Mein mittleres? Ja, da fängt eigentlich mein Schlagzeug an. Tom 1. Wenn man das jetzt hier sieht, das ist jetzt Tom 3. Das ist Tom 2. Und da ist jetzt, wo meine Hand ist, ist Tom 1. Boah, das ist geil, das geht sogar. Tom 1? Tom 2? Also für alle, die nur hören, der zeigt gerade auf sein Schlagzeug im Rücken über die Kamera. Es ist grandios. Es ist grandios. Und für alle, die es nicht sehen können, Das mittlere Hängetom sieht verdammt abgeranzt aus, also das Fell. Und die anderen Fälle sehen quasi unbenutzt aus. Und ich frage mich jetzt, ob das nur der Lichteinfall ist, weil man einfach da die Stickabdrücke sieht. Oder ob der wirklich so viel einfach dieses Tom benutzt. Nein, ich übe halt hauptsächlich mit Tom 1. Nee, aber jetzt ohne Schein, das ist jetzt wirklich auf dick. Also, wenn ich Filz am Schlagzeug erkläre, Ich gehe immer von Tom 1 und Tom 3 aus. Wenn man jetzt so im Uhrzeigersinn denkt, ist das immer so, ich lege alle Filz für Tom 1 und Tom 3 auf, weil das ist das, wenn ich woanders Schlagzeug spiele, das hat jeder. Jeder hat einen Hängetom und einen Standtom. Und daher ist alle Filz, ich schreibe das gar nicht für die anderen auf, sondern eigentlich nur für 1 und 3, weil das ist das, was eigentlich jeder haben sollte, sage ich mal so. Und von daher ist, wenn ich Filz oder Akzente oder Melodien auf Schlagzeug verlegge, ist es immer bei mir, Tom 1 und Tom 3. Und Tom 1 ist wirklich viel benutzt bei mir, könnte man jetzt so sagen. Das ist völlig off-topic, gleich habe ich völlig rausgebracht. Also ich habe extra ganz viel mit Tom 1 geübt. Wenn ihr es nur hört, schaut euch bitte mal auch in den Wodcast rein, denn dann sieht man, warum ich das anspreche. Das sieht echt grandios aus. Das sieht aus, als wären die anderen Fälle komplett neu und nur das mittlere Tom wäre ordentlich benutzt. Ja, aber das sieht auch wirklich so aus, als ob ich viel übe. das ist, äh das soll jetzt mal dahingestellt, ne ja doch, doch, doch. Nein, aber wirklich, wir haben jetzt zurück zum Thema, Dirk hat tatsächlich geübt. Genau, und das ist so, oder habt ihr vielleicht gedacht, dass wir gar nicht spielen, weil das ist natürlich auch so ein Ding, weil hier im Podcast, das spielen wir natürlich nicht, also wir haben wirklich Nummern vorbereitet, ich wollte was von Axis trommeln, ich hab Substick-Nummer wieder ungerade Taktarten alle geübt, damit ich die Sachen hintereinander kriege. Timo hat ein Medley aus den schönsten Jazz-Songs aller Zeiten gemacht. Ein Podpüree der Everqueens. Ich wollte erst noch singen dabei, hat er mir verboten. Also sings you all, da kommt das mit meiner westfälischen Stimme, mit dat und wat, das ist schon der Hammer gewesen. Das wäre der Hammer, hör mal, das wäre super gewesen. Also habt ihr vielleicht gedacht, dass wir gar nicht performen oder was ist es? Und wir sind natürlich jetzt so ein bisschen auf Fehlersuche, weil das Event ist zwar jetzt abgesagt, aber wir planen nach wie vor Musiklier und das muss ich auch den Jungs nochmal sagen, dem Axel, dem Lukas, dem Kevin. Die sind nach wie vor interessiert. Wir wollen es nächstes Jahr nochmal versuchen. Aber gehen jetzt so ein bisschen in die Fehlersuche. Was kann man besser machen? Was kann man besser machen? Oder was möchtet ihr denn haben? Gar nicht besser vielleicht, sondern einfach anders. Anders, anders. Was spricht also, was würde euch mehr ansprechen? Da geht es natürlich jetzt vor allem, ich meine erstmal allgemein an euch alle da draußen, aber vor allem natürlich erstmal aus den Leuten aus der Metropolrieko Nürnberg auch. Genau, genau. Was euch dazu bewogen hat, eben zu sagen, ich habe, ich sage mal, ganz doof, was Besseres heute vor. Oder ich bin vielleicht auch zu bequem. Man kann ja mal ehrlich zu sich selbst sein. Aber als allgemein, wir wollen das ja nicht nur bei Clear in Nürnberg durchführen, sondern wir würden es gerne schon etwas, sagen wir mal, öfter auch anbieten. Weil die Ideen sind da. Deswegen ruhig, ihr alle, fühlt euch bitte alle angesprochen zu schreiben. Was würdet ihr von so einem Event erwarten? Was würde euch reizen, da hinzugehen? Das interessiert uns jetzt brennend. Ja, und ich glaube, ein Punkt auch, da waren wir uns ja nicht sicher. Also Timo und ich hätten alles durchgezogen, auch mit zwei Zuschauern, meine und deine Oma. Das wäre auch egal gewesen. Ich hätte es auch nur für dich gemacht, Dirk. Genau, sehr schön, Timo. Ich nämlich auch für dich. Ich hätte auch nur für dich getrommelt. Aber die Frage ist, Das kenne ich ja von vielen Veranstaltern, das höre ich von vielen Veranstaltern, viele Tourneen werden abgesagt, viele Konzertveranstalter, gerade so kleine Kneipen, wirklich so wirklich urige kleine Kneipen von früher, die wirklich Jazz-Gigs, auch Pop-Gigs gemacht haben und sagen, wir können das nicht mehr finanzieren, es kommt keiner. Oder wir laden eine Band an, wir beten um Voranmeldung, um Kasse, darauf will ich eigentlich hinaus. Und es meldet sich keiner an und aus Angst, dass natürlich der Kostenapparat mit PA-Line, auch bei Musikklier, die hätten eine PA aufgebaut, die hätten extra einen Mischer nochmal für uns beide dahingestellt. Die hätten den Laden umstellen müssen wegen Stühle. Und deshalb möchte man eigentlich Voranmeldung haben. Und da sind die Leute sehr faul geworden, denke ich mal. Oder unentschlossen. Vorsichtig, vorsichtig. Vorsichtig, okay. Ich will das, das ist schwierig auszudrücken halt. Aber so ein bisschen denke ich mal, ich lasse mir das offen. Das ist heute so typisch ein bisschen, ich schaue mal. Und ich glaube sogar auch, dass am Samstag einfach so einige Leute noch vorbeigekommen wären. Einfach so, passt jetzt gerade doch, ich gehe mal hin, aber ich möchte mich vorher nicht anmelden. Weil was ich ja ganz toll finde vom Musiklier, die haben ja sogar gesagt, pass mal auf, wir nehmen einen kleinen Obolus von 5 Euro, aber den könnt ihr direkt im Laden, zum Beispiel beim Kauf von einem Prommelstockpaar, direkt wieder gutschreiben lassen. Das finde ich zum Beispiel auch eine sehr coole Aktion, während hin natürlich einige Dinge, das will ich jetzt auch nicht vergleichen, irgendwie zum Beispiel andere Sachen jetzt irgendwie... Wo man weiß, da sind begrenzte Plätze, da meldet man sich für an, aber die wesentlich hochpreisiger sind. Und daran ist für uns einfach für wichtig, für Timo und für mich einfach zu wissen, woran hat es hier liegen? Woran hat es hier liegen, richtig. Das heißt, wenn ihr eine Antwort habt oder ihr habt auch Vorschläge, wir nehmen jetzt auch gerne Vorschläge entgegen, wo ihr sagt, ja, ich kann mir vorstellen, zum Event zu gehen, wenn das und jenes passiert vielleicht. Genau. Auch zum Beispiel, was ich total cool gefunden hätte, ist der Wolfram Kellner von JBO, das ist ja die Party-Rockkapelle schlechthin, in Anführungszeichen hier gesetzt, was der einfach so erzählt hat, die sind auch schon so lange im Geschäft, die Storys, natürlich kann man die auch im Podcast hören, deshalb, wir hätten ihn ja auch aufgezeichnet komplett, das wäre auch für uns oder für mich Neuland, war darum um diese ganze Technik, die hätte ich mich gekümmert. Aber das fände ich sehr spannend, weil wir wollen ja auch direkt dann mit euch in eine Interaktion treten oder zum Beispiel mit Timo und ich, wir haben uns extra Unterrichtseinheiten auch für euch ausgedacht, das heißt, Ihr hättet Fragen stellen können, ihr hättet dem Wolfram, also mit interagieren, hättet uns fragen können, hör mal, wenn du das übst oder Dirk, wenn du deine Playbacks machst, wie machst du das oder beim Wolfram, wie sieht das live aus? Das heißt, ihr werdet mit eingebunden werden. Timo, du hast hier sogar noch ein riesiges Drum-Quiz. Was braucht ihr oder was erwartet ihr von so einem Event? Wann sagt ihr, boah, da muss ich hin? Und das interessiert uns. Vielleicht noch dann, weil wir wollen es wirklich ja interaktiv haben, Aber es ist kein Muss, ihr müsst keine Frage stellen. Wir würden niemals, weil ich weiß selbst, wie unangenehm das ist, ich würde niemals einen ansprechen, ey, du sag mal was. Sondern es wäre immer eine Handmeldung, wenn sich jemand das überlegt hat, dass er gerne teilhaben möchte. Man kann es einfach nur als Beisitzer, sage ich mal, genießen. Man könnte aber auch aktiver Teil werden, indem man bei einem Quiz aktiv mitmacht oder eben eine Frage stellt und, und, und. Das heißt, jeder, egal wie die Mentalität eines Einzelnen ist, könnte was aus diesem Live-Spezial-Tram-Event mitnehmen. Also, haut in die Tasten. Gerne kommentiert unter unserem Vodcast auf YouTube oder schreibt uns, wenn es persönlicher sein soll und auch länger ausführlicher, gerne eine E-Mail an schlagabtauschpodcast at gmail.com. Wir sammeln das Ganze einmal. Wir werden jetzt einmal mal ein paar Wochen das auch sacken lassen. Genau. Und dann werden wir nochmal gemeinsam eruieren wir zwei. Was könnten wir jetzt neu machen? Eruieren, geiles. Habe ich heute Morgen nachgeschlagen. Komm, hast du nachgeguckt. Dann werden wir noch mal uns zusammen raufen, werden musikliert, das Ganze noch mal neu präsentieren und überlegen mit denen, was ist durchführbar und nicht. Und gehen es wirklich, wie Dirk auch schon mal sagte, noch mal anführen. Nächstes Jahr, der ist aufgeschoben, ist ja nicht aufgehoben. Und wir möchten auch, was sagen wir auch immer, wir möchten dazulernen und wir machen es auch für euch da draußen. Genau. Also, bitte meldet euch und schreibt einfach mal eure Ideen, die wir sammeln können und dann auswerten können. Fänden wir cool oder einfach ein Warum? Ja, weshalb, wieso? Und ganz wichtig für alle Konzerte, ey, unterstützt Live-Events, Live-Konzerte und besonders nicht nur die großen, wo ihr echt viel Geld bezahlt. Weil ich weiß, dass die Live-Industrie gerade mit kleinen Bands, das ist echt nicht so einfach für kleinere Bands, irgendwie unterstützt. Gerade so Kneipen und geht da hin. Weil es sind ganz andere Preise, die ihr da zahlen müsst, als wenn ihr jetzt zu Adele, Rod Stewart oder sonst irgendwo hingeht. Von daher unterstützt Live-Musik. Finde ich ganz, ganz wichtig. Weil ihr seid selber Musiker und ihr wollt doch auch, dass Leute zu euren Konzerten hingehen. Also runter vom Sofa, raus in die Welt. Music. So, der Podcast wurde ja eingeleitet mit Pleiten und, und, und. So, letztes Mal, also unser vorheriger Wodcast-Podcast 122 mit dem Titel Die Lückenbüßer, war, wie ihr am Titel ja vielleicht auch schon gemerkt habt und ihr habt ihn ja wahrscheinlich auch gehört, etwas anders geplant, als er dann veröffentlicht wurde. Denn wir hatten ursprünglich ein Interview geplant mit Sebastian Lanzer vom Panzerballett und Martin Kubiker und, und, und, und, und. Sorry, die Death Metal Bands kann ich alle nicht aussprechen, aber ihr wisst Bescheid, wen ich meine. Das hat leider nicht ganz funktioniert, weil da gab es wirklich terminliche Dinge, die plötzlich und akut auch wichtiger waren, wo wir auch volles Verständnis für haben. Absolut. Deswegen mussten Dirk und ich spontan uns was überlegen. Aber wenn ich das richtig mitbekommen habe, unser Lückenbüßer Talk ist auch ganz gut bei euch angekommen. Angekommen. Der war aber wirklich sehr improvisiert. Wir saßen erst mal so hier und dachten, wow, okay. Was machen wir jetzt? Jetzt wird es knapp. Was tun wir jetzt? Man sieht das auch ein bisschen, weil wir haben ja gewartet darauf, dass der Sebastian dazukommt. Und man sieht am Anfang so, hinterher ist dann der Flow da, am Anfang sind wir jetzt so ein bisschen am Suchen. Was machen wir denn jetzt? Aber auch das fand ich eine sehr, sehr spannende Sache. Allerdings können Timo und ich euch schon mal bekannt geben, der Sebastian hat mir neue Termine gegeben. Wir sind dran und der Podcast wird rauskommen im November mit dem Interview von Sebastian Lanzer. Also wir haben jetzt mehrere Termine, wir koordinieren das gerade. Ich bin da dran mit dem Timo und Sebastian, das über einen Hut zu kriegen. Also das Interview kommt und ich freue mich sehr darauf, weil der Typ ist wirklich koordinationsmäßig. Ich finde, der ist unfassbar krass. Ich würde das gerne selber so gebacken kriegen, aber es funktioniert bei mir. Also überhaupt, ich meine, er ist ja besonders bekannt eben, wir haben vorher drüber gesprochen beim letzten Mal, als wir auf ihn gewartet haben, für seine Metal, Death Metal, Extreme Metal Sachen. Das ist ja Wahnsinn. Und, Dann habe ich aber auch in der Recherche Videos von ihm gefunden, wo er mit einem Jazz-Trio spielt, wo man denkt, der Typ spielt in seinem Leben nichts anderes als Jazz. Dann gucke ich mir das nächste Video an, wo ich denke, der Typ spielt in seinem Leben nichts anderes als Death Metal. Wahnsinn. Also so facettenreich wieder. Also Hut ab davon. Es wird ein mega Interview werden. Ja, ich freue mich mega drauf. An euch da drauf auch nochmal. Wenn ihr Fragen habt an den Sebastian, der Timo hat die Facebook-Gruppe oder natürlich an Schlagabtausch direkt schicken halt. Wenn ihr bestimmte Fragen vielleicht habt zu Panzerballett, weil da weiß selbst ich manchmal nicht, wie ich die Takte zählen soll. Und wenn ihr Fragen dazu habt, mailt uns die doch, lasst uns die zukommen, schreibt sie in der Facebook-Community, in der Gruppe. Oder auf Instagram. Oder auf Instagram, genau. Dann können wir sie nämlich weiterleiten. Also, im Anfang November ist das Interview geplant. Also, ihr habt noch ein bisschen Zeit, aber lieber jetzt schon mal den Aufruf, wenn ihr sagt, boah, das wollte ich schon immer den Sebastian fragen, weil das ist für mich wirklich, wie Timo es gerade schon gesagt hat, ein unheimlich. Facettenreicher und auch unheimlich technisch versierter Trommler, der doch seinesgleichen sucht, finde ich. Ich habe das jetzt auch ein bisschen weiter recherchiert, wo ich sagte, boah, da mache ich echt meinen Diener vor. Chapeau. Der Mann hat geübt. Der Mann hat geübt. Und zwar mehr als zehn Minuten am Tag. Ja. Davon ist zumindest ausgegeben. Wenn das nur zehn Minuten waren, dann höre ich sofort auf mit Schlagzeug spielen und keine Ahnung, mach was Sinnvolles in meinem Leben, so. Ich muss auch noch was klarstellen, weil ich habe ja dann über meinen Schüler berichtet, der eine wunderschöne Nummer ja spielen möchte. Und ich habe immer gesagt, es wäre Tante-Kaffeekanne. Nein. Aber no, es ist Anne-Kaffeekanne. Ja. Okay. Ich dachte, ich könnte mal heute einen raushauen. Da seht ihr mal, wie wichtig mir dieser Song war, dass ich meinen Titel richtig in Erinnerung hatte. Nein, es ist natürlich Anne-Kaffeekanne in einem Remix von Tim Bivink. Keine Ahnung, ich weiß immer noch nicht, wer das ausspricht. Aber tatsächlich, das hat mir auch ein Schüler gesagt. Das Lied kenne ich nicht. Ich kenne aber, und ich glaube, der meint das. Dann haben wir das hier auch gehört. Das fand ich aber, ich habe es dann jetzt zum ersten Mal auch gehört, das ist wirklich sehr spannend gewesen. Dieser Remake. Fand ich da also, oh. Es war herrlich. Ich habe das erst mal mit dem Schüler machen können. Der war doch diese Woche da. Yeah. Und ich habe ihm auch erzählt, dass er im Podcast nicht namentlich erwähnt wurde, aber zumindest in seiner Person. Und er war dann ganz heiß drauf, natürlich auch den Podcast zu hören. Super. Er hat sich auch gut angestellt. Also Respekt an der Stelle war mega. Haben wir sonst noch irgendwelche Pleiten gehabt? Bestimmt, aber... Noch irgendwas Erwähnenswertes? Ich überlege kurz. Das reicht aber jetzt. Das waren genug Schockmomente jetzt. Oh ja. In der letzten kurzen Zeit. Also von daher, man braucht dann nicht noch mehr. Also wie gesagt, das ist... Ja, aber manchmal kommt es anders, als man denkt. Das finde ich ist ein tatsächlich schöner Satz, der völlig zutrifft, weil das hätten wir beide so nicht erwartet. Aber wir lassen uns auch nicht unterkriegen davon. Nein, wir lassen uns nicht unterkriegen. Es geht weiter, weiter, weiter, weiter. Der Zug fährt nur nach vorne. Wie heißt der Song nochmal? Der Zug hat keine Bremse. Danke dafür. Man merkt, dass der Dirk öfter noch auf diversen Veranstaltungen spielt, so wie ich auch. Also der Zug hat keine Bremse und es geht nur nach vorne. In dem Sinne, genug Pleiten, hoffentlich für dieses Jahr oder für die nächsten 100 Podcast-Folgen, wäre schön. Schreibt uns, wenn irgendwas ist. Schreibt uns, wenn irgendwas ist. Das ist auch schön. Bam. Music. Wenn man in den letzten Jahren im deutschsprachigen Raum über das Schlagzeug-Podcast gestoppt ist, dann kann man an einem Namen nicht vorbeikommen. Felix Kraft vom Trommeltalk. Seit über 200 Folgen spricht Felix mit Kolleginnen und Kollegen aus der Szene über all das, was uns Trammer so bewegt. Was als spontane Idee in der Pandemie begann, ist heute eine feste Plattform für Austausch, Inspiration und Leidenschaft rund ums Trommel geworden. Doch wer ist eigentlich der Mann hinter dem Mikro? Wie sieht seine eigene Welt aus, auch abseits des Podcasts? Und was bringt ihn dazu, Woche für Woche mit viel Herzblut das Ganze weiterzuführen? Darüber sprechen wir jetzt mit Felix Kraft, dem Host, Schlagzeuger, Schlagzeuglehrer und Macher vom Trommeltalk. Viel Spaß. Interview ab. Liebe Hörende, liebe Zuschauende, heute haben wir, wie angekündigt, einen Gast mit an Bord, bei dem wir jetzt den Spieß mal umdrehen. Normalerweise ist er in der Position von Dirk und mir, denn der Felix Kraft ist, wie angekündigt und gesagt, und ihr kennt ihn sowieso alle vom Trommeltalk, Podcaster und wird heute mal in die Rolle des Interviewgastes von uns hinein befördert. Aber an dieser Stelle erst einmal einen wunderschönen guten Morgen an den Felix und natürlich auch an den Dirk. Hi ihr zwei. Guten Morgen, auch von mir. Hallo, ihr zwei. Vielen Dank, dass ich hier sein kann. Das freut mich wirklich sehr. Hallo, Felix. Lange überfällig. Ja, absolut. Schön, dass du dabei bist. Klasse. Wir durften ja auch schon bei dir Rede und Antwort stehen. Und da war es jetzt nun mal wirklich an der Zeit, auch mal endlich das Andersherum auch zu machen. Und lass uns direkt in die Vollen gehen. Ganz kurz nur, der Felix ist auch wie der Dirk eher nicht der frühe Vogel. Und ich habe beide überzeugen können, für mich schon quasi Mittagszeit hier das Ganze zu machen. Wir haben 9 Uhr an einem Dienstagvormittag und die zwei sehen aber topfit aus und ich glaube, da kann gar nichts schief gehen. Also wir legen direkt mal los. Lieber Felix, du bist ja Podcaster und du hast deutlich mehr Folgen noch als wir beide vom Schlagabtausch. Du bist bei weit über, und ich kann mich aber auch schon jetzt schon wieder irren, weil bei dir wächst die Zahl fast stündlich, bei weit über 150 Folgen. Lass mich dann gerne korrigieren gleich. Und machst das jetzt schon viele Jahre. Du hast in der Pandemie mit den ganzen Podcasten angefangen. Und deswegen einfach mal die Frage vielleicht, wie kamst du auf diese, ich sage jetzt mal Schnaps-Idee, einen Podcast zu machen? Und war das etwas, was du spontan entschieden hast? Oder hast du das schon länger in deinem Hinterkopf gehabt und wolltest es eh schon viele Jahre machen? Und das war eigentlich wie bei uns in der Pandemie dann. Jetzt hat man plötzlich die Zeit, das einfach mal auch anzugehen. Also wie war so bei dir der Startpunkt für das Ganze? Ja, das hat mehrere Gründe gehabt, um ehrlich zu sein. Und zwar war das natürlich in der Pandemie so, dass wir alle ein bisschen mehr Zeit hatten und nicht genau wussten, was wir machen können. Aber ich wollte eigentlich am Anfang keinen Podcast machen, obwohl ich leidenschaftlicher Podcast-Hörer bin. Und da das nahe lag, irgendwie auch einen Podcast zu machen, aber mein erstes Ansinnen war eigentlich, So Videos zu machen, das habe ich auch am Anfang gemacht, YouTube-Videos über unterschiedliche Schlagzeuge aus Deutschland, weil ich dachte, das wäre eigentlich mal ganz schön, die so ein bisschen zu porträtieren und das habe ich auch angefangen und habe dabei gemerkt, oh fuck, ist das viel Arbeit und habe dann auch schnell wieder damit aufgehört, diese Videos zu machen, weil ich habe dann auch da so Sachen reingeschnitten, habe versucht Konzertausschnitte zu finden, die Konzertausschnitte zu schneiden und so weiter. Man findet da noch einige Videos, das sind die allerersten Anfänge dieses Podcasts und habe dann gemerkt, dass das aber sehr gut ankommt mit dem Podcast, mit den Kollegen, die anzusprechen, die Kolleginnen und zu fragen, ob sie ein bisschen Lust hätten über das, was wir alle so lieben zu sprechen und habe dann gedacht, das wäre vielleicht eine gute Idee, zumindest mit dem Podcast weiterzumachen, weil das ist auch viel Aufwand, aber nicht ganz so viel Aufwand und ja, das läuft jetzt ganz gut. Mittlerweile sind es über 200 Folgen, knapp 250 Folgen, die ich habe. Jede Woche Donnerstag kommt eine dazu, immer um 19 Uhr. Und ja, so wächst das stetig an. Wahnsinn. Also das ist schon wirklich krass viel. Und da vielleicht mal eine Frage jetzt, weil es mich wirklich interessiert. Wenn du früher Videos gemacht hast und du hast dann Konzertausschnitte genommen, wie ist das überhaupt allgemein mit den Copyright-Rechten dann? Darf man einfach wirklich Konzertausschnitte rausschneiden, aus bestehenden Videos reinschneiden? Dann ist es nicht sogar wieder so eine rechtliche Krauzung auch gewesen, wie du dich einfach hineinbegeben hast und auch vielleicht gar nicht drüber nachgedacht hast und im Nachhinein dachtest, opa, vielleicht soll ich doch mal vorsichtig sein oder ist das etwas, was YouTube einfach sowieso zulässt und jeder darf, man kennt ja auch diese Memes, jeder nimmt ja dann, was weiß ich, es gibt ja Leute, die wirklich Memes auch wirklich professionell machen und einfach Videos dann nehmen und da eben Sachen rausschneiden. Wie ist das denn? Weißt du, hast du keine Ahnung, wie das rechtlich aussieht? Mittlerweile habe ich so ein bisschen mehr Ahnung, allerdings auch nur in Bezug auf den Podcast. Damals habe ich das so halb einfach gemacht. Ich kann das so machen, dass ich einfach die Kollegen frage, ob die mir was zur Verfügung stellen und ich das verwenden kann. Und wenn sie mir was gegeben haben, dann habe ich das genutzt. So mit dem Hintergedanken, wenn die mir das geben, dann ist das schon okay. Das wurde auch nie geclaimt von YouTube, außer bei einem Fall, das war super naiv, da hat ein Kollege ein Cover gespielt und das wurde natürlich sofort gesperrt von YouTube selber. Ansonsten, genau, sind das vor allem Ausschnitte von Soli, wo die Leute selber Sachen aufgenommen haben und das ist, glaube ich, nicht so ein großes Problem, weil das nicht irgendwie über GEMA oder so geschützt ist. Ja, weil die Urheberrechte dann auch nicht klar sind für YouTube wahrscheinlich. Beim Song ist ja klar, wenn das Cover ist, wird es direkt nicht gesperrt, aber in der Regel steht bei uns dann zum Beispiel, kann ich monetarisiert werden. Ganz wichtig, wir monetarisieren sowieso nicht. Nee, also es ist so klein. Das war auch, als ich das erste Mal da stand, da habe ich gedacht, ja, jetzt kann ich endlich Geld machen, das kann nicht hochgesetzt werden. War aber leider nicht der Fall. Ich glaube, das ist auch das, was viele, viele Leute immer glauben. Jetzt sind wir Podcaster, du hast 250 Folgen, da sind wir weit von entfernt. Wir sind irgendwie bei 120, 200, oh Gott, das wird bei 120 und ein paar zerquetschte. Und viele Leute denken jetzt, wir würden reich. Also bei uns ist es, kann ich ganz ehrlich sagen, gar nichts. Also gar nicht, wir zahlen eher drauf. Zeitlich gesehen, haben aber halt unheimlich Spaß daran. Und ich glaube, das ist auch noch mal, die Arbeit, die dahinter steckt, das ich glaube, das kapieren viele gar nicht. Die sehen, oh, die nehmen jetzt so ein bisschen auf, das war's dann halt. Nee, da gehört ja eine Menge mehr die ganze Recherche überhaupt dahinter. Dann auch diese Videos zu schneiden, wie du ja gerade selber gesagt hast, das ist unheimlich viel Arbeit und das unterschätzt man einfach gerne als Außenstehender, glaube ich. Ja, was war denn für dich dann die größte Herausforderung in Anfangszeit? Ich meine, nehme an, du hast jetzt die Videos ja schon wieder, sagen wir mal, beiseite geschoben. Okay, du bist schon den Schritt weiter für dich im Kopf. Ich mache die Videos, oh Gott, das ist echt viel Aufwand. Ich mache jetzt in Anführungszeichen nur Audio, also den Podcast. Was war da für dich die größte Herausforderung am Anfang? Ich meine, du bist ja, glaube ich, auch, du kannst dich auch wieder gerne korrigieren, auch gelernter Tontechniker, oder? Oder hast du zumindest damit einiges am Hut gehabt, auch vorher schon? Du bist natürlich Drummer sowieso. War dann die Herausforderung, die Technik dahinter oder die Leute zu kriegen oder die Kontakte herzustellen? Wie war das für dich am Anfang? Die größte Herausforderung war tatsächlich am Anfang die Kontakte herzustellen. Also vor allem zu den, ich sag mal, renommierteren und bekannteren Leuten aus unserer Branche. Da geht es mir anders als euch beiden, dass ich da nicht vorher schon so drin war und so viele Leute kannte. Die ganze Sache mit der Technik war eigentlich nicht so ein großes Problem, weil wie du schon richtig gesagt hast, auch Tontechnik mache ich sehr viel, auch bis heute noch, das ist ein großes Standbein von mir, was ich so beruflich mache und das habe ich ganz gut eigentlich im Griff gehabt, da habe ich auch viel gelernt noch während der ganzen Zeit, wie man das schneller und besser umsetzen kann, aber da hatte ich nicht so große Sorge. Aber überhaupt die Leute anzusprechen, das war eine Herausforderung, weil ich auch dachte, da kommt so ein Heinzel aus Köln, den keiner kennt und fragt einfach mal an, sag mal, hättest du nicht Lust, dass ich mit dir ein Interview mache? Und das war für mich ein bisschen komisch und schwierig am Anfang. Mittlerweile ist das nicht mehr so, weil ich mittlerweile auch viele Leute kenne. Aber am Anfang war das schon ganz schön komisch. Vielleicht so eine Geschichte, die relativ am Anfang auch war, war mit Bertram Engel. Wo ich überhaupt keine Informationen zu dem gefunden habe. Und ich musste das wirklich alles selber irgendwie rausfinden. Also ich hatte nicht irgendjemanden, der Bertram kennt und mir dann sagen konnte, ey, ich frage mal Bertram, ob der Lust hat. Und dann habe ich gesucht und gesucht und nach abendlanger Recherche wirklich habe ich eine Nummer gefunden. Witzigerweise war das seine Privatnummer, die ich gefunden habe. Die gibt es, glaube ich, so auch gar nicht mehr. Und auch als gab es die zufälligerweise. Danach wurde sie gesperrt. Und ich habe einfach gedacht, komm, ich schreibe mal den Bertram an. Mal gucken, was passiert. Und es passierte gar nicht. Und ich glaube, zwei, drei Monate später kam dann ein Anruf mit unbekannter Nummer. Und das war Bertram Engel, der mir in seiner Art dann sagt, hey, was machst du eigentlich? Ja, okay, Podcast kenne ich nicht. Ja, ja, okay, nächste Woche. Und dann war Bertram mit im Boot. Und so war das häufiger, dass ich erst mal nicht wusste, wie soll ich das überhaupt machen. Und wie soll ich da rangehen und mich dann getraut habe und gemerkt habe, dass alle total nett sind. Also total positiv darauf reagieren und eigentlich Lust haben, da mitzumachen. Mittlerweile bist du ja mehr als etabliert. Du hast ja auch einen der erfolgreichsten deutschen Schlagzeug-Podcasts natürlich auch mit den vielen Folgen. Das heißt, ich denke mal, dass es jetzt auch einfach ist, auf die Leute zuzugehen. Die Leute kennen dich auch. Das heißt, Kontakte erstellen ist wahrscheinlich, du kennst ja auch schon viele, die wieder Kontakt zu anderen haben. Irgendwann hat man ja ein Netzwerk, wo sich das immer weiter verbreitet. Auf welche Fragen wollte ich denn jetzt hinaus übrigens? Ich muss noch kurz nachdenken, wo ich hin wollte. In der Zeit labere ich einfach noch ein bisschen weiter, um die Zeit zu überbrücken, um rauszufinden, was ich eigentlich wollte. Ach so, jetzt weiß ich es wieder. Jetzt hast du so viele Interviews geführt. Hat sich deine Art, Interviews zu führen, über die viel, viele Folgen hin, ich sag mal jetzt, stark verändert? Oder war es von Anfang an so, super toppy oder war es am Anfang eine Vollkatastrophe? Also man lernt ja auch als Podcaster dazu natürlich. Hat sich die Strategie verändert, wie du ein Interview angehst? Immer wieder tatsächlich verändert und natürlich war es von Anfang total super. Am Anfang war das eigentlich ziemlich schwierig, weil am Anfang, also ich habe nie wirklich so Interviews gemacht und das, Also was ich vielleicht gelernt habe dabei, ist, gute Interviews zu führen, ist relativ schwer. Und mein Respekt vor Leuten, die sowas professionell beispielsweise im Fernsehen machen, über Leute, über die man es vorher immer total gelästert hat, da bin ich mittlerweile mit größerem Respekt davor, wo ich denke, Wahnsinn, die sitzen da manchmal in einer Runde mit fünf, sechs Leuten, haben das Thema im Kopf, wissen, welche Fragen sie stellen wollen, wissen, wie die Leute antworten, wie sie auf die Antworten reagieren können, um das Gespräch weiterzuziehen. Führen und es trotzdem einigermaßen interessant zu halten, sodass der Felix vorm Fernseher sitzen kann und sagen kann, ach, die haben sowieso alle keine Ahnung. Und das hinzukriegen, finde ich, ist wirklich schwierig. Also ihr kennt das vielleicht auch, es gibt immer mal wieder Interviews, die man hat, wo man denkt, ah, das läuft nicht richtig an. Das ist gerade irgendwie zäh wie Kaugummi. Und man weiß nicht genau, wie man jetzt den anderen dazu kriegt, dass der mal so ein bisschen aus sich rauskommt. Ich habe schon mal Interviews gehabt, wo ich gemerkt habe, okay, ich Ich bin gerade der Interviewer, also der, der sagt und habe einen Redeanteil von 80 Prozent einfach, weil die Person gegenüber kaum antwortet. Und das irgendwie damit umzugehen, das habe ich am Anfang überhaupt gar nicht mehr überlegt, sondern habe einfach Interviews gemacht, irgendwelche Fragen aufgestellt, recherchiert ordentlich vorher und dann angefangen zu reden, aber nicht mehr überlegt, was mache ich denn eigentlich und wo will ich eigentlich drauf hinaus im Endeffekt bei dem Gespräch. Und das hat sich schon geändert und auch die Inhalte und der Stil hat sich, glaube ich, ein bisschen geändert und ändert sich auch immer wieder weiter, weil ich ganz viele Podcasts höre, ganz viele Interviews höre und da versuche mehr drauf zu hören mittlerweile, was mir auch an Interviewsituationen gut gefällt und was ich denke, was ich sozusagen der Zuhörerschaft auch bieten kann. Du bist ja ein begeisterter Podcast-Hörer. Hörst du da nur Schlagzeug-Podcasts an oder bist du auch an anderen Podcasts interessiert, die über das Schönste der Welt hinausgehen? Ja, also ich höre tatsächlich ganz unterschiedliche Podcasts. Also meine Special Interest sind neben Schlagzeug und Musik sind das noch Politik- und Gesellschaftspodcasts, dann Gaming-Podcasts, weil ich früher während meiner Studienzeit viel Computer gespielt habe, mittlerweile eigentlich überhaupt nicht mehr. Und da habe ich auch gemerkt und das habe ich auch so gedacht, für unsere Podcast ist das manchmal so, ich habe das Gefühl, da gibt es eine große Zuhörerschaft, die vielleicht auch nicht mehr ganz aktiv ist beim Schlagzeugspielen, das vielleicht auch früher in der Jugend oder in der jungen Erwachsenenzeit gemacht hat und mit dem Podcast sozusagen noch so eine Verbindung zu dieser Welt behalten will. Und so geht mir das zum Beispiel beim Gaming. Da habe ich vor allem einen Podcast, den höre ich immer. Und dann habe ich so ein wohliges Gefühl und denke, ach, ja, eigentlich könnte ich auch mal wieder ein bisschen was flotten und merke dann doch am Abend, ich habe jetzt doch nicht die Zeit. Und dann noch Fußball-Podcasts, die höre ich auch. dabei. Interessant. Du hast eben die Recherche ja angesprochen, das heißt, du bereitest dich natürlich auf einen Podcast vor, man muss ja schon ein bisschen das Gegenüber etwas kennenlernen, damit man weiß, worüber man sprechen soll oder muss, könnte, wie auch immer. Wie sieht denn so eine Recherche für dich aus im Normalfall? Das heißt, liest du dich ein, was passiert da alles? Ja, das sind auch wieder unterschiedliche Ebenen und auch nochmal zu dem, was der Dirk vorhin sagte, da hast du komplett recht, also Also der Podcast ist halt nicht nur das Interview. Das Interview ist dann sozusagen nachher die Kirsche auf der Torte. Das macht am meisten Spaß. Das ist einfach im Grunde eigentlich immer gut und immer echt interessant und lustig und entwickelt sich auch gut. Aber um so ein gutes Gespräch zu führen, vor allem in schwierigen Situationen, habe ich so gelernt, ist es ganz gut, wenn man sich möglichst gut auf einen Gast vorbereitet. Also das beinhaltet vor allem eine ausgiebige Internetrecherche. Da kommt vielleicht auch mein zweites Studium, was ich gemacht habe, dann mir zugute, wo ich Philosophie studiert habe. Dass ich versuche, da ein bisschen weiter zu gucken als zum Beispiel nur die Webseite, die ich finde von den entsprechenden Kollegen oder den Instagram-Kanal. Und dann da auch versuche, Sachen rauszufinden, beispielsweise bei Instagram, finde ich das ganz interessant, nach Videos zu gucken, die etwas älter sind und vielleicht auch so kleine persönliche Sachen irgendwie rauszufinden, womit derjenige, der interviewt wird, gar nicht rechnet, dass ich die vielleicht anspreche, weil das manchmal so das Eis brechen kann. Und dann natürlich das, was, allererster Linie dazugehört, ist sich die Musik und auch das Schlagzeugspiel von der oder denjenigen anzuhören und ja, da einfach so ein bisschen sich ein Bild zu machen, was wird da eigentlich rübergebracht. Ich glaube, das ist das Interessante, gerade über Leute etwas zu erfahren, was halt nicht überall steht oder aus Leuten herauszukitzeln, was man nicht überall, was man eh schon auf der Webseite liest. Ich glaube, das macht es ja auch für uns eigentlich spannend, versuchen etwas herauszufinden. Was vielleicht gar nicht so bekannt ist. Das finde ich das Spannende eigentlich beim Interviewpartner. Richtig, bei Vincent Golley zum Beispiel, auch eine schöne Anekdote, da habe ich eine Internetseite gefunden von ihm, die hat er irgendwie, was hat er erzählt? Ich glaube, mit seinem Lehrer an der Schule, als er 13 war oder so erstellt. Das ist so eine Seite in HTML, die konnte man kaum mehr aufrufen. Und die war wirklich, die war so nett und so süß, weil da steht dann wirklich, Hallo, ich bin der Vincent, ich spiele seit ein, zwei Jahren Schlagzeug und spiele in einer Band und das war total lustig. Und das konnte man natürlich total gut nehmen in dem Interview zu sagen, ich habe dann irgendwie gesagt, spielst du eigentlich noch in dieser Band, die da drin stand? Und er musste sich total kaputt lachen, weil er sagt, oh, ich weiß schon, dass ich in dieser Band gespielt habe. Da habe ich gesagt, ja, es gibt da noch die Seite. Und er sagt, oh, da muss ich mal sofort gucken, dass ich die irgendwie schließe. Aber das sind dann so kleine, lustige, schöne Geschichten, die man da irgendwie findet, wenn man sich so ein bisschen Mühe gibt. Das heißt, wir müssen feststellen, Felix ist schuld, dass jetzt die Nummer von Bertram Engel verschwunden ist und die HTML-Seite von Vincent Golli. Also Vincent Golli findet man, glaube ich, noch tatsächlich. Da müsste man mal gucken. Ich würde den Vincent so einschätzen, dass die noch nicht runter ist. Das lohnt sich. Sehr schön. Gab es denn auch, trotz der guten Vorbereitung, Momente oder ein Interview oder vielleicht mehrere sogar, wo das Interview überhaupt nicht in die Richtung gelaufen ist? Du dir ja vorher. Das kann doch jetzt positiv oder negativ sein, weißt du? Wo das Interview gar nicht in die Richtung gelaufen ist, die du dir vorher ausgemalt hattest. Das gibt es immer wieder. Also auch aus unterschiedlichen Gründen. Zum Beispiel mit Imke Fuchs war das sehr, sehr lustig, weil ... Ich wollte die unbedingt haben, weil das so eine Legende ist, der alternativen Schlagzeugmusik, also so freies Trommeln, sag ich mal. Und die ist aber schon älter. Und ich hatte mich auch sehr gut vorbereitet, hatte aber mehrere Sachen gefunden, die überhaupt nicht gestimmt haben, wo sie auch relativ unwirsch immer sagte, das ist Quatsch. Und ich dachte so, okay, ich muss jetzt vorsichtig sein. Und das viel größere Problem war, dass sie nicht geschafft hat, das irgendwie so hinzukriegen, dass man das übers Internet machen konnte. Das war ein Telefoninterview. Und die Leitung brach immer wieder ab. Man hört das, glaube ich, nicht während des Interviews selber, weil ich das dann so zusammengeschnitten habe. Aber es waren mehrere Stellen, wo ich dachte, hallo, ist da doch jemand? Und erst mal nichts kam. Und das war natürlich totaler Horror, dieses Interview überhaupt zu führen. Es war inhaltlich dann ganz interessant und es ging tatsächlich in eine ganz andere Richtung, als ich dachte. weil ich ein bisschen was über das Schlagzeugspiel und ihre Philosophie des Spielens irgendwie herausfinden wollte. Und ich hatte das Gefühl, das waren so Fragen, die wurden ihr schon ganz häufig gestellt. Da hatte sie jetzt gerade nicht so richtig Lust. Und sie hat dann lieber erzählt von irgendwelchen Konzertveranstaltungen, beispielsweise eine Geschichte war, dass sie in einem Restaurant gespielt hat, wo sie vorher gar nicht wusste, dass das ein Restaurant ist, wo auch noch Bewirtungsbetrieb ist zu dem Zeitpunkt. Wie gesagt, die macht neue Musik, da geht es so um Klangkunst und so welche Sachen und sie hat dann irgendwas Konzert abgebrochen, weil der Koch in der Küche nicht bereit war, die Abzugshaube für seinen Herd auszustellen und sie das so gestört hat, dass sie das Konzert abbrach und so welche Geschichten kamen dann rum und da muss man dann, finde ich, in der Situation selber irgendwie sich darauf einstellen, dass es gerade in eine ganz andere Richtung geht, als die, die man irgendwie geplant hatte. Aber das ist ja genau das Spannende, finde ich ja. Also das ist ja genau das Spannende. Ich habe ähnliche Sachen erlebt mit Manni Neumeyer damals von Guru Guru. Und das finde ich ja, weil da siehst du ja nicht den Schlagzeuger und das finde ich ja das Interessante eigentlich beim Podcasten, sondern den Menschen. Und das finde ich so interessant, was da dann so ein bisschen dabei rumkommt, wo man merkt, okay, weil daraus lässt sich ja für mich dann sehr häufig auch schließen, warum der vielleicht so spielt, wie er spielt. Das ist ja auch so. Das heißt, ein total ruhiger Mensch kann am Schlagzeug nicht auf einmal der größte Hektiker sein. Das habe ich noch nie erlebt, sondern eher das Gegenteil. Also das finde ich immer ganz interessant, wenn Timo und ich Leute im Interview haben, wie die auf bestimmte Sachen reagieren. Oder wie du auch gerade gesagt hast, man stellt Fragen, da haben sie gar keinen Bock gerade drauf. Oder ist auch schon recherchiert und dann heißt es, das ist totaler Quatsch, was du recherchiert hast. Das passiert mir ausständig. Du spielst übrigens da und da. Nein, da habe ich nie gespielt. Genau. Ich mache ja meistens dann vor den Interviews ja die Anmoderation und ich mache das mittlerweile so, um da nicht ins Fettnäff hinzutreten, dass ich dann sage, okay, ich schreibe die erst und bevor wir die aufnehmen im Podcast, schicke ich die dem Interviewgast zu, der mit dir gegenlesen kann, damit es nicht heißt, ja, aber Michael Jackson habe ich ja nie gespielt oder sowas. Also dann, ja, da muss man echt auf der Hut sein, weil im Netz steht halt einfach auch, du kannst es ja nicht verifizieren unbedingt. Die Quellenangaben sind ja teilweise, ja, es gibt halt keine, sondern es schreibt einfach irgendeiner was rein und das ist einfach auch für immer da, wie wir bei Vincent gesehen haben, was einmal im Netz ist, ist einfach am Start Also Obacht, Obacht, vor allem Wikipedia, Obacht mit Wikipedia, Obacht, Obacht, Obacht. Du hast so viele Interviewgäste gehabt mittlerweile und gab es denn auch ein, zwei, wo du vorher... Aufgrund des Gastes vielleicht schon wusstest, das könnte schwierig werden, wo du einfach oder anders ausgedrückt, oder warst du vor einigen Interviews total nervös, anders als vielleicht bei anderen? Ich kann mir vorstellen, dass einer jetzt genannt wird, aber ich will jetzt nicht vorweggreifen. Also gab es irgendwo, wo du vorher als Interview Moderator einfach total schon, sagen wir nicht Angst, aber kompletten Respekt hattest? Also ganz ehrlich, das ist fast immer der Fall, dass ich tatsächlich vorher nervös bin. Also mit unterschiedlichen Stärkegraden und Kochintensitäten quasi, wie nervös ich bin. Aber die Nervosität ist immer da. Auch heute jetzt zum Beispiel in diesem Interview. Ich bin eigentlich um die Uhrzeit super müde. Ich glaube, man merkt das gerade gar nicht mehr, weil das Adrenalin so in mich schließt, weil ich tatsächlich total nervös bin bei so welchen Sachen. Aber warum? Wir sind doch unter uns. Wir sind doch nicht zu dritt, ist doch alles gut. Ja, das sage ich dann auch immer meinen Gästen und versuche da auch ruhig zu bleiben. Aber es gab mehrere Interviews, wo ich wirklich extrem nervös war. Also das mit Bertram war tatsächlich eins, weil es so das erste auf dieser Ebene war. Und das auch, als dann das Interview losging, das ist vielleicht auch noch so eine schöne Hintergrundgeschichte, war dann, das war abends und Bertram hatte ein Wein. Und bevor das Interview, also bevor ich überhaupt sagen konnte, Hallo Bertram, wie geht's dir? Sagte er, eins sage ich dir sofort. Wenn die Fragen scheiße sind, dann breche ich sofort ab. Und dann sagte er, da sagte ich, okay, dann gucken wir mal, ob wir zehn Minuten schaffen. Und das fand er so lustig, dass er gelacht hat und sagte, du bist ein cooler Typ, machen wir weiter. Und dann war es ja, wir haben glaube ich zwei Stunden oder so geredet. Also es ist auch nicht alles von diesem Interview dann nachher veröffentlicht worden. Und das war ein total nettes und total tolles Gespräch. Aber da war ich total nervös, vor allem als dann so eine Ansage kam, wo ich dachte, okay, das kann jetzt hier sehr kurz und sehr knapp werden. Dann natürlich, wo ich nervös war, war bei dem Interview mit Steve Gatt, diese Chance überhaupt zu haben, mit dem zu sprechen. Das war Wahnsinn und ich war auch, glaube ich, deswegen so nervös, weil der Alex Vesper, mit dem ich das zusammen gemacht habe, noch nervöser war als ich. Wir haben uns quasi gegenseitig total kirre gemacht. Geil. Hoffentlich klappt das, hoffentlich klappt das und Hilfe, Hilfe. Dann zwei Sachen vielleicht auch noch, wo ich echt nervös war. Eine Sache wieder mit Bertram. Ich habe mit Bertram ein Interview geführt, nachdem der Skandal mit Peter Machwey und seinem Buch war. Und netterweise hat dann auch wieder Bertram gesagt, ja klar, mach mal ein Interview, um das so ein bisschen vielleicht klarzustellen. Und das war schon wirklich schwierig, weil ich da auch tatsächlich eine NDA hatte, also eine Non-Disclosure Agreement, dass ich bestimmte Sachen nicht fragen darf, bestimmte Sachen nicht veröffentlicht darf vom Management. Das war dahinter, weil die da kalte Füße gekriegt haben. Und ihr kennt den Bertram auch, der Bertram redet halt einfach. Der redet so, wie er gerade denkt. Und es gab auch eine Situation in dem Interview, die auch drin geblieben ist, wo ich auch sagte, Bertram, sollen wir das drin lassen? Das war wirklich eine Sache, wo ich ein bisschen kalte Füße hatte. Und bei der Reportage, die ich gemacht habe zum Drum Center. Weil da der Dieter Blark ganz am Schluss so ein bisschen freigeredet hat über das Business im Hintergrund mit Vertrieben und sonstigen Sachen, die ich auch kritisch fand, wo ich dachte, ist das nicht gegebenenfalls für ihn selber geschäftsschädigend, wenn ich das so irgendwie veröffentliche? Und da war ich auch echt richtig nervös, auch als diese Folge irgendwie rauskam. In allen Fällen ist überhaupt nichts passiert. Das war so ein bisschen easy. Aber das waren so Sachen, wo ich wirklich sehr, sehr nervös war. Aber das finde ich super, dass wir als Podcaster allgemein, was Dirk auch meinte, die Leute dazu bekommen, mal mehr hinter den Kulissen was zum Vorschein zu bringen. Und wenn die dann mit uns mal länger als zehn Minuten reden, ich meine, wir reden ja alle, du hast ja auch lange Interviews. Das heißt, wenn du eine Stunde mal mit einem redest, da kommen natürlich auch mal Sachen zum Vorschein, die vielleicht in einem Kurzinterview niemals zum Tragen kommen werden. Wie zum Beispiel in einem Magazin beispielsweise, wo du dann vier, fünf Seiten hast, wo immer da klar ist, schon auch welche Fragen eigentlich kommen und wo es um die Karriere geht und um ein aktuelles Projekt. Das heißt, das finde ich das Schöne, dass wir da mehr raus, nicht um den Kraus kitzeln wollen, aber aus diesem Gespräch, und ich sage es ganz deutlich auf Augenhöhe, in dem Fall auch, einfach Sachen zum Vorschein kommen, die vielleicht sonst nie zu Wort gekommen wären. Das finde ich das Tolle an diesem Format Podcast, dass man sich auch Zeit nimmt für den Interviewpartner. Ich weiß nicht, ob es euch nicht auch so geht. Also ich habe das Gefühl, dass bei allen Kollegen und Kolleginnen alle haben was zu sagen. Also das sind ja immer die Typen, die hinten hinterm Schlagzeug sitzen und man denkt so, okay, die machen da ihren Job, aber zu unterschiedlichsten Themen haben die wirklich was zu sagen, sei es zur Bandstruktur, sei es zur Musik, sei es zum Schlagzeugspiel selber, aber auch oft darüber hinaus zu gesellschaftlichen Themen. Also zu vielen Sachen machen sich einfach diese Leute sehr viel Gedanken, habe ich oft das Gefühl. Und das ist einfach toll, auch durch die ganzen Erfahrungen und Sachen, die man gemacht hat, sei es auf Tour, im Studio oder mit Schülern, was auch immer. Das ist total interessant. Und wenn man da so ein bisschen Zeit gibt, und es gibt manche, die brauchen halt ein bisschen mehr Zeit, bis sie irgendwie auftauen und dann anfangen zu erzählen, ist das super spannend, finde ich. Ja. Kommen wir zu den Inhalten oder beziehungsweise zu dem Mehrwert. Wo siehst du für deine Hörenden den Mehrwert von dem Podcast? Das heißt, ist es jetzt für dich eine reine Unterhaltungssendung oder sagst du schon, die sollen auch schon was mitnehmen für ihr Instrument oder für das Spiel? Also hast du da manchmal auch die Intention, noch ein bisschen mehr zu liefern als eben nur diesen Unterhaltungswert? Und wer könnte von deinem Podcast besonders profitieren? Sind das eher die Jüngeren, wo du sagst, ey, Bertram Engel kennt vielleicht einen 14-Jähriger nicht mehr, aber die 40-Jährigen kennen ihn noch. Auch möchtest du Leuten vielleicht andere Drummer näher bringen, andere Musiken näher bringen? Hast du überhaupt eine, sag mal, ganz doof gefragt, hast du eine Intention dahinter oder sagst du, ich mach einfach, weil ich Bock hab? Dem macht es erstmal grundsätzlich echt, weil ich Bock habe, weil ich so viel Spaß daran habe, mit euch allen zu sprechen. Auch beispielsweise die Interviews mit euch beiden fand ich genauso super wie die anderen Interviews, weil es einfach so Spaß macht, über Schachzeug zu reden und über diese ganzen Sachen. Ich kann mich auch noch sehr gut an das Interview mit dem Dirk erinnern. Das hat sich so super entwickelt, über deine Bücher zu sprechen. Wir haben es nicht mehr geschafft, über meine alte Lieblingsband Exes zu sprechen. Also das war einfach total super und das macht mir erstmal mal Spaß. Die Leute zu unterhalten, wenn ich das schaffe, dann wäre ich sehr, sehr zufrieden, weil das finde ich sehr schwer. Das ist eine der Sachen, worüber ich mir mit am meisten Gedanken mache, wo ich auch, das geht mir manchmal so ein bisschen so, ich weiß nicht, ob ihr das kennt oder das kennt ihr mit Sicherheit, wenn man Schlafzeug spielt und studiert hat, dann ist man auf Konzern und hört irgendwelche Stücke und denkt dann, ah, okay, so wird das gerade gespielt, so geht derjenige da ran. Das ist interessant, das hätte ich jetzt nicht so gemacht. Oh, das ist eine gute Idee, das könnte ich vielleicht auch mal machen. Und mittlerweile merke ich, dass ich auch immer mehr so denke, wenn ich irgendwelche Interviews oder Podcasts höre und denke, boah, also so eine tolle Metapher oder so eine witzige Redewendung oder das so, diese Wendung zu nehmen im Gespräch, das ist total super, das würde ich auch können. Und da bin ich bei Weitem noch nicht und fände das total schön, wenn ich da die Leute unterhalte und der Mehrwert. Ja, also da gibt es verschiedene Ebenen. Ich versuche schon irgendwie relativ breit gefächert, die Gäste aufzustellen. Also einmal weiß ich, dass das Zielpublikum von mir oder von uns, glaube ich, generell eher so über 30 ist. Die ganz Jungen greift man nur vereinzelt ab. Es ist oft so eine Reminiscenz an vergangene Tage, habe ich das Gefühl. Das stört mich manchmal auch so ein bisschen. Boah, es klingt so negativ. Ja, aber also das ist auch, da würde ich mich auch mal eure Meinung zu interessieren, das habe ich schon auch das Gefühl, dass das oft so ein Schwelgen in Vergangenheit ist. Ich versuche aber trotzdem auch junge Leute immer wieder einzubinden, wie Enja Specht zum Beispiel, eine junge Schlagzeugerin mit The Next Drummers, die ich habe, ganz junge Leute, die noch gar nicht, oder die am Anfang ihrer Karriere stehen. Carina Zimmer ist natürlich da schon ein bisschen weiter als nur am Anfang der Karriere steht. Ich habe manche so Episoden, die unter bestimmten Motti stehen, also wie zum Beispiel die Sachen mit dem Text zu fragen über technische Sachen am Schlagzeug, also wie repariere ich was oder die Analysen mit dem Flo Fox, wo wir uns Schlagzeuger und Schlagzeugerinnen beim Spiel genau angucken und gucken, was da eigentlich so passiert. Also ein bisschen so ein Reaction-Podcast oder mit dem Micha Fromm. Ganz viele Sachen, wo wir Songanalysen machen. Also das ist auch schon so dieser Mehrwert. Und ansonsten halt wirklich diese bunte Welt des Schlagzeugs den Leuten möglichst nahe zu bringen. Also weil das ist schon eine ganze Menge, finde ich. Also ich glaube, das ist, glaube ich, wirklich das Interessante, dass du, du hast so viele unterschiedliche Persönlichkeiten, so viele unterschiedliche Musikstile und das macht es, glaube ich, so spannend. Es ist ja wirklich keiner wie der andere. Jeder tickt ja ein bisschen anders, jeder ist in einer ganz anderen Sparte irgendwie tätig und das ist, glaube ich, so das, was ich so spannend finde, anderen Leuten und gerade auch älteren Leuten. Es soll tatsächlich Leute geben, die sind älter als wir. Als du, Dirk? Ja, eigentlich ja nicht. Aber ich finde das unheimlich spannend, daraus so zu erziehen, wie die angefangen haben, was die geübt haben, wie die heute noch üben oder üben die überhaupt. Also das finde ich so spannend bei dieser ganzen Geschichte, bei dieser Reise. Ja, mega. Immer so eine Reise eigentlich. Ja, mega. Das ist ja auch wirklich echt teilweise verrückt. Also vor allem von den wirklich älteren, älteren Leuten, die, Also wo es gar nicht so diese Ausbildung gab, das Interview mit Spirit Karras zum Beispiel, der mittlerweile über 90 ist, das war, also da bin ich so froh, dass ich dieses Interview führen durfte, weil das einfach eine wirklich völlig, völlig andere Welt ist, wo er erzählt, dass er bei Will Coxon war, halt Unterricht hatte und die Sekretärin von Will Coxon ihm versucht hat, die neue Innovation zu verkaufen, nämlich ein elektrisches Metronom. Was dann auch wirklich immer gleich geht. Und er sagte, Rui Coxen war vor allem deswegen auch so erfolgreich, weil er ein totaler Geschäftsmann war und der seine Metronomen verkauft hat. Und so welche Sachen zu erfahren, also wo liest man sowas? Das ist halt einfach Gold, finde ich. Kriegst du nicht mehr, ja. Also da hast du natürlich recht. Unsere Podcast, ganz ehrlich, gerade wenn du jetzt mit den Älteren bist, aber ich meine, irgendwann werden wir ja auch alle älter und unsere Podcast bestehen ja hoffentlich für die Ewigkeit. Das ist auch eine Art Archiv. Genau. Und Zeitzeugenberichte, die sonst verloren gehen. Das ist einfach auch ein Fakt, den man mal so klarstellen muss, finde ich. Wir machen sehr viel für die nahkommende Generation, dass sie sagt, ey, ich hab mich vielleicht doch mal, nehm mal an, Access in den 100 Jahren, vielleicht sind sie noch existent, man weiß es ja nicht so genau, aber denke mal 100 Jahre weiter und einer hat noch Bock, was vom Dirk zu erfahren, weil er damals bei Access gespielt hat, dann kann er sich sowas als Archivmaterial noch anhören. Das heißt, das finde ich auch, wir sind quasi Archivare des Schlagzeugspielens. Das ist auch was sehr Cooles, wie ich finde. Ich höre auch so ein bisschen daraus, die Motivation, wie bei uns, glaube ich, auch ist der Spaß an der Freude, das einfach weiterzumachen und immer wieder neue Leute kennenzulernen und neue Storys zu erfahren und noch tiefer da Einsichten zu bekommen. Gab es denn auch schon einen Moment bei dir, wo du sagtest, boah, ich kann das nicht mehr. Ich höre jetzt doch besser auf. Hast du so einen Tiefpunkt auch schon mal erlebt in deiner langen Zeit? Ja klar, immer wieder. Also da ist ja auch das, ich sage mal in Anführungsstrichen Problem, was der Dirk auch gerade sagte mit dem Aufwand, den man betreibt und dass ihr und ich, wir machen das komplett in unserer Freizeit. Also ich habe mittlerweile mehr oder weniger den Montag geblockt, um Podcasts vorzubereiten, nachzubereiten, zu schneiden. Darum auch Asche über mein Haupt kommt nicht so viel Werbung bei Instagram und Facebook, viel weniger als es müsste, um den noch bekannter zu machen, aber da habe ich auch die Energie und Kraft nicht zu. Da sag ich ganz kurz was zu. Da hast du sowas von Recht, denn wir schaffen das ja auch nicht. Man müsste theoretisch ja hingehen und was immer empfohlen wird, wenn man mit Social Media Leuten spricht, Marketing-Experten, man muss aus den langen Clips, die wir haben, weil wir eben lange Interviews führen, kurze Clips machen und die posten, aber die Zeit, das alles zurechtzuschneiden, erstmal die Stellen rauszusuchen, das nochmal aufzubereiten. Dann ist es ja so, dass man, wir machen es ja auch über Video und wenn du es auf Instagram machst, du musst das Videoformat anpassen und, und, und. Das sind so viele, ich sage es ganz ehrlich, Stunden schon wieder, die da drin stecken. Und da wir das alles, ich sage jetzt mal, ehrenamtlich tun, die Zeit haben wir einfach dafür überhaupt nicht. Da gebe ich dir, deswegen an der Stelle einfach mal absolut, was der Felix sagt, ist sowas von richtig. Wir arbeiten alle ohne Sekretärin. Wir haben es noch nicht so weit geschafft wie Will Coxen. Das heißt, da ist niemand, der uns zuarbeitet. Das machen wir alles in Eigenregie. Das muss man auch mal vielleicht mal ganz klar sagen. So, ich habe dich unterbrochen, aber bitte fahre fort. Weil es ist aber so wichtig, das mal auch zu betonen. Ja, genau. Das kriegt man ja auch so nicht mit unbedingt, wenn man jetzt so einen Podcast hört. Also auch bei euren. Das ist ja wirklich auf einem Level, finde ich, auch bei eurem Podcast, dass man nicht das Gefühl hat, dass das so nebenbei, ich sage mal in Anführungsstrichen, nebenbei gemacht wird. Und das ist ja auch eben genau das Ding. Es ist eben auch nicht nur nebenbei, sondern da fließt total viel Energie rein und Zeit rein, um das auf diesem Level und auf dem Niveau hinzukriegen. Und so geht es mir auch. Und da ist natürlich immer mal wieder auch so der Punkt, wo ich merke, also wenn ich dann auch noch Gigs spiele, wie gesagt, ich mache auch noch Tontechnik und Produktion, das alles irgendwie unter einen Hut kriege. Und ich unterrichte ganz viel, genau das sind so die Sachen, die ich mache, dann auch noch immer den Podcast weiter voranzutreiben und zu gucken, okay, jetzt habe ich heute eigentlich nicht den Montag, wo ich daran arbeiten kann, mache das dann irgendwann in der Nacht, dann ist manchmal die Energie weg. Und der letzte Punkt, wo das so ein bisschen so war, war jetzt zum Beispiel gerade aktuell im Juli, August, da habe ich gemerkt, okay, ich brauche mal wieder eine kleine Pause. Habe mir dann auch nur eine kleine, kleine Pause gegönnt von einem Monat, Aber das war so der Punkt, wo ich auch mittlerweile weiß, ich kann nicht ein ganzes Jahr jeden Donnerstag 56 Folgen pro Jahr irgendwie rausfauen oder 58 Folgen oder wie viele das dann sind. Weil manchmal kommen ja auch zwei Folgen pro Woche raus. Das schaffe ich dann einfach nicht. Und da muss ich dann auch manchmal sagen, okay, jetzt brauche ich mal eine kleine Pause, um auch immer diese Freude und diesen Spaß daran zu haben. Und das, was bei mir noch nicht passiert ist, und das will ich auch so behalten, ist, dass ich nicht denke, ah, jetzt schon wieder ein Interview. Und das kenne ich ja schon das Thema eigentlich. Und was macht der? Ah, auch Schlagzeug spielen. Oh, wie interessant. Das will ich nicht haben, sondern ich will wirklich, wie der Dirk schon gerade meinte, wirklich die Person immer im Zentrum haben und eben gucken, was kann ich da rausholen. Und das geht nur, wenn man echt Bock drauf hat und echt Spaß daran hat. Und das hört man bei euch total und ich hoffe bei mir auch so ein bisschen, definitiv. Absolut, was ich da nämlich nachfraube, wie sieht denn dein Zeitmanagement aus, weil das Ding ist ja, du hast gerade schon gesagt, du hast den Montag geblockt, du bist Tontechniker, feierst noch Produktion und alles, wie teilst du dir deine Wochenzeit, weil das ist das, was ich von vielen immer höre, wie planst du das dann halt oder auch gerade Studenten kommen total ins Strugglen, mit dem Zeitmanagement, wie teilst du dir deine Zeit, weil der Tag hat nur 24 Stunden Und echt, bei 250 Folgen, 58, manchmal zwei in der Woche, wie machst du das alle? Nebenspielen und unterrichten. Und da vielleicht mal ganz kurz nur, da bin ich so froh, dass wir zu zweit sind, Dirk, weil der Felix macht das ja wirklich alles alleine. Ehrlich gesagt, ich weiß das manchmal selber nicht genau. Also wenn ich ganz ehrlich bin, weiß ich das manchmal nicht. Das geht in der Regel ganz gut, weil ich schon immer jemand bin, der selbstständig war und so dieses selbstständige Arbeiten gewohnt ist und da nicht jetzt so konkrete Arbeitszeiten habe, sondern auch mal bis nachts tief in die Nacht arbeite. Ich bin auch eher der späte Typ als der Frühtyp. Ich hasse es, morgens was zu machen. Ich komme da auch nicht so richtig aus den Pötten. Das heißt, ich fange meistens erst so um neun oder zehn Uhr an, irgendwas zu tun. Und dann gibt es Tage, an denen habe ich nicht viel zu tun. Und manchmal gibt es Wochen, an denen weiß ich nicht, wie ich das alles irgendwie abarbeiten soll. Also beispielsweise heute ist der Tag so aus, ich fange jetzt an hier mit dem Podcast heute Morgen. Dann habe ich mir vorgenommen, heute noch mindestens eine oder zwei Stunden zu üben. Mal schauen, ob ich das wirklich hinkriege. Dann habe ich Unterricht ab 13 Uhr bis 16 Uhr. Dann muss ich mich auf den Weg machen zum Steuerwerk hier in Köln, weil ich in den Steuerwerk heute Abend mische. Und die Veranstaltung wird voraussichtlich so bis 23 Uhr gehen. Und dann muss ich eigentlich heute Abend noch ein bisschen was vorbereiten, weil ich morgen früh eine Gesangsaufnahme habe bei mir im Studio. Und ja, das gucke ich dann irgendwie, wie ich das hinkriege, habe dann meinen Kaffee und meine Notkola, die mich da irgendwie durch den Tag bringt und dann klappt das schon. Ich weiß aber auch, und das ist das, was mich dann irgendwie sozusagen beruhigt, naja, am Freitag habe ich zum Beispiel einen Tag, da ist wenig zu tun. Oder auch gestern zum Beispiel. Gestern konnte ich ganz in Ruhe meinen Podcast schneiden, hatte kaum Termine. Das war so, da atme ich dann durch. Wahnsinn, ja. Selbstständig, selbst und ständig eben, das kennen wir ja, diesen schönen Spruch. Aber Wahnsinn, wie man sich ja manchmal oder oft, zu oft zerteilen muss, welche Rolle man alle hat als Selbstständiger, gerade in unserem Business. Es ist, ja ich glaube manchmal einfach wirklich unvorstellbar und ich wundere mich auch ganz bei nicht nur bei dir, sondern bei vielen unserer Interviewgäste, wie die parat kommen, weil der Tag wie Dirk eben sagte, die hat nur 24 Stunden, oh mein Gott und es gibt so viel zu tun immer und es bleibt immer irgendwas liegen und man muss dieses, wirklich managen können damit umzugehen auch in seinem Leben damit umgehen zu können das ist eine große logistische Leistung immer was man da eigentlich am Start und was man da parat hat. Du hast ja jetzt auch angesprochen, dass du unterrichtest und selbst spielst und auch mischst. Also das sind ja quasi so mit neben dem Podcast. Sag mal so, das sind die Sachen, mit denen du das Geld verdienst. Was kannst du aus dem Podcast mit in deine anderen Rollen als Drummer mitnehmen? Das heißt, was kannst du als Lehrer da rausziehen? Was kannst du als Spieler da rausziehen und natürlich auch als Tontechniker? Das ist echt eine Frage. Ja, also was kann ich da rauslegen? Also aus den Interviews tatsächlich immer wieder ganz viele Inspirationen und Anregungen, die ich höre. Egal eigentlich mit wem ich spreche, Ansichten über Schlagzeugspiel und über den Umgang mit Musik. Also um auch wieder, glaube ich, immer ganz gut ein Beispiel zu nennen, dass zum Beispiel mit Wolfgang Hafner das Interview, hat der Wolfgang so erklärt, wie er das Schlagzeug und die Gruß einsteilt in verschiedenen Frequenzebenen, dass sozusagen jede Schicht am Schlagzeug einer bestimmten Frequenz zugeordnet ist. Und er dann versucht immer diese Frequenzen so aufzuteilen, dass alle abgedeckt sind oder da Lücken lässt. Und das fand ich zum Beispiel total interessant, konnte das so total gut mitnehmen. Dann sind das öfters mal Sachen, also wie jetzt zum Beispiel auch von dir, Timo. Als wir das Interview gemacht haben, was jetzt noch kommen wird, zu deinem neuen Buch, was du rausgebracht hast, da kriege ich dann manchmal tatsächlich auch netterweise von Kollegen irgendwelche Sachen zugeschickt, die ich dann angucken kann und dann auch benutzen kann und da weiter einsteigen kann. Und das Tolle ist ja daran, man hat dann nicht nur das Werk vorliegen, sondern ich habe ja dann die supergeile Möglichkeit, mit den Leuten, die das verfasst haben, zu sprechen und zu fragen, wie hast du das denn da gemeint und wie ist das denn da und da? Und das bringt einen total weiter. Ja, und für die Tontechnik, ich würde mal sagen, meine Geschwindigkeit beim Abmischen von Stimmen, also vor allem von Sprachstimmen, weil das nochmal ein Unterschied ist zu Gesangsstimmen, die hat sich unfassbar beschleunigt. Da höre ich mittlerweile eine Stimme und weiß relativ schnell Und relativ genau, wo ich beim EQ welche Frequenzen absenken und anheben muss, damit ich ein bestimmtes Ergebnis empfehle. Das ist da so vielleicht der Vorteil, den ich dadurch habe. Mega. Also ich glaube so, dass ich tauche da ja gerade erst ein in diese große Welt der Tontechnik und sehe mich als totaler Novize. Wie bist du denn zur Tontechnik gekommen? Das ist ein bisschen off-topic vom Podcast her, aber das ist jetzt schließlich auch ein Beruf von dir, weil ich finde dieses ganze Tontechnik, du hast gerade mit Stimmen, mit Vocals gesagt, aber ich finde alleine schon die Snare manchmal, wie unterschiedlich eine Snare an verschiedenen Tagen bei mir klingen kann, das sage ich jetzt mal. Das finde ich echt spannend. Und wie hast du dich da reingefuchst halt irgendwie? Weil das ist wirklich bei mir durch Corona entstanden, weil auf einmal nichts zu tun, in Anführungszeichen. Und ich habe es da vorher ein bisschen aufgenommen, aber da ging es halt nie um etwas. Und da war es so, wenn es irgendwie bumm macht, war das okay. Und ich verzweifle hier manchmal, weil es ist wirklich eine ganz andere Art, eine ganz andere Kunstform. Nicht nur trommeln, sondern das Ganze auch noch schön rüberzubringen. Da ziehe ich vor jedem Tontechniker wirklich immer meinen Hut. Wie hast du dich da reingefuchst? Wie hast du dir das erarbeitet? Also ich ziehe da auch vor jedem den Hut und auch da ist das so, dass ich da total gerne lerne. Auch da vielleicht auch der Podcast eine schöne Sache gewesen. Hatte ich hier mit dem Stefan Lohr das Vergnügen, ein Interview führen zu dürfen und konnte dann auch bei ihm mal so ein bisschen mitgehen und zum Beispiel seine Show von Lena mir ankören und gucken und gucken, wie er das macht. Das ist dann schon auch interessant. Und da ist dann so ein bisschen das Problem, wie bei uns mit dem Schlagzeug, dass man vor allem im Podcast da nicht zu nerdig werden darf, weil man da natürlich genauso rumnerden kann wie beim Schlagzeug. Und reingearbeitet habe ich mich so, dass ich schon tatsächlich, als ich 13, 14 war, habe ich mit Q-Ways angefangen, Sachen aufzunehmen. Das war immer neben dem Schlagzeug so meine Leidenschaft. Das habe ich immer gerne gemacht und habe damit so angefangen. Habe ja dann am Dramas-Institut Schlagzeug studiert. Dann, wie gesagt, noch danach Philosophie, Musikwissenschaften und Politikwissenschaften studiert und habe während des Studiums damals kurz reingeschnuppert, mehr oder weniger, bei der SAE. Habe dann aber schnell gemerkt, dass das für mich nichts ist, die SAE, weil ich da das Gefühl hatte, dass mir inhaltlich nicht mehr so viel geboten werden konnte und ich habe mich dann vor allem selber weitergebildet. Ganz viel dazu gelesen, gemacht und vor allem immer einfach praktiziert. Also mit Leuten, Leute gemischt, Bands gemischt, Produktionen gefahren und ja, mittlerweile mache ich das halt, ich würde mal sagen, ein bis zweimal die Woche und da lernt man halt einfach durchs Arbeiten und ich weiß auch, wo meine Stärken und meine Schwächen sind dabei. Das ist ähnlich wie beim Schlagzeugspielen. Ich glaube, jeder gute Schlagzeuger oder Schlagzeugerin wird immer sagen, Ich habe Stärken und Schwächen, Sachen, die ich gut kann und die ich nicht so gut kann. Und das zeichnet einen aus und das ist bei mir auch so. Also beispielsweise Gesang kann ich schon, also auch für einen Live-Konzept, aber wenn ich manchmal so wirklich Top-Produktionen höre und da Gesangsabmischungen höre, vor allem von Chören, Das ist so eine ganz eigene Kunst oft, die ich total faszinierend finde und wo ich immer gerne noch Sachen dazu lerne. Und mit Snaredrum und so und Schlagzeug abmischen finde ich, das geht mir genauso wie du. Und das ist ganz häufig so, beim Mischen ist es ja ein Problem, dass man sozusagen hören können muss, was braucht gerade eine bestimmte Produktion für einen Ansatz und Angang im Sound. Und je nachdem, was das benötigt, muss man auch ganz unterschiedlich da rangehen beim Ansatz, wie man die Mikrofone aufbaut, wie viele Mikrofone man benutzt, wie man dann mit Kompressoren arbeitet, mit den ganzen Effekten. Und das verändert so viel am Sound, dass man da immer wieder neu ansetzen muss. Und das ist oft eine schwierige Entscheidung. Und das zu überblicken und zu erfassen, das ist, finde ich, oft schwierig, das sofort richtig da an den richtigen Ansatz zu finden. Und dann kann schon mal ein Snare, dieselbe Snare, so oder so klingen, ganz unterschiedlich, je nachdem, nicht nur wie derjenige, die spielt, sondern auch, wie man die dann in die Produktion mit einbaut. Jaja, also ich habe immer wieder oder muss immer wieder lernen, weil ich auch mit Playbacks mache oder mir selber dann welche mache, dass sie so eigentlich total toll klingt und dann kommt die Musik dazu und die Snare weggedrückt wird oder auf einmal nicht mehr präsent ist oder mir Frequenz... Oder die Bassdrum. Genau. Ja, so Bassrum ist bei mir, ich habe immer das Gefühl, die mache ich zu laut. Das ist auch ein Anlass, wo ich immer, weil als Schlagzeuger liebt man ja diese Bässe und wo ich immer merke, jetzt, ich fahre das zurück, aber das ist, also ich ziehe da wirklich meinen Hut vor, dass du dich somit damit also ich möchte nicht von mir nicht gemischt werden. Manchmal müssen das Leute bei mir aushalten. Geile Mann. Ne, ich glaube, du machst das ist schon mega. Ich finde, das ist ein so großes Betätigungsfeld. Und gerade, wie du auch sagst, live ist wieder auch was ganz anderes als im Studio. Das sind wieder ganz unterschiedliche Komponenten, auf die man achten muss. Aber wichtig, Felix, du machst beides. Live-Mishing, natürlich hast du eben, erwähnt, du machst auch Studio in deinem eigenen Studio. Ist das korrekt? Genau. In Köln habe ich so ein kleines Studio. Das habe ich nicht alleine, sondern teile ich mir, da gebe ich auch den Unterricht. Das ist aber tatsächlich ein komplettes Studio mit drei Aufnahmeräumen, also einer gesamten Gangsraum und zwei getrennten Räumen. Da kann man eine ganze Bände aufnehmen. Haben wir auch schon gemacht, natürlich. Das mache ich auch. Das mache ich seltener, tatsächlich, weil der Trend natürlich heute dazu geht, dahin geht, dass jeder sich selber aufnimmt und das selber macht. Kriege auch manchmal Sachen zugeschickt, wo ich dann nochmal drüber gucke, Mastern mache ich eigentlich nicht so gerne. Nicht mein Ding, aber ich mache lieber das Mischen vorher. Und Live und Studio sind zwei unterschiedliche Sachen und das ist auch, finde ich, genauso wieder wie beim Spielen. Also im Studio... Es ist ja auch manchmal so, vor allem, dass man das für sich selber macht, dass man so bis zum letzten, kleinsten Trisschen versucht, irgendwie das perfekt hinzukriegen und da jede Kleinsigkeit irgendwie noch hört. Und da haben wir uns ja auch drüber unterhalten, Timo, über die Aufnahme von den großen Jazz-Schlafzeugern von damals. Da sind durchaus Fehler drin und das macht das manchmal auch charmant und das vergisst man manchmal, wenn man irgendwie im Studio arbeitet. Und live ist halt, live ist live. Da muss man schnell arbeiten nach Möglichkeiten. Die größte Herausforderung ist da oft nicht der Sound, weil der manchmal zweitrangig ist, weil es einfach ganz andere Probleme gibt. Also jetzt letzte Woche zum Beispiel war es so, ich kam da an an der Venue, wo ich mischen musste und ich habe das mit Spruch halt gemacht. Und es liegt gar nicht, weil da war eine digitale Steuereinheit und die digitale Steuereinheit für die Anlage, für die Line Area, die hat rumgesponnen, die vor Schmerzwerfbarkeit tot rausgegeben. Und das hat mal so gut eine Stunde gebraucht, bis ich da gemerkt habe, woran es gerade liegt. Und dann ist da nicht die Frage, kriege ich jetzt irgendwie, weiß ich nicht, die Gitarre nach vorne, sondern kriege ich überhaupt irgendwas auf diese Anlage, damit nachher die Veranstaltung laufen kann. Und das ist halt schon manchmal auch echt super stressig. Das spitzt man unfassbar, weil man denkt, scheiße, scheiße, scheiße, die alle warten auf mich. Die Musiker werden jetzt schon genervt. Ich weiß nicht, warum kriegt der Depp das nicht hin? Und das ist auch lustig, weil man manchmal dann überhaupt gar keinen hat, mit dem man gerade über dieses Problem sprechen kann. Also man ist da völlig alleine und muss gucken, man sucht nach dem Fehler. Und ja, das sind dann so Live-Probleme, die man manchmal hat. Die schönen Momente, genau, die schönsten Momente. Aber ganz kurz mal, weil du es eben erwähnt hast, vielleicht kannst du es einmal aufdröseln für alle. Was ist der Unterschied zwischen ich mische nochmal nach und ich mastere? Also nach Mischen, damit meine ich also vor allem den kreativen Prozess des Mischens. Also beim Mischen selber hast du ja die Aufnahmen und misch die so, dass du denkst, die Lautstärkeverhältnisse und die ganzen Verhältnisse innerhalb des Songs funktionieren. Was man da oft vergisst, ist auch, dass man natürlich durchs Mischen bestimmte Sachen nach vorne bringen kann und wieder nach hinten ziehen kann. Das bedeutet auch, dass man beispielsweise eine Gitarre mal in einem Part, also dieselbe Gitarre, gerade lauter oder leiser macht, also auch da so kreativ arbeitet. Das, was der Musiker auf der Bühne macht, wenn er irgendwie sein Volume-Pedal runterdrückt, dass man das halt auch machen kann. Das sind sozusagen diese ganz grob, diese Mischsachen. Da gehört auch der Sound dazu, wie das grundsätzlich klingt. Und beim Mastern geht es darum, um zwei Sachen vor allem. Einmal nochmal den Sound aufzuräumen, also die ganzen Spuren aufzuräumen. Das geht von BIS-Aufräumen grundsätzlich, dass man für die Abhörer eine Struktur hinkriegt, dass das insgesamt gleichmäßig und ausgeräumt klingt. Kann aber auch ins Detail gehen, dass man zum Beispiel unterschiedliche Spurgruppen, sogenannte Stamps nochmal nachbearbeitet und die aufräumt, sodass die auch nochmal in sich besser klingen und zusammenpassen. Und dann halt im letzten Mastering-Prozess nochmal so Lautstärke-Sachen und so welche Sachen anpassen, dass das im Endeffekt auf den Streaming-Plattformen, wo man es dann abrufen will, auch so klingt, dass die Aufnahme nicht viel leiser ist als andere. Oder, was heutzutage ein großes Problem ist, weil die Streaming-Dienste wie zum Beispiel Spotify. Selber Kompressionen auf die Aufnahmen machen, also man liefert das Material an Und dann versuchen die das auf eine bestimmte Lautstärke zu drücken. Und wenn man das Material zu laut oder zu leise anliefert, dann kann es schon mal sein, dass das dann doch nochmal ein bisschen anders klingt, als das, was man auf der Abhöre im Studio oder zu Hause hatte. Und dafür ist das Mastering da. Und das Mastering kann manchmal wirklich unfassbar viel noch verändern, weil dann nochmal Strukturen, die man vorher vorgearbeitet hat, nochmal stärker herausdrehten oder nochmal klarer werden, also nochmal klarer klingen. Aber es ist der unkreativere Prozess, wenn ich es richtig verstehe. Ja, jein. Also auch da gibt es unterschiedliche Philosophien bei den Kollegen und Kolleginnen. Es gibt manche Mastering-Studios, die wirklich nur quasi das Material auslieferungsfertig machen und gar nicht mehr in so einen kreativen Prozess eingreifen. Es gibt aber auch Kollegen und Kolleginnen, die, wenn die mit Stamps arbeiten, dass die da auch nochmal bestimmte kleine kreative Maßnahmen ergreifen. Also zum Beispiel den Bass leiser machen oder das Verhältnis von Gitarren zueinander zu den Keyboards ein bisschen verändern. Ja, Dirk, bitte. Nee, also ich finde gerade, was du auch gesagt hast, ich finde immer unfassbar, Timo wirst du vielleicht auch merken, Das heißt, wenn man zu Hause auf seinen Boxen gemischt hat, da klingt es toll, dann hörst du im Auto und denkst dir, öh. Oder du hörst es ganz woanders, oder auch aufs iPhone. Ja, also wie gesagt, das ist wieder das, was du gerade gesagt hast. Eigentlich kannst du für jede Streaming-Plattform, für YouTube, fürs iPhone, oder kannst du schon wieder jedes Mal neu mischen eigentlich, wenn man es jetzt speziell darauf abstimmt. Ich finde das ganz, ganz schwierig. Dann denkst du, boah, klingt doch geil. Und dann höre ich so in meinem Earpods und dann denke ich so, naja. Ich finde das ganze Philosophie für sich echt. Absolut, absolut. Und auch da wieder so geil, wenn du eine Produktion von Madonna oder so hörst, dass das dann wirklich überall so eine eigene Charakteristik hat und überall halbwegs gut klingt. Also nur der Klang gut ist. Ich weiß nicht, wie die Nummer heißt von Madonna. Es gibt eine, da ist so eine Akustikgitarre am Anfang. Und ich würde so gerne mal mit dem Recording-Engineer sprechen, wie sie diese Akustik-Gitarre ausgenommen haben und nachproduziert haben. Die hat eine Präsenz durch das ganze Stück, die ist ganz am Anfang ganz alleine und spielt dann weiter und die verliert diese Präsenz nicht. Das ist mir tatsächlich unbegreiflich, wie die das hingekriegt haben. Das ist krass, ja. Das ist einfach Wahnsinn. Und das kriegt man aber so natürlich normalerweise nicht mit, wenn man einfach jetzt so eine Aufnahme hört. Denkt man, ja, ist halt Madonna. Klingt gut oder scheiße, je nachdem, wie man es findet. Aber wenn man das so genau hinhört, denkt man, krass, das ist schon, wie machen die das gerade? Wir wissen natürlich auch nie, wie viele sehr teure Plugins bei so einer Top-Produktion natürlich auch verwendet wurden. In welchem Studio vielleicht auch aufgenommen wurde. Und es gibt so viele Unterschiede einfach. Aber da ist ja gerade das Ding, da finde ich ja unseren Podcast so interessant, wenn wir mit alten Recken reden, weil die hatten nicht tausend Plugins, sondern wenn die dann erzählen, wie es früher gemacht wird und auch die hatten, da hatte noch keiner so einen Computer wie wir und haben jetzt irgendwie OAD Plugins oder sonst was, sondern die haben mit vier Mikrofonen einen besseren Sounding gekriegt als ich hier mit 15 irgendwie oder sonst was. Wo ich auch immer mehr denke, viele Mikrofone bedeuten nicht immer toller Sound, sondern eher das Gegenteil auch. Wo ich ja auch immer wieder lerne. Das finde ich halt so Typen, Felix, wie dicht sie sich damit auseinandersetzen, finde ich unheimlich spannend. Ja, es gibt ja da auch ganz viele Beispiele, also auch in die andere Richtung, wenn man die Flugweite nimmt oder Jack White zum Beispiel mit seinen Produktionen, die ja auch dann wieder so in so eine Richtung gehen, relativ wenig zu benutzen und nur analoge Geräte zu benutzen. Und es sind ja auch manchmal so die Tricks, die man so nicht vermutet. Also zum Beispiel, um mal so ein bisschen aus dem Nähkästchen zu klaudern. Beim Stefan fand ich zum Beispiel total beeindruckend. Der hatte eine Yamaha-Konsole, die er benutzt hat. Und da kann man über, das ist jetzt super nördlich, da kann man über Busspuren, wenn man aneinander reiht, hat er die Möglichkeit gehabt, mehrere EQs hintereinander zu fahren. Also Standard sind so zwei EQs, die man benutzt, auch live. Der hat bis zu vier, fünf, sechs Tues benutzt hintereinander, um dann immer wieder ganz kleinspurig einzelne Frequenzen auszunehmen. Und da habe ich auch gedacht, krass, das habe ich so auch noch nicht gesehen. Das habe ich auch nirgendwo gelernt, wenn ich da irgendwo eine Fortbildung oder so gemacht habe. Das fand ich total super. Und so nimmt man immer wieder so Kleinigkeiten mit bei unterschiedlichen Leuten und denkt, ah, so machen die das, könnte ich auch mal ausprobieren. Und ja, das ist einfach oft faszinierend, mit einfachen Mitteln dann auch an so welche Sachen ran zu kommen. Ja, mega. Sagt mal, sollt ihr mal, ich habe gestern mal was gemacht und zwar, das richtet euch bei, ich habe einfach mal meine Schlagzeugschüler gefragt. Was wollt ihr von denen eigentlich hören? Was wollt ihr vom Felix, vom Timo mal hören? Das ist jetzt ein bisschen so Dr. Sommer aus der alten Bravo, aber ich fand, nee, weil das ist ja jetzt jüngere, wie gesagt, es sind jüngere Schlagzeuge, es sind einige sehr, sehr coole Sachen dabei. Aber ich lasse den Felix mal anfangen und danach Dr. Brand, bitte sehr ich fand das wirklich so von meinen wir fangen mal einfach wir fangen mal ganz ganz einfach an Felix, dein Lieblingsdrama und warum, mein Lieblingsdrama ist Harvey Mason heißt der so von Herbie Hancock Headhunters, ich vergesse immer den Namen. Also diese Aufnahme mit diesem Groove und der Art und Weise wie er spielt und spontan quasi den Groove immer wieder neu in jedem Takt erstellt, ist so eins meiner absoluten Highlights, wenn ich jetzt so ein First Pick hätte, würde ich sagen wäre das die Aufnahme und dieses Start bei der Aufnahme mega, habe ich mehr, Timo. Mein Gott, das ist wieder diese Frage die man nicht eindeutig, also ich kann sie nicht eindeutig beantworten, es tut mir echt total leid weil ich finde, es gibt nicht den einen sondern es gibt für jede Musikrichtung viele, das heißt einen raus zu picken ist für mich schwer, da ich jetzt eher mal, ich habe ja dieses Buch rausgebracht, Jazz Standard on the Drum Set und ein Schlagzeuger, der mich immer wieder überrascht an der Stelle aus dem Jazzbereich ist James Jimmy Cobb, Der Schlagzeuger, der Kind of Blue eingespielt hat, weil sein Sound sehr markant ist, sehr klar, sehr transparent. Er swingt wie, keine Ahnung, wie sonst noch was. Und das Ganze aber mit Mitteln bewirkt, die nicht sehr, deswegen auch das Buch ja, wo Jay es immer so verkompliziert wird, nicht mit komplizierten Sachen arbeitet. Einfach einen sehr, sehr geilen Groove oder ein Swing, wenn man das darstellen möchte, da auf eine Platte bringt und das ist das, was mich eigentlich immer wieder beeindruckt, sagen wir mal, im Jazz-Bereich. Also im Jazz-Bereich würde ich sagen, James Jimmy Copp. Cool, okay. Ich schwenke mal, ich rieche die Frage. Aber jetzt bei dir, Tuck. Nee, ihr seid die beiden dran. Wir sind zu dritt im Boot, du musst jetzt auch loslegen. Sonst beantworten wir für dich die Frage. Oder, weißt du, wir machen das einfach so, Timo, ansonsten beantworten wir Könntag jetzt die Frage. Genau. Ja, bei mir ist es eigentlich, weil ich den immer noch gerne höre, Vinny Collar Jutta. Ist einfach so, der sticht für mich einfach durch die Hyatt-Arbeit, also gar nicht mal von seinen völlig imposanten Licks, sondern eher die Hyatt-Arbeit. Ich finde, der hat einfach eine unfassbare Time und einfach eine unfassbare Hyatt-Arbeit. Das ist, seit Jahren, Es gibt einige Trommeln, die ich gehabt habe, dann wäre ich dich auf ihr allein zu hören. Und bei ihm ist es Tarte, egal was der spielt, ich habe wirklich Aufnahmen, da macht er nur Bum-Chuck, das ist die Hölle. Und dann total virtuoses Trommeln, wie bei Zappa zum Beispiel. Der klingt immer gut, scheiße. Das wäre nicht mega. So, jetzt folgendes, ich schmeiße mal ein bisschen rum. Welches Lied, Felix, spielst du heute immer noch gerne und welches magst du überhaupt nicht mehr spielen? Weil ich habe mit Schülern gestern Playlogs gemacht und da kam das, ey, das könntest du auch mal fragen, welches Lied findet ihr scheiße und welches findet ihr total gut oder spielt ihr immer noch gerne? Also immer noch gerne, das ist tatsächlich eine gute Frage. Also wenn ich so irgendwie mich entspannen will und runterkommen will, dann ist das von Keziah Jones Rhythm is Love. Das ist so eine Nummer, wo ich so runterkomme tatsächlich. Das spiele ich so ganz gerne nebenbei einfach. Und Nummern, die ich überhaupt nicht mag. Da gibt es tausende. Genau, da gibt es wirklich auch einige, wo man denkt. Frag mal den Timo, ich überlege mir mal eine Nummer, die ich da vor allem nennen würde. Ja, danke dafür, dass du es an mich weiterleitest. Was ist so schwer? Es ist beide Antworten sind wieder sauschwer. Ich muss jetzt trotzdem die Zwischenfrage stellen, jetzt für mich, ich sag mal im Privaten oder meinst du im Live-Betrieb mit einer Band? Ist ganz egal. Ich glaube, die haben es einfach so gemacht, weil gestern, also ich glaube, sie haben gestern einen Playlong spielen müssen oder einen Song, den fanden sie scheiße, glaube ich. Und daher kam, glaube ich, weil das Erste kommt, boah, was finde ich scheiße zu spielen? Boah, was ist scheiße zu spielen? Ich weiß es sofort. Komm, ich mach mal irgendwas kurz. Dann mach du mal zu den Anfang, bitte. Ich hasse Erzsivesterland, finde ich total scheiße. Ich kann es nicht mehr hören. Nichts gegen die Erde. Jetzt wäre ich zugebasht. Ich mag dieses Lied live. Boah, nee, ich kann es. Boah, nee, es geht mir auch. Entschuldigung. Ich mag es einfach live nicht mehr spielen. Natürlich mache ich es auch, aber da denke ich immer, boah, muss das denn sein? Und früher habe ich mich echt noch gequält. Die Hyatt wirklich als 8. Weil es ist ja schon fix. Die Hyatt in 8. zu spielen. Und heute spiele ich echt nur 4. Der muss ja nicht schwitzen. Werd ja älter. weil ich eine wirklich eine fast Verweigerung. Ja, das finde ich klasse. Bei mir ist es tatsächlich gerade mit einer Band, ich hoffe, die hören jetzt nicht zu, Icy Red ist so eine Cover-Nummer, die wir machen. Das ist so ein 6-8-Blues aus, ich würde sagen, aus der KI-Hülle. Ja, das ist ganz schlimm und das Einzige, was ich da immer versuche ist die Snare Drum total weit hinten zu spielen aber das macht es auch nicht besser und ansonsten was ich tatsächlich, Caravan ist ein Stück, was ich eigentlich total geil finde, aber auch total schwer finde, diesen Groove da irgendwie richtig gut hinzukriegen sodass ich denke, ja, so gefällt das ist schwierig und dann würde ich vielleicht noch sagen, Sex on Fire. Da habe ich immer das Gefühl, man muss so total nach vorne drücken und dieses Pushen und dann dieses Snare auf die Vier immer zu setzen in der Strophe, auf die Zwei zu setzen auf die Strophe. Und dass das nicht abfällt von der Energie her, das finde ich auch tatsächlich ohne, da muss ich gerade dein Denken mit den Achteln. Das ist zwar nicht so schnell, aber so dieses ganze Zeit, dieses Rangleiben irgendwie. Also das Allerschlimmste finde ich ja bei der Nummer, wenn der Gitarrist einfach anfängt und ich nicht mitkriege. Da war ich es ja im Offen. Oh, so brutal. Und ich dann denke, was? Was? Manchmal ist man ja dumm. Man weiß, die Nummer kommt, aber stellt noch was ein und fängt der Idiot auf einmal an und grinst mich so an. Und das Gemeine ist ja an dieser Gitarrennummerblick auch noch, dass der erste Ton höher ist. Du kannst es wirklich drehen. Und dann hörst du wirklich wie so ein Klick. Der Schlachtzeuger ist sofort geprägt auf diesen Klick. Genau, genau. Oh mein Gott, ich muss mich auch noch äußern. Also ein Song, den ich immer wieder gerne spiele, tatsächlich, ist Every Breath You Take. Aber vorausgesetzt, der ist gut gespielt von den anderen. Ich nehme mich jetzt mal raus, weil ich bin sowieso übergeil. Nein, aber da müssen bestimmte Parts kommen, wo ich denke, es ist einfach tolle Musik, die da geschrieben wurde und da kann ich mich immer wieder wohl der Schlagzeugpart, der nicht sonderlich schwer ist, sage ich mal, aber da kann man sich einfach dann in der Musik so aufgehen lassen. Das finde ich total super. Und ein Song, den ich nicht gerne spiele, ist ein Song, weil ich ihn einfach nicht gut spielen kann. Ist auch eine Cover-Nummer, die mit vielen Bands gespielt wird. Und ich komme weder auf den Titel, noch auf den Namen des Künstlers. Das ist ja keine ganz besondere Nummer. Wie heißt denn der Kollege nochmal? Ist ein bekannter amerikanischer Sänger. Das Lied war Soundtrack von Trolls. Von den Trolls, dieser Anime-Film. Der Anime-Film, ne? Ja, ja. Ihr habt beide Kinder, ne? Ja, aber wie kommt... Es ist ein Solo-Künstler, der früher in einer Boy-Band war. Wie heißt er denn? Mein Gott, mein Namensgedächtnis, Leute. Ganz bekannter Sänger, aus Super Bowl aufgetreten, immer eine fette Band am Start... Ich komm nicht drauf. Egal. Auf jeden Fall, der Song ist eigentlich geil. Ist ein schöner Song, muss man echt sagen. Auch schöne Drumparts, aber das Tempo killt mich. Weil der ist irgendwo nicht wirklich langsam, aber irgendwie auch nicht schnell genug, damit ich mich in diesem Tempo wohlfühle. Und ich hab immer das Gefühl, ich will schneller oder langsamer spielen. Ich fühl mich nie mit dem Song wohl. Und deswegen ist das der Song. Vielleicht komm ich gleich noch drauf, dann schieb ich's nach. Aber deswegen mag ich den Song. Nee. Justin Timberlake. Justin Timberlake ist es, genau, danke, Justin Timberlake, aber ich komme nicht auf den Song. True Color. Nee. Can't Stop the Feeling. Can't Stop the Feeling. Der Song ist es. Ich kriege dieses Feeling einfach nicht von Can't Stop the Feeling. Finde ich superschwer. Ja, kann ich nachvollziehen. So, komm, weiter geht. Dann hat mich jemand, also ich wirf das mal wieder, ein bisschen off-topic wieder, welche Sticks benutzt du, Felix? Und benutzt du verschiedene? Weil viele von meinen Schülern wissen, ich benutze verschiedene und die fragen sich immer, warum? Ja, A-Kna-Sticks tatsächlich seit eh und je. Schöne Grüße auch an den Paul. Und 7A oder DB. Also mittlerweile öfter und häufiger 7A-Sticks. Sind nicht so groß im Unterschied. Also am Pad habe ich noch mal so aber das zählt nicht so wirklich. Sind nicht so groß diese Unterschiede zwischen 7a und DW, weil die eine ähnliche Dicke haben. DW ist ein bisschen dicker, sind aber länger und haben einen anderen Rebound. Ja, das sind so die beiden. Dann die Frage, wann benutzt du welchen? Also die 7a mittlerweile tatsächlich fast bei allen Sachen, wenn ich ein bisschen schneller und ein bisschen härter spielen muss, dann DW. Früher war es tatsächlich ganz klar getrennt, dass ich bei Pop-Rock-Nummern die DW-Sticks gespielt habe und 7a bei Jazz- und Latin-Sachen und so welche Sachen. Ich spiele aber mittlerweile auch bei Popsachen ziemlich gerne die 7A. Weil ich das Gefühl habe, dass ich nicht unbedingt Lautstärke und Druck in den Schlag den Druck für die Musik ausmachen. Da hat sich so ein bisschen meine Einstellung über die Jahre verändert. Da spiele ich nicht mehr so ganz so fest und so hart. Und darum bin ich eigentlich ganz froh mit den 7A-Sticks. Wie ist das bei dir, Dirk, wenn du sagst, du hast unterschiedliche? Ich spiele die 55A vom Vic First, weil das ist ein Mischding zwischen 5A und 5B, weil die einfach. Weil ich habe früher, ich komme ja aus dem Traditional Grip und die kann ich auch noch Traditional spielen und eigentlich unheimlich häufig bei den ganzen Orgentrio-Konzerten oder auch bei kleineren Gigs, einfach, weil sie vorne einen dünneren Schaft hat, die AJ2, weil die sind hinten dick, das heißt ich kann Traditional oder Match spielen, beides aber die werden vorne relativ dünn, dass ich einfach das Gefühl habe, ich kann die Becken oder die Lautstärke besser kontrollieren als mit den 55A, weil die sind wirklich, wenn ich reinlangen darf, und daher die beiden, das sind meine beiden gebräuchlichsten und da variiere ich auch eigentlich nicht mehr, 55A und AJ2 Timo? Ich spiele immer den gleichen das ist ein Rohema-Stick, der nach meinen Bedürfnissen angefett wurde. Ich halte mal so rein, damit man das sieht. Es gibt dieses Modell halt auch nicht. Das kann man nicht kaufen. Es ist ein ziemlich langer Stick. Länger auf jeden Fall als die normalen 5a oder 5b Modelle. Hat ungefähr die Dicke von, also den Durchmesser von einem 5a allerdings. Aber nach vorne verjüngt er ziemlich stark. Und hat eben, das wollte ich unbedingt haben, einen runden Tipp wegen der Beckenartikulation. Und das ist, den nutzt sich für alles und für jeden und keine Ahnung. That's it. Cool. Ne, ich brauche zwei. Weil die klingen auch unterschiedlich, je nachdem, wie ich die Becken haben will. Das ist interessant, jeder Stick klingt ja unterschiedlich. Ja, das ist so das Ding. Also fand ich ganz interessant, die Frage nämlich. Dann kam dazu die Frage von dem anderen Schüler. Warum spielst du, wenn ihr auf dem Pad spielt, Felix, wenn du auf dem Pad spielst, benutzt du Padsticks? Er findet es dumm. Also ich habe sie jahrelang nicht benutzt. Keine Antwort. Blöd. Ich habe sie jahrelang nicht gemacht. Mittlerweile mache ich es. Hauptsächlich finde ich es tatsächlich für die, also für mich hat es nochmal was gebracht, für die linke Hand, für die Finger. komischerweise. Ich habe mit den Padsticks, es ist einfacher an der, Fingertechnik und an den Fingern, an der Fingertechnik zu arbeiten, weil der Stick schwerer ist und einen anderen Rebound hat und ich da besser zugreifen kann und habe das so eine Zeit lang sofort, ist tatsächlich gar nicht so lange her, weil ich genau wie der Schüler auch gedacht habe, das ist total erschmarrn. Warum sollte ich jetzt auf dem Pad irgendwie andere Sticks spielen als am Schlagzeug? Ich bin ja am Schlagzeug spielen, fliege auf Umdruck eigentlich, logischerweise. Habe das dann aber trotzdem irgendwann mal gemacht und ausprobiert. Ich habe gedacht, schadet ja nicht. Und fand tatsächlich, habe gemerkt, das ist ein Problem, das ich mit der linken Hand vor allem hatte. Oh, okay, so fühlt sich das an. Und das kann ich dann versuchen, auch den normalen Stick zu übertragen. Und das hat ganz gut geklappt. Ich habe dann zu viel mit den Sticks geübt, quasi, dass ich gemerkt habe, wenn ich dann die anderen normalen Sticks nehme, dass das ein komplett anderes Gefühl ist. Gefühle ist. Okay, was ist das denn jetzt? Der Rattelbeck Q hat doch total schnell geklappt mit den Petssticks, aber jetzt nochmal klappt das nicht mehr so. Und darum habe ich beide bei mir hier liegen zum Üben und versuche dann immer wieder zu wechseln, wenn ich das Gefühl habe, versuche ich das darauf zu übertragen. Aber ich finde es nicht mehr unsinnend. Timo? Ja, ich spiele alles mit dem einen Pestick. Also egal ob Pets oder sonst irgendwas. Mittlerweile versuche ich sogar, ist auch wieder ein bisschen off-topic, sogar ein Pad fast, also nicht zu vermeiden, sag ich mal, aber mehr auf einer echten Trommel zu spielen. Weil das doch ein Unterschied ist, definitiv, auch von Bewegungsabläufen und allem möglichen Pipapo her. Ich kann tatsächlich die Argumentation auch jetzt von Felix zum Beispiel verstehen oder von den Leuten, die Padsticks benutzen. Da geht's ja oft auch um mehr als nur, ich möchte jetzt eine Schlagabfolge lernen. Sondern es geht ja um Gymnastik, sag ich mal auch vielleicht um Kraftaufbau und, und, und, also um einige Sachen mehr, die man mit einem, sagen wir mal, vielleicht auch schweren Stick oder einem Stick, der mehr Rebound bietet, anders hinbekommen kann, als mit dem regulären Stick. Ich habe das, für mich war das aber wirklich nie eine Option, weil ich für mich immer entschieden habe, alles, was ich können möchte, muss ich mit dem einen Stick können, den ich in meinen Händen grundsätzlich halte. Deswegen mache ich alles, egal ob Pad, Küchentisch oder Schlagzeug, mit meinem Stick. Cool. Ich bin da auch tatsächlich sehr zwiegespalten, weil ich habe so ein bisschen auch die Philosophie, von daher konnte ich meinen Schüler sogar verstehen, weil er hat das bei YouTube ganz viel gesehen. Ich benutze, wenn es geht, meistens auch immer den 55A-Stick, auch auf dem Pad, weil ich das Gefühl habe, Pad-Sticks sind häufig dicker am Schaft, dass ich dann einfach keine Kontrolle mehr, ich meine, mit den Pad-Sticks klappt es oder umgekehrt. Gekehrt und dann habe ich diese die Padsticks in der Hand, habe das ganz anderes Gefühl oder ich wechsle dann hinterher und habe das Gefühl gehabt, ich kann irgendwie nicht mehr spielen, weil ich lerne ja den Grip endlich bei ein paar Sticks anzuwenden und dann nehme ich ein anderes Stockball und habe das Gefühl, ich fange von vorne an. Aber ich sehe es genauso wie du, ich finde zum Beispiel. Schnelligkeitsübungen oder wenn du Doubles übst, das mit schweren Sticks mal zu machen oder einfach, dass du mehr Kraft aufwenden musst, um mehr Kraft zu erlangen oder Ausdauer zu bekommen. Finde ich das richtig, aber ich versuche es tatsächlich mittlerweile zu vermeiden und verwende wirklich hauptsächlich nur meine 55a, weil ich einfach das Gefühl habe, ich muss sonst doppelt lernen. Aber kann deine Argumentation Felix, total nachvollziehen. Wir machen gerade echt einen neuen Podcast auf. Ja, habe ich gerade. Die weitere Frage, wo wir bei Sticks sind. Du sagtest ja, wenn du wechselst und sowas, ich hätte immer, wenn zum Beispiel irgendwelche Sticks greifen im Unterrichtsraum beispielsweise, weil meine gerade irgendwo weil ich sie nicht finde, weil ich sie irgendwo hingelegt habe und ich greife was anderes ich habe immer mehr Probleme damit einen kürzeren Stick zu spielen, als einen Stick, der ungefähr so die Länge von meinem hat, aber dann vielleicht dünner oder dicker ist wie sieht das bei euch aus? macht das bei euch einen Unterschied? Weil gerade mit 7a zum Beispiel das fühlt sich für mich total strange an weil der halt auch so kurz ist im Gegensatz zu meinen weil der meiner extra ja schon ein bisschen länger gemacht ist Das heißt, für mich ist die Länge da echt deutlich entscheidender als der Durchmesser. Felix? Also ich hoffe, ich komme jetzt hier nicht in komische Witze rein, aber für mich ist da die Dicke wirklich entscheidend. Und also ich habe, wenn ich das Gefühl habe, auf einmal so einen Zahnstocher in der Hand zu haben, weil der so dünn ist, dann ist das schwierig. Aber viel dünner und viel kürzer als 7a geht ja auch quasi schon kaum mehr. Darum fühle ich mich ganz gut. Vielleicht nochmal ganz kurz eben zu dir, Dirk. Bei den Padsticks, was für mich so ein Aha-Erlebnis war, war wirklich die Fingertechnik mit der linken Hand, wo ich immer gestruggelt habe und auch bis heute struggle. Ich habe ein anderes Gefühl mit der linken Hand als mit der rechten Hand. Das ist einfach so, weil ich Rechtshänder bin. Und ich habe das mit dem dicken Stick gespielt auf dem Pad und habe gemerkt, okay, da kriege ich diesen Rebound so hin und weiß, wie sich das anfühlen muss und konnte das besser dann übertragen auf den normalen Stick. Also für mich ist immer das Ziel sozusagen der Sound und das Spielen am Schlagzeug, aber der Padstick hat sozusagen eine kleine Hilfe, um dieses Gefühl hinzukriegen. Aber für mich ist das auch immer so, wenn ich von dem DW auf 7a gehe, ist es erstmal komisch. Andersrum ist das für mich zum Beispiel nicht so komisch. Von 7a auf DW zu wechseln, ist kein Problem. Aber wenn ich dann zurück wechsle, denke ich, okay, das Rebound-Verhalten ist ganz anders. Am Weitbecken zum Beispiel ist irgendwie erstmal für den ersten Moment komisch. Ja, also ich habe eher das Problem, um Timo nochmal aufzugreifen, wenn ich einen anderen Stock nehme, ich kann nicht gut mit kopflastigen Sticks spielen. Das heißt zum Beispiel für mich das Paradebeispiel, kennen vielleicht alle Zuhörenden und Zusehenden, Simon Phillips der Stock, der kippt nach vorne. Ich brauche eher hinten was in der Hand und dass es vorne verjüngt wird oder leichter wird. Und dann gibt es ja aber auch das andere, die Sticks, die hinten leichter sind und vorne schwerer. Das ist zum Beispiel für mich völlig komisch zu spielen damit. Also klar, das funktioniert im Rahmen, aber da fühle ich mich ganz komisch mit. Ja, es ist krass, wie ein Stick außen macht. Ja. Ja, Sticks ist echt ein Riesenthema. Deshalb fand ich das total interessant mit der Frage. Absolut. Da wäre ich überhaupt nicht drauf gekommen. Jetzt noch eine ganz interessante. Oh, wir sind schon echt lange. Aber die fand ich auch. Da habe ich mir auch nie Gedanken. Da dachte er, frag den doch mal, was kann der am besten spielen? Fand ich so. Also am besten kann ich spielen Tartt. Das muss natürlich auch erklären, was das ist. Also Stille. Genau, Stille. Und da kann ich auch sagen, ihr wart zu früh. Geil. Also, soll ich das so stehen lassen oder soll ich noch was Ernstes machen? Nee, sag mal was Ernstes dazu. Oder wo du dich wohlfühlst. Wo ich mich wohlfühle, ist, also ich komme tatsächlich so vom Hören her und von meiner Sozialisation, so vom Rock, also dem klassischen Rock, wie er so in den 90ern war. Und da fühle ich mich einfach wohl. Wenn ich das spiele, da bin ich quasi zu Hause. Da muss ich nicht lange nachdenken, was ich da spiele. Das geht einfach, würde ich sagen. Das ist die ernsthafte Antwort. Boah, muss ich jetzt eine Antwort geben da drauf? Ach du Scheiße. Jetzt kommt mein Impostorsyndrom so ein bisschen durch. Ich habe irgendwie immer das Gefühl, dass ich nie gut genug bin für irgendeinen Groove. Muss ich echt sagen. Also egal, ob es jetzt ein einfacher Puff-Puff-Groove ist, wie Bertram Engel sagen würde, oder im Jazz oder sonst irgendwas. Ich habe immer das Gefühl, es geht noch besser. Man kann noch mehr herauskitzeln. Also deswegen ist die Frage, die Frage müssen andere für mich beantworten, die mit mir zusammenspielen und sagen, okay, da klingt der Eckenroth ganz gut und da sollte Eckenroth vielleicht mal lieber nochmal nachbessern oder ganz die Finger von lassen. Deswegen tue ich mich damit der Antwort super schwer. Boah, ich überlege noch ein bisschen. Dirk, du musst eine Antwort geben. Deshalb, ich war, als er mir das sagte, da dachte ich auch so. Ja, finde ich tatsächlich auch schwer. Also ich fühle mich halt in diesem Funk- und Soul-Bereich, aber auch im Rock-Bereich relativ wohl. Ich fühle mich wohl und deshalb, ich glaube, schwierig, was kannst du am besten spielen? Ich würde eher sagen, wo fühle ich mich wohl? Was Felix auch gerade, das hattest du, glaube ich, du hattest auch den Ausdruck, glaube ich, benutzt, da fühle ich mich wohl, da fühle ich mich zu Hause. Das sind diese Funk und Zoges. Aber was ich jetzt am Wochenende wieder gemerkt habe, das fand ich ganz interessant, was der Raum auch für mich für eine Auswirkung hat, wie wohl ich mich fühle. Also ob ich Gas geben darf, zum Beispiel, ich fand es total nervig. Ich habe gespielt und vor mir stand ein fetter Gitarrenverstärker, der unheimlich nach hinten mich zugedrückt hat und mir sagte, ey, ich werde mal nicht so laut. Ich so. Also fand ich, also, ne, wo ich echt, wo, was mich echt dann gehemmt hat, weil es war echt laut, aber du bist viel zu laut. Ich sage, Alter, du bläst mich hier weg und man geht ja mit der Musik. Und ich soll jetzt irgendwie so spielen, während ich ein Brett und selber mich kaum höre. Also ich glaube, da habe ich wieder gemerkt, also ist jetzt auch wieder ein bisschen off-topic von dem, was kannst du am besten spielen, aber ich merke, wie der Raum, meine Art und Weise zu spielen, mich auch manchmal hemmt. Hört sich das doof an für euch? Wo ich merke, wenn so ein ganz halliger Raum ist und du willst eigentlich, also Rockmusik, musst ein kerniger Groove sein. Es funktioniert aber eigentlich nicht in diesem Raum. Ich glaube, ich kann eine Antwort geben, nachdem du das jetzt hier ... Du hast mir zumindest auf die Idee gebracht. Wo ich mich wirklich wohlfühle ist, und das klingt vielleicht total doof oder seltsam, wenn ich leise spielen muss oder leise spielen darf. Also ich spiele gerne, jetzt nicht so brachial super laut, weil ich kann es, glaube ich, auch gar nicht. Wir haben ja einen Podcast auch schon gehabt. Die Frage, kann der Timo eigentlich überhaupt laut spielen? Ich spiele gerne relativ leise und fühle mich auch wohl beim leise spielen. Es muss natürlich zur Musik passen. Ich würde jetzt kein Foo Fighters gig leise spielen wollen unbedingt. Es muss natürlich irgendwie in den Gesamtkontext reinpassen. Aber das ist so, wo ich mich wirklich wohl fühle. Also ich glaube, das kann ich gut, um das mal zu sagen. Das war, glaube ich, die Frage. Was kannst du gut spielen? Was kannst du am besten spielen? Ich glaube, ich kann am besten leise spielen. Das ist schon mal gut, ja. Das ist schon mal gut. Das ist schon mal fünf Punkte, ja. Also ich kenne das auch, was du meinst, Dirk. Also ich spiele, wenn ich spiele, auch häufig wirklich ganz kleine Sachen mit Coverbands. Und wenn du dann irgendwo auf einer Veranstaltung spielst, wo du nur sozusagen beispielsweise auf dem Martinier oder so daneben stehst und ein bisschen klimpern sollst, boah, das ist so schwierig und so oft zum Kotzen. Vor allem, wenn dann irgendwie doch im Set eine Nummer dabei ist, die eigentlich drücken soll. Und dann darf man aber nicht drücken. Das ist die Hölle. Das denke ich auch. Eigentlich spielt ihr doch. Ich mache den Samm-Computer an. Genau. Ihr Lieben da draußen. Kennt ihr das? Wo man sagt, boah ey, jetzt, weißt du, wie gesagt, so eine Martine... Und dann sagt noch der Gitarrist, spiel doch leise. Und ich denke, ja, du hast doch so einen scheiß Poti. Ich hätte auch gerne so einen scheiß Poti am Schlagzeug. Habe ich aber nicht. Dann spielst du doch mal die Nummer mit ganz leise angeklagenden Gitarrenchor. Versuch das mal. Dann wird, also, ne, schlimm. Ja, oder wenn so diese Ansage kommt, boah, jetzt gib mal richtig Gas, aber werd bloß nicht lauter bei. Genau. Ich gucke gerade für uns, also sehr erstaunt gerade. Also das ist echt schwierig, finde ich, dann manchmal. Aber auch eine sehr gute Frage, die wieder unfassbar schwer zu beantworten ist. Ja, ja, aber ich fand es halt interessant, weil er fragt, du fragst doch mal nach halt irgendwie. Und jetzt, damit war, eine machen wir noch. Ich habe noch eine, die heben wir uns für später dann mal auf. Dein liebstes Effektbecken, Felix? Tatsächlich, ich weiß gar nicht, ob das so zählt, aber ich habe schon seit 20 Jahren, ich hatte früher, gab es von U-Tipp, diese Mini-China oder China-Spläsche. Das habe ich innerhalb von, ich sage mal, einer Woche durchgehauen. Da war ein Riff drin. Und ich dachte, weil ich das wie ein normales China-Geschön habe. Da war es durch. Ich habe gedacht, scheiße, was war ich jetzt damit? Und dann hatte ich noch, da haben wir gar nicht so viele Gedanken darüber gemacht, was Sound eigentlich sein könnte, hatte ich noch ein kaputtes Splashbecken. Und dann habe ich die zusammen gemacht. Und diese beiden Becken, dieses China-Splash, gespeckt mit einem kaputten Splashbecken, das finde ich mega geil, das spiele ich immer wieder gerne auch so als Ghost Note gegen die Snare, finde ich das mega geil das finde ich total schön, cool das ist mal relativ einfach, weil ich bin ja nicht so der große Effektbeckenspieler, mein Favorite wäre oder ist das Sabian 18 Zoll Ozone Crash. Auch mega, ja. Ich bin auch, wie gesagt, das wechselt bei mir. Ich glaube, bei euch auch. Mal ist es dies, mal ist es hier. Doch, bei mir wechselt es. Aber ich fahre im Moment völlig drauf ab und zwar, auf das White Lip Shiner von Selby, weil es eine riesig große Lipp hat, um auch schön Swing da drauf zu spielen oder so Shuffles drauf zu spielen und dann am besten noch eine Kette da drauf von einer Klangmacherei zum Beispiel, die es in verschiedenen Stärken gibt. Da nehme ich auch gerne die Dicke, die darf doch echt rauschen. Irgendwie auf sowas stehe ich. Das finde ich einfach mega. Mögen aber auch nicht alle. Jetzt habe ich natürlich auch meine Antwort nicht berücksichtigt, dass ja ein Reitbecken mit Nieten oder einer Kette ja quasi auch ein Effektbecken ist. Eigentlich auch. Auch schon ein Effektbecken. Dann ziehe ich meine Antwort zurück und sage ganz klar, es ist natürlich ein Reitbecken mit Kette oder mit Nieten. Ja, ich sage ja, ich finde das schwer. Ich fand das Das ist halt echt süß mit den Fragen. Und da kommt es natürlich auch wieder auf den musikalischen Kontext an. Ja, ey, Wahnsinn. Och Mann, ey. Geile neue Rubrik, Dirk. Geile neue Rubrik. Ja, finde ich echt interessant. Hör mal, Felix, um so ein bisschen die Kurve zu kriegen, was sind jetzt, wir machen Dr. Sommer hier mal zu, das Buch, was steht so als nächstes bei dir an? Was sind deine Ideen? Was kommt so als nächstes, damit wir so langsam die Kurve zum Ende kriegen? In Bezug auf Podcast? Ja genau, Podcast oder du selber, weiß ich nicht. Oder ich selber. Okay, dann handele ich ganz schnell ich selber ab. Ich bin gerade dabei, zwei eigene Projekte, musikalische Projekte zu machen, was so eine Herzensangelegenheit ist, wo ich hoffe, dass Anfang des Jahres Veröffentlichungen sind, die man dann auch hören kann. Da freue ich mich tatsächlich sehr, sehr, sehr, sehr, sehr drauf, weil ich das schon lange nicht mehr gemacht habe. So tatsächlich eigene Sachen, also ganz eigene Sachen, wo man selber die Sachen auch schreibt, mitschreibt und dann auch produziert. Da freue ich mich wirklich drauf. Also du spielst Schlagzeug und produzierst mit? Genau, genau. Cool. Da freue ich mich wirklich drauf. Also vor allem eine Sache mit dem Gitarristen, wo das so ein bisschen in so eine Fusion-Jazz-Richtung geht. Das sind so Sachen, also das habe ich schon so lange nicht mehr gemacht. Das liebe ich aber eigentlich, diese Musik. und wir machen das jetzt einfach und gucken dann danach, was wir damit machen. Also wirklich so dieses Gefühl, wie mit Mitte 20 oder so, was man in der Band hatte und gedacht hat, komm, schauen wir mal einfach. Da freue ich mich tierisch drauf. Da wird man auf jeden Fall dann was hören. Ob die Leute das dann hören, wird man dann sehen. Schauen wir mal. Und vom Podcast her, ja, da stehen jetzt ganz tolle Interviews an. Einmal das mit dem Timo natürlich, was veröffentlicht wird. Dann hatte ich den Rani bei mir das ist auch ein ganz tolles Interview geworden und bei mir ist diese Vorausplanung immer der Interviews geht so, einen Monat in etwa im Voraus, zwei Monate, also da bin ich dabei Sachen zu planen und gerade in die Wege zu leiten, bei dem Podcast ist so das Ziel, dass das so ein Stück weit so bleibt, dass ich immer wieder bekanntere Leute aus der Szene irgendwie mit reinkriege, aber auch irgendwie auch unbekanntere Leute, hinweisen kann und deren Geschichten irgendwie auch, dass sie die erzählen können, weil die sind auch genauso interessant. Wenn du, vielleicht als letzte Frage dann, wenn du dir einen Interviewpartner aussuchen dürftest auf der ganzen Welt, der sagt, ich habe nächste Woche Zeit für dich, lass uns das machen, wer wäre das? Da gibt es tatsächlich mehrere. Bei mir ist immer das Problem, dass ich, oder ich sage, ich gebe mal drei Antworten. Also auf internationaler Ebene, eigentlich mache ich ja den Podcast nur mit deutschsprachigen Kollegen und Kolleginnen, aber auf internationaler Ebene Winikola Jutta hätte ich unfassbar gerne. Außerdem Wilker Hoon hätte ich unfassbar gerne Wilker Hoon habe ich auch schon mehrfach angefragt, er antwortet leider nicht. Für beide würde ich eine Ausnahme machen und auf deutscher Ebene, gerade aktuell ich nutze mal einfach hier diesen Podcast um da nochmal nachzubaggern den Guido, Guido Jöris weil der Guido ist jemand, der mich während des Schlachtzeugstudiums im Drumsinstitut so sehr geprägt hat wie eigentlich kein anderer Kollege, obwohl ich bei ihm nur vier, fünf Stunden hatte, weil der war auch so viel beschäftigt, dass er eigentlich gar nicht da richtig unterrichten konnte. Aber Guido hatte einen riesen Einfluss, weil das aus meiner Sicht ein ganz, ganz intelligenter und ganz toller deutscher Schlafzollger ist. Und kennen viel zu wenig, glaube ich. Den Guido hätte ich total gerne im Interview. Ja, er zielt, also ich habe schon mehrfach mit ihm Kontakt gehabt und er sagt auch immer, ja, machen wir auf jeden Fall, machen wir. Dann frage ich mal, soll man machen? Dann sagt er, ja, ja, machen wir, hab aber jetzt gerade keine Zeit. Und er zielt sich so ein bisschen. Also, Guido, irgendwann bist du dran. Ja, würde ich hören. Weil ich finde, ich bin ein ganz, ganz interessanter Typ. Mensch! Ja, Felix, vielen Dank, dass du die Zeit genommen hast. Wir haben jetzt ein bisschen von deiner Übezeit wahrscheinlich abgeknapst. Genau. Überhaupt nicht schlimm. Das haben wir extra gemacht, damit er uns nicht in den Rücken fallen kann. Wir kommen nicht mehr zum Ü. Das war eine Sorge. Wer übt, fällt seinen Mitmusikern in den Rücken. Richtig, richtig. Wer übt, kann nicht. Ohne Proben ganz nach oben. Genau. Felix, mega vielen Dank. In dem Sinne würde ich mich auch ganz herzlich bei euch bedanken, dass ich hier Gast sein durfte. Das war mir eine große Freude, eine große Ehre, eine Riesenpremiere für mich. Und es hat mir ganz viel Spaß gemacht. Meine Aufregung ist auch so langsam verflogen. Das ist gut. Ich war wirklich aufgeregt. Ach Quatsch, du als alter Hase. Echt im Business. Das ist ein bisschen der Resultat gehört auch dazu. Tatsächlich finde ich auch wieder. Das hat alles seine Richtigkeit. Klasse. Felix, vielen lieben Dank. Unsere Wege werden sich garantiert nochmal kreuzen und ich denke mal, da wird es bestimmt nochmal eine Fortführung vorgehen. Unbedingt, vor allem, wenn ein neues Projekt dann am Start ist und spruchreif und veröffentlicht und so, dann würde ich sagen, kannst du bei uns auch nochmal über Entstehungsgeschichte quatschen. Und andersrum natürlich auch. Der Timo war jetzt schon zweimal da. Dirk haben wir ja eigentlich auch. Wir müssen ja noch. eine Songanalyse wollen wir glaube ich noch machen oder irgendwas noch. Richtig, genau. Hör mal, ich freue mich drauf. Ihr beiden, passt auf euch auf. Ebenso. Schönen Tag euch noch. Hey, liebe Grüße nach Köln, nach Ölde. Tschüss. Tschüss. Liebe Hörende, liebe Zuschauende, nach so vielen Informationen und leider anfänglichen Pleiten verzichten wir heute auf Feedback, weil es kam keins. Es kam auch keine Hörerin oder Hörerfrage. Das heißt, damit sind wir heute entlastet und gehen direkt über zu den Empfehlungen der Woche. Und ich starte mit etwas, wo ich gar nicht sicher bin, ob ich das nicht schon mal empfohlen habe, aber ich war auch zu faul in all den 100, über 100 Folgen nachzuschauen, ob ich das schon mal empfohlen habe oder nicht. Wenn ich es schon mal empfohlen habe und ihr habt es gemacht, super, danke dafür. Wenn ihr es noch nicht gemacht habt und ich habe es empfohlen, dann macht es jetzt. Und wenn ich es noch nicht empfohlen habe, dann kommt jetzt eine neue Information für euch. Ich empfehle eine Seite von einem Schlagzeugkollegen aus den USA, mit dem ich jetzt etwas mehr Kontakt haben durfte, wegen meines Releases bei Hudson Music. Und das ist Joe Bergamini, der bei Hudson Music sehr involviert ist und der mich durch die Zeit des Buchprojektes so ein bisschen gebracht hat. Das war also mein Kontakt bei Hudson Music. Und Joe hat eine Seite im Netz und die nennt sich Working Drummer Charts. Working Drummer Charts. Da hat er auf, ich glaube, 24, 25 Seiten unzählige Pop-Rock-Songs, R'n'B-Songs, Metal-Songs, Jazz-Sachen. Also wirklich Stilistik wahnsinnig breit gefächert. Einerseits gibt es dort dann das Ganze als Transkriptionen oder wie er das nennt als Roadmap, was wir Dirk als Chart bezeichnen würden oder als Sheet, wo eben nur das Wichtigste steht. Und das Geile ist eben, man kann sich die Sachen runterladen und dann muss man keinen eigenen Sheet schreiben, weil die sind echt gut gemacht. Also Joe weiß wirklich, was er da tut. Wirklich gut geschrieben, übersichtlich, wirklich wunderbar. Kosten teilweise natürlich auch was. Also die wenigsten sind kostenfrei, was ich aber auch absolut okay finde, weil da steckt natürlich Arbeit drin. Die sind aber auch erschwinglich. Die günstigsten, und das sind die allermeisten, fangen bei 99 Cent an. Und das geht dann maximal hoch, je nach Aufwand der Transkription, bis zu, ich glaube, das Höchste, was ich gesehen habe, war 4,99 Dollar. Also auch absolut okay. Aber wie gesagt, das ist dann eine komplette Transkription, nicht nur eine Roadmap. Und wir haben ja mal schnell, was weiß ich, mal irgendwo die Feuerwehr spielen müssen. man hat keinen Bock und keine Zeit und vielleicht auch keine Lust, das alles selbst zu schreiben, ist das eine Anlaufstelle, wo man zumindest schon mal für kleines Geld sehr, sehr gute Charts bekommt. Das ist meine Empfehlung. Working Grammar Charts von Joe Bergamini. Es gibt auch eine Suchfunktion, wo man den Titel einfach direkt eingeben kann. Und, und, und. Also, checkt mal die Seite bitte aus. Hört sich total spannend an und tatsächlich, da habe ich sogar auch schon mal was gesucht, muss ich ganz ehrlich sagen. Also unbedingt dort, da werdet ihr in vielerlei Dinge, wenn es nicht ganz was Außergewöhnliches ist, auch wirklich fündig. Und das finde ich ganz klasse. Ich fand aber interessant, ich fand auch interessant vielleicht, dass es natürlich sehr auf den amerikanischen Coverbandmarkt ausgelegt ist. Man merkt schon deutliche Unterschiede zu unserem deutschsprachigen Raum von der Songauswahl. Also an der Kaffeekanne wirst du das nicht finden. Doch nicht, aber ich habe gedacht, okay, Joe, nimm doch meine Charts einfach auf. Alle Kaffeekanne wird der Renner, ich sag's dir. Geil. Nee, mega Empfehlung, finde ich total klasse. Ich habe zwei Empfehlungen. Eine ganz kleine, weil... Das ist geil, weil als wir angefangen haben, den Podcast zu machen, sagte Dirk, ich habe keine Empfehlung. Und jetzt hat er plötzlich zwei. Was ist hier los? Ja, weil ich habe gedacht, du bist immer so schön ins rechte Licht gesetzt. Jetzt habe ich hier so ein kleines Lämpchen und das kann man verschieden einstellen. Und dann hat man gleich, jetzt seht ihr so, die rechte Seite ist so ein bisschen dunkel, aber ist egal, kann man jetzt auch lassen. Also auf jeden Fall so ein kleines Lämpchen von Ulanzi. Das sind übrigens, wenn ihr jetzt so tolle Foto- oder Videoprodukte braucht, schaut mal bei Ulanzi vorbei. Die sind wirklich kostengünstig, finde ich. Und finde ich für mich auf jeden Fall eine Empfehlung der Woche. Jetzt bin ich jetzt egal. Jetzt bin ich nicht mehr so ganz im Licht. Warte mal ganz kurz. Aber jetzt, ich habe ja immer Fragen dazu. Das heißt, es ist also für die, die nur hören, das war ein kleines rechteckiges Licht. Also nicht besonders groß. 5 x 5 cm. Wo machst du das fest? Genau, das wäre die Frage. Wo machst du es fest? Ich stelle es einfach direkt neben meinem Laptop. Also du stellst es dir. Das kann selbstständig stehen. Das kann selbstständig stehen. Ich auch übrigens. Ich falle seltener um. Aber deswegen sind wir auch Schlagzeuger. Ja, genau. Deshalb haben wir auch einen Sitz dahinter. Also kann selbstständig stehen. Kann man an so einem Kamera-Cage, sagt man ja heute zu, kann man das allerdings auch befestigen. Oder auch als Video, wo früher sonst noch ein Blitzlicht war. Es ist, wie gesagt, einfach ein helles Licht, was dich ein bisschen besser in Szene setzt. Das, was ich aber eigentlich, und da musste ich auch eben gerade noch mal kurz nachschauen, was sich ganz interessiert, Winnie Codajuta, Breakfast with Winnie, ein ganz toller Podcast von Winnie Codajuta, hat ein ganz, ganz tolles Interview geführt mit Julia James Davis, Da solltet ihr einfach mal rein. Ihr müsst ins Englischen mächtig sein, weil es geht schon manchmal, er selber nuschelt auch manchmal und geht schnell ab. Aber ich finde es unheimlich charmant. Und die Julia auch, was die zu reden haben, ist eine ganz interessante Sache. Da hört einfach mal rein. Ich will gar nicht viel zu weg und spoilern. Irgendwie hört euch den Podcast mal. Weil ihr müsst auch wissen, Vini hat ja auch so ein bisschen mit sich zu kämpfen gehabt, auch gesundheitsmäßig. Und so, das ist alles ganz, ganz interessant. Also hört da mal rein. Finde ich ein absoluter MPI. So oder so. Der Podcast Breakfast mit Vinny. Da gibt es ganz, ganz tolle Folgen von. Und ich muss jetzt auch da nachfragen. Ich habe schon länger nicht mehr reingehört. Ich habe ihn ja auch schon mal empfohlen seiner Zeit. Daran kann ich mich nämlich erinnern. Hat er den jetzt auch wirklich weitergeführt? Ich habe echt schon lange nicht mehr reingeschaut. Weißt du, von wann das Interview ist? Also der ist jetzt vor sieben Tagen aktualisiert worden. Also dieser neue Podcast, Julia James Davis, So, das, der ist relativ frisch und es geht auch nicht nur, es ist nicht nur Drumming related, zum Beispiel der hat den Untertitel The War on Beauty. Also ich möchte gar nicht wegspoilern, hört da selber mal rein, also auch wenn man bei YouTube kann man den auch sehen, es ist auch so Wodcast mäßig halt und kann man auf Spotify auch hören, aber kann man auch natürlich sehen, sehen hilft manchmal und man kann natürlich die Untertitel mit einem lernen. Und wenn man das dann sieht, den Sinn hinter den Aussagen versteht man dann eigentlich sehr gut. Wahnsinn. Kann ich euch nur empfehlen. Auch Wahnsinn, dass er den weitergeführt hat, seinen Podcast. Weil ich glaube, der Mann ist auch echt busy. Ja. Also großartig und das sind echt tolle Interviews. Mega. Ich stehe ja wirklich auf dem Mann halt irgendwie und ja, für mich jetzt schon die lebende Legende schlechthin. Ja. Music. So langsam nähert sich der 123. Podcast-Podcast des Schlagabtauschs dem Ende. Vielen Dank, dass ihr wieder dabei wart. Wenn wir jetzt von so vielen Pleiten berichtet haben, wie gesagt, wir lassen es uns nicht entmutigen, sondern wir nehmen das als Challenge an, es besser zu machen. Und da, wie gesagt, seid ihr gefragt. Also wenn ihr Fragen, Anregungen, Kritiken habt, jetzt nicht nur was den Podcast, Podcast-Vlog, sondern eben auch das Live-Event, weil wie gesagt, das wollen wir schon in Zukunft etwas mehr ausbauen, schreibt uns bitte unbedingt, kommentiert unter unsere Videos, unter unsere Podcasts und, und, und, und. Wir wollen wissen, was braucht ihr, was möchtet ihr, was können wir euch liefern mit unserem vollen Einsatz. Was übrigens auch hilft, wisst, wenn ihr uns irgendwo bewertet, natürlich noch positiv. Also auf Apple Music, auf Spotify kann man kommentieren, auf YouTube kann man sowieso kommentieren, Like da lassen, gerne auch ein Abo hier und da. Das hilft uns immer, es hilft uns. Und es hilft anderen Schlagzeugerinnen und Schlagzeugern, unseren Podcast besser zu finden. Weil dann werden wir hoffentlich vielleicht auch mehr ausgespielt oder auch mal anderen vorgeschlagen, die unseren Podcast noch gar nicht kennen. Denn das war etwas, was ich jetzt auch zum Beispiel in Trumhang gehört habe, der ja jeden Mittwochabend stattfindet, wo die Akademiemitglieder vom Schlagabtausch. Zusammenkommen und wir so einen lockeren Talk haben über alles Mögliche. Da kann ich gleich auch mal kurz erzählen, was wir da die letzten Wochen so gemacht haben. Da war ja unser Harry Schubauer, unser Technikexperte, ist auch meistens mit dabei, weil er einfach Bock drauf hat und hat vor zwei Wochen tatsächlich mal gezeigt, wie er ganz easy mit einem tollen System eine Trommel stimmt. Und wenn ihr nicht Akademiemitglied seid, verpasst ihr das leider alles. Da gibt es nämlich auch ein Video zu, was ich noch ein bisschen aufbereiten muss, aber das ist einfach in In dem Moment zeigt er das. Die Akademie-Blieder können Fragen stellen. Er macht es aktiv vor. Also Wahnsinn. Und im letzten Drumhang haben wir darüber gesprochen, wie verkabel ich am besten ein E-Trump-Set mit einem Mischpult, sodass ich auch, wenn ich mich aufnehme, dass entsprechend alles gut ankommt. Oder wenn ich was aufnehmen möchte oder zu Musik spielen möchte. Wie mache ich das? Das haben wir uns auch im Podcast besprochen. Aber da könnt ihr eben eure Fragen direkt stellen. Das heißt, diese Akademie, der Drumhang und natürlich das betreute Trommeln von Dirk bieten euch so viel Mehrwert und unterstützt den Podcast in dem, was wir nämlich tun. Weil bitte denkt immer dran, wir machen das quasi ehrenamtlich. Ja, machen wir. Und da ging es nämlich auch nochmal im Drumhang dann, jetzt auch rum. Ich weiß gar nicht mehr, worauf ich hinaus wollte. Weißt du noch, worauf ich hinaus wollte? Du wolltest den Schlusssatz sagen. Ich wollte den Schlusssatz sagen. Es hat super funktioniert, wie ihr merkt. Ich überlege ganz kurz nochmal, ob ich noch irgendwas Wichtiges sagen wollte. Wahrscheinlich schon, aber ich reiche das dann irgendwann nach. Achso. Ich weiß doch nicht mehr. Aber in dem Sinne, kommentiert alles, was es so gibt. Es hilft dem Algorithmus. Es hilft uns, es hilft anderen Schlagzeuginnen und Schlagzeugern. Genau jetzt weiß ich wieder, worauf ich hinaus wollte. Denn unsere Akademie-Glieder sind natürlich auch in anderen Bereichen des Drummings sehr rührig. Und da ist immer wieder tatsächlich dann auch, dass man über den Schlagabtausch spricht und andere gar nicht wissen, dass es uns gibt. Genau. Und das ist das Entscheidende. Tragt es in die Welt hinaus, dass es uns gibt, indem ihr natürlich auch einfach drüber sprecht, Sachen von uns teilt oder eben, wie ich es gerade eben beschrieben habe, kommentiert, und den Algorithmus mit Input flüttert. In dem Sinne genug gebettelt. Dirk, du hast bestimmt auch noch Wichtiges zu sagen. Ja, absolut. Ihr Lieben da draußen, lasst ein bisschen Liebe für den Podcast, Vodcast da und ganz wichtig, in der nächsten Zeit, wir haben jetzt länger keinen, nicht öfters, wir haben länger jetzt keinen Geertcheck mehr gehabt. Timo und ich, wir bereiten einiges vor. Ich habe meine Becken, die ich euch vorstellen darf. Ich habe noch das Ludwig-Set, eine Ludwig-Snair. Timo, da bin ich ganz gespannt und wirklich, wirklich mega gespannt. Du hast eine mega Snare von einem deutschen Schlagzeugbauer da, aus einem Stück Holz gefertigt von Pollnageldrams, glaube ich, so heißen die. Da freue ich mich dran. Also es gibt viel zu hören. Empfehlt uns weiter. Bleibt uns treu. Der Sommer neigt sich dem Ende. Es kommen wieder stürmische Zeiten. Timo und ich haben heute schon einige erlebt. oder gestern gesagt mit den doch etwas ernüchternden Nachrichten. Also ihr Lieben, passt auf euch auf, wir hören und sehen. Music.